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1 Online Special Die Wirtschaftsseiten der neuen zenith

2 zenith 02/2013 editorial 3 Foto: Andy Spyra zenith 1999 als Zeitschrift für den Orient gegründet, ist ein unabhängiges Magazin zum Nahen Osten, Afrika, Asien und der muslimischen Welt. zenith berichtet zweimonatlich über Politik, Wirtschaft und Kultur in einer Welt, die vielen in Europa fremd ist, aber immer näher rückt. Das Wort»zenith«(auch»Zenit«) ist das Ergebnis eines Orient-Imports: Es stammt von»samt«, einem in der arabischen Astronomie des Mittelalters geläufigen Begriff, der die»richtung des Kopfes«bezeichnet. Wenn die Sonne im zenith steht, werden Schatten kürzer und es fällt Licht dorthin, wo es sonst eher dunkel ist ein Leitmotiv für die Berichterstattung dieses Magazins. as für abscheuliche Gestalten sich im Laufe der Jahrhunderte den Chronisten anempfohlen haben! Je brutaler, gerissener und machthungriger ein Potentat im Nahen Osten sich gerierte, desto wahrscheinlicher war es, dass man seinen Namen nicht vergaß. Aber wie steht es um jene, die den Staat und die islamische Zivilisation im Hintergrund gestalteten? Die abseits von Machtintrigen und Gewalt wirkten und denen das Gemeinwesen tatsächlich am Herzen lag? Der Islamwissenschaftler und zenith-autor Klaus Hachmeier hat eine solche stille Größe aufgespürt und ihr nach jahrelanger Arbeit erstmals öffentliche Würdigung verschafft: dem Staatsmann, Autor und politischen Denker Abu Ishaq al-sabi. Die Historie hatte den Palast-Insider aus dem Bagdad des 10. Jahrhunderts fast vergessen, ebenso wie seine rätselhafte Religionsgemeinschaft, die Sabier. Die von Hachmeier entdeckten Briefe al-sabis zeigen die Zustände im Kalifenreich und enthüllen die Gründe für den Untergang einer Dynastie. Al-Sabi selbst kam dabei nicht ungeschoren davon. Seite 94 In Homs zeigte der Krieg in Syrien 2011 erstmals sein hässliches Gesicht. Das Aufstandsviertel Baba Amr liegt in Sichtweite der großen Raffinerie der Wirtschaftsmetropole. Und auch in der Küstenstadt Banias, wo Öl zu Benzin verarbeitet und verladen wird, fielen schon sehr früh Schüsse. Die Regimetruppen kämpfen verbissen um diese strategischen Objekte. Kann der Faktor Öl den Kriegsverlauf beeinflussen? Nils Metzger und Benjamin Hiller berichten von den Ölfeldern im Osten des Landes, die inzwischen in Rebellenhand gefallen sind. Seite 50 Zurück nach Deutschland: Vor zwei Jahren riefen zenith und die Stiftung Mercator erstmals gemeinsam zur Teilnahme am zenith-fotopreis»islam in Deutschland?«auf. Ziel war, abseits der großen Islam-Debatten die Vielfalt muslimischen Lebens in Deutschland zu zeigen (eine Auswahl der Einsendungen präsentierten wir in Heft 1/2012) geht der Fotopreis in eine neue Runde:»Muslime in Deutschland«lautet das Rahmenthema. Weitere Informationen unter:

3 INHALT MAI/ JUNI 2013 Titel: Klaus Hachmeier Foto links: Alessio Schroder Foto links unten: Klaus Hachmeier Foto rechts: Philipp Spalek Foto rechts unten: Andy Spyra RUBRIKEN Gestrandet am Rande der Stadt: Für viele Afrikaner in Israel wird der Tel Aviver Stadtteil Neve Scha anan zur neuen Heimat. Der Staat geht indessen mit harten Bandagen gegen die Flüchtlinge vor Editorial 06 Unser Bild vom Orient 12 Profile 38 Kommentare 40 Netzgeflüster 42 Bilanz 54 Almanach der Energien 64 Der Sekretär 100 Basar 102 Neue Bücher 108 Neue Musik 112 Momentaufnahme 114 Kalender / Ausblick / Impressum POLITIK 94 Verstreut in aller Welt: In jahrelanger Arbeit trug ein deutscher Orientalist die Briefe eines Politikers aus dem Bagdad der Buyidenzeit zusammen. Sie geben erstaunliche Einblicke in die Intrigen bei Hofe. 16 Letzte Ausfahrt Tel Aviv In dem Viertel Neve Scha anan im Süden Tel Avivs haben sich afrikanische Flüchtlinge angesiedelt ein fotografisches Stadtteilportrait 30 Eine Geschichte von zwei Kriegen Briefing: Nach jahrelanger Eiszeit nähern der Irak und Kuwait sich einander wieder an 34 Herrschaft der Plebejer Die Geschichte Neda Soltanis zeigt, nach welchen Mechanismen die Islamische Republik Iran funktioniert 38 Das Auge in der Pyramide Gerade unter der säkularen, gebildeten Mittelschicht sind Verschwörungstheorien am weitesten verbreitet

4 kultur 84 Fly Away Wie eine Gruppe Jugendlicher im Gazastreifen Grenzen überwindet mit Parkour 94 Der Koch, der Emir, seine Frau & der Sabier Die Briefe des Palastinsiders Abu Ishaq al-sabi zeigen ein ungeschminktes Bild der Zustände im Bagdad des zehnten Jahrhunderts 102 Ein Bonbon aus Gift Der israelische Autor David Grossmann hat ein ergreifendes Buch geschrieben mit tragischem Hintergrund 104»Mein Tagebuch war meine Zuflucht«Der marokkanische Schriftsteller Abdellah Taïa erzählt im Interview, wie seine Familie auf sein Outing reagierte 110 Die Koptin Mariya Zahlreiche Überlieferungen berichten von der schönen Sklavin, die dem Propheten Muhammad geschenkt worden sein soll. Ein Zufall? Gespielt und gewonnen: Mit liberalen Glücksspielgesetzen will das ehemalige sowjetische Urlauberparadies Batumi in Georgien auch abseits der Ferienzeit Touristen anlocken. 56 WIRTschaft 44 Milliardenmarkt mit Milliardstelmetern Der Physiker Adnane Abdelghani will Tunesien zum Standort für Nanotechnologie machen Stürmer sollt ihr sein Türkische Fußballvereine setzen auf teure Stars aus dem Ausland und verschulden sich dabei kräftig 50 Erdöl in Rebellenhand Im syrischen Bürgerkrieg kontrollieren die Aufständischen mittlerweile Teile der Ölfelder. Europa verspricht prompt eine Lockerung der Sanktionen 56 Va banque am Kaukasus Georgiens Glücksspielindustrie boomt. Vor allem die Region Adscharien wird zum Zockerparadies 62 Baschir in Juba Berlins riskante Strategie, Sudan und Südsudan durch wirtschaftliche Kooperation zu befrieden, geht auf ein Kommentar 66 Bildung & Beruf in der arabischen Welt Ein Special in Zusammenarbeit mit der KUBRI-Karrieremesse 84 Ahmed macht blau: Lieber als zur Schule zu gehen, trifft sich eine Gruppe junger Palästinenser im Gazastreifen zum Parkour-Training auf einem alten Friedhof.

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6 42 WIRTSCHAFT Bilanz Uran-Exporte aus Tansania Tansania sieht in Rohstoffen weiter das Zugpferd seiner Entwicklung ist aber auch mit Fallstricken konfrontiert. Zuletzt berichtete zenith über den Aufschwung in Ostafrikas Musterschülerland und die Hoffnungen, die Gas- und Ölvorkommen geweckt haben. Im April vergab die Regierung nun die erste kommerzielle Lizenz für einen der begehrtesten Rohstoffe des Kontinents: Uran. In der versteigerten Mkuju-Mine allein werden Tonnen des Grundstoffes der Nu klear industrie vermutet Tonnen sollen dort und anderswo ab 2015 jährlich gefördert werden damit würde sich Tansania auf Platz zwei der globalen Produktion katapultieren. Komplizierte Besitzverhältnisse ver kassensturz Bailout für den Bürger Eine gemeinsame Währung haben die Länder des Golfkooperationsrates (GCC) nicht zu retten, dennoch liebäugelt man mit europäischen Krisenrezepten. Kuwaits Parlament beschloss im März einen Schuldenschnitt für alle nicht bedienten Privatkredite seiner Bürger vor März Gut 2 Milliarden Euro gehen Kuwait zum Preis der kurzfristigen Bankensanierung damit verloren. Die Ratingagentur Fitch befürchtet, das Beispiel könnte Schule machen, und warnte vor den»moralischen Gefahren«des Schuldenerlasses: Trotz verschärfter Kreditvergabekriterien steige so die Gefahr einer neuen Privatschuldenwelle die Banken durch»faule Kredite«auffangen müssten. Wie lange es sich die GCC-Länder noch leisten können, als staatlicher Bürge die Liquidität der Banken und das Konsumverhalten ihrer Bürger zu stützen, steht in den Sternen. Der Internationale Währungsfonds mahnte bereits, dass Kuwaits Ölrücklagen bis 2017 erschöpft seien, wenn die Regierung an ihrer Ausgabenpolitik festhalte. Und Fitch kündigte an, dass staatlich bezuschusste Liquidität den Banken künftig keine Top-Ratings mehr garantiere sondern sich im Gegenteil negativ auf die Kreditwürdigkeit der Länder auswirken könne. Die kuwaitische Opposition kritisierte den Bankendeal als zu undifferenziert, schließlich werde nicht danach unterschieden, ob die Schuldner ihre Kredite nicht rechtzeitig oder überhaupt nicht bedienen könnten. Zudem werde nicht nach dem Grund der Verschuldung gefragt, exzessiver Konsum oder ungesicherte Spekulationsgeschäfte also nicht explizit geächtet. Fraglich ist ebenso die wirkliche Umsetzung staatlicher Umschuldungsprogramme am Golf. Nach der Immobilienkrise hatten auch die Vereinigten Arabischen Emirate 2011 einen Fonds zur Tilgung ausstehender Verbindlichkeiten über etwa 2 Milliarden Euro eingerichtet. Auf die Auszahlung warten die Gläubiger größtenteils noch immer. BETRIEBSBERICHT Abflug mit Nachtritt Pleite von BahRAin Air 8,5 MIO PassaGiere AM AIRPort BAHrain % PassaGieraufkommen IM VERGleicH DER MONATE FEBRUAR 2013 / FEBRUAR 2012 Ein teures Nachspiel droht der im Februar 2013 geschlossenen Fluggesellschaft Bahrain Air. Der frühere Logistikpartner Almoayed Wilhelmsen hat Klage eingereicht gegen die freiwillige Liquidation der privaten Fluglinie und besteht auf einem Insolvenzverfahren. Insgesamt drohen dem früheren Management, laut der Zeitschrift Arabian Business, Schadensersatzforderungen in Höhe von 8 Millionen Euro. In den fünf Jahren seit der Gründung 2008 hatte Bahrain Air gegen die starke regionale Konkurrenz von Emirates, Etihad und Qatar Airways ebenso wenig Chancen wie gegen die staatlich protegierte Gulf Air. Diese schreibt zwar kontinuierlich rote Zahlen, kann sich aber dank Finanzspritzen der Herrscherfamilie Al Khalifa am Leben erhalten wenngleich dem Flaggschiff Bahrains Ende 2012 ein rigider Sparkurs verordnet und die Flugziele um zwei Drittel eingedampft wurden. Dennoch fühlte sich Bahrain Air gegenüber Gulf Air stets benachteiligt, etwa wenn es um lukrative Destinationen, Flugzeiten und Landebahnen ging. Der staatliche verordnete Flugstopp in die Länder Libanon, Irak und Iran während der Aufstände in dem kleinen Königreich im Frühjahr 2011 traf denn auch vor allem den Privatanbieter Bahrain Air. Zumindest eine Nische hatte die Fluglinie aber bis zuletzt relativ erfolgreich besetzt: So steuerte Bahrain Air viele Destinationen in Indien, Bangladesch und Nepal an, den Hauptherkunftsländern der Gastarbeiter, die fast 40 Prozent der Gesamtbevölkerung Bahrains ausmachen. Bis zuletzt hatte CEO Richard Nuttall seine Fluglinie in diesem Segment im Aufwind gewähnt und sieht den Auflösungsbeschluss gegen Bahrain Air denn auch als politisch gewollten Schritt der Regierung zum Schutz von Gulf Air. Besiegelt hatte das Ende des ersten und vorläufig wohl auch letzten privaten Fluganbieters in Bahrain die Lizenzverweigerung durch den Verkehrsminister Kamal bin Ahmed, der auch im Verwaltungsrat von Gulf Air sitzt.

7 Bilanz WIRTSCHAFT 43 zögerten jedoch die Verhandlungen mit der russischen Firma AtomRedMetZoloto (ARMZ) und riefen das Finanzamt auf den Plan. ARMZ gehört dem staatlichen Atomkonzern Ros atom, ist in Tansania aber durch seine australische Tochterfirma Mantra Resources vertreten. Die wiederum entwickelt die Mine nun durch Uranium One ihren kanadischen Arm. Der tansanische Fiskus verlangt ob des obskuren Firmengeflechts nachträglich 143 Millionen Euro Kapital er trag steuer. Trotz der unsicheren Rechtslage gab die Regierung grünes Licht fürs Schürfen. Tansania verspricht sich von dem Deal ausländische Investitionen im Wert von 343 Millionen Euro, neue Jobs und Mehr ein nahmen von 175 Millionen Euro jährlich. BILANZ»Die Währung schlüpft davon«12.379,22 OFFizieller WechselkuRS des iranischen Rial zum US-DollAR Foto: Mani Zarrin / Quelle: exchangerates.org.uk , , , ,56 MAI 2011 JANUAR 2012 september 2012 Der iranische Modedesigner Nima Behnud hat sich in New York mit kalligraphisch verzierten Accessoires einen Namen gemacht und bewirbt seine neueste Schal-Kreation in Form eines Tausend-Rial-Scheins samt einer passenden Zustandsbeschreibung der iranischen Währung. Seit 2011 hat der Rial etwa zwei Drittel seines Wertes verloren, Sanktionen und eine verfehlte Wirtschaftspolitik befeuern die Inflation und lassen Verbraucherpreise in die Höhe schießen. Ende April lag der offiziell festgelegte Wechselkurs zum US-Dollar bei 1: der reale bei 1: Mai 2013 strom vom staat Den Schalter umlegen 369 Milliarden Euro gaben Regierungen im Jahr 2011 weltweit für Energiesubventionen aus mit 182 Milliarden Euro liegt die Region Nah- und Mittelost hierbei weit vorne. In 20 vom Internationalen Währungsfonds (IWF) untersuchten Ländern beanspruchten Energiesubventionen durchschnittlich 8,5 Prozent des Bruttoinland sprodukts und 22 Prozent der Staatsausgaben. Redaktion: Robert Chatterjee Der IWF, der die Zahlen im Frühjahr 2013 herausgab, kritisierte im dazugehörigen Report, dass die staatliche Bezuschussung von Öl, Gas, Benzin und Strom die Etats belaste, kapitalintensive Industrien künstlich am Leben halte, natürliche Ressourcen verschwende und Förderung und Ausbau von Erneuerbaren Energien verhindere. Besonders in Ägypten stößt die IWF-Kritik in weiten Teilen der Bevölkerung auf Unverständnis und zieht die Verhandlungen über einen Kredit in Höhe von 3,7 Milliarden Euro ergebnislos in die Länge. Nach sprunghaften Preissteigerungen und Lieferengpässen für Gas im Frühjahr wandte sich Ägyptens Führung Richtung Golf und verhandelt nun mit Katar über einen Kredit von 2,3 Milliarden Euro.

8 44 WIRTSCHAFT TUnesien profil Milliardenmarkt mit Milliardstelmetern Der Physiker Adnane Abdelghani will Anwendungen aus der Biochip-Technologie profitabel und Tunesien damit zum Innovationsstandort machen VON ROBERT Chatterjee»Wir haben nur eine Chance, wenn wir nicht nur forschen, sondern auch produzieren können«adnane Abdelghanis Arbeitsfläche ist kaum zehn hoch minus neun Quadratmeter groß in Worten: ein Milliardstel Meter, oder ein Nanometer. Das Präfix der Messeinheit steht schon heute sinnbildlich für Zukunft: Nanotechnologie, also Ingenieurswesen auf mikroskopischer Ebene, gilt als der Innovationsmotor für Wissenschaft und Industrie allerdings bislang fast ausschließlich an den Forschungsstandorten in Europa, Asien und Nordamerika. Die Nah- und Mittelostregion ist im Hinblick auf eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts hingegen ein weißer Fleck mit einem Lichtblick:»Von hier aus könnte eine Revolution in Gang kommen«, glaubt Abdelghani und holt demonstrativ seine beiden Doktorandinnen zu sich, die gerade Gewebeproben unter dem Rasterkraftmikroskop untersuchen. Der Arbeitgeber des 52-jährigen Physikers, das Institut National des Sciences Appliquées et de Technologie (INSAT) gehörte seit seiner Eröffnung 1992 zu den bildungspolitischen Vorzeigeprojekten des Ben-Ali-Regimes. Doch erst die politischen Freiheiten nach der Revolution 2011 ermöglichen es den Forschern in dem massiven Betonbau in Tunis' Industriepark Charguia, im internationalen Innovationsbetrieb vorne mitzumischen. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Abdelghani, der selbst an der TU München studiert hat, steht inmitten seines fensterlosen, mit Backsteinen verkleideten Labors und schwankt zwischen Stolz und ungeduldigem Ärger:»2011 hat uns die Nato ein Forschungsprojekt im Wert von Euro bewilligt, aber wenn ich mit den zuständigen Beamten im Hochschulministerium über Forschungsförderung verhandle, wissen die nicht mal ansatzweise, wovon ich eigentlich rede.«im Rahmen des»science for Peace and Security«-Programms der Nato hatten Abdelghani und sein Team vom Institut für Optronik und Nanotechnologie ein Verfahren ermittelt, mit dem Biosensoren mit Antikörpern bestückt werden, um im Schnelltest Krankheitserreger im Trinkwasser zu identifizieren. Die kommerziellen Rechte sicherte sich die kanadische BioPhage Pharma.»Wir haben nur eine Chance, wenn wir nicht nur forschen, sondern auch produzieren können«, fordert Abdelghani, der durchaus Marktpotenzial für tunesische Start-Ups sieht.»nanotechnologie bietet spezifische Lösungen für spezifische Probleme eben genau jene in Tunesien.«Insbesondere im Gesundheitssektor bieten sich nanotechnologische Anwendungen an, etwa bei mikrogenetischen Therapien für seltene Erbkrankheiten oder im Bereich Wasser- und Lebensmittelqualität. Abdelghani freut sich über die Sachmittelspenden für sein Labor, doch selbst das Euro teure Fourier-Transformations-Infrarotspektrometer der Alexander von-humboldt-stiftung ist eigentlich nur eine gutgemeinte Ergänzung.»Ich brauche ein Labor mit steriler Produktionsumgebung. Dann können wir das hier selbst herstellen«, sagt er und zeigt auf einen goldbeschichteten mikroelektronischen Biochip ebenfalls eine Sachspende aus Spanien im Wert von Euro. Die Kosten für den Arbeitsraum veranschlagt Abdelghani in gleicher Höhe in deutschen Physiklaboren liegen die günstigsten Untersuchungsgeräte in dieser Preisklasse, ganz zu schweigen von Megaprojekten wie dem Genfer»Large Hadron Collider«im Wert von 7,5 Milliarden Euro. Das Team des Tunesiers nutzt auf Fachtagungen im Ausland die Möglichkeit zum Austausch, doch»es nützt meinen Doktoranden gar nichts, wenn sie einfach für ein halbes Jahr ins Ausland gehen«, findet Abdelghani. Viel wichtiger wäre eine hochklassige Forschungsumgebung vor Ort Technologietransfer statt Sachspenden für das INSAT. Solange noch keine kritische Gründermasse für tunesische Start-Ups erreicht ist, sieht der Physiker hier insbesondere forschende Unternehmen aus Europa und Nordamerika in der Pflicht. Investitionen in Forschung und Entwicklung vor Ort würden schließlich nicht nur Marktzugang, sondern vor allem Marktpräsenz sichern: Ein paar Quadratmeter und ein paar Milliardstel Meter könnten Tunesien zum Hochtechnologiestandort befördern. Für Adnane Abdelghani ist das mehr als nur ein Traum, er appelliert:»wir haben alle Voraussetzungen. Jetzt liegt es an Politik und Wirtschaft.«Illustration: LeSprenger

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10 46 WIRTSCHAFT Türkei fussball Stürmer sollt ihr sein Türkische Top-Vereine halten wenig von Sparpolitik und vom»financial Fair Play«der Uefa. Sie kaufen Fußballstars auf Pump und hoffen nicht zuletzt, dass das den Aktienwert hochtreibt von Charlotte JOPPIEN und ONUR KesKIN

11 fussball türkei WIRTSCHAFT 47 W 723 er dachte, dass sich der türkische Fußball nach dem Skandal um verschobene Spiele im Jahr 2011 und einer wahrhaftigen Prozesslawine erst einmal durch Bescheidenheit das Vertrauen von Fans und Investoren zurückverdienen würde, sah sich im spätestens zu Jahresanfang 2013 getäuscht. Tabellenführer Galatasaray aus Istanbul verkündete im Januar die Verpflichtung des niederländischen Nationalspielers Wesley Sneijder: 7,5 Millionen Euro überweist der türkische Rekordmeister dafür an Inter Mailand, für den Rest der Saison 2012/13 erhält der 28-jährige WM-Finalist ein Salär von 2 Millionen Euro, in den kommenden drei Jahren je 3,2 Millionen Euro sowie Euro Auflaufprämie. Mit knapp 4 Millionen Euro Handgeld bei Vertragsunterzeichnung wurde dem Edelreservisten, der sein letztes Spiel am 25. September 2012 absolviert hatte, der Wechsel von Mailand nach Istanbul garniert. Sein bisheriger Arbeitgeber hatte ihn erst wieder aufstellen wollen, wenn er einer Gehaltskürzung von ursprünglich 6 Millionen Euro auf weniger als die Hälfte zustimmen würde. Inter Mailand, ebenso wie andere Klubs in Europa, versucht nach Einführung der»financial Fair Play«-Vorgaben der UEFA im Jahr 2009 allzu teure Spieler abzustoßen und die Finanzen zu ordnen. Die öffentliche Hand half Galatasaray. Ein gutes Geschäft, das Neider auf den Plan ruft Millionen EuRO betragen die GESAMTScHUL- DEN der vier TOP-VEREINE FENERBAHce, BESIKTAS, GALATASARAY und TRABZONSPOR Ein gutes Geschäft, das Neider auf den Plan ruft: Konkurrent Fenerbahçe etwa erinnert daran, Umbau und Erneuerung seines Stadions aus eigener Tasche gezahlt zu haben. Das Inonu-Stadium von Beşiktaş, zentral zwischen der Einkaufs- und Amüsiermeile Istiklal Caddesi und dem historischen Dolmabahce-Palast gelegen, befindet sich in baufälligem Zustand. Für Renovierungen, so der Sprecher des hoch verschuldeten Vereins im Gespräch mit zenith, fehle bislang das Geld. Galatasarays neue Spielstätte, so Kritiker, verschaffe dem Verein daher einen Wettbewerbsvorteil und mache teure Ankäufe wie Wesley Sneijder überhaupt erst möglich. Mit Gerüchten über den angeblichen Wechsel von Superstars wie Robinho oder Cristiano Ronaldo, das wissen Blattmacher, lassen sich in einem fußballverrückten Land wie der Türkei die Auflagen nach oben treiben. Tatsachlich kam am Ende dann meist die preiswertere Version der Ballkünstler heraus. Um den Wechsel attraktiv zu machen, zahlen die Vereine sogar die Einkommenssteuer für die Spieler. Verstößt das gegen die Regeln? Ganz anders die Lage in der Türkei: Wahrend Istanbul der Finanzkrise in Europa mit unverminderter Bautätigkeit trotzt, über einen zweiten Bosporuskanal nachdenkt und den neuen Flughafen am Schwarzen Meer zum größten seiner Art weltweit vorantreibt, gehen die türkischen Klubs auf Einkaufstour. Mit dem jüngsten Coup versucht Galatasaray, sich als Nummer eins gegen die Konkurrenten Fenerbahçe und Beşiktaş durchzusetzen und auch auf europäischer Ebene ganz oben anzugreifen. Neben der Einkaufstour auf dem europäischen Spielermarkt gönnt sich der Klub dafür auch eine neue Heimstätte dank dezenter staatlicher Bezuschussung. Das Grundstück des bisherigen Ali-Sami-Yen-Stadions im zentralen Stadtteil Mecidiyeköy gehört der Republik durch den Bauboom der vergangenen Jahre ist sein Wert stark gestiegen wurde es für 1,25 Milliarden Türkische Lira, umgerechnet etwa 500 Millionen Euro, an eine türkische Holding verkauft. Galatasaray bekam dafür von der Regierung ein einzugsfertiges Stadium in einem Außenbezirk Istanbuls serviert die staatlich bezuschusste Wohnungsbaugesellschaft TOKI stemmte den Neubau nach Plänen des Stuttgarter Architekturbüros asp. Für etwa 7,5 Millionen Euro jährlich sicherte sich der größte Kommunikationsdienstleister des Landes die Namensrechte für die»türk Telekom Arena«mit Sitzplätzen. Die Fluglinie Pegasus und der Snackhersteller Ülker zahlten 4 beziehungsweise 2 Millionen Euro für ihre Firmennamen in Nord- und Osttribüne. Bisher. Tut es die Türkei nun den chinesischen und arabischen Vereinen gleich, bei denen Altstars nach dem Zenit der Karriere noch eine lukrative Extrarunde drehen? So verdiente der Argentinier Gabriel Batistuta bei Al-Arabi in Katar 8 Millionen Euro; der Franzose Nicolas Anelka brachte es bei Shanghai Shenhua sogar auf 10 Millionen Euro pro Jahr. Selbst in den eigenen Reihen fragen sich viele, wie viel Prominenz in sportlicher Hinsicht überhaupt nötig ist: Schließlich, so heißt es in der Clubszene, habe Galatasaray mit Burak Yilmaz den Torschützenkönig des letzten Jahres und einen Stürmer europäischen Formats unter Vertrags. Den Platz an der Sonne muss sich Yilmaz nun mit einem 35-jährigen Neuzugang von Shanghai Shenhua teilen: Kurz nach Sneijder unterschrieb der ivorische Star Didier Drogba bei Galatasaray ausgestattet mit einem Grundgehalt von 2 Millionen für die restliche Saison 2012/2013; 4 Millionen gibt es für die kommende Spielzeit, Euro Auflauf- und 4 Millionen Unterzeichnungsprämie. Neben dem stattlichen Gehalt und den euphorischen Fans winken noch zahlreiche Extras; so werden die Kosten für Boliden und Benzin, Haus und Hauspersonal, Übersetzer und die Privatschulgebühren der Kinder der Stars übernommen. Die Vereine werben zudem mit dem Image der Metropole Istanbul; von der überproportionalen Dichte an Kultur, Unterhaltung und Nachtleben profitieren auch die Spieler.

12 48 WIRTSCHAFT Türkei fussball 500 Millionen EuRO kostete das alte STADIONgrundstück von GALATASARAY im Jahr 2010 So schön, so gut, nur: Wie lässt sich das alles finanzieren? Denn neben dem Gehalt und diversen Handgeldern übernehmen die türkischen Vereine auch gleich die Einkommenssteuer ihrer Spieler, um den Wechsel in die Türkei attraktiver zu gestalten. Anders als die arabischen oder russischen Klubs sitzen die Träger türkischer Vereine nicht auf großen Öl- oder Erdgasvorkommen. Auch wenn der Wohlstand in der Türkei wächst: Milliardäre, die sich in ihrer Freizeit ihren eigen Verein zusammenstellen, gibt es dort bislang nicht. Galatasaray-Präsident Unal Aysal versicherte denn auch pflichtschuldig:»wesley Sneijder und Didier Drogba liegen in unserem Budget.«So richtig abnehmen mochte man ihm das nicht, steht der Verein doch mit 273 Millionen Euro in der Kreide. Die Gesamtverschuldung der vier größten Vereine Fenerbahçe, Beşiktaş, Galatasaray und Trabzonspor liegt zusammen bei unglaublichen 723 Millionen Euro. Damit sind ihre Schulden um ein Fünffaches höher als ihre Einnahmen. Wie der öffentliche befeuerte Bauboom fußt auch die Einkaufswut der Vereine nicht unbedingt auf bodenständiger Haushaltsplanung, sondern in erster Linie auf einer Vision. Man stellt sich nicht den Tatsachen, sondern schafft einfach selbst welche. Den Istanbuler Traditionsverein Beşiktaş hat dieses Geschäftskonzept sogar an den Rand des Bankrotts gebracht. Unlängst bat die Vereinsführung ihre Mitglieder, doch bitte die offiziell lizenzierten Trikots und keine gefälschte Ware von Straßenhändlern zu kaufen. Man sei für das finanzielle Überleben dringend auf die Einnahmen angewiesen. In der Saison 2010/11 hatte Beşiktaş den Spanier Guti Hernandez für ein Jahresgehalt von 3,5 Millionen Euro von Real Madrid losgeeist. In derselben Spielzeit wurde zudem der Portugiese Ricardo Quaresma nach Istanbul geholt.»q7«, so der Spitzname des Starstürmers, bekam 3,7 Millionen Euro pro Jahr zugesichert, sein alter Verein Inter Mailand erhielt 7,5 Millionen Euro Ablöse. Guti Hernandez wurde bereits nach einer Saison wegen angeblicher Leistungsverweigerung und Alkoholmissbrauchs gefeuert. In der Saison 2012/13 schließlich nahmen die finanziellen Probleme des Vereins ein solches Ausmaß an, dass alle Spieler Gehaltskürzungen hinnehmen mussten. Einige blieben, einige gingen, so wie Quaresma, der für ein Gehalt von 5 Millionen Euro zu Al-Ahli in die Vereinigten Arabischen Emirate wechselte. Fotos: Eren Yalcin

13 Der Fall Demirören zeigt: Einen Club zu ruinieren, ist kein Karrierehindernis Zu verantworten hat die riskanten Einkäufe der ehemalige Vereinspräsident Yildirim Demirören, der inzwischen zum Präsidenten des Türkischen Fußballverbands aufgestiegen ist. Einen Club in den Ruin zu wirtschaften, scheint kein Karrierehindernis zu sein. Und Beşiktaş steht mit dieser Mentalität nicht alleine dar. Auch Fenerbahçe, oft als das türkische Pendant zu Bayern München beschrieben, wirft mit Geld um sich. Der 32-jährige Niederländer Dirk Kuyt wurde 2012 mit einem Gehalt von 2,8 Millionen Euro und Euro Auflaufprämie ausgestattet. Bereits in der Saison 2008/ 09 hatte Fenerbahçe den damaligen Torschützenkönig der Primera Division, Daniel Guiza, für 17,4 Millionen Euro von Real Mallorca verpflichtet. Dem Spanier wurden 15 Millionen Euro für die kommenden vier Spielzeiten versprochen. Zwei Jahre später gab Fenerbahçe Stürmer Guiza an den spanischen Verein FC Getafe ab ablösefrei. Und auch den Vertrag mit dem brasilianischen Altstar Roberto Carlos über ursprünglich 5 Millionen Euro für drei Spielzeiten beendete Fenerbahçe frühzeitig. Angesichts solcher Haushalts- und Schuldenpolitik fragen sich manche, ob Istanbuls Fußballclubs am Ende darauf spekulieren, dass die Inflation bald wiederkehrt. Manche Ökonomen warnen bereits davor, dass diese Geißel, die man längst bezwungen glaubte, die türkische Wirtschaft demnächst heimsuchen könnte. Aber hinter der Transferhysterie scheint aber noch etwas mehr als Geltungssucht zu stecken auch ein Aktionismus des Managements, das zeigen will, dass es noch handeln kann. Viele der großen Vereine sind an der Börse notiert. Der Marktwert von Fenerbahçe liegt bei etwa 427 Million Euro, jener von Galatasaray bei 239 Million Euro und Beşiktaş wird auf 91 Millionen Euro taxiert. Läuft es sportlich mal nicht rund, wirkt sich das umgehend auf den Aktienwert aus und die Anleger verlangen Entscheidungen.

14 50 WIRTSCHAFT Syrien Ressourcen Erdöl in Rebellenhand Vor dem Krieg wollte Syrien zum großen Exporteur werden mit Hilfe iranischer und russischer Investoren. Nun lockert der Westen die Energiesanktionen zugunsten der Opposition. Kauft Europa bald bei Freischärlern mit Beziehungen zu Al-Qaida? Text: NILs METZGER Fotos: BENJAMIN HILLER

15 Ressourcen Syrien WIRTSCHAFT 51 Mit kaum mehr als einem Tuch vor dem Gesicht stapfen sie durch die dichten Rauchschwaden, steigen mit nackten Füßen durch die Ölpfützen. Die Hitze ist unerträglich. Obwohl hier, im Osten Syriens, der Großteil der Erdölreserven des Landes liegen, sind die Menschen seit jeher arm, wurden nie am Reichtum der Wüste beteiligt. Über Pipelines floss das Öl in die Küstenstädte, wurde in Banias und Tartus auf Tanker verladen. Doch jetzt ist das Land geteilt, die Rebellen kontrollieren die Ölfelder, das Regime die Industrieanlagen zur Verarbeitung. Aus der Not heraus haben in den Provinzen Deir al- Zur und Al-Hasaka viele Menschen begonnen, in ihren Dörfern kleine Raffinerien zu errichten nicht mehr als in den Boden eingelassene Gräben und einige metallene Bottiche. Es gibt kaum genug Benzin im Land, um Generatoren zu betreiben und Autos zu betanken; ausländische Hilfe reicht nicht aus. Wenige Meter von ihren kargen Feldern entfernt verkochen die Menschen daher schweres Rohöl zu kostbarem Benzin. Aus verbeulten Fässern verkaufen sie es anschließend in den nahen Dörfern. Ganze Familien überleben nur, indem sie tagtäglich die giftigen Dämpfe einatmen.»wir haben das ganze Öl, und doch sind die Menschen arm«, beklagt sich Abu Dschihad, Oberst der Freien Syrischen Armee in der Ortschaft Al-Schedadeh, unweit der irakischen Grenze. Er deutet in die Ferne, wo mehrere Rauchsäulen brennender Ölquellen aufsteigen.»assad hat das Volk ausgeplündert, seine Familie auf Kosten des Landes bereichert.«vor der Revolution verdiente er als Lehrer kaum 150 US-Dollar im Monat; ein vom Staat bereitgestellter Hungerlohn, von dem doch Millionen Syrer Monat für Monat abhängig waren. Es waren kaum mehr als Brotkrumen, verglichen mit dem Reichtum der Elite, betont Abu Dschihad.»Es wird Jahre dauern, bis wir Syrien wieder aufgebaut haben, aber es wird stärker sein als zuvor«, so der fromme Wunsch des Aufständischen. Vier Milliarden US-Dollar im Jahr, rund ein Drittel des jährlichen Etats, spülte das Ölgeschäft in die klammen Staatskassen. Shell, Total und PetroCanada waren als westliche Unternehmen an Förderkonzessionen beteiligt, gleichberechtigter Partner war dabei stets die staatliche Syrian Petroleum Company. Meist kamen die Investoren jedoch aus Iran, den Golfstaaten oder Russland. Auf drei Milliarden Fass werden die syrischen Ölreserven geschätzt, doch seit einem Jahrzehnt sinkt die Fördermenge stetig. Syrien spielt auf dem Weltmarkt eine Rund vier Milliarden Dollar im Jahr spülte das Ölgeschäft in die leeren Kassen ein Drittel des jährlichen Staatshaushalts Syriens Die Rebellen dürften Öl nach Europa liefern, verkündete Guido Westerwelle doch die EU-Initiative gibt nur auf dem Papier eine gute Figur ab untergeordnete Rolle und ist zudem kein Mitglied des Weltverbandes Opec. Auch wenn jüngste Offshore-Erdgasfunde des israelischen Nachbarn es wahrscheinlich machen, dass das Mittelmeer auch vor der syrischen Küste Rohstoffe birgt, wird eine zukünftige Regierung Jahre benötigen, um internationale Partner zu finden und die Infrastruktur zur Förderung aufzubauen. Die letzten vorliegenden Zahlen der Syrian Petroleum Company weisen 17,4 Millionen geförderte Fass für das erste Quartal 2011 aus. Die Internationale Energieagentur (IEA) schätzt, dass die Förderung von täglich Fass Anfang 2011 auf aktuell rund Fass gefallen sei. Überprüfen lassen sich die Zahlen nicht. Inzwischen sieht sich die syrische Regierung gezwungen, Benzin aus dem Ausland zu importieren, da der Krieg die nationalen Vorräte aufgezehrt hat. Um das Militär weiterhin versorgen zu können, habe die Regierung seit Ausbruch des Krieges 3,5 Milliarden Dollar für Benzinimporte ausgegeben, so der damalige Ölminister Sufian Allaw im Mai 2012 gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur SANA. Hoffnung für den Wiederaufbau gibt lediglich, dass sich das Ausmaß struktureller Schäden an den Förderanlagen bislang in Grenzen hält. Die Fördergebiete des Ostens liegen abseits der Ballungszentren, die Kämpfe hier sind weniger heftig als in Aleppo oder Damaskus. In Al-Schedadeh kontrolliert nun die dschihadistische Miliz Dschabhat al-nusra die Gebäude des Staatskonzerns, ein von Mauern umgebenes Areal, in dem einst mehrere hundert Ölarbeiter Unterkunft fanden. Staatliche Medien beschuldigen die Rebellen, bei der Einnahme neben rund hundert Soldaten auch mehr als ein Dutzend Angestellte des Unternehmens hingerichtet zu haben. Über den sandfarbenen Eingangstoren hissten die Dschi hadisten die schwarze»schahada«-flagge.»sie schützen die Quellen gegen Plünderer und verteilen das Öl an die Bevölkerung«, betont Abu Dschihad, der den Al-Qaida-nahen Kämpfern pragmatisch gegenübersteht: Sie seien militärisch notwendig, um den Krieg gegen Assad zu gewinnen. Dass verschiedene Rebellengruppen immer wieder aneinander geraten, der Vorwurf des Öldiebstahls auch vorgeschoben werde, um lokale Rivalitäten auszutragen, mag Abu Dschihad nicht bestreiten. Angesichts der um sich greifenden Anarchie versuchen tribale Autoritäten im konservativen Osten, sich eine gute Machtposition im neuen Syrien zu sichern, andauernde Gefechte zwischen Dschihadisten und irregulären Regimemilizen verkomplizieren die Lage. Dass die Rebellen inzwischen den Großteil der Ölquellen kontrollieren,

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