Allgemeine Versicherungsbedingungen (AVB) Helvetia Vorsorgeplan. Freie Vorsorge (Säule 3b) Gebundene Vorsorge (Säule 3a) Ausgabe Januar 2016

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1 Allgemeine Versicherungsbedingungen (AVB) Helvetia Vorsorgeplan Freie Vorsorge (Säule 3b) Gebundene Vorsorge (Säule 3a) Ausgabe Januar 2016 Ihre Schweizer Versicherung.

2 Vorwort Inhaltsübersicht Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde Wir freuen uns, dass Sie sich für den Helvetia Vorsorgeplan entschieden haben. Es ist uns wichtig, dass Sie vollumfänglich von den Eigenschaften Ihrer neuen Vorsorgelösung profitieren können. Die Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) sind als Nachschlagewerk konzipiert und enthalten nebst einer Inhaltsübersicht auch ein Stichwortverzeichnis. Die AVB gelten für die gebundene (Säule 3a) und die freie Vorsorge (Säule 3b). Die Kapitel, die nur für die eine der beiden Säulen gelten, sind entsprechend gekennzeichnet. Die AVB bilden sämtliche möglichen Produktvarianten ab. Welche Sie davon gewählt haben, können Sie Ihrer Police entnehmen. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Freundliche Grüsse Helvetia Versicherungen Kundeninformation 3 Allgemeine Versicherungsbedingungen 6 1 Begriffe 6 2 Versicherungsabschluss 6 3 Kapitalversicherung, Freie Vorsorge (Säule 3b) 7 4 Todesfallversicherung, Freie Vorsorge (Säule 3b) 11 5 Kapitalversicherung, Gebundene Vorsorge (Säule 3a) 13 6 Todesfallversicherung, Gebundene Vorsorge (Säule 3a) 17 7 Rente und Prämienbefreiung bei Erwerbsunfähigkeit 19 8 Begünstigung 22 9 Verpfändung und Abtretung in der Freien Vorsorge (Säule 3b) Abtretung, Verpfändung und Verrechnung in der Gebundenen Vorsorge (3a) Überschussbeteiligung Prämien und Finanzierung Auszahlung unserer Versicherungsleistungen Vertragliche Beziehungen Regelung im Militärdienst und im Krieg 25 Stichwortverzeichnis zu den AVB 26 2/27 Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG, Basel

3 Kundeninformation 1 Allgemeines In der vorliegenden Kundeninformation finden Sie Angaben über Ihren Versicherer sowie eine Übersicht über die wesentlichen Inhalte des Versicherungsvertrages (Art. 3 des Bundesgesetzes über den Versicherungsvertrag, VVG). Detaillierte Informationen finden Sie im Anschluss in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB). 2 Wer ist Ihr Versicherer? Ihr Versicherer und Vertragspartner ist die Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG St. Alban-Anlage Basel. Helvetia ist eine Aktiengesellschaft, hat ihren Sitz in Basel und gehört zur Helvetia Gruppe. 3 Welches sind die Grundlagen Ihres Vertrages? Grundlagen Ihres Versicherungsvertrages bilden Ihr Antrag, der ärztliche Befund (sofern von uns verlangt), die nachstehenden AVB, allfällige Besondere Versicherungsbedingungen (BVB) und Ihre Police. Insbesondere finden das VVG und die Verordnung über die steuerliche Abzugsberechtigung für Beiträge an anerkannte Vorsorgeformen (BVV3) Anwendung. 4 Welche Risiken können Sie versichern? Mit einem Helvetia Vorsorgeplan versichern Sie die Risiken Erleben und Tod. Zusätzlich können Sie versichern, dass Sie bei Erwerbsunfähigkeit von Ihrer Prämienzahlungspflicht befreit werden. Sie können das Risiko Erwerbsunfähigkeit auch in Form einer Rente versichern. Bei der Sparversicherung ist das Risiko Tod nicht versichert und die Befreiung von der Prämienzahlungspflicht bei Erwerbsunfähigkeit obligatorisch mitversichert. Helvetia unterscheidet bei den Kapitalbildenden Versicherungen mit konstantem oder steigendem Todesfallkapital, welche mit Jahresprämien finanziert werden, und den Todesfallversicherungen zwischen Raucher- und Nichtrauchertarif. Die Prämien für die Versicherung von Rauchern sind gegenüber denjenigen von Nichtrauchern erhöht. Bei (Wieder-)Aufnahme des Rauchens besteht eine Meldepflicht und bei Aufgabe ein Melderecht. 5 Wann beginnt und endet Ihre Versicherung? Nach Annahme Ihres Versicherungsantrages beginnt der Versicherungsschutz an dem Tag, der in Ihrem Antrag als Versicherungsbeginn bezeichnet ist. Bis zu unserer Annahme oder Ablehnung Ihres Versicherungsantrages gewähren wir Ihnen eine betraglich limitierte provisorische Deckung. Ihr Versicherungsschutz endet mit dem in Ihrer Police festgelegten Vertragsablauf. Bei einer Versicherung mit Einmalprämie setzt der Beginn der Deckung zudem die Bezahlung der Einmalprämie voraus. 6 Wann wird Ihre Versicherung vorzeitig beendet? Ihre Versicherung wird beim Ableben der versicherten Person bzw. der versicherten Personen und bei Kündigung vor Vertragsablauf beendet. Sie können die Versicherung kündigen, wenn Sie die Prämie für mindestens ein Jahr bezahlt haben. Die Kündigungsmöglichkeit für die gebundene Vorsorge (Säule 3a) ist rechtlich eingeschränkt. Weitere Informationen zur vorzeitigen Beendigung finden Sie unter Ziff. 12 und Wie ist der Umfang des Versicherungsschutzes? Ihr Versicherungsschutz besteht grundsätzlich auf der ganzen Welt. Verlegt die versicherte Person ihren Wohnsitz in ein Land ausserhalb der Schweiz, können wir Leistungen bei Erwerbsunfähigkeit ausschliessen. Wir verzichten auf das uns zustehende Recht einer Kürzung der Leistungen bei Grobfahrlässigkeit. 8 Wann ist der Versicherungsschutz eingeschränkt? Namentlich in folgenden Fällen ist der Versicherungsschutz eingeschränkt: wenn wir dies schriftlich mit Ihnen vereinbart haben; wenn bei Abschluss des Vertrages eine erhebliche Gefahrstatsache, die Sie resp. die versicherte Person kannten oder kennen mussten und nach der im Antrag gefragt wird, verschwiegen oder unrichtig mitgeteilt wurde. Trifft dies zu, kündigen wir den Versicherungsvertrag. Weitere Informationen zu den Obliegenheiten bei der Antragstellung finden Sie in den nachstehenden AVB. bei Falschdeklaration Ihrer beruflichen Tätigkeit; wenn bei Raucher Nichtrauchertarifen die (Wieder-)Aufnahme des Rauchens nicht gemeldet oder die Aufgabe des Rauchens zu Unrecht deklariert wird; bei Selbsttötung der versicherten Person in den ersten drei Versicherungsjahren; 3/27 Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG, Basel

4 wenn Sie, die versicherte Person oder der Anspruchsberechtigte den Todesfall oder die Erwerbsunfähigkeit der versicherten Person absichtlich herbeigeführt haben; wenn Sie oder der Anspruchsberechtigte Tatsachen, welche unsere Leistungspflicht ausschliessen oder mindern würden, absichtlich unrichtig mitteilen oder verschweigen oder den in den AVB aufgeführten Obliegenheiten bei der Anmeldung eines Versicherungsfalles nicht nachkommen; bei Versterben eines versicherten Kindes vor Vollendung des 12. Altersjahres; wenn wir nach einem Wohnsitzwechsel der versicherten Person in ein Land ausserhalb der Schweiz Versicherungsleistungen ausgeschlossen haben (z.b. Prämienbefreiung bei Erwerbsunfähigkeit); bei Krieg und Unruhen. 9 Welches sind unsere Leistungen? Im Erlebensfall überweisen wir die vereinbarte Versicherungssumme per Ablauf. Im Todesfall zahlen wir die vereinbarte Todesfallleistung aus. Ist die Prämienbefreiung bei Erwerbsunfähigkeit mitversichert, so sind Sie bei Eintritt des versicherten Ereignisses nach Ablauf der vereinbarten Wartefrist von der künftigen Prämienzahlung befreit. Die Höhe der Prämienbefreiung hängt vom Grad der Erwerbsunfähigkeit ab. Ist die Prämienbefreiung bei Tod mitversichert, sind ab Eintritt des versicherten Ereignisses keine Prämien mehr zu bezahlen. Ist die Erwerbsunfähigkeitsrente mitversichert, so überweisen wir bei Eintritt der Erwerbsunfähigkeit und nach Ablauf der vereinbarten Wartefrist die versicherte Rente. Die Höhe der Rente hängt vom Grad der Erwerbsunfähigkeit ab. 10 Was müssen Sie über Ihre Prämienzahlungspflicht wissen? 10.1 Allgemeines Je nach Ausgestaltung Ihres Produktes erbringen Sie eine Einmaleinlage oder entrichten Ihre Prämien periodisch. Angaben über die Prämienhöhe finden Sie in Ihrem Antrag bzw. Ihrer Police. Bei unterjähriger Zahlungsart kommt ein Zuschlag hinzu. Die bei Vertragsabschluss vereinbarte Prämie ist während der ganzen Vertragsdauer garantiert. Unterliegt der Vertrag der Stempelsteuer, so ist diese zusammen mit der Prämie direkt an uns zu entrichten. Ob eine Stempelsteuer geschuldet ist, können Sie Ihrem Antrag entnehmen Besonderes bei der Erwerbsunfähigkeitsrente Die Höhe der Prämie für die Erwerbsunfähigkeitsrente ist von dem von Ihnen ausgeübten Beruf abhängig. Wenn sich die der Prämienberechnung zugrunde liegenden Verhältnisse erheblich geändert haben, können wir die vereinbarten Prämien jederzeit anpassen. Sie haben hierauf das Recht, die versicherten Leistungen zu reduzieren oder Ihre Erwerbsunfähigkeitsrente zu kündigen. Bei laufender Erwerbsunfähigkeitsrente erfolgt keine Prämienanpassung. 11 Welche weiteren Pflichten haben Sie? Anzeigepflicht, d.h. die Pflicht, die Antragsfragen richtig und vollständig zu beantworten Treten gegenüber den Erklärungen im Antrag Änderungen ein, bevor die Versicherung definitiv zustande gekommen ist, sind uns diese sofort nachzumelden die Pflicht zur unverzüglichen Anzeige des Eintritts des versicherten Ereignisses Mitwirkungspflicht bei der Abklärung Ihres Leistungsanspruches (z.b. durch Einreichen von Belegen, durch ärztliche Untersuchungen und durch Meldung jeglicher Änderung Ihres Zustands bei Erwerbsunfähigkeit) Schadenminderungspflicht im Leistungsfall (z.b. Befolgen der ärztlichen Anweisungen und Empfehlungen; Wahrnehmung zumutbarer beruflicher Massnahmen) die Pflicht, eine Adressänderung mitzuteilen 12 Rückkauf Wenn Sie die Prämien mindestens für die in den AVB definierte Minimaldauer bezahlt haben, überweisen wir Ihnen bei einem Rückkauf den Rückkaufswert und allfällige Überschussguthaben. Der Rückkauf ist in der gebundenen Vorsorge (Säule 3a) eingeschränkt. Die Rückkaufswerte Ihrer Versicherung sind in Ihrem Antrag dokumentiert. 13 Umwandlung Wenn Sie die Prämien mindestens für die in den AVB definierte Minimaldauer bezahlt haben, können Sie Ihre Versicherung in eine prämienfreie Versicherung umwandeln lassen. Die vereinbarten Leistungen werden dabei reduziert. Die Umwandlungswerte Ihrer Versicherung sind in Ihrem Antrag dokumentiert. In der gebundenen Vorsorge (Säule 3a) ist die Prämie nach oben durch die vom Bundesrat festgesetzten Grenzbeträge limitiert. Wann Ihre Prämien zur Zahlung fällig werden, können Sie Ihrem Antrag bzw. Ihrer Police entnehmen. Können Sie Ihre Prämie trotz Mahnung nicht fristgerecht bezahlen, wird Ihre Versicherung in eine prämienfreie Versicherung mit entsprechend reduzierter Leistung umgewandelt, sofern sie einen Umwandlungswert aufweist, vgl. Ziff. 13. Andernfalls erlischt sie. 4/27 Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG, Basel

5 14 Überschussermittlung 14.1 Entstehung von Überschüssen Um die garantierten Versicherungsleistungen über die gesamte Versicherungsdauer hinweg sicherzustellen, haben wir die Prämien insbesondere bezüglich der Kapitalerträge und der Risikoverläufe vorsichtig kalkuliert. Wenn die Erträge der Kapitalanlagen höher, der Risikoverlauf besser und unsere Kosten tiefer sind, als in der Prämienberechnung angenommen, entstehen Überschüsse. Regelmässige Überschüsse sind die Folge der vorsichtigen Prämienkalkulation Modalitäten der Überschussbeteiligung, Berechnungs- und Verteilungsgrundsätze Die Überschüsse werden am Ende des Geschäftsjahres dem Überschussfonds zugewiesen. Der Überschussfonds dient dem Ausgleich der Überschussbeteiligung an unsere Kunden, so dass wir jährliche Schwankungen bis zu einem bestimmten Punkt auffangen, um unseren Kunden eine möglichst kontinuierliche Überschussbeteiligung gewähren zu können. Wir setzen jährlich den Anteil fest, den wir dem Überschussfonds entnehmen und unseren Kunden zuteilen. Dies kann je nach Stand des Überschussfonds mehr oder weniger sein, als wir im gleichen Geschäftsjahr erwirtschaftet haben. Die individuelle Höhe der Überschusszuweisung für den einzelnen Vertrag hängt von den versicherten Leistungen und den dabei verwendeten Berechnungsgrundlagen ab Anspruch, Beginn und Ende der Überschussbeteiligung Die Überschussbeteiligung beginnt zu Beginn des ersten Versicherungsjahres. Der Anspruch auf Überschussbeteiligung besteht bis Vertragsende. Bei reinen Risikoversicherungen endet dieser bereits bei Ablauf der Prämienzahlungsdauer Verwendung der jährlich zugeteilten Überschussbeteiligung Die jährlichen Überschussanteile der kapitalbildenden Versicherungen werden dem Schlussüberschussguthaben gutgeschrieben und verzinst. Der freie Anteil des Schlussüberschussguthabens, berechnet gemäss AVB Artikel 11.1, wird bei Rückkauf, Tod und Erleben ausbezahlt. 15 Wie werden Ihre Daten bearbeitet? 15.1 Allgemeines Wir bearbeiten Ihre Daten unter Beachtung des schweizerischen Datenschutzgesetzes (DSG). Danach ist die Datenbearbeitung insbesondere dann zulässig, wenn das DSG oder eine andere Rechtsvorschrift diese erlaubt oder wenn Sie darin eingewilligt haben. Mit Unterzeichnung des Versicherungsantrages ermächtigen Sie uns somit insbesondere zur Datenbearbeitung im Rahmen der im Antrag befindlichen Einwilligungsklauseln Datenbearbeitung Datenbearbeitung bedeutet jeder Umgang mit Personendaten. Ihre Daten werden unter Beachtung der einschlägigen Gesetze elektronisch oder physisch geführt und archiviert. Sie sind gegen unberechtigte Einsichtnahme sowie Veränderungen geschützt. Wir bearbeiten Ihre Daten soweit erforderlich für die Vertragsabschlüsse und die Vertrags- und Leistungsabwicklung sowie im Zusammenhang mit Produktoptimierungen und für Marketingzwecke. Ihre Daten umfassen die uns von Ihnen direkt oder via Vermittler mitgeteilten sowie allenfalls öffentlich zugänglichen Daten. So werden beispielsweise Ihre Angaben aus bestehenden Verträgen, Versicherungsantrag und Leistungsantrag bearbeitet (z.b. für Risikoprüfung, Prämienberechnung, Vertragsverwaltung, Prämieninkasso oder Leistungsbearbeitung) Datenaustausch Falls erforderlich werden Daten an involvierte Dritte, insbesondere an Vor-, Mit- und Rückversicherer im In- und Ausland, weitergeleitet. Ein solcher Datenaustausch kann auch innerhalb der Unternehmensgruppe und mit Kooperationspartnern stattfinden. Haben Sie beispielsweise eine Lebensversicherung beantragt, nehmen wir je nach Fall Rücksprache mit einem Arzt, Therapeuten, Spital oder anderen beteiligten Versicherern. Im Leistungsfall können Ihre Daten auch an andere Leistungsträger (z.b. IV, SUVA) oder an Gutachter (z.b. Ärzte) zur Stellungnahme weitergegeben werden Auskunfts- und Berichtigungsrecht Es besteht das Recht auf Auskunft sowie unter bestimmten Voraussetzungen Recht auf Berichtigung, Sperrung oder Löschung Ihrer gespeicherten oder im Dossier abgelegten Daten. Die Überschussanteile der restlichen Versicherungsteile werden Ihrem Überschusskonto gutgeschrieben und verzinst. Das Überschusskontoguthaben wird bei Rückkauf, Tod und Erleben ausbezahlt. 5/27 Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG, Basel

6 Allgemeine Versicherungsbedingungen 1 Begriffe Vorsorgenehmer bzw. Versicherungsnehmer sind Sie, sobald Sie eine Versicherung beantragen und mit uns abschliessen. Versicherte Person ist die Person, deren Leben und Erwerbsfähigkeit versichert ist. Begünstigte sind die uns von Ihnen mitgeteilten Personen, die die Versicherungsleistung erhalten sollen. Anspruchsberechtigter ist diejenige Person, die Anspruch auf die Versicherungsleistung hat. Police ist die Urkunde, in welcher der Umfang Ihres Versicherungsschutzes festgehalten ist. Nettodeckungskapital ist die technische Rückstellung, welche unter Berücksichtigung der noch zu bezahlenden Prämienteile zur Erbringung der versicherten Leistung dient. Bei einer reinen Risikoversicherung mit periodischer Prämie bildet sich das Nettodeckungskapital durch die Nivellierung der Prämie über die ganze Prämienzahldauer. Garantiertes Deckungskapital entspricht dem mit dem Garantiezins verzinsten Sparteil inklusive den Rückstellungen für Risikound Verwaltungskosten. Mindestdeckungskapital entspricht dem mit dem technischen Zins verzinsten Sparteil inklusive den Rückstellungen für Risikound Verwaltungskosten. Technischer Zins ist der Zinssatz, mit dem die Prämien und Leistungen berechnet werden und das Nettodeckungsdeckungskapital bzw. das Mindestdeckungskapital verzinst wird. Versicherungsjahr ist der Zeitraum eines Jahres, ausgehend vom Versicherungsbeginn. Versicherungsquartal ist ein Viertel des Versicherungsjahres. Versicherungsmonat ist ein Zwölftel des Versicherungsjahres. 2 Versicherungsabschluss 2.1 Wer ist Versicherer? Versicherer ist Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG, Basel. 2.2 Wann ist die Versicherung abgeschlossen? Nach Eingang Ihres Antrages informieren wir Sie so bald wie möglich, ob wir Ihren Antrag annehmen. Treten gegenüber den Erklärungen im Antrag Änderungen ein, bevor die Versicherung definitiv zustande gekommen ist, sind uns diese sofort schriftlich nachzumelden. Mit unserer Annahme ist der Versicherungsvertrag abgeschlossen. Zum Nachweis erhalten Sie Ihre Police. Ihre Versicherung beginnt an dem in der Police angegebenen Datum. 2.3 Ab wann besteht provisorischer Versicherungsschutz? Mit dem Eintreffen Ihres unterzeichneten Antrages an unserem Hauptsitz in Basel, gewähren wir frühestens ab dem von Ihnen gewünschten Versicherungsbeginn einen provisorischen Versicherungsschutz. Dieser umfasst die beantragten Leistungen, jedoch höchstens CHF für alle auf das Leben der gleichen versicherten Person eingereichten hängigen Versicherungsanträge. Voraussetzung ist, dass die versicherte Person voll erwerbsfähig ist und nicht in ärztlicher Behandlung steht. Für bereits bestehende gesundheitliche Beeinträchtigungen und deren Folgen gilt der provisorische Versicherungsschutz nicht. Der provisorische Versicherungsschutz endet mit der Annahme Ihres Antrages oder mit der Absendung der Ablehnungserklärung, spätestens jedoch nach 90 Tagen. Bei einer Versicherung mit Einmalprämie setzt der Beginn der Deckung zudem die Bezahlung der Einmalprämie voraus. 2.4 Ab wann besteht definitiver Versicherungsschutz? Der definitive Versicherungsschutz beginnt mit der Annahme Ihres Antrages, frühestens jedoch zum beantragten Versicherungsbeginn. Bei einer Versicherung mit Einmalprämie setzt der Beginn der Deckung zudem die Bezahlung der Einmalprämie voraus. 2.5 Wie können Sie Ihren Versicherungsantrag widerrufen? Der Widerruf Ihres Antrages ist wirksam, wenn er schriftlich innert 14 Tagen seit Unterzeichnung des Antrages bei unserem Hauptsitz in Basel eingegangen ist. Mit der Absendung Ihres Widerrufs erlischt der Versicherungsschutz. 6/27 Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG, Basel

7 3 Kapitalversicherung, Freie Vorsorge (Säule 3b) Kapitalbildende Versicherung mit konstantem Todesfallkapital, finanziert mit Jahresprämie / Einmaleinlage Kapitalbildende Versicherung mit steigendem Todesfallkapital, finanziert mit Jahresprämie / Einmaleinlage Kapitalbildende Kinderversicherung mit konstantem Todesfallkapital, finanziert mit Jahresprämie Sparversicherung, finanziert mit Jahresprämie 3.1 Versicherte Leistung Erlebensfall Erlebt die versicherte Person den vereinbarten Termin, zahlen wir: das Kapital im Erlebensfall den freien Anteil des Schlussüberschussguthabens der erlöschenden Versicherungsteile Todesfall Stirbt die versicherte Person vor dem Vertragsende, zahlen wir: bei den Kapitalbildenden Versicherungen das Kapital im Todesfall den freien Anteil des Schlussüberschussguthabens bei der Sparversicherung das Mindestdeckungskapital den freien Anteil des Schlussüberschussguthabens Speziell zur Kapitalbildenden Kinderversicherungen: Beim Tod der erwachsenen versicherten Person besteht Anspruch auf Prämienbefreiung gemäss den Angaben in der Police. 3.2 Anmeldung des Versicherungsfalles Erlebensfall Folgende Belege müssen uns eingereicht werden: Police Nachweis des Geburtsdatums der versicherten Person Todesfall Der Tod der versicherten Person ist uns unter Angabe der Todesursache unverzüglich mitzuteilen. Folgende Belege müssen uns eingereicht werden: Police Todesschein ärztliches Zeugnis über die Todesursache und die näheren Umstände des Todes (bei der Sparversicherung nicht notwendig) Wir behalten uns vor, weitere sachdienliche Auskünfte bei Ärzten, anderen Medizinalpersonen, Institutionen, Behörden oder anderen Stellen einzuholen. 3.3 Einschränkung für Kinder Stirbt ein versichertes Kind, bevor es 2 ½ Jahre alt ist, besteht nur Anspruch auf die mit 5 % aufgezinsten Prämien. Stirbt ein versichertes Kind, nachdem es 2 ½ Jahre alt geworden ist, aber vor Vollendung des 12. Altersjahres, so besteht Anspruch auf höchstens CHF aus allen bei der Helvetia bestehenden Versicherungen. Sind die mit 5 % aufgezinsten Prämien, die für das Kind geleistet wurden, höher als CHF , besteht Anspruch auf die mit 5 % aufgezinsten Prämien. 7/27 Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG, Basel

8 3.4 Raucher- / Nichtrauchertarif Für Kapitalbildende Versicherungen mit konstantem oder steigendem Todesfallkapital, welche mit Jahresprämien finanziert werden oder bereits prämienfrei gestellt sind, gilt: Die Prämien für die Versicherung von Rauchern sind gegenüber denjenigen von Nichtrauchern erhöht. Als Nichtraucher gilt eine Person, wenn sie in den letzten 12 Monaten vor Vertragsabschluss keine Zigaretten geraucht und wenn sie höchstens zwei Zigarren, Pfeifen oder sonstige Raucherwaren (ausgenommen Zigaretten) pro Monat konsumiert hat. Als Raucher gilt, wer in den jeweils vergangenen zwölf Monaten Zigaretten geraucht oder mehr als zwei Zigarren, Pfeifen oder sonstige Raucherwaren pro Monat konsumiert hat. E-Zigaretten werden im Rahmen dieser Bedingungen den sonstigen Raucherwaren gleichgestellt. Bei einer Falschdeklaration der Rauchgewohnheiten kommt Art zur Anwendung. Meldepflicht bei (Wieder-)Aufnahme des Rauchens: Beginnt eine als Nichtraucher versicherte Person mit dem Rauchen, nimmt sie das Rauchen wieder auf oder erhöht sie den Konsum von Zigarren, Pfeifen oder anderer Raucherwaren als Zigaretten, so muss Helvetia spätestens nach drei Monaten schriftlich darüber informiert werden. Die Versicherung wird bis auf die Höhe der Todesfallleistung unverändert weitergeführt. Die Leistung im Todesfall wird jedoch um 25 % der Differenz zwischen der versicherten Todesfallleistung und dem vorhandenen Nettodeckungskapital gekürzt. Melderecht bei Aufgabe des Rauchens: Wird eine als Raucher versicherte Person Nichtraucher im Sinne dieser Bedingungen, können Sie uns dies schriftlich melden. Die Versicherung wird dann in eine für Nichtraucher umgestellt und bei prämienpflichtigen Versicherungen werden die Prämien ab dem Jahresstichtag, der dem Eingang der Mitteilung folgt, entsprechend angepasst. Einschränkung des Versicherungsschutzes: In teilweiser Abänderung von Art. 3.1 gilt: Wird uns die (Wieder-)Aufnahme des Rauchens die Erhöhung des Konsums an Zigarren, Pfeifen oder anderer Raucherwaren als Zigaretten nicht gemeldet oder wird die Aufgabe des Rauchens bzw. die nachhaltige Reduktion des Konsums anderer Raucherwaren als Zigaretten zu Unrecht deklariert, so wird die Leistung im Todesfall um 50 % der Differenz zwischen versicherter Todesfallleistung und vorhandenem Nettodeckungskapital gekürzt und zwar unabhängig von der Todesursache. 3.5 Selbsttötung Stirbt die versicherte Person während der ersten drei Versicherungsjahre infolge Selbsttötung oder an den Folgen eines Selbsttötungsversuchs, bezahlen wir das auf den Todestag berechnete Mindestdeckungskapital. Selbsttötung liegt auch vor, wenn die versicherte Person im Zustand verminderter Urteilsfähigkeit oder völliger Urteilsunfähigkeit gehandelt hat. Bei Wiederinkraftsetzung prämienfreier Versicherungen sowie bei nachträglicher Summenerhöhung beginnt bezüglich der dadurch bewirkten Höherversicherung mit der Wiederinkraftsetzung bzw. mit der Ausstellung der neuen Police oder des Policennachtrages eine neue Dreijahresfrist. Mit der Wiederinkraftsetzung erloschener Versicherungen beginnt bezüglich der ganzen versicherten Leistung eine neue Dreijahresfrist. Wurde eine Versicherung aufgrund einer Anzeigepflichtverletzung gemäss Art dieser Bestimmungen von uns gekündigt, und bieten wir die Möglichkeit einer Reaktivierung und Weiterführung des Vertrages zu angepassten Bedingungen an, beginnt mit der Wiederinkraftsetzung bzw. mit der Ausstellung der neuen Police oder des Policennachtrages ebenfalls eine neue Dreijahresfrist. 3.6 Ausbaugarantie Sie können mit vereinfachter Gesundheitsprüfung und gegen entsprechende Prämienanpassung die Erhöhung der versicherten Leistungen verlangen. a) Voraussetzungen Der Anspruch auf Ausbaugarantie besteht, wenn: die Versicherung ohne Prämienzuschlag oder Leistungsvorbehalt angenommen worden ist; die versicherte Person seit dem Versicherungsbeginn vollständig erwerbsfähig ist und gegenwärtig keine gesundheitlichen Störungen oder Gebrechen hat; die Versicherung nicht prämienfrei ist. b) Zeitpunkt Die Ausbaugarantie besteht zwischen dem vollendeten 15. und 50. Lebensjahr der versicherten Person. Sie kann jeweils innerhalb von sechs Monaten nach Ablauf von fünf Versicherungsjahren geltend gemacht werden. c) Umfang Bereits versicherte Erlebens- und Todesfallleistungen können verdoppelt werden. Die Erhöhung darf dabei CHF 100'000. nicht übersteigen. Die während der gesamten Versicherungsdauer zusätzlich versicherten Erlebens- und Todesfallleistungen dürfen pro versicherte Person für alle Policen zusammen CHF 300'000. nicht übersteigen. Die Prämienbefreiung bei Erwerbsunfähigkeit gilt für die entsprechend erhöhte Prämie. 3.7 Darlehen Wir gewähren Ihnen gegen Verpfändung Ihrer Versicherung ein Darlehen bis zur Höhe von 90 % des Rückkaufswertes. Die Darlehensbedingungen werden separat festgelegt. 8/27 Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG, Basel

9 3.8 Rückkauf Sie können Ihre Versicherung unter Beilage der Police frühestens auf Ende des ersten Versicherungsjahres ganz oder teilweise kündigen, sofern die Prämien für mindestens ein Jahr bezahlt sind. Bei einem Teilrückkauf beziehen sich die nachfolgenden Bestimmungen jeweils auf den gekündigten Teil der Versicherung. Ihre Kündigung wird auf das Ende des laufenden Versicherungsmonats wirksam, sofern Sie keinen späteren Zeitpunkt angeben. Mit der Kündigung erlischt Ihre Versicherung. Sind die Prämien für drei Versicherungsjahre oder 1 /10 der vereinbarten Prämienzahlungsdauer fällig gewesen und bezahlt worden, so erstatten wir Ihnen den Rückkaufswert und den freien Anteil des Schlussüberschussguthabens unter Verrechnung von Prämienausständen und allfälligen Darlehen samt Zinsen zurück. Über den Kündigungstermin hinaus bezahlte Prämienanteile werden zurückerstattet. Handelt es sich um eine Versicherung gegen Einmaleinlage, so können Sie nach Zahlung der Einmaleinlage jederzeit den Rückkauf Ihrer Versicherung verlangen. a) finanziert mit periodischen Prämien Der Rückkaufswert für Kapitalbildende Versicherungen mit konstantem oder steigendem Todesfallkapital wird aufgrund der Sterbetafeln der Helvetia EKM/EKF 2013 R/NR und eines technischen Zinsfusses von 0.75 % berechnet. Der Rückkaufswert für Kapitalbildende Kinderversicherungen und Sparversicherungen wird aufgrund der Sterbetafeln der Helvetia EKM/EKF 2013 und eines technischen Zinsfusses von 0.75 % berechnet. Der Rückkaufswert von Versicherungsteilen, die mit periodischen Prämien finanziert wurden, entspricht dem Mindestdeckungskapital abzüglich der nicht amortisierten Abschlusskosten, mindestens jedoch 2 /3 des Mindestdeckungskapitals. Das garantierte Deckungskapital, das zur Berechnung des freien Anteils des Schlussüberschussguthabens benötigt wird, wird mit einem Garantiezins von 0 % berechnet. b) finanziert mit Einmaleinlage Der Rückkaufswert für Kapitalbildende Versicherungen in CHF wird aufgrund der Sterbetafeln der Helvetia EKM/EKF 2013 und eines technischen Zinsfusses von 0.5% berechnet. Das garantierte Deckungskapital für Versicherungen in CHF, das zur Berechnung des freien Anteils des Schlussüberschussguthabens benötigt wird, wird mit einem Garantiezins von 0 % berechnet. Der Rückkaufswert für Kapitalbildende Versicherungen in EUR wird aufgrund der Sterbetafeln der Helvetia EKM/EKF 2013 und eines technischen Zinsfusses von 1.25 % berechnet. Das garantierte Deckungskapital für Versicherungen in EUR, das zur Berechnung des freien Anteils des Schlussüberschussguthabens benötigt wird, wird mit einem Garantiezins von 0 % berechnet. Der Rückkaufswert für Kapitalbildende Versicherungen in USD wird aufgrund der Sterbetafeln der Helvetia EKM/EKF 2013 und eines technischen Zinsfusses von 1.50 % berechnet. Das garantierte Deckungskapital für Versicherungen in USD, das zur Berechnung des freien Anteils des Schlussüberschussguthabens benötigt wird, wird mit einem Garantiezins von 0 % berechnet. Der Rückkaufswert von Versicherungsteilen, die mit Einmaleinlagen finanziert wurden, entspricht dem Mindestdeckungskapital multipliziert mit einem Zinsfaktor zur Berücksichtigung des getragenen Zinsrisikos. Der Zinsfaktor ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen einer Aufzinsung mit dem Tagesschlusskurs des 10-jährigen Swapsatzes in der Policenwährung (Bloomberg) zum Versicherungsbeginn und zum Rückkaufsdatum. Liegt der Versicherungsbeginn nicht auf einem Monatsersten, werden jeweils die Swapsätze per Ende der Vormonate verwendet. Die Aufzinsungen erfolgen über die Restlaufzeit des betreffenden Versicherungsteils, längstens aber über fünf Jahre. Der Zinsfaktor beträgt jedoch mindestens 90 % und höchstens 100 %. Die Sterbetafeln 2013 der Helvetia beruhen auf den statistischen Auswertungen der Jahre 2006 bis 2010 des Schweizerischen Versicherungsverbandes (SVV). 9/27 Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG, Basel

10 3.9 Umwandlung in prämienfreie Versicherung Sie können Ihre Versicherung auf das Ende des laufenden oder eines späteren Versicherungsmonats ganz oder teilweise in eine prämienfreie Versicherung mit entsprechend reduzierter Leistung umwandeln lassen, sofern die Prämien für mindestens drei Jahre oder 1 /10 der Prämienzahlungsdauer bezahlt sind. Bei einer Teilumwandlung beziehen sich die nachfolgenden Bestimmungen jeweils auf den umzuwandelnden Teil der Versicherung. Bei der Umwandlung erlischt die versicherte Prämienbefreiung. Der Umwandlungswert für Kapitalbildende Versicherungen mit konstantem oder steigendem Todesfallkapital, welche mit Jahresprämien finanziert werden, wird aufgrund der Sterbetafeln der Helvetia EKM/ EKF 2013 R/NR und eines technischen Zinsfusses von 0.75 % berechnet und entspricht derjenigen Versicherungssumme, die entsteht, wenn der Rückkaufswert als Inventareinlage für eine kapitalbildende Versicherung mit konstantem Todesfallkapital verwendet wird. Der Umwandlungswert für Kapitalbildende Kinderversicherungen wird aufgrund der Sterbetafeln der Helvetia EKM/EKF 2013 und eines technischen Zinsfusses von 0.75 % berechnet und entspricht derjenigen Versicherungssumme, die entsteht, wenn der Rückkaufswert als Inventareinlage für eine kapitalbildende Versicherung mit konstantem Todesfallkapital verwendet wird. Der Umwandlungswert für Sparversicherungen wird aufgrund der Sterbetafeln der Helvetia EKM/EKF 2013 und eines technischen Zinsfusses von 0.75 % berechnet und entspricht derjenigen Versicherungssumme, die entsteht, wenn der Rückkaufswert als Inventareinlage für eine Sparversicherung verwendet wird. Das garantierte Deckungskapital reduziert sich bei der Umwandlung um die bei der Berechnung des Rückkaufswertes nicht amortisierten Abschlusskosten und um die bei der Umwandlung verrechneten Prämien. Das verbleibende garantierte Deckungskapital, das zur Berechnung des freien Anteils des Schlussüberschussguthabens benötigt wird, wird mit einem Garantiezins von 0 % berechnet. Versicherungsteile, welche mit Einmaleinlage finanziert wurden, werden unverändert weitergeführt. Bei der Umwandlung werden die rückständigen Prämien verrechnet. Über den Umwandlungstermin hinaus bezahlte Prämienanteile werden zur Erhöhung des Umwandlungswertes verwendet. Ergibt die Umwandlung eine Versicherungssumme von weniger als CHF , so erstatten wir Ihnen mit Ihrem Einverständnis den Rückkaufswert und die Versicherung erlischt Währung Versicherungen, die nur mit einer Einmaleinlage finanziert werden, können in CHF, USD oder EUR abgeschlossen werden. Die Einmaleinlage wird zum vereinbarten Versicherungsbeginn in der Währung zur Zahlung fällig, auf welche die versicherte Leistung lautet. Die Versicherungsleistungen inklusive der Überschussbeteiligung werden in der jeweiligen Policenwährung erbracht. Dies gilt auch für einen Darlehensbezug. 10/27 Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG, Basel

11 4 Todesfallversicherung, Freie Vorsorge (Säule 3b) Die folgenden Bestimmungen finden auf Ihre Versicherung nur Anwendung, wenn eine Todesfallversicherung mitversichert ist. Todesfallversicherung mit gleich bleibender Versicherungssumme, finanziert mit Jahresprämie Todesfallversicherung mit gleichmässig sinkender Versicherungssumme, finanziert mit Jahresprämie 4.1 Versicherte Leistung Stirbt die versicherte Person vor dem Vertragsende, zahlen wir: das Kapital im Todesfall das Überschusskontoguthaben 4.2 Anmeldung des Versicherungsfalles Der Tod der versicherten Person ist uns unter Angabe der Todesursache unverzüglich mitzuteilen. Folgende Belege müssen uns eingereicht werden: Police Todesschein ärztliches Zeugnis über die Todesursache und die näheren Umstände des Todes Wir behalten uns vor, weitere sachdienliche Auskünfte bei Ärzten, anderen Medizinalpersonen, Institutionen, Behörden oder anderen Stellen einzuholen. 4.3 Raucher- / Nichtrauchertarif Die Prämien für die Versicherung von Rauchern sind gegenüber denjenigen von Nichtrauchern erhöht. Als Nichtraucher gilt eine Person, wenn sie in den letzten 12 Monaten vor Vertragsabschluss keine Zigaretten geraucht und wenn sie höchstens zwei Zigarren, Pfeifen oder sonstige Raucherwaren (ausgenommen Zigaretten) pro Monat konsumiert hat. Als Raucher gilt, wer in den jeweils vergangenen zwölf Monaten Zigaretten geraucht oder mehr als zwei Zigarren, Pfeifen oder sonstige Raucherwaren pro Monat konsumiert hat. E-Zigaretten werden im Rahmen dieser Bedingungen den sonstigen Raucherwaren gleichgestellt. Bei einer Falschdeklaration der Rauchgewohnheiten kommt Art zur Anwendung. Meldepflicht bei (Wieder-)Aufnahme des Rauchens bzw. Änderung des Rauchverhaltens Beginnt eine als Nichtraucher versicherte Person mit dem Rauchen, nimmt sie das Rauchen wieder auf oder erhöht sie den Konsum von Zigarren, Pfeifen oder anderer Raucherwaren als Zigaretten, so muss die Helvetia spätestens nach drei Monaten schriftlich darüber informiert werden. Die Versicherung wird dann rückwirkend ab Vertragsbeginn in eine für Raucher umgestellt. Dabei werden die versicherten Leistungen aufgrund der bisherigen vereinbarten Prämie gemäss dem Rauchertarif reduziert. Melderecht bei Aufgabe des Rauchens Wird eine als Raucher versicherte Person Nichtraucher im Sinne dieser Bedingungen, können Sie uns dies schriftlich melden. Die Versicherung wird dann in eine für Nichtraucher umgestellt und bei prämienpflichtigen Versicherungen werden die Prämien ab dem Jahresstichtag, der dem Eingang der Mitteilung folgt, entsprechend angepasst. Einschränkung des Versicherungsschutzes In teilweiser Abänderung von Art. 4.1 gilt: Wird uns die (Wieder-)Aufnahme des Rauchens, die Erhöhung des Konsums an Zigarren, Pfeifen oder anderer Raucherwaren als Zigaretten nicht gemeldet oder wird die Aufgabe des Rauchens bzw. die nachhaltige Reduktion des Konsums anderer Raucherwaren als Zigaretten zu Unrecht deklariert, so wird die Versicherungsleistung im Todesfall um die Hälfte gekürzt, und zwar unabhängig von der Todesursache. 4.4 Selbsttötung Stirbt die versicherte Person während der ersten drei Versicherungsjahre infolge Selbsttötung oder an den Folgen eines Selbsttötungsversuchs, besteht keine Deckung. Selbsttötung liegt auch vor, wenn die versicherte Person im Zustand verminderter Urteilsfähigkeit oder völliger Urteilsunfähigkeit gehandelt hat. Bei Wiederinkraftsetzung prämienfreier Versicherungen sowie bei nachträglicher Summenerhöhung beginnt bezüglich der dadurch bewirkten Höherversicherung mit der Wiederinkraftsetzung bzw. mit der Ausstellung der neuen Police oder des Policennachtrages eine neue Dreijahresfrist. Mit der Wiederinkraftsetzung erloschener Versicherungen, beginnt bezüglich der gesamten versicherten Leistungen eine neue Dreijahresfrist. Wurde eine Versicherung aufgrund einer Anzeigepflichtverletzung gemäss Art.14.4 dieser Bestimmungen von uns gekündigt, und bieten wir die Möglichkeit einer Reaktivierung und Weiterführung des Vertrages zu angepassten Bedingungen an, beginnt mit der Wiederinkraftsetzung bzw. mit der Ausstellung der neuen Police oder des Policennachtrages ebenfalls eine neue Dreijahresfrist. 11/27 Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG, Basel

12 4.5 Kündigung Sie können Ihre Versicherung unter Beilage der Police frühestens auf Ende des ersten Versicherungsjahres kündigen, sofern die Prämien für mindestens ein Jahr bezahlt sind. Ihre Kündigung wird auf das Ende des laufenden Versicherungsmonats wirksam, sofern Sie keinen späteren Zeitpunkt angeben. Mit der Kündigung erlischt Ihre Versicherung, oder sie wird in eine prämienfreie Versicherung mit Reduktion der versicherten Leistung umgewandelt, sofern sie einen Umwandlungswert aufweist. 4.6 Rückkauf Sind die Prämien für drei Versicherungsjahre bezahlt worden und erfolgt gleichzeitig der Rückkauf einer Kapitalbildenden Versicherung im gleichen Vertrag, so können Sie auch den Rückkauf der Todesfallversicherung verlangen. In diesem Fall erstatten wir Ihnen den Rückkaufswert und das Überschusskontoguthaben unter Verrechnung von Prämienausständen. Über den Kündigungstermin hinaus bezahlte Prämienanteile werden zurückerstattet. Der Rückkaufswert wird aufgrund der Sterbetafeln der Helvetia EKM/EKF 2013 R/NR und eines technischen Zinsfusses von 0.75 % berechnet. Der Rückkaufswert entspricht dem Nettodeckungskapital abzüglich der nicht amortisierten Abschlusskosten, mindestens jedoch 2 /3 des Nettodeckungskapitals. 4.7 Umwandlung in prämienfreie Versicherung Ein Anspruch auf eine prämienfreie Versicherung besteht, sofern die Prämien für mindestens drei Versicherungsjahre bezahlt worden sind. Bei der Umwandlung erlischt die versicherte Prämienbefreiung. Die umgewandelte Versicherung entspricht in ihrer Art der Versicherung vor der Umwandlung. Versicherungen mit sinkenden Leistungen werden jedoch in prämienfreie Versicherungen mit konstanter Summe umgewandelt. Der Umwandlungswert wird aufgrund der Sterbetafeln der Helvetia EKM/EKF 2013 R/NR und eines technischen Zinsfusses von 0.75 % berechnet. Der Umwandlungswert entspricht derjenigen Versicherungssumme, die entsteht, wenn das Nettodeckungskapital der Versicherungsteile auf den Todesfall abzüglich der nicht amortisierten Abschlusskosten, mindestens jedoch 2 /3 des Nettodeckungskapitals, als Nettoeinlage verwendet wird. Die ausstehenden Prämien werden dabei verrechnet. Die Sterbetafeln 2013 der Helvetia beruhen auf den statistischen Auswertungen der Jahre 2006 bis 2010 des Schweizerischen Versicherungsverbandes (SVV). 12/27 Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG, Basel

13 5 Kapitalversicherung, Gebundene Vorsorge (Säule 3a) Kapitalbildende Versicherung mit konstantem Todesfallkapital, finanziert mit Jahresprämie / Einmaleinlage Kapitalbildende Versicherung mit steigendem Todesfallkapital, finanziert mit Jahresprämie Sparversicherung, finanziert mit Jahresprämie, ergänzbar mit zusätzlicher Einmaleinlage aus transferierten 3a-Guthaben 5.1 Versicherte Leistung Erlebensfall Erlebt die versicherte Person den vereinbarten Termin, zahlen wir: das Kapital im Erlebensfall den freien Anteil des Schlussüberschussguthabens der erlöschenden Versicherungsteile Todesfall Stirbt die versicherte Person vor dem Vertragsende, zahlen wir: bei den Kapitalbildenden Versicherungen das Kapital im Todesfall, den freien Anteil des Schlussüberschussguthabens bei der Sparversicherung das Mindestdeckungskapital den freien Anteil des Schlussüberschussguthabens 5.2 Anmeldung des Versicherungsfalles Erlebensfall Folgende Belege müssen uns eingereicht werden: Police Nachweis des Geburtsdatums der versicherten Person Todesfall Der Tod der versicherten Person ist uns unter Angabe der Todesursache unverzüglich mitzuteilen. Folgende Belege müssen uns eingereicht werden: Police Todesschein ärztliches Zeugnis über die Todesursache und die näheren Umstände des Todes (bei der Sparversicherung nicht notwendig) Wir behalten uns vor, weitere sachdienliche Auskünfte bei Ärzten, anderen Medizinalpersonen, Institutionen, Behörden oder anderen Stellen einzuholen. 5.3 Raucher-/ Nichtrauchertarif Für Kapitalbildende Versicherungen mit konstantem oder steigendem Todesfallkapital, welche mit Jahresprämien finanziert werden oder bereits prämienfrei gestellt sind, gilt: Die Prämien für die Versicherung von Rauchern sind gegenüber denjenigen von Nichtrauchern erhöht. Als Nichtraucher gilt eine Person, wenn sie in den letzten 12 Monaten vor Vertragsabschluss keine Zigaretten geraucht und wenn sie höchstens zwei Zigarren, Pfeifen oder sonstige Raucherwaren (ausgenommen Zigaretten) pro Monat konsumiert hat. Als Raucher gilt, wer in den jeweils vergangenen zwölf Monaten Zigaretten geraucht oder mehr als zwei Zigarren, Pfeifen oder sonstige Raucherwaren pro Monat konsumiert hat. E-Zigaretten werden im Rahmen dieser Bedingungen den sonstigen Raucherwaren gleichgestellt. Bei einer Falschdeklaration der Rauchgewohnheiten kommt Art zur Anwendung. Meldepflicht bei (Wieder-)Aufnahme des Rauchens: Beginnt eine als Nichtraucher versicherte Person mit dem Rauchen, nimmt sie das Rauchen wieder auf oder erhöht sie den Konsum von Zigarren, Pfeifen oder anderer Raucherwaren als Zigaretten, so muss Helvetia spätestens nach drei Monaten schriftlich darüber informiert werden. Die Versicherung wird bis auf die Höhe der Todesfallleistung unverändert weitergeführt. Die Leistung im Todesfall wird jedoch um 25% der Differenz zwischen der versicherten Todesfallleistung und dem vorhandenen Nettodeckungskapital gekürzt. Melderecht bei Aufgabe des Rauchens: Wird eine als Raucher versicherte Person Nichtraucher im Sinne dieser Bedingungen, können Sie uns dies schriftlich melden. Die Versicherung wird dann in eine für Nichtraucher umgestellt und bei prämienpflichtigen Versicherungen werden die Prämien ab dem Jahresstichtag, der dem Eingang der Mitteilung folgt, entsprechend angepasst. Einschränkung des Versicherungsschutzes: In teilweiser Abänderung von Art. 5.1 gilt: Wird uns die (Wieder-)Aufnahme des Rauchens, die Erhöhung des Konsums an Zigarren, Pfeifen oder anderer Raucherwaren als Zigaretten nicht gemeldet oder wird die Aufgabe des Rauchens bzw. die nachhaltige Reduktion des Konsums anderer Raucherwaren als Zigaretten zu Unrecht deklariert, so wird die Leistung im Todesfall um 50% der Differenz zwischen versicherter Todesfallleistung und vorhandenem Nettodeckungskapital gekürzt und zwar unabhängig von der Todesursache. 13/27 Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG, Basel

14 5.4 Selbsttötung Stirbt die versicherte Person während der ersten drei Versicherungsjahre infolge Selbsttötung oder an den Folgen eines Selbsttötungsversuchs, bezahlen wir das auf den Todestag berechnete Mindestdeckungskapital. Selbsttötung liegt auch vor, wenn die versicherte Person im Zustand verminderter Urteilsfähigkeit oder völliger Urteilsunfähigkeit gehandelt hat. Bei Wiederinkraftsetzung prämienfreier Versicherungen sowie bei nachträglicher Summenerhöhung beginnt bezüglich der dadurch bewirkten Höherversicherung mit der Wiederinkraftsetzung bzw. mit der Ausstellung der neuen Police oder des Policennachtrages eine neue Dreijahresfrist. Mit der Wiederinkraftsetzung erloschener Versicherungen beginnt bezüglich der ganzen versicherten Leistungen eine neue Dreijahresfrist. Wurde eine Versicherung aufgrund einer Anzeigepflichtverletzung gemäss Art dieser Bestimmungen von uns gekündigt, und bieten wir die Möglichkeit einer Reaktivierung und Weiterführung des Vertrages zu angepassten Bedingungen an, beginnt mit der Wiederinkraftsetzung bzw. mit der Ausstellung der neuen Police oder des Policennachtrages ebenfalls eine neue Dreijahresfrist. 5.5 Anpassung an neue Grenzbeträge Werden die vom Bundesrat festgesetzten Grenzbeträge für den Abzug der Beiträge für Vorsorgeversicherungen bei der Einkommenssteuer des Bundes, der Kantone und Gemeinde erhöht, so können Sie eine Erhöhung Ihrer Prämie um den Betrag verlangen, um welchen die Maximalbeträge erhöht wurden. Dabei gelten für die Erhöhung die Annahmebedingungen bei Vertragsabschluss. Sie können mit uns vereinbaren, dass eine entsprechende Erhöhung jeweils automatisch per Jahresstichtag erfolgt, sobald die Grenzbeträge angehoben werden. Wird Ihre Versicherung wegen Erwerbsunfähigkeit von der Prämienzahlung befreit, behalten wir uns vor, die Prämienerhöhung abzulehnen. 14/27 Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG, Basel

15 5.6 Rückkauf Der Rückkauf ist unter Beilage der Police frühestens nach Ablauf des ersten Versicherungsjahres, sofern die Prämien für mindestens ein Jahr bezahlt sind, und nur unter folgenden Bedingungen möglich: bis fünf Jahre vor Erreichung des AHV-Alters: wenn Sie eine ganze Invalidenrente der Eidgenössischen Invalidenversicherung beziehen und das Invaliditätsrisiko nicht versichert ist; wenn Sie die ausgerichtete Leistung für den Einkauf in eine steuerbefreite Vorsorgeeinrichtung oder für eine andere anerkannte Vorsorgeform verwenden; wenn Sie Ihre bisherige selbständige Erwerbstätigkeit aufgeben und eine andersartige selbständige Erwerbstätigkeit aufnehmen (schriftliche Zustimmung des Ehegatten oder der eingetragenen Partnerin bzw. des eingetragenen Partners erforderlich); wenn Sie die Schweiz endgültig verlassen (schriftliche Zustimmung des Ehegatten oder der eingetragenen Partnerin bzw. des eingetragenen Partners erforderlich); abweichende internationale Vereinbarungen sind vorbehalten; wenn Sie eine selbständige Erwerbstätigkeit aufnehmen und der obligatorischen Vorsorge nicht mehr unterstehen (schriftliche Zustimmung des Ehegatten oder der eingetragenen Partnerin bzw. des eingetragenen Partners erforderlich); wenn der Rückkaufswert weniger als eine Jahresprämie beträgt (schriftliche Zustimmung des Ehegatten oder der eingetragenen Partnerin bzw. des eingetragenen Partners erforderlich); wenn Sie die Leistung für den Erwerb oder die Erstellung von Wohneigentum für den Eigenbedarf, für Beteiligungen am Wohneigentum für den Eigenbedarf oder die Amortisation eines Hypothekardarlehens an solchem Eigentum verwenden (schriftliche Zustimmung des Ehegatten oder der eingetragenen Partnerin bzw. des eingetragenen Partners erforderlich). Diesfalls wird das Vorsorgeverhältnis bei Gesamtbezug aufgelöst bzw. bei Teilbezug angepasst. Teilbezüge können alle fünf Jahre verlangt werden. Ab fünf Jahren vor Erreichung des AHV-Alters können Sie Ihre Vorsorgeversicherung jederzeit zurückkaufen. Ihre Kündigung wird auf das Ende des laufenden Versicherungsmonats wirksam, sofern Sie keinen späteren Zeitpunkt angeben. Mit der Kündigung erlischt Ihre Versicherung. Beim Rückkauf erstatten wir Ihnen den Rückkaufswert und den freien Anteil des Schlussüberschussguthabens unter Verrechnung von Prämienausständen zurück. Über den Kündigungstermin hinaus bezahlte Prämienanteile werden zurückerstattet. a) finanziert mit periodischen Prämien Der Rückkaufswert für Kapitalbildende Versicherungen wird aufgrund der Sterbetafeln der Helvetia EKM/EKF 2013 R/NR und eines technischen Zinsfusses von 0.75 % berechnet. Der Rückkaufswert für Sparversicherungen wird aufgrund der Sterbetafeln der Helvetia EKM/EKF 2013 und eines technischen Zinsfusses von 0.75 % berechnet. Der Rückkaufswert von Versicherungsteilen, die mit periodischen Prämien finanziert wurden, entspricht dem Mindestdeckungskapital abzüglich der nicht amortisierten Abschlusskosten, mindestens jedoch 2 /3 des Mindestdeckungskapitals. Das garantierte Deckungskapital, das zur Berechnung des freien Anteils des Schlussüberschussguthabens benötigt wird, wird mit einem Garantiezins von 0 % berechnet. b) finanziert mit Einmaleinlage Der Rückkaufswert für Kapitalbildende Versicherungen und Sparversicherungen wird aufgrund der Sterbetafeln der Helvetia EKM/EKF 2013 und eines technischen Zinsfusses von 0.5% berechnet. Das garantierte Deckungskapital, das zur Berechnung des freien Anteils des Schlussüberschussguthabens benötigt wird, wird mit einem Garantiezins von 0 % berechnet. Der Rückkaufswert von Versicherungsteilen, die mit Einmaleinlagen finanziert wurden, entspricht dem Mindestdeckungskapital multipliziert mit einem Zinsfaktor zur Berücksichtigung des getragenen Zinsrisikos. Der Zinsfaktor ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen einer Aufzinsung mit dem Tagesschlusskurs des 10-jährigen Swapsatzes in CHF (Bloomberg) zum Versicherungsbeginn und zum Rückkaufsdatum. Liegt der Versicherungsbeginn nicht auf einem Monatsersten, werden jeweils die Swapsätze per Ende der Vormonate verwendet. Die Aufzinsungen erfolgen über die Restlaufzeit des betreffenden Versicherungsteils, längstens aber über fünf Jahre. Der Zinsfaktor beträgt jedoch mindestens 90 % und höchstens 100 %. Die Sterbetafeln 2013 der Helvetia beruhen auf den statistischen Auswertungen der Jahre 2006 bis 2010 des Schweizerischen Versicherungsverbandes (SVV). 15/27 Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG, Basel

16 5.7 Umwandlung in prämienfreie Versicherung Frühestens auf das Ende des ersten Versicherungsjahres können Sie Ihre Versicherung auf das Ende des laufenden oder eines späteren Versicherungsmonats ganz oder teilweise in eine prämienfreie Versicherung mit entsprechend reduzierter Leistung umwandeln lassen, sofern die Prämien für mindestens ein Jahr bezahlt sind. Bei einer Teilumwandlung beziehen sich die nachfolgenden Bestimmungen jeweils auf den umzuwandelnden Teil der Versicherung. Bei der Umwandlung erlischt die versicherte Prämienbefreiung. Der Umwandlungswert für Kapitalbildende Versicherungen, welche mit Jahresprämien finanziert werden, wird aufgrund der Sterbetafeln der Helvetia EKM/EKF 2013 R/NR und eines technischen Zinsfusses von 0.75 % berechnet und entspricht derjenigen Versicherungssumme, die entsteht, wenn der Rückkaufswert als Inventareinlage für eine kapitalbildende Versicherung mit konstantem Todesfallkapital verwendet wird. Der Umwandlungswert für Sparversicherungen wird aufgrund der Sterbetafeln der Helvetia EKM/EKF 2013 und eines technischen Zinsfusses von 0.75 % berechnet und entspricht derjenigen Versicherungssumme, die entsteht, wenn der Rückkaufswert als Inventareinlage für eine Sparversicherung verwendet wird. Das garantierte Deckungskapital reduziert sich bei der Umwandlung um die bei der Berechnung des Rückkaufswertes nicht amortisierten Abschlusskosten und um die bei der Umwandlung verrechneten Prämien. Das verbleibende garantierte Deckungskapital, das zur Berechnung des freien Anteils des Schlussüberschussguthabens benötigt wird, wird mit einem Garantiezins von 0 % berechnet. Versicherungsteile, welche mit Einmaleinlage finanziert wurden, werden unverändert weitergeführt. Bei der Umwandlung werden die rückständigen Prämien verrechnet. Über den Umwandlungstermin hinaus bezahlte Prämienanteile werden zur Erhöhung des Umwandlungswertes verwendet. 16/27 Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG, Basel

17 6 Todesfallversicherung, Gebundene Vorsorge (Säule 3a) Die folgenden Bestimmungen finden auf Ihre Versicherung nur Anwendung, wenn eine Todesfallversicherung mitversichert ist. Todesfallversicherung mit gleich bleibender Versicherungssumme, finanziert mit Jahresprämie Todesfallversicherung mit gleichmässig sinkender Versicherungssumme, finanziert mit Jahresprämie 6.1 Versicherte Leistung Stirbt die versicherte Person vor dem Vertragsende, zahlen wir: das Kapital im Todesfall das Überschusskontoguthaben 6.2 Anmeldung des Versicherungsfalles Der Tod der versicherten Person ist uns unter Angabe der Todesursache unverzüglich mitzuteilen. Folgende Belege müssen uns eingereicht werden: Police Todesschein ärztliches Zeugnis über die Todesursache und die näheren Umstände des Todes Wir behalten uns vor, weitere sachdienliche Auskünfte bei Ärzten, anderen Medizinalpersonen, Institutionen, Behörden oder anderen Stellen einzuholen. 6.3 Raucher-/Nichtrauchertarif Die Prämien für die Versicherung von Rauchern sind gegenüber denjenigen von Nichtrauchern erhöht. Als Nichtraucher gilt eine Person, wenn sie in den letzten 12 Monaten vor Vertragsabschluss keine Zigaretten geraucht und wenn sie höchstens zwei Zigarren, Pfeifen oder sonstige Raucherwaren (ausgenommen Zigaretten) konsumiert hat. Als Raucher gilt, wer in den jeweils vergangenen 12 Monaten Zigaretten geraucht oder mehr als zwei Zigarren, Pfeifen oder sonstige Raucherwaren pro Monat konsumiert hat. E-Zigaretten werden im Rahmen dieser Bedingungen den sonstigen Raucherwaren gleichgestellt. Bei einer Falschdeklaration der Rauchgewohnheiten kommt Art zur Anwendung. Meldepflicht bei (Wieder-)Aufnahme des Rauchens bzw. Änderung des Rauchverhaltens Beginnt eine als Nichtraucher versicherte Person mit dem Rauchen, nimmt sie das Rauchen wieder auf oder erhöht sie den Konsum von Zigarren, Pfeifen oder anderen Raucherwaren als Zigaretten, so muss die Helvetia spätestens nach drei Monaten schriftlich darüber informiert werden. Die Versicherung wird dann rückwirkend ab Vertragsbeginn in eine für Raucher umgestellt. Dabei werden die versicherten Leistungen aufgrund der bisherigen vereinbarten Prämie gemäss dem Rauchertarif reduziert. Melderecht bei Aufgabe des Rauchens Wird eine als Raucher versicherte Person Nichtraucher im Sinne dieser Bedingungen, können Sie uns dies schriftlich melden. Die Versicherung wird dann in eine für Nichtraucher umgestellt und bei prämienpflichtigen Versicherungen werden die Prämien ab dem Jahresstichtag, der dem Eingang der Mitteilung folgt, entsprechend angepasst. Einschränkung des Versicherungsschutzes In teilweiser Abänderung von Art. 6.1 gilt: Wird uns die (Wieder-)Aufnahme des Rauchens, die Erhöhung des Konsums an Zigarren, Pfeifen oder anderer Raucherwaren als Zigaretten nicht gemeldet oder wird die Aufgabe des Rauchens bzw. die nachhaltige Reduktion des Konsums anderer Raucherwaren als Zigaretten zu Unrecht deklariert, wird die Versicherungsleistung im Todesfall um die Hälfte gekürzt, und zwar unabhängig von der Todesursache. 6.4 Selbsttötung Stirbt die versicherte Person während der ersten drei Versicherungsjahre infolge Selbsttötung oder an den Folgen eines Selbsttötungsversuchs, besteht keine Deckung. Selbsttötung liegt auch vor, wenn die versicherte Person im Zustand verminderter Urteilsfähigkeit oder völliger Urteilsunfähigkeit gehandelt hat. Bei Wiederinkraftsetzung prämienfreier Versicherungen sowie bei nachträglicher Summenerhöhung beginnt bezüglich der dadurch bewirkten Höherversicherung mit der Wiederinkraftsetzung bzw. mit der Ausstellung der neuen Police oder des Policennachtrages eine neue Dreijahresfrist. Mit der Wiederinkraftsetzung erloschener Versicherungen beginnt bezüglich der gesamten versicherten Leistungen eine neue Dreijahresfrist. Wurde eine Versicherung aufgrund einer Anzeigepflichtverletzung gemäss Art dieser Bestimmungen von uns gekündigt, und bieten wir die Möglichkeit einer Reaktivierung und Weiterführung des Vertrages zu angepassten Bedingungen an, beginnt mit der Wiederinkraftsetzung bzw. mit der Ausstellung der neuen Police oder des Policennachtrages ebenfalls eine neue Dreijahresfrist. 17/27 Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG, Basel

18 6.5 Kündigung Sie können Ihre Versicherung unter Beilage der Police frühestens auf Ende des ersten Versicherungsjahres kündigen, sofern die Prämien für mindestens ein Jahr bezahlt sind. Ihre Kündigung wird auf das Ende des laufenden Versicherungsmonats wirksam, sofern Sie keinen späteren Zeitpunkt angeben. Mit der Kündigung erlischt Ihre Versicherung, oder sie wird in eine prämienfreie Versicherung mit Reduktion der versicherten Leistung umgewandelt, sofern sie einen Umwandlungswert aufweist. Sofern Ihre Versicherung keinen Umwandlungswert aufweist, wird bei der Kündigung das Überschusskontoguthaben unter Verrechnung der ausstehenden Prämien auf ein anderes Vorsorgekonto der Säule 3a überwiesen. Die Vorbezugs- und Barauszahlungsgründe gemäss der Verordnung des Bundesrates vom 13. November 1985 über die steuerliche Abzugsberechtigung für Beiträge an anerkannte Vorsorgeformen (BVV3) bleiben vorbehalten. 6.6 Rückkauf Sind die Prämien für drei Versicherungsjahre bezahlt worden und erfolgt gleichzeitig der Rückkauf einer Kapitalbildenden Versicherung innerhalb der Säule 3a im gleichen Vertrag, so können Sie auch den Rückkauf der Todesfallversicherung verlangen. In diesem Fall erstatten wir Ihnen den Rückkaufswert und das Überschusskontoguthaben unter Verrechnung von Prämienausständen. Über den Kündigungstermin hinaus bezahlte Prämienanteile werden zurückerstattet. Der Rückkaufswert wird aufgrund der Sterbetafeln der Helvetia EKM/EKF 2013 R/NR und eines technischen Zinsfusses von 0.75 % berechnet. Der Rückkaufswert entspricht dem Nettodeckungskapital abzüglich der nicht amortisierten Abschlusskosten, mindestens jedoch 2 /3 des Nettodeckungskapitals. 6.7 Umwandlung in prämienfreie Versicherung Ein Anspruch auf eine prämienfreie Versicherung besteht, sofern die Prämien für mindestens drei Versicherungsjahre bezahlt worden sind. Bei der Umwandlung erlischt die versicherte Prämienbefreiung. Die umgewandelte Versicherung entspricht in ihrer Art der Versicherung vor der Umwandlung. Versicherungen mit sinkenden Leistungen werden jedoch in prämienfreie Versicherungen mit konstanter Summe umgewandelt. Der Umwandlungswert wird aufgrund der Sterbetafeln der Helvetia EKM/EKF 2013 R/NR und eines technischen Zinsfusses von 0.75 % berechnet. Der Umwandlungswert entspricht derjenigen Versicherungssumme, die entsteht, wenn das Nettodeckungskapital der Versicherungsteile auf den Todesfall abzüglich der nicht amortisierten Abschlusskosten, mindestens jedoch 2 /3 des Nettodeckungskapitals, als Nettoeinlage verwendet wird. Die ausstehenden Prämien werden dabei verrechnet. Die Sterbetafeln 2013 der Helvetia beruhen auf den statistischen Auswertungen der Jahre 2006 bis 2010 des Schweizerischen Versicherungsverbandes (SVV). 18/27 Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG, Basel

19 7 Rente und Prämienbefreiung bei Erwerbsunfähigkeit Die folgenden Bestimmungen finden auf Ihre Versicherung nur Anwendung, wenn die Rente oder die Prämienbefreiung bei Erwerbsunfähigkeit versichert ist. Haben Sie eine Sparversicherung in der Säule 3a oder in der Säule 3b abgeschlossen, ist die Prämienbefreiung bei Erwerbsunfähigkeit obligatorisch versichert. Vorbehalten bleibt Art Rente bei Erwerbsunfähigkeit mit Prämienbefreiung bei Erwerbsunfähigkeit kurzfristige Rente bei Erwerbsunfähigkeit mit Prämienbefreiung bei Erwerbsunfähigkeit Prämienbefreiung bei Erwerbsunfähigkeit 7.1 Erwerbsunfähigkeit Die versicherte Person gilt als erwerbsunfähig, wenn sie infolge medizinisch nachgewiesener Schädigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit ihren Beruf oder eine andere zumutbare Erwerbstätigkeit nicht mehr oder nur noch teilweise ausüben kann und dadurch eine Einkommenseinbusse erleidet. Zumutbar ist eine Tätigkeit, wenn sie den Fähigkeiten und der Lebensstellung der versicherten Person entspricht, auch wenn die dafür benötigten Kenntnisse erst durch eine Umschulung erworben werden müssen. Während der Zeit der Umschulung bzw. der beruflichen Massnahme werden Erwerbsunfähigkeitsleistungen nur erbracht, sofern diese für die Wiederherstellung, Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit objektiv nötig, geeignet und angemessen sind. a) Einkommensvergleich Bei Erwerbstätigen wird das Erwerbseinkommen, welches die versicherte Person vor Eintritt der Erwerbsunfähigkeit erzielt hat, mit dem Erwerbseinkommen verglichen, welches sie nach Eintritt der Erwerbsunfähigkeit und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielt oder erzielen könnte. Die Differenz, ausgedrückt in Prozenten des bisherigen Einkommens, ergibt den Grad der Erwerbsunfähigkeit. Für die Berechnung des Erwerbseinkommens bei Selbständigerwerbenden und bei Erwerbstätigen mit unregelmässigem Einkommen (Arbeitnehmer auf Provisionsbasis, Temporärbeschäftigte, Arbeitnehmer mit saisonabhängigen Einkommen etc.) wird auf den Durchschnitt des AHV-pflichtigen Einkommens der dem Beginn der Erwerbsunfähigkeit vorangegangenen drei vollen Kalenderjahre abgestellt. In allen anderen Fällen erfolgt die Berechnung des Erwerbseinkommens von Erwerbstätigen auf Basis des AHV-pflichtigen Einkommens im Kalenderjahr vor Eintritt der Erwerbsunfähigkeit. Bei Versicherten mit Wohnsitz ausserhalb der Schweiz oder des Fürstentums Liechtenstein wird auf das Bruttoeinkommen abzüglich der obligatorischen Sozialversicherungsbeiträge abgestellt. b) Betätigungsvergleich Gibt die versicherte Person ihre Erwerbstätigkeit nicht aus gesundheitlichen Gründen auf oder war sie schon beim Abschluss der Versicherung nicht erwerbstätig (nur in Säule 3b möglich), so wird die Unfähigkeit, sich im neuen Aufgabenbereich zu betätigen, der Erwerbsunfähigkeit gleichgestellt. Die Aufgaben, welche die versicherte Person vor Eintritt der Erwerbsunfähigkeit erfüllte, werden mit denjenigen Aufgaben verglichen, welche ihr nach Eintritt der Erwerbsunfähigkeit nach angemessener Behandlung und Eingliederung noch möglich und zumutbar sind. Ein solcher Betätigungsvergleich ist auch bei Selbständigerwerbenden vorzunehmen, wenn der Erwerbsausfall nicht aufgrund eines Einkommensvergleiches ermittelt werden kann. c) Einkommens- und Betätigungsvergleich d) Abklärungen und Entscheide der Sozialversicherer Ist die versicherte Person nur teilweise erwerbstätig, so stellen wir für die Bemessung des Grades der Erwerbsunfähigkeit einerseits auf den Erwerbsausfall aus der teilzeitlichen Erwerbstätigkeit, anderseits anteilsmässig auf die Einschränkung im Übrigen nichterwerbstätigen Tätigkeits- und Aufgabenbereich ab (sogenannte gemischte Methode). Abklärungen und Entscheide der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) und der Unfallversicherung zum Invaliditätsgrad der versicherten Person können berücksichtigt werden, sind jedoch nicht bindend. 7.2 Versicherte Leistung Rente Wird die versicherte Person infolge Krankheit oder Unfall, oder sofern in der Police erwähnt nur infolge Krankheit erwerbsunfähig, so zahlen wir die Rente bei Erwerbsunfähigkeit. Ist eine Rente bei Erwerbsunfähigkeit mit einer die Versicherungsdauer übersteigenden Leistungsdauer versichert, so besteht nach Ablauf der Versicherungsdauer höchstens in dem Mass Anspruch auf die Rente, als dieser vor dem Ablauf der Versicherungsdauer erworben worden ist. Der Anspruch erlischt nach einem Leistungsunterbruch von mehr als einem Jahr endgültig. Prämienbefreiung Wird die versicherte Person erwerbsunfähig, so gewähren wir die auf ihr Leben versicherte Prämienbefreiung. Die Prämienbefreiung setzt voraus, dass die versicherte Person das 18. Altersjahr vollendet hat. 19/27 Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG, Basel

20 7.3 Anmeldung des Versicherungsfalles und Überprüfung der Erwerbsunfähigkeit Die Erwerbsunfähigkeit ist uns nach Ablauf der vereinbarten Wartefrist, spätestens sechs Monate nach dem Eintritt der Erwerbsunfähigkeit, umgehend zu melden. Wir stellen Ihnen hierfür auf Anfrage ein Anmeldeformular zur Verfügung. Nach Erhalt der vollständig ausgefüllten und unterzeichneten Erklärung holen wir aufgrund der darin enthaltenen Vollmacht bei den behandelnden Ärzten Berichte über Ursachen, Verlauf und Dauer der Arbeits- bzw. Erwerbsunfähigkeit ein, oder wir teilen bei Bedarf mit, welche Angaben und Unterlagen wir für die Prüfung der Erwerbsunfähigkeit noch benötigen. Wir behalten uns vor, zur Festlegung bzw. Überprüfung des Erwerbsunfähigkeitsgrades weitere Abklärungen (z.b. Beizug von IV-Akten, Abklärungen durch Sachverständige etc.) vorzunehmen. Bei Bedarf können wir die versicherte Person durch von uns beauftragte Ärzte untersuchen lassen. Der infolge des Eintritts der Erwerbsunfähigkeit entstandene effektive Erwerbsausfall ist uns auf Anfrage hin zu belegen. Im Übrigen kann die Leistungspflicht von der Meldung im Rahmen der Früherfassung bei der Eidg. Invalidenversicherung abhängig gemacht werden. Bis zum Entscheid über den Leistungsanspruch sind die Prämien weiterhin zu entrichten. Der Anspruch auf die Leistungen fällt dahin, wenn binnen vier Wochen nach schriftlicher Aufforderung unter Hinweis auf die Säumnisfolgen: der Versicherungsnehmer die verlangten Auskünfte, Belege und ärztlichen Bescheinigungen nicht schriftlich beibringt; die versicherte Person sich einer von uns angeordneten Untersuchung nicht unterzieht oder der angefragte Arzt von der ärztlichen Schweigepflicht nicht entbunden wird; oder bei Verletzung der Schadenminderungs- und Mitwirkungspflichten. Kein Nachteil erwächst, wenn die Verletzung einer der vorerwähnten Pflichten Folge eines unverschuldeten Hinderungsgrundes ist und die Handlung nach Wegfall des Hindernisses sofort nachgeholt wird. 7.4 Umfang a) Dauer Anspruch auf die Rente und die Prämienbefreiung besteht vom ersten Tag desjenigen Versicherungsmonats an, welcher dem Ende der vereinbarten Wartefrist folgt. Die Wartefrist beginnt mit dem Eintritt der zur Erwerbsunfähigkeit führenden ununterbrochenen Arbeitsunfähigkeit, frühestens aber mit dem Tag, an dem sich die versicherte Person deswegen in ärztliche Behandlung begeben hat. Die Leistungspflicht dauert so lange, bis die versicherte Person ihre Erwerbsfähigkeit wiedererlangt, längstens aber bis zum vereinbarten Endtermin. Erfolgt ein Rückfall (erneute Erwerbsunfähigkeit wegen gleicher Ursache) innert sechs Monaten nach Ende einer Erwerbsunfähigkeit, für die wir Leistungen erbracht haben bzw. eine Prämienbefreiung gewährt haben, wird keine neue Wartefrist angerechnet. Ist eine zusätzliche versicherte Erwerbsunfähigkeitsrente auf eine Laufzeit von maximal 21 Monaten begrenzt, so besteht nach erneuter Erwerbsunfähigkeit erst wieder Anspruch auf die befristete Rente, wenn die versicherte Person während der 12 vorangegangenen Monate voll erwerbsfähig war. b) Leistungshöhe Ist die versicherte Person nur teilweise erwerbsunfähig, so besteht Anspruch auf die Rente und die Prämienbefreiung entsprechend dem Grad der Erwerbsunfähigkeit. Eine Erwerbsunfähigkeit von weniger als 25 % begründet keinen Anspruch, bei einer solchen von mind. 70 % besteht Anspruch auf die volle Rente und Prämienbefreiung. Sind für die Prämienbefreiung zwei Personen versichert und werden beide erwerbsunfähig, so wird die Prämienbefreiung im Rahmen des höheren Erwerbsunfähigkeitsgrades gewährt. Ändert sich der Grad der Erwerbsunfähigkeit, so werden die Rente und die Prämienbefreiung entsprechend angepasst. Die Anpassung wirkt vom ersten Tag des folgenden Versicherungsmonats an. Eine Änderung des Erwerbsunfähigkeitsgrades ist uns unverzüglich mitzuteilen. Von uns zu viel bezahlte Renten und zu viel erlassene Prämien sind zurückzuerstatten bzw. nachzuzahlen. c) Ausschluss Kein Anspruch auf Leistungen besteht, solange die versicherte Person das 18. Altersjahr noch nicht vollendet hat oder wenn die Erwerbsunfähigkeit zurückzuführen ist auf: versuchte Selbsttötung; absichtliche Selbstverletzung; ein von der versicherten Person begangenes oder versuchtes Verbrechen; die aktive Teilnahme an bürgerlichen Unruhen oder kriegerischen Handlungen. Der Leistungsausschluss gilt auch für die im Zustand der Urteilsunfähigkeit oder verminderter Urteilsfähigkeit begangene versuchte Selbsttötung oder Selbstverletzung. 20/27 Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG, Basel

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