Sommerküche: Ultrafrisch, leicht und bunt

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1 Ausgabe 5, Mai 2010 Sommerküche: Ultrafrisch, leicht und bunt Heft 5/2010 Verlagspostamt 2380 Perchtoldsdorf P.b.b. GZ 02Z M Sendung zur ermäßigten Gebühr Siemens City: Neues kulinarisches Zentrum Mövenpick Istanbul: Bestes Buisnesshotel Europas Planet Digital: Die Zukunft des digitalen Hotel-TV

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3 meinung 3 Betriebsgastronomie Den Nachwuchs pflegen Der Durchschnitts-Österreicher kommt in seinem Leben zwangsläufig immer wieder mit Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung in Berührung. In der Krabbelstube und im Kindergarten, manchmal in der Schule, dann in Lehrlingsheimen und Internaten oder auch in der Mensa und schließlich sehr oft im Unternehmen, in dem das Berufsleben absolviert wird. Später darf der brave Mensch ein paar Jährchen zu Hause speisen, bis er schließlich im Krankenhaus und dann im Pflegeheim wieder aus einer Großküche heraus verpflegt wird. Wir sehen schon, die Gemeinschaftsgastronomie ist in Summe ein nicht zu unterschätzender Begleiter im Leben der Leute und ein beachtlicher Wirtschaftsfaktor obendrein. Keine Frage, dass diese Branche ebenso dem Wandel der Zeiten unterliegt wie andere Marktteilnehmer und sich in der jüngeren Vergangenheit auch immer wieder neu erfinden musste. Die Erneuerungsfähigkeit bzw. Innovationskraft lässt es auch zu, dass die Gemeinschaftsverpflegung hierzulande wie im benachbarten Deutschland im Großen und Ganzen recht gut dasteht. Mit vielen neuen Ideen, zum Teil hohen Investitionskosten und noch viel mehr Arbeit ist es in der Vergangenheit immer wieder gelungen, eine mitunter wankelmütige Klientel bei der Stange zu halten und sich von der Eintopfkantine der 50er-Jahre zum modernen Restaurantbetrieb zu wandeln. Trotzdem wird jetzt in Deutschland für die Betriebsgastronomie Alarm geschlagen. Nicht nur, dass in Zeiten der Wirtschaftkrise durch Entlassungen und Kurzarbeit den Betriebsrestaurants die Gäste abhanden kommen und sich der verbliebene Rest in letzter Zeit eher geizig zeigt, bleibt jetzt eine komplette Gästeschicht einfach weg. So jedenfalls sind die Zahlen zu interpretieren, welche die ndpgroup Deutschland in ihrer jüngsten Crest-Analyse (CREST Consumer Reports on Eating Share Trends) erhob. Demnach bleiben immer mehr jüngere Mitarbeiter den Betriebsrestaurants fern. Konkret: In der Gruppe der 30- bis 39-jährigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ging die Präsenz 2009 gegenüber dem Vorjahr um sieben Prozent zurück. Der typische Gast in der deutschen Betriebsverpflegung ist also schon einiges über 40. Es steht zu befürchten, dass die Situation in den österreichischen Betriebsrestaurants ähnlich ist. Dass also auch hierzulande die älteren Mitarbeiter der betrieblichen Verpflegung vielfach aus Gewohnheit bis zur Pensionierung die Treue halten, während sich die Jüngeren aufgrund geänderter Essensgewohnheiten und völlig neuer Lebenskonzepte ihre Stärkung woanders suchen. Eine Entwicklung, die sich nachvollziehen lässt. Wer heute ins Berufsleben eintritt, pflegt beim Essen einen anderen Lebensstil als die Altvorderen. Die jungen Menschen sind nur noch selten mit einem regelmäßigen Mittagessen aufgewachsen, ihr Essverhalten ist teils von Fastfood-Ketten geprägt der Hamburger oder die Pizzaschnitte in der Straßenbahn ist selbstverständlicher und gelernter Teil der täglichen Nahrungsaufnahme. Ein Verhalten, das beim Eintritt ins Berufsleben beibehalten wird. Für die Betriebsgastronomen bedeutet das erneutes Umdenken. Der Lebensmitteleinzelhandel steht ja schon länger im Verdacht, der größte Konkurrent der Betriebsverpflegung zu sein, desgleichen der Metzger mit Imbiss ums Eck oder der Bäcker mit seinem Snackangebot. Also heißt es, sich einmal mehr neu zu orientieren und auf die neue Situation einzustellen. Denn auch die Jungen müssen an die betriebliche Verpflegung herangeführt werden, wollen die Küchenmanager und -managerinnen nicht eines Tages alleine im hochmodernen Frontcooking-Bereich stehen und traurig im Induktionswok rühren. Mit der Einführung einer vermeintlich jungen Menülinie wird das Buhlen um die Jungen kaum erfolgreich sein. Noch dazu, wo kaum jemand weiß, was den Nachwuchs tatsächlich anspricht. Fest steht nur eines: Junge Menschen wollen sich ihre Essenszeiten selbst aussuchen, und dass diese exakt zwischen und Uhr sind, gilt keineswegs als ausgemacht. Auch nicht, dass es ein klassisches Menü sein muss. Wo könnten also Lösungsansätze liegen? Zum einen in der Schaffung eines Umfelds, das dem Arbeitsrhythmus jüngerer Arbeitnehmer also mindestens bis etwa 40-Jährige entgegenkommt. Da kann es durchaus sein, dass der Tisch im Betriebsrestaurant zum Schreibtisch umfunktioniert wird, an dem einige Gäste schnell einmal ihre Notebooks aufklappen und ein kleines Meeting veranstalten. Und sich dazu ganz nebenbei mit einem Snack plus Getränk versorgen. Das heißt aber auch, dass neben den Öffnungszeiten auch die Essenszeiten massiv ausgeweitet werden und das klassische Betriebsrestaurant auf Ganztagesbetrieb umstellt. Wer um halb drei plötzlich Hunger verspürt und vor der geschlossenen Kantine steht, ist vielleicht für immer an den nächsten Metzger oder Würstlstand verloren. Ist alles nicht einfach und die Neuorganisation der Betriebsverpflegung sollte von den Verantwortlichen gut durchdacht werden. Aber anders werden sich die jungen Gäste schwer als Stammgäste von morgen gewinnen lassen. Und kampflos sollte man das Feld den Metzgern, Bäckern und Supermärkten auch wieder nicht überlassen. Harald Lanzerstorfer

4 4 HOT SHOTS food service McDonald s: Instore-TV in 700 Restaurants McDonald s erreicht mit seinem Instore-TV-Programm bereits Kunden in über 700 deutschen Restaurants das entspricht einer Reichweite von 27 Mio. Kontakten im Monat. Für den Sender wird ein aufwendiges Lifestyle-Sendeformat mit den Themenbereichen Musik & Entertainment, Mode, Reise, Sport & Fun, News & Wetter sowie McDonald s Look & Feel produziert. Besonders beliebt sind laut der Vermarktungsagentur TripleDoubleU die exklusiven Magazine People, Inside Cinema, Inside DVD, Inside Music und Wheels. Deutschlandweit läuft das McDonald s-instore-tv mindestens 16 Stunden am Tag, viermal pro Stunde werden Werbespots eingeblendet. Im Schnitt gibt es pro Restaurant drei Bildschirme. Für Werbekunden wurde jüngst ein neues Preissystem mit einem festen Sekundenpreis pro Tag und Filiale eingeführt. Handelsblatt Heineken: Bierdurst sinkt gv-praxis Bio-Caterer insolvent HGV PRAXIS Hobart: 9. Rekordjahr in Folge Der Spültechnik-Hersteller Hobart hat 2009 sein neuntes Rekordjahr in Folge geschrieben. Die Hobart GmbH konnte ihren Umsatz im Krisenjahr 2009 auf 163,5 Mio. Euro ausbauen. Auch weltweit konnte der Krise getrotzt werden. Der Umsatz wuchs auf 1,4 Mrd. US-$, damit hat Hobart seine internationale Marktführerschaft weiter ausgebaut. Das Offenburger Unternehmen verzeichnete ungeachtet der globalen Wirtschaftskrise in allen Geschäftsbereichen sowohl im Inland als auch im Ausland Zuwächse. Ralf Hübner, Vize-Präsident Hobart Europa: Unsere innovativen Produkte verbinden Wirtschaftlichkeit und Ökologie auf höchstem Niveau. Es zahlt sich aus, dass wir uns bei der Entwicklung unserer Maschinen immer konsequent an den Wünschen und Bedürfnissen unserer Kunden orientieren. Ein besonderes Lob gilt aber auch unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die durch ihr Know-how und ihren unermüdlichen Einsatz dieses großartige Ergebnis überhaupt erst möglich gemacht haben. Deutschlands größte Bio-Großküche Biond, besser bekannt unter Dr. Hoppe Bio-Catering, hat Insolvenz beantragt. Das Unternehmen versorgt rund 40 Schulen, Kindertagesstätten und Betriebe und produziert mit 65 Mitarbeitern täglich rund 7000 Essen. Nachdem zugesagte Finanzmittel eines Investors entfallen waren, konnte fälligen Verbindlichkeiten zuletzt nicht mehr nachgekommen werden. Die Kunden sollen auch weiterhin mit vollwertigen Mahlzeiten versorgt werden, versicherte Insolvenzverwalterin Sandra Mitter. Wir werden in den nächsten Wochen daran arbeiten, das Unternehmen zu sanieren und einen Investor zu finden, sagte Mitter. Auf die Qualität des Essens soll sich das laufende Insolvenzverfahren nicht auswirken, wie Mitter betonte. Kein Schüler wird einen Unterschied schmecken oder einen Unterschied bei Qualität und Service finden. Als einzige Großküche Deutschlands, die nach der EU-Öko-Verordnung zertifiziert ist, galt das 2002 gegründete und vielfach ausgezeichnete Kasseler Unternehmen als Vorzeigemodell. Im Dezember 2007 hatte die Bio-Catering Marbachshöhe mit Dr. Harald Hoppe an der Spitze tief in die Taschen ge- griffen, um eine neue Systemküche einzurichten, die täglich bis zu Gerichte waren aber nicht ansatzweise realisiert worden. Offenbar hat man sich mit dem Küchenbau übernommen. Passauer Neue Presse Bayern diskutiert Sperrstunde Bayerns Innenminister Joachim Herrmann schlägt Alarm: Alkohol ist Aggressionsverstärker Nummer eins. Ich bin der Letzte, der den Leuten ein Bier verübelt. Aber hier lasse ich nicht locker. Alarmierend seien vor allem die Zahlen bei den Jugendlichen und Heranwachsenden, so Herrmann. 28 Prozent der jugendlichen Gewalttäter und 55 Prozent bei den heranwachsenden Gewalttätern seien im vergangenen Jahr bei ihrem Aufgriff alkoholisiert gewesen. Hier haben wir die allergrößten Probleme, sagte Herrmann. Diesbezüglich nimmt der Minister auch die bayernweite Verkürzung der Sperrstunde ins Visier. Nur im Fall von besonderen Erfordernissen kann eine Kommune die Sperrstunde nach eigenem Ermessen ausweiten, doch wann dieser Fall vorliegt, ist juristisch umstritten. Herrmann will nun erreichen, dass Kommunen auch ohne besonderen Grund Sperrzeiten wieder verlängern können. Wir müssen den Kommunen dieses Instrument wieder in die Hand geben, sagte Herrmann. IATA Aschewolke: Airlines verlieren Milliarden Das Flugverbot nach dem Vulkanausbruch auf Island hat die Fluggesellschaften nach eigener Schätzung bis Mitte April rund 1,7 Milliarden Dollar Umsatz gekostet, meldet die internationale Luftfahrtvereinigung. Rund um den Globus seien deshalb 30 Prozent der Flüge ausgefallen. Die europäischen Gesellschaften würden damit rechnen, 2,2 Mrd. Dollar dieses Jahr zu verlieren. Die Politik habe nicht auf der Grundlage von Fakten, sondern auf mathematischen Prognosen die Lufträume geschlossen. Die Kantinen- und Großküchenspezialisten Abrechnungssysteme und Bestellsysteme für alle Betriebsformen der Gemeinschaftsverpflegung. Elektronische Geldbörse, alle Kartensysteme Information: Tel: 0 1/ Fax: 0 1/

5 Ausgabe 5, Mai 2010 INHALT 5 Einen kulinarisch starken Auftritt absolvierte das Team um Küchenexperten Christian Anner (l.) auf der diesjährigen Frühjahrs-Gast in Salzburg. Bericht auf Seite 28. Bilder: HGV PRAXIS RUBRIKEN 3 Meinung 4 Hotshots 5 Inhalt 6 Jobnews 7 Magazin 27 Messe: Rückschau F-Gast, Salzburg 51 Impressum 51 Markt-News 56 Wein aktuell 57 Salon-Winzer 59 Internet-Pool REPORTAGEN 12 Hotel-Kommunikation, Planet Digital: Das TV-Gerät als digitaler Butler 15 Pöcklhofer-Abschied, Goldener Hirsch: Salut für eine Institution 16 Thermenhotel Pulverer, Bad Kleinkirchheim: Perfektion auch hinter den Kulissen 30 HGV PRAXIS präsentiert Hauben-Gericht: Vom Zauber der Kombination 34 Hotellerie international: Mövenpick in Istanbul 48 Gastronomie, Schutzhaus, Wien: Reisfl eisch statt Fingerfood 50 Café Winter: Für die Zukunft gerüstet 54 Präsentation neues Weinglas: Wettstreit der Sinne Das Herz der gastronomischen Basis schlägt auf dem Schafberg. Nicht am Wolfgangsee, sondern am Schafberg in Wien, wo das Schutzhaus für Furore sorgt. Ab Seite 48. FACHTHEMEN 17 Spezialitäten bei AGM: Reiz der Exotik 19 Fachthema Salatzeit: Ultrafrisch, leicht und bunt 21 Fachthema Grillzeit: Lagerfeuer der Moderne 24 Bierpraxis: Brau Union fordert mehr Bierkultur ein 25 Biermix 32 Technik: Besteck Glanz ohne Kratzer Heft 5/2010 Verlagspostamt 2380 Perchtoldsdorf P.b.b. GZ 02Z M Sendung zur ermäßigten Gebühr Siemens City: Neues kulinarisches Zentrum Mövenpick Istanbul: Bestes Buisnesshotel Europas Sommerküche: Ultrafrisch, leicht und bunt Planet Digital: Die Zukunft des digitalen Hotel-TV GV-PRAXIS 36 Betriebsgastronomie Siemens: City mit kulinarischem Herz 37 GV-News 38 AGÖ-Nachrichten 42 GV-News 44 Betriebsgastronomie Energie AG, OÖ: Täglich frische Energie 46 HGV PRAXIS-Branchentagung: Neue Wege ohne Kompromisse Cover: Hotel Panorama, Jerzens. HGV-PRAXIS ein Fachmagazin der Manstein Zeitschriftenverlags-GmbH. Redaktion und Anzeigen: Schrannengasse 2/ Salzburg Tel.: 0662/ Fax: 0662/ offi Bilder: AGM

6 6 job-news Erratum In der April-Ausgabe (Heft 4/2010) von HGV PRAXIS wurde im Interview mit Elisabeth Kernmaier das Hotel Grand Tirolia in Kitzbühel irrtümlich als Vier-Sterne-Hotel ausgegeben. Das Nobelhotel ist selbstverständlich mit fünf Sternen ausgezeichnet. Wir bedauern den Irrtum. -sax- Ottakringer Birgit Hessel (30) hat mit März 2010 die Marketing-Agenden der Ottakringer Brauerei übernommen. Als Birgit Hessel Head of Trade Marketing zeichnete sie zuletzt für die Marketing-Agenden der Bacardi-Martini Österreich GmbH, in der sie 2004 als Brand- Managerin für die Marken Eristoff, Bombay Sapphire und Grey Goose startete, verantwortlich. Die Absolventin der Internationalen Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Marketing und Unternehmensführung der Universität Innsbruck bringt damit sowohl die nötige Erfahrung als auch entsprechendes Know-how für die Vermarktung von alkoholischen Getränken mit. Falkensteiner-Michaeler Herbert Wiesinger Bild: oh Bild: ots Arcotel Wimberger Bettina Emberger Bad Waltersdorf Courtyard Marriott Wien Vor wenigen Tagen hat Daniel Deglow als neuer Küchenchef im Courtyard by Marriott Wien Messe eingecheckt. Nach seiner Ausbildung im Lindner Hotel Leipzig führten ihn seine beruflichen Stationen unter anderem ins Renaissance Leipzig Hotel und ins Frankfurt Marriott Hotel. Mit Anfang April wurde Bettina Emberger zur stellvertretenden Direktorin des Wiener Hotel Arcotel Wimberger am Gürtel nahe des Wiener Westbahnhofs ernannt. Die Tirolerin startete ihre Karriere in Italien und England. Zurück in Österreich war sie in der Kitzbühler Luxusherberge Weisses Rössl sowie im Arcotel Ludwig Boltzmann tätig. Neben Direktorin Christina Steinkellner ist Emberger nun für das Haus am Gürtel zuständig. Margarete Rieger Margarete Rieger (34) leitet ab sofort die neu geschaffene Marketingabteilung des Tourismusverbandes Bad Waltersdorf. Die steirische Touristikerin mit internationaler Erfahrung ist damit für die gesamte Kommunikation einer der tourismusintensivsten Destinationen der Steiermark verantwortlich. Herbert Wiesinger (41), bis vor kurzem für Marriott als Director Business Process Design aktiv, wechselte mit April als Managing Director Hotels & Residences in die Zentrale der Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG) in Wien. Er ist damit Nachfolger von Johann Pinterits, der das Unternehmen nach mehreren erfolgreichen Jahren auf eigenen Wunsch verlassen hat. Der gebürtige Oberösterreicher Wiesinger wird gemeinsam mit Frank Voss die derzeit 23 Hotels und zwei Residences der Gruppe operativ leiten, wobei sein Schwerpunkt der Finanzbereich sein wird. Bild: Arcotel Bild: TVB Daniel Deglow Bild: Hotel Fleming s Hotel Wien Barbara Hammerschmid-Kovar wird Generaldirektorin des neuen Fleming s Deluxe Hotel Wien-City, Barbara das im Herbst Hammerschmid-Kovar 2010 eröffnet. Das luxuriöse Haus in der Josefstädter Straße ist das zweite Hotel im Portfolio der HMG Hotel Management Gesellschaft. Das erste Hotel wurde im April 2008 in Frankfurt eröffnet. Die 47-jährige Österreicherin war bereits in verschiedenen Häusern als Direktorin bzw. General-Managerin tätig. Darunter in den Hotels Sunnbichl, Mercure Wien City, Intercity Hotel und im Steigenberger Hotel Herrenhof in Wien. ÖHT Dr. Reinhard Mücke Wolfgang Kleemann Bilder: ÖHT Bild: Fleming s Nach 40 Dienstjahren in der ÖHT davon 34 als Geschäftsführer trat Dr. Reinhard Mücke Ende April in den Ruhestand. Mücke hat durch sein Fachwissen und sein G spür für die Finanzierungssorgen der Branche ganz wesentlich dazu beigetragen, dass die Tourismusbank zur zentralen Förder- und Finanzierungsinstanz im Tourismus wurde und die Entwicklung im österreichischen Tourismus nachhaltig mitprägen konnte. Mag. Wolfgang Kleemann folgt ihm als Geschäftsführer nach. Er ist ebenfalls seit vielen Jahren für die ÖHT tätig und steht als gestandener Touristiker dafür, dass Finanzierungsund Branchen-Know-how in der Tourismusbank an erster Stelle bleiben. Gemeinsam mit Dr. Franz Hartl hat die Österreichische Hotel- und Tourismusbank damit ein Geschäftsführungsteam, das in bewährter Zusammenarbeit die künftigen Aktivitäten in einer sich verändernden Förderlandschaft prägen wird. Relais & Chateaux Benoît Juillet ist mit März 2010 in die Hauptgeschäftsführung von Relais & Châteaux eingetreten, um die Funktionen des Chief Financial Officers (CFO), der unmittelbar Präsident Jaume Tàpies unterstellt ist, zu übernehmen. Er verantwortet die Verwaltung und die Finanzen der Vereinigung Relais & Châteaux und ihrer zehn Tochtergesellschaften in Frankreich und im Ausland. Ebenfalls neu im Team ist Krista Florin als neue Direktorin für weltweite Kommunikation und Marketing. In dieser Eigenschaft berichtet sie seit April 2010 an CEO Jacques-Olivier Chauvin. Von der Pariser Zentrale aus wird sie die Aktivitäten der Vereinigung in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Werbung und Marken-Marketing international leiten. Kristas langjährige Erfahrung in der Betreuung von globalen Premium-Marken wird ein eindeutiger Vorteil bei der Stärkung des Bekanntheitsgrades der Marke Relais & Châteaux sein, betont CEO Jacques-Olivier Chauvin. Zell am See-Kaprun Renate Ecker ist seit Anfang April neue Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Zell am See-Kaprun. Die Region Renate Ecker mit über zwei Millionen jährlichen Nächtigungen zählt zu den Top-Regionen in den Alpen und wurde die vergangenen 21 Jahre erfolgreich von Hans Wallner geführt. Die 37-Jährige war zuletzt Geschäftsführerin der Region Hochkönig, vorher im Management von Ski amadé, bei Porsche Austria und bei der Salzburger Land Tourismus GmbH tätig. Als Absolventin der Tourismusschule und nach dem Studium der Kommunikationswissenschaft und BWL mit Schwerpunkt Tourismusmarketing ist ihr das Tourismusgeschehen seit 19 Jahren bestens bekannt. Bild: Zell Kaprun

7 magazin 7 Mit The Artists Collection hat Sacher-Chefin Elisabeth Gürtler 2009 ein Projekt ins Leben gerufen, das es sich zum Ziel gesetzt hat, österreichische Originale für einen guten Zweck zusammenzubringen. Nun wurde die zweite Edition dieser Idee präsentiert: Eine von 1000 Original Sacher-Torten im exklusiven Holzkistchen, gestaltet von Ironimus Prof. Gustav Peichl. In streng limitierter Auflage, verpackt in das Werk des satirischen Karikaturisten Österreichs schlechthin. Mit dem Gesamterlös wird das ECMO-Nachsorgeprojekt des Vereins Unser Kind unterstützt, das den neurologischen, kognitiven und psychischen Outcome von Kindern, die nur durch den Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine überleben konnten, erforscht. ÖHV Social Media-Lehrgang im Weissen Rössl Im Romantikhotel Im Weissen Rössl am Wolfgangsee startete der von der ÖHV angebotene europaweit erste Lehrgang für Online-Vertrieb und Social Media. Ein Wissensvorsprung im Umgang mit Social Media, Blogs, Facebook oder Twitter, ein professioneller Online-Auftritt sowie die optimale Nutzung der neuen Medien verhelfen zu mehr Umsatz, ist Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Österreichischen Hoteliervereinigung, überzeugt. Für den Tourismus bedeutet das, die Marketingarbeit kontinuierlich anzupassen, um die Botschaften an den Gast zu bringen. Die professionelle Nutzung sozialer Medien und die Bewältigung der massiven Informationsflut ist eine Herausforderung, die man im Salzkammergut auf vorbildliche Weise umsetzt. In enger Zusammenarbeit aller Regionen hat man im Salzkammergut eine klare Strategie mit konkreten Zielsetzungen erarbeitet, die nun konsequent abgearbeitet werden. Neben Keywordanalyse, Homepageoptimierung, Social Media-Guidelines und umfassenden Schulungsmaßnahmen werden auch zentrale Themen definiert, mit denen STMG-GF Roland Felder und ÖHV-Generalsekretär bei der Premiere des 1. Social Media- Lehrgangs in St. Wolfgang. das Salzkammergut im Web in Verbindung gebracht wird. Themenorientierte Landingpages, die regionsübergreifend betreut werden, sind ein wichtiger Teil des Erfolgs. Die systematische Umsetzung aller Maßnahmen in koordinierter und abgestimmter Form ist entscheidend. Im Salzkammergut wurde dafür in Zusammenarbeit mit dem Institut für etourismus ein eigenes Ringmodell entwickelt. Das Ringmodell beschreibt systematisch die notwendigen Schritte und Maßnahmen im Web 2.0. Neben allgemeinen Plattformen wie Facebook, Twitter, Wikipedia & Co. müssen die Maßnahmen suchmaschinenrelevant umgesetzt werden, um Top-Platzierungen in der organischen Suche zu erreichen. Spannend ist vor allem, dass man im Salzkammergut die Kräfte bündelt und destinationsübergreifend im Social Bild: STMG Bild: Sacher Web agiert, um die Themen optimal zu kommunizieren, meint der Web-Experte Florian Bauhuber, Institut für etourismus. Immer mehr Bedeutung gewinnen Internetforen, Kommunikationsplattformen und soziale Netzwerke wie beispielsweise Facebook. Dass der Gast mittlerweile in den Dialog mit anderen tritt, ist dabei quasi das Hauptaugenmerk des sogenannten Social Web. Freundesnetzwerke funktionieren wie Mundzu-Mund-Propaganda. Nur eben viel schneller und viel effizienter. Empfehlungen wie auch Kritik kommen absolut authentisch über den Bildschirm und sind für den Gast als Entscheidungsgrundlage sicher von größerer Bedeutung als beschönigende Marketingtexte in Prospekten und auf den Homepages der Anbieter. Soziale Netzwerke sind somit auch für den Tourismus unerlässlich und werden genutzt, um den Gast zu erreichen. E-Destination, E-Marketing, E- Commerce, das sind die Schlagworte von heute. Könnte gut sein, dass E-Holidays ein Schlagwort der Zukunft wird. Ziel der Salzkammergut Tourismus-Marketing ist, mit virtuellen Mitteln Lust auf reale Reisen zu machen. Casinos Austria Rekordbilanz Die Casinos Austria und Österreichische Lotterien Gruppe blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2009 zurück. Trotz weltweiter Wirtschaftskrise konnte der konsolidierte Umsatz um 7,5 Prozent auf 3,18 Milliarden Euro gesteigert werden. Das Ergebnis vor Steuern konnte auf 64,6 Millionen Euro sogar mehr als verdoppelt werden. Diese Zahlen belegen unmissverständlich, dass unsere Gruppe auch in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld ein zuverlässiger Partner bleibt, für die Republik Österreich, das Finanzministerium als Aufsichtsbehörde und natürlich auch als Impulsbringer für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft, sagte Generaldirektor Dr. Karl Stoss anlässlich der Präsentation der Bilanzzahlen. Von den Millionen Euro Umsatz wurden Millionen Euro (62 Prozent) wieder in Form von Gewinnen ausbezahlt. Bleiben Brutto-Spielerträge in der Höhe von Millionen Euro, von denen 587,58 Millionen Euro an Steuern und Abgaben abgeführt wurden, über 93 Prozent davon in Österreich. Bedingt durch den Rückzug aus einigen Beteiligungen (Südafrika und Schweiz) ergibt sich eine Reduktion der Besucherzahlen auf 16,4 Millionen Gäste. Bereinigt um die Veräußerungen liegen die Besucherzahlen aber nur geringfügig unter jenen des Jahres In den zwölf österreichischen Casinos wurden ,33 Millionen Gäste begrüßt. Das entspricht einem Rückgang von 1,2 Prozent gegenüber dem Jahr Auch die Spielfreude hat sich etwas eingeschränkt, wobei die Casinos den Umsatzrückgang von 1,8 Prozent im Lichte der internationalen Entwicklung durchaus als Erfolg sehen. Casinos- Boss Stoss: Dass unsere Besucher den Euro derzeit zweimal umdrehen, ist ihnen nicht zu verdenken.

8 8 magazin Steigenberger Arco Buijs neuer Vorstandssprecher Arco Buijs wird ab Juli neuer Vorstandssprecher bei Steigenberger und folgt damit auf André Witschi. Der Aufsichtsrat der Steigenberger Hotels AG hat Arco Buijs zum Sprecher des Vorstandes bestellt. Buijs wird vom 1. Juli 2010 an gemeinsam mit Finanzvorstand Matthias Bild: Steigenberger Übernimmt ab Juli das Kommando bei Steigenberger: der Niederländer Arco Buijs. Heck die Geschicke der in Frankfurt am Main ansässigen Hotelgesellschaft verantworten. Nach seiner Ausbildung an einer Hotelfachschule in der Schweiz, die er mit einem Diplom in Hotel-Management abschloss, begann der gebürtige Niederländer seine Karriere bei Hilton. Es folgten Stationen bei Dorint und Maritim, bevor Buijs 1995 in die Dienste von Radisson SAS Hotels & Resorts trat. Dort verantwortete er Hotels der Gruppe in Italien und Großbritannien erfolgte der Wechsel zur spanischen Hotelgruppe NH. Buijs leitete als General-Manager das NH Hotel Flughafen Genf, bevor er 2003 Geschäftsbereichsleiter für die Schweiz, Österreich und Osteuropa wurde. Seit 2004 bis zu seinem Wechsel zu Steigenberger war Arco Buijs Chief Executive Officer der NH Hotels in Benelux, Frankreich, Großbritannien und Afrika. In dieser Position führte er zuletzt 58 Hotels mit Zimmern im Vier- und Fünf- Sterne-Segment. Unter seiner Ägide wurde die Anzahl der Hotels fast verdoppelt und es wurden deutliche Zuwächse realisiert. Bei Steigenberger bildet Buijs gemeinsam mit Finanzvorstand Matthias Heck das neue Führungsduo und zeichnet unter anderem für die wesentlichen Bereiche Operations, Entwicklung und Sales & Marketing verantwortlich. Matthias Heck steht unter anderem den Bereichen Finanzen und Rechnungswesen sowie Controlling und Berichtswesen vor und ist darüber hinaus als Arbeitsdirektor für Human Resources zuständig. Nach über 80 Jahren im Familienbesitz Steigenberger wurde die gleichnamige Hotelkette im September 2009 an den ägyptischen Tourismusunternehmer Hamed El Chiaty, Eigentümer der Travco Group, verkauft. Bild: GH Zwei Schüler aus Wien punkteten beim österreichweiten Finale zur WIFI Sprachmania Sophie Zahalka aus dem Kollegium Kalksburg wurde zur Siegerin in Französisch ernannt und Thomas Hofbauer aus der Sir Karl-Popper-Schule holte den ersten Platz in Spanisch. Beim größten Fremdsprachenwettbewerb Österreichs beteiligten sich über 3000 Schüler aus allen Bundesländern. Aus 39 Finalisten wurden nun die größten Fremdsprachentalente in den einzelnen Sprachen gekürt. Die beiden Wiener Schüler glänzten im Finale mit großem Wortschatz, guter Argumentation und hoher Sprachgewandtheit und konnten so den 1. Platz erzielen. V. l.: Thomas Hofbauer, Sir Karl-Popper-Schule (Spanisch); Lisa Magdalena Wurm, BG Oberschützen (Italienisch); Dr. Michael Landertshammer, WIFI; Elena Gamon, BG Bludenz (Englisch); KR Renate Römer, WK-Vizepräsidentin; Sophie Zahalka, Kollegium Kalksburg (Französisch); Tobias Himmelbauer, BG Werndlpark Steyr (Russisch). Auszeichnung Grüne Haube für Pizzeria Immer mehr Gäste wünschen sich eine gesunde Küche mit Pfiff. Nun wurde die kulinarische Auszeichnung Grüne Haube erstmals an eine Pizzeria verliehen. Und zwar der Pizzeria Figaro der Familie Lagler in Gleisdorf bei Graz. Das Engagement der Steirer beweist: Den Hunger mit vermeintlich Gewöhnlichem wie Pizza und Nudeln zu stillen, kann ein Gesundheits- und Genuss-Feuerwerk sein und ist somit der Würdigung ganz bewusst wert. Die Grüne Haube steht seit 1990 österreichweit für leichte Naturküche, die den Ansprüchen unseres heutigen Lebens gerecht wird. Grüne Haube- Speisen werden aus vollwertigen, naturbelassenen Zutaten aus biologischer Produktion, die Die Grüne Haube für das Team der Pizzeria Figaro in Gleisdorf. hauptsächlich aus der Region stammen und der Saison entsprechen, zubereitet. Grüne Haube- Fleisch- bzw. Fischgerichte werden gesundheitsbewusst zubereitet, d. h. nicht frittiert oder gebacken. Frische Salate aus Saisongemüse, Vollkornbrot und naturbelassene Obst- oder Gemüsesäfte runden das gesunde Angebot ab. Bei der Zubereitung wird auf den sparsamen Einsatz von Fetten, Ölen und Salz geachtet, Kräuter wiederum werden frisch und reichlich verwendet. Bei Desserts und Mehlspeisen wird der Zuckeranteil reduziert. Transparenz und Herkunft bringen ehrlichen Geschmack auf den Teller. Die grünen Genüsse vereinen gesundes Essen in Top- Qualität mit sinnlichen Gaumenfreuden auf höchstem Niveau. Derzeit tragen 37 Betriebe in acht Bundesländern diesen lukullischen Orden und erstmals auch ganz bewusst eine Pizzeria. Bild: Wifi/ots

9 magazin 9 TS Bad Gleichenberg Zusatzausbildung für Wellness Seit drei Jahren wird der schulautonome Ausbildungsschwerpunkt Management für Gesundheits- und Wellnesstourismus an den Tourismusschulen Bad Gleichenberg angeboten. Neben einer umfangreichen Ausbildung in den Bereichen Sprache (Englisch und Italienisch), Kommunikation, Tourismus, Wirtschaft und Gastronomie erhalten die Schüler des Ausbildungsschwerpunktes Management für Gesundheits- und Wellnesstourismus einen profunden Einblick in die Grundlagen der Anatomie, Physiologie und der klassischen Massage. Dieser Umstand hat die Verantwortlichen der Tourismusschulen Bad Gleichenberg und der Wirtschaftskammer Steiermark dazu veranlasst, den Schülern dieses Ausbildungsschwerpunktes ab dem Schuljahr 2010/11 die Zusatzqualifikation Klassische Massage Rücken anzubieten. Die Zusatzqualifikation beinhaltet die Bereiche Anatomie, Hygiene, Erste Hilfe sowie Rückenmassage in Theorie und Praxis. Der Abschluss der Zusatzqualifikation berechtigt zur Ausübung der Rückenmassage im Rahmen eines Dienstverhältnisses. Massieren als Unterrichtsfach an den TS in Bad Gleichenberg. Ranking Die größten Hotelketten Die MKG Hospitality-Group hat das jüngste Ranking der größten Hotelketten veröffentlicht. Mit einem Umsatz von 16,8 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr steht das englische Unternehmen InterContinental unbestritten auf dem ersten Platz unter den größten Hotelketten. Die Gruppe beherbergt über Zimmer in insgesamt 4400 Hotels in über 100 Ländern. Dazu gehören beispielsweise die Ketten Holiday Inn, Express und Crowne Plaza. Die zweitgrößte Gruppe der Welt ist Marriott International aus den USA mit einem Umsatz von 10,9 Milliarden Euro. Zur Gruppe gehören neben dem Marriott Hotel in New York beispielsweise die Marken Renaissance Hotels, Courtyard, Residence Inn, Fairfield Inn, Ritz-Carlton und Grand Residences. Die französische Accor-Gruppe kann mit fast Zimmern in 4100 Hotels aufwarten. Im letzten Jahr machte der Hotelkonzern einen Umsatz von 9,9 Milliarden Dollar und damit den dritten Platz weltweit unter den Hotelriesen und absolute Nr. 1 in Europa. Zu Accor gehören Namen wie Ibis, Sofitel, Novotel und Mercure. Zur Hilton-Gruppe mit über 3400 Hotels gehören Marken wie das Waldorf Astoria, Embassy Suites und Conrad. Ein Umsatz von 7,7 Milliarden Dollar beschert dem Unternehmen, das 2007 durch die Blackstone Group übernommen wurde, den vierten Platz der größten internationalen Hotelketten. Die Starwood-Gruppe machte im Jahr 2009 einen Umsatz von 4,7 Milliarden Dollar. Das Unternehmen hat beinahe 1000 Hotels im Angebot. Unter dem Dach des US-Konzerns vereint sind Marken wie Le Méridien, Sheraton und Aloft. Auf Platz sechs der weltgrößten Hotelketten steht Wyndham Worldwide aus den USA mit einem Umsatz von 3,8 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr. Das Unternehmen verfügt über Zimmern in beinahe 7000 Hotels. Zu Wyndham gehören unter anderem die Ketten Ramada, Wyndham Hotels and Resorts und Travelodge. Global Hyatt ist mit einem Umsatz von 3,3 Milliarden Dollar ebenfalls noch unter den größten internationalen Hotelketten zu finden. Das amerikanische Unternehmen mit Sitz in Chicago vereint je nach Positionierung Marken wie Hyatt Regency, Resorts oder Andaz. München Deutschlands erstes Null-Energie-Hotel Bild: Schule Was in Österreich seit gut einem Jahr Status quo ist, wird nun auch in Deutschland in Angriff genommen. Und zwar die Idee eines Null-Energie-Hotels. Das Wiener Hotel Stadthalle im 15. Bezirk nahe des Westbahnhofs war weltweit das erste Null- Energie-Hotel. Diese Form von green tourism findet nun in der bayerischen Metropole München Nachahmung. Der in Deutschland größte Anbieter für Serviced Apartments, Derag Hotel and Living, investiert in ein neues Hotelprojekt in München, das eine Energiebilanz von nahezu Null aufweisen soll. Das Haus mit klassischen Hotelzimmern wie auch Serviced Apartments entsteht in bester City- Lage der bayerischen Hauptstadt in der Utzschneiderstraße am Münchner Viktualienmarkt. Das gesamte Gebäude ist so konzipiert, dass der Energieverbrauch für Heizung, Kühlung und Trinkwassererwärmung fast vollständig durch die selbst generierte erneuerbare Energie gedeckt wird. Die innovative Technik bringt für die Gäste des Hauses gleichzeitig mehr Behaglichkeit und Komfort. Die Eröffnung ist für Anfang 2011 geplant. Der Bau ist Teil einer deutschlandweiten Expansion im aufstrebenden Markt für Serviced Apartments. www. koll. co. at koll. co. at Erfolgs-Konzepte [..einzigartiges Ambiente begeisterte Gäste..] call koll +43/(0)7673/ A-4690 Schwanenstadt Stadtplatz 2

10 10 magazin Hotel Park s-eigentümer Willy Feyock mit seinem neuen Partner, dem Hotelier Wolfgang Hinteregger. Bild: Sportalpen Kaum ist die Diskussion über die artgerechte Nutzung von Social-Media-Tools in aller Munde, formieren sich die ersten Dienstleister zu diesem Thema. Sportalpen nennt sich die jüngste Agenturgründung, die den effizienten Umgang mit Social-Media- Netzwerken anbietet. Gründerin und Geschäftsführerin Cornelia Schierl (Bild) ist für diese Aufgabe bestens gewappnet. So war sie vor der jungen Selbstständigkeit bei der Internet- Agentur NCM sowie bei Tiscover tätig. Ihre Agentur Sportalpen bietet professionelle Online- Lösungen für soziale Netzwerke, die im strategischen Marketing eine immer wichtigere Rolle spielen. Ziel von Sportalpen ist es, Tourismusbetrieben den Zugang und die laufende Wartung dieser neuen Medien so einfach wie möglich zu gestalten. Starwood Hotel eröffnet Hotel Park s Velden Neue Kräfte in der Bucht Der Hotelier Wolfgang Hinteregger, der am Kärntner Katschberg aktiv ist, hat sein Portfolio erweitert und mit Ende April das Hotel Park s in der Veldener Bucht am Südufer des Wörthersees übernommen. Diesem Deal gingen allerdings turbulente Zeiten voraus. Eigentümer des in die Jahre gekommenen Hotels samt Park und großzügigem Seezugang ist Willy Feyock. Die Betreibergesellschaft musste im März, mit mehr als einer Million Euro Schulden, Konkurs anmelden. Nun soll mit dem neuen Betreiber ein Neustart versucht werden. Der Konkurs der ehemaligen Betreiber des Hotels Das Park s in Velden könnte ein Nachspiel bei Gericht haben. Die Gläubigerversammlung zeigte den Pächter an. In nur einer Saison häufte er eine Million Euro Schulden an. Es sei nicht nachvollziehbar, wofür Starwood Hotels & Resorts hat einen wichtigen Meilenstein in der Unternehmensgeschichte erreicht: Die Eröffnung des Hotels. Das Sheraton Qiandao Lake Resort, das an den Ufern von Chinas berühmtem Qiandao See, dem See der Tausend Inseln, liegt, öffnete am 1. April für seine Gäste. Wir freuen uns, das Hotel eröffnen zu dürfen. Die Tatsache, dass es ein Sheraton in China ist, scheint fast wie eine Bestimmung, sagte Frits van Paasschen, President und CEO von Starwood. Dieses Hotel ist bezeichnend sowohl für unsere Geschichte als auch für unsere Zukunft. Neben der Eröffnung des Hotels plant Starwood in diesem Jahr 80 bis 100 weitere Neueröffnungen 70 Prozent davon außerhalb der USA, die Mehrzahl im asiatischpazifischen Raum. Allein in China sind über 20 neue Hotels geplant. Aber auch in Indien, wo das Unternehmen bislang über 26 Hotels verfügt, beschleunigt sich das Wachstum: Bis Ende 2012 soll das Portfolio um 60 Prozent erweitert werden. die Einnahmen der letzten Saison verwendet wurden, so die Gläubiger. Nach einem Umsatz von einer Million Euro und frischem Kapital von einer halben Million vom Eigentümer hat der Pächter Konkurs angemeldet mit einer Million Euro Schulden. Dessen ungeachtet setzt Hotelier Hinteregger auf die Nutzung von Synergien. Als Eigentümer von drei Betrieben am Katschberg biete sich so der Unternehmer der Einsatz des Personals im Sommer am Wörthersee an. Auch durch gemeinsamen Einkauf könnten Potenziale gehoben werden. Neben vielen neuen Ideen, die einen Aufenthalt im Park s erstrebenswert machen sollen, will Hinteregger dem Veldener Hotel ein echtes kulinarisches Upgrade verpassen. So soll der Zwei-Hauben-Koch Stefan Tüchler an Bord geholt werden. Modul Treffen der Tourismusforscher Ende März trafen die führenden Tourismusforscher Europas zu ihrem jährlichen Gipfel im Rahmen des Tourist Research Centers erstmals in Wien zusammen. Das Who s who der Tourismusforschung diskutierte neben aktuellen Forschungsprojekten vor allem die großen Herausforderungen für den Tourismus der nächsten Jahre angesichts der allgemein schwierigen wirtschaftlichen Situation. Anlässlich des 45. Jahresmeetings ist es der MODUL University Vienna in Kooperation mit der Österreich Werbung und dem Wien Tourismus erstmals gelungen, das in den 1960er-Jahren gegründete und hoch angesehene Tourist Research Center (TRC) nach Österreich zu holen. Das TRC ist eine Initiative von europäischen Tourismusforschern, die sich zum Ziel gesetzt hat, Ergebnisse der Spitzenforschung sowie globale Entwicklungen der Tourismus- und Freizeitwirtschaft in einem kleinen Kreis in informeller Art und Weise zu präsentieren und zu diskutieren. Der Diskurs behandelt den ständigen Wandel der gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen sowie deren Grundsätze und Einfluss auf den europäischen An dem überkommenen Hotelbau, dem eine Renovierung dringend ansteht, bekundeten mehrere Touristiker Interesse. So verhandelte Feyock unter anderen mit dem ehemaligen Prokuristen der Kärnten Werbung, Karl Grossmann, aber auch mit Raimund Stani, der das Park s selbst jahrelang als Direktor geführt hat. Allerdings winkte Stani bald ab: Die gesamte Anlage ist sehr schwer zu bewerten, weil das Hotel in den Köpfen der Leute nur mehr als Wrack wahrgenommen wird. Auch von den 240 Zimmern muss man mindestens 50 abziehen, weil der Blick nach hinten auf die Wiese und den angrenzenden Wald führt. Das lässt sich heute nicht mehr verkaufen, zitiert die Kleine Zeitung den früheren Hoteldirektor. Raum. Prof. Karl Wöber, Rektor der MODUL University Vienna, unterstreicht die Bedeutung des international angesehenen Forschungsnetzwerkes: Die Mitglieder des Tourist Research Centers haben neben jahrzehntelanger Forschungsaktivität auf höchstem Niveau nicht nur die Forschung in ihrem Fachgebiet maßgeblich vorangetrieben, sondern es immer wieder geschafft, politische Prozesse auf nationaler wie europäischer Ebene zu beeinflussen und mitzugestalten. Neben den gastgebenden Vertretern aus Österreich, Prof. Josef Mazanec (WU Wien), Prof. Egon Smeral (WIFO) und Prof. Karl Wöber (MODUL University Vienna) trafen Größen wie Professor Peter Keller (AIEST- Präsident), Professor Thomas Bieger (Universität St. Gallen), der Begründer des Destinationsmanagement-Konzeptes oder Professor Norbert Vanhove, Generalsekretär TRC und führender Ökonom, in Wien zusammen. Bild: Hotel

11 Wir servieren Fakten!

12 12 HOTEL-KOMMUNIKATION TV-Gerät als digitaler Butler Planet Digital: Wie eine Idee das Hotelfernsehen revolutioniert Die Digitalisierung eröffnet dem Fernsehgerät auf dem Hotelzimmer ungeahnte Möglichkeiten der Interaktion. Anbieter Planet Digital hat sich auf dieses Thema spezialisiert und zeigt heute schon, was übermorgen möglich ist. Hotel-TV als Multi- Tasker: Neben klassischem TV kann der Hotelier das System als Infotainment-Kanal nützen. Im Bild zu sehen das Graphic User Interface also die individuell für das Hotel Valentin in Sölden maßgeschneiderte Benutzeroberfläche. Präsentationen von Firmen im Hotel werden auch über das Hotel-TV verbreitet. Angefangen hat alles 2002, als der Tiroler Elektro-Unternehmer Helmut Falkner mit seinem Partner Walter Handle ein Konzept für ein auf Internet-Protokoll basierendes Fernsehprogramm entwickelte. Ein Jahr später wiederum wurde in der Ötztaler Gemeinde Längenfeld der Bau eines Heizkraftwerkes begonnen. Sinn und Zweck: die Versorgung von Betrieben und Wohnhäusern mit Fernwärme. Was damals natürlich auch bedeutete, die Ötztaler Gemeinden bis hinauf nach Obergurgl auch mit einem entsprechenden Leitungsnetz zu versorgen. Der touristische Multiunternehmer Jakob Jack Falkner (Sohn des legendären Tourismuspioniers Hans Falkner), als Gastronom, Hotelier und Chef der Söldener Bergbahnen auch Motor bei dem Heizwerk, ließ in weiser Voraussicht in die offenen Gräben auch gleich ein Glasfaserkabel hineinlegen. Somit ist fast das gesamte Ötztal mit einer zukunftsweisenden Infrastruktur grundversorgt, wovon der Rest Österreichs nur träumen kann wurde schließlich Planet Digital gegründet. Helmut Falkner tat sich mit dem namensgleichen (aber nicht verwandten) Jack zusammen. Der Sinn von Planet Digital wurde damit definiert, die Betriebe des Ötztals mit TV-Inhalten zu versorgen. Transportiert werden diese Contents über das 50 Kilometer lange LWL-Netz (Lichtwellenleitung). Was bietet Planet Digital? Das Unternehmen sieht sein Leistungsportefeuille für den Hotelier nicht darin, ihn mit einer wahllosen Informationslawine zu überfluten, sondern setzt auf die maßgeschneiderte Lösung. Das heißt, den Zimmerfernseher in eine interaktive Kommunikationsoberfläche zu verwandeln und dadurch eine neue Unterhaltungsform anzubieten. Funktionen wie digitales Fernsehen mit einer Vielzahl internationaler Programme, zeitversetztes Fernsehen, Video on Demand, Radio, Music on Demand, Internetzugang am TV, hausinterner Infokanal, Panoramakameras, digi-

13 Hotel-Kommunikation 13 taler Zimmerservice u.v.m. definieren die TV-Nutzung im Gästezimmer völlig neu und ermöglichen es, zusätzliche Einnahmen zu generieren. Innovative Unternehmer wollen nicht nur Marktbedürfnisse befriedigen, sondern die Erwartungen der Gäste neu definieren. Siebter Sinn für Herausforderungen der Zukunft: Tourismusunternehmer Jack Falkner. Gründer und Entwickler von Planet Digital: Walter Handle. Hotelier als Programmdirektor Das bedeutet aber auch, der Hotelier muss festlegen, wie und in welchem Umfang er mit seinen Gästen kommunizieren will. Planet Digital bietet vor allem einmal die Auswahl der verschiedenen Infotainment-Angebote, erstellt mit dem Hotelier die auf den Betrieb abgestimmte Benutzeroberfläche und schult die Mitarbeiter im Hotel so weit, dass die Inhalte selbst im Haus gestaltet bzw. aktualisiert werden können. Was der Hotelier dem Gast nun anbietet, diesem Feld sind keine Grenzen gesetzt. Ob das die aktuellen Staumeldungen am Abreisetag sind, ob das die Sicherheitskamera in der Tiefgarage oder auf dem Hotelparkplatz ist, ob Wetterpanorama auf der nächsten Bergkette oder ein Sonderangebot für ein Sport- Event, ein Konzert, eine Lesung usw. hier gibt es keine Grenzen. Klarerweise können auch hauseigene Leistungen wie in der Beauty-Abteilung, ein Galadiner im Restaurant oder verfügbare Plätze einer Weinverkostung aktiv über das TV-Netzwerk beworben werden. Und warum sollen auch nicht die Bilder vom gemeinsamen Hotelwandertag oder dem hausinternen Golfturnier ins Fernsehen gestellt werden? Es ließen sich Schnappschüsse sogar an die Angehörigen von Gästen in die Heimatorte mailen. Geht nicht, gibt s nicht, lautet hier die Devise, wobei an diesem Punkt natürlich auch erhöhte Sensibilität angebracht ist. Einerseits muss man ein Gefühl dafür entwickeln, was der Gast will und was nicht, und Planet Digital-GF Jürgen Kleinsteuber: Herkömmliches Marketing greift nicht mehr voll. Hoteliers müssen Netzwerke nützen. Technik und Infrastruktur bieten wir. Der erfolgreichste Weg im weltweiten Direct Marketing. Für Akquisition und Kundenbindung gibt s bei Swiss Post ein effizientes und flexibles Angebot: Marketing Mail International. Von der Planung mit Adressprüfung bis zur Response-Auswertung bietet es Ihnen bei jeder Sendungsgröße zahlreiche Möglichkeiten. Wünschen Sie eine persönliche Beratung? Gratisnummer oder

14 14 HOTEL-KOMMUNIKATION Leistungsspektrum Planet Digital bietet alle Funktionen, die ein Gast von einem modernen, digitalen TV-System für Hotels und Hotelketten erwarten: b GUI / Startmenü b CMS Content Management System b Check-in Welcome-Message b Anbindung Hotel Software b Digitales Fernsehen b Fast Teletext b Time-Shift-TV b Video on Demand b Audio on Demand b Radio b Weckruf b Sleeptimer b Message System b Internet am TV b Hotelinformationskanal b Shopsystem b Panorama-Kanal b Privater Wetterdienst b Web Cams b Umgebungsplan b Nachrichten Weltweit b RSS Feeds b Room-Service b Personalmenü b Störungsmeldung b Anschluss Spielkonsolen & externe Geräte b Image Gallery b Social Network b Facility Manager-Tool b Server-Wartung und Reinigung b Nachschulungen b Internet-BOX b Individuelle Videospots andererseits geht es auch schlicht um die Wahrung von Persönlichkeitsrechten. Internet am TV High Speed-Internet zählt in der heimischen Hotellerie bereits zur Standardausstattung und wird von Planet Digital direkt über das TV-Gerät aufgerufen. Gäste können ohne die Notwendigkeit eines Computers über den Fernseher ins Internet gehen. Mit diesem Modul können Gäste alle Seiten im Internet sowie ihre Mails online abrufen. Nicht möglich ist das Bearbeiten eigener Dateien sowie das Herunterladen von Dokumenten oder Programmen. Auch der Abruf von auditiven Inhalten ist derzeit nicht möglich. Durch die Digitalisierung kann der Gast jede Sendung aller Kanäle sehen, wann und wie oft er will (Time-Shift-Funktion). Im Sinne höchster Sicherheit werden Anwendungen wie Webbrowser und auf einem zentralen Server ausgeführt. Dort wird die darzustellende Oberfläche generiert und in Echtzeit übertragen. Dank diesem Ansatz können Sicherheitsupdates direkt am zentralen Server durchgeführt werden, ohne dass es für den Benutzer zu Beeinträchtigungen kommt. Das reduziert Betriebs- und Wartungskosten und steigert die Gästezufriedenheit. Um eine intuitive Handhabung des Internetzuganges am TV-Gerät zu ermöglichen, bedient sich Planet Digital einer intuitiven und handlichen Tastatur (schnurlos). Digitale Wolke statt Aschewolke Im Ötztal wiederum ist man drauf und dran, bereits den nächsten Schritt zu setzen. Der Titel dafür lautet: die digitale Wolke. Es geht dabei um nichts weniger als ein eigenes Funknetz zu installieren, um die Gäste auch außerhalb des Hotelzimmers (wo es naturgemäß keinen Zugriff auf den Fernseher gibt) zu erreichen. Planet Digital arbeitet gerade mit Hochdruck daran, alle Dienste, die dem Gast am Hotel-TV-Gerät zur Verfügung stehen, auch auf jedem internetfähigen Smartphone empfangbar zu machen. Hierzu werden im ganzen Ötztal Sender installiert, um diese Wireless-Wolke Realität werden zu lassen. Bleibt noch die Frage der Kosten zu klären. Planet Digital-GF Jürgen Kleinsteuber umreißt die Basiskosten mit rund eintausend Euro pro Hotelzimmer. Allerdings macht er auch klar: Herkömmliches Marketing greift nicht mehr voll. Der Hotelier sieht sich immer mehr gezwungen, Netzwerke zu nützen. Und schließlich bietet Planet Digital nicht nur die Chance, ein Mehrgeschäft zu erzielen, sondern durch Kostenbeiträge von Partnern und Lieferanten die Anschaffung gleichzeitig gegenzufinanzieren. Die Hotelkommunikation der Zukunft ist digital, darin besteht kein Zweifel. Es liegt an jedem Einzelnen, sich diese Technik zum Butler zu machen. -sax-

15 Hotellerie 15 Keine Hörner aufgesetzt, sondern ein goldenes Geweih als Symbol: Starwood Vice-President Thomas Willms, Gerald Krischek und Herbert Pöcklhofer, v.r. Salut für eine Institution Abschied und Neubeginn in Salzburgs noblem Goldenen Hirschen Bilder: Wild, Neumayr Unter dem Applaus der Salzburger Prominenz machte die Institution Herbert Pöcklhofer die Bühne für seinen Nachfolger Gerald Krischek frei. Ganz Salzburg war da: Landeshauptfrau Gabi Burgstaller, ihr Stellvertreter Wilfried Haslauer, Prominenz aus Kunst und Kultur und auch die Gilde der renommiertesten Hoteliers folgte der Einladung mit einer Selbstverständlichkeit: Herbert Moosbruck vom Sheraton, Hans-Georg Imlauer vom Crowne Plaza, Ernst Mayer vom Point in Anif und auch Wolfgang Greiner vom Hotel Schloss Fuschl fand den Weg in die Getreidegasse. Ein echtes Raunen kam im Publikum auf, als Pöcklhofers Vorgänger Johannes Graf Walderdorff mit Gattin Sophie erschien. Somit waren jene Gäste vollzählig versammelt, die über Jahrzehnte das Leben im Goldenen Hirschen als Zentrum der Prominenz prägten. Und hätte die Unterhaltungsshow Wetten, dass ihren Sendetermin aus Salzburg zwei Wochen später gehabt, wäre auch Stammgast Thomas Gottschalk mit von der Partie gewesen, der traditionell nur im Hirschen absteigt. So hatte Thomas Willms, seines Zeichens Regionaldirektor für Zentral- und Osteuropa und Vice-President der Starwood- Gruppe und somit direkter Chef Pöcklhofers, eine entsprechend lange Gästeliste abzuarbeiten. Aber es blieb auch Raum für Schnurren und Anekdoten, die das Hotelleben so illuster machen. So wurde etwa die Fussel- Manie des abtretenden Generaldirektors aufs Korn genommen. Der Hoteldirektor scheint einen siebten Sinn für Fussel jeglicher Form zu haben. Zumindest sieht er sie nicht nur als Erster, im ständigen Bemühen, seinen Gästen das Beste zu bieten, ist Pöcklhofer auch der Erste, der sich danach bückt und es beseitigt. Doch damit ist nun Schluss: Seiner Gattin hat er einen Tanzkurs versprochen und mit seinem Bruder will er in die Berge ziehen. Die Promis brauchen aber keine Angst zu haben: Herbert Pöcklhofer wird zur Festspielzeit mit Rat und Tat dem Hischen-Team noch zur Seite stehen. Die Schuhe aber sind in der Tat groß, die er seinem Nachfolger Gerald Krischek hinterlässt: Mit der Leitung des Hotels Goldener In natura und auf Leinwand: der scheidende General des Goldenen Hirschen, Herbert Pöcklhofer. Antritt mit Respekt: der neue Hausherr Gerald Krischek. Hirsch betraut zu werden, erfüllt mich mit großem Stolz, aber auch dem gebotenen Maß an Respekt, erklärt der neue Hoteldirektor Gerald R. Krischek. Als gebürtiger Halleiner bringt er schon mal Heimvorteil mit und als gestandener Starwood-Mann mit internationaler Erfahrung auch das Rüstzeug, den Hotelsolitär Goldener Hirsch im Luxusensemble Starwood eigenständig zu verankern und sich dabei dennoch der Vorteile des Gruppennetzwerkes zu bedienen. Ein ungeschriebenes Gesetz machte Krischek gleich zur Kür: Für seine Premiere in der Getreidegasse ließ er sich stilgerecht in Tracht einkleiden. -sax-

16 16 Hotellerie Perfektion auch hinter den Kulissen Wellness: Hygiene als tägliche Herausforderung Ein Haus, das Tradition und Gastfreundschaft atmet: das Thermenhotel Pulverer in Bad Kleinkirchheim. Dafür, dass das Haus top in Schuss ist, sorgen dynamische Hoteliers, die Dienstleistung als Berufung sehen. Gegen Ende der Wintersaison herrscht in der Hotelhalle noch reges Treiben. Unter den Gästen ist viel Italienisch zu vernehmen, was im Umkehrschluss eines bedeutet: Hier muss die Dienstleistung stimmen. Italiener sind gute, aber auch kritische Gäste. Dass in dem Traditionshotel die Leistungen sehr wohl stimmen, offenbart alleine der Rundgang. Weitläufige Wellnessanlage mit großzügiger Poollandschaft, das Gourmet-Restaurant mit ausgesuchter Küche, blütenweiß eingedeckt und hochstehende Tischkultur. Der neue Beauty-Bereich, mit zahlreichen Angeboten für Teint, straffe Haut und ein glänzendes Äußeres. Aber auch die großzügigen Zimmer, wo man vom Bett aus die Kleinkirchheimer Berge so schön sieht. Die Hoteliers, Siegrun und Gustl Pulverer, sind auch durchaus zufrieden, was die Auslastung betrifft. Wir liegen auf Vorjahresniveau, mit minimalen Rückgängen. Der Winter ist gut gelaufen, für den Sommer ist es noch zu früh, eine Prognose abzugeben. Das Thermenhotel mit seinen hundert Zimmern erwirtschaftet rund Nächtigungen im Jahr. Deutschland, Italien, Österreich und Ostländer zählen zu den wichtigsten Herkunftsmärkten. Einen Grund für den Erfolg sieht das Ehepaar Pulverer darin, angebotsmäßig gut aufgestellt zu sein und sich stärker denn je in Richtung Qualität zu entwickeln. Es gibt einen eigenen Bauernhof, dessen Produkte im Hotel verarbeitet werden. Zu Gästen wird direkter Kontakt gehalten, ob das gemeinsame Ausflüge oder Wanderungen sind. Einmal pro Woche wird im Hotelrestaurant musiziert und gesungen ehrliche Gastlichkeit, unaufgesetzt, ungespielt, das kommt bei den Gästen enorm gut an. Mindestens genauso wie das Wohlbefinden der Gäste liegt den Hoteliers auch der Top-Zustand des Hauses am Herzen. Bei der Einführung eines umfassenden Hygiene-Konzeptes mit Alexander Nagele von Ecolab wurden zuerst sämtliche Abläufe im Hotel einer rigorosen Analyse unterzogen. Hotelwäscherei, Wellnessanlage, Housekeeping und Küche wurden nach Verbesserungspotenzialen untersucht. Dabei regierte die Maxime, Qualität verbessern und einsparen dort, wo es Sinn macht. Ein Beispiel für eine sinnvolle Einsparung, die auch gleich in die Praxis umgesetzt wurde: Die Handtücher liegen nicht mehr stapelweise in der Wellnessanlage griffbereit, sondern auf jedem Gästezimmer steht ein eigener Korb mit Handtüchern und Bademänteln. Der Verbrauch an Frotteewäsche hat sich enorm reduziert, weil der Gast nicht mehr gedankenlos zum Stapel greift, sondern

17 Hotellerie 17 Inbegriff für Top-Hotel- und Wellnessleistungen: Thermenhotel Pulverer in Bad Kleinkirchheim. Bademäntel und Handtücher für jeden Gast im eigenen Zimmer. sich aus seinem persönlichen Korb bedient. Qualitativ die größten Verbesserungen hat die Implementierung des Systems Oasis Pro (siehe auch Kasten) gebracht. Gustl Pulverer erklärt: In Zeiten, wo Gäste immer sensibler im Umgang mit natürlichen Ressourcen reagieren, wollten wir die Basis dazu legen, wenn schon Reinigungsmittel eingesetzt werden müssen, dann so schonend wie möglich. Und immer unter dem Aspekt: Die Qualität sprich die hygienische Sauberkeit darf keinesfalls darunter leiden. Der Erfolg der Hoteliersfamilie Pulverer ist auch dadurch begründet, weil das Streben nach Perfektion auch hinter den Kulissen nicht endet. -sax- Hotelierehepaar Siegrun und Gustl Pulverer (l.) mit Alexander Nagele von Ecolab. Bilder: Hotel Ecolab Hygiene-Konzept aus einem Guss Bild: Ecolab Farblich einwandfreie Zuordnung der Reiniger. Um die wachsenden Anforderungen mündiger Gäste bestmöglich zu erfüllen, reagieren heimische Hotelbetriebe mit immer weitläufigeren und großzügigeren Urlaubs- und Erholungsangeboten. Nicht selten bezieht sich dieses Upgrading im Angebot auf die Wellness-Anlage eines Hauses. Im gleichen Atemzug steigt damit die Sensibilisierung für eine im wahrsten Sinne des Wortes lupenreine Hygiene-Praxis. Nicht zuletzt gilt es in diesem Zusammenhang, ein striktes Regelwerk zu beachten. Wellnessanlagen in Hotels unterliegen rechtlich der Bäderhygiene-Verordnung. Dieses Gesetzblatt umfasst samt aller Anhänge 23 Seiten. Die Details hierzu sprengen jeden normalen Rahmen, Anwender und Unternehmer sollten sich jedoch bewusst sein, dass bei einem etwaigen Ernstfall die Konsequenzen sich an dieser Verordnung orientieren. Im Sinne eines professionellen Lösungsansatzes hat der Hygiene-Spezialist Ecolab das System Oasis Pro entwickelt, das sich hauptsächlich um die kompetente Reinigung von Etage, Wellness-Bereich und öffentlichen Flächen im Hotel annimmt. Sauberkeit und Hygiene im Gästebereich sind eine tägliche Herausforderung. Vielfältige Materialoberflächen, Geruchskontrollen und der Einfluss von Mitarbeiterfluktuation auf die laufenden Arbeitsprozesse spielen hier u. a. eine große Rolle. Das neue Oasis Pro-Programm ist Teil des 360 -Rundum-Sicherheit-Hygieneansatzes von Ecolab. Oasis Pro ist darauf zugeschnitten, die richtigen Produkte, Systeme, Reinigungsverfahren und Schulungshilfen zu liefern. Kernelement des Systems ist einmal die umfassende und leicht nachvollziehbare Organisation der verschiedensten chemischen Reinigungsmittel. Alleine in der Gattung Sanitärreiniger bietet das System fünf Produkte. Dazu kommt ein Fußbodenreiniger, zwei Oberflächen- und Glasreiniger, zwei Desinfektionsmittel (Haut, Wellnessmöbel), Geruchsneutralisatoren in verschiedenen Duftnoten und verschiedene Küchenreiniger. Die Fülle dieses Angebots birgt Vor- und Nachteile. Einerseits ist jedes Produkt auf seine Reinigungsaufgabe perfekt abgestimmt, andererseits kann die Vielfalt auch verwirren. Diesem Umstand begegnet Hersteller Ecolab nicht nur dadurch, sämtliche Produkte farblich und durch Piktogramme klar und leicht verständlich zu kennzeichnen, sondern beugt mit einem Dosiersystem der Verwechslungsgefahr vor. Dieses System verhindert nicht nur den direkten Produktkontakt zu den Hochkonzentraten, sondern ist Sichere Dosierung mit Oasis Pro von Ecolab. Bequemes Handling im Housekeeping: Tragekorb für Reinigungsmittel. Bilder: HGV PRAXIS auch verschließbar. Das schützt vor Vandalismus oder zweckentfremdeter Handhabung. Ecolab hat den Systemgedanken von Oasis Pro allerdings auch konsequent zu Ende gedacht. Hilfreiche Utensilien komplettieren den Sinn des Kreislaufs. Dazu gehört ein eigener Housekeeping- Tragekorb, in dem die Zimmermädchen die Reinigungsutensilien für die Etage bequem befördern können. Dazu gehören auch der eigens entwickelte Housekeeping-Trolley, diverse Reinigungstücher, Bodenwischgeräte, und auch Reinigungsautomaten. In diesem Umfang bekommt die Bezeichnung 360 Grad-Hygiene seine Berechtigung.

18 18 C & C Mangostane die wesentlich geschmacksintensivere Litschi. Pitahaya ein Wunder der Natur, nicht nur optisch. Der Exoten- und Spezialitätenkatalog von AGM beinhaltet über 140 Produkte. Begehrtes Küchenkraut: Chili-Kresse. Reiz der Exotik Exotische Früchte, Kräuter und Gemüse bei AGM Weiße Ribisel: weniger säuerlich als die rote Schwester. Spezialitäten aus dem exotischen Fach sind ein schwieriges Thema. C&C-Experte AGM profi liert sich auf diesem Gebiet auf kompetente Weise. Gerade in Zeiten, in denen Regionalität und Nachhaltigkeit gepredigt werden, sind exotische Früchte ein heikles Thema. Ihr Einsatz in den Küchen der heimischen Hotellerie und Gastronomie wird immer wieder in Frage gestellt. Tausende Kilometer Transportwege, Trend zu Monokulturen und schlicht Geschäftemacherei lauten die Vorwürfe immer wieder. Die andere Seite der Medaille ist: Kein Land weltweit verweist auf ein derart hoch entwickeltes Tourismusniveau wie Österreich. Millionen von Gästen zahlen dafür auch einen ordentlichen Preis. Dafür wird auch etwas verlangt. Wellnesstempel, Badelandschaften, Weinkeller und Tischkultur legen Zeugnis ab davon. Und natürlich auch das, was auf dem Teller ist. Regionalität hin, Nachhaltigkeit her, Österreich ist ein tolles Agrarland, aber ein gewisses Segment an exotischen Früchten, Kräutern, Pilzen oder Gemüsen kann nur importiert werden. Diese Tatsache nahm AGM zum Anlass, sich genau auf diesem Feld kompetent zu profilieren. Seit April liegt der Produkt-Katalog für Exoten & Spezialitäten auf. Karl Schmiederer ist zuständiger Category-Manager bei AGM und hat in akribischer Kleinarbeit ein attraktives Angebot mit rund 140 Artikeln zusammengestellt. Drei wesentliche Kapitel umfasst die Palette: Gemüse (von Pilzen, Tomaten, Knollen, Wurzeln, Schoten bis hin zu Blatt- und Edelgemüsen), exotische Früchte und das weite Feld der Küchenkräuter. Blüten und Sprossen bilden den inszenatorischen Abschluss. Bei genauer Betrachtung stellt sich heraus, dass gar nicht so wenige Produkte aus österreichischem Anbau stammen. Darin kommt die Tätigkeit von Experten Karl Schmiederer zum Ausdruck. Der Koch und Einkäufer verfügt über ein Produktwissen, das er im Kontakt mit Bauern, Züchtern und Lieferanten bestens einsetzen kann. Abgesehen von den wenigen echten Exoten, die eben nur im tropischen Klima gedeihen, gibt es für viele andere Produkte mittlerweile europäische Angebote, die aus streng kontrolliertem Anbau stammen und keine horrenden Wege mehr in Kauf nehmen müssen. Der Katalog bietet nicht nur eine Übersicht über die saisonale Verfügbarkeit an, sondern erklärt die Herkunftsgebiete exakt und gibt auch Tipps über die beste Lagerung (Licht und Temperatur) sowie Informationen über die Haltbarkeit. Geschäftsführer Josef Pirker sieht die Philosophie des Unternehmens bestätigt, wenn er meint: AGM ist der erste und einzige Lebensmittelgroßhändler, der im heimischen C&C-Bereich seinen Kunden ein derartiges Spezialsortiment anbietet. Aber auch für dieses Ni- schensegment gilt der eherne AGM-Leitspruch: Frische kennt keine Kompromisse. -saxwww.agm.at AGM-GF Josef Pirker (r.) mit Karl Schmiederer, dem Category-Manager für das exotische Fach. Blütenmix zum Dekorieren von Speisen. Bilder: AGM, HGV PRAXIS

19 Salatzeit 19 Ultrafrisch, leicht und bunt Mit Salaten zur Vitaminaufnahme verführen Nie war die Vielfalt so groß wie heute. Salate und Gemüsespeisen stehen vor allem in der warmen Jahreszeit ganz oben auf der Hitliste der Lieblingsgerichte. Der Sommer steht vor der Tür, Hochsaison für feine Salate und Gemüsegerichte. Seit Jahren halten sich diese Speisen in den Hitlisten ganz oben, ein Ende ist nicht abzusehen. Da verwundert es, dass eine aktuelle Studie der OGM meint, dass sechs Millionen Österreicher keineswegs, wie empfohlen, fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag verzehren. Nur 14 Prozent folgen demnach dieser Richtschnur, kaum einer der Befragten glaubt, diesen Lebensstil in seinen Alltag integrieren zu können. Muss ja auch nicht sein, das Ganze ist wohl eher eine Glaubensfrage die Expertenmeinungen gehen hier weit auseinander. Tatsache aber bleibt, dass Obst und Gemüse gesund sind und wenigstens einmal täglich genossen werden sollen. Und es ist sicher auch kein Fehler, wenn der Anteil an pflanzlicher Nahrung den Anteil an Fleisch überwiegt. Und zum Lebensstil: Millionen Menschen essen täglich außer Haus, also obliegt es der Gastronomie und den Einrichtungen der Gemeinschaftsgastronomie, die entsprechenden Angebote zu machen. Die Gemeinschaftsverpflegung hat es ohnehin vorgemacht: Es gibt heute kein Betriebsrestaurant und keine Küche in einer öffentlichen Institution mehr, in der nicht täglich ein fleischloses Gericht im Angebot steht. Und die Gastronomie zieht hurtig nach. Tatsächlich ist nichts leichter, als die Gäste mit bunten, frischen Salaten zur Vitamineinnahme zu verführen. Voraussetzung ist dabei einmal die absolute Frische der Rohware und natürlich ein gewisser saisonaler Zusammenhang, der Nachhaltigkeit garantiert. Dann ist ein Leichtes, mit wenigen Handgriffen köstliche Gerichte basierend auf frischem Salat zu kreieren. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Sicher, der kleine gemischte Salat kann neben einem Wiener Schnitzel durchaus seine Berechtigung haben, echte Profis aber nehmen die frischen Blätter, Feld- und Gartenfrüchte sowie Kräuter als Basis, kreieren ein feines Dressing und versehen das Arrangement mit leckeren Toppings. Die dürfen dann durchaus fleisch- Hügli bietet mit seinem Salafine- Programm die ganze Vielfalt der köstlichen Salat-Verfeinerung für die Gastronomie. Natürlich mit der bewährten Geling- und Genussgarantie, wie von Hügli gewohnt. Beim Dressing scheiden sich die Geister. Schwören die einen auf klassische Vinaigrette, werden andere bei French Dressing schwach oder bevorzugen leichtes mit Joghurt. Mit sieben Basis-Dressings und acht köstlichen Flüssig-Dressings erfüllt Hügli alle Salatträume. Die fixfertigen Flüssig-Dressings in kompromissloser Qualität sind die schnellste Lösung für alle Gastronomen, die Zeit für anderes brauchen. Apropos Frische Salate mit attraktiven Toppings sind die Renner der kommenden Saison. Salafine Premium-Dressings von Hügli Anmachen leicht gemacht Qualität: Die Zutatenliste muss sich nicht verstecken. Salafine Dressings sind frei von gehärteten Fetten und vielen anderen unerwünschten Zusatzstoffen und schmecken trotzdem, oder gerade deswegen, besonders ausgewogen und aromatisch. Trocken-Dressings zum Selbstanrühren sind die perfekte Basis für kreative Köche und bieten Spielraum für Abwechslung und individuelle Kreationen. Besonders hervorzuheben ist die neue Vinaigrette, ein wahres Multitalent mit außergewöhnlich hoher Einlage. Sie schmeckt wie selbst gemacht und ist in dieser Form wahrscheinlich einzigartig auf dem Markt. Bild: BMFLUW/Rita Newman Salafine Dressing krönt den Salat. Mit dem Salafine Sortiment bietet Hügli für jeden Salat und jede Gelegenheit das ideale Dressing. Ob als Flüssigdressing oder als Pulverdressing die Feinschmecker-Salatdressings krönen Ihre Salatkreationen! Hügli Nährmittel-Erzeugung GesmbH, Schäfferhofstrasse 14, 6971 Hard Tel. +43 (0) , Fax +43 (0) ,

20 20 SALATZEIT Frische ist Trumpf. Kröswang liefert knackige Salate innerhalb von 24 Stunden vom Feld in die Küche. Bilder (2): NESTLÉ licher Natur sein, Filetspitzen etwa, gebackene Hühnerbruststücke, aber auch kurz angebratene Fischfilets oder Shrimps und Crevetten. Auch Fleischloses wie Spezialbrote oder bestimmte Käsespezialitäten eignen sich für den heißen Kontrast zur kühlen Frische der Salate. Kröswang bringt Frische ins Haus Bleibt noch die Frage, wie die Küche erstens täglich zu marktfrischen Salaten kommt und wer NESTLÉ PROFESSIONAL diese fachgerecht verarbeitet. Gerade bei größeren Mengen ist die Salat- und Gemüsevorbereitung eine zeit- und personalaufwendige Aufgabe. Dabei haben die Gastronomie-Versorger hier bereits perfekte Lösungen im Talon. So auch Frische-Lieferant Kröswang, der frische Salate zugerüstet innerhalb von 24 Stunden vom Feld in die Gastronomieküchen liefert. Kröswangs tagesfrische Salate von Kugler s Köstliche überzeugen bereits auf den ersten Biss durch ihre knackige Frische und die kreati- Frische und Genuss in Sekunden Ganz gleich ob Blattsalat, Kartoffelsalat, Salate aus rohem oder gekochtem Gemüse. Ohne die geeignete Salatsauce, mit der die Grundzutaten harmonisch ergänzt werden, wäre der Genuss nicht vollendet. Das Können eines Kochs zeigt sich darin, mit welcher Komposition von Zutaten in dem Dressing er beispielsweise aus einer simplen Mischung von Blattsalaten ein Geschmackserlebnis zaubert. Mit drei neuen Dressings bereichert THOMY von NESTLÉ PROFESSIONAL den Frischetrend. THOMY French Dressing du Chef ist eine cremig-milde und leicht gebundene Komposition aus Sonnenblumenöl, Tafelessigen, Senf, Zwiebeln, Knoblauch und verschiedenen Gewürzen. Hier bürgt der Senf nicht nur für eine herrlich sämige Konsistenz, sondern auch für die Entfaltung eines feinwürzigen Aromas. Italian Dressing von THOMY erweist sich als eine gelungene Kombination aus Sonnenblumenöl, Rotweinessig, Zwiebeln, Knoblauch und Gewürzen und der speziellen Verfeinerung mit Petersilie und Thymian. Die Verbindung von Essig und Öl sowie der Duft und Ge- schmack nach feinen Kräutern machen diese Marinade zum universellen Salat-Hit. Eine süßlich-pikante Kreation ist schließlich das THOMY Thousand Island Dressing. Diese gebundene Sauce bedient sich auch des Sonnenblumenöls als Basis und rundet sich mit feinen Essiggurken, Tomaten und würzigen Pfefferoni zu einer Salatwürzung ab, die der Interpretation von pflückfrischen Salaten keine Grenzen setzt. Alle drei THOMY-Innovationen sind gluten-, laktose- und glutamatfrei. THOMY French Dressing du Chef und THOMY Italian Dressing sind in den praktischen Sachtes (50 Stück à 45 ml) erhältlich. Das garantiert ein hygienisch sauberes Handling, eine perfekte Portionierung und einen punktgenauen Einsatz im Betrieb. Das THOMY Thousand Island Dressing wiederum ist im 3-l- Kanister verfügbar und stellt so die ideale Ergänzung am professionellen Salatbuffet dar. Mit den THOMY-Dressings von NESTLÉ PROFESSIONAL finden auch die fantasievollsten Salatkreationen ihre kulinarische Vollendung. Entweder zum Anrichten gleich in der Küche im Großgebinde wie das Thousand Island Dressing von Thomy (oben). Oder fertig verpackt zum sauberen Handling für den Gast. Bild: Holzmann Bild: Kröswang ven, saisonalen Rezepturen. Dabei ist das Erfolgsrezept einfach: In den Aromabeutel kommt nur, was auftragsbezogen aus erntefrischen Rohstoffen produziert und noch in der gleichen Nacht an die Kunden ausgeliefert wird. Frischer geht s nicht. Alle tagesfrischen Salate von Kröswang werden mit lückenloser Qualitätssicherung unter strengsten hygienischen Voraussetzungen (IFS-zertifiziert) in der kleinen Delikatessen-Manufaktur Kugler s Köstliche in München hergestellt naturbelassen und ohne chemische Zusätze. Die Produktion erfolgt ausschließlich auf Bestellung und wird innerhalb von 24 Stunden an unsere Kunden geliefert damit garantieren wir maximale Frische der Produkte, erläutert Mag. Manfred Kröswang. Beim Kröswang-Frischepartner Kugler s Köstliche beginnt die strikte Qualitätskontrolle schon bei der Anlieferung der Rohstoffe: Ausschließlich frischeste und hochwertigste Waren passieren die Qualitätssicherung bei der Warenanlieferung. Stabilität und Haltbarkeit der geschnittenen Naturprodukte wird durch modernste Schneidemaschinen gewährleistet, welche die Zellstruktur der Salate nur minimal verletzen. Schonende biologische Waschvorgänge reduzieren die Keimzahlen, schließen die Poren und garantieren somit eine haltbare Frische ohne Verlust an Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Ganz wesentlich für die Frische ist auch der spezielle Aromabeutel, erklärt Mag. Manfred Kröswang, der Atmosphärenaustausch reduziert die Keimzahlvermehrung erheblich und sichert somit die haltbare Frische. Nicht nur die Frische spricht für küchenfertige Salate, auch die Kosten sind ein gutes Argument: Denn die Salate sind immer fix kalkulierbar, von zehn Kilo eingekaufter Ware können auch zehn Kilo verkauft werden zusätzlich garantieren fixe Sommer- und Winterpreise Preisstabilität. Auch die Arbeitsersparnis fällt ins Gewicht, weiß der Kröswang-Geschäftsführer. Die Salate müssen nicht zugeputzt und gewaschen werden, wodurch wertvolle Mitarbeiter Zeit für wichtigere Aufgaben haben. Zusätzlich reduzieren sich die Kosten für Energie und Wasser in der Küche sowie die Entsorgungskosten für die Abfälle. Holzmann Frische Vielfalt ins Salat-Buffet Pünktlich zur neuen Sommerund Grill-Saison 2010 präsentiert der Spezialist für Frische- Convenience aus Oberösterreich wieder sein Sortiment an feinen marinierten Salaten, Feinkost- Salaten und delikaten Dipsaucen in praktischen, wiederverschließund stapelbaren 1-kg- bis 3-kg- Schalen. Zusätzlich zum bestehenden Frischesortiment bietet der Spezialist für Gastronomie und Großverbraucher Holzmann eine umfangreiche Auswahl an frischen, marinierten Salaten, Feinkostsalaten und Dip-Saucen. Die Verpackung besteht in praktischen 1-, 2- und 3-kg-Schalen. Die lange Haltbarkeit der neuen Salate und Dipsaucen ist mit bis 28 Tagen ab Produktion optimal für die Kunden in Gastronomie und Großküchen abgestimmt. Angeboten werden diverse Rohkostsalate wie Weiß-, Karottenund Rotkrautsalat sowie Feinkostsalate wie Waldorf-, Wurstund Geflügel-, Farmer-, Gurken-, Nudel- und Cole-Slaw Salat. Von den delikaten Dipsaucen sind bereits die Varianten Knoblauchsauce, Sour Creme und Tzatziki erhältlich. Sie stellen nicht nur zum Gegrillten, Steaks und Ofenkartoffeln eine feine Beilage dar. Holzmann-Salate sind hygienisch verpackt und gekühlt lange haltbar. Sie haben durchaus Starqualitäten auf dem Salatbuffet.

21 Grillzeit 21 Lagerfeuer der Moderne Grillen schafft Freiheit und Wohlbehagen Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen wird vielfach auch die Küche wieder ins Freie verlegt. Neben einem leistungsfähigen Griller und den besten Saucen und Marinaden kommt es natürlich auf die Qualität des Fleisches an. Gastronomie spielt sich in den Sommermonaten auch in unseren Breiten vielfach unter freiem Himmel ab. Wenn die Tage länger werden und die Nächte lau sind, dann ist Grillzeit angesagt. Dann erwacht in den Menschen wieder die archaische Lust am Feuer und an allem, was direkt an der heißen Flamme gegart wurde. Was natürlich manchmal lediglich symbolisch gemeint sein kann: Nicht jeder Grillteller ist tatsächlich unter sorgsamem Wenden auf Holzkohlenfeuer entstanden. Trotzdem sollte wenigstens ein kleines, aber feines Angebot an Grillgerichten auf keiner Sommerkarte fehlen. Schafft das doch Gelegenheit, den Gästen nicht nur Abwechslung zu bieten, sondern einmal ein nicht alltägliches Angebot zu präsentieren. Zusätzlich lässt sich über eine kleine Sommerkarte die Akzeptanz von Gerichten ausprobieren, die später Einzug in die Hauptkarte halten können. Tatsächlich beschränkt sich das Grillsortiment nicht alleine auf das klassische T-Bone-Steak, das Manchmal bringt eine Kombination aus verschiedenen Zubereitungsarten das gewünschte Ergebnis. So wie ein langsam gegarter Karreebraten in Verbindung mit Gemüse vom Barbecue. Stück vom Lungenbraten oder das typische Schweinskotelett. Grillabenteuer lassen sich auch mit Lamm, Faschiertem oder Geflügel, mit Fisch oder Schalentieren inszenieren. Rund um diese Grundkonstellation lässt sich dann das gesamte Feuerwerk an Gemüse, Salaten und Beilagen abbrennen. Schließlich soll auch Fleischlos-Genießern das Grillvergnügen nicht versagt bleiben. Rund um die Lust am Kurzgebratenen kann sich der Gastronom als echter King of Fire fühlen und die geballte Kreativität des Küchenteams spielen lassen. Schließlich gehören dazu auch variantenreiche Buttermischungen, raffinierte Saucen und spezielle Gewürzmischungen. Nicht zuletzt gehört nach dem Hauptgericht das adäquate Dessert serviert. Das sollte, ganz im Sinne eines heißen Sommers, licht, frisch und fruchtig ausfallen. So gerüstet, steht einer erfolgreichen Grillsaison nichts mehr im Wege. Denn dass das Wetter mitspielt, wird bei so notorischen Optimisten, wie das Gastronomen von Natur aus sind, ohnehin vorausgesetzt. -hal- Bild: AMA Marketing Glasabtrennungen für RAUCHERZONEN Ohne staubige Umbauarbeiten lösen wir Ihr Problem! Moderne, zeitlose Raumteiler - millimetergenau eingepasst - transparent oder undurchsichtig oder mit x-beliebigem Musterdesign aufgepeppt - Drehtüren oder Schiebetüren aus Glas komfortabel zu bedienen, auch als bewegliche Wand komplett zum wegfalten. Rufen Sie gleich unsere Hotline 02847/ WI R MONTIE REN IN GAN Z ÖS TERR RREI CH

22 22 GRILLZEIT Mautner Markhof heizt die Grilllust an. Kröswang Beim Grillen macht s die Fleischqualität Gerade beim Kurzbraten und Grillen ist die Fleischqualität besonders wichtig, weil sich aus zweitklassigem Fleisch selbst von einem hervorragenden Koch kaum ein erstklassiges Gericht zaubern lässt. Deshalb verlassen sich besonders in der Grillsaison viele Küchenchefs auf das zarte Premium-Schweinefleisch und das aromatische Almo-Almochsenfleisch von Schirnhofer. Am häufigsten liegt in Österreich Schweinefleisch auf dem Grill, hervorragend eignen sich zum Beispiel Karree, Filet, Schopf oder Bauch. Bei der Schweinehaltung sind vor allem eine ausgewogene Fütterung mit qualitativ hochwertigen Futtermitteln und ausreichend Platz für die Tiere Grundvoraussetzung für eine gute Entwicklung des Tieres und somit des Fleisches. Hier setzt der steirische Feinkost-Spezialist Schirnhofer mit seinem Premium-Schweinefleisch Maßstäbe. Bei der Rindfleischauswahl für den Grill achten Küchenchefs vor allem auf Zartheit und gute Marmorierung beides wird vor allem durch langsames Wachstum und ausgereifte Tiere erreicht. Deshalb ist das Almo- Almochsenfleisch besonders für die Grillsaison perfekt geeignet. Bei einem umfangreichen Grillangebot darf natürlich Fisch nicht fehlen. Kröswang bietet Fische und Schalentiere kommen auch in Österreich immer öfter auch auf den Grill. Österreichs frischesten Fisch, der ausschließlich nach Bestellung produziert wird. Mit unserem Partner Holzinger haben wir ein Produktions- und Lieferverfahren geschaffen, mit dem unsere Kunden in weniger als 24 Stunden frisch gefangenen Fisch erhalten, berichtet Mag. Manfred Kröswang. In der Grillsaison sind vor allem Forellen oder Saiblinge besonders beliebt. Exotische Angebote wie etwa saftige Garnelen oder feine Tintenfischtuben können einer Grillkarte noch das gewisse Extra verleihen. Immer beliebter in der Grillsaison wird Lammfleisch. Der Frische-Lieferant bietet unter anderem Lammkronen, Lammkeulen und Lammkeulenscheiben sowie Lammrücken. Für ernährungsbewusste Gäste empfiehlt es sich, auch Geflügel auf die Grillkarte zu setzen. Besonders gut eignen sich vor allem die Brustteile, aber auch Flügerl und Keulen. Bild: HGV PRAXIS Mautner Markhof Senf unverzichtbar für Grillgenuss Für den perfekten Grillgenuss sind letztendlich auch die Zutaten ausschlaggebend. Neben Fleisch, Würsten und Gemüse sind dies vor allem Senf, Essig und Dressings. Die Senferzeugung hat bei Mautner Markhof seit mehr als einem halben Jahrhundert bereits Tradition. Doch neben den Klassikern, dem scharfen Estragon- Senf und dem süßen Kremser Senf hat der Markführer in puncto Senf sein Sortiment stark ausgebaut. Ein Must für alle Grillfans ist das Duo Hotsenf und Hotkren, die beide für verschärften Genuss sorgen. Ganz neu ist der Mautner Markhof-Biersenf, der mit 30 Prozent Original Ottakringer Spezial- Bier ein hopfig malziges Geschmacksprofil bietet, das ausgezeichnet mit Grillgut harmoniert. Der Mautner Markhof-Biersenf ist seit Mitte April im Handel erhältlich und reiht sich neben dem unter Genießern beliebten scharfen Pfefferoni-Senf, dem Zwiebelsenf mit knackigen Zwiebelstücken, Mautner Markhof original Dijon-Senf, Mautner-Senf Bauernland Gemüselaibchen und Kartoffelspezialitäten Mit Bauernland kommen auch Ernährungsbewusste bei den Systemanbieter_4c.dt.92x60 WHSF_Systemanbieter_4c.dt.92x60_WHSF Grillpartys der Saison voll auf ihre Kosten. Denn Bauernland bietet mit seinen Gemüselaibchen ohne Panade herzhaften Grillgenuss für alle Gemüseliebhaber. Traditionsmarke der Profis Ihr Systemanbieter Schneiden, Schärfen, Schleifen Die Laibchen lassen sich schnell und unkompliziert auf jedem Griller zubereiten. Und auch die klassischen, herzhaften Kartoffel-Grillbeilagen und Salate + + von Bauernland dürfen bei einer gelungenen Grill-Party nicht fehlen von Pommes frites über Hochwertiger Messerstahl lasergeprüfter Schneidwinkel Einfach durchziehen immer eine optimale Schneide Einfache und sichere Handhabung Rösti und Puffer, gekühlte Kartoffelprodukte bis hin Abrieb- und rutschfester, weicher Hoher Abtrag durch Schärfstäbe Präzision und Sicherheit Kunststoffgriff mit Spezialbeschichtung Widerstandsfähige Schleifmittel Ergonomische Griff-Form, perfekt Schnelles und sicheres Arbeiten dank Diamanten und Hartkeramik im Volumen zu servierfertigen Salaten Messer. Werkzeuge. Wetzstähle. Schleifmaschinen Österreichischer Generalvertreter: W.H.S.F. Warenhandels GmbH A-5204 Strasswalchen, Tel , Fax , Erhältlich im gut sortierten Fachhandel und bei unseren C&C Partnern ist für jeden Ge- schmack etwas dabei. Gemüselaibchen gibt mit echter Tabasco- Pepper- Sauce oder Hot-Senf in die Riege der Spezialsenf-Sorten ein. Bunte Salatvariationen bringen nicht nur Farbe auf den Teller, sondern auch wertvolle Vitamine. Um Abwechslung zu schaffen, ist es eine tolle Idee, verschiedene Salatschüsseln mit unterschiedlichen Dressings und Marinaden anzubieten. Denn die Mautner Markhof-Auswahl ist vielfältig und sorgt für individuelle Geschmackserlebnisse. es in den Varietäten Gartenfein, Mais-Paprika oder Brokkoli- Käse-Laibchen. Auch die kartoffeligen Beilagen von Bauernland sind ein Hit auf jedem Grillteller. Kringel-Frites, Steak-Frites, Kartoffelspalten; Dukatenchips oder Rösti und Puffer sind optimale Beilagen. Natürlich dürfen auch die großen Ofenkartoffeln nicht fehlen. Dem Geschmack sind dabei keine Grenzen gesetzt sie können mit verschiedenen Saucen, Käse, Gemüse oder anderen Zutaten angerichtet werden. Die österreichischen Ofenkartoffeln von Bauernland sind vorgegart und vakuum- verpackt. Bild: Bauernland

23 FRISCHER GEHT S NICHT. KRÖSWANG BRINGT, S. 99,7% LIEFERZUVER- LÄSSIGKEIT Je frischer das Produkt, desto besser das Gericht. Deshalb werden über 500 tagesfrische Produkte ausschließlich nach Ihrer Bestellung produziert und innerhalb von 24 Stunden direkt vom Produzenten an Sie geliefert. Das ist Frische, wie wir sie verstehen

24 24 Bier-Praxis Noch mehr Bierkultur Brau Union will Markt vorantreiben Österreich soll das Land mit der besten Bierkultur Europas werden, verspricht der größte Brauer der Alpenrepublik. Eine umfassende Bestandsaufnahme der heimischen Bierkultur war der erste Schritt. Im Vorjahr präsentierte die Brau Union Österreich erstmals ihren Bierkulturbericht. Die in Zusammenarbeit mit dem market-institut und Bierpapst Conrad Seidl erstellte Analyse ergab bereits das Bild eines bierkulturell hochstehenden Landes. Demnach schätzen die Österreicher nicht nur in der Gastronomie, sondern auch in den eigenen vier Wänden ein gutes, kühles Bier, serviert in passenden Gläsern. Demnach ist Biergenuss längst keine Männerdomäne mehr, auch Frauen greifen zunehmend zum gesunden Getränk. Schließlich ist das positive Image heimischer Biere in den vergangenen zehn Jahren noch weiter gestiegen, und in der Wertschätzung liegt der Bestandsaufnahme zufolge der Gerstensaft weit vor Wein. Auf dieser guten Ausgangslage will die Brau Union nun mit dem Bierkulturbericht 2010 aufbauen. Das Ziel ist es, die Bierkultur in und für Österreich nachhaltig zu verbessern und Österreich zum Land mit der besten Bierkultur Europas zu machen. Ein Schwerpunkt soll dabei unter anderem auf der Förderung der Glaskultur liegen. Als größter Brauer des Landes ist die Brau Union seit Jahren darum bemüht, das Bewusstsein der Biertrinker für gute Qualität, vielfältigen Geschmack und puren Genuss zu fördern. Das gelingt uns durch die Vielfalt der Biermarken, die unter unserem Dach vereint sind, bereits sehr gut, sagt Alexander Gerschbacher, zuständig für Marketing und Absatz. Vier der fünf wichtigsten Marken Österreichs werden in unseren Brauereien gebraut. Und mit Heineken haben wir die bedeutendste Biermarke der Welt im Portfolio. Und starke Marken sind unser wichtigstes Kapital, also wollen wir diese auch im Sinne unserer Gastronomiekunden weiter stärken. Dabei soll der Marke Gösser heuer besonderes Augenmerk geschenkt werden. Das Bier aus Leoben feiert heuer das 150. Jahr als eigenständige Marke. Seit 1860 gibt es das Leobener Bier als Gösser, gebraut wird im einstigen Nonnenstift Göss bereits seit tausend Jahren. Aus diesem Anlass wird auch ein eigenes Jubiläumsbier gebraut und die Feierlichkeiten finden mit einem großen Fest am 26. Juni ihren Höhepunkt. Gefördert werden aber auch die anderen starken Marken der Brau Union. Zipfer, das Glas heller Freude, erfährt gerade seine Positionierung als Premium- Marke mit einem stark verjüngten Auftritt und einer mit Design-Preisen überhäuften Gläserserie fungiert Zipfer als Vorreiter auch in der Gastronomie. Die Bemühungen finden permanente Belohnung. So konnte sich Zipfer beim World Beer Cup 2010 in Chicago als einziges österreichisches Bier unter über 3000 Bieren durchsetzen und wurde in der klassischen Lagerund Helles-Kategorie Vizeweltmeister. Auch das Edelweiss, das Weizen- Die Marke Gösser wird heuer 150 Jahre jung. Das wird entsprechend groß gefeiert. Führungsduo: Brau Union Österreich-Generaldirektor Markus Liebl (rechts) und Alexander Gerschbacher, Geschäftsführung Absatz und Marketing. Bilder: BUÖ Zipfer, das Glas heller Freude, wird ausschließlich aus österreichischen Rohstoffen gebraut. bier aus Kaltenhausen, setzt seinen Erfolgskurs fort. Neben dem World Beer Champion im vergangenen Jahr erhielten die Sorten Hefetrüb, Hofbräu und Gamsbock heuer drei DLG- Goldmedaillen. Neben den drei größten Marken im Reich der Brau Union Österreich haben auch die kleineren, nationalen Marken wie Puntigamer, Schwechater, Kaiser, Wieselburger oder Reininghaus ihre Stammplätze in der heimischen Gastronomie gefunden. Und für die Gastronomie haben die Manager der Brau Union auch heuer viel vor. Laufende Produktschulungen, Bierspezialitäten wie das Kaiser Granat, das Gösser Jubiläumsbier oder das Reininghaus- Jahrgangspils, die nicht im Handel erhältlich sind, sorgen dafür, dass Gastronomen den Gästen immer wieder Neues anzubieten haben. Als zusätzlicher Service für die Gastronomen gilt das Schulungsprogramm Erste Liga, das ein breites Spektrum an Weiterbildung, Beratung und Information bis hin zur Ausbildung zum Diplom-Biersommelier bietet. Neu ist etwa das Programm Zipfer Zapf Masters, das Gastronomen nicht nur detailliertes Hintergrundwissen zum Thema wirtschaftliche Bedeutung von Bier, Brauprozess, Biersprache und Biersorten bietet, sondern auch wertvolle Tipps zum perfekten Zapfen, der geeigneten Schanktechnik und der Gläserkultur bietet.

25 biermix 25 Brauerei Zwettl Es glänzt ein Saphir am Pils-Himmel 2010 dürfte für die Privatbrauerei Zwettl als das Jahr der Innovationen und Investitionen in Erinnerung bleiben. Mitte April erfolgte der Spatenstich für eine neue Lagerhalle. Insgesamt investiert die Eigentümerfamilie Schwarz 3,7 Millionen Euro in das künftige Logistikzentrum. In einem zweiten Schritt eröffnete die Brauerei die diesjährige Radlersaison mit der Einführung eines naturtrüben Radlers. Dieser soll in Ergänzung zum klassischen Zitronenradler von Zwettler dieses boomende Biermisch- Segment auf attraktive Weise erweitern. Die inhaltlich wichtigste Premiere stand allerdings Ende April auf dem Programm. Nach einjähriger Vorbereitungszeit präsentierte Zwettler-Geschäftsführer Mag. Karl Schwarz mit seinem Team ein neu komponiertes Bier: Saphir, das Premium-Pils. Saphir erweitert das Angebot der Privatbrauerei Zwettl um ein elegant-trockenes, hopfenbetontes Pils aus besonders wertvollen Zutaten rarem Aromahopfen, speziellem Malz aus Waldviertler Braugerste und dem hervorragend weichen Wasser aus den Quellen der Privatbrauerei Zwettl. Daraus wird in einem sorgfältig auf die Zutaten abgestimmten Brauverfahren ein Pils mit kraftvoller Struktur, ausgeprägter Hopfenfruchtigkeit und vielschichtiger Aromatik gewonnen. Karl Schwarz machte keinen Hehl daraus, dass genau dieser trocken-schlanke Biertyp dem Geschmack des Unternehmers angegossen ist wie ein Maßanzug: Im Pils lässt sich Eigenständigkeit und die Handschrift des Brauers am besten zum Ausdruck bringen. Und das ist uns mit Saphir eindrucksvoll gelungen. Zwettler Saphir bereichert mit seinem ausgeprägten Charakter und seinem typischen Geschmack das Spektrum der Premium-Biere in Österreich. Grundlage des eigenständigen Auftritts ist Aromahopfen der Bild: Zwettler Neue Pilskultur aus dem Waldviertel: Premiere für Saphir. Sorte Saphir, der in der bayerischen Hallertau gezogen wird. Die Hallertau ist eines der renommiertesten Hopfenanbaugebiete der Welt, liegt im Herzen Bayerns und bietet mit mittelschweren Lössböden und dem von der Donau geprägten Mikroklima hervorragende Bedingungen für die Kultivierung von edlem Hopfen. Weiters verwendet die Brauerei Zwettl für Saphir eine fein ausgewogene Mischung verschiedener Braumalze, die dem Pils-Typ entsprechend bei niedriger Darrtemperatur gewonnen werden. In dem auf die Zutaten abgestimmten Brauverfahren geht ein Optimum an Extrakt von der Maische in die Gärung über. Bei hohem Endvergärungsgrad entsteht ein Pils mit wenig Restextrakt, voll hopfiger Aromatik und animierend vitalem Charakter. Als Privatbrauerei hat Zwettler die Freiheit, Biere völlig unabhängig von Konzernvorgaben zu entwickeln und Bierspezialitäten abseits des Alltäglichen anzubieten. Murauer Bier Großer Erfolg mit Preisel & Bier Das Segment der Biermischgetränke befindet sich seit Jahren in Bewegung. Mit einer Innovation der obersteirischen Brauereigenossenschaft Murauer erhält diese Kategorie eine neue, unvorhersehbare, Dynamik. Mit Preisel & Bier ist den Steirern ein echter Coup gelungen. Konkret handelt es sich dabei um ein Biermischgetränk, das zu vierzig Prozent aus einer eigenen Preiselbeerlimonade und zu sechzig Prozent aus Murauer Märzen, dem klassischen Vollbier der Brauerei, besteht. Der Clou an dem Getränk ist, in welch besonderer Weise die Bittere des Hopfens eine geschmackliche Liaison mit der natürlichen Bittere der Preiselbeere eingeht. Beide Gewächse erscheinen zumindest in dieser Innovation für eine geschmackliche Vermählung wie geschaffen zu sein. Aber nicht nur das. Murauer- Braumeister Günter Kecht empfiehlt im HGV PRAXIS-Gespräch, Preisel & Bier nur gut gekühlt zu genießen. Persönlich würde ich es auch im Glas trinken, weil sich die fruchtig-frische Note im Bukett sehr gut und animierend entwickelt. Der geschmackliche Hauptgewinn liegt aber in dem Umstand, dass Preisel & Bier als erstes Getränk dieser Art eben nicht die schwere Süße an den Tag legt, die man in diesem Segment sonst gewohnt ist. Der herrlich frische mit einem leichten Bitterl unterlegte Auftritt auf der Zunge, erzeugt blitzartig eine Lust auf mehr. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Innovation besonders in der Damenwelt eine enorme Resonanz ausgelöst hat. Murauer hat das Getränk erstmals auf der Klagenfurter Gast vorgestellt und erntete prompt hymnische Kritiken. Mittlerweile wurde Preisel & Bier auch mit dem gleichen Effekt auf der Salzburger Frühjahrs-Gast präsentiert, und in Wien war es nicht anders. Die Premiere hat schlichtweg wie eine Bombe eingeschlagen und bringt die Steirer gehörig ins Schwitzen. Denn man kommt mit dem Produzieren kaum mehr nach. Erhältlich ist Preisel & Bier in der 0,33-Liter-Einweg- Flasche mit Twist-off-Verschluss. Aus Kapazitätsgründen wird es aber bald schon im Mehrweggebinde erhältlich sein. Und nicht zuletzt haben sich auch schon diverse Handelsketten bei den Steirern gemeldet. Zum diesjährigen 100. Geburtstag der Braugenossenschaft dürften sich die Brauherren aus Murau mit Preisel & Bier somit selber das schönste Geschenk gemacht haben. -sax- Erfolgsrezept, das sogar den Lebensmittelhandel wach werden ließ: Biermischgetränk Preisel & Bier von der Murauer Brauerei. Haben allen Grund auf den Erfolg von Preisel & Bier anzustoßen, v. r.: Murauer-GF Ing. Josef Rieberer, Obmann des Vorstandes Johann Lassacher, Aufsichtsratschef Josef Lankmayer sowie Braumeister und GF Günter Kecht. Bilder: Brauerei, HGV PRAXIS

26 26 biermix Gruppenbild mit Österreichs bekanntestem Bierführer, v.l.: Dr. Klaus Möller (Hirter-Gesellschafter), Astrid Matchett-Krenn (Gesellschafterin), Franz Klammer (Hirter-Bierführer) und Hirter- Geschäftsführer Mag. Dietmar Kert. Bild: Preiss/ots Brauerei Hirt Franz Klammer als Bierführer Der World Beer Cup der härteste und größte Bierwettbewerb der Welt wählte TAP2 Mein Kristall zum Sieger in der Kategorie Kristallweizen deutscher Art und zeichnete das hefefreie Weissbier von Schneider Weisse mit der Goldmedaille aus. Wenn die Begriffe Frühlingsfest, Tracht, Hogmoar und Gambrinus fallen und das noch dazu auf Anfang Mai fällt, dann kann das nur eines heißen: Das Zillertaler Gauder Fest steht unmittelbar bevor. Das Gauder Fest in Zell am Ziller hat sich als größtes und wichtigstes Frühlings- und Trachtenfest Österreichs mit internationalem Format etabliert. Und schon jetzt freuen sich unzählige Bierliebhaber auf den beliebt berüchtigten Zillertal Bier-Gauder Bock. Seit den Ursprüngen des Festes stellt die örtliche Brauerei Zillertal Bier, in mehr als 500 Jahre alter Tradition, den Gauder Bock her. Dieses mit 7,8 Volumsprozent stärkste Festbier Österreichs wird jeweils im September eingebraut, reift acht lange Monate und wird nur zur Gauder Festzeit ausgeschenkt. Stoßen auf ein erfolgreiches Gauder Fest 2010 an: v.l.n.r. BM Robert Pramstrahler, Trachten-Obmann Oswald Gredler, Gambrinus, LR Dr. Beate Palfrader, TVB-Obmann Walter Strasser und Martin Lechner von Zillertal Bier. Bild: Schneider Bild: Brauerei Bild: Scheinast Kompromisslos linientreu zeigte sich die Privatbrauerei Hirt anlässlich der Jahrespressekonferenz Ende April in Wien. Die absolute Konzentration auf Qualitäts- und Spezialitäten-Biere erweist sich für die beliebte Kärntner Biermarke als goldrichtig. In Zahlen ausgedrückt heißt das: Der Hirter-Jahresumsatz kletterte 2009 um drei Prozent auf stolze 22,7 Millionen Euro. Wobei Hirter-GF Mag. Dietmar Kert gleich einschränkte: Wir setzen keineswegs auf schnelle Umsatzmaximierung. Das Hauptziel von Hirter ist eine langfristige, wirtschaftlich gesunde und vor allem nachhaltig ausgewogene Entwicklung des Unternehmens. Im Fünf-Jahresvergleich konnte der Umsatz von 15,8 Millionen Euro (2004) um 43,8 % gesteigert werden und das in stets kontinuierlichen und organisch für das Unternehmen ausgewogenen Schritten. Drei Säulen die Gastronomie, das Premiumbier Hirter Privat Pils sowie der Export zeichnen für dieses erfreuliche Ergebnis verantwortlich: Während der Fass-Anteil am Gesamtausstoß der österreichischen Brauwirtschaft im abgelaufenen Jahr auf 26,7 % gesunken ist, konnte Hirter den Fassbier-Anteil auf 48 % steigern. Dies unterstreicht die Position Hirters nach der Heineken Group und Stiegl als Nummer drei, wenn es um die österreichweite Akzeptanz der Konsumenten in der Gastronomie geht. Dass man auch erfolgreiche Konzepte abseits des Billiglagers im Lebensmittelhandel entwickeln kann, zeigt der Markterfolg des Hirter Privat Pils. Trotz Branchen-Rückgangs im elitären Pils- Segment gelang es Hirter, die Marktführerschaft mit einem Plus von zwei Prozent zu festigen. Und im Export wurde erstmals in der Brauereigeschichte eine Quote über zehn Prozent erreicht. Vor diesem positiven Hintergrund präsentierte Geschäftsführer Kert eine Attraktion, die einmal mehr die etwas andere Strategie einer mittelständischen Brauerei am heiß umkämpften Biermarkt unterstreicht. Österreichs Skiidol Franz Klammer fungiert exklusiv für Hirter als Bierführer. Zu diesem Zweck wurde das diesjährige Hirter- Bierführer-Gewinnspiel ins Leben gerufen. Jedem Gewinner werden 10 x 10 Kisten Hirter- Biervorrat von Franz Klammer persönlich nach Hause zugestellt. Mitmachen ist ganz einfach: Hirter-Homepage (www.hirterbier. at) aufrufen, registrieren, Gewinnnummer eingeben und gewinnen. Teilnahmeschluss ist der 30. August Ein Botschafter im besten Wortsinne für Bierkultur, -geschmack und -qualität war Ernst Schreiner stets während seiner aktiven Berufslaufbahn. Auf unnachahmliche Weise war er es über dreißig Jahre in Österreichs größter Privatbrauerei bei Stiegl, und zwar in keiner geringeren Position als der des Braumeisters. So erscheint es nur als logische Konsequenz, dass Stiegl-Eigentümer Dr. Heinrich Dieter Kiener seinem ehemaligen Mitarbeiter nun den Ehrentitel Stiegl- Ambassadeur verliehen hat.

27 Messe 27 Licht und Schatten Frühjahrs-Gast unter schwierigen Bedingungen Der Salzburger Frühjahrs-Termin zählte 8900 Besucher und stemmt sich vehement gegen Abwanderungstendenzen der Aussteller. Reed-Boss Johann Jungreithmair zeigte sich im Resümee der Salzburger Frühjahrs-Gast ungewohnt offen: Eines ist klar. Die Salzburger Herbst-Gast repräsentiert unangefochten den großen und angebotsmäßig umfassendsten Branchen-Event im gesamten Donau-Alpen-Adria- Raum. Daneben etablieren sich im Frühjahr fünf regionale Branchen-Events, darunter zwei von Reed-Exhibitions organisiert. Dies mag auch mit ein Grund sein, warum Teile der Industrie, wie zuletzt die heimische Braubzw. Getränkeindustrie, ihre Messeteilnahme zunehmend auf die Herbst-Gast als Präsentationsplattform konzentrieren. Wir als Messeveranstalter bedauern diese Entwicklung, denn die Fachbesucher bekunden in den Befragungen stets großes Produktinteresse. So auch bei dieser Frühjahrs-Gast, bei der gut ein Viertel der befragten Gastronomen angab, vor Ort nach derartigen Kontakten zu suchen, aber ein entsprechendes Ausstellerangebot zu vermissen. Wir können nur hoffen, dass die Branche ihre Entscheidung möglichst bald revidiert, so Reed-Chef Johann Jungreithmair. Positive Stimmen Dennoch zeigten sich die Gast- Aussteller mit den getätigten Geschäften alles andere als unzufrieden. Christian Anner, Geschäftsführer von Moderne Gartechnik Anner, war sehr zufrieden. Das Messerestaurant war sogar überraschend erfolgreich. Sehr gute Resonanz auf die neue Maschinenserie bei Vollautomaten gab es bei Schärf. Rafael Schärf, Geschäftsführender Gesellschafter, dazu: Unsere Neupräsentation und die Konzentration auf die Kerngeschäfte Kaffeemaschinen, Kaffee, Kontrollsysteme und Planung waren äußerst erfolgreich und es hat sich hier voll ausgezahlt. Hubert Niederberger, Verkaufsleiter bei Wieninger Bier im bayerischen Teisendorf, kann berichten, dass die Messe gut gelaufen ist. Es sind viele Entscheider da gewesen und sie haben sich wohlgefühlt. Rund 50 Prozent der Besucher bei uns kamen aus Bayern. Interessante Raucher-Umfrage Aus aktuellem Anlass nutzte Reed Exhibitions die Anwesenheit vieler Gastronomen dazu, direkt an den Messeeingängen die Einstellung zum Thema Rauchen und die praktische Handhabung der Nichtraucherregelung abzufragen. Für ein totales Rauchverbot in der Gastronomie haben sich 34,2 Prozent der Befragten ausgesprochen, 45,4 Prozent votierten für die räumliche Trennung in Raucher- und Nichtraucherbereiche und nur eine Minderheit, nicht ganz ein Zehntel, sprach sich für die generelle Separierung in Raucher- und Nicht-Raucherlokale aus, berichtet Messeleiterin Andrea Zöchling. Bezüglich der Umsetzung der Raucherregelung gaben 32 Prozent an, ihr Lokal zu einem reinen Nichtraucherlokal erklärt zu haben, 9,5 Prozent deklarierten ihren Betrieb als Raucherlokal. 17,9 Prozent wollen durch Umbauten für die Trennung von Raucher- und Nichtraucherbereichen sorgen, und ein Fünftel gab zu Protokoll, diese räumliche Trennung bereits vollzogen zu haben. Sechs von zehn befragten Gastronomen erklärten, durch die derzeitige gesetzliche Raucherregelung wirtschaftliche Nachteile im Betrieb zu erfahren. Christian Wieninger (l.), Eigentümer der gleichnamigen Privatbrauerei aus Teisendorf, und Salzburgs LH-Stv. David Brenner beim Bieranstisch. Bild: Reed

28 28 Messe Küchenunternehmer Christian Anner präsentiert mit Patissière Doris Hauptman einen Klassiker: Salzburger Nockerl. Pot au feu vom Alpenlachs. Bilder: HGV PRAXIS Kulinarischer Lichtblick Attraktives Gourmetzentrum auf der Salzburger Frühjahrs-Gast Echte Küchenpraxis, attraktive Menüs und hochwertige Gastronomie bot Moderne Gartechnik Anner. Zu den gravierenden Änderungen der Salzburger Frühjahrs- Gast gehörte auch das neue Gourmetzentrum. Nicht, wie gewohnt und seit Anbeginn, in der Halle 1 beheimatet, sondern in Halle 2 angesiedelt, zeigte das Team von Moderne Gartechnik Anner einen herrlich frischen Zugang zu modernen Küchenlösungen. Der Messeveranstalter hat sich von dem Konzept verabschiedet, mehr oder weniger motivierte Haubenköche für das Gourmetzentrum zu engagieren, und hat sämtliche kulinarische Agenden in die Verantwortung von Moderne Gartechnik Anner gelegt. Dass das Team um Unternehmenseigentümer Christian Anner nicht nur keinen Deut schlechter kocht als die behaubten Kollegen, sondern mit raffinierten Gerichten zeigte, wie sich anspruchsvolle Kulinarik zeitgemäß in der Praxis umsetzen lässt, das begeisterte die Gäste. Fazit: Ein wie immer bescheiden auftretender Christian Anner wurde vom Feedback und vom Besuch überwältigt: Die Frequenz war unerwartet hoch, was uns alle positiv überrascht hat. Es macht mich stolz, mit so einem tollen Team auftreten zu können. Zahlreiche Gäste und Kunden haben sich sehr zufrieden gezeigt. Mit demonstrativer Offenheit präsentierte das Team von Moderne Gartechnik Anner sämtliche Abläufe in der professionellen Küche. Auf der einen Seite des Gourmetzentrums stand die Technik im Vordergrund, mit sämtlichen Geräten in praktischer Echtzeit-Anwendung, und auf der anderen Seite herrschte gediegene Restaurant-Atmosphäre. Hier wurden die Gäste unter der zuvorkommenden Bedienung der Hotelfachschule Bad Reichenhall betreut und den Fachbesuchern die Möglichkeit geschaffen zu speisen, sich zum Gespräch zurückzuziehen oder einfach nur Small Talk mit Branchenkollegen zu führen. Kulinarisch wurde das von einem attraktiven Menü begleitet: Frischkäsetrüffel im Wiesensalat mit lauwarmer Jakobsmuschel und gebratenem Kalbsbries als Einstimmung; Tomatenessenz mit Bärlauchknöderl und Gazpacho mit Garenelenschwanzerl zum Aufwärmen; geschmortes Kalbsbackerl und rosa gebratener Tafelspitz mit Spargelragout und Kartoffelbuchteln als Hauptgang, oder, wer Fisch bevorzugte: Pot au feu vom Alpenlachs mit Rosa gebratener Tafelspitz mit geschmortem Kalbsbackerl. Live-Cooking für Kunden, Gäste, Interessierte im Gourmetzentrum von Moderne Gartechnik Anner auf der Salzburger Frühjahrs-Gast. herzhaftem Wallergröstl samt Saubohnen und Radieschen; als krönender Abschluss: ein Salzburger Nockerl mit Eiskaffee verkehrt und Erdbeer-Rhabarbersüppchen. Diesem Debüt ging ein wochenlanges Training der Anner-Crew voraus. Bis alle Geschmacksnuancen feinsäuberlich abgestimmt waren und die Handgriffe der À- la-minute-zubereitung gesessen sind. Denn vom Kochteam war es durchaus erwünscht, dass interessierte Kunden am echten Kochen direkt teilnahmen. So ließen sich gartechnische Abläufe sofort anschaulich erklären und für den Anwender nachvollziehen. Anhand des königlich feinen Desserts Salzburger Nockerl ließ sich der Konzeptgedanke von Anner perfekt einprägen. Die Nockerlmasse (Eischnee, Dotter, Mehl, Maizena) wurde aufgeschlagen und bei minus 40 Grad schockgefrostet. Wurde ein Dessert abgerufen, kam das Hartgefrorene für acht Minuten bei 175 Grad in den Rational-Combidämpfer und fertig war der beliebte Dessert-Klassiker. Auch wenn die Salzburger Frühjahrs- Gast mit Veränderungen zu kämpfen hat, der Auftritt von Moderne Gartechnik Anner ist als kulinarischer Lichtblick zu werten. -sax-

29 Messe-News 29 Almsommer Landeten mit ihren Almsommer-Dirndln einen Hit: Ursula und Bert Schaidreiter. Dirndln und Lederhosen zu erschwinglichen Preisen. Bei Küchenausstatter Fersterer wurde eine perfekte Grillshow am Teppanyaki-Grill von Hersteller Bohner geboten. Großer Wissenshunger nach dem Angebot aus den internationalen Meeren bei Rewe. Bilder: HGV PRAXIS Bilder: Reed Mit dem Dirndl bestens gekleidet Dirndl und Lederhose sind aus der heimischen Gastronomie so wenig wegzudenken wie Schnee und Schnaps beim Après-Ski. Nur aus Sicht der Tauglichkeit für Berufsbekleidung müssen die Trachten nicht nur härteste Beanspruchung verkraften, sondern immerzu adrett aussehen. Im Dirndl ist man immer gut gekleidet, ganz gleich, wer drinsteckt. Die Thematik Dirndlkleider in der Gastronomie hat das Ehepaar Ursula und Bert Schaidreiter aus Hüttschlag im Großarltal (Salzburger Pongau) auf erfrischende Weise aufgegriffen. Die Besonderheit der beiden Quereinsteiger (sie ist Bankerin, er ist Tischlermeister): Trotz hohem Qualitätsanspruch sollen die Kleidungsstücke für die Betriebe bzw. die Träger leistbar sein. Und, weiteres Asset der Pongauer: Die Auswahl bleibt überschaubar und ist auch übers Internet auf einfache und rasche Weise einzusehen und zu bestellen. Die Kollektion besteht aus fünf Dirndlkleidern und elf unterschiedlichen Schürzen. Für die Herren stehen elf verschiedene Lederhosen (kurz und kniebund) zur Auswahl. Zusätzlich werden auch Dirndlblusen angeboten. Wobei Ursula Schaidreiter betont: Auf Qualität wird großer Wert gelegt. Die Blusen sind bügelfrei und können somit so oft gewaschen werden, wie man will. Die Stoffe bei den Dirndln sind von den Experten selbst ausgewählt und erweisen sich als hoch strapazierfähig eine unerlässliche Anforderung im Gastgewerbe. Die Dirndln liegen in einer Preisklasse von 100 bis 140 Euro. Kein Wunder, dass sich binnen kürzester Zeit eine echte Fangemeinde rund um die Berufsbekleidung von Almsommer gebildet hat. Zu den Referenzen zählt mittlerweile das Who s who der eigentümergeführten heimischen Ferienhotellerie. Unbedingt einen Blick auf die Hompage werfen: -sax- Bayrische (Weiß-)Bierkultur, charmant serviert bei Wieninger. Immer eine fixe Anlaufstelle sind die Spezialitäten aus dem Hause Käsemacher.

30 30 Geschmacksache Großes Bild: Hecht und gekochte Schweinsschulter im Krenfond. Ganz links, Mise en place, von links oben beginnend: Kalbsfond, grüner Spargel, frischer Hecht aus dem Fuschlsee, Petersilie, grobes Salz, Lorbeerblätter, Wacholderbeeren, ausgelöste Schweinsschulter, Krenwurze, Wurzelgemüse und Julienne-Wurzelgemüse zur Garnitur. Links, anrichten: das blanchierte Gemüse-Julienne, die Schweinsschulter und der Spargel. Vom Zauber der Kombination Küchen-Praxis: Hecht und gekochte Schweinsschulter im Krenfond Was den erheblichen Unterschied einer gelungenen Kombination zu einem wenig durchdachten Surf n Turf -Gericht ausmacht, demonstrierte Drei-Hauben-Koch Andreas Kaiblinger für HGV PRAXIS. Unter Surf n Turf wird in Amerika die Kombination von Steak mit Meeresfrüchten verstanden. Die Australier nennen es auch reef on beef. Was sich chillig, modern und zeitgeistig anhört, wird nicht nur in vermeintlichen heimischen In-Lokalen bis zum Überschwang übernommen oder nachgeahmt, sondern erweist sich kulinarisch als wenig durchdacht. Was an der Kombination von charakterstarkem Rinderfilet mit der einheitlichen Natursüße von Zuchtgarnelen cool sein soll, sei dahingestellt. Die Verbindung von Fisch und Fleisch in einem Hauptgericht ist beileibe kein neuer Trend. Nicht mal in Österreich. Wer bei Franz Ruhm nachschlägt, findet Kalbfleisch mit Sardellenpasta und das ist gut hundert Jahre her. Den Zauber dieser Kombination verinnerlicht allerdings die französische Küche. An dieser Domäne der Franzosen orientiert sich der Salzburger Drei-Hauben-Koch Andreas Kaiblinger in erheblichem Maße. Wenn man auf seiner Esszimmer -Speisenkarte Gerichte wie Ochsenschwanzragout mit gebratener Jakobsmuschel, Hecht mit gekochter Schweinsschulter oder ganz einfach nur Zander mit Blutwurst liest, mag einem vielleicht die dramatische Überhöhung der Anglizismen etwas fehlen. Man sollte dabei aber nicht den Fehler begehen und auch nur einen Hauch von Eindimensionalität oder gar Einfalt unterstellen. Denn das genaue Gegenteil ist der Fall. Denn Kaiblinger ist ein Meister des Understatements und seine Fisch-Fleisch-Kombinationen offenbaren nicht nur einen puristischen Zugang, sondern auch geschmacklich höchste Subtilität. Bei Hecht und Schweinsschulter spielt er dabei gekonnt mit gegenläufigen Aggregatszuständen: das weiche Schwein mit der naturgegebenen Strammheit des Hechts. Hier kurz gebraten da lange gekocht. Wobei sich das Gekochte naturgemäß an dem Klassiker Krenfleisch anlehnt, sich aber eben mit dem Hecht, der laut Kaiblinger geschmacklich wirklich was hergibt, geradezu optimal ergänzt. Den Missing Link, die verbindende Klammer sozusagen, erfüllt der Krenfond, der wiederum die Antipoden Creme und säuerliche Frische sinnschärfend verbindet. -sax-

31 Geschmacksache 31 Hecht und gekochte Schweinsschulter im Krenfond Zutaten (für vier Personen): 4 Hechtschnitten (entgrätet) à 120 g, 1 kg Schweinsschulter, Wurzelwerk, Petersiliestängel, Petersilie, Lorbeerblätter, Wacholderbeeren, Salz, Pfeffer Krenfond: Kalbsfond, Sahne, frisch geriebener Kren, Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Zitronensaft o. Weißwein, Butter o. Olivenöl Beilage/Garnitur: grüner Spargel, Wurzelgemüse Julienne, Albaöl Zubereitung: Die ausgelöste Schweinsschulter in kaltem Wasser zustellen und kräftig aufkochen; Schaum immer wieder abschöpfen, Lorbeer und Wacholder dazu; Hitze reduzieren und drei bis vier Stunden ziehen lassen, bis das Fleisch schön weich ist. Wurzelgemüse erst nach der Hälfte der Garzeit dazugeben; am Schluss erst salzen. Krenfond: Für den Krenfond den Kalbsfond mit der Sahne gut verkochen; mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen; den frisch geriebenen Kren dazugeben und nur ganz kurz mitkochen (halbe Minute), aufmixen, passieren und noch einmal mit etwas Zitronensaft oder Weißwein abschmecken, damit ein angenehm säuerlich-frisch-scharfer Geschmack entsteht. Eventuell mit einem Stück Butter oder Olivenöl erneut aufmixen. Fisch-Handling: Die Hechtschnitten auf der Hautseite in der Pfanne kurz und scharf anbraten; würzen und wenden und danach für zwei Minuten bei 175 Grad in den Ofen geben. Zusammen mit der dünn aufgeschnittenen Schweinsschulter anrichten und dem Krenfond napieren. Mit dem Spargel und dem kurz blanchierten Julienne-Gemüse garnieren. Bilder: HGV PRAXIS Kocht seit Jahren auf höchstem Niveau: Esszimmer-Patron Andreas Kaiblinger (Mitte). Praxis-Tipp: Da der Hecht komplizierte Ypsilon-Gräten aufweist, ein Expertentipp: Zum Entgräten sollte der Fisch gut gekühlt sein; Hecht längsseitig filetieren und dann in Schnitten portionieren; nun an der Schnittfläche mit dem Finger die Grätenansätze ertasten und vorsichtig mit einer Pinzette (oder Zange) rausziehen; anschließend an der Filetoberseite das gleiche Prozedere noch einmal.

32 32 Technik Das Ergebnis muss einfach glänzendes Besteck sein. Keramo-Finish nennt sich ein speziell entwickeltes Keramik- Granulat, das auch winzige Dellen, Schläge und Schrammen wieder glättet bzw. auspoliert. Glanz ohne Kratzer Concept & Styling präsentiert professionelle Besteck-Behandlung Trocknung und leichte Politur von Besteck mithilfe von Maisgranulat. Polieren war gestern. Heute wird Hotel- und Gastronomiebesteck anhand ausgefeilter Technik nicht nur poliert, sondern professionell aufbereitet. Die Funktionsweise herkömmlicher Besteckpoliermaschinen ist bekannt. Durch den Einsatz von keimfreiem Maisgranulat wird das Besteck nach dem Spülen in diesen Maschinen nicht nur getrocknet, sondern auch poliert. Was aber passiert mit Bestecken, die im Hochfrequenz-Einsatz stehen, viele tausende Male durch die Hände der Gäste gehen? Nicht selten weisen Messer, Gabel & Co winzige Schläge, Schrammen, sogar Dellen auf. Genau dieses Themas hat sich Felix Unbekannt, Geschäftsführer des Küchentechnik-Anbieters Concept & Styling, angenommen. Unbekannt im HGV PRA- XIS-Gespräch: Wir haben die Technik des simplen Polierens um einen ganz wichtigen Aspekt weiterentwickelt. Und zwar durch die professionelle Oberflächenbehandlung von hochwertigem Besteck mit Hilfe von Keramik-Granulat. Dadurch können wir die durch vielfachen Gebrauch uneben gewordene Oberfläche von Besteck wieder wunderschön glatt machen, damit ein lupenreiner Glanz, ganz ohne Kratzer entsteht. Hierzu hat Concept & Styling gemeinsam mit dem Oberflächen-Spezialisten Rösler eine eigene Besteckbearbeitungsmaschine entwickelt. Dieser Cutlery Dryer kombiniert die wesentlichen Aufgaben in zwei Kreisläufen. Einmal die Veredelung mit dem Keramik-Granulat und danach die bereits bekannte Politur bzw. Trocknung mit dem keimfreien und absolut hygienischen Maisgranulat. Den Auslauf der Maschine verlässt perfekt bearbeitetes Besteck mit homogener Oberfläche und spiegelndglänzend, ohne auch nur einen Handgriff gemacht zu haben. Im professionellen Catering, bei Großevents, in der hochwertigen Großgastronomie oder schnelldrehenden SB-Outlets sind diese Maschinen wertvolle Instrumente, um teure Arbeitskraft einzusparen und den qualitativen Standard in puncto Hygiene gleichzeitig zu erhöhen. Aber nicht nur Großbetriebe kommen für diese effizienten Helfer in Frage. Spezialist Felix Unbekannt: Wir bieten bereits Maschinen an, die eine Stundenleistung von 1000 Besteckteilen aufweisen. Diese Geräte sind für den Einsatz in kleineren bis mittleren Restaurants oder Gasthöfen gedacht. Concept & Styling verfügt über Maschinen, die bis zu Teile pro Stunde polieren. Je nach Anforderung des Betriebes bietet das Unternehmen nur Poliergeräte, aber auch die Kombination mit der professionellen Oberflächenbehandlung an. Wer die Mühen mit verunreinigtem oder unschönem Besteck im Gastgewerbe kennt, kann nur zu dem Schluss kommen: einfach glänzend. -sax- Info:

33 20. IMF Internationales Management- Forum für Gemeinschaftsgastronomie & Catering PERSPEkTIvEN 2010 PLUS 8. und 9. Juni 2010 Inselhalle Lindau/Bodensee Wir lassen uns niemals den Wind aus den Segeln nehmen. Und wir sind sicher, Sie denken genauso. Unsere exklusive Veranstaltung Perspektiven 2010 plus bietet Ihnen Information und Inspiration zugleich und Networking der besonderen Art an einem der schönsten Tagungsorte Deutschlands. Gemeinsam mit der gv-praxis auf Erfolgskurs. Weitere Infos, Programmanforderung und Anmeldung unter: Telefon oder per an Als Top-Referenten begrüßen wir unter anderem: Dr. Helmut Fuchs, Wirtschaftspsychologe, Bestsellerautor, München Christian Hürlimann, Direktor Deutsche Schweiz, DSR Gruppe, Zürich Gabriele Schulze, Vorstand, MICE AG, Berlin

34 34 International Business als Geschäftsgrundlage Europas bestes Business-Hotel steht in Istanbul Bereits das Foyer signalisiert Weltläufigkeit und Liebe zum modernen Design. Exzellenter Service und herausragende Qualität verhalfen dem Mövenpick Hotel Istanbul zu einer ganzen Reihe von internationalen Auszeichnungen. Mehr als Tourismusexperten aus aller Welt stimmen ab, wenn es um die Verleihung der verschiedenen Auszeichnungen der World Travel Awards geht. Ein Preis in einer Kategorie der World Travel Awards kommt dem Oscar der Filmbranche gleich schon eine Nominierung verführt Hotelmanager zu begeisterten Luftsprüngen. So lässt sich auch der Stolz verstehen, der das Team des Mövenpick Hotels Istanbul erfasste, nachdem letzten Oktober feststand, dass man den World Travel Award in der Kategorie Europe s Leading Business Hotel erhält. Es ehrt Generalmanager Frank General Manager Frank Reichenbach führte das Mövenpick Hotel Istanbul in die Spitzenklasse. Der Regionaldirektor für die Türkei verantwortet noch das Mövenpick Hotel Izmir und das neue Spitzenhaus in Ankara, das im Herbst eröffnet wird. Bilder: Hotel Reichenbach, dass er die Ehre gleich an das Hotelteam weiterreichte: Der Preis ist das Ergebnis der Arbeit unseres Teams, meinte Reichenbach bei der Preisverleihung durch World Travel Awards-Präsident Graham Cooke. Schließlich sei das Team ständig darum bemüht, die Erwartungen viel gereister Geschäftsleute nicht nur zu erfüllen, sondern stets zu übertreffen. Eine Philosophie, die dem Hotel im modernen Istanbuler Stadtteil Levent schon seit der Eröffnung vor sieben Jahren immer wieder Auszeichnungen bescherte und 2008 gab es bereits World Travel Awards in der Kategorie Turkey s Leading Business Hotel und zusätzlich ernannte Skal International das Haus 2005 zum Besten Stadthotel der Türkei. So eine Anhäufung von Ehrungen kommt nicht von ungefähr. Hier zeigt sich, dass die Schweizer halt doch eine Ahnung davon haben, wie man hochwertige Gastlichkeit international gestaltet und umsetzt. Trotz seiner 249 Zimmer inklusive der 71 Executive Rooms, der 21 Superior-Suiten und der wahrlich exklusiven Skyline-Suite im 20. Stock versteht sich das Mövenpick Istanbul als erstes türkisches Boutique Business Hotel. Boutique- Hotel ist angesichts der Größe vielleicht etwas weit gefasst, nimmt man allerdings die individuelle Dienstleistungsqualität des Hauses als Basis, dann stimmt es wieder. Die Standardzimmer weisen mit 35 Quadratmetern eine respektable Grundfläche auf und sind exakt auf die Business-Klientel des Hotels zugeschnitten. Große Schreibtische, die diese Bezeich-

35 International 35 Standardzimmer: 35 Quadratmeter, großer Schreibtisch, viel Platz für die tägliche Arbeit der Business- Reisenden. Die Bar BarAdoX punktet neben einem internationalen Getränkeangebot mit wechselnden Snacks und Gerichten aus den Küchen der Welt. Mehr als ein Hotelrestaurant: Das AzzuR wirkt als Trendsetter der Metropole am Bosporus. Selbst im modernen Istanbuler Stadtteil Levent ein ungewöhnlicher Bau: das Mövenpick Hotel Istanbul. Skyline Deluxe- Suite: Wohnen über den Dächern. nung auch verdienen, Betten im Kingsize-Format, kostenloser Breitbandzugang zum Internet, Flat-TV und ein Safe, in dem sich bequem zwei Notebooks verstauen lassen, sind die Basis für ein angenehmes, effizientes Arbeitsumfeld. Ein Detail demonstriert auch hier die unbedingte Orientierung an den Gästewünschen. Die Gäste können hier aus einer Reihe von Polstertypen und verschiedenen Materialien die für sie geeignete Kopfunterlage auswählen. Restaurant als Trendsetter Unsere Gäste arbeiten in der Regel tagsüber hart und wollen am Abend das Hotel nicht mehr verlassen, weiß auch PR-Managerin Deniz Topsever. Also ist es unsere Aufgabe, es ihnen im Haus so angenehm wie möglich zu machen. Zwar können die geplagte Geschäftsfrau oder der gestresste Business-Reisende die Arbeit im Zimmer fortsetzen, angesichts der Möglichkeiten, die das Haus bietet, wäre das aber die zweitbeste Lösung. Schließlich bietet das Restaurant AzzuR eine exzellente Küche. Die Mischung aus mediterraner, schweizerischer und türkischer Küche verhalf auch dem Restaurant schon zu mehrfacher Auszeichnung. In Istanbul mit seinen je nach Interpretation 16 bis 20 Millionen Einwohnern gilt das AzzuR zurzeit als einer der Trendsetter. Das mag etwas heißen in dieser brodelnden Metropole, in der neue Gastronomie- Konzepte nur so aus dem Boden schießen. Ein Hotspot ist auch die Bar BarAdoX, die nicht nur durch ihr Design besticht. Hier stehen neben den Bargetränken monatlich wechselnde, internationale Snacks im Angebot. Im April zum Beispiel wurde mit Sushi, Sashimi und anderen japanischen Spezialitäten ein asiatischer Schwerpunkt gesetzt, im Mai folgt Spanien mit ausgesuchten Tapas-Spezialitäten. Das wahre Erlebnis bietet allerdings die Skyline Lounge im 20. Stock des turmartigen Gebäudes. Von hier genießt der Gast nicht nur einen grandiosen Rundblick über das moderne Istanbul und die große Brücke über den Bosporus, die in den asiatischen Teil der Stadt führt, sondern kann sich auch mit kleinen Mahlzeiten und Getränken versorgen lassen. Sogar ein kleiner Konferenzraum ist sich hier oben noch ausgegangen. Für Execuitve- und Suiten- Gäste wird hier über den Dächern auch das Frühstück serviert ein grandioser Start in den Arbeitstag. Konferenzzentrum als Umsatzbringer Der durchaus auch im Hotel stattfinden kann. Schließlich bildet das Tagungsgeschäft einen großen Anteil am Gesamtumsatz. Fast täglich finden während der Hauptsaison zwischen November und April Tagungen und Seminare im Mövenpick Hotel Istanbul statt. Zehn Seminarund Konferenzräume für zehn bis 70 Personen stehen im Untergeschoß zur Verfügung. Und mit dem über 500 Quadratmeter großen Ballroom kann das Mövenpick ein Konferenzcenter für 400 Personen anbieten. Nimmt man das Foyer dazu, finden bei Bankett-Bestuhlung bis zu 550 Gäste Platz. So verfestigt sich beim Rundgang die Überzeugung, dass die Auszeichnung als bestes Business- Hotel Europas zu Recht erfolgte. Die Servicequalität hält mit der Qualität der Hardware locker Schritt. Regelmäßige Schulungen, professionelle Teambildung und Meetings zur Ideenfindung für den Gast sind obligat, die ohnehin herzliche türkische Gastlichkeit geht hier mit Schweizer Professionalität eine geglückte Symbiose ein. Was sich im Gegenzug auf das Gästeverhalten auswirkt. 50 Prozent der Klientel bezeichnen sich als Stammgäste bzw. kommen nach einem Aufenthalt wieder. Das beschert dem Mövenpick Hotel Istanbul eine durchschnittliche Auslastung von 70 Prozent. Ein beachtlicher Wert, wenn man bedenkt, dass in den heißen Monaten von Juni bis September das Tagungs- und Konferenzgeschäft in Istanbul praktisch zum Erliegen kommt. -hal- Info: Nächste Ausgabe: Gastronomie- Konzepte in Istanbul

36 36 Betriebsgastronomie Die Ausgabelinien sind sanft geschwungen und beidseitig bestückt, wobei eine Seite für Salate, Desserts und Getränke reserviert ist. Alles fließt, harte Kanten wurden bei der Planung vermieden. Hochwertige Materialien und ein ausgefeiltes Lichtkonzept sorgen für ein Wohlfühlambiente. City mit kulinarischem Herz Wegweisende Gastronomie in der Siemens City Bilder: HGV PRAXIS Jedes der drei Restaurant- Konzepte hat eine eigene, kleine Küche. Die Thermik kommt von Electrolux. Ein hochwertiges Ambiente, verschiedene Küchen- Stile, feine Technik und ein engagiertes Team: Das ist mehr als nur Betriebsverpflegung für die 6500 Mitarbeiter in der neuen Siemens City in Wien. In der Branche tuschelte man schon lange darüber, was denn da an der Siemens-Straße im 21. Bezirk zu erwarten sei. Gerüchte, Mutmaßungen und beinahe ins Groteske verzerrte Vorstellungen rankten sich vor allem um die künftige Betriebsverpflegung vor allem im Wiener Raum war allen klar, dass etwas ganz Großes im Gange sein musste. Am 2. Februar wurde das Geheimnis offiziell gelüftet und es öffnet sich der Blick auf ein wegweisendes Gastronomiekonzept, das in Österreich für längere Zeit einmalig bleiben wird. Dies auch, weil es hierzulande nicht viele Unternehmen gibt, die rund 6500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mittels eines kompletten Neubaues an einen Standort konzentrieren können. Und genau das ist das Konzept der Siemens City, in der die einzelnen Konzernsparten von Siemens Österreich in hochmodernen Bürogebäuden zusammengefasst werden. Und es spricht für das Unternehmen, dass der gastronomische Teil und das Conference-Gebäude gewissermaßen das Herzstück der weitläufigen Anlage bilden. Alle Verbindungswege, die sogenannte Communication- Line, laufen hier zusammen und bilden gewissermaßen den Dorfplatz der City. Oder etwas urbaner: den Times Square. Eine Bank, ein Reisebüro, der CopyShop oder ein Für UnsShop liegen hier am Platz, Bänke und niedrige Tische zwischen üppigen Grünpflanzen simulieren das Flair einer Fußgängerzone. Hier entfliehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Büros und klappen in lockerer Atmosphäre die Notebooks auf. Hier in dieser hohen, von Tageslicht durchfluteten Aula ist auch der ideale Ort, Gäste zu treffen oder abteilungsübergreifend die Kommunikation zu pflegen. Was auch dadurch gefördert wird, dass hier ein Café und ein Bistro einladen, wie es sich für einen Hauptplatz gehört. Die Espresso Bar ganz im italienischen Stil und mit 65 Plätzen, die sich vorwiegend um Hochtische gruppieren, ist auch für einen größeren Gästeansturm gerüstet. Mit einem breiten Angebot an Kaffeespezialitäten sowie einer soliden Auswahl an Mehlspeisen und Sandwiches ein idealer Ort zum Innehalten. Ebenso das Bistro, das mit seinen 86 Sitzplätzen ganztägig Snacks und Getränke anbietet. Davor steht noch ein Marktstand, der mit frischem Obst und Gemüse den täglichen Vitaminkick garantiert. Im Sommer soll hier ein Gelati-Wagen für Erfrischung sorgen. Drei Restaurants für alle Wünsche Das Herzstück aber bildet das Mitarbeiterrestaurant. Hier zeigt sich die Hochwertigkeit moderner Betriebsgastronomie. Drei Restaurants mit unterschiedlichen kulinarischen Ansätzen warten hier auf die Gäste. Insgesamt 840 Sitzplätze teilen sich in die Bereiche Mediterranean, Natur & Vitality und Traditional. Die eigenen Namen, eigene Icons und eine eigene Farbgebung für jedes Restaurant signalisieren den Gästen die Art der Gerichte, die sie hier erhalten. Dabei handelt es sich nicht einfach um verschiedene Angebotsschienen, sondern um drei auch technisch getrennte Bereiche. Hinter jedem Restaurant steht eine Küche mit eigenem Team, und jedes Restaurant hat seine eigene Ausgabelinie. Die Ausstattung ist für alle Bereiche außergewöhnlich hochwertig. Holzboden statt eines schnöden Anstrichs, Keramik, Glas und Naturstein bei den Ausgaben und Buffets und Vollholzausstattung bei den Fronten sowie moderne Lichttechnik mit LED-Steuerung schaffen ein Wohlfühlklima für die Mittagsgäste. Hochwertig auch das Geschirr, das Porzellan von Suisse Langenthal wurde von Lilien Austria geliefert. Betrieben wird die Gastronomie der Siemens City von Eurest. Die Contract-Caterer erhielten den Zuschlag im Rahmen einer Ausschreibung und setzten seit 2. Februar das Konzept mit derzeit 55 Mitarbeitern am Standort perfekt um. Eurest-Regionalleiter Alexander Gross erläutert das System. Anlieferung und Vorbereitung erfolgen im Untergeschoß. Hier befindet sich auch die Spülküche. Bereits hier beginnt die strenge Trennung zwischen reinen und unreinen Bereichen. Vom Untergeschoß aus werden die zugerüsteten Produkte auf die einzelnen Küchen verteilt und teilweise weiterverarbeitet. Frisch vor dem Gast Forciert wird aber vor allem der Frontcooking-Bereich. In der Regel bereiten die Küchenteams die Speisen direkt vor den Gästen zu bzw. finalisieren die Gerichte vor dem Gast. Das signalisiert Frische und gibt den Köchen die Möglichkeit, mit den Gästen direkt zu kommunizieren. Jedes der drei Restaurants bietet täglich drei Hauptspeisen plus zwei Suppen und Dessertvariationen. Ein üppiges Salatbuffet ist obligat, dazu bedienen sich die

37 Spülremise: Eine ganze Batterie an Bandspülern sorgt nicht nur für eine rasche und hygienisch vorbildliche Behandlung der rund Geschirrteile, die derzeit anfallen. Aber man ist auch für den doppelten Durchsatz gerüstet. Spültechnik mit Videoüberwachung Geradezu futuristisch funktioniert die Spülküche im Gastronomiebereich der Siemens City. Hier kommt die weltweit erste intelligente Spülanlage von Hobart zum Einsatz: die PREMAX FTP mit der neuen Spül-Intelligenz Sensotronic. Die Anlage passt ihre Verbräuche automatisch an die tatsächliche Auslastung an und senkt so die Betriebskosten gegenüber herkömmlichen Spülsystemen um bis zu 30 Prozent. Die intelligente Sensotronic erkennt selbstständig die Art des Spülgutes und des Auslastungsgrades. Die neue Spül-Intelligenz von Hobart misst die Anzahl der Tabletts auf dem Tablettförderband, erfasst Lücken bei der Bestückung des Maschinenbandes und identifi ziert das Spülgut. Entsprechend der tatsächlichen Auslastung und des Spülguts aktiviert Sensotronic automatisch das optimale Spülprogramm. Dabei wird die Bandgeschwindigkeit angepasst, zusätzliche Waschtanks nur bei Bedarf aktiviert, der Frischwasserverbrauch reduziert sowie der Energie- und Chemieeinsatz gesenkt. Die Betriebskosten fallen auf ein notwendiges Minimum. Ein perfektes Spülergebnis ist garantiert. Das benutzte Geschirr gelangt über vier horizontale Fördertürme über einen Paternoster in die Spülküche, wo es von der neuen, intelligenten Spülanlage von Hobart gespült wird. Sie besteht aus mehreren PREMAX-Einzelmaschinen, die abhängig von der Menge des Spülguts auf den Tablettförderbändern ein- oder ausgeschaltet werden. Sämtliche Vorgänge von der Abgabe im Restaurant auf das Tablettband über die Beförderung über den Paternoster ins Untergeschoß bis zum Fördertunnel in die Spülküche werden mit Videokameras überwacht. So können auch Störungen rasch lokalisiert und beseitigt werden. Teil der Hobart-Spülanlage, der ausschließlich für Besteck reserviert ist. Jeder Schritt von der Tablettabgabe bis zum Ende des Spülvorganges wird überwacht. Die PREMAX FTP von Hobart mit der neuen Spülintelligenz Sensotronic wurde bei Siemens weltweit erstmals installiert. Gäste, die ihre Tabletts an der in einem sanften Bogen geschwungenen Ausgabe entlang schieben, bei den Getränken. Kostenloses Trinkwasser ist auch aus dem Steinbrunnen im Zentrum der Restaurants zu erhalten. Gekocht wird nach Möglichkeit mit frischen Zutaten unter Berücksichtigung der aktuellen Ernährungsrichtlinien also gesund. Dabei zeigte sich, dass die Siemens-Mitarbeiter durchaus ernährungsbewusst sind. Zwar ist das traditionelle Restaurant mit seinem Angebot an Hausmannskost noch immer die Nummer eins bei den Gästen, Nature & Vitality liegt aber mit 35 Prozent vom Umsatz dichtauf. Und auch die mediterrane Schiene mit eigener Pizza- Backstation schlägt sich nicht schlecht. Derzeit werden täglich 2000 Gäste gezählt, wenn die Siemens City voll bezogen ist, sollen bis zu 3500 Mahlzeiten pro Mittag ausgegeben werden. Eurest ist Kochen vor dem Gast ist Pflicht. Die Kombidämpfer von Eloma stehen im Hintergrund für vielfältige Aufgaben an der Front bereit. auch Betreiber der Espresso Bar und des Bistros. Hier wird auch die eigene Eurest-Linie Cool & fresh, in der sich frische Obstsalate, Gemüsesticks und ganz neu selbst produzierte Tramezzini angeboten. Zusätzlich betreut der Caterer auch noch sechs Automateninseln, welche die Mitarbeiter mit Kaffee und Getränken versorgen. Zu den Aufgaben von Eurest gehört auch noch das Catering im Conference Center und die Konferenzbewirtung innerhalb des Unternehmens. -hal- INTELLIGENTE SPÜLTECHNIK HAT EINEN NAMEN PREMAX PREMAX = Innovation x Intelligenz 2 Wieder wird eine Vision Wirklichkeit! Wasser-, Energie- und Chemieverbräuche werden mit der PREMAX SENSOTRONIC automatisch an die Maschinenauslastung angepasst. Die Maschine denkt Sie sparen! GENIAL EINFACH GENIAL Die Espresso Bar dient auf dem zentralen Platz der Siemens City als Kommunikationszentrum und Anlaufstation für den kleinen Hunger.

38 38 Erfolgreiche Zwischenbilanz Halbzeit der aktuellen Vorstandsperiode in der AGÖ. In der neuen Gastronomie der Siemens City legte das Präsidium Rechenschaft über die vergangenen zwei Jahre ab. Im Vorstand ergaben sich Veränderungen. Am 8. April fand die Generalversammlung der AGÖ statt. Als Tagungsort hatte der Vorstand mit dem Gastronomiebereich der neuen Siemens City im 21. Bezirk einen besonders attraktiven Ort ausgesucht. AGÖ- Präsident Werner Pannagl legte im Rahmen der Generalversammlung vor über 120 Teilnehmern Rechenschaft über die vergangenen zwei Jahre seiner Präsidentschaft sowie über die Tätigkeit des Vorstandes ab. In der Rückschau ergab dies das Bild eines hochaktiven Vereines, der in den vergangenen Jahren nicht nur zwei Studienreisen, sondern etliche Exkursionen und viele spannende und lehrreiche Küchenleitertagung absolviert hat. Auch heuer wurden wieder verdienstvolle Mitglieder sowie Sponsoren für ihre langjährige Zugehörigkeit zur AGÖ geehrt. Der Präsident äußerte seine Zuversicht, dass auch in Zukunft noch viele Mitglieder und Sponsoren ihre Jubiläen feiern könnten. Gleichzeitig ergaben sich im Vorstand der AGÖ einige Änderungen. Mag. Georg Frisch trat aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt im Vorstand zurück, will jedoch dem Präsidium weiterhin beratend beistehen und seine profunden Expertisen einbringen. Wolfgang Titak, seit elf Jahren im Vorstand der AGÖ, gab wegen beruflicher Veränderungen sein Mandat ab. Neu in den Vorstand wurde Gabriele Taraba (EB-Restaurantbetriebe) berufen. Änderungen gab es auch bei den Kassaprüfern. Die verdienstvollen, langjährigen Kassaprüfer Elise Fleischinger und Erwin Fassl legten ihr Amt nieder. Als beruflich aktive Kassaprüfer wurden Maria Prager und Wolfgang Titak gewählt. Präsident Werner Pannagl dankte allen Ausgeschiedenen für ihre unbestrittenen Verdienste für die AGÖ. Das Fachreferat bestritt mit Hanni Rützler eine ausgewiesene und anerkannte Ernährungsexpertin. Ihre Themen betrafen die Megatrends in der Ernährung: Globalisierung, Individualisierung, Gesundheit, Flexibilisierung und Nachhaltigkeit. Spannendes Gastronomiekonzept Im Namen des Hausherren Siemens begrüßte Dr. Josef Kinast, Vice President Head of CEE SCM (CEE Supply Chain Management), die Ernährungsexpertin Hanni Rützler beim tollen Vortrag. Teilnehmer an der Generalversammlung. Er erläuterte kurz die Entstehungsgeschichte der Siemens City, in der alle Aktivitäten des österreichischen Konzerns an einem Standort in Wien konzentriert werden sollen. Selbstverständlich bleiben auch die regionalen Ableger in den Bundesländern weiter bestehen. Den Betrieb des Betriebsrestaurants bzw. des gesamten Gastronomiebereiches übernahm im Rahmen einer Ausschreibung die österreichische Eurest. Der zuständige Regionalleiter Alexander Gross erläuterte kurz das Gastronomiekonzept. Demnach teilt sich das Restaurant in drei Themenbereiche: traditionell, mediterran und vital. Jeder dieser Bereiche hat eine eigene Küche, aus der die jeweils drei Menüs ständig frisch produziert werden. Gekocht wird hauptsächlich vor dem Gast, es herrscht freie Komponentenwahl (siehe auch Seite 36 und 37 in dieser Ausgabe). Das Restaurant selbst weist 350 Sitzplätze auf, täglich werden derzeit 2000 Mahlzeiten ausgegeben. In der Endausbaustufe der Siemens City sollen es täglich 3500 sein. Präsidium bei der Generalversammlung. Rechts außen Eurest-Regionalleiter Alexander Gross, Dr. Josef Kinast (Vice President, Head of CEE Supply Chain Management), Manfred Aster, Präsident Werner Pannagl und Gabi Abele. Das Küchenteam unter der Leitung von Christian Haan sorgte für die perfekte Verpflegung. Ehrung langjähriger Mitglieder und Sponsoren. 125 Teilnehmer trafen sich im Gastronomiebereich der Siemens City.

39 39 Auf Betreiben von Sektionsobmann Artur Jedlicka besuchte im März 2009 eine Abordnung der AGÖ die Internorga in Hamburg und den Deutschen Kongress für Gemeinschaftsverpflegung. AGÖ: April 2008 bis April 2010 Highlights AGÖ Arbeitsgemeinschaft Großküchen Österreich Sekretariat: Gumpendorfer Straße 39, 1060 Wien Tel. und Fax: Sekretariatszeiten: Mo. u. Do., 9.00 bis Uhr Die AGÖ im Internet: : April 2008: Am 9. Mai wählte die Generalversammlung Werner Pannagl zum neuen Obmann der AGÖ. Gleichzeitig wurden zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt: Gabriele Abele und Manfred Aster. Die Vorstandsperiode wurde auf Antrag auf vier Jahre erweitert. Neuerungen auch bei der Sektion Mitte: Manfred Ahorner wurde zum stellvertretenden Obmann gewählt. Christian Höglsberger kam neu in den Vorstand. Obmann Artur Jedlicka wurde bestätigt. Mai 2008: Gleich bei der ersten Küchenleitertagung stellte der Vorstand das neue Büro im Kolpinghaus in der Gumpendorfer Straße vor. Im Mai fand auch eine Exkursion zum Austrian Research Center (ARC) in Seibersdorf statt. Juni 2008: Zum letzten Mal unter Ballmeister Josef Kudin fand am 14. Juni die 29. Sommer-Soiree der AGÖ in Laxenburg statt. September 2008: Mit dem neuen Arbeitsprogramm stellt der Vorstand auch etliche Neuerungen vor. Der langjährige Terminfür die monatlichen Küchenleitertagungen wurde von Mittwoch auf Donnerstag verlegt. Das soll den Mitgliedern das Ansehen der Fußballspiele am Mittwoch ermöglichen. Ein starker Schwerpunkt sollte künftig auf Seminaren und Exkursionen liegen. Den Anfang machte das ganztägige Seminar Innovative Leistungsoptimierung im Care-Bereich im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in der Stumpergasse. Oktober 2008: Eine Reise mit doppeltem Effekt: uum einen eine Studienreise nach Thüringen und Sachsen und zum anderen mit dem Zweck, das GV-Team der AGÖ bei der Kocholympiade in Erfurt anzufeuern. Das AGÖ-Team schlug sich bestens und bestätigte den Erfolg von 2004 mit einer Silbermedaille und dem dritten Gesamtrang. Der Fanclub absolvierte anschließend Firmenbesuche und besichtigte GV-Einrichtungen wie das Studentenwerk Dresden oder das Betriebsrestaurant des Autozulieferers Brose in Coburg. Dezember 2008: Zum ersten Mal nach langer Zeit wechselte die AGÖ den Ort der jährlichen Adventfeier und zelebrierte die stille Zeit bei einem GV-Kollegen. In der Business-Lounge der Allianzversicherung fühlte man sich von KL Michael Cihal und seinem Team bestens betreut. 2009: Jänner 2009: Ehrenpräsident Helmut Vodicka wurde im Rahmen der ersten Küchenleitertagung des Jahres zum 70er gratuliert. Der Langzeit-Vorsitzende zeigte sich angesichts der AGÖ-Torte sichtlich gerührt. März 2009: Eine starke Abordnung der AGÖ besuchte die Hamburger Fachmesse Internorga und den Deutschen Kongress für Gemeinschaftsverpflegung. Mai 2009: Eine Fachexkursion führte die AGÖ ins ungarische Werk des Fleischspezialisten Wiesbauer. Die Teilnehmer wurden herzlich im Werk Dunahus begrüßt. Nach viel Fachinformation und einer Werksführung wurde man von Firmenchef Karl Schmidbauer noch hervorragend bewirtet. Juni 2009: Die 30. Sommer-Soiree in Laxenburg war nicht zuletzt wegen einer Reihe von Neuerungen ein voller Erfolg. So wartete schon im Foyer eine Sekt- und Weinbar auf die durstig eintreffenden Gäste. Mit Jour-Gebäck und frischen Aufstrichen auf den Tischen konnte der erste Hunger gestillt werden. Ein Suppenbuffet mit drei verschiedenen Suppen erleichterte den Balltigern die Auswahl und das Warten auf den Hauptgang. Diesmal waren tatsächlich alle Hauptspeisen bis neun Uhr auf den Tischen. Ein Dank auch an die Sponsoren und Freunde der AGÖ, die auch diesmal wieder mit vielen Gaben zum Gelingen der Tombola beitrugen. September 2009: Die Küchenleitertagung im September war wieder gleichzeitig eine Exkursion. Im Haubiversum der Petzenkirchener Großbäckerei Haubi s lernten die Teilnehmer nicht nur viel über Brot, sondern hielten auch gleichzeitig die Küchenleitertagung ab. Oktober 2009: Zwei Tage lang erkundete die AGÖ im Rahmen einer Exkursion die Steiermark. Es war eine Reise, geprägt von spannenden Kontakten mit Kollegen und Produktionspartnern. Unter anderem besuchte man die Produktion von Schirrnhofer- Fleisch, JH-Catering bei Magna Graz oder die Küche des Klinikums Graz. Dezember 2009: Nachdem sich die Location im Vorjahr bewährt hatte, feierte die AGÖ einmal mehr in der Business-Lounge stimmungsvoll den Advent. Nicht nur die kulinarische Verpflegung und die Getränke waren top, auch der Allegro-Vivaci-Chor sorgte für erstklassige Stimmung. 2010: März 2010: Das neue Jahr begann, wie das alte endete: mit viel Fachinformation. Gleich zum Start fuhr die AGÖ ins oststeirische Sinnersdorf zum Tiefkühl-Spezialisten Meisterfrost. Der herzliche Empfang, die Firmenführung und eine tolle Verkostung in Form eines Sechs-Gang-Menüs überzeugten.

40 40 Über den Tag hinaus denken AGÖ-Präsident Werner Pannagl spricht im Interview über die Befriedigung, die das Amt mit sich bringt, über Zukunftspläne und junge Mitglieder. Herr Pannagl, Sie sind seit zwei Jahren Präsident der AGÖ. Macht das Amt noch Spaß? Pannagl: Ja, es macht natürlich noch Spaß, weil sich so viel Positives ereignet hat und ereignet. Vor allem die Zusammenarbeit innerhalb des Vorstandsteams ist toll. Es kommen Auch ein kleiner Schritt. Als kleines Dankeschön für die Einladung zur Küchenleitertagung erhalten die Protagonisten seit zwei Jahren einen gesunden Geschenkkorb. AGÖ-Termine 1. Halbjahr Mai: Küchenleitertagung. Ort: HTL Mödling Mödling, Technikerstraße 1 5. Gastgeber: KL Kurt Langer. Beginn: Uhr. Referent: Edburg Edlinger. Thema: Werbepsychologie Lebensmitteldetektiv: Diät, Light & Co. unter die Lupe genommen. 12. Juni: AGÖ Sommer-Soirée. Ort: Schloss Laxenburg, 2361 Laxenburg. Einlass: Uhr. Eröffnung: Uhr. Reservierungen werden ab sofort über das Sekretariat der AGÖ Tel.- und Fax-Nr. 43/1/ oder per entgegengenommen. 23. bis 24. Juni: Seminar in Zusammenarbeit mit Wifi Wien: Erfolgreich kommunizieren (Rhetorik). Ort: 1180 Wien, Währinger Gürtel 97. Anmeldung telefonisch bzw. mit Fax über das Sekretariat der AGÖ Tel.- und Fax-Nr. 43/1/ oder per Anmeldeschluss: Mittwoch, 26. Mai. von dieser Seite viel Ideen und auch viel Unterstützung. Sie waren ja vorher einige Jahre Vizepräsident der AGÖ. Gibt es da einen Unterschied zwischen diesem Amt und dem des Präsidenten? Pannagl: Als Präsident muss man erkennen, dass die Mitarbeit in der AGÖ nicht immer nur vergnüglich ist, sondern dass immer wieder auch schwierige Situationen zu meistern sind. Das habe ich vorher etwas anders gesehen. Welche wichtigen Vorhaben haben Sie sich bei Amtsantritt vorgenommen? Sektion Mitte 19. Mai: Küchenleitertagung. Ort: BÄKO Österreich, e. Gen., 4030 Linz- Pichling, Im Südpark 194. Beginn: Uhr. Gastgeber: Direktor Franz Reischl. Referent: Dieter Hofmann, Obmann OÖ Troadbäcker. Thema: Brot und Gebäck traditionell oder Teiglinge. 17. Juni: Exkursion und Betriebsbesichtigungen. 1. Innviertler Eierteigwaren. Gastgeber: Hans-Peter Aigner. 2. Rieder Brauerei. Gastgeber: Thomas Hattinger. Abfahrt in Linz: Uhr, Autobahn Ansfelden Nord. Anmeldung bei Manfred Ahorner, Tel.: 0732/ Bilder (2): HGV PRAXIS Pannagl: Als meine großen Ziele habe ich genannt: die Weiterbildung innerhalb der AGÖ voranzutreiben, mehr Kontakt mit den Mitgliedern zu halten und mehr aktive Küchenleiterinnen und Küchenleiter für eine Mitgliedschaft in der AGÖ zu werben. Und dann habe ich noch gesagt, ich will eine Studienreise nach Tschechien oder Polen veranstalten. Was davon wurde bereits verwirklicht? Pannagl: Also, das mit der Studienreise nach Polen ist noch nicht passiert. Aber dafür haben wir zwei andere Fortbildungsreisen nach Deutschland und in die Steiermark veranstaltet. Das Seminarwesen wurde tatsächlich wieder angekurbelt, und die AGÖ sponsert den Mitgliedern zum Beispiel auch ausgesuchte Fortbildungsveranstaltungen im Wifi. Wir haben auch eine Reihe neuer Mitglieder gewinnen können. Ich bin aber auch froh darüber, dass wir noch viele ältere Kollegen im Verein haben, von deren Erfahrung wir ebenfalls viel profitieren können. Welche waren die herausragenden Ereignisse der vergangenen zwei Jahre? Pannagl: Das ist jetzt schwierig, es gab ja viele spannende Momente. Besonders hervorheben möchte ich vielleicht die schon angesprochenen Studienreisen, vor allem die, die uns auch nach Erfurt zur Kocholympiade führte und wo wir den Erfolg des AGÖ- Teams, das dort Silber errang, miterleben konnten. Wirklich schön war die Küchenleitertagung im heurigen Februar bei C+C Pfeiffer mit einer Rekordzahl an Teilnehmern. Trotz der unguten Witterungsbedingungen, die an diesem Tag herrschten. Und als ganz besonders spannend und anrührend habe ich die Küchenleitertagung im Pflegeheim Atzgersdorf in Erinnerung, wo es um das Thema Burnout ging. Und als besonders gelungen finde ich die Tatsache, dass sich nun bei den Tagungen jeweils ein Sponsor vorstellen kann. Uns fällt auf, dass das Thema Seminare und Studienreisen jetzt besonders forciert wird. Eine Studienreise in den deutschen Osten und nach Erfurt zur Kocholympiade, im vergangenen Jahr eine Studienreise in die Steiermark. Dazu mindestens zwei Exkursionen pro Jahr im Rahmen der Küchenleitertagungen. Wird das so weitergehen? Pannagl: Aber ja. Noch heuer geht es im Herbst über Kärnten, wo wir das LKH Klagenfurt und einige Betriebe besichtigen wer-

41 41 den, nach Norditalien zu einem Werk von Electrolux und weiter nach St. Daniele, wo wir einen der berühmten Prosciutto-Hersteller besuchen werden. Dann haben wir aktuell noch vier weitere Einladungen von Unternehmen, zu denen wir Exkursionen unternehmen wollen, in der Pipeline. Und natürlich werden wir auch weiterhin darauf schauen, bei den Küchenleitertagungen fachlich interessante Referenten zu bringen. Besonders pflegen wollen wir auch die Zusammenarbeit mit dem Internationalen Management Forum in Lindau, das heuer am 8. und 9. Juni stattfindet. Da hat Artur Jedlicka federführend daran gearbeitet, und es gibt attraktive Konditionen für die Mitglieder. Wir sollten die Möglichkeit massiv wahrnehmen. In den vergangenen Jahren sind auch etliche junge Küchenleiterinnen und Küchenleiter der AGÖ beigetreten. Was macht den Verein so attraktiv? Pannagl: Viele Mitglieder sagen, bei der AGÖ gibt es jeden Monat spannende Themen und bei den Tagungen erfährt man auch im Kontakt mit den Kollegen viel Neues. Wie groß die Anziehungskraft der AGÖ ist, zeigt nicht nur der Zustrom an Neumitgliedern, sondern auch eine Anfrage einer Wiener Institution, die gerne 30 Lehrlinge als Mitglieder bei der AGÖ anmelden möchte. Das sagt schon einiges aus. Wie viele Mitglieder hat die AGÖ derzeit und sollen es in den nächsten Jahren gravierend mehr werden? Pannagl: Es sind, bedingt durch eine natürliche Fluktuation aus Altersgründen etwa oder wegen beruflicher Veränderungen, seit längerem immer gut 200 Mitglieder. Wir haben unter Sektions-Obmann Artur Jedlicka auch eine hoch aktive Sektion Mitte, die auch neue Mitglieder anzieht. Und wir haben inzwischen Mitglieder in fast allen Bundesländern, in der Steiermark etwa, oder in Kärnten und Salzburg. Die AGÖ erweist sich inzwischen sogar als wettkampftauglich. Nach einer goldenen und einer silbernen Medaille bei der Kocholympiade in Erfurt hat man Blut geleckt. Heuer soll ein GV-Team an der Weltmeisterschaft in Luxemburg teilnehmen. Was beweisen die Erfolge für die Gemeinschaftsverpflegung? Pannagl: Das ist auch der Beweis dafür, Internationales Managementforum IMF in Lindau Bereits zum 20. Mal findet dieses Jahr das Internationale Managementforum für Gemeinschaftsgastronomie und Catering in Lindau statt. Am 8. und 9. Juni geht es an einem der schönsten Tagungsorte rund um den Bodensee wieder um Zukunftsperspektiven für die Gemeinschaftsverpflegung, um erfolgreiche Fallbeispiele und aktuelle Branchenstudien. Die AGÖ fungiert um Jubiläum als Partner des IMF und ruft die Mitglieder zur zahlreichen Teilnahme auf (siehe auch die Seiten 33 und 42 in dieser Ausgabe). AGÖ-Mitglieder erhalten einen ermäßigten Tagungspreis. Anfragen und Anmeldungen über das AGÖ-Büro: Telefon-Nr (Mo. und Do bis Uhr) oder per Infos auch über Stets voran. Der AGÖ-Präsident marschiert auch bei der Studienreise in die Steiermark in der ersten Reihe. Ein Höhepunkt. Das GV-Team der AGÖ verteidigte 2008 die Medaille bei der Kocholympiade. dass die moderne Gemeinschaftsgastronomie nicht der Hort der Massenausspeisung und -produktion ist, sondern dass heute Frische, Nachhaltigkeit und das Eingehen auf die individuellen Wünsche der Gäste der Maßstab ist. Und dieses Können der Manager und Mitarbeiter in der GV lässt sich neben dem täglichen Geschäft vielleicht am besten durch die Teilnahme an so hochkarätigen Bewerben wie eine Olympiade oder Weltmeisterschaft demonstrieren. Noch ein kleiner Ausblick auf die Zukunft. Was plant der Vorstand der AGÖ für die nächsten zwei Jahre? Wie soll die AGÖ im Jahr 2012 dastehen, wenn wieder eine Vorstandswahl ansteht? Pannagl: Im Vordergrund steht das Vorhaben, die Interessen der Mitglieder noch mehr wahrzunehmen. Und natürlich auch intensive Kontakte zu den Sponsoren zu pflegen, die uns zum Teil über viele Jahre, wenn nicht gar von Anfang an, die Treue halten. Auch wollen wir die Kolleginnen und Kollegen intensiv im Berufsleben unterstützen. Das ist ja eines der Hauptziele der AGÖ. Und bei der nächsten Vorstandswahl im Jahr 2012 soll der Verein, wie in allen Jahren zuvor, finanziell ausgeglichen dastehen, und Vorstandsmitglieder und die Vereinsmitglieder sowie auch die Sponsoren sollen das Gefühl haben, es hat sich etwas getan in den letzten Jahren. Aber unsere Arbeit im Vorstand zielt ja nicht nur auf die nächsten zwei Jahre, sondern wir denken schon über 2012 hinaus. -hal-

42 42 GV-News HandOver Wirtschaftlich denken, sozial handeln Öffentliche sowie private Träger von sozialen Einrichtungen wie etwa Seniorenwohnhäusern oder Pflegeeinrichtungen stehen unter großem Kostendruck. Die Budgets sind in vielen Fällen strapaziert, eine Verringerung der Qualität oder des Angebots kommt aber nicht in Frage und der gesamte Beschaffungsprozess wird komplexer. HandOver, ein gemeinsames Unternehmen der Bischöflichen Stiftung St. Severin und der hogast Einkaufsgenossenschaft, verschafft eine wesentliche Erleichterung durch Professionalisierung des Beschaffungsvorgangs. Geschäftsführer Richard Wisdom erläutert den wichtigsten Vorteil für Mitgliedsbetriebe: Durch unseren Service realisieren wir für die Institutionen einen Kosten-, Zeit- und Informationsvorsprung und ermöglichen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Einrichtungen, sich auf ihre Kernaufgabe zu konzentrieren. HandOver nützt dafür Richard Wisdom, Geschäftsführer HandOver: Auch soziale Einrichtungen müssen heutzutage betriebswirtschaftlich kalkulieren. das Know-how und die technischen Lösungen von hogast, das eigene Team bringt die notwendigen Erfahrungen im Hinblick auf die Erfordernisse im sozialen Bereich ein. Unsere Mitglieder bewegen sich in einem anderen Umfeld als etwa Hotels, daher haben wir das Erfolgskonzept der hogast nicht kopiert, sondern auf die spezifischen Bedürfnisse unserer Zielgruppe angepasst, erläutert Wisdom. HandOver bietet drei Erfolgsachsen. Die erste umfasst den Bereich Sortiment und Konditionen, hier entstehen durch Mengenbündelung auf nationaler oder regionaler Ebene Sonderkonditionen für Lebensmittel, Verbrauchs- und Investitionsgüter sowie Energie. Service ist die zweite Erfolgsachse. Einkaufsberater unterstützen die Einrichtungen bei Preisvergleichen, holen Angebote ein, beobachten den Markt, führen Ausschreibungen durch, kümmern sich um Nachverhandlungen und erledigen die zentrale Abrechnung. Das Onlinesystem bildet die dritte Erfolgsachse, es ermöglicht einfache Bestellungen, einen kompletten und aktuellen Marktüberblick sowie umfassende Auswertungen. Wisdom betont, dass die Einrichtungen nicht auf Kosten allein achten, vielmehr sei Qualität eine wesentliche Anforderung an die Lieferanten. Nur eine hoch spezialisierte Organisation wie HandOver könne heutzutage den Markt noch überblicken, um eben diese Qualität zu einem angemessenen Preis zu sichern. Die Werkzeuge und Serviceleistungen von HandOver nutzen bereits mehr als 150 Mitgliedsbetriebe. IMF Lindau 20. GV-Forum am Bodensee Am 8. und 9. Juni 2010 findet in der Inselhalle Lindau/Bodensee die 20. Veranstaltung des Internationalen Managementforums für Gemeinschaftsgastronomie Bild: HGV PRAXIS Heiße Diskussionen prägen das IMF seit 20 Jahren. So auch im Vorjahr, in dem unter anderem AGÖ-Sektionsobmann Artur Jedlicka an einer Podiumsrunde teilnahm. und Catering statt. Das Motto lautet dieses Jahr: Perspektiven 2010 plus. Die exklusive Veranstaltung bietet Information und Inspiration zugleich und Networking der besonderen Art an einem der schönsten Tagungsorte rund um den Bodensee. Das Internationale Managementforum für Gemeinschaftsgastronomie/Catering IMF hat sich zu einem anerkannten internationalen Branchen-Treffen für die Top- Entscheider entwickelt. In zwei Jahrzehnten gelang es, eine hochkarätige Plattform zu schaffen, um die Entwicklungen des Marktes in einem jährlichen Forum zu analysieren. Alle Themen sind zukunftsgerichtet und immer hochaktuell. Die internationale Plattform glänzt auch in diesem Jahr wieder mit einem Top-Programm. Konsumtrends, Marktpotenziale und Zukunftsstrategien lauten die Themenkreise, um die sich dieses Jahr alles dreht. Präsentiert werden Tipps, Thesen und Trends, um den Teilnehmern das Durchstarten noch in diesem Jahr zu ermöglichen. Mit dem IMF kann jedes Mitglied der GV- Gemeinde besser in die Zukunft durchstarten. Ein besonderes Highlight ist das Abendprogramm die Bootsfahrt auf dem Bodensee (powered by Nestlé Professional) ist mittlerweile legendär. Info:

43 GV-News 43 Präsentierten das neue Cafeteria-Konzept: v. l. n. r. Alexandra Matousek (Tchibo Coffee Service), Stefan Zanini (Geschäftsführer SV Österreich), Anita Preiner (Marketing-Manager SV Österreich) und Wolfgang Diewok (Tchibo Coffee Services). SV Cafeterias Kaffeekultur mit italienischem Flair Bild: SV Österreich Die Cafeteria ist in vielen Unternehmen das eigentliche Kommunikationszentrum. Daher hat sich Catering-Spezialist SV Österreich zu einem Frischekick für sein Cafeteria-Konzept entschlossen. Dabei stehen authentische Kaffeekultur und italienischer Genuss in Verbindung mit moderner Wohlfühl-Architektur im Mittelpunkt. Der Erfolg der ersten neuen Cafeterias bestätigt den eingeschlagenen Weg: Umsatzzuwächse von bis zu 40 Prozent zeigen, dass die Gäste das neue Konzept begeistert annehmen. Als Partner für die Umsetzung dieses Konzepts hat sich SV Österreich für Piacetto Espresso, die Gastronomie-Linie aus dem Hause Tchibo Coffee Service, entschieden. Dabei war nicht nur die Qualität des von Barista- Champion Graziano Chessa kreierten Espressos ausschlaggebend. Entscheidend war, dass Tchibo Coffee Service mit Piacetto Espresso am besten unser Gesamtkonzept interpretiert und umgesetzt hat, begründet SV Österreich-Geschäftsführer Stefan Zanini diese Entscheidung. Neben dem hochwertigen Kaffee- und Getränkeangebot setzt SV bei den Snacks und Speisen auf Produkte aus der heimischen Landwirtschaft und traditionelle österreichische Mehlspeisen. Ebenso werden der Jahreszeit entsprechende Lebensmittel aus der Region bevorzugt. Unsere Philosophie ist es, so viele Produkte wie möglich aus Österreich zu beziehen. Gepaart mit einem hohen Qualitätsanspruch sehen wir für uns einen klaren Wettbewerbsvorteil. Unsere Kunden erwarten und vertrauen darauf, dass wir zukunftsorientiert und nachhaltig wirtschaften. Dies ist ein Beweis dafür, dass wir mit unserem Angebot auf dem richtigen Weg sind, erklärt Stefan Zanini. Insgesamt präsentieren sich die neuen SV Cafeterias sowohl im Angebot als auch in der Gestaltung als sehr edel. Das Gestaltungskonzept zeichnet sich durch modernes Design aus, in dem sich viele Elemente rund um den Kaffee wiederfinden. Neu ist auch das digitale Informationssystem für die Gäste. Eloma Einbau-Joker Kochen wie in der eigenen Küche Mit ausgereiften Speziallösungen sorgt Kombidämpfer-Hersteller Eloma für häusliche Atmosphäre in der Seniorenverpflegung, in Kindergärten und Schulen. Das Gerät erweist sich als echter Joker. Auf der diesjährigen Hamburger Gastronomie- Fachmesse Internorga waren die Einbau-Lösungen am Stand des deutschen Kombidämpfer-Produzenten Eloma GmbH der absolute Blickfang. Kein Wunder, kommen die deutschen Spezialisten für moderne Küchentechnik mit ihren kompakten und effektiven Lösungen für Kombidämpfer dem Trend zur Integration der Technik ins tägliche Leben entgegen. Mit dem neuen Einbau-Joker präsentiert Kombidämpfer-Produzent Eloma eine effektive Lösung für Kombidämpfer-Einbauten in Küchenlandschaften. Dabei wurden die modernen technischen Eigenschaften des kompakten Kombidämpfers Joker noch um wichtige Features erweitert. So sorgt die von Eloma entwickelte Multi- Öko-Kondensationshaube dafür, dass auch im eingebauten Zustand Dampf bzw. Wrasen zuverlässig abgesaugt und kondensiert werden und nicht in die Umgebung austreten. Zusätzlich wird der Einbau-Joker auf einem ausziehbaren System montiert. So muss das Gerät für Service-Arbeiten nicht erst mühsam ausgebaut werden. Mit dem formschönen Design, das sich jeder Gestaltungslösung perfekt anpasst, sowie mit dem einfach zu verstehenden Bediensystem ist der Einbau-Joker das ideale Gerät für Gemeinschaftsküchen in Seniorenwohnheimen, in Kindertagesstätten oder in Schulen. Trotz seiner kompakten Abmessungen erfüllt der Einbau-Joker wie auch der Original-Joker alle Anforderungen, die auch an seine viel größeren Kollegen gestellt werden. In den Disziplinen Garen, Dämpfen, Regenerieren oder Warmhalten ist der Kleine ganz groß. Mit dieser weltweit konkurrenzlosen Speziallösung unterstützt Eloma den Trend zur effektiven Integration von moderner Technik in häuslich anmutende Küchenlandschaften, in denen professionell gekocht wird. Der Joker von Eloma lässt sich perfekt in ein häuslich anmutendes Ambiente einbinden.

44 44 Betriebsgastronomie Küchenteam im Betriebsrestaurant der oberösterreichischen Energie AG in Gmunden. Links Küchenleiterin Gertrude Grabner. Bilder: HGV PRAXIS Täglich frische Energie Auch Stromarbeiter sollen genießen Die 350 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Gmundner Verwaltungsturm der Energie AG freuen sich über eine ausgezeichnete Verpflegung. High Noon herrscht ab halb zwölf. Zu dieser Zeit füllen sich die 105 Plätze im hell-freundlichen Betriebsrestaurant rasch. Wie viel dem Vorstand des oberösterreichischen Energie-Versorgers die Verpflegung seiner Mitarbeiter wert ist, lässt sich schon am Standort des Restaurants erkennen. Es befindet sich an der schönsten Ecke des Verwaltungsgebäudes in Gmunden. Eine durchgehende Glasfront nimmt in einem kühnen Bogen etwa die Hälfte des Restaurants ein, Tageslicht flutet so ungehindert den Raum. Das erhöht noch einmal den Wert der mittäglichen Erholung, auch wenn die Verweildauer knapp bemessen ist. Die Mitarbeiter kommen in drei Turnussen zum Essen, im Halbstundentakt wechseln sich die einzelnen Abteilungen ab. Nötig ist diese Teilung auch deswegen, weil 90 Prozent der Mitarbeiter im Betrieb ihre Mahlzeit einnehmen. Das lässt Rückschlüsse auf die hohe Qualität des Gebotenen zu. Küchenleiterin Gertrude Grabner und ihr Team erhalten bei den regelmäßigen Gästebefragungen stets höchste Zustimmung. Tatsächlich wird hier in Gmunden auf hohem Niveau gekocht. Drei Hauptspeisen stehen täglich zur Auswahl, dazu ein üppiges Salatbuffet und ein Dessertbuffet, an dem sich die Gäste ausgiebig bedienen können. Das Küchenkonzept ist unkompliziert und folgte dem Gebot des Regionalen und Saisonalen lange, bevor diese Schlagworte zum Trend gerieten. Frische ist oberstes Gebot bei den Zutaten, Fertigprodukte und exotische Schmucke Betriebsgastronomie. 90 Prozent der Belegschaft gehen hier essen. Rohprodukte setzt die Küchenleiterin äußerst sparsam ein. 450 Mahlzeiten produziert die Küche täglich, schließlich erhalten auch die Mitarbeiter von weiteren Gmundner Unternehmen ihr Mittagessen aus der Küche der Energie AG. Darunter auch die Öspag oder Babynahrungsspezialist Hipp, bei dem man traditionell hohen Wert auf natürliche, frische Gerichte legt. Auch müssen die zwischen 20 und 30 Lehrlinge der Energie AG versorgt werden, die im angrenzenden Lehrlingsheim wohnen und in den Lehrwerkstätten ihre Ausbildung absolvieren. Für die jungen Menschen bereitet das Küchenteam jeden Morgen das Frühstück zu. Tischservice ist hier obligat Suppe und Hauptspeise werden traditionell an den Tisch serviert. Die Bestellung funktioniert dabei recht einfach. Die Gäste wählen an einem Bonierautomaten beim Restauranteingang das gewünschte Gericht, bezahlen mit Chipkarte und erhalten den entsprechenden Bon ausgedruckt. Die Bons werden von den Serviererinnen eingesammelt und dienen der Kontrolle und Abrechnung. Ein einfaches System ohne Vorbestellung und ohne mühsames Handling mit Bargeld. Ermöglicht wird das durch die Verwendung des Abrechnungssystems SYMBIO von Hoteldata.

45 Betriebsgastronomie 45 SYMBIO-Kiosk von Hoteldata. Einfaches Bestellen und Bonieren. Als Basis dient die Firmenkarte der Mitarbeiter der Energie AG. Sie ist als Hybridkarte gestaltet und dient nicht nur als Firmenausweis, sondern erfüllt auch Aufgaben wie Zutrittskontrolle, Zeiterfassung, Garagenzugang oder den Zugriff zum Computer des jeweiligen Mitarbeiters. Über SYMBIO wird die Chipkarte auch als Abrechnungssystem für die Betriebsverpflegung genutzt. Dabei erfolgt die Abrechnung nicht über die Personalkonten der Benutzer. Die Gäste der Betriebsgastronomie dotieren die Karten einfach an einem Automaten im Foyer. Bei der Essensauswahl zu Mittag legen die Gäste die Karte einfach auf einen Datenerfasser beim sogenannten SYMBIO-Kiosk, wählen über den Touchscreen des Automaten ihre Mahlzeit aus und erhalten den entsprechenden Bon. Für Jauseneinkäufe, den kleinen Kaffee zwischendurch oder ein Zusatzgetränk nach dem Mittagessen steht im Betriebsrestaurant eine Touchscreen-Kasse bereit. Auch hier wird bargeldlos mit der Karte bezahlt. Sämtliche von SYMBIO erfassten Daten fließen in das Warenwirtschaftssystem der Betriebsgastronomie ein. Somit hat Küchenleiterin Gertrude Grabner jederzeit den optimalen Überblick über die Anzahl der verkauften Gerichte, darüber, welche Speisen gut und welche weniger gut gehen, und natürlich auch über den aktuellen Lagerbestand. Statistik und Kostenrechnung sind so einfach zu bewerkstelligen. Und natürlich verfolgt das zehnköpfige Küchenteam aufmerksam, welche Gerichte besonders gut ankommen. Aber vermutlich spricht der zuständige Prokurist Mag. Hans Burgholzer, Leiter Allgemeine Services der Energie AG im Sinne aller Gäste, wenn er meint: Was da aus der Küche kommt, ist so gut, dass die Auswahl zwischen den Gerichten immer wieder schwer fällt. -hal- Touchscreen-Kasse für Zwischendurch-Verkäufe. Problemloses Aufwerten der Chipkarten im Foyer. Getestet und für sehr gut befunden: 95 % weniger Geruch, 99 % weniger Fett in der Luft.* Frontcooking mit der Lizenz zum Durchatmen: Bühne frei! für das mobile und flexible Kochsystem BLANCO COOK. Das leistungsstarke Absaugmodul entfernt wirkungsvoll Fett, Feuchtigkeit und störende Gerüche aus den Kochdämpfen. Die leichten, kompakten Auftisch-Kochgeräte bieten Ihnen große Möglichkeiten auf kleinem Raum. Mit BLANCO COOK können Sie braten und kochen, grillen und frittieren, warmhalten, präsentieren Energie sparend, effizient und verführerisch. Weitere Informationen erhalten Sie unter Tel , Fax oder an * Gemessen und bescheinigt vom Institut für Arbeits- und Sozialhygiene Stiftung (IAS), Karlsruhe: Wirkungsgrad der Geruchsminderung zwischen 95 % und 96 %. Fett- Aerosol-Abscheidegrad im Koch- und im Gästebereich 99 %. Gesamtbeurteilung sehr gut.

46 46 GV-Branchentagung Neue Wege ohne Kompromisse Begeisterte Teilnehmer an der GV-Branchentagung Die von HGV PRAXIS und Ronge & Partner organsierte Branchentagung für die Gemeinschaftsverpflegung in Baden brachte allen Beteiligten nicht nur neue Erkenntnisse, sondern auch gute Gespräche und viele Kontakte zu den Kollegen. Nein, einfach war es bestimmt nicht, aber er hat es durchgestanden. In der Nachbetrachtung war es dann doch ein starkes Stück Arbeit sowohl für den Küchenleiter als auch für das gesamte Team. Walter Mayer ist Küchenleiter in der Landesnervenklinik Sigmund Freud, Graz. In dieser Eigenschaft hatte der gebürtige Salzburger und Koch der Köche 2003 das Krankenhaus vom klassischen Schöpfauf ein Cook & Chill-System umzustellen. Heute läuft das System klaglos, 2004, als Mayer seinen Dienst in Graz antrat, war davon noch keine Rede. Neben der Einführung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in das neue System waren auch noch zum Teil die übergeordneten Stellen von der Richtigkeit der verschiedenen Maßnahmen zu überzeugen. Großküchenmanager kämpfen in dieser Situation in der Regel nicht nur an einer Front, große Fortschritte und immer wieder auch Rückschläge prägen solche Zeiten. Die Eckdaten sprechen für die Leistung: 2200 Menüs produziert die Küche täglich. Nicht nur für die Patienten in den rund 800 Betten, es gesellen sich noch 300 Menüs für die Mitarbeiter, 200 für den Seminarbereich und Auslieferungen für 36 Outlets wie Kindergärten, Schulen und ein kleines Grazer Spital dazu. Da nickte auch der eine oder andere Teilnehmer im hübschen Seminarraum der Villa Gutenbrunn in Baden bei Wien. Denn jedes Haus ist anders, und Herausforderungen, die in dem einen Betrieb gar keine sind, erscheinen im nächsten wieder schier unüberwindbar. In diesem Sinne fesselte Walter Mayer das Auditorium eine spannende Stunde mit seinem Erfahrungsbericht. Dabei vergaß er auch nicht zu erwähnen, dass ihm die Küchenleiterkollegen innerhalb der Kages (auch die Sigmund-Freud-Klinik befindet sich im steirischen Krankenanstaltenverbund) mit viel Rat und Tat zur Seite standen. Damit wird auch schon klar, dass das Motto Die etwas andere Branchentagung für die Gemeinschaftsverpflegung auch bei der zweiten Veranstaltung wieder eingehalten wurde. 25 Teilnehmer waren am 14. und 15. April zusammengekommen, um ihr Wissen zu erweitern, Beziehungen und Netzwerke auszubauen und die neuesten Trends zu erfahren. Küchenleiter aus Wien, Niederösterreich, der Steiermark und Vorarlberg sowie Chefs und Manager der größten Caterer des Landes hatten sich rechtzeitig angemeldet, um einen der raren Plätze zu ergattern. Den Anfang machte Manfred Ronge mit dem Thema Benchmarks und Wegweiser in der Gemeinschaftsverpflegung. Basierend auf einer eigenen Studie im Auftrag der FH Wien erläuterte Ronge auch das Thema Wie gut und teuer essen die Mitarbeiter in Wiens Betriebsrestaurants. Nicht schlecht, mit viel Auswahl und gar nicht teuer so lässt sich ein Ergebnis der Studie interpretieren. In immerhin 70 Prozent der Betriebe stehen drei Wahlmenüs zur Verfügung, 16 Prozent bieten der Belegschaft vier Menüs und immer noch acht Prozent stellen fünf Gerichte zur Wahl. Dafür zahlen die Werktätigen im Durchschnitt 3,31, der Betrieb schießt durchschnittlich etwas mehr als vier Euro zu, was Menükosten von 7,33 Euro ausmacht. Dafür bieten hundert Prozent der Betriebsrestaurants auf jeden Fall ein klassisches Menü auf Basis Hausmannkost an und ebenso ein fleischloses Gericht. Also nicht nur gut und günstig, sondern mitunter auch gesund. Aufschlussreich auch der Arbeitszeitvergleich zwischen öffentlichen und privaten Küchen. Im privaten Bereich arbeiten die Mitarbeiter elf Tage pro Jahr mehr als ihre Kollegen, die von der öffentlichen Hand bezahlt werden. Die größten Posten, die diese Diskrepanz verursachen, liegen in den Krankenständen und im Bereich Pflegeurlaub, der im privaten Bereich kaum einmal genommen wird. Dafür sind die öffentlichen Mitarbeiter auch eindeutig besser geschult, dafür wendet man sonst eher weniger Zeit auf. Aber auch in die Zukunft blickte Ronge & Partner. So werden die Gäste künftig noch mehr fordern, und das bei möglichst gleichbleibenden Preisen. Dafür dreht sich in der Betriebsgastronomie die Kostenschraube. Die Stützungen sinken, dafür steigen Mitveranstalter und dynamischer Motor der Branchentagung Manfred Ronge mit Unternehmensberaterin Doris Preyer. Lebensmitteltechnologe Andreas Schmölzer nimmt die Angst vor Zusatzstoffen. Küchenleiter Walter Mayer, Graz, bringt den Teilnehmern seine Erfahrungen bei der Umstellung auf ein Cook & Chill-System nahe.

47 GV-Branchentagung 47 zum Beispiel die Betriebskosten, wenn die Küche in ein neues Gebäude übersiedelt. Konkurrenz erwächst den Verpflegern nicht nur aus dem Lebensmittelgeschäft oder dem Metzger ums Eck, sondern auch aus einer uralten und jetzt anscheinend massiv wiederbelebten Gewohnheit: der Mitnahme des Essens von zu Hause. Für innovative Betriebsverpfleger und Caterer warten dafür auch einige Chancen. So nimmt die Anzahl der Kinderbetreuungsplätze und Ganztagesschulen stark zu, auch die Seniorenverpflegung ist ein wachsender Markt. Es geht auch anders Otto Bayer ist Zwei-Hauben- Koch, eine Art Ernährungsphilosoph und steht doch mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Der 25 Teilnehmer füllten den Seminarraum des Hotels Villa Gutenbrunn in Baden bei Wien bis zum letzten Platz. Stimmtrainerin Sanne Stria bei einer Individualübung. Gastronomie- Experte Otto Bayer berichtet von der Umsetzung einer natürlichen, gesunden und nachhaltigen Küche im Kurbereich. Bilder: HGV PRAXIS Tiroler schilderte, wie er vor zwei Jahren gemeinsam mit einem Partner das Gastronomiekonzept des Kurhotels Bad Gleichberg entwarf und umsetzte. Das Hotel, das auch durch seine moderne Architektur und sein Design besticht, verstand sich bis vor kurzem als privater Anbieter von Medical Wellness. Moderne Medizin inklusive der entsprechenden Anwendungen wurde hier mit einem qualitativ hochstehenden Hotelbetrieb kombiniert. Grundsätzlich ein großer Trend im modernen Tourismus. Unter dem Aspekt medizinischer Wellness, Gesundheit und Genuss wurde die Küchenlinie geschaffen. Eine der Voraussetzungen: natürliche Rohwaren aus der Umgebung, hauptsächlich von den Bauern der Südoststeiermark produziert. Ein reiches Land mit tollen Möglichkeiten in der Landwirtschaft, gerät Bayer ins Schwärmen. Punkt zwei betrifft selbstverständlich die schonende Garung. Da gehört alles zusammen, so Bayer. Der sorgsame Umgang mit der Rohware, das Verständnis für die Produkte, und wenn die Köchinnen und Köche diätetisch gut geschult sind, ist es auch kein Fehler. Eine Säule des Konzepts ist auch die Vermeidung von Kohlenhydraten und rohem Obst und Gemüse am Abend. Dazu kommt die Verwendung nur hochwertiger Fette und Öle, denn Fett darf schon sein. Wir haben mit dieser Küche in Bad Gleichberg eine Haube erhalten, resümiert Bayer, und trotzdem waren die Gäste, die es nötig hatten, nach ihrem Aufenthalt ein paar Kilos leichter. Dabei kamen Genuss und Optik nie zu kurz und kein Gast hat sich jemals darüber beschwert, dass er vielleicht hungrig wäre. Zwar wurde das Kurhotel Bad Gleichenberg inzwischen in eine Kuranstalt der Sozialversicherungen umgemodelt, das Gastronomie- bzw. Küchenmodell soll aber trotzdem in der ursprünglichen Form weitergeführt werden. Nicht alle Zusatzstoffe sind böse Dem diplomierten Lebensmitteltechnologen Andreas Schmölzer oblag es, die Teilnehmer in die Welt der Zusatzstoffe einzuführen. Herrscht doch auf keinem anderen Gebiet der Lebensmittel größere Verwirrung als um die Bedeutung und Funktion von Zusatzstoffen, Konservierungsmitteln, Aromen und Geschmacksverstärker. Daher gleich einmal die Definition von Zusatzstoffen laut Lebensmittelgesetz LMSVG: Es sind Stoffe mit oder ohne Nährwert, die in der Regel weder selbst zu Ernährungs- oder Genusszwecken verzehrt noch als charakteristische Zutat eines Lebensmittels verwendet werden und die einem Lebensmittel aus technologischen Gründen beim Herstellen zugesetzt werden. Zusatzstoffe müssen im Rahmen der EU zugelassen werden, sind sie nicht zugelassen, dürfen sie nicht verwendet werden. Im Rahmen des Zulassungsprozederes werden diese Stoffe auch auf ihre Unbedenklichkeit geprüft und auch festgelegt, für welche Waren sie in welcher Menge verwendet werden dürfen. So sind zum Beispiel die meisten Farbstoffe in Lebensmitteln natürlichen Ursprungs: Karottensaft, Holundersaft oder Rote Rüben werden hier mit Vorliebe verwendet. Tatsächlich sind Zusatzstoffe zum Großteil natürliche Substanzen, die einer Sicherheitsprüfung unterzogen wurden und die den natürlichen Zustand von Lebensmitteln wiederherstellen bzw. erhalten sollten. Die Frage, ob es zu einer Kennzeichnungspflicht von Zusatzstoffen in der Gastronomie kommt, wollte Schmölzer nicht endgültig bejahen. Was sicher in nächster Zeit kommt, so der Experte, ist die Pflicht zur Auszeichnung von Allergenen in den einzelnen Gerichten. Stimmtraining und Kommunikation Zu früh, die Aktion Tradition zu nennen, aber doch bereits fixer Bestandteil der Branchentagung ist die abendliche Weinverkostung bei einem Betrieb der Winzervereinigung Burgundermacher in Tattendorf und Umgebung. Diesmal lud das Weingut Landauer-Gisperg zur Präsentation. Franz und Johanna Landauer-Gisperg führen das knapp 17 ha große Weingut nach naturnahen Prinzipien, und Quereinsteiger Franz Landauer schaffte es seit den Anfängen vor zehn Jahren, mit Pino Noir und Zweigelt bereits eine Reihe von Auszeichnungen einzufahren bis zum Titel Weintalent des Jahres 2009/10 von Gault Millau. Am zweiten Tag stand Persönlichkeitsbildung auf dem Programm. Logopädin und Stimmtrainerin Sanne Stria brachte dem Auditorium die Grundzüge eines optimalen Gebrauchs des Stimmorgans nahe, und Unternehmensberaterin Doris Preyer von der Greimel Management Entwicklung GmbH vertiefte das Wissen um die perfekte Kommunikation im Team. -hal-

48 48 Gastronomie Philipp Keller, einer der drei Protagonisten, die dem Schutzhaus am Wiener Schafberg neue Dynamik verleihen. Bilder: O. Tanzer Reisfleisch statt Fingerfood Die Sehnsucht nach der gastronomischen Basis Drei junge Eventcaterer aus Wien übernahmen das alteingesessene Schutzhaus am Schafberg in Wien-Hernals. Mit einem ehrlichen Konzept auf Basis klassischer österreichischer Küche mit Pfiff gelang ihnen ein gastronomischer Volltreffer nebst eigener Selbstverwirklichung. Neu ist es nicht, das Schutzhaus am Schafberg im 17. Wiener Gemeindebezirk, im Gegenteil. Errichtet wurde das Holzhaus in den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts, als Schutzhaus bei Unwettern für die Betreiber der umliegenden Schrebergärten. In seiner 90-jährigen Geschichte gelangte das Wirtshaus am idyllischen Hernalser Schafberg durchaus zu lokaler Bekanntheit. In den 80er-Jahren wegen der deftigen Küche des Burgenländers Josef Tschida einerseits, als Veranstaltungsort für schräge Konzerte, vom Ostbahn-Kurti über die Neuwirth-Schrammeln bis zu Punk-Bands, andererseits. Nach über 30 Jahren ging Pächter Tschida in die wohlverdiente Pension und das Schutzhaus an neue Betreiber, die auf den ersten Blick so gar nicht ins verträumte Schrebergarten-Idyll passen: Philipp Keller, Gerhard Podbrany und Alexander Wiedermann, ihres Zeichens jung-dynamische Szene-Menschen und Event-Caterer von any.act. Keine Unbekannten in der Wiener Partycommunity, so betreuen sie etwa das Palais Eschenbach oder den heurigen Life Ball. Wirtshaus, in dem man wia z haus ist Selbst bei kritischer Distanz betrachtet, machen sie ihre neue Sache aber besser und engagierter, als man das wohl erwarten mochte. Was vermutlich am Wunsch der drei nach einem soliden Ankerpunkt gegenüber dem flüchtigen Szene- und Eventleben liegen mag. Ein Wirtshaus, in dem man wia z haus ist, wollten sie schaffen. Philipp Keller: Wir suchten etwas Fixes. Eine Zuflucht, in der wir uns für den Gast gastronomisch verwirklichen können. Klassische, bodenständige, saisonale österreichische Küche, aber mit Pfiff, an einem urgemütlichen Ort, wie Keller betont, so wie wir es selbst gern hätten. From fingerfood back to the roots, sozusagen. So gingen die Neo-Schutzhaus- Wirte im Spätsommer 2009 daran, ihre Ambitionen umzusetzen. Als Resultat präsentiert sich nun das Schafberg-Schutzhaus in frischem Glanz: Neuer Boden, frische Farbe und ein knisternder Ofen im Rosenzimmer schaffen eine heimelige Atmosphäre auch im Winter. Frisch und adrett, ohne dass dabei die eigentliche gemütliche Schutzhaus-Atmosphäre verloren ging. Die separierbaren Räume wie das Jägerstüberl, das Panoramazimmer, eine überdachte Veranda oder das Rosenzimmer als Nichtraucherbereich fassen über 60 Personen. Der Veranstaltungssaal nochmals 120 Personen. (An ein mögliches Konzertgeschehen will man vorerst nicht herangehen, die Anrainer sollen nicht gleich wieder vergrämt werden.) Nicht zu vergessen der Gastgarten, der weiteren 120 Besuchern Platz bietet. Logistische und finanzielle Herausforderung Was auf den ersten Bick nach bisserl frischem Lack aussieht, war finanziell und zeitlich eine echte Herausforderung. Die Sanierung der alten Böden, angegriffene Holzwände, uralte, desolate Leitungen, die noch aus Anfangszeiten gestammt haben dürften, von der Küche gar nicht zu sprechen, neue Adaptionen wie die Verglasung der Veranda verschlangen eine fünfstellige Eurosumme im oberen Bereich, wie Keller etwas zögernd zugibt. Auch logistisch gelang den dreien eine respektable Leistung. Nach einer Vorlaufzeit von dreieinhalb Wochen, ging s nach dem Umbau am an den Gast. Und die Neo-Wirte haben sich bei diesem binnen kürzester Zeit etabliert. Nicht nur die Stammgäste, sondern viele Neo-Gäste finden sich zum Mittagsmenü, Abendessen, zu privaten Festen und Firmenfeiern im Wirtshaus ohne Ruhetag laufend ein. Ohne dass es dem Team oder uns langweilig wird, wie der Endzwanziger Keller schmunzelnd bemerkt, der selbst im Service und in der Küche anpackt. Küche ohne Fertiggerichte Zu Recht, denn nicht nur das heimelige Ambiente, sondern auch die Küche kommt gut an: Wir wollten von Anfang an eine Küche ohne Convenience machen, sagt Keller stolz. Also wird von den Nockerln bis zur Suppe alles

49 Gastronomie 49 Stilgerecht röhrt der Hirsch im Jägerstüberl. selbst gemacht, heute sicher eine Seltenheit. Das Preis-/Leistungs-Verhältnis überzeugt, wie der Schnitzel-Index beweist: Ein Wiener vom Schwein mit Erdäpfel-Vogelsalat um 8,90 Euro ist ein Preis, den man in Wien schon suchen muss. Originelles wie die Erdäpfel-Präsentation oder ein Stanitzel im Ebenso Sabathi, Strauss, oder ein bei den Gästen sehr gut an. Blechküberl überzeugt ebenso Wellanschitz. wie Traditionelles. Also Reisfleisch, Schinkenfleckerln, kräf- die Biosäfte, direkt vom Erzeuger Stolz ist Philipp Keller auch auf tige Rindsuppe mit flaumigen Leberknödeln, Linsen und Wiener klassischen Limonade, Kräuter- aus dem Burgendland: von der Süßspeisen. Ebenso die Kleinigkeiten für zwischendurch, wie die nicht jeder im Programm hat. saft bis zum Holunderblütensaft, das kleine Gulasch mit Jour-Semmerln. Alles saisonal ange- Kiesgastgarten mit Fassbier freut Auf den Sommer im lauschigem passt, so Keller. sich nicht nur der Wirt. Der Brachialbiergarten ist aber nicht Gepflegte Schnaitl- und Murauer- Biere vom Fass und feine Weine angesagt. An lauen Sommerabenden wird es speziell für die weib- allesamt aus Österreich runden das Angebot ab. Gepflegte lichen Gäste auch Selbstangesetztes im Schaumwein geben, etwa Tröpferl wie vom Mayer am Pfarrplatz, der übrigens die gleich lockeren Salbei-, Minze- oder ums Eck gelegenen Dornbacher Feige-Rosinen-Prosecco. Alles in Weingärten des Salzburger Stifts allem: Schutzhaus, was willst du St. Inserat Peter bewirtschaftet, Hotel & GU-Praxis kommen 05:Inserat mehr. Hotel & GU-Praxis -hai mit Tomaten & Mozzarella Beim Fototermin lag noch Schnee, doch ab Mai ist der Gastgarten bevölkert. Die behutsame Renovierung stellte sich als logistische und finanzielle Herausforderung dar. Die Sehnsucht nach den alten Zeiten wird in der guten Stube bei bestem Essen gestillt. Nach bewährter Tradition und mit all unserer Liebe produzieren wir im naturbelassenen Hochplateau des Wald viertels unsere vielfältigen Frisch käse-, Käsegemüse-, Schnitt käse- und Anti pasti spezialitäten. Milch- und KäsevertriebsgmbH, Raiffeisenstraße 23, A-3830 Waidhofen/Thaya

50 50 Gastronomie Für die Zukunft gerüstet Stilvoller Umbau im Café Winter in Götzendorf Ein wesentlicher Grund für den Umbau, meint Andreas Winter im HGV PRAXIS-Gespräch, war sicher die Trennung von Raucher- und Nicht raucherbereichen. Das erfüllen wir nun im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen. Nicht nur das. Das Café Winter in Götzendorf (ca. 30 km südlich von Wien) ist der Inbegriff für eine florierende Café-Konditorei. Aber auch das greift zu kurz, wie Andreas Winter erklärt: Wir haben sieben Tage die Woche geöffnet, und das von acht Uhr morgens bis zwei Uhr früh. Wir sind genauso auch Restaurant, Erlebnislokal, Pizzeria, Eissalon und Cocktailbar. Die gastronomischen Multitasker haben in den vergangenen Wochen mit Lokaleinrichter Schwan einen gelungenen Umbau realisiert. Im Zentrum stand dabei die bereits erwähnte Trennung. Glaswände und eine Tür mit Aufschrift kündigen den Wechsel in die jeweils andere Zone an. Dadurch wurde eine neue zusätzliche Bar notwendig. Der Raum wirkt hell und ist in beigem Grundton gehalten, farbliche Aspekte werden mit der Theke, der Bareinrahmung, den Sitzmöbeln und den Podesten gesetzt. Schwan setzt die indirekte Lichtführung sehr geschickt ein. So werden die Fußstege an der Bar durch Licht, das auf der Unterseite des Tresens angebracht ist, beleuchtet. Die Atmosphäre strahlt Gediegenheit aus, ohne eine Spur überladen zu sein. Der Deckenluster über der Bar, die Lampenschirme im Lokal und das Muster der Vorhänge erinnern entfernt ein wenig an das Flair des Fin de Siècle. Das 1964 von Hermann und Elfriede Winter gegründete Unternehmen erlebte insgesamt den dritten Umbau. Es war bereits der zweite mit Einrichter Schwan, Bilder: Achatz/Schwan Attraktive Neugestaltung des Café Winter in Götzendorf. nach Den Erfolg des 40 Mitarbeiter zählenden Unternehmens wird das weiterhin beschleunigen. Kein Wunder, das Café Winter ist weit über Grenzen Götzendorfs hinaus bekannt und beliebt. Ob es nun ein Eis, eine köstliche Mehlspeise oder herrlicher Espresso von Illy ist. Oder kehrt man deshalb ein, weil das Essen so schmeckt und die Cocktails so fantasievoll zubereitet werden? Die Frage ist müßig, zumal neben den gastronomischen Leistungen auch das neue Ambiente restlos überzeugt. -sax-

51 Bild: Gasteiner Mehrfach preisgekrönt: der neue Auftritt von Gasteiner. MARKT-NEWS 51 Gasteiner if product Design Award erhalten Nach dem Staatspreis für Vorbildliche Verpackung und dem Salzburger Landespreis für Corporate Design wurde das neue Gasteiner Design auch mit dem renommierten deutschen if product Design Award ausgezeichnet. Die von der Kreativagentur Kiska entwickelte Flasche wurde Anfang März im Rahmen der Cebit in Hannover vom if Industrie Forum Design prämiert. Das neue Corporate Design, im Besonderen die neue Flasche wurde mit dem renommierten if product Design Award prämiert. Die Auszeichnung wird jährlich vom deutschen Verein if Industrie Forum Design verliehen, der Designwettbewerb gilt als einer der größten weltweit. In diesem Jahr wurden unter anderem auch elf Industrie-Designs aus Österreich aus dem Kreis der fast 2500 Einreicher gekürt. Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und die Anerkennung unserer kreativen Leistungen über die österreichischen Staatsgrenzen hinweg. Die Resonanz zeigt, dass wir auch international gut aufgestellt sind, erklärt Wolfgang Kubinger, Geschäftsführer von Gasteiner Mineralwasser. Die Neugestaltung des Unternehmensauftritts nahm bereits vor eineinhalb Jahren ihren Ursprung. Damals führte Gasteiner Mineralwasser gemeinsam mit dem Design-Unternehmen Kiska ein komplettes Rebranding durch von der Homepage über die Flaschen und Gläser bis hin zu Werbe- und Promotionmaterialien. Das Neudesign macht die Markenwerte von Gasteiner hautnah erlebbar. Unser Wasser kommt aus den Hohen Tauern. Genau das zeigen wir, betont Kubinger. Römerquelle Mit Flaschenpost gewinnen Bestärkt durch den großen Erfolg der vergangenen Jahre startet einer der größten heimischen Mineralwasser-Abfüller in der heimischen Gastronomie ab 17. Mai wieder die österreichweite Sommerpromotion Römerquelle-Flaschenpost. Exklusiv für seine Gastronomiepartner schickt Römerquelle dabei eine spezielle Flaschenpost auf die Reise: Jeder Römerquelle-Kiste liegt eine Teilnahmekarte bei, die der Gastronom sammelt und per Post einschickt. Je mehr Flaschenpost-Karten dabei eingeschickt werden, umso höher ist die Gewinnchance. Römerquelle möchte seinen Gastronomiepartnern damit zeigen, dass sich jede Flasche lohnt: geschmacklich, als hochwertiges Designobjekt und in diesem Fall sogar mit der Chance auf einen außergewöhnlichen Gewinn für den Gastronomen. Als Premiumpartner für die heimische Gastronomie haben wir uns für unsere Kunden einen exklusiven Hauptpreis ausgedacht, der den Gastronomen und seine wichtigsten Gäste gleichzeitig erfreut: Ein prickelndes Fest für alle Sinne, das in Abstimmung mit dem Gewinner individuell passend zu seinem Betrieb gestaltet wird, freut man sich bei Römerquelle. Römerquelle organisiert den Rundum-Genuss und sorgt für Kulinarik, Musik und die werbliche Unterstützung, damit das Fest für alle zu einem unvergesslichen Ereignis wird. Weitere Informationen zur Römerquelle Flaschenpost unter Flaschenpost für Gastronomen und Gäste. Auch die Mitarbeiter gewinnen. Edna s SandwichHeaven Himmlisch lecker und schnell Edna Backwaren GmbH reagiert auf den wachsenden Sandwichmarkt und schafft dafür die neue Produktlinie Edna s Sandwich- Impressum Manstein Zeitschriftenverlagsges.m.b.H. Brunner Feldstraße 45, 2380 Perchtoldsdorf Tel.: +43/1/ , Fax: DW-100 Gründer: Hans-Jörgen Manstein Geschäftsführerin: Mag. Dagmar Lang, MBA Aufsichtsrat: Hans-Jörgen Manstein (Vorsitz), Klaus Kottmeier, Peter Ruß und Peter Kley Herausgeberin: Mag. Dagmar Lang, MBA Chefredakteur: Harald Lanzerstorfer (hal) Redaktion: Mag. (FH) Axel Schimmel (sax) Mitarbeiter Redaktion: Dr. Doris Maier, Susanne Mitterbauer, Dr. Alexander Tempelmayr, Susanne Gutsche, Mag. Doris Mittner Anzeigenleitung: Elisabeth Zillner Anzeigenassistenz: Mag. Elisabeth Denner Grafisches Konzept: Manfred Fürst Druck: Bauer Druck, 1110 Wien Anschrift Redaktion und Anzeigen: HGV PRAXIS Schrannengasse, 2/3/2, 5027 Salzburg Tel.: 0662 / , Fax: 0662 / , Büro: offi Erscheinungsweise: monatlich Anzeigenpreisliste: Nr. 29 vom Jahresabo: 38 Euro exkl. MwSt. Verbreitete Auflage: (1. Halbjahr 2009): Heaven. Diese Produktlinie beinhaltet zwei einzigartige Konzepte. Zum einen bietet Edna s SandwichHeaven den Bereich XXL-Sand wich : Sandwich- Backwaren im Großformat für die individuelle Sandwichzubereitung mit zugehörigen Rezepten. Zum anderen bietet Edna s SandwichHeaven den Bereich Croust wich ein neues Konzept zur Sandwichzubereitung, mit dem Sandwiches qualitativ aufgewertet werden. Bei den Produkten von XXL- Sand wich handelt es sich um Brötchen im XXL-Format, die sowohl zwischendurch als Sandwich sowie als ganze Mahlzeit gereicht werden können. Die Sandwich-Produkte gibt es in unterschiedlichsten Variationen. Die Tiefkühlbackwaren im XXL-For- mat überzeugen durch Geschmack, Größe und eine hervor- ragende Schnittfähigkeit. Bei Croust wich handelt es sich um ein Zubereitungssystem, bei dem die Backwaren und der Be- Bild: Edna lag getrennt voneinander gelagert werden, bevor sie frisch vor dem Kunden zubereitet werden. Der Vorteil dieses Systems besteht darin, dass dem Kunden absolute Frische in der Zubereitung garantiert wird. Die Sandwichbrötchen werden unter einer Wärmelampe warm und kross gehalten. Der Belag wird auf Belegplatten vorbereitet, die in einer Kühlvitrine präsentiert werden, und bleibt knackig und frisch. Das Prinzip von Croust wich ist denkbar einfach: Auf Wunsch des Kunden wird nur noch der gewünschte Belag sowie das Brötchen mit Hilfe einer Sandwich- Schaukel zusammengeführt. Als Erstausstattung für dieses Zubereitungssystem bietet Edna in Zusammenarbeit mit der französischen Firma ORéquip in ihrer Servicewelt ein Starter-Paket an. Dieses beinhaltet Belegplatten in verschiedenen Größen inklusive der passenden Füllform, einen Brötchenwärmer mit Wärmelampe und natürlich die Sandwich-Schaukel. Weitere Informationen dazu erhält man unter

52 52 MARKT-NEWS eurogast Der neue beste Freund Als erster und einziger Großhandelszulieferer bietet eurogast seinen Kunden ein mobiles Internet-Bestellsystem. Bequem, einfach und serviceorientiert lassen sich mit dem neuen eurogast Best.Friend Bestellungen nun mit Hilfe eines Scanners erledigen. Jeder eurogast-kunde kann den neuen eurogast Best.Friend anfordern. Seit mehreren Monaten testen wir das neue mobile Internet-Bestellsystem bei einigen eurogast- Kunden. Alle sind von der bequemen, zeitsparenden und einfachen Handhabung begeistert, freut sich Mag. Thomas Walser, der Verantwortliche für das mobile Internet-Bestellsystem und Geschäftsführer von eurogast Grissemann. Das neue System hat selbst im Testbetrieb unsere Erwartungen übertroffen der eurogast Best.Friend erleichtert den gesamten Bestellvorgang, ist eine enorme Hilfe bei der Inventur und optimiert ganz nebenbei auch noch die Lagerlogistik. Das Handling mit dem Gerät ist einfach. Der neue beste Freund des Gastronomen ist ein Barcode-Leser, der wie an der Supermarktkassa einfach über einen Strichcode gezogen wird. Der Kunde muss lediglich den Barcode auf dem Etikett am Lagerregal, am Produkt, aus dem Sortimentskatalog, aus der Essenz- Liste oder in Zukunft vom Flugblatt mit dem mobilen Scanner Bild: eurogast Nicht nur Gastronominnen haben jetzt einen neuen besten Freund: Der eurogast Best.Friend macht die Bestellungen einfach und übersichtlich. einlesen und die gewünschte Menge eingeben. Mit einem einzigen Knopfdruck kann dann die gesamte Bestellung an eurogast weitergeleitet werden. Das System bietet der Gastronomie viele Vorteile: Das fehleranfällige manuelle Notieren der Bestellung im Lager entfällt, es verhilft automatisch zu einer Optimierung der Lagerbestände und spart damit Lagerkosten und Mitarbeiterstunden. Auf Knopfdruck liefern Auswertungsprogramme eine exakte Inventurliste mit Durchschnittspreisen und Kunden-Essenz-Listen, die jederzeit online abrufbar sind. eurogast Best.Friend verringert den Zeitaufwand für die Bestellbearbeitung, ist rund um die Uhr verfügbar und steigert damit, bei gleichbleibendem Einsatz der Ressourcen, die Produktivität des Betriebes. Lavazza Höchste Qualität bei wenig Umsatz Hoher Qualitätsanspruch, aber geringe Nachfrage nach Caffè? Das waren bisher widersprüchliche Anforderungen, die kaum bis gar nicht zu erfüllen waren. Ab sofort gilt: perfekter Caffè-Genuss überall dort, wo Caffè nur ein Nebengeschäft ist. Mit der neuen, flexiblen LB2300 bietet Lavazza die ideale Espresso-Maschine für den Seminarbereich, das Catering oder die Hotelbar. Das moderne Kapselsystem BLUE Best Lavazza Ultimate Espresso bietet höchsten Qualitätsstandard für einen perfekten Espresso und für die typisch italienischen Caffè-Spezialitäten wie Cappuccino und Latte macchiato überall dort, wo wenig Caffè in hoher Qualität gefragt ist. Die leichte Handhabung von Maschinen mit Kapselsystemen und die hohe Qualität der tassenweise zubereiteten Caffès sind vor allem für gastronomische Betriebe attraktiv, für die der Caffè- Umsatz ein interessantes Nebengeschäft darstellt. Für Gastronomiebetriebe, die den Fokus auf sehr hoher Qualität haben, aber bisher relativ geringe Mengen an Caffè verkauft haben, überzeugt das Kapselsystem BLUE durch eine stetig gleichbleibende Produktqualität. Die perfekte Mahlung, der Aromaschutz der Portionseinheiten und auch das vielfältige Kapselsortiment bieten Tasse für Tasse beste Qualität und Vielfalt vom original italienischen Espresso über Caffè Crema bis hin zu entkoffeiniertem Espresso. Die flexible LB2300 ist eine Kapselmaschine mit 4-Liter-Wassertank und Kapselauffangschale. Sie ist eine echte Bereicherung, wenn es darum geht, rasch und mit wenig Aufwand perfekten Caffè anbieten zu können. Dank Milchaufschäumer, doppeltem Auslauf und automatischem Kapselauswurf ist das köstliche Espressoerlebnis jederzeit nur wenige Handgriffe entfernt. Wer sich jetzt für eine LB2300 entscheidet, erhält zwölf Stück der begehrten Lavazza-Glas-Espresso-Tassen im Wert von 49,90 Euro dazu. Hübsch im Design, praktisch im Handling und effektiv in der Qualität: die neue Kapselmaschine LB2300 von Lavazza. Bild: Lavazza Servierwagen von Tendence: ein eleganter und effizienter Helfer im Service. Neu bei Rist Servierwagen wieder modern Eleganz ist wieder fragt. Nicht nur in geim mittleren Bereich legt der Gast Wert auf geräuschlose reibungslose Abläufe der ganz gehobenen Gastronomie, auch beim Servieren. Vor allem dann, wenn die Menüfolge eine Vielzahl von Tellern und Besteck erfordert, empfiehlt es sich, den Service mit einem Wagen auf leichtlaufenden Rädern zu erledigen. Das erspart auch den Mitarbeitern so manchen zusätzlichen Weg. Auch der Käsewagen ist nicht aus der Mode gekommen. Ebenso wenig das Fahrzeug mit den edlen Bränden zum Abschluss des gelungenen Menüs. Ausstattungsspezialist Rist hat nun trendige Servier- und Beistelltische im modernen Styling neu ins Programm aufgenommen. Die Produkte der Marke Tendence sind multifunktionell für Kuchen, Käse oder einfach zum Servieren. Die Ausführungen London, Paris oder Las Vegas bestehen aus Holz kombiniert mit Edelstahl. Diverse Aufsätze für gekühlte und ungekühlte Speisen stehen zur Verfügung. Sie sind in den Farben Weiß, Gold, Wenge oder Schwarz lieferbar. Bild: Rist

53 MARKT-NEWS 53 Anziehend: Eine möglichst große Eisvitrine mit vielen Sorten und Präsentation im italienischen Stil. Hügli Botschafter der italienischen Eiskultur Dass die Gäste auch nördlich des Alpenhauptkammes wunderbares Eis bekommen, dafür sorgt Hügli mit Valentino Premiumeis. Das handwerklich erzeugte Speiseeis in bester Qualität und das Erfolg bringende Eissalonkonzept konnten seit ihrer Einführung vor wenigen Jahren viele Kunden und Fans gewinnen. Um die italienische Eiskultur weiter zu verbreiten, startete Hügli heuer eine Informationsoffensive. Im März fanden erstmals Gratisworkshops für Kunden und alle interessierten Gastronomen statt. Wir möchten das Bewusstsein für die Qualitätsunterschiede bei Eis schärfen und den interessierten Kunden zeigen, wie einfach es ist, mit Valentino Premiumeis Erfolge zu haben, beschreibt Geschäftsbereichsleiter Wolfgang Halbauer von Hügli das Ziel dieser Aktion. Insgesamt 150 Gastronomen nahmen die Einladung an. Eispatissier Johann Srienz demonstrierte dabei wirkungsvoll, wie man mit einfachen Mitteln perfekte Eisbecherkreationen zaubert, und verriet hilfreiche Tipps und Tricks im Umgang mit der kalten Köstlichkeit. Beim Probieren kamen die Teilnehmer ins Schwärmen und auch ins Gespräch. Es wurden Erfahrungen ausgetauscht und die Erfolgsfaktoren diskutiert. Das Fazit: möglichst große Eisvitrine mit vielen Sorten und üppige Präsentation im italienischen Stil. Wer das beherzigt, wird auch in anderen Produktbereichen, vor allem bei Kaffee und Kuchen, starke Zuwächse erzielen. Nichts einfacher als das. Mit dem Eissalonkonzept bietet Hügli seinen Kunden alles, was diese für den erfolgreichen Eisverkauf brauchen, von der Tüte über die Eiskarte bis zur passenden Vitrine und natürlich die Hauptsache - das handwerklich erzeugte Eis. Hilcona Take-Away-Lösung für Zusatzverkäufe Bild: Hügli HS/3 Hotelsoftware Exklusiver Partner für 300 Hotels Bild: Hilcona Seit April ist die HS/3 Hotelsoftware exklusiver Softwarepartner einer der wichtigsten Hotelgruppen des deutschsprachigen Raums: der gut-hotels-gruppe. Mit mehr als 300 Betrieben ist die gut-hotels-gruppe flächendeckend in allen Regionen Deutschlands sowie in Österreich, Polen, Italien, der Slowakei und der Schweiz vertreten. Bei der gut-hotels-gruppe (Stadt-gut-Hotels, Land-gut- Hotels, Schloss-gut-Hotels, Wein-gut-Hotels) handelt es sich um familiengeführte Betriebe im Zwei bis Vier-Sterne-Bereich. Nachdem in der Vergangenheit mit verschiedenen Softwareprodukten kooperiert wurde, entwickelte sich seitens der gut-hotels-gruppe der Wunsch nach einem neuen festen, verlässlichen Softwarepartner. Nach gründlicher Sondierung des Marktes fiel die Wahl auf die HS/3 Hotelsoftware mit der Firma GastroVision GmbH als direkten Ansprechpartner für die gut- Hotels. Viele Argumente sprechen für diese Entscheidung: die gute vorhandene Position der HS/3 Hotelsoftware in der deutschsprachigen Hotellerie, die gut strukturierte und moderne Funktionsweise des Programms sowie nicht zuletzt das interessante Preis-/Leistungs-Verhältnis. Dem Hotelier stehen drei Softwareeditionen zur Verfügung, aus denen er je nach seiner eigener individuellen Ausrichtung und Hausgröße die für sich perfekt passende Lösung wählen kann. Die HS/3 Basic Edition richtet sich an kleine Hotels und Pension mit maximal 20 Zimmern, die vielfach erweiterbare und anpassbare HS/3 Professional Edition an größere Häuser. Und dann gibt es noch die HS/3 Premium Edition mit großem Servicepaket. Darüber hinaus zählte für Helmut Tranow, Gründer der gut- Hotels-gruppe, die Anbindung an das eigene Online-Reservierungssystem. So können Hotelgäste direkt über die Internetseite der gut-hotels, Zimmer in einem beliebigen, der Gruppe zugehörigen, Hotel buchen. Diese Reservierung wird automatisch in HS/3 übernommen, ohne dem Hotelier zusätzliche Verwaltungsarbeit zu bescheren. PASTA2GO ist ein Konzept für Verpflegung on the go. Umfragen sagen: Die Verpflegung on the go ist voll im Trend. Ein Markt, bei dem Hilcona den Gastronomen Hilfestellung leisten will. PASTA2GO ist die Innovation für Gäste, die sich zwar schnell, aber trotzdem gut und ausgewogen ernähren wollen. Das Take-Away-Paket umfasst leckere Pastaspezialitäten, die sich mit minimalem Aufwand, portionsweise und mit der passenden Sauce zubereiten lassen, trendige Mitnahmebecher sowie attraktives Werbematerial. Ein breites Sortiment an qualitativ hochwertigen Pasta- und Saucenspezialitäten mit Gelinggarantie stehen zur Wahl und lassen sich nach Belieben kombinieren. Jeder Gastronom kann ein ganz individuelles Angebot für seine Gäste kreieren. Zum sofortigen Verzehr kann der PASTA2GO-Becher mit bereits im Kombidämpfer oder Kochtopf zubereiteten Produkten warm befüllt oder aber auch im tiefgekühlten Zustand in der Mikrowelle erhitzt werden. Die Portionierung klappt ganz einfach, da alle Produkte lose gefroren und fertig gegart sind. PASTA2GO ist somit ideal für den Einsatz in hochfrequentierten Lagen, wo die rasche Verfügbarkeit der Verpflegung für Unterwegs das A und O ist. Das für das PASTA2GO Konzept ideale Pastasortiment von Hilcona Foodservice besteht aus einer großen Auswahl an gefüllter und ungefüllter Pasta in ver- schiedensten Formen, Größen, Farben und Füllungen. PASTA2GO ist ein einfaches wie lohnendes Konzept für Zusatzumsätze, das jedem Gastronom ermöglicht, seinen Gästen mit wenig Aufwand trendige Pasta-Gerichte anzubieten. Und dies zu einem sehr attraktiven Kosten- Nutzen-Verhältnis. Das zur Verfügung gestellte POS-Material sowie eine individuelle Beratung durch erfahrene Hilcona-Verkaufsberater runden das Angebot ab.

54 54 Glaskultur Bilder: HGV PRAXIS Wettstreit der Sinne Bordeaux-Experte René Gabriel präsentiert neues Weinglas Das neue Gabriel-Glas: eine österreichischschweizerische Koproduktion. Ein neues Glas nicht schon wieder, mögen Weinfreaks denken. Dass diese Materie alles andere als ausgereizt ist, wollen die Partner René Gabriel und Siegfried Seidl mit ihrer neuen Kreation beweisen: dem Gabriel-Glas, das unglaublichen Weingenuss verspricht. Während die Sommeliers die Weine einschenken, zieht René Gabriel seine Gäste mit folgenden Worten gleich zu Beginn eines spannenden Abends in seinen Bann: Die Glaslobby sagt ja den Leuten seit Jahren: Wenn du im Verlaufe eines Menüs nicht aus mindestens sechs verschiedenen Gläsern getrunken hast, dann war der Abend sch.. Die letzten Buchstaben verkneift sich der Schweizer Bordeaux-Experte geflissentlich. Ich werde Ihnen heute Abend beweisen, dass das völliger Humbug ist. Ein zarter Hauch von Nichts Gabriel hebt zum ersten Santé an und das Publikum tut es ihm gleich. In der Hand befindet sich Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins: Bordeaux-Freak René Gabriel. ein zarter Hauch von Nichts. Zweiundzwanzig Zentimeter hoch, mit einem Stiel von höchstens drei Millimetern; ein Kelch, mit 9,4 Zentimetern an seiner breitesten Stelle, der sich dann in einer formschönen Kurve auf maximal sieben Zentimetern nach oben verjüngt und schließlich schnurgerade ausläuft. Im Inneren dreht sich ein kraftstrotzender Chardonnay von Anthony Hamilton Russel aus Südafrika. Ein satter Ton von Grapefruit und Limette wird frei, herrlich unterlegt von wunderschön eingearbeiteten Holztönen. René Gabriel, in gar nicht eidgenössischer Trockenheit: Dieser Wein widerspiegelt die Ansätze, die wir bei der Kreation dieses Glases verfolgten, vorbildlich: Ich will genau dieses gesamte Spektrum der Fruchtigkeit, wie hier im Glas. Und nicht, wie bei den meisten anderen Gläsern, am Beginn die Fruchtnoten und dann zum Schluss den Holzton. Dieses neue Glas schafft es erstmals, allen optischen, olfaktorischen und geschmacklichen Attributen von Wein zur ihrem gleichen und vor allem gleichzeitigen Recht zu verhelfen. Ich muss nicht die Nase in einen unförmigen Pott stecken und rufen hallo Wein da unten, das Glas unterstützt die Entfaltung sämtlicher Aromen in einem einheitlichen dramaturgischen Aufbau. Die Flachheit des Kelches erlaubt eine kleinstmögliche Menge auf größtmöglicher Fläche, wodurch ein Push-up-Effekt für alle schwerflüchtigen Substanzen geboten ist. Dieser Rollefekt kommt der Aufnahmefähigkeit unserer Nase voll entgegen. Ich muss den Wein nicht mehr permanent drehen, um die Aromen zu lokalisieren. Mit diesem Hamsterrad für Wein ist nun endlich Schluss. Universell einsetzbar Mit wir meint der Schweizer sich und seinen österreichischen Partner Siegfried Seidl. Bei einer legendären Degustation (anlässlich der 100-Jahr-Feier der Gollinger Gastronomiefamilie Döllerer) kreuzten sich die Wege der beiden Freaks. Hier Gabriel als

55 Glaskultur 55 ausgewiesener Weinkenner, da Seidl, dem in Sachen Glasmaschinenfertigung und hochwertiger Glaserzeugung niemand etwas vormachen kann. Gabriel klagte Seidl sein Leid über das Manko eines universell tauglichen Weinglases, und die beiden beließen es nicht beim Wehklagen darüber, sondern machten sich an die Arbeit. Seidl mit unzähligen Entwürfen auf Papier und Gabriel mit unnachgiebiger Härte bei der qualitativen Entfaltung. Die Basiskreation wurde nicht weniger als neunzehn Mal (!) verworfen und nicht nur neu gezeichnet, sondern auch ein Prototyp davon geblasen. Bis das Gabriel-Glas, dem der geistige Vater schlussendlich auch seinen Segen gab, endlich fertig war, vergingen Monate. Nun feierte ein wunderschönes Glas Premiere, das mit seinen 80 Gramm Gewicht und einer enormen Elastizität einzigartig ist. Das Gabriel-Glas wird nach den strengen Vorgaben Seidls in der Slowakei mundgeblasen und kostet im Fachhandel zwanzig Euro. Was hat diese Geschichte nun mit Glaskultur in der professionellen Gastronomie zu tun?, mag man vielleicht fragen. Nun die Tatsache, dass es Seidl trotz der rigiden Qualitätsanforderungen Gabriels schaffte, dieses Glas auch in Serienfertigung herzustellen. Die gastronomietaugliche maschinengefertigte Variante weist ein Gewicht von 110 Gramm auf und kostet 3,90 Euro. Polieren ist Gift Im dritten Akt der Premiere, dem önologischen Höhepunkt, schwelgt René Gabriel in ganzen Zügen: Im Glas schwingt ein 1966er Lynch-Bages. Gabriel: Was für eine Kraft, und das nach über vierzig Jahren: reife Pflaumen, ein wildes Beerentrio, zarte Dörrobstnoten ein Ausbund an Extrakt. Dieser Wein steht exemplarisch dafür, wie sehr dieses Glas einen Wettstreit der Sinne beim Genießer in Gang setzt. In dieser Perfektion habe ich diesen Wein noch nie getrunken. Plötzlich erhebt sich die Frage, wie denn dieses Glas gereinigt wird. Das Duo Gabriel und Seidl verweist auf einen weiteren Experten im Publikum: Herbert Kregl, Geschäftsführer von Meiko Austria: Beim Gläserreinigen gilt grundsätzlich. Polieren ist Gift. Insbesondere für ein Glas von solcher Güte. Die Oberflächenstruktur des Glases würde beim Polieren nicht nur verunreinigt, sondern auch so malträtiert. Davon abgesehen, dass ein 80-Gramm-Glas sowieso polieruntauglich ist. Professionelles Spülen ist heute eine Frage der Technik. Und die kommt ganz ohne Poliertuch aus. Meiko setzt dank einzigartiger Technik in diesem Metier die Akzente. Die neue Maschine mit der Typenbezeichnung FV 40.2 G spült sowohl Gläser als auch Porzellan und Besteck. Die Einbauhöhe des Automaten beträgt 700 mm; das Korbmaß von 500 Drei Experten mit einem Ziel dem größtmöglichen Genuss, v. r.: Glasexperte Siegfried Seidl, Weinexperte René Gabriel und Spülexperte Herbert Kregl. Modernste Spültechnik mit integrierter Umkehr- Osmose von Meiko. Bild: Meiko x 500 mm bietet viel Raum. Das zusätzliche und das ist bei marktüblichen Gläserspülern nicht die Regel oben in der Maschine angeordnete Waschsystem macht es möglich, dass in ihr nicht nur Gläser aller Größenordnungen (auch langstielige Sektgläser und hohe Weizenbiergläser) gespült werden können, sondern auch Teller und Tassen, wie sie beispielsweise in einem Bistro oder Degustationsbetrieb verwendet werden. Meiko garantiert sogar einwandfreie Spülergebnisse. Das wird durch ein innovatives Wasserwechselprogramm möglich. Mit nur einem leichten Tastendruck lässt sich das Wasser im Waschtank wechseln. Dieser Vorgang kann beispielsweise unmittelbar nach dem Spülen von Geschirr erfolgen, um dann mit frischem Wasser Gläser zu spülen: Durch eine verstärkte Heizung werden die Wechselintervalle sehr kurz gehalten. Als weiteres Highlight ist auch die neu entwickelte, integrierte modulare Umkehr-Osmosetechnik anzusehen, die nur von Meiko angeboten wird. Dabei handelt es sich um ein Modul im Baukastenformat, das den Patronenwechsel einer Voll- oder Teilentsalzungsanlage vergessen lässt, das spart nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Und auch beim letzten Wein des Abends, einem elegant-frischen Sigalas-Rabaud (Sauternes) steht das neue Gabriel-Glas seinen Mann in Perfektion. Bis es auf einmal klirr macht. Ein Gast hat die Elastizität doch etwas überbeansprucht. Worauf es Siegfried Seidl fast schon selig entfährt: Ja, und unser Glas bricht auch. Das mitschwingende Gott sei Dank hat er sich verkniffen. -sax- Neunzehn Mal ent- und wieder verworfen, bis das finale Glas von seinen Vätern angenommen wurde.

56 56 WEIN AKTUELL Kostprobe Wer beim Namen Triebaumer gleich rote Lippen bekommt, reagiert grundsätzlich nie falsch. Wenn man dem Nachnamen aber noch die Vornamen Günter und Regina hinzufügt, dann ist das auch einmal den Versuch wert, die hohe Weißweinkultur von Rust zu verinnerlichen. Ein erster Gedanke gilt dabei folgerichtig dem Gelben Muskateller. Da früh reif und ertragreich, ist es oft ein richtiges Gwirkst mit dieser Rebsorte: opulent, überbordende traubenmostige Schwere (und oft auch Süße) lassen die Geschmacksnerven schnell müden. Diesen Untugenden beugen die Winzer ermit fleißiger Arbeit vor. Mehrfache Lese und Vinifizierung; kontrollierte Vergärung bei 18 Grad und ausschließlich Stahltank. In ihrem Gelben Muskateller äußert sich das erst mal so, dass man in der Nase verzweifelt den Muskatduft sucht: grüne Stachelbeere, Holunderblüten, schwarze Johannisbeere, Heu also alles, was wir eigentlich beim Sauvignon gelernt haben. In der zweiten Nase öffnet sich dann leise dieser fast schon ersehnte würzig betörende Traubenduft. Auf der Zunge reitet dieser Wein ein frische Attacke der Wildheit, ehe man sich s versieht, ist er bereits verschwunden, eine sich nicht senken wollende Staubwolke hinterlassend der Inbegriff eines Terrassenweins. Die krasse Antithese dazu bildet der One Two Trie. Diese Idee einer Cuvée wurde erst in Rot probiert und des anhaltenden Erfolges wegen auf Weiß ausgedehnt. Trie Weiß ist ein Geschmacksspiel mit straff gehaltenen Zügeln. Chardonnay dominiert (über 80 %), um die Brüder Muskat-Ottonel und Muskateller im Zaum zu halten. Das Bukett öffnet sich wie ein Blumenmeer, leise, weich, harmonisch. Reife Birnentöne mit kurzen Anklängen nach Limette oder Grapefruit unterstützen dieses George-Hamilton-Bild. Dazu passt ein Sommersalat mit gebratenen Garnelen oder Scampispießchen, allerdings nur bei Verwendung eines milden Essigs. Ein Wein wie ein verträumtes Vorspiel. Ein Wonneproppen mit ausgesuchter Fruchtkonzentration ist der kurz Muscato getaufte Schaumwein der Winzer. Die Nase badet aber nicht in dieser plumpen Traubigkeit, sondern das perlende Mousseux kitzelt feinwürzige Aromen aus dem Traubenduft. Insgesamt ist der Muscato wie geschaffen, Köche und ihre exotischen Träume zu begleiten. Das bietet sich entweder gleich zum Start an, in Form eines Aperitifs, der zusammen mit einem Amuse Gueule wie etwa einem Mango-Huhn-Curry die Ouvertüre bestreitet. Oder den krönenden Abschluss, ein herrlich frischer exotischer Fruchtsalat mit Papaya, Pitahaya, Tamarillos, Kumquats, Physalis und Thai-Mango. Dieser Aromenvielfalt ist der Muscato ein würdiges Gegengewicht. Für dieses spannende Muskateller-Bild mit drei Ausprägungen gebührt den Winzern Anerkennung. -sax- Weingut Günter und Regina Triebaumer, Rust, Gelber Muskateller 2009 (5,54 Euro netto), Trie Weiß 2009 (5,15 netto) und Schaumwein Muscato (8,- netto), Bilder: Weingut Sommelier-WM in Chile Gerard Basset degustiert sich zum Weltmeister Als Bester Sommelier Österreichs war Gerhard Retter bei der Weltmeisterschaft der Sommeliers in Santiago de Chile und zeigte sich von Weltmeister Gerard Basset beeindruckt. Die Welt-Elite der Sommeliers trifft sich alle drei Jahre zum Concours Mondial de la Sommellerie. Bei der WM 2010 in Santiago de Chile war Österreichs Sommelierverband mit Präsidentin und Dipl.-Sommelière Annemarie Foidl (Angereralm, St. Johann in Tirol) vertreten. Und mit dem gebürtigen Steirer Gerhard Retter hatte Österreich einen hochkarätigen Kandidaten im Rennen, der bereits in etlichen Drei-Sterne-Restaurants im Ausland tätig war, u. a. bei Freddy Girardet in Crissier (Schweiz), Eckart Witzigmann in München, Gordon Ramsey in London, bei Hanner in Mayerling und zuletzt im Restaurant des Hotels Adlon in Berlin. Seit Februar 2009 betreibt Retter sein eigenes Restaurant und Hotel Zur Fischerklause am Lütjensee in der Nähe von Hamburg. 52 Teilnehmer waren bei der WM in Chile am Start. Für diesen 13. Concours Mondial de la Sommellerie absolvierten die Kandidaten monatelang tägliches Training und Blindverkostungen zahlloser Weine und Spirituosen sowie Weinreisen rund um die Welt. Das globale Weinwissen ist ständig zu aktualisieren, denn die weite Welt der Weine verändert sich jede Minute. Und auch der Weg ins Finale ist weit. In mehreren Durchgängen galt es, umfangreiche Fragebögen zu bewältigen. Gefragt waren chemische Formeln ebenso wie Tricks der Önologen, Blindverkostungen in Fremdsprachen, Champagnerservice, Dekantierservice, Match Food & Wine usw. Weltmeister wurde schließlich Gerard Basset (Großbritannien) vor Paolo Basso (Schweiz), beide schon Routiniers, die bereits unzählige Male im Finale um den Weltmeistertitel kämpften. Gerard Basset ist Master of Wine, Master Sommelier, Europameister, nun auch Weltmeister und betreibt zusammen mit seiner Familie in Südengland das Hotel- Restaurant Terra Vina. Gerhard Retter, der es leider nicht ins Finale schaffte, ließ sich nicht entmutigen und zeigte sich begeistert vom Top-Niveau des Weltmeisters in Chile. Motiviert kehrten die Sommeliers als Botschafter der Weine in ihre Heimatländer zurück und denken schon an das Training für die nächsten Europa- und Weltmeisterschaften. -doma- Wer als Sommelier wie Gerhard Retter (Bild) täglich im eigenen Betrieb steht, hat es natürlich nicht so leicht wie andere Kandidaten, die zur Vorbereitung für diese WM oft freigestellt sind und sich ausschließlich darauf konzentrieren können. Bild: Doris Maier

57 wein aktuell 57 Zum zweiten Mal nach 2009 warben Wein Burgenland und Burgenland Tourismus in Bratislava gemeinsam um slowakische Gäste. 86 Winzer und acht touristische Partner stellten Mitte April im Radisson SAS- Hotel ihr Wein- und Tourismusangebot auf großer Bühne vor. Aus gutem Grund: Das Burgenland verzeichnet seit Jahren konstant hohe Zuwächse bei den Nächtigungen slowakischer Gäste. Radfahren, Thermenurlaube und immer mehr auch Wein und Kulinarik sind die Themen, die bei den östlichen Nachbarn am meisten ziehen. Tausende von ihnen nutzen zudem die Nähe zum Burgenland, um als Tagesgäste das heimische Angebot zu genießen. Dem slowakischen Aufwärtstrend konnte auch die Weltwirtschaftskrise nichts anhaben: Auch 2009 gab es mit einem Nächtigungsplus von 19,7 % ein exzellentes Ergebnis. Bild: BT

58 58 wein aktuell Mit dem Jahrgang 2009 wurden die ersten Erste Lagen der ÖTW-Winzer auf den Markt gebracht. Bild: ÖTW VieVinum Mit Gastland Südtirol Die Hauptattraktion der diesjährigen VieVinum (29. bis 31. Mai im Kongresszentrum der Wiener Hofburg) ist die Rolle Südtirols als Gastland auf der mit Abstand bedeutendsten Weinmesse für den mitteleuropäischen Raum. Der Südtiroler Wein hat in den letzten Jahrzehnten einen wahren Höhenflug erlebt. Nicht zuletzt waren unsere südlichen Nachbarn auf der Düsseldorfer Pro- Wein in diesem Frühjahr in aller Munde. Mit viel Enthusiasmus, Kreativität und Mut zur Innovation entstehen in einem der kleinsten Anbaugebiete Europas auf gut 5127 Hektar Weine, die immer wieder für Furore sorgen: frische, duftige Weißweine, allen voran Weißburgunder, Sauvignon und Gewürztraminer, aber auch fruchtige und elegante Rotweine wie Vernatsch, Blauburgunder und Lagrein. So zählen die Weine Südtirols heute zu den besten Europas. Die zahlreichen Preise und Auszeichnungen, die von renommierten Weinführern und auf den wichtigsten Wein-Events verliehen werden, bestätigen dies. Südtirol hat sich innerhalb weniger Jahre auch auf dem italienischen Markt zu einem der dynamischsten und interessantesten Weinbaugebiete des ganzen Landes entwickelt. Dies ist besonders erfreulich, da sie hier bis vor kurzem keine Rolle spielten. Obwohl nur rund ein Prozent des italienischen Weins aus Südtirol stammt, ist Südtirol innerhalb Italiens inzwischen die führende Weißweinregion. Auf immer größer werdendes Interesse stoßen auch die Rotweine. Zehn auserlesene Winzer aus Südtirol präsentieren sich als Gastland auf der VieVinum Kompetente VIP-Führungen Für viele Weinliebhaber ist das Angebot der VieVinum auf den ersten Blick überwältigend umfangreich. Es fällt ihnen nicht leicht, Schwerpunkte herauszufiltern oder ihre bevorzugten Weinstilistiken aufzuspüren. Immer wieder gehen bei M.A.C. Hoffmann Anfragen nach Führungen ein. Für Gruppen zwischen 10 und 15 Personen bietet M.A.C. Hoffmann daher maßgeschneiderte Führungen zum gewünschten Thema an. Geleitet werden diese von namhaften Weinpersönlichkeiten wie etwa Birgit Reitbauer, Patronin des Restaurants Steirereck im Stadtpark, oder Weinpfarrer Hans Denk und diplomierten Sommeliers. So wird Weingenuss mit Weinwissen und einem gesellschaftlichen Ereignis verknüpft. Neue Öffnungszeiten Um die Präsentationszeit etwas effizienter zu gestalten, wurde nach Absprache mit den Winzern ÖTW Erste Lagen im Donauraum Fast zwei Jahrzehnte lang haben die 23 Österreichischen Traditionsweingüter-Winzer (ÖTW) die Weine aus all ihren Lagen sorgfältig beobachtet, ihr Entwicklungspotenzial und ihre charakteristische Eigenständigkeit analysiert, um die allerbesten herauszufiltern. Mit dem Jahrgang 2009 kommen nun erstmals die Weine aus den besten Lagen mit der Bezeichnung Erste Lage auf den Markt. Sie tragen die Auszeichnung auf dem Etikett. Nicht überall, wo Reben gepflanzt sind, wächst großer Wein heran. Manche Weinberge bringen jedes Jahr konstant feinere und komplexere Weine mit bestem Reifepotenzial hervor. Die Gründe dafür sind vielfältig und setzen sich aus Bedingungen des Unter- und Oberbodens, aus der Exposition, den Niederschlägen, dem Temperaturverlauf Bild: Kelety Mag. Alexandra Graski- Hoffmann, GF von M.A.C. Hoffmann, und Birgit Reitbauer, Patronin des Restaurants Steirereck im Stadtpark, die eine VIP-Führung an der VieVinum übernehmen wird. und aus vermutlich noch viel mehr Faktoren zusammen, die wir Menschen wissenschaftlich noch gar nicht erfassen können. Die Erfahrung der Winzer, die über Generationen ihre Weine beobachten, und auch das Feedback der Weinliebhaber, die für hochwertigere Weine höhere Preise bezahlen, sind letztlich die beiden relevanten Elemente, die aus einer Weinbergslage eine besondere Weinbergslage machen., fasst Michael Moosbrugger, Obmann der Österreichischen Traditionsweingüter, zusammen. Die Lagenklassifizierung der ÖTW basiert übrigens auf dem DAC-System im Donauraum, d. h. dass nur trockene Weine der Sorten Grüner Veltliner und Riesling das Zeichen tragen dürfen. Damit leisten die ÖTW Vorarbeit für eine weitergehende Herkunftssystematik. das Opening für Presse- und Fachbesucher am Samstag und Sonntag von 10 bis 12 Uhr festgelegt. Am Montag ist die VieVinum ab 11 Uhr geöffnet. Neuer Ticketverkauf Schon seit einigen Wochen können Besucher der VieVinum über die Webseite der M.A.C. Hoffmann im Vorverkauf ihr Ticket erwerben. Dafür erhalten sie den vergünstigen Eintritt von minus 25 Prozent (30,- Euro statt 40,- Euro an der Tageskasse).

59 INTERNET POOL INTERNET POOL Internet Pool Die richtige Adresse auf einen Klick- Die richtige Adresse Die richtige Adresse auf ein auf einen Klick - www EDV Ausstattung IT für Hotellerie und Gastronomie Events EDV News aus der Getränkebranche Die große Gala findet am im Hotel Marriott Wien statt. IT für Hotellerie und Gastronomie Großhandel Events D Chieming Telefon: 0049 (0) D Kempten Telefon: 0049 (0) Kaffeemaschinen Küchentechnik Nahrungsmittel Kaffeemaschinen Küchentechnik Kaffeemaschinen Nahrungsmittel Küchentechnik Homepage: Homepage: Tiefkühlkost Creator of professional kitchens Creator of professional kitchens Homepage: Creator of professional kitchens Verpackungen Anz_Web-Adresse_60x25.indd :00:12 Uhr Creator_of_professional_kitchens_Internet-Aufkleber indd :34:36 Tiefkühlkost Nahrungsmittel Verkauf: Voll sicher. pasteurisiertes Schalenei Tiefkühlkost Verkauf: A Hagenbrunn-Industriegebiet, Gewerbestraße 4 Tel.: +43 (0) 2246/31 25 Fax: +43 (0) 2246/34 93 Internet: Zeitschriften Jetzt Verpackungen tägliche News im Online-Portal Zeitschriften Jetzt tägliche News im Online-Portal Ipool_10_09.indd :13:25 Uhr

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