dpm Marketing Crossmedia-Konzept Design- und Projektmanagement Soest Dominic Glinka, Mareike Franke, Julia kirst, Julian Zenker

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1 dpm Crossmedia-Konzept Design- und Projektmanagement Soest Dominic Glinka, Mareike Franke, Julia kirst, Julian Zenker

2 Vorwort Modul ss2013 Diese Arbeit entstand im Rahmen des Modules des Studienganges Design- und Projektmanagement unter der Leitung von Herrn Prof. U. Kern. Inhalt des Modules war es ein Konzept zu entwickeln, dass sich die Grundzüge einer Cross-Media Kampagne zu Nutze macht, um so Verbindungen und Synergien aufzuzeigen, die die einzelnen instrumente untereinander haben. Dies konnte allerdings erst im zweiten Schritt geschehen. Zunächst erarbeiteten einzelne Projektgruppe den Hintergrund jeweils eines Instrumentes, die momentane Situation, verschiedene Kommunikations- und ziele, sowie Beispiele zu eben jenen Instrumenten. Die vorliegende Ausarbeitung basiert auf den Ergebnissen der studentischen Teams aus dem zweiten und vierten Semester. Wir danken den Gruppen für die umfangreichen und detaillierten Vorarbeiten, ohne die unser Konzept nicht in dieser Form und dem Umfang hätte entstehen können. Leider sind viele gute Gedanken aus Platzgründen nicht aufgenommen 2

3 worden, aber abschließend sollte festgehalten werden, dass die Arbeiten und somit das gesamte Modul ein voller Erfolg waren. Juliana Loock, Carla Bokel, Nadine Maier, Naja Mocic Website-Kommunikation Qian Qian Lu, Alina Funk, Emma Petri, Olga Gol, Kim Papaioannou, Julia Klippel, Event Rózsa Simon, Marie Sitnikov, Inessa Jaschin, Ina Bauschke, Verena Schulte, Corinna Schmidt, Darja Leonhardt, Jessica Wiens, Zoé Pasquay Social Media Marvin Saake, Tobias Arens, Matthias Henke, Nick Museler, Niklas Wiegand Media Werbung Marcelin Berens, Vincent Borghoff, Julius Goldbach Messen & Ausstellungen Fabian Stüken, Meltem Amet Oglou, Alessa Schmidt, Jennifer Sosna, Julia Wilkes, Anja Schröder, Julia Bannenberg, Sarah Geck, Anna Laas, Marius Lange, Anna Kotysch, Annemarie Dada, Lisa Fuhrmann, Miriam Bunse Werbeartikel Julia Kositza, Rudolf Lorenz, Melanie Hildebrandt, Mandy-Joan Paterson, Max Tino Wittig, Eva Marie Straeten, Janina Linhoff, Liana Loke, Bianca Schmidt, Christian Schuller, Phil Mischke, Sebastian Stork, Manuel Wittrock Direct Marie-Christine Zolnowski, Nikolas Maslo, Martin Wende Public Relations Marvin Chlench, Ludmilla Dekker, Stefanie Oesterschulze, Lena Hovemeyer, Patricia Distefano, Tim Albrecht, Meike Hewig, Henning Jahns, Thomas Volkermann 3

4 Einleitung Warum Hochschulmarketing? Die stark veränderten Anforderungen und Rahmenbedingungen für Hochschulen verlangen ein nachhaltiges, um den zukünftigen Erhalt der Hochschulen zu gewährleisten. Aufgrund der immer geringer werdenden Bildungsetats, der drastisch steigenden Hochschulkonkurrenz und eines voranschreitenden demografischen Wandels wird der Wettbewerb um potenziellen Studenten über die nächsten Jahre kontinuierlich ansteigen. Dieser starke Wettbewerbsdruck führt nicht nur zu einem enormen Konkurrenzkampf hinsichtlich der potenziellen Studierenden und den damit verbundenen finanziellen Aspekten, auch der Bedarf nach renommierten und hochqualifizierten Mitarbeitern wird für Hochschulen immer schwieriger abzudecken. Durch die Informationsgesellschaft werden die Kommunikations- und Informationsmedien rasant weiterentwickelt und stellen neue Anforderungen an das Hochschulwesen.

5 Ganzheitliches Hochschulmarketing Diese technologischen Entwicklungen müssen auf der einen Seite in die Lehre integriert werden und auf der anderen Seite sollten die neuen Technologien auch für die Hochschulkommunikation genutzt werden. Damit die Hochschulen Philosophieaspekt Bewusste Befürfnisorientierung Segmentierungsaskpekt Zilgruppenspezifische Marktbearbeitung in diesem zunehmenden Wettbewerb bestehen können, müssen sie generell auf die neuen Rahmenbedingungen reagieren und diese als neue Qualitätsmaßstäbe ansetzen und klar kommunizieren. Strategieaspekt Festlegung eines langfristigen Verhaltensplans Unter Berücksichtigung der aktuellen Anforderungen ist ein effektives und effizientes von hoher Bedeutung. Die Profilierung eines ganzheitlichen und zielgruppengerechten Images sowie einer markenorientierten Ausrichtung der Hochschule und der Studiengänge stellen enorme Erfolgsfaktoren dar, um im Wettbewerb zu bestehen. Organisationsaspekt Organisatorische Verankerung des konzeptes Aktionsaspekt Zieladäquater Instrumeteneinsatz 5

6 transparenz schaffen & bekanntheit steigern Zusätzlich zum allgemeinen Wettbewerbsdruck für die Fachhochschule Südwestfalen besteht auch ein steigender direkter Konkurrenzdruck für den Studiengang Design- und Projektmanagement, welcher durch ähnliche Masterund Bachelorstudiengänge an anderen Hochschulen erzeugt wird. Der Studiengang Design- und Projektmanagement der Fachhochschule Südwestfalen am Standort Soest bietet eine ausgewogene und zukunftsorientierte Zusammensetzung von Lerninhalten aus den Bereichen Management, Design und Technik. Die Absolventen des Studiengangs verfügen nach erfolgreichem Abschluss des 3 ½ jährigen Studiums über weitreichende Kernkompetenzen in den jeweiligen Bildungsschwerpunkten, welche durch breit gefächerte Methodenkompetenz im Bereich Projektmanagement synergetisch unterstützt wird. Gleichzeitig ist es aufgrund des relativ hohen Innovationsgrades und der damit verbundenen geringen Bekanntheit des Studiengangs und Managementbereichs unerlässlich, eine einheitliche Profilierung des Studiengangs vorzunehmen und zu kommunizieren. Demensprechend soll durch ein nachhaltiges dpm?? dpm konzept die Nachfrage für den Studiengang erhöht werden, um die Absolventen- und Personalqualität langfristig zu erhöhen. 6

7 Warum ein Crossmedia Konzept? Neben der steigenden Bedeutung von allgemeinen konzepten für Hochschulen und Studiengänge ist es heutzutage genauso wichtig ein sinnvolles und medienübergreifendes Konzept zu entwickeln. Das sogenannte Crossmedia Konzept verbindet technisch getrennte Medien unter einer klaren Abstimmung der inhaltlichen, formalen und zeitlichen Aspekte zu einem ganzheitlich konzept. Hierbei bildet eine formal und informell klar definierte Leitidee, welche unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen von Zielgruppe, Produkt und Marken definiert wird, eine allgegenwärtige Kommunikationsbotschaft mit einem starken Wiedererkennungswert. Der hohe Wiedererkennungswert führt nahezu automatisch zu Vorgehensweise bei der Erstellung eines Crossmedia Konzeptes Schritt 1 - Ist Analyse 04 Schritt 2 - Zielgruppen & Ziele 12 Schritt 3 - Copy-Strategie 16 Schritt 4 - Auswahl Instrumente 24 Schritt 5 - Auswahl Kommunikationsträger 30 Schritt 6 - Crossmediale Vernetzung 32 Schritt 7 - Crossmedia-Plan 34 Schritt 8 - Fazit 42 einem hohen Bekanntheitsgrad und Brandingeffekt für den Studiengang und die Hochschule. 7

8 1. ist-situation Bedarfsanalyse DPM Design- und Projektmanager sind selbstständige Problemlöser, die sowohl mit Aufgaben als Fachspezialist, aber auch als Führungskraft umgehen können. Durch ein breit gefächertes und fundiertes Wissen erwerben der/die dpm-studenten/innen eine querschnittliche Berufsbefähigung, die in der Praxis zahlreiche Einsatzmöglichkeiten bietet. Das Anforderungsprofil wurde mit und für die Industrie entwickelt und deckt eine Schnittstelle ab, die heutzutage in Unternehmen Duisburg Essen Bochum immer notwendiger wird. Design- und Projektmanager haben ein Verständnis entwickelt, wie aus Kreativität Produktivität generiert werden kann und wie mit innovativen Impulsen komple- Düsseldorf xe Managementaufgaben zu lösen sind. Daher sind sie für Unternehmen besonders interessant. Sie verstehen die verschiedenen Unternehmensbereiche und können diese aufgrund ihrer fundierten Kommunikationskompetenz gezielt steuern und zusammenbringen. Köln 8

9 Münster Bielefeld Standort- & Konkurrenzanalyse Hamm Paderborn Der Studiengang Design- und Projektmanagement (im folgenden dpm genannt) ist in der derzeitigen Ausprägung in ganz Deutschland einzigartig. Daher ist eine Betrachtung des Standortes und seiner Vor- und Nachteile Soest für eine umfassende Konzepterarbeitung unerlässlich. Dortmund Derzeit besteht die Fachhochschule Südwestfalen aus 5 Standorten, an denen unterschiedliche, wenn auch Iserlohn Hagen Meschede teilweise gleich bezeichnete Studiengänge gelehrt werden. Der Standort Soest hat mit seinen drei Fachbereichen in insgesamt 48 Studiengängen sowohl einen Schwerpunkt auf der Elektrotechnik, der Agrarwirtschaft als auch auf dem Bereich Maschinenbau-Automatisierungstechnik. In letzteren wird auch der Studiengang Design- und Projektmanagement eingegliedert, welcher derzeit von insgesamt 140 Studenten besucht wird. Lüdenscheid 20 km s Konkurrenzstandorte in unmittelbarer Nähe zum Campus Soest Gibt es direkte Konkurrenten? Aufgrund der Einzigartigkeit des Studienganges gibt es keine direkten Konkurrenten, weder im nahen Umfeld, noch in ganz Deutschland. Allerdings gibt es ähnliche Angebote, die inhaltliche Überschneidungen mit den Themenschwerpunkten im Studiengang dpm aufweisen. Allerdings ist die Kombination von Management mit technischen und Designaspekten in keinem anderen Bachelor-Studiengang kombiniert. 9

10 Wahrnehmung von DPM Allgemein Für Unternehmen ist die Darstellung und Präsentation des eigenen Images von zunehmender Bedeutung, und verlangt eine kontinuierliche Reflexion und Kontrolle. So starten viele Unternehmen bspw. Imagekampagnen um sich im Markt besser positionieren zu können. Im Falle des Studienganges dpm ist zwar eine Marktpositionierung nicht das Ausschlaggebende, allerdings ist der Bekanntheitsgrad ein umso wichtiger Faktor. Dieser ist ausschlaggebend wenn sich Studieninteressierte über einen Studiengang informieren wollen. Ohne die Kenntniss der Existenz wird auch keine Information eingeholt. Es ist also unumgänglich ein weitreichendes Kundenfeld anzusprechen um den Studiengang als solchen publik zu machen. + Bekanntheit dpm Image & PR Interesse Rückkopplung 10

11 Wahrnehmung von DPM Studenten In einer Befragung (Frühjahr 2013) wurden den Studieninteressierten die Frage gestellt, welche wesentlichen Inhalte sich hinter dpm vermuten lassen. Ein Hauptaugenmerk lag hier auf den Designaspekten, sowie auf den drei anderen Hauptschwerpunkten, die so wortwörtlich in der Studienbeschreibung genannt werden. Allgemein lassen die Ergebnisse der Befragten vermuten, dass kein klares und verständliches Bild von den Hintergründen des Studienganges dpm bei den Interessierten existiert. Trotzdem haben sich über 100 Personen dazu entschieden sich für einen Studienplatz zu bewerben. Ihre Motive würden in einer noch detaillierteren und umfassenderen Befragung vermutlich deutlicher zum Vorschein kommen. Was denkst du sind die wesentlichen Inhalte des Studiengangs dpm? Design, Gestaltung (61) Technik (46) Designmanagement (2) Sonstige (41) Projektmanagement (10) BWL, Wirtschaft (45) Management (33) 11

12 Wahrnehmung von DPM Unternehmen Ebenfalls interessant ist die Befragung von Mitarbeitern der Führungsebenen, um die Sichtweise von Unternehmen auf den Studiengang dpm in Erfahrung bringen zu können. Der Studiengang ist zwar in Zusammenarbeit mit der Industrie aufgelegt worden, allerdings fehlt seitdem jegliche Reflektion über die bisherigen Ergebnisse aus unternehmerischer Sicht. Dabei sollten besonders Unternehmen aus Branchen mit einem hohen Innovationsgrad daran interessiert sein einen gut ausgebildeten dpm-absolventen im Unternehmen einzusetzen. Laut einer Umfrage wird dem Studiengang eine positive Wirkung auf potentielle Arbeitgeber bescheinigt. Besonders das breit gefächerte Wissen bei tiefgründiger Themen Behandlung beeindrucken die Unternehmer. Auch der intensive Praxisbezug der Lehrenden und die allgemeine Praxisnähe der Studierenden wird gelobt. Allerdings wird auch Kritik geübt. Zum Einen an der Studiengangsbeschreibung, die als zu untransparent und wenig genau erscheint. Und zum Anderen, das Themenbereich wie Risiko- und Qualitätsmanagement/-sicherung fehlen. 12

13 Personen aus Führungsebenen, z.b. Geschäftsführer, sowie Leiter des Produkt Managements, aber auch Lehrbeauftrage aus den Branchen der Unternehmensberatung, des Designs, der Entwicklung im Bereich Bezahlverfahren sagen über dpm: Das gefällt uns: Größe der Fachhochschule und breite Ausbildung bzw. Wissensvermittlung Intensive Praxisbezug der Lehrbeauftragten führt zu realistischer Ausbildungen Interessant für potentielle Arbeitgeber - Besonders für Unternehmen, für deren Produkte das Design zum Erfolgsfaktor gehört und für Unternehmen mit nennenswerter Marktstellung Daran üben wir Kritik: Fehlender überregionaler Bekanntheitsgrad der Fachhochschule Keiner der Befragten hat zuvor von dem Studiengang oder der Fachhochschule gehört Im Bereich der Inhalte besteht die Sorge, dass zu oberflächlich vermittelt wird Es wird nicht ersichtlich welche Kompetenzen geschaffen werden sollen Es wird auf namenhafte Designer verwiesen, obwohl es kein Design-Studiengang ist 13

14 Auswertung der tatsächlichen Situation Sammelt man die Ergebnisse aller Analysen, die im Rahmen des Modules erstellt dpm wurden, so erhält man die externen Chancen und Risiken, sowie die Internen Stärken und Schwächen. Ausgehend von diesen Informationen können Maßnahmen festgelegt werden, bzw. Fokussierungen und Schnittstellen verdeutlicht werden. Die erhobenen Daten werden schlussendlich in einer SWOT-Analyse übersichtlich gegenübergestellt spiegeln das Ergebnis der Ist-Analyse wieder. Was ist eine SWOT-Analyse? Die SWOT-Analyse ist eine Methode der Strategischen Planung, bei der das Umfeld (Extern) und das Unternehmen/die Organisation (Intern) analysiert werden. Die vorliegende Grafik umfasst neben den Analyseergebnissen auch die daraus resultierenden Maßnahmen und wird daher als TOWS-Analyse bezeichnet. Chancen Risiken dpm ist einzigartig in Deutschland (Kombination der Inhalte) Durch Einzigartigkeit von der Masse abheben Bewerben einzelner Studiengänge ist selten Transparenz schaffen Bekanntheit steigern Studieninteressierte und Firmen zielgruppengerecht ansprechen Unbekanntheit = keine Rückschlussmöglichkeit auf Bekanntes; falsche Annahmen/ Interpretationen Informationsstreuung an die falschen Personenkreise / Streuverluste Werbemaßnahmen werden vom Kunden nicht angenommen - nicht zielgruppengerecht / keinen innovativen bzw. besonderen Charakter 14

15 Stärken Schwächen Breit gefächert und fundiertes Wissen deckt viele Bereiche ab Absolventen sind vielseitig einsetzbar Anfonderungsprofil des Studienganges wurde mit und von der Industrie entwickelt Ausstattung der Räumlichkeiten Budget zur Vermarktung des Studienganges / Aufbau der Marke dpm ist nicht vor vorgesehen dpm als einzelner Studiengang wird nicht oder nur kaum beworben (trotz vorhandenem Messestand) Bekanntheit ist stark eingeschränkt (hauptsächlich regional sowohl bei Unternehmen als auch Studieninteressierten) Kurze präzise Erklärung / Definition die für einheitliches Verständnis der Inhalte sorgt, fehlt Transparenz schaffen Ausgearbeitetes Crossmedia-Konzept um Vorteile des Studiengangs zu publizieren und die Zielgruppe möglichst effektiv anzusprechen Streuung von Informationen über Studiengang Aufbau der Marke dpm: Image! - Bekanntheit fördern und nutzen (überregional Personen erreichen Praxisorientierte Vorlesungen als Stärke vermarkten Kommunikationsmanagement Vorhandene Mittel optimal einsetzen - Messestand erweitern / dient als Eyecatcher Vorhandene Mittel optimal einsetzen - Messestand erweitern / Eyecatcher 15

16 dpm Studieninteressierte 40% Unternehmen 60% 2. Zielgruppen & Ziele Studieninteressierte (40%) Bei dieser Zielgruppe handelt es sich um männliche und weibliche Personen im Alter von Jahren. Geografisch gesehen, sollen Personen im Umkreis von 150km um Soest angesprochen werden. Unternehmen (60%) Diese Zielgruppe bezieht sich auf Unternehmen mit Schwerpunkten Technik, Design, Management und BWL. Geografisch gesehen, sollen sie in einem Umkreis von km um Soest angesprochen werden. 16 Charakteristika Personen mit/ohne Berufserfahrung Ausbildung, (Fach-) Abitur, Doppelqualifizierung (Fachabitur + Abitur) Finanzielle Unterstützung durch Familien, den Staat oder Kredite/Darlehen Ausübung von Nebenjobs Unterschiedliche kulturelle Interessen und Hobbys Beziehen Informationen aus Internet, Zeitschriften oder über Freunde/Familie Charakteristika Sozial engagiert Ökologische Interessen, z.b. Nachhaltigkeit Unternehmensinteressen stehen bei Entscheidungen im Vordergrund Informationsgewinnung läuft über die Unternehmensumwelt ab Nutzung von Medien und Marktanalysen zur Informationsgewinnung Bietet Freiraum für Freizeit und Urlaub sowie ggf. Kulturangebote

17 Zielgebiet Studieninteressierte Studieninteressierte, wie vorab definiert, sollen in einem Umkreis von 150km angesprochen werden. Umfragen unter den Studierenden haben gezeigt, dass bis zu 90% der jetzigen Studierenden aus diesem Umkreis kommen. In diesem Gebiet soll verstärkt durch gezielte Maßnahmen im Internet auf den Studiengang dpm aufmerksam gemacht werden. Dabei sollen auch die Eltern der Zielgruppe berücksichtigt werden, da sie einen erheblichen Einfluss auf die Studieninteressierten haben können. Für die Eltern der potenziellen Studenten wären informelle Printmedien, als ein seriöses Kommunikationsmittel denkbar. Unternehmen 400 Kilometer Unternehmen Unternehmen sollen in einem Umkreis von km angesprochen werden. Umfragen ergaben, dass viele Unternehmen Interesse am Studiengang dpm haben und daher sollen sie durch gezielte maßnahmen angesprochen und kontaktiert werden. Dabei ist zu beachten, dass dies durch gezieltes Direkt erfolgen soll und seriös gestaltet werden muss. Soest Studieninteressierte 150 Kilometer Reichweite Studieninteressierte 150 Kilometer Unternehmen 400 Kilometer 17

18 Zeitraum der Crossmedia-Kampagne Grundlage Als Grundlage für eine angemessene Planung muss ein einheitliches Bild vom Studiengang dpm geschaffen werden. Dies geschieht über gezielte maßnahmen, die alle durch Einfluss eines professionellen Corporate Designs zu gestalten sind. Für das vorliegende Konzept wird ein Zeitraum von 5 Jahren angesetzt, in dem auf verschiedenen Ebenen Operative Planung Unter operativer Planung versteht man alle Maßnahmen, die kurzfristig umgesetzt werden können. Operative Planung lässt sich nicht ganzheitlich definieren, da sie aus verschiedenen Unternehmensbereichen besteht. Dazu zählen beispielsweise Controlling, Budgetierung, Bedarfsermittlung und Disposition. agiert werden soll. 5Jahre In diesem Konzept kann die Operative Planung auf den Bereich der instrumente Social Media, Direct, PR, Messen, Events, Werbeartikel und Media Werbung bezogen werden. Die operative Planung bezieht sich auf einen Zeitraum von bis zu einem Jahr. 18

19 Taktische Planung: Die taktische Planung wird auch Mittelfristplanung genannt und beschreibt die konkreten operativen Ziele zur Erreichung der strategischen Ziele. Diese Planung bezieht sich auf einen Zeitraum von 2-5 Jahre. Strategische Planung: Unter strategischer Planung versteht man die Entwicklung einer Strategie um ein definiertes Ziel zu erreichen. Der Planungshorizont bezieht sich dabei auf einen Zeitraum über und bis 5 Jahre. Strategische Planung ist somit fester Bestandteil von strategischem Management, der Corporate Identity und der Markenwertschöpfung. Die strategische Planung fasst alle Bestandteile des s zusammen und entwickelt daraus einen Plan zur bestmöglichen Zielerreichung. In diesem Planungshorizont werden Ressourcen selektiert und konkrete Maßnahmen festgelegt. Im Konzept für den Studiengang werden in diesem Bereich die einzelnen Ressourcen festgelegt und die einzelnen Maßnahmen beschrieben. (siehe auch Crossmedia-Konzept Seite 34) In diesem Konzept wird die strategische Planung zur Steuerung und Kontrolle der operativen Planung genutzt. Es wird ein umfassendes Konzept zur Zielerreichung erstellt. (Ziele siehe auch Seite 20, Strategie siehe Seite 36ff) 19

20 Ziele der Crossmedia-Kamapgne Bezüglich der Erstellung eines konzepts ist es zwingend erforderlich, ein Zielsystem aufzustellen und die einzelnen Ziele miteinander abzugleichen. Das Zielsystem ist grundsätzlich hierarchisch in unterschiedlich stark konkretisierte Ebenen zu gliedern, wobei die übergeordneten Ziele, die Leitlinie für die untergeordneten Ziele darstellen und somit eine zunehmende Konkretisierung bis hin zur untersten Ebene vorgenommen wird. Gleichzeitig entsteht ausgehend von den untergeordneten Zielen bis hin zu den übergeordneten Zielebenen eine Mittel-Zweck-Beziehung, somit dienen untergeordnete Ziele als Mittel zur Erreichung des übergeordneten Zweckes. Hinsichtlich der Erstellung eines Crossmedia-Konzeptes für den Studiengang Design- und Projektmanagement wurden die grundsätzlichen Leitziele der Fachhochschule Südwestfalen als Basis für die Ableitung und Verknüpfung der ziele und Kommunikationsziele identifiziert. 20

21 Ableitung von Zielen aus dem Unternehmensleitbild Unternehmensleitbild Wir geben Impulse in der Lehre: Wir begleiten, betreuen und qualifizieren unsere Studierenden durch eine bestmögliche akademische Ausbildung und sichern durch unser Beratungsangebot deren beruflichen Erfolg. Wir geben Impulse für die persönliche Weiterentwicklung: Wir wollen zufriedene, leistungsfähige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, motivieren zur Weiterbildung und schaffen ein Arbeitsumfeld, in dem jeder zu unserem Erfolg beiträgt. ziele Wir geben Impulse in der Forschung: Wir denken nach vorn, wissenschaftlich fundiert und nah an der Praxis, auf der Suche nach den technologischen Lösungen von morgen und übermorgen. Wir geben Impulse für den Wissens- und Technologietransfer: Als vorausschauendes Kommunikationsziele Wissenszentrum und Entwicklungspartner geben wir unseren Partnern in Industrie, Handwerk, Landwirtschaft, Verwaltung und Politik neue Anstöße. Wir geben Impulse für internationales Denken und Handeln: Unser weltweit vernetztes Wissen und unsere internationalen Kontakte bereichern Studium, Lehre und Forschung. 21

22 Ziele dpm CI Verknüpfung von Informationen über die theoretisch Inhalte des Studienganges mit der praktischen Anwendung in Unternehmen und Forschung (DPM (be)greifbar machen) Mitarbeiter und Studenten hochschulweit über die genauen Inhalte, Erzeugung eines informell und formal einheitlichen Leitbild des Studienganges Design- und Projektmanagement Schaffung einer emotionalen und bewusst wahrnehmbaren Marke Design- und Projektmanagement Kompetenz-bereiche und Aufgabenfelder informieren Schaffung von Klarheit und Akzeptanz für Design- und Projektmanagement 22

23 Erhöhung der Anzahl der Bewerber, um eine Verbesserung der Bewerberqualität durch eine nachhaltige Auswahl der potenziellen Studenten vorzunehmen Kontinuierliche lokale Presseberichte über Design- und Projektmanagement im 3 monatigen Takt Bekanntheitsgrad der Funktion und des Aufgabenbereiches des Designmanagers steigern Schaffung eines Designmanagement-Netzwerkes (Wissens- und Kontaktnetzwerk) Einzigartigkeit des Studiengangs Design- und Projektmanagement generieren und darstellen 23

24 Ziele Kommunikation CI Kommunikation über einer klaren informellen und formalen Aussage über den Studiengang Design- und Projektmanagement, durch eine fest definierte Corporate Identity und einheitliches Corporate Design Kommunikation über direkte und persönliche Betreuung Kommunikation über praxisnahe Ausrichtung der Ausbildung Kommunikation über hohe inhaltliche Qualität der Ausbildung Kommunikation über gute personelle und materielle Ausstattung des Studiengangs 24

25 Kommunikation über Einzigartigkeit Kommunikation über eine künstliche Verknappung durch begrenzte Aufnahme von Studierenden Kommunikation über Design- und Projektmanagement in Soest als Basis für ein deutschlandweites Wissens- und Kontaktnetzwerk für Designmanager Kommunikation über den Studiengang Design- und Projektmanagement als Folge von wirtschaftlichen Bedarfsentwicklungen Kommunikation über aktuelle praktische Designmanagement-Aspekte in Unternehmen Kommunikation über Designmanagement als ein wichtiger Bestandteil der heutigen und zukünftigen Unternehmensführung 25

26 4. Auswahl Instrumente 360 -Analyse aller möglichen Instrumente Direkt Event Messen & Austellungen Media werbung website- Kommunikation Social Media Werbe- Artikel Public Relations 26

27 Direkt Media werbung Definition: Direkt ist die direkte (und zielgerichtete) Ansprache von Zielpersonen über verschiedenste Medien mit der Absicht, die Angesprochenen zu einer konkreten, möglichst sofortigen Reaktion zu veranlassen. Definition: Media-Werbung fällt unter die klassische Werbung und ist eine Sammelbezeichnung für alle Formen der Marktkommunikation. Zu den wichtigsten Mediagattungen zählen Fernsehen, Hörfunk, Publikums- und Fachzeitschriften, Außenwerbung, Kino, Verkehrsmittelwerbung, Zeitungen und Nutzen: Internet. Nachdem die grundlegenden Vorrichtungen installiert wurden, wie beispielweise die Erstellung und stetige Aktualisierung einer Datenbank kann das Instrument (auf Basis der Datenbank) anfangen zu greifen. Zum Beispiel durch zielgerichtete Anschreiben, konkrete Informationsverteilung oder Einladungen. Die Zielperson fühlt sich durch die persönliche Ansprache aufgefordert eine Handlung folgen zu lassen. Zudem sind die Einsatzmöglichkeiten wesentlich konkreter, und die Streuverluste somit deutlich geringer, als bei anderen Instrumenten. Allerdings ist auch der kontinuierliche und organisatorische Aufwand, der im Hintergrund abläuft, sehr hoch. Nutzen: Media Werbung kann sehr vielseitig eingesetzt werden. Die bekannteste Art ist die Printwerbung. Allerdings gibt es auch viele andere Bereiche, die effektvoll für zwecke ausgeschöpft werden können. Allerdings sollte die Umsetzung gut durchdacht sein und die Zielgruppe auch passend ansprechen, da der Kampagnenerfolg sonst nicht eintreten wird. Bei diesem Instrument treten deutliche Streuverluste auf. Durch bspw. Zeitungsanzeigen ist es aber auch möglich einen sehr großen Kundenkreis anzusprechen. 27

28 Werbe- Artikel Public Relations Definition: Werbeartikel sind dreidimensionale Werbeträger, die zu Werbezwecken an Kunden und Interessenten verteilt werden. Werbeartikel sind universell einsetzbar und meist werden Schlüsselanhänger, USB-Sticks und ähnliches verteilt. Definition: Grundsätzlich bezeichnet Publick Relations (PR) jede Art von Kommunikation gegenüber der Öffentlichkeit und kann somit auch als Organisationskommunikation verstanden werden. Dabei können Produkte, Ideologien oder auch Menschen im Vordergrund der Kommunikation stehen und vermarktet werden. PR ist somit die Darstellung nach außen. Nutzen: Werbeartikel dienen zur Kundengewinnung und Kundenbindung. Sie haben einen Unterhaltungs- und Nutzwert, einen Wiedererkennungseffekt und eine gewisse Nachwirkung. Der Werbeartikel korrespondiert mit den jeweiligen Strategien (unter Berücksichtigung des Corporate Designs) und Kommunikationsaussagen. Da sie universell einsetzbar sind, können sie in unterschiedlichen Bereichen, intern und extern, eingesetzt werden. Nutzen: PR hat vier grundlegende Aufgaben in einem Unternehmen. Diese sind Publicitiy, also das propagieren von Informationen, die allgemeine Informationstätigkeit, die vor allem zur Aufklärung dient, die Überzeugungsarbeit und der Dialog. Konkrete Ziele können dabei sein den Ruf zu verbessern, eine höhere Wahrnehmung zu generieren, die Motivation zu steigern, die Loyalität zu erhöhen, das Vertrauen zu stärken oder die Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu erhöhen. 28

29 Event Messen & Austellungen Definition: Im Namen steckt die Bedeutung Event beschäftigt sich mit der systematischen Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle eines zielgerichteten Ereignisses. Hierbei steht der Aspekt der Erlebnisprofilierung von Produkten, Dienstleistungen oder ganzen Unternehmen im Vordergrund. Definition: Beide Veranstaltungen sind zeitlich begrenzte, wiederkehrende Marktveranstaltungen, bei denen eine Vielzahl von Unternehmen ihr wesentliches Angebot präsentiert. Dabei kann es sich um ein repräsentatives Angebot eines oder mehrerer Wirtschaftszweige handeln. Bei Messen wird vornehmlich an gewerbliche Abnehmer vertrieben und Ausstellungen informieren grundsätzlich alle Abnehmer und vertreiben an sie. Nutzen: Durch ein Event kann die ungeteilte Aufmerksamkeit von Besuchern auf ein bestimmtes Thema fokussiert werden. Durch die individuelle Planung und Organisation vermittelt es dem Teilnehmer das Gefühl, besonders zu sein, da er ein Teil einer ausgewählten Gruppe ist. Zudem kann ein Event je nach Zielgruppe, Umfang und Zweck extrem unterschiedlich gestaltet Nutzen: Messen und Ausstellungen dienen zur Information und zum Networking. Sie dienen zur Ausstellung der Unternehmensprodukte und deren Vertrieb. Dabei wird über die Angebote informiert und der Verbraucher vom Nutzen des Produktes überzeugt. werden. Dabei bleibt allerdings die allgemeine Herangehensweise gleich, wie Planung, Durchführung und anschließende Kontrolle. 29

30 Social Media Website- Kommunikation Definition: Social Media ist die soziale Interaktion über das Medium Internet. Ein Bereich, der in den letzten Jahren enorm an Bedeutung dazu gewonnen hat und nun vom aufgenommen wird um über die so genannten Definition: Die Website Kommunikation ist ein Bestandteil des Online-s und bezieht sich auf die Gestaltung und Informationsgewinnung auf einer Homepage, bzw. Website. neuen Medien speziell in Communities durch neue Produkte/Dienstleistungen oder weitere Onlinepräsenzen zu werben. Die Hauptaufgabe liegt darin, Communities zu identifizieren, zu analysieren und auf sie einzugehen. Nutzen: Eine Website dient als Informationsträger im Internet mit dem Ziel Kunden und Interessenten anzuwerben und deren Informationsbedarf zu decken. Im Nutzen: Ein Unternehmen oder eine Institution, die es schafft die neuen Medien und speziell die sozialen Angebote im Internet so für sich einzusetzen, dass effektiv geworben werden kann, erreicht eine Zielgruppe, die bisher nur Bereich des Hochschulmarketings dient die Website Kommunikation zum Anwerben und Informieren von Studieninteressierten und weiteren Zielgruppen. Das Medium Internet dient dabei als Basisplattform und erste Anlaufstelle der Zielgruppe. wenig oder teilweise erschlossen wurde. Werbung über das Medium Internet wird immer bedeutsamer, allerdings ist die Platzierung der Werbemöglichkeiten noch nicht ausgereift, wodurch besonders in diesem Instrument noch viel Potential verborgen ist. 30

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