BRIC - Newcomer-Guide The winner takes it all

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1 BRIC - Newcomer-Guide The winner takes it all Igelmann CEO von Egel Equalizer CEO von Bavarian Consulting Skydevment CEO von Sky Venture Capital Tr0nYx CEO von Tr0n Investment Anerg CEO von Vero Aviation 4. Juni 2015 (Öffentliche Version) 1

2 Inhaltsverzeichnis 1 Vorwort Zielgruppe und Unterschiede zu anderen Guides Die Best Revenue Investment Companies - BRIC Einführung in das User Interface Das Profil Das Datenblatt Der Kurs Newcomer-Schutz Premium-Account Anleihzins Kredite Zertifikate Kapitalmaßnahmen Vermeintlicher Schutz durch das Privatdepot Community Chat IRC Tutoren Administratoren Indizes Userprojekte Eine Auswahl Die Klasse der BRIC-X Indizes Statistikamt Diverse andere Guides Kennzahlen Fair Price Fair-Price-Wachstums-Prognose Buchwert Kurs-Gewinn-Verhältnis BRIC - School of Business Die Initiatoren Das Programm Einstieg in das aktive Geschäft Die erste Aktie Die erste Anleihe Der Wachstumsmotor Anleihen Auswirkungen auf den Markt sowie den Zinssatz Richtiger Umgang mit Anleihen Aktienhandel Handel mit sich in Liquidation befindlichen Gesellschaften Daytrading - Market Maker Long-Holds Orderregeln Erklärung der Kriterien Betroffene Gesellschaften

3 Auswahlkriterien Ausführung Zertifikate Risiken Herangehensweise Zusatz-Software Greasemonkey-Skript IRC-Clients Nachwort 15 3

4 1 Vorwort 1.1 Zielgruppe und Unterschiede zu anderen Guides Der Newcomer-Guide der BRIC soll sich durch seine Ausführlichkeit, Genauigkeit und seine Verwendbarkeit für mehrere Spielstufen auszeichnen. Der Guide richtet sich zwar in erster Linie an tatsächliche Newcomer, jeder ältere Spieler wird trotzdem keinerlei Kompetenzen einbüßen, wenn er sich dieses Werk zu Gemüte führen sollte. Im Unterschied zu anderen Guides werden hier nicht nur die internen Möglichkeiten des AG-Spiels behandelt, ein großer Teil dieses Werks widmet sich diversen Userprojekten und der richtigen Nutzung aller Informationsportale. Die BRIC schrieben diesen Guide aus dem bedrückenden Gefühl heraus, dass immer mehr Spieler das Spiel betraten und aufgrund mangelndem Verständnis wieder verließen, dies führen wir auf die Streuung der für Newcomer wichtigen Informationen zurück. Dieses Werk soll Abhilfe schaffen und die für die ersten Schritte sowie weiteren Schritte in Richtung der Optimierung der eigenen AG zwingend benötigten Informationen zusammenfassen. Jedes Mitglied der BRIC steht für Rückfragen, Kritik und Anregungen bezüglich dieses Werkes und allen anderen Projekten der BRIC zur Verfügung. 1.2 Die Best Revenue Investment Companies - BRIC Die Best Revenue Investment Companies - Herausgeber dieses Werkes - stellen einen Zusammenschluss zielstrebiger noch junger sowie etablierter Gesellschaften dar. Sogenannte Maßstäbe für gesundes Wachstum halten die BRIC für zu niedrig angesetzt, sie haben es sich zum Ziel gemacht diese zu übertreffen und alles an dafür nötigem Wissen ihren Partnern sowie Schützlingen konstruktiv zu vermitteln. Alle Mitglieder verpflichten sich zu absoluter Diskretion und Solidarität gegenüber dem gesamten Index. Öffentliche Diskussionen gehen die BRIC als geschlossene Einheit an, unterstützt und belebt werden diese durch die zahlreichen Userprojekte der BRIC, die im weiteren Verlauf dieses Werks genauer erläutert werden. 4

5 2 Einführung in das User Interface 2.1 Das Profil Das Datenblatt Bei dem Datenblatt handelt es sich um eine Übersicht über verschiedene Fundamentaldaten eines Unternehmens zu diesen gehört der Buchwert, der FP, das KGV,der Spread sowie der Kurs. Das Datenblatt biete dem potentiellen Investor die Möglichkeit eine schnelle oberflächliche Bewertung der Gesellschaft vorzunehmen Der Kurs Wie auf der Grafik zu erkennen ist gibt es nicht einen einzelnen Kurse sondern drei verschiedene Kursangaben, die jeweils eine unterschiedliche Bedeutung haben. Der Kurs auf der linken Seite (grüne Schrift) wird Geldkurs genannt, er gibt an zu welchem Kurs aktuell ein Inve- 5

6 stor bereit ist das Papier zu kaufen. Der Kurs in der Mitte (schwarze Schrift) gibt Kurs der letzten Transaktion beziehungsweise in Ausnahmefällen den Geldkurs oder Briefkurs an, dies wird durch den Buchstaben in der Klammer gekennzeichnet. Der Kurs auf der rechten Seite (rote Schrift) wird Briefkurs genannt, er gibt an zu welchem Kurs aktuell ein Investor bereit ist die Aktie zu verkaufen. Weiterhin gibt es einige Besonderheiten bezüglich des Kurses des letzten Handels. Hier bei wird wieder zwischen dem Brief- und dem Geldkurs unterschieden. Wird der Kurs, wie auf dieser folgenden Grafik, mit einem (B) angegeben, so liegt der aktuelle Briefkurs unterhalb des letzten Handelskurses und wird als neuer temporärer Kurs verwenden. Sollte der Kurs mit einem (G) gekennzeichnet sein, wie in der folgenden Grafik dargestellt, so liegt der aktuelle Geldkurs über dem letzten Handelskurs und wird als neuer temporärer Kurs verwendet. 3 Newcomer-Schutz Das Spiel bietet für Newcomer in den ersten Wochen einen umfangreichen Schutz, einige Features sind für gewisse Zeit deaktiviert, andere in ihrer Komplexität eingeschränkt. Dies bietet sowohl Sicherheit als auch die Gefahr anfangs nicht sein ganzes Potenzial auszuschöpfen, der Regelfall wird jedoch die für jeden Neuling angenehme Sicherheit darstellen, die ihm die Gelegenheit gibt vor Aktivierung bestimmter Features eingehend darüber informiert zu werden beziehungsweise sich selbst zu informieren. 3.1 Premium-Account Die ersten sieben Tage im Spiel besitzt ihr einen Premium-Account, den ihr auch selbst verlängern könnt. Neben einigen angenehmen Features und gerade am Anfang sehr hilfreichen Kennzahlen, die man jedoch nie zu genau nehmen sollte, bietet er euch nach vierzehn Tagen einen Schutz vor Liquidation, das heißt ihr könnt inaktiv sein, wenn euer Premium-Account weiterhin aktiv ist und werdet in dieser Zeit nicht gelöscht. Alternativ bietet sich der Urlaubsmodus für maximal 28 Tage an. 3.2 Anleihzins Die ersten zwei Wochen nach Markteintritt sind Spieler vor einem schwankenden Zinssatz geschützt, dieser ist mit 1,2% für Anleihen konstant. Einerseits sind Newcomer durch diesen konstanten Zinssatz vor negativen Schwankungen im Gesamtmarkt geschützt, den sie nach ihrer kurzen Verweildauer im Spiel unmöglich kennen oder bewerten können, andererseits haben Schwankungen des Zinssatzes in den Bereich oberhalb der 1,2% keinen positiven Einfluss auf die Entwicklung der AG sowie die Rendite ihrer Anleihen. Anfangs ist bereits der Großteil des Vermögens in Anleihen investiert, die innerhalb der ersten Tage ausgezahlt werden, es bleiben e frei zu investieren. 6

7 3.3 Kredite Kredite sind eine hervorragende Möglichkeit trotz vollständig gebundenem Kapital kurzfristig Investitionen unter Berücksichtigung der Verluste durch Zinsen einzugehen, da Newcomer anfangs jedoch eher Fehlentscheidungen treffen, sind diese die ersten zwei Wochen nach Markteintritt von diesem Risiko befreit. Dies bedeutet, dass Kredite innerhalb dieser Zeit als Feature deaktiviert sind. 3.4 Zertifikate Zertifikate stellen ein enormes Gewinnpotenzial gerade für kleine Gesellschaften dar, da sie allerdings nach dem Prinzip Hop oder Top funktionieren gelten sie als äußerst risikoreich und ein neuer Spieler verliert aufgrund seiner bisher nicht vorhanden Erfahrung schnell einen großen Teil seines doch kleinen Startvermögens. Aus diesem Grund sind Zertifikate ebenfalls die ersten zwei Wochen nach Markteintritt gesperrt, nach dieser Zeit sollte eine intensive Auseinandersetzung mit diesem Part des Spiels problemlos möglich sein. Innerhalb der ersten zwei Woche sollte man sich folglich in Beobachtung üben. 3.5 Kapitalmaßnahmen Unter Kapitalmaßnahmen versteht man Kapitalerhöhungen sowie Kapitalherabsetzungen. Bei einer Kapitalerhöhung werden neue Aktien ausgeben, eine Kapitalherabsetzung stellt das Äquivalent hierzu dar. Wie bereits mehrfach erwähnt wurde, sind die ersten zwei Wochen innerhalb des Spiels als eine Art Phase zur Selbstfindung beziehungsweise zur Findung der eigenen Strategie gedacht, innerhalb dieser Zeit werden Newcomer folglich vor beiden Maßnahmen geschützt. Dies begründet sich vor allem im durch mehr Kapital ebenfalls steigenden Schwierigkeitsgrad als auch in der großen, regelwidrigen Gefahr der Kapitalvernichtung durch Kapitalherabsetzungen. 3.6 Vermeintlicher Schutz durch das Privatdepot Zu Beginn hält jeder CEO an seiner eigenen Gesellschaft genau ein Drittel aller Aktien privat in dem sogenannten Privatdepot. Dieses Privatdepot verlor bereits vor langer Zeit seinen tieferen Sinn und existiert nur noch um einen ansonsten angeblich nicht gewährleisteten Übernahmeschutz darzustellen. Dieses Argument ist insofern nicht schlagkräftig, weil eine aktive Gesellschaft nie übernommen würde, dies lässt ihr Kurs in jedem Fall nicht zu, diese Übernahme wäre eine gewaltig unrentable Übernahme. Ein Verkauf an einen sogenannten Treuhänder beziehungsweise gleichzeitigen Mentor bietet sich durchaus an, da mit wachsender Beteiligung an einer Gesellschaft auch das Interesse des Aktionärs am Lernprozess seiner Investition steigt. In jedem Fall kann man nur gewinnen, wenn man sich als solchen einen fähigen und bereits etablierten Spieler aussucht. 4 Community Das AG-Spiel verfügt über eine sehr kommunikative und aktive Community, die viele Möglichkeiten bietet mit anderen Spielern den ersten Kontakt und möglicherweise erste Partnerschaften aufzubauen, nachfolgend sollen die einzelnen Möglichkeiten erläutert werden. 4.1 Chat Der Chat ist erstklassig für die ein oder andere Blödelei, wenn sich der Tag seinem Ende nähert, ansonsten ist er eigentlich nur für die PR-Abteilung und den ersten Kontakt mit anderen Spielern brauchbar. 7

8 4.1.1 IRC Der IRC hingegen ist ein externer Chat der BRIC, dieser wird für sachliche Diskussionen bezogen auf das Spiel und privatere Unterhaltungen genutzt. Der Verlauf wird nicht gespeichert, entsprechend sicherer und privat ist dieser Chat mit all seinen Channels, die separat für jeden Index auf Anfrage eingerichtet werden können. Desweiteren gibt es für diverse Projekte der BRIC eigene Channels und natürlich auch einfach die Möglichkeit mal ein gepflegtes Gespräch mit Mitgliedern dieses mittlerweile etablierten Indizes zu führen. 4.2 Tutoren Jeder Newcomer bekommt einen Tutor zugewiesen, bei Fragen ist es ratsam sich einfach an diesen zu wenden, wenn dieses Werk nicht ausreichend Hilfe bieten kann. Antworten sind von ihnen immer präzise und zügig erstellt, außerdem sind sie weitaus kompetenter als es der Großteil der Kommentare im Chat ist. Alternativ kann der bereits erwähnte Treuhänder oder Mentor die Aufgaben des Tutor auch übernehmen, oft ist dies eine wesentlich persönlichere Variante, die Tutoren werden so außerdem noch entlastet. 4.3 Administratoren Im Falle von Fragen bezüglich des Regelwerks sollte man sich über das Support-System bei den Administratoren melden, für Fragen zum allgemeinen Spielgeschehen sind diese zwar auch meist verfügbar, aufgrund des Zeitmangels aller Administratoren ist es jedoch vorzuziehen einen beziehungsweise den einem zugewiesen Tutor um Rat zu fragen. 4.4 Indizes Gerade zu Anfang ist es ratsam sich einen Index zu suchen, der auf das Coaching von Newcomern spezialisiert ist, eine weitere Möglichkeit ist der enge Kontakt mit einem solchen Index. Die BRIC sind ein solcher Index. Das nachfolgend beschriebene Projekt der BRIC Trading School soll es Newcomern ermöglichen einen Einblick in die Geschehnisse am Markt zu bekommen. Abgesehen von Projekten wie diesem, was bisher in seiner Art einzigartig ist, gibt es häufig neuere Indizes für Newcomer, den aktuellen Stand fragt man bevorzugt über die Highscoreliste oder den Chat ab. 4.5 Userprojekte Einige Gruppen von Spielern, die sich meist im selben Index befinden, haben sich in der letzten Zeit vermehrt dazu entschlossen das Spiel um weitere Medien zu erweitern, es kamen Blogs, Ratingagenturen, richtige Indizes und Boulevard-Blätter hinzu, im Einzelnen existiert eine halbwegs aktuelle Liste unter dem Menupunkt Userprojekte. Diese Projekte bilden für jeden Spieler eine unglaublich gute Informationsbasis und die Möglichkeit sich selbst Anregungen für eigene Ideen zu suchen, sie sollten jedenfalls regelmäßig studiert werden Eine Auswahl 1. Marktinsi.de (http://marktinsi.de/) : Ein von der OPEC geleitetes Portal rund um Analysen, Meinungen, Ratings und den hauseigenen Leitindex OPEX Ma guggn Ma gazin (http://www.maguggn.de/) : Ein vom CEO RenardCilius geleitetes Portal rund um Meinungen, Analysen und die hauseigene Ratingagenturen. 3. BRIC.finance (http://www.bric.finance/) : Ein von den BRIC geleitetes Portal rund um Meinungen, Analysen, Newcomer-Coaching und die hauseigenen Leitindizes. 4. Statistikamt 2.0 (http://stats.bric.finance/) : Ein von den BRIC geleitetes Portal rund um Statistiken und Daten-Sammlungen. 8

9 4.5.2 Die Klasse der BRIC-X Indizes Diese Klasse der Indizes stellen die Leitindizes der BRIC dar. Was ist der BRIC-X? Bei der Indexklasse BRIC-X handelt es sich um Indizes, die die Entwicklung der Börsenwerte der sich im Freefloat befindlichen Aktien darstellen. Die Indizes unterscheiden sich vor allem in der Zusammensetzung sowie der Gewichtung der einzelnen Gesellschaften. Der BRIC-X30 gibt beispielsweise die Entwicklung der dreißig nach FP-Wert größten Aktiengesellschaften im AG-Spiel an. Der BRIC-X10 ist als eine Auskoppelung aus dem BRIC-X30 zu verstehen, welcher die zehn größten Unternehmen nach Börsenwert der sich im Freefloat befindlichen Aktien zusammenfasst und ihre Performance wiedergibt. Was ist die Freefloat-Marktkapitalisierung? Bei der Freefloat-Marktkapitalisierung handelt es sich um eine Berechnungsart der Marktkapitalisierung. Normalerweise wird zur Berechnung dieser die Anzahl der emittierten Aktien mit dem aktuellen Kurs multipliziert. Bei der Berechnung der Freefloat-Marktkapitalisierung hingegen wird nicht die Gesamtzahl der Aktien mit dem aktuellen Kurs multipliziert, es wird lediglich die Anzahl der Aktien einberechnet, die sich im Streubesitz(Freefloat) befindet. Typischerweise geht man davon aus, dass alle Beteiligungen die größer als 5% sind als langfristige Investments betrachtet werden. Deshalb wird bei der Freefloat-Marktkapitalisierung als Aktienanzahl die Summe aller Beteiligungen unterhalb von 5% als Freefloat betrachtet. Diese Aktienanzahl wird äquivalent zur normalen Marktkapitalisierung berechnet. Welche Informationen gibt mir der BRIC-X? Unter Verwendung des BRIC-X kann der aktuelle Markttrend sowie der Trend eines bestimmten Marktsektors dargestellt werden. Weiterhin können bestimmt Effekte wie Kurs drücken bzw. Kurs pushen beobachtet werden und ihre Auswirkungen auf den Gesamtmarkt aufgezeigt werden. Kapitalmaßnahmen schlagen sich ebenfalls deutlich in der Entwicklung der BRIC-X-Indizes nieder. Worin besteht der Unterschied zwischen BRIC-X10 und BRIC-X30? Der Unterschied zwischen dem BRIC-X10 und dem BRIC-X30 besteht in der Gewichtung der einzelnen Unternehmen sowie den Kriterien für die Aufnahme in den Index. Alle im BRIC-X10 gelisteten Unternehmen sind Mitglieder des BRIC-X30, da der BRIC-X10 die zehn größten Unternehmen des BRIC-X30 nach der Freefloat-Marktkapitalisierung zusammenfasst. Entgegengesetzt zum BRIC-X30 findet im BRIC-X10 keine Deckelung Gewichtung der Unternehmen statt Statistikamt Das Statistikamt ist eine zentrale Datensammlung der BRIC, welches der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wurde. Alle von den BRIC für die Öffentlichkeit bestimmten Daten werden hier veröffentlicht. Highscores, Trades, Bilanzen und detaillierte Auflistungen bezüglich Kapitalmaßnahmen sind hier übersichtlich aufgeführt. Bezüglich dieser Kapitalmaßnahmen wird eine Kapitalflussrechnungen erstellt, die die Bilanz aller Kapitalmaßnahmen darstellen soll, die Daten älterer Gesellschaften sind teilweise lückenhaft, da diese vor der Einführung der Chronik bereits Kapitalerhöhungen machten. 4.6 Diverse andere Guides Dieser Guide ist sicherlich nicht der erste Versuch Newcomern einen Leitfaden zu bieten, einige andere Werke ähnlichen Formats sind hier aufgelistet. 1. Solid Profit Manuals für Investoren Band 1 und 2: 2. Grundlegende Strategien - Handreichungen und Hinweise für den erfolgreichen Handel von Knorff und John Dahl: 9

10 3. Fortlaufend fortgeführte Kurztipps von Knorff: 5 Kennzahlen Kennzahlen sind mitunter eine der wichtigsten Informationsquellen, die das Spiel enthält, die Interpretation dieser ist allerdings ohne Übung recht schwer. Hier gilt es alle Informationen über eine Gesellschaft bis ins Detail zu studieren. Nachfolgend sind die wichtigsten Kennzahlen kurz erklärt. 5.1 Fair Price Der FP wird durch eine recht komplexe Formel errechnet, deren Bedeutung hier erläutert werden soll. G = Bargeld + Anleihen + Zertifikate Kredite { G Aktienanzahl falls runde = 1 F P (wkn runde) = n G+ Stuckezahlp F P (wknp runde 1) p=1 Aktienanzahl falls runde > 1 Im Einzelnen bedeutet diese Formel, dass der FP-Wert einer Gesellschaft pro Aktie aus der Summe des Bargelds, der Zertifikate, der Anleihen und der FP-Werte der Aktienpositionen geteilt durch die Anzahl der Aktien der Gesellschaft ist. Dieser Prozess läuft im Prinzip einfach mehrmals ab, da die Werte im Spiel alle miteinander verknüpft sind, so ergibt sich dummerweise eine Art von Blase, da - wie eben erwähnt - der FP rekursiv berechnet wird. Oft fragen sich Newcomer wie sich ihr FP denn verhält, wenn sie Aktien kaufen, im Grunde gilt F P = F P old + (F P gekaufte Aktie Kurs) Stueckzahl für den Aufbau von Positionen und analog gilt bei dem Verkauf einer Position F P = F P old (F P gekaufte Aktie Kurs) Stueckzahl. Psychologisch ist es also ratsamer Aktien zu kaufen, die man über dem FP verkaufen kann, da so auch beim Verkauf ein FP-Gewinn entsteht, wobei dieser bei einem erfolgreichen Handel sowieso vorhanden ist bloß nur als Differenz zwischen FP vor dem Kauf und nach dem Verkauf. Grundsätzlich gilt, dass man sich nie auf den FP fokussieren sollte, der Fokus ist auf reale Gewinne zu legen! Fair-Price-Wachstums-Prognose Die Fair-Price-Wachstums-Prognose(FWP) soll das zu erwartende Wachstum des FP-Wertes innerhalb des nächsten Monats angeben, der Endwert ist der sogenannte FP30, dieser wird aufgrund der bisherigen Wachstumsraten errechnet, wobei jüngere Daten eine höhere Gewichtung enthalten. Extreme Bewegungen werden ignoriert und somit soll der FP30 gegen Manipulationen abgesichert sein, grundsätzlich ist er allerdings durch seine Konstruktion eher zu vernachlässigen. Die farbliche Einfärbung der Kennzahl gibt an, ob dieser 50% über dem Marktschnitt(Grün), 50% unter dem Marktschnitt(Rot) oder in einer 50%-Zone um den Marktschnitt herum liegt. 5.2 Buchwert Der Buchwert erfasst Anleihen und Zertifikate ebenso wie der FP es tut, Aktien werden jedoch mit ihrem aktuellen Wert Kurs Aktienanzahl verrechnet, es ergibt sich folglich: BW = Zertifikate + Anleihen + Bargeld + Aktien W ert zum aktuellen Kurs Der Buchwert ist eine sehr leicht zu manipulierende Kennzahl, da man bequem den Kurs einer Gesellschaft in die Höhe treiben kann, man sollte ihn nur verwenden, wenn man größere Positionen im Depot der zu analysierenden Gesellschaft auf ihre Kurse überprüft hat und es in letzter Zeit keine rasante und unwahrscheinlich echte Steigerung des Buchwertes gab. 10

11 5.3 Kurs-Gewinn-Verhältnis Das KGV gibt das Verhältnis zwischen aktuellem Kurs und für den laufenden Monat zu erwartenden Gewinn an. Das bedeutet im Einzelnen: F P 30d := F P 30 T age zuvor { KGV = Kurs F P F P 30d falls Kurs F P F P 30d 0 KGV = 0 falls Kurs F P F P 30d < 0 Das KGV gibt also Auskunft darüber wie lange es vermutlich dauern wird bis das Papier seinen aktuellen Kurs als FP-Gewinn gemacht haben wird, wobei in diesem Fall nicht vom FP30 sonderm dem FP30d ausgegangen wird, der also nur die Entwicklung der letzten 30 Tage wiedergibt. Der Wert wird niemals negativ, er wird im Falle eines Verlustes innerhalb der letzten 30 Tage auf null gesetzt. 6 BRIC - School of Business Die School of Business der BRIC soll Newcomern die Chance geben von kompetenten Vorstandsvorsitzenden zu lernen und nicht nur einen automatisch zugewiesenen Tutor zu haben. Jeder Spieler ist herzlich willkommen, einzig nötig ist eine Nachricht an eines der Mitglieder und eine anschließende Registrierung auf der Homepage der BRIC. 6.1 Die Initiatoren Die School of Business wurde von den BRIC zusammen mit diesem Werk gegründet um den anhaltenden Missständen im Newcomer-Sektor Einhalt zu gebieten. Sämtliche Mentoren innerhalb dieser Organisation sind Mitglieder der BRIC oder etablierte Partner dieser, jedes Mitglied hat herausragende Qualifikationen, die sich anhand der Bilanzen kinderleicht festmachen lassen. Zumal es für jeden Sektor eigene Spezialisten gibt. 6.2 Das Programm Die School of Business der BRIC bietet nicht nur diesen Guide, es wird dauerhafte Unterstützung über den IRC und das eigens dafür angelegte Forum gewährleistet, wenn sich der Schüler als lernwillig, kritikfähig und kompetent erweist. Einige Zusatz-Software der BRIC steht in minimal reduzierter Version für die Mitglieder der School zur Verfügung. Alle in der öffentlichen Version dieses Werkes nicht detailliert ausgeführten Themen werden im in der internen Version dieses Werkes ausgeführt. Intensives Coaching durch die kompetenten Mitglieder der BRIC steht ausschließlich Mitgliedern der School of Business zu. 7 Einstieg in das aktive Geschäft Das aktive Geschäft ist das Kerngeschäft dies Spiels, es geht um das Handeln, um Adrenalin und Schlussendlich natürlich um Gewinn. Es dreht sich alles um eine schwarze beziehungsweise im Spiel grüne Zahl auf dem Kontoauszug. 7.1 Die erste Aktie Die erste Aktie wird vermutlich auch eure erste Fehlentscheidung sein, Angst davor ist trotzdem pure Zeitverschwendung, als Faustregel gilt hier gleich anfangs keine großen Investitionen zu machen und seine Positionen auf maximal 5% des Grundkapitals auszudehnen. 11

12 7.2 Die erste Anleihe Anfangs sind bis auf e Bargeld e Anleihen vom System gezeichnet, das Tutorial verlangt von Newcomern die Zeichnung einer weiteren Anleihe, was durchaus getan werden sollte, vorzugsweise wählt man eine Anleihe über e mit einer Laufzeit von zehn Tagen. Anleihen werden euch immer eine solide Basis und eine im Vergleich zum Marktschnitt einzigartige Rendite bieten. 8 Der Wachstumsmotor Anleihen Anleihen bringen das meiste Geld in den Markt, da Zertifikate nur von einer geringen Anzahl von Spielern gewinnbringend eingesetzt werden können und Newcomer dem Markt aufgrund ihres hohen Preis oft Geld entziehen. Anleihen stellen also den primären Wachstumsmotor dar. 8.1 Auswirkungen auf den Markt sowie den Zinssatz Anleihen sind die einzig wirklich nennenswerte Geldquelle für den Markt, sie sorgen also für ein Wachstum des Bargeldbestandes des gesamten Markts. Nun hat das Zeichnen jeder Anleihe auch andere Auswirkungen auf den Markt. Einerseits wird dieses Geld kurzfristig entzogen und steht damit nicht zum Handel zur Verfügung, andererseits richtet sich der Zinnsatz nach der Anzahl der gefüllten Slots. Steigt die Zahl (nicht der Betrag) der insgesamt gezeichnet Anleihen, dann fällt der Zins. Falls die Auslastung der Slots lange Zeit gering sein sollte, so steigt der Zinssatz automatisch wieder an. Das System setzt diesen im Mittel bei 1,2% fest. 8.2 Richtiger Umgang mit Anleihen Zu Anfang ist es ratsam immer alle acht Slots zu füllen und jeweils e für zehn Tage zu investieren. Möchte man diese Summe erhöhen, dann wird erst ein Slot aufgefüllt bevor die anderen mit mehr als e gefüllt werden, die Rendite ist so insgesamt besser, da diese bei größeren Beträgen stark abfällt. Es ist außerdem möglich Anleihen auf Kredit zu zeichnen, da beispielsweise ein Kredit über e für zehn Tage weniger Zinsen kostet als 8 mal e Anleihen für zehn Tage Zinsen einbringen, dies lohnt sich allerdings nur, wenn man mit dem nun freien Kapital die Differenz zum Zeichnen ohne Kredite durch Handeln übertrifft, dies ist bei den meisten Spielern nicht der Fall. 9 Aktienhandel Der Aktienhandel ist der Kern des Spiels, schließlich geht es darum diese zu handeln. Von der Funktion des Speedtradings sollte abgesehen werden, da diese lediglich zufällig Gesellschaften auswählt. Die sogenannten Publikumsaktien eignen sich meist hervorragend für das nachfolgend beschriebene Daytrading. 9.1 Handel mit sich in Liquidation befindlichen Gesellschaften Ist ein CEO länger (sieben Tage ohne Premium) inaktiv, dann geht seine Gesellschaft in die Liquidation, sein Depot wird also innerhalb von maximal 21 Tagen abverkauft und der Erlös nach Abverkauf auf die Aktionäre aufgeteilt. Findet man eine solche Gesellschaft, die unterhalb ihres Buchwertes, FP-Wertes beziehungsweise Wertes nach dem Abverkauf dem Depots gehandelt wird, ist es oft lohnenswert diese zu kaufen. Man sollte jedoch darauf achten, dass - sofern eine Detailanalyse nicht gemacht wird - der Kurs unterhalb von Buchwert und FP-Wert liegt, da der FP-Wert durch das halten von Aktien, die unterhalb von diesem gehandelt werden, höher sein könnte als dies der Erlös sein wird. Die AG-Suche bietet sich hierzu an, Orderregeln sind die etwas risikoreichere Variante. 12

13 9.2 Daytrading - Market Maker Daytrading ist eine Strategie, die darauf abzielt innerhalb möglichst kurzer Zeit möglichst viel Gewinn zu machen, da sich hierfür oft unter dem Fairen Preis gehandelte Papiere anbieten, werden diese meist vor dem Datumswechsel verkauft um FP-Verluste beim Verkauf dieser zu vermeiden. Als Daytrader bietet es sich an als sogenannter Market-Maker zu agieren. Im Einzelnen bedeutet dies, dass man sich Papiere mit einem großen Spread sowie hohem Handelsvolumen sucht, so ist einerseits die Gewinnspanne äußerst hoch und andererseits das Risiko gering die Papiere nicht verkaufen zu können. Zu Anfang ist es sehr empfehlenswert sich auf die Publikumsaktien zu beschränken, da der Großteil anderer Papiere mit einem hohen Spread ein recht geringes Handelsvolumen aufweist. Die Liste der Käufer und Verkäufer sollte in jedem Fall überprüft werden um nicht bei sogenannten gepushten Aktien einzusteigen. Hat man ein entsprechendes Papier gefunden, was entweder über die AG-Suche oder den Größenhighscore möglich sein sollte, dann positioniert man eine Buy-Order knapp über der bisher bestehenden Buy-Order, falls eine solche nicht besteht nimmt man den tiefsten möglichen Kurs. Nun gilt es sich in Geduld zu üben und ab und an seine Order zu erhöhen, falls diese überboten worden sein sollte. Analog dazu geht man nun vor, wenn die Order bedient wurde und erstellt eine Sell-Order. Man sollte darauf achten keine Papiere kurz vor dem Datumswechsel zu kaufen, da sich in diesem Fall der FP des Papiers auf den der eigenen Aktie auswirken würde, das Ziel von Daytrading ist jedoch nur eine direkte Auswirkung durch erzielte Gewinne oder Verluste, entsprechend sollte man Verlustpositionen auch nicht behalten, man stößt sie ab. Außerdem gilt es darauf zu achten nie alles auf eine Karte zu setzen, kleine Volumina verteilt auf mehrere Papiere sind dem vorzuziehen. 9.3 Long-Holds Schon nach kurzer Zeit wird man feststellen, dass im Chat andauernd eine Rechtfertigung mit dem Begriff Long-Hold untermauert wird, die meisten dieser Aussagen sind schwachsinnig, Long-Holds selbst sind dies nicht. Long-Holds sind eigentlich nur lohnenswert, wenn das gewünschte Papier nicht nur Kursgewinne sondern auch FP-Gewinne vorzuweisen hat, so schwachsinnig der FP auch sein mag, er zieht zumindest bei kleineren Gesellschaften immer den Kurs mit nach oben. Als Faustregel gilt immer in Gesellschaften zu investieren, die kleiner als man selbst sind. Anfangs ist dies natürlich äußerst schwer, folglich sollte man von Long-Holds die ersten Wochen absehen. Bei einer solchen Investition sollte man sich außerdem nicht für kurzfristige Kursschwankungen interessieren, hier folgt man idealerweise Kostonaly. 10 Orderregeln 10.1 Erklärung der Kriterien Betroffene Gesellschaften Auswahlkriterien Ausführung 11 Zertifikate 13

14 11.1 Risiken 11.2 Herangehensweise 12 Zusatz-Software Die BRIC entwickelten eine Reihe an zusätzlicher Software beziehungsweise installierten diese, ein eigenes Greasemonkey-Skript für Mitglieder der School of Business zählt hierzu, der IRC ist außerdem von den BRIC bereitgestellt Greasemonkey-Skript 12.2 IRC-Clients 1. Web-Client: 2. mirc-client: 3. mirc-befehl: /server -m Nachwort Dieses Werk ist nicht das Ende der Weisheit, es stellt lediglich eine übersichtliche Sammlung des für den erfolgreichen Aufstieg benötigten Wissens dar, die Autoren sehen davon ab all ihr Wissen in einem einzigen Werk festzuhalten. Insgesamt wird dieses Werk jedoch sicherlich und hoffentlich allen Lesern etwas mit auf ihren doch hoffentlich endlosen Weg durch unseren virtuellen Aktienmarkt geben. Hier sei erneut betont, dass alle Mitglieder der BRIC für Kritik, Rückfragen sowie Anregungen zur Verfügung stehen und man für weitere Lehrgänge auf die School of Business verweist. Schlussendlich gilt weiterhin und bis in alle Ewigkeit das Motto der BRIC und insbesondere des Indexleiters: Scientia potentia est.. 14

15 Literatur [1] Knorffs Kurztipps 4. Juni 2015 [2] Solid Profit Manuals für Investoren 4. Juni 2015 [3] Grundlegende Strategien - Handreichungen und Hinweise für den erfolgreichen Handel von Knorff und John Dahl 4. Juni 2015 [4] Wiki des AG-Spiels 4. Juni 2015 [5] BRIC-X Erläuterungen 4. Juni 2015 [6] Blog der BRIC 4. Juni 2015 [7] Interne, unveröffentlichte Dokumente und Datensammlungen der BRIC, 4. Juni

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