Versöhnung über Gräbern Thomas de Maizière wohnt Einweihung eines Gefallenenfriedhofes auf russischem Boden bei.

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1 D Jahrgang Nr. 31 Montag, 12. August 2013 NAChriChteN politik Scheinwahl in Afrika Vom Hoffnungsträger zum Autokraten: In Simbabwe klammert sich Langzeitpräsident Robert Mugabe an die Macht. Seite 4 BuNDeSwehr 100 Jahre Marineflieger Die deutschen Marineflieger feiern am kommenden Wochenende in Nordholz ihr hundertjähriges Bestehen. Seiten 6/7 BuNDeSwehr Sensationeller Sieg Beim militärischen Fünfkampf in Tschechien haben die deutschen CIOR-Wettkämpfer alle Goldmedaillen gewonnen. Seite 8 SpOrt In guter Verfassung Stabsunteroffizier (FA) Robert Harting hat bei der WM in Moskau die Titelverteidigung im Diskuswerfen vor Augen. Seite 10 Die BuNDeSwehr im internet Homepage der Bundeswehr: Bundesministerium der Verteidigung Das Ministerium im Internet: Bundeswehr auf YouTube: Bundeswehr auf Twitter: Bundeswehr-Fotos auf flickr: augustinfotos Versöhnung über Gräbern Thomas de Maizière wohnt Einweihung eines Gefallenenfriedhofes auf russischem Boden bei. Stilles Gedenken: Der neue Friedhof birgt derzeit die Gebeine von rund Gefallenen. von Axel Vogel Smolensk. Die Anteilnahme am Soldatenschicksal ihres Schwiegervaters kam für Eva- Maria Dapprich überraschend. Die 67-Jährige aus dem Landkreis München hatte oft ihres Schwiegervaters Andreas Jakob Dapprich gedacht. Nun interessierte sich auch Verteidigungsminister Thomas de Maizière für das Schicksal ihrer Familie. Der Infanterist Dapprich war am 4. Oktober 1941 während der Kesselschlacht von Smolensk gefallen. Bei der russischen Gegenoffensive von Jelnja hatte der damals 27-Jährige aus der Oberpfalz einen tödlichen Bauchschuss erhalten. Jahrzehnte ruhten seine Gebeine anonym auf einem längst verschwundenen Wehrmachtsfriedhof. Im Mai 2012 fanden und identifizierten Umbetter des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) schließlich die sterblichen Überreste Dapprichs. Später wurden seine Gebeine auf den neuen Sammelfriedhof für Wehrmachtsangehörige nahe der Kreisstadt Duchowschtschina bei Smolensk umgebettet. Vor allem für Alois Dapprich war es ein zutiefst bewegender Moment, an diesem ersten Augustwochenende endlich am Grab Gespräch mit hinterbliebenen: etwa 200 Angehörige waren vor Ort. seines Vaters stehen und Abschied nehmen zu können. Den Vater kannte er zwar nur aus Erzählungen, konnte ihn aber dennoch 73 Jahre lang nicht aus dem Kopf bekommen. Als der Minister ihm die Hand reicht, ist Dapprich zu Tränen gerührt. Damit ist er nicht allein. Viele der Besucher waren berührt von den Natursteinstelen, auf denen die Namen von über identifizierten Gefallenen eingemeißelt sind. Insgesamt ruhen in den Grabreihen mehr als Soldaten. Zur Einweihung war der Andrang groß: Neben etwa 200 Angehörigen wie den Dapprichs waren Bundestagsabgeordnete, Volksbund-Vertreter sowie russische Offizielle angereist. Auch die Pressedichte war hoch. Und diese Aufmerksamkeit kam nicht von ungefähr. Der Friedhof bei Duchowschtschina ist nach rund zehnjähriger Arbeit des VDK der letzte auf russischem Boden. Arbeiter hatten noch kurz vor dem Besuch einen Teil der schlaglochübersäten Landstraße erneuert, den Graben von Abfall gesäubert und Bushäuschen übertüncht. Fürst Potemkin, an den in der Tat nicht weit entfernt ein Denkmal erinnert, ließ grüßen. Auch die Zeltstadt, die neben dem etwa 60 Kilometer östlich Fotos: Axel Vogel (2) von Smolensk gelegenen Friedhof entstanden war, konnte sich sehen lassen. Einen solchen Rummel habe ich so noch nicht erlebt, staunte ein altgedienter Volksbund-Mitarbeiter. Der Aufwand war vor allem dem Besuch von de Maizière geschuldet. Er ist laut VDK der erste deutsche Verteidigungsminister, der zur Einweihung eines Sammelfriedhofes in Russland gekommen ist. Die Einweihung der 22. Gedenkstätte war nicht zuletzt deshalb besonders symbolträchtig, weil es die letzte dieser Art sein wird. Dass die örtlichen Widerstände dieses Mal besonders umfangreich ausfielen, ist für den scheidenden Volksbund-Präsidenten Reinhard Führer verständlich: 26 Millionen Tote hatte der Krieg von der Sowjetunion gefordert und im Raum Smolensk gibt es kaum eine Familie ohne Opfer. Dennoch sei hier auch die Versöhnung über den Gräbern erlebbar. Dass deutsche Soldatengedenkstätten auf russischem Boden für die russische Seite trotzdem keine Selbstverständlichkeit sind, ließ sich an protokollarischen Feinheiten ablesen. Während Bundeswehrsoldaten des Wachbataillons mit russischen Kameraden einer Flugabwehrschule sechs deutsche Kränze niederlegten, steuerte die russische Seite keinen Kranz bei. Und unter den angereisten russischen Offiziellen waren keine Prominenten vertreten. Ungeachtet dessen lobte de Maizière die russische Versöhnungsbereitschaft und den Volksbund für seine Arbeit. Hunderttausende Kriegstote hatten deren Umbetter seit 1992 in Russland, Weißrussland und der Ukraine exhumiert. Exemplarisch wurden die Gäste Zeugen einer Beisetzung von fünf Gefallenen, unter ihnen war der umgebettete Wehrmachtssoldat. De Maizière erinnerte daran, dass trotz der hartnäckigen Bemühungen des VDK die Hoffnungen vieler Hinterbliebener unerfüllt bleiben werden: Hunderttausende liegen noch in deutscher und russischer Erde, sagte der Verteidigungsminister: Viele werden wohl niemals geborgen werden.

2 2 aktuell intern 12. August 2013 impressum ZitAt editorial Herausgeber und verantwortlich für den Inhalt: Bundesministerium der Verteidigung Presse- und Informationsstab Stauffenbergstraße 18, Berlin Redaktionsanschrift: Bundeswehr aktuell Oberspreestraße 61 L, Berlin Telefon: (0 30) App Fax: (0 30) , BwFw Chefredakteur: Oberstleutnant Frank Pflüger (fpf, App: 20 39) Stellvertreter und Redakteur Streitkräfte: Major Torsten Sandfuchs-Hartwig (tsh, App: 20 38) Redakteur Politik: Markus Tiedke (mat, App: 20 55) Sport und Vermischtes: Hauptmann Martin Gärtner (mag, App: 20 40) Chef vom Dienst: N.N. Redaktionelle Mitarbeit: Eva Pfaender (ep, App: 20 37) Leutnant Dennis Abendroth (dab, App: 20 40) aktuell als E-Paper und im pdf-format: Auf abrufbar Satz: Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr, DL I 4 Zentraldruckerei Köln/Bonn Intranet: Druck: Axel Springer AG, Druckhaus Spandau Brunsbütteler Damm , Berlin Erscheinungsweise: Wöchentlich montags Auflage: Exemplare Verteilung innerhalb der Bundeswehr: Streitkräfteamt, Abt. I Informations- und Medienzentrale der Bundeswehr Info-Service Alte Heerstraße 90, Sankt Augustin Telefon: ( ) , BwFw: ISSN: Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Filme, Fotos und Zeichnungen wird keine Gewähr übernommen. Namensbeiträge geben die Meinung des Verfassers wieder. Sie entsprechen nicht unbedingt der Auffassung der Redaktion oder des BMVg. Nachdruck nur mit Genehmigung der Redaktion. Leserbriefe per werden nur mit wirklichem Namen und Adresse berücksichtigt, außerdem behält sich die Redaktion das Recht auf Kürzung vor. Ich bin doch ein normaler Trainer, kein Super- Super-Trainer. Bayern Münchens Coach Pep Guardiola nach dem Pokalsieg gegen den BSV Rehden am vergangenen Montagabend in der ARD. KALenDerBLAtt Vor 10 Jahren: Am 14. August 2003 legt ein Stromausfall die nordöstlichen USA und Teile Kanadas lahm. Etwa 50 Millionen Menschen haben keinen Strom. Vor 60 Jahren: Am 12. August 1953 zündet die Sowjetunion eine Wasserstoffbombe. Vor 70 Jahren: Am 13. August 1943 beginnt die Rote Armee die Donezbecken-Operation. Daraufhin müssen sich große Teile der Wehrmacht an den Fluss Dnepr zurückziehen. Vor 90 Jahren: Am 15. August 1923 beginnt in Weimar die erste Bauhaus-Ausstellung zu diesem neuen Architekturstil. Vor 125 Jahren: Am 18. August 1888 wird in Frankfurt am Main der Centralbahnhof, der heutige Hauptbahnhof, eingeweiht. Vor 150 Jahren: Am 17. August 1863 beginnt auf Einladung des österreichischen Kaisers der Frankfurter Fürstentag. Der preußische König bleibt dem Treffen jedoch fern. Zwei Wochen später werden die Beratungen über Reformen im Deutschen Bund ergebnislos beendet. Vor 170 Jahren: Am 15. August 1843 wird in Kopenhagen der Tivoli eröffnet. Vor 180 Jahren: Am 12. August 1833 wird die Stadt Chicago offiziell gegründet. (eb) Das Übergeben und Überliefern von Handlungsmustern und Wertevorstellungen Brauchtum und Tradition ist für viele Streitkräfte oftmals prägend. In Zeiten von Reformen wie der Neuausrichtung der Bundeswehr können solch liebgewonnene militärische Traditionen aber nicht der Maßstab für eine neue Struktur sein. Hier müssen andere Gradmesser berücksichtigt werden wie beispielsweise Wirtschaftlichkeit oder Einsatzorientierung. So waren bei den jüngsten Veränderungen auch so genannte Traditionsverbände und langjährige Militärstandorte nicht gefeit vor Veränderungen manchmal wurden sie sogar aufgelöst. In diesen Tagen können allerdings ein Standort und ein Bereich der Marine auf eine langjährige Geschichte zurückblicken. Vor 100 Jahren wurden die Marineflieger aufgestellt mit Luftschiffen und Flugzeugen. Einer der damaligen Standorte war Nordholz mit einem Luftschiffhafen. Heute ist die Gemeinde an der Nordsee der Dreh- und Angelpunkt der Marineflieger. Denn sie ist der einzig verbliebene Standort, an dem die Marineflieger zukünftig beheimatet sind: Mit einem Kommando und zwei Geschwadern (S. 6/7). Fast schon zur Tradition geworden ist das Sammeln von Medaillen des Diskuswerfers Stabsunteroffizier (FA) Robert Harting, aktueller Weltund Europameister sowie Olympiasieger (S. 10). In diesen Tagen heißt es für ihn, bei der Leichtathletik-WM in Moskau seinen Titel erneut zu verteidigen. Vielleicht hat er ja das nötige Quäntchen Glück, dann gibt es sicherlich auch wieder sein Markenzeichen, das zerrissene Trikot, zu sehen. Abschließend ein Hinweis in eigener Sache. Das Sudoku- Gewinnspiel (S. 12) erfreut sich Woche für Woche großer Beliebtheit, besonders der bis dato ausgelobte Buddy-Bär in Flecktarn hat viele Fans, wie wir den Zuschriften entnehmen können. Nach zwei Jahren ist es nun aber an der Zeit für einen neuen Preis. Und so können sich die Gewinner ab dieser Ausgabe über eine Outdoor-taugliche Kaffeepresse freuen viel Erfolg. Torsten Sandfuchs-Hartwig Stellvertretender Chefredakteur BiLD Der WOCHe im norditalienischen Pordenone: US-Soldaten vom 173. Airborne Brigade Combat team bei einem Fallschirmabsprung aus einem transportflugzeug C-17 Globemaster. Foto: Paolo Bovo JM436 7JMTC Vicenza-Italy

3 12. August 2013 ministerium / HinteRGRunD aktuell 3 Im AWACS auf Übungsflug Verteidigungsminister besucht bei der Sommerreise auch die NATO Air Base in Geilenkirchen. Minister appelliert an Bundeswehrangehörige Geilenkirchen. Im Rahmen seiner Sommerreise machte Verteidigungsminister Thomas de Maizière vergangene Woche auch auf der NATO Air Base in Geilenkirchen Station. Ziel des Ministers war es, sich einen aktuellen Eindruck von Personal und Ausrüstung sowie vom Auftrag des Verbandes zu machen. Ein besonderer Schwerpunkt lag hierbei auf der Einweisung in das Frühwarnflugzeug E-3A AWACS (Airborne Warning and Control System). Nach der Eingangsinformation über den Verband und zu aktuellen und zukünftigen Herausforderungen, nahm der Minister an einem Trainingsflug über Norddeutschland teil. An dieser Übung waren zudem zwei Eurofighter des Jagdgeschwaders 73 Steinhoff aus Laage und ein Tankflugzeug der US National Guard beteiligt. Hierbei wurde besonderer Wert darauf gelegt, das Zusammenwirken aller eingesetzten Luftfahrzeuge zu demonstrieren und die Besonderheit des E-3A AWACS als fliegende Kommando- und Kontrollplattform darzustellen. Der Minister widmete sich aber auch den infrastrukturellen Herausforderungen des Verbandes. So stellt die Erneuerung der Start- und Landebahn eine zentrale Aufgabe für die Zukunft dar. Über den Wolken: Der minister an Bord einer e-3a Awacs. Foto: NATO Geilenkirchen Germany. De Maizière betonte hierbei, dass es sich bei diesem Projekt um eine Aufgabe aller beteiligter NATO- Nationen handelt. Weitere Stationen der Sommerreise des Ministers waren vergangene Woche unter anderem das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw) in Bonn, wo er sich über erste Erfahrungen im Zusammenhang mit der Neuausrichtung informierte. Stellvertretend für die verbleibenden sechs mechanisierten Heeresbrigaden besuchte de Maizière die Panzergrenadierbrigade 41 Vorpommern in Torgelow, Hier erhielt er in Gesprächen mit den Soldaten einen Eindruck über die aktuelle Lage und die Stimmung in der Truppe. Mehr und aktuelle Berichterstattung über die Sommerreise unter (eb) Stabilisierungsoperationen im Fokus Planungsamt startet das Vorhaben Anfangsoperationen Organisationsbereiche sind beteiligt. Berlin. Unter der Federführung der Abteilung Wissenschaftliche Unterstützung und Interoperabilität des Planungsamtes der Bundeswehr hat am 7. August das Vorhaben Anfangsoperationen begonnen. Das Planungsamt führt dieses Vorhaben mittels der bundeswehrgemeinsamen Methode Concept Development and Experimentation (CD&E) durch. Ziel ist es, die streitkräftegemeinsamen Anfangsoperationen zu verbessern. Dies realisiert das Planungsamt gemeinsam mit den militärischen und zivilen Organisationsbereichen, indem wir ein bundeswehrgemeinsames Grundlagenkonzept erarbeiten und experimentell die praktische Anwendbarkeit überprüfen, erklärte Oberst Dietrich Stock zur Auftaktveranstaltung. Stock leitet das Vorhaben innerhalb des Planungsamtes. Als Grundlage dienen uns bereits erarbeitete nationale Konzepte, Handlungsempfehlungen und Fähigkeitsforderungen sowie NATO- und EU-Grundlagen. Bei der internationalen Konfliktverhütung und Krisenbewältigung schaffen Anfangsoperationen die notwendigen Voraussetzungen für anschließende militärische Operationen. Sie dienen dazu, Stabilität wieder herzustellen und bewaffnete Auseinandersetzungen sowie deren Folgen zu bewältigen. Anfangsoperationen erfolgen grundsätzlich multinational. Das Vorhaben Anfangsoperationen ist notwendig, da sich die Einsatzrealität der Bundeswehr in den vergangenen Jahren auf Stabilisierungsoperationen Foto: Wilke/PIZ Marine. fokussiert hat. Bestimmte Elemente einer Anfangsoperation, wie Verlegung von Kräften oder Vorausstationierung, sind bereits in verschiedenen nationalen Vorschriften und in Dokumenten der NATO und EU beschrieben. Eine zusammenfassende konzeptionelle Grundlage zur Beteiligung deutscher Streitkräfte im Rahmen einer zumeist multinational geführten Anfangsoperation existiert derzeit jedoch nicht. Der Amtschef des Planungsamtes, Generalmajor Frank Leidenberger, betonte die Wichtigkeit des Vorhabens: Am Ende des Tages zählt, was wir können. Anfangsoperationen gehören dabei qualitativ zu den anspruchsvollsten Aspekten des Fähigkeitsprofils. Im Auftrag des Verteidigungsministeriums (BMVg) gilt es zu untersuchen, ob und in wie weit die Bundeswehr für Anfangsoperationen bereits befähigt ist oder befähigt werden muss. Die Fähigkeiten werden entlang der Vorgaben aus dem Level of Ambition, den Leitlinien zur Neuausrichtung der Bundeswehr und der Konzeption der Bundeswehr abgeleitet. Hierfür gilt es, Defizite aufzudecken, mögliche Lösungen zu erarbeiten, diese experimentell zu überprüfen und gegebenenfalls in den Integrierten Planungsprozess einzubringen. An der Auftaktveranstaltung nahmen neben dem federführenden Leiter der Abteilung Planung im BMVg, Oberstleutnant Michael Kiesewetter, Vertreter der militärischen und zivilen Organisationsbereiche der Bundeswehr teil. Gemeinsam arbeiten sie nun bis Mitte 2015 an dessen Zielerreichung. (ch) mit dem seemannswunsch mast- und schotbruch verabschiedete sich der Parlamentarische staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung thomas Kossendey am vergangenen Donnerstag in mürwik von den Kadetten des Jahrgangs Zuvor hatte die Crew Vii/2013 im Beisein Kossendeys geschworen, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen. in zwei Wochen werden die soldaten ihre Grundausbildung beenden und mit dem Offizierlehrgang beginnen. Für die meisten folgt dann anschließend das studium an einer der beiden Bundeswehruniversitäten. nach weiteren Fachlehrgängen werden die angehenden Offiziere dann erste Verwendungen auf einem schiff, im Cockpit oder in einer Landdienststelle übernehmen. Kossendey hatte die Kadetten bei seiner Gelöbnisrede auf diese künftigen Aufgaben eingestimmt. An die Angehörigen richtete er besonderen Dank. sie seien es, die den soldaten bei der erfüllung ihrer Aufgaben den nötigen Rückhalt in der Heimat böten. (eb) Berlin. Verteidigungsminister Thomas de Maizière hat in der vergangenen Woche in einem Tagesbefehl an die Angehörigen der Bundeswehr appelliert, sich näher mit dem Thema Organspende zu beschäftigen. Die Bereitschaft zur Organspende sei ein Akt der Menschlichkeit. In Deutschland warten momentan rund kranke Menschen auf ein Spenderorgan. Begleitend zur Informationskampagne zum Thema Organspende, die bereits im Juni gestartet wurde, erhalten derzeit die Soldaten per Dienstpost eine Informationsschrift nebst Organspendeausweis. (eb) Staatssekretär Schmidt besucht Standorte Roth. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung, Christian Schmidt, hat in der vergangenen Woche gemeinsam mit dem Inspekteur Luftwaffe, Generalleutnant Karl Müllner, den Standort Roth besucht. Dieser wird künftig die Offiziersschule der Luftwaffe (OSLw) beherbergen. Die am 1. Juli begonnene Ausbildung von Offizieranwärtern in der 7. Kompanie des Luftwaffenausbildungsbataillons in Roth ist bereits ein sichtbares Zeichen für die geplante Verlegung der Laufbahnausbildung des Offiziernachwuchses der Luftwaffe. Schmidt überzeugte sich von den bisher unternommenen Anstrengungen bei der Umgliederung sowie vorbereitenden Maßnahmen der Verlegung. Diese erfolgt, sobald die erforderlichen Infrastrukturmaßnahmen abgeschlossen sind. Die dafür notwendigen Planungen liegen im Zeitplan. Wenige Tage zuvor war Schmidt an der Luftlande- und Lufttransportschule in Altenstadt zu Gast. Der Kommandeur der Schule, Oberst Ferdinand Bauer, hatte den Staatssekretär über aktuelle Vorhaben informiert. Schmidt betonte, dass die getroffenen Standortentscheidungen Bestand hätten. So soll die Lufttransportschule bis 2016 nach Oldenburg verlegt werden. Einbußen bei der bisher in Altenstadt hervorragend durchgeführten Ausbildung der Fallschirmjäger darf es dabei nicht geben. Wir gehen da keine Kompromisse ein! Hier gilt Sicherheit vor Zeitplan, betonte der Staatssekretär. (eb) Foto: BZgA

4 4 aktuell politik / Hintergrund 12. August 2013 Auf Asyl folgt Eiszeit Moskau. Aus Protest gegen das russische Asyl für den Geheimnisenthüller Edward Snowden hat US-Präsident Barack Obama vorerst alle geplanten bilateralen Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin abgesagt. Er fährt zwar Anfang September zum G20-Gipfel nach St. Petersburg. Ein gesondertes Treffen mit Putin wird es aber nicht geben. Die USA wollen Snowden vor Gericht stellen und fordern seine Auslieferung. Moskau lehnt das ab, weil es kein Auslieferungsabkommen gebe. Zudem gab Putin den USA die Schuld an der Lage, weil Washington Snowdens Pass annulliert hatte. Der IT-Experte saß nach seinem Flug von Hongkong wochenlang im Transitbereich des Moskauer Flughafens Scheremetjewo fest. (bvi/mau) Terrorprozess beginnt Fort Hood. Im Militärprozess gegen den mutmaßlichen Todesschützen von Fort Hood hat am Dienstag vergangener Woche die Hauptverhandlung begonnen. Dem früheren Armeepsychiater Nidal Hasan wird vorgeworfen, im November 2009 auf dem Stützpunkt im Bundesstaat Texas 13 Menschen erschossen zu haben. Dem 42-Jährigen droht die Todesstrafe. Der Angriff in Fort Hood gilt als bisher schlimmster Zwischenfall auf einem US- Militärstützpunkt. Er erschütterte die US-Streitkräfte und löste eine Debatte über Extremisten in den eigenen Reihen aus. Hasan, ein Major mit palästinensischen Wurzeln, stand mutmaßlich mit dem inzwischen bei einem US- Drohnenangriff getöteten radikalislamischen Geistlichen Anwar al- Aulaqi in Kontakt. (cfm/cne) Kräfte-Patt in Syrien damaskus. Der syrische Präsident Baschar al-assad ist entschlossen, den Bürgerkrieg in seinem Land mit Gewalt zu beenden. Gegen Terrorismus kann man nicht politisch vorgehen, er sollte mit eiserner Faust zerschlagen werden, sagte Assad am vorvergangenen Sonntag. Dies kann auch als Absage an die von den USA und Russland geplanten Friedensgespräche verstanden werden. Assads Truppen haben in ihrem Kampf gegen die Rebellen zuletzt einige Siege errungen, etwa im Großraum Damaskus und der Provinz Homs. In Latakia eroberten die Rebellen vorige Woche vier alawitische Dörfer. Islamistische Milizen stürmten zudem vor einer Woche einen lange umkämpften Luftwaffenstützpunkt der Regierung bei Aleppo. (enw/asr) Der ewige Präsident Simbabwes Autokrat Robert Mugabe kann dank Wahlfälschung weitere fünf Jahre regieren. von Markus Tiedke Harare. Simbawes Dauerpräsident Robert Mugabe hat sich bei den jüngsten Wahlen an der Macht halten können obwohl er die katastrophale wirtschaftliche Situation im Lande zu verantworten hat. Das vor gut einer Woche verkündete Endergebnis der Parlaments- und Präsidentschaftswahlen hatte kaum ein Beobachter in dieser Deutlichkeit für möglich gehalten. Nach Angaben der Wahlkommission wurde Mugabe mit 61 Prozent der Stimmen als Präsident wiedergewählt. Zugleich fuhr seine Regierungspartei Zimbabwe African National Union Patriotic Front (Zanu-PF) einen wahren Erdrutschsieg ein und kontrolliert künftig 158 von 210 Mandaten im Parlament. Der schärfste Rivale Mugabes, der bisherige Regierungschef Morgan Tsvangirai und Chef der Partei Movement for Democratic Change (MDC), erhielt nach offiziellen Angaben nur 33 Prozent der Stimmen. Bei der Wahl von 2008 hatte er Mugabe im ersten Wahlgang geschlagen trotz massiver Wahlfälschungen zugunsten des Amtsinhabers. Doch nach einer Welle der Gewalt, ausgelöst durch Mugabes Parteimilizen, hatte Tsvangirai sich damals aus der Stichwahl zurückgezogen, Mugabe blieb Präsident. Auf internationalen Druck hatte Mugabe die Macht immerhin formell mit seinem Widersacher geteilt. Tsvangirai wurde Anfang 2009 Ministerpräsident. Diese Konstellation ist nun Geschichte. Einziger greifbarer Erfolg der Regierung der Nationalen Einheit war die Verabschiedung einer neuen Verfassung im März dieses Jahres. Die dringend notwendige Reform der Streitkräfte wurde dagegen verschleppt. Auch die Wahlregister sind nicht überprüft worden. Dabei bestehen kaum Zweifel daran, dass das verkündete Ergebnis nicht den wahren Wählerwillen widerspiegelt. Bereits lange im Vorfeld der Wahlen hatten Journalisten enthüllt, wie weit die Vorbereitungen zur Wahlfälschung gediehen waren. In zahlreichen Wahlkreisen übersteigt die Zahl der Wahlberechtigten die der Einwohner. So soll etwa eine Million der trotz 89 Jahren: Mugabe steckt voller Machthunger. offiziell registrierten 6,4 Millionen Wähler verstorben oder emigriert sein. Das legt die ungeheuer große Zahl sehr alter Menschen im Wahlregister nahe. Zugleich wurde nur ein Bruchteil der jungen Wähler für die Wahl registriert. Dennoch oder vielmehr gerade deshalb hatte Mugabe den 31. Juli als Wahltermin gegen den Willen Tsvangirais durchgepeitscht.der kündigte nun an, gerichtlich gegen das Ergebnis vorzugehen. Doch Foto: Ufumeli/dpa/pa Simbabwes mächtiger Nachbar Südafrika hat dem greisen Autokraten Mugabe bereits zum Wahlsieg gratuliert. Die Proteste westlicher Staaten haben in Simbabwe seit Jahren kein rechtes Gewicht mehr. Schließlich hatte sich Mugabe auch bei seiner umstrittenen Landreform nicht bremsen lassen, die vor mehr als zehn Jahren erst zur Enteignung der weißen Farmer und dann zum raschen Niedergang der einst blühenden Landwirtschaft führte. Mittlerweile leben Millionen Simbabwer von Lebensmittelspenden, wegen der gallopierenden Inflation wurde der heimische Simbabwe-Dollar 2009 ausgesetzt. Angesichts der heutigen politischen und wirtschaftlichen Misere gerät in Vergessenheit, dass der 89-jährige Mugabe einst als Held des Unabhängigkeitskampfes gegen das weiße, rassistische Minderheitsregime Ian Smiths galt hatte er das ehemalige Rhodesien als Simbabwe in die Unabhängigkeit geführt. Paukenschlag nach Mammutverfahren Im Ergenekon -Prozess ergehen viele lange Haftstrafen Kritik an Schlag gegen säkulare Türken. istanbul. Wegen der Vorbereitung eines Staatsstreichs in der Türkei sind der frühere Armeechef Ilker Basbug und mehrere andere Angeklagte am Montag vergangener Woche zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der Ergenekon genannte Geheimbund soll versucht haben, die islamisch-konservative Regierung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan zu stürzen. Viele der 275 Beschuldigten darunter Militärs, Abgeordnete, Politiker, Journalisten und Akademiker müssen für Jahrzehnte ins Gefängnis. 21 Angeklagte sprach das Gericht frei. Der Prozess dauerte fünf Jahre. Die Opposition warf der Regierung vor, den Ergenekon -Fall zur Abrechnung mit politischen Gegnern zu missbrauchen. Basbug war der ranghöchste Angeklagte aus den Reihen der Militärs. Er war 2010 in den Ruhestand gegangen und Anfang vergangenen Jahres festgenommen worden. Der Ex- Generalstabschef wurde beschuldigt, als Anführer einer Terrororganisation einen Putsch geplant zu haben und für Propaganda gegen die Regierung im Internet verantwortlich zu sein. Er hatte die Vorwürfe als ehrenrührig zurückgewiesen. Ergenekon ist ein Ort aus der türkischen Mythologie, wo sich die Geburt der türkischen Nation vollzogen haben soll. Der Mammut-Prozess geht auf die Entdeckung eines Lagers von Handgranaten 2007 in Istanbul zurück. Aussagen der Hintermänner führten dazu, dass der Staatsanwalt Anklage gegen eine Terrororganisation erhob, die das Land in Chaos, Dunkelheit und Unsicherheit stürzen wolle, um ein Eingreifen des Militärs zu provozieren. Die Veröffentlichung von Tagebüchern eines pensionierten Admirals galten als weiterer Beweis für Putsch- protestieren gegen die urteile: Säkulare türkinnen. Foto: Bozoglu/dpa/pa umtriebe des Militärs. Einen konkreten Ausgangspunkt für die Beschuldigungen bildeten ein Anschlag auf die regierungskritische Zeitung Cumhuriyet und der Mord an einem hohen Richter in Ankara. Drahtzieher sollen auch hier Ex-Militärs gewesen sein. Das Militär sieht sich als Hüter des säkularen Erbes von Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk. Das Verhältnis zu Erdogans Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) ist traditionell angespannt. Die AKP-Regierung hat die Macht des Militärs, das in den Jahrzehnten zuvor mehrfach geputscht hatte, stark beschnitten. Mehrere Ex-Generäle wurden nun zu lebenslanger Haft verurteilt. Unter den Verurteilten sind auch Journalisten, von denen mindestens einer lebenslange Haft erhielt. Kritiker hatten infrage gestellt, ob das Verfahren fair verlief und sehen die Urteile in einer Linie mit der Niederschlagung der jüngsten Proteste von Regierungsgegnern in der Türkei. (cy/bi)

5 12. August 2013 einsatz aktuell 5 Sie halten den Rücken frei In nahezu jedem Einsatz sorgen sie für reibungslose Abläufe die Soldaten vom NSE. Für den Einsatz... im afrikanischen sommer ein Muss: spezialisten des nse reparieren ein Klimagerät. Koulikoro. National Support Element endlich ein englischer Begriff, der sich auf den ersten Blick fast von allein erklärt. National: das deutsche Einsatzkontingent betreffend. Support: Unterstützung kann man immer gebrauchen. Doch was steckt in einem vergleichbar jungen Einsatz wie EUTM Mali genau dahinter? Deutsche Soldaten bilden in Mali im Schwerpunkt Pionierkräfte aus. Darüber hinaus hat die Bundeswehr gemeinsam mit anderen europäischen Streitkräften die medizinische Versorgung der Missionsangehörigen übernommen. Damit sich die Soldaten voll und ganz auf diese Aufgaben konzentrieren können, hält ihnen ein rund 30 Soldaten zählendes nationales Unterstützungselement (NSE) den Rücken frei. Von der Personalbearbeitung über Logistik bis zum Sicherstellen der Kommunikationsfähigkeit werden hier alle anfallenden Aufträge aufgefangen. Gerade in Deutschland gesammelt, in Mazar-e sharif verteilt: Am Anfang ist es nur eine kleine Kiste gewesen, die stabsunteroffizier Patrick n. aus seiner Heimatgemeinde im Kreis Cochem-zell zugesandt bekam. eltern, Freunde und nachbarn hatten Kuscheltiere, spielzeug und süßigkeiten für die Kinder in Afghanistan gesammelt. zusammen mit dem Leiter der Klinikkompanie, Oberstabsarzt thoralf seewald, entwickelte n. daraufhin die idee, innerhalb des sanitätseinsatzverbandes eine groß angelegte sammlung zu organisieren. schnell war der Kindergarten des Polizeitrainingszentrums nahe Camp Marmal als empfänger ausgemacht. Betreut werden hier rund 30 afghanische Kinder, deren eltern entweder als Polizisten oder Ortskräfte angestellt sind. Derzeit wird die einrichtung auf etwa 150 Plätze erweitert. insgesamt 35 transportkisten konnten die sanitäter kürzlich übergeben. Das Lachen und die Begeisterung der Kinder habe den Aufwand der vergangenen Wochen mehr als entlohnt, betonte der stabsunteroffizier zufrieden Fortsetzung geplant. (frz) bei einem jungen Einsatz wie diesem hier, ist die Unterstützung bei logistischen Aufgaben und die stabile Anbindung an die Kommunikationsstränge von Anfang an sehr wichtig, erklärt einer der Soldaten des NSE, der von Beginn an dabei ist. So kümmern sich etwa die Soldaten aus der Personalabteilung um das rechtzeitige Anmelden von Flügen für die Soldaten und um ihren Transport vom und zum Flughafen in Bamako. Aber auch das normale Geschäft der Personaler geht im Einsatz weiter. Denn geplante Lehrgänge, anstehende Versetzungen der Soldaten nach ihrer Rückkehr in die Heimat oder eine Beförderung machen vor dem Einsatz nicht halt. In diesem Bereich des NSE sind auch die Themen Betreuung und Fürsorge sowie Feldpost angesiedelt. Das ist in der Wahrnehmung der Soldaten fast der wichtigste Bereich, sagt der Offizier, der den Versand von Briefen, Päckchen und Paketen organisiert. Die verbesserte, aber immer noch gespannte Sicherheitslage und ihre Auswirkungen auf das deutsche Kontingent, behalten die Spezialisten der militärischen Sicherheit im Auge. Sie sind es, die dem Kontingentführer entsprechende Empfehlungen zur Anpassung der Schutzmaßnahmen für seine Soldaten und Einrichtungen geben. Für eine stabile und sichere Kommunikation sorgen die Soldaten der Führungsunterstützung. Durch ihre Arbeit stellen sie sicher, dass ständig eine direkte Satellitenverbindung zwischen dem Einsatzland und Deutschland besteht und per Telefon und überhaupt stabil kommuniziert werden kann. Und so fächert sich das Aufgabengebiet der Soldaten des Unterstützungselements weiter auf: Nachschubmaterial aus Deutschland anfordern, Bargeld beschaffen, damit vor Ort dienstlich dringend notwendige Dinge gekauft oder auch kleinere und größere Reparaturen erledigt Foto: EUTM Mali werden können. Flexibilität und die Fokussierung auf den Erfolg des Einsatzes sind immer wieder gefragt. Allerdings sind die Unterstützer auch speziell auf die Erfordernisse im Einsatz ausgerichtet. Jeweils im Wechsel stehen ein katholischer und ein evangelischer Militärseelsorger den deutschen Soldaten für Gespräche über dienstliche oder private Probleme zur Verfügung. Der erste Militärgeistliche in Mali war Pfarrer Robert Scholz. Er versteht seine Aufgabe als Mittler und Zuhörer: Überall wo Menschen auf engem Raum arbeiten und leben gibt es Herausforderungen. Wenn es vom Soldaten gewünscht wird, suche ich auch das Gespräch mit Vorgesetzten. Von der ersten Minute an stellte er jedoch eine große Bereitschaft auf allen Ebenen des deutschen Kontingentes fest, aufkommende Probleme von Beginn an zu lösen. Ergänzt wird die Fürsorge durch die Arbeit der Truppenpsychologin vor Ort, die derzeit von der Deutsch-Französischen Brigade stammt. Untergebracht sind die Soldaten des NSE in einem eigenen Feldlager, angrenzend an die Ausbildungseinrichtung in Koulikoro. Somit muss ein Teil von ihnen auch die eigene Versorgung sicherstellen. Feldlagerpioniere etwa stellen täglich mit einer eigenen Wasseraufbereitungsanlage bis zu 2000 Liter Wasser bereit. Zusätzlich versorgen wir mit unseren eigenen Generatoren die Technik der Wohn- und Arbeitscontainer mit Elektrizität. Das macht uns unabhängig und ohne Strom wäre ja alles nichts, so einer der Ver- und Entsorgungs- Spezialisten. (pma) Foto: PIZ MES Foto: IMZ Archiv ist nunmehr auf der Fregatte Niedersachsen die Fleet Broadband SATCOM-Anlage Sailor 500 integriert. Damit steht dem Kommandanten in seiner Funktion als nationaler Kontingentführer im Einsatz bei Atalanta eine breitbandige Satellitenkommunikation zur Verfügung. (eb) Standgehalten Kunduz. In der vergangenen Woche sind fünf deutsche Soldaten bei einem Angriff leicht verwundet worden. Die deutschen Kräfte wurden am Montagmorgen sieben Kilometer westlich des Feldlagers Kunduz zunächst mit einem Sprengsatz attackiert und anschließend von Aufständischen mit Gewehren und Panzerfäusten beschossen. Die Soldaten gingen in einem geschützten Fahrzeug vom Typ Dingo (Foto) ihrem Auftrag nach. Das Allschutztransportfahrzeug wurde bei dem Anschlag zwar beschädigt, konnte aber vermutlich durch seine Panzerung die Sprengund Waffenwirkung wesentlich abmildern. (eb) NH-90 beschädigt Mazar-e sharif. Am vergangenen Montag hat die Besatzung eines NH-90-Hubschraubers bei einer Staublandung Probleme mit dem Hauptfahrwerk festgestellt. Kurz darauf sollte der NH-90 beim Landen in Mazar-e Sharif mittels Rampe vorsorglich gesichert werden, beim Abstellen der Triebwerke knickte jedoch das rechte Hauptfahrwerk ein. Technische Untersuchungen sind eingeleitet. (eb) Foto: IMZ Archiv

6 aktuell bundeswehr aktuell Erst leichter als Luft, dann schneller als der Schall Die deutschen Marineflieger feiern den hundertsten Geburtstag ihrer Waffengattung Kommando lädt am 18. August zum Tag der offenen Tür nach Nordholz ein. Per Katapult in den einsatz: ein seefernaufklärer blohm & Voss bv 138 startet von einem schiff der Kriegsmarine. zu entstehen wurde die Beschaffung von zehn Luftschiffen und 48 Flugzeugen bewilligt. Und am 3. Mai 1913 genehmigte Kaiser Wilhelm II. per Allerhöchster Kabinettsordre schließlich die Aufstellung zweier Marinefliegerabteilungen. Eine Abteilung sollte mit Flugzeugen, die andere mit Luftschif- retter auf dem Meer: Im Zweiten weltkrieg waren auch seenotrettungsflugzeuge wie die heinkel he 59 eine wichtige Komponente. Marinefliegerabteilungen bis Ende 1920 aufgelöst werden. Über Jahre durfte sich die Marine nur theoretisch mit der Fliegerei befassen. Wie in anderen Bereichen der Reichswehr auch, wurden aber Wege gefunden, diese Bestimmungen zu umgehen. Sei es durch die Zusammenarbeit mit der Roten Armee, sei es durch die verdeckte Schulung von Personal und die Entwicklung moderner Seeflugzeuge durch ausländische Strohfirmen. Sogar getarnte Ko m m a n d o s t r u k t u r e n wurden vorgehalten. Auf die Machtergreifung der Nationalsozialisten folgte 1935 auch die Wiedererlangung der Wehrhoheit. Anders als seitens der Marine erhofft, wurden die Marineflieger jedoch als Seeflieger der Luftwaffe zugeschlagen. Gemessen am rasanten Anwachsen der Luftwaffe insgesamt blieb ihre Zahl überschaubar. Während des Zweiten Weltkriegs gab es zwar spezialisierte Seeflieger, aber keine homogene Marinefliegertruppe. D e r e n Au fga b e nb e r e ich umfasste neben der Aufklärung und Bombenangriffen auch die Uboot-Jagd sowie Verminungsaktionen. Außerdem hatten die Seeflieger die Küsten zu überwachen und feindliche Geleitzüge zu bekämpfen. Nicht unerwähnt bleiben sollte der Einsatz der Seenotflieger, die während des Krieges etwa Menschen aus Seenot retteten, unter ihnen auch 5000 Gegner. Ihre Einsatzgebiete reichten vom Nordmeer bis zum Mittelmeer. Mit dem Zusammenbruch Deutschlands 1945 war die Ära der Marinefliegerei wieder unterbrochen. Allerdings bestanden schon seit Anfang der 1950er seefernaufklärer und uboot-jäger: die in den 60er Jahren beschaffte breguet Atlantic war viele Jahre eines der zuverlässigsten Arbeitspferde der Marineflieger. Jahre Bestrebungen, die Waffengattung im Zuge einer eventuellen Wiederbewaffnung Deutschlands neu aufzustellen. Mit dem Beitritt der Bundesrepublik zur NATO im Mai 1955 wurden diese Pläne Wirklichkeit. Mitte Juni 1956 wurde das Kommando der Marineflieger in Dienst gestellt. Aufgaben, Ausrüstung und Doktrin der Marineflieger folgten der Logik des Kalten Krieges. Die Bundesmarine sollte zuvörderst die Ostsee- küste vor einer Landung von Truppen des Warschauer Paktes schützen. Die Aufgaben in der Nords e e wa r e n we n ige r umfassend. Hier war im Wesentlichen die eigene Handelsschifffahrt abzusichern. Insgesamt wurden vier Marinefliegergeschwader (MFG 1, 2, 3 und 5) aufgestellt, die zeitweise in Jagel, Tarp, Nordholz und Kiel stationiert wurden. Dabei kon nten die Flieger mit Aufklärern und Jagdbombern, U-Jagdflugzeugen und Search and Rescue (SAR)- und Verbindungsmaschinen das gesamte taktische Einsatzspektrum abdecken. E i ne d e r b e d eut end st en Beschaffungen der Marineflieger betraf Mitte der 1960er Jahre den F-104 Starfighter. Die als Mehrzweckkampfflugzeug beschaffte Maschine verursachte, wie bei der Luftwaffe auch, eine Vielzahl schwerer Unfälle. Anders verhielt es sich dagegen beim Seefernaufklärer Breguet Atlantic, der zugleich als Uboot-Jäger eingesetzt wurde. Ab Anfang der 1980er Jahre wurde den Marinefliegern dann ein exakt auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Kampfflugzeug zugeführt der Tornado. Für die deutsche Marinefliegerei Ende der 1950er Jahre ein Novum, heute aus d e r m a r it imen Luftfahrt nicht mehr wegzudenken sind die Helikopter. Bei den Marinefliegern wurden zunächst Sea King und später Sea Lynx beschafft. Beide versehen bis heute ihren Dienst beim MFG 5. Das zweite verbliebene Geschwader, das MFG 3, setzt heute P-3C Orion und Dornier Do 228 ein. Die bereits erwähnte Reduzierung der Geschwader und ihre Zusammenfassung am Standort Nordholz gehen auf die veränderte Sicherheitslage zurück seit dem Fall der Mauer und der Auflösung des Warschauer Paktes sowie der Neuausrichtung der Bundeswehr. Schmerzhaft für viele Angehörige der Marinefliegerei war sicher die Abgabe der Tornado -Kampfjets im Foto: Wilke/PIZ Marine dasein verurteilte. Es fehlten schlicht die Mittel für Grundlagenforschung und Entwicklung unter Federführung des Militärs. In der Folge mussten zivile Konstrukteure den Anfang machen. Deren Fortschritte behielten Offiziere der kaiserlichen Marine sehr wohl im Auge. Etwa um 1910 war die Entwicklung von Flugmotoren so weit fortgeschritten, dass rung war seinerzeit die wichtigste Aufgabe der Marineflieger. Aufgrund ihrer für die Zeit recht erheblichen Nutzlast konnten die Luftschiffe nebenbei auch Bomben tragen. Die Aufstellung der neuen Waffe wurde von tragischen Ereignissen bei den Lenkluftschiffen überschattet. Bei einem ersten Manöver 1913 stürzte Marineluftschiff L1 ab, wobei 14 Mann der 20-köpfigen Besatzung ums Leben kamen. Nur einen Monat später verunglückte auch L2, die gesamte Besatzung starb. Glimpflicher ging es bei den Fliegern zu. Dennoch war die Truppe im August 1914 nur sehr bedingt einsatzbereit. Bei Kriegsbeginn verfügten die Marineflieger nur über das Luftschiff L3 und gerade einmal neun einsatzklare Flugzeuge, der Personalbestand beider Abteilungen betrug zusammen knapp 500 Mann. In den folgenden Kriegsjahren sollte der Personalbestand auf Mann anwachsen. Nicht minder rasant wuchsen die technischen Fähigkeiten der Luftfahrzeuge. Neben der Aufklärung wandten sich die Luftschiffe zunehmend strategischen Bombenangriffen auf Großbritannien zu. Dieser frühen Form des Luftkriegs im Hinterland des Gegners setzten die verbesserten Abwehrmöglichkeiten durch Jagdflugzeuge und Flugabwehrkanonen ein Ende. Als im August 1918 auch der Führer der Luftschiffe, Fregattenkapitän Peter Strasser, mit L70 über England abgeschossen wurde, war die kurze Ära des militärischen Luftschiffs beendet. Un g e a c h t e t e d e s s e n setzten die Flugzeuge ihren technischen Siegeszug fort. Bei den Marinefliegern bildeten sich einsatzspezifische Abteilungen für verschiedene Aufgaben. Die Seeaufklärer wurden durch Bomber und Jäger ergänzt. Erstmals wurden Flugzeuge auch als Bordflugzeuge auf Großkampfschiffen stationiert, um die taktische Aufklärung auf See zu gewährleisten. Etwa 40 Prozent des fliegenden Personals und viele Angehörige des Bodenpersonals erlebten das Kriegsende 1918 nicht. Der Blutzoll der Marineflieger war beträchtlich und gemäß den Bedingungen des Versailler Vertrages mussten die bestehenden Foto: PIZ Marine uticum Foto: Archiv Aerona Foto: Archiv Aeronauticum nordholz. Langsam, hüftsteif und ein bisschen betulich. Derlei Attribute treffen altersbedingt sicher auf die meisten Hundertjährigen zu. Für die deutsche Marinefliegerei gilt das nicht. Frisch reformiert und nunmehr komplett in Nordholz bei Cuxhaven stationiert, erweist sich die Marinefliegerei in diesen Tagen als ziemlich flotte Jubilarin. Dafür wollen die Marineflieger vom 16. bis 18. August an ihrem Stützpunkt den Beweis antreten. Bereits am Freitag werden etliche Gastflugzeuge in Nordholz erwartet. Der folgende Tag ist zumindest bis in die Abendstunden für ein Treffen von ehemaligen Angehörigen der verschiedenen Marinefliegergeschwader reserviert. Am Samstagabend kann die Öffentlichkeit dann bereits gemeinsam mit den Marinefliegern einem Großen Zapfenstreich beiwohnen. Und der 18. August wurde gar komplett als Tag der offenen Tür für ein breites Publikum konzipiert. Mit Flugeinlagen, Soldaten aus unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen, jeder Menge Technik zum Anfassen und vielen weiteren Attraktionen. Die Wurzeln der Marinefliegerei reichen bis in jene Zeit zurück, als die Luftfahrt insgesamt gerade ihre ersten vorsichtigen Hüpfer machte. Es war die Zeit der Belle Époque, die Ära der ersten Luftschiffe und der Beginn des Motorfluges. Eine Zeit in der die Prinzipien von leichter und schwerer als Luft um die technische Vormachtstellung rangen. Und es war die Zeit, in der das noch junge Kaiserreich nach rasantem wirtschaftlichen Aufschwung seinen Platz in der Welt beanspruchte. Oberleutnant zur See Felix Kloke, selbst Angehöriger des Marinefliegergeschwaders 3, hat sich mit der Geschichte der Marineflieger auseinander gesetzt. Die Ergebnisse seiner Arbeit flossen in diese Darstellung ein und werden in Kürze im Buch 100 Jahre Marineflieger veröffentlicht. Bis heute ist die Vorliebe des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II. für die Marine als Garanten des eigenen Großmachtanspruchs beinahe sprichwörtlich. Weniger bekannt ist, dass das daraus resultierende Flottenwettrüsten mit Großbritannien fast alle anderen P rojek t e zu einem Schatten- fen ausgerüstet werden. Die Luftsch iffer wurden zunächst in Berlin-Johannisthal stationiert, weil dort die erforderliche Halle zur Aufbewahrung und Wartung schon vorhanden war. Die Flieger hatten ihren ersten Stützpunkt dagegen bei Danzig noch weit entfernt vom heutigen Standort. Aber schon 1913 begann mit dem Bau eines Luftschiffhafens in Nordholz die Tradition der Marineflieger, die bis heute anhält. Die avisierten Einsatzkonzepte beider Abteilungen orientierten sich zunächst notgedrungen an den Fähigkeiten des Fluggeräts. Aufklä- Foto: Archiv Aeronauticum von Markus Tiedke sie auch zum Einbau in Fluggeräte für ein maritimes Aufgabenspektrum taugten. Die gesteigerten Anforderungen resultierten aus den allgemeinen Bedingungen über See beim Stand der Technik vor einhundert Jahren. Starke Winde und sonstige Wetterunbilden über See machten die Marinefliegerei besonders gefährlich. Die generell schlechteren Orientierungsmöglichkeiten, größere Entfernungen und mangelnde Notlandemöglichkeiten erforderten zuverlässige und ausdauernde Motoren für eine gute Reichweite. Mit der Schulung von Luftschiffbesatzungen und der Entwicklung spezialisierter Seeflugzeuge begann ab 1910 die Marinef liegerei Vielseitiger hubschrauber: sea Lynx werden von der Marine unter anderem für den bordgestützten einsatz verwendet. 7 im Elbe-Weser-Dreieck setzen. Schließlich sei Nordholz mit seinen etwa 2200 Männern und Frauen nun das alleinige Zentrum der Marineflieger. Da wollen wir einer breiten Öffentlichkeit gern unsere Strukturen und unser Können präsentieren, so Horstmann. Hundert Jahre sei es her, dass der Kaiser die Aufstellung der Marineflieger befohlen habe. Eine lange Zeit mit Licht und Schatten. Ich freue mich, dass wir nun dieses bedeutende Jubiläum mit vielen Gästen feiern können. Neben dem eigentlichen Flugprogramm erwarten die Besucher in Nordholz Diese am Sonntag auch einige selten Maschine gezeigte Übungen. So wird eine hatten wir 2003 P-3C Orion Fallschirmspringer anlässlich der Fei- absetzen, verrät Fregattenkapitän Per Fritz Weiern zum 45. Geburtstag ler, der des MFG 2 mit einer Kommodore des MFG 3. Natürlich muss dafür das Wetter stim2 men, fügt er hinzu. Aber FG M to: Fo in jedem Fall dürfte für Flugzeugenthusiasten jede Menge Interessantes dabei sein. Ehrensache, dass die Kameraden des MFG 5 mit ihren Helikoptern S o n - zum Gelingen des Tages beitrad e r - gen werden. Auch Nostalgiker b e m a - werden zu ihrem Recht kommen. lung versehen. Die französische Marine habe Mit den Ja h ren sich mit einer modernisierten hatte die Lackie- Breguet Atlantic angesagt. Weir u n g d a n n d o c h tere Überraschungen will Weiler etwas gelitten. Und aber noch nicht preisgeben. so haben wir sie jetzt Keine Überraschung ist der in vielen Arbeitsstunden Große Zapfenstreich am Samstag, aufgefrischt. Das hält wieder zu dem ab 19 Uhr geladen wird. zehn Jahre, sagt Horstmann Der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Axel Schimpf, wird das zufrieden. Auch ein Tornado der Luft- Zeremoniell abnehmen, das auswaffe wird zum Festwochenende schließlich von Angehörigen der in Nordholz erwartet. Ob es ein Marine aufgeführt werden wird. alter Bekannter von der Marine Weiler betont, dass die Veranstalist? Das weiß ich nicht, sagt tung im Gegensatz zum Eheder Kommandeur lachend. Wich- maligen-treffen für alle Intetiger sind ihm das Treffen mit ressierten offen ist. Das wird ein ehemaligen Marinefliegern und echtes Erlebnis, das wir in dieser das gemeinsame Feiern mit der Form hier zuletzt vor neun Jahren Bevölkerung. Wir möchten mit hatten, wirbt der Kommodore. dem Tag der offenen Tür auch ein Zeichen für die Region hier Mehr unter Januar Dies betont auch der Kommandeur der Marineflieger, Kapitän zur See Andreas Horstmann. Er selbst ist als Waffensystemoffizier beim MFG 2 fast zwei Jahrzehnte auf dem Tornado geflogen. Ein wirklich sehr gutes Waffensystem, schwärmt Horstmann bis heute. Umso mehr freut es ihn, dass es im Vorfeld des Tages der offenen Tür gelungen war, viele ehemalige Jetties der Marine dazu zu bewegen, den Tornado mit der Kennung wieder schick herzurichten. Foto: Wilke/PIZ Marine 6 unverzichtbar für die sar-flugbereitschaft der Marine: ein sea King hubschrauber des Marinefliegergeschwaders 5.

7 8 aktuell bundeswehr 12. August 2013 Neue Ausgabe verteilt berlin. Die aktuelle Ausgabe des Magazins if- Zeitschrift f ür innere Führung ist vor Kurzem in der Truppe verteilt worden. Das Titelthema der neuen Ausgabe befasst sich mit dem Aufstand in Syrien und hier speziell mit islamistischen Gruppierungen. Weitere Beiträge setzen sich mit der Übergabe in Verantwortung in Afghanistan und der Thematik Tod und Verwundung auseinander. Ausgewählte Beiträge können auch online gelesen werden, unter (eb) Hilfe für die Kleinen bogotá. Kinder der Grundschule Minuto de Dios im Armenviertel Altos de Cazucá der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá haben vor Kurzem 40 Schulranzen vom Verein LACHEN helfen erhalten. Das Leben der Menschen in dem Problembezirk ist vom Ringen um die nächste Mahlzeit und der hohen Kriminalität geprägt. So werden an einem durchschnittlichen Wochenende drei Menschen ermordet, teils aus Habgier, bei häuslicher Gewalt oder im Rahmen so genannter sozialer Säuberungen. Die Schule Minuto de Dios wird zwar auch mit staatlichen Mitteln betrieben, verschiedene Hilfsorganisation unterstützen aber dabei. Für das Unterrichtsmaterial der Schule und die Kleidung der Kinder müssen allerdings die Eltern bezahlen und hierfür fehlt das Geld besonders. Denn viele Eltern halten sich mit Gelegenheits-Jobs über Wasser, zudem gibt es viele allein erziehende Mütter. Die Freude bei den fünfjährigen Schulanfängern war riesengroß, als sie die Schulranzen, gefüllt mit vielen Schreibutensilien, vom deutschen Verteidigungsattaché, Fregattenkapitän Martin Piechot, und dem Sicherheitsberater der deutschen Botschaft, Polizeihauptkommissar Hagen Hron, überreicht bekamen. (eb) Mehr Informationen zu LACHEN helfen, einer Initiative deutscher Soldaten und Polizisten für Kinder in Kriegs- und Krisengebieten, unter Foto: privat Alles abgeräumt Deutsche CIOR-Wettkämpfer gewinnen beim militärischen Fünfkampf alle Goldmedaillen. von Philipp Schmitt und Christian Oberlander Vyshkov. Die deutschen Teams haben beim diesjährigen militärischen Fünfkampf der internationalen Reserveoffiziersvereinigung CIOR (Confédération Interalliée des Officiers de Réserve) im tschechischen Vyshkov bei Brünn in der vorvergangenen Woche alle Goldmedaillen gewonnen eine historische Leistung. Denn das gab es noch nie, dass in allen drei Wettkampfkategorien deutsche CIOR-Wettkämpfer ganz oben auf dem Treppchen standen. Sowohl bei den Novices (Erstteilnehmer), den Experienced (zwei bis fünfmalige Teilnahme) und den Veterans (mehr als fünfmal dabei) hieß der Sieger Germany. Da sich die deutschen Teams auch in den Einzelwertungen Schießen, Hindernisbahnen und Orientierungslauf durchsetzen konnten, brachten sie zudem die Krone der Overall -Wertung mit nach Hause. Dass wir nach dem Gesamtsieg und den fünf Goldmedaillen in Dänemark in diesem Jahr noch einen draufsetzen können, hätte ich nicht gedacht, sagte der Cheftrainer der deutschen Mannschaft, Major Falk Grundschok, nach dem triumphalen Ergebnis von Vyshkov. Dieses phantastische Ergebnis bedeutet aber nicht, dass die gegnerischen Mannschaften keine nicht nur in Felduniform: beim Kleiderschwimmern waren auch hindernisse zu überwinden. guten Athleten am Start hatten. Trotz des makellosen Medaillenspiegels haben sich die Soldaten die Erfolge hart erkämpft. So lieferten sie sich bis zuletzt einen engen Zweikampf mit ihren finnischen Kameraden. Dies zeigte auch der Obstacle Day, der die Wettkämpfer mit dem Überqueren der Land- und Wasserhindernisbahn an ihre absolute Leistungsgrenze brachte. Denn am Abend trennten die erfolgreiche Mannschaft Deutschland 4 nur zehn Punkte von den starken Finnen, umgerechnet weniger als eine Sekunde. Mit solch knappen Abständen ging es am Folgetag in den abschließenden Orientierungslauf, der in den vergangenen Jahren die Karten oft noch einmal völlig neu gemischt hatte. Neben der eigentlichen Lauf- und Orientierungsleistung forderte er Entfernungsschätzen, Kartenlesen und Handgranatenwerfen. Am Ende trennten dann lediglich 0,8 Wertungspunkte das siegreiche Team Deutschland 3 von Platz zwei, den sich der Gesamtsieger des vergangenen Jahres erkämpfte, die Mannschaft Deutschland 4. Zum Vergleich: Eine getroffene Handgranate zählt ganze 14 Wertungspunkte. Das Veterans-Team Deutschland 3 mit Major der Reserve (d.r.) Michael Jenkner, Oberleutnant zur See d.r. Björn Junge und Stabsgefreiter d.r. Peter Schroth sicherte sich nach zwei spannenden Wettkampftagen mit 7658,58 Wertungspunkte den Gesamtsieg. Nur hauchdünn vor den Vorjahressiegern des Veterans-Teams Deutschland 4, die auf 7657,78 Wertungspunkte kamen. Fachfremd weitergebildet Nächstes Jahr findet der Sommerkongress von CIOR und CIOMR in Fulda statt, die Wettkämpfe werden in Hammelburg ausgetragen und hierfür wird wieder Nachwuchs für die Novizen-Teams gesucht. Denn die internationale Konkurrenz stehe mehr denn je in den Startlöchern und wird uns nach diesem Ergebnis zu Hause richtig die Hölle heiß machen! Wer körperlich fit ist und Deutschland auf internationaler Ebene vertreten will, ist bei uns genau richtig, sagt Grundschok und ruft vor allem weibliche Kameraden auf, sich zu melden. Pioniere erhalten ein solides Grundverständnis in allen bauhandwerklichen Berufen. Münchsmünster. Die Panzerpionierkompanie 550 aus Immendingen weilte bis Ende vorvergangener Woche mit ihrem schweren Gerät in der Bauinstandsetzungseinrichtung Münchsmünster. Die zur Pionierschule in Ingolstadt gehörende Einrichtung ermöglicht es den Soldaten, an den Ausbildungsstationen Holz-, Betonund Metallbau sowie Elektrik, Gas-, Wasser- und Sanitärinstallation ihre bauhandwerklichen Fähigkeiten zu vertiefen. Da die Soldaten der Pioniertruppe aber auch einen Blick über den Tellerrand erhalten sollen, wurden sie ebenfalls fachfremd ausgebildet. So waren beispielsweise die Elektriker angehalten, ihre Fertigkeiten im Mauerbau oder bei der Installation von Sanitäranlagen zu vertiefen. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Basisausbildung im jeweiligen Handwerk. So soll gewährleistet werden, dass die Am haus Chamäleon : Pioniere arbeiten mit dem rohrbaugerüst. Soldaten ein solides Grundverständnis in allen bauhandwerklichen Berufen erhalten. Ein Höhepunkt stellte für die Soldaten die praktische Ausbildung am Haus Chamäleon dar. Hierbei handelt es sich um ein in seiner Grundkonstruktion veränderliches Übungshaus. Oberleutnant Pascal Vollmer plante als Bauingenieur für diesen Ausbildungsabschnitt auch Gebäudeverstärkungen und Schützenstellungen aus. Die vielfältigen Zimmermanns- und Maurerarbeiten führten die Soldaten dann unter seiner Aufsicht durch. Parallel zu den handwerklichen Foto: xxx/bundeswehr Mehr über den militärischen Fünfkampf von CIOR unter Tätigkeiten wurden aber auch Soldaten an der Erdarbeitsmaschine ausgebildet und pionierspezifische Themen wie die Kampfmittelerkundung vertieft. Ein weiterer Ausbildungsabschnitt war die Gewässerausbildung rund um Münchsmünster. Im Hafen des Wasserübungsplatzes Ingolstadt fand unter anderem die Ausbildung TPz- Schwimmen statt, bei der ein Transportpanzer (TPz) Fuchs im Wasser zu bewegen ist. Das 17-Tonnen schwere Waffensystem kann hierbei mit bis zu zehn Stundenkilometer gefahren werden und ist für die Kompanie ein sehr schnelles und effektives Mittel, um Gewässer zu überqueren. Während der Ausbildung erhielten die Soldaten auch Besuch von zwei kosovarischen Stabsoffizieren, die Eindrücke sammelten für die im Kosovo im Aufbau befindliche Pioniertruppe. (eb) Foto: CIOR

8 12. August 2013 Innere Führung / MIlItärgeschIchte aktuell 9 Stattliche Flotte auf Reede Das Deutsche Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven widmet sich einer Vielfalt maritimer Themen. Museumsschiffe im Freilichthafen: hier liegen unter anderem der Walfänger rau IX und der Bergungsschlepper seefalke (2.v.r.). Museum. Auf rund 8000 Quadratmetern erschließen sich den Besuchern des Deutschen Schiffahrtsmuseum (DSM) in Bremerhaven eine Vielfalt von Themen: Schiffsarchäologie und Deutsche Marine, Navigation und Rettung aus Seenot, Gezeiten, Polar- und Meeresforschung, Walfang und Hochseefischerei, Dampf- und Passagierschifffahrt, Moderne Schifffahrt, Windjammer und Wassersport, Industrieller Schiffbau, Schiffsmaschinen und Bootsbau. Einen Höhepunkt der Ausstellung stellt hierbei die Hansekogge von 1380 dar, die 1962 in der Weser gefunden und über Jahrzehnte aufwendig restauriert wurde. Neben einer mittelalterlichen Bootsflotte umfasst die Sammlung auch eine Vielzahl historisch exemplarischer Schiffe und anderer Exponate. Im Freilichthafen können mehrere Museumsschiffe besichtigt werden: der Walfänger Rau IX, der Bergungsschlepper Seefalke und die Bark Seute Deern. In der Marine-Abteilung ist ein original Einmann-Uboot vom Typ Seehund und eine Enigma Dechiffriermaschine zu sehen. Im Mittelpunkt der Forschung steht die Geschichte der deutschen Schifffahrt mit ihren weltweiten Verflechtungen bis in die Gegenwart. Ein Beispiel der aktuellen Arbeit im Rahmen der maritimen Archäologie ist das Pilot-Projekt Bedrohtes Bodenarchiv Nordsee. In enger Kooperation mit dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie werden von 2011 bis 2014 in der Ausschließlichen Wirtschaftszone der Nordsee bekannte und durch die intensive Nutzung des Meeres bedrohte Schiffswracks kartiert und wissenschaftlich untersucht darunter auch Flugzeuge und Uboote aus den beiden Weltkriegen. Das DSM eines der acht nationalen Forschungsmuseen und nautisches und optisches Messinstrument: der sextant. zugleich Forschungsinstitut der Leibniz-Gemeinschaft gehört seit 2009 zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Es hat den Auftrag, alle Aspekte der deutschen Schifffahrtsgeschichte zu erforschen, die historischen Bestände dazu zu sammeln und zu erhalten, zu dokumentieren und für die Öffentlichkeit zu veranschaulichen. Das DSM wurde 1975 im inzwischen denkmalgeschützten Gebäude des Architekten Hans Scharoun eröffnet und 2000 durch einen Bau von Dietrich Bangert erweitert. Eine besondere Infrastruktur für Forschungsvorhaben bietet die Spezialbibliothek mit rund Titeln, etwa 400 Zeitschriften und Mikrofilmen sowie einem Archiv mit technischen Zeichnungen, Seekarten, Fotografien, Plakaten und Dokumenten aller Art. (eb) Historische Betrachtung der Piraterie Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften veröffentlicht neuen Sammelband. Buch. Deutschland ist eine der führenden Wirtschaftsnationen und in hohem Maß vom freien Handel über die Weltmeere abhängig. Die Nutzung der offenen See wird aber seit Jahren durch Übergriffe von Piraten beeinträchtigt nicht nur am Horn von Afrika. Dabei ist Piraterie kein neues Phänomen, sondern so alt wie der Handel auf See und die Schifffahrt überhaupt und hat nichts mit der Romantik zu tun, wie sie in vielen Hollywood-Filmen zu sehen ist. Aufgrund der Aktualität und Relevanz des Themas in der Gegenwart widmet sich das Buch Piraterie in der Geschichte dem Phänomen der Piraterie von seiner historischen Seite. Vier Beiträge spannen hierbei einen Bogen von der alten Geschichte bis zu den aktuellen Einsätzen der Bundeswehr, wobei der Schwerpunkt der Untersuchungen in der Neuzeit liegt. Der Sammelband präsentiert zugleich die Ergebnisse eines Workshops vom vergangenen Jahr. In diesem trugen unter anderem Robert Bohn (Professor an der Universität Flensburg), die Historikerin und Politologin Teresa Modler, Gorch Pieken (Militärhistorisches Museum der Bundeswehr in Dresden) und Martin Rink (Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam, ZMSBw) vor. Ausgerichtet wurde der Workshop von der Deutschen Kommission für Militärgeschichte in Zusammenarbeit mit dem ZMSBw. (hof) Mehr über das Deutsche Schiffahrtsmuseum unter Piraterie in der Geschichte ; Herausgegeben von Martin Hofbauer im Auftrag der Deutschen Kommission für Militärgeschichte sowie des ZMSBw; Potsdam 2013 (= Potsdamer Schriften zur Militärgeschichte, Band 21); 85 Seiten; 9,80 Euro; ISBN Fotos: DSM (2) Kult-Buch der Marine Buch. Die Anekdotensammlung Splissen und Knoten. Heiteres aus der Kaiserlichen Marine von Peter Ernst Eiffe ist 1926 erstmals erschienen und seitdem mehrfach neu aufgelegt worden. Ursprünglich war es, so der Autor, nur für einen kleinen Marinekreis geschrieben. Doch schnell wurde das Buch mit Zeichnungen von Erwin Matthaei ein Renner und verkaufte sich bereits in den ersten Jahren mehr als Mal. Die wahren und ganz wahren Geschichten handeln beispielsweise von fliegenden Bojen, dem Zustand auf der Brücke, einem segelnden Uboot oder vom Marine-Englisch (Take you in eight!). Hierbei treten unter anderem auf: der Großadmiral, der schlaue Fähnrich, plietsche Matrosen und Fünfundachtziger (Heeresoffiziere). Allesamt Geschichten von unmittelbarer Wahrheit, feinster (Selbst)-Ironie und mit hohem Wiedererkennungseffekt, die das Werk in der Marine zu einem Kult-Buch haben werden lassen. Eiffe hat aber keine Sammlung von Marinewitzen, sondern humorige Begebenheiten aus dem Marinealltag aufgeschrieben: von irrenden Vorgesetzten und pfiffigen Untergebenen (oder umgekehrt), die nicht nur, so der Autor, zeigen, dass man über sich selbst lachen konnte, sondern vor allem auch die bindende Kraft des Humors Gestalt werden lassen, als Teil einer tiefen, dienstgradübergreifenden Identifikation mit dem soldatischen Beruf, mit seinem Schiff und mit der See. Splissen und Knoten ist ein zeitloses Buch und zuweilen glaubt man, Ähnliches selbst erlebt zu haben. Der ehemalige Befehlshaber der Flotte, Vizeadmiral a.d. Dieter Franz Braun, hat mit seinem Buch Bolzen und Kinken Eiffes Werk eine ebenbürtige Version aus der Zeit der Bundesmarine zur Seite gestellt. (gan) Textauszug Ein Kreuzer läuft in Hongkong ein, wo im Hafen ein englischer Panzerkreuzer liegt. Der Kommandant zum WO (Wachhabender Offizier): Herr Oberleutnant, bitte, lassen Sie Front nach Backbord blasen, wenn wir gleich den Kreuzer Kent passieren. WO (durch das Glas sehend): Herr Kapitän, das ist nicht die Kent, sondern die Essex. Kommandant: Wenn ich Ihnen sage, dass es die Kent ist, dann ist es die Kent! WO (durch das Glas sehend): Zu Befehl, Herr Kapitän, es ist die Kent, aber Essex steht dran.

9 10 aktuell sport 12. August 2013 Neue Titelkämpfe Wechselbad der Gefühle Neues Frauenteam holt sich das erste Edelmetall Männer gehen bei Beachvolleyball-EM leer aus. speed Badminton. Nach erfolgreicher Premiere im vergangenen Jahr findet vom 23. bis 26. September in Berlin die zweite Auflage der Bundeswehrmeisterschaft in der Trendsportart Speed Badminton statt. Durchgeführt wird die Sportveranstaltung von der Katholischen und Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (KAS und EAS). Teilnehmen können alle Soldaten und Zivilangestellte der Bundeswehr aus allen Standorten. Gespielt werden Einzel bei Frauen und Männer und sowie Doppel, wenn der Zeitplan es zulässt. Die Spiele finden in der Nähe der Julius Leber Kaserne statt bei schönem Wetter draußen auf Sand, bei schlechtem Wetter indoor auf Hallenboden. Bis zum 31. August 2013 besteht noch die Möglichkeit, sich im Internet anzumelden unter kas eas.speedminton.de. (eb) Medaillen erpaddelt Kanu. Die Nachwuchs-Athleten des Deutschen Kanu Verbandes (DKV) sind von der U23-Juniorenweltmeisterschaft im kanadischen Welland mit mehreren Medaillen zurückgekehrt. Unter den siegreichen Athleten waren auch zwei Bundeswehrsportler vertreten. Im Kajak-Vierer über 500 Meter ließen sich die diesjährigen U23-Europameisterinnen von Posen, Hauptgefreiter Debora Niche von der Sportfördergruppe Frankfurt (Oder), Nadine Zehe, Anne Knorr und Sabrina Hering nicht bezwingen. Mit mehr als einer Sekunde Vorsprung vor dem Boot aus Russland paddelten sie zum WM- Titel. Bronze holte das Quartett aus Dänemark. Bei den Junioren sicherte sich Marius Radow im Kajak-Einer über 1000 Meter den Titel. Der Kajak-Zweier der Männer über 1000 Meter mit Schütze Fabian Kux und David Schmude erkämpfte sich die Silbermedaille. Das DKV- Duo der U23-Athleten musste sich lediglich den Ungarn Hufnagel/Ceiner beugen, Bronze ging an Russland. Eine weitere Silbermedaille ging an Hering und Knorr im K2 der Frauen über 500 Meter. (eb) Beachvolleyball. Hauptgefreiter Kira Walkenhorst und Laura Ludwig haben bei der Beachvolleyball-Europameisterschaft am vorvergangenen Sonntag die Bronzemedaille geholt. Die Freude ist riesengroß, vor allem nach dem verlorenen Halbfinale das hat uns wirklich total geärgert, sagte Ludwig, die das erste Edelmetall an der Seite ihrer neuen Partnerin Walkenhorst im österreichischen Klagenfurt mit einem Sprung ins Wasser feierte. Für die 27-Jährige, die früher mit Sara Goller spielte und mit dieser zwei Europameistertitel gewinnen konnte, war der Erfolg nur eine Frage der Zeit: Mir war bewusst, dass wir ein gutes Team werden. Wir sind beide sehr willensstark und ehrgeizig. Die Bronzemedaille ist für uns ein superwichtiges Ergebnis. Vier Kleines Finale gewonnen: Laura Ludwig und Kira Walkenhorst (l.). Wochen nach dem fünften Platz bei der WM im polnischen Stare Jablonki schafften Walkenhorst und Ludwig damit den ersehnten Sprung aufs Treppchen. Im Halbfinale waren die beiden Deutschen an den österreichischen Foto: Steinthaler/dpa/pa Schwestern Doris und Stefanie Schwaiger gescheitert, die sich später auch den Titel holten. Bei den Männern war der Kampf um die Medaillen aus deutscher Sicht zu früh beendet. Die letzten drei im Turnier verbliebenen Paarungen schieden allesamt im Viertelfinale aus, allen voran die WM-Dritten, die beiden Unteroffiziere Jonathan Erdmann und Kay Matysik. Das an Nummer sechs gesetzte Duo kassierte ein 0:2 gegen die Italiener Nicolai Paolo und Daniele Lupo. Völlig unerwartet, denn die beiden hatten im Achtelfinale noch die Weltmeister Alexander Brouwer und Robert Meeuwsen aus den Niederlanden ausgeschaltet. Aber auch der Bruder der Bronzemedaillengewinnerin Kira Walkenhorst, Hauptgefreiter Alexander Walkenhorst,spielte nicht um die Medaillen. Mit seinem Teamkollegen Lars Flüggen musste er sich mit Platz fünf begnügen. Der Titel ging an die Spanier Adrián Gavira Collado und Pablo Herrera. (sid) Robert Harting in guter Verfassung Bei der WM will er seinen Titel erneut verteidigen demnächst Wettkampf mit Paralympicssieger. Diskuswerfen. Stabsunteroffizier (FA) Robert Harting hat sich kurz vor dem Start der Leichtathletik-WM in Moskau angriffslustig gezeigt. Der Olympiasieger von London und zweifache Weltmeister im Diskuswerfen, der häufig mit kleineren und größeren Verletzungen zu kämpfen hat, präsentierte sich am vergangenen Dienstag im Bundesleistungs-Zentrum in Kienbaum in einer guten Verfassung. Mein Knie stört mich nicht. Ich freue mich, aggressiv und mit einem guten Wurf in Moskau antreten zu können, meinte der Hüne, für den die Titelverteidigung von besonderer Bedeutung ist: Dann wäre ich der Athlet, der alle drei Titel hält. Sprich: Er ist gleichzeitig Europameister, Weltmeister und Olympiasieger. Zu seinen härtesten Konkurrenten zählt er seinen Dauerrivalen Piotr Malachowski aus Polen, den Iraner Ehsan Hadadi und seinen deutschen Teamkollegen Martin Wierig an. Wierig hat ihn in dieser Saison schon besiegt. Es wird darauf ankommen, wer den besten Tag von uns erwischt, und wer im Finale wann wirft, erklärte Harting. Dabei sei es wichtig, dass er entweder direkt vor oder nach dem Konkurrenten dran ist. Treten dazwischen andere Werfer an, sinkt mein Adrenalinspiegel, so der Titelverteidiger, dann ist das Gefühl der Existenz-Bedrohung nicht mehr gegeben, das ich brauche. Am heutigen Montagvormittag wird die Qualifikation im Diskuswerfen stattfinden, das Finale ist dann am Dienstagabend gegen 17 Uhr deutscher Zeit vorgesehen das Fernsehen überträgt live. Nach der WM will Harting übrigens einen sichtbaren Beitrag zur Inklusion leisten. Beim Internationalen Stadionfest (Istaf) in Berlin am 1. September wird er gegen den Paralympicssieger Sebastian Dietz antreten. Harting findet den gemeinsamen Auftritt eine tolle Sache. Auch wenn es einen erheblichen Unterschied in den Weiten geben wird, die Teilnahme von Dietz am Istaf wird als ein wichtiges Signal für Gleichbehandlung nichtbehinderter und behinderter Sportler bewertet. (bos/eb) Durststrecke nach 18 Jahren beendet Bei der Taekwondo-Weltmeisterschaft in Mexiko erkämpft sich ein Bundeswehrathlet den Titel. taekwondo. Ein Soldat der Sportfördergruppe Sonthofen hat am letzten Tag der Taekwondo-Weltmeisterschaften in Mexiko für deutsche Taekwondo- Geschichte gesorgt. Hauptgefreiter Tahir Gülec sicherte sich vor Kurzem in der Gewichtsklasse bis 80 Kilogramm vor rund 6400 Zuschauern in Puebla den Weltmeistertitel. Im Finalkampf bezwang der 20-Jährige den Lokalmatador Rene Lizarraga knapp mit 8:7. Letztmalig konnte sich die Deutsche Taekwondo Union (DTU) 1995 über eine Goldmedaille bei den Männern freuen. Ich bin sehr froh, dass es uns gelungen ist, diese Durststrecke zu beenden, unterstrich der Bundestrainer der Männer, Freut sich über den titel und Gold: Hauptgefreiter tahir Gülec (M.). Aziz Acharki, die Leistung von Gülec, der auf dem Weg ins Finale bereits die Kämpfer aus Tadschikistan, der Türkei, Frankreich, Aserbaidschan und Russland bezwungen hatte. Foto: Streif/DTU Die Familie Gülec konnte sich aber noch über eine weitere Medaille freuen. Denn die Schwester des frisch gebackenen Weltmeisters Gülec, Obergefreiter Rabia Gülec, erkämpfte sich bei den Frauen in der Gewichtsklasse bis 67 Kilogramm die Bronzemedaille. Sie musste sich erst im Halbfinale der Australierin Carmen Marton geschlagen geben. Für die zweite Bronzemedaille des deutschen Teams sorgte Anna-Lena Frömming in der Klasse bis 57 Kilogramm. Mit einer Gold- und zwei Bronzemedaillen kommen wir bei dieser WM auf Platz sieben im Medaillenspiegel, bilanzierte DTU-Sportdirektor Holger Wunderlich sichtlich erfreut. (eb)

10 12. August 2013 Vermischtes aktuell 11 Für Naturliebhaber Wandern und Camping haben derzeit Hauptsaison aktuell stellt einige nützliche Ausrüstungsteile vor. von Martin Gärtner camping/outdoor. Der diesjährige Sommer ist heiß. Seen laden zum Baden, Berge und Wälder zum Wandern, Meere zum Segeln und diverse Routen zum Fahrradfahren ein. Viele tragen sich mit dem Gedanken, ihre freie Zeit außerhalb fester Unterkünfte zu verbringen und scheuen sich auch nicht davor, die eine oder andere Nacht draußen zu schlafen. Aus dem riesigen Angebot der Camping- und Outdoorartikel stellt aktuell beispielhaft einige Dinge vor, die das Leben in der Natur erleichtern können. Ordentlich Kochen Der WhisperLite Universal ist der erste Hybridbrennstoffkocher, der sowohl die Kartuschenals auch die Flüssigbrennstoffnutzung in einem Komplettpaket anbietet. Dabei wiegt die Allzweckwaffe mit Verpackung nur um die 520 Gramm und ist somit nicht allzu schwer. Eine Besonderheit des Gerätes: Der sehr stabile Hybridbrennstoffkocher kann auch über Kopf bedient werden. Mit einem Preis von um die 140 Euro ist er nicht eben preisgünstig. Dafür winkt Outdoor- Kochfreude. Foto: MSR Unterwegs Aufladen Das Solar-Akku-Ladegerät Powermonkey Extrem ist staubund wasserdicht. Elektronische Geräte können entweder direkt über das Solarpanel oder mittels der mitgelieferten, verschiedenen Adapter geladen werden. Allein der Akku-Speicher des etwa 140 Euro teuren Gerätes reicht aus, um beispielsweise ein Smartphone viermal aufzuladen. Alles in allem wiegt das Ladegerät Powermonkey Extrem rund 1100 Gramm. Sicher Navigieren Das neue Supertalent unter den Navigationsgeräten heißt Oregon 650 t. Neben einer zuverlässigen Outdoor- Navigation bietet das Gerät ein Touchscreen-Display von bisher unerreichter Helligkeit und Klarheit. Zudem ist das Modell dank der Bluetooth-Schnittstelle mit Smartphones und Tablet-Computern kompatibel. Majestätisch Faszinierende Fotos vom König der Lüfte. Buch. Der Riesenseeadler hat eine Flügelspannweite von 2,30 Meter, beim Stoß auf die Beute erreicht der Wanderfalke die Spitzengeschwindigkeit von rund 200 Stundenkilometer. Mit viel Sachkenntnis bietet das Autorenteam Dietmar Nill, Torsten Pröhl und Einhard Bezzel im neuen Bildband Adler Einblicke in das Leben der imposanten Greifvögel. Doch Trophäenstolz und Tourismus-Boom machen die Jäger der Lüfte oft selbst zu Gejagten oder rauben ihnen den Lebensraum. Mehr Verständnis für die Vögel zu schaffen, die so oft mit Freiheit in Verbindung gebracht werden, ist deshalb ein großes Anliegen der Autoren. So ist der Bildband nicht allein als Fachbuch zu verstehen, sondern auch als ein aktiver Beitrag zum Schutz der Adler. (eb) Dietmar Nill, Torsten Pröhl und Einhard Bezzel: Adler ; BLV Buchverlag; München 2013; 158 Seiten (150 Abbildungen); 39,95 Euro; ISBN Foto: powertraveller Foto: Garmin Deutschland GmbH Die Laufzeit des 195 Gramm schweren Gerätes beträgt etwa 16 Stunden. Rund 500 Euro müssen für das Oregon 650t allerdings auf den Tisch gelegt werden. Dafür verfügt es dann auch über eine vorinstallierte topografische Freizeitkarte von Europa im Maßstab 1: und eine weltweite Basiskarte. Die Geräte der Oregon -Serie sind in Verbindung mit optionalen Zusatzkarten auch autoroutingfähig. Leicht Schlafen Das Hubba Hubba ist der Pionier unter den vollwertigen Trekkingzelten. Das gängige Modell für zwei Personen besteht als optimal schützendes Zwei- Wand-System aus einem Innenund einem Aussenzelt. Mit Zubehör und Tasche wiegt das Hubba Hubba 2120 Gramm. Allerdings kann das Überzelt mit einer optional verfügbaren Zeltunterlage auch einzeln aufgestellt werden, was eine Gewichtsreduktion auf nur 1380 Gramm bewirkt. Das Zelt lässt sich kompakt transportieren und kann somit praktisch überall mitgenommen und eingesetzt werden. Allerdings hat dieser Komfort auch seinen Preis: Das Hubba Hubba kostet um die 300 Euro. Foto: MSR Kaffee für Unterwegs Wer in der k ü h l e r e n J a h r e s z e i t draußen unterwegs oder die Nacht durchmarschiert ist, braucht ab und an etwas H e i ß e s z u trinken. Hier kann die Outdoor-Kaffeepresse Commuter Java Press Abhilfe verschaffen. Einfach Kaffee oder Tee und heißes Wasser einfüllen. Nach einer Wartezeit von rund fünf Minuten muss nur noch der Innenbecher heruntergedrückt werden fertig ist der Trinkgenuss. Der Becher fasst 400 Milliliter und ist leicht zu reinigen, da er sich komplett in seine Einzelteile zerlegen lässt. Aufgrund seiner schlanken Form passt er auch in die gängigen Halterungen bei Kraftfahrzeugen. Die Trinköffnung im Deckel kann mit einem Bügel verschlossen werden. Zudem hält eine Neopren- Hülle den Inhalt warm und Außenhülle kühl. aktuell verlost ab dieser Ausgabe die Outdoor-Kaffee-Presse Commuter Java Press. Mitmachen geht ganz einfach: Wer die beiden Sudoku-Rätsel löst (S. 12) und die vierstellige Lösung sowie die Postanschrift per an sendet, kann mit etwas Glück eine der Outdoor-Kaffeepressen gewinnen. Das Mitmachen in den kommenden Wochen lohnt sich! Ganz nah dran Atemberaubende Aufnahmen in der Wildnis. DVD/Blu ray. Im Sommer ist in der Wildnis Alaskas ein atemberaubendes Spektakel zu beobachten: Millionen von Lachsen reisen auf ihrer Laichwanderung zurück zu den Quellen. Doch im Katmai-Nationalpark werden sie schon sehnsüchtig erwartet. An den Stromschnellen und Wasserfällen drängen sich Hunderte von Grizzlybären, denen die Fische fast in die Mäuler und Tatzen fliegen ein atemberaubendes Ereignis, das für die Bären überlebenswichtig ist. Denn für den kommenden Winter müssen sie sich ein Fettpolster zulegen. Die Koproduktion Unter Grizzlys des ZDF und der BBC verfolgte ein ambitioniertes Ziel: Die britischen Naturfilmer schlugen für einige Wochen ihre Zelte mitten im Eldorado der riesigen Landräuber auf. Mit großem technischen Aufwand lassen sie den Zuschauer tief in das Leben und Treiben der Bären eintauchen. Noch nie wurden die Grizzlys in Nordamerika so intim und außergewöhnlich nah porträtiert. (eb) Foto: Bienert/IMZBw Auf Schusters Rappen A p p. Der neue ADAC- Wanderführer Deutschland 2013 zeigt mehr als 6000 Wandertouren an einschließlich topographischen Karten sowie individueller Tourenplanung und ist auch offline nutzbar. Alle Touren haben eine Wegbeschreibung einschließlich Angaben zum Schwierigkeitsgrad, der ungefähren Dauer, Bildern von der Strecke und einem Höhenprofil. Jede Tour ist auf der topographischen Karte im Maßstab 1:25000 genau verzeichnet. Die zur Tour passenden Karten können kostenlos zur Offline-Nutzung heruntergeladen werden. Die GPS-Positionsführung zeigt vor Ort den genauen Punkt an, wo sich der Nutzer befindet. Die Umgebungssuche macht gar Tourenvorschläge im aktuellen Umkreis und ermöglicht so spontan einen kleinen Wanderausflug einschließlich der Anfahrtsplanung zum Startpunkt. Für Outdoor-Individualisten wird die freie Tourenplanung von Interesse sein. Einfach auf der Karte Start- und Zielpunkte angeben und schon wird eine zum Wandern geeignete Route vorgeschlagen. Die App kostet 5,49 Euro und kann für Android Smartphones und für das iphone herunter geladen werden. (eb) Sicher ins Ausland App. Das Auswärtige Amt hat mit Sicher reisen ei ne App veröffentlicht, die wichtige Informationen für eine sichere und möglichst reibungslose Auslandsreise beinhaltet. Tipps für die Reisevorbereitung und für Notfälle sowie die Adressen der deutschen Vertretungen im Ausland und der Vertretungen des Reiselandes in Deutschland können ebenfalls abgerufen werden. Dazu kommt ein kurzer Überblick mit den wichtigsten geographischen, politischen und wirtschaftlichen Daten des Landes. Die ausführlichen Reise- und Sicherheitshinweise zu jedem Land werden fortlaufend aktualisiert. Weite Bereiche der App Sicher reisen können auch offline genutzt werden, was im Ausland unter Umständen hohe Datengebühren spart. Die App ist kostenlos, wurde vor Kurzem aktualisiert und steht sowohl für Android Smartphones und Tablet-PCs als auch iphone und ipad zur Verfügung. (eb)

11 12 aktuell Vermischtes 12. August 2013 Ausgewählte Medienbeiträge 17. August, Uhr, Arte: Seit Generationen stehen Gurkhas im Dienst der britischen Armee. Für die heranwachsende Jugend aus den abgelegenen Bergdörfern des Himalaya-Massivs in Nepal ist ein Leben als Soldat auch heute noch ein ersehntes Lebensziel. Mit der Bezahlung auf europäischem Niveau können sie ihre Familien großzügig unterstützen und damit auch deren Ansehen erhöhen. 360 Geo Reportage begleitet einen Galla Wallah einen Gurkha-Scout auf seiner Suche nach neuen Kämpfern. Youtube-Video der Woche: Wenn bei der Luftlandebrigade 26 aus Saarlouis die Sprungwoche ansteht, werden täglich bis zu 770 gepackte Fallschirme von den Soldaten benötigt. Dann sind fleißige Hände im Hintergrund gefragt bereits nach 45 Minuten ist der Schirm wieder gepackt und einsatzbereit. Die Fallschirmpacker vom Luftlandeunterstützungsbataillon 262 aus Merzig haben einen sehr verantwortungsvolle Tätigkeit, denn ihre Kameraden müssen sich auf sie und ihre Arbeit absolut verlassen können. (eb) Der Beitrag Fallschirmpacker im Internet unter com/bundeswehr. Soldat aus Überzeugung Patrick Gallus ist einer der ersten Zeitsoldaten mit einer 25-jährigen Verpflichtungszeit. Berlin. Er ist einer der ersten Offiziere mit einer Verwendungsdauer von 25 Jahren: Kapitänleutnant Patrick Gallus, Kompaniechef der 4. Kompanie im Wachbataillon beim Bundesministerium der Vereidigung. Mit dem Antrag habe er sich sechs Wochen Zeit gelassen, um intensiv mit Familie, Freunden und Kameraden darüber zu sprechen. Am Ende war aber eine Aussage meines Protokollfeldwebels nach einem sehr stressigen Tag das I-Tüpfelchen :,Herr Kaleu, aber wenn wir ehrlich sind, macht es uns doch auch sehr viel Spaß!, erklärt der 30-Jährige. Den größten Vorteil sieht Gallus darin, dass er länger einen sicheren Arbeitsplatz hat. Außerdem bin ich einfach sehr gerne Soldat, betont er. Auch den bevorstehenden Umstrukturierungen sieht der Kompaniechef positiv entgegen. Darüber, dass er nach 25 Jahren Dienstzeit recht alt für den Arbeitsmarkt sein werde, mache sich der Kapitänleutnant keine Sorgen, schließlich sei er offen für neue Herausforderungen. Zudem möchte er nebenbei über den Berufsförderungsdienst ein weiteres Studium absolvieren. Ende 2014 wird Gallus aller Voraussicht nach den Stabsoffiziergrundlehrgang an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg besuchen. Danach möchte ich entweder im Stab des Wachbataillons dienen oder zurück nach Eckernförde gehen, um dort eine zweite Verwendung als Kompaniechef zu durchlaufen. (mag) Wesnigk/Bundeswehr Was ist Ihr wertvollster Besitz? Meine Honda CB1300. Welche Eigenschaften schätzen Sie an einem anderen Menschen am meisten? Ehrlichkeit, Offenheit und Toleranz gegenüber anderen. Wie können Sie am besten entspannen? Bei einem Glas Rotwein nach einer ausgiebigen Motorradtour. Wer sind Ihre Helden in der Wirklichkeit? Soldaten, Polizisten, Feuerwehrleute, Rettungssanitäter und alle anderen, die Tag für Tag ihr eigenes Leben riskieren, um anderen zu helfen. Was können Sie besonders gut kochen? Handgeschabte Spätzle. Was ist Ihr Hauptcharakterzug? Hilfsbereitschaft und Spontanität. Was wäre für Sie das größte Unglück? Allein zu sein. Wo möchten Sie am liebsten leben? Entweder direkt an der Ostseeküste oder in meiner Heimat, dem Schwarzwald. Mit wem würden Sie gern einen Monat lang tauschen? Mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, um einmal selbst eine Ehrenformation zu erhalten. Was können Sie überhaupt nicht leiden? Kritik um der Kritik wegen, ohne dabei selbst eine bessere Idee zu haben. Wie lautet Ihr Lebensmotto? Numquam retro Niemals zurück!

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