CORBA-Konzept. Ziele. Common Object Request Broker Architecture CORBA. Plattformunabhängige Kommunikation Transparente Verteilung von Objekten

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1 CORBA-Konzept Ziele Common Object Request Broker Architecture CORBA Plattformunabhängige Kommunikation Transparente Verteilung von Objekten

2 CORBA-Konzept Object Management Group Spezifiziert den CORBA-Standard Object Request Broker Datenaustausch Interface Definition Language Dienste

3 CORBA-Konzept Historie 1989 Dez 1990 Anfang 1991 Dez Sept gegründet mit 8 Mitgliedern, jetzt ca. 600 CORBA 1.0: Architektur, Kommunikation CORBA 1.1: Interface Definition Language (IDL) CORBA 2.0: Internet Inter-ORB Protocol (IIOP) CORBA Services: Grunddienste CORBA Facilities: anwendungsspezifische Dienste CORBA 2.1: Portable Object Adapter (POA) CORBA 3.0: weitere Dienste

4 CORBA-Konzept Architektur Objekt Objekt ORB DB Objekt ORB IDL Schnittstellen der Objekte ORB Kommunikation zw. Objekten Objekt ORB Objekte erreichbar über IORs (Interoperable Object References) Stubs für die Kommunikation TCP/IP TCP/IP Netzwerk Kommunikation IIOP basierend auf TCP/IP Services Naming Service Event Service Query Service Externalization Service Persistent Obj. Service Time Service Security Service...

5 CORBA-Konzept Alternativen DCOM CORBA-entsprechende Funktionalität, ab Windows 98 integriert, hauptsächlich Windows- Plattformen, CORBA-DCOM-Bridges Java RMI CORBA-ähnliche Architektur, Kommunikation nur zw. Java-Anwendungen RPC RPC funktionsorientierte Schnittstelle RPC RPC Sockets hardwarenah, sehr schnell, zu wenig abstrakt für komplexe Daten

6 Realisierung mit Visibroker Java 4.1 Komponenten Smart Agent Œ realisiert transparenten, entfernten Objektaufruf im LAN Œ verteilter Directory-Service Å Lastverteilung Œ kann verschiedene LANs verbinden - entweder kennt er IP-Adresse des anderen Smart-Agents - oder läuft auf Multihomed-Host (mehrere IP-Adressen) Gatekeeper Œ Gateway zwischen Clients/Applets und Servern im WAN Œ Kommunikation trotz Sicherheitsbeschränkungen (Web-Browser, Firewall)

7 Realisierung mit Visibroker Java 4.1 Architektur Firewall Webserver Œ Gatekeeper Œ Smart Agent Intranet Client Œ Java Applet Internet Intranet Internet Client Œ Java Applet Auf allen Rechnern läuft die Visibroker Laufzeitumgebung Œ Java Objekt Œ Smart Agent Naming Service

8 Realisierung mit Visibroker Java 4.1 Komponenten (2) Location Service Œ Suche nach Objekten mit speziellen Attributen Œ nicht CORBA-konform Naming Service Œ logische Namen für Objekte vergeben mit Hierarchisierung Œ auch mehrere Namen für ein Objekt möglich Œ Clustering: ein Name bezeichnet eine Gruppe von Objekten (nicht CORBA-konform) Event Service Œ Entkopplung der Kommunikation mittels Ereignissen

9 Realisierung mit Visibroker Java 4.1 Komponenten (3) Object Activation Daemon Œ startet Server-Objekte bei Bedarf Œ muß auf gleichem Rechner wie Server-Objekt laufen Œ arbeitet mit Smart Agents zusammen Œ benutzt eigenes Implementation-Repository Interface Repository Œ globales Verzeichnis aller Objekttypen Œ Inhalt der IDL-Dateien für Laufzeitzugriff organisiert Œ IDL kann hineinkompiliert werden

10 Realisierung mit Visibroker Java 4.1 Komponenten (4) Dynamic Invocation Interface Œ dynamischer Methodenaufruf in Objekt-Schnittstelle Œ sehr flexibel, aber langsamer und hoher Programmieraufwand Interceptors, Object Wrappers Œ Objekte, die benachrichtigt werden können, wenn: - Methoden aufgerufen werden - Parameter kodiert / dekodiert werden Œ Implementieren von Sicherheit, Monitoring, Optimierung von Ergebnisberechnungen,...

11 Realisierung mit Visibroker Java 4.1 Allgemeines Vorgehen Objekte in in IDL IDL definieren IDL IDL kompilieren Client schreiben Server schreiben JAVA-Compiler JAVA-Compiler Client starten Server starten

12 Details zur Chat-Anwendung Use-Cases

13 Details zur Chat-Anwendung Klassendiagramm

14 Details zur Chat-Anwendung Klassendiagramm

15 Details zur Chat-Anwendung IDL(1)

16 Details zur Chat-Anwendung IDL(2)

17 Details zur Chat-Anwendung IDL(3)

18 Details zur Chat-Anwendung Erzeugte Klassen Für jeden Objekttyp: Œ 2 Interfaces, die die Operationen beinhalten Œ Stub: Stellvertreter für einen Objekttyp Œ POA-Klasse: - Aufrufhandler für Aufrufe vom Stub - Basis für Objektimplementation Œ Hilfsklassen zum Kodieren / Dekodieren von Typen

19 Details zur Chat-Anwendung Serverimplementation

20 Details zur Chat-Anwendung Verteilung der Komponenten

21 Quellen ΠVisibroker for Java 4.1 Programmer s Guide ΠCORBA 2.4 Specification ΠIDL To Java Language Mapping Specification Jeremy Rosenberger: CORBA in 14 Tagen

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