M.A. Dagmar Puchalla, Dr. phil. Julia Weitzel, Roman Dudler

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1 / KS-Ku Kunst und Ästhetik Art and Aesthetics Modulverantwortliche/r: Prof. Dr. Beate Söntgen Hauptamtliche Lehrende des Moduls: M.A. Dagmar Puchalla, Dr. phil. Julia Weitzel, Roman Dudler Zum Modul gehörende Lehrveranstaltungen: Eine Veranstaltung pro Belegung des Moduls/ der Perspektive. Die Perspektive kann bis zu drei Mal belegt werden. Das Modul gehört zu folgenden Gebieten: Leuphana Bachelor (B.A./B.Eng./B.Sc./LL.B.): Komplementärstudium (2., 3., 4., 5., 6. Semester) Lehren und Lernen (B.A.): Komplementärstudium (2., 3., 4., 5., 6. Semester) Berufliche Bildung in der Sozialpädagogik (B.A.): Komplementärstudium (6. Semester) Stand

2 Ästhetisch-künstlerische Praxis: Gestaltung, Experiment, Vermittlung Modulhandbuch - Leuphana Universität Lüneburg Inhalte: Allgemeine Inhalte/ Standards der Perspektive: Die Lehrveranstaltungen in der Perspektive Kunst und Ästhetik befassen sich mit der Produktion, Rezeption, Reflexion und Transformation künstlerisch-ästhetischer Arbeiten. In ästhetisch-praktischen Veranstaltungen wird den Studierenden die Möglichkeit zur eigenständigen kreativen Produktion und zur Entwicklung ästhetischer Ausdrucksmöglichkeiten eröffnet; künstlerische Methoden und Verfahren werden erprobt und reflektiert. In thematisch-diskursiven Veranstaltungen setzen sich die Studierenden mit theoretischen und kunstgeschichtlichen Positionen und aktuellen Diskursen zu ästhetischen Fragen aller Bereiche der künstlerischen Produktion auseinander. Darüber hinaus werden Schnittstellen zu anderen Feldern geistiger und kreativ-praktischer Betätigung aufgezeigt. Spezifische Inhalte/ Standards der einzelnen Bereiche: : Fragen der performativen Ästhetik, eigenständige kreative Produktion durch die Erprobung, Entwicklung und Reflexion musikalischer, theatralischer und tänzerischer Ausdrucksmöglichkeiten Fragen der digitalen Ästhetik, Eigenständige kreative Produktion durch die Erprobung, Entwicklung und Reflexion visueller Ausdrucksmöglichkeiten im Bereich digitaler Medien Fragen der literalen Ästhetik, Veranstaltungen in diesem Bereich fokussieren entweder das Lesen und Verstehen literarischer und belletristischer Texte oder die eigene kreative Produktion von Texten durch die Erprobung, Entwicklung und Reflexion schriftlicher Ausdrucksmöglichkeiten Ästhetisch-künstlerische Praxis: Gestaltung, Experiment, Vermittlung Fragen der ästhetisch-künstlerischen Praxis, Eigenständige kreative Gestaltung von Bildern, Objekten und Räumen. Erprobung, Entwicklung und Reflexion von künstlerischen Methoden und Verfahren in den Bereichen Malerei/Zeichnung, Bildende Kunst (Skulptur, Plastik etc.), Architektur und Raumgestaltung, Design, Mode u.a.m. Ästhetische Theorie: Reflexion, Diskurs, Kritik Auseinandersetzung mit theoretischen - insbesondere kunstgeschichtlichen - Positionen und aktuellen Diskursen zu ästhetischen Fragen aller Bereiche der künstlerischen Produktion Qualifikationsziele: Allgemeine Qualifikationsziele der Perspektive: Die Studierenden verfügen über grundlegende Kenntnisse hinsichtlich der Bedeutung von Kunst in der und für die Gesellschaft. Sie erarbeiten sich historische und zeitgenössische Theorien ausgewählter Subdisziplinen, üben daran die kritische Reflexion und lernen, singuläre Phänomene in einen größeren Kontext einzubetten und so Zusammenhänge zu erkennen. Die Studierenden erhalten darüber hinaus die Gelegenheit, spezifische Methoden und Verfahren ästhetisch-künstlerischer Produktion zu erproben. Auf diese Weise erweitern sie das Spektrum ihrer ästhetischen Ausdrucksmöglichkeiten und steigern ihr ästhetisches Urteilsvermögen. Die Studierenden können das erworbene Wissen und ihre konkreten Erfahrungen auf andere Bereiche der künstlerischen Produktion übertragen und darüber hinaus auch Querverbindungen zu anderen Bereichen geistiger und kreativ-praktischer Betätigung herstellen. Spezifische Qualifikationsziele der einzelnen Bereiche: Die Studierenden verfügen über theoretische Kenntnisse der jeweiligen Kunstform, z.b. über musiktheoretische und theaterwissenschaftliche Grundlagen. Sie beherrschen musikalische oder theatralische oder tänzerische Ausdrucksmöglichkeiten und haben spezifische Fähigkeiten geschult (u.a. Hörfähigkeit, schauspielerische Präsenz, sprachlicher und pantomimischer Ausdruck etc.). Die Studierenden haben durch die Sensibilisierung für bestimmte somatische Phänomene und durch praktische Übungen eine Verbesserung der körperlichen Selbstwahrnehmung erlangt. Die Studierenden kennen theoretische Positionen zu ästhetischen Fragen der digitalen Ästhetik und können aktuelle Diskurse verstehen und sich kompetent daran beteiligen. Auf der Basis dieser theoretischen Kenntnisse und durch die praktische Anwendung digitaler Gestaltungsmethoden und - techniken erweitern sie das Spektrum ihrer ästhetischen Ausdrucksmöglichkeiten im digitalen Bereich und verfeinern ihr ästhetisches Urteilsvermögen. Stand Die Studierenden entwickeln differenzierte Schrift-sprachliche Ausdrucksmöglichkeiten und lernen, schriftlich verfasste Texte stilistisch zu interpretieren und zu kritisieren. Sie erwerben einen 2 bewussten Umgang mit Texten der narrativen und literarischen Traditionen unterschiedlicher Kulturen und Epochen als auch mit Gebrauchstexten unterschiedlicher Genres.

3 Ästhetisch-künstlerische Praxis: Gestaltung, Experiment, Vermittlung sachgerechte Anwendung ästhetischer Bewertungsmaßstäbe der Bild- bzw. Objekt und Raumgestaltung, Modulhandbuch - Leuphana Universität Lüneburg Fachkompetenz: Die Studierenden haben sich theoretische Grundlagenkenntnisse in der Musik oder der Theaterwissenschaft oder zum Themenkomplex Bewegung/Tanz erarbeitet und sind mit den wichtigsten Entwicklungen der Geschichte einer dieser Disziplinen vertraut. Sie haben spezifische Methoden und Vorgehensweisen der performativen Ästhetik kennen gelernt und sind auf dieser Basis in der Lage, Vergleiche anzustellen, performative Akte (eine musikalische Darbietung, die Aufführung eines Stückes etc.) zu bewerten und stilgerecht zu interpretieren. Die Studierenden kennen Themen und theoretische Positionen des digital-ästhetischen Diskurses und können entsprechenden Debatten verstehen und sich kompetent in Diskussionen einbringen. Sie können selbständig Methoden und Techniken der digitalen Gestaltung anwenden und Produkte nach ästhetischen Maßstäben bewerten. Die Studierenden haben ein ausgeprägtes Gespür für die Möglichkeiten des schriftlichen Ausdrucks entwickelt und können schriftlich verfasste Texte stilistisch analysieren und bewerten. Vor diesem Hintergrund haben sie auch ihre eigenen Schrift-sprachlichen Ausdrucksmöglichkeiten erweitert und sind in der Lage, sich in schriftlicher Form differenzierter auszudrücken. Ästhetisch-künstlerische Praxis: Gestaltung, Experiment, Vermittlung Die Studierenden kennen grundlegende ästhetische Theorien und aktuelle Diskurse zu Fragen der ästhetisch-künstlerischen Praxis. Sie sind in der Lage, dem Diskurs zu folgen, einzelne Beiträge inhaltlich zu bewerten, kritisch zu reflektieren und auf dieser Basis eigene weiterführende Überlegungen anzustellen. Sie kennen ästhetische Bewertungsmaßstäbe, können vorhandenes Material entsprechend analysieren und stilgerecht interpretieren. Sie haben künstlerischen Techniken und Verfahren kennengelernt und sind unter Anwendung dieser Methoden zur eigenständigen kreativen Gestaltung in der Lage. Ästhetische Theorie: Reflexion, Diskurs, Kritik Die Studierenden verfügen über theoretische Kenntnisse zu kunstgeschichtlichen Positionen und ästhetischen Theorien. Sie sind in der Lage, aktuellen Diskursen zu ästhetischen Fragen zu folgen, einzelne Beiträge inhaltlich zu bewerten, kritisch zu reflektieren. Sie können sich theoretische Positionen selbständig erarbeiten und weiterführende Überlegungen anzustellen. Methodenkompetenz: Kenntnis von Methoden der Improvisation, Interpretation, Präsentation und Komposition, Beherrschung grundlegender künstlerischer Übetechniken, Kenntnis der Probetechniken von Ensembles, Verbesserte Fähigkeit zum instrumentalen/ stimmlichen/ körpersprachlichen/ tänzerischem Ausdruck, Fähigkeit zur Improvisation (Instrument, Stimme, Rolle), Fähigkeit zu einem Bühnenvortrag (instrumental/ vokal/ schauspielerisch/ pantomimisch), Situationsgerechte Anwendung von mündlicher Sprache/ Körpersprache/ Bewegung auf der Bühne (ggf. auch vor der Kamera oder am Mikrofon) Kenntnis von Methoden der visuellen Gestaltung im digitalen Bereich Fähigkeit zur selbständigen Anwendung von Methoden und Techniken der digitalen Gestaltung/ Produktion sachgerechte Anwendung digital-ästhetischer Bewertungsmaßstäbe Kompetenter Umgang mit dem Computer und spezifischer Software a) Textproduktion: Fähigkeit, die deutsche Sprache korrekt und funktionsgerecht anzuwenden, Fähigkeit, unterschiedliche Sprachregister zu unterscheiden und der kommunikativen Situation angemessen zu verwenden, Fähigkeit, Sprache als Mittel des künstlerischen Ausdruckes zu erkennen / einzusetzen (Beherrschung von Methoden bzw. künstlerischen Strategien des Literarischen Schreibens, des Kreativen Schreibens, in Bezug auf Vorträge/ auf Hörspiele) b) Textrezeption: Fähigkeit, Texte in ihren historischen und/oder kommunikativen Kontext einzuordnen und zu beurteilen, Fähigkeit, Textsorten zu unterscheiden und Verständnis für ihre spezifische Verwendung, Fähigkeit zur sachgerechten Erschließung literarischer und belletristischer Texte (aus Geschichte Stand und Gegenwart der deutschen Literatur und der Literatur anderer Kulturen) sowie von Sachtexten aus Print- und AV-Medien 3

4 Personale Kompetenz: Toleranz gegenüber unterschiedlichen Interpretationsperspektiven/ Zugängen, Offenheit für unbekannte Methoden und Vorgehensweisen, Fähigkeit zum Austausch über disziplinäre Grenzen hinweg, Persönlichkeitsentwicklung durch den Erwerb ästhetisch-künstlerischer Fertigkeiten und Kenntnisse, Fähigkeit zur Umsetzung von Ideen in eine künstlerische Ausdrucksform (körper-lich/sprachlich/ konstruktiv), Entwicklung von Kreativität, Vorstellungskraft und ästhetischen Maßstäben, Verbesserte kommunikative Fähigkeiten durch die Erweiterung verbaler und nonverbaler Ausdrucksmöglichkeiten (z.b. schriftlicher und mündlicher Ausdruck, rhetorische Fähigkeiten - Ideen/ Positionen formulieren/ argumentativ verteidigen -, Körpersprache, künstlerischer Ausdruck von Gedanken und Emotionen, Präsentationsfähigkeit, ggf. Bühnen- und Kamerapräsenz, Gesteigerte Teamfähigkeit und Kritikfähigkeit durch Gruppen- bzw. Ensemblearbeit, Verbesserte Fähigkeit zur Selbstwahrnehmung und Selbstreflexion (z.b. Reflexion der eigenen sprachlich-kulturellen und künstlerischen Sozialisation und ästhetischen Ausdrucks möglichkeiten) Selbstkontrolle bei künstlerischem Vortrag Rollenflexibilität Empathiefähigkeit (z.b. durch spielerischen Umgang mit Emotionen) Selbstmanagement bei gleichzeitiger Verantwortungsübernahme im Team (z.b. Durchhaltevermögen und Leistungsbereitschaft beim Üben um Niveau des Ensembles zu erreichen) Lehr- und Lernformen: - (Projekt)seminare - Blockseminare - Independent Studies (proben, komponieren, vorführen und darstellen) - Exkursion - weitere Lehr- und Lernformen, die in der RPO definiert sind Studienleistung: Assignments ODER Essay ODER Lerntagebuch ODER Präsentation ODER Proben, Produktion, Aufführung ODER Übungsteilnahme Prüfungsleistung: Abstract ODER Assignments ODER Essay ODER Hausarbeit ODER Klausur ODER Portfolio ODER Praktische Leistung ODER Präsentation ODER Referat Hinweise zu Studien-/ Prüfungsleistungen: Um ein Modul im Rahmen der Perspektive "Kunst und Ästehtik" erfolgreich abzuschließen, sind im Rahmen der dazu gehörigen Lehrveranstaltung(en) max. zwei unbenotete Studien- und eine benotete Prüfungsleistung zu erbringen. Lehr/Lernmengen Die einzelnen Module innerhalb der Perspektiven des Komplementärstudiums umfassen (wenn nicht anders ausgewiesen) 150 Stunden Workload, für die bei erfolgreichem Abschluss 5 CPs vergeben werden. Über die Verteilung von Präsenz- und Selbstlernzeit entscheiden die Lehrenden eigenständig in Abhängigkeit von den jeweils zur Anwendung kommenden Lehr-, Lern- und Veranstaltungsformen. Bei 2 SWS pro Veranstaltung ergibt sich eine Präsenzzeit von 28 und eine Selbstlernzeit von 122 Stunden, bei 4 SWS eine Verteilung von 56 zu 94 Stunden. Die Erwartungen an die Präsenz- und Selbstlernzeit sind den Studierenden durch die Lehrenden zu Beginn des Semesters genauso mitzuteilen wie die Anforderungen an Studien- und Prüfungsleistungen. Creditpoints: 5 Dauer und Häufigkeit des Angebots: Einige Lehrveranstaltungen der Perspektive werden jedes Semester angeboten, andere Lehrveranstaltungen finden nur alle zwei oder drei Semester statt. In einigen Fällen findet ein Angebot nur einmalig statt. Weiter ist es möglich, dass Angebote aufeinander aufbauen und dann in wechselnden Semestern angeboten werden. Empfohlene Vorkenntnisse: Grundlegende Kenntnisse des wissenschaftlichen Arbeitens Stand

5 Sonstiges: Stand

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