Nachhaltigkeit und CSR im österreichischen Lebensmitteleinzelhandel Endbericht. Dirk Raith Bernhard Ungericht

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1 Nachhaltigkeit und CSR im österreichischen Lebensmitteleinzelhandel Endbericht Dirk Raith Bernhard Ungericht

2 Auftraggeber: Verein für Konsumenteninformation (VKI) Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) Autoren: Dirk Raith Bernhard Ungericht Beratende ExpertInnen: Fairtrade Österreich GPA/djp Südwind Agentur Vier Pfoten International WWF Österreich Graz, Oktober 2011

3 1 INHALT Einleitung: Struktur und Herausforderungen des österreichischen LEH...2 Untersuchungsdesign...5 Vergleichende Beurteilung im Überblick...11 Vergleichende Beurteilung im Detail...17 A. SORTIMENT...17 A.1 Ökologische Sortimentspolitik...20 A.1.1 Ökologische Mindestanforderungen an Produkte...20 A.1.2 Bio-zertifizierte Produkte...27 A.1.3 Gentechnik-freie Produkte...31 A.1.4 Umweltfreundliche Produkte im Non-Food -Sortiment...33 A.1.5 Regionale Produkte...35 A.1.6 Tier-, Arten- und Habitatschutz...38 A.1.7 Verpackung der Produkte...47 A.1.8 Verschwendung von Nahrungsmitteln...51 A.2 Soziale Sortimentspolitik...54 A.3 Verantwortung gegenüber Lieferanten und KonsumentInnen...60 A.3.1 Einkaufspolitik...60 A.3.2 Verkaufspolitik...63 B. UNTERNEHMEN...68 B.1 betrieblicher Umweltschutz...69 B.1.1 allgemeine betriebliche Umweltpolitik...70 B.1.2 Reduktion des Energie- und Ressourcenverbrauchs, von Transportemissionen und Abfällen...72 B.2 Personalpolitik...78 B.3 Verantwortung am Standort...87 C. Institutionelle Verankerung der Nachhaltigkeitspolitik...94

4 2 Einleitung: Struktur und Herausforderungen des österreichischen LEH Einleitung: Struktur und Herausforderungen des österreichischen LEH Nachhaltigkeit ist eines der Gebote unserer Zeit. Bio, Fairtrade, Gentechnik-frei, artgerechte Tierhaltung, Klimaschutz und andere im Bedeutungshof der Nachhaltigkeit verortete Produktqualitäten sind den KonsumentInnen zunehmend wichtig das fördern Surveys weltweit und mit großer Deutlichkeit auch in Österreich konsistent zutage.1 Immer mehr Menschen sind demnach sogar bereit, für nachhaltige Produkte auch mehr zu bezahlen. Tatsächlich steigen die Umsätze im nachhaltigen Segment von Jahr zu Jahr insbesondere bei Bio - und Fairtrade -Produkten, auch wenn der Anteil auch dort noch im mittleren bzw. unteren einstelligen Bereich liegt.2 Wenn man also auch Bono Vox (der von U2) gerne beipflichten möchte, wenn er sagt: Shopping is politics, in a way auf die Einkaufsrevolution, wie sie etwa die deutsche LoHaS-Theoretikerin Tanja Busse seit Jahren verkündet, werden wir wohl noch ein wenig warten müssen. 3 Sicher werden aber neben der Preisgünstigkeit für immer mehr Menschen auch andere, qualitative Werte wichtig. Und Nachhaltigkeit gehört offenbar auch dazu. Der deutsche Soziologe Nico Stehr spricht hier von einer Moralisierung der Märkte, die bei den zunehmend gebildeten, sensiblen und auch relativ wohlhabenden KonsumentInnen in unseren Breiten ihren Ausgang nimmt und nach und nach das Angebot auf den Märkten moralischer machen soll und letztlich auch die Wirtschaft selbst.4 Die Souveränität der KonsumentInnen, die sich hier also in nachhaltigeren Konsumstilen Ausdruck verleihen will, ist aber niemals absolut, ungebrochen und unbeeinflusst. Tatsächlich spielt gerade der Handel als Mittler und Türöffner zwischen Produktion und Konsum in dieser Entwicklung eine Schlüsselrolle. Der Einfluss der Branche auf Lieferanten und KundInnen wird zunehmend als Verantwortung gesehen, auf nachhaltige Produkte, Handelsbeziehungen und Konsumstile hinzuwirken. Umso mehr, als sich speziell in Österreich der LEH auf immer weniger und immer größere Anbieter konzentriert. Diese zunehmende Macht, die häufig mit wachsendem Preisdruck auf Zulieferer und entsprechenden sozialen und ökologischen Folgen, und mit verbreiteter Konsum- und Wegwerf-Mentalität in Verbindung gebracht wird, sollten die Retailer vermehrt auch zum Guten verwenden also zu mehr Nachhaltigkeit im Lebensmitteleinzelhandel. Das war die Grundproblematik und der Ausgangspunkt der vorliegenden Studie. Vgl. dazu etwa für Österreich die vom Lebensministerium beauftragte Österreichische Ernährungsstudie 2010 (http://lebensmittel.lebensministerium.at/filemanager/download/60629/), für weltweite Trends den Nielsen Global Online Consumer Survey 2008 (http://at.nielsen.com/pubs/documents/csr_global_bn.pdf). 2 Vgl. dazu RollAMA: 2010 boomte Bio wie nie zuvor, (http://www.ama-marketing.at/nc/amabiozeichen/newsarchiv/details/article/rollama-2010-boomte-bio-wie-nie-zuvor/553/), ROLLAMA 2010: HANDELSKONZENTRATION IM LEH SCHREITET VORAN, (http://www.ama-marketing.at/presse/details/article/rollama-2010-handelskonzentration-im-leh-schreitetvoran/), Fairtrade Österreich: [Daten zur Umsatzentwicklung ] (http://alt.fairtrade.at/fotoarchiv.php? zo2=logos_und_diagramme) 3 Vgl. Dan Strachota: Bono's Saks Appeal, in: San Francisco Magazine, June 2005 (http://www.sanfranmag.com/story/bonos-saksappeal); Tanja Busse: Die Einkaufsrevolution. Konsumenten entdecken ihre Macht, München Vgl. Nico Stehr: Die Moralisierung der Märkte: eine Gesellschaftstheorie, Frankfurt am Main

5 Einleitung: Struktur und Herausforderungen des österreichischen LEH 3 Quellen: A.C. Nielsen: Handel in Österreich. Basisdaten 2009 & 2010, eigene Erhebung & Recherchen * Rewe ohne Adeg & Sutterlüty Abbildung 1: Die Aufteilung des österreichischen Lebensmitteleinzelhandelsmarktes, quantitativ Die besondere Struktur des österreichischen LEH, also seine Konzentration (die drei Größten teilen sich 80% vom Umsatz, siehe Abbildung 1) stellt die Branche demnach vor besondere Herausforderungen, gerade wenn es um mehr Nachhaltigkeit geht. Seine komplexe Struktur stellt aber auch die Untersuchung der Nachhaltigkeit der Branche vor große Herausforderungen. Abbildung 2 gibt eine Ahnung davon, wie heterogen und unübersichtlich trotz Konzentration der österreichische LEH in seinem Innersten ist. Legende: - grün: national bzw. regional bedeutende Anbieter ( Auswahl ) - weiß: vor- bzw. nachgelagerte Einheiten (Einkaufsgenossenschaften, Großhandel, Tochterunternehmen, selbstständige Kaufleute oder Franchisenehmer) - rot: Einzelstandorte bzw. Anbieter mit auch regional geringem Marktanteil Abbildung 2: Übersicht des österreichischen Lebensmitteleinzelhandels, Sommer 2011 (eigene Darstellung)

6 4 Einleitung: Struktur und Herausforderungen des österreichischen LEH Am Markt matchen sich Diskonter mit Vollsortimentern, Einkaufsgenossenschaften und Vertriebsorganisationen mit Konzernen, regionale und nationale Anbieter, solche mit Filialstandorten und solche mit vorwiegend eigenständigen Kaufleuten usw.. Aus Sicht der KonsumentInnen machen diese Unterschiede meist keinen Unterschied. Aus Sicht der Nachhaltigkeitsforschung sehr wohl. Erstens möchte man allgemeine Aussagen über einen Retailer treffen was gerade angesichts der internen Komplexität oft schwierig ist: Unter dem Rewe-Bogen finden sich bspw. neben den klassischen FilialSupermärkten (Billa) und Verbrauchermärkten (Merkur) auch ein Diskonter (Penny) und mittlerweile auch hunderte eigenständige Adeg-Kaufleute einschließlich der genossenschaftlichen Großhandelsstruktur daneben hält der Konzern auch Anteile am Vorarlberger Retailer Sutterlüty. Spar verfügt ebenfalls über unterschiedliche Vertriebstypen vom kleinen Spar-Laden bis zum Interpar-Hypermarkt. Zur Gruppe gehören ebenfalls hunderte eigenständige Kaufleute, und das angebotene (darunter auch das nachhaltige ) Sortiment ist vor Ort dementsprechend unterschiedlich. Zweitens bestehen auch große strukturelle Unterschiede zwischen den Anbietern: Die Hart-Diskonter (Hofer, Lidl) sind zwar hinsichtlich ihrer Vertriebsstandorte intern relativ homogen strukturiert, aber mit den anderen Retailern nur mit Einschränkungen vergleichbar: Sie bieten ein deutlich kleineres Sortiment, überwiegend Eigenmarken, kein Feinkost-Sortiment, und sie sind in peripheren Räumen (also hinter dem letzten Kreisverkehr) kaum zu finden. Diskonter verfügen damit generell über größeren Spielraum in der Sortimentspolitik (kaum Markenartikel), tun sich beim Energiesparen leichter (keine Feinkost-Theke, kürzere Transportwege), und sie können durch die deutlich höhere Flächenproduktivität (durch geringeren Personalaufwand) auch beim Gehalt leichter einmal großzügiger sein. Aus Sicht der KonsumentInnen mag allein das faktische Angebot im nachhaltigen Sortiment entscheidend sein, daneben vielleicht auch noch der ökologische Fußabdruck und die Arbeitsbedingungen beim jeweiligen Retailer. Vordergründig könnte der Diskont damit sogar als das nachhaltigere Vertriebsmodell erscheinen. Berücksichtigt man, dass Diskonter Verantwortung für bestimmte Bereiche viel stärker an andere Spieler auslagern z. B. den Transport an private Haushalte (Privat-PKWs), das langsamer drehende Sortiment an die Vollsortimenter, könnte man sie (zumindest in Teilbereichen) indes auch als Trittbrettfahrer in der Nachhaltigkeitsproblematik sehen. Die spezielle Herausforderung für die Diskonter, das Thema Nachhaltigkeit noch viel deutlicher als bisher über eher schmerzlose Win-Wins und Business Cases hinaus zu verfolgen, gilt in etwas abgeschwächter Form aber für die gesamte Branche. Das sollte die vorliegende Studie deutlich machen.

7 Untersuchungsdesign 5 Untersuchungsdesign Die Studie beinhaltete die vergleichende Analyse und Bewertung der Nachhaltigkeits-/CSR-Politiken der maßgeblichen Unternehmen im österreichischen Lebensmitteleinzelhandel. CSR Corporate Social Responsibility wird dabei gemäß der verbreiteten Definition der Europäischen Kommission als freiwilliger Unternehmensbeitrag zur nachhaltigen Entwicklung 5 aufgefasst und gleichbedeutend mit dem Begriff der Corporate Sustainability ( betriebliche Nachhaltigkeit ) verwendet. Um der einfacheren Lesbarkeit willen wird im vorliegenden Bericht durchgehend der Begriff Nachhaltigkeit verwendet. Wir verorten den Begriff im normativen Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung, die im Wortlaut einer klassisch gewordenen Definition die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können. 6 Ursprünglich v. a. auf Fragen von Umwelt und Entwicklung bezogen, ist für die Nachhaltigkeitsdebatte mittlerweile das sogenannte Drei-Säulen-Modell gängig, wonach ökologische, soziale und ökonomische Aspekte möglichst gleichrangig (und gerecht) berücksichtigt werden sollen. Diese Auffassung spiegelt sich auch im Grundkonzept der vorliegenden Studie wider. Ziel der vergleichenden Analyse war es, der Schlüsselrolle von Handelsunternehmen als Mittler und Türöffner zwischen Produktion und Konsum gerecht zu werden, das Thema Nachhaltigkeit im österreichischen LEH möglichst umfassend, konkret und nachvollziehbar abzubilden und somit interessierten KonsumentInnen nachhaltige Konsumentscheidungen zu erleichtern. Um die genannte Schlüsselrolle des österreichischen LEH angemessen zu erfassen, wurde in der Studie zwischen Sortimentspolitik und allgemeiner Unternehmenspolitik der Anbieter unterschieden. Jeder dieser beiden Bereiche wurde hinsichtlich ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Aspekte durch ein Set von Nachhaltigkeits-Kriterien vermessen. Angesichts der Rolle des LEH als Türöffner und Multiplikator wurde der Bereich der Sortimentspolitik in der abschließenden Bewertung höher gewichtet. 5 Vgl. Europäische Kommission: Mitteilung der Kommission betreffend die soziale Verantwortung der Unternehmen: ein Unternehmensbeitrag zur nachhaltigen Entwicklung [KO(2002) 347], Brüssel Diese (urspr. englische) Definition von sustainable development entstammt dem sog. Brundtland-Report,vgl. UN World Commission on Environment and Development: Our Common Future, Genf 1987 (http://www.un-documents.net/ocf-02.htm)

8 6 Untersuchungsdesign Auswahlkriterium für die zu untersuchenden Retailer war ein Marktanteil über 3% österreichweit oder über 10% in einem Bundesland (vgl. dazu die Strukturdaten vorne S. 3). Damit kristallisierten sich in einer ersten Recherche des Felds 10 Anbieter im österreichischen LEH als relevante Fälle heraus: Adeg, Hofer, Lidl, MPREIS, Nah&Frisch, Rewe, Spar, Sutterlüty, Unimarkt, Zielpunkt. Die Unternehmen wurden zunächst schriftlich mit einer Anfrage um Teilnahme an der Studie kontaktiert. Nach einer schriftlichen Erinnerung und maximal drei telefonischen Anfragen wurde von sechs Unternehmen eine Teilnahme signalisiert.7 Von diesen zog Zielpunkt seine Zusage im Laufe der Erhebung zurück. Die folgenden fünf Retailer wurden schließlich untersucht : Hofer, Lidl, MPREIS, Rewe, Spar. Die Erhebungsphase dauerte von Juni bis August Folgende Instrumente kamen dabei zum Einsatz: schriftliche Befragung zur Nachhaltigkeitspolitik & -performance der Unternehmen Dokumentenanalyse von Leitbildern, Berichten, Unternehmenskommunikation, Werbung &c. fallweise ergänzende Interviews mit RepräsentantInnen der Unternehmen Interviews mit ExpertInnen bzw. VertreterInnen von Anspruchsgruppen (Gewerkschaften, umwelt- und entwicklungspolitische NGOs, Innungen, Wissenschaft) Analyse internationaler Beispiele guter Praxis Sekundäranalyse relevanter wissenschaftlicher Untersuchungen Feedback-Runde mit den teilnehmenden Unternehmen: Vor der abschließenden Bewertung und Erstellung des vorliegenden Berichts wurde den Unternehmen die Gelegenheit gegeben, zu zusammenfassenden Einschätzungen ihrer Politik in den unterschiedlichen Nachhaltigkeitsbereichen schriftlich Stellung zu nehmen. Alle Retailer machten von dieser Möglichkeit Gebrauch. Diese Stellungnahmen wurden in begründeten Fällen bei der Endauswertung berücksichtigt. Zentrales Erhebungsintrument der Studie war ein umfassender Fragebogen zu Nachhaltigkeit und CSR im österreichischen Lebensmitteleinzelhandel. Damit wurden über 30 thematische Bereiche zur nachhaltigen Sortiments- und allgemeinen Unternehmenspolitik anhand von mehr als 100 Einzelfragen erhoben. 7 Nach Rücksprache mit Rewe wurde Adeg als 100%ige Konzerntochter und nach mehrmaliger unbeantworteter Anfrage nicht weiter kontaktiert und aus der Auswahl genommen.

9 Untersuchungsdesign 7 Dazu wurde ein umfassendes Kriterienset erstellt. Dieses sollte Forderungen zivilgesellschaftlicher Anspruchsgruppen, unternehmensethische Konzepte verantwortungsbewussten Managements und Praxiserfahrungen vereinen und beruhte auf gängigen Schemen zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Unternehmen auf Gesprächen mit Verantwortlichen von Handelsunternehmen (im Rahmen einer Vorstudie) auf Gesprächen mit ExpertInnen aus Forschung, Wirtschaft, NGOs und Gewerkschaften. Die Grundstruktur des Kriterienkatalogs 8, an der sich auch der Aufbau des Fragebogens, der Auswertung und des vorliegenden Ergebnisberichts orientierte, wird im Folgenden dargestellt. Darin kommt die eingangs angesprochene Mittlerrolle des Handels als potenzieller Türöffner zum Ausdruck. Über eine entsprechende, aktive Gestaltung und Vermarktung des Angebots so die Annahme und die Forderung kann der Handel Produktion und Konsum auf positiv, d. h. in Richtung mehr Nachhaltigkeit beeinflussen. GRUNDSTRUKTUR DES KRITERIENKATALOGS Basisdaten zum Unternehmen (nicht Teil der Bewertung) A) Sortiment [60%] ökologische Sortimentspolitik (20%) soziale Sortimentspolitik (20%) Einkaufs- und Vertriebspolitik (20%) B) Unternehmen [30%] betrieblicher Umweltschutz (10%) Personalpolitik (10%) Verantwortung am Standort (10%) C) Verankerung von Nachhaltigkeit in die Unternehmenspolitik [10%] 8 Hinsichtlich der Grundstruktur nimmt die vorliegende Untersuchung insbesondere Anleihen bei der Schweizer Studie von Myriam Steinemann, Nicole Ackermann, Daniel Peter (INrate): Nachhaltigkeitsrating im Schweizer Detailhandel (Bereich Food), Zürich 2006, die im Auftrag von WWF und Vier Pfoten durchgeführt wurde und als Grundlage zur Vergabe der Auszeichnung Goldener Einkaufswagen 2006 in der Schweiz diente.

10 8 Untersuchungsdesign Um diese Doppelrolle des LEH systematisch zu berücksichtigen, wurde zwischen Sortimentspolitik ( Sortiment ) und allgemeiner Unternehmenspolitik ( Unternehmen ) unterschieden. Die Bereiche wurden jeweils hinsichtlich ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Aspekte durch eine Anzahl von Kriterien vermessen. Um die Hebelwirkung des LEH angemessen zu berücksichtigen, wurde wie im Überblick auf der vorigen Seite ersichtlich der Bereich Sortiment bei der Gesamtwertung höher gewichtet. Die Prozentwerte in Klammern kennzeichnen jeweils das relative Gewicht eines Bereichs für die Gesamtwertung. Die eckigen Klammern umfassen dabei jeweils die (akkumulierten) Gewichte der drei Hauptbereiche. Die angesprochene höhere Gewichtung der Sortimentspolitik sollte nicht zum Ausdruck bringen, dass die untersuchten Bereiche der allgemeinen Unternehmenspolitik weniger relevant wären, wenn es um die Frage eines nachhaltigen Lebensmitteleinzelhandels geht. Allerdings sind sie eben weniger spezifisch für den Handel, weniger zentral hinsichtlich mehr Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette, und schließlich was nicht minder wichtig ist besteht hier häufig allein schon aus ökonomischem Kalkül ein großer Anreiz, nachhaltiger zu agieren. Der dritte Bereich Verankerung von Nachhaltigkeit in die Unternehmenspolitik sollte die Bedeutung einer Integration des Themas in Kerngeschäft und Strategie des Unternehmens berücksichtigen. Dabei wurde insbesondere Wert auf eine transparente und glaubwürdige Informationspolitik gelegt. Berücksichtigt wurde hier neben Verfügbarkeit und Qualität öffentlicher Informationen auch die Auskunftsbereitschaft im Zuge der Erhebung. Im Zuge der Erhebung wurden die Unternehmen jeweils nach einer nachhaltigen Politik in unterschiedlichen Zusammenhängen gefragt. Unter einer Politik wurde dabei allgemein die zielgerichtete Bearbeitung eines bestimmten Themenfelds nach bestimmten Leitlinien, Maßnahmen und konkreten Zielsetzungen verstanden. Die Unternehmen wurden darum gebeten, diese jeweils sofern vorhanden zu nennen. Die Bewertung der gemachten Angaben und darüber hinaus erfassten Informationen (siehe vorne) erfolgte jeweils durch die Vergabe von Noten, mit denen entsprechende numerische Werte zur weiteren Berechnung von aggregierten Bewertungen verbunden wurden. 9 Der Notenskala reichte von A bis E und ist wie folgt zu entschlüsseln: 9 Dahinter steht als Bewertungsmethode die sogenannte Nutzwertanalyse (NWA, auch Punktwertverfahren ). Unterschiedliche Daten auf unterschiedlichen Messniveaus können damit hinsichtlich eines übergreifenden Zielsystems (hier Nachhaltigkeit ) in Erfüllungsgrade auf einer gemeinsamen Skala transformiert und auch hinsichtlich ihrer Bedeutung gewichtet werden.

11 Untersuchungsdesign 9 A bezeichnet eine auch international betrachtet exzellente Praxis. B bezeichnet eine überdurchschnittliche entwicklungsfähig ist. Performance, die im internationalen Vergleich noch C bezeichnet eine durchschnittliche Performance, die im internationalen Vergleich noch recht großen Nachholbedarf ausweist. D bezeichnet eine unterdurchschnittliche Performance, die auch im nationalen Vergleich dringenden Nachholbedarf aufweist. E bezeichnet eine hinsichtlich Anforderungen der Nachhaltigkeit bzw. der gesellschaftlichen Verantwortung des Unternehmens völlig ungenügende Performance. Zur weiteren Differenzierung wurden diese Bewertungen im Bedarfsfall mit einem + oder - auf- oder abgewertet. Die Bewertungen wurden auf Basis der Detailanalysen und eines vorab definierten Zielwertsystems (siehe unten) im Projektteam und in vielen Fällen auch nach Rücksprache mit ExpertInnen vorgenommen. Die Detailanalyse im vorliegenden Bericht weist jeweils auf eine etwaige Rücksprache hin und betont auch die Letztverantwortung des Projektteams für die Bewertung. Die Bewertungen basieren schließlich jeweils auch auf einem dreifachen Vergleich mit internationalen Vorreitern mit den Mitbewerbern im österreichischen LEH mit der individuellen Performance der Retailer in anderen Bereichen. Als Bewertungsmaßstab wurde für jedes Kriterium eine spezielle Skala mit einer individuellen Benchmark (einem quantitativen oder qualitativen Zielwert) definiert. Diese Benchmark wurde nicht allein durch die beste Praxis in der Branche definiert, sondern normativ begründet. Norm war dabei aber nicht ein absolutes Nachhaltigkeitsziel (z. B. die 100%-ige Umstellung des relevanten Angebots auf Bio-Produkte, oder umfassend CO2-neutrale Prozesse), sondern die Vorstellung eines Zustands, der aus heutiger Sicht innerhalb der nächsten 5 Jahre als wünschbar und als erreichbar erachtet werden kann. Die formulierten Zielwerte bringen somit die Zielvorstellung eines mittelfristig nachhaltiger wirtschaftenden Lebensmitteleinzelhandels zum Ausdruck. Sie wurden für jedes Kriterium gesondert definiert. Zweck der Bewertung war der Vergleich im Hinblick auf eine realistische Zielvorstellung ( Benchmark ).

12 10 Untersuchungsdesign Internationale Beispiele guter Praxis im Lebensmitteleinzelhandel dienten als eine wesentliche Grundlage zur Ermittlung nachvollziehbarer, realistischer Zielwerte. Konkret handelt es sich dabei um die Schweizer Handelsunternehmen COOP und Migros, und um die britischen Handelsunternehmen Marks&Spencer, The Co-operative und Sainsbury's. Diese Retailer wurden auch in einem aktuellen internationalen Ranking von oekom research zu den nachhaltigsten der Branche gezählt. 10 Als Datenbasis dienten dabei die im World Wide Web verfügbaren aktuellen Nachhaltigkeitsberichte der genannten Retailer. 11 Alle Beispiele guter Praxis, die im Laufe der Analyse genannt werden, sind in diesen sehr strukturierten und ausführlichen Berichten leicht aufzufinden. Auf Einzelverweise wurde somit aus Gründen der Lesbarkeit verzichtet. Wie sich im Laufe der Analyse gezeigt hat, bestehen hinsichtlich der Thematisierung und Bearbeitung von Nachhaltigkeit teilweise recht deutliche nationale Unterschiede nicht nur hinsichtlich des Entwicklungsstands der Debatte, sondern auch hinsichtlich der jeweiligen Schwerpunktsetzungen. In manchen Bereichen haben die heimischen Retailer noch recht großen Nachholbedarf, in anderen sind sie dagegen schon m.o.w. gut aufgestellt auch im internationalen Vergleich. Insgesamt aber wie in der folgenden Übersicht mit besonderem Augenmerk auf die weißen Flecken gezeigt wird bleibt noch einiges zu tun auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit im österreichischen Lebensmitteleinzelhandel. 10 Vgl. oekom Industry Focus Retail, Juni 2011 (http://www.oekom-research.com/homepage/german/oekom_industry_focus_retail_0611.pdf) 11 COOP (http://www.coop.ch/pb/site/common/node/ /lde/index.html) Marks&Spencer (http://corporate.marksandspencer.com/howwedobusiness/hwdb_reports) Migros (http://www.migros.ch/de/ueber-die-migros/nachhaltigkeit/publikationen/nachhaltigkeitsberichte.html) The Co-operative Group (http://www.co-operative.coop/corporate/sustainability/) Sainsbury's (http://www.j-sainsbury.co.uk/responsibility/cr-reports/)

13 Vergleichende Beurteilung im Überblick 11 Vergleichende Beurteilung im Überblick Im Sinne der besseren Übersicht möchten wir im Folgenden einige wichtige Ergebnisse der Studie mit Fokus auf die gesamte Branche zusammenfassen. Zur eingehenden Analyse und zur Begründung dieser Bewertungen verweisen wir auf den Abschnitt Vergleichende Beurteilung im Detail (ab Seite 17). Der folgende Überblick soll einerseits ein grobes Bild davon vermitteln soll, wie nachhaltig insgesamt die österreichischen Retailer im Vergleich untereinander und mit den internationalen Vorreitern schon sind. Dazu enthält die Übersichtstabelle auf der nächsten Seite in der ersten Ergebnisspalte auch jeweils eine Art Gesamtscore, der den Branchenschnitt der untersuchten Unternehmen wiedergibt. Dieser Gesamtüberblick der Bewertungen erlaubt aber auch (Zeile für Zeile) eine erste Übersicht über bestehende Unterschiede zwischen den Retailern (Wer sind die Vorreiter, wer die Nachzügler?) und (Spalte für Spalte) über ihre jeweiligen Stärken und Schwächen. Diese Unterschiede im Längs- und Quervergleich werden daran anschließend in einer grafischen Darstellung der Nachhaltigkeitsprofile der Retailer noch deutlicher sichtbar gemacht (Abbildung 3). Wir möchten hier nochmals darauf hinweisen, dass die Bewertungen auf Basis der Detailanalysen und in vielen Fällen nach Rücksprache mit ExpertInnen vorgenommen wurden, und zwar jeweils im Vergleich mit internationalen Vorreitern, mit den Mitbewerbern im österreichischen LEH, und mit der individuellen Performance in anderen Bereichen. Der Notenschlüssel zur Bedeutung der Einstufungen A-E findet sich auf Seite 8. Tabelle 1 zeigt die Nachhaltigkeitsperformance des österreichischen LEH im Überblick. Bei der Ermittlung der Gesamtscores wurde wie einleitend zum Design der Untersuchung bereits erwähnt der Sortimentspolitik als dem langen Hebel des LEH zu mehr Nachhaltigkeit auch in Produktion und Konsum mehr Gewicht gegeben. Das spiegelt sich auch in der Darstellung wider. Die Bereiche Unternehmen und Institutionelle Verankerung wurden zwar auch jeweils auf Basis eines detaillierten Kriteriensets untersucht aus Gründen der besseren Übersicht, und um den Fokus auf die nachhaltige Sortimentspolitik zu unterstreichen, wurden an dieser Stelle nur die Gesamtwertungen der einzelnen Bereiche angeführt. Die weitere Differenzierung des umfangreichen Punkts A.1.6 Tier-, Arten- und Habitatschutz sollte die durchgehend inhomogene Performance in diesem Bereich veranschaulichen darauf wird in der weiteren Zusammenfassung noch näher eingegangen. In Klammern neben der jeweiligen Gesamtnote findet sich zur weiteren Differenzierung auch der errechnete prozentuelle Erfüllungsgrad, dem die jeweilige Note zugewiesen wurde.

14 12 Vergleichende Beurteilung im Überblick NACHHALTIGKEIT/CSR IM ÖSTERREICHISCHEN LEBENSMITTELEINZELHANDEL ÜBERBLICK ÖLEH HOFER LIDL MPREIS REWE SPAR D+ B- B- (58%) (58%) (38%) (68%) (60%) (65%) A. SORTIMENT (60%) C- B- B- A.1 Ökologische Sortimentspolitik C- B B- A.1.1 Ökologische Mindestanforderungen im Kernsortiment C C C- A.1.2 Bio-zertifizierte Produkte B- B D B+ B B- A.1.3 Gentechnik-freie Produkte C- B- B A.1.4 Umweltfreundliches Non-Food-Sortiment C C C C A.1.5 Regionale Produkte B- B C- A C B A.1.6 Tier-, Arten- und Habitatschutz C B- C B- A Fisch aus nachhaltigem Fang B B- B- B B+ A A Nutztierhaltung, Problem- & Ersatzprodukte C- C D C C A.1.7 Verpackung der Produkte C- C- B A.1.8 Verschwendung von Nahrungsmitteln B B- B B+ B B A.2 Soziale Sortimentpolitik (Sozialstandards & Fairtrade) C C C- C A.3 Verantwortung gegenüber Lieferanten & KonsumentInnen B- B- C B B- A.3.1 Einkaufspolitik C- B+ C A.3.2 Verkaufspolitik B- B- C B B- B. UNTERNEHMEN (30%) D+ B- B- B.1 Betriebliche Umweltpolitik B- B- B B- B B.2 Personalpolitik D+ B- C C D B- D B GESAMTPERFORMANCE B.3 Verantwortung am Standort C. INSTITUTIONELLE VERANKERUNG (10%) Tabelle 1: Nachhaltigkeit und CSR im österreichischen LEH im Überblick Die Gesamtperformance in der jeweils ersten Bewertungsspalte weist schon darauf hin, dass die österreichischen Retailer ( ÖLEH ) im Mittel im internationalen Vergleich noch recht großen Nachholbedarf aufweisen. Natürlich gibt es hier wie aus der Tabelle ersichtlich Ausreißer nach beiden Seiten. Und es stimmt auch, dass der Lebensmitteleinzelhandel als Branche in Sachen Nachhaltigkeit und CSR insgesamt zu den Vorreitern zählt nicht nur in Österreich. Die Gründe dafür werden näher im Kontext der nachhaltigen Sortimentspolitik beleuchtet (siehe Teil A).

15 Vergleichende Beurteilung im Überblick 13 Wenn man sich den einzelnen Nachhaltigkeitsthemen zuwendet, zeigt der Blick auf die Tabelle aber auch, dass sich das Engagement häufig noch auf einige wenige Bereiche konzentriert. Das hängt einerseits mit strategischen Positionierungen der einzelnen Retailer zusammen. Es kristallisieren sich im Überblick aber auch schon jene Bereiche heraus, in denen insgesamt gerade im internationalen Vergleich noch besonderer Nachholbedarf besteht. Das trifft insbesondere für folgende Bereiche zu: die Ökologisierung des Kernsortiments: Nachhaltigkeit wird im österreichischen LEH immer noch stark in einzelnen Randsortimenten bzw. auf einzelne, besonders sichtbare Produkte konzentriert. Die Herausforderung wird in Zukunft darin bestehen, ökologische (aber auch soziale) Anforderungen nicht in Nischen auszulagern, sondern vermehrt auch das konventionelle Sortiment insgesamt nachhaltiger zu gestalten. das Angebot umweltfreundlicher Produkte im Non-Food-Sortimen t: Während Bio im LebensmittelSortiment bereits recht gut etabliert ist, ist das Angebot an ökologischen Alternativen im Non-FoodSortiment noch vergleichsweise wenig entwickelt. das Angebot tiergerechter erzeugter Produkte: Im internationalen Vergleich fristet im österreichischen LEH v.a. die Problematik der tiergerechteren Nutztierhaltung noch ein Mauerblümchendasein. Die Verantwortung konzentriert sich hier im wesentlichen auf ein Produkt das Hühnerei bzw. wird in Randsortimente (v.a. Bio ) oder an die Gesetzgebung ausgelagert. Der dringende Nachholbedarf wird hier auch im Vergleich mit den Fischeinkaufspolitiken der Retailer deutlich, wo zuletzt starke Bewegung erkennbar war. Der LEH sollte hier also seine Macht und v. a. seine Verantwortung als Branche wie schon beim Käfigeier-Bann 2007 noch viel stärker dafür einsetzen, die Situation unserer Nutztiere nachhaltig zu verbessern. die sozialen Anforderungen bei importierten Produkten : Im Gegensatz zu ökologischen Produktqualitäten (v.a. Bio ) ist die Aufmerksamkeit für die soziale Problematik der Herstellung vieler Produkte des täglichen Bedarfs erst in der jüngeren Vergangenheit gewachsen. Fairtrade ist bei den klassischen cash crops zwar schon recht gut etabliert, aber insgesamt noch eine sehr kleine Nische. Aktuelle Brancheninintiativen ( 4C, UTZ certified) sind hier eher ambivalent zu beurteilen. Das wachsende Schnäppchen -Sortiment an importierten Textilien, Spielzeug und Elektronik bringt hier eine noch viel umfassendere Verantwortung für die Retailer mit sich, der sie sich erst langsam zu stellen beginnen. Im Bereich der betrieblichen Umweltpolitik konzentriert sich das Engagement bislang auf Effizienzsteigerungen zur Verkleinerung des ökologischen Fußabdrucks. Hier muss das Engagement in Zukunft noch mehr in Richtung alternativer, erneuerbarer Energieträger gehen, damit von einer wirklich nachhaltigen betrieblichen Umweltpolitik die Rede sein kann.

16 14 Vergleichende Beurteilung im Überblick Im Bereich der Personalpolitik gehören Beschäftigte des Lebensmitteleinzelhandels traditionellerweise zu den Geringverdienern. Zwar bezahlen einzelne der Retailer (v. a. jene mit der größten Flächenproduktivität) über KV-Mindestlohn, dieser liegt aber insgesamt noch deutlich unter dem anderer Branchen, in denen kein so hoher Frauenanteil wie im LEH gegeben ist. Trotz dieses hohen Anteils bei den Handelsbeschäftigten sind Frauen in Führungspositionen immer noch vergleichsweise selten zu finden. Weitere grundlegende Probleme in der Branche sind nach wie vor unbezahlte Vor- und Nacharbeitszeiten, die Nichteinhaltung vereinbarter Arbeitszeiten, systematisch falsche Gehaltseinstufungen und fallweise Probleme bei der Einhaltung kollektivvertraglicher Bestimmungen (Tages-/Wochenhöchstarbeitszeit), sowie letztlich auch der Umstand, dass keines der untersuchten Unternehmen die Vorgaben des Behinderteneinstellungsgesetzes erfüllt. Hinsichtlich der Verankerung der Thematik warten in allen Bereichen der Kompetenz, Konsistenz, Transparenz und Konsequenz der Nachhaltigkeitspolitik noch m.o.w. große Herausforderungen auf die Retailer. Relativ gut aufgestellt ist die Branche insgesamt dagegen schon v. a. im Bereich des Bio-Sortiments, des Angebots regionaler Produkte, in ihrer Fischeinkaufspolitik und bei Maßnahmen zur Eindämmung der Nahrungsmittelverschwendung. Letztere konzentrieren sich allerdings (wie im betrieblichen Abfallmanagement generell) primär auf Maßnahmen, die überschüssigen Mengen am Ende nachhaltiger zu verwerten. Im Bereich der allgemeinen betrieblichen Umweltpolitik ist bereits viel geschehen. Hier erkennen die Retailer großes Potenzial an Einsparungen (im Energie- und Ressourcenverbrauch an den Standorten, bei Transport und Logistik). Wachstum und Ressourcenverbrauch wurden also durch die Effiziensteigerungen bereits weitgehend entkoppelt der ökologische Fußabdruck der Retailer wird trotzdem immer größer. Wachstum frisst hier also trotz all der guten Ansätze immer noch Nachhaltigkeit auf. Hinsichtlich der Personalpolitik streichen die Retailer durchgehend flexible Teilzeitmöglichkeiten als Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ( work-life balance ) heraus. Teilzeitregelungen allein ohne entsprechende Zeitsouveränität für die MitarbeiterInnen sind aber nicht geeignet, diese Problematik zu lösen, insbesondere bei bestehender Pflege- oder Fürsorgeverantwortung. In der folgenden Überblicksgrafik werden die Nachhaltigkeitsprofile der österreichischen Retailer im Vergleich zueinander und zum nationalen Branchenschnitt dargestellt. Aus dieser Darstellung werden neben der Gesamtperformance, den Vorreitern und Nachzüglern in einzelnen Bereichen auch bereits die individuellen Stärken und Schwächen deutlich.

17 Vergleichende Beurteilung im Überblick 15 Abbildung 3: Nachhaltigkeitsprofile der österreichischen Retailer im Vergleich Abbildung 3 zeigt im Einzelnen, wo die Retailer in den untersuchten Bereichen im Vergleich zur Branche und zu sich selbst in anderen Bereichen in Sachen Nachhaltigkeit stehen. Wie ja schon aus der Übersichtstabelle ersichtlich, schneidet der Tiroler Regional-Retailer MPREIS (mit der Gesamtnote B- ) im Branchenvergleich zur Nachhaltigkeit und CSR im österreichischen Lebensmitteleinzelhandel am besten ab. MPREIS hat es verstanden, seine besondere Situation als relativ kleiner und regionaler Spieler zum strategischen Asset zu entwickeln. Das äußert sich v. a. in einem stark wertbetonten Bezug zur Region mit einigen ökologischen, sozialen und ökonomischen Pluspunkten in Richtung mehr Nachhaltigkeit im LEH. Daneben gehört MPREIS auch in anderen zentralen Bereichen der Sortimentspolitik (Bio, Fairtrade) österreichweit zu den Vorreitern, was letztlich eine nur durchschnittliche Performance in anderen Bereichen und konkret auch das Fehlen eines Betriebsrats aufwiegt. Spar schneidet in Punkten (mit derselben Gesamtnote) etwas schlechter ab, unter den teilnehmenden nationalen Retailern jedoch am besten. Spar hat sein Bekenntnis zur Vorreiterschaft in Nachhaltigkeitsthemen in der Vergangenheit immer wieder glaubwürdig gemacht und setzt damit branchenweit Akzente, welche Schwächen wie etwa bei der institutionellen Verankerung des Themas teilweise aufwiegen können.

18 16 Vergleichende Beurteilung im Überblick Rewe und der Diskonter Hofer liegen im Ranking praktisch gleichauf bei großen Unterschieden im Detail. Im direkten Vergleich schneidet der Diskonter v. a. durch seine stärkere Initiative bei Regionalität und teilweise auch im Bio-Sortiment, der Vollsortimenter dagegen v. a. durch seine transparente und gut verankerte Nachhaltigkeitspolitik besser ab. Relativ abgeschlagen landet der Diskonter Lidl am letzten Platz unter den untersuchten Retailern. Positiv ist aber schon die Teilnahme an der Untersuchung zu werten, wenngleich Lidl deutlich am wenigsten Informationen und diese teilweise erst im Zuge der Nacherhebung offenlegte. Erwähnenswert ist aber auch das Engagement des Diskonters in einzelnen Bereichen wie der nachhaltigen Fischeinkaufspolitik, bei Maßnahmen gegen die Verschwendung von Nahrungsmitteln und insgesamt bei der betrieblichen Umweltpolitik. Wir möchten es an dieser Stelle bei den eben sehr stark zusammengefassten Einschätzungen belassen und ansonsten auf die grafische Darstellung in Abbildung 3, v. a. aber auf die nachfolgende vergleichende Beurteilung im Detail verweisen. Dort werden die hier sehr gerafften und verdichteten Informationen eingehend erläutert und die Bewertungen auch im Einzelnen begründet.

19 Vergleichende Beurteilung im Detail 17 Vergleichende Beurteilung im Detail Im Folgenden werden die einzelnen Bereiche betrieblicher Nachhaltigkeit im österreichischen Lebensmitteleinzelhandel eingehend analysiert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Sortimentspolitik (Teil A). Die allgemeine Unternehmenspolitik wird demgegenüber geringer gewichtet und auch in weniger Detail analysiert (Teil B). Das gilt auch für die abschließend diskutierte Frage der institutionellen Verankerung von Nachhaltigkeit in Struktur und Strategie der Unternehmen (Teil C). A. SORTIMENT Der LEH bietet uns eine kaum mehr überschaubare Auswahl an Produkten und es werden täglich mehr. Das Sortiment reicht von aktuell knapp 2000 Artikeln bei Hartdiskontern bis zum Zehnfachen und mehr in den großen Verbrauchermärkten. Hinter dieser bunten Warenwelt verborgen, überzieht ein engmaschiges Netz aus tausenden Zulieferern (und deren Zulieferern) den Erdball. Davor an den Regalen, Vitrinen und Wühltischen treffen allein in Österreich täglich an die 5 Millionen KundInnen ihre Kaufentscheidungen. Im Supermarkt laufen alle Fäden zusammen. Die mittelbaren, vielschichtigen, nah- und weiträumigen, kurz- und langfristigen Auswirkungen der Sortimentspolitik des LEH auf Umwelt und Gesellschaft lassen sich somit nur erahnen. Als Bindeglied zwischen Produktion und Konsum kommt dem Einzelhandel somit eine besondere Rolle zu. Eine auf Nachhaltigkeit gepolte Sortimentspolitik kann als Türöffner wichtige Impulse für die Produktion und den Konsum nicht nur von Lebensmitteln, sondern auch im Non-Food-Bereich geben. Darin liegt zunehmend die Verantwortung, aber auch die strategische Chance der Retailer. Sie stehen an der Schnittstelle, aber auch in der Auslage. Was sie verkaufen aber auch wie sie es verkaufen und einkaufen wird zunehmend als das genommen, wofür sie stehen. Die Branche hat das Potenzial des nachhaltiges Sortiments zur strategischen Positionierung auch längst erkannt. Ersichtlich wird das etwa an der Prominenz der Bio -Eigenmarken und ihrer ProponentInnen in der TVWerbung, aber auch daran, dass Schlagwörter wie Nachhaltigkeit oder gesellschaftliche Verantwortung ( CSR ) fast über Nacht zum festen Bestandteil der Unternehmenskommunikation geworden sind: von den Webauftritten der Unternehmen bis zu den Werbeprospekten, die mittlerweile auch außerhalb der vom Lebensministerium initiierten nachhaltigen Wochen fast regelmäßig nachhaltige Produkte bewerben (siehe A.3.2). Fast jeder Retailer führt mittlerweile ein kleines oder größeres Sortiment an biologischen, fair gehandelten, regionalen, gesunden oder sonstwie nachhaltigen Produkten. Die besondere Auslobung verrät schon, dass die betreffenden Produkte gewöhnlich im Randsortiment, also in unterschiedlichen Nischen oder im Rahmen

20 18 A. SORTIMENT zeitlich begrenzter Aktionen geführt werden. Allein strategisch betrachtet, lassen sich damit u. a. zusätzliche, höhere Deckungsbeiträge erzielen, v. a. aber lassen sich damit auch Verbundkäufe anreizen und als Marke Imagegewinne erzielen. Die Umsätze, die mit diesen nachhaltigen Portfolios erzielt werden, sind in Relation zu ihrer Außenwirkung nach wie vor relativ gering. Sie liegen, gemessen am Gesamtumsatz des österreichischen LEH mit Lebensmitteln, aktuell nur bei etwas über 7% bei Bio-Produkten und bei rund 0,6% bei Fairtrade allerdings mit relativ großen Unterschieden zwischen den Anbietern und deutlich steigender Tendenz: Der Bio -Bereich etwa verzeichnet jährlich zweistellige Wachstumsraten (allein ,1% gemessen am Umsatz), bei Fairtrade verhält es sich ähnlich (2009 ein Umsatzplus von 11%), und die Zukunft gehört fragt man die ÖsterreicherInnen insbesondere regionalen Produkten bzw. Produkten aus Österreich. 12 Man mag in alledem Anzeichen einer einsetzenden Moralisierung der Märkte erkennen einer Entwicklung, die nach Ansicht des deutschen Soziologen Nico Stehr von KonsumentInnen ausgeht, die aufgrund wachsenden Wohlstands und wachsender Bildung vermehrt moralische Präferenzen in ihre Konsumentscheidungen einfließen lassen. Dieser nachhaltige Konsumstil würde damit nach und nach das Angebot am Markt (und letztlich auch das ökonomische Kalkül selbst) verändern. 13 Die Retailer haben jedenfalls auf die sich allmählich verändernden Bedürfnisstrukturen reagiert (sie teilweise auch mit verändert) und bedienen mittlerweile einen großen Teil dieser steigenden Nachfrage: Sie machen etwa bereits zwei Drittel des österreichischen Gesamtgeschäfts mit Bio -Artikeln.14 Als Einkaufsrevolution, wie die deutsche LoHaS-Thoeretikerin Tanja Busse meint, 15 oder als eindeutigen Trend zum Aktivismus durch Konsum wird man die Entwicklung indes nicht deuten können. Zugleich hat sich nämlich beginnend mit dem Krisenjahr 2008 ein schon länger zu beobachtender Trend weiter verschärft: der zur Aktionitis :16 Diskont- bzw. Aktionsware macht z. B. mittlerweile 25% des Lebensmittelumsatzes in Österreich aus Tendenz steigend. Der Höhenflug der Diskonter scheint zwar eingebremst sie stagnieren bei gut 20% Marktanteil und liefern sich einen Kampf um die Plätze. 17 Der Diskont verlagert sich aber gleichzeitig 12 Vgl. zu den Zahlenangaben in diesem Absatz Bio AUSTRIA: Marktdaten von BIO AUSTRIA (http://www.bioaustria.at/partner/markt 1/marktdaten_von_bio_austria), Fairtrade Österreich: [Daten zur Umsatzentwicklung ] (http://alt.fairtrade.at/fotoarchiv.php?zo2=logos_und_diagramme). Auch der Fairtrade-Anteil bezieht sich auf den gesamten Lebensmittelumsatz: In einzelnen relevanten Produktgruppen wie bei Bananen (sie allein machen ein knappes Drittel des gesamten Fairtrade-Umsatzes aus), liegt der Anteil sogar bei 20-25%. Bei Bio-Produkten im Frischesortiment lag der Umsatzanteil 2010 bei 7,2% und wuchs sogar um 18,7% (vgl. RollAMA: 2010 boomte Bio wie nie zuvor, (http://www.amamarketing.at/nc/amabiozeichen/news-archiv/details/article/rollama-2010-boomte-bio-wie-nie-zuvor/553/). 13 Vgl. Nico Stehr: Die Moralisierung der Märkte: eine Gesellschaftstheorie, Frankfurt am Main Vgl. Bio AUSTRIA: Marktdaten von BIO AUSTRIA (http://www.bio-austria.at/partner/markt 1/marktdaten_von_bio_austria) 15 Vgl. Tanja Busse: Die Einkaufsrevolution. Konsumenten entdecken ihre Macht, München Vgl. Der Standard: Aktionitis im Lebensmittelhandel nimmt zu, 15. März 2011 (http://derstandard.at/ /aktionitis-imlebensmittelhandel-nimmt-zu ) 17 ROLLAMA 2010: HANDELSKONZENTRATION IM LEH SCHREITET VORAN, (http://www.amamarketing.at/presse/details/article/rollama-2010-handelskonzentration-im-leh-schreitet-voran/)

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