Schreiben Sie Geschichte!

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Schreiben Sie Geschichte!"

Transkript

1 Das Service-Magazin des Kriegsopfer- und Behindertenverbandes für Wien, Niederösterreich und Burgenland Ausgabe 4/2014, Nr. 383 / 58. Jahrgang KobVGEMEINSAM STÄRKER Schreiben Sie Geschichte! Seiten KOBV-Urlaubsaktion Punat / Kroatien 2015 Seiten Schloss Freiland Da tut sich was! Seite 27 VSGL gewinnen Heimturnier

2 FÖRDERER 4/14 2

3 4/14 AUS DEM INHALT Aus dem Inhalt Seite 5 Pflegegeld reform Und wieder müssen Pflegebedürftige für die Budgetsanierung herhalten Seiten 6-8 Das Pflegegeld im Wandel der Zeit! Seiten 8-10 Das Erbe des Krieges! Erinnerungen der Kinder und Jugendlichen! Seite 11 Einfach nachgedacht! - Kolumne von Hon. Prof. Hofrat Dr. Josef Kandlhofer Seite Kurhaus Ferdinand Hanusch in Bad Hofgastein Seiten Neues aus Schloss Freiland Seiten KOBV Trafikbörse Seiten Die orthopädische Sprechstunde Seite 30 Kleinanzeigen / Leserbriefe Seiten 8-10 Schreiben auch Sie Ihre Geschichte! Seite 19 Wiener Sportstars 2014 Seite BVP Infotag in St. Pölten Seiten Barrierefreies Reisen mit den ÖBB Seiten KOBV Urlaubsaktion Punat/Kroatien 2015 Seiten Berichte aus den Untergruppen Seiten Wir gratulieren Seiten Behindertenberatung von A-Z Sprechtagstermine Seite 24 No Problem Ball Impressum Alleineigentümer: Kriegsopfer- und Behindertenverband für Wien, NÖ und Bgld Wien, Lange Gasse 53 Tel: Fax: Homepage: /html_wnb/ wien_noe_bgld.html Redaktion: Elisabeth Schrenk, KOBV, Rubrik Sozialrecht: Dr. in Regina Baumgartl, KOBV Redaktionssekretariat: Frau Manuela Bütterich, KOBV, Tel: DW, Kleinanzeigen: Eveline Deutsch-Pummer, KOBV, Tel.: DW, Redaktionsschluss Ausgabe 1/2015: Donnerstag Anzeigen, Layout, Satz und Druck: Die Medienmacher GmbH Oberberg 128, 8151 Hitzendorf Filiale: Römerstraße 8, 4800 Attnang-P. Tel.: Mail: 3

4 FÖRDERER 4/14 4

5 4/14 LEITARTIKEL Pflegegeld reform Und wieder müssen Pflegebedürftige für die Budgetsanierung herhalten von Präsident Mag. Michael SVOBODA Liebe Leserin! Lieber Leser! Seit Jahren fordert der Kriegsopferund Behindertenverband Österreich (KOBV-Ö), das Pflegegeldsystem, vor allem dessen Finanzierung, auf solide Beine zu stellen, um zu verhindern, dass Pflegebedürftige immer dann, wenn Budgetnöte herrschen, Kürzungen oder Kostendämpfungen hinnehmen müssen. Anstatt neuerlich (zuletzt 2011) die Anspruchsvoraussetzungen zu verschärfen und Menschen mit geringerem Pflegebedarf Leistungen vorzuenthalten, ist es meiner Meinung nach höchst an der Zeit, diese geforderte nachhaltige Absicherung endlich umzusetzen. Es ist zwar begrüßenswert, dass 2016 die Pflegegelder 2016 linear um 2 % erhöht werden, es ist jedoch durchaus als Zynismus zu verstehen, wenn man vorher Kostendämpfungsmaßnahmen durch Verschärfung der Anspruchsvoraussetzungen einführt, damit eine Vielzahl von Pflegebedürftigen von den Leistungen künftig ausschließt bzw. Erhöhungen/Einstufungen erschwert (Einsparung ohne Pflegegelderhöhung ca. 134 Mio. Euro) und dann großzügiger Weise durch eine Mini-Valorisierung von 2 % (die Kosten für Sachleistungen und pflegebedingte Lebenshaltungskosten sind seit der letzten umfassenden Valorisierung 2009 allein nur unter Zugrundelegung des Verbraucherpreisindex Wert August um 12,5 %!!! gestiegen) im Gesamtausmaß von 50 Mio. Euro ein Zuckerl vorsieht. Dem Ganzen wird dann noch die Krone aufgesetzt, wenn im Begutachtungsentwurf (Vorblatt, wirkungsorientierte Folgenabschätzung) festgehalten wird, dass damit mehr finanzielle Mittel für die Unterstützung der Angehörigenpflege zur Verfügung stehen UND dies zu Mehreinnahmen bei den sozialen Diensten und auch zu einer Entlastung der Länderbudgets führt!!!! Die Valorisierung ( 50 Mio.) dient also (auch) den Länderbudgets, die Verschärfung der Anspruchsvoraussetzungen dem Bundesbudget. Pflegebedürftige tragen daher im doppelten Sinn zur Haushaltssanierung bei. Angesichts allein dieser Tatsachen fordere ich alle am Pflegevorsorgesystem Beteiligten (Bund, Länder, Seniorenrat, Behindertenorganisationen, Sozialpartner, Hilfsorganisationen) auf, erneut Verhandlungen aufzunehmen und die ja zum größten Teil bereits am Tisch liegenden Expertenvorschläge zu einem Reformpaket zu schnüren, das diesen Namen tatsächlich verdient. Eckpfeiler müssen jedenfalls sein: nachhaltige Finanzierung des Pflegevorsorgesystems (z.b. verbindliche Festlegung des erforderlichen Steuergeldvolumens im Verhältnis zum BIP, Abgehen vom ausschließlich budgetfinanzierten System zu einem komplementären gesetzlichen Versicherungssystem, u.ä.); regelmäßige Anpassung der Pflegegelder zumindest um den Wert der Inflationsrate; Vereinheitlichung und Transparenz im Leistungs/Preisverhältnis bei Sachleistungen; Festlegung von einheitlichen und transparenten Leistungsstandards im Bereich der ambulanten und stationären Pflege (Erarbeiten von verbindlichen Leistungsprofilen für Pflegedienstanbieter). Erst wenn diese zentralen Forderungen des KOBV-Ö umgesetzt sind und das gesamte Pflegevorsorgesystem auf festem Boden steht, kann zu Recht von Reform gesprochen werden und sind Pflegebedürftige nicht mehr Opfer von Maßnahmen, die sie weiter in Richtung Armut und in Richtung Abhängigkeit treiben. Werte Leserinnen und Leser, zum bevorstehenden Weihnachtsfest und zum Jahreswechsel wünsche ich Ihnen alles nur erdenklich Gute. Die Herausforderungen, die uns 2015 erwarten, sind beträchtlich. Ich bin überzeugt, dass der KOBV-Ö auch 70 Jahre nach seiner Gründung am 17. April 1945 weiterhin aktiv und konstruktiv dazu beitragen wird, mitzuhelfen, anstehende Probleme im Sozialund Behindertenbereich nachhaltigen Lösungen zuzuführen. Ihr Mag. Michael SVOBODA Präsident des Kriegsopfer- und Be- hindertenverbandes Österreich Mag. Michael Svoboda 5

6 AKTUELL 4/14 Das Pflegegeld im Wandel der Zeit! Rückblick 1993 Nach über 5jährigen Vorbereitungsarbeiten beschloss der Nationalrat am 19. Jänner 1993 das neue Bundespflegegeldgesetz, das am 1. Juli 1993 in Kraft getreten ist. Dieses Gesetz, das als Meilenstein in der Sozialgesetzgebung bezeichnet werden kann, brachte für pflegebedürftige Menschen eine wesentliche Verbesserung ihrer Lebenssituation! Das Pflegegeld hat den Zweck, in Form eines Beitrages pflegebedingte Mehraufwendungen pauschaliert abzugelten, um pflegebedürftigen Personen soweit wie möglich die notwendige Betreuung und Hilfe zu sichern sowie die Möglichkeit zu verbessern, ein selbstbestimmtes, bedürfnisorientiertes Leben zu führen. Ausblick 2015 Wesentliche Verschlechterung für zigtausende pflegebedürftige Menschen geplant! In den Erläuterungen zu dem geplanten Gesetzesentwurf des Sozialministeriums wird darauf verwiesen, dass, wie im Regierungsprogramm für die XXV. Gesetzgebungsperiode vorgesehen und von der Reformarbeitsgruppe Pflegegeld empfohlen wurde, das Pflegegeld und der Pflegefonds als zentrale Säulen der Pflegefinanzierung durch den Bund beibehalten und weiterentwickelt werden sollen. Diesem Vorhaben und dieser Empfehlung wird der vorliegende Entwurf in keiner Weise gerecht. Im Vorblatt wird als Ziel ausdrücklich die Sicherstellung einer nachhaltigen Finanzierung des Pflegevorsorgesystems angeführt, als Vorhaben, um dieses Ziel zu erreichen, wird einzig und allein die Neudefinition der Zugangskriterien für die Pflegegeldstufen 1 und 2 genannt. Vorgesehen ist, die Zugangskriterien in den Pflegegeldstufen 1 und 2 dahingehend zu ändern, dass jenen Personen, die ab einen Antrag auf Gewährung oder Erhöhung eines Pflegegeldes stellen, bei Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen künftig ein Pflegegeld der Stufe 1 bei einem durchschnittlichen Pflegebedarf von mehr als 65 Stunden (derzeit seit mehr als 60 Stunden, bis mehr als 50 Stunden) und ein Pflegegeld in Höhe der Stufe 2 bei einem durchschnittlichen monatlichen Pflegebedarf von mehr als 95 Stunden (derzeit seit mehr als 85 Stunden, bis mehr als 75 Stunden) gewährt werden soll. Diese neuerliche Erschwerung der Zugangsbestimmungen für Pflegegeldbezieher der Stufen 1 und 2 stellt eine massive Belastung für pflegebedürftige Menschen dar und ist keinesfalls eine geeignete und schon gar keine sozial vertretbare Maßnahme zur Budgetkonsolidierung und trägt in keiner Weise zur nachhaltigen finanziellen Absicherung des Pflegegeldsystems bei. Diese vorgesehenen Einsparungen auf dem Rücken von Menschen mit Behinderungen werden ausdrücklich abgelehnt. Ein weiterer Schritt in Richtung Armutsfalle für Pflegebedürftige! Durch die jahrelange Nichtvalorisierung der Pflegegelder ist es ohnehin bereits zu einer starken realen Abwertung der Pflegegeldbeträge gekommen, die in Verbindung mit anderen Kostensteigerungen v.a. am Gesundheitssektor dazu geführt hat, dass Pflege für viele Betroffenen schon jetzt nicht mehr leistbar ist. Durch die nunmehr vorgesehene Erschwerung der Zugangskriterien werden pflegebedürftige Personen zusätzlich massiv belastet. Wie Studien belegen, gehören BezieherInnen von Pflegegeld überwiegend den untersten Einkommensschichten an, und bedeutet das geplante Gesetzesvorhaben einen weiteren Schritt in Richtung Armutsfalle für Pflegebedürftige und einen weiteren Schritt gegen ein selbstbestimmtes, bedürfnisorientiertes Leben pflegebedürftiger Personen. Durch die geplanten Maßnahmen werden insbesondere auch pflegebedürftige Kinder, deren Einstufung in der Praxis auf Grund der geltenden Einstufungskriterien ohnehin nicht zufriedenstellend erfolgt, getroffen, was für Familien mit pflegebedürftigen Kindern eine weitere Existenzbedrohung darstellt. Nicht außer Acht zu lassen ist, dass auch zahlreiche Förderungen (wie z.b. Fahrpreisermäßigung, Zuschüsse für Sachleistungen u.a.) vom Bezug des Pflegegeldes abhängen. Durch den erschwerten Zugang zum Pflegegeld würden auch diese Förderungen nicht anfallen, was eine weitere Belastung und Existenzbedrohung für pflegebedürftige Menschen darstellt. Ausschließliches Sachleistungsprinzip widerspricht der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen! Wenn in den Erläuterungen Einschnitte bei den Pflegestufen 1 und 2 damit gerechtfertigt werden, dass in den unteren Pflegegeldstufen professionelle Dienste in geringerem Ausmaß in Anspruch genommen u 6

7 4/14 AKTUELL werden, sodass es unter diesem Aspekt vertretbar wäre, dass geringer pflegebedürftigen Menschen weniger Pflegegeld zur Verfügung stehe, so lässt sich grundsätzlich aus diesen Ausführungen die Tendenz erkennen, dem Sachleistungsprinzip den Vorzug zu geben. Um derartigen Entwicklungen von vornherein Einhalt zu gebieten, weist der KOBV Österreich ausdrücklich darauf hin, dass das dem Pflegegeldrecht immanente Geldleistungsprinzip jedenfalls erhalten bleiben muss. Nur auf diesem Wege kann man dem Zweck des Pflegegeldgesetzes und den Intentionen der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, pflegebedürftigen Personen ein selbstbestimmtes, bedürfnisorientiertes Leben zu ermöglichen, gerecht werden. Darüber hinaus wird in keiner Weise berücksichtigt, dass professionelle Dienste wie bereits ausgeführt für viele Pflegebedürftige tatsächlich nicht mehr leistbar sind. Keine Entlastung pflegender Angehöriger! Mit diesen Ausführungen wird auch ein falsches Signal für die in Österreich unentbehrliche Pflege durch nahe Angehörige gesetzt, die nach wie vor 80 % der pflegerischen Leistungen ausmacht und ohne deren maßgeblichen Beitrag das Pflegesystem in Österreich nicht aufrecht zu erhalten wäre. Die Pflege und Betreuung durch Angehörige wird im Entwurf daher auch als zweite essentielle Säule bezeichnet. Die im Entwurf enthaltenen Verbesserungen für pflegende Angehörige (Hausbesuche auch auf Wunsch des Pflegebedürftigen oder seiner betreuenden Angehörigen, das Angebot von Unterstützungsgesprächen und die Verbesserung des Online-Informationsangebotes) sind zwar grundsätzlich zu begrüßen, führen jedoch zu keiner wesentlichen aber dringend erforderlichen Entlastung pflegender Angehöriger, die im Interesse der Pflege und Betreuung ihrer pflegebedürftigen Angehörigen finanzielle Einbußen und Einschränkungen im sozialen Leben in Kauf nehmen und sowohl physisch als auch psychisch belastet sind. Ein Tropfen auf den heißen Stein! Die im Entwurf vorgesehene Valorisierung des Pflegegeldes in allen Pflegegeldstufen um 2 % ab ist zwar grundsätzlich zu begrüßen, wenngleich anzumerken ist, dass diese Anhebung nicht geeignet ist, die Entwertung der Pflegegelder der vergangenen Jahre auszugleichen. Die langjährige Nichtvalorisierung der Pflegegelder hat zu einer realen Entwertung der Pflegegelder geführt und in Verbindung mit den Kostensteigerungen im Pflegebereich bewirkt, dass Pflegedienste für viele Betroffene derzeit nicht mehr leistbar sind. Pflegebedürftigen Menschen sollen Bundes- und Länderbudgets entlasten! Es ist jedoch ein besonderer Zynismus, wenn man vorher (bereits 2015) Kostendämpfungsmaßnahmen in Form der Verschärfung der Anspruchsvoraussetzungen einführt und damit eine Vielzahl von Pflegebedürftigen von den Leistungen von vornherein ausschließt bzw. Erhöhungen erschwert und im Folgejahr eine kleine und offensichtlich einmalige Valorisierung vorsieht. Konkret ist der Darstellung der finanziellen Auswirkungen zu entnehmen, dass die Valorisierung im Jahr 2016 rund 49,7 Mio Euro kosten wird, die Einsparungen in diesem Jahr rund 57,3 Mio Euro bringen werden. Es wäre somit durch die Erschwerung der Zugangskriterien für pflegebedürftige Menschen bereits im Jahr 2016 eine verbleibende Einsparung trotz Valorisierung in Höhe von rund 7,6 Mio Euro gegeben. Dem ganzen wird dann noch die Krone aufgesetzt, wenn im Entwurf festgehalten wird, dass die Valorisierung der Pflegegeldbeträge zu Mehreinnahmen bei den sozialen Diensten und zu einer Entlastung der Länderbudgets führt. Die Valorisierung dient somit auch den Länderbudgets, die Verschärfung der Anspruchsvoraussetzungen hilft dem Bundesbudget. Pflegebedürftige Menschen tragen somit im doppelten Sinne zur Haushaltssanierung bei. Das 1993 in Österreich eingeführte System der Pflegevorsorge hat sich grundsätzlich bewährt. Es ist unbestritten, dass die demografische Entwicklung der kommenden Jahre das gesamte System der Pflegevorsorge vor enorme finanzielle Herausforderungen stellen wird, um das hohe Niveau der Pflegevorsorge in Österreich auch in Zukunft zu gewährleisten und längerfristig und nachhaltig auch die Finanzierung des Gesamtsystems zu sichern. Seit Jahren fordert der KOBV Österreich, wie auch die ÖAR-Dachorganisation der österreichischen Behindertenverbände und andere Interessenvertretungen für Menschen mit Behinderungen, das Pflegegeldsystem auf solide Beine zu stellen, um die Finanzierung nachhaltig sicher zu stellen. Kritisch anzumerken ist, dass die im Entwurf enthaltenen Änderungen ohne Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen und deren Interessenvertretungen entwickelt wurden und dieser Entwurf eine äußerst unerfreuliche Überraschung für Menschen mit Behinderungen und deren Interessenvertretungen darstellt. Der KOBV Österreich fordert ausdrücklich, die geplanten Verschlechterungen bei den Pflegegeldstufen 1 und 2 zurückzuneh- u 7

8 AKTUELL 4/14 men und unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Partizipation Verhandlungen mit allen Beteiligten (Bund, Länder, Seniorenrat, Interessenvertretungen für Menschen mit Behinderungen, Hilfsorganisationen) aufzunehmen und die zum größten Teil bereits vorliegenden Expertenvorschläge zu einem Reformpaket zu schnüren, das den Namen tatsächlich verdient. Eckpfeiler einer entsprechenden Reform müssen jedenfalls sein: nachhaltige Finanzierung des Pflegevorsorgesystems (z.b. verbindliche Festlegung des erforderlichen Steuergeldvolumens im Verhältnis zum BIP; Abgehen vom ausschließlich budgetfinanzierten System zu einem komplementären gesetzlichen Versicherungssystem, u. ä.) In diesem Zusammenhang wird angemerkt, dass in Österreich zwar Vorsorge für besondere Lebenssituationen, wie z.b. Unfall, Krankheit und Alter getroffen wurde, eine entsprechende solidarische Finanzierung des Risikos der Pflegebedürftigkeit jedoch nach wie vor fehlt. regelmäßige gesetzlich vorgesehene Anpassung der Pflegegelder zumindest um den Wert der Inflationsrate; Vereinheitlichung und Transparenz im Leistungs/Preisverhältnis bei Sachleistungen; Festlegung von einheitlichen und transparenten Leistungsstandards im Bereich der ambulanten und stationären Pflege (Erarbeiten von verbindlichen Leistungsprofilen für Pflegedienstanbieter). Das Erbe des Krieges! Erinnerungen der Kinder und Jugendlichen! Schon immer wollte ich meine persönliche Geschichte niederschreiben. Der Artikel in der KOBV Zeitung hat mich inspiriert dies zu tun: Ich bin im April 1942 geboren. Die erste Hürde meines Lebens war, dass ich als Säugling schwer an Maul- und Klauenseuche erkrankte. Dem Tode nahe habe ich mich zurückgekämpft ins Leben. Eine noch nachhaltigere Bürde wurde mir in die Wiege gelegt, ich wurde mit einem verbogenen Füßchen geboren, einem sogenannten Klumpfuß. Eine OP war nicht lebensnotwendig, daher wurde nicht operiert, nur die Kriegsversehrten wurden behandelt. Kriegsbedingt blieb ich also auf der Strecke, denn seither bin ich gehbehindert. Erinnerungen an den 2. Weltkrieg! Ich wurde am 5. September 1939 geboren in den ersten Tagen nach Kriegsbeginn- als 5. Kind in einem kleinen Dorf, wo ich meine Kindheit verbrachte und noch heute lebe. Es gibt viele Erinnerungen an diesen fürchterlichen Krieg, die Kriegsfolgen und die Nachkriegszeit. Ich war ca. vier Jahre als meine Eltern meinen älteren Bruder (noch keine 17) mit tränenden Augen das Kreuzzeichen auf die Stirn setzten, wie er Abschied nahm und in den Krieg zog. Die Zeit nach dem Krieg war sehr geprägt von sogenannten Hamsterern, die mit dem Zug von den Städten in die Dörfer fuhren um Lebensmittel für ihre Familien zu bekommen. Unser Dorf lag ca. 2 km von der nächsten Bahnstation entfernt, wenn die Tauschware zu schwer war, wurden unsere Eltern oftmals ersucht den Schubkarren auszuborgen und wir Kinder gingen mit, damit wir unser Gefährt wieder nach Hause bringen konnten. Manchmal bekamen wir auch einige Groschen, was uns Kinder natürlich sehr freute. u 8

9 4/14 AKTUELL Die Besatzungszeit! Die ersten Tage nach der Besatzung durch die US Amerikaner mussten wir in den Häusern bleiben. Das Ausgehverbot wurde aber bald etwas gelockert und wir durften einige Stunden am Tag aus dem Haus. Gegenüber warfen junge Amerikaner aus dem zweiten Stockwerk Süßigkeiten in die darunter stehende Kinderschar. So etwa, wie wir heute Enten füttern. Wir Kinder rauften uns um die seltenen Dinge und die Amis hatten ihren Spaß. So lernten wir den Kaugummi kennen. Einmal sagte eine Mutter zu ihrer Tochter. Lass es liegen, als ihnen Amis vom Jeep aus Süßigkeiten zuwarfen. Erst als der Jeep vorbei war, sagte sie: So jetzt hol es Dir! Diese Frau bewahrte ihren Stolz. Wir hungernden Kinder konnten uns Stolz nicht leisten. Christine Sekolovnik, Quelle: Schwarze Nebel, weiße Hände über das große Massaker und die Folgen für sie und ihre Familie am 7. März 1945 in Laaken bei Soboth, Steiermark: Nach den Kämpfen war der Krieg bald aus, aber wir haben nichts mehr gehabt. Alles war verbrannt. Über die restlichen Mauern des Viehstalls haben wir große Rindenstücke gelegt, die wir vorher von den Bäumen geschält haben. Diese Rinden haben bei den Ästen große Löcher gehabt, wo der Regen durchgeronnen ist. Wir haben versucht, sie mit Heu und Moos zu stopfen. So haben wir gewohnt. Neben den Eltern waren wir vier Kinder, ich war mit zwölf die Zweitälteste. Zum Schlafen sind wir anfangs zu einem Nachbarn gegangen, der in eine Hütte Stroh auf den Boden gegeben hat, damit uns nicht so kalt gewesen ist in der Nacht. Später hat uns der Opa väterlicherseits aus Brettern Holzkisten gemacht, in denen wir haben schlafen können. Danach hat meine Mutter von einem Abbruchhaus noch Bretter bekommen, mit denen uns ein Tischler eine Holzdecke gemacht und darüber ein provisorisches Dach gezimmert hat. Das ist unser Heim gewesen für viele Jahre. Bettzeug haben wir keines gehabt, zugedeckt haben wir uns mit alten Mänteln. Meine Kleider waren so oft geflickt, dass man die richtige Farbe gar nicht mehr hat erkennen können. Wir waren oft krank. Aber wir haben nicht zum Doktor gehen können. Es hat zwölf Jahre gedauert, bis mein Elternhaus wieder aufgebaut worden ist. Schreiben auch Sie (Ihre) Geschichte! Wir laden hiermit Zeitzeugen ein, ihre Lebensgeschichte für uns niederzuschreiben, damit wir gemeinsam mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung unter der Leitung von Univ. Prof. Dr. Stefan Karner daraus ein besonderes Buch der Erinnerungen machen können. In diesem Buch der Erinnerungen sollen nicht historische Ereignisse im Vordergrund stehen, sondern die persönlichen Erinnerungen, Erfahrungen und Interpretationen jener Menschen, welche die Kriegs- und/oder Nachkriegszeit als Kinder und Jugendliche erlebt haben. Uns interessieren die Lebensgeschichten der Kinder und Jugendlichen, die auf der Flucht waren, die in Kampfhandlungen einbezogen waren, anderweitige Gewalt erfahren oder an anderen beobachtet haben, die Bombardierungen miterlebt haben, die evakuiert worden sind, deren Väter im Krieg gekämpft haben, deren Väter gefallen sind, deren Väter mit Kriegsverletzungen zurückgekehrt sind, deren Väter vermisst wurden, deren Väter in Kriegsgefangenschaft waren, oder diejenigen, die als Vergewaltigungsopfer oder auch in Liebesbeziehungen von unbekannten/feindlichen und/oder Besatzungssoldaten gezeugt wurden, sowie sogenannte Lebensborn - Kinder. Wenn sie verschickt, versteckt, adoptiert worden sind oder Nachkommen von KZ-überlebenden Kindern sind. Wir sind auf der Suche nach Antworten auf Fragen wie: Was haben die Angehörigen der Jahrgänge in der Kriegs- und Nachkriegszeit erlebt, bzw. durch ihre kriegsbeteiligten Eltern oder Kriegskinder-Eltern später erfahren? Wie reagierten Erwachsene, Jugendliche und Kinder auf die erlebten Kriegs- und Nachkriegserfahrungen und wie waren diese Erfahrungen prägend für das weitere Leben? Diese Themen sollen, falls auf Sie zutreffend, Ihre Lebensgeschichte enthalten: Welche Erinnerung haben Sie an Ihre Kindheit während des Krieges/in der NS Zeit/in der Nachkriegszeit? Wie haben Sie die Situation und die Tatsache erlebt, dass Ihr Vater nicht mehr aus dem Krieg/der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt ist, und wie hat sich dies auf Ihre Familie ausgewirkt? Wie haben Sie die Situation und die Tatsache erlebt, dass Ihr Vater als Kriegsverletzter aus dem Krieg/aus der Kriegsgefangenschaft heimgekehrt ist, und wie hat sich dies auf Ihre Familie ausgewirkt? Wie haben Sie ihre KZ-überlebenden Eltern wahrgenommen? Sind Sie der Meinung, dass diese Erlebnisse/Erfahrungen Ihr Handeln und Denken in Ihrem Erwachsenwerden und in Ihrem Erwachsenenleben beeinflusst haben? Wenn ja, wie? u 9

10 AKTUELL 4/14 Haben Sie mit Ihren Eltern/Geschwistern/Freunden über Ihre/deren Erlebnisse in der Kriegs- bzw. Nachkriegszeit gesprochen und, wenn ja, welche Erkenntnisse haben Sie daraus für sich gewinnen können? Waren die Erlebnisse des Krieges in der Familie präsent? Glauben Sie, dass Ihr Leben ein anderes geworden wäre ohne diese Erfahrungen/Erlebnisse? Welche Rolle haben zutreffendenfalls die Leistungen des Kriegsopferund Behindertenverbandes bzw. der staatlichen Kriegsopferversorgung in Ihrem Leben gespielt? Liebe Leserin! Lieber Leser! Schreiben Sie Ihre Lebensgeschichte! Tragen Sie mit Ihrem Lebensbericht dazu bei, dass die schrecklichen Auswirkungen von Krieg, Hass, Gewalt und Verfolgung auch auf die Kinder von Kriegsopfern und Kriegsteilnehmern erfasst und damit der Nachwelt erhalten bleiben. Sollte es damit gelingen, erneut aufzuzeigen, welch langandauernde Auswirkungen kriegerische Auseinandersetzungen auf die Menschheit haben, und das Bewusstsein für Frieden und soziale Gerechtigkeit zu schärfen, haben wir gemeinsam dazu einen wichtigen Beitrag geleistet. Wir bitten Sie, uns, wenn möglich, auch Informationen zu Ihrer Person zukommen zu lassen (Name, Alter, Geschlecht, Familienstand, Berufsverlauf, Stationen Ihres Lebens z.b. Stadt, Land). Diese Informationen dienen jedoch nicht der Veröffentlichung im geplanten Buchprojekt und werden, falls nicht anders gewünscht, höchst vertraulich behandelt. Selbstverständlich können Sie Ihre Lebensgeschichte auch völlig anonym übermitteln. Wir möchten auch darauf hinweisen, dass mit der Übermittlung Ihrer Lebensgeschichte kein Anspruch auf deren Veröffentlichung besteht und für die Übermittlung und Verwendung keine wie immer gearteten Honoraransprüche geltend gemacht werden können. Wir freuen uns auch über etwaig vorhandenes Bildmaterial, das Sie zur Verfügung stellen können. Einsendeschluss: Zuschriften erbeten an: KOBV Österreich z.hd. Präsident Mag. Michael Svoboda Lange Gasse 53, 1080 Wien Gerne können Sie uns Ihre Lebensgeschichte auch per Mail in Form eines einfachen Worddokuments an at übermitteln. Peter McDonald einstimmig zum 13. Vorsitzenden des Verbandsvorstands gewählt Wichtigste Aufgabe ist die Umsetzung der Gesundheitsreform Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger hat einen neuen Vorsitzenden. Der Verbandsvorstand hat in seiner Sitzung vom 21. Oktober 2014 Peter McDonald einstimmig gewählt. Der 41-jährige tritt damit die Nachfolge von Hans Jörg Schelling an, der Anfang September 2014 als Bundesminister für Finanzen in die Bundesregierung berufen wurde. Peter McDonald ist Direktor des Wirtschaftsbundes und war bisher stellvertretender Obmann der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft (SVA). In dieser Funktion verantwortete er ein jährliches Budgetvolumen von vier Milliarden Euro und die soziale Absicherung für rund Versicherte. Im Hauptverband ist McDonald bereits seit 2011 als stellvertretender Vorsitzender der Trägerkonferenz der österreichischen Sozialversicherungsträger aktiv, sowie seit 2013 als Mitglied der Zielsteuerungskommission des Bundes für die Gesundheitsreform. Ich bedanke mich für das Vertrauen, das mir vom Vorstand durch die einstimmige Wahl zum Ausdruck gebracht wurde, so McDonald nach dem Ende der Vorstandssitzung. Wir stehen vor großen Herausforderungen, die es gemeinsam zu meistern gilt. Seine wichtigste Aufgabe sieht der neue Verbandsvorsitzende in der konsequenten Umsetzung von Gesundheitsreformen. 10

11 4/14 AKTUELL Einfach nachgedacht! Kolumne von Hon. Prof. Hofrat Dr. Josef Kandlhofer Kinderrehabilitation: JETZT! Österreich hat ein ausgezeichnetes Gesundheitssystem. Unbestritten eines der besten der Welt. Trotzdem gibt es noch weiße Flecken auf der Versorgungslandkarte. In Österreich gibt es de facto keine kinder- und jugendgerechte Rehabilitation. Das hat sicher mehrere Ursachen. Kinder sind zwar unsere Zukunft, sie haben aber keine Lobby. Zum anderen haben wir es bei der Kinder- und Jugendrehabilitation mit einem komplexen System der Finanzierung zu tun. So wie bei der Finanzierung des Gesundheitswesens. Auch dort gibt es unterschiedliche Zuständigkeiten. Für die Spitäler sind die Länder zuständig, für den niedergelassenen Bereich der Bund über die Krankenkassen. Natürlich wäre die beste Lösung, auch die Kompetenzen für die Spitäler dem Bund zu übertragen. Als gelernter Österreicher weiß man jedoch, eher wird die Donau aufwärts fließen, als dass aus 10 Spitalsgesetzen eines wird. Deshalb setzt die Gesundheitsreform auf eine sehr komplexe Lösung mit einem kooperativen Ansatz. Mit einem Bundeszielsteuerungsvertrag und neun Landeszielsteuerungsverträgen. Ähnlich ist es im Kleinen bei der Kinderrehabilitation. Auch dafür kommen die Sozialversicherung und die Länder als Zahler in Frage. Die Sozialversicherung ist für die Behandlung und Rehabilitation nach Krankheitsgeschehen und Unfällen zuständig. Die Zuständigkeit der Länder ist bei geburtsbedingten körper- und mehrfachbehinderten Kindern und Jugendlichen gegeben. Jedenfalls eine Situation, die einer raschen Lösung hinderlich ist. Es gibt jedoch einen Silberstreif am Horizont. Länder und Sozialversicherung haben sich über die Finanzierung geeinigt. Laut Rehabilitationsplan 2012 gibt es derzeit nur 48 Betten für Kinder- und Jugendrehabilitation, davon allein 48 in der Steiermark. In allen anderen Bundesländern fehlen Betten, insgesamt fast 300 (genau 284). Es macht Sinn, in jeder Versorgungszone ein Zentrum für Kinder- und Jugendlichenrehabilitation einzurichten. Dabei umfasst die Versorgungszone West die Bundesländer Vorarlberg, Tirol, Salzburg, die Versorgungszone Nord Oberösterreich, die Versorgungszone Ost Wien, NÖ und Burgenland und die Versorgungszone Süd Steiermark und Kärnten. Wie könnte es anders sein, nachdem nicht in jedem Bundesland ein Zentrum entstehen kann, wird jetzt über die Standorte diskutiert. Es sei gehofft, dass diese Diskussion nicht so lange dauert, wie die Diskussion über die Finanzierung. Sehr erfreulich war die Aussage des neuen Vorsitzenden des Vorstandes des Hauptverbandes der Österreichischen Sozialversicherungsträger, Peter McDonald. McDonald hat bei seinem Amtsantritt der Öffentlichkeit unter anderem mitgeteilt, dass er für eine rasche Umsetzung der Kinderund Jugendlichenrehabilitation eintreten wird. Nachdem jetzt alle Systempartner für die Einrichtung einer Kinder- und Jugendlichenrehabilitation sind, der Bedarf unstrittig feststeht, die Finanzierung gesichert erscheint, hindert eigentlich nichts und niemand die Realisierung. Eine Investition in die Rehabilitation für Kinder und Jugendliche ist sicher eine ausgezeichnete Investition für die Zukunft. Daher ergeht der Aufruf Rehabilitation für Kinder und Jugendliche: Jetzt! 11

12 BVP 4/14 7. BVP Infotag St. Pölten unter dem Motto Gesunde Arbeit v.l.n.r. Mag. Manfred Rötzer, Dr. Stephanie Laimer, Andreas Mühlbauer, Mag.a Barbara Schwarz, Dipl.-Ing. Andreas Neuwirth, Mag. Michael Svoboda, Mag. Josef Bezeredj Am 6. November fand der diesjährige, 7. BVP-Infotag, für die Behindertenvertrauenspersonen aus Niederösterreich, wieder im Leopoldsaal des Amtes der Niederösterreichischen Landesregierung, statt. Begrüßt wurden die Anwesenden auch heuer wieder von Präsident Mag. Michael Svoboda, sowie dem Leiter des Sozialministeriumservices Niederösterreich und HR Mag. Manfred Rötzer und von Landesrätin Mag.a Barbara Schwarz, die auch sehr persönliche Worte an die Zentralbehindertenvertrauensperson des eigenen Hauses, Hrn. Andreas Mühlbauer, richtete. Der Infotag stand diesmal ganz im Zeichen der europäischen Kampagne zum Thema gesunde Arbeit. Fakt ist, dass Stress das zweithäufigste arbeitsbedingte Gesundheitsproblem in Europa ist. Anhaltender Stress am Arbeitsplatz und daraus resultierende psychische Probleme sind ein besonders häufiger Grund für lange Krankenstände. Die Novelle des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes vom 1. Jänner 2013 regelt klar, dass Gefahren durch arbeitsbedingte psychische Belastungen, die zu Fehlbeanspruchungen führen, ermittelt und beurteilt werden müssen. Daran anschließend sind erforderliche und geeignete Maßnahmen zur Vermeidung und Reduktion dieser Gefahren durchzuführen. Mag. a Martina Häckel-Bucher, Sozialministerium, die ihren Vortrag mit zahlreichen Statistiken untermauerte, führte u. a. aus, dass lediglich 30% aller Unternehmen in Europa über Verfahren im Umgang mit psychosozialen Risiken verfügen und dass der Umgang mit Risiken dieser Art häufig als komplizierter im Vergleich zu herkömmlichen Risiken im ArbeitnehmerInnenschutz angesehen wird. Und dennoch lassen sich psychosoziale Risiken ebenso systematisch beurteilen und managen wie andere Risiken im ArbeitnehmerInnenschutz. Die Vorteile des Managements von psychosozialen Risiken und arbeitsbedingtem Stress überwiegen jedenfalls die damit verbundenen Kosten unabhängig von der Unternehmensgröße. Dr. Stephanie Laimer, BVP Servicestelle, referierte über Entschleunigung, einem Thema, das derzeit in aller Munde ist. Entschleunigung ist das Gegenteil von Beschleunigung und wird beschrieben als aktives Entgegensteuern der Beschleunigung des beruflichen und privaten Lebens. Es geht dabei nicht um Langsamkeit als Selbstzweck, sondern um die Suche nach der Geschwindigkeit, die eine unangestrengte Effizienz erlaubt. Heute weiß man, dass wo Ressourcen immer nur effizient ausgenutzt werden, Erschöpfung die Folge ist. Mag. a Elisabeth Pless, Geschäftsführerin Epilepsie und Arbeit, brachte einen spannenden Beitrag über Epilepsie, einer Krankheit, deren Betroffene oft deshalb mit Berührungsängsten konfrontiert sind, weil es an notwendiger Information im Umgang u 12

13 4/14 BVP mit einem Anfall fehlt. Die Erste- Hilfe-Maßnahmen bei Epilepsie sind nämlich sehr individuell. Ein Anfall gehört genau beobachtet, man soll auf die Uhr sehen wie lange er dauert (in der Regel bis zu drei Minuten), gefährliche Gegenstände sind zu entfernen, eine Brille, falls vorhanden, ist abzunehmen und etwas Weiches ist unter den Kopf zu legen. Der Akupressurnotfallspunkt (zwischen Oberlippe und Nase) ist anzuwenden. Epilepsie ist keinesfalls so selten wie man glauben möchte, immerhin ist 1 % der Bevölkerung davon betroffen, und erleiden 5 % der Bevölkerung einmal im Leben einen Anfall. Den Abschluss bildete das Referat von Mag.a Michaela Strebel, Bewegungswissenschafterin und Ergonomin der AUVA, die wertvolle Impulse zu bewegt statt ruhig sitzen brachte. Körperliche und geistige Gesundheit brauchen Bewegung, weshalb die richtige Balance zwischen Anspannung/Entspannung, Sitzen/Stehen/Bewegen und Arbeitsbelastung/ Erholung gefunden werden muss. Schlagwort Stehungen satt Sitzungen, denn idealerweise verbringt der Mensch nur 50% mit (lebendigem) Sitzen, 30% mit Stehen, 20% mit Bewegung im Raum. Mei Huat, der hot drei Löcha. Bei einem gemütlichen Beisammensein am Buffet klang der Infotag aus. Es war einmal etwas anderes, so das Feedback einer TeilnehmerIn, das so gar nicht nach verfl ixtem siebenten Jahr klang. Das BVP-Kursprogramm für 2015 von AK/ Sozialministeriumservice/KOBV/VÖGB! gut geschulte Behindertenvertrauenspersonen fördern die Sensibilität im Bereich der Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen, bekämpfen Vorurteile und erhalten und schaffen Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen. Wir hoffen, dass Sie es Ende November per Post erhalten werden. Falls nicht, können Sie es telefonisch bei Karin Fessl, Tel.: 01 / oder per anfordern. Die Kursveranstalter Liebe Behindertenvertrauenspersonen! Dieses Kursprogramm unterstützt die Behindertenvertrauenspersonen und BetriebsrätInnen bei ihrem Alltagsgeschäft die Vertretung der wirtschaftlichen und kulturellen Interessen der Menschen mit Behinderungen im Betrieb, in der Dienststelle. Insbesondere die Kombination aus rechtlichem Fachwissen (Module 1 und 3) und dem Lernen und Trainieren der Soft Skills (Modul 2) steigert die Handlungskompetenz der Behindertenvertrauenspersonen. Denn eines ist unbestritten, engagierte und Die BVP Servicestelle Ein Projekt des Kriegsopfer- und Behindertenverbandes Österreich gefördert aus Mitteln des Ausgleichstaxfonds. Liebe Behindertenvertrauensperson, zögern Sie nicht, uns bei Fragen, Wünschen, Einladungen, Anregungen zu kontaktieren! Dr. Stephanie Laimer Tel.: 01/ / 25 Mail: Mag. Jozsef Bezeredj-Babarczy Tel.: 01/ / 27 Mail: Karin Fessl (Sekretariat) Tel.: 01/ Mail: /BVP.html 13

14 BVP 4/14 ÖBB Wir für Sie: Barrierefreies Reisen mit den ÖBB Jährlich nutzen 469 Mio. Kunden die Angebote der österreichischen Bundesbahnen. Das barrierefreie Angebot der ÖBB ermöglicht es, behinderten und mobilitätseingeschränkten Menschen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Darüber hinaus wird durch Barrierefreiheit die Lebensqualität, der Komfort und die Sicherheit aller Reisenden gesteigert und somit ein Mehrwert für alle geschaffen. Als Grundlage dient der Etappenplan gemäß 19 Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz. Dieser Etappenplan wurde von den Experten der ÖBB nach Gesprächen mit Vertretern der Behindertenorganisationen erstellt. Mobil im Nahverkehr Im Nahverkehr fahren täglich rund Züge in ganz Österreich, davon ist jeder zweite barrierefrei zugänglich. Die Modernisierung der Nahverkehrsflotte (Einsatz neuer Züge mit barrierefreien Einstiegen) läuft auf Hochtouren. Der Nahverkehrszug Talent ist mit einer fahrzeuggebundenen Rampe ausgestattet. Die Desiro -Züge sind mit einer mobilen Rampe bestückt, welches das Ein- und Aussteigen für Reisende im Rollstuhl bei entsprechender Bahnhofsausstattung ermöglicht. Die Eingänge zu den Rollstuhlplätzen sind mit Symbolen gekennzeichnet. Das optische und akustische Fahrgastinformationssystem informiert über den nächsten Halt des Zuges. Insgesamt kommen 188 Talent und 60 Desiro bundesweit zum Einsatz. Grenzenlos reisen Im Fernverkehr ist jeder dritte Zug barrierefrei zugänglich. Das sind österreichweit ca. 100 Züge täglich. Sie verfügen über ein barrierefreies WC und sind in den Fahrplänen mit einem Rollstuhlsymbol und mit dem Hinweis mit Rollstuhlstellplatz bzw. mit rollstuhltauglichem WC gekennzeichnet. Auch der Einstiegsbereich ist ebenfalls mit einem gut sichtbaren Rollstuhlsymbol versehen. Der railjet verfügt zudem über einen Hebelift. In jeder Garnitur sind drei Plätze für Rollstuhlfahrer reserviert, auch Steckdosen zum Laden für Rollstuhlbatterien sind vorhanden. Für sehbehinderte Reisende sind taktile Elemente vorhanden und für den Blindenführhund ist ein eigener Platz vorgesehen. Mit dem Multifunktionswagen ist es auch für Reisende im Rollstuhl möglich, bequem in einem Liegewagenabteil mit Begleitperson zu verreisen. Postbus - Unterstützung unterwegs Mehr als die Hälfte der Postbus-Flotte ist bereits barrierefrei. Seit Ende 1999 werden alle neu beschafften Niederflurfahrzeuge mit mechanischer bzw. elektrischer Klapprampe erworben. Die Sitzplatzausstattung für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste mit breiterer Sitzfläche, mehr Platz im Fußbereich für z. B. Krücken, Prothesen, usw. gehört bereits zum Standard. Um mobilitätseingeschränkten Kunden den optimalen Service bieten zu können, werden die BuslenkerInnen regelmäßig geschult und können bei der Wahl des günstigsten Tarifs helfen. u 14

15 4/14 BVP ÖBB / Schweinöster Barrierefreie Bahnhofsoffensive Bis 2015 werden alle Bahnhöfe mit täglich über Fahrgästen barrierefrei ausgebaut das betrifft 170 Bahnhöfe und Haltestellen, davon profitieren rund eine Million Fahrgäste, das sind 80 Prozent der Bahnkunden. Bis 2025 sollen es 90% sein. An sogenannten interoperablen Strecken (jene Strecken, die für den sicheren und durchgehenden transeuropäischen Bahnverkehr geeignet sind) müssen Verkehrsstationen entsprechend dem Standard Technische Spezifikation Interoperablen Persons with Reduced Mobility (TSI- PRM) behindertengerecht ausgestattet werden. Insgesamt sind bereits ca. 200 Hebelifte auf den großen Bahnhöfen im Einsatz. Höhepunkte bei der Umsetzung des Etappenplans stellen zum Beispiel der neu eröffnete Hauptverkehrsknotenpunkt Wien Hauptbahnhof, die Eröffnung des modernen Salzburger Hauptbahnhofs und auch die Neugestaltung des Bahnhofs in Attnang-Puchheim (OÖ), sowie der Baustart in Waidhofen an der Ybbs (NÖ) dar. Zahlreiche andere Bahnhöfe wurden österreichweit ebenfalls zusätzlich mit Liften und Blindenleitsystemen ausgerüstet. Uneingeschränkte Buchung Reisen beginnt aber nicht erst am Bahnhof, sondern bereits bei Buchung eines Tickets. Die ÖBB setzen daher auf eigens geschulte Mitarbeiter, die Personen mit Behinderung in allen Bereichen bestmöglich unterstützen. Zudem können heute Reisewünsche auch vorangemeldet werden über das ÖBB-CallCenter, ÖBB-Personenkassen, den Info-Points an den Bahnhöfen oder im Internet unter eine dem Standard WAI-AA entsprechende barrierefrei gestaltete Website. Ausführliche Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage oebb.at bzw. im ÖBB- Kundenservice unter Fahren und Sparen Seit reisen Menschen mit Behinderung mit dem österreichischen Behindertenpass oder Schwerkriegsbeschädigtenausweis um 50 % günstiger mit den ÖBB in ganz Österreich und erhalten 100 % Rabatt auf die Sitzplatzreservierung für die 1. oder 2. Klasse. Man braucht keine Ermäßigungskarte sondern spart direkt bei jeder Reise mit den ÖBB. Bei entsprechendem Vermerk reisen Begleitperson bzw. Assistenzhund gratis mit. ÖBB / C hristian Zenger 15

16 SERVICE 4/14 Badener KOBV Oktoberfest beim Maschler Bereits zum 9. Mal fand das Oktoberfest aller Ortsgruppen aus dem Bezirk Baden beim bekannten Gasthaus Maschler in Traiskirchen statt. Mehr als 200 Mitglieder aus dem Bezirk Baden folgten der Einladung von KOBV Obmann Karl Maria Kinsky und feierten in ausgelassener Stimmung am 26. September 2014 das alljährliche Oktoberfest. Mitverantwortlich für ein gelungenes Event war auch heuer zum neunten Mal der Wirt und Unternehmer Gerhard Maschler, der mit seinem engagierten Team alle Besucher mit vorzüglichem Essen, Getränken und Mehlspeisen versorgte. Zu Beginn begrüßte Obmann Karl Maria Kinsky die Festbesucher in gewohnt gekonnter, humorvoller Weise. Kurze Worte fanden auch der Bürgermeister von Baden, Kurt Staska, der Bürgermeister von Pfaffstätten, Christoph Kainz und der neue Bürgermeister von Traiskirchen, Andreas Babler. Unter den Gästen waren aber auch zahlreiche Stadt- und Gemeinderäte und -rätinnen, sowie der Direktor vom Schloss Freiland, Christian Mesner. Spannend wurde es bei der traditionellen Tombola, bei der zahlreiche kleine und größere Überraschungen, die von allen Ortsgruppen zusammengetragen wurden, auf die Gäste warteten. Auch die stimmungsvolle Musik trug dazu bei, dass das Oktoberfest zu einem vollen Erfolg wurde. KOBV-Urlaubsaktion Punat / Kroatien 2015 Mit dem KOBV auf die Goldene Insel! Auch im Jahr 2015 bieten wir unseren Mitgliedern einen Erholungsaufenthalt auf der Insel Krk in Punat an. Im nördlichen Teil der Kvarner Bucht liegt die größte Insel Kroatiens und der Adria Krk. An der Südküste der Insel Krk, die durch eine Brücke mit dem Festland verbunden ist, liegt Punat, ein Küstenstädtchen mit mildem Klima und mediterraner Vegetation. Seit Jahrzehnten schätzen die Besucher von Punat die herzliche Atmosphäre und das wohltuende Naturambiente. Schwimmen, Wassersport, Tennis, Segeln, Wandern, Bergsteigen oder Sommerfeste mit Freunden sind nur einige der vielfältigen Urlaubsvergnügen, die hier auf Sie warten. Hotel Park Punat Im Ortszentrum, direkt am Meer umgeben von schattenspendenden Kiefernwäldern liegen die Hotels Park I und II. Die Zimmer (davon 4 rollstuhlgerecht) sind mit Klimaanlage, Dusche, WC, Kalt- und Warmwasser und einem Sat-Fernseher ausgestattet. Die meerseitig gelegenen Doppelzimmer haben einen Balkon. Das Hotel verfügt über eine ausgezeichnete Küche, einen eigenen Parkplatz, ein Cafe mit Terrasse und einen wunderschönen Blick auf das Meer. Für Kinder gibt es in der Nähe Spielplätze, Minigolf, etc. In den u 16

17 4/14 SERVICE Ferienmonaten wird Kinderanimation und im Park neben dem Hotel Live- Musik angeboten. Anreise Sie können den Urlaub als Selbstfahrer zu den angegebenen Turnussen antreten oder Sie nutzen die angebotenen Busturnusse, für die rollstuhlgerechte Busse zur Verfügung stehen. Die Abfahrt der Busse erfolgt jeweils am Donnerstag (wie unten angegeben) vom Busterminal Erdberg, 1030 Wien, um 23:30 Uhr (Einstieg ab 23:15 Uhr möglich), Zusteigmöglichkeiten in Wiener Neustadt (Bahnhof) und Autobahnstation Loipersdorf. Es werden 11 Turnusse mit Halbpension (HP) im Hotel Park II, alternativ Park I, zuzüglich Frühstück am Abreisetag angeboten. Turnuseinteilung / Preise Halbpension 2015 Getränke (Wein, Mineralwasser, Cola, Fanta, Säfte) zu den Mahlzeiten sind im Preis inkludiert. Turnus Fahrt Abfahrt Wien Ankunft Wien 1. Turnus (HP) Selbstfahrer Fr Fr ,-- 2. Turnus (HP) Selbstfahrer Fr Fr ,-- 3. Turnus (HP) Selbstfahrer Fr Fr ,-- 4. Turnus (HP) Bus*) Do Fr ,-- 5. Turnus (HP) Bus*) Do Fr ,-- 6. Turnus (HP) Selbstfahrer Fr Fr ,-- 7. Turnus (HP) Selbstfahrer Fr Fr ,-- 8. Turnus (HP) Selbstfahrer Fr Fr ,-- 9. Turnus (HP) Selbstfahrer Fr Fr , Turnus (HP) Bus*) Do Fr , Turnus (HP) Bus*) Do Fr ,-- *) Mindestteilnehmeranzahl für den Busturnus: 20 Selbstverständlich kann bei den Halbpensionsturnussen gegen Aufzahlung auch Vollpension gebucht werden. Der Aufpreis für Vollpension beträgt pro Tag für die Turnusse 1,2, 3, 4, 5, 9, 10, 11 5,-- für die Turnusse 6, 7, 8 6,-- Einbettzimmerzuschlag pro Tag für die Turnusse 1, 2, 11 7,-- für die Turnusse ,-- Selbstfahrer (mit PKW, Bäderbus, Bahn bis Rijeka evt. Abholung durch Hotel) sind zu jedem Termin willkommen, wenn kein Busturnus zustande kommt (unter 20 Personen). Bei den Busturnussen (4, 5, 10 und 11) wird für Selbstfahrer ein Betrag von 129,-- vom Vollzahlerpreis in Abzug gebracht. Kinderermäßigung Kinder bis unter 7 Jahren Kinder von 7 bis unter 16 Jahren Kinder von 4-14 Jahren GRATIS im Zimmer mit 2 Erwachsenen 50 % Ermäßigung im Zimmer mit 2 Erwachsenen 30 % Ermäßigung im Zimmer mit 1 Erwachsenen oder 2 Kinder im eigenen Zimmer Kosten bei Mitnahme eines Hundes Bei Mitnahme eines Hundes ist pro Tag ein Preis von 5,-- (ohne Futter) an der Hotelrezeption zu bezahlen. Wichtige Information für Hundebesitzer! Hunde dürfen an den Strand und in den Speisesaal nicht mitgenommen werden. u 17

18 SERVICE 4/14 Kostenzuschüsse des Verbandes Zu den angeführten Preisen gewähren wir je nach Einkommen und Familienstand einen Kostenzuschuss, und zwar bei einem anrechenbaren Einkommen von Mitglied Kostenzuschuss Gatte/in bis 726,73 88,-- 73,-- von 726,80 bis 763,06 80,-- 66,-- von 763,14 bis 799,40 73,-- 59,-- von 799,47 bis 835,74 66,-- 51,-- von 835,81 bis 872,07 59,-- 44,-- über 872,07 51,-- 37,-- Reisebetreuung vor Ort Im Hotel stehen Ihnen die MitarbeiterInnen des Hotels unter der verantwortlichen Leitung von Frau Dolores Mrakovcic, General Manager, und Herr Damir Kraljic von der Agentur Aurea zur Verfügung. Anmeldung für einen Meeresaufenthalt Wir ersuchen Sie, das Anmeldeformular (finden Sie im Formularteil) vollständig ausgefüllt und unter Anschluss der Einkommensnachweise an das KOBV-Urlaubsreferat zu übermitteln. Die Einteilung erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldungen. Die Zimmervergabe erfolgt direkt im Hotel. Beachten Sie bitte den Anmeldeschluss jeweils 8 Wochen vor Turnusbeginn! Nähere Auskünfte im KOBV Urlaubsreferat Frau Gabriele Wlasak Tel.: 01/ /21 Ehre wem Ehre gebührt! Ein Höhepunkt beim Delegiertentag des KOBV im Jahr 2013 war die Auszeichnung sehr verdienter KOBV FunktionärInnen. Herr Viktor Wurm, ehemaliger Bezirksobmann der BAG Lilienfeld konnte leider aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich beiwohnen. Am war es dann soweit. Herr Vizepräsident Willi-Klaus Benesch konnte Herrn Viktor Wurm das Goldenen Ehrenzeichen im Rahmen einer Feier der BAG Lilienfeld überreichen. Er bedankte sich bei Viktor Wurm für sein jahrelanges ehrenamtliches Engagement. Die FunktionärInnen der BAG Lilienfeld schlossen sich diesem Dank an und beglückwünschten ihren ehemaligen Bezirksobmann. 18

19 4/14 SERVICE Rollstuhltanzpaar als Wiener Sportstars ausgezeichnet Am 3. September fand im Arkadenhof des Wiener Rathauses die Wiener Sportstars Gala 2014 statt. Sportstadtrat Christian Oxonitsch und der Sportpool Wien ehrten die erfolgreichsten SportlerInnen, Mannschaften und Vereine Wiens. erfolgreiche Duo-Paar hat heuer bereits vier Bronzemedaillen bei IPC-Ranglistenturnieren ertanzt und belegt in der Weltrangliste zur Zeit Rang 3 bei den Standardtänzen und Rang 4 bei den Lateinamerikanischen Tänzen. In den Kategorien Behindertensportlerin und Behindertensportler des Jahres fiel die Wahl der ExpertInnenjury diesmal auf das Nationalteampaar Brigitte Kröll und Werner Kaiser vom Rollstuhltanzsportverein Vienna Rolli-Dancedream. Das Der Rollstuhltanzsport ist eine Sportart, die vom Internationalen Paralympischen Komitee administriert wird, Duo-Paare sind Paare, bei denen beide Partner im Rollstuhl tanzen, bei Kombi-Paaren dagegen tanzt auch ein nichtbehinderter Partner mit. Seit August dieses Jahres gibt es auch Startklassen für einzelne Rollstuhltänzer/innen (Single) ohne Partner. Das Kurhaus Ferdinand Hanusch in Bad Hofgastein aus der Krise zum Erfolg Es war einmal vor langer Zeit ein Bischof, der hieß Johann Ladislaus Pyrker. Er schenkte 1832 ein schlossähnliches, festungsartiges Gebäude in Bad Hofgastein Kaiser Franz I. für heilungswirksame Radonwasser- Badekuren seiner Soldaten. Das war die Geburtsstunde der Erzbischof Ladislaus von Pyrker und Erzherzog Albrecht Gasteiner Badestiftung, die heute dem Sozialministerium als oberste Stiftungsbehörde untersteht und das Kurhaus Ferdinand Hanusch betreibt. Die Stiftung in der Krise Nachdem das Klientel der Kriegsopfer immer weniger wurde, hatte das Kurhaus ab Beginn dieses Jahrtausends immer mehr mit Auslastungsproblemen zu kämpfen. Eine längere Suche nach einem Partner wurde schließlich von Erfolg gekrönt: Mit der Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau (VAEB), die das Haus Hohe Tauern gegenüber vom Hanusch-Haus führt, konnte 2009 ein Betriebsführungsvertrag geschlossen werden. u 19

20 SERVICE 4/14 Zwei Kurhäuser unter einem Dach Seither werden beide Häuser auch Gesundheitseinrichtung Bad Hofgastein genannt von einem Verwaltungsleiter geführt. Nachdem seither auch im Hanusch- Haus die Klientel von der VAEB ebenso wie die des öffentlichen Dienstes untergebracht werden kann, liegt die Auslastung mittlerweile jenseits von 90 Prozent pro Turnus und die Stiftung schreibt wieder schwarze Zahlen. Zukunftsträchtige Investitionen Aus dem Antrieb, nicht nur zu überleben, sondern auch Weichen für eine zukunftsträchtige Weiterentwicklung zu stellen, wurde die unmittelbar angrenzende denkmalgeschützte Pyrker-Villa von der Stiftung gekauft, renoviert und ein Therapiezentrum für beide Häuser umgewandelt. Am wurde das Therapiezentrum, unterirdisch mit beiden Häusern barrierefrei verbunden, feierlich eröffnet. In diesem Jahr wurden beide Speisesäle zusammengelegt. Um die Gäste beider Häuser bedienen zu können, wurde jener im Hanusch erweitert und die Küche komplett erneuert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Gesundheitsförderung aus ganzheitlicher Sicht Im Zentrum des Therapieangebotes stehen Behandlungen bei Knie-, Hüft- und Wirbelsäulenbeschwerden, auch nach Operationen in diesen Bereichen (Massagen, Physiotherapie, Unterwasserbehandlung, Fango/Moorpackungen, Elektrotherapie/Ultraschall, aktivierende Trainings an den Geräten). Bei der Unterwasserbehandlung ist zu ergänzen, dass zum Vermögen der Stiftung gehört, täglich 80 m3 des Radon-Thermalwassers von der Gemeinde Bad Hofgastein unentgeltlich beziehen zu können. Doch damit nicht genug: Das Ärzteteam ist bemüht, bei den Untersuchungen und Gesprächen zu Beginn des Turnus einen individuellen Gesamteindruck zu gewinnen, um Möglichkeiten auszuloten, welche zusätzlichen Angebote und Maßnahmen sonst noch zur Besserung des gesundheitlichen Zustandes der PatientInnen beitragen könnten. Sie werden dabei von einer Psychologin, eine Sportwissenschaftlerin und von Fachleuten der Ernährungsberatung unterstützt. Ihr gemeinsames Ziel ist, dass die PatientInnen nach der Kur Bad Hofgastein mit einer bewussteren Einstellung zur eigenen Gesundheit und mit einem höheren Verantwortungsgefühl für Körper und Psyche verlassen. Es geht weiter Wir werden diese Partnerschaft engagiert weiterführen. Der dritte und letzte Schritt wird ein Therapie- bzw. Schwimmbad mit Sauna sein. Damit werden wir die Angebotspalette mit Unterwassertherapien für Gruppen mit Größe von maximal zehn Personen erweitern können. Die Aquatherapie ist gerade für Seniorinnen und Senioren wegen ihrer gelenkschonenden Wirkung besonders wichtig. Ist auch dieses Projekt 2015 realisiert, wird die Gesundheitseinrichtung Bad-Hofgastein mit ihrem vielfältigen Angebot und ihrem attraktiven Standort aus Kundensicht nicht mehr zu schlagen sein. Mag. HANS DÖLLER Sozialministerium, Vorsitzender des Stiftungskuratoriums Gemeinsam bin ich nicht allein! Die ehrenamtliche Selbsthilfegruppe für Multiple Sklerose betroffene Mitmenschen geht im KOBV Erholungshaus Schloss Freiland neue Wege. Bereits zum 7. Mal war der MS Club Neulengbach zu Gast in Schloss Freiland. Neben einem wunderbaren Ausflug, Badefreuden im Hallenbad, Basteln, Singen und Spielen, haben wir diesmal einen neuen Weg beschritten. In Arbeitsgruppen wurden die Werte der Arbeit unserer Gruppe für den Einzelnen und der Gemeinschaft ergründet. Unisono kamen die TeilnehmerInnen zur Erkenntnis, dass Sorgen, Probleme, Freude, Verschlechterung des Gesundheitszustandes, Lachen und Weinen in der Gruppe leichter zu bewältigen sind als alleine. Ich bedanke mich für die lieben Beiträge ganz herzlich und dass Ihr es immer wieder mit mir aushaltet. Nicht vergessen möchte ich das gesamte Personal in Schloss Freiland. Ich freue mich auf ein neues Treffen, so der gerührte Franz Josef Bernhart, MS Club Neulengbach. 20

INITIATIVE BELARUS MS-Betroffene helfen MS-Betrofffenen in Weißrussland. besonderen Bedürfnissen aufgrund. Toiletten erfahren müssen.

INITIATIVE BELARUS MS-Betroffene helfen MS-Betrofffenen in Weißrussland. besonderen Bedürfnissen aufgrund. Toiletten erfahren müssen. 24 diverses neue horizonte ÖSTERREICHISCHE MULTIPLE SKLEROSE GESELLSCHAFT INITIATIVE BELARUS MS-Betroffene helfen MS-Betrofffenen in Weißrussland ÖSTERREICHISCHE MULTIPLE SKLEROSE GESELLSCHAFT Liebe MS-Betroffene,

Mehr

Herzlich Willkommen Ihr

Herzlich Willkommen Ihr Herzlich Willkommen Ihr 2 Deutschland altert 3 3 4 5 6 Zahlen und Fakten zur Pflegeversicherung Bis 2030 steigt der Anteil der über 60jährigen um 8 Millionen auf 28,5 Mio. Menschen oder 36 % der Gesamtbevölkerung.

Mehr

Verein Wieso Stadtplatz 24, 4690 Schwanenstadt Obfrau: Christine Pumberger Tel.: +43 (0) 664 / 2175002 Mail: office@wieso.or.at Web: www.wieso.or.

Verein Wieso Stadtplatz 24, 4690 Schwanenstadt Obfrau: Christine Pumberger Tel.: +43 (0) 664 / 2175002 Mail: office@wieso.or.at Web: www.wieso.or. Verein Wieso reicht wegen weiterhin erfolgender Diskriminierung behinderter Personen in Österreich Beschwerde bei dem UN-Behinderten Petitionsausschuss und dem Committee on the Rights of Persons with Disabilities

Mehr

Pflegesicherung in Österreich

Pflegesicherung in Österreich Pflegesicherung in Österreich Um einen Systemwechsel zu einem stärkeren formellen Pflegesicherungssystem vollziehen zu können, ist es langfristig notwendig, die Bewusstseinsbildung und Entwicklung für

Mehr

WdF Manager Monitoring Gesundheit Work-Life-Balance

WdF Manager Monitoring Gesundheit Work-Life-Balance WdF Manager Monitoring Gesundheit Work-Life-Balance Präsentation am 22. Oktober 201 Projektnummer: 6104/1 UNTERSUCHUNGSDESIGN Auftraggeber: WdF Wirtschaftsforum der Führungskräfte Methode: Web-gestützte

Mehr

Ich möchte so gerne gerade Beine!

Ich möchte so gerne gerade Beine! Ich möchte so gerne gerade Beine! «Ich möchte gerne rennen und spielen können wie die anderen Kinder», wünscht sich Benita (4). Übernehmen Sie heute eine Kinderpatenschaft Arm, behindert, ausgeschlossen!

Mehr

HORIZONTE - Einstufungstest

HORIZONTE - Einstufungstest HORIZONTE - Einstufungstest Bitte füllen Sie diesen Test alleine und ohne Wörterbuch aus und schicken Sie ihn vor Kursbeginn zurück. Sie erleichtern uns dadurch die Planung und die Einteilung der Gruppen.

Mehr

QUALITÄTSBERICHT 2013

QUALITÄTSBERICHT 2013 QUALITÄTSBERICHT 2013 KUNDENORIENTIERUNG ZUVERLÄSSIGKEIT DER VERKEHRE HILFELEISTUNG FÜR PERSONEN MIT BEHINDERUNGEN UND EINGESCHRÄNKTER MOBILITÄT BESCHWERDEMANAGEMENT ÖBB PV AG Qualitätsbericht 2013 2 Als

Mehr

Herzlich Willkommen! Reform der Pflegeversicherung 10 gute Nachrichten für Beitragszahler

Herzlich Willkommen! Reform der Pflegeversicherung 10 gute Nachrichten für Beitragszahler Herzlich Willkommen! Reform der Pflegeversicherung 10 gute Nachrichten für Beitragszahler Die erste gute Nachricht: Die Leistungen der Pflegeversicherung für die stationäre Pflege bleiben stabil Ursprünglich

Mehr

SELBSTEINSTUFUNGSTEST DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE NIVEAU B1

SELBSTEINSTUFUNGSTEST DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE NIVEAU B1 Volkshochschule Zürich AG Riedtlistr. 19 8006 Zürich T 044 205 84 84 info@vhszh.ch ww.vhszh.ch SELBSTEINSTUFUNGSTEST DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE NIVEAU B1 WIE GEHEN SIE VOR? 1. Sie bearbeiten die Aufgaben

Mehr

Ermäßigungen bei ÖBB, VVT und IVB. 6020 Innsbruck Museumstraße 38-SILLPARK 2.OG

Ermäßigungen bei ÖBB, VVT und IVB. 6020 Innsbruck Museumstraße 38-SILLPARK 2.OG SENIORENINFOS Ermäßigungen bei ÖBB, VVT und IVB 6020 Innsbruck Museumstraße 38-SILLPARK 2.OG Öffnungszeiten: Mo - Mi 09:00-19:00 Uhr Do - Fr 09:00-20:00 Uhr Sa 09:00-18:00Uhr www.familien-senioreninfo.at

Mehr

Leichte Sprache. Mobilitäts-Hilfe. Geld für den Behinderten-Fahr-Dienst. Soziales Gesundheit Bildung Kultur Umwelt Heimatpflege

Leichte Sprache. Mobilitäts-Hilfe. Geld für den Behinderten-Fahr-Dienst. Soziales Gesundheit Bildung Kultur Umwelt Heimatpflege Leichte Sprache Mobilitäts-Hilfe Geld für den Behinderten-Fahr-Dienst Soziales Gesundheit Bildung Kultur Umwelt Heimatpflege Das sind die Infos vom Januar 2013. 2 Liebe Leserinnen und Leser! Ich freue

Mehr

Eine empirische Studie unter (ehemaligen) Zivildienstleistenden des Österreichischen Roten Kreuzes.

Eine empirische Studie unter (ehemaligen) Zivildienstleistenden des Österreichischen Roten Kreuzes. Zivildienst als wichtige Sozialisationsinstanz oder Erziehung zur Menschlichkeit Eine empirische Studie unter (ehemaligen) Zivildienstleistenden des Österreichischen Roten Kreuzes. Mag. Gerald Czech Das

Mehr

VORSORGEVERHALTEN DER ÖSTERREICHER

VORSORGEVERHALTEN DER ÖSTERREICHER Custom Research 0. Vorsorgeverhalten 00 VORSORGEVERHALTEN DER ÖSTERREICHER März/April 00 Exklusivstudie im Auftrag der Raiffeisen Versicherung Custom Research 0. Vorsorgeverhalten 00 Daten zur Untersuchung

Mehr

Behindert ist, wer behindert wird

Behindert ist, wer behindert wird Behindert ist, wer behindert wird Alle Menschen müssen lernen, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt sind Auf der ganzen Welt leben sehr viele Menschen mit Behinderungen: über 1 Milliarde Menschen

Mehr

Königstettner Pfarrnachrichten

Königstettner Pfarrnachrichten Königstettner Pfarrnachrichten Folge 326, Juni 2015 Nimm dir Zeit! Wer hat es nicht schon gehört oder selber gesagt: Ich habe keine Zeit! Ein anderer Spruch lautet: Zeit ist Geld. Es ist das die Übersetzung

Mehr

Die Österreichische Notariatskammer bedankt sich für die Möglichkeit, sich zum vorliegenden Entwurf äußern zu können, und erlaubt sich, nachstehende

Die Österreichische Notariatskammer bedankt sich für die Möglichkeit, sich zum vorliegenden Entwurf äußern zu können, und erlaubt sich, nachstehende 1/SN-15/ME XXV. GP - Stellungnahme zu Entwurf (elektr. übermittelte Version) 1 von 5 Ö S T E R R E I C H I S C H E N O T A R I A T S K A M M E R An 3333333333333333333333333333 das Bundesministerium für

Mehr

Tagungszentrum der Deutschen Bundesbank in Eltville am Rhein

Tagungszentrum der Deutschen Bundesbank in Eltville am Rhein Tagungszentrum der Deutschen Bundesbank in am Rhein Tagungszentrum der Deutschen Bundesbank in am Rhein Der Name steht in der Deutschen Bundesbank für Aus- und Fortbildung, die in Zeiten des schnellen

Mehr

Barrierefreier Wohnbau

Barrierefreier Wohnbau Barrierefreier Wohnbau Dieses Zeichen ist ein Gütesiegel. Texte mit diesem Gütesiegel sind leicht verständlich. Leicht Lesen gibt es in drei Stufen. B1: leicht verständlich A2: noch leichter verständlich

Mehr

DIE SOZIALVERSICHERUNG

DIE SOZIALVERSICHERUNG EINLEITUNG So können Sie sicher starten DIE SOZIALVERSICHERUNG BBK VBU-Schulung zum Thema Sozialversicherung EINLEITUNG Jetzt einsteigen und los! Ein neuer Lebensabschnitt hat für Sie begonnen: die berufliche

Mehr

Fragebogen für Jugendliche

Fragebogen für Jugendliche TCA-D-T1 Markieren Sie so: Korrektur: Bitte verwenden Sie einen schwarzen oder blauen Kugelschreiber oder nicht zu starken Filzstift. Dieser Fragebogen wird maschinell erfasst. Bitte beachten Sie im Interesse

Mehr

Deutschland Takt und Deutschland Tarif: Relevant für die kommunale Ebene?

Deutschland Takt und Deutschland Tarif: Relevant für die kommunale Ebene? Deutschland Takt und Deutschland Tarif: Relevant für die kommunale Ebene? 21.05.2013 Konferenz Kommunales Infrastruktur Management Hans Leister Verkehrsverbund Berlin Brandenburg GmbH (VBB) Initiative

Mehr

Kundenkarten. Die Sparangebote der ÖBB. Günstiger österreichweit Bahn fahren. Wer will schon viel Bahn fahren? Für 4,50 Euro * pro Tag jeder.

Kundenkarten. Die Sparangebote der ÖBB. Günstiger österreichweit Bahn fahren. Wer will schon viel Bahn fahren? Für 4,50 Euro * pro Tag jeder. Wer will schon viel Bahn fahren? Für 4,50 Euro * pro Tag jeder. Bis zu 50 % günstiger reisen Kundenkarten Die Sparangebote der ÖBB ÖSTERREICHcard ÖSTERREICHcard Günstiger österreichweit Bahn fahren. Die

Mehr

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu.

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. Seite 2 7 Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt, dann stellen sich unweigerlich viele Fragen:

Mehr

Kranke Kinder brauchen unsere Hilfe

Kranke Kinder brauchen unsere Hilfe Kranke Kinder brauchen unsere Hilfe Über den Kinderhilfsfonds 60.000 kranke oder behinderte Kinder und Jugendliche in Österreich erhalten nicht die Behandlung, die sie benötigen, weil ihren Familien die

Mehr

Es gilt das gesprochene Wort

Es gilt das gesprochene Wort Dr. h.c. Charlotte Knobloch Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern ehem. Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland anlässlich der Pressekonferenz "Wir Helfen München",

Mehr

Ordnung schaffen s Bestattungsvorsorge. In Kooperation mit Caritas und Wiener Verein

Ordnung schaffen s Bestattungsvorsorge. In Kooperation mit Caritas und Wiener Verein Ordnung schaffen s Bestattungsvorsorge In Kooperation mit Caritas und Wiener Verein s Bestattungsvorsorge Die Lebenszeit ist ungewiss. Mit der Geburt eines Menschen beginnt eine unbestimmte Zeit des Lebens

Mehr

Ermäßigungen bei ÖBB, VVT und IVB. 6020 Innsbruck Museumstraße 38-SILLPARK 2.OG

Ermäßigungen bei ÖBB, VVT und IVB. 6020 Innsbruck Museumstraße 38-SILLPARK 2.OG SENIORENINFOS Ermäßigungen bei ÖBB, VVT und IVB 6020 Innsbruck Museumstraße 38-SILLPARK 2.OG Öffnungszeiten: Mo - Mi 09:00-19:00 Uhr Do - Fr 09:00-20:00 Uhr Sa 09:00-18:00Uhr www.familien-senioreninfo.at

Mehr

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft 08 Trennung Ist ein Paar frisch verliebt, kann es sich nicht vorstellen, sich jemals zu trennen. Doch in den meisten Beziehungen treten irgendwann Probleme auf. Werden diese nicht gelöst, ist die Trennung

Mehr

Nationalrat, XXIV. GP 26. Februar 2009 14. Sitzung / 1

Nationalrat, XXIV. GP 26. Februar 2009 14. Sitzung / 1 Nationalrat, XXIV. GP 26. Februar 2009 14. Sitzung / 1 18.45 Abgeordnete Mag. Daniela Musiol (Grüne): Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrte Frau Staatssekretärin! Es mutet schon amüsant an, wie die

Mehr

Kinderlachen klingt wie heißer Dank! Ludwig Ganghofer

Kinderlachen klingt wie heißer Dank! Ludwig Ganghofer Münchens Kinder zählen auf uns! Kinderlachen klingt wie heißer Dank! Ludwig Ganghofer Josef Schörghuber-Stiftung für Münchner Kinder Denninger Straße 165, 81925 München Telefon 0 89/ 92 38-499, Telefax

Mehr

Empfehlungen zur Begleitung von Demenzkranken in der Sterbephase. Empfehlungen der Deutschen Alzheimer Gesellschaft

Empfehlungen zur Begleitung von Demenzkranken in der Sterbephase. Empfehlungen der Deutschen Alzheimer Gesellschaft Empfehlungen der Deutschen Alzheimer Gesellschaft Empfehlungen zur Begleitung von Demenzkranken in der Sterbephase Das Abschiednehmen gehört über eine besonders lange Zeit zum Alltag der Angehörigen von

Mehr

Was wir gut und wichtig finden

Was wir gut und wichtig finden Was wir gut und wichtig finden Ethische Grundaussagen in Leichter Sprache 1 Was wir gut und wichtig finden Ethische Grundaussagen in Leichter Sprache 2 Zuallererst Die Vereinten Nationen haben eine Vereinbarung

Mehr

Details im Freizeitverhalten der ÖsterreicherInnen: Telefon und Internet - Wie anders ist Wien?

Details im Freizeitverhalten der ÖsterreicherInnen: Telefon und Internet - Wie anders ist Wien? Peter Zellmann / Beatrix Haslinger Details im Freizeitverhalten der ÖsterreicherInnen: Telefon und Internet - Wie anders ist Wien? Männer die neuen Quasselstrippen? Sind die Wiener Freizeitmuffel - oder

Mehr

Pflegegeld PENSIONSVERSICHERUNGSANSTALT

Pflegegeld PENSIONSVERSICHERUNGSANSTALT Pflegegeld 10 PENSIONSVERSICHERUNGSANSTALT 1021 Wien, Friedrich-Hillegeist-Straße 1 Telefon: 05 03 03 Ausland: +43 / 503 03 Fax: 05 03 03-288 50 E-Mail: pva@pva.sozvers.at www.pensionsversicherung.at STAND:

Mehr

Neue Regelungen für Pflegebedürftige

Neue Regelungen für Pflegebedürftige Neue Regelungen für Pflegebedürftige Erstes Pflegestärkungsgesetz tritt am 1. Januar 2015 in Kraft von Katja Kruse Durch zwei Pflegestärkungsgesetze will die Bundesregierung in dieser Wahlperiode die pflegerische

Mehr

Lieber Bürgermeister, meine sehr geehrten Damen und Herren des Gemeinderats, Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger.

Lieber Bürgermeister, meine sehr geehrten Damen und Herren des Gemeinderats, Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger. Lieber Bürgermeister, meine sehr geehrten Damen und Herren des Gemeinderats, Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger. Wo steht der Verein Bubenreutheum im Moment? Wir haben in den letzten vier Jahren einen

Mehr

kita zwärgeland Betriebsreglement Inhalt

kita zwärgeland Betriebsreglement Inhalt kita Betriebsreglement Inhalt 1. Einleitung 2. Sinn und Zweck 3. Trägerschaft 4. Leitung und Team 5. Aufnahmebedingungen 6. Anmeldung 7. Eingewöhnungen 8. Öffnungszeiten, Ferien und Feiertage 9. Betreuungsmöglichkeiten

Mehr

Menschen mit Behinderungen haben die gleichen Rechte! Für eine inklusive Gesellschaft

Menschen mit Behinderungen haben die gleichen Rechte! Für eine inklusive Gesellschaft U N S E R P R O J E K T H E I S S T Z U K U N F T M A I 2 0 1 2 Menschen mit Behinderungen haben die gleichen Rechte! Für eine inklusive Gesellschaft DER VORSORGENDE SOZIALSTAAT Für eine inklusive Gesellschaft:

Mehr

Was ist für mich im Alter wichtig?

Was ist für mich im Alter wichtig? Was ist für mich im Alter Spontane Antworten während eines Gottesdienstes der 57 würdevoll leben können Kontakt zu meiner Familie trotz Einschränkungen Freude am Leben 60 neue Bekannte neuer Lebensabschnitt

Mehr

Ich habe gleiche Rechte. Ich gehöre dazu. Niemand darf mich ausschließen. Das ist Inklusion.

Ich habe gleiche Rechte. Ich gehöre dazu. Niemand darf mich ausschließen. Das ist Inklusion. Ich habe gleiche Rechte. Ich gehöre dazu. Niemand darf mich ausschließen. Das ist Inklusion. www.nrw.de Ich habe gleiche Rechte. Ich gehöre dazu. Niemand darf mich ausschließen. Das ist Inklusion. Lieber

Mehr

Familienname/Nachname: Vorname: VSNR (Geburtsdatum): Pflegegeldstufe 3 4 5 6 7

Familienname/Nachname: Vorname: VSNR (Geburtsdatum): Pflegegeldstufe 3 4 5 6 7 An das Bundessozialamt Landesstelle Eingangsstempel Betrifft: Zuschuss zur Unterstützung der 24-Stunden-Betreuung Wechsel einer selbständigen Betreuungskraft oder / und Betreuung durch eine zusätzliche

Mehr

ProVita-Getuschel Pflegedienst-Zeitung

ProVita-Getuschel Pflegedienst-Zeitung ProVita-Getuschel Pflegedienst-Zeitung 2. Ausgabe Februar 2013 Liebe Leser! Wir hoffen, Sie hatten einen schönen Start in das neue Jahr 2013, für das wir Ihnen alles Gute und viel Gesundheit wünschen.

Mehr

Pflege und Betreuung rund um die Uhr Pflege von Herzen für ein besseres Leben Einfach, zuverlässig und bewährt 24 Stunden Betreuung zuhause. Von Mensch zu Mensch. Pflege zuhause: die bessere Wahl So lange

Mehr

Die Patenschaft der Volksschule Allershausen mit dem Kinderkrankenhaus San Gabriel in La Paz, Bolivien.

Die Patenschaft der Volksschule Allershausen mit dem Kinderkrankenhaus San Gabriel in La Paz, Bolivien. Die Patenschaft der Volksschule Allershausen mit dem Kinderkrankenhaus San Gabriel in La Paz, Bolivien. Die Patenschaft der Schülerinnen und Schüler der Volksschule Allershausen für die kleinen Patientinnen

Mehr

Pflegebedürftige. Pflegebedürftige. Pflegebedürftige insgesamt 2.501.441. Pflegebedürftige in Heimen 29,7% (743.120)***

Pflegebedürftige. Pflegebedürftige. Pflegebedürftige insgesamt 2.501.441. Pflegebedürftige in Heimen 29,7% (743.120)*** Pflegebedürftige Nach Nach,, in absoluten in absoluten Zahlen Zahlen und und Anteile in Prozent, Jahresende 2011 2011 Pflegebedürftige insgesamt 2.501.441 Pflegebedürftige zu Hause versorgt 70,3% (1.758.321)

Mehr

Stellungnahme der. Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.v. zum

Stellungnahme der. Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.v. zum Stellungnahme der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.v. zum Referentenentwurf der Bundesregierung Entwurf eines Gesetzes zur nachhaltigen und sozial ausgewogenen Finanzierung der Gesetzlichen

Mehr

WOLFGANG AMADEUS MOZART

WOLFGANG AMADEUS MOZART Mozarts Geburtshaus Salzburg WEGE ZU & MIT WOLFGANG AMADEUS MOZART Anregungen zum Anschauen, Nachdenken und zur Unterhaltung für junge Besucher ab 7 Jahren NAME Auf den folgenden Seiten findest Du Fragen

Mehr

RIEDERENHOLZ. Wohnheim für Betagte

RIEDERENHOLZ. Wohnheim für Betagte RIEDERENHOLZ Wohnheim für Betagte INHALTSVERZEICHNIS 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Vorwort Wohnheim Riederenholz ein Zuhause für ältere Menschen Das Haus freundlich, hell und individuell Betreuung persönlich, engagiert

Mehr

Jeder Mensch ist anders. Und alle gehören dazu!

Jeder Mensch ist anders. Und alle gehören dazu! Jeder Mensch ist anders. Und alle gehören dazu! Beschluss der 33. Bundes-Delegierten-Konferenz von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Leichte Sprache 1 Warum Leichte Sprache? Vom 25. bis 27. November 2011 war in

Mehr

Das sind die Steuerberater des Jahres

Das sind die Steuerberater des Jahres PRESSEINFORMATION Wien, 24. April 2015 Das sind die Steuerberater des Jahres Die Presse und ifa Finanzgruppe verliehen am 23. April 2015, gemeinsam mit dem Medienpartner WirtschaftsBlatt die Awards für

Mehr

Die Antworten von DIE LINKE

Die Antworten von DIE LINKE 27 Die Antworten von DIE LINKE 1. Wahl-Recht Finden Sie richtig, dass nicht alle wählen dürfen? Setzen Sie sich für ein Wahl-Recht für alle ein? Wir wollen, dass alle Menschen wählen dürfen. Wir haben

Mehr

DOM IV (Deaf Online Meeting) ~ GL-C@fe 5 Jahre Jubiläum

DOM IV (Deaf Online Meeting) ~ GL-C@fe 5 Jahre Jubiläum DOM IV (Deaf Online Meeting) ~ GL-C@fe 5 Jahre Jubiläum Es sind 5 Jahre vergangen, als GL-C@fe, ein großes Internetforum für Gehörlose, gegründet wurde. Dieses Jubiläum muss natürlich gefeiert werden!

Mehr

aus der Armut 12-1 Haketa aus Togo

aus der Armut 12-1 Haketa aus Togo Bildung ist der beste Weg aus der Armut In der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wird zwar der kostenlose Zugang des grundlegenden Unterrichts gefordert, für die meisten Kinder mit Behinderungen

Mehr

Herr Müller möchte anderen Menschen helfen. Er bekommt kein Geld für diese Arbeit. Aber die Arbeit macht ihm Freude.

Herr Müller möchte anderen Menschen helfen. Er bekommt kein Geld für diese Arbeit. Aber die Arbeit macht ihm Freude. 26 Und wie finde ich ein freiwilliges Engagement? Leichte Sprache Herr Müller möchte etwas Gutes für andere Menschen tun. Weil es ihm Spaß macht. Herr Müller möchte anderen Menschen helfen. Er bekommt

Mehr

Leistungen der Pflegeversicherung jetzt und ab 2015

Leistungen der Pflegeversicherung jetzt und ab 2015 Leistungen der Pflegeversicherung jetzt und ab 2015 Günther Schwarz, Fachberatung, Evangelische Gesellschaft www.alzheimerberatung-stuttgart.de Günther Schwarz Evangelische Gesellschaft 1 Reform der Pflegeversicherung

Mehr

Du bist da, Léonie. Patenschaft der Stiftung Mütterhilfe

Du bist da, Léonie. Patenschaft der Stiftung Mütterhilfe Du bist da, wie wunderbar! Léonie Patenschaft der Stiftung Mütterhilfe Möchten Sie Patin oder Pate werden? Kinder zu haben ist eine wunderbare Sache und jeder Fortschritt, den ein Kind macht, ist ein Ereignis.

Mehr

Informationen für Sie Die Pflegeversicherung

Informationen für Sie Die Pflegeversicherung Gesundheitsamt Freie Hansestadt Bremen Sozialmedizinischer Dienst für Erwachsene Informationen für Sie Die Pflegeversicherung Türkischsprachige Informationen zur Pflegeversicherung Machen Sie sich schlau,

Mehr

Pressekonferenz. Existenzbedrohung durch Berufsunfähigkeit. Manfred Baumgartl Vorstandsmitglied Allianz Gruppe in Österreich. Wien, 13.

Pressekonferenz. Existenzbedrohung durch Berufsunfähigkeit. Manfred Baumgartl Vorstandsmitglied Allianz Gruppe in Österreich. Wien, 13. Existenzbedrohung durch Berufsunfähigkeit Pressekonferenz Manfred Baumgartl Vorstandsmitglied Allianz Gruppe in Österreich Wien, 13. Juni 2012 Private Vorsorge sichert Existenz. Absicherung des Einkommens

Mehr

Beratungs- und Familienzentrum München

Beratungs- und Familienzentrum München gefördert von der Beratungs- und Familienzentrum München Beratungs- und Familienzentrum München St.-Michael-Straße 7 81673 München Telefon 089 /43 69 08. 0 bz-muenchen@sos-kinderdorf.de www.sos-bz-muenchen.de

Mehr

VEREINBARUNG ZUR DURCHFÜHRUNG DES ABKOMMENS ZWISCHEN DER REPUBLIK ÖSTERREICH UND DER BUNDESREPUBLIK JUGOSLAWIEN ÜBER SOZIALE SICHERHEIT

VEREINBARUNG ZUR DURCHFÜHRUNG DES ABKOMMENS ZWISCHEN DER REPUBLIK ÖSTERREICH UND DER BUNDESREPUBLIK JUGOSLAWIEN ÜBER SOZIALE SICHERHEIT VEREINBARUNG ZUR DURCHFÜHRUNG DES ABKOMMENS ZWISCHEN DER REPUBLIK ÖSTERREICH UND DER BUNDESREPUBLIK JUGOSLAWIEN ÜBER SOZIALE SICHERHEIT Auf Grund des Artikels 26 Absatz 1 des Abkommens zwischen der Republik

Mehr

P R E S S E K O N F E R E N Z 5. WELT MS TAG 2013. mit Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Gesundheitsreferent

P R E S S E K O N F E R E N Z 5. WELT MS TAG 2013. mit Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Gesundheitsreferent P R E S S E K O N F E R E N Z 5. WELT MS TAG 2013 am Donnerstag, 23. Mai 2013, 10.00 Uhr in Linz, Landes-Nervenklinik, Wagner Jauregg-Weg 15 Sitzungszimmer 1, Ebene 20 mit Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer,

Mehr

Viersterne-Komfort in einem Dreisterne-Hotel! In unserem Hotel ist ein kostenloser Internet-Zugang (WIFI) für Sie erreichbar

Viersterne-Komfort in einem Dreisterne-Hotel! In unserem Hotel ist ein kostenloser Internet-Zugang (WIFI) für Sie erreichbar 1 A HOTEL UNSERE ZIMMER Das Hotel P4W Residence Szombathely erwartet seine Gäste zwecks Ausspannung oder zwecks Arbeit unterwegs in einer zentral liegenden, jedoch ruhigen Gegend einer der seit längster

Mehr

Im Pflegefall AUCH ZU HAUSE BESTENS VERSORGT SEHR GUT. 60, EUR pro Jahr vom Staat dazu! Private Pflegezusatzversicherungen (1,3)

Im Pflegefall AUCH ZU HAUSE BESTENS VERSORGT SEHR GUT. 60, EUR pro Jahr vom Staat dazu! Private Pflegezusatzversicherungen (1,3) Im Pflegefall AUCH ZU HAUSE BESTENS VERSORGT 60, EUR pro Jahr vom Staat dazu! SEHR GUT (1,3) Im Test: 24 Pflegezusatzversicherungen Ausgabe 05/2013 13YY69 Private Pflegezusatzversicherungen Kosten im Pflegefall

Mehr

Denken Sie daran, dass jeder pflegebedürftig werden kann. Sorgen Sie deshalb schon heute vor.

Denken Sie daran, dass jeder pflegebedürftig werden kann. Sorgen Sie deshalb schon heute vor. SELEKTA PflegeVorsorge Denken Sie daran, dass jeder pflegebedürftig werden kann. Sorgen Sie deshalb schon heute vor. Die SELEKTA PflegeVorsorge schützt Ihr Vermögen vor den immensen Pflegekosten. Und garantiert

Mehr

Das Ferienhaus an der Ostsee

Das Ferienhaus an der Ostsee Moin moin, herzlich willkommen in unserem schnuckeligen Ferienhaus in Jellenbek an der Ostsee! Jellenbek liegt in einem Naturschutzgebiet in der Gemeinde Schwedeneck an der südlichen Eckernförder Bucht

Mehr

Gewerbliche Arbeitskräfteüberlassung in Österreich im Jahr 2013

Gewerbliche Arbeitskräfteüberlassung in Österreich im Jahr 2013 Gewerbliche Arbeitskräfteüberlassung in Österreich im Jahr 2013 1 Erhebungsmethode Statistik der Arbeitskräfteüberlassung Im Jahr 2006 wurde eine neue Erhebungsmethode - ein Webportal für Arbeitskräfteüberlasser

Mehr

Unheilbar krank und jetzt?

Unheilbar krank und jetzt? Unheilbar krank und jetzt? Wenn eine schwere Krankheit fortschreitet, treten schwierige Fragen in den Vordergrund: > Wie viel Zeit bleibt mir noch? > Wie verbringe ich die verbleibende Zeit? > Soll ich

Mehr

Zentrale Mittelstufenprüfung

Zentrale Mittelstufenprüfung SCHRIFTLICHER AUSDRUCK Zentrale Mittelstufenprüfung Schriftlicher Ausdruck 90 Minuten Dieser Prüfungsteil besteht aus zwei Aufgaben: Aufgabe 1: Freier schriftlicher Ausdruck. Sie können aus 3 Themen auswählen

Mehr

gegen Armut durch Pflege pflegende Angehörige kommen zu Wort

gegen Armut durch Pflege pflegende Angehörige kommen zu Wort gegen Armut durch Pflege pflegende Angehörige kommen zu Wort Ich pflege mit all den Ungewissheiten und Risiken für meine Zukunft. Pflegende Mutter Frau F., 58 Jahre, Baden-Württemberg, pflegt seit 16 Jahren

Mehr

NÖ Wirtschafts- und Tourismusfondsgesetz

NÖ Wirtschafts- und Tourismusfondsgesetz NÖ Wirtschafts- und Tourismusfondsgesetz 7300 0 Stammgesetz 106/84 1984-12-06 Blatt 1, 2 7300 1 1. Novelle 124/85 1985-12-09 Blatt 1, 2, 3 7300 2 2. Novelle 102/05 2005-11-30 Blatt 1-3 3. Novelle 27/07

Mehr

Barrierefreies Fernstudium eine Chance für Menschen mit Behinderung?

Barrierefreies Fernstudium eine Chance für Menschen mit Behinderung? B V Barrierefreies Fernstudium eine Chance für Menschen mit Behinderung? P MMag.Dr. Peter Schaffer-Wöhrer Mitarbeiter der BVP Servicestelle des KOBV Ein Projekt des KOBV Österreich gefördert aus den Mitteln

Mehr

Mein perfekter Platz im Leben

Mein perfekter Platz im Leben Mein perfekter Platz im Leben Abschlussgottesdienstes am Ende des 10. Schuljahres in der Realschule 1 zum Beitrag im Pelikan 4/2012 Von Marlies Behnke Textkarte Der perfekte Platz dass du ein unverwechselbarer

Mehr

Schule für Uganda e.v.

Schule für Uganda e.v. Februar 2015 Liebe Paten, liebe Spender, liebe Mitglieder und liebe Freunde, Heute wollen wir Euch mal wieder über die Entwicklungen unserer Projekte in Uganda informieren. Nachdem wir ja schon im November

Mehr

Fragebogen zum Hotel

Fragebogen zum Hotel Fragebogen zum Hotel Sehr geehrte Dame/ geehrter Herr, es freute uns,sie für mindestens eine Nacht in unserem Hotel wilkommen zu heissen. Wir hoffen, Sie haben Ihren Aufenthalt bei uns genossen. Um unser

Mehr

Die Wünsche und Erfahrungen, Sorgen und Ängste der Eltern begleiten den Schuleintritt. Die Kinder sind nicht ohne ihre Eltern zu haben.

Die Wünsche und Erfahrungen, Sorgen und Ängste der Eltern begleiten den Schuleintritt. Die Kinder sind nicht ohne ihre Eltern zu haben. Vom Erstkontakt zur Zusammenarbeit mit Eltern Netzwerk web Aufbau 4 Postulate zum Einstieg Die Sicht der Eltern die Sicht der Fachpersonen Heilpädagogik-Kongress in Bern 2. September 2009 Beziehungs- und

Mehr

Erst Gast, dann Freund!

Erst Gast, dann Freund! Erst Gast, dann Freund! Wie nutze ich das Email zur erfolgreichen Gästegewinnung? Helmut Pfefferle Vermieter von zwei Ferienwohnungen in Seidmar am Walberla Impulsvortrag 20.1.2014 Ebermannstadt Helmut

Mehr

EINSTUFUNGSTEST. Autorin: Katrin Rebitzki

EINSTUFUNGSTEST. Autorin: Katrin Rebitzki EINSTUFUNGSTEST A2 Name: Datum: Bitte markieren Sie die Lösung auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Antwort. 1 Sofie hat Paul gefragt, seine Kinder gerne in den Kindergarten gehen. a) dass b)

Mehr

Praktikumsbericht. Informationen zum Praktikumsort:

Praktikumsbericht. Informationen zum Praktikumsort: Praktikumsbericht Das letzte Jahr des Medizinstudiums ist das sogenannte Praktische Jahr. In diesem soll man, das vorher primär theoretisch erlernte Wissen praktisch anzuwenden. Es besteht die Möglichkeit

Mehr

Die Feldpostille. Liebe Kameradinnen und Kameraden!

Die Feldpostille. Liebe Kameradinnen und Kameraden! Die Feldpostille Ausgabe1/12 Mitteilungsblatt der Kameradschaft vom Edelweiß Ortsverband Graz www. kameradschaftedelweiss.at e-post: graz@kameradschaftedelweiss.at ZVR-Zahl733312717 Liebe Kameradinnen

Mehr

Musterbriefe für die Caritas-Sammlung 2015 Hier und jetzt helfen

Musterbriefe für die Caritas-Sammlung 2015 Hier und jetzt helfen Musterbriefe für die Caritas-Sammlung 2015 Hier und jetzt helfen In jeder Kirchengemeinde und Seelsorgeeinheit ist der Stil verschieden; jeder Autor hat seine eigene Schreibe. Hier finden Sie Briefvorschläge

Mehr

Leben mit einem schwerstbehinderten Kind zu Hause. Selbsthilfegruppe neurokind

Leben mit einem schwerstbehinderten Kind zu Hause. Selbsthilfegruppe neurokind Leben mit einem schwerstbehinderten Kind zu Hause Selbsthilfegruppe neurokind Ein Ausflug - Möglichkeiten der Assistenz für Familien mit behindertem Kind Autor: Dirk Strecker 1/18 Leben mit einem schwerstbehinderten

Mehr

Langen, den 7.7.2014. Sehr geehrter Herr Daneke, sehr geehrte Damen und Herren der Bürgerstiftung Langen,

Langen, den 7.7.2014. Sehr geehrter Herr Daneke, sehr geehrte Damen und Herren der Bürgerstiftung Langen, Langen, den 7.7.2014 Sehr geehrter Herr Daneke, sehr geehrte Damen und Herren der Bürgerstiftung Langen, vor zwei Wochen haben wir unsere Klassenfahrt durchgeführt. Die Fahrt führte uns von Langen ins

Mehr

Seniorenhaus St. Franziskus

Seniorenhaus St. Franziskus Seniorenhaus Ihr Daheim in Philippsburg: Seniorenhaus Bestens gepflegt leben und wohnen In der freundlichen, hell und modern gestalteten Hauskappelle finden regelmäßig Gottesdienste statt. Mitten im Herzen

Mehr

meinen Lebensstandard. Sicherheit durch Solidität Als öffentlicher Versicherer in Bayern und der Pfalz stehen wir für Zuverlässigkeit und Stabilität.

meinen Lebensstandard. Sicherheit durch Solidität Als öffentlicher Versicherer in Bayern und der Pfalz stehen wir für Zuverlässigkeit und Stabilität. Sicherheit unter dem blauen Schirm! Jeden Tag hält das Leben neue Abenteuer für Sie bereit. Egal ob große, kleine, lustige oder herausfordernde je sicherer Sie sich fühlen, desto mehr können Sie es genießen.

Mehr

Fachkonferenz Auf dem Weg in eine neue Kommunalpolitik: Örtliche Teilhabeplanung für Menschen mit Behinderung

Fachkonferenz Auf dem Weg in eine neue Kommunalpolitik: Örtliche Teilhabeplanung für Menschen mit Behinderung Universität Siegen WS 2010/2011 Seminar: Kommunale Teilhabeplanung Dozent: Herr A. Rohrmann Master Bildung und Soziale Arbeit Protokoll erstellt von Evelyn Müller, Mat. Nr.: 876700 Fachkonferenz Auf dem

Mehr

Leseverstehen 1. Lies den Text und mache die Aufgaben danach.

Leseverstehen 1. Lies den Text und mache die Aufgaben danach. Leseverstehen 1. Lies den Text und mache die Aufgaben danach. Tom und seine Teddys In Toms Kinderzimmer sah es wieder einmal unordentlich aus. Die Autos, Raketen, der Fußball und die Plüschtiere lagen

Mehr

Die private Pflegevorsorge

Die private Pflegevorsorge Die private Pflegevorsorge CISCON Versicherungsmakler GmbH 53804 Much Tel.: 02245 / 9157-0 Fax: 02245 / 9157-27 Info@CISCON.de www.ciscon.de Der demografische Wandel in Deutschland ist in vollem Gange.

Mehr

Die Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwaltschaft kostenlos für Sie da!

Die Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwaltschaft kostenlos für Sie da! Die Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwaltschaft kostenlos für Sie da! PP Wiener Pflege-, Patientinnenund Patientenanwaltschaft Der Wiener Pflege-, Patientinnenund Patientenanwalt Liebe Leserin,

Mehr

NANAYA - ZENTRUM FÜR SCHWANGERSCHAFT, GEBURT UND LEBEN MIT KINDERN

NANAYA - ZENTRUM FÜR SCHWANGERSCHAFT, GEBURT UND LEBEN MIT KINDERN NANAYA - ZENTRUM FÜR SCHWANGERSCHAFT, GEBURT UND LEBEN MIT KINDERN NEWSLETTER vom 15. Jänner 2014 Inhalt dieses Newsletters Programm online 30 Jahre Nanaya Buchbesprechung Neue Angebote Programm online

Mehr

ESG Management School

ESG Management School ESG Management School ETABLISSEMENT D ENSEIGNEMENT SUPERIEUR TECHNIQUE PRIVE RECONNU PAR L ETAT DIPLÔME VISÉ PAR LE MINISTERE DE L ENSEIGNEMENT SUPERIEUR ET DE LA RECHERCHE/ GRADE MASTER MEMBRE DE LA CONFERENCE

Mehr

12967/AB XXIV. GP. Eingelangt am 04.02.2013 Dieser Text wurde elektronisch übermittelt. Abweichungen vom Original sind möglich.

12967/AB XXIV. GP. Eingelangt am 04.02.2013 Dieser Text wurde elektronisch übermittelt. Abweichungen vom Original sind möglich. 12967/AB XXIV. GP - Anfragebeantwortung (elektr. übermittelte Version) 1 von 6 12967/AB XXIV. GP Eingelangt am 04.02.2013 BM für Wirtschaft, Familie und Jugend Anfragebeantwortung Präsidentin des Nationalrates

Mehr

Malen ist eine stille Angelegenheit Ein Gespräch mit dem Künstler Boleslav Kvapil

Malen ist eine stille Angelegenheit Ein Gespräch mit dem Künstler Boleslav Kvapil Malen ist eine stille Angelegenheit Ein Gespräch mit dem Künstler Boleslav Kvapil Von Johannes Fröhlich Boleslav Kvapil wurde 1934 in Trebic in der Tschechoslowakei geboren. Er arbeitete in einem Bergwerk

Mehr

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG

BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG BULLETIN DER BUNDESREGIERUNG Nr. 109-5 vom 10. September 2015 Rede der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig, zum Haushaltsgesetz 2016 vor dem Deutschen Bundestag

Mehr

Sachbericht. Sachbericht Inhalte:

Sachbericht. Sachbericht Inhalte: Sachbericht Sachbericht Inhalte: Aus- und Fortbildung von Teamer-innen und Jugendleiter-inne-n, speziell für blinde, sehbehinderte und sehende Jugendliche; Durchführung einer integrativen Ferienfreizeit;

Mehr

12.05.2015. Überbetrieblicher Kurs 3 Herzlich Willkommen! zum Modul Soziales. Ziele. Weitere Themen zum LZ. 1.1.3.1.1 Auftrag des Lehrbetriebes

12.05.2015. Überbetrieblicher Kurs 3 Herzlich Willkommen! zum Modul Soziales. Ziele. Weitere Themen zum LZ. 1.1.3.1.1 Auftrag des Lehrbetriebes Überbetrieblicher Kurs 3 Herzlich Willkommen! zum Modul Soziales Ziele 1.1.3.1.1 Auftrag des Lehrbetriebes Ich zeige den Auftrag / die Aufgaben des Lehrbetriebes verständlich auf. Dabei berücksichtige

Mehr

Die Kühe muhen, die Traktoren fahren. Aber gestern-

Die Kühe muhen, die Traktoren fahren. Aber gestern- Janine Rosemann Es knarzt (dritte Bearbeitung) Es tut sich nichts in dem Dorf. Meine Frau ist weg. In diesem Dorf mähen die Schafe einmal am Tag, aber sonst ist es still nach um drei. Meine Frau ist verschwunden.

Mehr

GUTE PFLEGE. Darauf kommt es an DIE PFLEGESTÄRKUNGSGESETZE

GUTE PFLEGE. Darauf kommt es an DIE PFLEGESTÄRKUNGSGESETZE GUTE PFLEGE DIE PFLEGESTÄRKUNGSGESETZE Geplante Verbesserungen im Überblick Stand 2./3. Lesung Deutscher Bundestag 14. Oktober 2014 DIE PFLEGESTÄRKUNGSGESETZE Liebe Leserinnen und Leser, die Menschlichkeit

Mehr

Raiffeisen-Spartage vom 29. bis. Wenn s um richtig gute Beratung geht, ist nur eine Bank meine Bank. Raiffeisenbank

Raiffeisen-Spartage vom 29. bis. Wenn s um richtig gute Beratung geht, ist nur eine Bank meine Bank. Raiffeisenbank Bank verbindung Zugestellt durch Kundenzeitung der Graz-Mariatrost 2. Ausgabe Oktober 2012 Aktuelle Information anlässlich der Raiffeisen-Spartage Oktober2012 vom 29. bis 31. Wenn s um richtig gute Beratung

Mehr