QAA Raumgerät für Kesselregelungen mit OpenTherm-Schnittstelle Basisdokumentation. Siemens Building Technologies Landis & Staefa Division

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1 QAA Raumgerät für Kesselregelungen mit OpenTherm-Schnittstelle Basisdokumentation Ausgabe 1.1 Geräteserie A CE1P2284de Siemens Building Technologies Landis & Staefa Division

2 2/68 Landis & Staefa Division

3 Inhaltsverzeichnis 1 Übersicht Merkmale Sortiment Einsatzgebiet Hinweise zur Produktehaftpflicht Hinweise zur Umweltverträglichkeit Handhabung Projektierung Montage Elektrische Installation Bedienung Kommunikation mit der Kesselregelung Parametrierung Endbenutzer Übersicht der Endbenutzer-Parameter Parametrierung Heizungsfachmann Übersicht der Heizungsfachmann-Parameter Parametrierung OEM Übersicht der OEM-Parameter Inbetriebsetzung Betriebsstörungen Endbenutzer-Einstellungen...21 Bedieneroberfläche Heizkreis-Betriebsarten Brauchwasser-Betriebsart Präsenztaste Info-Taste...22 Uhrzeit Uhrzeit, Datum und Jahr...23 Sollwerte Raumtemperatur-Nennsollwert Raumtemperatur-Reduziertsollwert Raumtemperatur-Frostschutzsollwert (TRF) Brauchwassertemperatur-Nennsollwert...25 Zeitschaltprogramme HK1 und HK2 und BW Wochentag-Vorwahl Schaltzeiten...28 Ferien Ferieneinstellung Heizkreisbetriebsniveau während Ferien...29 Allgemein Standard-Zeitschaltprogramme Sommer/Winter-Umschalttemperatur Sprache Fehleranzeige Wartungsanzeige Heizungsfachmann-Einstellungen...33 Servicewerte...33 Landis & Staefa Division Inhaltsverzeichnis /68

4 4.1 Aktuelle Raumtemperatur-Sollwerte Gedämpfte Aussentemperatur Gemischte Aussentemperatur Brauchwassertemperatur-Istwert Durchflussmenge BW Kesselrücklauftemperatur-Istwert Abgastemperatur-Istwert Solarkollektortemperatur-Istwert Solarspeichertemperatur-Istwert OpenTherm Modus Raumheizung Heizkennlinien-Steilheit Vorlauftemperatur-Minimal- und Maximalbegrenzung HK1 und HK Parallelverschiebung Heizkennlinie HK1/HK Gebäudebauweise Raumtemperatur-Einfluss Raum-Schaltdifferenz Heizkennlinien-Adaption Maximale Vorverlegungszeit für die Einschaltzeitoptimierung Maximale Vorverlegungszeit für die Ausschaltzeitoptimierung Brauchwasser Brauchwassertemperatur-Reduziertsollwert Freigabe der Brauchwasserladung Legionellenfunktion Brauchwasser-Betriebsartschalter Allgemein Bediensperre Uhrzeitmaster Umschaltung Winterzeit Sommerzeit Umschaltung Sommerzeit Winterzeit OEM-Einstellungen Raumheizung OEM Raumtemperatur-Sollwertmaximum (TRwMax) und Sollwertminimum (TRwMin) Raumtemperatur-Einflussfaktor (KORR) Schnellabsenkungs-Konstante (KON) Raumtemperatur-Sollwertüberhöhung (DTRSA) Anstiegsbegrenzung Vorlauf-Sollwert Raumtemperatur-Messwertkorrektur Brauchwasser-Einstellungen OEM Brauchwasser-Sollwertmaximum (TBWmax) Legionellenfunktions-Sollwert Servicefunktionen OEM Infoanzeige Frostwarnung Sperrung Sollwertknopf Wirkung Präsenztaste Softwareversion Funktionen Führungsarten Die Witterungsführung Die Witterungsführung mit Raumtemperatur-Einfluss /68 Siemens Building Technologies Basisdokumentation QAA CE1P2284de Landis & Staefa Division Inhaltsverzeichnis

5 6.1.3 Die Raumführung Tages-Heizgrenzenautomatik Ohne Raumtemperatur Einfluss Mit Raumtemperatur-Einfluss Schnellabsenkung mit Raumtemperatur-Einfluss Brauchwasser-Push Frostschutz Gebäudefrostschutz Kessel- und Brauchwasserfrostschutz Massbilder Technische Daten...63 Landis & Staefa Division Inhaltsverzeichnis /68

6 1 Übersicht Kurzbeschreibung QAA ist ein digitales, multifunktionales Raumgerät für ein oder zwei Heizkreise sowie Brauchwasser-Steuerung. Die Kesselregelung liefert die Aussentemperatur sowie verschiedene Informationen via die Kommunikations-Schnittstelle OpenTherm an das Raumgerät QAA Dieses wiederum berechnet aufgrund der Aussentemperatur, der Raumtemperatur und verschiedener Parameter die benötigten Vorlaufsollwerte für ein oder zwei Heizkreise und übermittelt diese an die Kesselregelung. Zusätzlich wird auch der Brauchwassersollwert an die Kesselregelung übermittelt. Mit den Optimierungsfunktionen kann eine Energieeinsparung ohne Komforteinbusse erreicht werden. Der dazu notwendige Raumtemperaturfühler ist im Gerät integriert. 1.1 Merkmale Bedienungsfunktionen Ergonomische und funktionsspezifisch unterteilte Bedieneinheiten (Bedienebenen) Klare Zuteilung der Grundfunktionen: Betriebsart, Sollwerteinstellung und Präsenztaste Verschiedene aktuelle Istwerte über die Info-Taste zugänglich Zusätzliche Funktionen lassen sich nach Öffnen eines Deckels programmieren Spezielle Servicebedienebene mit geschütztem Zugriff Jede Einstellung oder Veränderung wird angezeigt und damit quittiert Jahresuhr mit automatischer Sommer-/Winterzeit-Umschaltung Je ein Heizprogramm pro Heizkreis mit bis zu 3 Heizperioden pro Tag individuell wählbar Brauchwasserprogramm mit bis zu 3 Perioden pro Tag individuell wählbar Ferienprogramm Möglichkeit, die Heizprogramme und das Brauchwasserprogramm auf Standardwerte zurückzusetzen Programmiersperre (z.b. als Kindersicherung) Klartext-Anzeige in verschiedenen auswählbaren Sprachen Spezialmodus für die Parametrierung von Kesselregelungen von Siemens Funktionen Witterungsgeführte Vorlauftemperaturregelung mit Berücksichtigung der Gebäudedynamik Witterungsgeführte Vorlauftemperaturregelung mit Raumtemperatureinfluss Reine Raumtemperatur-Regelung Einstellbarer Einfluss der Raumtemperatur-Abweichung Ein- und Ausschaltzeitoptimierung, Schnellabsenkung ECO-Funktionen (Tagesheizgrenzenschalter, Sommer/Winter-Umstellautomatik) Raum-Schaltdifferenz zur Begrenzung der Raumtemperatur Einstellbare Vorlauftemperatur-Maximalbegrenzung (speziell für Bodenheizung) Anstiegsbegrenzung des Vorlauftemperatursollwertes Gebäudefrostschutz, Frostwarnung Brauchwasser-Steuerung mit Freigabe und Sollwertvorgabe für Kesselregler Legionellenfunktion Integrierte Jahresuhr mit einer Gangreserve von mindestens 12 Stunden Weitere Merkmale Gehäuse in modernem Design aus rezyklierbarem Kunststoff Kommunikation mit der Kesselregelung via OpenTherm-Schnittstelle Speisung ab OpenTherm-Bus 6/68 Landis & Staefa Division Übersicht

7 1.2 Sortiment Boiler Management Unit Premix-TOP Fremd-Kesselregelungen mit OpenTherm-Schnittstelle Raumgerät mit OpenTherm-Schnittstelle Montageclips für Ausschnittmontage LMU6x QAA AVS Einsatzgebiet Zielmarkt Die Raumgeräte sind für den Erstausrüstermarkt konzipiert. Sie werden direkt an den Kesselhersteller geliefert und erhöhen Funktionalität und Ausrüstungsgrad von Kleingasheizern mit bestückten Gasheizkesseln. Gebäude Eignet sich für alle Wohnbauten mit eigener Heizung wie: Einfamilien- und Zweifamilienhäuser Kleinere Mehrfamilienhäuser Ferienhäuser und Villen Heizungsanlagen Für alle gebräuchlichen Heizsysteme wie Radiator-, Konvektor-, Boden- und Deckenheizungen. Speziell geeignet für Heizungsanlagen mit Pumpenheizkreis. Verfügen Kesselregelungen über integrierte Mischerregelungen, so können auch Mischerheizkreise geregelt werden. Wärmeerzeuger Vorwiegend für: Heizkessel oder Gas-Wandtherme mit modulierendem Gasbrenner und Brennwerttechnik. Heizkessel oder Durchlauferhitzer mit integriertem Brauchwasserspeicher, die mit entsprechendem OpenTherm-Signal geregelt werden können. 1.4 Hinweise zur Produktehaftpflicht Die Geräte dürfen nur in gebäudetechnischen Anlagen und nur für die beschriebenen Anwendungen und Merkmale verwendet werden. Zur Verwendung der Geräte müssen alle Anforderungen eingehalten werden, die im Kapitel Technische Daten beschrieben sind. Die örtlichen Installationsvorschriften sind einzuhalten. 1.5 Hinweise zur Umweltverträglichkeit Entsorgungshinweis Das Gerät enthält elektrische und elektronische Komponenten und darf nicht als Haushaltsmüll entsorgt werden. Die örtlich gültige Gesetzgebung ist unbedingt zu beachten! Landis & Staefa Division Übersicht /68

8 2 Handhabung 2.1 Projektierung Montageort Im Hauptaufenthalts bzw. Referenzraum Der Montageort ist so zu wählen, dass der Fühler die Lufttemperatur im Raum möglichst unverfälscht messen kann und nicht durch Sonneneinstrahlung oder andere Wärme- bzw. Kältequellen beeinflusst wird. Montagehöhe ist ca. 1,5 m über dem Boden. Das Gerät passt auf die meisten handelsüblichen Unterputzdosen oder wird direkt an die Wand montiert. 2.2 Montage Montagebedingungen Wandmontage 1. Schritt Wand Kesselschaltfeld (Befestigung mit Montageclips) Das Gerät darf keinem Tropfwasser ausgesetzt sein Zulässige Umgebungstemperatur: C Klappen Sie unten das Gerät auf und entfernen Sie das Sockelgehäuse von der Gerätefront. 2284Z36a 2. Schritt Befestigen Sie das Sockelgehäuse mittels Schrauben an der Wand. 2284Z33a 8/68 Landis & Staefa Division Handhabung

9 3. Schritt Ziehen Sie das Buskabel durch die Öffnung des Sockelgehäuses und verdrahten Sie das Buskabel mit den Schraubklemmen. 2284Z34a 4. Schritt Fügen Sie die Gerätefront oben beim Sockelgehäuse ein und klappen Sie das Gerät unten zu. 2284Z35a Ausschnittmontage 1. Schritt Ziehen Sie das Buskabel durch die Öffnung des Sockelgehäuses und verdrahten Sie das Buskabel mit den Schraubklemmen. 2284Z37 2. Schritt Fügen Sie die Gerätefront oben beim Sockelgehäuse ein und klappen Sie das Gerät unten zu. 2284Z35a Landis & Staefa Division Handhabung /68

10 3. Schritt Schieben Sie das Gerät (ohne Anwendung von Gewalt) in die vorgesehene Öffnung. Hinweis: Keine Werkzeuge zum Einschieben verwenden. Sollte das Gerät nicht in die Öffnung passen, müssen Ausschnitt und Gehäuse kontrolliert werden. 2284Z15 4. Schritt Befestigen Sie die Montageclips (in der Regel 4 Stück) von innen her an die Gehäuserückseite. Sie rasten auf dem Gehäuseoberteil ein. 2284Z38 10/68 Landis & Staefa Division Handhabung

11 Ausschnittmasse Die Geräte sind mit einem Einbaumass von 92 x 92 mm hergestellt worden. Durch die Frontabmessung entsteht ein Rastermass von 96 mm. Die Montagemechanik ermöglicht es, die Geräte in Frontplatten mit unterschiedlicher Dicke einzubauen (1...3 mm) M Elektrische Installation Installationsvorschriften Für die Elektroinstallationen sind die lokalen Vorschriften zu beachten. Anschlussschaltplan Z COA COB OpenTherm Anschluss A (vertauschbar) OpenTherm Anschluss B (vertauschbar) ma max. Landis & Staefa Division Handhabung /68

12 2.4 Bedienung Bedienelemente Z Bedienebene 2. Bedienebene Legende Bedienelement Präsenztaste Nenntemperatur-Drehknopf Info-Taste LCD mit 2 Zeilen à 16 Zeichen und Balken für Betriebsartanzeige Heizkreisbetriebsart-Taste und zugehörige Symbole Brauchwasserbetriebsart-Taste mit zugehörigem Symbol Zeilenwahl-Tasten (Up und Down) Einstell-Tasten (Plus und Minus) Funktion Betriebsniveau-Umschaltung Raumtemperatursollwert-Einstellung Wechseln der Info-Anzeige Darstellung der Daten und Betriebsart Betriebsumstellung auf: Automatikbetrieb Dauerbetrieb Standby Brauchwasser Ein/Aus Wahl der Bedienzeile Verstellen der Einstellparameter 1. Bedienebene Bedienelemente 1 bis 4 2. Bedienebene Bedienelemente 5 bis 8. Sie sind erst nach Öffnen der Klappe zugänglich. Anzeige Das Raumgerät verfügt über zwei Anzeigeebenen: die Infoebene und die Parametrier-/Programmierebene. 12/68 Landis & Staefa Division Handhabung

13 Beispiele der Infoebene Grundanzeige: z Istwert der Raumtemperatur 2a Heizkreis-Betriebsniveau-Anzeige Nenn Reduziert Frostschutz 2a 2b 2c 3 2b 2c Flammenzustand (aktiviert, falls Flamme ein) Fehler-/Wartungshinweis (aktiviert, falls Fehler/Wartung ansteht) 3 Zeitbalken 4 Uhrzeit 5 Betriebsarten Heizkreis 6 Betriebsart Brauchwasser Anzeige des Betriebsniveaus, in diesem Fall Nenn : z04 1 Momentanes Betriebsniveau Anzeige eines Messwertes Aussentemperatur : z05 1 Parameterbezeichnung 2 Parameterwert 2 Beispiel der Parametrierebene Anzeige des Parameters Ferienbeginn : z06 1 Parameterbezeichnung 2 Parameternummer 3 Parameterwert 2 3 Landis & Staefa Division Handhabung /68

14 2.5 Kommunikation mit der Kesselregelung OpenTherm Bus Hinweise Für die Kommunikation zwischen QAA und der Kesselregelung wird das OpenTherm Protokoll verwendet. OpenTherm unterscheidet dabei zwischen den beiden Modi Plus und Lite: Im OpenTherm Plus können durch das QAA verschiedene standardisierte Objekte über den Bus gelesen oder geschrieben werden. Im OpenTherm Lite sendet das QAA73 der Kesselregelung nur ein Signal für die Steuerung der Heizleistung. Im Störungsfall meldet die Kesselregelung dem QAA den Fehler Boiler Lock-Out Fault. Die nur im Modus OpenTherm Plus angezeigten Parameter sind in den Parameterlisten entsprechend gekennzeichnet. Die folgenden en der einzelnen Parameter beziehen sich auf die Verwendung von OpenTherm Plus und gehen im Weiteren davon aus, dass die entsprechenden Funktionen von der Kesselregelung unterstützt werden. Nur dann ist die volle Funktionalität von QAA gewährleistet und können gleichzeitig die gebräuchlichsten Anwendungen voll abgedeckt werden. Falls ein Parameter von der Kesselregelung nicht unterstützt wird, werden anstelle eines Wertes drei Striche angezeigt. 2.6 Parametrierung Endbenutzer Einstellung für die individuellen Bedürfnisse des Endbenutzers Einstellung 1 Taste Bemerkung Zeile PROG Drücken Sie eine der beiden Zeilenwahl-Tasten. Dadurch gelangen Sie direkt auf die Programmierebene Endbenutzer. 1 2 PROG Wählen Sie mit den Zeilenwahl-Tasten die entsprechende Zeile an. In der folgenden Parameterliste sind alle möglichen Zeilen aufgeführt Stellen Sie den gewünschten Wert mit der Plus- oder Minustaste ein. Die Einstellung wird gespeichert, sobald Sie die Programmierebene verlassen oder in eine andere Zeile wechseln. In folgender Parameterliste sind alle möglichen Einstellungen ersichtlich. 4 Durch Drücken der Info-Taste verlassen Sie die Programmierebene Endbenutzer. Daueranzeige Hinweis Nach ca. 8 Minuten ohne Betätigung einer Taste geht das Raumgerät automatisch in die Info-Ebene zurück. 14/68 Landis & Staefa Division Handhabung

15 2.6.1 Übersicht der Endbenutzer-Parameter Zeile Funktion Bereich Einheit Auflösung Grundwerte Uhrzeit 1 Uhrzeit :59 hh:mm 1 Min 2 Datum (Tag, Monat) 1. Jan Dez tt.mm 1 Tag 3 Jahr jjjj 1 Jahr Sollwerte 5 Raumtemperatur-Reduziertsollwert (TRRw) TRF... TRN C Raumtemperatur-Frostschutzsollwert (TRF) 4... TRRw C * Brauchwassertemperatur-Nennsollwert (TBWw) TBWR... TBWmax C 1 55 Zeitschaltprogramm HK 1 (Heizkreis 1) 10 Zeitschaltprogramm HK 1 Wochentag-Vorwahl Mo...So, Woche Tag 1 Tag 11 Zeitschaltprogramm HK 1 Einschaltzeit 1. Phase : / 00: :00 hh:mm 10 Min 06:00 12 Zeitschaltprogramm HK 1 Ausschaltzeit 1. Phase : / 00: :00 hh:mm 10 Min 22:00 13 Zeitschaltprogramm HK 1 Einschaltzeit 2. Phase : / 00: :00 hh:mm 10 Min : 14 Zeitschaltprogramm HK 1 Ausschaltzeit 2. Phase : / 00: :00 hh:mm 10 Min : 15 Zeitschaltprogramm HK 1 Einschaltzeit 3. Phase : / 00: :00 hh:mm 10 Min : 16 Zeitschaltprogramm HK 1 Ausschaltzeit 3. Phase : / 00: :00 hh:mm 10 Min : Zeitschaltprogramm HK 2 (Heizkreis 2) 20* Zeitschaltprogramm HK 2 Wochentag-Vorwahl Mo...So, Woche Tag 1 Tag 21* Zeitschaltprogramm HK 2 Einschaltzeit 1. Phase : / 00: :00 hh:mm 10 Min 06:00 22* Zeitschaltprogramm HK 2 Ausschaltzeit 1. Phase : / 00: :00 hh:mm 10 Min 22:00 23* Zeitschaltprogramm HK 2 Einschaltzeit 2. Phase : / 00: :00 hh:mm 10 Min : 24* Zeitschaltprogramm HK 2 Ausschaltzeit 2. Phase : / 00: :00 hh:mm 10 Min : 25* Zeitschaltprogramm HK 2 Einschaltzeit 3. Phase : / 00: :00 hh:mm 10 Min : 26* Zeitschaltprogramm HK 2 Ausschaltzeit 3. Phase : / 00: :00 hh:mm 10 Min : Zeitschaltprogramm BW (Brauchwasser) 30 Zeitschaltprogramm BW Wochentag-Vorwahl Mo...So, Woche Tag 1 Tag 31 Zeitschaltprogramm 3 BW 1. Phase Ein : / 00: :00 hh:mm 10 Min 06:00 32 Zeitschaltprogramm 3 BW 1. Phase Aus : / 00: :00 hh:mm 10 Min 22:00 33 Zeitschaltprogramm 3 BW 2. Phase Ein : / 00: :00 hh:mm 10 Min : 34 Zeitschaltprogramm 3 BW 2. Phase Aus : / 00: :00 hh:mm 10 Min : 35 Zeitschaltprogramm 3 BW 3. Phase Ein : / 00: :00 hh:mm 10 Min : 36 Zeitschaltprogramm 3 BW 3. Phase Aus : / 00: :00 hh:mm 10 Min : Ferien 40 Ferienbeginn (Tag.Monat) : = inaktiv 1. Jan Dez tt.mm 1 Tag : 41 Ferienende (Tag.Monat) : = inaktiv 1. Jan Dez tt.mm 1 Tag : 42 Heizkreisbetriebsniveau während Ferien Frost, Reduziert Frost Allgemein 45 STANDARD-Zeitschaltprogramme für HK und BW (Doppeltastendruck 3 s auf /+) Nein, Ja Nein 46 Sommer-/Winter-Umschalttemperatur C Sprache Deutsch, Englisch... Deutsch 50* Fehleranzeige (Fehlercode und Fehlertext von QAA oder Kesselregelung) * Diese Zeilen werden nur im OpenTherm Modus Plus angezeigt. Zudem müssen die entsprechenden Funktionen von der Kesselregelung unterstützt werden. : = Schaltpunkt inaktiv Landis & Staefa Division Handhabung /68

16 2.7 Parametrierung Heizungsfachmann Einstellungen zur Konfiguration und Parametrierung des Raumgeräts für den Heizungsfachmann. Einstellung 1 Taste Bemerkung Zeile PROG Drücken Sie eine der beiden Zeilenwahl-Tasten. Dadurch gelangen Sie zuerst auf die Programmierebene Endbenutzer. 1 2 PROG Drücken Sie dann beide Zeilenwahl-Tasten während mindestens 3 Sekunden. Dadurch gelangen Sie auf die Programmierebene Heizungsfachmann PROG Wählen Sie mit den Zeilenwahl-Tasten die entsprechende Zeile an. In folgender Parameterliste sind alle möglichen Zeilen aufgeführt Stellen Sie den gewünschten Wert mit der Plus- oder Minustasten ein. Die Einstellung wird gespeichert, sobald Sie die Programmierebene verlassen oder in eine andere Zeile wechseln. In folgender Parameterliste sind alle möglichen Einstellungen ersichtlich. 5 Durch Drücken der Info-Taste verlassen Sie die Programmierebene Heizungsfachmann. Daueranzeige Hinweis Nach ca. 8 Minuten ohne Betätigung einer Taste geht das Raumgerät automatisch in die Info-Ebene zurück. 16/68 Landis & Staefa Division Handhabung

17 2.7.1 Übersicht der Heizungsfachmann-Parameter Zeile Funktion Bereich Einheit Auflösung Grundwerte Servicewerte 51 Aktueller Raumtemperatur-Sollwert HK1 Nenn-, Reduziert- oder Frostschutz-Sollwert 52* Aktueller Raumtemperatur-Sollwert HK2 Nenn-, Reduziert- oder Frostschutz-Sollwert 53* Aussentemperatur gedämpft (wird mit Doppeltastendruck -/+ von 3 s auf Istwert gesetzt) C C C * Aussentemperatur gemischt C * Brauchwassertemperatur-Istwert C 1 56* Durchflussmenge BW l/min * Kesselrücklauftemperatur-Istwert C 1 58* Abgastemperatur-Istwert C 1 59* Solar Kollektortemperatur-Istwert C 1 61* Solar Speichertemperatur-Istwert C 1 62 OpenTherm-Modus Lite, Plus Raumheizung (HK1 und HK2) 70 Heizkennlinien-Steilheit HK 1. = HK 1 inaktiv Vorlauftemperatur-Minimalbegrenzung HK1 (TV1min) 8... TV1max C Vorlauftemperatur-Maximalbegrenzung HK1 (TV1max) TV1min... TKmax C Parallelverschiebung Heizkennlinie HK K * Gebäudebauweise Schwer, Leicht Leicht 75* Raumtemperatur-Einfluss (Raumführung) Kein, Auf HK1, Auf HK1 Auf HK2, Auf HK1+ HK2 76 Raum-Schaltdifferenz (Ausschaltpunkt). = inaktiv K Heizkennlinien-Adaption Unwirksam, Wirksam Wirksam 78 Einschaltzeitoptimierung maximale Vorverlegung min Ausschaltzeitoptimierung maximale Vorverlegung min * Heizkennlinien-Steilheit HK 2. = HK 2 inaktiv * Vorlauftemperatur-Minimalbegrenzung HK2 (TV2min) 8... TV2max C * Vorlauftemperatur-Maximalbegrenzung HK2 (TV2max) TV2min... TKmax C * Parallelverschiebung Heizkennlinie HK K Brauchwasser 90* Brauchwassertemperatur-Reduziertsollwert (TBWR) 8... TBWw C Freigabe der Brauchwasserladung 24h/Tag, ZSP HK 1h ZSP HK 1h, ZSP HK, ZSP BW 92* Legionellenfunktion Aus, Ein Ein 93* Brauchwasser-Betriebsartschalter Ohne Eco, Ohne Eco Mit Eco Allgemein 95 Bediensperre Aus, Ein Aus 96* Uhrzeitmaster QAA73, Extern QAA73 97 Sommerzeitbeginn 1. Jan Dez tt.mm 1 Tag 25. März 98 Sommerzeitende 1. Jan Dez tt.mm 1 Tag 25. Okt * Diese Zeilen werden nur im OpenTherm Modus Plus angezeigt. Zudem müssen die entsprechenden Funktionen von der Kesselregelung unterstützt werden. Landis & Staefa Division Handhabung /68

18 2.8 Parametrierung OEM Einstellung Kesselspezifische Einstellungen und Schutzfunktionen für den Kesselhersteller. Taste Bemerkung Zeile 1 PROG Drücken Sie eine der beiden Zeilenwahl-Tasten. Dadurch gelangen Sie zuerst auf die Programmierebene Endbenutzer. 1 2 PROG Drücken Sie beide Zeilenwahl-Tasten während mindestens 9 Sekunden. 9 Sek. Es erscheint eine Spezial-Anzeige zur Code- Eingabe. 3 CODE Drücken Sie mit den Tasten - + und PROG die entsprechende Kombination des Zugriffs-Codes. Bei korrekt eingegebener Tastenkombination, gelangen Sie in den Programmierbetrieb OEM. Falscher Code: Wurde der Code falsch eingegeben, wechselt die Anzeige wieder in die Parametrierung Heizungsfachmann. 4 PROG Wählen Sie mit den Zeilenwahl-Tasten die entsprechende Zeile an. In folgender Parameterliste sind alle möglichen Zeilen aufgeführt Stellen Sie den gewünschten Wert mit der Plus- oder Minustasten ein. Die Einstellung wird gespeichert, sobald Sie die Programmierebene verlassen oder in eine andere Zeile wechseln. In der folgenden Parameterliste sind alle möglichen Einstellungen aufgeführt. 6 Durch Drücken der Info-Taste verlassen Sie die Programmierebene OEM. Daueranzeige Hinweis Nach ca. 8 Minuten ohne Betätigung einer Taste geht das Raumgerät automatisch in die Info-Ebene zurück. 18/68 Landis & Staefa Division Handhabung

19 2.8.1 Übersicht der OEM-Parameter Zeile Funktion Bereich Einheit Auflösung Grundwerte Raumheizung OEM 100 Raumtemperatur-Sollwertmaximum (TRwMax) TRwMin C Raumtemperatur-Sollwertminimum (TRwMin) 4... TRwMax C Raumtemperatur-Einfluss-Verstärkungsfaktor (KORR) Schnellabsenkungskonstante (KON) (ohne Raumtemperatur-Fühler) 104 Raumtemperatur-Sollwertüberhöhung (DTRSA) Schnellaufheizung K Anstiegsbegrenzung Vorlauf-Sollwert K/min Raumtemperatur-Messwertkorrektur C Brauchwasser OEM 130* Brauchwasser-Sollwertmaximum (TBWmax) TBWw C * Legionellenfunktions-Sollwert (BW) C 1 65 Servicefunktionen OEM 150 Infoanzeige Temporär, Per- Temporär manent 151 Frostwarnung. = inaktiv C Sollwert-Einstellknopf Gesperrt, Freigegeben Freigegeben 153* Wirkung Präsenztaste Auf HK1+ HK2, Auf HK1+HK2 Auf HK1 199 Softwareversion (QAA73) * Diese Zeilen werden nur im OpenTherm Modus Plus angezeigt. Zudem müssen die entsprechenden Funktionen von der Kesselregelung unterstützt werden. 2.9 Inbetriebsetzung Voraussetzungen Funktionskontrolle Vor Inbetriebsetzung sind folgende Kontrollen durchzuführen: Korrekte Montage Korrekter Anschluss am OpenTherm Bus Endbenutzer-Parameter sind gemäss den aktuellen und gewünschten Werten eingestellt. Heizungsfachmann-Parameter sind entsprechend der Anlage eingestellt OEM-Parameter sind entsprechend den heiztechnischen Anforderungen eingestellt Die Inbetriebnahme der Heizungsanlage erfolgt über die Kesselregelung. Zur Funktionskontrolle werden die einzelnen Funktionen des Raumgeräts in der Anlage überprüft. Landis & Staefa Division Handhabung /68

20 2.10 Betriebsstörungen Raumgerät Kesselregler Raumtemperatur Brauchwasser Display des Raumgeräts bleibt leer (keine Anzeige): Ist der Hauptschalter der Heizung eingeschaltet? Sind die Sicherungen in Ordnung? Verdrahtung überprüfen. Raumgerät zeigt eine falsche Uhrzeit oder ein falsches Datum an: Stellen sie die Uhrzeit, das Datum und das Jahr am Raumgerät richtig ein, falls das QAA73 Uhrzeit-Master ist. Stellen Sie die Uhrzeit oder das Datum am Uhrzeit-Master richtig ein (falls ein solcher vorhanden ist). Kesselregelung schaltet nicht ein: Muss die Kesselregelung wirklich laufen? Entriegelungsknopf an der Kesselregelung drücken. Temperaturregler (TR) und Sicherheitstemperaturbegrenzer (STB) kontrollieren. Verdrahtung und Sicherung der Kesselregelung kontrollieren. Kommunikationsverbindung zur Kesselregelung prüfen Raumtemperatur stimmt nicht mit dem gewünschten Wert überein: Ist der Raumtemperatur-Sollwert auf dem gewünschten Wert? Wird die gewünschte Betriebsart angezeigt? Stimmen Wochentag, Uhrzeit und das angezeigte Heizprogramm? (Info-Anzeigen) Ist die Heizkennlinien-Steilheit richtig eingestellt? Verdrahtung des Aussentemperaturfühlers überprüfen Wurde der Raumtemperatur-Nennsollwert mit der Heizkennlinien- Parallelverschiebung auf die effektive Raumtemperatur kalibriert? Kesselregelung prüfen Brauchwasser wird nicht warm: Ist die Brauchwassertaste aktiviert? Sollwert der Brauchwassertemperatur überprüfen. Brauchwasserfunktion der Kesselregelung prüfen 20/68 Landis & Staefa Division Handhabung

21 3 Endbenutzer-Einstellungen Bedieneroberfläche 3.1 Heizkreis-Betriebsarten Die Regelung stellt 3 verschiedene Heizkreis-Betriebsarten zur Verfügung, die nach Bedarf direkt angewählt werden können. Betriebsarten,, Die Betriebsarten werden durch Betätigen der Heizkreisbetriebsarten-Taste angewählt. Sie ist nach Öffnen des Deckels zugänglich. Die gewählte Heizkreisbetriebsart gilt für beide Heizkreise und wird in der LCD-Anzeige mit einem Balken unter dem entsprechenden Symbol angezeigt. Betriebsart Bezeichnung der Betriebsartenwahl Automatikbetrieb Heizkreis 1 gemäss Zeitschaltprogramm 1 Heizkreis 2 gemäss Zeitschaltprogramm 2 Ferienfunktion ist wirksam Dauerbetrieb Heizkreis 1 und 2 dauernd gemäss dem eingestellten Raumtemperatur-Nennsollwert bzw. Reduziertsollwert Ferienfunktion ist nicht wirksam Standby Heizkreis 1 und 2 sind ausgeschaltet Ferienfunktion ist nicht wirksam Frostschutzfunktionen sind aktiv 3.2 Brauchwasser-Betriebsart Die Brauchwasserbereitung kann durch Betätigen der Brauchwasserbetriebsart-Taste unabhängig von den übrigen Betriebsarten ein- bzw. ausgeschaltet werden. Die Einstellung wird mit einem Balken unter dem Brauchwassersymbol angezeigt. Kein Balken Ganzer Balken Halber Balken AUS EIN EIN mit ECO Funktion Diese Betriebsart muss in der Einstellzeile 93 freigeschaltet werden! AUS EIN EIN eco Es wird kein Brauchwasser bereitet. Der Brauchwasserbetrieb ist eingeschaltet, es wird aufgrund der Wärmeanforderung und der Einstellungen ein Sollwert gebildet und an die BMU geleitet. Brauchwasserbetriebsart für Anlagen mit Durchlauferhitzer. Der Sollwert wird gebildet und an die BMU geleitet. Die Temperatur wird jedoch durch die Kesselregelung nicht ständig auf dem Sollwert gehalten. Die Wärmeaufbereitung wird erst gestartet, wenn Brauchwasser gezapft wird. 21/68 Landis & Staefa Division Endbenutzer-Einstellungen

22 Hinweise: Die Brauchwasser-Betriebsart und die verschiedenen Brauchwasserfunktionen sind nur wirksam, wenn sie von der Kesselregelung unterstützt und im OpenTherm Modus Plus kommuniziert werden Im OpenTherm Modus Lite sind keine Brauchwasserfunktionen gegeben d.h. die Brauchwasserbetriebsart-Taste hat keine Wirkung Achtung QAA73 hat keine Frostschutz-Funktion für die Brauchwasserbereitung. Die Gewährleistung des Brauchwasser-Frostschutzes ist Aufgabe der Kesselregelung. 3.3 Präsenztaste Im Automatik- und Dauer-Betrieb kann durch Drücken der Präsenz-Taste zwischen den Heizkreis-Betriebsniveaus umgeschaltet werden. Momentane Betriebsart Automatik-Betrieb Dauer-Betrieb Brauchwasser Ferienprogramm Sommerbetrieb der Präsenz-Taste Das Heizkreis-Betriebsniveau wird temporär umgeschaltet von Nenn auf Reduziert bzw. von Reduziert auf Nenn. Dieses bleibt gültig bis zum nächsten Niveau- Umschaltpunkt des Zeitschaltprogramms. Die nach einem Druck auf die Präsenz-Taste erfolgte Veränderung wird mit dem Zeitbalken sowie in der Niveauanzeige im Display dargestellt. Die Wirkung bezieht sich je nach Wahl der Funktion 153 auf HK1+2 oder nur auf HK1. Das Heizkreis-Betriebsniveau wird umgeschaltet von Nenn auf Reduziert bzw. von Reduziert auf Nenn. Präsenztaste hat keine Wirkung auf die Brauchwasserbereitung. Präsenztaste hat keine Wirkung Präsenztaste hat nach einer automatischen Sommerumschaltung keine Wirkung 3.4 Info-Taste Mit einem Druck auf die Info-Taste kann jederzeit in die Info-Ebene gewechselt werden. Mit weiteren Betätigungen der Info-Taste können die verschiedenen Informationen abgerufen werden, die auf der Info-Ebene zur Verfügung stehen. Zeile Anzeige 1 Uhrzeit, Raumtemperatur-Istwert und Betriebsart 2 Fehleranzeige 3 * Wartungsanzeige 4 Uhrzeit und Betriebszustand Heizkreis 1 5 Wochentag, Uhrzeit und Datum 6 * Aussentemperatur-Istwert 7 * Tiefste Aussentemperatur ** 8 * Höchste Aussentemperatur ** 9 Raumtemperatur-Istwert 10 Tiefste Raumtemperatur ** 11 Höchste Raumtemperatur ** 12 * Brauchwassertemperatur-Istwert 22/68 Landis & Staefa Division Endbenutzer-Einstellungen

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