Forschung für die zivile Sicherheit. Eine Bestandsaufnahme: Forschungslandschaft und Ansprechpartner

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1 Forschung für die zivile Sicherheit Eine Bestandsaufnahme: Forschungslandschaft und Ansprechpartner

2 Impressum Herausgeber Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Referat Öffentlichkeitsarbeit Berlin Bestellungen Schriftlich an den Herausgeber Postfach Bonn oder per Tel. : Fax: (0,14 Euro/Min. aus dem deutschen Festnetz) Internet: Redaktion Dr. Andreas Hoffknecht VDI Technologiezentrum GmbH, Düsseldorf Durchführung der Umfrage zum Status Quo der Sicherheitsforschung in Deutschland VDI Technologiezentrum GmbH Fraunhofer Institut für Naturwissenschaftlich- Technische Trendanalysen Gestaltung Suzy Coppens, Köln Druckerei Druckhaus Locher GmbH, Köln Bonn, Berlin 2007 Bildnachweis Titelbild: Bosch

3 Forschung für die zivile Sicherheit Eine Bestandsaufnahme: Forschungslandschaft und Ansprechpartner

4 2 VORWORT Vorwort Die Sicherheitsrisiken haben sich gewandelt: Versorgungsnetze können trotz robuster Technik schon durch kleine Störungen ausfallen. Die globale Mobilität erleichtert die Verbreitung von Gefahren. Naturkatastrophen und technische Unfälle können in einer dicht vernetzten Welt große Folgeschäden auslösen. Schließlich können terroristisch oder kriminell motivierte Taten unabsehbare Schäden bewirken. Um uns vor Gefahren durch Terrorismus, Kriminalität und Naturkatastrophen zu schützen brauchen wir mehr denn je die Forschung. Die Bundesregierung hat im Januar 2007 das Programm Forschung für die zivile Sicherheit verabschiedet. Im Mittelpunkt des neuen Programms steht die Verbesserung des Schutzes und der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Die intensive Forschungstätigkeit in zukunftsträchtigen Basistechnologien bildet hierfür eine gute Voraussetzung. Die Sicherheitsforschung ist bisher in Deutschland noch stark fragmentiert. Häufig sind Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die sich mit sicherheitsrelevanten Fragestellungen befassen, weder untereinander noch mit Anbietern oder Anwendern optimal vernetzt. Die vorliegende Broschüre bietet eine Bestandsaufnahme zur Sicherheitsforschung. Sie ist ein Handbuch der Forschungslandschaft und liefert eine erste Übersicht über jene, die in Forschung und Wissenschaft sicherheitsrelevante Themen bearbeiten. Dr. Annette Schavan, MdB Bundesministerin für Bildung und Forschung

5 INHALT 3 Inhalt Einleitung 4 Bestandsaufnahme: Umfrage zur Sicherheitsforschung 6-8 Methodik der Umfrage 6 Auswertung und Interpretation der Ergebnisse 6 Forschungslandschaft und Ansprechpartner 9-80 Übersichtskarte 9 Unternehmen 10 Wissenschaft 41 Verbände 78 Initiativen und Ansprechpartner der Bundesländer Aktivitäten der Bundesregierung mit Bezug zur Sicherheitsforschung * 94 Förderprogramm Sicherheitsforschung * 99 Anhang: Fragebögen 104 * Auszug aus Forschung für die zivile Sicherheit in Deutschland Programm der Bundesregierung, Hrsg. BMBF, Bonn, Berlin Siehe auch

6 4 EINLEITUNG Einleitung Im Januar 2007 hat die Bundesregierung das Programm Forschung für die zivile Sicherheit beschlossen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stellt dafür in den nächsten vier Jahren bis einschließlich 2010 Mittel in Höhe von 123 Millionen Euro zur Verfügung. Das Programm und weitere Dokumente sind unter verfügbar. Informationen, welche die Förderung betreffen, sind als Auszug in Kapitel Förderprogramm Sicherheitsforschung wiedergegeben. Bei der Vorbereitung des Programms wurde deutlich, dass Forscher und Wissenschaftler im Bereich sicherheitsrelevanter Themen weder untereinander noch mit den Anbietern von Sicherheitslösungen sowie den Nutzern und Anwendern mit Sicherheitsverantwortung optimal vernetzt sind. Die Forschungslandschaft ist fragmentiert. Eine Übersicht über diejenigen, die in Forschung und Wissenschaft sicherheitsrelevante Themen bearbeiten, fehlt. Die Vielzahl der im Sicherheitsbereich tätigen Akteure (Behörden, Infrastrukturbetreiber, Sicherheits- und Rettungskräfte, Anbieter sicherheitstechnischer Lösungen, Forscher) hat derzeit keine gemeinsame Plattform, um Fragen nach künftigen Bedrohungen und möglichen Lösungen bundesweit systematisch und koordiniert anzugehen. Das Sicherheitsforschungsprogramm geht dieses Defizit erstmals an, indem es den Rahmen schafft, in dem Industrie, Forschungseinrichtungen und Hochschulen mit Behörden, Rettungs- und Sicherheitskräften sowie den Betreibern kritischer Infrastrukturen perspektivisch zusammen arbeiten können. Auch die Europäische Union fördert in ihrem 7. Forschungsrahmenprogramm (Laufzeit von 2007 bis 2013) erstmals die zivile Sicherheitsforschung. Dafür sind jährlich ca. 200 Mio. Euro vorgesehen. Damit sich das europäische und das deutsche Sicherheitsforschungsprogramm erfolgreich entwickeln können, müssen die Akteure der Sicherheitsforschung über alle beitragenden Disziplinen mobilisiert und stärker vernetzt werden. Die vorliegende Broschüre Forschung für die zivile Sicherheit Eine Bestandsaufnahme: Forschungslandschaft und Ansprechpartner will hierzu einen Beitrag liefern. Die Broschüre, die von der VDI Technologiezentrum GmbH erarbeitet wurde, liefert eine Bestandsaufnahme der zivilen Sicherheitsforschung in Deutschland. Sie schafft damit einen ersten Überblick zu den potenziellen Beiträgen von Industrieunternehmen und Wissenschaftseinrichtungen in der Sicherheitsforschung in Deutschland. Kernelement der Studie ist eine Umfrage zur Sicherheitsforschung in Deutschland, die gemeinsam mit dem Fraunhofer- Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen (FhG-INT) durchgeführt wurde. Die Ergebnisse der Umfrage werden ab Seite 6 beschrieben. Profile und Ansprechpartner der Institutionen, die an der Umfrage teilgenommenen haben, sind ab Seite 10 abgedruckt. Ergänzt werden diese Informationen durch Beschreibungen der Fördermöglichkeiten im Rahmen des Sicherheitsforschungsprogramms in Deutschland, einer Aufstellung weiterer Aktivitäten der Bundesregierung mit Bezug zur Sicherheitsforschung, sowie bestehender Initiativen der Bundesländer. Die vorliegende Studie möchte primär eine Art Handbuch für all jene sein, die Ansprechpartner bzw. Kooperationspartner mit bestimmter Expertise suchen, oder sich über Fördermöglichkeiten informieren wollen. Dabei kann sie lediglich eine Momentaufnahme abbilden und auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Um den Gedanken der Vernetzung künftig aktuell und erweitert zu unterstützen, wird die Internetplatform www. sicherheitsforschungsprogramm.de/securityresearchmap vorbereitet. Auf dieser Plattform, die voraussichtlich im dritten Quartal 2007 freigeschaltet wird, können Akteure nach verschiedenen Kriterien, z. B. Aktivitäten im Bereich human sciences, forensic technologies oder auch im Volltext der Profile gesucht werden.

7 EINLEITUNG 5 Ausblick auf die Internetplattform die voraussichtlich im dritten Quartal 2007 freigeschaltet wird. Weitere Informationen, Links: BMBF-Seite zur Sicherheitsforschung: Projektträger und Nationale Kontaktstelle Sicherheitsforschung VDI Technologiezentrum GmbH Graf-Recke-Straße Düsseldorf Tel.: Fax: EU-Seiten zum europäischen Sicherheitsforschungsprogramm: eu/security Interessenten, die künftig über neue Entwicklungen, Bekanntmachungen, Veranstaltungen, etc. mit Bezug zum Sicherheitsforschungsprogramm per informiert werden wollen, schicken bitte eine Mail mit dem Betreff Info-Mail an

8 6 BESTANDSAUFNAHME:UMFRAGE ZUR SICHERHEITSFORSCHUNG Bestandsaufnahme: Umfrage zur Sicherheitsforschung Methodik der Umfrage Für die Umfrage zum Status quo der Sicherheitsforschung in Deutschland wurden ca Institutionen und Personen aus Wissenschaft, Industrie und Verbänden angeschrieben. Die Adressen wurden während des umfassenden Agendaprozesses zur Vorbereitung des Sicherheitsforschungsprogramms (vgl. Beschreibung des Agendaprozesses in Forschung für die zivile Sicherheit: Programm der Bundesregierung ) zusammengetragen und durch eine systematische Auswertung von Messen und Konferenzen ergänzt. Es handelt sich nicht um eine Repräsentativumfrage im statistischen Sinne. Auch kann kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben werden. Die Angaben der Umfrageteilnehmer wurden auch dann berücksichtigt, wenn sie unvollständig waren. Auf jeweils angepassten Fragebögen für Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen und Verbände wurde nach den Aktivitäten im Bereich der zivilen Sicherheitsforschung gefragt. Es sollten u. a. Fragen nach dem Engagement in öffentlich geförderten F&E-Projekten in Deutschland und auf internationaler Ebene beantwortet werden. Auch die Mitarbeiterzahlen und der Umsatz bzw. das Budget insgesamt sowie für die Sicherheitsforschung im Speziellen wurden abgefragt. Die Fragebögen sind im Anhang wiedergegeben. Den Umfrageteilnehmern wurde die Möglichkeit gegeben, ihre Kompetenzen, Produkte bzw. Projekte zu beschreiben. Diese Profile (Eigenangaben, welche redaktionell bearbeitet wurden) sind im Kapitel Forschungslandschaft und Ansprechpartner abgedruckt. Dort können Interessenten sich einen Überblick verschaffen und Kooperationspartner finden. Auswertung und Interpretation der Ergebnisse An der Umfrage haben insgesamt 206 Institutionen teilgenommen. Dies entspricht einer Rücklaufquote von 17,4 %. Die teilnehmenden Institutionen teilen sich zu 53 % auf wissenschaftliche Einrichtungen, zu 43 % auf Unternehmen und zu 4 % auf Verbände auf. Die Rückmeldungen lassen den Schluss zu, dass der Großteil der Industrieunternehmen nicht ausschließlich in der Sicherheitsbranche tätig ist. Diese Unternehmen entwickeln und vermarkten aufbauend auf ihren Kernkompetenzen, wie z. B. Sensorik, Elektronik, Kommunikationstechnik oder auch Nanotechnologie, Sicherheitslösungen. Die Bandbreite der wissenschaftlichen Institute, die an der Umfrage teilgenommen haben, spiegelt deutlich die Interdisziplinarität der Sicherheitsforschung wieder. Das Spektrum reicht u. a. von der Physik, Chemie, Optik, Sensorik, Elektronik, Informationstechnik, Werkstoffwissenschaften, Luft- u. Raumfahrt über Biologie, Medizin bis zur Genderforschung, Friedens- u. Konfliktforschung, den Wirtschaftswissenschaften und den Geistes- und Sozialwissenschaften. Aus den Rückmeldungen lässt sich schließen, dass in einigen Fällen der Begriff Sicherheitsforschung weiter gefasst wurde, als im Forschungsprogramm zur zivilen Sicherheit und möglicherweise nicht immer eindeutig zwischen ziviler und verteidigungsbezogener Sicherheitsforschung getrennt wurde. Aufteilung der teilnehmenden Organisationen auf Unternehmen, Wissenschaft und Verbände

9 BESTANDSAUFNAHME:UMFRAGE ZUR SICHERHEITSFORSCHUNG 7 Insgesamt beschäftigen die teilnehmenden Organisationen weltweit ca Menschen. Von diesen sind ca Personen im Bereich der sicherheitsrelevanten Forschung tätig. Die Unternehmen, die an der Umfrage teilgenommen haben, erwirtschafteten 2005 insgesamt einen Jahresumsatz von ca. 85 Mrd. EUR. Sie investierten ca. 300 Mio. EUR in 2005 in die sicherheitsrelevante Forschung. Die beteiligten Forschungsinstitute hatten 2005 ein Forschungsbudget von insgesamt 520 Mio. EUR, ca. 53 Mio. EUR davon standen für die sicherheitsrelevante Forschung zur Verfügung. Damit haben die Organisationen, die an der Umfrage teilgenommen haben, im Jahr 2005 zusammen mehr als 350 Mio. EUR in die sicherheitsrelevante Forschung investiert. Die Umfrageteilnehmer wurden gefragt, in welchen Bereichen (Schutz vor Terrorismus und Kriminalität, Schadensbewältigung, Ursachenforschung, Sicherheit von Infrastrukturen) sie F&E-Beiträge erbringen können (Mehrfachnennungen waren möglich). Im Fokus stehen vor allem die Bereiche Schutz vor Terrorismus und Kriminalität und Sicherheit kritischer Infrastrukturen. Der Bereich Ursachenforschung ist dabei stark akademisch geprägt. Industrieunternehmen engagieren sich stärker im Bereich Sicherheit kritischer Infrastrukturen, der sich durch seine Nachfrage nach Sicherheitsprodukten auszeichnet. Bei Forschungsinstitutionen und Großunternehmen, die bereits heute an öffentlich geförderten F&E-Projekten teilnehmen, fällt die hohe Beteiligung an europäischen F&E-Projekten auf. Mit Ausnahme der vorbereitenden Maßnahmen zum europäischen Sicherheitsforschungsprogramm (Preparatory Action for Security Research, PASR) gab es bislang weder in Deutschland noch auf europäischer Ebene Forschungsprogramme zur zivilen Sicherheit. Dennoch wurden in bisherigen Forschungsprogrammen (z.b. zu den Informations- und Kommunikationstechnologien) Teilaspekte mit Sicherheitsrelevanz bearbeitet. Daher kann immerhin für diese Teilbereiche geschlossen werden, dass ausgebildete grenzüberschreitende Kooperationsbeziehungen existieren. Die Mehrzahl der europäischen Projektpartner von Hochschulen und außeruniversitären Forschungsinstituten stammt dabei aus Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, Niederlande, Schweden. Auch die USA wurden häufig als Kooperationspartner genannt. Bei den außereuropäischen Forschungsprojekten sind es vor allem die Großunternehmen, die eine signifikante Rolle spielen. Die Auswertung zeigt auch, dass KMUs insbesondere bei EU-Projekten seltener beteiligt sind. 75 % der Unternehmen vertreiben ihre Produkte international. Hier wurden die USA, die Schweiz, Österreich, Großbritannien, Frankreich und die Niederlande als die wichtigsten Exportmärkte genannt. Bereiche in denen die Institutionen, die an der Umfrage teilgenommen haben, F&E-Beiträge erbringen können

10 8 BESTANDSAUFNAHME:UMFRAGE ZUR SICHERHEITSFORSCHUNG Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Ausgangssituation in Deutschland viel versprechend ist. Die Unternehmen und Institute mit Aktivitäten in der Sicherheitsforschung sind in der Regel zusätzlich und oftmals überwiegend auch in anderen Innovationsfeldern tätig. Das beachtliche Forschungsbudget dieser Unternehmen insgesamt spricht für eine hohe Innovationsfreudigkeit. Der Agendaprozess zur Vorbereitung des Programms hat jedoch deutlich die Heterogenität der Forschungslandschaft und die schwach ausgebildeten Kooperationsbeziehungen über die verschiedenen beitragenden Forschungsdisziplinen hinweg aufgezeigt. Wenn in der Sicherheitsforschung Synergien unter den beitragenden Innovationsfeldern und Forschungsdisziplinen erschlossen werden sollen, so besteht erheblicher Bedarf, die Vernetzung der sich bildenden Fachszene zu unterstützen und so die vorhandenen Kompetenzen zu bündeln. Beteiligung der Organisationen, die an öffentlich geförderten F&E- Projekten teilnehmen, an nationalen, europäischen und außereuropäischen F&E-Projekten

11 FORSCHUNGSLANDSCHAFT UND ANSPRECHPARTNER 9 Forschungslandschaft und Ansprechpartner Übersichtskarte Holstein Schleswig- Mecklenburg- Hamburg Hamburg Vorpommern Bremen Bremen Niedersachsen Berlin Hannover Sachsen- BERLIN Brandenburg Duisburg Nordrhein- Dortmund Anhalt Essen Leipzig Düsseldorf Köln Westfalen Hessen Thüringen Sachsen Dresden Rheinland- Frankfurt Pfalz Saarland Baden- Stuttgart Bayern Württemberg München Die Landkarte zeigt die Verteilung der Unternehmen, wissenschaftlicher Institute und Verbände in Deutschland, die an der Umfrage teilgenommen haben und in der sicherheitsrelevanten Forschung aktiv sind.

12 10 FORSCHUNGSLANDSCHAFT UND ANSPRECHPARTNER Unternehmen Die nachfolgend aufgeführten Profile sind eine Selbstdarstellung der Institutionen. Die Zusammenstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Unternehmen ABCguard safety systems gmbh Rudolf-Diesel-Weg 10 D Hannover Dipl.-Ing. O. Langwich Tel: +49 (0) Fax: +49 (0) Die ABCguard aus Hannover plant, entwickelt und baut ABC- Schutzräume auf Containerbasis. Diese System-Schutzräume bieten Schutz gegenüber atomaren, biologischen und chemischen Kampfmitteln. Bemessungsgrundlage sind die Bautechnischen Grundsätze für Hausschutzräume (Grundschutz und verstärkter Schutz) der Bundesrepublik Deutschland. Produkte/ Modell basic - entspricht den Anforderungen des Grundschutzes, Basis ist ein 20ft Container, Platz für 4-7 Personen bei einer Verweildauer von max. 4 Wochen. Modell extra safe - entspricht den Anforderungen des verstärkten Schutzes, Basis ist ein 20ft Container, Platz für 4-7 Personen, Verweildauer max. 4 Wochen, inkl. Dekontaminationsraum und Luftstoßsicherung. Modellreihe multi safe - technische Ausstattung und Anforderungen entsprechen denen des extra safe. Durch die Verwendung von Containermodulen, die in beliebiger Anzahl zusamen gestellt werden können, lassen sich Schutzräume für einen größeren Personenkreis relativ leicht und schnell realisieren. Wachcontainer - containerbasierende Schutzräume für Objektschutzpersonal oder für mobile Straßensperren. Ausstattung wird vom Kunden festgelegt (Panzerungslevel, technische Einbauteile und Ausstattung). Auf Wunsch auch Integration in die architektonischen Gegebenheiten vor Ort! ADLARES GmbH Potsdamer Str. 48 D Teltow Matthias Ulbricht Tel: +49 (0) Fax: +49 (0) ADLARES ist ein kleines Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Produktion von Lasersystemen zur Überwachung von Gasleitungen spezialisiert hat. Gemeinsam mit E.ON-Ruhrgas und dem DLR entwickelte ADLARES das System CHARM, ein helikoptergestütztes Lasersystem zur Detektion von Lecks in Gasferntransportleitungen

13 Unternehmen FORSCHUNGSLANDSCHAFT UND ANSPRECHPARTNER 11 Autoflug GmbH Industriestrasse 10 D Rellingen Sven O.Weirup Tel: +49 (0) Fax: +49 (0) AUTOFLUG GmbH im schleswig-holsteinischen Rellingen entwickelt, fertigt und wartet: Systeme, Materialien und Verfahren zur Abwehr terroristischer und krimineller Bedrohung ausgehend von elektromagnetischen Waffen und Wirksystemen (intentional EMI), Materialforschung für Schirmungsmaßnahmen an Menschen, technischen Systemen und Baukörpern, Hubschrauber- und Landfahrzeugsicherheitssitze sowie Schleudersitzrettungssysteme, Rettungs- und Bergefallschirme, Bremsschirme, Pilotenausrüstung, Pilot Flight Equipment, ABC-Schutz für fliegendes Personal, Kraftstoffmess- und -regelsysteme. AUTO- FLUG GmbH Serviceleistungen: Auftragsbezogene und freie Forschung und Entwicklung, Integrierte Logistische Unterstützung (ILS), Reparatur, Wartung, Inbetriebnahme, Technische Dokumentation, Sicherheitsconsulting. AUTOFLUG Steuerungsund SensorTechnik GmbH in Kirchheim bei Stuttgart liefert unter anderem: Kreiselsysteme, Trägheitsnavigationseinrichtungen (IMU), kundenspezifische Kabel, kundenspezifische Wickelgüter (Spulen, Trafos, Motore), Faseroptische Spulen, Lenkdrahtspulen. Produkte/ Die AUTOFLUG Firmengruppe umfasst: AUTOFLUG GmbH, AUTOFLUG Steuerungs- und SensorTechnik GmbH, AUTOFLUG Lagerungstechnik GmbH, GECO Systemtechnik GmbH, AUTOFLUG Technische Garne GmbH, AUTOFLUG LIBELLE GmbH, AUTOFLUG Safety Systems Inc. in Mc Lean, VA/USA, AUTOFLUG ist führendes Mitglied in zukunftsweisenden multinationalen Forschungsprogrammen, gefördert von der Europäischen Kommission in Brüssel. HELISAFE TA, Forschungsprogramm Helikopter Insassenschutz; FASTWing, Forschungsprogramm FASTWing zur Entwicklung eines autonomen Absetzsystems f. schwere Lasten bis 10 t; SmartFuel, Forschungsprogramm Intelligent-Liquid- Management; FuT Studie IMRuS (Integriertes Rettungs- und Sicherheitssystem), Definition und Entwicklung von gesamtheitlichen integrierten, modularen und querschnittlich einsetzbaren Rettungs- und Sicherheitssystemen für eingeführte und zukünftige Luftfahrzeuge b.i.g. - Gruppe Ehrmannstraße 6 D Karlsruhe Martin Braun Tel: +49 (0) Fax: +49 (0) Produkte/ Alle Informationen zu b.i.g. finden Sie unter com Sicherheitsplanung, Sicherheitsstudien: hauptsächlich die b.i.g. bechtold INGENIEURGESELLSCHAFT MBH erstellt für Kunden (meist Großkonzerne oder Banken) mit sicherheitskritischen Aktivitäten entsprechende Sicherheitskonzepte und erstellt Sicherheitsstudien. Darin werden verschiedenste präventive Maßnahmen berücksichtigt und konkrete Maßnahmen für Krisensituationen beschrieben. Technische und personelle Umsetzung: über b.i.g. sicherheit gmbh und b.i.g. sicherheitstechnik und logistik gmbh werden personell und technisch obige Konzepte umgesetzt.

14 12 FORSCHUNGSLANDSCHAFT UND ANSPRECHPARTNER Unternehmen Berliner Nanotest und Design GmbH Volmerstraße 7B D Berlin Dr. Thomas Winkler Tel: +49 (0) Fax: +49 (0) Die Berliner Nanotest & Design GmbH ist sowohl auf dem Gebiet der simulatorischen als auch der experimentellen Zuverlässigkeitsanalyse tätig. Zur Bewertung der System- und Funktionszuverlässigkeit wurden umfangreiche Untersuchungen bezüglich möglicher Ausfallmechanismen unternommen. Miniaturisierte Bauelemente in der Elektronik erfahren eine starke Belastung durch Umwelteinflüsse, die ungünstigen Falles zum Ausfall der gesamten Baugruppe führen könnten. Einschlägige Erfahrungen wurden auf dem Gebiet thermo-mechanischer Belastungen sicherheitstechnischer Anwendungen gesammelt. Es werden Modelle entworfen, um mittels Simulation die Zuverlässigkeit und Lebensdauer vorherzusagen. Aufbauend auf einem konsequenten Design for reliability (DfR) zur Absicherung der Funktion unter prognostizierten Umgebungsbedingungen der Applikationen wird ein breites Spektrum möglicher Störeinflüsse, wie Temperatur/-wechsel, Feuchte, Vibration, EMV und Über/-unterdruck abgedeckt. In Sensibilitätsanalysen konnte die Veränderung zuverlässigkeitsrelevanter Parameter gegenüber Einflüssen aus der Einsatzumgebung nachgewiesen werden. Auf dem Gebiet der Mikro- und Nanodeformationsanalyse zur Zuverlässigkeitsbewertung von MST/-elektronik bietet die GmbH Dienstleistungen und Know-how an. Ein wesentlicher Schwerpunkt ist die Verbindung moderner numerischer Berechnungsverfahren mit experimentellen Analysen im Mikro- und Nanobereich, deren wesentliche Basistechnologie die digitale Bildkorrelation darstellt. Produkte/ - Zuverlässigkeitsuntersuchungen für Sensorik in sicherheitsrelevanten Prozessumgebungen und abgeleitete Designvorgaben - Zuverlässigkeit von RFID VAN Knoten in einer Prozessumgebung - Anwendung der digitalen Bildkorrelationsanalyse für Authentizitätsprüfung und Fälschungssicherheit - Tracking von Personen und Gegenständen auf der Basis digitaler Bildkorrelationsanalyse Bosch Sicherheitssysteme GmbH Robert-Koch-Str. 100 D Ottobrunn Michael von Förster, ST/SAG Tel: +49 (0) Fax: +49 (0) Bosch Sicherheitssysteme GmbH bietet weltweit innovative, qualitativ hochwertige Produkte und Lösungen für Sicherheit und Kommunikation aus einer Hand. Forschungsschwerpunkte: - CCTV: Bild-/Videotechnik, die in einer Vielzahl von Kameras und Autodome-Systemen Anwendung findet. Schwerpunktbereiche hier sind die Verbesserung der Bildqualität bei wechselnden Bedingungen, IP Schnittstellen, Datenkomprimierung. Digitale Aufnahmetechnik, die in Digital- und Netzwerkrekordern verwendet wird. Schwerpunktbereiche hier sind Kompression, Netzwerk-Schnittstellen, effizientes Speichern und Abrufen der Daten, Anwenderschnittstellen. Video-Management-Software zur Verwaltung großer Datenmengen. Video Content Analyse. - Audiokommunikation: Audio-Netzwerktechnologie zur Verbesserung der Qualität, der Operabilität und zur Kostenreduzierung bei der Installation von Konferenz-, Beschallungs-, professionellen Audio- und sprachgesteuerter Fluchtwegsysteme. Software Algorithmen zur Optimierung der Tonqualität und der Klangqualität bei verschiedenen Anwendungen (Sprache, Musik). Drahtlose Beschallungsanlagen. Software- Management-Systeme zur Steuerung von Beschallungsanlagen und zur vereinfachten Integration in Gebäudeverwaltungs-Software. - Intrusion: Sensortechnologie. Verbesserte Zuverlässigkeit (Reduzierung von Fehlalarmen) bei der Verwendung mehrerer Erkennungsverfahren in einem Sensor. Drahtlose Sensornetzwerke. Vernetzung von Überwachungszentren durch verschiedene Technologien: IP, GSM, GPRS. - Feuer: Sensortechnologie. Entwicklung intelligenter Sensoren zum frühzeitigen Aufspüren von Brandherden. Verwendung mehrerer Technologien in einem Sensor. Verkabelte und drahtlose Sensornetzwerke. Vernetzung mit und Integration in sprachgesteuerte Fluchtwegsysteme. - Zutrittskontrollen und Gebäudemanagement: Entwicklung verschiedenartiger Kontrollsysteme. Verkabelte und drahtlose Netzwerke. Entwicklung von Gebäudesicherungs-Software, die Sicherheits-, Kommunikations- und Gebäudemanagementfunktionen vereint.

15 Unternehmen FORSCHUNGSLANDSCHAFT UND ANSPRECHPARTNER 13 Bundesdruckerei GmbH Oranienstraße 91 D Berlin Marco Seitz Tel: +49 (0) Fax: +49 (0) Die Bundesdruckerei GmbH, Berlin, produziert und liefert Personaldokumente und Hochsicherheitskarten, Banknoten, Postwertzeichen und Steuerzeichen sowie elektronische Publikationen für das In- und Ausland. Darüber hinaus bietet sie sichere Systemlösungen und Dienstleistungen für Identifikation und Zugangsschutz. Mit ihren Tochterunternehmen, u.a. BIS Bundesdruckerei International Services GmbH, D-TRUST GmbH, inco Sp.z o.o., beschäftigt die Bundesdruckerei circa Mitarbeiter weltweit und erzielte im Geschäftsjahr 2005 einen Umsatz von 312 Millionen Euro. Die Bundesdruckerei widmet sich intensiv der Forschung und Entwicklung und setzt dabei auf eine enge Zusammenarbeit mit Instituten und Universitäten. Zu den Schwerpunkten der Technologieforschung zählen u.a. die Ziele, künftige Sicherheitssysteme zu entwickeln, Produktionstechnologien zu verbessern und Fälschern immer weit voraus zu sein. Die Bundesdruckerei setzt verstärkt darauf, ein Höchstmaß an technischen Produkt- und Verfahrensinnovationen zu realisieren, als Motor für Innovationsprozesse zu gelten sowie Forschung und Entwicklung für neue Systemlösungen zu intensivieren. Produkte/ Die wichtigsten Erzeugnisse für in- und ausländische Kunden mit den Produktionszahlen des Jahres 2005 (gerundet): 10,5 Millionen Personalausweise und ID Karten; 11,3 Millionen Reisepässe; 5,5 Millionen Visa; 3,8 Millionen EU-Kartenführerscheine; 430 Millionen Banknoten; 6 Milliarden Steuerzeichen; 2 Milliarden Postwertzeichen; 117 Tausend Patentschriften. Öffentlich geförderte Forschungsprojekte: Polysecure (BMBF, DLR): Evaluierung druckbarer Elektronik in Sicherheitsanwendungen; PRISMA (BMBF, VDI): Entwicklung von druckbaren Transpondern, Part BDr.: Integration druckbarer Transponder in Sicherheitsdokumente; Securiflex (Berlin, IBB): Entwicklung einer Integrationstechnologie von flexiblen Chips in Sicherheitsdokumente; VisionID (Berlin, IBB): Entwicklung von Bildverarbeitungsalgorithmen für die sichere Erkennung von Sicherheitsdokumenten; SToP (EU, 6. Rahmenprogramm): RFID-Technologie als Schutz vor Produktpiraterie; 3 D Face (EU, 6. Rahmenprogramm): Entwicklung von 3D Face Biometrie-Technologie. BVB Consult GmbH Industriestrasse 25/28 D Stuttgart Dr. Manfred Baumgärtner Tel: +49 (0) Fax: +49 (0) Die BVB CONSULT GMBH berät Unternehmen und staatliche Einsatzstellen bei der Planung, Implementierung und Weiterentwicklung von Vorsorge und Abwehrstrategien terroristischer Gefährdungen. Wir fokussieren dabei insbesondere auf den Einsatz innovativer Verfahren und Technologien zum Monitoring, zur Schnelldetektion und zur Abwehr terroristischer CBRN-Gefährdungen. BVB CONSULT GMBH berät weiterhin bei der Entwicklung und Vermarktung innovativer technologischer Ansätze zur Gefahrenabwehr. Es wurde beispielsweise ein Gerät zur generischen Schnelldetektion bakterieller Bio-Kampfstoffe in Verdachtsproben entwickelt. In einem durch PRO-INNO geförderten F&E- Vorhaben wird ein Schnelldetektor entwickelt, der innerhalb 10 min. waffenfähige bakterielle Sporen nachweisen kann. Weitere Entwicklungen befassen sich mit innovativen Probenahmeeinrichtungen für die sichere Beprobung von Verdachtsproben in CBRN-Lagen. Produkte/ BIOSniffer ist ein Schnelldetektor auf bakterielle Biokampfstoff- Verdachtsproben, wie z.b. Milzbrandbriefe. Er ist im Katastrophenschutz- und Feuerwehrbereich bereits im Test-Einsatz, z.b. bei der Berufsfeuerwehr Hamburg oder der Feuerwehr und Katastrophenschutzschule Koblenz. BIOSniffer eignet sich im Rahmen einer mehrstufigen Einsatzplanung als Schnelldetektor vor Ort. Bei häufig auftauchenden Fälschungen (Hoaxes) kann so innerhalb 1-10 min Entwarnung gegeben werden. Die Leistungsfähigkeit von BioSniffer wurde vom Labor eines Landeskriminalamtes, von zivilen und militärischen Laboratorien in Deutschland und UK getestet. F&E-Projekte in Vorbereitung: - Realtime Personenerkennung durch biologische Marker/ Profile - Intelligente Zielfahndung durch Identifizierung biologischer (Mikro-)Spuren - Gefährder-Inaktivierung durch Agenzien mit indivualisierbarem Wirkprofil

16 14 FORSCHUNGSLANDSCHAFT UND ANSPRECHPARTNER Unternehmen CAE Elektronik GmbH Steinfurt 11 D Stolberg Ralf Kaschow Tel: +49 (0) Fax: +49 (0) Schwerpunkt im Kontext Sicherheitsforschung: Simulationsunterstützung für das Krisenmanagement, die Risikoanalyse und die Notfallvorsorge Produkte/ - Simulation für Krisenmanagement, Risikoanalyse und Notfallvorsorge - Technologien für die 2D-/3D-Lagedarstellung - Geländedatenbasen-Generierungstechnologie CAE ist Hersteller von Simulationslösungen von der konstruktiven Simulation bis hin zu virtueller Simulation und stellt entsprechende Dienstleistungen für Konzeption, Intergration, Implementierung und Betrieb von Simulationstechnologie bereit. CAE-Simulationslösungen finden Anwendung in den Bereichen: Ausbildung und Übung; Unterstützung von Design und Entwicklung von Einsatzsystemen; Unterstützung bei Risikoanalysen und Entscheidungsfindung. CAE-Simulationslösungen werden im militärischen und im zivilen Bereich, national wie international, eingesetzt. Die Produktpalette reicht von Flug- und Schießsimulatoren über Feuerlöschsimulatoren bis hin zu Simulationssystemen für die Durchführung von Plan-/ Rahmenübungen. Derzeitiger Carl Zeiss Optronics GmbH Carl-Zeiss-Straße 22 D Oberkochen Jan Zaussinger Tel: +49 (0) Fax: +49 (0) Carl Zeiss Optronics entwickelt, fertigt und vertreibt ein breites Spektrum an optischen und optronischen Produkten, Subsystemen und Systemen. Die innovative Technik ist konsequent auf die operationellen und logistischen Forderungen zugeschnitten. - Sicherung der grünen und blauen Grenzen - Detektion und Identifikation biologischer Gefahren - Systeme für luftgestützte Überwachungsaufgaben - Systeme für die Nahbereichsüberwachung Produkte/ Grenzraumüberwachungsanlagen und -systeme (stationär und mobil) - Mobiles Detektions- und Analysegerät für Kampfstoffe (B + C) - Stabilisierte Sensorplattformen für Hubschrauber, Schiffe und Fahrzeuge sowie Bojen und andere unbemannte Plattformen - Wärmebildsensorik (gekühlt und ungekühlt) - Spezielle Lasersysteme - Hochauflösende Kameras in verschiedenen Spektralbereichen - Mobile optische Breitbandkommunikations-Terminals - Handgehaltene Beobachtungsgeräte, Bildverstärker sowie Restlichtverstärker, spezielle Ferngläser und Zielfernrohre - Intelligente Bildverarbeitungsmodule

17 Unternehmen FORSCHUNGSLANDSCHAFT UND ANSPRECHPARTNER 15 Celsion Brandschutzsysteme GmbH Dieselstr. 4 D Rodgau Boris Schubert Tel: +49 (0) Fax: +49 (0) Celsion ist ein mittelständiges Unternehmen, welches sich auf den Bereich des Funktionserhaltes von sicherheitsrelevanten Elektroanlagen und die Brandlastdämmung spezialisiert hat. Gerade im Bereich des Funktionserhaltes haben wir uns durch unsere speziellen wärmeaufbrauchenden Reaktionen einen besonderen Namen bei unseren Kunden gemacht. Neuentwicklungen auf dem Gebiet des zusätzlichen Katastrophenschutzes, unsere Brandschutzverteiler und Lösungen für den Funktionserhalt in IT-Bereichen runden das Produktprogramm ab. Durch ein globales Netzwerk an kompetenten Partnern sind Celsion-Produkte weltweit verfügbar. Als Entwickler und Hersteller dieser Brandschutzsysteme arbeiten wir intensiv an der Forschung und Weiterentwicklung von Lösungen, die sicherheitsrelevante Bereiche vor Feuer und Terror-Anschlägen schützen können. Hierfür werden jährlich mehrfach Klein- und Großbrandversuche bei einer anerkannten Materialprüfungsanstalt gefahren. Produkte/ Brandschutzzustand- und Wandgehäuse, Wandaufsatztüren, Trennwandsysteme und Modulgehäuse, die über einen Feuerwiderstand und einen Funktionserhalt von 30 oder 92 Minuten (je nach Serie) verfügen. Eingesetzt werden unsere Systeme derzeit in folgenden Bereichen: - NATO - Deutsche Bahn - Div. Banken - Europäische Zentralbank - Telekom - Bürogebäude/Hochhäuser - Krankenhäuser/Altenheime - Schulen/Kindertagesstätten - Versicherungen - Öffentliche Gebäude/Einrichtungen - Verkehrstunnel Wir bieten auch Lösungen für den Schutz von Pipelines, Klimaschwankungen (+ 60 C / - 40 C) sowie Schutz von IT-Systemen. Deutsche Gesellschaft für Eigentumsschutz mbh Gardeschützenweg 113 D Berlin Herr Mamet Tel: +49 (0) Fax: +49 (0) Produkte/ - Einbruchmeldetechnik, - Brandmeldetechnik, - Fluchtwegsicherung, - Freilandüberwachung, - Gaslöschanlagen, - Videoüberwachung, - Zutrittskontrolle

18 16 FORSCHUNGSLANDSCHAFT UND ANSPRECHPARTNER Unternehmen Diehl BGT Defence GmbH & Co. KG Fischbachstraße 16 D Röthenbach Jürgen Kunz Tel: +49 (0) Diehl BGT Defence ist das größte Tochterunternehmen des Teilkonzerns Diehl VA Systeme der Diehl Gruppe, einem deutschen Unternehmen, das die Bereiche Verteidigung, Aufklärung und Warnung, Fahrzeugschutz und Avionik der Diehl Gruppe unter einem Dach vereint. Diehl BGT Defence hat einem Jahresumsatz von ca. 300 Mio. Euro vorzuweisen und beschäftigt rund Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, von denen 350 in der Forschungsabteilung arbeiten. Das Kerngeschäft der Diehl BGT Defence bildet die Entwicklung und Herstellung von suchkopfgelenkten Flugkörpern, Infrarot- und Multifunktionssensoren, intelligenter sowie konventioneller Munition, Aufklärungs- und Warnsystemen, aktiven Flug- und Fahrzeug-Schutzsysteme, Laserund Hochleistungs-Mikrowellensysteme für den Selbstschutz und für konventionelle pyrotechnische Einsatzmittel. Diehl BGT Defence ist Partner der Bundeswehr und bietet Hochleistungs- Mikrowellenprodukte für Car Stopping-Systeme, Robotersysteme und unbemannte Flugobjekte für den Einsatz in Krisensituationen, Überwachungssysteme, Systeme zur Flugzeugsicherung. Produkte/ Diehl BGT Defence ist bei einer Reihe von EU- und EU-Sicherheitsaufträgen als Partner vertreten und beteiligt sich zurzeit in mehreren EU-Sicherheitsprojekten, wie z. B. TERASEC (Terahertz Technology), PATIN (Projekt Schutz von Lufttransport-Infrastruktur, mit Diehl BGT Defence als Koordinator), TRIPS (Zug- und Bahnstreckensicherheit), PALMA and CASM (Flugzeugsicherung). Aktive Schutzsysteme gegen Raketenangriffe auf Flugzeuge (Flash) und IRIS-T zur Verteidigung gegen UAV. Micro-UAV zur Erkundung und Überwachung bestimmter Territorien (SensoCopter). Bodenbasiertes Infrarot-Überwachungssystem zur Luftraumund Bodenüberwachung (FIRST). Ships Infrared Monitoring Observation and Navigation System (SIMONE) (Infrarot-Überwachungs- und Navigationssystem für Schiffe). Sensornetzwerktechnologie zur Integration und Fusion heterogener Sensortypen in mobilen Ad-hoc Netzwerken (ISSAV). Dräger Safety AG & Co. KGaA Leiter der Forschung, Drägerwerk AG Revalstraße 1 D Lübeck Prof. Dr. Jörg-Uwe Meyer Tel: +49 (0) Fax: +49 (0) Die Dräger Safety AG & Co. KGaA ist einer der weltweit führenden Hersteller von Personenschutzausrüstungen und Gasmesstechnik sowie Systemanbieter kompletter Sicherheitsdienstleistungen. Die Leitidee Pioneering Solutions steht über dem Anspruch des Unternehmens, den Kunden in der Industrie, im Brandschutz, im Bergbau und in anderen Branchen ganzheitliche Problemlösungen zu liefern. Der Schwerpunkt in der Forschung umfasst miniaturisierte Gassensoren auf elektrochemischer und optischer Basis, ionenspektrometrische Verfahren zur Erkennung von molekularen Bestandteilen in der Luft und die Analyse von Spurenelementen in Atmung und Speichel. Durch den Einsatz von Nanotechnologien, neuen Materialien und Informationstechnologie entwickelt DrägerSafety innovative Produkte und Systemlösungen im Bereich der Gassensorik, der Sicherheitstechnik und des technischen Personenschutzes. Produkte/ Dräger Safety entwickelt, produziert und bietet an: 1) mobile Gasmessgeräte und stationäre Gasmess-Systeme, die mit höchst sensiblen Sensoren eine Vielzahl von Gefahrstoffen in kleinsten Konzentrationen messen und aufspüren, um somit Menschen bei der Arbeit vor möglichen Gefahren zu warnen; 2) Schutzanzüge, Masken, Filter, Fluchtgeräte; 3) innovative Tauchgeräte bis hin zu geschlossenen Systemen für militärische und professionelle Anwendungen; 4) maßgeschneiderte Systemlösungen, z.b. für Feuerwehren, die Marine, für Taucher sowie den Offshore- und Verkehrstunnelbereich in Form von Werkstattsystemen, Trainingssystemen, Atemgas-Management-Systemen sowie Rettungs-, Schutz- und hyperbaren Systemen; 5) Dienstleistungen vom Instandhaltungs-Service aller sicherheitstechnisch relevanten Gerätschaften, auch Hersteller unabhängig, über eine breite Palette an Mietgeräten bis zu verschiedensten Finanzierungskonzepten, Consulting und Ausbildung rund um das Thema Sicherheit.

19 Unternehmen FORSCHUNGSLANDSCHAFT UND ANSPRECHPARTNER 17 Elektroniksystem- und Logistik-GmbH; ESG Einsteinstr. 174 D München Dr. Sonja Sulzmaier Tel: +49 (0) Fax: +49 (0) Seit über vier Jahrzehnten zählt die ESG zu den führenden deutschen Unternehmen für die Entwicklung, Integration und den Betrieb von Elektronik- und IT-Systemen im sicherheitsrelevanten Umfeld. Als unabhängiger Technologie- und Prozesspartner erbringen wir für unsere Kunden im Militär-, Behörden- und Industrieumfeld Leistungen in der Systementwicklung, der Logistik, dem Training und der Beratung. Wir stellen qualifizierte Leistungen bereit in den Bereichen Luftfahrzeuge, Land- und Seefahrzeuge, IT und Kommunikation, Logistik, Automotive, Telekommunikation, Transport und Verkehr sowie Gebrauchs- und Investitionsgüter. Sicherheitsberatung: Sicherheitsanalysen, -konzepte und -strategien; Krisenmanagement und Katastrophenschutz; Überwachung von Grenzverläufen und Krisengebieten; Sicherheit von Großereignissen; Schutz kritischer Infrastrukturen; Sichere Logistik Engineering im Sicherheitsumfeld / Sicherheitslösungen: Systementwicklung und -integration von Systemen für die vernetzte Operationsführung von BOS im Krisenfall; Entwicklung von Karten/Lage Tools für Einsatz bei Krisen und Überwachung von Grenzverläufen; Logistiklösungen für sicherheitsrelevante Themen (Gefahrguttransporte etc.); luftgestützte Plattformen für zivile Sicherheit (Helikopter, UAV) Sicherheitstraining: Trainingslösungen für Krisenmanagement; Katastrophenschutz und Gewährleistung der Sicherheit von Großereignissen; Durchführung von Sicherheitstrainings Produkte/ - Sicherheitsberatung: GEOCREW (PASR 6), IT-Sicherheitskonzept für digitales Behördenfunknetz. - Engineering im Sicherheitsumfeld / Sicherheitslösungen: PTA Polizeitaktischer Arbeitsplatz der ESG im Einsatz bei diversen Polizeien (u.a. für Fußball-WM, Papstbesuch), MOSIS (vernetzte Operationsführung für BOS), SuCES-Track und SuCES-Telematics (Lösungen zur Gewährleistung sicherer Logistikprozesse, Integration von RFID und Satellitennavigation, u.a. bei Schenker Deutschland AG im Einsatz),ENDEMIC (mobile Lösung für Krisenmanagement) ELP GmbH, European Logistic Partners Mollenkotten 151 D Wuppertal Peter Weiss Tel: +49 (0) Fax: +49 (0) Die Firma ELP GmbH beschäftigt sich seit ihrer Gründung im Jahr 1989 mit der Entwicklung und dem Vertrieb von Gerätschaften für den Einsatz im Bereich der IED/EOD-Entschärfung. Auf diesem Gebiet ist die Firma als Lieferant der Bundeswehr, des Bundesinnenministeriums, der Polizeien der Länder und darüber hinaus in Österreich, Luxemburg und der Schweiz tätig. Als etablierte Schwerpunktbereiche sind die portable Röntgentechnik mit der begleitenden Bildverarbeitung, die Drogen- und Sprengstoffdetektion, Fernlenkmanipulation und Fernhantierung sowie der ballistische Schutz zu sehen. Im Handelsbereich vertreibt die Firma ELP GmbH in erster Linie Produkte amerikanischer und englischer Hersteller teilweise exklusiv auf dem deutschsprachigen europäischen Markt. Eigene Entwicklungen werden zum Teil im Hause oder mit Unterlieferanten gefertigt. Diese Entwicklungen ergänzen teilweise Produkte der vorgenannten Hersteller, sind jedoch auch teilweise eigenständige, patentierte Produkte im Vertriebsprogramm. Produkte/ - Entwicklung von Splitterschutzvorrichtungen, Durchführung von Erprobungen Entwicklung von hydromechanischen, impulsaktivierten Trennvorrichtungen zur umsetzungsfreien Zerstörung von USBV. - Entwicklung, fertigungsgerechte Konstruktion und Erprobung. - Ergänzungsentwicklung von Einrichtungen zur funkferngesteuerten Auslösung von portablen Röntgengeneratoren. - Konzeptvorgaben zur Softwareentwicklung von Anwendungen im Bereich der digitalen Bildspeicherung und -bearbeitung bei portablen Röntgenanwendungen.

20 18 FORSCHUNGSLANDSCHAFT UND ANSPRECHPARTNER Unternehmen European Microsoft Innovation Center GmbH (EMIC) Ritterstr. 23 D Aachen John Lefor Tel: +49 (0) Fax: +49 (0) Das European Microsoft Innovation Center (EMIC) ist eine der Forschungseinrichtungen von Microsoft in Europa - die einzige in Deutschland. Mit über 40 Wissenschaftlern aus zehn Nationen und 100 Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft wird seit April 2003 in Aachen angewandte Verbundforschung betrieben. Schwerpunkte: Sicherheit, Mobile Technologien und Web-Services. Schwerpunkte liegen im Bereich Sicherheit für Web-Services-Umgebungen, sowie fein-granulare Sicherheitsmechanismen für Dokumente und Daten. Unser Hauptaugenmerk liegt auf Methoden, wie die Unterschiede zwischen der Informationsübertragungs- und der Verarbeitungsschicht überbrückt werden können. Dabei sollen der Verarbeitungskontext und die sicherheitsrelevanten Eigenschaften der Daten Berücksichtigung finden. Besonders wichtig für die richtliniengesteuerte Informationsverarbeitung sind hier geschäftliche und individuelle Schutzanforderungen und der Datenschutz. Im Speziellen sind unsere Forschungsschwerpunkte: (1) Management von sicherheits- und datenschutzrelevanten Vereinbarungen, die über die derzeitigen Federation-Modelle hinausgehen. (2) Das Anreichern von Nutzdaten mit Metainformationen, die eine richtliniengetreue Datenverarbeitung ermöglichen und die Sicherheitseigenschaften für den Datenaustausch über Systemgrenzen hinweg gewährleisten. (3) Die Entwicklung von Claimsbasierten Sicherheitsrichtlinien, die es erlauben, Partnervereinbarungen in Systemkonfigurationen zu transformieren. Produkte/ Unsere aktuellen Sicherheitsforschungsprojekte sind: TrustCoM: Weiterentwicklung von Web-Service-Sicherheitsarchitekturen für dynamisches Sicherheitsmanagement in virtuellen Organisationen. MOSQUITO: Kontext- und Orts-gebundene bzw. Ortsspezifische Sicherheit. NextGRID: Web-Services Föderationskonzepte für sichere Grid-Umgebungen. BREIN: Überbrücken von Definitionslücken zwischen Sicherheitsrichtlinien und Systemkonfigurationen. egov-bus: Unterstützung von Qualifizierten Signaturen in Workflows. Galileo Industries GmbH Lise-Meitner-Straße 2 D Ottobrunn Alexander Mager Tel: +49 (0) Fax: +49 (0) Galileo Industries ist von der ESA im Dezember 2005 als Generalunternehmer für die Entwicklung und Auslieferung des Galileo Systems beauftragt worden. Das Thema Sicherheit spielt natürlich eine wichtige Rolle (u.a. PRS Dienst) und ist somit eines der Themen, für die Galileo Industries mitverantwortlich ist. Forschung im eigentlichen Sinn findet jedoch nicht statt, wäre aber in Zukunft evt. im Rahmen von Studien interessant.

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