Double Degree mit EURECOM in Sophia Antipolis an der Côte d Azur

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1 Double Degree mit EURECOM in Sophia Antipolis an der Côte d Azur Sylvia Grewe 29. Oktober 2012 Inhaltsverzeichnis 1 Kurzfassung 2 2 Vorbereitung Bewerbungsprozess Vorbereitende Kurse und Veranstaltungen Anreise 5 4 Wohnen Wohnungssuche Wohnalternativen Infrastruktur Wissenswertes zu Recht und Praxis Studium Einführungswoche Infrastruktur bei EURECOM Kommilitonen Schwerpunkte und Studienplan Lehrveranstaltungen Klausuren Abschlussarbeit Anerkennung Abschlüsse Andere Austauschmöglichkeiten mit EURECOM Transportmöglichkeiten vor Ort Bus Bahn Flugzeug Taxi

2 7 Freizeitaktivitäten Studentische Aktivitäten Sehenswürdigkeiten und Ausflugsideen Sport Finanzierung Bedarfsschätzung Stipendien und andere Finanzierungsmöglichkeiten Fazit Linksammlung 31 Disclaimer Die hier wiedergegebenen Fakten und Meinungen spiegeln den aktuellen Wissensstand und die subjektive Wahrnehmung der Autorin wider. Dieser Erfahrungsbericht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Korrektheit. Ergänzende Informationen zu diesem Bericht und finden sich im Abschnitt Kurzfassung Sophia Antipolis ist ein Technologiepark an der Côte d Azur (Südfrankreich), etwa 11 km nördlich der Kleinstadt Antibes, die wiederum zwischen Nizza und Cannes liegt. Der Park beherbergt zahlreiche internationale Firmen, insbesondere aus dem IT Bereich (Amadeus, IBM, SAP...), sowie Universitäten und Forschungsinstitute (z.b. INRIA und EURECOM). Die TU Darmstadt hat ein Double Degree Abkommen mit EURECOM, einem IT-Forschungsinstitut, welches Studenten ab Graduate Level ausbildet, d.h. aus deutscher Sicht Masterstudenten und Doktoranden. EURE- COM forscht in den Hauptrichtungen Mobile Communications, Multimedia Communications und Networking and Security und bietet zahlreiche Lehrveranstaltungen aus diesen Gebieten an. Hinzu kommen verschiedene allgemeine Lehrveranstaltungen aus beispielsweise Wirtschaft und Recht. Die Zahl der EURECOM-Studenten ist sehr klein im Vergleich zum Fachbereich Informatik der TU Darmstadt. Dennoch hat EURECOM fast so viele Professoren wie der FB Informatik der TUD. Hieraus ergibt sich eine sehr familiäre Atmosphäre und ein exzellentes Betreuungsverhältnis. Das Double Degree Abkommen erlaubt es Informatikstudenten der TUD, ihr Masterstudium sowohl an der TUD als auch in EURECOM zu verbringen und im Anschluss sowohl den Master of Science Informatik der TUD als auch den französischen Abschluss Dipôme d Ingénieur zu erlangen. Man 2

3 kann das gesamte Double Degree Programm in 4 bis 5 Semestern abschließen (je nach gewählter Variante, siehe Abschnitt 5). Hiervon müssen 3 Semester, normalerweise am Stück, in EURECOM verbracht werden. Die Abschlussarbeit wird von beiden Instituten betreut. Sie kann sowohl in Deutschland, als auch in Frankreich, als auch in einem dritten Land stattfinden. Die Lehrveranstaltungen in EURECOM sind zum Großteil auf Englisch, d.h. für das Studium sind keine Französischkenntnisse erforderlich. Natürlich gibt es trotzdem ausreichend Gelegenheiten, Französisch zu lernen oder seine Kenntnisse der Sprache zu verbessern. Im Vergleich zu Informatik an der TUD sind die Veranstaltungen eher praxisorientiert und breiter gefächert, d.h. man lernt eher mehr verschiedene Themen kennen, steigt aber in die einzelnen Themen teilweise weniger tief ein, als man es von der TUD kennt. Je nach dem, wie viel Fahrtzeit man in Kauf nehmen möchte und welche Transport- und Geldmittel einem selbst zur Verfügung stehen, kann man sowohl im etwas abgelegenen Sophia Antipolis wohnen (billigste Alternative) als auch in den umliegenden Städten direkt am Meer (teilweise recht teuer, aber man hat mehr von der Region). Die Region an sich ist sehr touristisch und daher (leider) in beinahe allen Punkten teurer als Darmstadt (mehr dazu in 8). Dafür kann man mehr Sonne, wärmere Temperaturen, das Meer, die Berge, viel Leben (insbesondere im Sommer) und hervorragendes Essen genießen. 2 Vorbereitung 2.1 Bewerbungsprozess Für die Vorbereitung sollte man in etwa ein Jahr einplanen, idealerweise also das letzte Bachelorjahr. Die Fristen und benötigten Unterlagen sind genau wie bei anderen Auslandsvorhaben im FB Informatik (siehe https://www. informatik.tu-darmstadt.de/de/studierende/international/studium-im-ausland/ bewerbung/). Bei mir waren keine zusätzlichen Sprachnachweise (weder für Englisch, noch für Französisch) nötig. Nach einigen Monaten erhält man dann die Bewerbungsunterlagen der Partnerschule zum Ausfüllen. Als ich mich beworben habe, war EURECOM noch offiziell Anhängsel der Pariser Grande école (franz. Eliteschule) TE- LECOM ParisTech, d.h. man bekam Einschreibungsunterlagen von TELE- COM ParisTech zugeschickt und musste sie auch dorthin wieder zurückschicken. Hierbei war es wichtig, auf dem Formular genau zu spezifizieren, dass man nach EURECOM möchte. Man bekam dann auch einen Studienausweis von TELECOM ParisTech und später auch das Diplôme d Ingénieur von dieser Schule. Dies ändert sich möglicherweise in Zukunft (siehe hierzu auch Abschnitt 5.9). Gleichzeitig sollte man ein Learning Agreement für die drei Semester in EURECOM erstellen, dieses vorzeitig in der Auslandssprechstunde des 3

4 FB Informatik mit den Zuständigen besprechen und eine vorläufige Version dort abgeben. Das Erstellen des Learning Agreements für das Double Degree Programm mit EURECOM ist möglicherweise nicht Pflicht, doch ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es sehr stark dabei hilft, EU- RECOM Veranstaltungen sinnvoll auszuwählen und bei der Rückkehr einen verhältnismäßig reibungslosen Ablauf bei der endgültigen Anerkennung zu haben. Bei der hohen Anzahl an Veranstaltungen, die man in EURECOM für gewöhnlich belegt (die einzelnen Veranstaltungen geben oft nur wenige Credits,) verliert man sonst schnell den Überblick, wenn man dann in EU- RECOM mit der eigentlichen Kurswahl konfrontiert wird. Darüber hinaus sollte man sich im Vorfeld klar machen, dass man grundsätzlich für das Double Degree Programm die Regeln von beiden Instituten erfüllen muss. Daher ist eine überlegte und strukturierte Auswahl der Kurse wichtig. Mehr dazu in den Abschnitten 5.5 und 5.8. Das Learning Agreement ist außerdem natürlich keineswegs festzementiert, sondern kann im Laufe der drei Semester in EURECOM angepasst werden. Hierfür empfiehlt sich natürlich jedes Mal die Rücksprache mit dem Auslandsbüro des Fachbereichs Informatik. Bisher ist das Double Degree Programm mit EURECOM nicht gerade überlaufen, die Wahrscheinlichkeit, dass man angenommen wird (auch ohne Topnoten oder Französischkenntnisse) ist also recht hoch. Offiziell hat die TUD meines Wissens nach jedes Jahr 2 Plätze für das Double Degree Programm mit EURECOM. Darüber hinaus beurlaubt man sich in der TUD für die drei Semester, die man in EURECOM ist. Man bleibt aber in der TUD eingeschrieben, muss sich nach wie vor jedes Semester zurückmelden und die Semestergebühren überweisen. Dafür bezahlt man dann aber in EURECOM keine Studiengebühren (im Gegensatz zu den französischen und den außereuropäischen Studenten). Aufgrund des Beurlaubungsstatus kann man sich von den Semestergebühren auch das Semesterticket erstatten lassen. Der Vorteil der Beurlaubung ist, dass die Fachsemester nicht weitergezählt werden - d.h. wenn sich tatsächlich zusätzliche Semester aufgrund der Teilnahme am Double Degree Programm ergeben, taucht dies auf dem Fachsemesterkonto nicht auf. Aufgrund einer Sonderregelung bleibt es trotzdem möglich, in der beurlaubten Zeit Prüfungen abzulegen (was nützlich sein kann, wenn man etwas nachschreiben muss oder sein Studium in EURECOM abbrechen/unterbrechen muss). 2.2 Vorbereitende Kurse und Veranstaltungen Zur organisatorischen Vorbereitung empfiehlt sich der Besuch der Auslandsinformationsveranstaltung des FB Informatik, der ERASMUS Informationsveranstaltung für Outgoer und der ein oder anderen Auslandssprechstunde des FB Informatik. Hier kann man erfahren/erfragen wie der Bewerbungsprozess im Detail funktioniert und welche Dokumente für Anerkennung, Sti- 4

5 pendium und den endgültigen Abschluss des Programms notwendig sind. Man hat im Vorbereitungsjahr die Möglichkeit, bevorzugt in die Standardsprachkurse der TUD eingeteilt zu werden. Hier kann man sich beispielsweise einen Englisch- und/oder Französischkurs aussuchen. Darüber hinaus wird ein spezieller Französisch-Intensivkurs für Double Degree Studenten, die nach Frankreich gehen, angeboten. Ich habe selbst an diesem Kurs teilgenommen und kann ihn sehr empfehlen. Die Gruppe der Teilnehmer ist tendenziell klein, was sehr intensiven und individuellen Unterricht ermöglicht. Allerdings ist der Kurs nur zu empfehlen, wenn man bereits fortgeschrittene Sprachkenntnisse in Französisch besitzt. Außerdem hat man die Möglichkeit, an einem französischen Mathekurs teilzunehmen. In diesem Kurs werden mathematische Grundlagen auf Französisch vermittelt, die französische Studenten in ihren ersten Studienjahren ( classe préparatoire ) für gewöhnlich lernen. Grundsätzlich haben französische Studenten deutschen Studenten in Mathematik einiges voraus, was an der unterschiedlichen Ausbildungsstruktur liegt. Aus diesem Grund wurde besagter Kurs ins Leben gerufen. Der Kurs ist sehr gut geeignet, um mathematische Grundlagen aufzufrischen, einige neue Sachen zu lernen, und auch um mathematisches Französisch zu lernen. Er ist nicht geeignet für Leute, die kein oder nur wenig Französisch können. Ich persönlich bin der Meinung, dass der Besuch dieses Kurses für die erfolgreiche Teilnahme am Double Degree Programm mit EURECOM nicht unbedingt notwendig ist. Erstens sind dort wie schon gesagt ohnehin die meisten Vorlesungen auf Englisch. Zweitens gibt es in EURECOM genügend Veranstaltungen, bei denen man keine fortgeschrittenen Mathematikkenntnisse benötigt. Man kann also, sollte man es wollen (und falls das mit den Regeln von EURECOM und der TUD passt), Veranstaltungen mit einem höheren mathematischen Anteil durchaus vermeiden. Drittens ist es auch möglich, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann, sich bei den eher mathematischen Veranstaltungen einzuarbeiten. Hierbei hilft einem der französische Mathekurs der TUD eventuell - bei den Veranstaltungen, die ich gewählt habe, war das aber nicht so. 3 Anreise Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich folgende Anreisealternativen empfehlen (gilt auch für die Abreise sowie für Besuche): Bei wenig Gepäck (= ein Koffer mit max. 23 kg, ein Rucksack) empfehle ich mit Lufthansa zu fliegen (von Frankfurt nach Nizza bzw. die andere Richtung). Einen Flug bucht man am besten mehrere Monate im Voraus, dann kann man ihn für Euro bekommen (Hin- und Rückflug zusammen, Economy Saver Tarif - d.h. man ist an einen bestimmten Flug gebunden und bekommt fast nichts erstattet, wenn man absagt/nicht hingeht). Da die Ferientermine in EURECOM bereits früh bekannt gegeben werden, ist das 5

6 auch für Besuche nach Hause leicht möglich. Wenn man zu lange mit dem Buchen wartet, klettern die Preise generell in die Höhe, oft auf über 200 Euro (3-4 Wochen vor Abflugtermin gebucht) oder gar über 300 Euro (wenige Tage vor Abflugtermin gebucht). Bucht man früh, ist meiner Erfahrung nach die direkte Linienverbindung Frankfurt-Nizza von Lufthansa am billigsten und auch am schnellsten (ca. 1,5 Stunden Flugzeit). Ansonsten gibt es auch beispielsweise Verbindungen anderer Fluggesellschaften, die ein Umsteigen/Warten in Zürich vorsehen. Das dauert dann oft zwischen 6 und 7 Stunden, ist aber manchmal billiger. Bei Lufthansa sollte man generell immer das Paket aus Hin- und Rückflug buchen, selbst wenn man nur eine Richtung wahrnehmen will (Achtung, in diesem Fall sollte man so buchen, dass man den Rückflug verfallen lässt; bei einem nicht wahrgenommenen Hinflug wird auch der Rückflug automatisch storniert). Einzelne Richtungen zu buchen kostet meistens das Vielfache des Preises für beide Richtungen. Bei viel Gepäck empfiehlt sich das Auto. Im Economy Saver Tarif von Lufthansa kann man nur ein Gepäckstück mit 23 kg mitnehmen und muss weitere bzw. Übergewicht recht teuer bezahlen. Abgesehen davon gibt es keinen praktischen und billigen Weg, vom Flughafen in Nizza aus mit viel Gepäck den jeweiligen Wohnort zu erreichen (es sei denn, man kennt dort wiederum jemanden mit Auto, der einen dann abholt; zu den Transportmöglichkeiten vor Ort siehe auch Abschnitt 6). Entweder man nimmt das eigene mit, sofern vorhanden, oder man bittet Familie oder Freunde, einen an die Côte d Azur zu fahren bzw. dort abzuholen (am besten, indem man ihnen das Urlaubspotential der Region klar macht und ihnen eventuell eine Unterkunft bei sich anbietet... natürlich gibt es in der Region aber auch Hotels in allen möglichen Preiskategorien). Von Darmstadt aus kann man die Côte d Azur mit dem Auto an einem Tag erreichen, theoretisch in 10 Stunden Fahrt. Die kürzeste Route geht durch Süddeutschland, die Schweiz, Italien, und das letzte Stück fährt man dann an der Küste entlang auf einer recht spektakulären Autobahn. Die etwas längere Route geht nur durch Deutschland und Frankreich; auch sie kann man an einem Tag fahren. Hierbei ist zu beachten, dass man in Frankreich und Italien ordentlich Maut für das Nutzen der Autobahnen bezahlt, und zwar jedes Mal. Für die Autobahnnutzung in der Schweiz muss man sich für 40 Euro eine Vignette kaufen, die aber dann das laufende Jahr über gültig ist. Wenn man in dem Jahr mehr als einmal durch die Schweiz fährt, ist das allerdings relativ billig im Vergleich zu dem, was man an Geld auf französischen und italienischen Autobahnen los wird. Wenn man alleine reist und nicht viel Gepäck hat, ist daher Fliegen meist billiger, selbst wenn man es nicht schafft, zum billigsten Tarif zu buchen. 6

7 4 Wohnen 4.1 Wohnungssuche Um eine Wohnung an der Côte d Azur zu finden, kann man sich folgender Methoden bedienen: Bewerben bei den Studentenwohnheimen bzw. den privat betriebenen résidences direkt in Sophia Antipolis. Achtung, hier gibt es teilweise Fristen, die schon sehr früh liegen, und die Plätze sind möglicherweise begrenzt. Ich kann leider dazu nicht viel mehr sagen, da ich das selbst nicht gemacht habe; hierzu kann man aber Carine Bouetard von der EURECOM-Verwaltung fragen (siehe unten). Auf den studentischen Mailinglisten in EURECOM anfragen, um evtl. WG-Gruppen zu finden. Kann problematisch sein, wenn man noch niemanden kennt. Bei den zahlreichen Immobilienmaklern an der Côte d Azur anfragen. Achtung, das kostet meistens ziemlich viel, und man findet auch nicht unbedingt die schönsten Wohnungen. Franz. Wohnungssuchportale nutzen (siehe Erfahrungsbericht von Tobias Lauinger) Angebote aus der Liste von Carine Bouetard aus der EURECOM Verwaltung auswählen, die sie vor Beginn jedes neuen Semesters regelmäßig aktualisiert und an die studentischen Mailinglisten verschickt. Sowie man sich bei TELECOM ParisTech/EURECOM registriert hat, ist man auch selbst auf einer solchen Liste eingetragen. Letzteres ist meiner Ansicht nach am einfachsten. Carine Bouetard von der EURECOM Verwaltung kümmert sich um studentische Angelegenheiten und hilft gerne bei allen möglichen Fragen, insbesondere die Wohnungssuche betreffend, weiter. Die Angebote auf ihrer Liste sind sehr vielfältig; es handelt sich sowohl um Villen und größere Wohnungen für WGs als auch um Apartments und Studios für einzelne Personen. Die Preise reichen von für die Region sogar noch relativ billig bis hin zu unglaublich teuer. Die Wohnungen sind in der gesamten Region verstreut, viele liegen in Antibes/Juan-les-Pins. Die meisten Eigentümer auf der Liste kooperieren schon sehr lange mit Carine Bouetard, sodass sie teilweise auch Erfahrungen hat, wer wie zu erreichen ist oder wer vielleicht spezielle Sonderwünsche bezüglich Mietern hat, etc. Wenn man sich etwas von der Liste aussucht, hat das den Vorteil, dass man das Objekt direkt vom Eigentümer mietet, d.h. es fallen keine Provisionen an. Da die Liste von allen EURECOM-Studenten genutzt wird, sollte man nicht zu lange warten, bis man Leute von der Liste kontaktiert, ansonsten bleiben nur noch die besonders teuren Wohnungen übrig. 7

8 4.2 Wohnalternativen Die billigste Alternative sind die studentischen Wohnheime, dicht gefolgt von den etwas teureren résidences direkt in Sophia Antipolis. Hierzu hat Tobias Lauinger in seinem Erfahrungsbericht schon einiges geschrieben, daher verweise ich für nähere Informationen dazu an seinen Bericht. Zwei Punkte möchte ich noch zu seiner Beschreibung ergänzen: 1) Ich kann bestätigen, dass Sophia Antipolis ein eher abgelegener Ort zum Wohnen ist. Es ist eben ein Technologiepark, keine Stadt. Daher gibt es dort direkt nur wenige Freizeitmöglichkeiten und auch keine so gute Infrastruktur (Geschäfte, Restaurants etc...). Ohne Auto ist man auch abends und am Wochenende eher aufgeschmissen, Busse fahren dann kaum. Dafür hat man aber oft eine gewisse Gruppe an Leidensgenossen, sprich, anderen EURECOM-Studenten, die auch dort wohnen, und dann ihre eigenen Parties feiern. 2) Die Wohnheime und résidences, die Tobias Lauinger in seinem Bericht aufzählt, waren recht nah am alten Gebäude von EURECOM. EU- RECOM ist mittlerweile aber umgezogen; das neue Gebäude liegt ein gutes Stück vom alten entfernt. (Achtung auf der Karte wirkt das vielleicht nicht so, aber Sophia Antipolis ist sehr weitläufig und auch überhaupt nicht besonders auf Fußgänger ausgelegt. Man sollte also genau darauf achten, wo man in Sophia Antipolis wohnt.) In der Nähe vom neuen Gebäude müssten sich auch Wohnungen für Studenten befinden, welche genau das sind, lässt sich sicherlich wiederum bei Carine Bouetard erfragen. Als nächstbillige Alternative kommen die studentischen WGs in Betracht. Hier gibt es verschiedene Varianten: Manche Gruppen mieten größere Wohnungen in Antibes, andere ganze Villen. Es gibt eine gewisse Kette von Villen, die Jahr für Jahr von Studentengruppen aus EURECOM gemietet werden - sie werden sozusagen in der Familie weitergegeben. Bei den Gruppen handelt es sich meistens um Gruppen französischer Studenten, die aus Paris nach EURECOM kommen, d.h. sie kennen sich im Regelfall schon vorher untereinander. Es gibt Anfang jedes Sommersemesters für die Pariser Studenten, die im folgenden Winter zu EURECOM gehen, ein Wochenende, an dem sie von den EURECOM Studenten eingeladen werden und sich die Villen ansehen können. Hier wird dann oft bereits arrangiert, wie sich die Gruppen zusammensetzen und wer welche Villa bekommt. Für jemanden, der aus Deutschland zu EURECOM geht, ist es vielleicht nicht ganz einfach, in so eine Gruppe zu kommen, aber es ist auch schon vorgekommen. Wenn man in so einer Gruppe wohnen möchte, sollte man frühzeitig versuchen, seine zukünftigen französischen Mitstudenten ausfindig zu machen (beispielsweise über Facebook) und bei ihnen konkret anzufragen, ob vielleicht noch jemand einen Platz zu vergeben hat. Es kann auch helfen, direkt an die studentischen Mailinglisten zu schreiben und danach zu fragen. Die Villen befinden sich größtenteils in Roquefort-les-Pins, das ist ein klei- 8

9 nes Dorf mit vielen Villen (teilweise von reichen Leuten) mitten im Wald, das noch hinter Sophia Antipolis liegt (also noch etwas weiter weg vom Meer). Es ist unheimlich wichtig, dass eine Gruppe, die dort wohnt, mindestens ein Auto hat und dass alle dort mitfahren können, denn busmäßig läuft da sehr wenig. Die Villen haben durchweg einen großen Platzvorteil: Es gibt meistens ein großes Wohnzimmer, eine gut ausgestattete große Küche und oft auch einen großen Garten mit Pool. Aus diesem Grunde finden auch die studentischen EURECOM Parties immer in einer dieser Villen statt (da wird dann abgewechselt). Man wohnt in diesen Villen also wiederum etwas abgelegen, hat aber eine hohe Wohnqualität und nicht das Problem, wie man zu den EURECOM Parties kommt, denn man ist meistens schon dort... Die teuerste Alternative besteht darin, sich ein Apartement oder Studio für eine Person in den umliegenden Städten am Meer zu suchen. Man muss dann damit rechnen, eine Kaltmiete von mindestens 500 Euro zu bezahlen (selten gibt es auch Angebote unter 500, die aber immer sehr schnell vergeben sind). Hierbei kann man aus meiner Sicht aber auch das meiste von der Region mitnehmen ohne selbst ein Auto zu besitzen. Die erste Ortswahl, die denke ich einen guten Kompromiss bildet zwischen noch relativ nah an EURECOM und bietet Gelegenheit, viel von der Region mitzunehmen, ist Antibes bzw. Juan-les-Pins (ein Stadtteil von Antibes). Tatsächlich wohnt auch ein recht großer Teil der EURECOM Studenten jedes Jahr überall in Antibes verstreut, sodass man auch dort nicht völlig alleine ist, sondern sich viele Gelegenheiten bieten, sich mit anderen Leuten zu treffen, und eventuell auch Fahrgemeinschaften mit denen zu bilden, die Autos haben. Konkret ist es verkehrmäßig sehr günstig, in der Nähe oder in der Altstadt von Antibes ( Vieil Antibes ) zu wohnen, in der Nähe von Place de Gaulle, in der Nähe des Port Vaubans, oder in der Nähe bzw. auf dem Boulevard du Président Wilson. Alle genannten Orte haben relativ gute Busverbindungen und es gibt auch Bahnhöfe in der Nähe (der Gare d Antibes bzw. der Gare de Juan-les-Pins, der etwas kleiner ist). Darüber hinaus kann man von diesen Orten aus notfalls verschiedene interessante Orte auch zu Fuß erreichen (Altstadt von Antibes, verschiedene Strände, Clubs in Juan-les-Pins...). D.h. auch wenn dann nach 8 keine Busse mehr fahren (denn auch die Busse in Antibes bilden da keine Ausnahme...), kommt man ohne Auto noch einigermaßen bequem und unabhängig nach Hause. Wohnungen im Norden von Antibes haben, je nach konkretem Ort (hier unbedingt schauen, welche Buslinien in der Nähe fahren, es gibt eine Menge Orte, die zwar in Antibes sind, wo man aber trotzdem stets eine halbe Stunde zur nächsten relevanten Bushaltestelle laufen müsste! Und die Vermieter geben diesbezüglich auch nicht immer korrekte Auskünfte) auch ganz gute Verbindungen nach Sophia Antipolis, hier ist man aber möglicherweise wiederum etwas weiter weg von den interessanten Orten. Die Kehrseite der Medaille ist, dass man von Antibes aus fast jeden Tag mit dem Bus nach Sophia Antipolis fahren muss (oder eben mit dem Auto). 9

10 Das kostet einen dann meist eine Stunde für jede Fahrt, da morgens und abends die Straßen zwischen Antibes und Sophia Antipolis absolut zu sind. Es gibt auch keine extra Busspur oder ähnliches, d.h. der Zeitunterschied zwischen Auto und Bus ist nur gering. Aber ich persönlich fand, dass die schöne Wohnlage das allemal wert war. Es gibt auch Studenten, die sogar noch weiter gehen und sich eine Wohnung in Nizza oder Cannes nehmen. Wenn man gerne eine dieser beiden Städte näher erleben möchte, ist das auch keine schlechte Idee. Man benötigt dann noch etwas mehr Zeit, um zu EURECOM zu kommen, aber sowohl in Cannes als auch in Nizza ist nochmal etwas mehr los als in Antibes. Antibes ist eher eine Sommerstadt : Im Sommer ist dort sehr viel los, im Winter haben viele Läden nur noch eingeschränkte Öffnungszeiten oder sind gar ganz zu (was übrig bleibt ist aber immer noch sehr viel lebendiger als Sophia Antipolis). In Nizza und Cannes ist dieser Gegensatz wesentlich schwächer ausgeprägt. Alle genannten Aussagen zu Antibes/Nizza/Cannes gelten natürlich auch für WGs dort, bei denen man meist billiger wegkommt und trotzdem die Region genießen kann. Das setzt natürlich voraus, dass man eine Gruppe hat und dann auch eine passende Wohnung findet, was denke ich etwas schwieriger ist als in die oben genannten Villengruppen reinzukommen (aber auch hier hat Carine Bouetard teilweise attraktive, deswegen aber auch sehr begehrte, Angebote). 4.3 Infrastruktur Bei allen von mir genannten Wohnalternativen handelt es sich stets um möblierte Zimmer/Villen/Apartements/Studios. Die wichtigsten Gegenstände wie beispielsweise Geschirr, Reinigungsmittel und Bettzeug sind meistens vorhanden. Meistens muss man Dinge wie Handtücher und Bettbezüge aber selbst mitbringen. Hierfür unbedingt einen Blick auf die Inventarliste werfen, die man normalerweise vom Vermieter ausgehändigt bekommt. Wohnt man im Zentrum von Antibes/Juan-les-Pins (bzw. Nizza/Cannes), hat man auf jeden Fall die wichtigsten Geschäfte und Einrichtungen in unmittelbarer Nähe. In direkter Nähe des neuen EURECOM Gebäudes gibt es auch ein etwas größeres Einkaufszentrum, d.h. wenn man dort in der Nähe wohnt, ist man eigentlich auch gut versorgt. In Roquefort-les-Pins oder anderen umliegenden Dörfern ist man teilweise allerdings auf ein Auto angewiesen um einkaufen zu gehen. Die meisten Wohnungen in der Region haben kein besonders ausgefeiltes Heizungssystem - oder sie haben eins, sind aber so schlecht isoliert, dass es auch nichts bringt. In normalen Wintern ist das nicht so schlimm (die Temperaturen an der Küste bleiben weit über 0 Grad), aber es gibt auch manchmal Winter, wo die Temperaturen sehr nah an 0 Grad kommen oder gar darunter liegen. Dann werden die Wohnungen sehr kalt. Die schlecht 10

11 isolierten Wohnungen sind dann fast nicht warm zu bekommen, und der Versuch produziert unter Umständen horrende Heizkosten. Es lohnt sich also durchaus, beim Mieten darauf zu achten, wie die Heizungen betrieben sind und wie die Wohnung isoliert ist. Man darf allerdings generell diesbezüglich keine deutschen Standards erwarten. Zum Thema Internet: In den meisten Gebäuden an der Côte d Azur, auch in solchen, die schon älter wirken, kann man problemlos Internetverbindungen mit 20 Mbit/s bekommen. Das kostet monatlich zwischen 30 und 35 Euro, je nach Anbieter. Enthalten ist für gewöhnlich eine Internet-Flatrate, eine Telefon-Flatrate die auch für Gespräche in verschiedene andere Länder gültig ist (die gesamte EU ist eigentlich immer auf jeden Fall enthalten), und diverse digitale Fernsehkanäle. Orange gehört zu den teureren Anbietern, hat aber meiner Erfahrung nach einen guten und schnellen Service. Die Hardware kann man bei Orange für weitere 3 Euro im Monat dazu mieten. 4.4 Wissenswertes zu Recht und Praxis Die privaten Vermieter an der Côte d Azur möchten eigentlich generell, dass ihre Wohnungen/Villen von Anfang September bis Ende Juni (unter Umständen mit einigen Wochen Unterschied) durchgängig an Studenten vermietet sind, und wollen sie dann aber im Juli und August wochenweise für ein Vielfaches des normalen Preises an Touristen vermieten. Konkret bedeutet das für die meisten Studenten, dass sie im Sommer die Wohnung wechseln müssen. Glücklicherweise passt dieser Rhythmus gut mit den EURECOM Semesterterminen zusammen (siehe auch Abschnitt 5): Die Klausuren sind garantiert Ende Juni zu Ende und es gibt bis September keine weiteren uni-relevanten Termine mehr, das heißt man kann getrost für Juli und August auch, beispielsweise für ein Praktikum, an einen völlig anderen Ort ziehen, um dem Sommerwohnproblem zu entgehen. Wer im Sommer wirklich in der Region Côte d Azur bleiben will, muss entweder die hohen Preise in Kauf nehmen oder nach Sophia Antipolis ziehen. Um diese Vermieterphilosophie rechtlich durchsetzen zu können, vergeben die Vermieter stets befristete Verträge; entweder monatsweise, oder man bekommt einen studentischen Mietsvertrag, der maximal 9 Monate lang sein darf (also beispielsweise von September bis Mai, und dann für Juni einzeln nochmal einen Extra-Vertrag). Diese Verträge haben den Vorteil, dass sie 1) nach Ablauf der angegebenen Zeit automatisch enden, ohne dass man kündigen muss, und 2) man selbst wiederum das Recht hat, den Vertrag mit einer Vorankündigung von 1 Monat ohne Angabe von irgendwelchen Gründen zu kündigen (hier darauf achten, die Kündigung per Einschreiben so zu senden, dass sie einen Monat vor dem gewünschten Auszugsdatum beim Vermieter vorliegt). Letzteres macht es sehr leicht, die Wohnung noch einmal zu wechseln, falls man nicht so zufrieden ist, oder beispielsweise das 3. Semester-Problem auf nicht ganz nette, aber rechtlich völlig korrekte Art 11

12 und Weise zu lösen: Im 3. EURECOM Semester hat man das Problem, dass man ja eigentlich mitten im Jahr weggehen will (es sei denn, man bleibt für seine Abschlussarbeit in der Region). Man findet nicht viele Vermieter, die, wenn sie das wissen, bereit sind, einem die Wohnung zu geben - denn sie wissen natürlich auch, wie einfach das Kündigen der befristeten Verträge ist und wie schwierig es unter Umständen wiederum für sie ist, für den Rest des Jahres dann einen Mieter zu finden, der wiederum im Juli/August Platz für die besser zahlenden Touristen macht. Um etwas zu finden, sollte man also bei der erneuten Wohnungssuche für das dritte Semester lieber verschweigen, dass man vorhat, nach 6 Monaten zu verschwinden, oder aber bei Carine Bouetard anfragen, welche Vermieter kein Problem damit haben, wenn Studenten nicht das volle Unijahr lang bleiben (da gibt es auch ein paar, aber viele sind es nicht...). (Oder aber man geht in die Studentenwohnheime/résidences in Sophia Antipolis, denen es eher egal ist von wann bis wann die Zimmer vermietet sind.) Diese Vorgehensweise ist natürlich nicht ideal, denn die entsprechenden Vermieter werden teilweise sehr sauer, wenn sie die unerwartete Kündigung dann erhalten, beschweren sich bei Carine Bouetard und beschließen unter Umständen auch, in Zukunft nicht mehr an EURECOM Studenten zu vermieten, womit dann die zukünftige Studentengeneration bestraft wird. Es ist auch keineswegs selten, dass Vermieter, bei denen man anfragt, bei Carine Bouetard anrufen und sich darüber erkundigen, im wievielten Semester man ist. Wenn sie dann erfahren, dass man schon ein Jahr in EURECOM war, verweigern sie das Vermieten, selbst wenn man glaubhaft beteuert, dass man für das 4. Semester in der Region bleibt oder sich um einen Nachmieter für das restliche Jahr bemüht. Ich habe solche Geschichten sowohl von Kommilitonen gehört als auch am eigenen Leib erlebt (ich habe für mein drittes Semester in EURECOM sehr lange nach einer Wohnung gesucht und hatte große Schwierigkeiten, obwohl ich schon im April/Mai noch vor Ort mit Suchen angefangen hatte). Aus Solidarität mit zukünftigen Studenten sollte man sich um eine gute Lösung mit allen Parteien bemühen, aber das ist nicht besonders einfach. 5 Studium 5.1 Einführungswoche In der Woche bevor die Lehrveranstaltungen anfangen (ca. letzte Septemberwoche), findet stets die Einführungswoche statt, die von der EURECOM- Verwaltung und dem BDE ( Bureau des Elèves ) organisiert wird. In dieser Woche wird die Infrastruktur rund um EURECOM erklärt (siehe nächster Abschnitt) und das BDE stellt sich vor. Das BDE ist die Vereinigung der Studenten und kann insofern mit unserer Fachschaft verglichen werden. 12

13 Allerdings ist das BDE mehr für die Organisation von Freizeitaktivitäten zuständig (siehe auch Abschnitt 7) und kümmert sich weniger um Dinge, die Lehrveranstaltungen betreffen, so wie man das von der Fachschaft Informatik in Darmstadt kennt. Soweit ich weiß, hat das BDE offiziell auch keine Mitspracherechte in Bezug auf Lehrveranstaltungsangelegenheiten, Professorenauswahl oder ähnliches. Es gibt auch keine Gremien wie FSR oder FBR. Die Gruppe wird jedes Jahr aus den neu hinzugekommenen Studenten gebildet und gewählt (meist gibt es nur ein Team, insofern ist es keine echte Wahl). In der Einführungswoche werden auch die Stundenpläne und die einzelnen Studienschwerpunkte vorgestellt. Gegen Ende der Woche kann man dann im internen System (das Sifi ) seinen Studienschwerpunkt auswählen und die Kurse für das Semester belegen. Die entstehende Liste muss man sich ausdrucken und damit zum Schwerpunktkoordinator gehen, der sie nochmal überprüft und dann, wenn alles in Ordnung ist, unterschreibt. Mit dem Unterschreiben kann man sich die ersten zwei Vorlesungswochen Zeit lassen, und kann auch in dieser Zeit die initiale Wahl nochmal verändern. Danach allerdings wird die Kurswahl endgültig und man ist auch automatisch zu den entsprechenden Klausuren angemeldet. Es werden in der Einführungswoche auch einige Einstufungstests durchgeführt (Mathematik und Informatikkenntnisse). Diese sind anonym und die Ergebnisse dienen lediglich zur Orientierung der EURECOM-Verwaltung. Darüber hinaus muss jeder an einem (nicht-anonymen) Englischtest teilnehmen. Ist man da zu schlecht muss man glaube ich einen Englischkurs belegen. Es gibt dann auch noch Einstufungstests für alle anderen Sprachen, an denen man teilnehmen kann, wenn man diese Sprache gerne belegen möchte. Man bekommt außerdem in der Einführungswoche direkt in EURECOM die Möglichkeit, ein Bankkonto zu eröffnen, falls man das vorher noch nicht getan hat. Ein französisches Bankkonto benötigt man unbedingt, um Miete und ggf. Internet/Mobilfunkvertrag zu bezahlen. Für die Eröffnung eines Bankkontos muss man seinen aktuellen Mietsvertrag mitbringen! (Dasselbe gilt teilweise auch für den Abschluss von Internetverträgen bzw. Mobilfunkverträgen...). Das auf die Einführungswoche folgende Wochenende ist offiziell noch fester Bestandteil der Einführungswoche - hier also am besten nichts anderes einplanen. An diesem Wochenende findet das vom BDE organisierte WEI (week-end intégration) statt. Hierbei fährt der neue Jahrgang, das BDE, und alle Leute vom vorherigen Jahrgang, die gerne mit wollen, zusammen in eine der umliegenden Städte (zum Beispiel St. Tropez) um dort miteinander ein Party-Wochenende zu verbringen und sich kennen zu lernen. Für die neuen Studenten ist das ganze meist großzügig gesponsert, sodass man nichts oder fast nichts für das Wochenende bezahlt. Offiziell ist das WEI eine Pflichtveranstaltung, obwohl ich bezweifele, dass es irgendwelche Konsequenzen hat, wenn man nicht mitfährt. Ich kann es aber nur jedem ans Herz legen - es 13

14 macht sehr viel Spaß und man lernt schnell die neuen Leuten kennen. Ich bin auch in meinem zweiten Jahr nochmal mitgefahren, weil es so lustig war ;). 5.2 Infrastruktur bei EURECOM Ich versuche hier einige nützliche Informationen über das neue EURECOM Gebäude abzugeben, Vollständigkeit und Korrektheit ist allerdings sicherlich nicht garantiert, denn ich kenne das neue Gebäude und die Umgebung nur von meiner eigenen Diplomverleihungsfeier, als es noch nicht völlig eingerichtet war. Im Gegensatz zum vorherigen Standort hat der neue Standort zahlreiche Vorteile: EURECOM befindet sich nun auf einem echten Campus (nicht mehr wie vorher auf einem Firmengelände), d.h. man hat wahrscheinlich auch die Möglichkeit, Studenten von den anderen Instituten dort kennen zu lernen. Der neue Standort liegt insgesamt näher an Antibes, d.h. er wird von den meisten von Antibes kommenden Buslinien früher angefahren als der alte Standort - insgesamt dürfte das also die Busfahrzeit etwas verkürzen. Wer mit dem Auto kommen soll, braucht sich um Parkplätze keine Gedanken zu machen, davon gibt es genug (und wirklich direkt neben dem Gebäude!). In unmittelbarer Nähe befindet sich ein Einkaufszentrum mit Restaurants, bei denen man relativ günstig zu Mittag essen kann. Ich habe auch gehört, die Mensa der Université de Nice soll sehr nah sein. Das ist wohl die billigste Möglichkeit zum Mittagessen, ich selbst war allerdings nie dort. Mir war das vom alten Standort aus einfach zu weit weg um dort in der Mittagspause hinzugehen. Im Einkaufszentrum gibt es auch beispielsweise einen Supermarkt und eine Post. Direkt daneben ist ein Golfplatz ;). Im Gegensatz zum früheren Standort befindet sich jetzt ganz EURECOM in einem Gebäude, welches nicht mit anderen Institutionen geteilt wird, d.h. EURECOM hat nun seinen eigenen Hörsaal. Die Computerräume für Studenten sind direkt neben dem Hörsaal. Hier kann man arbeiten und natürlich auch die Rechner benutzen. Die Räume sind wohl auch schön hell. Sie werden wahrscheinlich im Sommer klimatisiert sein. Es gibt im ganzen Gebäude natürlich auch WLAN, und zwar hat EURECOM ein eduroam Netz - d.h. der Darmstädter Informatikstudent muss in der Regel einfach gar nichts weiter machen um das Netz nutzen zu können - einfach mit Darmstädter Account einloggen. Weiter unten im Gebäude gibt es zwei große Cafeterias mit jeweils Terrasse. Hier gibt es auch Getränkeautomaten und mir schien es so, als ob dort auch kleine Küchen eingerichtet werden sollen. Es gibt ebenfalls eine gut ausgestattete Bibliothek mit Fachbüchern. Die meisten sind auf Englisch, aber es sind auch welche in allen möglichen Sprachen dazwischen (französisch, englisch, deutsch, chinesisch..). Darüber hinaus gibt es in der Bibliothek eine große Sammlung von Fachzeitschriften und 14

15 auch allgemeinen Zeitschriften. Die Benutzung der Rechner usw. wird in der Einführungswoche (siehe oben) erklärt. 5.3 Kommilitonen Zu diesem Thema gibt es einen Extra-Abschnitt, weil das aus meiner Sicht das Besondere an EURECOM ist, was das Institut am stärksten von einer deutschen Universität unterscheidet. Die Zahl der EURECOM Studenten ist sehr klein im Vergleich zu zum Beispiel der TUD: Es sind ausschließlich Informatikstudenten auf Masterlevel dort, d.h. immer maximal zwei Jahrgänge ( Promos ) gleichzeitig (im Sommersemester ist nur der neueste Jahrgang dort, der ältere Jahrgang befindet sich dann in der Praktikumsphase). Meine Promo, die Promo 2012 (die Jahrgänge werden immer nach voraussichtlichem Abschlussdatum benannt) war nur 70 Leute groß. Und davon waren nicht einmal alle tatsächlich im Zweijahresprogramm - manche Leute sind nur für 1-2 ERASMUS Semester dort, andere nehmen an den EURECOM Masterprogrammen teil, die 2 Semester Lehrveranstaltungen und 1 Semester Praktikum im Anschluss vorsehen. (Hinweis: Das Double Degree Abkommen betrifft den zweijähren Diplôme d Ingénieur Studiengang, nicht eines der Masterprogramme. Der zweijährige Studiengang sieht drei Semester Lehrveranstaltungen in EURECOM + ein Praktikumssemester vor. Mehr dazu weiter unten.) Hinzu kommt, dass die französischen Studenten, die aus Paris in das zweijährige Programm gekommen sind, in ihrem zweiten Jahr ebenfalls ins Ausland gehen können. Insgesamt bedeutet das, dass die eigene Promo im zweiten Jahr recht stark ausgedünnt ist (bei mir war ca. die Hälfte der Leute dann weg). Neben diesen beiden Jahrgängen, die immer da sind, sitzt man auch mit Doktoranden aus EURECOM in den Lehrveranstaltungen. Das gibt einem die Möglichkeit, auch mit dieser Gruppe Kontakte zu knüpfen. Die neue Promo (Promo 2013), die in meinem zweiten Jahr hinzukamen, war ca. 100 Leute stark. Ich denke, in Zukunft werden die Promos eher zwischen 100 und 120 Leuten groß sein, da EURECOM sich vergrößern möchte. Dennoch bleibt das eine überschaubare Menge im Vergleich zu deutschen Universitäten. Aufgrund dieser niedrigen Zahl, den zahlreichen Veranstaltungen vom BDE (angefangen mit dem WEI, siehe oben) lernt man schnell so gut wie alle wenigstens ein bisschen kennen. Hinzu kommt die Zusammensetzung der Studentenschaft: Sie kommen alle aus verschiedenen Ländern. Ein großer Teil kommt aus Frankreich, meist aus Paris von TELECOM ParisTech. Dieser Teil ist allerdings gegenüber dem Rest in der Minderheit. Weiterhin gibt es immer eine größere Gruppe von Studenten aus China und Indien. Oft kommt auch eine größere Gruppe aus Italien. Hinzu kommen Studenten aus Brasilien, aus Schweden, aus Finnland, aus Spanien, aus Marokko, aus Tunesien, aus Kamerun, aus Rumä- 15

16 nien, aus Polen und neuerdings auch aus Vietnam. Die Gruppe der deutschen Studenten ist eher klein. Die meisten kommen aus München, ansonsten aus Stuttgart (oder eben aus Darmstadt ;)). Viele sprechen sehr gut Französisch, manche sprechen kein Wort (und kommen ohne Probleme durch ihr Studium). Grundsätzlich wird unter den Studierenden also viel Englisch gesprochen, aber man kann sich auch an die Französischsprechenden hängen und viel Französisch sprechen. Kann man beide Sprachen, wird man sehr fit im Umschalten. Die Atmosphäre ist insgesamt sehr international und man lernt auch sehr viel über andere Kulturen als die französische. Man kommt in seinem ersten Jahr also in eine Gruppe, die sich erst neu bildet, und nicht in eine bestehende Gruppe: Die meisten neuen Studenten, auch die französischen, kommen in ihrem ersten EURECOM Jahr neu an die Côte d Azur, d.h. niemand hat wirklich einen Heimvorteil und alle müssen sich erstmal zurecht finden. Das und die internationale Zusammensetzung führt nach meiner Erfahrung dazu, dass sehr schnell eine hohe Gruppendynamik entsteht, in der alle Leute sehr nett zueinander sind und vor allem auch sehr hilfsbereit untereinander. Es gibt dann natürlich noch die Studenten, die bereits ein Jahr da sind - diese Gruppe ist dann aber, wie oben beschrieben, eher in der Minderheit. Darüber hinaus ist sie auch erst ein Jahr alt und hat selbst vor einem Jahr die positive Integrationserfahrung gemacht, die sie gerne weitergibt. Ich fand diese Erfahrung sehr positiv und habe sehr viele neue Freunde überall auf der Welt gewonnen. Ich würde jetzt rückblickend alleine deswegen empfehlen, am Double Degree Programm teilzunehmen und drei Semester in EURECOM zu verbringen. Es lohnt sich! 5.4 Schwerpunkte und Studienplan In EURECOM gibt es zur Zeit folgende Studienschwerpunkte, dort als Tracks bezeichnet (bzw. Filières ): Web Engineering, Mobile Communications, Multimedia, Networking, Real-time and embedded systems, Communication System Security und Transmission technologies (letzterer geht recht stark in die physikalische Richtung). Den Track wählt man am Anfang und kann ihn in der Regel nicht mehr ändern. Jeder Track hat einen bestimmten Katalog an Mandatory und Optional Kursen, die dann etwas mit dem Schwerpunkt zu tun haben bzw. verwandt sind. Diese überschneiden sich natürlich zwischen den Tracks. Im zweijährigen Programm (Double Degree) müssen während der drei Semester EURECOM mindestens 25 CP aus dem Mandatory Bereich abgedeckt werden (in den meisten Fällen ist das einfach die gesamte Mandatory Liste) und mindestens 18 CP aus dem Optional Bereich. Der Optional Bereich umfasst meist wesentlich mehr als 18 CP, hier gibt es also bereits eine Auswahl. Insgesamt muss man mindestens 60 CP an technischen Kursen sammeln. Die Differenz zwischen dieser Summe und den Mindest-CP für Mandatory und Optional kann man völlig frei wählen. Die einzige Einschränkung, die es hier gibt, lautet, dass die Wahl 16

17 in den Stundenplan passen muss. EURECOM verbietet das Belegen zweier Lehrveranstaltungen auf demselben Zeitslot, da offiziell für jede Lehrveranstaltung Anwesenheitspflicht herrscht (in der Praxis wird dies in den meisten Veranstaltungen allerdings nicht oder nur wenig durchgesetzt). Neben den technischen Kursen gibt es noch die nicht-technischen, von denen man mindestens 12 CP belegen muss. Die Liste der angebotenen nichttechnischen Kurse ist wesentlich kürzer als die der technischen, hier gibt es also nicht ganz so viele Wahlmöglichkeiten. Darüber hinaus sind diese Kurse in insgesamt 4 Kategorien aufgeteilt ( Economy, Law, Human Sciences und Project Management ), von denen man drei mit besagten 12 CP abdecken muss. Weiterhin muss man 6 CP Sprachkurse belegen, d.h. konkret einen Sprachkurs pro Semester (ein Sprachkurs gibt immer 2 CP). Man kann auf Wunsch mehr Sprachkurse belegen, sollte aber beachten, dass pro Semester immer nur einer gewertet wird (welchen, kann man sich am Ende des Semesters aussuchen). Man muss also jedes Semester einen Sprachkurs belegen. Man kann dabei sowohl eine vorige Sprache weiter belegen als auch jedes Mal eine neue anfangen. Angeboten werden stets Englisch, Französisch, (Deutsch - kann man natürlich als Deutscher nicht belegen), Spanisch, und Italienisch. Wenn es genügend Interessenten gibt, organisiert EURECOM auch andere Sprachkurse (z.b. Japanisch, Chinesisch, Arabisch, Russisch...). Zusätzlich muss man im dritten EURECOM Semester ein Semesterprojekt belegen, für das man 10 CP bekommt. Dieses kann man sich wie eine kleine Bachelorarbeit vorstellen: Man bekommt eine Forschungs- bzw. Implementierungsaufgabe, bearbeitet diese unter Betreuung eines Professors und evtl. eines Mitarbeiters (tatsächlich betreuen die Professoren diese Projekte bisher meist persönlich!), schreibt am Ende einen Bericht darüber und hält einen benoteten Vortrag. Das Projekt kann man sich Ende des zweiten EU- RECOM Semesters aus einer Liste aussuchen. Manche Projekte können auch zu zweit bearbeitet werden. Insgesamt muss man in den drei Semestern auf mindestens 90 CP kommen. 5.5 Lehrveranstaltungen Bei den Lehrveranstaltungen werden verwaltungsmäßig nur drei Arten unterschieden, sowohl bei den technischen als auch bei den nicht-technischen: Long Courses geben 5 CP und sind 42 Stunden lang, d.h. man hat in der Regel jede Woche einen festgelegten Slot à 3 Stunden. Short Courses geben 3 CP und sind 21 Stunden lang. Das heißt es gibt entweder regelmäßig alle zwei Wochen einen 3-stündigen Termin, oder sie finden nur in der ersten bzw. zweiten Hälfte des Semesters statt. Die Short Courses sind in der Regel mit anderen Short Courses in einem Zeitslot, sodass man in einem Semester in diesem Slot auch zwei Short Courses belegen kann, die sich dann nicht zeitlich überschneiden. Dann gibt es noch die Sprachkurse - sie 17

18 geben stets 2 CP und finden etwa jede Woche statt, in einem zweistündigen Slot. Im Stundenplan gibt es von Montag bis Freitag einen Vormittagsslot à 3 Stunden (von 8:45 bis 12:00, eine 15-minütige Pause ist vorgesehen) und einen Nachmittagsslot à 3 Stunden (13:30-16:45, wiederum eine 15-minütige Pause vorgesehen). Der Nachmittagsslot am Donnerstag wird normalerweise frei gelassen und ist dazu gedacht, dass Studenten beispielsweise sportlichen Aktivitäten nachgehen können. Von Montag bis Mittwoch gibt es außerdem Abendslots von 17:00 bis 19:00 die für Sprachkurse gedacht sind. Das gibt einem theoretisch die Möglichkeit, 3 verschiedene Sprachkurse zu belegen, aber Pflicht ist wie schon gesagt nur einer. Was genau in diesen Slots jeweils in den Lehrveranstaltungen passiert, unterscheidet sich von Veranstaltung zu Veranstaltung sehr stark, denn die Professoren haben hier sehr viel Freiheit. Manche Veranstaltungen (insbesondere Short Courses ) füllen die 3-stündigen Slots ausschließlich mit Vorlesungen. Diese sind teilweise interaktiv gestaltet (d.h. mit Diskussionen und kleinen Übungsaufgaben zwischendrin). Da die Kursgrößen klein sind (manchmal unter 10 Leute, die großen Kurse haben unter Umständen mal 70 Teilnehmer), klappt das oft sehr gut. Andere Kurse nutzen einen Teil der 3 Stunden oder auch über das Semester verteilt vollständige Slots für TPs (travail pratique). TPs finden dann für gewöhnlich in den Computerräumen statt und man bearbeitet zu zweit oder auch alleine eine praktische Aufgabe an den EURECOM Rechnern. Hierbei lernt man teilweise ziemlich viel. Die TPs werden ebenfalls von den Professoren persönlich betreut, bei den etwas größeren Veranstaltungen holen sie meist noch einige ihrer Doktoranden als Hilfe dazu. Etwas seltener, aber ebenfalls vorhanden in den eher theoretischeren Vorlesungen sind TDs (travail dirigé). TDs kommen unseren Kleingruppenübungen verhältnismäßig nahe: Der Professor gibt Übungsaufgaben aus und diese werden gemeinsam bearbeitet. Regelmäßige theoretische Kleingruppenübungen mit Tutoren, wie man es aus Deutschland kennt, gibt es nicht. Zusätzlich zu diesen Slots gibt es in manchen Kursen (unregelmäßig) Hausaufgaben; das können Programmieraufgaben sein (von kleineren Challenges bis hin zu Projekten, die das ganze Semester über laufen, beispielsweise das Entwerfen und Programmieren einer Webseite oder eines ballspielenden Roboters), theoretische Aufgaben, oder auch das Vorbereiten von (Mini-)Referaten zu bestimmten Themengebieten oder über bestimmte Publikationen. Diese müssen dann als Präsentation vor der Gesamtgruppe gehalten werden. Die Hausaufgaben sind manchmal Einzelarbeit, oft ist aber auch Gruppenarbeit erlaubt oder gar erforderlich. In manchen Kursen kürzen die Professoren dafür die 3-stündigen Slots (beispielsweise lassen sie mal einen ausfallen, damit Studenten sich ihren Hausaufgaben widmen können, oder sie verwenden nur halbe Slots), in anderen nicht. Das bedeutet, dass sich Kurse mit gleicher CP-Zahl teilweise stark im Aufwand unterscheiden. 18

19 Um den Aufwand zu beurteilen, sollte man sich daher am besten in den ersten zwei Wochen, in denen die Kurswahl noch nicht endgültig ist, genau ansehen, wie in einem Kurs die Endnote berechnet wird und sollte Leute aus dem zweiten Jahr nach dem Aufwand des Kurses insgesamt fragen. Die technischen Veranstaltungen sind vollständig auf Englisch; bei den nicht-technischen Veranstaltungen gibt es einige wenige, die auf Französisch gehalten werden. Es sind allerdings so wenige, dass man diese Veranstaltungen vermeiden kann, wenn man wirklich kein Französisch kann. Die Sprachkurse sind, so weit möglich, in der Sprache, die gelernt werden soll. Bei den Anfängerkursen geht das natürlich nicht komplett - in diesem Fall erklären die Sprachlehrer auf Französisch. Man kann diese Kurse aber trotzdem belegen, auch wenn man kein Französisch kann. Es sitzt eigentlich immer noch jemand mit einem im Kurs, der dann die Erklärungen versteht und übersetzen kann. Die technischen Veranstaltungen in EURECOM sind zum Großteil eher praktischer Natur. Insbesondere in den TPs wird viel Wert auf Programmieren gelegt. Der Inhalt eines Kurses deckt meist viele verschiedene passende Themen ab. Es kommt auch vor, dass Gastdozenten von umliegenden Unternehmen eingeladen werden und dann interessante Gastvorträge in der Vorlesung halten. Es gibt auch ein paar Kurse mit theoretischen Inhalten, aber sie sind gegenüber den anderen eher in der Minderheit. Viele von ihnen sind aber sehr gut und vermitteln fundierte Grundlagen (beispielsweise Information Theory - dieser Kurs ist nicht ganz einfach, aber man lernt viel). Persönlich hatte ich den Eindruck, dass in EURECOM mehr Wert darauf gelegt wird, dass man sich allgemein in seinem Fach bildet als darauf, dass man sich stark auf etwas spezialisiert. Ich hatte beispielsweise den Schwerpunkt Communication Systems Security; dafür habe ich sehr viele Veranstaltungen zum Thema Security besucht, aber auch viele zu völlig anderen Themen wie Bildverarbeitung und Kompression, Machinelles Lernen, oder P2P-Systeme. Auch die nicht-technischen Kurse helfen stark dabei, den Horizont zu erweitern, insbesondere in Richtung Wirtschaft. Ich fand das für mich sehr gut, aber wer lieber sehr tief in ein bestimmtes Thema einsteigen will, sollte vielleicht nicht nach EURECOM gehen. 5.6 Klausuren Die Klausuren finden alle direkt im Anschluss an die Vorlesungszeit statt. Nach Ende der Vorlesungszeit gibt es zunächst immer eine Woche vorlesungsfreie Zeit, die zum eigenständigen Wiederholen von Veranstaltungsinhalten gedacht ist. Danach werden alle Klausuren innerhalb von etwa Tagen geschrieben. Hierbei ist es auch nicht selten, dass man zwei Klausuren an einem Tag schreibt. Man sollte also während des Semesters bereits viel wiederholen und sich dann die Wiederholungswoche vor den Klausuren rigoros einteilen. Das ist ein wenig stressig, aber machbar. 19

20 Das Level der Klausuren ist sehr unterschiedlich: Manche sind im Vergleich zu Darmstädter Klausuren recht einfach und bestehen nur aus allgemeinen Verständnisfragen, bei denen man einen kurzen Text schreibt. Andere wiederum bestehen auch aus solchen Fragen, fragen allerdings sehr genau nach bestimmten Details. Wiederum andere Klausuren stehen auch den schwierigen Darmstädter Klausuren in nichts nach: Hier gibt es teils aufwendige Rechenaufgaben, Algorithmen müssen entwickelt werden, evtl. müssen auch Beweise geführt werden. In Kombination mit der Tatsache, dass man nicht besonders viel Zeit hat, für die Klausuren zu lernen, und dass es bei EURECOM-Veranstaltungen grundsätzlich weniger theoretische Übungen während der Vorlesungszeit gibt als in Darmstadt empfand ich das Lernen für solche Klausuren als eine besondere Herausforderung. Diese letztere Art der Klausuren macht allerdings nicht die Mehrheit der EURECOM-Klausuren aus, sodass man gut prioritisieren kann. In jedem Fall sollte man sich während der Vorlesungszeit bereits alte Klausuren ansehen (sofern vorhanden; diese kann man meistens in der Bibliothek kopieren), um den Aufwand einzuschätzen. Hat man dann die Klausurenzeit hinter sich gebracht, folgen jedoch garantiert erstmal keine weiteren Klausuren. Beim Übergang vom Winter- zum Sommersemester ist das eigentlich egal - hier gibt es für gewöhnlich nur eine Woche Ferien, dann fängt direkt das Sommersemester an. (Es gibt auch während des Semesters noch verschiedene kleinere Ferien im Herbst, an Weihnachten und an Ostern.) Beim Übergang vom Sommer- zum Wintersemester ist dies allerdings sehr praktisch für die eigene Planung: Da alle Klausuren jedes Jahr garantiert am 30. Juni fertig sind, kann man seinen Mietsvertrag getrost zum diesem Datum kündigen (bzw. wie oben beschrieben erst gar keinen längeren annehmen) und den Sommer anderweitig verplanen - zum Beispiel für ein Praktikum oder für Urlaub. Für solche anderweitigen Aktivitäten kann man in jedem Fall den Juli und den August einplanen. Besteht man Klausuren nicht, muss man diese Anfang September nachschreiben; und zwar egal, ob es sich um Klausuren aus dem Winter- oder Sommersemester handelt. Das neue Semester beginnt dann gegen Ende September. Die Noten der Klausuren werden meist relativ schnell individuell im internen System bekannt gegeben (Achtung, hier sollte man sicherstellen, dass man in der Lage ist, von zu Hause zuzugreifen, wofür ein RSA Key benötigt wird; dies wird aber auch in der Einführungswoche (siehe oben) erklärt). Etwas ungewöhnlich für einen deutschen Studenten ist, dass es keine offiziellen Klausureinsichten gibt, in denen man die Möglichkeit bekommt, seine Punkte nachzurechnen und ggf. zu diskutieren. Man kann versuchen, das individuell mit den Professoren zu machen, die aber meistens nicht besonders begeistert davon sind. 20

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