AUDIT JOURNAL Heft 3/ Sept. 2005

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1 AUDIT JOURNAL Heft 3/ Sept Inhalt KORRUPTION ERFA vom , in WIEN...2 Mitarbeiterkonferenz Audit Competence Die Praxis der Internen Revision und die IIA Standards...4 Review Spreadsheet Check and Control by Patrick O Beirne,...11 Neue Mitglieder...13 Neue Mitglieder stellen sich vor:...13 Termine des Instituts...14 Termine der Arbeitskreise...14 Seite 1

2 KORRUPTION ERFA vom , in WIEN (Herbert Mlesiwa) Insgesamt 121 Teilnehmer bei dem am stattgefundenen ERFA Korruption sprechen von der Anzahl her für sich. Nachdem unser Vorsitzender Mag. Norbert Wagner in seiner Eröffnungsrede unter anderem auch auf die rege Internetbewegung hinsichtlich unseres Themas hingewiesen hat, hat Steve Morang der Leiter der Investigative and Dispute Services der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft m.b.h. Ernst & Young den ersten Vortrag über das Thema Wirtschaftskriminalität - Ein verkanntes Risiko abgehalten. Ein Teil des Vortrages hat uns nicht nur die Risken, sondern auch die großen Schadensmengen, der andere Teil die Minimierung der Risken und die Maßnahmen zur Vorbeugung näher gebracht. In der nächsten Präsentation hat Mag. Roland Walka, Leiter der rechtlichen Revision im Magistrat Wien, über Korruptionsprävention in seinem Bereich berichtet. Glücklicherweise hat der Magistrat der Stadt Wien unter Leitung von Obersenatsrat Dr. Paul Jauernig kürzlich das Antikorruptionsprojekt abgeschlossen. So konnten wir brandaktuell eine hochinteressante Zusammenfassung dieses Projektes dargestellt bekommen und haben praxisbezogen viele Einzelmaßnahmen zur Korruptionsbekämpfung aus Sicht der Stadt Wien kennen gelernt. In der Mittagspause wurden wir Dank der hervorragenden Bewirtung durch die Mitarbeiter des Don Bosco Hauses kulinarisch verwöhnt und konnten frisch gestärkt den weiteren Tagungsverlauf erwarten. Etwas verspätet, aber glücklicherweise zwischen zwei Auslandsaufenthalten gerade einen Tag in Wien verweilend, hat Mag. Martin Kreutner, Leiter der Abteilung Korruptionsbekämpfung im Bundesministerium für Inneres, den nächsten Vortrag über das Thema Korruption als Teil eines umfassenden Sicherheitsbegriffes inklusive Aspekte praktischer Arbeit, gehalten. Als der für die Korruptionsbekämpfung ranghöchste Beamte in Österreich hat er überaus spannend praxisbezogene Elemente in die theoretischen Überlegungen seines Berichtes eingebaut. Sowohl allgemeine moralische als auch rechtliche Aspekte, Zuständigkeiten in Österreich, strafrechtliche Berührungspunkte, Hinweise auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen und auch internationale Betrachtungen haben das Thema komplex abgerundet. Nahtlos fortgesetzt im Sinne des oder der Vorredner hat Dr. Helmut Salomon, Bundeskriminalamt Wien, mit dem von ihm beleuchteten Thema Korruption als Phänomen, Ursachen, Indikatoren, Beispiele. Seine allgemeinen Ausführungen haben die von den Vorrednern bisher andiskutierten Themen, sowohl hinsichtlich der diversen Arten von Korruption, der Korruptionsprävention, als auch der Korruptionsbekämpfung ergänzt bzw. vervollständigt. Hochinteressant waren die von Dr. Salomon in weiterer Folge launig, teilweise an Hand diverser Presseaussendungen vorgebrachten Beispiele von Korruptionsfällen. Hofrat Mag. Wagner hat sich in den Schlussworten insbesondere für die rege Teilnahme bei unseren Mitgliedern und bei den Vortragenden bedankt. Das hohe Maß an Interesse an der Thematik Korruption zeigt uns, dass wir neben den klassischen Aufgaben der Revision insbesondere auch vorbeugende Maßnahmen gegen Wirtschaftskriminalität und Korruption zu treffen haben und uns dieser Aufgabe durchaus bewusst sind und auch stellen wollen. Seite 2

3 Eingeprägt hat sich mir der im ERFA gefallene Satz, den sicher viele von Ihnen auch schon vorher gekannt haben: Ja, ja, es ist schlimm was in anderen Firmen oder Institutionen auf diesem Sektor passiert, zum Glück kann so etwas bei uns nicht geschehen. In Gedanken müssten wir ehrlicherweise hinzufügen, genau so lange bis auch bei uns durch Zufall etwas ans Tageslicht gekommen ist. Das überaus positive Feedback hat uns gezeigt, dass wir mit der Selbstorganisation unserer Veranstaltungen auf dem richtigen Weg sind. Die vereinzelte Kritik, dass zu wenig Zeit für allfällige Diskussionen vorhanden war, haben wir dankbar aufgegriffen. Wir werden die Organisation der ERFA`s in Hinkunft diesbezüglich verbessern. An der räumlich engen Situation des Vorraumes (Kaffeepause), können wir leider nichts ändern, außer dass bei Schönwetter durch die Benützung der Terrasse (des Gartens) die Situation entspannter sein wird. Da das Feedback bezüglich des Don Bosco Hauses aber hinsichtlich Vortragssaal und Verpflegung fast durchgehend positiv war, werden wir nach Möglichkeit den Tagungsort beibehalten. Zum Schluss darf ich erwähnen, dass die CD mit den kompletten Vortragsunterlagen demnächst an alle Mitglieder übermittelt werden wird. Mitarbeiterkonferenz Audit Competence /27. Jänner 2006, Hotel Crowne Plaza, Wien (Günther Meggeneder, CIA) Die bisher veranstalteten Mitarbeiterkonferenzen 2002 und 2004 waren ein Riesenerfolg. Mehr als 250 Teilnehmer konnten von nationalen und internationalen Vortragenden erfahren, was derzeit Stand der Dinge in der Internen Revision ist. Das Institut für Interne Revision veranstaltet daher am 26. und 27. Jänner 2006 neuerlich eine Konferenz, die sich hauptsächlich, aber nicht nur an die Mitarbeiter der Internen Revision richtet. Veranstalter sind wieder die New Auditors jene Gruppe von jungen Revisoren, die sich auch bei ihren Treffen mit den neuesten Entwicklungen in der internen Revision auseinandersetzt. Für die beiden Hauptvorträge konnten mit dem früheren Vorsitzenden des Institute of Internal Auditors (IIA) und Revisionsleiter der Worldbank, LeRoy Bookal und dem Kapitalmarkt-beauftragten der österreichischen Bundesregierung, Richard Schenz, zwei namhafte Vortragende gewonnen werden. In insgesamt 16 Einzelvorträgen in den vier Themenbereichen Risk, Control, Corporate Governance, Moderne Prüfungstechniken, IT-Herausforderung und Prüfobjekt und Current Challenges in der Internen Revision werden die Teilnehmer von kompetenten Vortragenden erfahren, welche Entwicklungen die Interne Revision genommen hat und weiter nehmen wird. Neben den Vorträgen soll die Konferenz aber auch die Möglichkeit des Erfahrungsaustauschs und des persönlichen Kennenlernens von Revisoren aus anderen Unternehmen, Branchen und Regionen bieten. Das endgültige Programm wird im Oktober an alle Mitglieder ausgesendet. Zur Teilnahme an der Audit Competence 2006 werden auch die RevisorInnen aus Deutschland und der Schweiz eingeladen. Um sich die Teilnahmemöglichkeit zu sichern, ist daher eine schnelle Anmeldung mittels Anmeldeformular oder auf der Homepage zu empfehlen. Merken Sie für sich daher schon heute den Termin vor und empfehlen Sie Kollegen und Mitarbeitern die Teilnahme an der Mitarbeiterkonferenz Audit Competence Seite 3

4 Die Praxis der Internen Revision und die IIA Standards (Dr. Josef R. Kondor) Der Artikel soll RevisorInnen direkt und unmittelbar Anregungen für die Planung von Prüfungen und die Feldarbeit vermitteln. Einzelne Aussagen können in Seminarunterlagen und Publikationen übernommen werden, jedoch sollten insbesondere jene, die den Zusammenhang zu den IIA-Standards beleuchten, in der üblichen Form als genaues Zitat wiedergegeben werden. Jede weitergehende, umfassende Vervielfältigung und Verteilung ist an die Zustimmung des Autors gebunden. (J. Kondor) A) DIE UMSETZUNG DER INTERNAL AUDITING STANDARDS IN DIE PRAXIS Aufbau der Revisionsabteilung, Prüftätigkeit unter Beachtung der Standards Die erste große Schwierigkeit in der Kommunikation selbst von Kollegen mit dem gleichen Job über das gleiche Thema liegt oft in der unterschiedlichen Interpretation (Definition) der ein Projekt tragenden Begriffe. Der übliche Schritt zur Vermeidung ist dann die Definition/Erklärung der für die Abhandlung wichtigen Begriffe. Diese - auch nicht immer erfolgreiche Vorgehensweise - soll daher drastisch abgekürzt werden. Eigene Beiträge im Audit Journal, die Veröffentlichung des Instituts über Interne Kontrolle sowie die englische Version der Standards sollten in Verbindung mit erst gar nicht übersetzten Begriffen wie Control, Control Objective oder Governence das Verständnis für die dicht formulierten Inhalte erhöhen. In Fällen, wo ein bestimmter Aspekt gemeint ist, wurde die gewünschte Bedeutung allerdings angemerkt! Ein weiterer Vorwurf könnte im weitgehenden Fehlen von Quellenangaben liegen. Diese sind aber in einer für die Praxis geschriebenen Abhandlung nur dort notwendig, wo es konkret um eine ganz spezifische Ansicht/Neuerung geht. Die Standards, die Gegenstand der Arbeit sind, stehen außerhalb dieser Argumentation. Die übrigen Aussagen werden mitunter vereinfacht - als Allgemeingut des Faches angesehen. Das systemische Schließen der arbeitsmäßig spürbaren Lücke zwischen Vorgaben für und Ergebnissen von (Projekt)arbeit ist ein Faktum, das die Verantwortlichen für arbeitsteilig und zu unterschiedlichen Zeiten auszuführende Arbeiten schon immer beschäftigt hat. Dieser Wunsch verstärkt sich, wenn sich die Aufgaben im Zeitablauf wiederholen und die Grundmuster und Zielsetzungen im wesentlichen gleich bleiben. Das Nachdenken über den Weg beginnt nach der Festlegung des Ziels. So wird etwa jemand, der seine Ausgangsrechnungen über EDV abwickeln will, sich zuerst überlegen müssen, welche Informationen in der Rechnung enthalten sein sollen. Erst dann wird er sich mit der Erhebung des Datenbedarfs auseinandersetzen. Ein Aspekt der Internen Revision liegt darin, dass sie auch als ein spezielles Informationssystem angesehen werden kann, an dessen Ende der Bericht genauer dessen Kernaussage steht. Diese lautet für den Normalfall: Die Maßnahmen für Internal Control sind angemessen und arbeiten zufriedenstellend. Dieses Endziel gilt es durch die Arbeit des Revisors zu erreichen. Die notwendigen Fachkenntnisse werden durch die Inhalte des geprüften Bereichs gefordert, die Mittel zu seiner (sicheren) Erschließung durch Anwendung effizienter Methoden der Prüfer bestimmt. Liegt Seite 4

5 aber ein Mal eine durchdachte Gliederung vor, dann läuft die Prüfung spürbar wie auf Schienen ab. Das vom IIA in den USA entwickelte Internal Auditing Standards Framework unterscheidet zwischen kurz formulierten Responsibilities of Internal Auditing und einer Reihe weiterer breit ausformulierter Standards, die die in Audit tätigen Personen, ihr Verhalten, ihr fachliches Können und ihr professionelles Arbeiten als Mitarbeiter bzw. Leiter einer Revisionsabteilung behandeln bzw. steuern sollen. Aufgaben und Verhaltensnormen führen individuell zu definierten Anforderungsprofilen. Diese Kriterien sind entsprechend ihrer Signifikanz in Revisionsstatut und Revisionshandbücher einzuarbeiten. Die Fachkenntnisse der Mitarbeiter, ihr Verhalten (Ethik und Teamfähigkeit), die Effektivität ihrer Arbeit und die Bereitschaft zu Weiterbildung sollten auf Basis der von den Auditing Standards gelieferten Kriterien in einen speziellen Personalbeurteilungsbogen einfließen. Ziel eines solchen Prozesses ist die auch Dritten verständliche Gesamtbeurteilung der Eignung für den Job durch den Abteilungsleiter/Vorgesetzten. Die Responsibilities umfassen fünf prinzipielle Aufgaben, die Vorgaben eben Standards - darstellen, die als solche nicht direkt prüfbar sind. Es ist daher auch nach IIA-Standards erforderlich, sie über Control Objectives (CO s) den individuell für jede Organisation zu definierenden Prüfbereichen zuzuordnen. Ihrem Wesen nach sind CO's eine systematische Weiterentwicklung der Checklisten. Nur, dass die Revision für die CO`s das Verständnis des Managements für ihre Verwendung suchen sollte, da sie zweckmäßigerweise Teil der Prüfungsdokumentation und des Berichtswesens sein sollten. Die beiliegende Doppelte Kreuzchenliste verdeutlicht diesen Denkansatz des mehrfachen Überleitens zu fassbaren Prüfungsansätzen mit Hilfe der Matrixdarstellung. Durch Einsatz entspechender EDV sollten sich die Verknüpfungen auch in der Praxis übersichtlich darstellen lassen (Annahme: 50 Prüfbereiche, Control Objectives) Die in den Schnittpunkten der jeweiligen Matrix eingetragenen Zeichen signalisieren die Bedeutung der jeweiligen CO bzw. des Bereichs für das übergeordneten Kriterium. In der CO/Bereichsmatrix steht dann somit letztlich die Bedeutung der aus den Prinzipien - des Scope of Audit - abgeleiteten CO im jeweiligen Prüfbereich. Stellenwert der CO`s für den Prüfbereich 1 = sehr hoch 2 = bedeutend 3 = gering, insignifikant * Nicht zutreffend oder. bei rascher Abfolge von Aktivität und Ergebnis bei geringem Risiko X An der Schnittstelle, an der ein Principle durch ein Control Objective umgesetzt wird. Seite 5

6 B) Systematik zur Einrichtung und Führung von Revisionsabteilungen Prinzipien, allgemeine Grundlagen, Dogmen IIA Standards EU bzw. nationale Vorschriften für die Einrichtung einer IR Elemente Interne Revision Internal Control Einfache Kontrolle (SOLL/IST Vergleich) Control Nach Soll/Ist Vergleich sind bei Abweichungen zu den Zielen weiterführende Entscheidungen (Mitarbeiter, kybernetische Regelkreise) erforderlich Risiko Modell der zu prüfenden Organisation Gebäude (von Mitteln) Strukturorganisation, Ablauforganisation -> für Ziele (Control Objectives, CO s) Gesamt- und Teilziele der Organisation. sowohl für bestimmte in Zahlen fassbare Vorgaben als auch allgemeine Zielsetzungen während der für die Zielereichung vorgesehenen Zeit regelmäßig auf Realisierungsgrad prüfen. Struktur und Abläufe Direkte Bereiche (Verkauf, Produktion...) Indirekte Bereiche (Finanzen, EDV, allg. Verwaltung...) Aufgaben von IR: Operational Audit, Management Audit, financial audit Prozesse (gestaltete Ablaufsysteme) vor Momentaufnahmen wie Bilanzen, Monatsberichte etc. Umsetzung des Internal Auditing Standards Framework Fachspezifisch (Banken, Versicherungen, Handel, Industrie, öffentliche Verwaltung,..) anwendbarem Revisionshandbuch (z.b. durch Arbeitskreise), in der Folge in einem Betrieblichem Revisionshandbuch (unter Verwendung der fachspezifischen Vorgaben) C) Statuten / Revisionshandbuch Unabhängigkeit, Uneingeschränktes Informationsrecht Revisionsziele (Universal Coverage in... Jahren) Seite 6

7 Qualifikation und Anzahl der Prüfer,Kenntnisse und Fähigkeiten ausreizen ; regelmäßige Beurteilung nach einem definierten Anforderungsprofil; Revisoren-/Mitarbeiterrelation im Betriebs- und Zeitvergleich) Prüfplan (Risikoanalyse, Orientierung über die Schnittstellen zwischen Objectives and Scope, zu den CO s (Matrix 1) und von diesen zu Prüfbereichen)... (Matrix 2) Prüfungsabwicklung, abgestimmt auf vorweg definierte Bestätigungsvermerke in den Revisionsberichten Die in der Organisation vorgesehenen Maßnahmen für Internal Control sind angemessen und funktionieren zufriedenstellend Festlegen der Prüffelder an den Schnittpunkten zu den Control Objectives; Die Evaluierung von Control durch den Prüfer basiert auf der Wirtschaftlichkeit (Kosten versus Ertragspotentiale) von Kontroll-Maßnahmen unter besonderer Berücksichtigung der abzudeckenden Risiken. Qualitätssicherung (Überwachung der Standards der Revisionstätigkeit durch den Revisionsleiter, follow-up von Beschwerden über Prüfer, Entwicklungen in der Profession beobachten, Weiterbildung vorsehen) Werkzeuge und Techniken (Skills and Tools) - Besprechungen Grundmuster festlegen ( alle Ebenen, vor, während und nach der Prüfung - Prüftechniken (Interviews, Firmenunterlagen beurteilen, DV gestützte und konventionelle Stichproben, self assessments); - Dokumentation der Prüftätigkeit, Arbeitspapiere Objektumfang (finanzielle Bedeutung, CO`s), Prüfungsumfang Bemerkungen (Findings, keine Systemdarstellungen) Systembeschreibungen (fakultativ, in separaten Files) Sonderprojekte (Consulting) Fortschrittsberichte der Abteilung Revisionsbericht In Abstimmung mit dem Management festlegen: Berichtshierarchie, Berichtsgliederung, genauer Wortlaut von Kernaussagen (Bestätigungsvermerke analog zur Wirtschaftsprüfung), Festlegung der follow-up Prozeduren; Seite 7

8 Seite 8

9 D) Beispielliste CONTROL OBJECTIVES CO Control Objectives /Erläuternde Überschriften Ad Prüffeld 100 Geschäftspolitik, Planung, Gesetze, Vorschriften 101 Die Geschäftstätigkeit erfolgt im Einklang mit den gesetzlichen Vorschriften 102 Die Geschäftstätigkeit erfolgt unter Einhaltung von ethischen Grundsätzen und Usancen. 103 Die Geschäftstätigkeit erfolgt im Einklang mit den Vorgaben der Geschäftsleitung und den im nachgelagerten Bereich erlassenen Weisungen 104 Steuern und Abgaben werden korrekt ermittelt und bezahlt 105 Buchhaltung und Bilanz zeigen ein fair and true picture der Organisation 106 Begleitende Informationen für/über die Geschäftstätigkeit sind zuverlässig. Die Produkte entsprechen in Bezug auf Qualität und Sicherheit den vom 107 Management genehmigten Spezifikationen und den gesetzl. Sicherheitsauflagen 108 Art und Umfang jedweder Beschaffungs- und Verkaufsaktivitäten ist durch Policydokumente der Geschäftsleitung geregelt. 200 Anlagen 201 Patente, Marken und Lizenzen werden sachkundig verwaltet 202 Das Sachanlagevermögen wird sachkundig genutzt und ordnungsgemäß in Stand gehalten. 203 Veränderungen im Sachanlagevermögen werden registriert 300 Finanzen 301 Die Finanzierung orientiert sich laufend an den Möglichkeiten des Marktes und den Erfordernissen der Organisation Laufende Geschäftstätigkeit 401 Preisgestaltung und Rabattgewährung stehen im Einklang mit den Gewinnzielen der Organisation 402 Rahmenbedingungen für die Zielgewährung werden von der Geschäftsleitung vorgegeben, Actuals periodisch reviewed.,,,,,, Die personellen Ressourcen entsprechen in Qualität, Quantität und Kosten den zeitlichen Erfordernissen der Organisation Die Ablaufkontrollen in der /im Anschluss an die Produktion gewährleisten Übereinstimmung mit der Spezifikation... Zinsen und Konditionen für Privatkredite stehen im Einklang mit den Ertragszielen des Bereiches Sonderkonditionen für betriebliche Sachversicherungen entsprechen den Vorgaben durch das Management Seite 9

10 E) Resumee Internal Auditing Standard Framework *) Document Purpose Link zum Artikel Statement of responsibilities of Responsibilities of Internal Audit Internal Audit Code of Ethics Standards of professional behaviour General Standards The five general auditing standards Specific Standards The 25 Specific Standards Guidelines Statements of Internal Auditing (SIASs) The practices identified through due process to meet the general and specific standards Interpretation of the general standards, specific standards and guidelines contained in the Standards. SIASs are also used to add to or to change existing guidelines Definition der CO`s. Doppelte Kreuzchenliste entwickeln Systematik /, Qualifikation Systematik / Objektumfang festlegen Prüfung durchführen Wie oben Systematik/Weiterführende Hinweise zur Qualität der Prüfungsdurchführung Systematik generell Die Reihung der Standards ergibt sich offensichtlich nach der Entstehungszeit der diversen Standardgruppen. Es wäre im Interesse der steigenden Mitgliederzahlen, wenn den Standards betriebswirtschaftliche Kriterien also Conduct, Information, Buchhaltung, Einkauf, Verkauf etc.- zugeordnet würden. Diese könnten dann, in Form einer Datenbank von Mitgliedern direkt prüfungsbezogen abgerufen werden. Parallel dazu bietet sich die Ausformulierung von spartenbezogenen Specimen Control Objectives (also etwa Handel, Industrie, Banken, Versicherungen, Energiewirtschaft (Enron! etc)) an. Von Übersetzungen ist eher abzuraten, weil sie im gegebenen Anlass oft mehr Unheil anrichten als Nutzen stiften. Ein Thesaurus-Lexikon hilft da zumeist mehr. Im ersten Schritt sollte die Verknüpfung von den Principles zu Control Objectives und von dort zu den Prüfbereichen zwar mit einigem Aufwand aber möglich ein. *) Präsentation auf der Homepage des amerikanischen Institutes, Stand Seite 10

11 Nachstehend bringen wir Ihnen eine Information bzw. ein Review über ein neues Buch, das Ende September erschienen ist. Im Buch werden 47 key practices vorgestellt, die helfen sollen, Irrtümer und Fehler (in Excel-Tabellen) zu finden und zu vermeiden. Review Spreadsheet Check and Control by Patrick O Beirne, ISBN X. This spreadsheet book is quite different from every other book on Microsoft Excel. If spreadsheet users had a driving licence, this would be their seat belt, air bag, navigation aid, repair kit, hazard indicators, and the rules of the road. This new book describes how to produce well-crafted spreadsheets that are easy to understand, maintain, audit, and operate. It shows how to ensure data quality and accuracy and protect against formula and operational errors. Each of the 47 techniques is explained with examples and has a self-test practical question with answers at the back of the book. The book s support web site provides sample spreadsheets for these tests. It is not like other books that list functions, menu commands, annoyances, software bugs, or advanced tricks. Such difficult how do I tasks are usually obstacles to be overcome rather than actual sources of errors. Rather, it looks at the most common ways in which human errors and software defects arise, because errors are the cause of many million-dollar expensive and career-limiting mistakes. You only have to look at the more than seventy horror stories documented at the website of the European Spreadsheet Risks Interest Group (www.eusprig.org/stories.htm). work of others, whether they are software testers or auditors, will learn formula auditing techniques and be able to reveal hidden data and formulas. This book should be adopted by organizations concerned to reduce compliance costs by being able to demonstrate management of material risks and increase controls on spreadsheet based financial reporting. What other reviewers say about Spreadsheet Check and Control It is excellent. I am embarrassed when I think of the shortcuts I generally take with spreadsheets and I have often paid the price. I think it will become, and it should be, required reading for all young trainee accountants. Ciaran Walsh, senior finance specialist, Irish Management Institute. It's super. I kept saying to myself, Wow, I didn't know you could do that. A great job. Ray Panko, University of Hawai i. Spreadsheet Check and Control does what no other book before has attempted to do; provide standards for designing spreadsheets that lend themselves to a logical review by management and internal auditors. Following this author s guide and insight can help your organization minimize spreadsheet errors and facilitate audit review to prevent and detect those errors. Jim Kaplan, AuditNet.org. The material gives spreadsheet users more confidence in their work, and saves time chasing and fixing easily preventable errors. Those whose job is to check the Seite 11

12 Summary of contents It begins with the process of design, specification techniques, the use of appropriate documentation, security, backup, protection, and the development of conventions, formats and internal corporate standards. It recommends how to setup a spreadsheet, to construct and simplify the basic building blocks of formulas, workbook settings, and range names. It shows how to check for unusual settings, for example with rounding and precision, which are the source of traps for the unwary ( gotchas ). A key section on debugging shows how to identify the causes of error values, methods of error handling, and how to detect missing inputs and calculations. It explains how common mistakes arise when structural changes are made, and common problems with known error-prone formulas and external links. It shows how to discover inconsistencies and mistakes, correct them, recover from incorrect operations, and create self-checking formulas. The display section shows how to uncover hidden and obscured data and formatting, how to discover problems with data types, and incorrect sorting and queries in database ranges. The use and abuse of charts is illustrated. The most important yet least practiced skill is of spreadsheet testing and review. Worked examples show how to create and run test cases, and how to build in cross-checks for internal control. Auditing techniques are described such as how to reveal hidden formulas, rows, columns, worksheets. Data integrity and validation are described. Appendices summarise error checking, keyboard shortcuts, websites, software tools, the answers to the Check your knowledge questions, and an index. Systems Publishing, Suite #2, Villa Alba, Tara Hill, Gorey, Co. Wexford, IRELAND. Tel: +353 (0) Fax: +353 (0) Web: Seite 12

13 Neue Mitglieder (Mag. Eva Weiszgerber) Das Institut für Interne Revision Österreich IIA Austria freut sich, folgende neue Mitglieder begrüßen zu können: Wirtschaftsuniversität Wien Ursula Keplinger Volksbank Wien AG Volksbank Donau-Weinland reg. Gen. Universität Wien - Interne Revision Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit! Neue Mitglieder stellen sich vor: Ursula Keplinger Ansprechpartner in der ERSTE- SPARINVEST für den Group Compliance der Erste Bank AG Unterstützung der Geschäftsführung Senior Revisor der Erste Bank AG beruflicher Werdegang Senior Revisor und Prokurist der ERSTE- SPARINVEST Seit 9/2003 Leitung der Stabstelle Interne Revision der ERSTE- SPARINVEST und deren Beteiligungen im In-, und Ausland Erstellung und Durchführung des jährlichen Prüfplanes Revisor für den Bereich Investmentbanking Konzernweit - Prüfung der CEE Universalbanken im operativen Handelsgeschäft CEE Investmentbanken (Konzernrevision Ausland) für die Investmentbanken in Ungarn, Polen, Kroatien, Tschechische Rep. und Slowakei Prüfung der Tochtergesellschaften (Investmentfondsgesellschaften) Erstellen von Prüfprogrammen für Investmentbanking Prüfgebiete in Wien: Seite 13

14 Marktrisikomanagement Methodik und operativ Handel und Sales, Investmentbanking Corporate Finance Wertpapierabwicklung Controlling Fondsmanager Asset Management der Capital Invest, Wien Dachfondsmanager Revisor Bank Austria AG, Wien Revisor für den Bereich Investmentbanking Konzernweit Händler , Creditanstalt AG, nach Fusion 1998 Bank Austria AG, Wien Goldhandel, Notenhandel und Numismatik Bondhändler Aktienhändler Die ERSTE-SPARINVEST KAG ist die Kapitalanlagegesellschaft der Erste Bank und der österreichischen Sparkassen. Wir sind verantwortlich für ein Gesamtfondsvolumen von 25,3 Mrd. Euro das in 398 Fonds veranlagt ist. Damit sind wir die zweitgrößte Kapitalanlagegesellschaft in Österreich. Bei den Publikumsfonds ist die ERSTE- SPARINVEST mit einem Marktanteil von 20,4 % die führende Investmentfondsgesellschaft. Termine des Instituts ERFA Informationssicherheit Don Bosco Haus, 1130 Wien, Sankt-Veit-Gasse 25 Termine der Arbeitskreise (statt ) ab Erfahrungsaustauschtreffen des AK-Privatversicherer Wien AK-New Auditors Gmoa-Keller, 1030 Wien, Am Heumarkt 25 EDV-Arbeitskreis Salzburg AG für Energie, Verkehr und Telekommunikation Seite 14

15 Seite 15 AUDIT

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