Kommunikationskonzept für die Lancierung der Smartphone-Applikation Daily Connect

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1 Bachelor-Diplomarbeit im Studiengang Kommunikation JO Journalismus / Organisationskommunikation 2011 Kommunikationskonzept für die Lancierung der Smartphone-Applikation Daily Connect vorgelegt am am 5. August 2011 Betreuerin Dr. Nicole Rosenberger Diplomandin Daniela Staubli Wülflingerstrasse Winterthur 079 /

2 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 2 Erklärung Daniela Staubli versichert hiermit, dass die Arbeit selbstständig und ohne fremde Hilfe verfasst wurde und dass sämtliche Quellen im Text oder im Anhang nachgewiesen sind (Literatur und Quellenverzeichnis). Bei Veröffentlichungen von oder aus der Bachelor-Diplomarbeit sorge ich dafür, dass immer klar ist, dass es sich um eine Bachelor-Diplomarbeit handelt, die von einer Studierenden am IAM verfasst wurde. Ein Hinweis wie eine am IAM durchgeführte Studie genügt nicht. Ort, Datum:. Unterschrift:.

3 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 3 Danksagung An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Personen bedanken, die mich bei der Erstellung dieser Arbeit unterstützt haben. Besonderen Dank geht an meine Betreuerin Frau Dr. Nicole Rosenberger, welche mir bei der Durchführung und Planung der Arbeit stets mit Rat zur Seite stand. Auch möchte ich mich bei Herr Daniel Lüscher, Präsident von myblueplanet und allen Mitarbeitenden der Non-Profit-Organisation herzlich bedanken. Sie haben mir während der Arbeit ausführliche Informationen gegeben und stets Hilfestellungen geboten. Weiter ist die zuvorkommende Hilfe von Frau Claudia Sebald und Herr Lukas Tschopp von der Agentur Paroli AG zu erwähnen, welche mir wertvolle Tipps und Inputs zur Arbeit gegeben haben. Ebenfalls bedanken möchte ich mich bei allen Familienangehörigen, Freunden, sowie bei meinem Freund Roger Christinger. Sie alle haben einen wichtigen Beitrag zu meinem Studium geleistet und mich immer unterstützt.

4 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 4 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung Ausgangslage Myblueplanet Persönliche Motivation Problemstellung Aufbau Abgrenzung/Einschränkungen Theoretische Grundlagen Non-Profit-Organisationen Mobile Kommunikation Definition Innovationskommunikation Strategien und Instrumente der Innovationskommunikation Viral Marketing Online-Communities Social Media im Web Methoden Desk Research Standardisierte Online-Befragung Leitfadengespräche Konzeptionsmethodik Konzept Ausgangslage Situationsanalyse Strategieteil Botschaften Strategie Massnahmenteil Schlussteil Fazit Ausblick Reflexion Literaturverzeichnis Anhang Effektivität von Mundpropaganda Social Media im Web Factsheet DC Kurzbeschreibung User-Stories Client Screenshots SWOT-Analyse Konkurrenz-Analyse Online-Umfrage Framework of Message Design Leitfadengespräche Evaluationsplan Ziele und Massnahmen DC Organisation myblueplanet Massnahmen Grafische Elemente Zeitplan Budget CD mit Detaildokumenten zum Anhang

5 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 5 Tabellenverzeichnis Tabelle 1 Einfaches und erweitertes Seeding Tabelle 2 Diskursanalyse Tabelle 3 Erkenntnisse aus der Diskursanalyse Tabelle 4 Chancen und Gefahren der Applikation Tabelle 5 Fazit aus Leitfadengesprächen Tabelle 6 SWOT-Analyse Tabelle 7 Segmentierung Zielgruppe Tabelle 8 Kommunikationsziele Tabelle 9 Dachbotschaften DC Tabelle 10 Probleme und Teilbotschaften Tabelle 11 Beschreibung der drei Phasen Tabelle 12 Massnahmen Tabelle 13 Grobbudget Must-have-Massnahmen Tabelle 14 Möglichkeiten der Präsenz auf FB Tabelle 15 Erfolgskriterien für effiziente und effektive Kampagnen Tabelle 16 Strategische und operative Erfolgsfaktoren einer FB-Seite Tabelle 17 User-Stories Tabelle 18 Screenshots DC Tabelle 19 SWOT-Analyse DC Tabelle 20 Konkurrenz-Analyse Öffentlicher Verkehr Schweiz, Taxi444, Alpha Taxi Tabelle 21 Konkurrenz-Analyse Mobility, Pendlernetz.ch, Rideshare.ch Tabelle 22 Konkurrenz-Analyse Mitfahrgelegenheit.ch, Mitfahrzentrale.de, Nez Rouge.. 54 Tabelle 23 Konkurrenz-Analyse AnachB, Autostopp.net, Karzoo.ch Tabelle 24 Konkurrenz-Analyse e-carsharing.ch, Compatir.ch, Transpool.ch Tabelle 25 Begründung der Probandenauswahl Tabelle 26 Auswertung Online-Befragung Tabelle 27 Diskursanalyse Tabelle 28 Storytelling Tabelle 29 Reasoning Tabelle 30 Kondensation Tabelle 31 Leitfadengespräch Bernhard Bürki Tabelle 32 Leitfadengespräch Daniel Lüscher Tabelle 33 Evaluationsplan Tabelle 34 Medienverteilervorschläge Fachmagazine Tabelle 35 Budget Must-have-Massnahmen Tabelle 36 Budget Nice-to-have-Massnahmen Abbildungsverzeichnis Abbildung 1 Welche Medien konsumieren Abbildung 2 Auf welchen Plattformen halten Abbildung 3 Wie informieren Sie sich über neue Applikationen? Abbildung 4 Aus welchem Hauptgrund würden Sie das Angebot nutzen? Abbildung 5 Würden Ihnen die Sicherheitsmassnahmen genügen? Abbildung 6 Effektivität von Mundpropaganda Abbildung 7 Möglichkeiten des Seedings (Streuen) von Kampagnengütern Abbildung 8 Fragenkatalog Online-Umfrage... 63

6 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 6 Abbildung 9 Organigramm myblueplanet Abbildung 10 Freecard Morgenstunden Abbildung 11 Freecard Chauffeur Abbildung 12 Flyer Unterhaltung Abbildung 13 Flyer Verantwortung Abbildung 14 Greengraffity in Winterthur Abbildung 15 Feldwerbung Abbildung 16 Zeitplan Massnahmen Abkürzungsverzeichnis Begriff Abkürzung Definition Daily Connect DC Gratis Smartphone-Applikation, welche sowohl auf iphone, als auch Andorid-Geräten, welche über ein GPS-Modul verfügen, funktioniert. DC bietet Mitfahrgelegenheit in Echtzeit. myblueplanet mbp Bürgerinitiative und Non-Profit-Organisation mit dem Ziel, einen konkreten und messbaren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Mbp konzentriert sich dabei auf die drei Bereiche klimagerechtes Verhalten, Effizienz steigern und erneuerbare Energien fördern. Applikation App Kleine Programme, die man sich auf sein Smartphone herunterladen kann. Es gibt gratis Applikationen und solche, die kostenpflichtig sind (vgl. Szenesprachenwiki 2011). Facebook FB Facebook ist ein soziales Netzwerk im Internet. Die Nutzer können sich mit ihrem Profil präsentieren und Verknüpfungen zu Freunden herstellen. Mit diesen tauschen sie sich dann online aus (vgl. Boersenblatt 2011). Non-Profit- Organisationen NPO Non-Profit-Organisationen sind Organisationen, die nicht erwerbswirtschaftlich orientiert handeln. Sie werden zur Erfüllung einer bestimmten Mission und/oder eines bestimmten Zweckes geführt. (Gabler Wirtschaftslexikon 2011f)

7 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 7 1. Einleitung 1.1 Ausgangslage Das Ziel der Arbeit ist es, ein Kommunikationskonzept für die Lancierung einer Smartphone- Applikation (App) (iphone und Android fähig) für ein Car-Pooling (Mitfahrgelegenheiten in Echtzeit) zu entwickeln. Diese Applikation heisst Daily Connect (DC). Mit DC kann man vor Ort nach einer Mitfahrgelegenheit suchen, welche in kürzester Zeit stattfinden soll. Auch wird eine geplante Fahrt nach einem kurzen und unkomplizierten Login angezeigt. Dieses Angebot bietet Fahrer und Mitfahrer eine Plattform und ermöglicht so Mitfahrgelegenheiten in Echtzeit. Dieses Konzept ist Teil eines grösseren, interdisziplinären Projekts, das von myblueplanet (mbp) und der Johann Jakob Rieter Stiftung unterstützt wird. Zwei Studierendengruppen à je drei Personen des Departements T der ZHAW haben im Rahmen ihrer Bachelorarbeit im Zeitraum vom 14. Februar bis 10. Juni 2011 die technische Entwicklung der App ausgearbeitet. Ein betriebswirtschaftlicher Businessplan existiert noch nicht. Der Auftraggeber der App ist die Non-Profit-Organisation und Bürgerinitiative mbp. 1.2 Myblueplanet Die Non-Profit-Organisation mbp wurde im Jahr 2006 gegründet und hat zum Ziel einen konkreten und messbaren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Organisation konzentriert sich dabei auf die drei Bereiche klimagerechtes Verhalten, Effizienz steigern und erneuerbare Energien fördern. Die Geschäftsstelle Schweiz, sowie die erste Lokalvertretung befinden sich in Winterthur. Mbp schafft ein Netzwerk für den Klimaschutz, dessen Mitglieder sich auf allen Ebenen einsetzen, um den CO 2 -Ausstoss in der Schweiz markant zu verringern. Dafür baut mbp auf folgende Finanzierungsquellen auf: Hauptpartner, Projektpartner, Sponsoren, Donatoren und Consulting Fee (vgl. myblueplanet 2011). Ein Organigramm von mbp und weitere Informationen zur Organisation befinden sich im Anhang unter Punkt Persönliche Motivation Die Autorin sieht ein grosses Potenzial für die DC-App, welche eine spontane und unkomplizierte Lösung für den Transport von A nach B bietet. Gerade heutzutage, wo die Gesellschaft einem immer nachhaltigeren und umweltbewussteren Lebensstil nachkommt, liegt das Produkt am Puls der Zeit. Eine weitere Motivation für diese Arbeit war es, einmal ein reales Kommunikationskonzept mit vorgelagerter Marktforschung zu schreiben. Die Autorin ist überzeugt, dass sie daraus für ihre eigene berufliche Zukunft viel lernen konnte. 1.4 Problemstellung Das Hauptziel der Arbeit ist die Realisierung eines Kommunikationskonzepts für die Bekanntmachung der Smartphone-App DC. Daraus ergeben sich folgende Forschungsfragen: - Welches sind die zentralen Ziele, die mittels Kommunikation und den vorhandenen Ressourcen zu erreichen sind?

8 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 8 - Welche zentralen Zielgruppen müssen bei der Kommunikation berücksichtigt werden? - Was sind die stringent abgeleiteten strategischen Hebel für die Kommunikation? Über welche Kanäle resp. Plattformen können die zentralen Zielgruppen wirkungsvoll erreicht werden? Mit welchen Dachbotschaften werden die Zielgruppen bedient? - Welche Massnahmen stützen zielkonform die vorgängig definierten strategischen Hebel? - Mit welchen grob definierten Instrumenten ist die Wirkung der realisierten Massnahmen zu evaluieren? 1.5 Aufbau Nach der Einleitung werden in Kapitel 2 die für die Problemstellung relevanten theoretischen Grundlagen erarbeitet und deduktiv dargelegt von der Beschreibung von Non-Profit- Organisationen bis hin zu den im Massnahmenteil relevanten Kommunikationsfeldern. Darauf werden in Kapitel 3 das Vorgehen und die angewandten Methoden der Marktforschung und der Kommunikationskonzeption erklärt und begründet. Das Kapitel 4 beinhaltet das eigentliche Kommunikationskonzept. Hier wird, basierend auf der erarbeiteten Theorie und unter Anwendung der aus der Marktforschung resultierenden Ergebnisse, ein Kommunikationskonzept für die Smartphone-App DC erstellt. Darauf folgend wird in Kapitel 5 sowohl ein prägnantes Fazit, einen Ausblick, als auch eine Reflexion zur Arbeit gemacht. Schliesslich folgen in Kapitel 6 und 7 die detaillierten Angaben der verwendeten Literatur sowie ein umfangreicher Anhang. 1.6 Abgrenzung/Einschränkungen Bei der fertigen App wird es sich um eine erste Basis-App handeln. Deshalb können nicht alle Ideen und Wünsche der Zielgruppe, welche mittels einer Online-Befragung ermittelt wurden, eingebaut werden. Das Kommunikationskonzept wird sich an der Basis-App ausrichten. Eine Weiterentwicklung soll aber nicht ausgeschlossen werden. Ein Fact-Sheet zu dieser Basis-App mit Screenshots befindet sich im Anhang unter Punkt 7.3. Das Kommunikationskonzept deckt die Phase der Produkteinführung ab und bezieht sich deshalb auf die ersten zwei Jahre nach Produktlancierung. 2. Theoretische Grundlagen 2.1 Non-Profit-Organisationen Definition und Charakteristika Non-Profit-Organisationen (NPOs) sind Organisationen, die nicht erwerbswirtschaftlich orientiert handeln (Nonprofit, Not-for-Profit). Sie werden zur Erfüllung einer bestimmten Mission und/oder eines bestimmten Zwecks geführt und sind durch ein Mindestmass an formaler Organisation gekennzeichnet. NPO dürfen keine Gewinne bzw. Überschüsse an Eigen-

9 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 9 tümer oder Mitglieder ausschütten und weisen ein Minimum an Selbstverwaltung und Entscheidungsautonomie auf. Sie sind stets durch ein Mindestmass an Freiwilligkeit gekennzeichnet. In den Organen der NPO sind meistens Ehrenamtliche tätig, während die kontinuierliche Aufgabenerfüllung durch vollamtliche Angestellte (Geschäftsführer, Referenten, Mitarbeiter) wahrgenommen wird (vgl. Gabler Wirtschaftslexikon 2011a: Non-Profit- Organisationen). Die Vielfalt an NPOs sowie deren stetig steigende Mitgliederzahlen machen den Wandel des dritten Sektors deutlich. Es zeichnet sich auch für die Zukunft eine wachsende Bedeutung von bestimmten NPO-Leistungen und eine Zunahme von NPOs im Allgemeinen ab. Als Auslöser für den Bedeutungszuwachs und Wandel des dritten Sektors gelten vor allem gesellschaftliche Entwicklungen sowie Änderungen im Verhalten von bestimmten Bevölkerungsgruppen. (Bruhn 2005: 29) Probleme und Instrumente der Nonprofit-PR Das Vorkommen in der Öffentlichkeit, die vor allem durch die Medien vermittelt wird, setzt heutzutage entsprechende Massnahmen voraus. Im Nonprofit-Bereich hat sich dieses Bewusstsein bis heute noch nicht vollends durchgesetzt (vgl. Tonnemacher 2005: 494). Es gilt häufig noch die Einstellung man habe so etwas nicht nötig und müsse eher mit Argumenten und Leistung überzeugen als mit Werbung und Propaganda. (ebd.: 494). Grösstes Problem stellt zumeist die mangelhafte Finanzierungsbasis dar, was teilweise auch dazu führt, dass der Professionalisierungsgrad unterentwickelt ist und beispielsweise PR-Arbeit oft von Mitarbeitern ohne entsprechende Ausbildung ausgeführt wird (vgl. ebd.: 495). Die Instrumente der Nonprofit-PR unterscheiden sich nicht grundsätzlich von denjenigen im kommerziellen Bereich. (ebd.: 496). Da NPO meist jedoch andere Ziele und Aufgaben verfolgen und geringere finanzielle Möglichkeiten haben, werden sie unterschiedlich gewichtet (vgl. ebd.: 496). 2.2 Mobile Kommunikation Definition Electronic Commerce Electronic Commerce (elektronische Geschäftsabwicklung) ist Teil des Electronic Business, das den Kauf und Verkauf von Waren und Leistungen über elektronische Verbindungen umfasst. Als Electronic Commerce kann jede Art von geschäftlichen Transaktionen sowie elektronisch abgewickelten Geschäftsprozessen, bei denen die Beteiligten auf elektronischem Wege (z. B. über das Internet oder Netzwerke von Mobilfunkanbietern) miteinander verkehren und nicht durch physischen Austausch in direktem physischen Kontakt stehen, bezeichnet werden (vgl. Gabler Wirtschaftslexikon 2011b: Electronic Commerce) Definition Mobile-Commerce Mobile-Commerce ist eine Spezialform des Electronic Commerce, bei der mobile Endgeräte zum Einsatz kommen. Für Mobile-Commerce kommen dementsprechend Geräte wie

10 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 10 Smartphones oder Tablet-Computer in Frage, um die Anbahnung, Abwicklung und Aufrechterhaltung von Leistungsaustauschprozessen mittels elektronischer Kommunikationsnetze und mobiler Zugangsgeräte teilweise oder vollständig zu unterstützen (vgl. Gabler Wirtschaftslexikon 2011c: Mobile-Commerce). Mit der voranschreitenden Diffusion der Internettechnologien in Gesellschaft und Wirtschaft steigt deren Bedeutung für die Abwicklung von geschäftlichen Transaktionen. Die weltweite Vernetzung ermöglicht einen grenzenlosen virtuellen Marktplatz. (Bitkom 2011). 2.3 Definition Innovationskommunikation Nach Zerfass und Huck ist Innovationskommunikation die systematisch geplante, durchgeführte und evaluierte kommunikative Vermittlung neuer Produkte, Dienstleistungen, Technologien, Prozesse, Konzepte und Ideen mit dem Ziel, Verständnis für und Vertrauen in die Innovation zu schaffen und die dahinter stehende Organisation als Innovator zu positionieren. (Zerfass/Huck 2007: 848). Innovationskommunikation endet dabei nicht bei handwerklichen Aspekten, sondern legt eine ganzheitliche Betrachtung zugrunde. Das bedeutet, dass sie eine konsequente Einbindung der Kommunikation in das Innovationsmanagement und eine Auseinandersetzung mit entsprechenden betriebswirtschaftlichen und volkswirtschaftlichen Konzepten erfordert. Innovationskommunikation soll sich also als roter Faden durch Unternehmensplanung, Forschung und Entwicklung, Marketing, Führungskommunikation, sowie interne und externe Unternehmenskommunikation ziehen. (vgl. ebd.: 849) Zielgruppen der Innovationskommunikation Laut einer Online-Befragung 1 gehören Kunden, Mitarbeiter und Fachjournalisten für die befragten Kommunikationsfachleute zu den zentralen Zielgruppen. Die Kunden werden mit 96 % als wichtigste Zielgruppe eingestuft, gefolgt von den Fachjournalisten mit 94 % und den Mitarbeitern mit 90 %. (vgl. Mast/Zerfass 2005: 63) Damit liegen mit den Kunden und Fachjournalisten die Zielgruppen vorne, die den grössten direkten Einfluss auf den Unternehmenserfolg haben. Neun von zehn Journalisten bezeichnen den Verbraucher oder Kunden als wichtigste Bezugsgruppe ihrer Beiträge. Sie sind also die potenziellen Abnehmer von innovativen Produkten oder Dienstleistungen, die ihnen erklärt und näher gebracht werden müssen. Eine eher untergeordnete Rolle als Adressaten der Innovationskommunikation spielen Politik, Behörden, Verbände, Nicht-Regierungsorganisationen und Anwohner. (vgl. ebd.: 64) 1 Selbst rekrutiert und deshalb nicht repräsentativ; Zeitraum: 1. September 2004 bis 15. Oktober 2004; Befragte Personen: 460 Kommunikatoren aus Deutschland (84 Journalisten aller Mediengattungen und 376 Kommunikationsfachleute (v.a. aus Unternehmen, Agenturen, Forschungsinstituten, Hochschulen sowie Politik und Verwaltung); Durchführung: Fachgebiet Kommunikationswissenschaft und Journalistik der Universität Hohenheim und MFG Medienentwicklung Baden-Württemberg, Stuttgart

11 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli Strategien und Instrumente der Innovationskommunikation Damit Innovation im Markt erfolgreich sein kann, muss sie von potenziellen Nutzern überhaupt erst wahrgenommen und verstanden werden. Laut der genannten Studie kommt der kommunikativen Vermittlung deshalb eine entscheidende Bedeutung für den Erfolg oder Misserfolg von Innovationsprozessen zu (vgl. Zerfass/Möslein 2009: 195). Um mit Innovationskommunikation Verständnis für und Vertrauen in eine Innovation und die hinter der Innovation stehenden Organisation zu schaffen, zählen Aktualität, Einfachheit und die Betonung des konkreten Nutzens sowohl für die Kommunikationsfachleute, als auch für die Journalisten zu den zentralen Erfolgsfaktoren für die Vermittlung von Innovation (vgl. Mast/Zerfass 2005: 65) Campaigning: öffentliche Aufmerksamkeit erzeugen und lenken Campaigning zielt in einem ersten Schritt darauf ab, öffentliche Aufmerksamkeit zu bündeln und auf ein Thema zu lenken (vgl. Zerfass/Möslein 2009: 198). Kommerzielle Kampagnen können ausschliesslich auf die Bekanntmachung und Positionierung eines innovativen Produkts oder einer neuen Dienstleitung ausgerichtet sein (vgl. ebd.: 199). In der Regel weisen sie aber auch einen Bezug zu sozialen oder gesellschaftlichen Anliegen auf (vgl. Röttger 2006: 11). Deshalb spielen Kampagnen gerade für die Kommunikation bei der Übernahme von Verantwortung in sozialen und ökologischen Fragen eine zentrale Rolle: Kampagnen können also jenen moralischen Mehrwert bieten, der heute zunehmend von Unternehmen eingefordert wird (vgl. ebd.: 12). Folgende vier Kriterien zeichnen eine Kampagne aus: 1. Kommunikative Doppelstrategie: starke Medienorientierung in Verbindung mit einer direkten Publikumsbindung. Kampagnen sprechen das breite Publikum, potenzielle Unterstützer und mögliche Gegner direkt an und versuchen eine Anschlusskommunikation auszulösen. Neben der medialen Vermittlung seiner Botschaften zielt Campaigning also auf jeden Einzelnen ab (vgl. Zerfass/Möslein 2009: 198). 2. Non-Linearität: Kampagnen folgen keiner linearen Logik. (ebd.: 199) Sobald sich Rahmenbedingungen ändern oder Reaktionen vom Publikum anders ausfallen als geplant, setzen sie neue Entscheidungen über Stossrichtungen und Wege der Umsetzung voraus. Campaigning muss also als einen offenen, flexiblen Prozess verstanden werden. Eine Grundvoraussetzung dafür ist ihre zeitliche Befristung (vgl. ebd.: 199). 3. Thematisierungsfunktion und Themenmanagement: Kampagnen definieren sich vor allem über den Inhalt und die Aufbereitung der Botschaft (vgl. ebd.: 199). Kernaufgabe des Campaignings ist es, ein Thema festzulegen, es zu prägen, in der öffentlichen Diskussion zu besetzen und individuell relevant zu machen. (Behrent/Metntner: 2001: 48). Themen müssen dazu klar definiert und abgegrenzt werden (vgl. Zerfass/Möslein 2009: 199).

12 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli Dramaturgische Aufbearbeitung von Botschaften: Kampagnen weisen sowohl in der Gestaltung, als auch in der inhaltlichen Aufbearbeitung dramaturgische Züge auf, die beispielsweise mit dem Einsatz von Geschichten oder anderen narrativen Elementen erzeugt werden (vgl. ebd.: 199) Storytelling: mit der Innovation eine Geschichte erzählen Einfachheit, Eingängigkeit und Emotionalität, so lauten die drei wesentlichen Stärken des Storytellings. (vgl. Zerfass/Möslein 2009: 203). Strategisch eingebettete, systematisch konzipierte und entlang bestimmter Kriterien aufgearbeitete Geschichten können Aufmerksamkeit für sperrige Themen erzeugen, Vertrauen stärken, Marken entwickeln und Unternehmensphilosophien vermitteln. (Faust 2006: 5). Stories entstehen durch die dramaturgische, narrative Aufarbeitung von Inhalten und können Innovation beispielsweise mittels Personen, die ein Produkt erfinden oder Kunden, welche die Innovation nutzen, auftreten lassen (vgl. Zerfass/Möslein 2009: 204). Storytelling ist also eine narrative Methode, die neben der Information vor allem mit Personalisierung und Emotionalität arbeitet, welche einen Sachverhalt mit Leben füllen können. In Kommunikationskampagnen lässt sich Storytelling nutzen um die Geschichte der Entstehung, der Gestaltung oder auch der Verwendung einer Innovation zu erzählen. (vgl. ebd.: 204) Geschichten verankern sich besser im Gedächtnis als weitgehend unverbunden dastehende Informationen. (Thier 2006: 2). 2.5 Viral Marketing Definition Viral Marketing Viral Marketing beinhaltet eine Vielzahl von Techniken und Methoden, die die Kunden animieren sollen, Werbekommunikation über Produkte und Dienstleistungen in elektronischer Form aus eigenen Stücken weiter zu verbreiten. Viral Marketing basiert auf dem Grundprinzip der Mundpropaganda, das sich primär durch die persönliche Weitergabe der Informationen über Leistungen und Produkte eines Unternehmens von Konsumenten untereinander bezieht (vgl. Anhang 7.1). Die digitalen Botschaften sollen sich effizient und rasant wie ein Virus über moderne Kommunikationsnetze verbreiten. Eine grosse Bedeutung kommt dem Inhalt der Botschaft zu, welche sowohl für Sender und Empfänger emotional ansprechend oder Nutzen stiftend sein muss. Das Ziel ist eine exponentielle Verbreitung von Werbeinformationen zwischen den Kunden. Mögliche Übertragungskanäle sind s, Webseiten, Blogs, Foren, Chat-Rooms oder Short Message Service (SMS) (vgl. Gabler Wirtschaftslexikon 2011d: Viral Marketing) Die vier Elemente des Viral Marketings Eine virale Kampagne besteht im Wesentlichen aus vier Kernbestandteilen:

13 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli Kampagnengut: Je interessanter ein Kampagnengut ausgestaltet ist, desto eher wird es von den Konsumenten akzeptiert und in Gesprächen aufgegriffen. Eine virale Kampagne muss etwas bieten, worüber es sich zu reden lohnt (vgl. Langer 2005: 38). 2. Rahmenbedingungen: Die Nutzung von bestehenden Kommunikationsnetzen, das Bereitstellen von ausreichender Verfügbarkeit des Kampagnenguts, eine offene Informationspolitik und ein gezieltes Schaffen von Anreiz und Weiterempfehlung, sichern eine schnelle Verbreitung des Marketingvirus (vgl. ebd.: 46). 3. Weiterempfehlungsanreiz: Ein interessantes Kampagnengut liefert viel Anreiz, eine Belohnung kann jedoch das letzte i-tüpfelchen liefern (vgl. ebd.: 29). 4. zielgruppenspezifisches Streuen (Seeding): Es wird zwischen einem einfachen Seeding und einem erweiterten Seeding (vgl. nachfolgende Tabelle) unterschieden. Tabelle 1 Einfaches und erweitertes Seeding Einfaches Seeding Das Hauptaugenmerk liegt darauf, dass die Zielgruppe selbst das Kampagnengut entdeckt. In der Regel wird bei dieser Form das Kampagnengut bei bestehenden Kunden, Freunden und Bekannten gestreut. Dies kann beispielsweise über eine klassische Mailingaktion, eine Newsmeldung auf der Unternehmenswebseite oder über eine Erwähnung im Newsletter geschehen. Ziel des einfachen Seedings ist es, den Empfehlungsprozess auf natürliche Art und Weise in Gang zu setzten und so keine Authentizität zu verlieren. Die Kosten dafür sind daher vergleichsweise gering. Erweitertes Seeding Beim erweiterten Seeding steht eine schnelle und massive Verbreitung des Kampagnenguts im Vordergrund. Das virale Element soll über möglichst viele Kanäle und Plattformen gleichzeitig verbreitet werden. Dies setzte in der Regel eine strategische Planung der einzelnen Streu-Massnahmen voraus. Diese Form des Seedings kann sehr kostenaufwendig sein. (vgl. eigene Darstellung in Anlehnung an Langer 2005: 72) Eine Abbildung zu diversen Seedingmöglichkeiten von Kampagnengütern befindet sich im Anhang unter Punkt Online-Communities Definition Community Als Community wird ein organisiertes und soziales Netzwerk von miteinander in Interaktion stehenden Individuen bezeichnet. Diese beeinflussen sich innerhalb eines spezifischen Zeitraums auf affektive, sowie auf kognitive Weise wechselseitig. Daraus folgt die Entwicklung eines Zusammengehörigkeitsgefühls. Die soziale Interaktion zwischen den Mitgliedern einer Community unterliegt dabei in der Regel einem gemeinsamen Ziel, geteilter Identität oder gemeinsamen Interessen (vgl. Gabler Wirtschaftslexikon 2011e: Community). 2.7 Social Media im Web 2.0 Das zentrale Merkmal von sozialen Medien ist, dass ihre Erscheinungsweise im wesentlichen Sinn durch die Partizipation ihrer Nutzer (mit-) bestimmt wird. Partizipation kann Kommentierung oder Bewertung heissen aber auch, dass die Inhalte der Internetseite ausschliesslich nutzergeneriert sind, wie das beispielsweise auf der Online Enzyklopädie Wikipedia der Fall ist. (vgl. Münker 2009: 31)

14 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli Strategische und operative Empfehlungen für die Nutzung von Facebook (FB) Durch die Eigenheit von sozialen Netzwerken ist es möglich, in kürzester Zeit viele Personen zu erreichen. Kampagnen können so mit geringem finanziellen Aufwand, aber grosser Wirkung durchgeführt werden. (vgl. Gysel/Michelis/Schildhauer 2010: 221) Eine Übersicht der wesentlichen Präsenzmöglichkeiten auf FB befindet sich im Anhang unter Punkt 7.2. Facebook-Fans gewinnen Ein FB-Nutzer wird Fan einer Seite, indem er sie über die Gefällt-mir -Funktion markiert. Mit dieser Markierung erscheinen alle Änderungen der FB-Fanseite als Neuigkeiten im Profil des entsprechenden Nutzers und können so auch die Freunde des Nutzers auf die Seite aufmerksam machen. Diese Freunde können die Seite mittels Gefällt mir -Button ebenfalls Fan werden. Auf diese Weise kann die Seite also ohne direkten Einfluss seitens des Anbieters viral verbreitet werden. In der Praxis zeigt sich, dass es wichtig ist, mit dem Startschuss eines FB-Auftritts eine Kampagne zu lancieren, welche eine gewisse Fanbasis schafft, auf der dann weiter aufgebaut werden kann. (vgl. Gysel/Michelis/Schildhauer 2010: ) Damit diese Kampagnen effizient und effektiv sind, sollten diverse Aspekte beachtet werden, welche im Anhang unter Punkt ersichtlich sind. Facebook-Fans halten Wenn Fans langfristig gehalten und bewirtschaftet werden sollen, muss eine Bindung zur Seite erreicht werden. Das Halten und Aktivieren der Fans wird massgeblich von der Qualität und dem richtigen Einsatz der Möglichkeiten einer FB-Seite bestimmt. (Gysel/Michelis/Schildhauer 2010: 228) Eine Tabelle mit den empfohlenen Erfolgsfaktoren befindet sich im Anhang unter Punkt Methoden 3.1 Desk Research Desk Research bezeichnet die Sammlung von Daten ohne eigene Erhebung. In diesem Fall wurden diverse Dokumente zum Thema Smartphone-App, die Website von mbp und auch die Dokumentationen der Produktentwickler untersucht. Mittels einer Diskursanalyse wurden Themen herausgefiltert, welche die Öffentlichkeit im Moment in Zusammenhang mit den Themen Carpooling, Emissionssenkung, überlastete Strassen und ähnliches bewegen. In einer Diskursanalyse werden alle Aussagen, die innerhalb eines Diskurses zu einem Thema gemacht werden, analysiert. Die Diskursanalyse ist demzufolge als Analyse von Aussagen zu verstehen (vgl. Kerchner/Schneider 2006: 86). 3.2 Standardisierte Online-Befragung Die Zielgruppe wurde mittels eines standardisierten Online-Fragebogens genauer untersucht (vgl. Anhang Punkt 7.9). Diese Methode ermöglicht eine statistische Auswertung und

15 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 15 einen Vergleich der Antworten. Auch verursacht sie nur geringe Kosten, ist auf die junge und medienaffine Zielgruppe zugeschnitten und ermöglicht eine einfache Verbreitung (vgl. Brosius 2008: 124). Der Fragebogen wurde sowohl an alle Studierenden der Departemente L (746 Studierende) und T (1565 Studierende), über den Newsletter "Bluenews" von mbp (ca Empfänger) und die Homepage von mbp, sowie über die FB-Fanseite des VCS (283 Fans) verbreitet. Die Umfrage war im Zeitraum vom 24. Juni bis 8. Juli 2011 aktiv. Insgesamt konnten 279 Personen befragt werden, 9 Fragebogen wurden unvollständig ausgefüllt und konnten deshalb nicht weiter verwendet werden. Die Umfrage war anonym und dauerte ca. drei Minuten. Eine Einschränkung der Resultate besteht insofern, dass nur Personen erreicht wurden, die einen Internetzugang haben. Aufgrund der Einschränkung und der Zahl der ausgefüllten Umfragebögen ist die Befragung nicht repräsentativ. 3.3 Leitfadengespräche Beim Leitfadeninterview handelt es sich um ein persönliches Face-to-Face Interview, das zu den halb standardisierten Befragungsmethoden gehört. Bei diesem Typ von Befragung wird im Vorfeld ein Leitfaden entwickelt und damit die Reihenfolge der Fragen vorgegeben. Die Befragten erhalten während des Interviews die Möglichkeit mehr Informationen zu geben, als die reine Fragenbeantwortung hergeben würde (vgl. Brosius 2008: 115). In der Arbeit wurden zwei qualitative Leitfadengespräche mit Daniel Lüscher von mbp und Bernhard Bürki von scout24 durchgeführt, welche das Ziel hatten, Tipps und konkrete Massnahmenideen zum Aufbau einer Online-Community zu erhalten und die Chancen und Gefahren ermitteln und einschätzen zu können. Sowohl Lüscher als auch Bürki waren wesentlich am Aufbau einer Community beteiligt oder betreuen diese heute noch. Aus diesen Gründen eignen sich die beiden genannten Personen sehr gut als Experten für das Leitfadeninterview. Die vollständigen Leitfadengespräche befinden sich im Anhang unter Punkt Konzeptionsmethodik Bei der Erstellung des Kommunikationskonzepts wird man sich stark an die Theorie von Jürg W. Leipziger (vgl. Leizpiger 2009) und Nicole Zeiter Sixt (vgl. Zeiter Sixt 2008) halten. Diese Literatur stellt einen klaren roten Faden durch die Erstellung des Kommunikationskonzeptes dar, was ein Schritt für Schritt -Vorgehen vereinfacht. Leipziger versteht den Konzeptionsprozess als Regelkreis, der stets in Bewegung bleibt (vgl. Leipziger 2009: 15). Die vier Phasen werden in seinem Modell immer rund um die Unternehmensziele angelegt. In jeder Phase soll also kontrolliert werden, ob man noch auf die übergeordneten Unternehmensziele eingeht (vgl. ebd.: 11).

16 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli Analyseteil Der Analyseteil besteht sowohl aus der Ausgangslage, in der festgehalten wird, weshalb ein Kommunikationskonzept erarbeitet werden soll und welche übergeordneten Ziele es verfolgt (vgl. Zeiter Sixt 2008: 18), wie auch aus einer Situationsanalyse. Die Situationsanalyse bietet den Grundbaustein des Kommunikationskonzepts und beschreibt den Ist-Zustand (vgl. ebd.: 40). Dieser soll mit einer Diskurs-, Konkurrenz- und SWOT-Analyse ermittelt werden. Aus jeder Situationsanalyse lassen sich Schlussfolgerungen für die nächsten Konzeptschritte ziehen (vgl. ebd.: 18). Im Analyseteil sollen ausserdem die Erkenntnisse aus der Online- Befragung und den zwei Leitfadengesprächen einfliessen Strategieteil Der Strategieteil beinhaltet sowohl die Zielsetzungen als auch die Dialoggruppenbestimmung und die Kommunikationsinhalte. Die Zielsetzungen knüpfen an die Schlussfolgerungen des Analyseteils an und bilden konkrete Vorgaben, an welchen sich das Projekt in Zukunft messen wird. Die Ziele können sowohl quantitativ als auch qualitativ formuliert werden (vgl. Zeiter Sixt 2008: 18). Um die Mittel möglichst effizient einsetzen zu können, wird in der Dialoggruppenbestimmung festgelegt, welches die relevantesten Zielgruppen sind. Damit später einheitlich und effizient kommuniziert werden kann, werden die Kommunikationsinhalte und Botschaften vorgängig klar formuliert. Dies wurde in der folgenden Arbeit mithilfe des Framework of Message Design gemacht. Unter Message Design wird die strategische Steuerung von Textproduktionen mittels der Entwicklung und Definition von Textplattformen verstanden (vgl. Stücheli-Herlach/Perrin 2011 i. V.: 1). Das Ziel von Message Design besteht darin, eine Übereinstimmung zwischen dem, was jemand vermitteln will, dem, was medial tatsächlich vermittelt werden kann und dem, was aus Sicht des Publikums vermittelt werden kann und vermittelt werden soll, herzustellen (vgl. ebd.: 1). Mittels einer strategisch korrekten Kernbotschaft soll die Kommunikation aktiv gesteuert werden, damit die Dialoggruppe später genau diese Inhalte wahrnimmt, die man auch transportieren wollte (vgl. Zeiter Sixt 2008: 19) Massnahmenteil Der Massnahmenteil beinhaltet die Massnahmen, einen Zeitplan, das Budget und die Organisation. Aus den Schlussfolgerungen des Analyse- und Strategieteils sollen möglichst geeignete Massnahmen hervorgehen, welche der Zielsetzung dienen und innerhalb der Strategie und der Budgetvorgaben liegen (vgl. Zeiter Sixt 2008: 20). Bei der Budgetierung gilt es zu beachten, dass in der Konzeptphase kaum effektive Kosten darstellbar sind. Es handelt sich lediglich um eine erste Kosteneinschätzung (vgl. ebd.: 20). Im Organisationsteil soll aufgezeigt werden, wie die Massnahmen später organisatorisch umgesetzt werden können (vgl. ebd.: 20).

17 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli Evaluation Kommunikationsmassnahmen müssen im Hinblick auf ihren Erfolg überprüft werden und dürfen deshalb in keinem Konzept fehlen (vgl. Zeiter Sixt 2008: 20). Im vorliegenden Konzept werden geeignete Evaluationsmassnahmen grob definiert und ein Evaluationsplan erstellt. 4. Konzept 4.1 Ausgangslage Die Smartphone-App DC ermöglicht Mitfahrgelegenheiten in Echtzeit. Damit sollen sie die Bedürfnisse nach individueller Freiheit, leereren Strassen und Zügen und einer besseren CO 2 -Bilanz pro Kopf, erfüllen. DC soll ab dem 1. April 2012 auf dem App-Markt erhältlich sein und ist kostenlos. Die App soll vor allem über virale Wege verbreitet werden, da diese zur definierten Zielgruppe passen und kostengünstig sind. Der Auftraggeber der App und des vorliegenden Konzepts ist die Non-Profit-Organisation mbp. 4.2 Situationsanalyse Diskursanalyse Im Rahmen des Organisationskommunikations-Seminars Message Design in Politik und Wirtschaft im sechsten Semester hat die Autorin eine detaillierte Diskursanalyse zu DC durchgeführt. Die wichtigsten Ergebnisse werden in der folgenden Tabelle aufgelistet. Die ausführliche Diskursanalyse befindet sich im Anhang unter Punkt Tabelle 2 Diskursanalyse Problematisierte Kundenbedürfnis vorhanden; Leute wünschen weniger Verkehr; Reduktion von CO 2- Themen Emissionen ist unabdingbar; man muss Verantwortung übernehmen; bewussteren und ökologischeren Lebensstil ist im Trend; immer mehr Personen haben ein Smartphone; Tablet-Computer sind im Trend; das Freiheits- und Mobilitätsbedürfnis der Jugend ist gross; die meisten CO 2-Emissionen sind menschlichen Ursprungs und ein globales Phänomen; überfüllte Züge und Strassen sind Realität; die Menschheit soll Verantwortung gegenüber Umwelt und nächster Generation übernehmen können: vor allem gegen bedrohliche Umweltkatastrophen, die immer häufiger und massiver vorkommen, ausgelöst durch zu hohe/steigende CO 2-Emissionen; die Zukunft kommender Generationen ist bedroht; steigende Klimaextreme (heisse Sommer, kalte Winter) sind die Folge. Deutungsmuster Sinnvolle Mobilität; bewusster und umweltschonender Lebensstil, Verantwortungsgefühl gegenüber unserer Umwelt und den Nachkommen; bestehende Möglichkeit, jetzt etwas für das Klima und etwas für die Umwelt und damit für die eigene Zukunft und die der Anderen tun; CO 2-Emissionen senken; gegen Klimaerwärmung und Umweltkatastrophen etwas zu unternehmen: überflutete Gebiete, Gletscherschmelze und daraus resultierende Überschwemmungen; weltweite Umweltkatastrophen. (eigene Darstellung) In die vorliegende Arbeit sollen folgende Erkenntnisse einbezogen werden: Tabelle 3 Erkenntnisse aus der Diskursanalyse Das Kundenbedürfnis ist vorhanden (Leute wünschen sich weniger Verkehr auf den Strassen und weniger Personen in den Zügen). Ein bewussterer und ökologischerer Lebensstil ist im Trend (Menschheit soll Verantwortung gegenüber Umwelt und nächster Generation übernehmen können). Immer mehr Personen haben ein Smartphone oder Tablet-Computer. Das Mobilitäts- und Freiheitsbedürfnis der Jugend ist gross. (eigene Darstellung)

18 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli Fazit Konkurrenzanalyse Im Rahmen der Konkurrenzanalyse wurden 15 Anbieter von Transportmöglichkeiten analysiert. Die detaillierte Analyse befindet sich im Anhang unter Punkt 7.8. Nachfolgend werden die grössten Chancen und Gefahren der App aufgelistet: Tabelle 4 Chancen und Gefahren der Applikation Chancen Möglichkeit, DC auf dem iphone und Android-Geräten zu benutzen. Sehr hoher Standard bei Sicherheitsmassnahmen im Vergleich zur Konkurrenz. Mitfahrgelegenheit in Echtzeit (einfach und schnelle Fahrtensuche möglich). Die App ist gratis und Fahrtkosten können individuell ausgehandelt werden. Nur wenige Konkurrenten bieten eine App (von 11 Angeboten nur 3 (nur für iphone)). Gefahren Es besteht noch keine Community, das Gelingen der App ist jedoch von einer grossen Community abhängig. Fahrten mit dem ÖV sind günstig. Das ÖV-Netz in der Schweiz ist sehr gut ausgebaut. (eigene Darstellung) Fazit aus qualitativen Leitfadengesprächen zum Thema Community-Building Tabelle 5 Fazit aus Leitfadengesprächen Fazit aus Gespräch mit Herr Bernhard Bürki, Head of Communications scout24 Laut Bürki kann mit einer Community das Markenbewusstsein massiv und mit einem verhältnismässig geringem Aufwand gesteigert werden. In einer Community kann man aktiver Teilnehmer sein bzw. sich als Experte positionieren. Das wirkt auf die Kunden sehr glaubwürdig. Das Community-Building von autoscout wurde ausschliesslich über Social Media-Massnahmen gestartet. FB hatte dabei den grössten Stellenwert. In den Social Media-Aktivitäten liegen aber auch Gefahren: Sie sind sehr schnell aufgegleist und erst mit der Zeit merkt man dann, dass es viel Zeit und Ressourcen in Anspruch nimmt. Das Ganze müsse gut betreut werden und man müsse Leute haben, die beispielsweise die FB-Seiten mit qualitativ gutem Inhalt füllen. Ein wichtiger Punkt in der Anfangsphase ist laut Bürki die ständige Evaluation. Ein ständiges Monitoring ist zwingend. Man muss immer wieder einen Schritt zurückgehen und klare Ziele für die einzelnen Plattformen definieren, die auch erreichbar sind. Ein Konzept erleichtert das Ganze enorm und ist unvermeidlich. Gerade bei kritischen Rückmeldungen von Kunden kann ein solches Konzept weiterhelfen. Meiner Ansicht nach ist das Wichtigste: transparent und offen zu sein, und zwar in jeder Situation. Kritische Kommentare sollte man laut Bürki also nicht einfach löschen sondern konstruktiv darauf eingehen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass über die Community keine reine Marketinginhalte gestreut werden sollen. Die Botschaften und Dienstleistungen müssen dem Kunden immer einen Mehrwert geben., ist Bürki überzeugt. Fazit aus Gespräch mit Herr Daniel Lüscher, Präsident des Vereins myblueplanet Eine Community ermöglicht einen aktiven Austausch der Menschen. So bleibt im Fall von mbp das Thema Klimaschutz aktuell und in den Köpfen Vieler. Laut Lüscher eignet es sich, das Community-Building mit einer Aktion zu starten. Bei der Verbreitung über Printmedien ist die Gefahr gross, dass es die Leser zwar wahrnehmen, jedoch keine konkreten Aktionen folgen. Auch der direkte Kontakt mit der Zielgruppe ist sehr wichtig. Veranstaltungen, ind denen man das Produkt vorstellt, eignen sich dafür sehr gut. Laut Lüscher ist es wichtig, Anreize zu schaffen, damit die Community-Plattformen regelmässig besucht werden. Auch müssen Massnahmen ständig evaluiert und aus Fehlern gelernt werden. Nur so kann man sich stetig verbessern. Eine grosse Gefahrenquelle sieht Lüscher in Falschmeldungen. Die Fakten und Inhalte auf einer Webseite oder innerhalb einer Community müssen korrekt sein. Das macht eine Organisation glaubwürdig und vertrauensvoll. Auch muss man seine Zielgruppe gut kennen und darauf achten, dass sich Community-Mitglieder aktiv einbringen können. (eigene Darstellung) Die vollständigen Leitfadengespräche befinden sich im Anhang unter Punkt Ergebnisse Zielgruppenbefragung mittels standardisiertem Online-Fragebogen Um die Zielgruppe genauer zu untersuchen, wurde eine quantitative Online-Umfrage 2 durchgeführt. Der Online-Fragebogen wurde vor Verbreitung fünf Pretests unterzogen. Da- 2 Quantitative Online-Befragung mittels standardisierter Online-Fragebogen, N = 279; Alter von 16 bis 58 Jahre (Mittelwert Jahre), anonym, Dauer: ca 3 Minuten, nicht repräsentativ (Einschränkung der Personen betreffend Internetzugang und Anzahl der Befragungen), verschickt/publiziert an: alle Studierende der Departemente L und T der ZHAW, FB-Fanseite des VCS, Newsletter und Webseite von mbp.

19 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 19 bei haben Personen, die bis dahin noch nie etwas von DC gehört haben, den Fragebogen getestet und Änderungen vorgeschlagen. Diese Änderungsvorschläge wurden geprüft und teilweise übernommen. Eine Begründung der Probandenauswahl und die detaillierte Auswertung der Online-Befragung befindet sich im Anhang unter Punkt Nachfolgend werden die wichtigsten Forschungsergebnisse aufgelistet und interpretiert. Regelmässiger Medienkonsum Abbildung 1 Welche Medien konsumieren Sie regelmässig (2-3 Mal pro Woche)? Interpretation: Über die Hälfte der Teilnehmenden (59 %) konsumieren regelmässig (2-3 Mal pro Woche) das Internet, dicht gefolgt von Zeitungen (44 %). Auch das Fernsehen nimmt mit 42 % eine noch bedeutende Rolle ein. Fazit: Das Internet ist das bedeutendste Informationsmedium, dicht gefolgt von den Zeitungen und dem TV. Magazine und Zeitschriften, sowie Radio nehmen einen untergeordneten Stellenwert ein. (eigene Darstellung) Regelmässiges benützen von Social Media-Plattformen Abbildung 2 Auf welchen Plattformen halten Interpretation: Sie sich regelmässig (2-3 Mal pro Woche) auf? Die Internet-Plattformen Youtube und FB werden mit 53 % und 48 % klar am häufigsten genannt. MySpace und Twitter nehmen daneben nur eine unbedeutende Rolle ein (1 % und 8 %). Fazit: Die Internet-Plattformen Youtube und FB werden von der potenziellen Zielgruppe klar am häufigsten genutzt. (eigene Darstellung) Information über neue Applikationen Abbildung 3 Wie informieren Sie sich über neue Applikationen? Interpretation: Fast die Hälfte aller Teilnehmenden erfährt über Freunde (29 %) oder über den App-Market (44 %) von neuen Apps. Fazit: Die Mund-zu-Mund-Propaganda und der App- Market spielen bei der Verbreitung von Apps eine entscheidende Rolle. (eigene Darstellung)

20 Organisation Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 20 Aus welchem Hauptgrund würden Sie das Angebot nutzen? Abbildung 4 Aus welchem Hauptgrund würden Interpretation: Sie das Angebot nutzen? Die Applikation würde am meisten genutzt werden, um Kosten zu sparen (34 %) und die individuelle Freiheit und Mobilität auszuleben (33 %). 18 % der Befragten geben an, dass das Senken von CO 2- emissionen der Hauptgrund für ihre Nutzung wäre. Fazit: Kosten sparen und die individuelle Freiheit und Mobilität ausleben zu können sind die wichtigsten Gründe für die Nutzung der App. (eigene Darstellung) Würden Ihnen folgende Sicherheitsmassnahmen genügen? (Registrierung, GPS-Überwachung während der Fahrt, Bewertungsmöglichkeit) Abbildung 5 Würden Ihnen die Sicherheitsmassnahmen genügen? Der Mehrheit (94 %) würden die Sicherheitsmass- Interpretation: nahmen genügen. Die restlichen 6 % der Befragten würden zusätzlich folgende Sicherheitsmassnahmen wünschen: Verifizierung der Personenangaben über die AHV-Nummer; zwingend nur einmal registrierbar; optionale Einschränkung auf Personen, die wenige Grade im Social Graph von der Zielperson entfernt sind; gekennzeichnetes Fahrzeug; Leumundsprüfung. Fazit: Die Sicherheitsmassnahmen von DC sind ausreichend. (eigene Darstellung) SWOT-Analyse Zusammenfassend lassen sich alle Erkenntnisse der Diskurs- und Konkurrenzanalyse sowie der Leitfadengespräche und der Zielgruppenbefragung in Form einer SWOT-Analyse verkürzt darstellen. Die detaillierte SWOT-Analyse befindet sich im Anhang unter Punkt 7.7. Tabelle 6 Stärken SWOT-Analyse Produkt: innovativ und nützlich, simple Bedienung. (Priorität 2) Spontanität: Die Mitfahrgelegenheiten werden in Echtzeit angeboten, sind spontan und unkompliziert. (Priorität 1) Preis und Einfachheit: Die App kann kostenlos von den sogenannten App-Markets heruntergeladen werden. Die Registrierung ist schnell und einfach. (Priorität 2) Sicherheit: Durch das Tracking der Benutzerpositionen und das Abgeben von Bewertungen, sowie das Einblenden der Namen erst nach der Annahme einer Mitfahrt, sind einige Mechanismen gegeben, welche die Sicherheit eines Benutzers gewährleisten. (Priorität 1) Smartphone-Markt: Mit ios und Android sind die beiden aktuell wichtigsten Smartphone- Plattformen vertreten. (Priorität 2) Schwächen User Base: Damit DC funktioniert, ist es unerlässlich, eine grosse Anzahl Benutzer zu haben: Ohne Angebot keine Nachfrage (Priorität 1) CO2-Bilanz: Muss der Fahrer den Mitfahrer an einer Position abladen, die nicht direkt an seinem Weg liegt, fährt er einen zusätzlichen Umweg, was die CO2- Bilanz wiederum negativ belastet (Priorität 2) Sicherheit: Eine 100 % Sicherheit während der Fahrt kann nicht geboten werden. Nutzen bei Strafverfolgung ist nicht gewährleistet. (Priorität 1) Aufwand: Fahrer müssen sich vor der Fahrt einloggen. (Priorität 3)

21 Umfeld Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 21 Chancen Umweltbewusstsein: Das Umweltbewusstsein in der Bevölkerung steigt. Somit wird auch die Nachfrage nach alternativen bzw. ökologischen Transportmitteln steigen. Die eigene CO 2-Bilanz kann durch DC gesenkt werden. (Priorität 1) Verkehrssituation: Strassen in der Schweiz sind überlastet, Züge überfüllt. (Priorität 2) Smartphone: Tablet-Computer und Smartphones sind momentan am Boomen. (Priorität 3) Gefahren Datenschutz: ist aktuell ein brisantes Thema. Aus diesem Grund kann das Tracking der Benutzerposition als Risiko betrachtet werden. Ebenso ist auch eine Registrierung durch das Angeben von persönlichen Benutzerdaten immer eine Hürde, die vom Benutzer zuerst akzeptiert werden muss. (Priorität 2) App-Market: Der App-Market ist bereits heute überflutet. Mit dem rasenden App-Market-Wachstum steigt auch die Anzahl der Konkurrenten. (Priorität 2) Öffentlicher Verkehr: Genauso wie ähnliche Apps eine Konkurrenz darstellen, ist auch der öffentliche Verkehr eine. (Priorität 3) (eigene Darstellung) 4.3 Strategieteil Segmentierung Zielgruppen Smartphone: Der Absatzmarkt und die Zielgruppen sind eingeschränkt. Einerseits wird vorausgesetzt, dass man ein GPS-fähiges Smartphone besitzt, andererseits stehen bis jetzt nur Versionen für ios und Android zur Verfügung.(Priorität 1) In der Zielgruppensegmentierung wurden die beiden Hauptzielgruppen aufgeteilt. Unter Fahrer werden alle potenziellen Mitglieder verstanden, welche Personen bei sich mitfahren lassen. Unter Mitfahrer, alle potenziellen Mitglieder, welche selber mitfahren. Die genannten Prozentzahlen stammen aus der Auswertung der Online-Befragung (vgl. Anhang Punkt 7.9) und sind relativ. Das bedeutet, dass nur vollständige Fragebogen ausgewertet wurden. Die Grundmenge der Probanden wird mit N definiert. Tabelle 7 Primäre Zielgruppen Segmentierung Zielgruppe Segmentierung Fahrer (1. Priorität in Vorbereitungsphase) Alter Wohnregion Grundsätzlich Einstellung / Lifestyle Jahre Mehrheitlich ländlich (29 %) und mit vollem ÖV-Anschluss (= mit Nachtnetzverbindungen) (36 %), (N=33) Besitzen ein Smartphone (iphone oder Android-Gerät), Besitzen einen Führerausweis und besitzen ein eigenes Fahrzeug oder haben Zugang zu einem Auto. Ökologisches Denken ist ihnen wichtig; sie möchten CO 2-Emissionen senken (vgl. Diskursanalyse). Affinität zum Thema Aus welchem Hauptgrund würden Sie das Angebot nutzen? (N = 22) Kosten sparen (36 %); Senkung von CO2-Emissionen (32 %), Freiheit / Mobilität (18 %); Sonstiges (14 %) Information über neue Apps Wie informieren Sie sich über neue Applikationen? (N = 74) Über Freunde (38 %); App-Market (31 %); Werbung (TV, Print, Radio, etc.) (16 %); andere Webseiten (11 %); bekomme Nachricht von Betreiber (4 %) Medien Welche Medien konsumieren Sie regelmässig (2-3 Mal pro Woche)? (N = 98) Internet (32 %), TV (24 %), Zeitungen (20 %), Radio (17 %), Magazine/Zeitschriften (5 %) Social Media Plattformen Welche Plattformen benutzen Sie regelmässig (2-3 Mal pro Woche)? (N = 51) FB (57 %), Youtube (27 %), Twitter (10 %), Sonstige (4 %), Keine (2 %) Nutzungsgrund Wieso würden Sie jemanden mitfahren lassen? (N = 21) Bessere CO 2-Bilanz pro Kopf (38 %); Soziale Kontakte (33 %); Kosten sparen

22 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 22 (29 %) Segmentierung Mitfahrer (1. Priorität in Verbreitungsphase) Alter Wohnregion Grundsätzlich Einstellung / Lifestyle Jahre Mehrheitlich urban (26 %) und mit vollem ÖV-Anschluss (= mit Nachtnetzverbindungen) (41 %) (N=147). Besitzen ein Smartphone (iphone oder Android-Gerät). Ökologisches Denken ist ihnen wichtig; spüren eine Verantwortung gegenüber der Umwelt und nachkommenden Generationen; möchten CO 2-Emissionen senken (vgl. Diskursanalyse). Affinität zum Thema Aus welchem Hauptgrund würden Sie das Angebot nutzen? (N = 88) Freiheit / Mobilität (35 %); Kosten sparen (32 %); Senkung von CO 2-Emissionen (18 %), Zeitgründe (8 %), Sonstiges (7 %) Information über neue Apps Medien Social Media Plattformen Sekundäre Zielgruppe Wie informieren Sie sich über neue Applikationen? (N=147) Über Freunde (39 %); App-Market (36 %); Werbung (TV, Print, Radio, etc.) (13 %), andere Webseiten (9 %); Sonstiges (3 %) Welche Medien konsumieren Sie regelmässig (2-3 Mal pro Woche)? (N=147) Internet (31 %), Zeitungen (23 %), TV (22%), Radio (16 %), Magazine Zeitschriften (7 %), Sonstiges (1 %) Welche Plattformen benutzen Sie regelmässig (2-3 Mal pro Woche)? (N=147) FB (48 %), Youtube (34 %), Twitter (8 %), Keine (5 %), Sonstige (4 %), myspace (1 %) Segmentierung Mitarbeiter KMUs (2. Priorität in Verbreitungsphase) Alter Jahre Standort Mehrheitlich ländlich und mit eingeschränktem / schlechtem ÖV-Anschluss. Branche Definition KMU (eigene Darstellung) Zielsetzungen Maschinen-, Metall- und Elektroindustrie, Pharma- und Chemieindustrie, Bauunternehmen. Anzahl Beschäftigte: MA Jahresumsatz: Mio. CHF Die Grundgesamtheit der potenziellen Mitfahrer beträgt , die der potenziellen Fahrer liegt bei Die Grundgesamtheit der KMU-Mitarbeitenden liegt bei Tabelle 8 Kommunikationsziele Übergeordnetes Kommunikationsziel (Zeitraum: 1. April 2012 bis 31. März 2014) Bekanntmachung der DC-App und Aufbau einer Community. Detailziele Fahrer Wissensziele 2.5 % der potenziellen Fahrer wissen bis am 31. März 2014, dass es DC gibt. 2 % der potenziellen Fahrer wissen bis am 31. März 2014, welche Dienste DC anbietet. 1.5 % der potenziellen Fahrer wissen bis am 31. März 2014, dass mit der Nutzung von DC die CO 2-Emission pro Kopf halbiert werden könnte. 1.5 % der potenziellen Mitfahrer wissen bis am 31. März 2014, dass DC eine sichere Anwendung ist. 1.5 % der potenziellen Fahrer wissen bis am 31. März 2014, dass mit DC Kosten gesenkt werden können. 3 61% der Anzahl Einwohner der Deutschschweizerkantone im Alter von Jahren (vgl. Bundesamt für Statistik 2011) (61% haben in der Online-Umfrage angegeben, dass Sie ein Smartphone besitzen und 88% davon eines mit Betriebssystem iso (iphone) oder Android (vgl. Anhang Punkt 7.9)) % der Grundgesamtheit der Mitfahrer (91.76% haben in der Online-Umfrage angegeben, dass Sie einen Fahrausweis besitzen (vgl. Anhang Punkt ).) 5 61% der Anzahl Beschäftigten im 2. Sektor (Industrie) ( Beschäftigte im Jahr 2008) (vgl. Bundesamt für Statistik 2010)

23 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 23 Gefühlsziele 1 % der potenziellen Fahrer haben bis am 31. März 2014 die Einstellung entwickelt, dass sie mit DC zu einer nachhaltigen Umwelt beitragen können. 1.5 % der potenziellen Fahrer möchten bis am 31. März 2014 die App aus Interesse einmal selber ausprobieren. Handlungsziele 1 % der potenziellen Fahrer registrieren sich bis am 31. März 2014 und empfehlen DC weiter. 0.5 % der potenziellen Fahrer nutzen die App bis am 31. März 2014 aktiv und regelmässig (mind. 1x pro Monat). Die FB-Fanpage von DC hat bis am 31. März 2014 mindestens 5000 Mitglieder. Detailziele Mitfahrer Wissensziele 2.5 % der potenziellen Mitfahrer wissen bis am 31. März 2014, dass es DC gibt. 2 % der potenziellen Mitfahrer wissen bis am 31. März 2014, welche Dienste DC anbietet. 1.5 % der potenziellen Mitfahrer wissen bis am 31. März 2014, dass DC eine sichere Anwendung ist. Gefühlsziele 1.5 % der potenziellen Mitfahrer haben bis am 31. März 2014 das Interesse, DC einmal selber auszuprobieren. 1.5 % der potenziellen Mitfahrer hat bis am 31. März 2014 die Einstellung entwickelt, dass sie mit DC zu einer nachhaltigen Umwelt beitragen können. 1.5 % der potenziellen Mitfahrer hat bis am 31. März 2014 gegenüber DC eine grundsätzlich positive Einstellung entwickelt. Handlungsziele 1.5 % der potenziellen Mitfahrer registrieren sich bis am 31. März 2014 und empfehlen DC weiter. 1% der potenziellen Mitfahrer nutzen die App bis am 31. März 2014 aktiv und regelmässig (mind 1x pro Monat). Detailziele KMU-Mitarbeitende Wissensziele 4 % der potenziellen Mitarbeitenden wissen bis am 31. März 2014, welche Dienste DC anbietet. Handlungsziele 2 % der potenziellen Mitarbeitenden registrieren sich bis am 31. März 2014 und empfehlen DC weiter. 1 % der potenziellen Mitarbeitenden nutzen die App bis am 31. März 2014 aktiv und regelmässig (mind 1x pro Monat). (eigene Darstellung) 4.4 Botschaften Mittels dem Framework of Message Design wurden die Kernbotschaften für DC herausgefiltert. Das detaillierte Framework befindet sich im Anhang unter Punkt Dachbotschaften Tabelle 9 Dachbotschaften DC DC ermöglicht ein sicheres und individuelles von A nach B kommen. Mit DC können soziale Kontakte aufgebaut werden. Mit DC können CO 2-Emissionen pro Kopf halbiert und damit die Umwelt geschont werden. (eigene Darstellung) Teilbotschaften Tabelle 10 Probleme und Teilbotschaften Problem Teilbotschaften Trotz wenig Geld, Freiheitsbedürfnis ausleben Fahrer - Fühle dich mit DC sicher. (Dachbotschaft: DC - Bleibe mit DC stets individuell. erlaubt ein sicheres und Mitfahrer individuelles von A nach - sei mit DC mobil. B kommen.) - lass dich mit DC rumchauffieren. - feiere mit DC bis in die Morgenstunden. - habe mit DC immer und überall einen Anschluss. - bleib mit DC spontan. - fühle dich mit DC sicher. - freue dich mit DC über den Fünfer und das Weggli. - spare mit DC Zeit. - geniesse mit DC immer einen Sitzplatz. Soziale Kontakte nehmen Fahrer und Mitfahrer ab - erweitere mit DC dein Kontaktnetz.

24 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 24 (Dachbotschaft: Mit DC können soziale Kontakte aufgebaut werden.) CO 2-Emissionen müssen gesenkt werden (Dachbotschaft: Mit DC können CO 2-Emissionen pro Kopf halbiert und damit die Umwelt geschont werden.) (eigene Darstellung) 4.5 Strategie Übergeordnete Leitidee - lasse dich mit DC auf etwas Neues ein. - schaue mit DC über den Tellerrand hinaus. Fahrer - übernehme mit DC Verantwortung. - senke mit DC deine (CO 2-) Emissionen. - übernehme mit DC Verantwortung für die kommenden Generationen. - beeinflusse mit DC deine Zukunft. Mitfahrer - übernehme mit DC Verantwortung für die kommenden Generationen. - beeinflusse mit DC deine Zukunft. - lebe mit DC umweltfreundlicher. - reduziere mit DC den Verkehr. Die Zielgruppe von DC besteht aus Personen, die aktive Nutzer von neuen Medien, offen für Innovationen und neue Kontakte, tendenziell jung, urban, ökologisch orientiert und in Sachen Mobilität sehr flexibel sind. Aus diesen Fakten leitet sich die Eignung einer auffallenden, viralen Kampagne ab, welche mit einer sauberen, langfristigen Story hinterlegt sein sollte. Diese Stories (Erlebnisse mit DC) können in einer Kampagne gut umgesetzt werden. Eine personalisierte und emotionalisierte Kommunikation stellt dabei ein zentrales Mittel dar. Die Einbindung der Zielgruppe ist ebenfalls zentral, dies soll durch verschiedene Anreizprogramme ermöglicht werden Verhaltensweise und Tonalität DC muss eine gute Mischung zwischen einer asymmetrischen und einer symmetrischen Kommunikation finden. Vor der Produktlancierung soll bei den Fahrern laut und offensiv kommuniziert werden, damit in möglichst kurzer Zeit ein Fahrerpool aufgebaut werden kann. Mit der Produktlancierung soll DC dann auch bei potenziellen Mitfahrern bekannt gemacht werden. Sobald der Fahrerpool besteht, soll noch einmal laut und offensiv an die Öffentlichkeit getreten werden. Der Dialog zwischen den Akteursgruppen soll gefördert werden. DC soll dabei stets offen und transparent auftreten. Die einseitige asymmetrische Kommunikation beispielsweise in Form von Hintergrundinformationen soll sachlich erfolgen. Die Massnahmen sollen zum Image von mbp passen und so glaubwürdig und professionell wirken. Die drei Phasen Die Massnahmenpakete werden in drei Phasen gegliedert: 1. Vorbereitungsphase Kampagnenstart 2. Lancierungsphase Kampagnenende Point of no Return 3. Verbreitungs- und Kundenbindungsphase

25 Kampagne Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 25 Beschreibung der drei Phasen Tabelle 11 Beschreibung der drei Phasen Point of no Return Wenn es nicht gelingt, innerhalb der Vorbereitungsphase 1000 potenzielle Fahrer zu gewinnen, müssen alle weiteren Massnahmen gestoppt werden. 1. Vorbereitungsphase (1. Januar März 2012) 2. Lancierungsphase (inkl. Startschuss) (1. April Juni 2012) 3. Verbreitungs- und Kundenbindungsphase (1. Communitymitglied 31. März 2014) (eigene Darstellung) Frequenz/Intensität und zeitlicher Verlauf In der Vorbereitungsphase werden alle geplanten Massnahmen vorbereitet und damit der Weg für eine erfolgreiche Kampagne geebnet. Die Lancierungsphase, auch Startschuss genannt, deckt den ersten Monat ab Produktlancierung ab. In dieser Phase soll eine grosse Aktion durchgeführt werden, welche die Aufmerksamkeit der Bevölkerung und der Medien auf sich zieht. Das Ziel dabei ist eine möglichst breite und schnelle Bekanntmachung in der ganzen Deutschschweiz und die Gewinnung von möglichst vielen Communitymitgliedern, damit der Dienst von DC von Anfang an möglichst gut funktioniert. Einige Massnahmen der Lancierungsphase fliessen in die Verbreitungs- und Kundenbindungsphase ein. Diese beiden Phasen überschneiden sich teilweise. In der Kundenbindungs- und Verbreitungsphase soll die Community mit diversen Massnahmen weiter ausgebaut und verbreitet werden. Weiter soll ein regelmässiger und intensiver Kontakt zu den bestehenden Community-Mitgliedern gepflegt werden. Dadurch können auch wieder neue Mitglieder generiert werden. Die Strategie setzt sich aus drei Phasen zusammen: Vorbereitungsphase, Lancierungsphase (inkl. Startschuss) und Verbreitungs- und Kundenbindungsphase. Der Erfolg von DC hängt wesentlich von einer grossen Community ab. Deshalb soll mit dem Startschuss in möglichst kurzer Zeit eine grosse Menge an Mitgliedern gewonnen werden. Dieser Punkt ist sehr kostenintensiv, deshalb soll ein Hauptteil des Budgets darin investiert werden. Nach diesem Schritt ist auch der Weg für eine virale Verbreitung geebnet. Sobald Communitymitglieder gewonnen werden, müssen diese Kontakte latent und langfristig gepflegt werden Gewichtung der Massnahmengruppen Generell konzentriert sich die Kommunikation auf wenige, aber wichtige Hauptkanäle und erfolgt, abgesehen von den Basiskommunikationsmitteln, auf direktem Weg. Um aber die Zielgruppe beispielsweise auf den Hauptkanal FB aufmerksam zu machen, werden diverse Nebenkanäle verwendet. Der Hauptgrund für diese Vorgehensweise ist die Grösse der potenziellen Zielgruppe. Die Hauptmassnahme liegt in der Zusammenarbeit mit einem Schweizer Mundartmusiker (oder Musikerin). Musik verbindet und schafft positive Gefühle. Genau diese Eigenschaften sollen auf DC übertragen werden. Das Ziel ist es, den DC-Song zu einem Ohrenwurm zu machen, der sich viral über Social Media-Kanäle verbreitet. Der geplante Videoclip, welcher die Zielgruppe stark einbindet, ist ein weiteres Mittel, welche die Zielgruppe an DC teilhaben lässt, und sie so damit verbindet. Die Massnahmen sollen sowohl über ein einfaches, wie aber auch über ein erweitertes Seeding verbreitet werden.

26 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli Massnahmenteil Die Massnahmen Tabelle 12 Massnahmen Massnahmen Vorbereitungsphase (1. Januar März 2012) Must-have-Massnahmen Massnahme Erstellung Webseite DC Beschreibung und Auf der Webseite von DC sollen Informationen zum Angebot von DC, Kontaktinformationen und weitere Kernbotschaften gepostet werden. Weiter kann über diese Begründung Seite ein Newsletter angeboten werden, der Communitymitglieder regelmässig mit Newsmeldungen, neuen Angeboten, Wettbewerben etc. versorgt. Auch können darüber Wettbewerbe etc. abgewickelt werden. Ein Inhaltsvorschlag befindet sich im Anhang unter Punkt Ziel Präsenz und Erreichbarkeit sicherstellen Massnahme FB-Fanpage Beschreibung und Begründung Ziel Massnahme Beschreibung und Begründung Die FB-Fanpage ist ein zentrales Element in der viralen Kampagne von DC. Diese Seite bietet eine Forumsdiskussion und eignet sich sehr gut zur viralen Verbreitung. DC-Fans können durch Newsmeldungen auf ihrer Wall potenzielle Mitglieder auf DC aufmerksam machen. Dadurch können ohne grossen Aufwand viele neue Mitglieder dazugewonnen werden. Regelmässige Newsmeldungen und Wettbewerbe dienen als Anreiz, damit die Mitglieder die Seite immer wieder besuchen. Weiter soll die Seite durch einen humorvollen Kurzfilm, der auch auf Youtube verbreitet wird, an Attraktivität gewinnen. Dieser Kurzfilm kann gut in Zusammenarbeit mit einer Fachhochschule erstellt werden. Eine Auswahl von geeigneten Fachhochschulen befindet sich im Anhang (vgl ). Ein Inhaltsvorschlag befindet sich im Anhang unter Punkt Sobald die FB-Fanpage aktiv ist, muss sie regelmässig gewartet und mit neuen News gespickt werden. Auch empfiehlt es sich zu einem späteren Zeitpunkt ein Social Media-Konzept zu erstellen, welches das Verhalten auf diesen Plattformen klar regelt. Verbreitung und Präsenz Wettbewerb für Early Bird-Mitglieder Eines der grössten Risiken in der Lancierungsphase liegt beim fehlenden Angebot an eingetragenen Fahrten. Wenn zwar durch die Massnahmen potenzielle Mitfahrer und Fahrer gefunden werden können und diese das Angebot auch ausprobieren möchten, das Angebot aber fehlt, scheitert das Produkt. Als Vorsichtsmassnahme sollen über die Community-Mitglieder von mbp bereits im Vorhinein sogenannte Early Bird-Mitglieder gewonnen werden, die sich verpflichten, ab dem 1. April 2012 eine Fahrt anzubieten. Diese sollen mit Credits und einem Wettbewerb belohnt werden. Die Verbreitung dieser Informationen soll sowohl über die Webseite von mbp, den Newsletter Bluenews als auch über Mund-zu-Mund-Propaganda an mbp- Events und Veranstaltungen erfolgen. Risiko von zu wenigen Anbietern von Fahrten in der Lancierungsphase minimieren. Ziel Nice-to-have-Massnahmen Massnahme Kontaktaufnahme mit App-Bewertungsseiten und -Suchmaschinen Beschreibung und Kontaktaufnahme mit Webseitenbetreibern und App-Suchmaschinen, die neue Apps Begründung vorstellen und bewerten. Auf diese Weise kann auf einen Schlag ein riesiges Publikum erreicht werden. Ziel Bekanntheit und Präsenz Massnahme Registrierung unter Carpooling beim VCS Beschreibung und Beim VCS unter Carpooling registrieren lassen. So können Personen, die grundsätzlich an Umweltschutzthemen interessiert sind, direkt erreicht werden. Begründung Ziel Bekanntheit Massnahmen Lancierungsphase (1. April Juni 2012) Must-have-Massnahmen Massnahme Publikation auf Android- und iphone-märkten Beschreibung und Die DC-App soll sowohl auf dem Android-, als auch auf dem iphone-markt kostenlos Begründung verfügbar sein. Neue Apps können vom Betreiber selbstständig auf den entspre- Ziel Massnahme Beschreibung und Begründung chenden Webseiten (Märkten) hochgeladen werden. Bekanntheit und Verbreitung Medienmitteilung Potenzielle Kunden werden über Berichte in Medien auf das Angebot von DC aufmerksam gemacht. Eine positive und innovative Kommunikation hilft mit, dadurch neue Mitglieder für die Community zu gewinnen. Ca. eine Woche nach Versand der

27 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 27 Medienmitteilungen, muss bei den angeschriebenen Medien telefonisch nachgehakt werden, um die Chance für eine mögliche Berichterstattung zu erhöhen. Ziel Verbreitung und Professionalität Massnahme Medienpartnerschaft mit 20 Minuten Beschreibung und Es wird eine Medienpartnerschaft mit der Gratiszeitung 20 Minuten angestrebt. Das Begründung Ziel ist, dass wöchentlich eine Art Erlebnisbericht mit kurzer Fotostrecke zu DC veröffentlicht wird. Dazu sollen DC-Nutzer bei der Anwendung interviewt und fotografiert werden. Die Erlebnisberichte werden humorvoll geschrieben und wecken so die Lust der Leser, DC auch einmal für sich selber auszuprobieren. Weiter soll in diesen Berichten auf den DC-Song aufmerksam gemacht werden. Diese Form der Berichterstattung greift stark das Thema Storytelling (vgl ) auf. Mit 20Minuten wird ein sehr breites Publikum erreicht. Das Medium eignet sich deshalb sehr gut für eine Partnerschaft und passt gut zu der eher jungen Zielgruppe von DC. Ziel Bekanntheit, Verbreitung, Emotionen vermitteln Massnahme Zusammenarbeit mit CH-MundartmusikerIn Beschreibung und Durch eine Zusammenarbeit mit einem/r CH-MundartmusikerIn (Vorschläge siehe Begründung Anhang ) soll DC über einen Song bekannt gemacht werden. Die Geschichten und Erlebnisse rund um DC eignen sich sehr gut fürs Storytelling und bieten deshalb viel Potenzial für einen Song. Dieser Song soll an zwei Platzkonzerten in Zürich und Bern aufgeführt werden und über diverse Musik-Kanäle (Bsp. YouTube, MySpace, swiss Music) verbreitet werden. Der DC-Song soll über die Konzerte, die Webseite, FB-Fanpage, den Musiker selbst und die Medienmitteilungen verbreitet werden. Weiter soll die Möglichkeit bestehen, ihn gratis herunterzuladen. Ziel Präsenz und Bekanntheit Massnahme Videoclip Beschreibung und Parallel zu den Konzerten sollen persönliche Videoclips von Fahrern und Mitfahrern Begründung zum DC-Song erarbeitet werden können. Ähnlich wie bei der Aktion Live in a day (vgl. sollen potenzielle Mitglieder einen Kurzfilm zu ihrem lustigsten, peinlichsten, aufregendsten etc. DC-Erlebnis auf der FB- Fanseite posten. Auch hier wird das Thema Storytelling wieder aufgegriffen. Die Kurzvideos mit den meisten Likes gewinnen und werden Teil des zusammengewürfelten Videoclips für den DC-Song. Dieser Videoclip soll dann über diverse Social Media-Kanäle verbreitet werden. Dass im Videoclip Hunderte von DC-Nutzern vorkommen, begünstigt die virale Verbreitung massiv. Jeder Statist möchte seinen Freunden zeigen, wo er mitgewirkt hat und hat mit Social Media die idealen Verbreitungskanäle dazu. Diese Aktion soll sowohl über die Konzerte, aber auch über 20Minuten, die Webseite und die Social Media-Kanäle bekannt gemacht werden. Durch einen Wettbewerb könnte ein zusätzlicher Anreiz geschaffen werden. Ziel Bekanntheit und Interaktivität fördern Nice-to-have-Massnahmen Massnahme Newsletter an Mitarbeitende von KMUs Beschreibung und Mit einem originellen und humorvoll gestalteten Newsletter sollen grössere Firmen, Begründung die eher abgelegen liegen, angeschrieben werden. DC hilft ihren Mitarbeitern CO 2- Emissionen zu senken und führt dadurch zu einem besseren Unternehmensimage. Zusätzlich soll die Möglichkeit bestehen, Druckvorlagen für Plakate zu erhalten, die später beispielsweise in der Kantine oder am Schwarzen Brett aufgehängt werden können, damit die Informationen auch an Mitarbeiter ohne Internetzugang gelangen. Die Firmen können über die Firmenadressen von gate24 (www.gate24.ch) zusammengetragen werden. Auf dieser Seite ist auch eine Unterscheidung nach Branchen möglich, was eine spezifische Anfrage erlaubt. Beim Newsletter gilt es zu beachten, dass ein reizvoller Betreff und ein kurzweiliges Anschreiben für das Kampagnengut entscheidend sind. Denn zum einen erreicht man damit gleich zu Beginn eine höhere Empfehlungsrate und zum anderen kann sich jeder Empfänger selbst bei der Weiterleitung mit dem lustigen Text brüsten, indem er einfach die personalisierten Textstellen wie Viele Grüsse Daniela mit seinem Namen ersetzt. Der Newsletter soll einen kurzen Film enthalten, der das Angebot von DC auf amüsante und kreative Weise erklärt. Für diese Arbeit eignet sich eine Zusammenarbeit mit einer Fachhochschule sehr gut (vgl ). Weiter soll DC bei interessierten Firmen der verantwortlichen Person für Corporate Responsibility persönlich vorgestellt werden. Auf diese Art kann das Angebot besser erklärt und angeworben werden. Ziel Bekanntheit und Verbreitung Massnahme Journalistenbesuche bei Fachredaktionen Beschreibung und Begründung Fachjournalisten gehören neben den Kunden und Mitarbeitern zu den wichtigsten Zielgruppen von Innovationskommunikation (vgl ). Deshalb sollen neben regionalen und nationalen Medien auch Fachmagazine und Medien mit speziellen Digital-

28 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 28 und Technikrubriken, Umweltschutz- und Mobilitätsrubriken angeschrieben werden. Einen Vorschlag für eine mögliche Medienverteilerliste für diese Fachmagazine und - sendungen befindet sich im Anhang unter Punkt Um die DC-App besser erklären und vermarkten zu können, sollen Redaktionsbesuche durchgeführt werden. Durch den direkten Kontakt zu den zuständigen Journalisten kann der Gatekeeper etwas umgangen werden. Was sich auf die Menge der Berichterstattungen positiv auswirken kann. Ziel Verbreitung und persönlicher Kontakt Massnahmen Verbreitungs- und Kundenbindungsphase (1. Communitymitglied März 2014) Must-have-Massnahmen Massnahme Flyer-Verteilaktion bei grossen Parkhäusern vor Kinos, Theater, Klubs etc. Beschreibung und Begründung Ziel Massnahme Beschreibung und Begründung Ziel Massnahme Beschreibung und Begründung Ca. zwei Stunden vor Vorstellungsbeginn bei Parkhäuserausgängen DC-Flyer verteilen und das Angebot von DC erklären. Auf diese Weise können potenzielle Fahrer direkt angesprochen und überzeugt werden. Das Ziel ist, dass Sie bereits auf dem Rückweg DC ausprobieren und selber eine Fahrt anbieten. Flyervorschläge befinden sich im Anhang unter Punkt Bekanntheit und Präsenz Freecards Kreativ und humorvoll gestaltete Freecards eignen sich sehr gut, um die potenzielle Zielgruppe direkt im Ausgang anzusprechen. Wer seinen Nachtzug verpasst hat, gar keinen hat oder Abwechslung sucht, wird direkt vor Ort auf DC aufmerksam gemacht. Freecards können ausserdem in Form von Postkarten gestaltet werden und können so von der Zielgruppe auch verschickt werden. Einige Vorschläge für Freecards befinden sich im Anhang unter Punkt Bekanntheit und Präsenz Begrüssungs-SMS für neue Community-Mitglieder Um neue Mitglieder willkommen zu heissen, soll ihnen nach der Registrierung eine Begrüssungs-SMS zugesendet werden. So fühlen sie sich in der Community aufgenommen und haben einen ersten sympathischen Eindruck von DC. Präsenz und Imagepflege Ziel Nice-to-have-Massnahmen Massnahme Autoheckscheibenaufkleber (widerverwendbar) Beschreibung und Begründung Ziel Massnahme Beschreibung und Begründung Ziel Massnahme Beschreibung und Begründung Mit einem Autoheckscheibenaufkleber, der mehrmals verwendbar ist, kann rund um die Uhr Werbung für DC gemacht werden. Ein humorvoller Spruch soll andere Autofahrer auf DC aufmerksam machen. Da der Kleber wieder abgenommen werden kann, ist es möglich, dass er abwechslungsweise von verschiedenen Personen genutzt wird. Bekanntheit DC-Sticker Mit neonfarbigen Stickern, die DC-Communitymitglieder gratis über die DC-Webseite bestellen können, wird die Marke DC verbreitet. Diese Sticker können dann je nach Vorliebe aufs Auto, Smartphone etc. geklebt werden. Durch die Neonfarben fallen sie auf, und ziehen die Blicke auf sich. Bekanntheit, Verbreitung und Interaktivität der Mitglieder fördern Greengraffities und Feldwerbung Mittels humorvollen und auch etwas provozierenden Sprüchen an viel besuchten Orten, sollen potenzielle Kunden auf DC aufmerksam gemacht werden. Beispielsweise ziehen Greengraffities an einer Bushaltestelle mit minimalen Kosten viele Blicke auf sich. Auch sind gemähte Schriftzüge in Feldern, die von der Strasse und/oder Bahngleisen gut ersichtlich sind, ein Blickfang, der einen grossen Teil der potenziellen Zielgruppe auf einfachem Weg erreicht. Das Ziel dieser Aktionen ist, die potenzielle Zielgruppe bei alltäglichen Dingen wie etwa Bus- oder Autofahren zu erreichen. Beispiele für mögliche Sprüche befinden sich im Anhang unter Punkt und Ziel Bekanntheit und Präsenz (eigene Darstellung) Ein detaillierter Zeitplan mit allen Massnahmen befindet sich im Anhang unter Punkt Grobbudget Must-have-Massnahmen und Organisation Nachfolgend ist das Grobbudget aufgeführt. Die detaillierten Budgets zu den Must-have- und Nice-to-have-Massnahmen befinden sich im Anhang unter Punkt 7.17.

29 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 29 Tabelle 13 (eigene Darstellung) Grobbudget Must-have-Massnahmen Massnahmen Kosten in CHF Arbeitsstunden Total Webseite Fr FB-Fanpage - 16 Medienmitteilung - 28 Medienmonitoring - - Zusammenarbeit mit CH- Musiker Videoclips Evaluationsmethoden / Kontrollplan Zwecks Qualitätsverbesserung und zur Optimierung der Massnahmen ist es unabdingbar, die gesetzten Ziele und Massnahmen kontinuierlich zu evaluieren und zu überprüfen. Nur so kann festgestellt werden, ob die Massnahmen wirklich der Zielerreichung dienen oder ob sie optimiert werden müssen. Auch ist es so möglich, eine Standardbestimmung vorzunehmen. Im Anhang unter Punkt 7.12 befindet sich ein detaillierter Evaluationsplan. Eine kurze Beschreibung der wichtigsten Evaluationsmethoden befindet sich hier: Quantitative (Online)Befragung und Leitfadengespräche Um die Zielsetzungen zu kontrollieren, soll eine möglichst grosse Anzahl von bestehenden und potenziellen Mitgliedern quantitativ befragt werden. Es geht darum herauszufinden, wie viel Prozent davon DC kennen, welches Image DC bei Ihnen hat, wie viel Prozent das Angebot von DC selber nutzen und weshalb sie das tun und welche Verkaufsargumente bei der Zielgruppe am besten anschlagen. Weiter sollen im Anschluss an die Umsetzung der Massnahmen zusätzliche qualitative Leitfadeninterviews bei bestehenden Community- Mitglieder durchgeführt werden. Dabei kann genauer auf die Erwartungen, Bedürfnisse und Einschätzungen der Mitglieder eingegangen werden, wodurch neue Erkenntnisse gewonnen und Massnahmen gegebenenfalls noch angepasst werden können. Medienüberwachung Fr. 16' Fr. 5' Medienpartnerschaft mit 20 Minuten Fr. 2' Freecards Fr Flyer für Verteilaktion vor Parkhäuser Fr Unvorhergesehenes/Diverses Fr Total Fr. 25' h zusätlich 14 pro Woche Sogenannte Medienclippings, beispielsweise vom Medienbeobachtungsservice Argus oder Swissdox geben einen guten Überblick darüber, in welchem geografischen Raum, in welchen Medium und in welcher Frequenz über die App berichtet wird.

30 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 30 Webanalysen Mittels Webanalysen wie beispielsweise Google-Analytics oder Statistics.com können wertvolle Erkenntnisse über die Webseitenzugriffe gewonnen werden. Mit solchen Analyseprogrammen kann die Werbung auf der Webseite zielgerichtet gestaltet und eine Webseite mit hohen Conversion-Raten entwickelt werden. 5. Schlussteil 5.1 Fazit Der Analysenteil hat klar aufgezeigt, dass der App-Markt boomt. Deshalb sind eine klare Strategie und Botschaft die entscheidenden Erfolgsfaktoren für die Lancierung einer neuen App. Denn die Nachfrage nach innovativen Produkten, welche die individuelle Freiheit und Mobilität fördern und gleichzeitig die Umwelt schonen, ist da. Die daraus formulierte Strategie stellt das Schlüsselwort Viral in den Mittelpunkt der Arbeit. Das Ziel aller Massnahmen ist es, dass sie viral verbreitet werden können. Aus diesem Grund wurde die virale Kampagne auch stark auf Social Media-Kanäle wie FB und YouTube gestützt. Auch die Musik, welche Menschen verbindet und positive Emotionen transportiert, wird in der Kampagne berücksichtigt. Es soll eine Zusammenarbeit mit einer Schweizer Mundartmusikerin oder einem Schweizer Mundartmusiker angestrebt werden, welche oder welcher einen DC-Song produziert. Später sollen die Mitglieder dazu animiert werden, ihren Beitrag mit einem zusammengewürfelten Videoclip zu gestalten. Auf diese Weise sollen die Mitglieder zu Hauptdarstellern werden und sich als Teil von DC fühlen, was eine virale Verbreitung begünstigt. Durch den Einsatz des Videoclips kann eine emotionale und personalisierte Kommunikation, welche sich gut für innovative Produkte eignet, verwirklicht werden. Damit das Angebot von DC funktioniert, braucht es auf einen Schlag viele Anbieter und Nachfrager in der Community. Da hier die grösste Gefahr für ein Scheitern der Lancierung gesehen wird, wurde mit einer entsprechenden Massnahme vorgesorgt. Bereits vor der Lancierung sollen Personen gefunden werden, die sich verpflichten, ab Startschuss eine Fahrt anzubieten. Diese Personen werden mit der Chance auf einen Wettbewerbsgewinn belohnt. 5.2 Ausblick Es gilt zu beachten, dass es sich bei der DC-App um eine erste Basis-App handelt, welche in Zukunft sicher noch weiter ausgearbeitet werden muss. Insbesondere die Benutzerfreundlichkeit der App, sowie alle rechtlichen Fragen müssen noch abgeklärt werden. Das Kommunikationskonzept bearbeitet die Einführungsphase der App in den ersten zwei Jahren. Es empfiehlt sich, für die weiteren Phasen (2-3 Jahre) ein separates Sponsoring- Konzept zu erarbeiten. Da sich das Konzept sehr stark auf Social Media Kanäle stützt, wäre es sinnvoll, ein Social Media Konzept zu erstellen, indem beispielsweise Verhaltensrichtlinien oder der Umgang mit kritischen Usern klar geregelt werden. Falls eine nationale Ver-

31 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 31 breitung von DC angestrebt wird, müssen die Kommunikationsbesonderheiten in den einzelnen Regionen ermittelt und ausgewertet werden. Beispielsweise sind in der französischen Schweiz andere Werte wichtig als in der Deutschschweiz, auf diese Tatsachen muss bei der Massnahmenplanung unbedingt eingegangen werden. Während der intensiven Auseinandersetzung mit DC konnten kleinere Ideen entwickelt werden, die das Angebot von DC weiter aufwerten könnten. Diese werden folgend aufgelistet: - Möglichkeit einbauen, dass man bei der Fahrtenregistrierung eingeben kann, wie gross der Umweg sein darf, den man machen würde, um eine weitere Person mitfahren zu lassen. (Diese Umwegdistanz könnte auch je nach Streckenweite fix definiert werden.) - Funktion erstellen, mit der man über das DC-App seine FB-Freunde einladen kann. - Einen Kosten- und CO 2 -Bilanzrechner in die App integrieren, der Richtpreise und CO 2 - Ersparnisse direkt ausrechnet. 5.3 Reflexion Die Autorin dieser Arbeit ist der Meinung, dass das Ziel erreicht wurde, der Gegenstand zielführend und ausführlich bearbeitet wurde, sowie die Fragestellung beantwortet werden konnte. Der Anspruch der Arbeit, praktisch umsetzbar zu sein, wurde erfüllt. Das in dieser Bachelorarbeit entstandene Konzept zeigt mögliche Vorschläge für die Verbreitung der Smartphone-App DC auf. Die gewählten Methoden waren zielführend und ausführlich. Der Rücklauf der Online- Umfrage war zwar mit 267 Teilnehmenden hoch, die Probandenverteilung müsste aber für ein nächstes Mal besser geplant werden. Da der Versand des Newsletters von mbp nicht den erwünschten Rücklauf fand, waren die Studenten der Departemente L und T der ZHAW übervertreten. Das Durchschnittsalter war deshalb mit 25 Jahren auch eher tief. Weiter war es schade, dass im Vordergrund der Konzeptarbeit kein Businessplan für DC erarbeitet wurde. So fehlten der Autorin die übergeordneten Ziele für die App am Markt, was ein Vorgehen gemäss Leipziger (vgl. 3.4) erschwerte. Eine weitere Schwierigkeit bestand darin, Massnahmen zu finden, die einerseits günstig sind und andererseits eine Mund-zu-Mund Propaganda ins Laufen bringen. Ob die gewünschte virale Welle mit den vorgeschlagenen Massnahmen auch wirklich ausgelöst werden kann, wird man nur sehr schwer steuern können. Ferner war es eine Herausforderung das Budget und die Organisation der Massnahmen zu erstellen, da dies viel Hintergrundwissen erforderte, das die Autorin noch nicht mitbrachte. Im Grossen und Ganzen ist die Autorin mit der Arbeit sehr zufrieden. Sie konnte sich mit dem Thema der CO 2 -Senkung sehr gut identifizieren. Gerade auch durch diese persönliche Betroffenheit konnte viel Herzblut in die Arbeit gesteckt werden, was ein grosser Motivationsantreiber war.

32 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli Literaturverzeichnis Balaguer Jehle, Christian / Brunner, Ursin / Cavelti, Dean / Eschbach, Chantal / Mendler, Thomas / Staub, Stefan (2011): DailyConnect. Realtime Mitfahr-Portal. Unveröffentlichte Bachelorarbeit an der School of Engineering. Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften ZHAW. Winterthur. Behrent, Michael / Mentner, Peter (2001): Campaigning: Werbung in den Arenen der Öffentlichkeit. In: Zerfass, Ansgar / Möslein, Kathrin M. (Hrsg.) (2009): Kommunikation als Erfolgsfaktor im Innovationsmanagement. Strategien im Zeitalter der Open Innovation. Wiesbaden. S. 48. Bitkom (2011): E- und M-Commerce. In: ( ) Börsenblatt (2011): Facebook. In: ( ) Brosius, Hans Bernd / Koschel, Friederike / Haas, Alexander (2008): Methoden der empirischen Kommunikationsforschung: eine Einführung. 4., überarbeitete und erweiterte Auflage. Wiesbaden. Bruhn, Manfred (2005): Marketing für Nonprofit-Organisationen. Grundlagen-Konzepte- Instrumente. 1. Auflage. Stuttgart. S. 29. Bundesamt für Statistik (2010): Betriebszählung Die wichtigsten Ergebnisse in Kürze. 6. Industrie und Dienstleistungen. Neuchâtel. In: ( ) Bundesamt für Statistik (2011): Bevölkerungsstand und struktur Detaillierte Daten. Ständige Wohnbevölkerung (Total) nach Alter ( ). In: ( ) Faust, Tanja (2006): Storytelling Mit Geschichten Abstraktes zum Leben erwecken. In: Bentele, Günter / Piwinger, Manfred / Schönborn, Gregor (Hrsg.): Kommunikationsmanagement (Loseblattwerk). München. Nr S Flyerking (2011a): Flyer, A7, 135gr. In: ( ) Flyerking (2011b): Postcard, A7, Matt-Cello. In: ( ) Gabler Verlag (Herausgeber), Gabler Wirtschaftslexikon (2011a): Stichwort: Non-Profit- Organisation (NPO). In: ( ). Gabler Verlag (Herausgeber), Gabler Wirtschaftslexikon (2011b): Stichwort: Electronic Commerce. In: ( ). Gabler Verlag (Herausgeber), Gabler Wirtschaftslexikon (2011c): Stichwort: Mobile Commerce. In: ( ).

33 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 33 Gabler Verlag (Herausgeber), Gabler Wirtschaftslexikon (2011d): Stichwort: Viral Marketing. In: ( ). Gabler Verlag (Herausgeber), Gabler Wirtschaftslexikon (2011e): Stichwort: Online Community. In: ( ). Gabler Verlag (Herausgeber), Gabler Wirtschaftslexikon (2011f): Stichwort: Non-Profitorganisationen. In: ( ). Gysel, Sacha / Michelis, Daniel / Schildhauer, Thomas (2010): Die sozialen Medien des Web 2.0: Strategische und operative Erfolgsfaktoren am Beispiel der FB-Kampagne des WWF. In: Michelis, Daniel / Schildhauer, Thomas (Hrsg.) (2010): Social Media Handbuch. Theorien, Methoden, Modelle. 1. Auflage. Baden-Baden. S Kerchner, Brigitte / Schneider, Silke (2006): Focault: Diskursanalyse der Politik. Wiesbaden: VS-Verlag. S. 86 Kiessling-Sonntag, Jochen (2006): Zielvereinbarungsgespräche. Erfolgreiche Zielvereinbarungen. Konstruktive Gesprächsführung. 2. Auflage. Berlin. S Langner, Sascha (2005): Viral Marketing. Wie Sie Mundpropaganda gezielt auslösen und Gewinnbringend nutzen. 2., aktualisierte und erweiterte Auflage. Wiesbaden. Leipziger, Jürg W. (2009): Konzepte entwickeln. Handfeste Anleitung für bessere Kommunikation. 3., aktualisierte Auflage. Frankfurt am Main. Mast, Claudia / Zerfass, Ansgar (Eds.) (2005): Neue Ideen erfolgreich durchsetzen. Das Handbuch der Innovationskommunikation. Frankfurt a. M.: Frankfurter Allgemeine Buch. S Münker, S. (2009): Emergenz digitaler Öffentlichkeit: Die Sozialen Medien im Web 2.0. In: Michelis, Daniel / Schildhauer, Thomas (Hrsg.) (2010): Social Media Handbuch. Theorien, Methoden, Modelle. 1. Auflage. Baden-Baden. S. 31. Myblueplanet (2011): Über uns. In: mid=9 ( ) Print24 (2011): Aufkleber. In: ( ) Röttger, Ulrike (2006): Campaigns (f)or a Better World.?. In: Röttger U. (Hrsg.): PR Kampagnen. Über die Inszenierung von Öffentlichkeit. 3. Auflage. Wiesbaden. S Scholl, Armin (2009): Die Befragung. 2., überarbeitete Auflage. Konstanz. Stücheli-Herlach, Peter / Perrin, Daniel (2011 i.v.): Schreiben mit System. Texte planen, entwerfen, verbessern für die medienkonvergente PR. In: Dies. (Hrsg.): Schreiben für die PR. Bremen. S. 1. Szenensprachenwiki (2011): Stichwort: Definition Apps. In: ( )

34 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 34 Thier, Karin (2006): Storytelling. Eine narrative Managementmethode, Heidelberg. Tonnemacher, Jan (2008): Berufsfeld Non-Profit-PR. In: Bentele, Günter / Fröhlich, Romy / Szyszka, Peter (Hrsg.) (2008): Handbuch der Public Relation. Wissenschaftliche Grundlagen und berufliches Handeln. Wiesbaden. S Zeiter Sixt, Nicole (2008): Neue Konzepte für die erfolgreiche PR-Arbeit. Der Leitfaden für die Praxis. 2., erweiterte Auflage. Frauenfeld. Zerfass, Ansgar / Huck, Simone (2007): Innovation, Communication, and Leadership: New Developments in Strategic Communication. International Journal of Strategic Communication. Leipzig. S Zerfass, Ansgar / Möslein, Kathrin M. (Hrsg.) (2009): Kommunikation als Erfolgsfaktor im Innovationsmanagement. Strategien im Zeitalter der Open Innovation. Wiesbaden.

35 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli Anhang 7.1 Effektivität von Mundpropaganda Abbildung 6 Effektivität von Mundpropaganda (Langer 2005: 16) Seedingmöglichkeiten Abbildung 7 Möglichkeiten des Seedings (Streuen) von Kampagnengütern (Langer 2005: 73)

36 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli Social Media im Web Präsenzmöglichkeiten auf FB Tabelle 14 FB-Seite (FB-Fanpage) Möglichkeiten der Präsenz auf FB Eine FB-Seite ist eine Unterseite auf FB, welche von Organisationen, Unternehmen oder sonstigen Gruppen erstellt werden kann. Sie werden umgangssprachlich auch Fanseiten oder Fanpages genannt und bilden den Kern eines Auftritts auf FB. Sie können mit diversen Inhalten wie beispielsweise Fotogalerien oder auch FB-Anwendungen angereichert werden. Nutzer können die Seite als Gefällt mir markieren. Ist ein Nutzer Fan einer Seite, werden alle Neuigkeiten der FB-Seite auf der Profilseite des Nutzers angezeigt und von Freunden des Nutzers beim Betrachten des Profils gesehen. Wenn auch ihnen die Seite gefällt, können sie diese ebenfalls liken, was zu einer viralen Verbreitung der Seite führen kann. FB-Gruppe FB Community Pages FB-Anwendungen FB-Werbeanzeigen FB-Gruppen werden meistens von FB-Nutzern erstellt, um auf ein bestimmtes Thema aufmerksam zu machen. Da Gruppen meistens zu bestimmten Marken oder Produkten erstellt werden, sollten Unternehmen oder Organisationen ihre relevanten Gruppen regelmässig beobachten, da diese einen Hinweis auf Reputationsprobleme geben können. FB Community Pages sind eine neue Art von FB-Seiten. Sie werden von den Nutzern gemeinsam mit Inhalten zu einem bestimmten Thema gefüllt. Da die Informationen der Seite meistens von den Nutzern stammen, eignen sich diese Seiten nur begrenzt für Marketingmassnahmen, da man als Organisation oder Unternehmen nur sehr beschränkt Einfluss auf den Inhalt nehmen kann. FB-Anwendungen sind zum grössten Teil Spiele, die innerhalb der FB-Plattform laufen. Wenn ein Nutzer gewisse Sicherheits-Freigaben getätigt hat, können FB- Anwendungen auf gewisse persönliche Informationen des Nutzer-Profils zugreifen und diese verbreiten. Beispielsweise werden dann die erreichten Punkte im Spiel als Statusmeldungen auf die Profilseite des Nutzers gesetzt. Diese Meldungen werden wiederum von Freunden des Nutzers gesehen und können so auf die Anwendung aufmerksam machen. Erfolgreiche Anwendungen sind so aufgebaut, dass die Interaktion oder die Zusammenarbeit mit anderen Nutzern innerhalb der Anwendung belohnt wird. Die Nutzer haben so den Anreiz, dass möglichst viele ihrer Freunde ebenfalls die Anwendung benutzen, was zu einer viralen Verbreitung führen kann. Diese Werbeanzeigen werden auf allen Plattformen von FB angezeigt. Der grosse Vorteil davon ist, dass eine gewünschte Nutzergruppe damit spezifisch angesprochen werden kann. Es können verschiedene Kriterien wie beispielsweise Alter, Geschlecht oder auch Gefällt mir Themen definiert werden, um die Anzeige zu steuern. FB Open Graph Mittels dieser Anwendung können gewisse Elemente von FB auch ausserhalb der FB-Plattform verwendet werden und durch den Webseiten-Betreiber in die eigene Seite integriert werden. Dadurch findet eine Verschmelzung der eigenen Internetseite mit der FB-Seite statt. Nach Autorisierung durch den Nutzer sind so auch gewisse Zugriffe auf die Profildaten des Nutzers möglich. Auch hat der Nutzer beispielsweise die Möglichkeit, sich mit seinem FB-Benutzerdaten auf einer anderen Internetseite einzuloggen. Auch kann man die Gefällt mir - Funktion auf der eigenen Webseite integrieren. Neuigkeiten, die dann auf der eigenen Seite geliket werden, erscheinen dann als Neuigkeit auf dem Profil des Nutzers. (vgl. eigene Darstellung in Anlehnung an Gysel, Michelis, Schildhauer 2010: )

37 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli Erfolgskriterien für effiziente und effektive Web 2.0-Kampagnen Tabelle 15 Erfolgskriterien für effiziente und effektive Kampagnen Authentizität Ehrlichkeit: sich selber treu bleiben. Die Produkte sollen das Unternehmen repräsentieren und umgekehrt. Persistenz: kanalübergreifend einheitliches und konsistentes Auftreten; keine fundamentalen Änderungen an Produkt oder Aussenwirkung vornehmen Kein Werbecharakter FB-Seite nicht als plakative Werbeplattform nutzen, da Web 2.0 Benutzer darauf normalerweise mit Ablehnung des Angebots reagieren. Zielgruppengerechtigkeit Eine genaue Definition der Zielgruppe ist wichtig und ermöglicht eine persönliche Ansprache der Empfänger einer Botschaft, was die potenzielle Werbewirkung erhöht. Viralität Kampagne soll sich selber viral weiterverbreiten können. Virale Kampagne können zu sehr geringen Kosten eine breite Masse erreichen. Aktivierung Anreiz schaffen für den Nutzer, beispielsweise durch das Ansprechen von Emotionen oder durch die Aussicht auf einen Gewinn in einem Wettbewerb. Kosten Virale Kampagne können mit geringen Kosten einen grossen Effekt erzielen. (vgl. eigene Darstellung in Anlehnung an Gysel, Michelis, Schildhauer 2010: ) Strategische und operative Erfolgsfaktoren einer FB-Seite Tabelle 16 Strategische und operative Erfolgsfaktoren einer FB-Seite Strategische Erfolgsfaktoren Differenzierung Die Seite soll etwas Neues / Anderes bieten, das nicht bereits besteht. Das Neue soll einen originellen Charakter besitzen. Freiraum für Selbstdarstellung darstellung. Er soll die Möglichkeit haben auch kritische Kommentare hinterlas- Der Nutzer braucht genügend Freiraum zur Selbstverwirklichung und sen zu können. Langzeitorientierung Die Seite sollte nicht nur aufgebaut, sondern auch weiterentwickelt werden. Markennuterstützungscharakter Medieninvolvement Ein werthaltiger Kern der Seite ist zwingend. Denn auch eine noch so tolle und glanzvolle Web 2.0-Strategie kann eine langweilige Marke kaum zum modernen und beliebten Trendobjekt heraufbeschwören. Mithilfe des Einsatzes von diversen Medien können neue Nutzer gewonnen werden. Auch soll der FB-Auftritt mit Videos und anderen Medien bereichert werden. Die FB-Seite muss dem Nutzer zwingend einen Mehrwert bieten. Organisation sollte der Nutzergruppe ihre Intention des FB-Auftritts verraten. Mehrwert Transparenz Operative Erfolgsfaktoren Interaktionsfördernd Eine proaktive Förderung von Interaktion ist entscheidend für eine erfolgreiche FB-Seite. Offenheit und Trustbuiliding Löschen von kritischen Beiträgen soll unbedingt abgesehen werden. Vielmehr Die FB-Seite soll Offenheit und Vertrauen vermittel. Von einer Zensur oder dem soll man in solchen Fällen konstruktive Lösungen mit den Betroffenen suchen. Permanente Profilaktualisierunsig aktualisiert werden. Drei bis vier Updates in der Woche sind sinnvoll. Der involvierten Medieninhalte und der geschaffene Mehrnutzen muss regelmäs- Schnelle Kommunikationsreaktionszeiganisation hinter dem Projekt steht. Eine FB-Gruppe darf auf keinen Fall sich Eine schnelle Kommunikationsreaktionszeit vermittelt dem Nutzer, dass die Or- selber überlassen werden. Übersichtliches Erscheinungsbild Übersichtlichkeit haben einen signifikant positiven Effekt auf die Nutzung sozialer Die wahrgenommene Benutzerfreundlichkeit, das Erscheinungsbild und die Netzwerke. (vgl. eigene Darstellung in Anlehnung an Gysel, Michelis, Schildhauer 2010: ) 7.3 Factsheet DC 7.4 Kurzbeschreibung DC ist eine Smartphone-App, welche sowohl auf iphone, als auch Andorid-Geräten, welche über ein GPS-Modul verfügen, funktioniert.

38 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 38 Der Autofahrer gibt den Zielort der Strecke ein, welche er gleich fahren wird, die aktuelle Zeit und der jetzige Standort werden automatisch erfasst. Der Nachfrager gibt seinerseits seinen Zielort ein. Auch hier ist der Abfahrtsort automatisch bekannt. Weiter kann der Nachfrager eine gwünschte Abhol-Zeit eingeben. Das Programm sucht nun passende Übereinstimmungen und teilt beiden Parteien die Möglichkeiten mit. Nach der Fahrt können sich die Parteien gegenseitig bewerten. Diese Funktion schafft Vertrauen und verkleinert die Chance für einen Missbrauch. Eine Mitfahrt ist kostenpflichtig. Die Kosten werden dem Mitfahrer vom Hanykonto abgezogen und dem Handykonto des Fahrer gutgeschrieben. 7.5 User-Stories Die App entspricht folgenden Software-Anforderungen: Tabelle 17 User-Stories Registrieren Beschreibung Der Benutzer, also Mitfahrer oder Fahrer kann sich als Anwender der App registrieren. Primärakteur Benutzer Auslöser Benutzer möchte die Dienstleistung der App in Anspruch nehmen und muss sich darum vorher registrieren. Vorbedingung - Ergebnis Benutzer ist in der Datenbank des Systems erfasst und wird wieder erkannt. Benutzer ist in der Lage sich anzumelden. Standardablauf Benutzer füllt Registrationsformular auf dem Client-Smartphone aus und schickt dies an den Server. Server überprüft und persistiert Daten. Alternative Ablaufschritte Benutzer füllt Registrationsformular auf dem Client-Smartphone nicht vollständig, mit ungültigen oder unzureichenden Daten aus und schickt diese an den Server. Überprüfung schlägt fehl, Daten werden nicht persistiert und Benutzer bekommt eine entsprechende Meldung. Fahrt erstellen Beschreibung Der Fahrer kann eine Fahrt erstellen, die er fährt und bei welcher er Mitfahrer mitnehmen möchte. Primärakteur Fahrer Auslöser Der Fahrer möchte den anderen Benutzern die Möglichkeit geben bei seiner Fahrt mitzufahren und bietet daher seine Fahrt an. Vorbedingung Der Fahrer muss bereits registriert und angemeldet sein. Ergebnis Es wird eine erfasste Fahrt mit allen relevanten Informationen auf dem Server persistiert und den anderen Benutzer zur Verfügung gestellt. Standardablauf Der Fahrer erfasst über entsprechende Formularfelder und Karteninformationen eine Fahrt (Start, Ziel, Via). Dazu kommen fahrtspezifische Informationen, wie Anzahl freier Sitzplätze, einen Kommentar und einen fixen Zeitpunkt mit einer Toleranz. Die Informationen werden an den Server gesendet. Dieser validiert die Daten und persistiert sie. Alternative Ablaufschritte Der Fahrer wählt aus der History von bereits früher erfassten Fahrten eine Fahrt und passt ggf. die Detailinformationen über die Formularfelder an (optional). Die Informationen werden an den Server gesendet. Dieser validiert die Daten und persistiert sie. Der Fahrer gibt unzureichende oder ungültige Daten ein und schickt sie an den Server. Die Validierung schlägt fehl und die Fahrt wird nicht persistiert. Der Benutzer erhält eine entsprechende Meldung. Fahrten suchen Beschreibung Der Mitfahrer kann Mitfahrgelegenheiten bzw. Routen suchen, bei denen er mitfahren möchte. Primärakteur Mitfahrer

39 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 39 Auslöser Der Mitfahrer möchte von A nach B und sucht eine passende Mitfahrgelegenheit. Vorbedingung Der Mitfahrer muss bereits registriert und angemeldet sein. Ergebnis Der Mitfahrer erhält eine Liste aller Fahrten, die die Kriterien erfüllen. D. h. alle Fahrten, welche den Start-Ort und Ziel-Ort in der Strecke enthalten und in der eingetragenen Zeitspanne liegen. Plus alle Fahrten, mit einer Strecke, in denen der Start-Ort und Ziel-Ort in einer berechneten Entfernung (also in der relativen Nähe zur Gesamtstrecke selbst) liegen. Wird keine Fahrt gefunden, wird auch keine angezeigt. Standardablauf Der Mitfahrer definiert eine Strecke äquivalent wie beim Erstellen einer Fahrt und erfasst per Formularfelder ein Zeitfenster. Vom Client wird die Anfrage an den Server gesendet, der die Datenbank nach Fahrten durchsucht und an den Client zurückgibt. Alternative Ablaufschritte Der Mitfahrer gibt unvollständige Informationen zur Suche an. Der Server schlägt bei der Überprüfung der Informationen Alarm und gibt entsprechende Meldung ohne Resultate aus. Der Mitfahrer gibt vollständige Informationen zur Suche an. Der Server findet keine passenden Fahrten zur Suche. Der Server gibt keine Resultate zurück inklusive entsprechende Meldung. Fahrtendetails anzeigen Beschreibung Der Mitfahrer kann zu Fahrten, welche er über die Suche aufgelistet bekommt, die Fahrtendetails anzeigen lassen. Primärakteur Mitfahrer Auslöser Der Mitfahrer möchte mehr Informationen zu den gefundenen Fahrten anzeigen lassen. Vorbedingung Der Mitfahrer muss bereits registriert und angemeldet sein. Der Mitfahrer muss nach Fahrten gesucht haben, welche in einer Resultatliste angezeigt werden. Ergebnis Der Benutzer erhält, auf einer extra Oberfläche oder ausgeklappt innerhalb der Liste, weitere Informationen zu einer Fahrt. Standardablauf Der Benutzer wählt eine Fahrt innerhalb der Liste aus. Es wird entweder eine Anfrage an den Server gesendet, welcher die Details der Fahrt zurückgibt oder die Daten sind bereits auf dem Client vorhanden und werden angezeigt. Alternative Ablaufschritte - Benutzerprofil anzeigen Beschreibung Mitfahrer bzw. der Fahrer können zu Fahrten, welche entweder über die Suche aufgelistet werden oder beim Annehmen bzw. Ablehnen von Fahrten aufgelistet werden, die Benutzerdetails und -bewertung anzeigen lassen. Primärakteur Mitfahrer / Fahrer Auslöser Der Mitfahrer bzw. Fahrer möchte Informationen zu den Anbietern bzw. Nachfragern von Fahrten anzeigen lassen. Vorbedingung Der Benutzer muss bereits registriert und angemeldet sein. Der Benutzer muss nach Fahrten gesucht haben, welche in einer Resultatliste angezeigt werden oder eine Fahrtanfrage bekommen haben. Ergebnis Der Benutzer erhält eine extra Oberfläche mit den Informationen zum Anbieter bzw. Nachfrager: Vor- & Nachname, Profilbild und Bewertungen. Standardablauf Der Benutzer wählt eine Fahrt innerhalb der Liste aus oder er bekommt eine Fahrtanfrage. Es wird entweder eine Anfrage an den Server gesendet, welche die Details der Fahrt zurückgibt oder die Daten sind bereits auf dem Client vorhanden und werden angezeigt. Alternative Ablaufschritte - Mitfahranfrage senden Beschreibung Der Mitfahrer kann sich bei Fahrten, welche er nach einer Suche angezeigt bekommt, als Mitfahrer anmelden. Primärakteur Mitfahrer Auslöser Der Mitfahrer möchte eine Anfrage als Mitfahrer für eine bestimmte Fahrt senden.

40 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 40 Vorbedingung Der Mitfahrer muss bereits registriert und angemeldet sein. Der Mitfahrer muss nach passenden Fahrten gesucht haben, welche in einer Resultatliste angezeigt werden. Ergebnis Der Fahrer, der die Fahrt anbietet, wird über eine neue Mitfahranfrage informiert und der Mitfahrer, der die Anfrage gesendet hat, besitzt eine unbeantwortete Mitfahranfrage. Standardablauf Der Mitfahrer sendet eine Anfrage mittels einer dafür vorgesehene Schaltfläche in der Übersichtsliste der Suchresultate oder in der Detailansicht der Fahrten. Auf dem Server werden entsprechende Routinen gestartet, welche den Fahrer informieren und die unbeantwortete Anfrage in der Datenbank erfasst. Alternative Ablaufschritte - Mitfahranfrage anzeigen Beschreibung Die Fahrer von erfassten Fahrten können erhaltene Mitfahranfragen und dazugehörige Benutzerinformationen anzeigen. Primärakteur Fahrer Auslöser Der Fahrer erhält eine Mitfahranfrage und möchte diese beantworten, respektive einsehen. Vorbedingung Der Fahrer muss bereits registriert und angemeldet sein. Der Fahrer muss mindestens eine aktive Fahrt erstellt haben und eine Mitfahranfrage erhalten haben. Ergebnis Der Fahrer, der die Fahrt anbietet, erhält die Benutzerinformationen inklusive Bewertungen, Start- und Ziel-Ort des potenziellen Mitfahrers angezeigt. Standardablauf Der Fahrer wird über einen Ticker oder sonstige Benachrichtigung im Hauptmenü oder an einem global ersichtlichen Ort über eine neue Anfrage informiert. Mit dem Auswählen dieser Benachrichtigung navigiert man in eine Liste aller offenen Anfragen. Mit dem Auswählen einer spezifischen Anfrage werden vom Server die Informationen geladen und dem Benutzer angezeigt. Alternative Ablaufschritte - Mitfahranfrage annehmen / ablehnen Beschreibung Der Fahrer von erfassten Fahrten kann erhaltene Mitfahranfragen annehmen oder ablehnen. Primärakteur Fahrer Auslöser Der Fahrer erhält eine Mitfahranfrage und möchte diese annehmen oder ablehnen. Vorbedingung Der Fahrer muss bereits registriert und angemeldet sein. Der Fahrer muss mindestens eine aktive Fahrt erstellt haben. Der Fahrer muss mindestens eine aktive Mitfahranfrage erhalten und angezeigt haben. Ergebnis Die Fahrer-Anfrage wird als beantwortet gewertet und wird dem Fahrer nicht mehr angezeigt. Weiter erhält der Mitfahrer, der die Anfrage gesendet hat, die Antwort mit weiteren Informationen. Standardablauf Der Fahrer kann in der Mitfahranfragen-Ansicht die Mitfahranfrage annehmen. Die Anfrage wird auf dem Server entsprechend mit Informationen abgefüllt und informiert wiederum den Antragssteller über die Antwort. Alternative Ablaufschritte Der Fahrer kann in der Mitfahranfragen-Ansicht die Mitfahranfrage ablehnen. Die Anfrage wird auf dem Server entsprechend mit Informationen abgefüllt und informiert wiederum den Antragssteller über die Antwort. Fahrt abschliessen Beschreibung Der Fahrer und Mitfahrer können die Fahrt (Theoretisch zu jedem Zeitpunkt) abschliessen. Primärakteur Fahrer / Mitfahrer Auslöser Ist die Fahrt abgeschlossen, abgebrochen oder in irgendeiner Weise beendet, dann soll die Fahrt programmtechnisch abgeschlossen werden. Vorbedingung Der Fahrer muss bereits registriert und angemeldet sein. Der Fahrer muss mindestens eine aktive Fahrt erstellt haben oder der Mitfahrer muss an einer Fahrt aktiv teilnehmen. Ergebnis Die Fahrt wird im Programm als beendet deklariert und das Sicherheitstracking

41 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 41 der Smartphones der Benutzer wird beendet. Standardablauf Der Fahrer oder Mitfahrer kann jederzeit eine aktive Fahrt als beendet deklarieren. Dabei wird die Anfrage an den Server geschickt, welche das Tracking beendet und die Fahrt auf dem Server abschliesst. Alternative Ablaufschritte - Mitfahrer / Fahrer bewerten Beschreibung Der Mitfahrer und Fahrer können die jeweiligen Gegenpartei(en) während bzw. nach einer Fahrt vor dem Abschliessen einer Fahrt bewerten. Primärakteur Fahrer / Mitfahrer Auslöser Während oder bereits vor der Fahrt kann, bevor die Fahrt abgeschlossen wird, die jeweilige Gegenpartei bewertet werden. Vorbedingung Der Fahrer muss bereits registriert und angemeldet sein. Der Fahrer muss mindestens eine aktive Fahrt erstellt haben oder der Mitfahrer muss an einer Fahrt aktiv teilnehmen. Ergebnis Eine Bewertung eines Benutzers, der als Mitfahrer bzw. Fahrer agierte mit einer Punktezahl und einem Kommentar. Standardablauf Es wird eine Bewertung für einen Mitfahrer bzw. den Fahrer über einen Zahlenwert und optional über ein Textfeld in Prosatext eingegeben und an den Server gesendet. Dieser verarbeitet die Daten und speichert diese. Alternative Ablaufschritte - Alle eigenen aktuellen Fahrten anzeigen Beschreibung Der Benutzer kann seine erstellten Fahrten oder die Fahrten, an denen er teilnehmen will oder teilnimmt, anzeigen lassen. Primärakteur Mitfahrer/Fahrer Auslöser Hat der Fahrer eine oder mehrere Fahrten erstellt, eine oder mehrere Mitfahranfragen zu Fahrten gesendet, oder ist bereits bei einer oder mehreren Fahrten zugelassen, so kann er die Detail- und Benutzerinformationen zu diesen Fahrten anzeigen lassen. Vorbedingung Der Fahrer muss bereits registriert und angemeldet sein. Der Fahrer muss mindestens eine aktive Fahrt erstellt haben oder der Mitfahrer muss an einer Fahrt aktiv teilnehmen oder der Mitfahrer muss eine Mitfahranfrage gesendet haben. Ergebnis Dem Mitfahrer wird die Detailinformation einer Fahrt inklusive der Fahrerinformationen und Bewertung angezeigt. Der Fahrer kann die Detailinformationen und die Informationen zu Mitfahrer inklusive Bewertung anzeigen lassen. Standardablauf Über einen Menüpunkt können die Fahrten aufgelistet werden und mit entsprechender Auswahl einer Fahrt die Detailinformationen vom Server abgeholt und angezeigt werden. Alternative Ablaufschritte - Fahrt löschen Beschreibung Der Fahrer kann eine von ihm erstellte Fahrt jederzeit löschen. Primärakteur Fahrer Auslöser Der Fahrer hat falsche Informationen erfasst, oder möchte das Angebot aus irgendwelchen Gründen zurückziehen. Dies ist vor einer Fahrt, aber auch während einer Fahrt (z. B. durch Stau bedingt) möglich. Vorbedingung Der Fahrer muss bereits registriert und angemeldet sein. Der Fahrer muss mindestens eine aktive Fahrt erstellt haben. Ergebnis Die Fahrt wird als gelöscht markiert und wird für Mitfahrer nicht mehr Angeboten. Schon teilnehmende Mitfahrer werden Informiert und es wird eine vom Fahrer eingegebene Begründung angezeigt. Standardablauf Der Fahrer kann in der Detailansicht seiner erstellten Fahrten eine Fahrt löschen und eine Begründung eingeben, welche vom Server validiert und gespeichert wird. Die Benutzer erhalten darauf diese Meldung als Nachricht. Alternative Ablaufschritte - Mitfahranfrage zurückziehen Beschreibung Der Mitfahrer kann seine Teilnahme jederzeit zurückziehen.

42 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 42 Primärakteur Mitfahrer Auslöser Der Fahrer kann seine Teilnahme an einer Fahrt zurückzuziehen. Vorbedingung Der Mitfahrer muss bereits registriert und angemeldet sein. Der Mitfahrer muss mindestens eine Mitfahranfrage gesendet haben oder sich bereits aktiv als Teilnehmer in einer Fahrt befinden. Ergebnis Der Mitfahrer wird aus der Fahrt entfernt. Der Fahrer erhält eine Benachrichtigung mit einer Begründung. Standardablauf Der Mitfahrer kann sich in der Detailansicht aus der Fahrt bzw. die Mitfahranfrage zurückziehen. Alternative Ablaufschritte - Eigenes Benutzerprofil anzeigen Beschreibung Der Benutzer kann sein eigenes Profil anzeigen lassen. Primärakteur Benutzer Auslöser Benutzer möchte sein Profil anzeigen und muss vorher registriert sein. Vorbedingung - Ergebnis Benutzer sieht sein Profil. Standardablauf Benutzer kann sich sein Profil anzeigen lassen, in dem seine Daten von der Datenbank geliefert werden. Alternative Ablaufschritte - Vor- & Nachname ändern Beschreibung Der Benutzer kann seinen Namen bzw. Vornamen in seinem Profil ändern. Primärakteur Benutzer Auslöser Benutzer möchte seinen Namen ändern (z. B. wegen Heirat). Vorbedingung Der Benutzer muss bereits registriert und angemeldet sein. Ergebnis Der Benutzer wird mit dem neuen Namen in der Datenbank gespeichert. Standardablauf Benutzer ändern über entsprechendes Formularfeld seinen bisher gespeicherten Namen und schickt diese Informationen an den Server. Der Server überprüft die Daten und persistiert sie. Alternative Ablaufschritte Der Benutzer gibt einen unvollständig oder unzulässigen Namen ein. Server behält den alten Namen und gibt eine Meldung an den Benutzer zurück. Passwort ändern Beschreibung Der Benutzer kann sein Passwort seines Profils ändern. Primärakteur Benutzer Auslöser Benutzer möchte sein Passwort ändern. Vorbedingung Der Benutzer muss bereits registriert und angemeldet sein. Ergebnis Der Benutzer wird mit dem neuen Passwort in der Datenbank gespeichert. Standardablauf Benutzer ändern über entsprechendes Formularfeld sein bisher gespeichertes Passwort und sendet diese Informationen an den Server. Der Server überprüft die Daten und persistiert diese. Alternative Ablaufschritte Der Benutzer gibt unvollständig oder ein unzulässiges Passwort ein. Server behält das alte Passwort und gibt Meldung an den Benutzer zurück. Profilbild ändern Beschreibung Der Benutzer kann das Profilbild seines Profils ändern. Primärakteur Benutzer Auslöser Benutzer möchte sein Profilbild ändern. Vorbedingung Der Benutzer muss bereits registriert und angemeldet sein. Ergebnis Der Benutzer wird mit dem neuen Profilbild auf dem Server gespeichert. Standardablauf Benutzer ändern über ein entsprechendes Dialogfeld sein Bild, indem er ein auf dem Smartphone bereits gespeichertes Bild auswählt oder direkt mit einer allfälligen internen Kamera ein Bild erstellt. Daten werden an den Server geschickt. Dieser überprüft diese Daten und persistiert das Bild. Alternative Ablaufschritte - Anmelden Beschreibung Der Benutzer kann sich an der App anmelden. Primärakteur Benutzer Auslöser Benutzer möchte die Dienstleistungen der App nutzen, dazu muss er sich an-

43 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 43 melden. Vorbedingung Der Benutzer muss bereits registriert sein. Ergebnis Der Benutzer wird von der App authentifiziert. Standardablauf Der Benutzer gibt nur sein Passwort in entsprechendes Formularfeld ein und schickt dieses an den Server. Der Server authentifiziert anhand der Mobiltelefonnummer und des Passworts den Benutzer am Server. Alternative Ablaufschritte Der Benutzer gibt ein falsches Passwort ein und wird vom Server nicht erfolgreich authentifiziert. Der Benutzer erhält eine Meldung vom Server. Abmelden Beschreibung Der Benutzer kann sich auf der App abmelden. Primärakteur Benutzer Auslöser Der Benutzer möchte sich explizit abmelden, weil er z. B. sein Smartphone einer fremden Person ausleiht und so wieder das Passwort des Benutzers benötigt wird. Vorbedingung Der Benutzer muss bereits registriert und angemeldet sein. Ergebnis Der Benutzer wird abgemeldet d. h. vom Server als nicht mehr authentifiziert erkannt. Standardablauf Der Benutzer aktiviert eine entsprechende Schaltfläche, welche dem Server signalisiert, dass der Benutzer als nicht mehr authentifiziert anerkannt werden sollte. Alternative Ablaufschritte - Benutzer löschen Beschreibung Jeder Benutzer kann sein Profil jederzeit löschen Primärakteur Benutzer Auslöser Möchte der Benutzer die Dienstleistungen der App nicht mehr nutzen, so kann der Benutzer sich explizit löschen. Vorbedingung Der Mitfahrer / Fahrer muss bereits registriert und angemeldet sein. Ergebnis Der Benutzer wird in der Datenbank als gelöscht markiert und vom Server als nicht existierend deklariert. Er wird abgemeldet und kann sich nicht mehr anmelden. Ein neues Registrieren ist dabei möglich. Seine aktiven Fahrten werden gelöscht und er tritt als Teilnehmer bei allen teilnehmenden Fahrten aus. Beim Löschen eine Fahrers werden die Mitfahrer benachrichtigt, dass die Fahrt nicht stattfindet. Standardablauf Der Benutzer kann in seinen Profileinstellungen per Schaltfläche sein Benutzerprofil löschen. Alternative Ablaufschritte - Erstellen von Nachrichten Beschreibung Der Fahrer oder Mitfahrer kann mit den jeweiligen gefundenen Gegenpartei(en) kommunizieren. Hierzu kann ein Fahrer / Mitfahrer eine Nachricht erstellen und einem Mitfahrer/Fahrer senden. Primärakteur Mitfahrer / Fahrer Auslöser Der Mitfahrer oder Fahrer möchte mit der Gegenpartei kommunizieren, um beispielsweise eine Planänderung oder detailliertere Abmachungen bekannt zu geben. Vorbedingung Der Fahrer/Mitfahrer muss registriert und angemeldet sein. Der Fahrer/Mitfahrer muss mindestens eine aktive Fahrt erstellt bzw. mindestens einer Fahrt aktiv zugeteilt worden sein. (erfolgreicher Handshake hat stattgefunden) Ergebnis Die Gegenpartei erhält eine Benachrichtigung über das Eintreffen der Nachricht. Standardablauf Der Fahrer bzw. Mitfahrer kann über die Detailansicht der Benutzer nach erfolgreichem Handshake eine Nachricht erstellen und verschicken, wobei die Gegenpartei auf das Eintreffen einer neuen Nachricht aufmerksam gemacht wird. Alternative Ablaufschritte - Lesen von Nachrichten Beschreibung Der Fahrer oder Mitfahrer kann mit den jeweiligen gefundenen Gegenpartei(en) kommunizieren. Hierzu kann ein Fahrer / Mitfahrer eine empfangene Nachricht

44 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 44 lesen. Primärakteur Mitfahrer / Fahrer Auslöser Der Mitfahrer oder Fahrer hat eine Nachricht erhalten und möchte diese lesen. Vorbedingung Der Fahrer/Mitfahrer muss registriert und angemeldet sein. Der Fahrer/Mitfahrer muss mindestens eine aktive Fahrt erstellt oder mindestens einer Fahrt aktiv zugeteilt worden sein. (erfolgreicher Handshake hat stattgefunden) Der Fahrer/Mitfahrer muss von der Gegenseite eine Nachricht bekommen haben. Ergebnis Die Nachricht wird angezeigt und es wird angeboten, eine Nachricht zurückzusenden. Standardablauf Beim Empfangen der Nachricht wird der Fahrer bzw. Mitfahrer informiert. (Ticker, globaler Standort innerhalb der App). Mit dem Auswählen der Benachrichtigung gelangt man in eine Übersicht aller Nachrichten (falls mehrere eingetroffen sind). Mit dem Auswählen einer einzelnen Nachricht erscheint der Nachrichtentext mit einer Schaltfläche für eine allfällige Antwort. Alternative Ablaufschritte Der Fahrer/Mitfahrer wählt die Nachrichten-Übersicht im Hauptmenü aus und selektiert eine einzelne Nachricht. Das Ergebnis ist äquivalent. Benutzer blockieren Beschreibung Der Administrator kann Benutzer der App explizit sperren. Primärakteur Administrator Auslöser Der Administrator möchte aus bestimmten Gründen einen Benutzer sperren. Vorbedingung Administrator ist an der Webschnittstelle angemeldet. Ergebnis Ein Benutzer der App wird gesperrt. Offene Fahrten, Teilnahmen oder Mitfahranfragen werden als gelöscht markiert und der Fahrer bzw. Mitfahrer wird benachrichtigt. Standardablauf Der Administrator wählte die Funktion zu einem Benutzer aus, welche das beschriebene Ergebnis auf dem Server auslöst. Alternative Ablaufschritte - Benutzer löschen Beschreibung Der Administrator kann Benutzer der App explizit löschen Primärakteur Administrator Auslöser Der Administrator möchte aus bestimmten Gründen gewisse Benutzer löschen. Vorbedingung Administrator ist an der Webschnittstelle angemeldet. Ergebnis Ein Benutzer der App wird gelöscht. Offene Fahrten, Teilnahmen oder Mitfahranfragen werden als gelöscht markiert und der Fahrer bzw. Mitfahrer wird benachrichtigt. Standardablauf Der Administrator die Funktion zu einem Benutzer aus, welche das beschriebene Ergebnis auf dem Server auslöst. Alternative Ablaufschritte - (vgl. eigene Darstellung in Anlehnung an Balaguer Jehle et al. 2011: 12-22) 7.6 Client Screenshots Im Folgenden werden einige ausgewählte Screens der beiden Client-Apps gezeigt.

45 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 45 Tabelle 18 Homescreen DC Screenshots DC Übersicht Meine Fahrten Details Route

46 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 46 Eigene Fahrten Details eigene Fahrten Benutzerdetails Profil Benutzer (vgl. eigene Darstellung in Anlehnung an Balaguer Jehle et al. 2011: )

47 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli SWOT-Analyse Tabelle 19 Chancen im Umfeld SWOT-Analyse DC Gesellschaft: - Lifestyle-Trend: Fast jeder hat ein Smartphone Nachfrage ist wachsend - Steigendes Bewusstsein für Umwelt - Lebensqualität/Freiheit/Individualität ist jungen Personen wichtig - Junge Leute sind offen und möchte neue Leute kennenlernen Wirtschaft: - App ist iphone- und Androidfähig - Allgemein grosses Vertrauen in Schweizer Bevölkerung (Sicherheitsrisiko, Überwachung) Ökologie: - Bedürfnis nach Nachhaltigkeit - Grosses Umweltbewusstsein in Bevölkerung - Immer neue Ereignisse, die Umweltbewusstsein weiter fördern Technologie: - Neue Technologien erlauben eine sichere Nutzung der App Stärken des Apps - Innovatives, neues Produkt - Bietet Mitfahrgelegenheit in Echtzeit spontan, unkompliziert - App ist kostenlos - Bietet beispielsweise Vorteile in folgenden Situationen: verpasster Zug, Reisen mit Gepäck, Kontakte knüpfen, Umwelt schonen - Einfache Bedienung - Schnelle und einfache Registration - Basis-App, welcher man laufend neue Funktionen zufügen kann - Div. Sicherheitsmassnahmen für eine sichere Fahrt (auch für Frauen) - Bewertungssystem, Möglichkeit für Feedback - Mit der Verwendung von DC kann der Fahrer eine bessere CO 2-Bilanz erreichen und schont so die Umwelt - Die App kann spontan eingesetzt werden und bietet Mitfahrgelegenheit in Echtzeit, diese ermöglicht eine hohe Lebensqualität/Freiheit und Individualität - Die App bietet die Möglichkeit, neue Leute kennen zu lernen - Die App ist gratis und das Mitfahren vergleichsweise günstig - Fahrer könne mit der App ihre eigenen Kosten senken - Die App kann sowohl auf dem iphone wie auch auf einem androidfähigem Smartphone eingesetzt werden und erschliesst so eine grosse Zielgruppe - Die App bietet diverse Sicherheitsmassnahmen (Registrierung, Überwachung, Bewertung), die einen Missbrauch erschweren - Die App ist ein erstes Basis-App und kann durch neue, innovative Ideen laufend verbessert werden - Die App kann durch seinen klaren Aufbau schnell auf neue Technologien reagieren - Durch die Verbreitung der Smartphones wird die Schwächen des Apps - Konkurrenzfähig? - Registrierung nötig - Aufzeichnung der GPS-Daten auf einem externen Server Datenschutz - Unbekanntheit - Funktioniert nur mit einer grossen Community, diese muss zuerst aufgebaut werden - Eingeschränkte Zielgruppe - Sicherheitsaspekt - Die App bietet eine Bewertungsmöglichkeit, was den Missbrauch der Apps einschränkt - Eine klare Konkurrenzanalyse kann Marktlücken erkennen und die App so von der Konkurrenz abheben - Die Registrierung und Überwachung soll als Sicherheitsfaktor wahrgenommen werden; durch eine klare Kommunikation in den AGB s wird die Gefahr eines Missbrauchs ausgeschlossen - Die App ist noch nicht bekannt und hat dadurch auch keinen negativen Ruf - Die Einschränkung der Zielgruppe hilft, eine offensive und klare Botschaft zu entwickeln, die sehr zielgruppenspezifisch verfasst werden kann

48 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 48 - Möglichkeiten von Apps werden laufend weiterentwickelt - Schnelle Reaktionsmöglichkeit auf mögliche Fehler und Verbesserungsvorschläge (Updates) Absatzmärkte: - Smartphones sind im Kommen - Junge Leute sind erreichbar für neue Produkte, die gratis sind - Offene Haltung der ZG gegenüber neuen Apps Gefahren im Umfeld Gesellschaft: - Keine Akzeptanz wegen fehlender Sicherheit oder Überwachung - Funktioniert nur bei einer grossen Community - Kritische Haltung gegenüber Registrationspflicht und Überwachung Wirtschaft: - Grosse Konkurrenz (sehr ähnliche Produkte bereits vorhanden) - Apps-Markt ist bereits überflutet - Konkurrenz wächst stetig Technologie: - Technologie ist schnell veraltet und entwickelt sich laufend weiter (ständiges Beobachten des Marktes ist Voraussetzung für ein Produkt, das up to date ist) Ökologie: - Fahrt mit dem ÖV ist immer noch ökologischer - Wenn Fahrer grosse Umwege fahren muss, ist seine CO 2-Bilanz trotzdem schlecht Absatzmärkte: - Absatzmarkt eingeschränkt (Leute müssen Smartphone haben (iphone- oder Androidfähig)) - Zielgruppe der potenziellen Fahrer ist eingeschränkt (Fahrausweis und Zugang zu Auto sind Voraussetzung) (eigene Darstellung) Zielgruppe für Apps immer grösser - Die App ist gratis und so sehr lukrativ für die Zielgruppe - Die Zielgruppe ist offen gegenüber neuen Apps - Die App bietet diverse Sicherheitsmassnahmen, diese können als klarer Vorteil kommuniziert werden - Die App ist innovativ und nützlich und wird sich deshalb schnell verbreiten - Ein Missbrauch der Daten wird über die AGB s klar ausgeschlossen - Ein Restsicherheitsrisiko kann niemand wegsprechen, hilft aber auch, dass man sich intensiv damit beschäftigt und allfällige Vorfälle ernst nimmt (die Priorität ist hoch) - Eine klare Konkurrenzanalyse kann Marktlücken erkennen und die App so von der Konkurrenz abheben - Durch eine klare Leitbotschaft kann sich die App gegenüber anderen abheben, der Nutzen des Users liegt klar im Vordergrund - Die Basis-App kann schnell auf neue Technologien reagieren - Die App bietet zahlreiche Vorteile gegenüber dem ÖV und eine Fahrt im Taxi wäre weniger ökologisch und teurer - Der eingeschränkte Absatzmarkt ermöglicht eine klare und strategische Konzentration auf die Zielgruppe - Registrierung und Aufzeichnung der GPS-Daten als Sicherheitsmassnahme und so positiv vermarkten - Eingeschränkte Zielgruppe: Massnahmen können stark auf die Zielgruppe zugeschnitten werden

49 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli Konkurrenz-Analyse Tabelle 20 Konkurrenz-Analyse Öffentlicher Verkehr Schweiz, Taxi444, Alpha Taxi Öffentlicher Verkehr Schweiz (www.voev.ch) Taxi444 Alpha Taxi Produkt / Angebot Der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) ist der nationale Dachverband der Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs. Die über 130 Mitglieder sind Transportunternehmen des öffentlichen Personen- und Güterverkehrs in der Schweiz sowie der Verband der Schweizer Schifffahrtsunternehmen (VSSU) und der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV). Dazu kommen neun assoziierte Mitglieder, die direkt am Produktionsprozess «öffentlicher Verkehr» beteiligt sind sowie über 170 Unternehmen aus Wirtschaft und Industrie als so genannte befreundete Mitglieder. Kennzahlen des Schweizer öv 2008: Netzlänge in km: Haltestellen: Fahrgäste in Mio.: Haltestellenabstand (%): 904 m Finanzierung (in Mio.): - Bund: (60 %) - Kantone: (26%) - Gemeinden: 700 (14%) Total: (100%) Jederzeit, 365 Tage im Jahr, während 24h, ist ein perfekter Taxiservice gewährleistet. Für alle die pünktlich, bequem und sicher zum Ziel gelangen wollen. Zusatzleistungen: - Öko Taxi - VIP-Service - Stadtrundfahrten - Hochzeitsfahrten - Tandem-Heimbringerdienst - Lotsendienste - Kombiwagen - Grosstaxi - Minibus - Kurier- und Lieferdienste Unsere heute über 300 selbstständigen Taxihalter mit nahezu 400 Taxis sind mit einem Anteilschein an der Genossenschaft beteiligt und bürgen somit als Mitbesitzer der Firma für eine einwandfreie Qualität. Im Jahre 2007 hat TAXI 444 die Aktion Öko - Taxi lanciert, aktuell stehen bereits über 70 Öko -Taxis bei uns im täglichen Einsatz. Für jeden Fahrgast das passende Angebot: Alpha Taxi und ihre Partner bieten Ihnen eine Vielzahl an Services. Ob Sie mit Ihren Gästen eine Sightseeingtour unternehmen, ein Eco Taxi, unsere umweltbewussten Hybrid- oder Erdgasfahrzeuge, bestellen oder ganz einfach ein Taxi zum Flughafen benötigen, bei uns sind Sie genau richtig. Zusatzleistungen: - Eventservice - Taxi-Sightseeing - Limousinenservice - Flughafenservice - 24-h-Service - Kindersitze - Eco Taxi - Fundbüro Die Flotte von Alpha Taxi und ihren Partnern umfasst rund 350 Fahrzeuge, chauffiert von über 500 Fahrerinnen und Fahrern. Neben dem professionellen Vermittlungssystem stellt diese grosse Flotte die lückenlose Präsenz und somit rasche Verfügbarkeit rund um die Uhr sicher. Optimale Abdeckung im Grossraum Zürich Alpha Taxi kann sich auf einen starken Verbund von selbstständigen Taxihaltern und Taxibetrieben verlassen. Sie erbringen in unserem Auftrag die Fahrten für unsere Kunden im Grossraum Zürich. Einzugsgebiet Stadt Zürich Einzugsgebiet Kloten Einzugsgebiet Mittleres Glattal

50 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 50 Philosophie Keine Angaben Keine Angaben Keine Angaben Preis Grundpreis 2. Klasse: Rp/km Grundtaxe CHF 6. Fahrtaxe CHF 3.80 pro Kilometer Die Wartezeit beträgt CHF pro Stunde verrechnet. (Wartezeit wird bei stehendem Fahrzeug berechnet.) Alpha Taxi und ihre Partner fahren nach den Taxitarifen der Stadt Zürich, die gesetzlich festgesetzt sind (Stand 1. Oktober 2008). Grundtaxe CHF 6. Fahrtaxe CHF 3.80 pro Kilometer Die Wartezeit beträgt CHF 69. pro Stunde. Zuschläge dürfen nur für das Zu- und Wegtragen von Gepäck erhoben werden. Marktposition Monopolstellung Wir sind stolz darauf, dass wir damals innert kürzester Zeit zur Nr. 1 in der Stadtzüricher Taxibranche geworden sind. Keine Angaben Grösse von Community Millionen Fahrgäste Keine Angaben Keine Angaben Registrierung erforderlich? Nein Nein Nein Smartphone-App Ja (App für Fahrplan und Ticketkauf) IPhone-App Mit dem 7x7 App wird Ihr iphone zum itaxi: - Automatische Ortung dank GPS Signal - Start- und Zieladresse bequem aus Ihrem Telefonbuch - Anzeige der Ankunftszeit und des ungefähren Fahrpreises - Sie sehen, wie sich Ihr Taxi nähert - Interaktive Karte mit dem Fahrweg

51 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 51 Sicherheitsmassnahmen Je nach Anbieter unterschiedlich. Beispiele: - begleitete Nachtzüge - Notfallnummer - Regelmässige Überprüfung der Züge - Regelmässige Weiterbildung der Zugbegleiter Keine Angaben Keine Angaben Besonderes Stetig wachsendes Netz Diverse Zusatzleistungen, Gutscheine Diverse Zusatzleistungen, Gutscheine Kontakt Kommunikationsverantwortlicher VöV: Quellen nte_2010_d.pdf TAXI 444 AG Ausstellungsstrasse 36 CH Zürich Administration: und Uhr Tel. +41 (0) Fax +41 (0) Alpha Taxi AG Marketingabteilung Zypressenstrasse 76 Postfach 8040 Zürich Tel Fax (eigene Darstellung) Tabelle 21 teilungen.newsdetail html Konkurrenz-Analyse Mobility, Pendlernetz.ch, Rideshare.ch Mobility Carsharing Produkt / Angebot Carsharing ist die clevere Art Auto zu fahren. Als Mobility-Kunde sind Sie jederzeit mobil. Ihnen stehen 2'500 Fahrzeuge an 1'250 Standorten schweizweit rund um die Uhr und in Selbstbedienung zur Verfügung. 2'500 Fahrzeuge an 1'250 Standorten schweizweit rund um die Uhr und in Selbstbe- Pendlernetz.ch Gemeinsam fahren und sparen! Als Berufspendler zahlen wir viel zu viel für tägliche Autofahrten, die wir uns besser teilen können. Sie möchten daher eine regelmässige Fahrgemeinschaft bilden? Dann sind sie hier genau richtig! Das Pendlernetz ist die ideale Lösung zur Bildung von Fahrgemeinschaften für Arbeit Rideshare.ch Automatische Vermittlung von Fahrgemeinschaften in der Schweiz Ob für Fahrten zur Arbeit, zum Einkauf, an eine Veranstaltung oder für Ausflüge: RideShare findet schnell und gratis die passende Fahrgemeinschaft. Bedingung ist nur, dass der Start oder das Ziel der Fahrt im beteiligten Gebiet liegt!

52 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 52 dienung Philosophie Vorteile von Carsharing: - Transparent - Flexibel - Günstig - Bequem - Ökologisch Werte: Kundenorientierung Wir erkennen die Bedürfnisse unserer Kunden frühzeitig und richten unser Handeln danach aus. - Offenheit, Ehrlichkeit und Spass Wir sind offen und ehrlich. Spass gehört zu unserem Alltag. - Wir kennen unsere Stärken und Schwächen Wir sind uns unserer Stärken und Schwächen bewusst und lernen daraus. Wir stärken unsere Stärken und Schwächen unsere Schwächen. - Innovation Unsere guten Ideen halten uns fit für die Zukunft. - Wertschätzung & Lernfähigkeit Wir respektieren uns und lernen voneinander. - Einfachheit Gemeinsam finden wir einfache Lösungen. - Eigenverantwortung Wir übernehmen Verantwortung für das, was wir tun und für das, was wir nicht tun. Preis Sie bezahlen nur dann für das Auto, wenn Sie es brauchen. Der Preisvergleich zwischen Carsharing und dem Besitz eines Privatautos zeigt, dass die Ersparnis mit Carsharing je nach Fahrtleistung zwischen CHF 3'500.- und 4'900.- im Jahr beträgt. und Freizeit. Fahrgemeinschaften für Deutschland, Österreich und Schweiz Keine Angaben Die endgültigen Kosten sind vor Fahrtantritt persönlich zwischen Fahrer und Mitfahrer zu vereinbaren. Im Prinzip ist alles nur Verhandlungssache. Auf der Webseite steht ein Fahrpreisrechner zur Verfügung. Keine Angaben Die Benutzung von RideShare ist gratis. Wer in einer Fahrgemeinschaft mitfährt, sollte der Fahrerin oder dem Fahrer einen Fahrkostenbeitrag bezahlen. RideShare macht einen distanzabhängigen Vorschlag für dessen Höhe. Der Betrag wird unter den Beteiligten direkt beglichen.

53 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 53 Marktposition In den Stunden- und Kilometertarifen ist alles enthalten: Treibstoff, Service, Reparaturen, Schweizer Autobahnvignette, Haftpflicht-, Vollkasko-, Insassenversicherung und Motorfahrzeugsteuer, Parkplatzmiete und MWST. Mit einem Marktanteil von 17.4% am Carsharing- Keine Angaben Keine Angaben und Car-Rental-Marktsegment ist die Mobility Genossenschaft ein schweizweit führender Autovermieter. Im Bereich automatisierte Autovermietung ist Mobility in der Schweiz und in Europa die Nummer Mitglieder in der Schweiz Keine Angaben 189 registrierte Benutzer Grösse von Community Registrierung Ja (Name, Adresse, Geburtsdatum, Einschicken Ja (Vor- und Nachname, Strasse, Plz, Maila- Ja (Mobiltelefonnummer) erforderlich? von Fahrzeugausweis) dresse, Telefonnummer) Smartphone-App Ja (nur für IPhone) Nein Nein Sicherheitsmassnahmen - Versicherung Als Mobility-Kunde sind Sie im Schadenfall rundum versichert: Haftpflicht-, Kaskound Insassenversicherung. - Höhe Selbstbehalt - Der Selbstbehalt beträgt max. CHF 2' Mit der Haftungsreduktion können Sie den Selbstbehalt auf einen Maximalbetrag von CHF reduzieren. Für Neu- und Junglenker gibt es Zuschläge. Allgemeine Verhaltensregeln Pendlernetz Schweiz bietet seine Dienste im scheinbar anonymen WorldWideWeb an. Aber hinter jedem Gesuch und Angebot stehen wirkliche Menschen. Um mögliche Schwierigkeiten und Missverständnisse zu vermeiden, gibt es einige sehr einfache Regeln, die die Zusammenarbeit vereinfachen: - Gegenseitige Abstimmung ist alles. Reden Sie miteinander. - Verabreden Sie zu Anfang vielleicht eine Probezeit um sich besser kennen zu lernen. - Neue Abläufe müssen sich einspielen. Seien Sie daher auf Pünktlichkeit bedacht. - Sorgen Sie für eine gute gegenseitige Erreichbarkeit, vor allem am Arbeitsplatz. - Informieren Sie sich gegenseitig sofort über unvorhergesehene Terminprobleme. - Vereinbaren Sie konkrete Wartezeigen beim Abholen. - Achten Sie als Fahrer auf die Betriebssicherheit Ihres Autos. - Alkohol ist für den Fahrer selbstverständlich tabu, auch in geringen Mengen. - Wildes Rasen schafft kein Vertrauen. Achten Sie auf eine angemessene Ge- Ihre Fahrtwünsche und persönlichen Daten werden nur verschlüsselt über das Internet übertragen. Wir verpflichten uns, Ihre Daten ausschliesslich für die Zwecke von RideShare zu verwenden. Erst wenn wir zu Ihrem Fahrtwunsch einen passenden anderen Fahrtwunsch gefunden haben, geben wir die dafür notwendigen Daten zur Kontaktaufnahme ausschliesslich an die passende Person weiter. Dank der gesetzlich vorgeschriebenen Registrierung der Mobiltelefone sind die Beteiligten einer vermittelten Fahrt jederzeit identifizierbar. Wir stellen sicher, dass sich niemand mit falscher Mobiltelefon-Nummer bei RideShare anmelden und Fahrtwünsche erfassen kann. Damit haben Sie die Sicherheit, Ihre Fahrpartnerin oder Ihren Fahrpartner falls erforderlich auch nachträglich belangen zu können. Wir bewahren die Daten zu den vermittelten Fahrten während drei Monaten über die Zeit der Fahrt hinaus auf, um den Vorfall rekonstruieren zu können. Danach werden die Daten nur noch in der erwähnten Form für Auswertungen und Befragungen verwendet und anschliessend vollständig gelöscht.

54 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 54 Besonderes - Kombiangebot mit ZVV-NetzPass möglich - Zusatzangebot: Car Rental (Carsharing im Ausland, weitere Distanzen, Fahrzeuge für besondere Anlässe (Bsp. Luxusfahrzeuge, Zügelwagen ) Kontakt Martin Buske Mobilitätsexperte Quellen (eigene Darstellung) Tabelle 22 adt/in-zuerich-wirds-eng-fuer-mobility- /s/ /index.html schwindigkeit. - Beachten Sie bitte auch Tipps zu Rechtsund Versicherungsfragen. Möglichkeit, CO 2-Erspranis auszurechnen - Eignet sich besonders für Anlässe (Bsp. Sportevents) - Gemeinden (Abfahrts- und Zielort) müssen Mitglied sein Fax:+49 (0) Konkurrenz-Analyse Mitfahrgelegenheit.ch, Mitfahrzentrale.de, Nez Rouge Mitfahrgelegenheit.ch Mitfahrzentrale.de KLICKEN. FAHREN. SPAREN We travel together Produkt / Angebot mitfahrgelegenheit.ch ist die grösste Mitfahrzentrale im Internet zur Vermittlung von Mitfahrgelegenheiten in der Schweiz und Europa. Philosophie Mitfahrgelegenheit in Schweiz und ganz Europa mitfahrgelegenheit.ch ist eine 2008 gestartete Schwesterplattform von mitfahrgelegenheit.de (Europas grösste online Mitfahrzentrale, gegründet 2001), der unabhängigen und provisionsfreien Plattform für Mitfahrgelegenheiten. Wir führen Menschen mit und ohne Auto zusammen und unterstützen sie dabei, gemeinsame Fahrten zu organisieren. Bis heute haben wir millionenfach dafür ge- Mitfahrzentrale.de vermittelt seit 1998 europaweit Fahrgemeinschaften für Sie. Mehr als Mitfahrer finden hier aktuelle Mitfahrgelegenheiten. Nutzen auch Sie den Service von Mitfahrzentrale.de und sparen Sie Geld beim Pendeln! Jetzt einfach hier eine Mitfahrgelegenheit suchen oder kostenlos eine Fahrgemeinschaft inserieren. Keine Angaben - von KlimarApps CH unterstützt Keine Angaben Nez Rouge Nez Rouge ist eine Präventionskampagne und hat zum Ziel, die breite Bevölkerung auf die Gefahren und Risiken beim Lenken eines Fahrzeuges in fahruntüchtigem Zustand zu sensibilisieren und erlaubt damit das Vermeiden von Unfällen. Nez Rouge hat sich für eine Arbeit direkt bei den Leuten, mit einem persönlichen Kontakt, entschieden (Rückfahrservice). Während der letzten Aktion Nez Rouge haben sich über 7'000 Freiwillige engagiert. Sie sind das ganze Jahr hindurch Botschafter des Leitmotivs: "Drink or drive". Keine Angaben

55 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 55 Preis Marktposition Grösse von Community Registrierung erforderlich? Smartphone-App sorgt, dass Strassen leerer und Autos voller werden. Zusätzlich bieten wir günstige Mitfahrgelegenheiten in Bussen und Bahnen und manchmal sogar in Weihnachtstrucks und Flugzeugen. Die endgültigen Kosten sind vor Fahrtantritt persönlich zwischen Fahrer und Mitfahrer zu vereinbaren. Im Prinzip ist alles nur Verhandlungssache. Als Verbrauch wird i.d.r. ein Mindestverbrauch von 10l/100km zugrunde gelegt. Der unten dargestellte Preis soll Ihnen einen Anhaltspunkt geben, in welcher Höhe sich der Gratis (oft wird ein symbolischer Beitrag gezahlt) Anteil der Mitfahrer an den Fahrtkosten unserer Meinung nach bewegen soll. Unser Fahrpreisrechner berechnet automatisch die CO2-Ersparnis, die vom Verbrauch, der Wegstrecke und der Anzahl der Mitfahrer Zugrunde gelegte Formel: Spritkosten + 10 % abhängt. durch Anzahl der Personen im Auto. Führender Anbieter in Bereich Mitfahrgelegenheit Keine Angaben Präventionsaktion, die 87% der Bevölkerung in der Schweiz bekannt ist registrierte Nutzer in ganz Europa Ungefähr registrierte Benutzer Präventionsaktion, die seit '556 Personen sicher nach Hause gefahren hat. Ja (Name, Adresse, Mailadresse, Telefonnummer, Ja (Vor- und Nachname, Rufnummer, Maila- Nein Natelnummer) dresse) Ja (für iphone) Nein Kostenlose App für iphone, ipod touch und ipad Sicherheitsmassnahmen Möglichkeiten: - Fahrten suchen bzw. Mitfahrer finden - Geolokalisierung: ortet den Nutzer und wählt automatisch die nächstgelegene Stadt aus unserer Städteliste - Favoriten: speichert die fünf beliebtesten Abfahrtsorte - höchste Erfolgswahrscheinlichkeit: mitfahrgelegenheit.ch vermittelt mit Abstand die meisten Fahrten - leicht zu bedienen Schwarze Liste, Registrierung, Kommentarmöglichkeit Mitfahrzentrale.de bemüht sich durch verschiedene Angebote, die Sicherheit für seine Nutzer zu erhöhen. Ein wichtiger Baustein ist der Service des geprüften Nutzer. Geprüfte Nutzer sind Mitfahrzentrale.de-Mitglieder, deren Daten auf ihre Richtigkeit überprüft wurden und sind an einem Symbol in Form eines Sicherheitsschlosses in ihren Inseraten erkennbar. Damit Keine Angaben

56 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 56 ein Mitglied als geprüftes Mitglied registriert werden kann, muss es Mitfahrzentrale.de entweder eine Kopie seines Personalausweises zuschicken oder am Buchungssystem teilgenommen haben. Um eine Fahrt sicherer zu gestalten, können Sie folgende Grundregeln beachten: - Merken Sie sich bitte die Fahrtnummer Ihrer Fahrt. Anhand der Ziffernfolge kann diese den Fahrten der jeweiligen Mitglieder zugeordnet werden. Mitfahrzentrale.de liegt die Rufnummer, Anschrift und IP- Adresse des (Mit-) Fahrers vor. - Wenn möglich, nehmen Sie im Vorfeld der Fahrt per Telefon Kontakt zu Ihren (Mit- )Fahrern auf. Machen Sie alle wichtigen Punkte, wie Treffpunkt, Zielort, Uhrzeit und Kosten im Vorfeld der Fahrt aus. - Notieren Sie sich bitte den Namen des Fahrers mit Kontaktdaten wie Mailadresse und Telefonnummer. Bitten Sie Ihr Gegenüber um seine Personalausweisnummer und ggf. um das Autokennzeichen. Hinterlegen Sie die Angaben bei Verwandten/Freunden. Lassen Sie sich vor Fahrtantritt den Personalausweis des Fahrers/der Mitfahrer zeigen und gleichen Sie die Daten mit den Angaben ab. - Informieren Sie sich über die Länge der Reise und teilen Sie Ihre ungefähre Ankunftszeit einer Person am Zielort mit. Informieren Sie diese Person über eventuelle Verzögerungen z.b. durch Stau oder Pannen. - Halten Sie Ihr Mobiltelefon aufgeladen in Ihrer Nähe.

57 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 57 Besonderes Premium Mitglieder (kostenpflichtig), Klicken. Fahren. Sparen. Kostengünstig, Mitfahrzentrale für Firmen Premium Mitgliedschaft (kostenpflichtig), Fahrgelegenheit zu Festivals (nur Deutschland), Newsletter - Nur mit Anmeldung - Eine Aktion, die vom Kreis der in der Prävention tätigen Organisationen wie folgt unterstützt wird: bfu - Beratungsstelle für Unfallverhütung / Bundesamt für Gesundheit (BAG), Vekehrssicherheitsrat (VSR), Sucht Info Schweiz, usw. - Eine Präventionsaktion, die von grossen Unternehmen unterstützt wird: Shell (Switzerland) AG / Planzer Transport AG / Swisscom (Schweiz) AG / Helvetia- Versicherungen. Kontakt Keine Angaben Unseren Support erreichen Sie zwischen 10:00 und 18:00 Uhr von Mo-Fr. über folgende Kontaktdaten: Telefon: 01805/ Fax: 01805/ Kontaktformular auf Webseite Stiftung Nez Rouge Postfach Delémont Tel Fax Quellen (eigene Darstellung) Tabelle 23 Konkurrenz-Analyse AnachB, Autostopp.net, Karzoo.ch AnachB Der Schweizer Fahrmarkt Produkt / Angebot Internet- Fahrgemeinschaftenseite in der Schweiz, Deutschland und Österreich. Autostopp.net We bring europe together Mitfahrportal für 35 Länder Europas / Drei Probleme: Umwelt schützen Die Verschmutzung unserer Umwelt schreitet trotz gestiegenem Umweltbewusstsein und trotz Klimaprogrammen stetig voran. Jede vermiedene Einzelfahrt reduziert den Ausstoss an CO2 und trägt dadurch zur Verbesserung unserer Luft und unseres Lebensraumes bei. Geld sparen Die steigenden Benzinpreise lassen dem mobilen Menschen immer weniger Geld in seiner Geldbörse. Mit Fahrgemeinschaften können einerseits die Fahrer ihre Fahrtkosten durch Beiträge von Mitfahrern reduzieren. Andererseits können Mitfahrer den hohen Kosten von alternativen Verkehrsmitteln ausweichen. Karzoo.ch Mitfahrzentrale Schweiz Karzoo ist das erste europäische Portal für Mitfahrgelegenheiten. Miteinander fahren - kostensparend, umweltbewusst und in einer benutzerfreundlichen Form.

58 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 58 Neue Menschen kennen lernen Die immer stärker werdende Virtualisierung unserer Gesellschaft durch das Internet steigert die Einsamkeit vieler Mitmenschen. Wir alle kennen Weblogs, Foren oder Chatrooms, schreiben unserem Büronachbarn s um uns zum Mittagessen zu verabreden, aber das direkte Gespräch kommt immer mehr zu kurz. In einer Fahrgemeinschaft kann man wieder Face to Face Gespräche führen und sich direkt mit Menschen und nicht mit Computern austauschen. Philosophie Keine Angaben weniger Luftverschmutzung - mehr Ersparnis - mehr Kommunikation Die Idee der Mitfahrbörse ist keine Neue. Nur war sie selten so notwendig wie heute. Immer mehr Menschen werden immer mobiler und verbrauchen dementsprechend viele Ressourcen. Ein Blick auf unsere Strassen reicht, um zu zeigen, dass viele Autositze in privaten PKW leer durch die Landschaft kutschiert werden. Es ist erwiesen, dass Fahrgemeinschaften helfen CO2 Emissionen einzudämmen. So erzeugt zum Beispiel eine 300 km lange Fahrt ca. 30 kg CO2 Emissionen pro PKW. Die einfache Rechnung lautet: mehr Personen pro Auto = weniger Autos = weniger Luftverschmutzung Eine weitere Komponente ist die Kostenteilung. In Zeiten von hohen Rohstoffpreisen und steigenden Belastungen bleibt immer weniger Geld in den Taschen der Menschen übrig. Aber kein Mensch will oder kann etwas von seiner gewonnen Mobilität zurückgeben. Egal ob es sich um die persönliche Freiheit einer Reise oder um die wirtschaftliche Notwendigkeit eines Pendlers handelt. Was liegt näher als die vorhanden Möglichkeiten optimal auszunutzen und so zwischen allen Beteiligten eine win-win Situation zu schaffen. Auch hier gilt die einfache Gleichung: mehr Personen pro Auto = weniger Euro pro Kilome- Keine Angaben

59 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 59 Preis Der unten dargestellte Preis soll Ihnen einen Anhaltspunkt geben, in welcher Höhe sich der Anteil der Mitfahrer an den Fahrtkosten unserer Meinung nach bewegen soll. Allerdings sollte der Preis eine reine Unkostenpauschale für Benzin, Autobahngebühren und sonstige direkte Reisekosten sein und liegt grundsätzlich im Ermessen des Fahrers, der freie Plätze anbietet. Die Kostenbeteiligung stellt lediglich eine "Empfehlung" dar und ist selbstverständlich eine Verhandlungssache. ter = mehr Ersparnis für den Einzelnen Last, but not least zählt noch die zwischenmenschlichen Komponente - die Kommunikation. Obwohl sich die Beteiligten über eine Online-Plattform kennen lernen, wird diese virtuelle Ebene schnell verlassen und ein echter Kontakt folgt. So können Fahrgemeinschaften das oft beschriebene Problem der virtuellen Vereinsamung zwar nicht beheben, aber zumindest für einige schöne Begegnungen auf einer Reise oder eine lange Zweckgemeinschaft auf dem Weg zur Arbeit sorgen. Das heisst unterm Strich: mehr Personen pro Auto = mehr Kommunikation Prinzipiell ist der Beitrag Verhandlungssache. Grundsätzlich sollte es sich dabei um einen Beitrag zum Benzinverbrauch handeln. Die Höhe des Beitrags hängt aber sicher auch von der Strecke und von der Anzahl der weiteren Mitfahrer ab. Als Faustregel gilt: 0,05 EUR pro Kilometer für die Berechnung des Fahrkostenbeitrags verwenden. In Österreich ist dieser Betrag auch jener, der vom Finanzamt als Kostenersatz für Beifahrer akzeptiert wird. Wird dieser Betrag überschritten, gilt die Fahrt prinzipiell als entgeltlich und bedürfte sogar einer Taxikonzession. In Deutschland gibt es dieses Problem nicht, da hier Fahrgemeinschaften explizit vom sogenannten Gelegenheitsverkehrsgesetz ausgenommen sind. - Kosten im Zusammenhang mit Mitfahrgemeinschaften - Die Bezahlung der Kosten unter den Teilnehmern der Fahrgemeinschaft ist vor der Abfahrt zu vereinbaren und abzuwickeln. - Karzoo stellt einen Kostenrechner auf dieser Seite bereit. Diese Kostenkalkulationen stellen in keiner Weise eine Verpflichtung für die Teilnehmer dar, diese sind frei in der Festlegung ihrer Tarife. Karzoo rät jedoch dazu, die Kosten so zu halten, dass sie die effektiv anfallenden Kosten nicht übersteigen. Die Kalkulationen seitens Karzoo können in keinem Fall als Basis dienen für kommerzielle Aktivitäten im Zusammenhang mit Mitfahrgmeinschaften, in welcher Form auch immer. - Jede die effektiven Kosten übersteigende Bezahlung ist der Versicherungsgesellschaft des Fahrzeugeigentümers mitzuteilen, dies, um jegliche spätere Schwierigkeit zu verhindern, besonders im Falle eines Unfalls auf der Strasse. Marktposition Keine Angaben Keine Angaben Keine Angaben Grösse von Keine Angaben User europaweit Keine Angaben Community Registrierung erforderlich? Keine Registrierung nötig Ja (Vor- und Nachname, Geburtsdatum) Ja (Vor- und Nachname, Mailadresse, Telefonnummer, Geschlecht, Sprachkenntnisse, (optional: Adresse, Personaldaten, Autodaten))

60 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 60 Smartphone-App Nein Nein Nein Sicherheitsmassnahmen Keine Angaben Prinzipiell ist das Autostoppen via Internet um Keine Angaben einiges sicherer, als wenn Du Dich lediglich auf die Strasse stellst und den Daumen raushältst. Trotzdem kann man einige Punkte beachten, die die Sicherheit noch erhöhen. - Unbedingt vor der Fahrt mit dem Fahrer telefonieren. Über ein Telefonat erhält man einen Eindruck davon, wie der potenzielle Fahrer ist. - Ruf Du (zumindest 1 Mal) Deinen Fahrer an. Damit kannst Du sichergehen, dass die inserierte oder via mitgeteilte Mobilnummer auch die richtige ist. - Gib jemandem Dritten Bescheid über Deine Fahrt als Mitfahrer. Informier diesen Dritten über Deine voraussichtlichen Fahrtdaten (Abfahrtszeit, Strecke, ungefähre Ankunftszeit). Am besten, Du gibst auch die Mobilnummern Deines Fahrers an diesen Dritten weiter. - Mach Dir keinen Treffpunkt aus, der in einer sehr sehr stillen Ecke unserer schönen Erde ist. Als Treffpunkt mit den Fahrern haben sich Bahnhöfe, Tankstellen oder Autobahnraststätten bisher bewährt. - Solltest Du jemandem Dein Mitfahren versprochen haben, über sämtliche Details seid Ihr Euch einig geworden und Du hattest beim Telefonat ein gutes Gefühl, dann zöger trotzdem nicht, bei ihm/ihr NICHT einzusteigen, wenn beim ersten "Sehen" dieser gute Eindruck weg ist. Sicherheit geht vor Besonderes Keine Besonderheiten Newsletter - Veranstaltungsübersicht: Finden Sie die besten Veranstaltungen Europas - und reservieren Sie sich online Ihre Tickets. - Werkzeuge: Nutzen Sie unsere Rechner zur Kalkulation Ihrer CO2-Emissionen - aber auch um herauszufinden, wie viel Sie dank Mitfahrgemeinschaften einsparen können. Informieren Sie sich online über die aktuellen Treibstoffpreise.

61 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 61 Kontakt autostopp.net Ing. Mag. Ludwig Hofmann Wald 25 A 5102 Anthering Internet: office(at)autostopp.net Quellen (eigene Darstellung) Tabelle 24 Konkurrenz-Analyse e-carsharing.ch, Compatir.ch, Transpool.ch Produkt / Angebot e-carsharing.ch Sparen Sie beim Fahren Carsharing heisst: Gemeinsam in ein Auto zu steigen um zusammen zur Arbeit, an eine Veranstaltung oder woandershin zu fahren. Compatir.ch Netzwerk von Städten, Unternehmen und Organismen, welche die Dienstleistungen von Compartir Coche unterstützen - weltweit - Interessante Artikel zur Umwelt: Finden Sie hier umfangreiche Informationen zu interessanten Umweltthemen. - Stellenangebote: Finden Sie Ihren Traumjob mit Moovijob. Karzoo führt Sie hin. - Blog: Besuchen Sie unseren Blog- Bereich, er enthält eine Fülle von Beiträgen zu Umwelt-Themen und zu den Features von Karzoo. - Firmenlösungen 4a, Bd. Grande Duchesse Charlotte L-1330 Luxembourg Tel: (+352) Fax: (+352) Ust.Nr LU: Transpool.ch Transpool hilft Ihnen, die freien Plätze in Ihrem Fahrzeug zu füllen oder eine Mitfahrgelegenheit zu finden. Unsere Webseite bietet Ihnen: einen kostenlosen Service, eine Sparmöglichkeit bei den Fahrkosten, einen Beitrag zur Reduzierung der Umweltverschmutzung, eine Gemeinschaft von Mitfahrern. Mithilfe von Compartir.org können Sie andere Menschen finden, die ebenso wie Sie ihre Fahrt mit jemandem teilen wollen. Diese Mitfahrzentrale basiert auf der Zusammenarbeit von Orten, Unternehmen und Institutionen, die Bestandteil eines Netzwerks sind und die Ihnen diesen Service völlig kostenlos anbieten. Philosophie Keine Angaben Wenn Ihre Einrichtung (Stadt, Unternehmen, Gewerbepark, Universität ) daran interessiert ist, dem Netzwerk der Städte und Einrichtungen beizutreten, die die Nutzung von Mitfahrgelegenheiten fördern, bieten sich Ihnen folgende Vorteile: - Förderung der vernünftigen Nutzung des Autos Machen Sie mit! Transpool ist kostenlos und jeder kann mitmachen. Keine Angaben

62 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 62 Preis Grösse von Community Registrierung erforderlich? - Geringere Luftverschmutzung und Lärmbelastung - Bessere Nutzung des öffentlichen Raums - Einsparung von Kraftstoff sowie Kostenteilung Melden Sie sich an und wir setzen uns umgehend mit Ihnen in Verbindung. Unser Vorschlag: Fahrkosten teilen: [Autobahngebühr Keine Angaben Keine Angaben und Treibstoff] / [Anzahl Personen im Fahrzeug] Unser Kostenrechner befindet sich auf der Webseite und funktioniert wie folgt: - Rechnung des für die Strecke erforderlichen Treibstoffs abhängig vom jeweiligen Fahrzeugverbrauch - Rechnung des Treibstoffpreises abhängig vom Preis pro Liter - Teilung der Gesamtkosten durch die Anzahl Personen im Fahrzeug Keine Angaben Mitglieder Keine Angaben Ja (Geschlecht, Mailadresse, Natelnummer (falls SMS-Dienst gewünscht) Ja (Mailadresse, Vor- und Nachname, Stadt, Kommunikationssprache, Geschlecht, Geburtsjahr, Natelnummer) Ja (Mailadresse und später: Mobiltelefon, Wohnort, Geschlecht, Fahrzeugtyp, Führerschein, Autokennzeichen, Smartphone-App Nein Ja (nur iphone) Nein Sicherheitsmassnahmen Keine Angaben Keine Angaben Schwarz e Liste Besonderes Eco-Rechner, Suchfunktion für Mitfahrgelegenheit bei Veranstaltungen Weltweit Vor allem für Mitfahrgelegenheit in die Berge (Schnee- und Wetterbericht auf Seite etc.) Kontakt Kontaktformular auf Webseite Per Postalisch: Compartir S.L. C/. Gavatxons Terrassa Spanien Kontaktformular auf Webseite Quellen (eigene Darstellung)

63 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli Online-Umfrage Begründung der Probandenauswahl Tabelle 25 Begründung der Probandenauswahl Auswahl Begründung Studenten der Departemente Durch das interne -Verteilsystem der ZHAW waren diese Probanden Linguistik (L) und Engineering für die Autorin leicht zu erreichen. Die Studenten decken eher den jüngeren (T) der ZHAW Altersbereich der Zielgruppe ab (ca 16 bis 30 Jahre) und haben laut der Diskursanalyse oft wenig Geld und deshalb kein eigenes Auto. Die Diskursanalyse hat ausserdem ergeben, dass vor allem jüngere Menschen sehr affin auf ökologische Themen reagieren, weil sie eine Verantwortung gegenüber der Umwelt und nachkommenden Generationen verspüren. Webseite und Newsletter (Bluenews) von mbp deshalb sehr affin auf ökologische Themen. Sie decken eher den älteren Mbp-Interessierte haben das Ziel, CO 2-Emissionen zu senken und reagieren Altersbereich der Zielgruppe ab (ca 30 bis 50 Jahre). FB-Fanseite des VCS (Verkehrs-Club der Schweiz) (eigene Darstellung) Fragenkatalog Abbildung 8 Fragenkatalog Online-Umfrage Fans des VCS interessieren sich für Mobilität und regieren eher affin auf ökologische Themen. Sie decken eher den älteren Altersbereich der Zielgruppe ab (ca Jahre).

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69 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 69 (eigene Darstellung) Auswertung Online-Befragung Tabelle 26 Auswertung Online-Befragung Geschlecht Antwort Anzahl Prozent Weiblich % Männlich % Keine Antwort % Nicht beendet oder nicht gezeigt % Grafische Darstellung Alter Antwort Anzahl Prozent % % % % % % % % %

70 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 70 Grafische Darstellung Wie ist Ihre momentane Wohnsituation? Antwort Anzahl Prozent Urban % Ländlich % Voller ÖV-Anschluss (mit Nachtnetzverbindungen) % Eingeschränkter ÖV-Anschluss % (ohne/schlechte Nachtnetzverbindungen) Grafische Darstellung Ihre momentane Tätigkeit? Antwort Anzahl Prozent SchülerIn % StudentIn % berufstätig % Hausfrau/mann % Sonstiges: % - Berufsbegleitendes Studium (3) - Unternehmer (1) Keine Antwort % Nicht beendet oder nicht gezeigt %

71 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 71 Grafische Darstellung Besitzen Sie ein Smartphone? Antwort Anzahl Prozent Ja % Nein % Keine Antwort % Nicht beendet oder nicht gezeigt % Grafische Darstellung Aus welchem Hauptgrund besitzen Sie kein Smartphone? Antwort Anzahl Prozent Ich besitze noch ein herkömmliches % Gerät Ich besitze kein Handy % Aus Kostengründen % Sonstiges: % - Ich mag sie nicht - kein Bedarf (4) - Datenschutz - weil ich nicht noch technikabhängiger sein will als jetzt schon - Ich benutze ein herkömmliches Gerät - brauche kein Smartphone und spare. - hatte eins, ging defekt, dann wieder "back to the roots" Keine Antwort % Nicht beendet oder nicht gezeigt %

72 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 72 Grafische Darstellung Welches Betriebssystem hat Ihr Smartphone? Antwort Anzahl Prozent ios (iphone) % Android % Sonstiges: % - Windows Mobile (6) - Blackberry (2) - Symbian (9) - LG (1) - Samsung Bada (2) - Nokia (1) Keine Antwort % Nicht beendet oder nicht gezeigt % Grafische Darstellung Besietzen Sie einen Fahrausweis? Antwort Anzahl Prozent Ja % Nein % Grafische Darstellung

73 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 73 Besitzen Sie ein eigenes Auto? Antwort Anzahl Prozent Ja % Nein % Keine Antwort % Nicht beendet oder nicht gezeigt % Grafische Darstellung Ich besitze aus folgendem Hauptgrund kein eigenes Auto? Antwort Anzahl Prozent Kostengründe % Ökologische Gründe % Kein Nutzungsbedürfnis % Sonstiges: % - Kein Geld, da ich Vollzeitstudent bin Keine Antwort % Nicht beendet oder nicht gezeigt % Grafische Darstellung Welches Transportmittel benützen Sie am meisten? Antwort Anzahl Prozent Öffentliche Verkehrsmittel % Velo % Auto % Taxi % Sonstiges: % - Roller - Motorrad (2) - Inline Skates - Vespa Keine Antwort % Nicht beendet oder nicht gezeigt %

74 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 74 Grafische Darstellung Welche Medien konsumieren Sie regelmässig (2-3 Mal pro Woche)? Antwort Anzahl Prozent Zeitung % Magazine / Zeitschriften % Radio % TV % Internet % Sonstiges: % - Bücher - Online Dienste per Handy - Zeitungen über App Grafische Darstellung Auf welchen Plattformen halten Sie sich regelmässig (2-3 Mal pro Woche) auf? Antwort Anzahl Prozent FB % Twitter % Youtube % MySpace % keine % Sonstige: % - ron orp - moodle - identi.ca - reddit.com - XING (2) - tagesanzeiger - nzz.ch - Forrst, StackOverflow, GitHub - bildschirmarbeiter.com - alle genannten

75 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 75 Grafische Darstellung Wie wicht sind Ihnen folgende Faktoren bei einer Smartphone-Applikation? [Benutzerfreundlichkeit] Antwort Anzahl Prozent Sehr wichtig % Wichtig % Weniger wichtig % unwichtig % Keine Antwort % Nicht beendet oder nicht gezeigt % Grafische Darstellung Wie wicht sind Ihnen folgende Faktoren bei einer Smartphone-Applikation? [Kosten] Antwort Anzahl Prozent Sehr wichtig % Wichtig % Weniger wichtig % unwichtig % Keine Antwort % Nicht beendet oder nicht gezeigt % Grafische Darstellung Wie wicht sind Ihnen folgende Faktoren bei einer Smartphone-Applikation? [Design]

76 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 76 Antwort Anzahl Prozent Sehr wichtig % Wichtig % Weniger wichtig % unwichtig % Keine Antwort % Nicht beendet oder nicht gezeigt % Grafische Darstellung Wie wicht sind Ihnen folgende Faktoren bei einer Smartphone-Applikation? [Alltagsnutzen] Antwort Anzahl Prozent Sehr wichtig % Wichtig % Weniger wichtig % unwichtig % Keine Antwort % Nicht beendet oder nicht gezeigt % Grafische Darstellung Wie erfahren Sie von neuen Applikationen? Antwort Anzahl Prozent Über Freunde % Bekomme (SMS/Mail) von Betreiber % Werbung (TV, Print, Radio etc.) % App-Market % Andere Webseiten (Bsp. Webandroid.de) % Sonstiges: % - Berichte in den Medien - google suche - Twitter, Entwickler-Blogs wie 37signals.com/svn - Internet allgemein (2) - Top-Listen im App Store

77 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 77 - Werbe-Plakate - meistens gar nicht Grafische Darstellung Würden Sie persönlich die Smartphone-Applikation Daily Connect nutzen? Antwort Anzahl Prozent Ja % Nein % Keine Antwort % Nicht beendet oder nicht gezeigt % Grafische Darstellung Aus welchen Hauptgründen würden Sie das Angebot nutzen? Antwort Anzahl Prozent Senkung von CO2-Emissionen % Kosten sparen % Freiheit/Mobilität % Zeitgründe % Sonstiges: % - Interessante Art zu reisen - Interessantes Experiment - Neugierde - Trunkenheit - Bin sehbehindert und kann nicht selber Autofahren - Alle genannten Gründe - Bekanntschaften Keine Antwort % Nicht beendet oder nicht gezeigt %

78 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 78 Grafische Darstellung Wieso würden Sie das Angebot nicht nutzen? Antwort Anzahl Prozent Kein Bedarf % Möchte mich nicht registrieren % Würde mich zu unsicher fühlen % Benutze bereits eine andere App % mit ähnlichen Funktionen Sonstiges: % - Habe Mobility und jederzeit ein Auto verfügbar, fast egal wo ich bin - zu grosse abhängigkeit - habe ein GA - Wäre mir zuwenig verlässlich (bezüglich Angeboten zum Mitfahren) Keine Antwort % Nicht beendet oder nicht gezeigt % Grafische Darstellung Würden Sie jemanden mitfahren lassen? Antwort Anzahl Prozent Ja % Nein % Keine Antwort % Nicht beendet oder nicht gezeigt %

79 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 79 Grafische Darstellung Wieso würden Sie jemanden mitfahren lassen? Antwort Anzahl Prozent Um Kosten zu sparen % Soziale Kontakte % Für eine bessere CO2-Bilanz pro % Kopf Sonstiges: % - Spassfaktor - weil ich selbst auch mitfahren möchte - Neugierde - alle oben genannten - Gutes Gewissen - Hilfsbereitschaft Keine Antwort % Nicht beendet oder nicht gezeigt % Grafische Darstellung In welchen Situationen würden Sie das Angebot nutzen? Antwort Anzahl Prozent Zug verpasst % Transport von grossem Material % Aus Spass % Keine Nachtnetzverbindung % Sonstiges: % - schnellere Verbindung von A -> B - umständlich mit ÖV - weite Strecken - Für grössere Distanzen - unerwarteter Termin, Ort ist nicht gut erreichbar - Fehlende Zugverbindung (3)

80 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 80 - Schneller als Zug - ev. Schneller - Neugierde - benutze mitfahrgelegenheit bereits für lange Strecken (Schweiz-Deutschland) - Zeitdruck - Kosten - Machbarkeit Grafische Darstellung Würden Ihnen folgende Sicherheitsmassnahmen genügen? (Registrierung, GPS-Überwachung während der Fahrt, Bewertungsmöglichkeit) Antwort Anzahl Prozent Ja % Nein % Keine Antwort % Nicht beendet oder nicht gezeigt % Grafische Darstellung Welche Sicherheitsmassnahmen müsste die App ausserdem noch haben? Antwort Anzahl Prozent Antwort: % - Verifizierung der Personenangaben über die AHV-Nummer oder ein anderes Zertifikat - keine ahnung (2) - Zwingend nur einmal registrierbar, sprich über Telefonnummer - optionale Einschränkung auf Leute, die wenige Grade im Social Graph von mir entfernt sind

81 Bachelor-Diplomarbeit Daniela Staubli 81 - Gekennzeichnetes Fahrzeug, Leumundsprüfung Keine Antwort % Nicht beendet oder nicht gezeigt % Grafische Darstellung (eigene Darstellung) 7.10 Framework of Message Design Diskursanalyse (Copy Points fett markiert) Tabelle 27 Diskursanalyse Diskurselemente Wissensrelevanz Einstellungsrelevanz Handlungsrelevanz Problematisierte Themen (Fakten, Ereignisse, Objekte, Akteure, Konzepte) Fakten: Kundenbedürfnis vorhanden (Carsharing ist im Trend (Zukunft Mobilität 2011)), junge Leute haben oft wenig Geld und können sich deshalb kein eigenes Auto leisten (Livenet 2009) (Tages Anzeiger online 2011c), Leute wünschen weniger Verkehr (20 Minuten online 2011a)); Reduktion von CO 2 -Emissionen ist unabdingbar (Umweltbewusstsein bei Jugend im Trend, man entscheidet jetzt über die eigene Zukunft (Beobachter 2010) (NZZ 2011a/b)); wir müssen Verantwortung übernehmen (Ignoranz 2011a/b) (Schweizer Fernsehen 2011); bewussterer und ökologischeren Lebensstil ist im Trend (Ignoranz 2011c) (TA 2011a); immer mehr Personen haben ein Smartphone (Nachfrage nach neuen Apps ist da) (St. Galler Tagblatt 2011); Tablet-Computer sind im Kommen (TA 2011d) (auch hier: Nachfrage nach neuen Apps gross und steigend (20 Minuten online 2011d/e/f/g/h)); das Freiheits- und Mobilitätsbedürfnis der Jugend ist gross (Credit Suisse 2010) Fakten: Die meisten CO 2- Emissionen sind menschlichen Ursprungs (WWF 2011) (Bundesamt für Verkehr 2011); globales Phänomen, welches uns alle betrifft; bestehendes Kundenbedürfnis, das weiter zunehmen wird (überfüllte Züge (SBB 2011) und Strassen (ECOPOP 2011) (Schweizerzeit 2011)); Menschheit soll Verantwortung gegenüber Umwelt und nächster Generation tragen (Wir entscheiden jetzt über die Umweltsituation in der Zukunft (Ignoranz 2011a/b) (Schweizer Fernsehen 2011)) Akteure: Jede und Jeder kann etwas tun und gleichzeitig vom Angebot von DC profitieren; Wir alle tragen Verantwortung ((Ignoranz 2011a/b) (Schweizer Fernsehen 2011) (WWF 2011)) Fakten: Bedrohliche Umweltkatastrophen (Klimawandel bekämpfen (2009a), die immer häufiger und massiver vorkommen, ausgelöst durch zu hohe/steigende CO 2 - Emissionen (Ignoranz 2011b); die Zukunft kommender Generationen ist bedroht (CO2- Infos 2011) (CO2 Ausstoss 2011) (Klimaportal 2011); Winter mit geringem Schneefall, steigende Klimaextreme (heisse Sommer, kalte Winter) Akteure: Jede und Jeder muss jetzt reagieren um die Situation in Zukunft zu verbessern Jede und Jeder soll profitieren können Ereignisse: Flutkatastrophe in Mitteleuropa im Jahr 2002, Hitzewelle im Jahr 2003 (Volker Quaschning 2011); Dürren, Überschwemmungen, Stürme (Klimawandel bekämpfen 2009b), Artensterben, Lawinen- und Steinrutsche (Globalisierungs- Fakten 2011), Winter mit

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