Krippenkonzeption. Der Minifantengruppe. Evangelischer Kindergarten Loffenau. Kirchhaldenpfad 18

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1 Krippenkonzeption Der Minifantengruppe Evangelischer Kindergarten Loffenau Kirchhaldenpfad 18

2 Inhaltsverzeichnis 1. Vorwort 1.1 Träger 1.2. Leitung 2. Erstes Kennenlernen 2.1. Eingewöhnung 2.2. Ablauf der Eingewöhnung 3. Öffnungszeiten, Preise und Ferienzeit 4. Tagesablauf 5. Bildungs- und Erziehungsbereiche 5.1. Sprachliche Bildung 5.2. Mathematische Bildung 5.3. Bewegungserziehung 5.4. Musikalische Erziehung 5.5. Religiöse Erziehung 5.6. Naturwissenschaften und Technik 5.7. Bildnerische und kulturelle Bildung 6. Sauberkeitserziehung 7. Ruhezeiten 8. Beobachten und Dokumentation 9. Zusammenarbeit mit Eltern 10. Pädagogik 11. Personalausstattung 12. Übergang Krippe - Kindergarten 13. Schlusswort

3 1. Vorwort Seit Oktober 2009 haben wir im Evangelischen Kindergarten unser Angebot für Kinder unter drei Jahren erweitert. Nun können bereits schon die ganz Kleinen ihre ersten Schritte bei uns unternehmen und gemeinsam in der Kinderkrippe Minifantengruppe spielen und lernen. Die Kinderkrippe ist eine Einrichtung für Kleinstkinder bis zum dritten Lebensjahr. Die Kinder werden von Fachkräften individuell und altersgemäß gefördert. Die Kinderkrippe eröffnet den Kindern vielfältige Entwicklungs- und Lernmöglichkeiten unter Berücksichtigung ihrer individuellen Bedürfnisse. Als Einrichtung, in der Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren aufgenommen werden, verstehen wir uns als familienunterstützend und familienbegleitend. Gemeinsam mit Ihnen, wollen wir günstige Entwicklungsbedingungen für Ihr Kind schaffen. Unsere Kinderkrippe will und kann weder das Elternhaus ersetzen noch kopieren, und wir möchten deshalb, dass Sie uns nicht als Konkurrenzunternehmen sehen. 1.1 Träger Evangelische Kirchengemeinde Pfarrer W. Ratz Pfarrgasse Loffenau

4 1.2 Leitung Evangelischer Kindergarten Frau G. Pascher Kirchhaldenpfad Loffenau Erstes Kennenlernen Mit einem persönlichen Erstgespräch beginnt bei uns das erste Kennenlernen, Eltern bekommen damit die ersten Informationen, dass bei uns 10 Krippenkinder im Alter von 0 bis 3 Jahren von Fachkräften und Praktikanten betreut werden. Sie erfahren unseren Tagesablauf und informieren über Öffnungs- und Schließzeiten. Sie als Eltern, werden von uns natürlich auch über Besonderheiten und Eigenheiten von Ihrem Kind befragt, auf welchen wir dann selbstverständlich individuell eingehen. Wir möchten, dass Sie nach diesem Erstgespräch rundum zufrieden sind und mit dem Gefühl, dass Ihr Kind bei uns gut aufgehoben, optimal betreut, gefördert und gefordert wird. 2.1 Eingewöhnung Der Eintritt in die Krippe stellt für das Kind eine Übergangssituation dar. Für Ihr Kind bedeutet das in den ersten Wochen eine fremde Welt in fremden Räumen und es ist von fremden Personen umgeben. Ihr Kind muss eine Beziehung zu einer ihm unbekannten Betreuungsperson aufbauen und das Zusammensein mit vielen Kindern ist ebenfalls ungewohnt und neu. Es muss seinen gewohnten

5 Tagesablauf dem unserem anpassen und muss eine mehrstündige Trennung von Ihnen verkraften und eine andere Bezugsperson kennenlernen. Die Erfahrungen, die das Kind mit dieser ersten Übergangssituation macht, sind prägend für sein weiteres Leben, deshalb ist eine positive Erfahrung sehr wichtig für Ihr Kind. Der Eingewöhnungsprozess in unserer Krippe wird so gestaltet, dass Ihr Kind die Erfahrung machen kann: Ich werde nicht allein gelassen, ich bekomme Unterstützung, solange ich sie brauche. So wird eine gute Grundlage dafür geschaffen, dass sich das Kind in der Einrichtung von Anfang an wohlfühlen kann, seine Entwicklung positiv verläuft und es an Sicherheit gewinnt. Mit einer richtigen Eingewöhnungsphase, kann viel für einen leichten Start getan werden. Voraussetzung dafür, sind Sie als Eltern ein wichtiger Partner Ablauf der Eingewöhnungsphase (nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell) Bindungsperson kann sein: Mutter, Vater oder andere Personen die dem Kind sehr vertraut ist Die Eingewöhnungszeit wird folgendermaßen unterteilt: A. Grundphase der Eingewöhnung B. Trennungsversuch ab dem vierten Tag

6 C. Eingewöhnungsphase mit kurzen bis langen Abschnitten, die das Kind alleine in der Krippe verbringt D. Ende der Eingewöhnung wenn das Kind die Erzieherin beim Weggang der Bindungsperson akzeptiert hat und sich von ihr trösten lässt In den ersten drei Tagen hält sich das Kind mit seiner vertrauten Bindungsperson nur kurz in der Einrichtung auf, ohne von ihr getrennt zu werden. Die Bindungsperson begleitet das Kind mit Aufmerksamkeit, ohne jedoch aktiv in das Gruppengeschehen einzugreifen, indem sie z.b. mit ihrem Kind spielt. Sie dient dem Kind in der neuen Situation als sichere Basis. Für die Eingewöhnung braucht das Kind eine konstante Bezugsperson (Erzieherin). Die ersten Kontaktaufnahmen der Erzieherin orientieren sich am Verhalten des Kindes. Am vierten Tag wird ein erster Trennungsversuch von der Bindungsperson unternommen (ca. 10 bis 30 Minuten, je nach Verhalten des Kindes). Diese bleibt währenddessen in der Einrichtung. Die Eingewöhnung dauert so lange, bis das Kind eine sichere Bindung zu seiner Erzieherin aufgebaut hat. Die Eingewöhnung ist beendet, wenn Ihr Kind uns als weitere Bezugsperson angenommen hat und sich von uns trösten lässt. Erst dann ist es möglich, Ihr Kind an den Mahlzeiten und dem Mittagstisch teilhaben zu lassen. Bitte beachten Sie bei verlassen der Gruppe folgendes: Verabschieden Sie sich immer, bevor Sie die Gruppe verlassen. In der Regel beweinen die Kinder das räumliche Verlassen der elterlichen Person. Dies ist eine natürliche und gesunde Reaktion Ihres Kindes auf die neue Situation.

7 Verlassen Sie nach kurzer Verabschiedung trotzdem das Zimmer und zögern Sie es nicht hinaus, auch wenn es Ihnen schwer fällt. Je mehr Unsicherheit Sie Ihrem Kind gegenüber zeigen, umso unsicher wird es. Geben Sie Ihrem Kind etwas Gewohntes von zu Hause mit, dies kann den ersten Trennungsschmerz ein wenig auffangen. Die Abwesenheitszeit der Eltern wird je nach Verfassung des Kindes stufenweise verlängert. Bedenken Sie, dass trotz erfolgreicher Eingewöhnungsphase nach Krankheit oder Urlaub eine erneute Fremdelphase eintreten kann. Bringen Sie trotzdem in gewohnter Weise und im jeweiligen Rhythmus wie vereinbart Ihr Kind in die Krippe. Abschließend sei noch gesagt, bei aller künftigen Vertrautheit und Zuneigung zu seiner Erzieherin, bleiben Sie als Mutter und Vater immer die wichtigsten Personen für Ihr Kind. Helfen Sie Ihrem Kind die Eingewöhnungszeit mit viel Liebe und Verständnis Ihrerseits zu unterstützen und zu begleiten. So ermöglichen Sie Ihrem Kind einen guten Start in unserer Kinderkrippe 3. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag Krippenbeiträge: 7.00 Uhr bis Uhr 1. bis 3. Tag in der Woche kostet 150-, Euro 4. bis 5. Tag in der Woche kostet 250-, Euro

8 Schließzeiten: über Weihnachten und Silvester Pfingsten ca 2 Wochen Sommerferien 3 Wochen Es gelten die üblichen Feiertage. Die genauen Ferientermine werden immer frühzeitig bekannt gegeben. 4. Tagesablaufplan Der tägliche Ablauf orientiert sich grundsätzlich an den Bedürfnissen der Kinder. Dennoch kommt die Kinderkrippe nicht ohne täglicher Struktur aus. Strukturen sind Bestandteile des pädagogischen Angebots und geben den Kindern Halt und Sicherheit. Ein Tag in der Kinderkrippe: 7:00 9:00 Uhr Bringzeit In dieser Zeit können die Kinder gebracht werden. Während der Bringzeit gehen die Kinder selbst gewählten Beschäftigungen nach (z.b. Spielen in der Bauecke, Bilderbuchbetrachtungen usw.). 9:00 10:00 Uhr Morgenkreis und Frühstück Wir beginnen den Tag mit einem gemeinsamen Morgenkreis, es werden Lieder und Fingerspiele gemacht. Wir beten vor dem Frühstück gemeinsam ein Tischgebet. Anschließend frühstücken wir mit den Kindern.

9 10: Uhr Freispiel und Angebotszeit In dieser Zeit gibt es die Möglichkeit zum freien Spielen. Die Kinder können im Gruppenraum in den Funktionsecken spielen. Auch finden spezielle Angebote statt, bei denen die Kinder mitmachen können. Außerdem gehen wir täglich in den Garten. 11:30 Uhr Aufräumen und Tisch für Mittagessen decken und danach wird das Mittagessen gereicht. 12:30 14:00 Uhr Individuelle Ruhezeiten, diese orientieren sich an den Bedürfnissen der Kinder und mit Absprachen der Eltern. 14:00 Uhr Zwischenmahlzeit und danach Spielzeit im Zimmer oder Garten Zwischendurch werden die Kinder gewickelt bzw. gehen auf Toilette oder Töpfchen. Bei der Gestaltung des Tagesablaufes ist es uns wichtig, dass sich die Kinder frei entscheiden können wie sie ihre Zeit bei uns verbringen möchten. Unsere räumliche Gestaltung bietet den Kindern viele Möglichkeiten Bewegung, Ruhe und Entspannung zu erleben. Um den Bewegungsdrang der Kleinen gerecht zu werden, verbringen wir auch viel Zeit im Garten. Der zeitliche Rahmen unseres Tagesablaufes wird so gestaltet, dass er die individuellen Bedürfnisse des Kindes nach Aktivität und Ruhe, nach Anspannung und Entspannung und nach Nahrungsaufnahmen entspricht. Die Kinder bekommen eine notwendige Sicherheit, wenn der Tagesablauf strukturiert ist, und eine immer wieder kehrende Regelmäßigkeit vorhanden ist.

10 5. Bildungs- und Erziehungsbereiche In den verschiedenen Bildungs- und Erziehungsbereichen können die Basiskompetenzen besonders geübt bzw. gefördert werden. Diese Bildungs- und Erziehungsbereiche sind identisch mit denen für den Kindergarten. In der Kinderkrippe werden diese dem Entwicklungsstand der Krippenkinder angeglichen Sprachliche Bildung Kinder lernen die Sprache am besten im persönlichen Kontakt mit einer ihnen zugewandten Bezugsperson. Das Gespräch gehört zu den wichtigsten und elementarsten Formen der Sprachförderung. Beim Spracherwerb ist das Kind selbst aktiv, es bildet aus der Fülle der Eindrücke langsam ein Wissen, wie Sprache aufgebaut ist. Die beginnt bereits im Babyalter, wenn es die ersten Laute brabbelt und beim Strampeln vergnügt quiekt. Es braucht vielfältige sprachliche Anregungen im Dialog, in Situationen, die sein Interesse wecken. Es ist wichtig dass kurze, normale Sätze gebildet werden. Das Kind soll neugierig auf die Sprache gemacht werden und es soll Lust bekommen die Sprache zu erlernen. In der Krippe fördern wir die sprachliche Bildung durch Bilderbücher, Kreis- und Singspiele, Fingerspiele, Rollenspiele, Rituale schaffen. 5.2.Mathematische Bildung Die Kinder lernen den Umgang mit Begriffen wie z.b. Mengenverständnis, wie viel oder wenig, groß und klein, verschiedene Formen und gehen damit spielerisch um. In der Krippe fördern wir die mathematische Bildung durch Zählen bei

11 verschiedenen Tätigkeiten, kleine und große Türme bauen und im alltäglichem Spiel Bewegungserziehung In der frühen Kindheit ist Bewegung nicht nur für die motorische, sondern auch für die kognitive, emotionale und soziale Entwicklung von herausragender Bedeutung. Kinder haben einen natürlichen Drang sich zu bewegen und deshalb nimmt dieser Bereich einen festen Platz in unserem pädagogischen Tagesablauf ein. Sie können greifen, krabbeln, Gegenstände und Räume untersuchen, auf Objekte klettern und herumrennen. Kinder in diesem Alter brauchen in der Regel keine Anleitung, um sich zu bewegen. Sie benötigen freie Flächen, Rutschgelegenheiten, schiefe Ebenen, usw Musikalische Erziehung Musik spielt ebenfalls eine große Rolle. Sie fördert die Freude am Leben und die gesamte Persönlichkeit des Kindes. Kinder haben Freude, den Geräuschen, den Tönen und Klängen in ihrer Umgebung zu lauschen, sowie die Klangeigenschaften von verschiedenen Materialien zu erforschen. Wir singen in der Krippe Lieder, Musizieren mit Musikinstrumenten, Singspiele und hören CDs an Religiöse Erziehung In der Krippe fördern wir religiöse Erziehung durch tägliches beten vor dem Essen, erzählen von biblischen Geschichten, betrachten von biblischen Bilderbüchern, feiern religiöser Feste wie z.b. Ostern, Weihnachten und Erntedank und singen von Liedern.

12 5.6.Naturwissenschaften und Technik Wir führen kleine Experimente durch, wie z.b. was ist fest und was ist weich. Erkunden Sinnesübungen wie Hören, Tasten, Schmecken und Riechen. Wir beobachten die Natur und das Wetter und lernen verschiedene Stoffe kennen Bildnerische und kulturelle Bildung Dies fördern wir, im Malen und Basteln mit verschiedenen Materialien. Wir malen mit Wasserfarben und malen nach Musik, kleistern mit Klebern usw. Durch kreatives Gestalten mit allen Sinnen sensibilisieren wir die Wahrnehmungsfähigkeiten der Kinder. Das Malen erleben die Kinder als Motiv der motorischen Lust. (Halten eines Stiftes oder Pinsels und Freude an den Bewegungen und an den Farben). Wir bieten den Kindern ausreichend Möglichkeiten sich mit verschiedenen Materialien zu beschäftigen und sie somit in ihrer Gesamtpersönlichkeit zu fördern. Die Kinder erfahren im Ausprobieren verschiedener Techniken im kreativen Gestalten, ihre kognitiven und motorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten und erhalten Anregungen, diese weiter zu entwickeln

13 6.Sauberkeitserziehung Für die gesunde Entwicklung unserer Kinder spielt das körperliche Wohlbefinden eine große Rolle. Darum ist das weitervermitteln von Fähigkeiten und Kenntnissen der Körperpflege eine wichtige Aufgabe unserer Arbeit. Die Kinder lernen beispielsweise, sich die Hände zu waschen, sich abzutrocknen, sich mit Hilfe an- und auszuziehen. Dabei ist es uns wichtig, dass diese Tätigkeiten von den Kindern als etwas Angenehmes empfunden werden und zum eigenen Wohlbefinden beitragen. Die Kinder werden regelmäßig gewindelt und erleben dabei positive Zuwendung und eine vertrauensvolle Atmosphäre. Während den regelmäßigen Wiederholungen, lernen die Kinder, diese Situation als etwas Natürliches und Positives zu empfinden. Sie entscheiden selbst, ob sie bereits auf die Toilette gehen können oder wollen.

14 7. Ruhezeiten Die Ruhezeiten der Kinder beginnen nach dem Mittagessen und enden am frühen Nachmittag. Wir haben einen eigenen Schlafraum, der mit Bettchen für unterschiedliche Altersgruppen ausgestattet ist. Die Kinder haben dort ihren eigenen Schlafplatz. Bettzeug, Kuscheltiere können im Kindergarten verbleiben und werden regelmäßig zum Waschen mit nach Hause gegeben. Neben den festen Zeiten bietet der Gruppenraum auch Rückzugsmöglichkeiten, um auszuruhen. 8. Beobachten und Dokumentation Beobachtung und Dokumentation ist eine Wertschätzung der kindlichen Tätigkeit und Grundlage für den intensiven Dialog mit den Eltern. Die Entwicklungstabelle ist ein Instrument, dass es ermöglicht, Kinder in den ersten Lebensjahren entwicklungsangemessen zu fördern und so Über- oder Unterforderung des Kindes zu vermeiden. Mit Hilfe der Entwicklungstabelle kann ein individuelles und differenziertes Bild erstellt werden. Die gewonnenen Erkenntnisse können direkt in individuelle, entwicklungsangemessene pädagogische Angebote umgesetzt werden und sind Grundlage für die stattfindenden Entwicklungsgespräche.

15 Kurze Gespräche Tür und Angelgespräche Neben den vereinbarten Elterngesprächen haben Sie während der Bring-bzw. Abholzeit auch die Möglichkeit mit dem Personal zu sprechen. Bei diesem Anlass wird kurz über besondere Erlebnisse und Verhaltensweisen, welche das Kind in der Krippe oder zu Hause gezeigt hat, gesprochen. Ein Übergabebuch liegt in der Gruppe bereit, wo eine Erzieherin der nächsten Erzieherin das Kind übergibt und diese zu jeder Zeit Auskunft geben kann. 9. Zusammenarbeit mit Eltern Die Zusammenarbeit mit den Eltern erfolgt auf unterschiedlichen Ebenen. Wesentliches Ziel ist es, den Eltern möglichst viel Transparenz und Einblick in den Krippenalltag zu bieten. Dies erfolgt durch: Auslegen der Konzeption für die Krippe Aktuelle Angebote an unserer Tafel vor dem Gruppenzimmer Unser Leitbild Portfolio Mappen mit Beobachtungen und Dokumentationen Mitarbeit des Elternbeirates Elterngespräche und Elternabende gemeinsame Feste Unterstützung bei Festen

16 10. Pädagogik Unsere Pädagogik baut darauf auf, dass Kinder über Fähigkeiten und Möglichkeiten verfügen, die wir erkennen und aufgreifen. Dazu gehört es zum einen, die Kinder an der Gestaltung des Alltags zu beteiligen. Wir bieten den Kindern einen möglichst großen Freiraum für eigene Interessen und Entscheidungen. Es fördert so die Selbständigkeit der Kinder. Wichtige Ziele sind: Die Kinder sollen in der Entwicklung ihrer Selbständigkeit gefördert und unterstützt werden. Die Kinder lernen Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen und werden dazu angehalten, Rücksicht auf die Interessen Anderer zu nehmen. Die Kinder lernen Regeln und Grenzen zu akzeptieren und einzuhalten. Die Kinder werden darin unterstützt, mit Kreativität eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen. In den ersten drei Lebensjahren lernen Kinder so schnell, so intensiv und so umfassend wie nie wieder in ihrem Leben. Dieses Lernen ist dabei meist spielerisch und beiläufig. Deshalb spielen Kinder nicht, um zu lernen und sie lernen nicht nur beim Spielen.

17 11. Personalausstattung Die Krippenkinder werden von ausgebildeten Mitarbeitern betreut. Da es gerade bei Kleinkindern sehr wichtig ist, Bezugspersonen zu haben, wird dies in der Eingewöhnungsphase bei uns berücksichtigt und genügend Personal zur Verfügung gestellt. 12. Übergang von Krippe in den Kindergarten Wechselt ein Kind von der Krippe in den Kindergarten, werden vorab Informationen über das Kind aufgrund von Beobachtungen im Erzieherteam an die zukünftige Gruppenerzieherin weitergegeben. Z.B. besondere Vorlieben des Kindes, Ängste usw. Die Eltern werden durch einen Elternbrief und ein persönliches Gespräch über den Wechsel und den genauen Ablauf informiert. 13. Schlusswort Kinder als Forscher und Akteure ihrer Entwicklung benötigen Erwachsene wie Sie und wir, die ihnen Sicherheit geben, sie auf ihrem Weg begleiten und unterstützen, die noch selber neugierig auf das Leben sind und staunen und fragen können. Wir laden Sie ein und heißen Sie recht herzlich willkommen, gemeinsam mit uns zu entdecken und zu gestalten, mit uns immer wieder neu zu lernen und mit viel Freude die Krippenzeit und später auch die Kindergartenzeit Ihrer Kinder in unserem umgebauten neuem Haus zu einer schönen Zeit zu machen. Wir freuen uns auf Sie und Ihren Kindern. Ihr Evangelischer Kindergarten Kirchhaldenpfad

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