Jahresbericht Stiftung für Gesundheitsförderung und Suchtfragen

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1 Jahresbericht 2011 Stiftung für Gesundheitsförderung und Suchtfragen

2 Inhaltsverzeichnis Editorial In Sachen Kooperationen bewegt sich viel im Kanton Bern 3 Beratung und Therapie Facts and Figures Erhebung des Psychostatus bei Suchterkrankungen 7 Ambulanter Alkoholentzug im Zentrum Oberland 8 Suchtsprechstunde im Spital Burgdorf 9 Prävention und sexuelle Gesundheit Facts and Figures Suizidprävention bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen 12 Resilienzförderung Kinder in den Kitas stärken 13 Fachtagung «Mit Eltern nicht ganz ohne!» 14 Prävention und Sexualpädagogik wirken zusammen 15 Beratung und Therapie/Prävention und sexuelle Gesundheit clever im Netz 16 Projekt Vitamin T: Transkultureller Wandel der Beratungsangebote 17 Finanzen Bilanz 18 Erfolgsrechnung 19 Stiftungsrat Mitglieder Bei den Fotografien, die in diesem Jahresbericht verwendet werden, handelt es sich um Symbolbilder, welche von den Online-Bilddatenbanken istockphoto.com und fotolia.com stammen. 2

3 Editorial In Sachen Kooperationen bewegt sich viel im Kanton Bern Kooperationen sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor für nachhaltige Gesundheitsförderung. Daher setzen wir unsere Projekte in Zusammenarbeit mit anderen engagierten Fachleuten und Organisationen um. In diesem Sinn greifen wir auf das Know-how der Vermittlungsstelle «comprendi?» zurück, wenn es um interkulturelle Übersetzungen geht. Ein anderes Beispiel ist die Zusammenarbeit mit voja, dem Verband offene Kinder- und Jugendarbeit des Kantons Bern, um Gemeinden im Umgang mit Problemen im öffentlichen Raum (z.b. Gewalt, Alkohol oder Littering) zu unterstützen. Neue Kooperationen haben sich auch mit verschiedenen regionalen psychiatrischen Diensten ergeben. So konnte gemeinsam mit dem Psychiatrischen Dienst des Regionalspitals Thun ein Programm für ambulante Alkoholentzugsbehandlungen initiiert werden. Dessen Resultate sind sehr erfreulich: Alle bisherigen Entzugsbehandlungen konnten erfolgreich durchgeführt und abgeschlossen werden. Dieses Beispiel zeigt, wie sehr sich eine solche Zusammenarbeit auszahlen kann. Abgesehen davon, dass dieses Angebot einen reinen Synergieeffekt ohne Mehrkosten für die Beteiligten darstellt, profitieren die alkoholkranken Menschen von einem zusätzlichen Angebot. Auch in verschiedenen anderen Regionen sind solche Formen der Zusammenarbeit am Entstehen, beispielsweise in Burgdorf und Interlaken. Diese Kooperationen zeichnen sich alle durch die gleichen wesentlichen Merkmale aus: Sie werden gemeinsam, partnerschaftlich und in Anerkennung der jeweils unterschiedlichen Fachkompetenz entwickelt und umgesetzt; echte Partnerschaften eben. Innerhalb des Dachverbands Gesundheit und Sucht, dem derzeit die Stiftungen Berner Gesundheit und Contact Netz angehören, haben im 2011 Klärungsprozesse stattgefunden. Infolgedessen haben sich beide Stiftungen für alle Abhängigkeitsformen und Arten des Substanzkonsums geöffnet; die Trennung in der ambulanten Suchtberatung nach legalen bzw. illegalen Drogen wurde aufgehoben. Eine weitere Neuerung besteht darin, dass die Berner Gesundheit im Bereich der ambulanten Suchtberatung ihre Angebote auf die Erwachsenen fokussiert, während das Contact Netz Jugendliche betreut. Davon nicht betroffen sind selbstverständlich unsere Angebote der Prävention und der Sexualpädagogik. Kinder und Jugendliche profitieren z.b. durch den sexualpädagogischen Unterricht ganz direkt. In der Prävention richten sich die Dienstleistungen vorab an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren (z.b. Lehrpersonen) und haben gesundheitsfördernde Massnahmen für Kinder und Jugendliche zum Ziel. Ein weiteres gutes Beispiel für funktionierende Kooperationen im 2011 war die Dialogwoche des Bundesamts für Gesundheit im Mai, während der in der gesamten Schweiz Veranstaltungen rund um das Thema Alkohol durchgeführt wurden. Diese Anlässe wurden von verschiedenen Institutionen organisiert und richteten sich an die Gesamtbevölkerung. In allen Sprachregionen haben sich rund 230 Partner mit über 260 Aktivitäten (insgesamt mehr als 600 Veranstaltungen) an der Aktion beteiligt. Aufgrund der positiven Erfahrungen wurde inzwischen entschieden, im Mai 2013 eine zweite Dialogwoche durchzuführen. Auf den folgenden Seiten unseres Jahresberichts erfahren Sie mehr über unsere Arbeit, die vielen Menschen, die hinter den erfolgreichen Kooperationen stehen, und natürlich auch über neue Entwicklungen und Projekte. Wir wünschen Ihnen eine angeregte Lektüre. Ueli Studer Präsident Bruno Erni Geschäftsführer 3

4 Beratung und Therapie Facts and Figures 2011 Katamnesestudie Die Frage nach der Wirkung von psychosozialen, ambulanten Beratungen hat im Diskurs der kantonalen und eidgenössischen Suchtpolitik grosse Bedeutung. Für die ambulanten Beratungsstellen stellt sich diese zentrale Frage auch im Zusammenhang mit der Tendenz zur Medizinalisierung, der Knappheit der finanziellen Ressourcen und dem möglichst effizienten und effektiven Mitteleinsatz. Aus diesem Grund hat sich unsere Stiftung mit drei Partnern im Bereich der ambulanten Suchthilfe zur gemeinsamen Durchführung einer wissenschaftlich fundierten Katamnesestudie entschieden. Die Datenerfassung hat im März 2011 begonnen. Zusammen mit der Zürcher Fachstelle für Alkoholprobleme, der Aargauischen Stiftung Suchthilfe ags und dem Beratungszentrum Bezirk Baden wird erstmals die Wirksamkeit ambulanter Suchtberatungen und -therapien bei Alkoholproblemen erforscht. Zu diesem Zweck wird mittels systematischer Messung die biopsychosoziale Gesundheit der Teilnehmenden erhoben, und zwar beim Eintritt, beim Austritt sowie sechs und zwölf Monate nach Beratungsende. Als anerkannte, externe Forschungsstelle führt das Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung Zürich (ISGF) die Evaluationen durch und sichert den Anspruch der Wissenschaftlichkeit. Aufgrund der gemeinsamen Instrumente und Qualitätsindikatoren ist es möglich, die beteiligten Suchtberatungsstellen hinsichtlich bestimmter Qualitätsindikatoren zu vergleichen (Benchmarking). Dieser Vergleich erfolgt ausschliesslich unter den beteiligten Suchtberatungsstellen und dient der Qualitätsentwicklung. Die Ergebnisse der Katamnesestudie werden nach Studienabschluss, voraussichtlich Ende 2014, publiziert. Interne Schulung Psychostatus Für die erfolgreiche Beratung und Therapie von Menschen mit Suchtproblemen ist es von entscheidender Bedeutung, eine psychiatrische Begleiterkrankung rechtzeitig zu erkennen. 1 Aus diesem Grund hat die Geschäftsleitung entschieden, im Sommer 2011 mit all unseren Beraterinnen und Beratern eine Schulung zum psychiatrischen Untersuchungsgespräch durchzuführen. Unter der fachlichen Aufsicht unseres Leitenden Arztes wird ab 1. März 2012 systematisch beim Eintritt einer Klientin resp. eines Klienten der Psychostatus erhoben. Bei Abweichungen vom Normalbefund wird die oder der Betroffene zur vertieften Abklärung an externe Fachärztinnen und -ärzte überwiesen. Neue Beratungsräume «l Espace Santé» des Spitals St-Imier Seit über zehn Jahren verfügt unsere Stiftung im Jura bernois in Tavannes sowie in den Spitälern Moutier und St-Imier über Beratungsstützpunkte. Anfang Dezember eröffnete das Spital von St-Imier ein neues, zentral gelegenes Dienstleistungszentrum namens «l Espace Santé». Seither bieten unsere Fachmitarbeitenden in diesen Räumlichkeiten ebenfalls Beratungen an. Gemeinsam mit dem Spital St-Imier konnten wir unsere Angebote anlässlich eines Tags der offenen Tür der breiten Bevölkerung vorstellen. Die Nähe zu den Spitälern erweist sich in der Zusammenarbeit mit den Ärztinnen und Ärzten als sehr nützlich. Zuweisungen für eine weiterführende Behandlung, z.b. nach einem stationären Entzug, können kurzfristig, direkt vor Ort und unter Einbezug der Beteiligten stattfinden. Auf diese Weise können qualifizierte Anschlusslösungen gefunden werden, welche individuell auf die betroffene Person angepasst sind. 1 Siehe auch Kapitel «Erhebung des Psychostatus bei Suchterkrankungen» 4

5 Beratung und Therapie Die Berner Gesundheit ist an je zwei Halbtagen pro Woche in allen drei Stützpunkten im Jura bernois präsent (Termine nach Vereinbarung). Anzahl Beratungen im Jura bernois 2011 Tavannes: 209 Moutier: 93 St-Imier: 36 Total: 338 Abschluss Projekt cybersmart Beratung Das 2010 gestartete Projekt cybersmart Beratung wurde 2011 erfolgreich abgeschlossen. Die Entwicklungen im Bereich der Neuen Medien verliefen in den letzten Jahren rasant. Dies veränderte auch die Konsumgewohnheiten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Während früher fast ausschliesslich in Casinos dem Glücksspiel nachgegangen wurde, übernehmen diese Rolle heute immer mehr die Online-Casinos. Aber auch die Beziehungen zwischen Menschen erhielten durch die Zunahme von sogenannten Social Media eine neue Dimension. Die Cyberwelt wird zunehmend zu einer Parallelwelt, in der sich suchtgefährdete Menschen verlieren können. Das Projekt cybersmart Beratung hat fachliche Grundlagen zur Beratung und zur Therapie von Menschen mit Suchtproblemen im Bereich der Neuen Medien entwickelt. Ein Resultat daraus ist ein umfangreicher Leitfaden für unsere Fachmitarbeitenden der Abteilung Beratung und Therapie. In enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Prävention und sexuelle Gesundheit wurde zudem die Website entwickelt, auf welcher Informationen, Tipps und konkrete Hilfsangebote zum cleveren Umgang mit Neuen Medien zur Verfügung stehen. Ende 2011 wurde die Öffentlichkeit mittels einer Kampagne in den öffentlichen Verkehrsmitteln über informiert liessen sich bei uns 134 Personen in insgesamt 467 Gesprächen zur Problematik Neue Medien und/oder Online-Glücksspielsucht beraten. Gleichbleibend hohe Zahlen bei Beratung und Therapie Neumeldungen Beratungsgespräche Bearbeitete Fälle Anzahl Kurzkontakte Anzahl Schulungen Teilnehmende an Schulungen Anzahl Informationsveranstaltungen Teilnehmende an Infoveranstaltungen Total Teilnehmende an Schulungen und Informationsveranstaltungen Glossar Neumeldungen: Mit der Klientin oder dem Klienten wurde ein erster Gesprächstermin vereinbart. Beratungsgespräche: Beratungsgespräche finden ausschliesslich persönlich (face-to-face) statt. Bearbeitete Fälle: Alle Klientinnen und Klienten, welche im Kalenderjahr unsere Beratungs- und Therapiedienstleistungen in Anspruch genommen haben. Kurzkontakte: Von den Beratenden erteilte Informationen oder Auskünfte rund um Suchtfragen; meistens telefonisch oder per , seltener auch im persönlichen Gespräch. Nach einem Kurzkontakt kommt es vielfach zu einer Neumeldung. 5

6 Beratung und Therapie Die häufigsten Hauptproblemsubstanzen beim Eintritt 2011 Alkohol 72% Tabak 8% Pathologisches Spielen 2% Essstörungen 5% Cannabis 1% Medikamente 1% Anderes suchtähnl. Problem 3% Neue Medien 4% Illegale Drogen 1% Nicht bekannt/keine Angaben 1% Auch 2011 standen Abhängigkeitsprobleme im Zusammenhang mit Alkohol an erster Stelle. Der Bedarf nach einer qualifizierten Beratung ist unverändert hoch. Unsere Stiftung legt dabei grossen Wert auf die Präsenz im ganzen Kantonsgebiet. Mit unseren 17 Stützpunkten und 4 Regionalzentren verfügen wir über ein feinmaschiges Netzwerk und können unsere ambulanten Dienste dort anbieten, wo sie gebraucht werden. Um die Zusammenarbeit mit den lokalen, sozialen und medizinischen Partnern zu verstärken, sind die Beratungslokalitäten wo immer möglich in Spitäler oder Sozialdienste integriert. In Burgdorf wurde eine eigene Suchtsprechstunde im Spital eingerichtet, in Interlaken ist der Stützpunkt in den Räumlichkeiten des Regionalspitals, und neu kann, wie oben erwähnt, auch in St-Imier direkt in den Räumen des Spitals Suchtberatung angeboten werden. Dies kommt klar einem Bedürfnis unserer Klientinnen und Klienten entgegen. Wir werden dieses Angebot deshalb in Zukunft weiter ausbauen. Daniel Maibach Leiter Beratung und Therapie 6

7 Beratung und Therapie Erhebung des Psychostatus bei Suchterkrankungen Suchterkrankungen müssen nicht unbedingt als alleinige Diagnose auftreten, sondern können mit einer anderen seelischen Erkrankung kombiniert sein. Leidet eine betroffene Person sowohl an einer Substanzabhängigkeit als auch an einer anderen seelischen Erkrankung, spricht man von einer Doppeldiagnose. Über die Ursachen einer solchen Kombination weiss man noch nicht viel, aber es existieren einige Theorien. 1. Die direkte Ursache: Eine seelische Störung verursacht eine Substanzabhängigkeit oder umgekehrt. 2. Die indirekte Ursache: Eine Erkrankung entwickelt einen Risikofaktor für die Entstehung der anderen Erkrankung. 3. Ähnliche Ursache: Beide Diagnosen haben eine ähnliche Ursache, z.b. eine genetische. 4. Das Modell des Teufelskreises: Dieses besagt beispielsweise, dass die «Selbstmedikation» mit Alkohol im Fall einer Depression eine Verstärkung dieser Depression bewirkt, was wiederum zu vermehrtem Alkoholkonsum führt. Betracht gezogen werden, zum anderen werden Symptome der einen Störung häufig durch die andere Störung überlagert. Um in der Lage zu sein, neben der Abhängigkeitserkrankung Anzeichen für eine andere Erkrankung zu diagnostizieren, müssen Therapierende auffällige Befunde bei ihren Klientinnen und Klienten erkennen und bewerten können. Dies geschieht durch die Erhebung des Psychostatus. Im Rahmen eines offenen Interviews werden Themenbereiche wie Stimmung, Wahrnehmungsstörungen, Denken sowie Konzentration und Aufmerksamkeit der Klientin oder des Klienten untersucht. Diese Überlegungen sind aus ganz praktischen Gründen wichtig: Einerseits ist es schwierig, eine Substanzabhängigkeit zufriedenstellend zu behandeln, wenn im Hintergrund eine andere, nicht erkannte oder nicht behandelte seelische Erkrankung vorliegt. Die Rückfallhäufigkeit ist zum Beispiel bei einer zusätzlichen, unbehandelten Angststörung viel grösser. Andererseits bessert sich eine Angststörung deutlich bei Betroffenen, welche alkoholabstinent leben. Neben Angststörungen treten besonders häufig Depressionen, posttraumatische Belastungsstörungen, Schizophrenie oder Persönlichkeitsstörungen gleichzeitig mit einer Substanzabhängigkeit auf. Doppeldiagnosen besser erkennen Das Erkennen von Doppeldiagnosen im therapeutischen Alltag ist jedoch schwierig. Zum einen muss die Möglichkeit einer Kombination zweier Diagnosen überhaupt in Die Geschäftsleitung der Berner Gesundheit hat Ende 2010 beschlossen, alle unsere Beraterinnen und Berater so schulen zu lassen, dass sie den Psychostatus erheben können. Ziel ist es, bei allen Klientinnen und Klienten, die sich zu einer Therapie bereit erklären, den Psychostatus zu dokumentieren und bei allfälligen Anzeichen für eine seelische Erkrankung den Leitenden Arzt, eine externe Psychiaterin oder einen externen Psychiater zur weiteren Diagnostik beizuziehen. Das dient der Behandlungssicherheit und -qualität für unsere Klientinnen und Klienten. Oliver Grehl Leitender Arzt 7

8 Beratung und Therapie Ambulanter Alkoholentzug im Zentrum Oberland Das Zentrum Oberland der Berner Gesundheit und die Psychiatrischen Dienste Thun bieten seit Anfang 2011 einen qualifizierten ambulanten Alkoholentzug an. Die Erfahrungen zeigen, dass dieses Angebot einem grossen Bedürfnis entspricht. Interessierten wird dadurch ermöglicht, innert acht Tagen einen Alkoholentzug ohne Klinikoder Spitalaufenthalt durchzuführen. Motivation oder Motivierbarkeit der Klientin oder des Klienten Bereitschaft zur Teilnahme an einer anschliessenden suchtspezifischen Betreuung bestehende soziale Einbettung; Unterstützung durch das Umfeld während des Entzugs ist gewährleistet keine schwerwiegenden Komplikationen während eines früheren Entzugs, z.b. epileptische Anfälle keine schweren psychiatrischen und/oder somatischen Erkrankungen in der Vorgeschichte Konstante Beratung vor, während und nach dem Entzug Die Entzugsphase dauert in der Regel eine Woche, in der die Klientinnen und Klienten täglich zu einem Gespräch erscheinen. Dabei werden Blutdruck und Puls gemessen, Alkoholatemtests durchgeführt und die Entzugssymptome überwacht. Bei Bedarf werden Medikamente zur Behandlung solcher Symptome eingesetzt. Am Ende der Entzugsphase findet das Abschlussgespräch wiederum in Anwesenheit aller Beteiligten statt. Die Nachbetreuung der Klientinnen und Klienten ist durch die Teilnahme an abstinenzorientierten Gruppen oder durch Einzelgespräche bei unseren Fachpersonen gewährleistet. Detaillierte Abklärungen im Vorfeld sind entscheidend Im Erstkontakt werden durch unsere Fachpersonen die Voraussetzungen geklärt und Informationen über den ambulanten Alkoholentzug vermittelt. Sind diese Bedingungen erfüllt, führen wir gemeinsam mit den Psychiatrischen Diensten Thun mit den Klientinnen und Klienten ein Indikationsgespräch durch, an welchem auch nahestehende Personen teilnehmen können. Mit allen Beteiligten wird abgeklärt, ob ein ambulanter Entzug machbar ist oder nicht. Denn diese Form des Entzugs ist nicht für alle geeignet. Deshalb wird abgeklärt, ob die Indikation für eine ambulante Alkoholentgiftung gegeben ist. Auf folgende Aspekte wird dabei geachtet: Entzugsabschlussquote im ersten Jahr: 100% 2011 haben sich 28 Personen für einen ambulanten Entzug bei uns interessiert. Nach Erstabklärungsgesprächen konnte mit 14 Personen auch die medizinische Indikation gestellt werden. Mit allen 14 Personen wurde der ambulante Entzug durchgeführt und regulär beendet. 11 Personen nutzten nach Beendigung des Entzugs eine Nachbetreuung in Form von weiteren Einzel- oder Gruppengesprächen und 2 begaben sich in einen längeren stationären Aufenthalt. Zu einer der 14 Personen hatten wir Ende 2011 keinen Kontakt mehr. Von den restlichen 13 ist bekannt, dass Ende in einem deutlich geringeren Mass Alkohol konsumieren als früher und die anderen 11 Personen alkoholabstinent leben. Ilona Hunziker-Kiss Fachmitarbeiterin Beratung und Therapie 8

9 Beratung und Therapie Suchtsprechstunde im Spital Burgdorf Seit April 2010 bieten unsere Fachpersonen im Regionalspital Burgdorf einmal wöchentlich eine Suchtsprechstunde an. Dank der gemeinsamen Initiative des Psychiatrischen Dienstes des Regionalspitals Emmental sowie unseres Zentrums Emmental-Oberaargau ist dieses niederschwellige Angebot als Pilotprojekt entstanden und seit Anfang 2011 definitiv implementiert. Die Vorteile dieser interdisziplinären Zusammenarbeit liegen auf der Hand: eine schnelle, unbürokratische Zuweisung sowie eine optimale Koordination der ambulanten und stationären Angebote. Die Beratungsverläufe zeigen, dass die Suchtsprechstunde als Ergänzung zur medizinischen und psychiatrischen Behandlung die frühzeitige Erkennung und Behandlung eines allfälligen Suchtproblems ermöglicht. sehr heterogen: Einige Personen wurden für ein Abklärungsgespräch zugewiesen, mit dem Ziel, ihr Trinkverhalten genauer zu untersuchen, andere, um ihre Motivation für einen Entzug in einer stationären Klinik zu erhöhen, wieder andere wünschten eine Nachbetreuung im Anschluss an einen stationären Entzug. Wie funktioniert die Zusammenarbeit in der Praxis? Die Fachärztinnen und Fachärzte der Psychiatrie und der Medizin weisen ihre auffälligen Klientinnen und Klienten der Suchtsprechstunde zu. Unsere Fachmitarbeitenden führen ein Erstgespräch mit der Klientin oder dem Klienten und klären die weiteren Schritte ab. Nach drei Gesprächen verfasst unsere Therapeutin oder unser Therapeut einen Kurzbericht an die zuweisende Fachärztin bzw. den zuweisenden Facharzt. Ende 2011 bezeichneten die beiden Institutionen die Zusammenarbeit als sehr konstruktiv, engagiert und ineinandergreifend. Der Leiter des Ambulatoriums sieht in der Suchtsprechstunde gar eine Entlastung für seine Ärztinnen und Ärzte. Wer nutzt das Angebot der Suchtsprechstunde? 2011 nahmen wir im Rahmen der Suchtsprechstunde 17 Klientinnen und Klienten auf. Insgesamt wurden 80 Beratungsgespräche, zwei Drittel mit Männern, ein Drittel mit Frauen, durchgeführt. Das Alterssegment der beratenen Personen lag zwischen 30 und 55 Jahren. Wie erwartet, war das Zielpublikum der Suchtsprechstunde Ein konkretes und erfolgreiches Bespiel lässt sich anhand der Geschichte einer 30-jährigen Klientin schildern: Nach einem stationären Aufenthalt auf der psychiatrischen Abteilung wollte sie mit einer unserer Suchttherapeutinnen sprechen, um zu erfahren, wie sie einen erneuten Ausstiegsversuch aus der Alkoholabhängigkeit besser planen und umsetzen könnte. Berufliche Identitätskrisen und Zukunftsängste waren einige Elemente ihres komplexen Krankheitsbilds. Mit wöchentlichen Therapiesitzungen in der Suchtsprechstunde konnte die persönliche Krise schrittweise überwunden werden, wodurch auch der Alkoholkonsum stark reduziert wurde. Die besagte Klientin ist zur Zeit beruflich an einer konkreten, realistischen Perspektivenentwicklung und ist optimistisch, ihre Ziele zu erreichen. Barbara Siegenthaler Regionalleiterin Zentrum Emmental-Oberaargau 9

10 Prävention und sexuelle Gesundheit Facts and Figures 2011 Prävention Basisdienstleistungen Wir haben 2011 mit unseren Präventionsangeboten Kun dinnen und Kunden erreicht. Das ist so viel wie nie zuvor seit der Gründung der Berner Gesundheit. Wir bieten Schulen, Kitas, Eltern, Gemeinden, Betrieben, Heimen und Vereinen im Kanton Bern fachliche Beratung und Unterstützung, wenn Massnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention geprüft, geplant oder umgesetzt werden sollen. Die Massnahmen werden gemäss Bedarf der Kundinnen und Kunden individuell entwickelt. Die Palette der Themen, welche die Menschen zu uns führen, ist breit und unser Angebotskatalog entsprechend umfassend: Konzepte der Gesundheitsförderung, Resilienzförderung, Lebenskompetenzen, Chancengleichheit, Prävention von Gewalt, Früherkennung/Frühintervention von Suizid und Depression bei Jugendlichen, Suchtprävention in den Bereichen Alkohol, Tabak, Neue Medien, illegale Drogen etc. Die Ziele unserer Dienstleistungen sind Information, Sicherheit im Umgang mit Fragen der Gesundheitsförderung und Prävention, Erweiterung der Handlungskompetenzen sowie Entwicklung von Handlungsplänen, Instrumenten und Leitlinien. Umgesetzte Dienstleistungen im Mehrjahresvergleich Beratungen und Prozessbegleitungen Schulungen und Kurse Informationsveranstaltungen Beratungen und Prozessbegleitungen Schulungen und Kurse Informationsveranstaltungen Prävention Projekte Laufend verfolgen wir die Entwicklungen und Trends der Gesellschaft und passen unsere Angebote dem sich ändernden Bedarf an. In unseren Projekten entwickeln wir pilotartig neue Dienstleistungen und entwickeln bestehende Angebote weiter. Aktuell führen wir elf Projekte zu den Themen Alkohol, Gewalt, Neue Medien und Frühförderung durch. Zudem ebnen wir den Weg für eine transkulturelle Öffnung unserer Beratungs- und Präventionsangebote und entwickeln Präventions- und Gesundheitsförderungsprodukte für sozial Benachteiligte. Dabei bilden wir Kooperationen mit anderen Akteuren und fördern die Vernetzung mit regionalen, kantonalen und nationalen Partnerorganisationen. Nach Ende der Projektphase werden die Erfahrungen ausgewertet. Anschliessend werden die neuen Angebote in unsere Basisdienstleistungen implementiert und stehen dann der Berner Bevölkerung zur Verfügung. 10

11 Prävention und sexuelle Gesundheit Sexualpädagogik Das Team Sexualpädagogik hat seinen Angebotskatalog aufgrund der laufenden Entwicklungen in der Fachwelt und gemäss dem Bedarf unserer Kundinnen und Kunden überarbeitet und aktualisiert. Seit je führen wir ergänzend zur Sexualerziehung durch Lehrpersonen mit Schulklassen ab dem 6. Schuljahr, nach Geschlechtern getrennt, moderierte Gruppengespräche zu den Themen Sexualität, Beziehungen und Liebe durch. Dabei nehmen wir die aktuellen Fragen der Jugendlichen auf und unterstützen sie in der Auseinandersetzung mit den geltenden Werten, Erwartungen, Vorstellungen und Mythen. Ziel ist die Förderung einer selbstbestimmten, verantwortungs- und lust- vollen Sexualität. Jugendliche, welche ein Einzelgespräch wünschen, können sich bei uns zu ihren persönlichen Fragen beraten lassen. Wir vermitteln sie bei Bedarf auch an andere Fachstellen. Sexualpädagogik kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie vernetzt mit denjenigen Akteuren arbeitet, die eine wichtige Rolle in der Entwicklung einer gesunden Sexualität der Jugendlichen spielen. So legen wir gezielt mehr Gewicht auf die Schulung und Beratung von Fachleuten wie Lehrpersonen, Schulsozialarbeitenden, Jugendarbeitenden und Eltern. Die Leistungen im Jahr 2011 zeigen im Vergleich zum Vorjahr einen entsprechenden Anstieg der Schulungen von Eltern und Fachleuten sowie der Beratungen von Gruppen und Systemen. Umgesetzte Dienstleistungen 2010 und Beratungen Einzelpersonen Beratungen Gruppen und Systeme Schulungen Eltern und Fachleute Schulungen Jugendliche Beratungen Einzelpersonen Beratungen Gruppen und Systeme Schulungen Eltern und Fachleute Schulungen Jugendliche Sirkka Mullis Leiterin Prävention und sexuelle Gesundheit 3 Aufgrund einer Umstellung in der Datenerfassung können nur die letzten beiden Jahre miteinander verglichen werden. 11

12 Prävention und sexuelle Gesundheit Suizidprävention bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Während die Suizidrate mit zunehmendem Alter steigt und in allen Altersgruppen bei den Männern höher ist als bei den Frauen, sind es vor allem die 15- bis 29-Jährigen, insbesondere die Frauen, welche einen Suizidversuch begehen. Ein Suizidversuch lässt das Risiko eines vollendeten Suizids auf das 40-Fache ansteigen. Damit Personen in einer suizidalen Krise möglichst früh erkannt werden und Unterstützung erhalten, ist es wichtig, dass Eltern, Lehrpersonen, Berufsbildende und weitere Bezugspersonen wissen, welche Warnsignale auf eine Suizidalität hinweisen, wie sie darauf reagieren können und wo sie Unterstützung finden. Unsere Stiftung bietet auch in diesem Bereich Präventionsberatungen an und hat 2011 unter anderem folgende Anlässe mit Partnerorganisationen durchgeführt. Referaten vier zusätzliche Referate gemeinsam mit dem «Berner Bündnis gegen Depression» durchgeführt worden. Diese boten dem Publikum wichtige Informationen, Adressen sowie Arbeitsmaterialien für den Arbeitsalltag. Medienworkshop «Berichterstattung zu Suizid und Suizidalität» Dass sich Menschen dazu entschliessen, ihr Leben vorzeitig zu beenden, erregt unweigerlich Aufmerksamkeit und oft auch Medieninteresse. Aus der Suizidforschung ist klar, dass Medienberichte die Suizidrate erhöhen (Werther- Effekt), aber auch verringern (Papageno-Effekt) können. Daher haben wir am 1. September 2011 gemeinsam mit den weiteren Mitgliedern der «Fachgruppe Suizidprävention Kanton Bern» einen Workshop für Medienschaffende zur Berichterstattung über Suizid und Suizidalität* durchgeführt. Dabei wurden die Medienschaffenden darüber informiert, in welcher Weise ein suizidpräventiver Bericht aufgebaut sein soll und auf welche Art von Berichten aus Sicht der Suizidprävention verzichtet werden muss. Zu diesem Zweck wurden PD Dr. Thomas Reisch, Leitender Arzt der Universitäts- und Poliklinik für Psychiatrie Bern, und Prof. Dr. Roger Blum, emeritierter Professor für Medienwissenschaft an der Universität Bern, als Referenten eingeladen. Referate für Berufsbildende aus dem Sozialbereich und dem Gesundheitswesen Gemeinsam mit der OdA (Organisation der Arbeit) Soziales Bern und der OdA Gesundheit Bern haben wir zwei Referate für Berufsbildnerinnen und Berufsbildner im Sozialbereich sowie im Gesundheitswesen ausgeschrieben. Aufgrund der grossen Nachfrage sind neben den zwei geplanten Weltsuizidpräventionstag Der 10. September wurde 2003 von der Weltgesundheitsorganisation WHO zum Weltsuizidpräventionstag erklärt. Am 10. September 2011 haben unsere Fachmitarbeitenden gemeinsam mit einigen Mitgliedern der «Fachgruppe Suizidprävention Kanton Bern» einen Stand auf dem Waisenhausplatz in Thun unterhalten, um die Bevölkerung auf die Dringlichkeit des Themas sowie auf Hilfs- und Unterstützungsangebote aufmerksam zu machen. Philipp Schmutz Fachmitarbeiter Prävention Basisdienste * Unterlagen zum Workshop finden Sie auf unserer Website in der Rubrik «Agenda/Frühere Veranstaltungen/2011» 12

13 Prävention und sexuelle Gesundheit Resilienzförderung Kinder in den Kitas stärken Wie können Mitarbeitende einer Kita Kinder noch stärker in ihrer psychischen und sozialen Entwicklung fördern und unterstützen? Um dieses Anliegen erfolgreich im Kita-Alltag umzusetzen, müssen wichtige Einflussfaktoren berücksichtigt werden: die Haltung und die Rolle der Kita-Leitung sowie der Mitarbeitenden, das Erziehungsverständnis, der Erziehungsstil sowie die Werte und Normen, die der Gestaltung des Alltags mit den Kindern zugrunde liegen. Nicht zu vergessen sind die fachlichen und professionellen Voraussetzungen, welche die Angestellten in Bezug auf unterstützende und fördernde Interventionen mitbringen. In Zusammenhang mit dem Angebot «Resilienzförderung» geht es um die Weiterentwicklung und Optimierung bereits erfolgreich umgesetzter Massnahmen zur Stärkung der Kinder. Es hat sich gezeigt, dass neben den umfassenden Kita-internen Bemühungen die Zusammenarbeit zwischen den Eltern und der Kita eine bedeutende Rolle spielen. Die Klärung von Verantwortlichkeiten, Erwartungen und Wünschen in Bezug auf eine gegenseitige Unterstützung zum Wohl des Kindes sind zentral. 4. Der nächste Schritt war ein Elternabend zum Thema «Resilienz». Im Fokus stand die Frage, was Eltern in ihrem Erziehungsalltag zur Stärkung ihrer Kinder beitragen können und wie die Zusammenarbeit mit der Kita optimiert werden könnte. 5. Aufgrund der Erkenntnisse des ersten Kita-Schulungstags wurde eine zweite Schulungsveranstaltung durchgeführt. Dabei ging es um die Förderung des konstruktiven und wertschätzenden Umgangs mit Kindern, insbesondere mit auffälligen Kindern. Elternarbeit, Elterngespräche und Schwierigkeiten bei der Abgrenzung rundeten den Tag ab. Optimierung der Resilienz am Beispiel der Kita Hohmadpark Die folgenden Schritte zeigen exemplarisch die Zusammenarbeit zwischen der Berner Gesundheit und der Kita Hohmadpark in Thun auf, um das Ziel zur Optimierung der Resilienz zu erreichen: 1. Die Eltern der Kita-Kinder wurden über das Projekt und die damit verbundene ausserordentliche Schliessung während zweier Tage informiert. 2. Damit eine nachhaltige und langfristige Entwicklung eingeleitet werden konnte, beschäftigte sich der Vereinsvorstand in Form einer fachlichen Einführung und einer Diskussion mit der Thematik. 3. Es folgte eine eintägige Schulung der Kita-Mitarbeitenden. Diese umfasste Fragen der Standortbestimmung, Teamarbeit und -ressourcen, Rolle im Team, «Resilienz», Zusammenhänge und Umsetzung im Kita-Alltag. Wichtig war auch die Auseinandersetzung mit dem Thema «Umgang mit Konflikten» und mit generellen Fragen zum Kita-Alltag der Mitarbeitenden. Erste Auswirkungen spürbar Die Erfahrungen und Beobachtungen während der Umsetzungsphase bestätigen, dass im Alltag mit Kindern viel wertvolle, wertschätzende und unterstützende Arbeit geleistet wird. Trotzdem haben die Rückmeldungen gezeigt, dass sich die Mitarbeitenden durch die Schulung im Umgang mit den Kindern, den Eltern, aber auch den Kolleginnen und Kollegen selbstbewusster und gestärkter fühlen: Sie handeln in vielen Situationen sensibler, entschlossener und verständnisvoller. Roland Petschen Fachmitarbeiter Prävention Basisdienste 13

14 Prävention und sexuelle Gesundheit Fachtagung «Mit Eltern nicht ganz ohne!» Bei der Fachtagung, die wir im Herbst 2011 mit dem Schulinspektorat Biel-Seeland durchführten, wurden Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern thematisiert. Ziel der Tagung war es, konkrete Wege aufzuzeigen, damit diese Zusammenarbeit zum Wohl des Kindes beiträgt und für alle Beteiligten nicht zur Mehrbelastung, sondern zur Bereicherung wird. Umso erfreulicher war es, dass neben den üblichen Teilnehmenden, die sich aus Lehrpersonen, Schulleitungen und -behörden zusammensetzten, an dieser Tagung auch viele Eltern erschienen. Vielfältige Referate* zur Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern Es gibt immer wieder Eltern, die sich kaum am Schulleben beteiligen. Haben die Familien zudem einen anderen kulturellen Hintergrund als die Lehrpersonen, kann dies den Zugang zusätzlich erschweren. Dass es trotz knapper Zeit- und Finanzressourcen doch immer wieder möglich ist, solche Familien zu erreichen, zeigte Susanne Anliker, Co-Leiterin des Kompetenzzentrums RessourcenPlus R+ der Fachhochschule Nordwestschweiz, in ihrem Referat. Zum Einstieg referierte Franziska Schutzbach, Dozentin am Zentrum Gender Studies der Uni Basel, darüber, dass die traditionelle Kleinfamilie, von der meist ausgegangen wird, nur während kurzer Zeit existiert hat. Heute gehören Patchworkfamilien, interkulturelle Familien und Alleinerziehende zum Alltagsbild. Diese Ausgangslage spielt eine wichtige Rolle bei der Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern, da die unterschiedlichen Familienstrukturen diese Kooperation beeinflussen. Im Anschluss informierten Peter Kunz, Leiter der Erziehungsberatung Biel-Seeland («Wie viel elterliche Zusammenarbeit darf es sein?»), Franz Piller, Leiter des regionalen Sozialdienstes Büren an der Aare («Zusammenarbeit zwischen gesetzlichem Jugendschutz und der Schule») und unser Fachmitarbeiter Marco Martinoia («Brücken bauen gemeinsame Angebote für Eltern und Schule») darüber, welche Möglichkeiten Fachstellen vor Ort haben, um Schule und Eltern bei Krisen und Schwierigkeiten zu unterstützen. Davon ausgehend, dass die Rolle der Eltern eine sehr grosse Bedeutung für den Schulerfolg der Kinder hat, ermutigte Maja Mulle, Leiterin der Fachstelle Elternmitwirkung, zur Zusammenarbeit mit den Eltern und verdeutlichte dies anhand praktischer Fallbeispiele. Die Referate wurden durch mehrere Intermezzi von Sibylle Sommerer, Dozentin der SPEAK GmbH, ergänzt, in denen sie praxisnah zeigte, wie sich Lehrpersonen auf Elternanlässe und -gespräche vorbereiten können. Zum Abschluss der Fachtagung gab Matthias Aebischer, Lehrbeauftragter der Uni Fribourg und ehemaliger Primarlehrer, hilfreiche Tipps und Tricks, um solche Anlässe durchzuführen. Marco Martinoia Fachmitarbeiter Prävention Basisdienste * Die Referate finden Sie auf unserer Website in der Rubrik «Agenda/Frühere Veranstaltungen/2011» 14

15 Prävention und sexuelle Gesundheit Prävention und Sexualpädagogik wirken zusammen Unsere Angebote «sexualpädagogische Klassengespräche» für Schulklassen sowie «Schulungen und Beratungen» für Lehrpersonen, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Eltern und Jugendliche waren auch 2011 sehr gefragt. Zudem haben wir im vergangenen Jahr folgende zwei Veranstaltungen in enger Zusammenarbeit mit dem Team Prävention durchgeführt. Elternkurs «Liebe, Sex und Zärtlichkeit» «Wann soll ich mein Kind aufklären? Wie soll ich das tun? Welche Informationen brauchen Jungen und Mädchen zum Thema Sexualität? Wie verändert sich meine Rolle während der Pubertät meines Sohnes oder meiner Tochter? Wie schütze ich mein Kind vor einem sexuellen Übergriff?»: Fragen, mit denen sich viele Eltern beschäftigen. Ansprechen können sie diese im Kurs «Liebe, Sex und Zärtlichkeit», in dem auch die elterlichen Bedürfnisse im Familienalltag zur Sprache kommen oder diskutiert wird, wie man als Mutter oder Vater mit dem Kind sprechen kann, ohne dass das Gespräch aufdringlich oder peinlich wird. Diese Elternkurse werden für Eltern von Kindern zweier Altersstufen durchgeführt: Kindergarten bis 4. Klasse und 5. bis 9. Klasse. In den jeweiligen Kursen erhalten Mütter und Väter durch Kurzinputs, Austausch und methodische Übungen Informationen und mehr Sicherheit für den erzieherischen Alltag. Literaturtipps sowie Hinweise auf Broschüren und empfehlenswerte Internetseiten, welche sowohl die Eltern als auch ihre Kinder als geeignete Informationsquellen nutzen können, runden das Angebot ab. Die Elternkurse «Liebe, Sex und Zärtlichkeit» wurden 2011 in Form eines Pilotprojekts von unseren Fachleuten der Prävention und Sexualpädagogik entwickelt und in gemeinsamer Kursleitung durchgeführt. Auf diese Weise wurden präventive sowie sexualpädagogische Inhalte im Kursangebot berücksichtigt. Dieses Vorgehen wurde in den ersten zwei Elternkursen 2011, die jeweils an zwei Abenden stattfanden, von den insgesamt 30 Teilnehmenden begrüsst. Das Elternangebot wird im Frühjahr 2012 mit vier weiteren Kursen fortgeführt. MedienAktuell Veranstaltung für Lehrpersonen Auch bei unserem Angebot «MedienAktuell» haben die Fachbereiche Prävention und Sexualpädagogik zusammengearbeitet. An zwei Abenden wurden Lehrpersonen der Mittel- und Oberstufe aktuelle Medien zu Themen der Sexualpädagogik und der Gesundheitsförderung in Form von DVDs und Unterrichtsmaterialien vorgestellt. Die Lehrpersonen hatten dabei die Möglichkeit, ihre Anliegen und Fragen zu Prävention, Gesundheitsförderung und Sexualpädagogik direkt mit unseren Fachpersonen zu besprechen. Mit dem guten Zusammenwirken unserer beiden Fachbereiche Prävention und Sexualpädagogik werden wertvolle Synergien sinnvoll genutzt. Daher werden wir auch 2012 entsprechende Veranstaltungen für Lehrpersonen, Eltern, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren anbieten. Stefan Lenz Fachmitarbeiter Sexualpädagogik 15

16 Beratung und Therapie/Prävention und sexuelle Gesundheit clever im Netz Nicht nur Jugendliche, sondern auch Erwachsene können die Kontrolle über die virtuelle Kommunikation, soziale Netzwerke oder Computerspiele verlieren. In der Schweiz gelten rund Menschen als online-süchtig und als suchtgefährdet. Die Technik entwickelt sich rasant und viele Eltern und Lehrpersonen fühlen sich in ihrer Rolle als Erziehungs- und Bildungsverantwortliche verunsichert. Sie brauchen Unterstützung, um Kindern und Jugendlichen einen verantwortungsvollen Umgang mit den Neuen Medien zu vermitteln. Das im Auftrag der kantonalen Gesundheits- und Fürsorgedirektion entwickelte Produkt cybersmart umfasst eine breite Palette von Angeboten für Betroffene und ihre Angehörigen, für Familien und Schulen. Dazu zählt das Informationsportal welches 2011 aufgeschaltet wurde. Seine Inhalte sind in die Themen «Gambling», «Games», «Gewalt», «Sex im Netz» und «E-Communications» unterteilt und bieten jeweils Informationen, Präventionstipps für Eltern und Lehrpersonen sowie Unterstützungsangebote für Betroffene und Angehörige. Die Website ist ein Gemeinschaftswerk unserer drei Fachteams Beratung, Prävention und Sexualpädagogik. Um die Öffentlichkeit auf aufmerksam zu machen, wurde Ende 2011 eine mehrmonatige Kampagne in Bussen und Trams im ganzen Kanton lanciert. Maya Mezzera Leiterin Prävention Projekte 16

17 Beratung und Therapie/Prävention und sexuelle Gesundheit Projekt Vitamin T: Transkultureller Wandel der Beratungsangebote Die Diversität in der Gesellschaft spiegelt sich auch in unserer Stiftung wider. Seit 2010 setzen wir im Auftrag der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern das Projekt Vitamin T um. Dieses hat zum Ziel, die Zugänglichkeit zu den Beratungsangeboten für Menschen mit Migrationshintergrund zu verbessern und die transkulturelle Kompetenz in unserem Betrieb zu erweitern. Transkultureller Wandel eine Querschnittsaufgabe Um möglichst nachhaltig und bedarfsorientiert zu wirken, setzen die Aktivitäten und Massnahmen von Vitamin T auf drei verschiedenen Ebenen an: strukturell: Verankerung der transkulturellen Kompetenz auf institutioneller Ebene individuell: Sensibilisierung und Schulung der Mitarbeitenden für die Arbeit mit Migrantinnen und Migranten methodisch: Anpassung und Erweiterung der bestehenden Angebote auf die Bedürfnisse der Migrationsbevölkerung, Kooperation mit Netzwerken von Migrantinnen und Migranten sowie Fachinstitutionen ghlrhiyapyö fyfkö Für die Migrationsbevölkerung stellen sprachliche Barrieren ein entscheidendes Hindernis für den Zugang zu Beratungsangeboten dar. Deshalb haben wir 2011 einen Schwerpunkt beim Aufbau und bei der Einführung der interkulturellen Übersetzung gelegt. Für die Abteilung Beratung und Therapie soll ein einheitliches Vorgehen definiert werden, um für die Beratungsgespräche bei Bedarf professionelle interkulturelle Übersetzung beizuziehen. Für den Aufbau der interkulturellen Übersetzung ist unsere Stiftung eine wertvolle Kooperation mit «comprendi?» eingegangen. «comprendi?», die Vermittlungsstelle für interkulturelle Übersetzung, hat in den letzten Jahren viel Aufbauarbeit geleistet und sich als die Fachstelle im Kanton Bern etabliert. Ziel war es, einen Pool von interkulturellen Übersetzenden zusammenzustellen. Unsere Therapeutinnen und Therapeuten können nach Bedarf für ihre Beratungsgespräche eine Fachperson für interkulturelle Übersetzung beiziehen, um dadurch eine Trialogsituation zu schaffen. Beratungsgespräche in zahlreichen Sprachen möglich Seit September 2011 können wir dank einem Pool von 43 qualifizierten Übersetzerinnen und Übersetzern bei Bedarf Beratungen in folgenden Sprachen anbieten: Albanisch, Arabisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Kurdisch, Portugiesisch, Serbisch/Kroatisch/Bosnisch, Spanisch, Tamilisch, Türkisch und Vietnamesisch. Mit dieser Erweiterung unseres Angebots haben wir eine Zugangsschwelle herabgesetzt und einen wichtigen Schritt gemacht, damit die Migrationsbevölkerung egalitärere Chancen hat, von unseren Dienstleistungen zu profitieren. Isabel Uehlinger Projektleiterin 4 Gesundheitsmonitoring II, im Auftrag des Bundesamts für Migration (BFM),

18 Finanzen Bilanz AKTIVEN Franken Franken Flüssige Mittel Forderungen TOTAL UMLAUFVERMÖGEN ANLAGEVERMÖGEN TOTAL AKTIVEN PASSIVEN Fremdkapital Kurzfristiges Fremdkapital Projektgebundene Fonds TOTAL FREMDKAPITAL Stiftungskapital Freies Eigenkapital Freier Fonds Betriebsergebnis TOTAL EIGENKAPITAL TOTAL PASSIVEN

19 Finanzen Erfolgsrechnung ERTRAG 1.1. bis bis Franken Franken TOTAL BETRIEBSERTRAG AUFWAND Externe Leistungserbringer Personalaufwand Aufwand für Anlagenutzung Verwaltungsaufwand Projektaufwand Übriger Sachaufwand Total Sachaufwand Total Aufwand Betriebsergebnis Veränderung Projektkonti Betriebsergebnis Zeitfremder Erfolg Jahreserfolg

20 Stiftungsrat Mitglieder 2011 Präsidium Studer Ueli, Grossrat, Köniz Vizepräsidium Burkhalter Annemarie, Leiterin Pflegedienst, Bätterkinden Ackermann Madeleine, Institutionsleiterin, Biel Huber Susanne, Geschäftsführerin Volkswirtschaft BeO, Meiringen Kohler Hans-Peter, Prof. Dr. med., Bern Rychiger Esther, Geschäftsfrau, Steffisburg Zumstein Katrin, Grossrätin, Langenthal (bis Mai 2011) 20

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