Regional und Öko! Regional oder Öko?

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1 Regional und Öko! Regional oder Öko? Nicole Weik, FiBL

2 Was erwartet euch? Das FiBL stellt sich vor Trend Regionalität: Zahlen, Daten, Fakten Definition: Was ist eine Region? Was macht ein regionales Produkt aus? Vielfalt der Regionalvermarktung Direktvermarktung und Initiativen Lebensmitteleinzelhandel, Fachhandel und Hersteller Regionale Produkte kennzeichnen Bio, Regio und die Presse Bio und regional = optimal?! 2

3 Das FiBL stellt sich vor Wissenschaftliche Serviceleistungen, insbesondere an der Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis Vier Säulen: Wissenstransfer Erarbeitung von Konzepten zur Stärkung des ökologischen, regionalen und nachhaltigen Landbaus Wissenschaftliche Unterstützung und Begleitung von Akteuren Förderung der Vernetzung von Akteuren Das FiBL - Netzwerk: FiBL Deutschland (35), FiBL Österreich (15), FiBL Schweiz (135), Kooperationen in Luxemburg, Tschechien, Ungarn u. Slowenien 3

4 Trend Regionalität: Zahlen, Daten, Fakten 4

5 Die neue Lust aufs Land 5

6 Assoziationen zum Begriff Regionalität Quelle: dlg Regionalitätsstudie

7 Trend Regionalität und Nachhaltigkeit 7

8 Regionalität ist ein Bauchgefühl Quelle: dlg Regionalitätsstudie

9 Regionalität bedeutet Identifaktion 9

10 Erkennungsmerkmale regionaler Produkte 10

11 Wo werden regionale Lebensmittel gekauft? 11

12 Angebot regionaler Produkte 12

13 Marktanteile regionaler Produkte Quelle: Niedersächsisches Landwirtschaftsministerium 2011 Aufgrund fehlender allgemeingültiger Definition des Begriffes Regionales Produkt ist ein exakter Marktanteil nicht messbar Je nach Definition schwanken die Schätzungen zw. 1% bis 20% 13

14 Warum Regionalvermarktung? Wissen wo s herkommt Immer häufigere Lebensmittelskandale durch unüberschaubare Warenströme Steigende Nachfrage nach Produkten mit hoher Qualität, Frische, Nachhaltigkeit und möglichst aus handwerklicher Herstellung Europäisierung und Internationalisierung des Warenangebotes zunehmende Anonymisierung Zunehmende Informationsüberlastung und abnehmende Produktkenntnis Regionale Produkte bzw. Spezialitäten wecken positive Assoziationen Heimat schmecken Attraktiver, überschaubarer Lebensraum als Gegenpol zur weltweiten Verflechtung Verwurzelung in der Region, Der Mensch braucht Heimat 14

15 Definition: Was ist eine Region? Was macht ein regionales Produkt aus? 15

16 Definition: Wann ist eine Region eine Region? 16

17 Definition: Wann ist eine Region eine Region? Region ist immer ein Teilraum eines Staates u. dient zur Abgrenzung Region beschreibt die Herkunft, jedoch keine Qualitäten Es gibt nicht die Regionalvermarktung, sondern zahlreiche Formen und Vermarktungskonzepte 17

18 Verbrauchererwartungen Quelle: DLG-Studie

19 Ziele der Regionalvermarktung Wertschöpfung sichern Nahversorgung sicherstellen Regionale Wirtschaftskreisläufe ausbauen und Arbeitsplätze erhalten Kulturlandschaft erhalten Schaffung von Vielfalt/Diversität Stabilität durch Verwurzelung und regionale Vernetzung 19

20 Vielfalt der Regionalvermarktung Direktvermarktung und Initiativen Lebensmitteleinzelhandel, Fachhandel und Hersteller 20

21 Direktvermarktung und Initiativen Ca. 500 Regionalvermarktungsinitiativen in Deutschland Überwiegend hybride Initiativen (bio und konventionell unter einer Marke) Verstärkte Vermarktung über den LEH Bundesweite Interessenvertretung: Bundesverband der Regionalbewegung e.v. 21

22 Praxisbeispiele: Tagwerk Landwege Unser Land LandMarkt: Vereinigung der Hessischen Direktvermarkter Ländlichfein 22

23 Unsere Heimat echt & gut (Edeka Nord und Südwest) 23

24 Mein Bayern (Edeka Südbayern) 24

25 Rewe Regional 25

26 Ein gutes Stück Heimat (Lidl) 26

27 Von Hier (Feneberg) Bio-Produkte aus der Region ca. 100 km (Luftlinie) um Kempten 600 zertifizierte Biobauern 23 Verarbeitungsbetriebe aus der Region (mit Öko-Zertifizierung) Vertrieb in allen FENEBERG - Märkten

28 Basic 28

29 Für Euch nah! (Naturkost Elkershausen und Naturkost Erfurt) 29

30 Lebensmittelhersteller: Bio und regional Beispiele: Natumi (100% Hafer aus Mecklenburg oder 100% Dinkel aus dem Westerwald) Zwergenwiese Lupi Love (Süßlupinensamen aus Mecklenburg-Vorpommern) Andechser Natur: Natur pur aus dem oberbayerischen 5-Seen-Land 30

31 Regionalvermarktung? 31

32 Regionale Produkte kennzeichnen 32

33 Kennzeichnung regionaler Produkte EU- Regionalsiegel: g.g.a g.u. g.t.s. 33

34 Kennzeichnung regionaler Produkte Staatliche Qualitäs- und Herkunftszeichen: 34

35 Kennzeichnung regionaler Produkte Regionale Bio-Siegel: 35

36 Kennzeichnung regionaler Produkte Regionalfenster: Region eindeutig/nachprüfbar benannt; kleiner als Deutschland, kann aber Staats- oder Ländergrenzen überschreiten Erste Hauptzutat und wertgebende Zutat müssen zu 100% aus der definierten Region; beträgt erste Hauptzutat weniger als 50% des Produktgesamtgewichtes, müssen auch die weiteren Zutaten jeweils in ihrer Gänze zu 100% aus der definierten Region stammen, bis mindestens 51% des Gesamtgewichtes erreicht sind Bei zusammengesetzten Produkten wird die Gesamtsumme aller regionalen Rohstoffe mit einer Prozentzahl angegeben. 36

37 Bio, Regio und die Presse Quelle: dlg Regionalitätsstudie 2011

38 Bio und regional = optimal?! Ja! weil: Gemeinsame Werte wie Tierschutz, Ohne Gentechnik oder umweltverträgliche Erzeugung Gleiche Zielgruppe Bio braucht Authentizität und Verwurzelung Regionalität braucht mehr als nur Herkunft Kooperation schafft Mehrwert 38

39 Bio und regional = optimal?! Oder vielleicht doch nicht? weil: Regionalität häufig mit Bio gleichgesetzt wird und somit die Botschaft von Bio verwässert? Konkurrenz zwischen regionalen/konventionellen und Bio- Produkten entsteht? Die Bio-Branche den Trend verschlafen hat und das Feld der Regionalität von konventionellen Erzeugern und Herstellern besetzt ist? Diskussion 39

40 Vielen Dank! Nicole Weik FiBL Projekte GmbH Kasseler Straße 1a, Frankfurt am Main Tel: Fax:

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