Serviceorientierte IT-Infrastruktur

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1 Serviceorientierte IT-Infrastruktur Entwicklungen an der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel P. Franke, Leiter des s Wolfenbüttel, Zentrale Einrichtung für Multimedia, Informationsverarbeitung und Kommunikationstechnik

2 Gliederung Eckdaten der Fachhochschule Vereinfachte Organisation seit 1997 Zentrales Informationsverzeichnis und zentraler Informationsdienst IT-Infrastruktur: Anforderungen und Probleme IT-Infrastruktur: Übersicht Server, Anwendungen und Dienste Entwicklung zur konsolidierten IT-Serviceinfrastruktur 2

3 Eckdaten der FH Braunschweig / Wolfenbüttel Standorte und Fachbereiche A2 A7 Hannover Leine B6 Hildesheim A7 B188 Celle Braunschweig Wolfenbüttel Goslar B214 B1 A39 A7 Harz A2 Aller Oker Salzgitter B6 B4 Oder-Wald A395 Harz-Heide- Straße B4 B4 B1 B79 Asse B188 Wolfsburg Königslutter Helmstedt Elm A Studierende 520 ProfessorInnen und MirarbeiterInnen 8 Standorte in 4 Städten mit 68 km Entfernung 11 Fachbereiche Fahrzeug -, Produktions - und Verfahrenstechnik Wirtschaft Gesundheitswesen Sozialwesen Elektrotechnik Maschinenbau Versorgungstechnik Informatik Recht Transport - und B1 Verkehrswesen Medien-, Sport- und Tourismusmanagement i.g. 3

4 Vereinfachte Organisation seit 1997 Student/in automatisch mit der Immatrikulation per Post an die Heimatanschrift Zugangskennung zum Hochschulnetz Zugangsberechtigung vom Heimarbeitsplatz Peripheriegeräte (Drucker, Kopierer,..) Zentralen Plattenspeicher Professor/in Mitarbeiter/in automatisch mit/vor der Einstellung per Post an die Heimatanschrift Zugangsberechtigung zum Intranet der FH Zugangsberechtigung zu den Poolräumen Adresse Persönlichen Web-Space Gastdozent/in Gaststudent/in manuell in die zentrale User-DB eingepflegt, persönlich ausgehändigt Zugangsberechtigung zum E-Learning System Zugangsberechtigung zum Wireless-LAN Web-basierte Anwendungen Chipkarte 4

5 Zentrales Informationsverzeichnis und zentraler Informationsdienst 1997 wurde auf der Basis von LDAP ein Informationsverzeichnis eingeführt: Name, Vorname, Titel Adressbuch Telefon-Nr. Ort, Raum Zugehörigkeit Fachbereich, Institut Statusgruppe (Prof., Mitarb., Stud., Gastdozent,..) Zugriff über ein selbst entwickeltes Web-basiertes Informationssystem Datenpflege Daten aus der HIS-Datenbasis und der Telefon-Datenbasis Daten manuell eingepflegt Änderungen im Self-Service-Verfahren für Prof./Mitarb. möglich Heute nicht ausreichend, da die Verwaltung für den Zugriff auf Anwendungen noch separat erfolgen muss. Ablösung durch Sun ONE Directory Service in Q vorgesehen 5

6 IT-Infrastruktur: Anforderungen und Probleme Viele Dienste / Viele Applikationen Problem: Synchronisation von Benutzerkennungen / Passworte Viele Standorte / Heim- und Mobilarbeitsplätze / unterschiedliche Usergruppen Problem: Sicherheit / Zugang über unsichere Netze / Rechteverwaltung Verschiedene Endgeräte Problem: Nutzung / Kompatibilität / Verfügbarkeit Verschiedene Server-Systeme Problem: Interoperabilität / Verfügbarkeit / Sicherheit / Verantwortlichkeiten Gesucht: Lösungen für offene, sichere und interoperable IT-Infrastrukturen in heterogenen Netzen 6

7 IT-Infrastruktur: Zusammenwirkung benötigter Services Profil Person Directory Service SSO File- und Print-Service , WWW, FTP CD-ROM Dienste Compute Cluster Applikationen Datenbanken CMS, DMS E-Learning Rollen Verwaltung Fachbereiche Zentr. Einrichtungen Chipkarte Poolräume Bibliothek Geldfunktionen HIS-SOS HIS-POS 7

8 Zentraler Verzeichnis- und Informationsdienst Juli 1995: Einführung einer zentralen Datenbank für Benutzer und Benutzerinnen auf der Basis einer Eigenentwicklung. Januar 1997: Einführung eines zentralen Verzeichnis- und Informationsdienstes. Einführung einer vereinfachten Organisation für Zugangskennungen. Basis: LDAP Betrieb bis Juli / August

9 Entwicklung zur konsolidierten IT-Serviceinfrastruktur (1) Neuorientierung bis hin zu einer integrierten Gesamtlösung: Beginn Juli 2001 August November 2001: Erste Überlegungen zu einer integrierten IT-Serviceinfrastruktur. Vorstellung des Konzepts der HL, Entwicklung einer Strategie. Januar 2002 August 2002: Aufbau Testbed. Test verschiedener Systeme. Überprüfung vorhandener Systemsoftware und Server-Hardware. Erarbeitung eines Konzepts für benötigte Migrationstools. September 2002: Kooperation zwischen Sun Microsystems und der FH zur Errichtung eines Center of Excellence for Sun ONE Infrastructure. November 2002 April 2003: Verständnis und Know How für Sun ONE Architektur aufbauen. Entwicklung des Konzeptes zur Einführung bis hin zum Single Sign On. Januar April 2003: Aufbau der Server-Infrastruktur (neue Systeme, Anpassung bestehender Systeme, Migration bestehender Systemsoftware). 9

10 Entwicklung zur konsolidierten IT-Serviceinfrastruktur (2) Mai Juni 2003: Migrations- und Leistungstests, Entwicklung von Anwendungsschnittstellen und der Migrationstools. 14. und : Umstellung der verteilten Authentifizierung je Standort hin zu einer zentralen Authentifizierung. Juni September 2003: Integration von Anwendungen ( , Kalender, CMS, DMS, HIS,..) in die zentrale Authentifizierung. September November 2003: Aufbau des Portal-Service mit SSO ab November 2003: Regelbetrieb Phase I Januar Februar 2004: Delegierte Administration. ab März 2004: Regelbetrieb Phase II und Anpassungsarbeiten März September 2004: Integration von Self-Service Anwendungen für die Studierenden ab September 2004: Regelbetrieb Phase III und Anpassungsarbeiten 10

11 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!! 11

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