Was hat das Schulbuffet mit Nachhaltigkeit zu tun? Ökologische, soziale und regionalwirtschaftliche Aspekte

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Was hat das Schulbuffet mit Nachhaltigkeit zu tun? Ökologische, soziale und regionalwirtschaftliche Aspekte"

Transkript

1 Was hat das Schulbuffet mit Nachhaltigkeit zu tun? Ökologische, soziale und regionalwirtschaftliche Aspekte Karl-Michael Brunner Institut für Soziologie und empirische Sozialforschung, Wirtschaftsuniversität Wien

2 Nachhaltigkeit: Was ist das? Definition Brundtland-Bericht (1987): Nachhaltige Entwicklung ist eine, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können

3 Nachhaltigkeit: Was ist das? Leben und Wirtschaften heutiger Generationen soll nicht auf Kosten zukünftiger gehen Ökologisch ökonomisch sozial Ungleichheiten sollen reduziert werden, mehr Gerechtigkeit hergestellt werden Sowohl im Verhältnis 1. Welt 3. Welt, als auch in den Industriestaaten

4 Ungleiche Ressourcenverbräuche

5 Nachhaltigkeit und Ernährung Gegenwärtiges Ernährungssystem (Produktion, Verarbeitung, Handel, Konsum) wenig nachhaltig Ökologisch: hoher Ressourcenverbrauch, Reduktion der Artenvielfalt, Emissionen, Flächenverbrauch usw. Ernährung hat neben Bauen/Wohnen und Verkehr den höchsten Umweltverbrauch

6 Beispiel für Energieintensität eine Dose Cola light bringt 1 kcal an Nahrungsenergie, die Herstellung dieser Dose braucht kcal fossiler Energie

7 Die Landwirtschaft wurde vom Energielieferanten zum Energieverbraucher Bei Kartoffeln im extensiven Anbau ist das Verhältnis von Energieinput und output 1:50, bei Gewächshausgemüse im Winter bis 575:1

8 Nachhaltigkeit und Ernährung Je nach Teil des Ernährungssystems sind Auswirkungen unterschiedlich Konsum ist direkt und indirekt an diesen Umweltauswirkungen beteiligt Ökonomisch: subventionierte Überproduktion, Konzentration in Produktion und Handel, Externalisierung der Umweltkosten, Ausbeutung usw.

9 Nachhaltigkeit und Ernährung Sozial: Bauernsterben, soziale Ungleichheit in der Ernährung, Ernährungsarmut, Hunger Gesundheitlich: sozial ungleiche Verteilung von Gesundheit, nahrungsbezogene Risiken, steigendes Übergewicht usw. Dimensionen hängen zusammen, lassen sich nur analytisch trennen

10 Was ist nachhaltige Ernährung? Bestimmung 1 U.a. Wenig Fleisch Ökologisch erzeugte Lebensmittel Regional und saisonal Frisch und wenig verarbeitet Sozialverträglich erzeugt (Fair Trade)

11 Funktionen von Ernährung u.a. Physische Funktionen (u.a. Versorgung mit Nährstoffen und Energie, Gesunderhaltung des Organismus) Psychische Funktionen (u.a. Genuss, emotionale Sicherheit, Kompensation) Soziale Funktionen (u.a. Identität, Zugehörigkeit und Abgrenzung, Kommunikation) Kulturelle Funktionen (u.a. Gebräuche, Werte, Normen, Tabus)

12 Was ist nachhaltige Ernährung? Bestimmung 2 Umweltverträglich Gesundheitsfördernd Risikoarm Alltagsadäquat Soziokulturell vielfältig

13 Gesundes Schulbüffet: Nachhaltige Vorteile Bio-Lebensmittel - Geringere Umweltbelastung durch Bio-Landbau, tw. um die Hälfte geringer als konventioneller - Neben Prozessqualität auch höhere Produktqualität - Gesundheitsförderlich, da risikoärmer

14 Gesundes Schulbüffet: Nachhaltige Vorteile Bio-Lebensmittel 2 Sozial: Demokratisierung von Bio (Verringerung sozialer Ungleichheit) Ausgleich elterlicher Ernährungseinflüsse Unterstützung kleinbäuerlicher Strukturen Ökonomisch: faire Preise für ProduzentInnen

15 Gesundes Schulbüffet: Nachhaltige Vorteile Lebensmittel aus der Region: - Erhaltung von Arbeitsplätzen in der Landwirtschaft - Förderung der regionalen Wirtschaft - Reduktion des Transportaufwands (Lärmreduktion, Reduktion der Straßenbeanspruchung, Beitrag zum Klimaschutz)

16 Gesundes Schulbüffet: Nachhaltige Vorteile Lebensmittel aus der Region 2: - Förderung der Nahversorgung - Beitrag zur kulinarischen Vielfalt - Stärkung regionaler Identität - Gegengewicht zum Trend der Einheitsnahrung - Verkürzung der ProduzentInnen- KonsumentInnen-Beziehung - Entanonymisierung

17 Gesundes Schulbüffet: Umsetzungsbedingungen - Angebote und Vorteile müssen kommuniziert werden - Zusammenarbeit aller relevanten Akteure wichtig - Engagement von Vorreitern notwendig - Bildung für Nachhaltigkeit im Ernährungsbereich: Verknüpfung mit Ernährung als Unterrichtsthema (Ernährungskompetenz entwickeln, Wissen über Zusammenhänge beim Essen erarbeiten usw.)

18 Buch-, Film- und Internettipps Monatsthema Nachhaltiger Konsum und zukunftsfähiges Essen, September 2004 Filme:

19 Das Gesunde Schulbüffet : keine Umwälzung des Ernährungssystems, aber ein Weg in Richtung einer nachhaltigeren Gesellschaft mit Vorteilen für Natur und Mensch! Vielen Dank!

Wie grün is(s)t unsere Schule? 22. November 2012 Mag.a Samira Bouslama samira.bouslama@umweltbildung.at

Wie grün is(s)t unsere Schule? 22. November 2012 Mag.a Samira Bouslama samira.bouslama@umweltbildung.at Wie grün is(s)t unsere Schule? 22. November 2012 Mag.a Samira Bouslama samira.bouslama@umweltbildung.at Ökologie & Ernährung t-online.de http://www.bio-lebensmittel24.de/bio-lebensmittel-online.html Warum

Mehr

Paul Maurice - Fotolia.com. Modellprojekt Regionale Lebensmittel in der Schulverpflegung

Paul Maurice - Fotolia.com. Modellprojekt Regionale Lebensmittel in der Schulverpflegung Paul Maurice - Fotolia.com Modellprojekt Regionale Lebensmittel in der Schulverpflegung Modellprojekt Regionale Schulverpflegung 1. Ein Modellprojekt im Rahmen von Aus der Region für die Region. 2. Grundlage

Mehr

Essen fürs Klima: Klimawirkung von Lebensmitteln tierischer Herkunft

Essen fürs Klima: Klimawirkung von Lebensmitteln tierischer Herkunft Dr. Markus H. Keller Diplom-Oecotrophologe Alternative Ernährungsformen Vegetarismus Nachhaltige Ernährung Essen fürs Klima: Klimawirkung von Lebensmitteln tierischer Herkunft Tagung "Tierschutz ist Klimaschutz"

Mehr

Insbesondere Befragte ab 60 Jahren würden am ehesten für die Welternährung bzw. die Bekämpfung des Welthungers spenden.

Insbesondere Befragte ab 60 Jahren würden am ehesten für die Welternährung bzw. die Bekämpfung des Welthungers spenden. Welternährung Datenbasis: 1.007 Befragte Erhebungszeitraum: 11. bis 15. August 2014 statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte Auftraggeber: K+S Aktiengesellschaft Angenommen, sie hätten eine Milliarde

Mehr

www.gruenkaeppchen.de

www.gruenkaeppchen.de BEI UNS IST ALLES BIO! Lieferservice für Privatkunden, Firmenobst, Gesundes für Kinder und Großverbraucher. www.gruenkaeppchen.de Das Grünkäppchen liefert BIO-LEBENSMITTEL Der Verkauf von Bio-Lebensmitteln

Mehr

Nachhaltigkeit Grundlegendes und Beispiele aus dem Bereich Materialwissenschaften

Nachhaltigkeit Grundlegendes und Beispiele aus dem Bereich Materialwissenschaften Nachhaltigkeit Grundlegendes und Beispiele aus dem Bereich Materialwissenschaften Anke Nellesen, Hochschule Bochum Hochschule Bochum, 31. August 2012 Forschung für die Nachhaltigkeit 31.08.2012 Anke Nellesen

Mehr

Traditionen Gesunder Genuss Fair Trade Wohlfühlgesellschaft Kulturell Kreative Realität LOHAS. Frauen Spiritualität Ethisch korrekte Mode Ästhetik

Traditionen Gesunder Genuss Fair Trade Wohlfühlgesellschaft Kulturell Kreative Realität LOHAS. Frauen Spiritualität Ethisch korrekte Mode Ästhetik LOHAS und andere Trends der Nachhaltigkeit Nachhaltigkeit Authentizität Bio Lebensmittel Nt Natur Traditionen Gesunder Genuss Fair Trade Wohlfühlgesellschaft ll h ft Kulturell Kreative Realität LOHAS Individualität

Mehr

Essen für den Klimaschutz

Essen für den Klimaschutz Was hat das Essen mit dem Klimaschutz zu tun? Der Anteil der Ernährung am Gesamtausstoß von Treibhausgasen in Deutschland beträgt etwa 20 % und teilt sich wie folgt auf:* Verarbeitung (Industrie/Handwerk)

Mehr

Klimaoptimiert essen wie geht das?

Klimaoptimiert essen wie geht das? co2online gemeinnützige GmbH Klimaoptimiert essen wie geht das? Workshop im Rahmen der Tagung Nachhaltige Lebensstile welchen Beitrag kann ein bewussterer Fleischkonsum zu mehr Klimaschutz und global gerechter

Mehr

Nachhaltige Entwicklung in Winterthur: Fassbar. Messbar. Wichtig.

Nachhaltige Entwicklung in Winterthur: Fassbar. Messbar. Wichtig. Nachhaltige Entwicklung in Winterthur: Fassbar. Messbar. Wichtig. Stadtrat Michael Künzle, Vorsteher Departement Sicherheit und Umwelt Dr. Anna Roschewitz, Leiterin Bereich 45. Energie- und Umweltapéro,

Mehr

Innovationspotenziale für Umwelt- und Klimaschutz in Europäischen Förderprogrammen Nordrhein-Westfalens

Innovationspotenziale für Umwelt- und Klimaschutz in Europäischen Förderprogrammen Nordrhein-Westfalens Innovationspotenziale für Umwelt- und Klimaschutz in Europäischen Förderprogrammen Nordrhein-Westfalens Ausgewählte Ergebnisse für die Landespressekonferenz am 23.04.2010 Dr. Klaus Sauerborn www.taurus-eco.de

Mehr

Ganzheitliches Life Cycle Management

Ganzheitliches Life Cycle Management Ganzheitliches Life Cycle Management PD Dr.-Ing. Christoph Herrmann SCIENCE EVENT UM WELT & WIRTSCHAFT WENDEPUNKTE KRISE? 5. NOVEMBER 2009 GANZHEITLICHES LIFE CYCLE MANAGEMENT GLIEDERUNG > Herausforderungen

Mehr

Factsheet: Ernährung und Klima

Factsheet: Ernährung und Klima Factsheet: Ernährung und Klima Die Landwirtschaft trägt aktuell mit rund 14 Prozent zu den globalen Treibhausgasemissionen bei. In Deutschland schlägt der Bereich Ernährung pro Jahr mit rund 4,4 t bei

Mehr

Corporate Social Responsibility in der Lebensmittelkette

Corporate Social Responsibility in der Lebensmittelkette Corporate Social Responsibility in der Lebensmittelkette Bio und regionale Kompetenz: Vielfalt in der Natur mehr Vielfalt an regionalen Produkten 12. und 13. Oktober 2010, Vilm Gliederung Was ist CSR?

Mehr

Fairer Handel Was ist das? Was macht MISEREOR? Was macht die GEPA? Was kann ich tun?

Fairer Handel Was ist das? Was macht MISEREOR? Was macht die GEPA? Was kann ich tun? Fairer Handel Was ist das? Was macht MISEREOR? Was macht die GEPA? Was kann ich tun? Was ist Fairer Handel? Was ist Fairer Handel? Fairer Handel ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz

Mehr

Bewusst wählen. Genuss aus der Region. Ökologischer Anbau Regionale Herkunft Fairer Handel

Bewusst wählen. Genuss aus der Region. Ökologischer Anbau Regionale Herkunft Fairer Handel Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz Bewusst wählen Genuss aus der Region Ökologischer Anbau Regionale Herkunft Fairer Handel Was bedeutet für den Lebensmitteleinkauf? Ökologisch

Mehr

Krautwisch - kulinarisch

Krautwisch - kulinarisch Krautwisch - kulinarisch Infos zum Workshop Zusammengestellt von Margot Klein Vorstandsmitglied der kfd-trier 1 Krautwisch oder Krautbuschen Traditionell in der Zeit um den kath. Feiertag Maria Himmelfahrt

Mehr

1989 Gründung des internationalen Slow Food Vereins. 1992 Gründung Slow Food Deutschland e.v.

1989 Gründung des internationalen Slow Food Vereins. 1992 Gründung Slow Food Deutschland e.v. Was ist Slow Food? Slow Food ist: Eine internationale öko-gastronomische, von Mitgliedern getragene, Non-Profit- Organisation. Ein 1989 gegründeter internationaler Verein - als Gegenbewegung zu Fast Food

Mehr

Landwirtschaft. Was wir erreichen: Wir bestimmen souverän, was auf unsere Felder, in unsere Geschäfte und auf unsere Teller kommt und was nicht!

Landwirtschaft. Was wir erreichen: Wir bestimmen souverän, was auf unsere Felder, in unsere Geschäfte und auf unsere Teller kommt und was nicht! Für Ernährungssouveränität Landwirtschaft betrifft uns alle: Was wir erreichen: Wir bestimmen souverän, was auf unsere Felder, in unsere Geschäfte und auf unsere Teller kommt und was nicht! Selbstbestimmung:

Mehr

Klimaschutz geht uns alle an!

Klimaschutz geht uns alle an! Bayerisches Staatsministerium für Klimaschutz geht uns alle an! Bildquelle: NASA; zusammengesetztes Satellitenbild aus ca. 800 km Höhe Die Lichtpunkte zeigen dicht besiedelte Flächen. Im Klartext heißt

Mehr

Anforderungen an eine nationale Ressourcenstrategie

Anforderungen an eine nationale Ressourcenstrategie Anforderungen an eine nationale Ressourcenstrategie Limits to welfare Source: Harry Lehmann, 1994 IV. Parlamentarischer Abend der Aachener Stiftung Kathy Beys Ressourceneffizienz für die postkarbone Gesellschaft

Mehr

Genuss oder Verdruss? Was bringt nachhaltige Ernährung?

Genuss oder Verdruss? Was bringt nachhaltige Ernährung? Genuss oder Verdruss? Was bringt nachhaltige Ernährung? Nachhaltigkeit ist in aller Munde, mittlerweile auch beim Essen. Leider kursieren wie zu allen Ernährungsfragen auch hier viele Irrtümer. Einen Tag

Mehr

Biolebensmittel regional, Klimagesund, identifizierbar?

Biolebensmittel regional, Klimagesund, identifizierbar? Kommunikation regionaler Bioprodukte: Statement Biolebensmittel regional, Klimagesund, identifizierbar? Qualität auf der ganzen Linie Premiumlebensmittel mit Mehrwert für Natur und Region 6. Oktober 2009

Mehr

Klimaschutz, Umwelt und Lebensmittel

Klimaschutz, Umwelt und Lebensmittel Klimaschutz, Umwelt und Lebensmittel Andrea Ebner-Pladerer ÖGUT Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik Überblickbli Begriff umweltfreundliche Ernährung Zusammenhänge Ernährung und Außer-Haus-Verzehr

Mehr

Weniger Fleisch. Dafür besseres. Aus der Nähe und zur richtigen Zeit. Für Gerechtigkeit sorgen. Besser Bio.

Weniger Fleisch. Dafür besseres. Aus der Nähe und zur richtigen Zeit. Für Gerechtigkeit sorgen. Besser Bio. Weniger Fleisch. Dafür besseres. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung sagt: Gesund sind rund 15 Kilo Fleisch im Jahr. Deutschland liegt bei 90 Kilo. Massenhaft billiges Fleisch ist ohne Tierquälerei

Mehr

Umwelt- und Klimaauswirkungen des Lebensmittelverzehrs und der Verluste in Deutschland Dr. Ulrike Eberle, Jacob Fels

Umwelt- und Klimaauswirkungen des Lebensmittelverzehrs und der Verluste in Deutschland Dr. Ulrike Eberle, Jacob Fels Umwelt- und Klimaauswirkungen des Lebensmittelverzehrs und der Verluste in Deutschland Dr. Ulrike Eberle, Jacob Fels Münster, 21. November 2014 Agenda Ziel & Hintergrund der Studie Vorgehen & Methodik

Mehr

Damit Würde Wirklichkeit wird

Damit Würde Wirklichkeit wird Evangelisch-lutherisches Missionswerk in Niedersachsen Stiftung privaten Rechts Georg-Haccius-Straße 9 29320 Hermannsburg Postfach 1109 29314 Hermannsburg Damit Würde Wirklichkeit wird Grundsätze der Entwicklungsarbeit

Mehr

Regional und Öko! Regional oder Öko?

Regional und Öko! Regional oder Öko? Regional und Öko! Regional oder Öko? Nicole Weik, FiBL Was erwartet euch? Das FiBL stellt sich vor Trend Regionalität: Zahlen, Daten, Fakten Definition: Was ist eine Region? Was macht ein regionales Produkt

Mehr

Das Konzept der Nachhaltigkeit

Das Konzept der Nachhaltigkeit Brundtland-Bericht (Weltkommission für Umwelt und Entwicklung) 1987: Wir benötigen ein Konzept globaler Entwicklung, das die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, daß künftige Generationen

Mehr

Hunger und die globale Entwicklung Wie isst die Welt heute und morgen? Ringvorlesung Konflikte der Gegenwart und Zukunft

Hunger und die globale Entwicklung Wie isst die Welt heute und morgen? Ringvorlesung Konflikte der Gegenwart und Zukunft Hunger und die globale Entwicklung Wie isst die Welt heute und morgen? Ringvorlesung Konflikte der Gegenwart und Zukunft Dr. Wolfgang Jamann, Generalsekretär Welthungerhilfe - 2014 Welthunger-Index nach

Mehr

Dinner for you. unser Essen über den Tellerrand hinaus betrachtet

Dinner for you. unser Essen über den Tellerrand hinaus betrachtet Dinner for you unser Essen über den Tellerrand hinaus betrachtet Ausgangssituation und Ziele des Projektes Neben den altbekannten Themen wie Energie und Mobilität rückt das Thema Ernährung und Klima immer

Mehr

Dokumentationsleitfaden für die Projektbeschreibung zur Auszeichnung Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule 2012/2013

Dokumentationsleitfaden für die Projektbeschreibung zur Auszeichnung Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule 2012/2013 Dokumentationsleitfaden für die Projektbeschreibung zur Auszeichnung Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule 2012/2013 Bitte füllen Sie diesen Dokumentationsleitfaden am Computer aus.

Mehr

Natürlich geniessen. Wissen was gut ist. Alle Informationen zu einer gesunden Ernährung.

Natürlich geniessen. Wissen was gut ist. Alle Informationen zu einer gesunden Ernährung. Ökologisch betrachtet leben wir in der Schweiz weit über unsere Verhältnisse: Wir verbrauchen im Durchschnitt 2,4-mal mehr Ressourcen als auf dem Planeten verfügbar sind. Warum? Unser hoher Lebensstandard

Mehr

Ernährungssystem Schweiz Nachhaltig und in den Märkten gut positioniert. Système alimentaire suisse - durable et bien positionné sur les marchés

Ernährungssystem Schweiz Nachhaltig und in den Märkten gut positioniert. Système alimentaire suisse - durable et bien positionné sur les marchés Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement EVD Bundesamt für Landwirtschaft BLW Ernährungssystem Schweiz Nachhaltig und in den Märkten gut positioniert Système alimentaire suisse - durable et bien positionné

Mehr

Biodiversität & Unternehmen

Biodiversität & Unternehmen Biodiversität & Unternehmen Bedeutung und Umsetzung Matthäus Wuczkowski Follow Up Workshop DBU 02.03.2012 Jugend Zukunft Vielfalt Inhalt Biodiversität Unternehmen und Biodiversität Biodiversität im Marketing

Mehr

03.09.2013 NDS RUE 1. Inhalt. Konsequenzen aus dem 6.SEB: Was will der Bund erreichen?

03.09.2013 NDS RUE 1. Inhalt. Konsequenzen aus dem 6.SEB: Was will der Bund erreichen? Konsequenzen aus dem 6.SEB: Was will der Bund erreichen? Nationale Fachtagung der SGE Liliane Bruggmann, Leiterin Sektion Ernährungspolitik Inhalt 1. Internationalen Grundlagen 2. Nationalen Grundlagen:

Mehr

Genuss und Gesundheit - Übereinstimmung und Widersprüche Gesund durch nachhaltige Ernähung?

Genuss und Gesundheit - Übereinstimmung und Widersprüche Gesund durch nachhaltige Ernähung? Genuss und Gesundheit - Übereinstimmung und Widersprüche Gesund durch nachhaltige Ernähung? Österreichische Gesundheitsförderungskonferenz 4. Juni 2007, Salzburg Mag. Bettina Brandtner Seite 1 05.06.2007

Mehr

Warum sollen wir mehr pflanzliche Lebensmittel kaufen?

Warum sollen wir mehr pflanzliche Lebensmittel kaufen? Warum sollen wir mehr pflanzliche Lebensmittel kaufen? Dr. Niels Jungbluth ESU-services GmbH, Zürich E S U SGE Fachtagung 2014 Ernährung und Nachhaltigkeit Atelier 3: Ich kaufe überwiegend pflanzliche

Mehr

Woher stammt die Definition von Nachhaltigkeit? Wie wird Nachhaltigkeit definiert? Welche beiden Aspekte prägen die Definition von Nachhaltigkeit?

Woher stammt die Definition von Nachhaltigkeit? Wie wird Nachhaltigkeit definiert? Welche beiden Aspekte prägen die Definition von Nachhaltigkeit? Wie wird Nachhaltigkeit definiert? Woher stammt die Definition von Nachhaltigkeit? Nachhaltigkeit bedeutet, den Bedürfnissen der heutigen Generation zu entsprechen, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen

Mehr

Trends am Markt Entwicklung der KonsumentInnenbedürfnisse. Unternehmen Bauernhof 11.02.2009 Dr. Sophie Karmasin Karmasin.

Trends am Markt Entwicklung der KonsumentInnenbedürfnisse. Unternehmen Bauernhof 11.02.2009 Dr. Sophie Karmasin Karmasin. Trends am Markt Entwicklung der KonsumentInnenbedürfnisse Unternehmen Bauernhof 11.02.2009 Dr. Sophie Karmasin Karmasin.Motivforschung 1 Überblick 1 Gesellschaftliche Entwicklungen 2 Konsumtrends 3 Food

Mehr

Ernährungssouveränität

Ernährungssouveränität Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF Bundesamt für Landwirtschaft BLW Alpenkonvention: Plattform Landwirtschaft Ein Diskussionsbeitrag seitens Schweiz zum Thema Ernährungssouveränität

Mehr

Klimaschutz geht uns alle an!

Klimaschutz geht uns alle an! Klimaschutz geht uns alle an! Die Lichtpunkte zeigen dicht besiedelte Flächen. Im Klartext heißt das: hoher Energieverbrauch und damit Ausstoß von Treibhausgasen, insbesondere von. Sie verändern unser

Mehr

Blended-Learning-Kurs Der Blaue Planet /Leitung: Dr. Jeannette Behringer (LpB) Thementexte Dr. Doris Hayn

Blended-Learning-Kurs Der Blaue Planet /Leitung: Dr. Jeannette Behringer (LpB) Thementexte Dr. Doris Hayn Dr. Doris Hayn Nachhaltige Ernährung im Alltag umsetzen Ernährung im Wandel der Zeit Ernährung wurde bis in die 1960er Jahre in Deutschland vorrangig unter dem Blickwinkel von Nahrungssicherheit betrachtet.

Mehr

Gesundheitsförderung gegendert? GUT DRAUF als geschlechtersensibler Ansatz

Gesundheitsförderung gegendert? GUT DRAUF als geschlechtersensibler Ansatz Gesundheitsförderung gegendert? GUT DRAUF als geschlechtersensibler Ansatz Was man über Geschlechterunterschiede wissen sollte Geschlechterstereotype Programmierung des Mannes! Ich muss mit anderen konkurrieren,

Mehr

Regionale Produkte Imageträger der Region?

Regionale Produkte Imageträger der Region? Regionale Produkte Imageträger der Region? 1 Stellenwert der regionalen Vermarktung in Gesellschaft und Politik Dr. Cord Stoyke Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung

Mehr

I N F O R M A T I O N

I N F O R M A T I O N I N F O R M A T I O N zur Pressekonferenz mit Bundesminister Dipl.-Ing. Josef Pröll und Agrar-Landesrat Dr. Josef Stockinger am 9. Juli 2007 zum Thema "Linz Land Apfel-Birnsaft" Pröll/Stockinger Seite

Mehr

Auf einen Blick: Informationen zum Bio-Siegel

Auf einen Blick: Informationen zum Bio-Siegel Auf einen Blick: Informationen zum Bio-Siegel Klarheit für Verbraucher Auf einen Blick Eine Vielzahl unterschiedlicher Öko-Kennzeichen machte es noch vor wenigen Jahren den Verbrauchern schwer, den Überblick

Mehr

Ressourcen? Wieviel Energie, Wasser, Rohstoffe usw. brauchen wir in unserem täglichen Leben? Und leben wir schon im grünen Bereich?

Ressourcen? Wieviel Energie, Wasser, Rohstoffe usw. brauchen wir in unserem täglichen Leben? Und leben wir schon im grünen Bereich? Leben auf GANZ IN UNSEREM ELEMENT (zu) großem Wie hoch ist unser Verbrauch an Natur und Ressourcen? Wieviel Energie, Wasser, Rohstoffe usw. brauchen wir in unserem täglichen Leben? Und leben wir schon

Mehr

Crashkurs IHK Prüfung

Crashkurs IHK Prüfung Mach die Pr fung einfacher! Lerne in Webinaren mit Lernvideos wann du willst wo du willst so oft du willst. Crashkurs IHK Prüfung 3.1. VWL Grundlagen 3.1. VWL Grundlagen # Welches sind die 5 Bed rfnis

Mehr

Nachhaltige Ernährung in der Praxis Ein Leitfaden für Workshops und Kochkurse

Nachhaltige Ernährung in der Praxis Ein Leitfaden für Workshops und Kochkurse Nachhaltige Ernährung in Praxis Ein Leitfaden für Workshops und Kochkurse Nachhaltig essen und trinken - Wir machen mit! Bei Workshops und Kochkursen sind Nachhaltigkeitsaspekte aus unterschiedlichen Handlungsfeln

Mehr

Vorgaben für die Bewertung der Schülerleistungen

Vorgaben für die Bewertung der Schülerleistungen Vorgaben für die Bewertung der Schülerleistungen Teilleistungen Kriterien a) inhaltliche Leistung Teilaufgabe 1 1 beschreibt das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung, z. B.: Entwicklung, die den Bedürfnissen

Mehr

Die strategische Ausrichtung eines Handelsunternehmens auf Nachhaltigkeit

Die strategische Ausrichtung eines Handelsunternehmens auf Nachhaltigkeit Die strategische Ausrichtung eines Handelsunternehmens auf Nachhaltigkeit CDG-Dialogreihe "Wirtschaft und Entwicklungspolitik" 28. November 2013 REWE Group Gesamtumsatz 2012 49,7 Mrd. Anzahl der Beschäftigten

Mehr

dein geld regiert die WELT!

dein geld regiert die WELT! Katholische Junge Gemeinde Diözesanverband Paderborn dein geld regiert die WELT! Dein Geld regiert die Welt Dein Geld regiert die Welt Dein Geld regiert die Welt Wir konsumieren kritisch! saisonal und

Mehr

Nachhaltige Produktion und gesunde Ernährung. 12.3.2009 in Oberjosbach Hartmut König, Verbraucherzentrale Hessen

Nachhaltige Produktion und gesunde Ernährung. 12.3.2009 in Oberjosbach Hartmut König, Verbraucherzentrale Hessen Nachhaltige Produktion und gesunde Ernährung 12.3.2009 in Oberjosbach Hartmut König, Verbraucherzentrale Hessen Übersicht Nachhaltigkeit aus Verbrauchersicht Regionale Produkte und Transporte Qualitätsanforderungen

Mehr

Zukunftsfähiges Deutschland

Zukunftsfähiges Deutschland 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. BUND/MISEREOR (Hrsg.) Zukunftsfähiges Deutschland Ein Beitrag zu

Mehr

Gemeinsam für die Region

Gemeinsam für die Region Gemeinsam für die Region Aus Liebe zur Region Was ist biofair und regional? Das Label biofair und regional kennzeichnet biologische Lebensmittel, die unter fairen Bedingungen in der Region erzeugt, verarbeitet

Mehr

Nachhaltigkeit was ist das und was soll das eigentlich?

Nachhaltigkeit was ist das und was soll das eigentlich? Nachhaltigkeit Nachhaltigkeit was ist das und was soll das eigentlich? Nachhaltigkeit. Ein Wort das heute allgegenwärtig ist: Die Rede ist von nationalen Nachhaltigkeitsstrategien, von einem Umstieg auf

Mehr

Forum Ernährung. Referent: Stefan Lux M.Sc. Public Health Nutrition -1-

Forum Ernährung. Referent: Stefan Lux M.Sc. Public Health Nutrition -1- Forum Ernährung Ökologische Aspekte in der Ernährungsberatung Referent: Stefan Lux M.Sc. Public Health Nutrition -1- Hintergrund Parallel zur Entfremdung der Lebensmittelherstellung und zubereitung wächst

Mehr

Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement. Beratung von Kommunen zur nachhaltigen Entwicklung im Zeitalter der Energiewende und des globalen Klimawandels

Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement. Beratung von Kommunen zur nachhaltigen Entwicklung im Zeitalter der Energiewende und des globalen Klimawandels Kommunales Nachhaltigkeitsmanagement Beratung von Kommunen zur nachhaltigen Entwicklung im Zeitalter der Energiewende und des globalen Klimawandels Ursprung und Sinn der Nachhaltigkeit Haußwirthliche Nachricht

Mehr

Noch eben kurz die Welt retten - Zukunftswerkstatt Entwicklungspolitik

Noch eben kurz die Welt retten - Zukunftswerkstatt Entwicklungspolitik Noch eben kurz die Welt retten - Zukunftswerkstatt Entwicklungspolitik 18. Oktober 2014 im Rathaus Bremen Dokumentation 1 M it Beschluss vom 25. September 2014 hat die Bremische Bürgerschaft (Drs. 18/1438)

Mehr

Botschafterin/Botschafter der Alpinen Genüsse und des kulinarischen Erbes in Südtirol

Botschafterin/Botschafter der Alpinen Genüsse und des kulinarischen Erbes in Südtirol Botschafterin/Botschafter der Alpinen Genüsse und des kulinarischen Erbes in Südtirol Berufsbegleitender Lehrgang Zusammenarbeit der Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Haslach mit der Landeshotelfachschule

Mehr

Regionale Lebensmittel: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser? Die Sicht des Verbrauchers

Regionale Lebensmittel: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser? Die Sicht des Verbrauchers Regionale Lebensmittel: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser? Die Sicht des Verbrauchers DI in Nicole Kajtna, ÖGUT Netzwerk Land / Seminar 14. Juni 2011, Lebensministerium, Wien Überblick: ÖGUT nachhaltiger

Mehr

Informationsblatt: Biodiesel in Deutschland

Informationsblatt: Biodiesel in Deutschland Kurzübersicht Informationsblatt: Biodiesel in Deutschland Biodiesel hat einen Marktanteil von ca. 6% am deutschen Dieselkraftstoffmarkt. Produktion in Deutschland: 2,6 Mio. t/jahr; Kapazität 4,8 Mio. t/jahr.

Mehr

COTTON MADE IN AFRICA HILFE ZUR SELBSTHILFE DURCH HANDEL

COTTON MADE IN AFRICA HILFE ZUR SELBSTHILFE DURCH HANDEL COTTON MADE IN AFRICA HILFE ZUR SELBSTHILFE DURCH HANDEL BAUMWOLLE MIT SOZIALEM MEHRWERT ZU MARKTPREISEN Nachhaltigkeitsziele sind heute ein wichtiger Bestandteil vieler Unternehmensstrategien. Gleichzeitig

Mehr

Nachhaltige Ernährung was macht die Stadt Zürich?

Nachhaltige Ernährung was macht die Stadt Zürich? Nachhaltige Ernährung was macht die? Beat von Felten / Sonja Gehrig Wissenschaftliche Mitarbeiter Umwelt- und Gesundheitsschutz (UGZ) Supurbfood - Beispiele zur nachhaltigen Ernährung 15-1-2015 1 Inhalt

Mehr

Dialogforum Corporate Social Responsibility

Dialogforum Corporate Social Responsibility Dialogforum Corporate Social Responsibility Beiträge zur Engagementstrategie für Baden-Württemberg FET Unternehmerisches gesellschaftliches Engagement Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg

Mehr

Agrarpolitik 2014-17. Stellungnahme Uniterre zur Botschaft des Bundesrates

Agrarpolitik 2014-17. Stellungnahme Uniterre zur Botschaft des Bundesrates Agrarpolitik 2014-17 Stellungnahme Uniterre zur Botschaft des Bundesrates Mai 2012! Valentina Hemmeler Maïga, Gewerkschaftssekretärin! Zuständig für Agrarpolitik und Ernährungssouveränität! 1 Ernährungssouveränität

Mehr

Nachhaltige Entwicklung Was ist das? PHA General Studies and Social Skills

Nachhaltige Entwicklung Was ist das? PHA General Studies and Social Skills Nachhaltige Entwicklung Was ist das? Folie 1 Folie 2 Wintersport auch ohne Schnee Folie 3 Heizen mit Öl entschieden richtig Folie 4 Quelle: Bundesamt für Energie Folie 5 Konzentration von CO2 in der Atmosphäre

Mehr

Nachhaltiges Bauen zieht in Gewerbebauten ein

Nachhaltiges Bauen zieht in Gewerbebauten ein Nachhaltiges Bauen zieht in Gewerbebauten ein Univ.-Prof. Dr. Peter Maydl Institut für Materialprüfung und Baustofftechnologie (IMBT) TU Graz Das neue Bauen: nachhaltige und integrale Gewerbebauten Graz,

Mehr

Klimabewusstsein und CO 2 -armes Alltagsverhalten aus Sicht der Frankfurter Bevölkerung Ergebnisse einer empirischen Befragung

Klimabewusstsein und CO 2 -armes Alltagsverhalten aus Sicht der Frankfurter Bevölkerung Ergebnisse einer empirischen Befragung Klimabewusstsein und CO 2 -armes Alltagsverhalten aus Sicht der Frankfurter Bevölkerung Ergebnisse einer empirischen Befragung Dr. Immanuel Stieß (ISOE) Pressegespräch KlimaAlltag: Wie weit sind die Frankfurterinnen

Mehr

KlimaAktiv ARBEITSBLATT KONSUM 1

KlimaAktiv ARBEITSBLATT KONSUM 1 KlimaAktiv ARBEITSBLATT KONSUM 1 Klimafreundlich einkaufen Wenn du im Supermarkt einkaufst, gibt es mehrere Aspekte, die zu beachten sind: Sind die Produkte: Regionale Produkte (aus Südtirol oder der nächsten

Mehr

Nachhaltigkeitskommunikation und Marketing

Nachhaltigkeitskommunikation und Marketing Nachhaltigkeitskommunikation und Marketing Transparenz und Glaubwürdigkeit von Nachhaltigkeitsaktivitäten in der Kundenkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit B.A.U.M.-Jahrestagung Nürnberg, 10. Juni 2013

Mehr

Wie viel Energie verbrauchen wir wirklich? Zahlen zum Bedarf. Josef Jochum

Wie viel Energie verbrauchen wir wirklich? Zahlen zum Bedarf. Josef Jochum Wie viel verbrauchen wir wirklich? Zahlen zum Bedarf Universität Tübingen Physikalisches Institut Kepler Center for Astro and Particle Physics -Einheit kwh z.b.: Heizlüfter-1000 W eine Stunde laufen lassen

Mehr

GUARANITO... weil Fairness Power gibt!

GUARANITO... weil Fairness Power gibt! GUARANITO...... weil Fairness Power gibt!... DEN PRODUZENTINNEN... Coopeagri, Costa Rica CGTSM, Brasilien Rohrzucker Guaraná-Extrakt... DEN VERBRAUCHERINNEN... Guaranito belebt! GUARANITO...... weil Fairness

Mehr

I. Konzeptionelle Grundsatzüberlegungen Drei-Säulen-Modell. Lokale Agenda 21-Nachhaltige Entwicklung Lebensvielfalt in einer gesunden Umwelt

I. Konzeptionelle Grundsatzüberlegungen Drei-Säulen-Modell. Lokale Agenda 21-Nachhaltige Entwicklung Lebensvielfalt in einer gesunden Umwelt I. Konzeptionelle Grundsatzüberlegungen Drei-Säulen-Modell Lokale Agenda 21-Nachhaltige Entwicklung Lebensvielfalt in einer gesunden Umwelt lokale Agenda 21 in den Gemeinden - das Büro der lokalen Agenda

Mehr

Masterplan 100% Klimaschutz Angebote für Kommunen

Masterplan 100% Klimaschutz Angebote für Kommunen Kreisausschuss Marburg-Biedenkopf Masterplan 100% Klimaschutz Angebote für Kommunen Stefan Franke / Masterplanmanager Fachdienst Klimaschutz+Erneuerbare Energien Lahntal, 16.Mai 2014 Masterplan 100 % Klimaschutz

Mehr

Kriterienkatalog 09001 22. Nov. 2012 Lebensmittel sowie Erzeugnisse aus biologischer Landwirtschaft

Kriterienkatalog 09001 22. Nov. 2012 Lebensmittel sowie Erzeugnisse aus biologischer Landwirtschaft Kriterienkatalog 09001 22. Nov. 2012 Lebensmittel sowie Erzeugnisse aus biologischer Landwirtschaft ÖkoKauf Wien Arbeitsgruppe 09 Lebensmittel Arbeitsgruppenleiter: Dr. Bernhard Kromp MA 49 - Bio Forschung

Mehr

SOJA - LEBENSMITTEL MIT ZUKUNFT

SOJA - LEBENSMITTEL MIT ZUKUNFT Foto: Verein Soja aus Österreich - Soja Roadtour 2011 Wien SOJA - LEBENSMITTEL MIT ZUKUNFT ELISABETH FISCHER Foto: Kochworkshop Wifi Eisenstadt Elisabeth Fischer SOJAPRODUKTE IN DER MENSCHLICHEN ERNÄHRUNG

Mehr

Christliche Arbeiterjugend Deutschland e.v. Nachhaltigkeit in der CAJ

Christliche Arbeiterjugend Deutschland e.v. Nachhaltigkeit in der CAJ Christliche Arbeiterjugend Deutschland e.v. Nachhaltigkeit in der CAJ Eine Checkliste Die CAJ Deutschland hat sich mit einem Beschluss auf dem Leitungsrat 2012 einstimmig dazu verpflichtet in ihrem Handeln

Mehr

Glücksmaximierung statt Nachhaltigkeit

Glücksmaximierung statt Nachhaltigkeit Glücksmaximierung statt Nachhaltigkeit Implikation der Erkenntnisse von Glücks- und Verhaltensökonomie für Grüne Politik Bastien Girod, Natinoalrat Grüne Schweiz Agenda Was ist das Ziel grüner Politik?

Mehr

Nachhaltigkeit bei der REWE Group

Nachhaltigkeit bei der REWE Group 14. Eine-Welt-Landeskonferenz, Dr. Daniela Büchel, REWE Group Die REWE Group in Zahlen (2008) Gesamtumsatz 49,8 Mrd. national: 68,2 % international: 31,8 % Anzahl der Beschäftigten 319.292 Anzahl der Märkte

Mehr

Gibt es einen Unterschied der Begriffe "bio" und "öko"?

Gibt es einen Unterschied der Begriffe bio und öko? Gibt es einen Unterschied der Begriffe "bio" und "öko"? Nein. Die Begriffe "bio" und "öko" werden synonym benutzt. Beide sind im Zusammenhang mit Lebensmitteln gleichermaßen für Produkte, die nach den

Mehr

Der Biolandbau nachhaltig für das Klima und. Dr. Urs Niggli

Der Biolandbau nachhaltig für das Klima und. Dr. Urs Niggli Der Biolandbau nachhaltig für das Klima und die Vielfalt. Dr. Urs Niggli Auswirkungen des Klimawandels auf Österreich: Durchschnittliche Temperaturen nehmen im Winter um 1 bis 3 o C, und im Sommer um 1.5

Mehr

Nachhaltigkeit und Biodiversität im Einzelhandel Hot Spot Analyse und Pro Planet Strategie

Nachhaltigkeit und Biodiversität im Einzelhandel Hot Spot Analyse und Pro Planet Strategie Nachhaltigkeit und Biodiversität im Einzelhandel Hot Spot Analyse und Pro Planet Strategie Dr.Josef Lüneburg-Wolthaus Strategic Quality Department 1 Die Nachhaltigkeitsstrategie Die Zahlen 2010 Gesamtumsatz

Mehr

Von der Abfall- zur Kreislaufwirtschaft. Die Strategie des Bundes

Von der Abfall- zur Kreislaufwirtschaft. Die Strategie des Bundes Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Umwelt BAFU Abteilung Abfall und Von der Abfall- zur Kreislaufwirtschaft Die Strategie des Bundes Dr. Michel

Mehr

Nachhaltigkeit - Sustainability. Die Welt im Fokus The world in focus

Nachhaltigkeit - Sustainability. Die Welt im Fokus The world in focus Nachhaltigkeit - Sustainability Die Welt im Fokus The world in focus 1 Nachhaltigkeit ein paradoxer Orientierungsbegriff Hans Carl von Carlowitz (1645 1714) Sylvicultura Oeconomica: Haußwirthliche Nachricht

Mehr

Umweltfokussiertes Supply Chain Management

Umweltfokussiertes Supply Chain Management Peggy Sommer Umweltfokussiertes Supply Chain Management Am Beispiel des Lebensmittelsektors Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Matthias Kramer Deutscher Universitäts-Verlag IX INHALTSVERZEICHNIS Geleitwort

Mehr

Kodex für Lieferanten

Kodex für Lieferanten Kodex für Lieferanten der Firma SIMONSWERK für die Standorte Simonswerk GmbH Bosfelder Weg 5 D- 33378 Rheda-Wiedenbrück und Simonswerk GmbH & Co. KG Liesebühl 20 37308 Heiligenstadt Der Kodex für Lieferanten

Mehr

BAUEN WIR DIE WELT, DIE WIR UNS WÜNSCHEN!

BAUEN WIR DIE WELT, DIE WIR UNS WÜNSCHEN! BAUEN WIR DIE WELT, DIE WIR UNS WÜNSCHEN! Der Konsumenten Verband ist die älteste Konsumentenvereinigung in der Schweiz. Er wurde 1955 gegründet. Im Verband sind regionale Konsumentenvereine, Institutionen,

Mehr

Bio ein Mehrwert in jeder Hinsicht

Bio ein Mehrwert in jeder Hinsicht Bio ein Mehrwert in jeder Hinsicht Tollwood Kulturfestival München. Stephanie Weigel, Bereichsleitung Mensch und Umwelt Tollwood Festival Was ist Tollwood? Internationales Kulturfestival Gegründet 1988

Mehr

Hier ist noch Platz für ein Atomkraftwerk, sagen die Konservativen. Mehr SPD für Europa.

Hier ist noch Platz für ein Atomkraftwerk, sagen die Konservativen. Mehr SPD für Europa. Hier ist noch Platz für ein Atomkraftwerk, sagen die Konservativen. Mehr SPD für Europa. 7. Juni Europawahl Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Europawahl am 7. Juni ist eine Richtungsentscheidung.

Mehr

Kampf um Zeit Emanzipatorische Potentiale einer Arbeitszeitverkürzung. Carina Altreiter, Franz Astleithner

Kampf um Zeit Emanzipatorische Potentiale einer Arbeitszeitverkürzung. Carina Altreiter, Franz Astleithner Kampf um Zeit Emanzipatorische Potentiale einer Arbeitszeitverkürzung Carina Altreiter, Franz Astleithner Gutes Leben für Alle - Kongress 21.02.2015, Wien Soziologische Perspektiven auf Arbeitszeit Blick

Mehr

Lokale Agenda 21 - Was ist das? Franz-Albert Heimer

Lokale Agenda 21 - Was ist das? Franz-Albert Heimer Lokale Agenda 21 - Was ist das? Franz-Albert Heimer Ein lokaler Agenda-Prozeß hat den Zweck, die Entwicklung einer Kommune allmählich am Nachhaltigkeitsziel zu orientieren. Dies soll durch eine langfristige,

Mehr

ANSPRUCH UND ARBEITSWEISE

ANSPRUCH UND ARBEITSWEISE 1 Lokale Entwicklungsstrategien für die Region Altenbeken, Augustdorf, Bad Lippspringe, Blomberg, Horn-Bad Meinberg, Lügde, Schieder-Schwalenberg und Schlangen 2 ANSPRUCH UND ARBEITSWEISE Quellenangabe:

Mehr

Willkommen bei der Weihe GmbH. Nachhaltigkeitskonzept

Willkommen bei der Weihe GmbH. Nachhaltigkeitskonzept Willkommen bei der Weihe GmbH Nachhaltigkeitskonzept Wir verstehen als Nachhaltigkeit das Prinzip des Zusammenspiels der drei Dimensionen - Ökologie - Ökonomie - Soziales. Im Zusammenhang mit Verbraucherverhalten

Mehr

GUT DRAUF und BodyTalk. Die Kooperation GUT DRAUF und BodyTalk

GUT DRAUF und BodyTalk. Die Kooperation GUT DRAUF und BodyTalk GUT DRAUF und BodyTalk Die Kooperation GUT DRAUF und BodyTalk GUT DRAUF Die Grundlagen Jugendaktion zur Gesundheitsförderung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Zielgruppe sind Jugendliche

Mehr

Wie wollen wir leben?

Wie wollen wir leben? Prof. Dr. Heike Molitor FB Landschaftsnutzung und Naturschutz hmolitor@hnee.de Wie wollen wir leben? Prof. Dr. Heike Molitor Fachbereich Landschaftsnutzung und Naturschutz Hochschule für nachhaltige Entwicklung

Mehr

HERKUNFTSBESTIMMUNG VON KÄSE MIT BIO-KULTUREN VON ALP

HERKUNFTSBESTIMMUNG VON KÄSE MIT BIO-KULTUREN VON ALP HERKUNFTSBESTIMMUNG VON KÄSE MIT BIO-KULTUREN VON ALP Aktueller Stand - Perspektiven Inhaltsübersicht 1. Einführung Bedeutung der Herkunft von Lebensmitteln Lebensmittelqualität & Food-Labels 2. Nachweis

Mehr

IN FORM im Job Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern erhalten

IN FORM im Job Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern erhalten IN FORM im Job Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern erhalten IN FORM - Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung Stefanie Hollberg, Diplom-Sportwissenschaftlerin Referat

Mehr

Sporternährung. Team Solothurn / Zuchwil - Theorie

Sporternährung. Team Solothurn / Zuchwil - Theorie Team Solothurn / Zuchwil - Theorie Sporternährung 1. Einführung 2. Kohlenhydrate 3. Flüssigkeit 4. Matchtag 5. Training 6. Regeneration 7. Team Solothurn / Zuchwil 8. Zusammenfassung 9. Lebensmittelpyramide

Mehr