ÜBUNGSFRAGEN THEMA 4. IK Einkommen, Inflation und Arbeitslosigkeit. Frage 4-1

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1 IK Einkommen, Inflation und Arbeitslosigkeit ÜBUNGSFRAGEN THEMA 4 Frage 4-1 Der Wirtschaftsteil der meisten Tageszeitungen enthält eine Wechselkursübersicht wie die folgende. (Hinweis: Wenn Sie diese Tabelle zeilenweise lesen, so bedeutet zb die Zahl 0,9349 in der letzten Zeile, daß Sie für 100 Japanische Yen 0,9349 Euro erhalten.) Devisen-Cross-Rates C $ sfr Yen Euro 0,8685 0,6069 1, ,9600 US-Dollar 1,1514 0,6988 1, ,1549 Britische Pfund 1,6477 1,4310 2, ,2399 Schweizer Franken 0,6529 0,5670 0, , Japanische Yen 0,9349 0,8120 0,5674 1,4320 A. Werden hier nominelle oder reale Wechselkurse angegeben? B. Wieviele Euro mußten Sie an diesem Tag aufwenden, um einen US-Dollar zu erhalten? C. Wie können Sie mithilfe der Wechselkurse zwischen Euro und Dollar bzw. Pfund und Dollar den Euro-Pfund-Wechselkurs selbst berechnen? D. Nehmen wir an, am Vortag hätten Sie nur 1,12 Euro aufwenden müssen, um einen Dollar zu erhalten. Hat der Euro in diesem Beispiel gegenüber dem Dollar auf- oder abgewertet? Um wieviel Prozent? E. Welche Ereignisse könnten zu der Entwicklung in D. geführt haben? F. Erklären Sie, wie Veränderungen von Angebot und Nachfrage am Devisenmarkt zu Auf- und Abwertungen führen! Frage 4-2 Was passiert mit dem realen Wechselkurs Österreichs in jeder der folgenden Situationen? Werden in diesen Fällen jeweils österreichische Güter relativ zu amerikanischen teurer oder billiger? Erläutern Sie dies jeweils am Beispiel eines bestimmten Produktes Ihrer Wahl, das sowohl in Österreich als auch in den USA produziert wird. A. Der nominelle Wechselkurs zwischen dem Euro und dem Dollar bleibt unverändert, aber die Preise steigen in Österreich schneller als in den USA. B. Der nominelle Wechselkurs zwischen dem Euro und dem Dollar bleibt unverändert, aber die Preise steigen in den USA schneller als in Österreich. C. Der Euro wertet nominell gegenüber dem Dollar ab, die Preise im In- und Ausland bleiben unverändert. D. Der Euro wertet nominell gegenüber dem Dollar ab, die Preise in den USA steigen langsamer als in Österreich. 1

2 Frage 4-3 Nehmen Sie an, eine Tonne österreichischen Weizens kostet C 60, eine Tonne amerikanischen Weizens kostet $ 50. Der nominelle Wechselkurs betrage 0,9 Euro pro Dollar. A. Erläutern Sie, wie Sie aus dieser Situation Profit schlagen könnten. Wie hoch wäre Ihr Gewinn pro Tonne Weizen? B. Wenn auch andere Personen bzw. Firmen diese Profitmöglichkeiten nutzen würden, was würde mit den Preisen für Weizen in Österreich und den USA passieren? Was würde dies für den realen Wechselkurs in der Folge bedeuten? C. Berechnen Sie den nominellen Wechselkurs, der schon in der Ausgangssituation die Preise für Weizen einander angleichen würde. Frage 4-4 Erstellen Sie die Zahlungsbilanz einer fiktiven Ökonomie im Hinblick auf folgende Transaktionen: A. Ölimport im Wert von C 100. B. Touristen gaben C 25 in heimischen Skigebieten aus. C. Inländer zahlten C 45 an ausländische Versicherungsunternehmen. D. Inländer kauften im Ausland illegale Substanzen um C 5. E. An Dividenden wurden C 15 an ausländische Anleger ausbezahlt. F. Inländer spendeten C 25 an Organisationen mit Sitz im Ausland. G. Ausländische Unternehmer bezahlten C 35 an Bestechungsgeldern an heimische Regierungsbeamte. H. Heimische Firmen nahmen bei ausländischen Banken Kredite in Höhe von C 65 auf. I. Ausländische Anleger kauften um C 15 heimische Staatsanleihen. J. Inländer verkauften ausländische Staatsanleihen im Wert von C 50. Frage 4-5 Welche der folgenden Gruppen würden sich über eine nominelle Aufwertung des Dollars freuen, welche würden sich ärgern? Erläutern Sie Ihre Antwort! A. Niederländische Pensionsfonds, die amerikanische Staatsanleihen halten. B. Die verarbeitende Industrie der USA. C. Österreichische Touristen, die eine Reise in die USA planen. D. Ein amerikanisches Unternehmen, das in Europa Eigentum erwerben möchte. 2

3 Frage 4-6 Die folgende Tabelle enthält aktuelle Kurse für österreichische und US-amerikanische Staatsanleihen mit einem Jahr Restlaufzeit sowie die deren Nennwerte, die am Ende der Laufzeit ausbezahlt werden. Der aktuelle Wechselkurs sei 1 Euro = 0,95 Dollar. Kurs Nennwert US-Anleihe $ 9615,38 $ Österreichische Anleihe C 12698,10 C A. Errechnen Sie für jede der beiden Anleihen den nominellen Zinssatz. B. Errechnen Sie mittels der Zinsparitätsbedingung den für das Laufzeitende erwarteten Wechselkurs. C. Für welche der beiden Anleihen werden Sie sich entscheiden, wenn Sie eine Abwertung des Dollars relativ zum Euro erwarten? D. Nehmen Sie an, Sie seien ein US-amerikanischer Anleger. Sie wechseln Dollar in Euro um und kaufen die österreichische Anleihe. Ein Jahr später (am Ende der Restlaufzeit) sind Sie mit einem Wechselkurs von 0,9 Dollar pro Euro konfrontiert. Wie hoch ist die erzielte Rendite (in %) relativ zu einer Anlage in die US-Anleihe? E. Sind unterschiedliche Renditen (wie in D.) mit der Zinsparitätsbedingung vereinbar? Warum bzw. warum nicht? Frage 4-7 Nachfolgend finden Sie einige Graphiken zum Außenhandel Österreichs. Dargestellt sind Quartalsdaten von 1988 bis 2002 (Datenquelle: OECD Main Economic Indicators). Die Gesamtexporte und -importe sind zu konstanten Preisen und in Mio. Euro angegeben (für die Daten vor 1999 wurden Schilling mit dem unwiderruflichen Euro-Umrechnungskurs konvertiert). Die Nettoexporte sind daraus berechnet und daher auch real in Mio. Euro. Der reale effektive Wechselkurs ist so normiert, daß er im Jahr 1995 den Wert 100 besitzt. Kleine Schwierigkeit dabei: Nationale wie auch internationale Datenpublikationen geben den real-effektiven Wechselkurs derart an, daß ein Sinken dieses Indikators eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit bedeutet. Das heißt, daß der in diesem Beispiel verwendete reale Wechselkursindex im Vergleich zu dem im Lehrbuch verwendeten umgekehrt zu interpretieren ist. 3

4 Beantworten Sie nun folgende Fragen: A. Wie haben sich die Nettoexporte Österreichs (die Handelsbilanz Österreichs gegenüber dem Rest der Welt) im betrachteten Zeitraum entwickelt? B. Identifizieren Sie reale Auf- und Abwertungszeiträume des Schillings bzw. des Euro! C. Entspricht der dargestellte Zusammenhang zwischen den Nettoexporten und dem realen effektiven Wechselkurs dem von Ihnen erwarteten? Warum bzw. warum nicht? D. Welche Faktoren (abgesehen vom realen Wechselkurs) beeinflussen die Entwicklung der Nettoexporte? Frage 4-8 Die folgenden Abbildungen beschäftigen sich mit dem Außenhandel Österreichs mit der Schweiz. Für den nominellen Euro-Franken-Wechselkurs vor 1999 wurden Schilling mit dem unwiderruflichen Euro- Umrechnungskurs konvertiert. Der reale Wechselkurs wurde mithilfe der jeweiligen Verbraucherpreisindizes berechnet. Die Nettoexporte sind real und in Mio. Euro angegeben. Datenquellen: Wechselkurse und Verbraucherpreisindizes: OECD Main Economic Indicators. Nominelle Exporte und Importe: OECD Monthly Statistics of Foreign Trade. Reale Exporte und Importe wurden mithilfe von Export- und Importdeflatoren (Quelle: WIFO) berechnet. 4

5 A. Beschreiben Sie die Entwicklung der Nettoexporte Österreichs mit der Schweiz. B. Identifizieren Sie Zeiten nomineller und realer Auf- und Abwertungen des Euro (Schilling) gegenüber dem Schweizer Franken! Welche Rolle spielten dabei die Preisentwicklungen in den beiden Ländern? C. Entspricht der Zusammenhang zwischen Nettoexporten und realem Wechselkurs hier dem von Ihnen erwarteten? D. Untersuchen Sie die letzte Abbildung im Hinblick auf den J-Kurven-Effekt! 5

6 Frage 4-9 Finanzierungen in Schweizer Franken und in japanischen Yen haben in Österreich in den letzten Jahren sowohl für die privaten Haushalte als auch für die Unternehmen große Bedeutung erlangt. Lesen Sie dazu folgenden Presseauszug: Finanznews vom , KUNDEN BRINGEN IHRE SCHÄFCHEN INS TROCKENE Der Umstieg auf Franken bzw. Euro ist voll angelaufen. WIEN. Private und Firmen zahlen angesichts der für sie günstigen Kursentwicklung zunehmend Yen-Kredite zurück und steigen auf solche in Franken oder Euro um. Allein für Tirol schätzt Peter Gaugg, Chef der Bank für Tirol und Vorarlberg (BTV), den Zins- und Kursgewinn der Umsteiger bisher auf eine halbe Mrd. Euro... Zur Orientierung einige Daten (Quelle: Statistisches Monatsheft der OeNB): Zinsen langfristiger Zinsen langfristiger österreichischer Staatsanleihen japanischer Staatsanleihen Yen pro Euro Juni ,19 1,36 117,80 Juni ,74 0,97 138,05 A. Können Sie anhand der Daten nachvollziehen, wie es zu den Vorgängen in obiger Pressemeldung gekommen ist? B. Wie bewerten Sie folgende Aussage (sinngemäß aus einer Publikation der Oesterreichischen Nationalbank): Bei Fremdwährungskrediten handelt es sich um eine besondere Form der Währungsspekulation, die mit einer Reihe von Risiken behaftet ist.? Nehmen wir an, es sei Juni 2002 und Sie benötigen einen Kredit über Euro mit einer Laufzeit von einem Jahr. Unterstellen wir weiters, daß sich die Zinsen für Euro- bzw. Yen-Kredite am jeweiligen Zinssatz für langfristige Staatsanleihen orientieren, zum Beispiel in folgender Form: Für den Euro- Kredit zahlen Sie fix 7,19 %, für den Yen-Kredit 3,36 % Zinsen. C. Wenn Ihre Wechselkurserwartungen nun mit den Daten aus der Tabelle übereinstimmten, wie hoch wäre der erwartete Rückzahlungsbetrag für den Yen-Kredit? Wie groß wäre die Differenz zum Rückzahlungsbetrag des Euro-Kredites? D. Für welchen erwarteten Wechselkurs für Juni 2003 wären die Rückzahlungsbeträge der beiden Kredite gleich hoch? E. Wenn Sie nur die Daten für den Juni 2002 kennen würden, welche Wechselkurserwartung würden Sie dann aus der Zinsparitätsbedingung ableiten? Stimmt diese mit der tatsächlichen Entwicklung des Wechselkurses überein? Stimmt sie mit den Erwartungen der Fremdwährungskreditnehmer im Juni 2002 überein? 6

7 MULTIPLE-CHOICE-FRAGEN Frage 4-10 Welches der folgenden Ereignisse wird für eine reale Abwertung der inländischen Währung sorgen? A. Ein Sinken des nominellen Wechselkurses der inländischen Währung in Preisnotierung. B. Ein Rückgang des ausländischen Preisniveaus. C. Ein Rückgang des heimischen Preisniveaus. D. Eine nominelle Aufwertung der inländischen Währung. E. Keine der anderen Antwortalternativen ist richtig. Frage 4-11 Welcher der folgenden Faktoren wird KEINE Aufwertung der inländischen Währung verursachen? A. Das inländische Zinsniveau steigt im Vergleich zum ausländischen Zinsniveau. B. Die Inflation steigt im Ausland stärker als im Inland. C. Im Inland wird plötzlich eine Abwertung der ausländischen Währung erwartet. D. Ein Verkauf von Fremdwährungen durch die inländische Zentralbank zur Stützung der eigenen Währung. E. Eine Zunahme der politischen Instabilität im Inland (Steuerstreik, Revolten, Militärputsch,...). Frage 4-12 Angenommen, Sie verkaufen in Ihrem Besitz befindliche amerikanische Staatsanleihen, um dieses Geld am heimischen Wertpapiermarkt zu investieren. Wie wird dieser Verkauf in der Zahlungsbilanz aufscheinen? A. Positiv, da die Nachfrage nach inländischer Währung steigt. B. Positiv, da die Nachfrage nach inländischer Währung sinkt. C. Negativ, da die Nachfrage nach inländischer Währung steigt. D. Negativ, da die Nachfrage nach inländischer Währung sinkt. E. Vorgänge dieser Art scheinen nicht in der Zahlungsbilanz auf. 7

8 Frage 4-13 Die österreichische Leistungsbilanz (inkl. Vermögensübertragungen) wies 1999 einen Saldo von -6,46 Mrd. Euro auf, der Kapitalbilanzsaldo (inkl. stat. Differenz) betrug 4,5 Mrd. Euro. Welche der folgenden Aussagen ist nun zutreffend? A. Es besteht in Summe ein Überangebot an inländischer Währung, was tendenziell für eine Aufwertung dieser Währung spricht. B. Es besteht in Summe Übernachfrage nach inländischer Währung, was tendenziell für eine Abwertung dieser Währung spricht. C. Es besteht in Summe Übernachfrage nach inländischer Währung, was tendenziell für eine Aufwertung dieser Währung spricht. D. Es besteht in Summe ein Überangebot an inländischer Währung, was tendenziell für eine Abwertung dieser Währung spricht. E. Keine der anderen Antwortalternativen ist richtig. Frage 4-14 Angenommen, für einjährige Anleihen beträgt der inländische Zinssatz 5 % (i = 5 %) und der ausländische 3 % (i = 3 %). Unter der Annahme der Zinsparitätsbedingung gehen die Marktteilnehmer dann davon aus, dass bis zum Ende der einjährigen Laufzeit dieser Anleihen die A. inländische Währung um ca. 2 % aufwerten wird. B. inländische Währung um ca. 8 % aufwerten wird. C. inländische Währung um ca. 2 % abwerten wird. D. inländische Währung um ca. 8 % abwerten wird. E. ausländische Währung um ca. 2 % abwerten wird. Frage 4-15 Ein Berater in Ihrer Bank offeriert Ihnen zwei Staatsanleihen mit jeweils einem Jahr Laufzeit: Eine österreichische mit einer Jahresverzinsung von 2,5 % und eine britische mit einer Jahresverzinsung von 3,5 %. Die Zinsen werden jeweils am Ende der Laufzeit ausbezahlt. Sie vertrauen Ihrem Berater, wenn er sagt, dass die beiden Veranlagungen mit demselben Risiko und denselben Nebenkosten verbunden sind. Der aktuelle Pfund-Euro-Wechselkurs beläuft sich auf 0,67 Pfund pro Euro. Bei welcher Wechselkurserwartung für das Laufzeitende würden Sie zur österreichischen Anleihe greifen, wenn Sie jene Anleihe wählen wollen, die den höchsten Ertrag liefert? A. 0,64 Pfund pro Euro. B. 0,65 Pfund pro Euro. C. 0,66 Pfund pro Euro. D. 0,67 Pfund pro Euro. E. 0,68 Pfund pro Euro. 8

9 Frage 4-16 Die Kurse für Staatsanleihen in Österreich und in den USA sind in der nachstehenden Tabelle angegeben. Beide Anleihen sind einjährige Anleihen und werden zum angegebenen Nennwert getilgt (d. h. am Ende des Jahres wird der Nennwert ausbezahlt). Der aktuelle Wechselkurs beträgt 0,89 US-Dollar für 1 Euro. Welche der folgenden Antworten ist richtig? Kurs Nennwert Österreichische Anleihe 8.571,42 EUR EUR US-amerikanische Anleihe 9.615,38 USD USD A. Der nominelle Zinssatz in Österreich beträgt 4 %. B. Der nominelle Zinssatz in den USA beträgt 5 %. C. Eine Investorin, die den höchstmöglichen Ertrag erzielen möchte, wird die österreichische Anleihe kaufen, wenn sie auf eine Aufwertung des Euro gegenüber dem Dollar spekuliert. D. Die Zinsdifferenz zwischen österreichischen und US-Anleihen impliziert gemäß der Zinsparitätentheorie die Erwartung, dass der Dollar gegenüber dem Euro abwerten wird. E. Ein amerikanischer Investor der glaubt, dass der Euro gegenüber dem US-Dollar um mehr als 10 Prozent an Wert verliert, sollte auf jeden Fall die österreichische Anleihe kaufen. Frage 4-17 Für einen Euro bekommt man heute 0,65 Britische Pfund. Ein Kapitalanleger ist mit einer britischen und einer deutschen Kapitalanlage mit jeweils einem Jahr Restlaufzeit konfrontiert: Kurs Nennwert Britische Anleihe 9.615, Deutsche Anleihe 9.569,38 C C Welchen Wechselkurs erwarten die Anleger für das Laufzeitende, falls die Zinsparitätenbedingung erfüllt ist? A. Einen Wechselkurs von ca. 1,55 Euro für ein Britisches Pfund. B. Einen Wechselkurs von ca. 0,66 Britische Pfund für einen Euro. C. Eine Abwertung des Britischen Pfund um 0,5 % im Vergleich zum Euro. D. Eine Aufwertung des Euro um 0,5 % im Vergleich zum Britischen Pfund. E. Die Frage ist in dieser Form nicht beantwortbar, weil Großbritannien Mitglied der Europäischen Währungsunion (EWU) ist. 9

10 Frage 4-18 In den USA beträgt der Zinssatz auf festverzinsliche Anleihen mit einem Jahr Restlaufzeit 6 %, in Österreich beträgt dieser 4 %. Der Wechselkurs steht aktuell bei 1 $ = 1,1265 C. Welche Änderung des Wechselkurses zwischen Dollar und Euro erwarten Sie für das nächste Jahr gemäß der ungedeckten Zinsparitätenbedingung (exakte Berechnung)? A. Eine Abwertung des Dollars um 1,89 %. B. Eine Abwertung des Dollars um 2,47 %. C. Eine Aufwertung des Dollars um 1,05 %. D. Eine Aufwertung des Dollars um 2,67 %. E. Eine Abwertung des Dollars um 1,53 %. Frage 4-19 Nehmen wir an, Sie brauchen dringend C und überlegen, einen Kredit mit einem Jahr Laufzeit in Schweizer Franken aufzunehmen. Der aktuelle Wechselkurs betrage 0,68 Euro pro Franken. In Österreich müßten Sie 10 % Zinsen zahlen, in der Schweiz aber nur 5 % (jeweils am Ende des Jahres, zusammen mit der vollen Tilgung des Kredites). Unter welcher der unten angegebenen Bedingungen wäre ein Euro-Kredit trotz der höheren Zinsen doch die bessere Wahl? A. Der Wechselkurs zwischen dem Euro und dem Schweizer Franken bleibt das ganze Jahr über unverändert. B. Der Euro wertet im Laufe des betrachteten Jahres gegenüber dem Franken um 7 % ab. C. Der Euro wertet im Laufe des betrachteten Jahres gegenüber dem Franken um 2 % auf. D. Der Euro wertet im Laufe des betrachteten Jahres gegenüber dem Franken um 3 % ab. E. Der Euro wertet im Laufe des betrachteten Jahres gegenüber dem Franken um 3 % auf. Frage 4-20 Zu Beginn des Jahres 2003 musste man 0,135 Euro für eine dänische Krone bezahlen. Nun nehmen wir an, sowohl der österreichische wie auch der dänische Preisindex werden zu Beginn 2003 gleich 100 gesetzt und Ende 2003 ergeben sich folgende Wirtschaftsdaten: Aufwertung des Euro gegenüber der dänischen Krone um 3,7 %, Inflation in Österreich: 2 %, Inflation in Dänemark: 2,5 %. Welche Folgen würden sich aus diesen Veränderungen ergeben (die Marshall-Lerner-Bedingung sei erfüllt)? A. Der Euro wertet gegenüber der dänischen Krone real ab, die Handelsbilanz Österreichs mit Dänemark verschlechtert sich. B. Der Euro wertet gegenüber der dänischen Krone real ab, die Handelsbilanz Österreichs mit Dänemark verbessert sich. C. Der Euro wertet gegenüber der dänischen Krone real auf, die Handelsbilanz Österreichs mit Dänemark verbessert sich. D. Der Euro wertet gegenüber der dänischen Krone real auf, die Handelsbilanz Österreichs mit Dänemark verschlechtert sich. E. Der reale Wechselkurs zwischen dänischer Krone und Euro bleibt unverändert, und daher auch die Handelsbilanz Österreichs mit Dänemark. 10

11 VORSCHLAG FÜR KURZAUFSATZ Kommentar von Peter Schiefer vom , BEWUSSTE DOLLARSCHWÄCHE Eine Rede von US-Finanzminister John Snow ließ am Montag den Wechselkurs zwischen Dollar und Euro auf mehr als 1,16 Dollar je Euro - und damit ein neues Vierjahreshoch - ansteigen. Snow verkündete im US-Fernsehen, dass der 21-prozentige Kursverfall des Dollar im vergangenen Jahr gut sei, weil er der US- Exportwirtschaft helfe. Die US-Regierung bestätigte damit, dass ihr die Schwächung des Dollar nicht nur egal, sondern sogar recht ist und dass dahinter ein konkretes Ziel steht - die Belebung der Exportwirtschaft. Auf der anderen Seite des Atlantiks zeigte sich die EU-Kommission in Person von Wirtschaftskommissar Pedro Solbes über den rasanten Höhenflug des Euro besorgt, weil die Exportindustrie dadurch heftige Einbußen hat. Die Aktien der Exporteure hatten am Montag teilweise deutliche Kursverluste. Beide Argumentationen sind verständlich. Die Regierung in Washington wird von den Experten der Wall Street immer wieder darauf hingewiesen, dass ein sogenanntes Twin Deficit - Budgetdefizit und negativer Handelsbilanzsaldo - der Wirtschaft schaden. Ein Budgetdefizit ist derzeit aber nicht vermeidbar, da die US-Wirtschaft dringend Wachstumsimpulse benötigt. Daher muss das Handelsbilanzdefizit gesenkt werden. Zuletzt lag dieses bei rund 40,3 Mrd. Dollar monatlich. Wird der Dollar nun schwächer, stärkt das die Position der US-Exporteure. Bei steigenden Exporten sinkt das Handelsbilanzdefizit und damit auch der monatliche Finanzbedarf - die 40 Mrd. Dollar muss ja jemand bezahlen. Der Chart zeigt, dass die deutliche Aufwertung des Euro erst Anfang 2002 eingesetzt hat. Gleichzeitig ging auch das US-Handelsbilanzdefizit nach oben (es wurde größer). Solange die US-Börsen gut funktionierten war ein großes Defizit für die USA kein Problem, denn es floss viel Geld ins Land. Anfang 2002 war das keineswegs mehr der Fall und der Dollar wertete ab. Europa klagt nun verständlicherweise über den starken Euro, denn dieser schadet der Exportwirtschaft und bringt das minimale BIP-Wachstum in Deutschland in Gefahr. Die Investmentbank Merrill Lynch hat errechnet, dass der Anstieg des Euro den zwölf Mitgliedsländern heuer 0,5 Prozentpunkte an Wachstum kosten wird. Aber die USA waren schon immer konsequenter in der Wirtschaftspolitik und setzen den Wechselkurs bewusst ein, um ihre Wirtschaft anzukurbeln. A. Welche Einflußfaktoren auf Wechselkurse werden genannt? Kennen Sie weitere? B. Welche Vor- und Nachteile einer starken bzw. schwachen Währung werden genannt? Kennen sie weitere? C. Was ist mit dem monatlichen Finanzbedarf gemeint? Mit solange die US-Börsen gut funktionierten, war ein großes Handelsbilanzdefizit kein Problem? D. Wer beeinflußt wie den Wechselkurs für wirtschaftspolitische Zwecke? 11

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