Agenda SS 2014 Datenschutz und Datensicherheit - 11 Lectures

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1 Agenda SS 2014 Datenschutz und Datensicherheit - 11 Lectures I. Suche nach dem umfassenden Schutz für Personen und Sachen 1. Internationale Rechtsetzung 2. Nationale Gesetze 3. Deutsche Schutzbestimmungen Referat No. 1 II. NSA nur die Speerspitze globaler Übergriffe? 1. Alle sehen und hören seit 1945 mit 2. Die Technologie macht s möglich 3. Unbekümmerte Nutzer erleichtern das Ausspähen 4. Abwehrstrategien im öffentlichen und privaten Raum Referat No. 2 III. Wirtschaftsspionage gefährdet die nationale Sicherheit 1. Schäden in Milliarden durch Spionage und Sabotage 2. Abwehr durch Compliance und Risk Management 3. Konkretes Vor-Denken für Notfälle darf nicht fehlen 4. Zusätzliche Aspekte bei Outsourcing und Cloud Computing IV. Hohes Gefahrenpotential durch das eigene Personal 1. Wer viel weiß, kennt auch die Lücken im System Referat No Sicherheitsdienste werden in der Regel eingekauft 3. Absichern Standort, Gebäude, Personal, ITK V. Was sich ändern wird und könnte VI. Ausblick auf das WS 2014 / 2015 / Besuch der Börse am , 14 Uhr

2 Story 3. Konkretes Vor-Denken für Notfälle darf nicht fehlen Informationssicherheit und Notfallmanagement gering geschätzt - Qualität lässt zu wünschen übrig - Dabei sind positive Effekte offensichtlich - Checkliste Social Media für Unternehmen - Verfolgung über das Netz mit Geodatensysteme - Hohe Abhängigkeit vom Computer muss beherrscht werden - Business-Continuity-Management unabdingbar - BSI und BITKOM: Allianz für Cyber-Sicherheit

3 Informationssicherheit und Notfallmanagement gering geschätzt Viele Unternehmen unterschätzen die Wirkung von Black Swans Dank der Geheimdienste wieder mehr Aufmerksamkeit 40% 30% Informationssicherheit Notfallmanagement 20% 10% 0% sehr hoch hoch mittel niedrig sehr niedrig keine Angabe Ständiges Mahnen nach mehr Sicherheit macht eher gleichgültig Die 2013 bekannt gewordenen NSA-Aktivitäten haben alle wieder wach gerüttelt Quelle: Weber, Universität Regensburg Studie

4 Qualität lässt zu wünschen übrig Trotz gesetzlicher Bestimmungen wird teilweise kein Handlungsbedarf gesehen Auch die eigene Einschätzung zeigt Handlungsbedarf auf 40% 30% Qualität Informationssicherheit Qualität Notfallmanagement 20% 10% 0% Sehr gut gut befriedigend ausreichend mangelhaft keine Angaben Branchen - Kreditinstitute / Versicherungen > 29,2% bewerten Informationssicherheit + 37,5% Notfallmanagement mit 3 bis 4 - Öffentliche Verwaltung, Militär > 46,3% bewerten Informationssicherheit mit 3 bis 5 > 26,9% Notfallmanagement mit 3, 23,9% mit 4 und 19,4% mit Quelle: Weber, Universität Regensburg Studie

5 Dabei sind positive Effekte offensichtlich Geklagt wird immer, getan wenig und alle sind eigentlich mit der Situation nicht zufrieden Schaffen von Transparenz Optimieren Prozesse Reduzieren Kosten Geringere Komplexität 0% 10% 20% 30% 40% 50% Bei über 50% der Unternehmen leidet das Notfallmanagement an der Akzeptanz Bei den öffentlichen Institutionen sind es über 66% Selbst bei Kreditinstituten / Versicherungen sind es nur 50% trotz Bestimmungen - MaRisk, MiFID und verschärfter Gesetze vor der Jahr 2000 Umstellung Es fehlt an qualifiziertem Personal, finanziellen Mitteln, besserer Software- Unterstützung Nur knapp 20 % sind mit der aktuellen Situation zufrieden Quelle: Weber, Universität Regensburg Studie

6 Checkliste Social Media für Unternehmen Nach einer Umsetzung sind Unternehmen auf der sicheren Seite Ansonsten droht Haftung für unerlaubte Handlungen Intern Guideline - Prozesse definieren > Kritik, Beschwerden - Zuständigkeit regeln Pool - Text- / Bildmaterial Bild- / Textnachweise - Nutzungsrechte klären Spamming - Vor elektronischem Postversand Einwilligung Betroffener einholen Datenschutz Information - Info mit eigener Seite über Datenschutz Datenerhebung - Nutzer Information, ob und welche Daten erhoben / verarbeitet werden Technisch - Nutzerdaten nur nach Einverständnis zu übertragen Impressum Darstellungspflicht - Gilt auch für Social Media Auftritte Verantwortlichkeit - Bei redaktionellen Inhalten den dafür Zuständigen nennen Übersicht - Als eigenen Punkt im Hauptmenü sichtbar machen Alles automatisierbar durch Apps und Sicherheitssoftware

7 Verfolgung über das Netz mit Geodatensystemen Kodex von 10 Geboten bei der Erfassung solcher Daten und halten sich alle daran? Zentrales Internetportal Widerspruch mit wenigen Klicks Widerspruch via -Adresse Widerspruch auch über Formular Verpixelung - automatisch > bei Gesichter und Kfz-Zeichen - Antrag > bei Gebäuden erforderlich Telefonische Beratung BITKOM >>>>>> Vorab-Information über Geo-Fahrten Transparenz über Widerspruchoptionen Logo weist auf Teilnahme am Kodex hin Kontrollen / Sanktionen bei Verstoß Moderation BITKOM Freiwillige Teilnehmer DHL Telekom ED Google Microsoft Nokia Panogate Panolife Google Street View in Deutschland ein zerschossener Dienst Bing Streetside von Microsoft eingestellt

8 Die hohe Abhängigkeit vom Computer beherrschen Ausfälle lähmen die Öffentlichkeit und verärgern die Privaten Durch Mehrfachauslegung kann die Sicherheit deutlich erhöht werden Backup-Netz 1. Firewall n- Terminals m- Server Behörden oder Unternehmens Netzwerk Internet * RZ 1 RZ 2 DFÜ 1 DFÜ 2 2. Direktes Glasfaserkabel 3. Realtime Updates DBen DFÜ 3 DFÜ 4 ZE 1 ZE 2 RZ = Rechenzentrum DFÜ = Datenfernübertragung ZE = Zentraleinheit DB = Datenbank ZE 3 ZE 4 DB 1 DB 2 DB 3 DB * Vorläufer des Internet in Deutschland Bildschirmtext 1977 Funkausstellung Berlin 8

9 Business-Continuity-Management unabdingbar Durchsetzungsstarken Krisenmanager benennen Halbe Lösungen sind keine! 1. Prio ITK jederzeit 99,999% verfügbar Fixieren Was wäre wenn? Beschreiben Maßnahmen je identifiziertem Fall Testen alle 6 Monate Bereinigen Schwachstellen Sicherstellen - online Unterstützung - aktuelle Doku Schäden durch Mitarbeiter Schäden von dritter Seite Prozesse ohne ITK vorsehen Nicht ersetzbare Mitarbeiter Backup Systeme Menschen Prozesse - mit ITK - ohne ITK Dokumente jederzeit an einem dritten Ort verfügbar halten oder möglich machen

10 BSI und BITKOM: Allianz für Cyber-Sicherheit Regierung und Privatwirtschaft arbeiten gemeinsam am Thema Sicherheit Bei allen nach Snowden höhere Priorität bekommen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.v. 500 Institutionen - öffentliche - private 40 aktive Partner - WP, DATEV, Telekom, McAfee Fraunhofer, 25 Multiplikatoren - BDI, BITKOM, BMI, BSI, VOICE,, ZVEI POOL von Exklusiven Informationen Aktuellen Lageberichte Ad hoc Infos Stand Cyber- Sicherheitslage Partner Dokumente Integration von Smartphones Checkliste Netzwerksicherheit Cyber Risk Survey Nur 10% von 85 befragten Unternehmen versichert! Quelle: 10

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