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1 Editorial»Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum«was Friedrich Nietzsche aussprach, gilt für die allermeisten Menschen: Musik ist Bestandteil des Lebens von Anfang an. Und fast alle lieben Musik. Der individuelle Soundtrack im Laufe eines Lebens lässt die Bedeutung erkennen, die Musik im Alltag, im Ritus, bei Feiern und Tanz, im Konzert und durch die Gemeinschaft erhält. Musik zieht sich wie ein roter Faden durch unser Leben. Alltagsrauschen und hohe Kunst, kulinarischer Genuss und Lebensmittel, Manipulation und Kommerz es gibt unzählige Attribute, die sich in allen Gegensätzen und Widersprüchen mit Musik verbinden lassen. Musik gehört seit jeher zum Menschen, sie steckt in den Genen, ist Teil aller Kulturen. Musik verbindet Personen und Gruppen. Musik kann verführen, zu Tränen rühren, Erinnerungen wecken, heilen.»jede Musikgattung tritt mit ihrer eigenen Art des Denkens über Musik auf, als wäre dies die einzige Art des Denkens (und sie die einzige Musik, über die man nachdenken sollte).«nicholas Cook Dies ist ein Buch über Musik. Ein Buch nicht so sehr über einzelne Musikgattungen und -stile als vielmehr über Musik allgemein, Musik als Hervorbringung und Verhalten in allen Kulturen. Auch wenn die Herausgeber und Autoren bei der Erörterung bestimmter Aspekte ihre Herkunft aus Traditionen der»westlichen Musik«nicht verleugnen können und wollen, so würde sich ein Reader mit ähnlicher Zielsetzung, zum Beispiel in Japan zusammengestellt, anders lesen lassen. Aber vielleicht läge jene andere Akzentuierung sozusagen nur an der Oberfläche, etwa in der Auswahl der Autoren. Vielleicht ließe sich auch von Asien aus eine Übereinkunft erzielen über die gewissermaßen»tieferen «Schichten einer Perspektive, die die Herausgeber dieses Bandes bei ihrer Auswahl geleitet hat und die in dem Motto des englischen Musikwissenschaftlers Nicholas Cook zum Ausdruck kommt. Wenn man über eine Musik denkt und spricht, sollte man die anderen auch mitdenken. Man muss die anderen keineswegs im Detail kennen. Es reicht, in dem Bewusstsein geleitet zu werden, dass Fragen, die hier eine wichtige Rolle spielen, sich anderenorts vielleicht gar nicht stellen. Wir würden

2 vermeiden, jener»glaubwürdigkeitslücke«anheimzufallen, die Cook in seinem 1998 erschienenen Buch Music. A Very Short Introduction als die Differenz»zwischen der Musik, und wie wir darüber denken«, beschreibt. Mag die Suche nach gemeinsamen Elementen der zahllosen Musikkulturen der Welt, die Jagd nach den Universalien, so müßig sein, wie Philip Ball es in einem seiner Beiträge (s. S ) aufzeigt. Vergleichbar, in ihren Verwandtschaften beschreibbar, sind die Funktionen der unterschiedlichen Musiken aber doch. Und sie rücken ohne ihre Eigenarten aufzugeben noch enger zusammen, wenn wir ihre Verarbeitung im eigentlichen Organ des Hörens, im Gehirn, untersuchen, wenn wir uns den Erkenntnissen der Musikbiologie zuwenden, wie das in den Arbeiten der amerikanischen Wissenschaftler David Huron und Aniruddh D. Patel geschieht. Erwartungsgemäß vertreten die einzelnen Autoren Auffassungen, die nicht immer kongruent zueinander sind. Die Vielfalt der Stimmen ist aber kein Selbstzweck, die Herausgeber streben nicht das breitestmögliche Panorama an, in dem sich alles gegenseitig auslöscht. Sie sind vielmehr von der Vorstellung geleitet, dass die naturwissenschaftlich orientierten Ansätze vieles, aber nicht alles erklären, dass sie Raum lassen für philosophisches Nachdenken (wie im Beitrag von Peter Sloterdijk), für den kühnen Gedanken, der von keinerlei Empirie legitimiert wird. Selbst jemand wie der Schweizer Musiker und Musiktherapeut Fritz Hegi, der davonfliegt in utopische Vorstellungen, die manchem nicht unbedingt als wünschenswert erscheinen, kann das Nachdenken über Musik befruchten vom eigentlichen Hören ganz zu schweigen. Was ist Musik? Der vorliegende Band geht immer wieder auf diese Frage ein, ohne jedoch wirklich eine Antwort zu geben eine Antwort auf eine Frage ein, die viele Wissenschaftler für aussichtslos und/oder müßig halten. Auch die im Alltag sehr einsichtige Kurzdefinition von Edgar Varèse, wonach Musik»organisierter Klang«sei, wird inzwischen vielfach zurückgewiesen. Die Stimme des amerikanischen Philosophen Jerrold Levinson ist dabei nur eine von vielen:»es spricht zwar einiges dafür, dass die klangliche Organisation eine notwendige Eigenschaft von Musik ist, aber dies reicht nicht aus. Der Ausstoß eines Presslufthammers, das Ticken eines Metronoms, die Befehle eines Offiziers beim Marschieren dies alles ist organisierter Klang, aber keineswegs Musik.«1 Beim Kreisen um die Frage:»Was ist Musik?«, taucht gewissermaßen als»elchtest«immer wieder eine Komposition auf, die alle mühsam austarierten Definitionen wie Sand zwischen

3 den Fingern zerrinnen lässt: 4'33" von John Cage, seine berühmtberüchtigte Komposition aus dem Jahr 1952 vielfach als»schweige-«oder»stille-stück«missverstanden. Am 29. August 1952 hatte Cage bei einem Konzert in der Maverick Concert Hall in Woodstock / New York den Pianisten David Tudor als vorletztes Stück des Abends eine Komposition uraufführen lassen, bei der dieser in vier Minuten und dreiunddreißig Sekunden keinen einzigen Ton spielte, zweimal den Klavierdeckel hob und senkte sowie ebenso geräuschlos in der Partitur blätterte, in der kein einziger Ton notiert ist. Nach vier Minuten und dreiunddreißig Sekunden stand Tudor auf, um den Applaus entgegenzunehmen. Während der Zeit der Aufführung hatte das Publikum keinerlei»musik«gehört, auch keine Stille, wohl aber den Wind, der durch das nach hinten offene Gebäude strich, Regentropfen auf dem Dach und schließlich Mithörer, die zu reden begannen, sonstige Geräusche verursachten oder unter Protest den Konzertraum verließen. Ist 4'33" von John Cage Musik? Die Herausgeber haben Stimmen aus der Literatur herangezogen und Wissenschaftler während der Arbeit an diesem Band nach ihrer»persönlichen«einstellung zu dieser Komposition befragt. Daraus ist ein eher zufälliges Panoptikum entstanden, das als kleine Anregung zum Nachdenken in kleinen Portionen über den gesamten Band verteilt ist. Selbst wer 4'33" nicht kennt, muss nicht erst die»einspielungen«von Frank Zappa, des BBC Symphony Orchestra, von Harald Schmidt und Helge Schneider in der ARD, von Dietmar Bonnen (in Digital Null, wobei absolut nichts zu hören ist) oder sogar die mittlerweile zahlreichen»interpretationen «auf YouTube heranziehen, um zu begreifen, dass es der perfekte Beleg für die Auffassung ist, dass Musik im Kopf entsteht, dass sie keines äußeren Klanges bedarf. In diesem Sinne sind im besten Fall auch die eingestreuten Zuhör- und Spielanregungen zu verstehen als kurze Übungen zu einem bewussten Umgang mit Klängen. Sie stammen von dem kanadischen Komponisten und Hörpädagogen R. Murray Schafer, dem Vater der akustischen Ökologie, der den Begriff ear cleaning seinem 2002 erschienenen Band Anstiftung zum Hören voranstellte. Als kleine»musikalische Improvisationen im Alltag«könnten sie zu hören sein, als Improvisationen, wie sie die Musikpädagogin und Musiktherapeutin Rosemarie Tüpker gesammelt und beschrieben hat. Gerade weil ihrer Meinung nach Musik die einzige Kunst ist, die sich einen eigenen Begriff leistet für ein»(vermeintliches) Nicht-Können«für das Unmusikalisch-Sein,

4 plädiert sie für alltägliche Formen des Musikalischen, für kleine flüchtige Momente, die keiner Vorbereitung bedürfen, für eine Musik, die wir oft gar nicht bemerken. Die Autorinnen und Autoren, die mit ihren Beiträgen das Funkkolleg Musik des Hessischen Rundfunks begleiten, werfen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven der Wissenschaft und des gesellschaftlichen Lebens einen Blick auf die Musik, auf das Verstehen von Musik und die Verbindung von Musik und Sprache bzw. Musik und Gefühl. Dass das Nachdenken über Musik und Klang grundsätzlich keine Errungenschaft des 20. oder 21. Jahrhunderts ist, zeigen zwei historisch einzuordnende Texte: Eduard Hanslicks Überlegungen aus seiner heute immer noch vielfach zitierten musikästhetischen Schrift Vom Musikalisch- Schönen und Athanasius Kirchers Text»Von den Stimmen der Vögel«. Kirchers präzisen und scharfsinnigen Beobachtungen im Originaltext von 1662 zu folgen, dürfte für heutige Leserinnen und Leser eine ebenso schöpferische wie spielerische Herausforderung sein. Der aktuelle Begleitband zum Funkkolleg des Hessischen Rundfunks bildet zusammen mit der 2012 geplanten Veröffentlichung der Sendemanuskripte eine Einheit mit den Sendungen des Funkkollegs Musik Sinfonie des Lebens. Die jeweiligen Texte können als Einführungen oder auch als Ergänzungen für die Vertiefung einzelner Themen, vor allem aber als Anregung verstanden werden, immer wieder neu über Musik nachzudenken. Volker Bernius Michael Rüsenberg

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