Vorlesung Konzernrechnung Modul 10

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1 Vorlesung Konzernrechnung Modul 10 Dr. Aldo C. Schellenberg Universität Bern HS 2007 Mittwoch Uhr 1

2 Agenda > Konzerngeldflussrechnung > Latente Steuern > Abschlüsse in fremden Währungen > Mehrstufige Konzerne 2

3 Konzerngeldflussrechnung 3

4 Konzerngeldflussrechnung Zweck > Die Geldflussrechnung zeigt die Ursachen auf, warum und wie sich die flüssigen Mittel im Betrachtungszeitraum verändert haben. Bilanz x6 Aktiven Passiven Geldmittel 150 Eigenkapital 200 Mittelflussrechnung 20x6 Erfolgsrechnung 20x6 Einzahlungen Auszahlungen Aufwand Ertrag Zufluss Geldmittel 450 Abfluss Geldmittel 400 Aufwand 500 Zunahme 50 Gewinn 30 Bilanz x6 Aktiven Passiven Geldmittel 200 Ertrag 530 Eigenkapital 230 4

5 Konzerngeldflussrechnung Inhalt > Die Geldflussrechnung stellt die Veränderung der flüssigen Mittel eines Unternehmens infolge von Ein- und Auszahlungen aus Geschäftstätigkeit Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit während einer Berichtsperiode dar. > Die Geldflussrechnung vermittelt, zusätzlich zur Bilanz und zur Erfolgsrechnung, ergänzende Informationen über die Investitionsund Finanzierungsvorgänge und die Entwicklung der Finanzlage des Unternehmens aus Geschäftstätigkeit. 5

6 Konzerngeldflussrechnung Definition Fonds (1/2) Beispiele von Rechnungsgrössen der Mittelflussrechnung: Zahlungsmittel (Cash) Zahlungsmitteläquivalente (Cash Equivalents) Nettoumlaufvermögen Umlaufvermögen Bargeld, Sichteinlagen bei Post und Banken (z. B.: Kassa, Sichtguthaben, Checks) Kurzfristige, sehr liquide Geldanlagen Kurzfristige, äusserst liquide Finanzinvestitionen, die jederzeit in bestimmte Zahlungsmittelbeträge umgewandelt werden können und nur unwesentlichen Wertschwankungsrisiken unterliegen. Laufzeit max. 3 Mt. (z. B.: Commercial Papers, Schatzwechsel), abzüglich Kontokorrentschulden Umlaufvermögen abzgl. kurzfristiges FK Umlaufvermögen 6

7 Konzerngeldflussrechnung Definition Fonds (2/2) > Als flüssige Mittel (cash and cash equivalents) im Sinne der Geldflussrechnung gelten nach IAS 7 und Swiss GAAP FER 4 folgende Bilanzposten: Bargeld (Kassabestände) + Sichtguthaben bei Finanzinstituten (Bank, Post) + geldnahe Mittel (kurzfristige, äusserst liquide Finanzmittel, die jederzeit in flüssige Mittel umgewandelt werden können und nur unwesentlichen Wertschwankungen unterliegen) = Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente - kurzfristige, jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten (Kontokorrente) dürfen von den flüssigen und geldnahen Mitteln abgezogen werden, sofern sie zu den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten gehören = Nettoflüssige Mittel 7

8 Konzerngeldflussrechnung Erstellung Liquiditätsnachweis > Der Liquiditätsnachweis zeigt die absolute Veränderung der Fondskonten und damit auch des Fonds als Ganzes während des Betrachtungszeitraums. > Beispiel Nestlé Konzernrechnung 2006 ( S. 7): > Der Liquiditätsnachweis gibt über die Veränderung der flüssigen Mittel Auskunft; für die Feststellung der Ursachen braucht es die Geldflussrechnung. 8

9 Konzerngeldflussrechnung schematischer Aufbau betriebliche Einzahlungen - betriebliche Auszahlungen = Cashflow aus Geschäftstätigkeit (1) + Desinvestitionen - Investitionsauszahlungen = Cashflow aus Investitionstätigkeit (2) + Finanzierungseinzahlungen - Finanzierungsauszahlungen = Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (3) Veränderung des Fonds (1)+(2)+(3) 9

10 Konzerngeldflussrechnung Cash Flow aus Geschäftstätigkeit > Zahlungen, die nicht dem Investitions- oder Finanzierungsbereich zuzuordnen sind. Beispiele: Einzahlungen aus Verkauf von Gütern und Dienstleistungen, Zahlungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Löhne, Gehälter, Steuerzahlungen > Der Ausweis kann auf zwei Arten geschehen: Direkt (Bruttoeinzahlungen - Bruttoauszahlungen) oder Indirekt (Jahresüberschuss ± Bereinigungen) 10

11 Konzerngeldflussrechnung Cash Flow aus Geschäftstätigkeit > Zur Ermittlung des Cash Flow aus Geschäftstätigkeit stehen zwei Methoden zur Verfügung: Erfolgsrechnung A) fondswirksamer Aufwand C) fondsneutraler Aufwand E) Gewinn B) fondswirksamer Ertrag D) fondsneutraler Ertrag Direkte Herleitung: Fondswirksamer Ertrag./. Fondswirksamer Aufwand B) - A) Indirekte Herleitung: Reingewinn + nicht-fondswirksamer Aufwand./. nicht-fondswirksamer Ertrag E) + C) - D) 11

12 Ermittlung des Cash Flows aus Geschäftstätigkeit Direkte Ermittlung /- = Einzahlungen von Kunden für den Verkauf von Erzeugnissen, Waren und Dienstleistungen Auszahlungen an Lieferanten und Beschäftigte Sonstige Einzahlungen, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind Sonstige Auszahlungen, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind Ein- und Auszahlungen aus ausserordentlichen Posten Cash Flow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit 12

13 Ermittlung des Cash Flows aus Geschäftstätigkeit Indirekte Ermittlung /- +/- +/- +/- +/- +/- +/- +/- = Jahresergebnis (einschliesslich Ergebnisanteilen von Minderheitsgesellschaftern) vor ausserordentlichen Posten Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens Zunahme/Abnahme der Rückstellungen Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge (bspw. Abschreibung auf ein aktiviertes Disagio) Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions-/Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind Ein- und Auszahlungen aus ausserordentlichen Posten Cash Flow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit 13

14 Cash Flow aus Investitionstätigkeit Kauf / Verkauf (separat auszuweisen) von > Sachanlagen > Immateriellen Anlagen > Beteiligungen > Finanzanlagen / Wertschriften (gilt nicht für eigene Aktien) 14

15 Mögliche Gliederung des Cash Flow aus Investitionstätigkeit /- = Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen Einzahlungen und Auszahlungen aus dem Erwerb und dem Verkauf von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten Cash Flow aus Investitionstätigkeit 15

16 Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit > Ein- und Auszahlungen zur Aufnahme oder Rückzahlung von Eigen- und langfristigem Fremdkapital Beispiele: Veränderungen der Finanzverbindlichkeiten Veränderungen des einbezahlten Eigenkapitals Rückkauf / Verkauf eigene Aktien Gewinnausschüttungen / Dividendenzahlungen Zinszahlungen 16

17 Mögliche Gliederung des Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesell-schafter (Dividenden, Erwerb eigener Anteile, Eigenkapital-rückzahlungen, andere Ausschüttungen) Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten 5. = Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit 17

18 Gliederung der Geldflussrechnung Konzernergebnis inkl. Minderheitsanteile Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Sachanlagen Bildung (+) / Auflösung (-) von Rückstellungen Verluste (+) / Gewinne (-) aus Verkauf von Anlagevermögen Abnahme (+) / Zunahme (-) von Vorsorgeüberdeckungen Währungsverluste (+) / -gewinne (-) auf konzerninternen Positionen Cashflow vor Veränderung des nicht baren Nettoumlaufvermögens Abnahme (+) / Zunahme (-) Wertschriften Abnahme (+) / Zunahme (-) Forderungen / aktive Abgrenzungen Abnahme (+) / Zunahme (-) Vorräte Zunahme (+) / Abnahme (-) Verbindlichkeiten / passive Abgrenzung und Rückstellungs-Verbrauch Zunahme (+) / Abnahme (-) Anzahlungen von Kunden Cashflow aus Geschäftstätigkeit Investitionen in Sachanlagen, Finanzanlagen, immaterielle Anlagen Erlös aus Verkauf von Anlagevermögen Cashflow aus Investitionstätigkeit Kapitalerhöhung Gewinnausschüttungen Verkauf (+) / Erwerb (-) eigener Aktien Transaktionen Minderheitsaktionäre Aufnahme (+) / Rückzahlung (-) Finanzschulden Cashflow aus Finanzierungstätigkeit Währungseinfluss auf flüssige Mittel Zunahme (+) / Abnahme (-) flüssiger Mittel 18

19 Weg zur Konzerngeldflussrechnung Einzelabschlüsse HB II Bilanz M-AG Bilanz T-AG Konzernbilanz Erfolgsrechnung M-AG Erfolgsrechnung T-AG Konzernerfolgsrechnung Geldflussrechnung M-AG Geldflussrechnung T-AG Konzerngeldflussrechnung 19

20 Konsolidierung der Geldflussrechnung Folgende zusätzliche Aspekte für die konsolidierte Geldflussrechnung sind im Besonderen zu berücksichtigen: > Elimination der konzerninternen Transaktionen und Beziehungen > Minderheitsanteile > Goodwill aus Akquisitionen > Umrechnungsdifferenzen bei Fremdwährungsabschlüssen 20

21 Konzerngeldflussrechnung Erstellung anhand Beispiel - Ausgangslage > Grundlage: Meyer, S. 201ff. > Es liegen die konsolidierten Bilanzen per und vor sowie die konsolidierte Erfolgsrechnung > Daraus wird die Veränderung des Fonds Flüssige Mittel ersichtlich. > Erstellen Sie die Konzerngeldflussrechnung unter Bezugnahme auf folgende Bemerkungen: Im Jahr 20.3 wurden keine Sachanlagen verkauft. Das Mutterunternehmen kaufte per Ende Jahr eine nicht zu konsolidierende Beteiligung zum Preis von 150. Die Veränderung des langfristigen Fremdkapitals setzt sich aus der Erhöhung der Hypothek um 200 und die Rückzahlung des Darlehens um 350 zusammen. Es wurde eine Aktienkapitalerhöhung von 200 durchgeführt, wobei 50 davon durch die Schaffung von Gratisaktien entstanden sind. Die Tochter mit Anteilen von Dritten von 20% hat eine Dividendenausschüttung von 250 vorgenommen. Davon wurden 80% an die Mutter und 20% an die Minderheiten ausgeschüttet. Ein Impairment-Test bezüglich der Werthaltigkeit des Goodwills hat ergeben, dass eine Wertminderung von 150 zu erfassen ist. 21

22 Konzerngeldflussrechnung Erstellung anhand Beispiel - Ausgangslage Konzernbilanz Veränderung Flüssige Mittel Forderungen 1'850 1' Vorräte 2'220 2' Sachanlagen 980 1' Finanzanlagen 1'800 1'800 0 Beteiligungen Goodwill 1'260 1' Summe 9'000 9' Kfr. Femdkapital Lfr. Fremdkapital 2'650 2' Aktienkapital 1'000 1' Gewinnreserven 3'674 4' Anteil Dritte am Kapital Anteil Mehrheit am Gewinn Anteil Dritte am Gewinn Summe 9'000 9'

23 Konzerngeldflussrechnung Erstellung anhand Beispiel - Ausgangslage Konzernerfolgsrechnung 20.3 Warenertrag 5'652 Diverser Ertrag 800 Summe 6'452 Warenaufwand 3'250 Personalauwand 1'850 Abschreibungen 250 Wertberichtigung Goodwill 150 Diverser Aufwand 480 Anteil Mehrheit am Gewinn 438 Anteil Dritte am Gewinn 34 Summe 6'452 23

24 Konzerngeldflussrechnung Erstellung anhand Beispiel - Lösung Konzerngeldflussrechnung 20.3 Kommentar Anteil Mehrheit am Gewinn 438 ER Anteil Dritte am Gewinn 34 ER Abschreibungen Sachanlagen 250 ER WB Goodwill 150 Impairment-Test Abnahme Forderungen 128 Veränderung Forderungen in Bilanz Zunahme Vorräte -300 Veränderung Vorräte in Bilanz Abnahme kfr. Fremdkapital -100 Veränderung kfr. Fremdkapital in Bilanz Cash Flow aus Betriebstätigkeit 600 Investitionen in Sachanlagen -500 sep. Aufstellung Kauf Beteiligung -150 Veränderung in Bilanz Cash Flow aus Investitionstätigkeit -650 Erhöhung Aktienkapital 200 Veränderung in Bilanz Ausgabe Gratisaktien -50 Erhöhung Hypothek 200 Ausgangslage Rückzahlung Darlehen -350 Ausgangslage Ausschüttung Dividende an Dritte -50 Ausgangslage Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit -50 Geldfluss Total

25 Konzerngeldflussrechnung Vergleich Regelwerke OR Swiss GAAP FER IAS/IFRS US GAAP Keine Vorschriften. Geldflussrechnung ist nicht zwingend. > Fonds Flüssige Mittel oder Nettoflüssige Mittel zulässig. FER 4.3 > Für die Bestimmung des CF sind sowohl die direkte wie auch indirekte Methode erlaubt. FER 4.2 > Fonds Flüssige Mittel oder Netto-flüssige Mittel zulässig. Bestandteile sind anzugeben. IAS > Der betriebliche CF kann nach der direkten oder indirekten Methode ermittelt werden. Empfohlen wird die direkte Methode. IAS > CF aus Ertragssteuern gehören normalerweise zur Betriebstätigkeit, ausser sie können direkt dem Finanzierungs- oder Investitionsbereich zugeordnet werden. IAS 7.35 > Der Fonds Flüssige Mittel ist zu verwenden. Die Definition des Fonds Netto-flüssige Mittel ist nicht erlaubt. SFAS 95.8 > Die direkte Methode wird für die Ermittlung des betrieblichen CF empfohlen. SFAS > CF aus Ertragssteuern gehören zur Betriebstätigkeit. SFAS 95.23c 25

26 Praxisbeispiel - JR Nestlé 2006 IAS 7 Kapitalgeldflussrechnung > Konsolidierte Kapitalgeldflussrechnung ( S. 6 und 7) 26

27 Latente Steuern 27

28 Latente Steuern Wesen und Zweck > Ziel der Konzernrechnung ist es, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage so darzustellen, als ob der Konzern insgesamt ein Unternehmen wäre, beispielsweise durch die Eliminierung aller Innenbeziehungen. > Auf steuerlicher Ebene wird diese Leitlinie jedoch nicht nachvollzogen: Steuersubjekte bleiben die einzelnen Gesellschaften auf Grund ihrer Einzelabschlüsse. > Die Konsolidierungsmassnahmen ändern zwar den Konzerngewinn, nicht aber den Steueraufwand. > Das Konzept der Latenten Steuern führt zu einer Fiktion der Konzernbesteuerung. 28

29 Latente Steuern Wie entstehen die zeitlichen Differenzen? Konsolidierungsmassnahmen Handelsbilanz I Handelsbilanz II Konzernbilanz Latente Steuern durch Anpassung an konzerneinheitliche Bewertungsregeln Latente Steuern durch: Zwischengewinneliminierung Gewinnausschüttung im Konzern Equity-Accounting 29

30 Latente Steuern Zeitlich begrenzte Differenzen Zeitlich begrenzte Differenzen (Temporary Differences): > Positive Steueraufwandsdifferenzen führen in der Entstehungsperiode zu einer latenten Steuerverpflichtung (Passivum). In den folgenden Kompensationsperioden werden sie aufgelöst, d.h. mit dem Ertragssteueraufwand verrechnet (Reduktion). > Negative Steueraufwandsdifferenzen führen in der Entstehungsperiode zu einer Steuerforderung (Aktivum). Die Auflösung der aktiven latenten Ertragssteuern in den Kompensationsperioden erhöht den Ertragssteueraufwand. 30

31 Latente Steuern Liability Methode > Bilanzorientierung: Latente Steuern als künftig zu bezahlende Steuern (Steuerverbindlichkeit) bzw. als Steuervorauszahlung (Steuerforderung). > Die Höhe der latenten Steuern hängt von aktuellen Steuersätzen ab. Bei nachträglichen Steuersatzänderungen müssen die latenten Steuern angepasst werden. > Die Veränderung der aktiven/passiven latenten Steuern wirken sich auf den ausgewiesenen Steueraufwand in der Erfolgsrechnung aus. 31

32 Latente Steuern nach IAS 12 Übersicht Ansatz von Steuerlatenzen Bilanzielle Wertunterschiede zwischen IFRS-Bilanz und steuerlichem Wert Temporäre Differenzen Zu versteuernde temporäre Differenzen (5) Abzugsfähige temporäre Differenzen (5) Permanente Differenzen (15, 24) Steuerlich nutzbare Verlustvorträge und Steuergutschriften (34) Grundsatz Ausnahmen Grundsatz Ausnahme Vermögens- Wert IFRS > StR Schuld IFRS > StR (15) Steuerlich nicht nutzbare Goodwills (15a, b) Aus erfolgsneutralem Ansatz ausserhalb eines Unternehmens- Zusammenschlusses (15c) Vermögens- Wert IFRS < StR Schuld IFRS > StR (24) Aus erfolgsneutralem Ansatz ausserhalb eines Unternehmens- Zusammenschlusses (15c) Passive Steuerlatenz keine Steuerlatenz keine Steuerlatenz Aktive Steuerlatenz soweit voraussichtlich nutzbar keine Steuerlatenz keine Steuerlatenz Aktive Steuerlatenz soweit voraussichtlich nutzbar Quelle: KPMG (Hrsg.): IFRS visuell

33 Latente Steuern nach IAS 12 Übersicht Bewertung von Steuerlatenzen Steuersatz (47) Abzinsung (53) Wertberichtigungen (56) Verwendung der Steuersätze, die in den Perioden, in denen sich die Bewertungsunterschiede voraussichtlich umkehren werden, Gültigkeit haben werden. Steuerlasten sind nicht abzuzinsen. Latente Steueransprüche sind an jedem Bilanzstichtag auf ihre Werthaltigkeit zu überprüfen Dabei sind auch solche Gesetzesänderungen zu berücksichtigen, die zwar beschlossen sind, aber am Bilanzstichtag noch nicht verkündet sind. Ist es nicht wahrscheinlich, dass genügend zu versteuerndes Einkommen zur Verfügung stehen wird, um den latenten Steueranspruch zu nutzen, ist der latente Steueranspruch insoweit zu reduzieren. Wertaufholungen sind durchzuführen, sofern und soweit dies wieder wahrscheinlich wird. Quelle: KPMG (Hrsg.): IFRS visuell

34 Latente Steuern Beispiel zur Liability Methode (1/3) > Eine Tochtergesellschaft der X-AG weist in ihrer Bilanz eine Maschine zum Buchwert von 800 aus. > Die Maschine hat eine Restnutzungsdauer von fünf Jahren und wird linear abgeschrieben. > Im Konzernabschluss der X-AG werden die Sachanlagen nach einer Neubewertung zum Fair Value ausgewiesen. Demnach ergibt sich für die Maschine ein Bilanzwert von 1ʻ000. Der Steuersatz beträgt 40%. > Die Aufwertung der Maschine wird über eine Neubewertungsreserve verbucht (d.h. erfolgsneutral). Die unterschiedliche Bewertung der Maschine bewirkt aus der Sicht des Konzerns eine höhere Abschreibung und damit einen tieferen resultierenden Gewinn. Da es sich um eine zeitlich befristete Differenz handelt, müssen auf dieser Gewinnschmälerung über die gesamte Lebensdauer der Maschine latente Steuern gebildet werden. 34

35 Latente Steuern Beispiel zur Liability-Methode (2/3) Erstkonso Konzernwert (HB II) 1ʻ Steuerwert (HB I) Wertdifferenz Neubewertungsreserve Abschreibung Steuerwert Abschreibung Konzernwert Latente Steuern 40% (Bilanz) Latenter Steueraufwand (ER) > Entstehungsperiode: Durch die erfolgsneutrale Aufwertung im Konzernabschluss erhöht sich aktivseitig der Wert der Maschine um 200. Die entsprechende Gegenposition ist passivseitig die Erhöhung des Eigenkapitals um 120 sowie der Ausweis einer passiven latenten Steuer von 80. > Kompensationsperiode: In den Folgejahren wird der laufende Steueraufwand durch die Auflösung passiver latenter Steuern vermindert. 35

36 Latente Steuern Beispiel zur Liability Methode (3/3) Bei der Aufwertung (Entstehungsphase) ergeben sich aus der Sicht des Konzerns folgende Buchungen: Maschine / Neubewertungsreserve 120 Maschine / latente Steuerverpflichtung 80 Während der Kompensationsphase wird wie folgt gebucht: Abschreibungen / Maschine 40 Latente Steuerverpflichtung / Steueraufwand 16 Durch die Buchungen wird das EK zunächst erfolgsneutral um 120 erhöht (Neubewertungsreserve) und eine latente Steuerlast von 80 gebildet Gleichzeitig erfolgt während fünf Jahren eine Gewinnreduktion von 24 (Abschreibungen + 40; Steueraufwand -16) Nach Ablauf der fünf Jahre entspricht die Summe der Gewinnschmälerungen den bei der Neubewertung gebildeten Neubewertungsreserven. Nach Ablauf der Nutzungsdauer ist die Neubewertungsreserve auf die Gewinnreserve umzubuchen. 36

37 Latente Steuern Vergleich Regelwerke OR Swiss GAAP FER IAS/IFRS US GAAP Keine Vorschriften. > Abgrenzung latente Steuern aufgrund zeitlich befristeter Differenzen erfolgt bilanzorientiert. FER 11.6 > Für die Berechnung der latenten Steuern ist der tatsächlich zu erwartende Steuersatz massgebend. FER > Keine speziellen Vorschriften in Bezug auf Goodwill und latente Steuern. > Abgrenzung latente Steuern erfolgt für temporäre Differenzen. IAS bzw Und > Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt anhand der im Umkehrzeitpunkt der temporären Differenzen gültigen Steuersätze. IAS > Der Ansatz einer latenten Steuerverpflichtung aus dem erstmaligen Ansatz eines Goodwills ist nicht erlaubt. IAS > Die Abgrenzung latenter Steuern erfolgt für temporäre Differenzen. SFAS > Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem Steuersatz, der im Jahr der Umkehrung der Differenz gilt. SFAS

38 Praxisbeispiel - JR Nestlé 2006 IAS 12 Latente Steuern > Konsolidierte Bilanz (Deferred Tax Assets, Deferred Tax Liabilities) S. 4 > Accounting Policies S. 14 > Anhang, Note 22 S

39 Abschlüsse in fremden Währungen 39

40 Abschlüsse in fremden Währungen Grundsätzliches > Zunehmende internationale Verflechtung und Arbeitsteilung > Umfangreiche wirtschaftliche Beziehungen über die Landesgrenze hinaus in verschiedene Währungszonen (Import, Export, Direktinvestitionen im Ausland) > Daraus resultieren Geschäftsvorfälle und Salden in Fremdwährungen Abschlüsse von Tochtergesellschaften in fremder Währung 40

41 Abschlüsse in fremden Währungen Problemstellung Mutterunternehmen Filiale Frankreich Filiale England CHF CHF EUR EUR GBP GBP Fremdwährung Funktionalwährung der Mutter Fremdwährung Tochter USA Tochter Japan Konzernabschluss USD USD JPY JPY CHF CHF Fremdwährung Konzernwährung Fremdwährung Offenlegung Währung Währung nach nach freier freier Wahl Wahl Darstellungswährung 41

42 Abschlüsse in fremden Währungen Umrechnungskurse > Tageskurs: Kassakurs einer Währung am Tag einer bestimmten Transaktion. > Historischer Kurs: jeweiliger Tageskurs zum Zeitpunkt des Erwerbs, der Herstellung oder der Entstehung einer Position. > Stichtagskurs: am Bilanzstichtag der ausländischen Teileinheit existierender Tageskurs. > Durchschnittskurs: Mittelwert der innerhalb eines Zeitraums festgestellten Tageskurse (Bsp. Durchschnittskurs eines Monats oder einer Woche). 42

43 Abschlüsse in fremden Währungen Konzept nach IAS 21 Einzelabschluss Umrechnung einer Fremdwährungstransaktion in die funktionale Währung zum Bilanzstichtag Umrechnungskurs Monetäre Posten Stichtagskurs Nicht-monetäre Posten zu historischen Kosten Kurs am Tag der Transaktion, vereinfachend Durchschnittskurse (23b) Nicht-monetäre Posten zu Fair Values Kurs am Tag der Neubewertung (23c) Erfassung von Umrechnungsdifferenzen Erfolgswirksam (28) - Entsprechend der Erfassung der Neubewertung (30) Konzernabschluss Umrechnung der Einzelabschlüsse in eine Darstellungswährung Umrechnungskurs Erfassung von Umrechnungsdifferenzen Vermögenswerte und Schulden Stichtagskurs (39a) Erfolgsneutral (39c) Aufwendungen und Erträge Kurs am Tag der Transaktion, vereinfachend Durchschnittskurse (39b, 40) Erfolgsneutral (39c) Umrechnung der Goodwills und Fair Value-Anpassungen Zum Stichtagskurs von der funktionalen Währung des Tochterunternehmens in die Darstellungswährung; erfolgsneutrale Erfassung (47) QUELLE: KPMG (HRSG.): IFRS VISUELL

44 Abschlüsse in fremden Währungen Definitionen nach IAS 21.8 > Funktionale Währung: Währung des primären Wirtschaftsraumes, in dem das Unternehmen tätig ist. > Darstellungswährung: Währung, in der die Abschlüsse veröffentlicht werden. > Umrechnungsdifferenzen: Eine Differenz resultierend aus der Umrechnung der gleichen Anzahl von Währungseinheiten in eine andere Währung zu unterschiedlichen Wechselkursen. > Ausländischer Geschäftsbetrieb: Tochterunternehmen, assoziiertes Unternehmen, Joint Venture oder Niederlassung, dessen Aktivitäten in einem Land angesiedelt sind, welches nicht das Land des berichtenden Unternehmens ist. 44

45 Abschlüsse in fremden Währungen Funktionalwährungskonzept Bestimmung Funktionalwährung und Konzernwährung. Weicht die von einer ausländischen Teileinheit lokal verwendete Berichtswährung von der Funktionalwährung ab, muss der Lokalabschluss zuerst in Funktionalwährung angesetzt werden (Zeitbezugsmethode). Sofern der Teilabschluss nach Schritt 2 nicht gerade in der Konzernwährung vorliegt: Umrechnung mit der modifizierten Stichtagskursmethode. Sofern der Konzern- oder ein Teilabschluss freiwillig in einer von der Konzern- bzw. Funktionalwährung abweichenden Währung dargestellt werden soll: Umrechnung mit der reinen Stichtagskursmethode in die Darstellungswährung. 45

46 Abschlüsse in fremden Währungen Funktionalwährungskonzept > Konzernwährung = Funktionalwährung der Mutter > Funktionalwährung der ausländischen Teileinheiten = Konzernwährung, falls die ausländische Teileinheit ein verlängerter Arm des Mutterunternehmens ist; 2. die Transaktionen mit der Mutter einen grossen Teil der Aktivitäten der ausländischen Teileinheit bestimmen; 3. der Cashflow aus den Aktivitäten der ausländischen Teileinheit den Cashflow des Mutterunternehmens direkt beeinflusst und auch für die Überweisung ans Mutterunternehmen bereitsteht; 4. der Cashflow aus den Aktivitäten der ausländischen Teileinheit ohne Unterstützung des Mutterunternehmens nicht genügt, um den normal zu erwartenden Zahlungen für Schuldverpflichtungen nachzukommen 46

47 Umrechnung Berichtswährung in Funktionalwährung mit Zeitbezugsmethode (1/4) Erstmaliger Ansatz: > Fremdwährungsgeschäfte, also Geschäfte, die nicht in funktionaler Währung des Unternehmens getätigt wurden, sind bei ihrer erstmaligen Erfassung in der funktionalen Währung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalles umzurechnen (IAS 21.21); > Die Umrechnung erfolgt zu dem am jeweiligen Tag des Geschäftsvorfalles gültigen Kassakurs zwischen der funktionalen Währung und der Fremdwährung; > Aus praktischen Gründen wird häufig ein Kurs verwendet, der einen Nährungswert für den aktuellen Kurs am Tag des Geschäftsvorfalles darstellt: Durchschnittskurs einer Woche oder eines Monats (IAS 21.22); 47

48 Umrechnung Berichtswährung in Funktionalwährung mit Zeitbezugsmethode (2/4) Erstmaliger Ansatz, ein Beispiel: > Die X-AG kaufte am Barrel Erdöl zu je USD Die funktionale Währung der X-AG sei der Euro. Der Devisenkassakurs betrug am USD-EUR. Die Umrechnung dieses Fremdwährungsgeschäftes erfolgte mit dem Devisenkassakurs zum Transaktionszeitpunkt, also am > In der funktionalen Währung (EUR) buchte die X-AG also ihre Anschaffungskosten von Barrel à USD = USD 883ʻ500; umgerechnet in EUR (USD 883ʻ500 / 1.283) = EUR 688ʻ620, wie folgt: Vorräte / Bank EUR 688ʻ620 48

49 Umrechnung Berichtswährung in Funktionalwährung mit Zeitbezugsmethode (3/4) An jedem folgenden Bilanzstichtag werden die > monetären Posten in fremder Währung unter Verwendung des Stichtagskurses angesetzt; > nicht-monetären Posten, die zu historischen Anschaffungs- und Herstellkosten bewertet wurden, sind mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umzurechnen; > nicht-monetäre Posten, die mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet wurden, sind mit dem Kurs umzurechnen, der zum Zeitpunkt der Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes gültig war; > Umrechnungsdifferenzen aus monetären Posten sind als Aufwand oder Ertrag zu erfassen (IAS 21.28); > eine Ausnahme bilden die Umrechnungsdifferenzen aus einem monetären Posten, der Teil einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb ist. Bis zur Veräusserung wird er als separater Posten des Eigenkapitals angesetzt und erst zum Veräusserungszeitpunkt als Aufwand oder Ertrag erfasst (IAS 21.32); 49

50 Umrechnung Berichtswährung in Funktionalwährung mit Zeitbezugsmethode (4/4) Zeitbezugsmethode Umrechnung der Bilanz Umrechnung der Erfolgsrechnung Behandlung der Umrechnungsdifferenz monetäre Posten: Stichtagskurs Tageskurs im Moment der Transaktion Alternative: Durchschnittskurs Erfassung in ER (im EK, falls Wertänderungen einer Position dort erfasst werden, IAS 16) EK: Historische Kurse Sachwerte: falls zu Fair Value geführt, Tageskurs im Moment der letzten Bewertung 50

51 Umrechnung Funktionalwährung in Konzernwährung mit der modifizierten Stichtagskursmethode (1/2) > Besteht ein Konzern aus Teileinheiten mit unterschiedlichen Funktionalwährungen, müssen Bilanz und Erfolgsrechnung aller Teileinheiten in die Funktionalwährung der Mutter umgerechnet werden Konzernwährung; > Bilanz: monetäre wie auch nicht-monetäre Positionen sind zum Stichtagskurs umzurechnen; > Für das Eigenkapital gelten historische Kurse, um Abweichungen zum historisch bewerteten Beteiligungswert im Einzelabschluss der Mutter zu vermeiden; > Erfolgsrechnung: Tageskurs im Moment der Geschäftsfälle oder Jahresdurchschnittskurs; > Umrechnungsdifferenzen: erfolgsneutral im Eigenkapital zu erfassen; 51

52 Umrechnung Funktionalwährung in Konzernwährung mit der modifizierten Stichtagskursmethode (1/2) Modifizierte Stichtagskursmethode Umrechnung der Bilanz Umrechnung der Erfolgsrechnung Behandlung der Umrechnungsdifferenzen EK: Historische Kurse Tageskurs im Moment der Transaktion als Alternative: Durchschnittskurs Erfassung im EK (bis zum Ausscheiden der Teileinheit, dann Übertrag der ganzen Umrechnungsdifferenz in ER) Rest: Stichtagskurs 52

53 Umrechnung Konzernwährung in Darstellungswährung mit der abgewandelten Stichtagskursmethode (1/2) > Sofern der Konzernabschluss in einer anderen als der Konzernwährung dargestellt werden soll, sind die Bilanz und Erfolgsrechnung mit der abgewandelten modifizierten Stichtagskursmethode umzurechnen; > Bilanz: Aktiven, Verbindlichkeiten und Eigenkapitalpositionen werden mit dem Stichtagskurs umgerechnet; > Der Gewinn der laufenden Periode wir zum Tageskurs oder Jahresdurchschnittskurs umgerechnet; > Erfolgsrechnung: Tageskurs im Moment der Geschäftsfälle oder Jahresdurchschnittskurs; > Umrechnungsdifferenzen: separate Komponente im Eigenkapital; 53

54 Umrechnung Konzernwährung in Darstellungswährung mit der abgewandelten Stichtagskursmethode (2/2) Abgewandelte Stichtagskursmethode Umrechnung der Bilanz Umrechnung der Erfolgsrechnung Behandlung der Umrechnungsdifferenz Alle Bilanzpositionen inkl. EK (ausser Gewinn) zum Stichtagskurs Tageskurs im Moment der Transaktion als Alternative: Durchschnittskurs Erfassung im EK Gewinn wird aus ER übernommen 54

55 Praxisbeispiel - JR Nestlé 2006 Abschuss in fremder Währung IAS 21 > Umrechnungseffekt in der Konzerngeldflussrechnung ersichtlich S. 7 > Principle Exchange Rates S. 2 > Accounting Policies S

56 Mehrstufige Konsolidierung 56

57 Mehrstufige Konsolidierung Problemstellung und Ausgangslage > bei mehrstufigen Konzernen werden die Teilkonzerne stufenweise konsolidiert; > die Enkelgesellschaften werden mit ihren Zwischenholdings vorkonsolidiert; M 100% 80% A B 5% C 50% 57

58 Mehrstufige Konsolidierung Beispiel (1/4) Beteiligung M an B Die Beteiligung von M an B beträgt 1'600 Das Aufrechnungskapital von B ist 1'360 (= 80% von 1700) - - Beteiligung B an C Die Beteiligung von B an C beträgt 300 Das Aufrechnungskapital von C ist 250 (= 50% von 500) Beteiligung A an C Die Beteiligung von A an C beträgt 25 Kein Aufrechnungskapital Einzelbilanzen M A B C Beteiligung 17' übrige Aktiven 44' ' ' ' Fremdkapital 25' Aktienkapital 20' ' Kapitalreserven 10' Gewinnreserven 3' Jahresgewinn 3' ' '

59 Mehrstufige Konsolidierung Teilkonsolidierung C mit B (2/4) Einzelbilanzen Aufrechnung Teilkonzernbilanz B/C B C (95%) SOLL HABEN Beteiligung übrige Aktiven 2' '060 KAD, Goodwill ' '110 Fremdkapital Aktienkapital 1' '000 Kapitalreserven Jahresgewinn Minderheiten Kapital Jahresgewinn ' '110 59

60 Mehrstufige Konsolidierung Teilkonsolidierung C mit A (3/4) Einzelbilanzen Aufrechnung Teilkonzernbilanz A C (5%) SOLL HABEN A/C Beteiligung übrige Aktiven Fremdkapital Aktienkapital Kapitalreserven Jahresgewinn Minderheiten Kapital 0 Jahresgewinn

61 Mehrstufige Konsolidierung Gesamtkonsolidierung (4/4) Einzelbilanzen Aufrechnung Konzernbilanz M B/C A/C SOLL HABEN Beteiligung 17' '800 16'050 übrige Aktiven 44'150 3' '547 KAD, Goodwill '000 3' '887 Fremdkapital 25' '742 Aktienkapital 20'000 1' '200 20'000 Kapitalreserven 10' '000 Gewinnreserven 3'220 3'220 Jahresgewinn 3' '292 Minderheiten Kapital Reserven Jahresgewinn '000 3' '887 61

62 Ausblick nächste Veranstaltung ( ) > Fallstudie Konzernrechnung 62

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