Nachhaltigkeit in der Finanzierung

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1 Was versteht die ABS unter nachhaltigem Bauen? Thomas Grädel Dipl. Ing. ETH Leiter Firmenkunden Folie 1

2 ABS-Kennzahlen per Ende 2003 Bilanzsumme CHF 606 Mio, Wachstum rund 10% p.a. Aktienkapital CHF 32 Mio KundInnen, KundInnengelder von CHF 548 Mio (2003: + 11%) 680 KreditnehmerInnen, ausbezahltes Kredite CHF 505 Mio (2003: + 12%), davon 240 KreditnehmerInnen mit Förderkreditanteilen (total CHF 50 Mio) 55 MitarbeiterInnen (43 Vollstellen) Standorte: Olten (Hauptsitz), Lausanne, Zürich, Genf Folie 2

3 Nachhaltigkeit bei ABS Auszug aus dem Leitbild ( ) Die ABS setzt ihre ethischen Grundsätze an die Stelle der Profitmaximierung und versteht ihre Tätigkeit als Alternative zur herrschenden ökonomischen Logik, die für die Verschärfung der ökologischen Probleme und das weltweite Anwachsen sozialer und ökonomischer Ungleichheiten die Hauptverantwortung trägt. ( ) Folie 3

4 Nachhaltigkeit bei ABS Wirtschaftliche Entwicklung von ABS (in 1000 CHF) 700' ' ' ' ' ' '000 Bilanzsumme Kredi te Aktienkapital Folie 4

5 Nachhaltigkeit bei ABS Folgen für die ABS-Kreditpolitik Finanzierung in acht ausgewählten ABS- Förderbereichen Finanzierung des nachhaltigen Wohnungsbaus Finanzierung von kleinen und mittleren Unternehmungen Folie 5

6 Nachhaltigkeit bei ABS ABS-Kreditportefeuille nach Anzahl Kunden nach Kreditvolumen % 33 % % Immobilien Firmen Selbstgenutztes Wohneigentum Wohnen: 60% Folie 6

7 Was versteht ABS unter nachhaltigem Bauen? Folie 7

8 Die drei Dimensionen des nachhaltigen Bauens Umwelt Gesellschaft Wirtschaft Folie 8

9 Bewertungs-Total: 459 Betriebsenergie 99 Ökonomie 100 Bauökologie 76 Nutzung Standort Folie 9

10 Folie 10

11 Ablauf des ABS-Immobilien-Ratings Ausfüllen eines Fragebogen mit rund 50 Fragen durch Architekt und Bauherrschaft Beilegen des Heizenergienachweises SIA 380/1 Auswertung durch ABS-Fachstelle Nachhaltigkeit Ausstellen des ABS-Zertifikates Folie 11

12 Aktueller Stand des ABS-Immobilien-Ratings rund 50 Kunden-Objekte (Wohnbauten) bisher vorwiegend Doppel-EFH, Reihen-EFH und kleinere MFH bisher vorwiegend Neubauten (max. 10 Jahre) zwei gewerbliche Objekte im Test Zukunft nächster Schritt: Gewerbliche Objekte übernächster Schritt: Sanierungen Folie 12

13 Umwelt Betriebsenergie - Energie für Heizen Warmwasser Haushaltgeräte - Umweltbelastung durch Betriebsenergie - Oekostromproduktion Bauökologie - Erstellungsenergie ( graue Energie ) - Materialien - Regenwasser Folie 13

14 Gesellscha ft Standort grossräumige Erschliessung (Makrolage) keinräumige Erschliessung (Mikrolage) Langsamverkehrsförderung Landverbrauch, Zersiedelung Nutzung Flexibilität Wohnqualität - Möblierungsvielfalt - Tragstruktur - Leitungen - Behindertengerechtigkeit - Lärm -Licht - Aesthetik Folie 14

15 Wirtschaft Baukosten BKP2 abzüglich lagebedingter Mehrkosten in BKP2 in Bezug auf beheizte Bruttogeschossfläche Folie 15

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