Aufzugsqualität im Betrieb

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1 Aufzugsqualität im Betrieb Nachweis + Gütegrade auf Basis VDI-R Bl. 6 Ziele: 1 Störung in 5 Jahren Verfügbarkeit 99,7 % vereinbarter Lebenszyklus der Produkte dokumentierte Fahrdynamik Folge: Transparenz + Vergleichbarkeit + optimierte Investitions- + Betriebskosten AC GmbH F.Meermann, , Schwelmer Symposium 1

2 Ziele dieses Referates Grundlagen zur Qualität bei Aufzügen vermitteln Entwicklungen aufzeigen Folgerungen verdeutlichen Stärken + Vorteile herausstellen Umsetzungen sensibilisieren 2

3 Qualität 3

4 Anforderungen + Erfüllung Status Qualität Recht + Normen Vereinbarung Kunde + Architekt, Fachplaner, Montage-, Serviceunternehmen, Prüforganisation BGB, VOB DIN (Beschaffenheit einer Einheit bezüglich ihrer Eignung, festgelegte + vorausgesetzte Erfordernisse zu erfüllen) VDI Ziff. 5.5 (Betrieb von Aufzügen, Ziff. 5.5 Gütegrade) EN DIN EN ISO 900I Ziele Realität 1 Störung / Jahr; Monitoring vorbeugende Instandhaltung üblicher Wert 1,4 2,5 Störungen/Jahr; zeitabhängige Instandhaltung (Wartung) 4

5 Kennzeichen Aktuell in der Aufzugsbranche gilt. Jeder versucht Qualität selbst zu definieren. Es gibt Meßsysteme und Vergleichsdaten, die Anwendungen bleiben aber allgemein. Verträge und Leistungen sind nicht vergleichbar. 5

6 Kennzeichen Die Zukunft in der Aufzugsbranche: Qualität wird definiert anhand von Gütegraden. VDI beinhaltet Grundlagen für Gütegrade. Qualität eines Aufzuges wird über seinen Lebenszyklus gemessen + bewertet. 6

7 VDI R Betreiben und Instandhalten von gebäudetechnischen Anlagen Aufzügen Gütegrade für den Betrieb: Die Gütegrade lassen sich anhand von Leistungsmerkmalen feststellen und vereinbaren. Leistungsmerkmale für Gütegrade sind z.b.: Störungshäufigkeit 1 Störung pro Anlage und Jahr Verfügbarkeit > 99,7 % Lebenszyklus Fahrdynamik Fahrkurvenvergleich + Feststellung positiver und / oder negativer Abweichungen oder Besonderheiten Notrufkommunik. Erreichbarkeit innerhalb von 3 Minuten Die Daten schaffen Qualität und Transparenz. Bewertung der Güte ist möglich. Vergleichbarkeit wird gewährleistet. 7

8 Wirkungen Gütegrade bestimmen zukünftig die Qualität der Produkte, machen Qualität messbar und vergleichbar, führen zur Bestimmung des Lebenszyklus + zeigen Wege für - Bonus-Regelung bei Erreichen + - Malus-Regelung bei Fehlern auf. 8

9 Qualität fördert Leistung 9

10 Wirkung in der Praxis Zuverlässigkeitsgrade bestimmen die Qualität für Hardware Antriebe + Steuerungen Kabinen mit Kabinentüren, Schachttüren Software - Leistungsbestimmung z.b. Lebenszyklus, Störungsfreiheit vorbeugende Instandhaltung / Monitoring Leistung - Erhöhung der Verfügbarkeit, geringe Störungsrate, Wartungs- + Instandhaltungsminderung Energieeffizienz planbare Betriebs- + Investitionskosten bei Ersatzmaßnahmen 10

11 Qualität mit VDI-R

12 Qualitätssicherung 1. Nutzerfaktoren - Gebäudedaten, Schachtausführung - Triebwerksraum (mit oder ohne) - Verkehrsberechnung - Mittlere Wartezeit - Halteverlustzeit - Kapazität der Kabinen + Türen - Fahrdynamik - Entrauchung / Nutzung im Brandfall - Energieverluste 12

13 Qualitätssicherung 2. Aufzugsdaten - Aufzugsart + Ausstattung; handelsübliche Produkte - Schachtgerüst, Schachttüren - Fangrahmen - Fahrkorb, Fahrkorbtüren, Türantrieb - Antrieb + Regelung, Lage + Instandhaltung - Steuerung, Monitoring, Anschluss an ELZ der GT - Tableau - Sonstiges / Besonderheiten / - Instandhaltungskonzept, Ferndiagnose, Reaktionszeit, Wiederholungsprüfungen, Notruf - Verträge, Leistungsinhalte 13

14 Qualitätssicherung 3. Kostenmerkmale z.b. - Errichtungskosten und Dokumentation - Energieeffizienz - Instandhaltungskosten - ganzheitliche Betrachtung der Technik + Kosten für Errichtung + Instandhaltung - Gewährleistung und Instandhaltungsgrad (gem. Betriebssicherheitsverordnung und VDI-R ; Stand der Technik) 14

15 Fazit Aufzugsqualität für den Betrieb ist definierbar. VDI-Richtlinie beschreibt die Qualitäts-Parameter. Parameter werden erfüllt durch die Auswahl der Produkte und Zusicherung der Leistungen. Der Betreiber darf erwarten, dass verlässliche Lebenszykluskosten erreicht werden mit Betrieb nach dem Stand der Technik + einem kontinuierlichen Kostenverlauf. Die Errichtung bestimmt den Betrieb. Die Auswahl der Produkte + Montage ist entscheidend für den kostenoptimierten Betrieb + Service. Der Dienstleister schafft durch die Zusicherung der Leistungen Transparenz + Vergleichbarkeit. Die Partnerschaft Betreiber Dienstleister erhält für die Vertragserfüllung Anreize durch Vereinbarung von Bonus-/ Malus-Regelung. 15

16 Aufzugsqualität im Betrieb 16

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