Regionskonzept der Bioregion Murau

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Regionskonzept der Bioregion Murau"

Transkript

1 Regionskonzept der Bioregion Murau November 2007 Erarbeitet in Kooperation mit: mit finanzieller Unterstützung von: 1

2 Inhalt Einleitung... 4 TEIL I DIE GRUNDAUSRICHTUNG... 5 Die Bioregion Murau: ein kurzer Rückblick seit Regionale Ausgangssituation & Problemstellung... 6 Regionalwirtschaftliche Rahmenbedingungen im Bezirk Murau...6 Wohnbevölkerung...7 Arbeitsmarkt...7 Landwirtschaft...7 Regionalentwicklung...8 Resümee...9 Entwicklung und Problemstellung der Initiative Bioregion Murau...9 Was ist die Bioregion Murau? Die Positionierung der Bioregion Murau im regionalen Gefüge Die Kernkompetenzen der Bioregion Murau Biolandbau, Bioverarbeitung & -vermarktung Gastronomie, Gewerbe & Tourismus Energie TEIL II DAS MODELL BIOREGION MURAU Die Mindestkriterien Die Abgrenzung der Bioregion Murau Der Anteil der Biobetriebe in der Bioregion Murau Die Organisationsstruktur der Bioregion Murau Das Regionskonzept der Bioregion Murau Die Entwicklungsbereiche Die verbindlichen Entwicklungsbereiche Entwicklungsbereich Biolandbau Entwicklungsbereich Organisation Entwicklungsbereich Bioverarbeitung und vermarktung Entwicklungsbereich Kooperation mit Gastronomie, Gewerbe & Tourismus Entwicklungsbereich Kommunikation innerhalb der Bioregionsinitiative Entwicklungsbereich Kommunikation nach Außen Entwicklungsbereich Energie Entwicklungsbereich Natur- & Kulturlandschaft Die freiwilligen Entwicklungsbereiche Entwicklungsbereich Verkehr & Infrastruktur Entwicklungsbereich Bildung, Soziales, Kultur, Sport

3 TEIL III DIE MAßNAHMEN Laufende und abgeschlossene Projekte, Initiativen bzw. Maßnahmen Teilnahme an Veranstaltungen, Festen etc Naturläden im Bezirk Murau Kooperation mit Wirten aus der Region Kooperationen mit dem Naturpark Grebenzen Hackschnitzelgenossenschaften bzw. Wärmeliefergenossenschaften Energievision Logoentwicklung: Echt guat Bioregion Murau Einrichtung der Homepage: 34 Die Broschüre für Direktvermarktung: Schmackhaftes und Natürliches Die Naturinstallateure Die Fernsehsendung: Aufgegabelt in Österreich Das Magazin: Aufleben Einkaufstaschen, Servietten etc Kooperation zwischen der Bioregion Murau und der ARGE Murauer Bergbauern Informationsveranstaltungen: Verarbeitung und Direktvermarktung Informationsveranstaltungen zu ÖPUL...36 Einrichtung der Drehscheibe für regionale Lebensmittel Konkrete geplante Maßnahmen Schlüsselmaßnahme I: Gründung und Etablierung: Verein Bioregion Murau Schlüsselmaßnahme II: Weiterentwicklung der Drehscheibe für regionale Lebensmittel Schlüsselmaßnahme III: Produktentwicklung 2008 Leitprodukte und Spezialitäten der Bioregion Murau Carnica Bienenhonig Bio-Brezel: das Herz der Bioregion Murau Entwicklung eines Leitproduktes in Kooperation mit der Gastronomie Weitere Maßnahmen für 2008 bzw. darüber hinaus Weiterentwicklung der Energievision Umstellungs- und Beratungsoffensive Bio: Lobbying-Aktivitäten im Biobereich...42 Entwicklung einer Biovision Kontakte

4 Einleitung Das vorliegende Konzept richtet sich nach dem im Rahmen des BBK-Forschungsprojektes Bioregionen als Modell für nachhaltige regionale Entwicklung (Dauer: ) erarbeiteten Modell Bioregion und nach den darin enthaltenen Mindestkriterien und Entwicklungsbereichen. Es handelt sich dabei um das (vorläufige) Endergebnis eines langjährigen und intensiven Erarbeitungsprozesses an dem sowohl die vielen AkteurInnen der Bioregion Murau als auch das wissenschaftliche Projektteam beteiligt waren. Insgesamt wurden in Murau zwischen 2005 und 2007 vierzehn Workshops bzw. Planungstreffen abgehalten. Das vorliegende Regionskonzept stellt viererlei dar: 1. Ein Grundsatzpapier, in dem die langfristigen Schwerpunkte und Ziele der Bioregion Murau festgeschrieben sind. 2. Einen kompakten Überblick über die zahlreichen Aktivitäten und Initiativen die im Rahmen der Bioregion Murau während der letzten 6 Jahre realisiert wurden 3. Eine Neuausrichtung und Positionierung sowie eine Professionalisierung der Bioregion Murau, die durch verschiedene Entwicklungen (z.b. neue äußere Umstände, Stagnation in einigen Bereichen, zunehmende Demotivation, die erhöhte Komplexität durch die Vielfalt der gesetzten Aktivitäten) notwendig geworden sind. 4. Die Planung von konkreten Schlüsselmaßnahmen, die im Jahr 2008 realisiert werden sollen. Das Regionskonzept gliedert sich in drei Module: Teil I: die Grundausrichtung beschreibt die bisherige Entwicklung der Bioregion Murau, die regionale Ausgangslage und liefert eine kurzen und bündigen Überblick über die wichtigsten Grundsätze und Schwerpunktbereiche der Bioregion Murau. Es handelt sich dabei um jenen Teil, der die langfristige Ausrichtung der Bioregion Murau festlegt. Teil II: das Modell Bioregion Murau richtet sich nach der Struktur des Modells Bioregion, welches im Rahmen des Forschungsprojektes Bioregionen als Modell für nachhaltige regionale Entwicklung erarbeitet wurde. Es liefert Beschreibungen und Zielsetzungen zu den Mindestkriterien in Murau sowie zu den jeweiligen Entwicklungsbereichen. Teil III: die Maßnahmen listet bereits abgeschlossene und laufende Maßnahmen der Bioregionen seit 2001 auf und liefert Beschreibungen zu geplanten Maßnahmen für das Jahr 2008 sowie Zuordnungen zu den jeweiligen Entwicklungsbereichen. Bezüglich der prinzipiellen und ideellen Ausrichtung fungiert dieses Dokument als langjähriges Grundsatzpapier für die Bioregion Murau (Teil I). Geht es jedoch um die Setzung von Zielen und um die Planung von Maßnahmen in den jeweiligen Entwicklungsbereichen (Teil II & III), so ist es von großer Wichtigkeit, dass diese in regelmäßigen Abständen überprüft und aktualisiert werden. Je nach Entwicklung können einzelne Maßnahmen als abgeschlossen und Ziele als erreicht eingestuft werden. Dann sollen wieder neue Ziele definiert und Maßnahmen ins Auge gefasst werden. Sind Maßnahmen weniger erfolgreich bzw. Ziele nur schwer erreichbar, so muss sich die Gruppe Gedanken darüber machen, was falsch gelaufen ist und wie man es künftig besser machen kann. All das wird im Regionskonzept laufend festgeschrieben. Kurzum: Das Regionskonzept stellt die Entwicklungen der Bioregion Murau dar im Hinblick auf die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft. 4

5 Teil I Die Grundausrichtung 5

6 Die Bioregion Murau: ein kurzer Rückblick seit 2001 Nach einer Reihe von Workshops wurde die Bioregion Murau im Jahr 2001 von AkteurInnen aus der Landwirtschaft und dem regionalen Gewerbe als ARGE gegründet. Die Kerngruppe besteht seitdem aus Karl Hager (Naturbäckerei Hager), Harald Kraxner (Projektmanager der Ländliche Entwicklung Steiermark), Heide Zeiringer (Installateursunternehmen Zeiringer) und Walter Stadlober (Biobauer, Bio Ernte Regionalvertreter). Sowohl Karl Hager als auch Heide Zeiringer nahmen im Vorfeld an der betrieblichen Agenda 21 teil. Seitdem war die Bioregion Murau in unterschiedlichen Bereichen aktiv: Vor allem im Bereich der Bioenergie konnten große Erfolge erzielt werden; wie beispielsweise die Entwicklung der Energievision 2015 (mit dem Ziel bis 2015 im Bezirk Murau energieautark zu sein) oder die Etablierung einer engen Kooperation zwischen der Naturwärme St. Lambrecht (Hackschnitzel-Genossenschaft) und mehreren Installationsunternehmen (Naturinstallateure) in der Region. Für den Bereich der Produktvermarktung wurden eine Broschüre ( Schmackhaftes und Natürliches ) für (Direkt-)Vermarkter aus der Region produziert, die bereits in der zweiten Auflage erschienen ist und mehrere regionale Direktvermarktungsläden gefördert. Zudem wurde ein Logo mit dem Slogan Echt guat entwickelt und eine Homepage online gestellt. Im Jahr 2004 wurde eine zweiteilige Fernsehsendung über die Bioregion Murau produziert ( Aufgegabelt in Österreich ), die im Frühjahr 2005 im ORF ausgestrahlt wurde und sowohl innerhalb der Region als auch drüber hinaus großen Anklang fand. Als jüngste Aktivität wurde im Jahr 2006 eine Koordinationsstelle für den regionale Lebensmittel und Direktvermarktung eingerichtet, die vor allem im Catering-Bereich erfolgreich anläuft. Diese Beispiele stellen lediglich einen kleinen Ausschnitt der vielen Aktivitäten dar, die von der Bioregion Murau seit 2001 umgesetzt wurden. Eine ausführliche Auflistung und kurze Beschreibung der einzelnen seit 2001 gesetzten Tätigkeiten sind in Teil III: die Maßnahmen zu finden. Regionale Ausgangssituation & Problemstellung Regionalwirtschaftliche Rahmenbedingungen im Bezirk Murau 1 Der Aktionsbereich der Bioregion Murau entspricht den Grenzen des politischen Bezirks Murau. Die Bezirk Murau ist eine periphere, im Norden, Westen und Süden durch Gebirge abgeschlossene Region mit auch innerregional ungünstigen Erreichbarkeitsverhältnissen. Er umfasst eine Fläche von km² und zählt laut letzter amtlicher Volkszählung EinwohnerInnen. Er ist nach Liezen flächenmäßig der zweitgrößte Bezirk der Steiermark. Der Bezirk zählt derzeit 34 Gemeinden. Es gibt zwei historisch gewachsene Städte: Murau mit Einwohnern und die kleinste Stadt der Steiermark, Oberwölz mit Einwohnern. 1 Referenzen: ÖIR (1996): Regionalbericht Südösterreich. Wien. ÖIR (2001): Regionalbericht Wien. ÖROK-Atlas Österreich: 6

7 Siedlungs- und Arbeitsschwerpunkte sind Murau, Neumarkt, St. Lamprecht sowie St. Peter und Oberwölz. Bezüglich der Wirtschaftsstruktur stellt die Region ein Agrargebiet mit Sommer- und Wintertourismus (Kreischberg, Predlitz-Turrach) dar. Die wenigen Industriebetriebe sind eher kleinstrukturiert, der größte Arbeitsgeber ist das Landeskrankenhaus Stolzalpe. Die Region zeichnet sich durch niedrige Arbeitsproduktivität, niedriges Arbeitsplatzangebot und dadurch hohe Pendlermobilität aus (ÖIR 1996). Im Vergleich wichtiger regionaler Kenngrößen weist der Bezirk Murau gegenüber dem Landesdurchschnitt der Steiermark folgende Unterschiede auf: Wohnbevölkerung In der Region Murau ist ein überdurchschnittlich starker Rückgang der Wohnbevölkerung von 2,4 % (Steiermark: -0,1) zu verzeichnen. Für den Zeitraum 2001 bis 2013 wird ein massiver Bevölkerungsrückgang von über 20 % prognostiziert (Steiermark: +0,8 %). Zusätzlich hat der Bezirk Murau mit einer zunehmenden Überalterung der Bevölkerung (Starke Abnahmen bei den unter 15-Jährigen, starke Zunahmen der über 60-Jährigen) zu kämpfen. Arbeitsmarkt Die Erwerbsquote stieg zwischen 1991 und 2001 zwar leicht an (vor allem bei den Frauen), liegt aber unter dem steirischen Durchschnitt (46,1 % zu 48,0 %). Die Prognose der Entwicklung der Erwerbspersonen im Zeitraum geht allerdings von einem Steiermark weit gesehen überdurchschnittlich hohen Rückgang von fast 24 % aus (Steiermark: -2,0%). Im Referenzzeitraum stagnierte zwar die durchschnittliche Arbeitslosenquote - die im Sommer deutlich niedriger ausfällt als im Winterhalbjahr war bei den Frauen aber deutlich höher als bei den Männern. Bezüglich der Arbeitsplätze war eine Zunahme der Anzahl der Beschäftigten zu verzeichnen, die vor allem auf die Expansion des Dienstleistungssektors zurückzuführen ist. Arbeitsplätze gingen vor allem in der Landwirtschaft und in der Industrie verloren. Charakteristisch für die angespannte Situation des regionalen Arbeitsmarktes ist auch die zunehmende Pendeltätigkeit (Auspendler in % der am Wohnort Beschäftigten 2001: 64%). Landwirtschaft Die Landwirtschaft hat im Bezirk Murau noch relativ große Bedeutung. Die Agrarquote, also der Anteil in der Land- und Forstwirtschaft Beschäftigten ist mit über 8 % relativ hoch und liegt sowohl über dem steirischen (6 %) als auch österreichischen (4 %) Durchschnitt. 7

8 Der agrarische Strukturwandel in der durch klein strukturierte Bergbauerbetriebe charakterisierten Region wird vor allem durch die positive Entwicklung des Biolandbaus deutlich gebremst. Regionalentwicklung Die Region Murau liegt vollständig im EU-Berggebiet, war zwischen 2000 und 2006 teilweise Ziel 2 Gebiet und wird auch in der kommenden Förderungsperiode unter dem Schwerpunkt Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung Eu- Regionalförderungsmittel erhalten. 8

9 Im Bezirk Murau sind weiters die Leader Region Holzwelt Murau sowie die Genussregion Murtaler Steirerkäs eingerichtet, und einige Gemeinden sind im LA 21- und im Klimabündnisnetzwerk aktiv. Resümee Zusammenfassend kann man feststellen, dass der Bezirk Murau aufgrund seiner peripheren Lage und der bestehenden strukturellen und wirtschaftlichen Voraussetzungen in der Steiermark eine Problemregion darstellt. So liegt auch das Bruttomedianeinkommen in der westlichen Obersteiermark unter dem steirischen Durchschnitt. Auch der hohe Agraranteil lässt zukünftig auf weitere Arbeitsplatzverluste schließen. Umso wichtiger ist es, im Rahmen integraler nachhaltiger Regionalentwicklungsprogramme wie z.b. der Bioregion Murau regionalwirtschaftliche Impulse zu geben, um nicht nur die Landwirtschaft zu stabilisieren, sondern die gesamte Regionalwirtschaft weiter zu entwickeln. Über die Kooperation und Vernetzung landwirtschaftlicher Aktivitäten mit dem Tourismus kann auch der für die Region so wichtige Fremdenverkehrssektor belebt, Arbeitsplätze gesichert bez. Geschaffen und die regionale Wertschöpfung gesteigert werden. Entwicklung und Problemstellung der Initiative Bioregion Murau Seit der Gründung im Jahr 2001, wurde unter dem Titel Bioregion Murau eine große Menge an unterschiedlichen, durchwegs erfolgreichen Maßnahmen umgesetzt. Während mit der Entwicklung der Energievision 2015 ein großer Wurf im Bereich Energie gelungen ist, so wurden in anderen Bereichen wie etwa Biolandwirtschaft oder Wirtschaft & Gewerbe vorrangig kleinere (Einzel-)Aktivitäten durchgeführt (siehe unten). 9

10 Im Zuge dieser Zeit hat sich die Bioregion Murau zu einer wichtigen regionalen Institution entwickelt, die sowohl innerhalb als auch außerhalb des Bezirkes einen außerordentlich positiven Ruf genießt. Neben diesen Erfolgen der Bioregion Murau haben sich während der letzten Jahre verschiedene Problemfelder entwickelt, die auf unterschiedliche Ursachen zurückzuführen sind: Die Organisationsstruktur der Bioregion Murau ist mit den vielen umgesetzten Maßnahmen nicht mitgewachsen. Das hat u.a. dazu geführt, dass eine übergeordnete Strategie und eine konzertierte Planung nur noch schwer möglich waren. Die einzelnen Bereiche der Bioregion Murau wurden zunehmend unabhängig voneinander geplant. Darunter hat letztlich auch die Kommunikation innerhalb der Bioregionsinitiative gelitten. Da in den Anfangsjahren das Thema der Trennung von biologischer und konventioneller Landwirtschaft bzw. Produkten nicht ausreichend thematisiert und durchdacht wurde, kam es im vergangenen Jahr (2006) zu rechtlichen Problemen. Im Rahmen mehrerer Workshops ist es schließlich gelungen, Richtlinien und Mindeststandards zu definieren, die der Verordnung (EWG) 2092/91 über den ökologischen Landbau und die entsprechende Kennzeichnung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse und Lebensmittel gerecht werden. Der Fokus der Bioregion Murau wird die Landwirtschaft betreffend demgemäß künftig stärker auf Bio liegen als das bisher der Fall war. Regionale Kooperation und Synergien mit der konventionellen Landwirtschaft im Lebensmittelbereich können im Rahmen anderer Initiativen weiterhin forciert werden. Nach durchwegs erfolgreichen Anfängen bezüglich der Umsetzung von Maßnahmen und Initiativen ist die Bioregion Murau offenbar in eine Stagnationsphase eingetreten. Das hat u.a. dazu geführt, dass auch die Mitglieder nicht mehr mit dem selben Enthusiasmus bei der Sache waren, wie zu Beginn. Um die Bioregion Murau weiterzuentwickeln ist zweifellos eine Professionalisierung notwendig etwa in Sachen Organisationsstruktur. Bisher fungierte die Bioregion Murau als eine eher lose Plattform für den Ideenaustausch, für die Herstellung neuer Kontakte, für das Schmieden von Kooperationen sowie für die Planung und Durchführung von Aktivitäten. Da weder eine klare Mitgliederstruktur noch eine stabile Organisationsform besteht, ist das langfristige Bestehen der Bioregion nicht gesichert. Die Bioregion Murau steht zum jetzigen Zeitpunkt also vor der Herausforderung, eine Struktur zu schaffen, die den mittel- und langfristigen Fortbestand und eine sukzessive Weiterentwicklung gewährleisten kann und zwar unabhängig von besonders engagierten Einzelpersonen. Was ist die Bioregion Murau? Die Positionierung der Bioregion Murau im regionalen Gefüge Die Bioregion Murau versteht sich als ein Baustein der Regionalentwicklung im Bezirk, der sektorübergreifend agiert und enge Verknüpfungen zu anderen regionalen Initiativen und Organisationen herstellt. Den ideellen Ausgangspunkt der Bioregion Murau bilden der regionale Biolandbau und Bioprodukte. Dies bietet sich an, da der Anteil an Biobetrieben in Murau weit über österreichischen Durchschnitt liegt nämlich bei ca. 25%. Ein wesentliches Ziel ist es, entlang der Wertschöpfungskette nachhaltige und sektorübergreifende Kooperationen zu schmieden und so einen Beitrag zur positiven Gesamtentwicklung des Bezirkes Murau zu leisten. 10

11 Mit der 2005 neu gegründeten ARGE Murauer Bergbauern konnte bereits eine enge strategische Partnerschaft etabliert werden. Durch diese Konstellation, die u.a. die gemeinsame Nutzung von Strukturen beinhaltet, ist auch eine Zusammenarbeit mit der konventionellen Landwirtschaft möglich, ohne dabei die EU Bioverordnung 2092/91 zu verletzen. Mit anderen Initiativen bzw. Organisationen wie dem Naturpark Grebenzen, dem Tourismusverband Urlaubsregion Murtal etc. wurde auf der Ebene von Einzelmaßnahmen in den vergangenen Jahren bereits mehrmals kooperiert. Mit dem LEADER+ Projekt Holzwelt Murau ist für die kommenden Jahre eine enge Zusammenarbeit geplant. In ihrer derzeitigen Form bildet die Bioregion Murau einen eigenständigen regionalen Entwicklungsrahmen mit transsektoraler und semiintegraler Ausrichtung. Die Kernkompetenzen der Bioregion Murau Aus den in den letzten Jahren erarbeiteten Zielsetzungen und durchgeführten Aktivitäten ergeben sich drei Schwerpunktthemen für die Bioregion Murau. Diese Schwerpunkte fungieren als tragende Säulen der Bioregion Murau. In jedem dieser Bereiche wurden Arbeitsgruppen, die die Umsetzung von Maßnahmen koordinieren und die laufende Weiterentwicklung gewährleisten sollen: 1. Biolandbau, Bioverarbeitung & -vermarktung Die Bioregion Murau weist regional betrachtet eine hohe Agrarquote und eine überdurchschnittlich hohe Dichte an Biobetrieben auf. Die weitgehend extensive landwirtschaftliche Nutzung stellt eine viel versprechende Basis für die Produktion hochqualitativer Lebensmittel dar. Die agrarisch-touristische Ausrichtung der Region bietet ausreichende Potentiale zur Optimierung des biologischen Landbaues entlang der Wertschöpfungskette sowie zum Ausbau der Kooperationen der Biolandwirtschaft mit anderen regionalen Wirtschaftsbereichen (Gastronomie, Gewerbe, Tourismus), vor allem entlang der Wertschöpfungskette. Dieser Schwerpunkt vereint den Entwicklungsbereich Biolandbau mit dem Entwicklungsbereich Bioverarbeitung & Biovermarktung (siehe unten) und wird in erster Linie von Biobauern/-bäuerinnen getragen. Die Arbeitsgruppe: Sprecher: Walter Stadlober (Biobauer; Bio Ernte Steiermark; IG Milch) Mitglieder: Thomas Lassacher (Biobauer; Bio Ernte Steiermark) Klement Knapp (Biobauer) Thomas Rieberer (Biomilchsprecher Bezirk Murau; IG Milch) Georg Neumann (Bioberater Mur-Mürztal) Christine Timmerer-Maier (Biobäuerin; Direktvermarkterin) Johann Helfenschneider (Biobauer & -imker) Norbert Tockner (Biobauer) Verena Neumann (Leiterin der Lebensmitteldrehscheibe) Wilfried Ofner. (Bioberater, Bezirkskammer Murau) Walter Reichl (Biobauer; Obmann ARGE Murauer Bergbauern) Brigitte Racz (Direkt vom Bauernhof Beratung, Bezirkskammer Murau) 11

12 2. Gastronomie, Gewerbe & Tourismus Die Bioregion Murau wurde von Beginn an vor allem auch von AkteurInnen aus dem nicht-landwirtschaftlichen Bereich getragen und entwickelt. Die direkte und strategische regionale Zusammenarbeit zwischen Gastronomie, Gewerbe und Tourismus mit der Biolandwirtschaft soll in den kommenden Jahren eine tragende Rolle in der Weiterentwicklung der Bioregion Murau spielen. Dieser Schwerpunkt entspricht dem Entwicklungsbereich Kooperation mit Gastronomie, Gewerbe & Tourismus (siehe unten). Die Arbeitsgruppe: Sprecher: Adolf Lercher (Hotel Lercher, Murau) Mitglieder: Michael Baldauf (Geschäftsführer, Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen) Verena Neumann (Leiterin der Lebensmitteldrehscheibe) Michael Lohr (Knappenwirt, Mariahof) Karl Hager (Naturbäckerei Hager, Murau) Kurt Moser (Tourismusverband Murau Kreischberg) Ludmilla Ferner (Tonnerhütte, Mühlen) Evelyn Timmerer-Maier (Urlaubsregion Murtal) Mag. Alfred Baltzer (Holzwelt Murau) Adi Hobelleitner (Maxis Naturparkladen; Gasthaus Kirchmoar, St. Blasen) Christine Pirkner (Naturstub n, Murau) Mag. Karl Fussi (Geschäftsführer, Schigebiet Kreischberg) 3. Energie Mit der Entwicklung der Energievision 2015 für den Bezirk Murau und der damit verbundenen engen Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Gewerbe konnten in den vergangenen Jahren innovative Aktivitäten gesetzt werden, die dem Anspruch einer sektorübergreifenden Regionalentwicklung mehr als gerecht werden. Dieser erfolgreiche Weg soll in den kommenden Jahren konsequent weiter beschritten werden. Dieser Schwerpunkt entspricht dem Entwicklungsbereich Energie (siehe unten) und wird neben Personen aus dem regionalen Gewerbe vor allem auch von Biobauern getragen. Die Arbeitsgruppe: Sprecherin: Heide Zeiringer (Installateursunternehmen, Murau; Naturinstallateure) Mitglieder: Michael Wallner (Biobauer; Geschäftsführer Naturwärme St. Lambrecht) Josef Bärnthaler (Energieagentur Judenburg) Siegfried Moser (Biobauer) Mathias Pojer (Geschäftsführer ARGE Murauer Bergbauern; Maschinenring) Hugo Zeiler (GF NoPro Danfoss) Martin Schindlbacher (Waldwirtschaftsgemeinschaft Neumarkt) Friedwald Reiter (Waldwirtschaftsgemeinschaft Oberwölz) 12

13 Teil II Das Modell Bioregion Murau 13

14 Die Mindestkriterien Die Abgrenzung der Bioregion Murau Kriterium: Die klare und nachvollziehbare Abgrenzung der Region Die Bioregion Murau deckt sich in ihrer Abgrenzung mit dem politischen Bezirk Murau und umfasst somit 35 Gemeinden mit insgesamt EinwohnerInnen. Dadurch grenzt sich die Bioregion Murau sowohl über administrative als auch über kulturgeschichtliche Kriterien ab. Vom naturräumlichen Erscheinungsbild her weißt die Region eine erkennbare Eigenständigkeit bzw. Abgeschlossenheit gegenüber den Nachbarbezirken auf. Die Landschaft ist beispielsweise stärker durch die Berglandwirtschaft geprägt als im angrenzenden Bezirk Judenburg. Der Anteil der Biobetriebe in der Bioregion Murau Kriterium: Der Anteil der Biobetriebe in der Region liegt über dem nationalen Durchschnitt (Stand 2005: 13,4%, INVEKOS) In Murau wurden Biobetriebe (Invekos HB inkl. Almen) gezählt. Das entspricht einer Biobetriebsquote von 24,1 %, die deutlich über dem steirischen (10,3 %) und dem österreichischen Durchschnitt (13,4 %) liegt. Im Zeitraum zwischen 2000 und 2005 ist die Anzahl der Biobetriebe um fast 8 % gestiegen. Für eine detaillierte Beschreibung siehe Entwicklungsbereich Biolandbau. Keine GVOs in der Bioregion Murau Kriterium: Keine Freisetzung von GVOs in der Region zum Zeitpunkt der Einrichtung einer Bioregion Derzeit werden im Bezirk keine GVOs (gentechnisch veränderte Organismen) freigesetzt. Die Organisationsstruktur der Bioregion Murau Kriterium: Aufbau und Weiterentwicklung einer bzw. Einbettung in eine Organisationsstruktur Derzeit besteht die Bioregion Murau als ARGE. Im Zuge des Jahres 2008 ist eine Neustrukturierung und somit die Gründung eines Vereins Bioregion Murau als zentrale Maßnahme geplant (siehe unten). Das Regionskonzept der Bioregion Murau Kriterium: Verfassung eines umfassenden Regionskonzeptes anhand des Modells Bioregion Liegt vor. 14

15 Die Entwicklungsbereiche Die verbindlichen Entwicklungsbereiche 1. Entwicklungsbereich Biolandbau Verantwortliche Personen Arbeitsgruppe 1: Biolandbau, Bioverarbeitung und Vermarktung (siehe oben) Ausgangs- & Problemlage Im Bezirk Murau ist die land- und forstwirtschaftliche Produktion von überdurchschnittlicher Bedeutung. So ist die Agrarquote fast doppelt so hoch als in Gesamtösterreich und auch höher als der steirische Durchschnitt. Aufgrund der klimatisch-topographischen Rahmenbedingungen weist die Region auch einen sehr hohen Anteil an Biobetrieben auf. Struktur der Biobetriebe In Murau wurden Biobetriebe (Invekos HB inkl. Almen) gezählt, die sich recht unterschiedlich über die Gemeinden verteilen. In einigen haben schon über die Hälfte der Betriebe auf biologische Wirtschaftsweise umgestellt Das entsprach einer Biobetriebsquote von 24,1 %, die deutlich über dem steirischen (10,3 %) und dem österreichischen Durchschnitt (13,4 %) lag. 15

16 Trotz dieses relativ hohen Niveaus weist die Bioregion Murau, vor allem im Vergleich mit Umstellungsquoten in manchen westösterreichischen Regionen wie z.b. in Salzburg (über 40 % Biobetriebsquote) noch ein hohes Umstellungspotential auf. Entsprechend der klimatischen und topographischen Gegebenheiten dominieren die Kategorien Kombinationsbetriebe (Grünland und Wald; 59,9 %) sowie die Futterbaubetriebe (31,5 %), die sich hauptsächlich auf die Betriebszweige Milchviehhaltung, Mutterkuhhaltung und Forstwirtschaft stützen. Bezüglich der Betriebsgrößen weist Murau eine kleinbetriebliche Struktur auf. So fallen fast 40 % aller Biobetriebe in die Klasse ha (inkl. Almen) und 37 % in die Klasse ha. Der Großteil der Biobetriebe befindet sich in den Erschwernisgruppen 2 und 3 (77 %) und ist deshalb mit beachtlichen Bewirtschaftungserschwernissen konfrontiert. Nur etwa 2 % der Biobetriebe liegen in den Gunstlagen (Erschwernisgruppe 0). Betriebsentwicklung Im Zeitraum zwischen 2000 und 2005 ist die Anzahl der Biobetriebe um fast 8 % gestiegen, während sich die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe insgesamt um fast 3 % verringerte. 16

17 Die Biologische Landwirtschaft im Bezirk Murau ist also ein Stabilitätsfaktor, der den Strukturwandel (Rückgang der konventionellen Betriebe um fast 6 %) gebremst hat. Derzeit wird damit gerechnet, dass sich die Anzahl der Biobetriebe im Zuge des allgemeinen Strukturwandels mittelfristig reduzieren wird bzw. bestenfalls stabil gehalten werden kann, was sich auf die Bioquoten aber nicht unbedingt negativ auswirken muss. Produktion Die Biobetriebe bewirtschafteten ein Fläche von ha (Invekos inkl. Almen), was einer Bioflächenquote von 22,1 % entspricht. Sie kultivieren dabei über ein Fünftel der Grünlandfläche und ca. 35 % der Ackerfläche. Von den 811 Milchviehhalten mit Milch-Quoten waren 2005 knapp über 200 Betriebe Biobetriebe (ein Viertel). Diese wiederum hielten im Bezirk Murau knapp 28 % aller Milchquoten ( kg; insgesamt ca kg). Die Biobetriebe halten insgesamt knapp GVE, dass entspricht ca. einem Drittel der Gesamt-GVE im Bezirk Murau. Der Großteil entfällt dabei auf Rinder (96 %), der Rest auf Pferde, Schafe, Schweine und Geflügel. Entsprechend dieser Struktur sind die agrarischen Hauptprodukte Milch und Rindfleisch. Dies bedeutet, dass der Palette an regional hergestellten landwirtschaftlichen Produkten und Lebensmitteln Grenzen gesetzt sind, auch wenn im Rahmen der regionalen, hofgestützten Verarbeitung und Direktvermarktung bei den regionalen Hauptprodukten eine beachtliche Produktdifferenzierung zustande kommt. 17

18 Die Biolandwirtschaft im Bezirk Murau hat bezüglich der Tierproduktion folgende Bedeutung: Tabelle 1: Anteile des Biotierhalter und Bio-GVE im Bezirk Murau in % 2005 GVE in % Halter in % Rinder Schweine Pferde Schafe Ziegen Geflügel Quelle: Invekos 2005, Groier 2006 Aufgrund der Dominanz der Rinderhaltung wäre es sinnvoll, in diesem Bereich zusammen mit der Gastronomie eine stärkere Produktdifferenzierung vorzunehmen und regionale Spezialitäten wie Ochsen-, Jungrinder- und Kalbfleisch vermehrt zu regionalen Leitprodukten aufzubauen. Problemstellung Die kleinstrukturierte Landwirtschaft im Bezirk Eingeschränktes Produktionspotential (Milchproduktion und Rinderhaltung) Geringe Innovations- und Risikobereitschaft der Bauern/Bäuerinnen (Waldbesitz und OM-Belieferung) Die Agrarpolitik geht an Problemen der Klein- und Mittellandwirtschaft vorbei Fehlende Abnahmeverträge seitens der BiolandwirtInnen mit der Gastronomie Ziele & Visionen Ziele Differenzierung der Produktpalette Stabilisierung der Anzahl der Biobetriebe Steigerung der Biobetriebsquote, 50% Biobetriebe in der Region Entwicklung einer Biovision (Vision im Bereich des biologischen Landbaues) Erhaltung der Gentechnikfreiheit in der Region Vision Schrittweise über 50% Biobetriebe hin zu einer flächendeckenden biologischen Landwirtschaft im Bezirk Murau Monitoring & Evaluation Einhaltung des Mindestkriteriums regionale Biobetriebsquote über dem nationalen Durchschnitt Analyse der Entwicklung der Biobetriebe Dokumentation der Info-, Beratungs- und Weiterbildungsmaßnahmen Dokumentation der Entwicklung der Produktpalette 18

19 2. Entwicklungsbereich Organisation Verantwortliche Personen Walter Stadlober Karl Hager Harald Kraxner Franz Rodlauer Heide Zeiringer Anton Schwaiger Verena Neumann Ausgangs- & Problemlage Die Bioregion Murau wurde 2001 als Arbeitsgruppe ins Leben gerufen. Die Initiative wird von einer Kerngruppe bestehend aus Harald Kraxner (Regionalmanager, Landwirtschaftskammer Murau), Karl Hager (Bäckereiunternehmer), Heide Zeiringer (Installateursunternehmerin) und Walter Stadlober (Bio-Landwirt) geleitet. In den vier (damals formulierten) Haupt-Aktivitätsfeldern Land- & Forstwirtschaft, Wirtschaft & Gewerbe, Ökologie, Umwelt & Vermarktung sowie Bioenergie wurden Arbeitsgruppen eingerichtet, die in unterschiedlichem Ausmaß aktiv waren. Eine klar definierte Mitgliederstruktur wurde nicht eingeführt. Finanziell stützt(e) sich die Bioregion Murau in erster Linie auf Gelder aus unterschiedlichen Fördertöpfen von Land, Bund bzw. EU. Diese grundsätzliche Konstellation ist bis heute aufrecht. Diese momentane Situation hat zur Konsequenz, dass die Bioregion Murau nach wie vor mit dem Engagement von zentralen Einzelpersonen steht und fällt allen voran der Mitglieder der Kerngruppe (s.o.). Der Prozess der Institutionalisierung steckt also noch in den Kinderschuhen. D.h. eine Organisationsstruktur, die eine nachhaltige Stabilität und eine Unabhängigkeit von Einzelpersonen garantiert, ist derzeit nicht gegeben wurde eine enge Kooperation mit der ARGE Murauer Bergbauern gebildet, wodurch die Bioregion Murau besser in das regionale Gefüge eingebettet werden konnte vor allem im Bereich der Landwirtschaft. Auch mit der Einrichtung der Lebensmittel- Drehscheibe Murau (die die Schnittstelle der genannten Kooperation ist) konnte ein erster wichtiger Schritt in Richtung Institutionalisierung und Nachhaltigkeit getan werden. Darauf aufbauend bedarf es der Einrichtung einer genau definierten Organisationsstruktur und klarer Verantwortlichkeiten, um den künftigen Erfolg der Bioregion Murau gewährleisten zu können. Dieser Professionalisierungsschritt ist dringend notwendig und Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Weiterentwicklung der Bioregion Murau. Problemstellung Schwache Positionierung und Formierung der Biobauern/-bäuerinnen innerhalb der Organisationsstruktur Die Finanzierung, keine Mitgliedsbeiträge, Planungsunsicherheit Eine ARGE ist als Organisationsstruktur zu schwach (rechtliche Belange, Markenschutz, Förderungswerber, Ansprechpartner) Ziele & Visionen Ziele Etablierung einer stabilen Organisationsstruktur für die Bioregion Murau Mittel- & langfristige regionale Verankerung der Bioregion Murau im Bezirk 19

20 Vision Etablierung der Bioregion Murau hin zu einem unverzichtbaren und integralen Teil des Bezirkes auf institutioneller Ebene Monitoring & Evaluation Gründung des Vereins Regelmäßige Treffen des Vorstandes und der Arbeitsgruppen Vereinsstatuten 3. Entwicklungsbereich Bioverarbeitung und vermarktung Verantwortliche Personen Arbeitsgruppe 1: Biolandbau, Bioverarbeitung und Vermarktung (siehe oben) Ausgangs- & Problemlage Entsprechend der naturräumlichen Produktionsgrundlagen sind Milch und Rindfleisch in der Bioregion Murau die wichtigsten agrarischen Produkte. Wie auch in anderen Regionen hat sich aber auch in der peripheren Regionen Murau aufgrund des allgemeinen Strukturwandels die Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen derart verändert (Konzentrations- und Zentralisierungsprozesse), dass sie für die Entwicklung der regionalen Verarbeitung und Vermarktung ein Entwicklungshemmnis darstellen. So gibt es in der milchzentrierten Region weder eine Molkerei noch einen Fleischereibetrieb, der die regionalen Rohprodukte auf gewerblicher Basis in marktfähigen Mengen zu regionalen Spezialitäten bzw. Leitprodukten weiterverarbeiten könnte. Der Großteil der Milch wird außerhalb der Region in der Obersteirischen Molkerei (OM) am Standort Knittelfeld für die Handelskette Hofer zu Käse verarbeitet. So verbleibt nur eine beschränkte Menge Milch in der Region, die hauptsächlich über Hof gebundene Verarbeitungseinrichtungen zu Spezialitäten weiterverarbeitet wird. Ein Großteil dieser Milchprodukte wird an Stammkunden ab Hof vermarktet bzw. auf Bauernmärkten verkauft. Das hat zur Folge, dass auf dem regionalen Markt regionale Produkte und Spezialitäten für den Einzelhandel oder die Gastronomie eher schwer zu haben sind, kein regionales Leitprodukt in entsprechenden Mengen zur Verfügung steht und die Bioregion in ihrem Kernbereich biologischer Landbau/biologische Lebensmittel von Außen schlecht wahrnehmbar ist. Die gesicherte Abnahmesituation durch die OM sowie zusätzliche Einnahmen auf der Forstwirtschaft verhindern, dass landwirtschaftliche Betriebe in die arbeitsintensive betriebliche Verarbeitung und Vermarktung einsteigen und Produkte in Mengen herstellen würden, die Regionalmarketing rentabel machen würden. Diese Form der Kooperation würde die individuelle Arbeitsbelastung der Einzelbetriebe senken, die betriebliche und regionale Wertschöpfung erhöhen und das Bedienen regionaler und überregionaler Märkte ermöglichen. Ähnlich ist die Situation bei Rindfleisch, wo Biofleisch am regionalen Markt kaum existent ist. Problemstellung Mangel an regionalen hofgestützten VerarbeiterInnen und DirektvermarkterInnen Mangelhafte Koordination und Vernetzung der DirektvermarkterInnen Fehlen regionaler gewerblicher Verarbeitungsbetriebe in den Bereichen Milch und Fleisch (teure Investitionen, Arbeitsintensität, strikte Auflagen, unbefriedigende Beratung und Information, geringe Risikobereitschaft der BäuerInnen, Konkurrenzdenken zwischen den Betrieben) Mangelhaftes Angebot an regionalen Biospezialitäten Fehlen von Regionalen Leitprodukten, die die Bioregion Murau in ihrem Kernbereich sichtbar machen und regionale Identität erzeugen 20

Management von Clustern - zwischen Steuerung und Selbstorganisation

Management von Clustern - zwischen Steuerung und Selbstorganisation 4. MST-Regionalkonferenz NRW Workshop 4 Nationale und internationale Cluster / Netzwerke Management von Clustern - zwischen Steuerung und Selbstorganisation Michael Astor Prognos AG Berlin, 19.10.2007

Mehr

Umweltprobleme in den nächsten 5 bis 10 Jahren in Österreich

Umweltprobleme in den nächsten 5 bis 10 Jahren in Österreich Chart Umweltprobleme in den nächsten bis Jahren in Österreich Kein Klimaproblem durch die Landwirtschaft. Folgende Umwelt-Probleme kommen in den nächsten Jahren auf uns zu - Luftverschmutzung in Städten/Feinstaubbelastung

Mehr

Ländliche Entwicklung EK-Vorschläge, aktueller Stand und Bezug zu Tourismus

Ländliche Entwicklung EK-Vorschläge, aktueller Stand und Bezug zu Tourismus Ländliche Entwicklung EK-Vorschläge, aktueller Stand und Bezug zu Tourismus BMWFJ-Fachveranstaltutung Tourismus 2014+ Wien, 11. Oktober 2012 Markus Hopfner Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft,

Mehr

Schutz der Bezeichnungen Berg und Alp in der Schweiz

Schutz der Bezeichnungen Berg und Alp in der Schweiz Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement EVD Bundesamt für Landwirtschaft BLW Schutz der Bezeichnungen Berg und Alp in der Schweiz Alpenkonvention / Plattform Berglandwirtschaft Patrik Aebi Dipl. Ing.

Mehr

I N F O R M A T I O N

I N F O R M A T I O N I N F O R M A T I O N zur Pressekonferenz mit Bundesminister Dipl.-Ing. Josef Pröll und Agrar-Landesrat Dr. Josef Stockinger am 9. Juli 2007 zum Thema "Linz Land Apfel-Birnsaft" Pröll/Stockinger Seite

Mehr

Punkt 39 der 878. Sitzung des Bundesrates am 17. Dezember 2010

Punkt 39 der 878. Sitzung des Bundesrates am 17. Dezember 2010 Bundesrat Drucksache 771/2/10 15.12.10 Antrag des Landes Nordrhein-Westfalen Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss

Mehr

Evaluation des Projektes Arnica montana. Forschungsdesign

Evaluation des Projektes Arnica montana. Forschungsdesign des Projektes Forschungsdesign Allgemeines Bei der sowie beim Monitoring wird darauf geachtet, dass stets ein konkreter Bezug zur Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt besteht. Dort formulierte

Mehr

Regionale bäuerliche Produkte und der EU-Markenschutz in Österreich

Regionale bäuerliche Produkte und der EU-Markenschutz in Österreich Regionale bäuerliche Produkte und der EU-Markenschutz in Österreich WS Kassel, 4.3.2008 Dr. Michael Groier BA für Bergbauernfragen Struktur des Referats 1. Entwicklung regionaler Marken in Österreich 2.

Mehr

Faktoren erfolgreicher Regionalvermarktungsinitiativen. Beispiel Dachmarke Rhön

Faktoren erfolgreicher Regionalvermarktungsinitiativen. Beispiel Dachmarke Rhön Faktoren erfolgreicher Regionalvermarktungsinitiativen Beispiel Dipl.-Ing. agr. Barbara Vay ZeLE-Workshop Regionalvermarktung konkret Nümbrecht, 8. Mai 2012 Erfolgsfaktor Region mit Potenzial & Identität

Mehr

Entwicklung der LEADER- Entwicklungsstrategie der LAG Vogtland

Entwicklung der LEADER- Entwicklungsstrategie der LAG Vogtland Entwicklung der LEADER- Entwicklungsstrategie der LAG Vogtland Das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) setzte am 9. Oktober 2013 den ersten Schritt in Richtung neuer Förderperiode.

Mehr

Strukturelle Veränderungen des Arbeitsmarktes in Wunstorf von 1991 bis 2000/2001

Strukturelle Veränderungen des Arbeitsmarktes in Wunstorf von 1991 bis 2000/2001 Strukturelle Veränderungen des Arbeitsmarktes in von 1991 bis 2000/2001 Nachfolgende Daten des er Arbeitsmarktes wurden im Rahmen eines studentischen Praktikums im Amt für Wirtschaft und Kultur ermittelt:

Mehr

Auf einen Blick: Informationen zum Bio-Siegel

Auf einen Blick: Informationen zum Bio-Siegel Auf einen Blick: Informationen zum Bio-Siegel Klarheit für Verbraucher Auf einen Blick Eine Vielzahl unterschiedlicher Öko-Kennzeichen machte es noch vor wenigen Jahren den Verbrauchern schwer, den Überblick

Mehr

Energie-Modellregion Holzwelt Murau

Energie-Modellregion Holzwelt Murau Exkursion R20 Austria Conference Energie-Modellregion Holzwelt Murau Information: Holzwelt Murau, GF Harald Kraxner +43 664 85 75 215 harald.kraxner@holzwelt.at www.holzweltmurau.at Organisation: eltner

Mehr

KURZVERSION-INFORMATION zum Mediengespräch mit

KURZVERSION-INFORMATION zum Mediengespräch mit KURZVERSION-INFORMATION zum Mediengespräch mit Obfrau LAbg. KommR Gabriele Lackner-Strauss, EUREGIO bayerischer wald böhmerwald RMOÖ Geschäftsstellenleiter Wilhelm Patri MAS, Regionalmanager für Raum-

Mehr

Das Mühlviertel macht sich auf den Weg zur BioRegion. Wir sind Betroffene und Beteiligte in diesem Prozess.

Das Mühlviertel macht sich auf den Weg zur BioRegion. Wir sind Betroffene und Beteiligte in diesem Prozess. BIO- INFORMATION FÜR DIE GEMEINDEN IN DER BIOREGION MÜHLVIERTEL Das Mühlviertel macht sich auf den Weg zur BioRegion. Wir sind Betroffene und Beteiligte in diesem Prozess. 52,8 % aller landwirtschaftlichen

Mehr

Thema? You-Tube Video. http://www.youtube.com/watch?v=zl8f0t9veve

Thema? You-Tube Video. http://www.youtube.com/watch?v=zl8f0t9veve Thema? You-Tube Video http://www.youtube.com/watch?v=zl8f0t9veve 1 TV-Werbung zu AMA Wofür steht AMA? 2 Quelle: AMA Marketing Agrarmarkt Austria Agrarmarkt? Agrarmarkt besteht

Mehr

marktspezifisch & zielgerichtet.

marktspezifisch & zielgerichtet. Das P 2 public procurement cluster versteht sich als eine Initiative für öffentliches Auftrags- Beschaffungswesen im nationalen, europäischen und internationalen Umfeld. Ziel ist es, öffentliche Beschaffung

Mehr

Positionierungs-Chance Regionalität

Positionierungs-Chance Regionalität Modul 1: Positionierung Kapitel 8 Positionierungs-Chance Regionalität Dr. Andrea Grimm Dr. Astin Malschinger INHALT MODUL 1 POSITIONIERUNG Kapitel 8: Positionierungs-Chance Regionalität AutorIn: Dr. Andrea

Mehr

Veröffentlichung zu Zustand und Bedeutung der biologischen Vielfalt in Österreich

Veröffentlichung zu Zustand und Bedeutung der biologischen Vielfalt in Österreich Ländlicher Raum - Ausgabe 01/2014 1 Inge Fiala Veröffentlichung zu Zustand und Bedeutung der biologischen Vielfalt in Österreich Einleitung Die biologische Vielfalt ist weltweit gefährdet und auch in Österreich

Mehr

IBEC Das Konzept zu Business Excellence. Erfolg hat viele Facetten... ... und ist die Summe richtiger Entscheidungen C L A S S.

IBEC Das Konzept zu Business Excellence. Erfolg hat viele Facetten... ... und ist die Summe richtiger Entscheidungen C L A S S. Das Konzept zu Business Excellence Erfolg hat viele Facetten... I Q N e t B U S I N E S S C L A S S E X C E L L E N C E... und ist die Summe richtiger Entscheidungen Kurzfristig gute oder langfristiges

Mehr

Leitbild Malans. Wohnen und leben in den Bündner Reben

Leitbild Malans. Wohnen und leben in den Bündner Reben Leitbild Malans Wohnen und leben in den Bündner Reben Gemeinde Malans: Zukunftsperspektiven Richtziele Malans mit seinen natürlichen Schönheiten, Wein und Kultur ist eine liebens- und lebenswerte Gemeinde.

Mehr

GENUSS REGION ÖSTERREICH. Regionale Lernbedarfe aus der Sicht der GenussRegionen

GENUSS REGION ÖSTERREICH. Regionale Lernbedarfe aus der Sicht der GenussRegionen GENUSS REGION ÖSTERREICH Regionale Lernbedarfe aus der Sicht der GenussRegionen Eine kurze Geschichte der Marke GENUSS REGION ÖSTERREICH 2005-2007 Die Idee ist 2005 entstanden Ziel Stärkung für bäuerliche

Mehr

Betrachtung der Lohnkosten in den kreisfreien Städten und Landkreisen Sachsen-Anhalts im Jahr 2007

Betrachtung der Lohnkosten in den kreisfreien Städten und Landkreisen Sachsen-Anhalts im Jahr 2007 11 Betrachtung der Lohnkosten in den kreisfreien Städten und Landkreisen s im Jahr 2007 Birgit Mushacke-Ulrich Betrachtung der Lohnkosten in den kreisfreien Städten und Landkreisen s im Jahr 2007 Teil

Mehr

Netzwerke und Öffentlichkeitsarbeit

Netzwerke und Öffentlichkeitsarbeit Netzwerke und Öffentlichkeitsarbeit Ausführungen von J. Trümpler, Kantonsoberförster St.Gallen Schnittstellen und Sektorübergreifende Partnerschaften im Hinblick auf ein nachhaltiges Schutzwaldmanagement

Mehr

Unternehmenskultur und Führung von Veränderungsprozessen. Great Place to Work. September 2015

Unternehmenskultur und Führung von Veränderungsprozessen. Great Place to Work. September 2015 Unternehmenskultur und Führung von Veränderungsprozessen Great Place to Work September 2015 Wie eine vertrauensbasierte Unternehmenskultur den Erfolg von Veränderungsprozessen unterstützt Eine von Great

Mehr

Leader Region Osttirol Gemeindekooperationen als Zukunftschance Potenziale und Chancen des Regionalmanagement in Osttirol

Leader Region Osttirol Gemeindekooperationen als Zukunftschance Potenziale und Chancen des Regionalmanagement in Osttirol Leader Region Osttirol Gemeindekooperationen als Zukunftschance Potenziale und Chancen des Regionalmanagement in Osttirol Ablauf Regionsmanagement in Osttirol Gemeindekooperationen in Projekten - Potenziale

Mehr

MANDATSVORSCHLAG DER AD HOC ARBEITSGRUPPE FUR DIE VORBEREITUNG DES

MANDATSVORSCHLAG DER AD HOC ARBEITSGRUPPE FUR DIE VORBEREITUNG DES MANDATSVORSCHLAG DER AD HOC ARBEITSGRUPPE FUR DIE VORBEREITUNG DES 6. Alpenzustandsberichts 2016 zum Thema Greening the Economy in the Alpine Region für den Zeitraum 2015-2016 1. Einsetzung der Arbeitsgruppe/Plattform

Mehr

Aufbau einer Struktur für die nachhaltige Landwirtschaft und Lebensmittelherstellung

Aufbau einer Struktur für die nachhaltige Landwirtschaft und Lebensmittelherstellung Aufbau einer Struktur für die nachhaltige Landwirtschaft und Lebensmittelherstellung Zusammenfassung Das Interesse und die der Einsatz auf verschiedenen Ebenen für die nachhaltige Entwicklung - und somit

Mehr

Rio+20 Jugendliche ziehen Bilanz

Rio+20 Jugendliche ziehen Bilanz Rio+20 Jugendliche ziehen Bilanz Untersuchung der Verankerung von Nachhaltigkeit am Management Center Innsbruck, insbesondere im Department für Nonprofit-, Sozial- & Gesundheitsmanagement Eva Golas Einhornweg

Mehr

TeilnehmerInnen: Liste am Ende des Dokuments. Begrüßung & Einleitung Stephan Maurer (GF Regionalverband Pongau; LAG-Management)

TeilnehmerInnen: Liste am Ende des Dokuments. Begrüßung & Einleitung Stephan Maurer (GF Regionalverband Pongau; LAG-Management) TeilnehmerInnen: Liste am Ende des Dokuments Begrüßung & Einleitung Stephan Maurer (GF Regionalverband Pongau; LAG-Management) Seite 1 Zusammenfassung Folien am Ende des Dokuments Fragestellungen für den

Mehr

LAG Wein, Wald, Wasser. Stellungnahme LAG Wein, Wald, Wasser

LAG Wein, Wald, Wasser. Stellungnahme LAG Wein, Wald, Wasser Untere Hauptstraße 14 97291 Thüngersheim Tel. 09364 / 815029 oder 0931/ 9916516 Fax 0931/ 9916518 E-Mail:info@mainkabel.de www.mainkabel.de Stellungnahme Projektnahme: Projektträger: Handlungsfeld: Bachrundweg

Mehr

Analyse der Riversurfcommunity im deutschsprachigen Raum. durch den. Rivermates Surfclub Salzkammergut

Analyse der Riversurfcommunity im deutschsprachigen Raum. durch den. Rivermates Surfclub Salzkammergut Analyse der Riversurfcommunity im deutschsprachigen Raum durch den Rivermates Surfclub Salzkammergut Inhaltsverzeichnis 1 Analyse der Riversurfcommunity im deutschsprachigen Raum... 3 2 Fragebogen... 4

Mehr

Kundenbindung und Neukundengewinnung im Vertriebskanal Selbstbedienung

Kundenbindung und Neukundengewinnung im Vertriebskanal Selbstbedienung ibi research Seite 1 In Kooperation mit Kundenbindung und Neukundengewinnung g im Vertriebskanal Selbstbedienung Status quo, Potenziale und innovative Konzepte bei Banken und Sparkassen Management Summary

Mehr

Home Office Day Deutschland

Home Office Day Deutschland Home Office Day Deutschland Eine Initiative der IndiTango AG _ Die IndiTango AG ist Home Office Day Initiator _ Wir verbinden Ökonomie und Ökologie mit dem Ziel, nachhaltig zu agieren und Verantwortung

Mehr

UNTERNEHMENSLEITBILD DER WERNSING FOOD FAMILY LEITBILD UND LEITIDEE

UNTERNEHMENSLEITBILD DER WERNSING FOOD FAMILY LEITBILD UND LEITIDEE UNTERNEHMENSLEITBILD DER WERNSING FOOD FAMILY LEITBILD UND LEITIDEE STAND 02/2013 LEITIDEE Die Wernsing Food Family ist eine europaweit tätige und verantwortungsbewußte Unternehmensfamilie, die gute Lebensmittel

Mehr

klima:aktiv Vereinbarung

klima:aktiv Vereinbarung lebensministcrium.at klima:aktiv Vereinbarung zur Erreichung der österreichischen Klimaschutzziele im großvolumigen Wohnungsbestand abgeschlossen zwischen Bundesminister Josef Pröll und dem Osterreichischen

Mehr

Pluspunkt Ehrenamt.DTB - ein Instrument zur Personalentwicklung

Pluspunkt Ehrenamt.DTB - ein Instrument zur Personalentwicklung Pluspunkt Ehrenamt.DTB - ein Instrument zur Personalentwicklung Mit dem Konzept "Pluspunkt Ehrenamt.DTB" soll das Leitbild "Wir schaffen Bindung" des Deutschen Turner-Bundes systematisch, planvoll und

Mehr

Beispiele aus österreichischen Bundesländern zum Themenkomplex Vermarktung/Qualität/Kennzeichnung

Beispiele aus österreichischen Bundesländern zum Themenkomplex Vermarktung/Qualität/Kennzeichnung Plattform Berglandwirtschaft 19./20. Jänner 2012, Wien Beispiele aus österreichischen Bundesländern zum Themenkomplex Vermarktung/Qualität/Kennzeichnung Dipl.-Ing. Christian Steiner, Land Niederösterreich,

Mehr

Corporate Social Responsibility in der Lebensmittelkette

Corporate Social Responsibility in der Lebensmittelkette Corporate Social Responsibility in der Lebensmittelkette Bio und regionale Kompetenz: Vielfalt in der Natur mehr Vielfalt an regionalen Produkten 12. und 13. Oktober 2010, Vilm Gliederung Was ist CSR?

Mehr

Zukunftskreis Steinfurt - energieautark 2050. Birgit Rademacher

Zukunftskreis Steinfurt - energieautark 2050. Birgit Rademacher Zukunftskreis Steinfurt - energieautark 2050 Birgit Rademacher Inhalt des Vortrages Der Zukunftskreis Agenda 21-Büro Arbeitsschwerpunkte und Leitlinien Klimaschutzprojekte Auf einen Blick Zukunftskreis

Mehr

Die kleinen und mittleren Hotels (KMH): Chancen und Herausforderungen

Die kleinen und mittleren Hotels (KMH): Chancen und Herausforderungen Die kleinen und mittleren Hotels (KMH): Chancen und Herausforderungen Hansruedi Müller, Prof. Dr. Freizeit und Tourismus (FIF) Universität Bern Jahresmedienkonferenz GastroSuisse vom 8. April 2009 in Zürich

Mehr

Die Hochschule Trier partnerschaftliche Hochschule in der Region mit internationaler Ausrichtung

Die Hochschule Trier partnerschaftliche Hochschule in der Region mit internationaler Ausrichtung Die Hochschule Trier partnerschaftliche Hochschule in der Region mit internationaler Ausrichtung Die Studentinnen und Studenten, Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule

Mehr

Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure e.v.

Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure e.v. Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure e.v. 1 Der Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure Sehr geehrte Damen und Herren, 26.10.2014 der Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure (VWI) e.v. ist der Berufsverband

Mehr

Integriertes Klimaschutzkonzept Regionalforum Bremerhaven Workshop Leitbild Klimakonzept

Integriertes Klimaschutzkonzept Regionalforum Bremerhaven Workshop Leitbild Klimakonzept Integriertes Klimaschutzkonzept Regionalforum Bremerhaven Workshop Leitbild Klimakonzept Ulrich Scheele ARSU GmbH Bremerhaven 20. November 2013 Integriertes Klimaschutzkonzept (IKS) des Regionalforum Bremerhaven

Mehr

Gender Mainstreaming in der Regionalentwicklung

Gender Mainstreaming in der Regionalentwicklung Gender Mainstreaming in der Regionalentwicklung Region Steyr-Kirchdorf Doris Hagspiel Regionalmanagerin RMOÖ GmbH GKompZ Berlin, 4.12.08 Regionalmanagement OÖ GmbH 6 Regionalbüros in OÖ, 40 Beschäftigte,

Mehr

Digital terrestrisches Fernsehen

Digital terrestrisches Fernsehen Digital terrestrisches Fernsehen Für unsere Bevölkerung ist es wichtig, den richtigen Anschluss an das 21. Jahrhundert zu bekommen. 1) Zum einen muss Breitband-Internet in allen Gemeinden installiert werden,

Mehr

Pressekonferenz der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer Steiermark Standort Steiermark zentrale Forderungen der Industrie

Pressekonferenz der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer Steiermark Standort Steiermark zentrale Forderungen der Industrie Presseunterlage Pressekonferenz der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer Steiermark Standort Steiermark zentrale Forderungen der Industrie Spartenobmann Mag. Christian Knill, Geschäftsführender Gesellschafter

Mehr

Ernährungssystem Schweiz Nachhaltig und in den Märkten gut positioniert. Système alimentaire suisse - durable et bien positionné sur les marchés

Ernährungssystem Schweiz Nachhaltig und in den Märkten gut positioniert. Système alimentaire suisse - durable et bien positionné sur les marchés Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement EVD Bundesamt für Landwirtschaft BLW Ernährungssystem Schweiz Nachhaltig und in den Märkten gut positioniert Système alimentaire suisse - durable et bien positionné

Mehr

THÜRINGER ÖKOHERZ e.v. Förderverein für ökologischen Landbau, Landschaftspflege, Naturschutz und naturgemäße Lebensführung in Thüringen e.v.

THÜRINGER ÖKOHERZ e.v. Förderverein für ökologischen Landbau, Landschaftspflege, Naturschutz und naturgemäße Lebensführung in Thüringen e.v. THÜRINGER ÖKOHERZ e.v. Förderverein für ökologischen Landbau, Landschaftspflege, Naturschutz und naturgemäße Lebensführung in Thüringen e.v. Der Thüringer Ökolandbau im Zeichen der Zeit Positionspapier

Mehr

Die Selbstverpflichtung der Firma Faber-Castell zum Erhalt der Biodiversität

Die Selbstverpflichtung der Firma Faber-Castell zum Erhalt der Biodiversität Die Selbstverpflichtung der Firma Faber-Castell zum Erhalt der Biodiversität Gisbert Braun Dialogforum 2014 - Unternehmen Biologische Vielfalt 2020 31. März 2014 1. DAS UNTERNEHMEN FABER-CASTELL 2. DIE

Mehr

Regional und Fair. Vorstellung des Biokreis e.v. Entstehungsgeschichte Zielsetzungen Richtlinien und Zertifizierung Beispiele

Regional und Fair. Vorstellung des Biokreis e.v. Entstehungsgeschichte Zielsetzungen Richtlinien und Zertifizierung Beispiele Regional und Fair Vorstellung des Biokreis e.v. Entstehungsgeschichte Zielsetzungen Richtlinien und Zertifizierung Beispiele Biokreis: 950 Bauern 80 Verarbeiter Ziele des Biokreis: Erzeugung und Bereitstellung

Mehr

Schwaben im Meinungsbild der Unternehmer 12 Thesen

Schwaben im Meinungsbild der Unternehmer 12 Thesen Schwaben im Meinungsbild der Unternehmer 12 Thesen Schwaben im Meinungsbild der Unternehmen Umfrage zu Standortattraktivität und Wirtschaftsförderung Die IHK Schwaben hat schwäbische Unternehmen in einer

Mehr

Erfahrungen mit sozialer Waldarbeit im Rahmen zweier Projekte für arbeitsmarktferne Personen

Erfahrungen mit sozialer Waldarbeit im Rahmen zweier Projekte für arbeitsmarktferne Personen Erfahrungen mit sozialer Waldarbeit im Rahmen zweier Projekte für arbeitsmarktferne Personen SOBIO 2010 2013 SoWALD 2014 gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft ein von AMS gefördertes soziales Integrationsunternehmen,

Mehr

Qualität aus Meisterhand

Qualität aus Meisterhand Qualität aus Meisterhand ECHT.GUT Gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend WAS SIND DIE MEISTER- WELTEN? Wir sind ein Netzwerk für qualitätsbewusste Meisterbetriebe

Mehr

Tourismusstrategie 2020

Tourismusstrategie 2020 Pressefoyer Dienstag, 8. Mai 2012 Tourismusstrategie 2020 Mit Gastfreundschaft, Regionalität und Nachhaltigkeit Vorarlberg zur Nummer eins für die Gäste machen mit Landeshauptmann Mag. Markus Wallner Landesstatthalter

Mehr

NPO-Stimmungsbarometer 2015

NPO-Stimmungsbarometer 2015 NPO-Stimmungsbarometer 2015 Welche Entwicklungen werden im österreichischen NPO-Sektor für 2015 vor dem Hintergrund der Diskussion der zunehmenden Staatsverschuldungen innerhalb der EU, dem fehlenden Wirtschaftswachstum

Mehr

Primar- und Sekundarschulbehörde. Die Texte in Handschrift schrieb Tamara Stäuble, 4. Klasse Gerda Stolz, Schulzentrum Seetal

Primar- und Sekundarschulbehörde. Die Texte in Handschrift schrieb Tamara Stäuble, 4. Klasse Gerda Stolz, Schulzentrum Seetal Unser Leitbild hält fest, wohin sich die Schule Kreuzlingen in Zukunft bewegen will. Es ist Teil einer aktiven Zukunftsplanung, mit der die Schulgemeinde in einem Zehn-Punkte-Programm die langfristige

Mehr

Polen: Ökologische Landwirtschaft, Handel und Regionalentwicklung im Kontext von Qualifizierungskonzepten

Polen: Ökologische Landwirtschaft, Handel und Regionalentwicklung im Kontext von Qualifizierungskonzepten Polen: Ökologische Landwirtschaft, Handel und Regionalentwicklung im Kontext von Qualifizierungskonzepten D/2005/EX/4304000305 1 Projektinformationen Titel: Projektnummer: Polen: Ökologische Landwirtschaft,

Mehr

Planung und Genehmigung von Windkraftanlagen in Oberfranken unter dem Aspekt des Landschaftsschutzes

Planung und Genehmigung von Windkraftanlagen in Oberfranken unter dem Aspekt des Landschaftsschutzes Planung und Genehmigung von Windkraftanlagen in Oberfranken unter dem Aspekt des Landschaftsschutzes Bereich (Behörde) Arial Regular 16pt Christiane Odewald Regionsbeauftragte Oberfranken-West Bad Blankenburg,

Mehr

Windkraft Österreichische Bevölkerung. Eine Studie von Karmasin.Motivforschung Juli/ August 2011

Windkraft Österreichische Bevölkerung. Eine Studie von Karmasin.Motivforschung Juli/ August 2011 Windkraft Österreichische Bevölkerung Eine Studie von Karmasin.Motivforschung Juli/ August 2011 Untersuchungsdesign Aufgabenstellung Im Zuge dieser Studie sollen das Wissen, die Haltung und das Interesse

Mehr

Befragung von Gründerzentren in Deutschland

Befragung von Gründerzentren in Deutschland Befragung von Gründerzentren in Deutschland zur Bedeutung der Green Economy Darstellung ausgewählter zentraler Ergebnisse Ansprechpartner: Prof. Dr. Klaus Fichter Borderstep Institut für Innovation und

Mehr

wien mags wissen Die Wissensstrategie der Stadt Wien Mag. a Anabela Horta Patricia Schultz Mag. a Ulla Weinke

wien mags wissen Die Wissensstrategie der Stadt Wien Mag. a Anabela Horta Patricia Schultz Mag. a Ulla Weinke wien mags wissen Die Wissensstrategie der Stadt Wien Mag. a Anabela Horta Patricia Schultz Mag. a Ulla Weinke Wissenskongress der Berliner Verwaltung 20. November 2014 1 Agenda Warum überhaupt Wissensmanagement?

Mehr

Die Gemeinsame Agrarpolitik 2020 - neue Perspektiven für die tierische Produktion Raiffeisen Agrarsymposium 2011 Klagenfurt 8.

Die Gemeinsame Agrarpolitik 2020 - neue Perspektiven für die tierische Produktion Raiffeisen Agrarsymposium 2011 Klagenfurt 8. Die Gemeinsame Agrarpolitik 2020 - neue Perspektiven für die tierische Produktion Raiffeisen Agrarsymposium 2011 Klagenfurt 8. Februar 2011 Sektionschefin DI Edith Klauser Seite 154 11.02.2011 Inhalt der

Mehr

Neuer Rahmen für die Unternehmensführung Welche Strategie soll es zukünftig sein? Franz Hunger Abteilung Bildung und Beratung

Neuer Rahmen für die Unternehmensführung Welche Strategie soll es zukünftig sein? Franz Hunger Abteilung Bildung und Beratung Neuer Rahmen für die Unternehmensführung Welche Strategie soll es zukünftig sein? Franz Hunger Abteilung Bildung und Beratung Überblick Was ist eine Strategie? Was beeinflusst die Strategie? Entwicklungen

Mehr

Management- Handbuch

Management- Handbuch Industriestraße 11-13 65549 Limburg Management- Handbuch ISO 14001 ISO/TS 16949 Managementhandbuch Seite 1 von 6 Einleitung Verantwortungsvolle Unternehmen handeln zukunftsorientiert. Dazu gehören der

Mehr

Nationale Auszeichnung EMAS-Umweltmanagement 2016

Nationale Auszeichnung EMAS-Umweltmanagement 2016 Die Auszeichnung Nationale Auszeichnung EMAS-Umweltmanagement 2016 Der Bundesumweltministerium und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag e.v. suchen das EMAS-Umweltmanagement 2016. Ausgezeichnet

Mehr

Wie finde ich ehrliche Lebensmittel?

Wie finde ich ehrliche Lebensmittel? Wie finde ich ehrliche Lebensmittel? Lebensmitteleinkauf Schau genau! Wo Österreich drauf steht muss Österreich drinnen sein! Die Herkunft der Lebensmittel und deren Rohstoffe hat klar, ehrlich und unmissverständlich

Mehr

Regionale Lebensmittel: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser? Die Sicht des Verbrauchers

Regionale Lebensmittel: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser? Die Sicht des Verbrauchers Regionale Lebensmittel: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser? Die Sicht des Verbrauchers DI in Nicole Kajtna, ÖGUT Netzwerk Land / Seminar 14. Juni 2011, Lebensministerium, Wien Überblick: ÖGUT nachhaltiger

Mehr

Energiewende-Barometer NRW 2015 Ergebnisse einer Unternehmensbefragung

Energiewende-Barometer NRW 2015 Ergebnisse einer Unternehmensbefragung Energiewende-Barometer NRW 2015 Ergebnisse einer Unternehmensbefragung S. 2 Einleitung... S. 3 Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit... S. 5 Versorgungssicherheit und Energiepreise... S. 6 Gestaltung

Mehr

Klimastrategien für die Landwirtschaft im Bodenseeraum. Maximilian Dendl, Michael Baldenhofer IBK AG Landwirtschaft und Umweltschutz

Klimastrategien für die Landwirtschaft im Bodenseeraum. Maximilian Dendl, Michael Baldenhofer IBK AG Landwirtschaft und Umweltschutz Klimastrategien für die Landwirtschaft im Bodenseeraum Maximilian Dendl, Mitgliedsländer der IBK Baden-Württemberg: Landkreise Konstanz, Bodenseekreis, Sigmaringen, Ravensburg, Freistaat Bayern: Landkreise

Mehr

REGION DER MEISTER. Seite 1 von 6

REGION DER MEISTER. Seite 1 von 6 Seite 1 von 6 Information zur Markenlizenz Vulkanland Der Schwerpunkt der Tätigkeit des Vereins Vulkanland liegt darin, das Steirische Vulkanland als Europäische Handwerksregion neben der Region der Lebenskraft

Mehr

Gesamtsumme der Bewertung:

Gesamtsumme der Bewertung: Bewertung der LES 2014-2020 Name LAG: LEADER Region Tourismusverband Moststraße max. Punkte erreichte Punkte Gesamtsumme der Bewertung: 185 168 Bottom-up 1) Die Schritte und Methoden im Strategiefindungsprozess

Mehr

ERHEBUNG ZUM EXPORTKLIMA DER ERNEUERBARE-ENERGIEN-BRANCHE Ergebnisse. www.export-erneuerbare.de

ERHEBUNG ZUM EXPORTKLIMA DER ERNEUERBARE-ENERGIEN-BRANCHE Ergebnisse. www.export-erneuerbare.de ERHEBUNG ZUM EXPORTKLIMA DER ERNEUERBARE-ENERGIEN-BRANCHE Ergebnisse www.export-erneuerbare.de IMPRESSUM Herausgeber: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) Regenerative Energien Chausseestraße 8 a 0 Berlin

Mehr

Projektauswahlkriterien/ Bewertungsmatrix

Projektauswahlkriterien/ Bewertungsmatrix Projektauswahlkriterien/ smatrix 1. Grundlegende Eingangskriterien 0/ 1 Förderfähigkeit gemäß den Bestimmungen der EU, des Bundes und des Landes Diese Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen (Baurecht, Naturschutzrecht

Mehr

Konzept für Organisationsentwicklung der arge region kultur

Konzept für Organisationsentwicklung der arge region kultur A r b e i t s g e m e i n s c h a f t f ü r r e g i o n a l e K u l t u r u n d B i l d u n g 1060 Wien, Gumpendorferstraße 15/13 Tel. 0676 611 11 60 E-mail: gerda.daniel@argeregionkultur.at Internet:

Mehr

Unser Leitbild. Gemäß unserer Satzung ist unsere Aufgabe die Förderung der öffentlichen Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen.

Unser Leitbild. Gemäß unserer Satzung ist unsere Aufgabe die Förderung der öffentlichen Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen. Unser Leitbild 1. Unsere Identität und unser Auftrag Der Landesverband der Volkshochschulen von Nordrhein-Westfalen e. V. ist der Zusammenschluss der Träger von Volkshochschulen im Sinne des 1. Gesetzes

Mehr

Personalmanagement in Museen. Notwendigkeit, Grundansatz und Perspektiven

Personalmanagement in Museen. Notwendigkeit, Grundansatz und Perspektiven Dr. Matthias Dreyer Stiftung Niedersachsen Personalmanagement in Museen. Notwendigkeit, Grundansatz und Perspektiven Volontärsfortbildung Museumsmanagement und -verwaltung Landesmuseum für Technik und

Mehr

3. Pflanzliche und tierische Produktionswerte in Kärnten

3. Pflanzliche und tierische Produktionswerte in Kärnten 3. Pflanzliche und tierische Produktionswerte in Kärnten Seit dem Jahr 2000 wird die land- und forstwirtschaftliche Gesamtrechnung (LGR/FGR) nach der neuen Methodik von Eurostat durch die Statistik Austria

Mehr

Erfolgsfaktoren integrativer Ansätze in Deutschland

Erfolgsfaktoren integrativer Ansätze in Deutschland Erfolgsfaktoren integrativer Ansätze in Deutschland Was gibt`s? Wann klappt`s? Dirk Schubert nova-institut 1 Kennzeichen / Verständnis integrativer Regionalentwicklung Sektorübergreifender Ansatz >> der

Mehr

LEADER 2014-2020 IGNAZ KNÖBL BMLFUW. Thalerhof, am 13. November 2014

LEADER 2014-2020 IGNAZ KNÖBL BMLFUW. Thalerhof, am 13. November 2014 LEADER 2014-2020 IGNAZ KNÖBL BMLFUW Thalerhof, am 13. November 2014 Leader Dotierung in Österreich seit 1995 Programm Periode EU-Mittel Bundes- u. Landesmittel Öffentliche Mittel gesamt LEADER II 1995

Mehr

Die ABL Montag, 3. August 2009 Letzte Aktualisierung Mittwoch, 27. Juli 2011

Die ABL Montag, 3. August 2009 Letzte Aktualisierung Mittwoch, 27. Juli 2011 Die ABL Montag, 3. August 2009 Letzte Aktualisierung Mittwoch, 27. Juli 2011 Landesverband Rheinland-Pfalz - Saarland Bäuerliche Interessen vertreten! Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft

Mehr

S t e c k b r i e f. Kneipen Säle Vereinslokale. Lebensmittelgeschäfte Bäcker Metzger Post Bank

S t e c k b r i e f. Kneipen Säle Vereinslokale. Lebensmittelgeschäfte Bäcker Metzger Post Bank S t e c k b r i e f 1. Bewerbung von: Gemeinde: a) Ort b) Ortsgruppe c) Stadtteil (Unzutreffendes streichen) Wieso diese Kombination? 2. Einwohnerzahlen 3. Bevölkerungsstruktur (in Prozent) Einwohner 1900

Mehr

Arbeitsgruppe 1: Monitoring-Report Digitale Wirtschaft 2014

Arbeitsgruppe 1: Monitoring-Report Digitale Wirtschaft 2014 Arbeitsgruppe 1: Monitoring-Report Digitale Wirtschaft 2014 Innovationstreiber IKT Zentrale Ergebnisse Veröffentlichung Anfang Dezember 2014 Die Digitale Wirtschaft ist von entscheidender Bedeutung für

Mehr

Empirische Analyse spezifischer Handlungsbedarfe und Potenziale in der Region Weser-Ems (ehem. Reg.-Bez. Weser-Ems)

Empirische Analyse spezifischer Handlungsbedarfe und Potenziale in der Region Weser-Ems (ehem. Reg.-Bez. Weser-Ems) Empirische Analyse spezifischer Handlungsbedarfe und Potenziale in der Region Weser-Ems (ehem. Reg.-Bez. Weser-Ems) PD Dr. Daniel Schiller Zukunftskonferenz für die Region Weser-Ems Oldenburg, 20. November

Mehr

Und so funktioniert`s. Graphik Flyer

Und so funktioniert`s. Graphik Flyer Und so funktioniert`s Graphik Flyer Die Bürgerkarte Mit der Bürgerkarte werden Euroumsätze elektronisch erfasst und auf einem parallel geführten Bürgertalerkonto dokumentiert Die Bürgerkarte erhalten Verbraucher

Mehr

Förderung der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse. Methode und Ergebnisse der. Evaluierung

Förderung der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse. Methode und Ergebnisse der. Evaluierung Förderung der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse Methode und Ergebnisse der Karlheinz Pistrich Bundesanstalt Inhalt 1) Einleitung 2) Datengrundlage 3) smethode 4) sfragen 5)

Mehr

tegut gute Lebensmittel

tegut gute Lebensmittel tegut gute Lebensmittel Ein Einzelhändler mit Liebe zu den vorgelagerten Wertschöpfungsstufen tegut... tegut gute Lebensmittel Ein Einzelhändler mit Liebe zu den vorgelagerten Wertschöpfungsstufen Thomas

Mehr

Fallstudie. Dell Computer: Netzwerke und Outsourcing

Fallstudie. Dell Computer: Netzwerke und Outsourcing ABWL Organisation und Personal Teilgebiet Organisation 401316/3 Dr. Markus Wiesner Wintersemester 2004/05 Fallstudie Dell Computer: Netzwerke und Outsourcing Tanja Hechberger (0105268) Nicole Ipsmiller

Mehr

Richtlinien. für das. Tourismus-Impulsprogramm (TIP) für Marketing- und Infrastrukturmaßnahmen. des Landes OÖ.

Richtlinien. für das. Tourismus-Impulsprogramm (TIP) für Marketing- und Infrastrukturmaßnahmen. des Landes OÖ. Beilage zu Wi(Ge)-508776/1-2007/WWin/Lo/See/Kai 1.1.2007 Richtlinien für das Tourismus-Impulsprogramm (TIP) für Marketing- und Infrastrukturmaßnahmen des Landes OÖ. für den Zeitraum 2007 2013 2 1. Allgemeines

Mehr

Interessengemeinschaft

Interessengemeinschaft Interessengemeinschaft digitales Planen, Bauen und Betreiben in der Schweiz BIM Building Information Modelling ist da! Es besteht kein Zweifel daran, dass sich die Gebäudedatenmodellierung in der Schweiz

Mehr

Zwischenbericht der UAG NEGS- Fortschreibung

Zwischenbericht der UAG NEGS- Fortschreibung Zwischenbericht der UAG NEGS- Fortschreibung Vorlage zur 16. Sitzung des IT-Planungsrats am 18. März 2015 Entwurf vom 29. Januar 2015 Inhaltsverzeichnis 1 Anlass für die Fortschreibung der NEGS... 3 2

Mehr

BIODIVERSITÄTSSTRATEGIE ÖSTERREICH 2020+

BIODIVERSITÄTSSTRATEGIE ÖSTERREICH 2020+ BIODIVERSITÄTSSTRATEGIE ÖSTERREICH 2020+ VON DER THEORIE IN DIE PRAXIS GABRIELE OBERMAYR --- 1 --- bmlfuw.gv.at WARUM NEUE NATIONALE STRATEGIE? Ö ist Land der Vielfalt! Vielfalt ist Lebensversicherung

Mehr

PRODUKTENTWICKLUNG MARKE KIRNITZSCHTAL

PRODUKTENTWICKLUNG MARKE KIRNITZSCHTAL PRODUKTENTWICKLUNG MARKE KIRNITZSCHTAL Ausgangslage 90er-Jahre Aufbau der touristischen Infrastruktur nach allen möglichen Richtungen: - Rettung Kunstblumenindustrie - Neubau Museum - Sport- und Freizeitzentrum

Mehr

Evaluierung CERT NÖ Projektbeschreibung

Evaluierung CERT NÖ Projektbeschreibung Evaluierung CERT NÖ Projektbeschreibung Ausgangslage Die Donau-Universität Krems betreibt im Auftrag des Landes Niederösterreich seit 2007 die Zertifizierungsstelle CERT NÖ. Im Zuge der kontinuierlichen

Mehr

Gemeinsame Absichtserklärung. zwischen dem. Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. der Bundesrepublik Deutschland.

Gemeinsame Absichtserklärung. zwischen dem. Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. der Bundesrepublik Deutschland. Gemeinsame Absichtserklärung zwischen dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie der Bundesrepublik Deutschland und dem Bergbauministerium der Republik Chile über die Zusammenarbeit im Bereich

Mehr

Wege in die Frühpension -

Wege in die Frühpension - Wege in die Frühpension - Der Übergang in den Ruhestand in Osterreich Zusammenfassung der Ergebnisse Eines der wichtigsten Ziele der österreichischen Sozialpolitik ist die langfristige Sicherung der Finanzierbarkeit

Mehr

Innovationsmanagement bei österreichischen Hidden Champions

Innovationsmanagement bei österreichischen Hidden Champions Focus Session 8: Durch Innovation zum Hidden Champion Innovationsmanagement bei österreichischen Hidden Champions Eine qualitative Untersuchung der Studienrichtung International Marketing & Sales Management

Mehr

Charta zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Charta zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf Charta zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf Präambel Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eines der wichtigsten wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Anliegen, das sowohl die Familien als

Mehr

Umweltmanagement für die öffentliche Verwaltung

Umweltmanagement für die öffentliche Verwaltung BREMISCHE BÜRGERSCHAFT Drucksache 18/862 Landtag 18. Wahlperiode 16.04.2013 Antwort des Senats auf die Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Umweltmanagement für die öffentliche Verwaltung

Mehr

Fitnessangebote für Unternehmen, Unternehmer und solche die es werden wollen (Qualifizierungsoffensive)

Fitnessangebote für Unternehmen, Unternehmer und solche die es werden wollen (Qualifizierungsoffensive) Fitnessangebote für Unternehmen, Unternehmer und solche die es werden wollen (Qualifizierungsoffensive) Startprojekt im Rahmen des Modellvorhabens LandZukunft im Landkreis Birkenfeld Projektskizze, Stand

Mehr