MANAGEMENT IN FUNKTIONSBEREICHEN

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1 Fortbildung zum OP-Koordinator / Koordinator von Funktionsbereichen Kostenintensive Funktionsbereiche sind mit ihren zum Teil hochkomplexen Vorgängen auf Mitarbeiter/innen angewiesen, die gerade im Hinblick auf die Ertragslage des Krankenhauses auch für einen betriebswirtschaftlich optimalen Ablauf sorgen können. Dafür sind Spezialkenntnisse auf dem Gebiet der Organisation und des Managements erforderlich, die in den herkömmlichen ärztlichen und pflegerischen Ausbildungen jedoch nicht vermittelt werden. Deshalb bietet das IMBG - Institut für im Gesundheitswesen seit Oktober 1996 eine Qualifizierung für Ärzte und Pflegekräfte als Koordinator für Funktionsbereiche an. Durch ein professionelles Management in diesen Bereichen wird erreicht, dass die vorhandenen personellen, räumlichen und zeitlichen Kapazitäten der Abteilung bei der Patientenversorgung auf eine medizinisch und betriebswirtschaftlich optimale Weise genutzt werden. KOORDINATION IM FUNKTIONSBEREICH ÄRZTLICHER KOORDINATOR KOOPERATION PFLEGERISCHER KOORDINATOR Der ärztliche Koordinator übernimmt das ärztliche Management des Betriebsablaufes im Funktionsbereich durch seine Zuständigkeit: für einen geplanten, organisierten, um eine stete Verbesserung bemühten und dabei verantwortungsbewussten Einsatz aller zur Verfügung stehenden Mittel für die Erstellung der aktuell anstehenden Tagesplanung für die Integration von Notfällen in das laufende Tagesprogramm als unmittelbarer Ansprechpartner für die ärztlichen und pflegerischen Mitarbeiter/innen in allen Belangen, welche die Auslastung der Abteilung betreffen. Der pflegerische Koordinator übernimmt ergänzend zu seinen fachlichen Tätigkeiten und allgemeinen Führungsaufgaben in kooperativer Absprache mit dem Ärztlichen Koordinator: die zeit- und bedarfsgerechte personelle Bereitstellung der vorhanden Mitarbeiter/innen wie z.b. - Funktionsdienstmitarbeiter - Springerpersonal - ständig oder zeitweilig eingesetzte Hilfskräfte die Unterstützung des Ärztlichen Koordinators in seinen Bemühungen um einen Betriebsablauf, der sowohl den Patienten als auch den Mitarbeitern gerecht wird und zugleich betriebswirtschaftlich erfolgreich ist. Seite 1

2 Warum eine neue Qualifikation? Das Aufkommen neuer Formen der Krankenhausfinanzierung, steigende Ansprüche an die Qualität der zu erbringenden Leistungen bei stets knapper werdenden Ressourcen und die immer häufiger anzutreffende Umwandlung von OP- oder anderen Funktionseinheiten, wie beispielsweise Zentralambulanzen und aufnahmen oder Diagnostikeinheiten, zu betriebswirtschaftlich organisierten Dienstleistungszentren sind Anforderungen, die nur durch ein professionelles Management zu erfüllen sind. Ärztliche und pflegerische Mitarbeiter, die in Operationsabteilungen oder anderen Funktionsbereichen mit Organisationsbzw. Führungsaufgaben betraut sind, brauchen daher besondere Kenntnisse und Fähigkeiten, um die in sie gesetzten Erwartungen kompetent erfüllen zu können. Welche Qualifizierung wird angeboten? Für beide Berufsgruppen ärztliche oder pflegerische Koordinierung wird in dieser Fortbildung das dazu erforderliche Wissen und Können von erfahrenen Dozenten und ausgesuchten Trainern praxisnah vermittelt. Die berufsbegleitende Qualifizierung der Teilnehmer als KOORDINATOR VON erfolgt in gemeinsamen Lerneinheiten. Über die erfolgreiche Teilnahme wird ein Abschlusszertifikat erteilt. Seite 2

3 Welche Zielgruppen sind angesprochen? Für die Qualifikation zum Koordinator von Funktionsbereichen kommt je nach angestrebter Position folgender Personenkreis in Frage: Ärztliche Mitarbeiter einer anästhesiologischen Abteilung oder einer operativen Fachabteilung Leitende Mitarbeiter der Pflege im Funktionsdienst (Ambulanz, Diagnostikbereich, OP) oder Mitarbeiter, die eine Leitungsfunktion anstreben Welche Inhalte werden vermittelt? Der praxisorientierte Ansatz dieser Fortbildung zeigt sich bereits in der Auswahl der angebotenen Themenschwerpunkte: Qualitätsmanagement (32 Stunden) Qualitätsbegriff Total-Quality-Management Kunden- und Prozessorientierung Kontinuierlicher Verbesserungsprozess Qualitätssicherung Qualitätszirkelarbeit Optimierung der Ablauforganisation im OP-Bereich (Patienteneinbestellung, Patientenvorbereitung, OP-Programmplanung und -steuerung) Mitarbeiterführung (136 Stunden) Führungsmodelle und Führungsstile Aspekte des Führungsverhaltens Führen durch Zielvereinbarungen, Führungsprozesse Führungsinstrumente, Kooperationsgestaltung Mitarbeitermotivation und Arbeitszufriedenheit Von der Gruppe zum Team: Teamentwicklung Gesprächsführung, Rhetorik, Moderation Umgang mit Konflikten Seite 3

4 Betriebswirtschaftslehre und Management (128 Stunden) Das Krankenhaus im Rahmen der Wirtschaftsordnung Aufgaben der Krankenhausversorgung Zielsetzung des Krankenhausbetriebes Grundlagen der Krankenhausfinanzierung Kosten- und Leistungsrechnung des Krankenhausbetriebes Grundlagen der Krankenhaus-Organisation Grundlagen des betriebswirtschaftlichen Personalmanagements Grundlagen des Krankenhaus-Marketings Aufbau- und Ablauforganisation in Funktionsbereichen Bauplanung und Einrichtungen Materialwirtschaft EDV-gestützte Dokumentation EDV-gestützte Planung und Steuerung Einrichtung eines OP-Managements Rechtskunde (48 Stunden) Krankenhausspezifische Rechtsgrundlagen Regelungen im Zusammenhang mit Arbeitsverträgen Regelungen des Zivil-, Straf-, Haftungs- und Arbeitsrechts Rechtsverhältnisse in besonderen Situationen Hygienerichtlinien Anwenderorientierte EDV (16 Stunden) Die Zentraleinheit und die Peripherie der EDV-Anlage Anwenderorientierte Software-Informationen Anwenderorientierte Software-Demonstration Netzwerkverbindungen Aktuell behandelte Themen: Einführung in das Thema: Grundlagen der Krankenhausbetriebswirtschaftslehre Die Krankenhauslandschaft in der Bundesrepublik / Grundlagen der KH-Organisation Krankenhausfinanzierung Krankenhausfinanzierung DRG I Krankenhausfinanzierung DRG II Personalmanagement im Krankenhaus Materialwirtschaft im Krankenhaus Prozess-Management und Workflow der OP-Leistung QM im OP-Bereich und deren Grundlagen Grundlagen des Krankenhaus-Marketing und deren Relevanz für den OP-Bereich Seite 4

5 Für die fachliche Beratung bei den in den Kursen vermittelten Inhalten sind zuständig: Herr Prof. Dr. med. Dr. h.c. Klaus von Ackern, Dekan Med. Fakultät des Universitätsklinikums Mannheim Herr Prof. Dipl.-Volkswirt Thomas Busse, Fachhochschule Frankfurt / Main University of Applied Sciences, Fachbereich 4, Soziale Arbeit und Gesundheit Frau, Krankenschwester, Betriebswirtin und Leiterin des IMBG - Institut für, Weinheim Wie ist die Fortbildung organisiert und welche Kosten entstehen dabei? Die ausschließlich berufsbegleitend angelegte Fortbildung mit insgesamt 360 Unterrichtsstunden wird in Form von blockweise durchgeführten Intensivwochen in Weinheim angeboten. Organisation der Fortbildung zum OP- Koordinator / Koordinator von Funktionsbereichen Block-Nr. Termine Dauer Gebühr ( ) Wochen 1.100, Woche 550, Wochen 1.100, Woche 550, Wochen 1.100, Woche 550,00 Gesamt: 9 Wochen 4.950,00 zzgl. gesetzliche MwSt. Das IMBG - INSTITUT FÜR MANAGEMENTBERATUNG IM GESUNDHEITSWESEN bietet die Möglichkeit an, die entsprechende Gesamtsumme auf die jeweiligen Blockwochen zu verteilen. Seite 5

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