Ausgabe 5 Halbjahr 1/2012. Das Magazin der GORDELIK AG. Schutzgebühr 12 Euro. vernetzt! Die besten Seiten für Customer Management Entscheider

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1 Ausgabe 5 Halbjahr 1/2012 Das Magazin der GORDELIK AG Schutzgebühr 12 Euro vernetzt! Die besten Seiten für Customer Management Entscheider SPURW ECHSE L

2 Nur Mut! EDITORIAL Gut, dass es den einen Königsweg nicht gibt. Das Leben ist eine einzige große Suche: nach dem richtigen Beruf, nach Stabilität und Rendite, nach treuen Kunden, nach leistungsstarken Mitarbeitern, nach Freunden, Erfüllung und Liebe. Doch wie oft schwingen wir uns auf ein galoppierendes Pferd, plötzlich verändern sich die Rahmenbedingungen und der vermeintlich zielführende Pfad entpuppt sich als Holzweg. Wohl dem, der das auch bemerkt und sich nicht vor einem Richtungswechsel scheut, der keine Angst davor hat, Sicherheit spendende Routinen und bewährte Prozesse infrage zu stellen! Genau diese Richtungswechsel sind es nämlich, die wesentlich dazu beitragen, Unternehmen, Persönlichkeiten und Existenzen zu formen. Veränderungen gehen einher mit Mühen und Konsequenz. Aber hey! "Per aspera ad astra", wie der alte Lateiner sagt. "Durch das Raue zu den Sternen!" Grund genug für uns, das Magazin vernetzt! dem Thema "Spurwechsel" zu widmen. Gerade aus der Sicht einer Personalberatung ist uns dabei besonders wichtig, dass ein Spurwechsel früher gern als "Bruch im Lebenslauf" geschmäht heute ohne Angst vollzogen werden kann und keine Bewertung fürchten muss. Dies ist die fünfte Ausgabe von vernetzt! und für mich gleichzeitig auch die persönlichste. Ich freue mich, wenn wir mit unserem Magazin inspirieren, vielleicht sogar Mut machen. Ihre Iris Gordelik 2 - Ausgabe Nr. 5, Halbjahr 1/ Das Magazin der GORDELIK AG

3 INHALT Seite 4 - SPURWECHSEL Susanne Tölzel umsegelt die Welt. Mohamed Gomaa verbrachte ein knappes Jahr auf der Sinai-Halbinsel. Cord Schulz-Klingauf wurde durch eine Krankheit über Monate aus dem Berufsleben katapultiert. Ob freiwillig oder gezwungenermaßen: Eine Auszeit macht um viele Erfahrungen reicher. Seite 8 - VON SEELENVERKAUF, SELBSTAUSBEUTUNG UND EIGENSINN Burnout-Forscher Professor Dr. Matthias Burisch plädiert dafür, sich immer mal wieder zu vergewissern, was im Leben wirklich wichtig ist. Seite 10 - VERNETZEN Orte, die vernetzen Networking in der Bar Anita Menschen, die vernetzen Claudia Langer, Gründerin von Utopia Seite 12 - ADVERTORIAL: DIE MACHTVERSCHIEBUNG Es findet eine Unternehmenskulturrevolution statt. Ad-Scopum-Chef Stephan Pucker erläutert, warum sich über kurz oder lang ein neues Service-Verständnis durchsetzen wird. Seite 14 - Lust auf ein anderes Leben Birgit Hüttner hatte nach 20 Berufsjahren im Marketing das dringende Bedürfnis, etwas anderes zu tun. Seit gut drei Jahren führt sie ein Weingut mit Restaurant. Seite 16 - STELLEN SIE SICH VOR, SIE HÄTTEN EIN JAHR ZUR FREIEN VERFÜGUNG. WAS WÜRDEN SIE TUN? Ob Pilotenlizenz, Weltumrundung oder Dissertation: Unseren Umfrage-Teilnehmern wäre in einem freien Jahr sicher nicht langweilig. Seite 18 - DEN MUTIGEN GEHÖRT DIE WELT Jeder sollte selbstbestimmt und bewusst über seinen Lebensweg entscheiden, lautet das Credo von Iris Gordelik. Dass das mitunter schmerzhaft sein kann, hat sie selbst erlebt und stark gemacht. Seite 20 - VERNETZERIN Andrea Fuhrken ist Head of Customer Support bei mobile.international in Kleinmachnow-Dreilinden bei Berlin. Seite 22 - HAFNERS KOLUMNE Professor Dr. Nils Hafner über spurwechselnde Kunden Beilagenhinweis: Der gedruckten Ausgabe von vernetzt! liegen die Mediadaten des Magazins bei. Diese stehen auch auf der Webseite zum Download bereit. Wir bedanken uns für Ihr Interesse. Ausgabe Nr. 5, Halbjahr 1/ Das Magazin der GORDELIK AG - 3

4 SPURWECHSEL Spurwechsel VON VERA HERMES Einfach mal weg. Einfach mal was anderes machen. Einfach mal raus aus der täglichen Routine. Immer mehr Topkräfte wagen einen Ausstieg auf Zeit, manche erleben ihn auch gezwungenermaßen. Alle gehen reicher an Erfahrung, mit erweitertem Horizont und klarer definierten Werten daraus hervor. Davon profitieren auch Arbeit- und Auftraggeber. Susanne Tölzel war zuletzt Market Development Managerin bei dem Unternehmen Werner & Mertz. Seit Juli 2011 segelt sie mit ihrem Freund um die Welt und bringt dabei ihr Projekt Coplare voran. Wer das weltumreisende Recycling-Abenteuer verfolgen möchte, kann dies unter tun. Die Kapverdischen Inseln im Zentralatlantik, Seemeilen von Deutschland entfernt. Die Winde waren leicht bis moderat, die See war flach bis mäßig bewegt. Es herrschte meist Halboder Rückenwind. Seit Susanne Tölzel und ihr Lebensgefährte vor rund fünf Monaten ihren auf drei Jahre angelegten Segeltörn antraten, sind sie kein einziges Mal nass geworden, haben noch nie gefroren, wurden noch nie seekrank. Susanne Tölzel ist Betriebswirtin und arbeitete viele Jahre als Projektmanagerin im Marketing der Konsumgüterindustrie, zuletzt war sie Market Development Managerin bei dem Unternehmen Werner & Mertz, das unter anderem die Marke Frosch vertreibt. Die erfolgreiche Marketerin verwirklichte, was sich immer mehr Führungskräfte wünschen: eine Auszeit vom Berufsleben, einen Spurwechsel auf Zeit. Ihr Entschluss, drei Jahre die Welt zu bereisen, hat nichts mit Frust im Job zu tun: "Ich habe immer gerne gearbeitet, insbesondere seit ich eine Arbeitsstelle gefunden hatte, die mir nicht nur Erfolg bescherte und Spaß machte, sondern die mir vor allen Dingen auch unter ethischen Aspekten sinnvoll erschien", berichtet Susanne Tölzel. Eine ihrer Aufgaben bei Werner & Mertz war es, sich mit Zukunftsszenarios zu beschäftigen, womit sie sich zwangsläufig auch Gedanken über ihre eigene Zukunft machte. Susanne Tölzel ist überzeugt, dass die Generation der heute 40-Jährigen und deren Nachfolger gezwungen sein werden, wesentlich länger als bis Anfang 60 zu arbeiten. Sie findet diese Aussicht auf ein langes Arbeitsleben vorausgesetzt natürlich, dass die Aufgabe stimmt gar nicht übel. "Die Vorstellung, als Rentnerin dauerhaft Freizeit zu haben, lockt mich nur bedingt. Zur Arbeit zu gehen heißt ja auch, unter Menschen zu sein, Aufgaben zu haben, soziale Kontakte zu pflegen, und bietet die Chance, Lob und Anerkennung zu finden." Allerdings bedeute ein langes Arbeitsleben genauso, dass derjenige, der seine Lebensträume bis zur Rentenzeit aufschiebe, sie vielleicht nicht mehr erfüllen könne. Und noch einen Haken hat das lange Arbeitsleben: "Es wird keine oder wenig Zeit bleiben, die Welt kennenzulernen, auch entlegene Gebiete zu bereisen, in fremdartige Kulturen einzutauchen und Menschen, die dort leben, verstehen zu lernen, zu erfahren, was sie bewegt, welche Werte sie haben und warum ihnen diese Werte wichtig sind. Mit 25 Tagen Urlaub im Jahr ist das nicht zu bewerkstelligen." Die logische Konsequenz daraus ist, eine vorübergehende Pause vom Berufsleben einzulegen. Das ist eine Sehnsucht, die 4 - Ausgabe Nr. 5, Halbjahr 1/ Das Magazin der GORDELIK AG

5 immer mehr Führungskräfte umtreibt. Nach Ausbildung oder Studium und den ersten 20 meist arbeits- und erfolgreichen Berufsjahren drängt sich vielen die Frage auf, ob das nun tatsächlich die nächsten 20, 30 Jahre so weitergehen soll. Innovative Unternehmen reagieren nicht zuletzt wegen des drohenden Fachkräftemangels und des daraus resultierenden war for talents bereits auf diese Entwicklung und bieten hoch flexible Arbeitszeitmodelle. Ein Vorzeigeunternehmen ist der Ditzinger Investitionsgüterhersteller Trumpf, der seinen Mitarbeitern seit 2011 ein eigens entwickeltes Arbeitszeitmodell namens "Bündnis für Arbeit 2016" bietet. Trumpf brauche fähige, motivierte und zufriedene Mitarbeiter, schreibt das Unternehmen. "Wir spüren heute mehr denn je, dass der Vertrag von der Stange dafür nicht mehr das Richtige ist. Denn unsere Mitarbeiter haben ganz unterschiedliche Vorstellungen, wie sie Arbeit und Freizeit ausbalancieren wollen und zwar zugeschnitten auf ihre ganz persönliche Lebenssituation." Die Folge aus dieser Erkenntnis: Die Trumpf-Mitarbeiter entscheiden selbst, wie viel sie in welcher Lebensphase arbeiten wollen. Sie haben eine vertragliche Basisarbeitszeit zwischen 15 und 40 Stunden und können sich alle zwei Jahre für eine abweichende Wahlarbeitszeit entscheiden. Außerdem gibt es neben der Gleitzeit ein Familien- und Weiterbildungszeitkonto sowie ein Sabbaticalprogramm. Wer bis zu zwei Jahre für die Hälfte des Lohns arbeitet, kann dann ebenfalls für zwei Jahre freinehmen und erhält weiterhin die Hälfte des Lohns. Weil nun weder Susanne Tölzel noch ihr Freund einfach nur über die Weltmeere schippern, sondern dabei auch etwas Sinnvolles tun wollten, gründeten sie das Projekt Coplare, kurz für "Coastal Plastics Recycling". Dabei geht es darum, wie die jeweilige lokale Bevölkerung aus gebrauchtem Kunststoff Geld machen kann. Das Projekt macht Arbeit. Manchmal verschwinden die beiden tagelang unter Deck, um zu recherchieren, Kalkulationen zu erstellen, Businesspläne zu entwerfen, Kontakte herzustellen, Partner zu suchen, Präsentationen vorzubereiten oder einfach nur die Webseite zu pflegen, die es mittlerweile in zwei verschiedenen Sprachen gibt. Coplare stößt auf großes Interesse. Die beiden Segler sprechen mit Hotelmanagern, Tourismus-, Umwelt- und Abfallmanagement-Beauftragten der lokalen Verwaltung, Vertretern Dieses Modell empfiehlt auch der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in der von der Bundesregierung beauftragten Schrift "Herausforderungen des demografischen Wandels". Eine stärkere Verbreitung von zweijährigen Sabbaticals könne zur Kultur des lebenslangen Lernens beitragen, ist dort nachzulesen. Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende der Geschäftsführung von Trumpf, ist überzeugt, "dass wir mit diesem Modell heute schon eine Antwort auf den großen Trend der kommenden Jahre haben: dass sich die Wünsche und Forderungen von Arbeitnehmern immer weiter individualisieren". Wichtig dabei ist: Flexible Arbeitszeitmodelle sind kein Hemmschuh für wirtschaftlichen Erfolg. Trumpf meldet für das abgelaufene Geschäftsjahr die höchste Umsatzsteigerung in der Unternehmensgeschichte, um exakt zu sein: um 51 Prozent oder 683 Millionen Euro auf 2,02 Milliarden Euro Umsatz. "Besitz ist vergänglich, Erlebnisse hingegen nicht", begründet Susanne Tölzel ihren Entschluss, statt wie geplant mit ihrem Partner eine Immobilie zu kaufen, lieber auf Weltreise zu gehen. Weil es sehr aufwendig ist, ein Segelboot entsprechend auszustatten, war schnell klar, dass sich ein Sabbatical von nur einem Jahr nicht lohnt. Die beiden verlängerten ihren Plan auf drei Jahre und informierten frühzeitig ihre Arbeitgeber, um ihren Ausstieg auf Zeit auch für diese möglichst reibungslos zu gestalten. Mohamed Gomaa war zuletzt Vice President Care & Retention Services bei Telefónica O2. Heute ist er freigestellt. Als er von seiner Auszeit auf der Sinai-Halbinsel zurückkehrte, war für ihn schnell klar, dass er nicht mehr so weitermachen will wie früher. von lokalen Umweltschutzorganisationen und Leitern von Hilfsprojekten. "Diese Gespräche bereichern die Reise sehr", sagt Susanne Tölzel. Das Schöne mit Sinnvollem verbinden, so lautet die Devise vieler Spurwechsler. Mohamed Gomaa zum Beispiel, zuletzt Vice President Care & Retention Services bei Telefónica O2, verbrachte ein knappes Jahr mit seiner Familie auf der ägyptischen Halbinsel Sinai im Öko-Camp Basata. Dort unterstützte er unter anderem ein Projekt, das Beduinen neue Geschäftsperspektiven eröffnet. In Basata verbrachte Mohamed Gomaa schon in seiner Jugend viel Zeit, im Laufe der Jahre wurde es ein Ort der Sehnsucht für ihn, seine Frau und seine beiden Söhne. Sie machten Ausgabe Nr. 5, Halbjahr 1/ Das Magazin der GORDELIK AG - 5

6 dort regelmäßig Urlaub. Es ist ein Ort, an dem sich die Familie Gomaa frei und wohl fühlt. Und so war es auch ein Abend am Strand in Basata, an dem Mohamed Gomaa und seine Frau sich, während sie barfuß im Sand saßen, fragten, ob und wann die Zeit gekommen sei, eine Pause einzulegen. Mohamed Gomaa war bei Telefónica O2 für den Kundenservice und die Kundenbindung verantwortlich vom Personal und Budget her die größte Abteilung des Unternehmens in Deutschland. Er hatte es, wenn man so will, geschafft: eine tolle Familie, ein super Job, ein schönes Haus, ein sehr gutes Gehalt. Eigentlich lief alles wie geschmiert. Aber: "Wir hatten das Gefühl, wir werden gelebt, statt zu leben", erzählt er. "Als ich 20 Jahre alt war, habe ich gedacht: Wenn ich mal Mark verdiene, dann ist es gut. Irgendwann habe ich weit mehr verdient und war fremdbestimmt. Die Frage war: Geht das die nächsten 15, 20 Jahre so weiter? Wenn man nicht die Zeit hat, darüber nachzudenken, dann macht man immer so weiter. Wenn man aber darüber nachdenkt, wird man unzufrieden." Familie Gomaa nahm sich die Zeit zu reflektieren. Und sie erlaubte sich die Freiheit, ein bisschen herumzuspinnen und nicht über mögliche Hürden, sondern über Lösungen nachzudenken. Was wäre, wenn alle vier für ein Jahr in Basata lebten? Was wäre mit ihren Berufen? Mit der Schule der beiden Jungs? Was mit dem Haus? Wie ließe sich das finanzieren? Punkt für Punkt diskutierten sie und für alles fand sich eine Lösung. Die Kinder erhielten Unterricht in der Privatschule des Camps. Für das Haus, das sie ursprünglich nicht in fremde Hände hatten geben wollen, fand sich zufällig eine irische Arztfamilie, die für genau den gleichen Zeitraum in Deutschland leben wollte wie Familie Gomaa in Ägypten. Frau Gomaa konnte ein Jahr unbezahlten Urlaub nehmen, und auch Mohamed Gomaa hatte Glück: Weil Telefónica O2 seinerzeit Hansenet gekauft hatte, ergaben sich Lücken im Team. Gomaa bot an, eineinhalb Jahre lang zwei Jobs zu erledigen, wenn er anschließend ein Jahr lang unbezahlten Urlaub bekommen könne. "Das war die Chance meines Lebens. Es war eine tolle Zeit, aber es war auch die Hölle. Ich habe noch nie so viel gearbeitet, diese Zeit hat mich wirklich ausgelaugt", resümiert er heute. Die Mühe hat sich gelohnt, die Auszeit war großartig. "Die Liebe zu meiner Frau und meinen Kindern ist sehr gewachsen, ich verzichte auf alles Geld der Welt, Hauptsache, wir vier verbringen möglichst viel Zeit miteinander", sagt er und fügt hinzu: "Karriere und Geld sind nicht mehr meine Ziele, ich habe gelernt, mit extrem wenig auszukommen." Die Folge: Mohamed Gomaa lehnte nach seiner Rückkehr einen lukrativen Posten bei Telefónica O2 ab, für den er hätte nach München pendeln müssen. Heute ist er freigestellt. Die Auszeit in Basata hat seine Wertvorstellungen deutlich verändert. Er hatte große Probleme, sich wieder ins "normale" Leben einzufinden. Zu schnell, zu hektisch, angstgesteuert und in gewisser Weise blind kommt es ihm vor. "Wenn ich etwas empfehlen darf, dann, dass alle, die eine Zeit lang aussteigen, sich Gedanken über die Reintegration machen sollten, denn die ist viel schwerer, als man es sich vorstellt." Mohamed Gomaa verhandelt gerade über seinen neuen Job. Natürlich wird er sich sehr engagieren und sein Bestes geben. Er will aber auf jeden Fall künftig die Oberhand im Leben behalten und sich nicht mehr in der Arbeit vergessen. Auch auf äußere Job-Bedingungen legt er keinen Wert mehr, emotional soll es stimmen und die Aufgabe soll gewinnbringend und sinnvoll sein. Dass die Familie noch einmal einen Spurwechsel Richtung Basata machen wird, steht für ihn außer Frage: "Ich weiß noch nicht, wann und wie, aber auf jeden Fall wieder." Cord Schulz-Klingauf, Chef von Schulz-Klingauf & Associates in Baden-Baden, hat nicht die Spur gewechselt es hat ihn aus der Spur geworfen. Der Vollblutmanager leitete über zehn Jahre lang als Geschäftsführer die Geschicke von walter Tele- MedienService, 2004 machte er sich als Unternehmensberater selbstständig, arbeitete für Kunden aus der Call-Center- und der Pharma-Branche, war zeitweise in der Schweiz engagiert und gehörte zu der hochtourig agierenden Sorte Alpha-Mann: immer auf dem Sprung, stets das Telefon am Ohr, immer von einer Traube Menschen umgeben, auf allen Kongressen zu sehen, morgens 700 Kilometer zum Termin hin, abends zurück, danach Business-Dinner, 80 bis 100 Stunden Arbeit pro Woche, ein bisschen nervös manchmal, mitunter cholerisch und dazu 40 bis 50 Zigaretten täglich. 6 - Ausgabe Nr. 5, Halbjahr 1/ Das Magazin der GORDELIK AG

7 Heute weiß er: "Ich habe 16 Jahre lang wie ein bescheuerter Idiot Raubbau an meinem Körper betrieben." 2006 sandte dieser Körper ein Warnsignal: einen Hörsturz, den Cord Schulz- Klingauf dank eines exzellenten Arztes gut überstand und deshalb genauso weitermachte wie zuvor. Am 24. September 2010 folgte keine zweite Warnung, sondern eine volle Breitseite: ein Schlaganfall. In München-Großhadern setzte man ihm einen Stent ins Gehirn. Um es gleich vorwegzunehmen: Es ist alles gut gegangen. Cord Schulz-Klingauf ist im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte, er arbeitet wieder und ist, so sagt er, "zu Mein Verständnis für die Welt, für die Zusammenhänge, für den Glauben ist gewachsen." Die erzwungene Auszeit und das Erleben der eigenen Krankheit sowie die der Leidensgenossen in den Kliniken seien die prägendsten Erfahrungen der vergangenen 20 Jahre, sagt er. Man frage sich in einer solchen Situation: Was bin ich noch wert und was kann ich noch an Wert vermitteln? Eine Antwort darauf fand Cord Schulz-Klingauf in der Reha-Klinik in Bad Aibling. Dort war er von körperlich und geistig beeinträchtigten Schlaganfall-Patienten umgeben. Erst nach ein paar Tagen merkte er, dass er allenfalls 20 Prozent der Kranken überhaupt zu Gesicht bekam, denn alle anderen konnten gar nicht ihr Bett verlassen. Er, der Rollstuhl und Rollator kategorisch abgelehnt hatte, sprach mit den Schwestern, wie er helfen könne, und fuhr die Kranken in den Rollstühlen spazieren und unterhielt sich mit den psychisch Verwirrten. "Das war eine außerordentlich beglückende Erfahrung. Man will Krankheit und Armut im normalen Leben nicht sehen. Wenn's einen dann selbst erwischt, sieht man die Dinge anders anderen zu helfen macht glücklich!" Cord Schulz-Klingauf ist Unternehmensberater und ein alter Hase in der Call-Center-Branche erlitt er einen Schlaganfall. Wieder gesund zu werden war ein hartes Stück Arbeit bescherte ihm aber auch sehr beglückende Erfahrungen. Als Cord Schulz-Klingauf Anfang 2011 an der Seite seiner langjährigen Ehefrau wieder durch den Schnee stapfte, als im Frühjahr alles zu blühen begann, fühlte es sich an, als erlebe er all das zum ersten Mal. Noch nie habe er ein Jahr so bewusst erlebt wie Statt auf allen Hochzeiten zu tanzen und ständig etwas vorhaben zu müssen, liebt es Cord Schulz- Klingauf jetzt, "morgens in mein schönes Büro zu gehen und abends in ein schönes Zuhause zu kommen. Das freut mich." Er weiß, dass Familie unverzichtbar ist und gute Freunde auch. Mit den Freunden ist das allerdings so eine Sache: Angesichts einer schweren Krankheit trennt sich die Spreu sehr schnell vom Weizen. Viele melden sich nicht aus Scheu vor der Krankheit, andere vergessen einen schnell, manche überschlagen sich vor Mitleid dabei will und braucht Cord Schulz-Klingauf kein Mitleid. "Ich möchte genauso wahrgenommen werden wie früher", sagt er und schiebt lachend hinterher: "Als ein bisschen netter vielleicht." 90 Prozent okay". Abends wird er schnell müde, und stundenlange Meetings, in denen alle durcheinanderreden, strengen ihn an (aber das, mal ehrlich, geht uns allen so). Cord Schulz-Klingauf ist noch immer der Alte nur seine Haltung hat sich verändert. "Ich war früher ein knallharter Arbeitgeber-Typ und habe auf alles, was links ist, geschimpft wie ein Rohrspatz. Heute höre ich mir alles sehr genau an und verstehe in manchen Dingen Herrn Bsirske oder die Attac-Bewegung obwohl ich ja immer noch 'part of the game' bin. Ich bin ruhiger geworden, nicht mehr so unbeherrscht, und ich glaube, dass ich umgänglicher geworden bin." Macht eine schwere Krankheit also demütig? Cord Schulz-Klingauf antwortet: "Ich mag das Wort Demut nicht. Vielleicht kann man es so ausdrücken: Ich höre besser zu und bin dankbarer als früher. Ob nun freiwillig oder unfreiwillig: Die Erfahrungen einer Auszeit sind wertvoll und prägend. Wie heißt es doch so richtig auf der Website von Trumpf? "Ein erweiterter persönlicher Horizont regt neue Denk- und Verhaltensweisen an und unterstützt die Entstehung neuer Ideen und Innovationen." Und Susanne Tölzel sagt: "Mit 20 Jahren Berufserfahrung, vielen guten Referenzen und einem weit verflochtenen Kontaktnetzwerk im Rücken, gepaart mit offensichtlicher Neugier, Flexibilität und einer gewissen Portion Unerschrockenheit, sollte uns am Ende der Reise der Wiedereinstieg ohne größere Hürden gelingen." Wo sie recht hat, hat sie recht. Das gilt auch, wenn man, so wie Mohamed Gomaa, nicht auf der alten Spur weiterfahren mag. Ausgabe Nr. 5, Halbjahr 1/ Das Magazin der GORDELIK AG - 7

8 VON SEELENVERKAUF, SELBSTAUSBEUTUNG UND EIGENSINN Von Seelenverkauf, Selbstausbeutung und Eigensinn VON VERA HERMES Dr. Matthias Burisch war lange Jahre Professor für Psychologie an der Universität Hamburg, wo er unter anderem das Studienmodul Organisations- und Personalentwicklung leitete. Bereits 1989 als noch kaum jemand das Wort kannte verfasste er den Wissenschaftsbestseller "Das Burnout-Syndrom Theorie der inneren Erschöpfung", der heute als Standardwerk zum Thema gilt erschien die vierte Auflage, erweitert unter anderem um ein neues Kapitel, in dem es um den Trend zur freiwilligen Selbstausbeutung und Hilfen zur Selbsthilfe geht. Matthias Burisch ist ein viel gefragter Experte, der gern von Medien wie Spiegel oder Focus zitiert wird gründete er das Burnout-Institut Norddeutschland (BIND), darüber hinaus ist er als Berater, Trainer und Coach unterwegs und widmet sich dabei insbesondere der Burnout-Prophylaxe, dem sogenannten Energy Management. Es prangt auf den Titelseiten ernst zu nehmender Zeitschriften, ist Diskussionsgegenstand im Freundeskreis und führt durch seine geradezu inflationäre Beschwörung langsam, aber sicher zu Ermüdungserscheinungen: das Thema Burnout. Kaum eine gesellschaftliche Debatte wurde im Jahr 2011 so gehypt wie die über das scheinbar massenhaft grassierende Gefühl des Ausgebranntseins. Psychologie- Professor Dr. Matthias Burisch beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit dem Burnout-Syndrom und bedauert die oft falsch geführte Debatte. Doch um Burnout soll es hier gar nicht gehen. Sondern zugegebenermaßen verkürzt und unvollständig ganz handfest darum, wie Menschen sich davor schützen können, dass ihnen die Energie verloren geht. Da ist zum Beispiel diese Angst, die wohl alle berufstätigen Menschen manchmal plagt: den Job und damit Geld, Status und Sicherheit zu verlieren. Das Verfallsdatum für Berufstätige, sagt Burisch, liege heute gefühlt bei Ende vierzig. Also steigt mit zunehmendem Alter der Druck, alles richtig zu machen, um bloß nicht bei der nächsten Kündigungswelle dabei zu sein. Was tun gegen diese Angst und diesen Druck? "Es ist hilfreich, einen Plan B und C zu haben. Ein Beschäftigungsverhältnis ist kein Pakt mit dem Teufel. Niemand hat seine Seele an das Unternehmen verkauft, für das er gerade arbeitet", sagt Matthias Burisch. Er rät: Netzwerken, netzwerken, netzwerken! Jeder sollte ein Dutzend Leute haben, die er ansprechen kann, wenn er einen neuen Job sucht. "Und wenn es über XING ist." Auch ein Besuch beim Headhunter sei ratsam, "um zu schauen, was das Meer noch an Fischen bereithält". Ein Arbeitsplatzverlust, das sollte jedem bewusst sein, ist nicht das Ende der Welt. Wer kann, darf auch beizeiten über die Option Selbstständigkeit nachdenken. Viele Führungskräfte haben ein so großes Verantwortungsgefühl, dass sie alle Dinge unbedingt zu Ende führen wollen und dabei auch gleich noch das mit erledigen, was andere nicht schaffen. "Freiwillige Selbstausbeutung" nennt Burisch diese Neigung, sich alles zuzumuten und zumuten zu lassen. Solange sich die Menschen in vielen Branchen über die Hutschnur belasteten, so lange nützten auch die besten Stressseminare nichts, ist der Coach überzeugt. Das Problem: Erst 8 - Ausgabe Nr. 5, Halbjahr 1/ Das Magazin der GORDELIK AG

9 VON SEELENVERKAUF, SELBSTAUSBEUTUNG UND EIGENSINN befriedigt die Selbstausbeutung, irgendwann macht sie müde, die Routine kommt, der Spaß geht verloren. "Wenn Sie etwas machen, woran Sie keinen Spaß haben, dann zählt jede Stunde dreifach", weiß Burisch. Man brennt aus. All jene, die proklamieren, die Arbeit sei das Wichtigste in ihrem Leben laut einer aktuellen GfK-Umfrage für die Apotheken Umschau sagt das jeder dritte Berufstätige von sich, sollten sich darüber im Klaren sein, dass dem nicht so ist. "Außerhalb von 'work' sollte es auch noch 'life' geben!", appelliert der Burnout-Spezialist. "Führen Sie ein Leben neben dem Job: Irgendwas werden Sie doch wollen? Gitarre spielen? Gärtnern? Als PR-Chef des Sportvereins fungieren?" Wer über einen längeren Zeitraum selbstausbeuterisch alle Kraft ausschließlich in die Arbeit investiert, lebt in Gefahr. Er verliert sich selbst. Der Freundeskreis wird kleiner, weil er oder sie sich ja nicht mehr kümmern kann. Die Hobbys werden weniger, denn es fehlt die Zeit. Die Familie sieht man ohnehin selten genug. Matthias Burisch rät, sich immer wieder seiner eigenen Identität zu vergewissern und über sich selbst nachzudenken. Wer bin ich eigentlich? Was kann ich gut? Was kann ich richtig schlecht? Worauf reagiere ich aggressiv? Worauf bin ich stolz? Wofür schätzt man mich? Womit haben die Menschen bei mir Schwierigkeiten? Wer derlei Fragen für sich beantwortet, stärkt seinen inneren Kern, seine innere Heimat und macht sich damit stabiler gegen äußere Angriffe. Statt mit Problemen ausgefüllt zu sein oder ständig auf den nächsten Kick zu warten, gilt es, sich des "integralen Selbst" bewusst zu sein. "Mal übergangen zu werden, mal zu scheitern, mal ungerecht behandelt zu werden, das alles können Sie besser vertragen, wenn Sie einen klaren, festen Kern haben. Das verhindert Überreaktionen", ist Matthias Burisch überzeugt. Allerdings machen wir uns die notwendige Selbstvergewisserung selbst schwer: Ob beim Warten auf die S-Bahn oder den Flieger, im Zug, im Café, selbst im Meeting, am Abendbrottisch und in der Werbepause des TV-Films hat hierzulande heute das Gros der Menschen wahlweise ein Handy am Ohr, ein Smartphone in der Hand oder einen Laptop auf dem Schoß. Niemals in der Geschichte seien die Menschen dermaßen außengeleitet gewesen wie heute, sagt Burisch. Wir lassen uns permanent durch die Medien bedrängen und kommen vor lauter Informationen nicht zum Nachdenken. Wer aber immer von außen beeinflusst wird, steht über kurz oder lang nicht mehr auf eigenen Beinen. Statt Mainstream, Jugendkultur und Trends hinterherzujagen, solle jeder besser einen Rest dessen behalten, was Hermann Hesse in seinem Lob auf den Eigensinn beschrieben habe, empfiehlt Burisch. Hesse leitet seine Abhandlung über den Eigensinn so ein: Eine Tugend gibt es, die liebe ich sehr, eine einzige. Sie heißt Eigensinn. Von allen den vielen Tugenden, von denen wir in Büchern lesen und von Lehrern reden hören, kann ich nicht so viel halten. Und doch könnte man alle die vielen Tugenden, die der Mensch sich erfunden hat, mit einem einzigen Namen umfassen. Tugend ist: Gehorsam. Die Frage ist nur, wem man gehorche. Nämlich auch der Eigensinn ist Gehorsam. Aber alle andern, so sehr beliebten und belobten Tugenden sind Gehorsam gegen Gesetze, welche von Menschen gegeben sind. Einzig der Eigensinn ist es, der nach diesen Gesetzen nicht fragt. Wer eigensinnig ist, gehorcht einem anderen Gesetz, einem einzigen, unbedingt heiligen, dem Gesetz in sich selbst, dem "Sinn" des "Eigenen". Und wem das alles zu philosophisch ist, der muss vielleicht einfach mal die Perspektive wechseln, um festzustellen, was ihm wichtig ist und was nicht: "Es ist sinnvoll, sein Leben vom Tod aus zu denken und sich einfach vorzustellen, man liege auf dem Totenbett. Dann wird einem schnell klar, dass vieles, was gerade wichtig erscheint, überhaupt nicht zählt", sagt Burisch. Sich seiner selbst vergewissern, Prioritäten setzen, ein Leben neben der Arbeit führen, keine Angst haben das klingt banaler, als es wahrscheinlich ist. Wer diese Aspekte beherzigt, ist auf jeden Fall schon mal besser gefeit vor dem ständigen Ansturm von außen. In diesem Sinne: Geben Sie gut auf sich Acht! Ausgabe Nr. 5, Halbjahr 1/ Das Magazin der GORDELIK AG - 9

10 VERNETZEN Orte, die vernetzen Networking in der Bar Anita Hier gibt's nicht nur selbstgebrauten Hierbas, sondern jede Menge Austausch: Die Bar Anita auf Ibiza befindet sich im Dorf Sant Carles de Peralta schräg gegenüber der Kirche. Sie ist legendär, weil sie seit Jahrzehnten Anlaufstelle für Einheimische, Zugezogene und jede Menge Exhippies aus dem Dorf und der Umgebung ist, denn: In der Bar Anita hängen die Postfächer. Das ist nicht nur total praktisch für den Briefträger, sondern sorgt für Umsatz in der Bar und bringt die Menschen zusammen. Auf diese Win-win-win-Situation einen Hierbas! Menschen, die vernetzen Claudia Langer, Gründerin von Utopia Claudia Langer und ihr Ehemann Gregor Wöltje gründeten 1992 die Münchner Agentur.start advertising, die sie 2004 an die internationale Agentur-Holding Omnicom verkauften, um sich eine Auszeit zu nehmen. Sie reisten mit ihren Kindern durch Kanada und waren entsetzt über den Zustand der Wälder. Also launchten die ehemaligen Werber im November 2007 die Internetplattform für strategischen Konsum Utopia.de. Utopia zählt heute zehntausende Community-Mitglieder, renommierte Wissenschaftler und Unternehmen zu ihren Unterstützern Ausgabe Nr. 5, Halbjahr 1/ Das Magazin der GORDELIK AG

11 Unübersehbare Spuren hinterlassen wir dann, wenn wir den Mut haben, Wege zu gehen, die vor uns noch niemand gegangen ist. (Ernst Ferstl) Ausgabe Nr. 5, Halbjahr 1/ Das Magazin der GORDELIK AG - 11

12 ADVERTORIAL - DIE MACHTVERSCHIEBUNG Die Machtverschiebung SPURWECHSEL FÜR UNTERNEHMEN Innovative Unternehmen erleben gerade eine Art Unternehmenskulturrevolution. Der Kunde von heute gewinnt immer mehr Macht. Er ist wenig loyal, gut informiert und tendenziell immer auf dem Absprung. Also müssen Unternehmen ihre Kunden nun tatsächlich in den Mittelpunkt stellen und dies nicht bloß in ihren Mission Statements propagieren. Mit der Machtverschiebung hin zum Kunden verschiebt sich zugleich die Macht aus anderen Abteilungen in Richtung Service denn schließlich kommen aus der Service-Abteilung die authentischen Kundeninformationen, die für Verbesserungen, Produktinnovationen und ja! auch Service- Vermeidung genutzt werden können. Für Ad-Scopum-Chef Stephan Pucker ist dieser Weg unausweichlich. Herr Pucker, lange Jahre waren Call Center so etwas wie Erfüllungsgehilfen von Marketing und Vertrieb. Die Abteilung, die dem Kunden am nächsten ist nämlich das Call Center, auch Service-Center, Customer-Care-Center oder Kunden-Center genannt, hatte in kaum einem Unternehmen wahrnehmbaren Einfluss auf die Unternehmensstrategie. Das ändert sich gerade. Warum? Stephan Pucker: Unternehmen stellen mehr und mehr fest, dass der Service-Bereich eine wichtige Aufgabenstellung sehr effektiv lösen kann nämlich dem Unternehmen aus Kundensicht den Spiegel vorzuhalten. Was die einzelnen Unternehmensbereiche in diesem Spiegel sehen, ist oftmals nicht sehr schmeichelhaft. Ein enormer Anteil des Kontaktvolumens im Kundenservice entsteht durch unausgereifte Produkte, fehlerhafte Prozesse, unverständliche Kommunikation und dergleichen. Das sind lauter Defekte, deren Ursachen außerhalb des Kundenservice zu finden sind. Statt die Ursachen anzugehen, hat man über lange Jahre die Service-Bereiche in die Pflicht genommen, die Stückkosten für diese "Reparaturleistungen für Unternehmensdefekte" zu drücken. Kunden sind es leid, dass Prozesse und Lieferprobleme auf ihrem Rücken ausgetragen werden, um dann mit Service-Mitarbeitern zu sprechen, die oftmals keine wirkliche Abhilfe schaffen können. Das würde ja bedeuten, dass die Unternehmen "bloß" in den vorgelagerten Prozessen Produktion, Logistik et cetera pp. optimieren müssten, im Service aber alles in bester Ordnung ist, weil die Service-Mitarbeiter ja gar nicht selbst verantworten, dass sie den Kunden nicht weiterhelfen können? Stephan Pucker: Na ja, "bloß" die vorgelagerten Prozesse zu verbessern ist schon ziemlich komplex, und man muss sehr genau hinschauen, welche Maßnahmen tatsächlich den größten Hebel auf die Kundenloyalität haben und für das Unternehmen zeitnah umsetzbar sind. Ein weiterer wichtiger Schritt ist es, Zielkonflikte aufzulösen und die Verantwortung für die "Customer Experience", also die Wahrnehmung des Unternehmens und seiner Leistungen aus der Sicht des Kunden, in die Zielvereinbarungen der einzelnen Bereiche zu integrieren. Es ist schon ein erheblicher Unterschied, ob ich zum Beispiel ein Produktmarketing daran messe, wie schnell neue Produkte gelauncht werden, und dabei Startschwierigkeiten billigend in Kauf nehme oder aber daran, ob die Kunden wirklich begeistert sind und zu aktiven Weiterempfehlern des neuen Produktes werden. Nehmen wir an, die Kunden sind begeistert und aktive Weiterempfehler. Was bedeutet das für den Service? Stephan Pucker: Für den Service bedeutet dies, Schritt für Schritt neue Aufgaben zu übernehmen. Heute ist Service tendenziell reaktiv unterwegs, getrieben von der Last vieler vermeidbarer Kontakte. Wenn sich das Blatt wendet, entstehen neue Aufgaben, wie etwa den Kunden mit proaktiven Kontakten zu begrüßen, im Lebenszyklus aktiv zu umsorgen und weitere auf den Kunden zugeschnittene Optionen und Produkte anzubieten. Dafür müsste der Kundenservice auf Augenhöhe mit Marketing, Vertrieb sowie Forschung & Entwicklung zusammenarbeiten. Ist das in den Unternehmen schon der Fall? Stephan Pucker: Nein, das ist eher die Ausnahme als die Regel. Aber es gibt erste Leuchttürme, die den Weg weisen. Ein organisatorischer Schritt dazu kann die Berufung eines Chief Customer Officers sein, der nachhaltig für die Sicht des Kunden im Unternehmen eintritt. Es gibt aber auch Unternehmen, die diesen Spurwechsel in der bestehenden Organisation durch neu gesetzte Prioritäten erfolgreich hinbekommen haben und deren neu auf den Kunden ausgerichtete Führung durch deutlich verbesserte Markterfolge immer weiter befeuert wird. Zum Beispiel? Stephan Pucker: Ein Beispiel, das mich persönlich begeistert, ist die 1&1 Internet AG. Das Unternehmen verzeichnete eine rückläufige Kundenzufriedenheit und hat sich Ende 12 - Ausgabe Nr. 5, Halbjahr 1/ Das Magazin der GORDELIK AG

13 2009 entschieden, mit einem umfassenden Programm den Zufriedenheits-Turnaround zu schaffen. Zunächst wurden die wichtigsten Ursachen für die Kundenunzufriedenheit identifiziert und mit großer Entschlossenheit angegangen. Dazu zählen zum Beispiel die Abschaffung der kostenpflichtigen Hotline und attraktive Angebote auch für Bestandskunden. Inzwischen hat sich der Fokus vollkommen auf die aktive Schaffung von Begeisterungsfaktoren verlagert. Das ist es, was mich wirklich fasziniert. In welch kurzer Zeit das Unternehmen es geschafft hat, chronische Probleme abzustellen und den gewonnenen Spielraum für neue, jetzt auf Kundenbegeisterung angelegte Themen einzusetzen. Sind Mitarbeiter und Führungskräfte für einen solchen Spurwechsel vom reaktiven zum aktiven Service generell hinreichend qualifiziert? Stephan Pucker: Sicher nicht gleich auf allen Ebenen, aber ich bin immer wieder begeistert, welche Kräfte und welches Engagement freigesetzt werden, wenn diese Ausrichtung erst einmal klar ist, die Veränderung als erstrebenswert erkannt und eine Art kollektive Kreativität freigesetzt wird. Es ist weniger ein Thema der Qualifikation als vielmehr des Verständnisses dafür, was die eigene Rolle ist und welche Prioritäten gesetzt werden. Qualifikation könnte man schulen, ein Rollenverständnis lässt sich hingegen nur mühsam ändern. Was genau müssen Unternehmen, die sich kundenorientiert ausrichten wollen, an der Basis tun also bei den Agenten im Service-Center, damit alle mitziehen und tatsächlich kundenorientiert agieren? Stephan Pucker: Na ja, was ich über die Jahre beobachten konnte, ist, dass jeder das Service-Center oder den Call-Center-Dienstleister hat, den er verdient. Das Problem liegt weniger bei den Agenten als vielmehr in den Kriterien, nach denen diese gesteuert werden. Ich kenne kaum ein Service-Center, das nicht primär über Effizienzkriterien gemanagt wird. Was zählt, sind die Transaktionenkosten und damit letztlich die für den Kunden im Schnitt eingesetzte Bearbeitungszeit. Wenn man in einer solchen Organisation dann Detailuntersuchungen der einzelnen Kontakte macht, findet man statt wohlgestalteter "Customer Journeys" eine Kundenodyssee nach der anderen. Meist geht der erste Kontakt eines Kunden auf ein systemisches Problem in einem anderen Unternehmensbereich zurück. Was folgt, ist eine niederschmetternde Verkettung unerquicklicher Service-Kontakte, die das Problem nicht beseitigen und den Kunden in den Wahnsinn treiben. Wenn wir einfach nur Verantwortung für die Lösung des Kundenproblems übergeben würden und dann die notwendige Unterstützung liefern, mit der dies auch möglich ist, würden die Kontaktvolumen in sich zusammenfallen. Service-Center könnten viel kleiner sein als die Kontaktfabriken, die wir heute unterhalten. Und sie würden Probleme abstellen, statt Teil des Problems zu sein. Stephan Pucker ist Gründer und Geschäftsführer von Ad Scopum in Paderborn. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Customer Experience Management und hilft Unternehmen, ihre Service-Qualität und Kundenwahrnehmung nachhaltig zu verbessern. Ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt liegt in der Kundenfokussierung und systematischen Beseitigung wiederkehrender Kundenprobleme ("The Best Service is no Service"), um operative Kosten zu senken und Kunden mit einfachen und schnellen Prozessen zu begeistern. Gemeinsam mit seinen Partnern von der LimeBridge Global Alliance arbeitet er international für Kunden wie Microsoft, McDonald's, Vodafone oder E.ON. Und wie überzeugt man Skeptiker in Vorstand und Führungsteams am besten davon, dass der Kunde das Maß aller Dinge ist? Stephan Pucker: Ich wäre ja oft schon froh, wenn das Wort "Kunde" außer in abstrakten Verklausulierungen wie Umsatzsteigerung oder Marktanteil überhaupt in Management- Meetings vorkäme. Ich glaube, die meiste Zeit wird internen Themen oder der Shareholder-Pflege gewidmet. Eine segensreiche Übung besteht darin, bei jedem einzelnen Agenda- Punkt die Frage zu stellen, ob irgendein Kunde einen Mehrpreis dafür zahlen würde, dass dieses Thema jetzt erörtert wird. Konsequent eingesetzt kann das viel Zeit für das Wesentliche freisetzen. Ansonsten sind zwei Komponenten wichtig: 1. Die Verbindung von Kundenloyalität zu den finanziellen Kennzahlen des Unternehmens. Was bedeutet es für den finanziellen Erfolg, wenn Kunden, statt zu wechseln, mehr kaufen, immer wiederkommen und dabei noch ihre Freunde mitbringen? 2. Ein möglichst direktes Erleben von Kunden und ihren Anliegen. Jeden Monat einen Tag im Service-Center oder in der Filiale verbringen. Zum Miterleben und nicht zum Repräsentieren. Das erdet und schützt vor Fehleinschätzungen, wenn die nächste weltkluge Idee diskutiert wird. Was prognostizieren Sie denjenigen Unternehmen, die einfach weitermachen wie gehabt? Stephan Pucker: Dass sie das früher oder später ändern werden. Ausgabe Nr. 5, Halbjahr 1/ Das Magazin der GORDELIK AG - 13

14 INTERVIEW "LUST AUF EIN ANDERES LEBEN" Lust auf ein anderes Leben VON VERA HERMES Dann entschloss sie sich zu einem Spurwechsel. Seit gut drei Jahren führt sie ein fünf Hektar großes Weingut samt Restaurant im Rheingau. Eigentlich hatten Birgit Hüttner und ihr Ehemann nach einem Einfamilienhaus gesucht. Dann schleppte der Makler sie zur Ankermühle in Oestrich-Winkel. Herzklopfen setzte ein. Zwei Tage später war der Vorvertrag unterschrieben. Die Sanierungsarbeiten dauerten zehn Monate. Im Juni 2009 eröffnete Birgit Hüttner "ihre" Ankermühle neu. Seitdem hat sie unter anderem den Gastronomiepreis Hessen 2010 als bestes Weinrestaurant gewonnen und wird einhellig von Medien wie dem Hessischen Rundfunk oder der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung sowie vom Gault Millau und vom Feinschmecker empfohlen. Birgit Hüttner hat sich ihren Traum vom anderen Leben erfüllt und feiert Erfolge. Birgit Hüttner führt seit gut drei Jahren die Ankermühle, ein Weingut mit Restaurant, dessen Wurzeln bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen. Wer nun eine romantische Vorstellung von der lustigen Winzerin in Gummistiefeln hat, muss leider enttäuscht werden: Beim Führen eines Weinguts und Restaurants fliegen einem wahrlich keine gebratenen Tauben in den Mund. Aber es macht der marketingerfahrenen Oberschwäbin trotzdem sehr viel Freude in ihr altes "Stadt-Berufsleben" will sie nicht zurück. 8 Jahre Online-Branche, 7 Jahre Mineralöl-Branche, 5 Jahre Marktforschung, 1 Jahr Kulturbereich, 2 Jahre Touristik das ist die ansehnliche Berufsbilanz von Birgit Hüttner (46). Sie war unter anderem im Marketing von Aral tätig, später Leiterin Sales Communication bei Web.de und zuletzt fünf Jahre lang Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung AGOF. Frau Hüttner, Sie hatten zumindest von außen betrachtet einen super Job und haben gut verdient. Was hat Sie dazu bewogen, beruflich etwas völlig anderes zu machen? Birgit Hüttner: Ich hatte nach 20 Jahren Berufsleben das dringende Bedürfnis, frei zu gestalten. Bei der AGOF wurde sehr politisch agiert, man steht dort stark in der Medienöffentlichkeit. Ich war oft auf Geschäftsreisen, bin morgens los und abends um 20 Uhr wieder nach Hause gekommen, es war so ein typisches Stadt-Berufsleben. Irgendwann wollte ich ein anderes Lebenskonzept verwirklichen, ohne genau zu wissen, was es sein könnte. Ich hatte einfach Lust auf ein anderes Leben! Und ich hatte den Drang, etwas zu tun, wo ich sage, wie es gemacht wird, und dafür dann auch die Konsequenzen trage. Warum fiel Ihre Wahl auf den Beruf der Winzerin und Gastronomin? Birgit Hüttner: Es war nie der Plan, ein Weingut zu kaufen. Mein Mann und ich lagen nie im ehelichen Bett und haben gesagt: "Wir werden jetzt Winzer." Der Zufall hat mitgespielt. Wir wohnten in Wiesbaden und haben ursprünglich ein Haus im Rheingau gesucht. "Das entspricht doch gar nicht unserem Briefing" war unsere erste Reaktion, als der Makler mit der Ankermühle kam. Er hat es dennoch geschafft, uns hierherzuschleppen. Und als wir dann vorm Tor standen, sagte mein Mann: "Ich habe Herzklopfen." Es folgten zwei schlaflose Nächte und dann haben wir den Vorvertrag unterschrieben. Mein Mann ist in seinem Beruf geblieben, ich habe gekündigt Ausgabe Nr. 5, Halbjahr 1/ Das Magazin der GORDELIK AG

15 Ist Ihnen das schwergefallen? Birgit Hüttner: Nein, überhaupt nicht. Ich habe sofort alle Newsletter abbestellt, denn es war mir klar, dass ich nie wieder zurückgehe. Einige haben gesagt, ich wäre nach spätestens einem Jahr wieder zurück. Aber ich wusste, dass das nicht stimmt und dass es für mich keinen Sinn mehr hat, die Medienpolitik zu verfolgen. Man gewinnt schnell sehr viel Distanz. den Hof laufe, der täuscht sich. Es ist ein harter Job und gerade in der Saison kräftezehrend, aber er macht Spaß. Ich arbeite nicht weniger als früher, aber anders, sehr flexibel. Unter der Woche nehme ich mir einen Tag für mich frei, an dem ich nicht erreichbar bin. Dann gehe ich gern in die Therme, in die Sauna oder shoppen. In der Saison sind die Erholungspausen kürzer, im Januar haben wir Betriebsferien. Wie ging es weiter? Birgit Hüttner: Die Ankermühle ist ein altes Schätzchen aus dem 14. Jahrhundert. Wir haben ein knappes Jahr lang saniert. Dieses Jahr Sanieren war großartig es war eine unbändige Freude, selbst zu gestalten. Viele Ideen entwickeln sich erst beim Gestalten. Ich musste erst ein Gefühl für das Haus bekommen, auch Denkmalamt und Brandschutz haben immer mitgesprochen. Abend für Abend habe ich vor dem Rechner gesessen und recherchiert: Lampen, Besteck, Ausstattung das war wie ein Rausch, wie ein Jahr Adrenalin. Ich bin dankbar, dass ich so etwas machen durfte. Und wir sind auch noch nicht fertig, gerade haben wir einen Teich angelegt. Wie haben Sie das finanziert? Birgit Hüttner: Mein Mann und ich haben beide von Haus aus kein Geld mitgebracht. Aber wir haben beide lange gearbeitet und keine Kinder. Mein Mann hat seine Firma an ein internationales Unternehmen verkauft, damit hatten wir den nötigen Schub. Sie haben während Ihres BWL-Studiums mit dem Schwerpunkt Fremdenverkehr eine studienbegleitende Ausbildung bei einem Sternekoch gemacht. Hat Ihnen das geholfen? Birgit Hüttner: Das Thema Wein ist eine Leidenschaft von mir, außerdem sammle ich seit 25 Jahren Kochbücher und Rezepte. Aber ich stehe nicht selbst in der Küche oder im Weingut. Wir beschäftigen unter anderem einen Önologen, zwei Köche und zwei fest Angestellte im Servicebereich. Ich sitze im Büro und treffe Absprachen mit Kunden, denn wir richten viele große Veranstaltungen aus, haben fast jedes Wochenende eine Hochzeit oder Familienfeiern und organisieren viele Firmenevents. Das klingt nach viel Arbeit. Birgit Hüttner: Wer glaubt, dass ich lustig in Gummistiefeln über Was können Sie aus Ihrem "alten Leben" für Ihre neue Berufung gebrauchen? Birgit Hüttner: Ganz wichtig sind Marketing und PR, ein guter Internetauftritt und Plattformen wie Facebook. Ich kommuniziere sehr viel, schreibe Kunden an, mache Aktionen, werbe sehr viel übers Internet. Dadurch werden wir, obwohl wir erst 2,5 Jahre hier sind, sehr gut wahrgenommen und konnten in kurzer Zeit ein gutes Image aufbauen. Und welches sind die größten Hürden bei solch einem Spurwechsel? Birgit Hüttner: Man darf definitiv nicht verklärt an so eine Sache herangehen. Unternehmens- und Personalführung sind sehr wichtige Punkte, auch Formales wie Buchhaltung muss beherrscht werden das ist zusammen mit Marketing und PR die halbe Miete, um ein Unternehmen erfolgreich zu platzieren. In unserem Geschäft arbeitet man zudem mit sehr kleinen Spannen. Optimierung ist nötig, damit am Ende was hängen bleibt. Die Margen sind wirklich atemberaubend niedrig. Die größte Hürde ist sicherlich, dass man branchenfremd ist. Es geht erst mal darum, zu begreifen, wie das Geschäft funktioniert. Das Thema Netzwerk ist gerade im Vertrieb sehr wichtig. Auch in Banalitäten wie etwa, welches Papier für die Etiketten ausgewählt wird und welche Korken genutzt werden, muss man sich einarbeiten. Das schaffen andere mit links. Da macht man die meisten Fehler und sammelt Erfahrungen. Eigentlich ist es ein ziemlich harter Beruf. Ich habe höchsten Respekt vor Familienbetrieben, die das alles am Laufen halten: Herstellung, Vertrieb, Marketing es gibt deutlich einfachere Wege, sein Geld zu verdienen. Zudem ist der Wettbewerb enorm, und man ist außerdem vom Wetter abhängig: 30 Prozent weniger Ernte bedeuten 30 Prozent weniger Umsatz. Wie läuft es denn wirtschaftlich? Birgit Hüttner: Das Restaurant ist schon erfolgreich, der Weinberg ist längerfristig angelegt, aber im Plan. Haben sich Ihre Erwartungen und Wünsche an Ihr "neues Leben" erfüllt? Birgit Hüttner: Ja! Das Schönste sind der Kontakt zu den Menschen und das direkte Feedback auf alles, was ich tue, egal, ob es eine neue Speisenkarte oder eine Weinprobe ist. Zu sehen, wie mein Angebot ankommt, ist toll. Die Rückspiegelung dessen, was man tut, hat man als Geschäftsführer in einem Unternehmen nicht so unmittelbar. Ausgabe Nr. 5, Halbjahr 1/ Das Magazin der GORDELIK AG - 15

16 "Auch wenn es knapp wird: Ein Jahr muss reichen, um das Training für meine kommerzielle Pilotenlizenz abzuschließen und eine(n) Pilotenschule/Charterbetrieb zu eröffnen. Favoriten: Kanaren oder Florida. Ach ja, ein Buch wollte ich auch noch schreiben. Kann ich zwei Jahre haben?" Dirk Moreno, Vice President Int. Customer Service 1&1 Internet Inc., USA Stellen Sie sich vor, Sie hätten ein Jahr zur freien Verfügung. Was würden Sie tun? EINE UMFRAGE "Ich würde gerne zu einer Musikschule gehen, um richtig Notenlesen zu lernen und mein Gitarrenspiel auf ein anderes Niveau zu bringen. Im Gegenzug würde ich anfangen, jungen Musikern zu helfen. Das wäre ein Traum!" Brian Kelly ist Managing Director Germany der Visum Centrale in Bonn. "Mit meinen Töchtern und meinem Mann die Städte Europas bereisen, die Leuchttürme zeitgenössischer Kunst besuchen (Fondation Beyeler, Art Basel, MoMA, Tate Modern ), ausgiebig mit Freunden Mittag essen, eine Nähmaschine in Betrieb nehmen und einen Blog etablieren und dabei wahrscheinlich immer ans nächste Projekt denken." Catherine B. Crowden ist Marketing Manager von der BSI Business Systems Integration AG im schweizerischen Baden. "Da ich immer wieder gerne am Meer und auf hoher See bin, würde ich wahnsinnig gerne mit dem Schiff die Welt umrunden. Erst letztens habe ich von einer Kreuzfahrt rund um die Welt in 13 Wochen gelesen das ist etwas mehr als die berühmten 80 Tage um die Welt, aber so oder so sehr faszinierend. Baut man noch ein paar Zwischenstopps ein, dann kann man diese Reise sicher auch wunderbar auf ein Jahr verlängern. Und besonders würde ich mich freuen, diese Reise und damit viel Zeit gemeinsam mit meiner Frau zu genießen." Claus Eimer ist Head of Customer Service Management von Telefónica Germany in München. "Ich würde die ersten zwei, drei Monate erst mal gar nichts machen. Außer entspannen, ausruhen, mich von Tag zu Tag und von Stunde zu Stunde treiben lassen und dabei neue Länder erkunden. Die restlichen neun bis zehn Monate würde ich in einem sozialen Projekt mitarbeiten. Darüber hinaus würde ich einen Kochkurs und einen Tanzkurs machen, und vielleicht würde ich auch noch eine zusätzliche Sprache lernen." Gudrun Scharler ist Vice President Customer Services der Telefónica Germany in München Ausgabe Nr. 5, Halbjahr 1/ Das Magazin der GORDELIK AG

17 UMFRAGE: STELLEN SIE SICH VOR, SIE HABEN EIN JAHR ZUR FREIEN VERFÜGUNG. WAS WERDEN SIE TUN? "Ich würde versuchen, diese Zeit aus meiner Sicht sinnvoll zu "Es wäre für mich als Hobby-Rennradfahrer einerseits eine nutzen. Ich würde meinen Terminkalender auf meine Familie großartige Vorstellung, mit meinem Rad zu einer Weltumrade- abstimmen und in der verbleibenden Zeit Folgendes tun: lung aufbrechen zu können, andererseits bin ich mir sicher, 1. mein Saxofon-Spiel verbessern (täglich eine Stunde üben dass der Reiz für mich nur in der theoretischen Möglichkeit und wöchentlich Einzelunterricht nehmen) bestehen würde, da ich sowohl meine Familie als auch die 2. meine Golfkarriere starten und regelmäßig spielen beruflichen Herausforderungen vermissen würde." 3. das Projekt Dissertation angehen Michael Römer ist Geschäftsführer von WAZ Dialog in Essen. 4. und wenn noch Zeit ist, anfangen, eine weitere Sprache zu lernen." "Zeit ist das einzige Gut, das gerecht verteilt ist. Wir alle ha- Christian Holtmann ist Geschäftsführer Operation bei der EnBW ben daher jedes Jahr zur freien Verfügung. Wenn ich mich Energie Baden-Württemberg AG in Karlsruhe. dazu entschließen würde, ein Jahr aus dem Berufsleben auszusteigen, würde ich eine Weltreise machen und min- "Die Wintermonate gehe ich mit Frau und Kindern in den destens eine neue Fremdsprache lernen." Schnee und fahre mit allen Snowboard und tobe mich aus Milosch Alexander Godina ist Head of Customer Services von bis zum Umfallen. Im Frühsommer machen wir dann einen Tele2 Telecommunication in Wien. Planwagentrip durch Frankreich unterwegs sein und dort, wo es mir gefällt, die Angel auspacken und einen leckeren Fisch "Wenn ich ein Jahr zur freien Verfügung hätte, dann würde ich zum Grillen fangen. Im Sommer baue ich dann einen schönen dieses auf einem Weingut in Chile verbringen." Holzbalkon an unser Haus an und fröne einer Geschäftsidee, Oliver Ebel ist Executive Director & General Manager von die zurzeit passiv nebenherläuft. Dann bleibt auch schon nur Lenovo Eastern Europe & Turkey in Stuttgart. noch der Herbst, um einen weiteren Holzlangbogen zu bauen, mich langsam wieder an eine gesunde Mischung aus Arbeit "Was ich tun würde? Ich würde in dem Jahr intensiv und doch und Privatleben zu gewöhnen und diese miteinander in Ein- völlig entspannt auf der ganzen Welt nach der Fee suchen, die klang zu bringen " ihren Zauberstab schwingt, damit ich danach alle Sprachen Jens Köhler ist Geschäftsbereichsleiter Service & Support dieser Welt sprechen kann. Und sollte das nicht funktio- der Haufe Gruppe in Freiburg. nieren, dann würde ich das machen, was ich in meiner Auszeit 2010 getan "Mein wichtigstes Ziel wäre es, die habe: mich nur um mich verlorenen Tage und Stunden mit selbst kümmern! 2010 meinen Kindern und meiner war Frau Jahr!" nachzuholen. Wir würden für drei bis vier ein großartiges Thorsten Meyer ist Direc- Monate tor Outsourcer CC bei Sky eine Reise nach Australien Deutschland Fernsehen in Unter- und Neuseeland unternehmen, und föhring. anschließend würde noch ein längerer Aufenthalt in den USA folgen, damit wir das "In dem Jahr würde ich etwas lernen, was nicht direkt mit mein- schon oft besuchte Land noch besser kennenlernen. Die letz- er täglichen Arbeit zu tun hat, sondern andere Fähigkeiten in ten sechs Monate würde ich intensiv nutzen, private und beruf- mir entwickelt. Wahrscheinlich würde ich lernen, Wellen zu rei- liche Kontakte zu pflegen und mich auf eine neue berufliche ten oder Jugendbücher zu schreiben." Herausforderung vorzubereiten." Alexander Holtappels ist Geschäftsführer bei Sabio in Markus Mertl ist Director Service & Quality bei Thomas Cook in Hamburg. Oberursel. Ausgabe Nr. 5, Halbjahr 1/ Das Magazin der GORDELIK AG - 17

18 DEN MUTIGEN GEHÖRT DIE WELT Den Mutigen gehört die Welt VON VERA HERMES rin und Mitglied der Geschäftsleitung. Es waren goldene Jahre. TAS Bochum wuchs, zuletzt auf Mitarbeiter kaufte der US-Konzern Sykes das Unternehmen. Iris Gordelik blieb noch zwei Jahre als Director Business Development für Deutschland und Skandinavien, dann warb sie ein Headhunter zur Telekom ab. Es folgte ein weiterer Karrieresprung: Als Senior Executive Vice President, Bereich Mehrwertdienste, Deutsche Telekom AG, zählte sie zu den Top-300-Managern des Unternehmens und war eine von nur drei Frauen in dieser Riege. Die Managerin, für die die Bezeichnung "rheinische Frohnatur" erfunden sein könnte, hatte es geschafft: mit 38 Jahren Topverdienerin mit Chauffeurservice und allem Pipapo bei einem der größten Unternehmen Deutschlands. Mehr kann man nicht wollen, sollte man meinen. Es war eine steile Karriere von der Telefonistin bis zur Top- 300-Managerin bei der Telekom. Auf dem vermeintlichen Gipfel ihres Erfolges stellte Iris Gordelik fest, dass die Traumposition ein Albtraum ist. Es folgte ein Burnout, aus dem sie gestärkt, selbstbestimmt und mit glasklaren Werten hervorgegangen ist. Stetig war es bergauf gegangen: Iris Gordelik startete ihre Karriere im Ratinger Fachverlag Argetra, baute dort eine Telefonabteilung auf. Es folgte der Job als Teamleiterin beim Call- Center-Dienstleister TAS Langenfeld. Als gut neun Jahre später der TAS-Standort in Bochum gegründet wurde, ging Iris Gordelik mit als Projektleiterin. Bald darauf wurde sie Call-Center-Leite- "Es ist, als würdest du unter Schmerzen und Mühen den Mount Everest besteigen. Irgendwann bist du endlich oben angekommen und stellst fest: Hier will ich gar nicht hin. Es war die falsche Richtung. Aus gesellschaftlicher Sicht hatte ich alles richtig gemacht, nur mein Inneres sagte mir: Du fühlst dich hier nicht wohl", resümiert Iris Gordelik rückblickend. Sie hatte ihren einflussreichen Posten in dem Konzern in der Erwartung angetreten, Dinge bewegen zu können, ein bisschen "die Welt zu verändern". Bei der TAS pflegte sie ein sehr enges Verhältnis zu Mitarbeitern und Führungskollegen. Sie war es gewohnt, unternehmerische Entscheidungen zu treffen und deren Auswirkungen auf den Erfolg direkt zu spüren. Ihr Fehler: Sie hatte unterschätzt, dass derlei unmittelbares Agieren in einem Konzern unüblich ist, dort sind Konzern-, Vorstands- und Aktionärsinteressen zu berücksichtigen. Die persönlichen Steuerungsmöglichkeiten eines einzelnen Managers sind gering. "Trotz der privilegierten Situation im Konzern war ich in dem, was mir wichtig ist, amputiert", sagt Iris Gordelik. Ihr Dilemma bestand darin, dass niemand im Familien- und Freundeskreis ihre Unzufriedenheit verstand. Ausgestattet mit Statussymbolen und Privilegien, erschien jedem ihre Arbeit als Traumjob. Für die fehlenden Gestaltungsspielräume und Entfaltungsmöglichkeiten bekäme sie schließlich reichlich Schmerzensgeld, argumentierten die Freunde. Sie möge sich doch bitte nicht so anstellen. Die berufliche zog eine private Unzufriedenheit nach sich. "Mir war klar: Egal, was ich tue, ich verliere auf jeden Fall. Das waren 18 - Ausgabe Nr. 5, Halbjahr 1/ Das Magazin der GORDELIK AG

19 meine Gedanken. Was dann kam, kann ich nicht erklären. Es gab plötzlich kein Rauskommen mehr. Ich wachte eines Morgens mit einem Gefühl auf, das ich in meinem ganzen Leben noch nie verspürt hatte: Ich wollte nicht aufstehen, dem Tag nicht entgegensehen. Natürlich war ich pflichtbewusst und bin trotzdem aufgestanden, aber ich habe mich gefühlt und funktioniert wie ein Roboter." Iris Gordelik, von Natur aus ein fröhlicher Mensch, zog sich in sich selbst zurück. Das Schlimmste daran: Das Umfeld merkte augenscheinlich nichts. Sie selbst hatte das Gefühl, im Beruf nur ein Drittel dessen zu leisten, was ihr eigentlich möglich gewesen wäre. Im Unternehmen fiel das niemandem auf. Eine deprimierende Erfahrung. Privat umgaben sich viele gern mit der erfolgreichen Managerin und fühlten nicht, dass da etwas nicht mit ihr stimmte. "Die Frage, die ich mir damals immer wieder stellte, war: Wo soll ich denn hin? Ich bin keine zwanzig mehr, was soll ich tun?" Die Ehe ging in die Brüche und auch beruflich zog Iris Gordelik die Reißleine. Sie kündigte und verschwand für ein halbes Jahr von der beruflichen Bildfläche. Erst stürzte sie sich ins Partyleben, dann verließ sie wochenlang nicht mehr das Haus. "Ich weiß nicht, wie ich die Zeit herumgekriegt habe", erklärt sie heute, "ich hatte das Gefühl, das Thema Karriere läge hinter mir." Ohne Job fehlte das Einkommen, das Geld wurde knapp. Zugleich kam die "alte" Iris langsam wieder zum Vorschein. "Erst habe ich mich nicht getraut, mit alten Arbeitskollegen Kontakt aufzunehmen, irgendwann habe ich mich dann aber doch wieder auf mein Netzwerk besonnen", berichtet sie. Sie stellte ihr Haus bei Immonet im Internet ein, führte Verkaufsgespräche und sprach zeitgleich mit Headhuntern. Die gestandene Fachfrau bekam viele Angebote, lehnte jedoch allesamt ab. Ihr Ziel: eine nachhaltige und eigenverantwortliche Arbeit. Keine Politik, keine langen Entscheidungswege, keine Distanz zu den Menschen. "Ich habe mich für Selbstentfaltung entschieden, wollte mich nie mehr in ein System pressen lassen. Ich wollte einfach etwas anderes tun, ohne zu wissen, was." Dazu bedarf es Mut. Sie verließ sicheres Terrain übrigens auch im übertragenen Sinn: Iris Gordelik zog aus dem Rheinland in den Großraum Hamburg. Ihr war klar, dass sie künftig nur noch ihr eigener Maßstab sein wollte. Ob das zum Geldverdienen reichen würde, wusste sie allerdings nicht. Den Mutigen gehört die Welt, sagt ein Sprichwort. Und tatsächlich: Zu ihrem Mut gesellte sich Glück. Sie hatte begonnen, das eine oder andere Beratungsmandat anzunehmen. Einer ihrer Auftraggeber war AOL. Und dort fragte man sie nach kurzer Zeit, ob sie nicht jemanden für eine Spezialistenposition im Unternehmen kenne, sie sei doch so gut in der Customer-Care- Branche vernetzt. Das war die Initialzündung. "Ich wusste intuitiv, wen ich fragen musste. Drei Wochen später waren gleich zwei Positionen durch sie besetzt. Das passte wie die Faust aufs Auge. Ich hatte ein Geschäft getätigt, ohne zu wissen, wie es geht und wie ich es bepreisen soll. AOL hat mir auf den Kopf zugesagt, was ich am besten kann: Ich bin gut vernetzt, kenne die Anforderungen an Positionen und die Unternehmensseite. Da wusste ich, womit ich mein Geld verdienen würde", strahlt sie und fügt hinzu: "Ich hatte mittlerweile wieder so viel Selbstbewusstsein, dass ich mir nicht vorstellen konnte, keinen Erfolg zu haben." Es folgte ein kurzes Intermezzo bei einer Hamburger Personalberatung, aber Iris Gordelik war schnell klar, dass sie, um wirklich frei zu sein, ihr eigenes Unternehmen aus der Taufe heben musste. Und so gründete sie am 1. April 2004 die Personalberatung Gordelik AG. Seit ihrer Kündigung bei der Telekom bis zur Gründung der Gordelik AG waren nur eineinhalb Jahre vergangen. Das sei keine lange, aber eine sehr intensive Zeit gewesen, sagt sie heute. Ob sie rückblickend etwas anders machen würde? "Man kennt das von Menschen, die eine schlimme Krankheit überstanden haben. Sie ziehen sehr viel Kraft und Lebenserkenntnis aus ihrer Leidenszeit. So geht es mir auch nach dieser schlimmen Zeit. Würde Gott mich fragen, ob ich den Weg noch einmal gehen würde, würde ich mit Ja antworten, denn diese Phase hat mich sehr viel gelehrt. Auch für meinen Beruf. Ich wäre als Personalberaterin nicht so, wie ich heute bin. Jeden, den ich kennenlerne, der sich mir anvertraut, betrachte ich ganzheitlich. Mir ist bewusst, dass Berufliches, Privates und persönliche Werte zusammen betrachtet werden müssen. Wenn mir jemand sagt, dass ihn seine Arbeit nicht mehr glücklich macht, höre ich ganz anders zu. Und ich glaube und wünsche mir, dass ich deshalb für unsere Kandidaten ein guter Gesprächspartner bin und den Unternehmen Kandidaten vorstelle, die zu ihnen passen. Ich ermutige die Kandidaten, ihre Emotionen zu formulieren." Ihre Burnout-Erfahrung hat sie gelehrt, dass jeder selbstbestimmt und bewusst entscheiden sollte, statt sich von Erwartungen anderer einschränken zu lassen. "Jeder muss seinen Weg finden, egal welchen, jeder ist individuell und sollte auf seine eigenen Bedürfnisse hören!", appelliert die Personalberaterin. "Mein Lieblingsbild dazu ist Folgendes: Bin ich Ball oder bin ich Schläger?". Ist sie angesichts ihrer bereits länger zurückliegenden Krise demütiger geworden? Iris Gordelik antwortet: "Wer mich gut kennt, weiß, dass ich Erfolge zu feiern weiß. Ein Kompliment von einem Kandidaten oder Unternehmen macht mich glücklich. Diese Fähigkeit, mich zu freuen, impliziert sowohl Bescheidenheit als auch Demut. Wenn mich das nicht immer wieder so glücklich machen würde, wäre es ja nichts Besonderes mehr für mich. Ich bin dankbar, dass ich die Fähigkeiten habe, etwas aufzubauen und damit Erfolge zu feiern." Natürlich gibt es auch im Leben von Iris Gordelik mitunter Rückschläge oder Enttäuschungen. Aber sie steht jeden Morgen sehr gern auf. Ausgabe Nr. 5, Halbjahr 1/ Das Magazin der GORDELIK AG - 19

20 VERNETZERIN Vernetzerin VERNETZERIN Wie sind Sie vernetzt? Persönlich, über die neuen Medien, auch über alte Medien: die gute !, gerne auch mal über das Smartphone. ;-) Wo knüpfen Sie neue Kontakte? Ich nutze natürlich die gängigen Netzwerkprodukte wie Facebook oder XING. Aber auch Messen und Veranstaltungen bieten reichlich Möglichkeiten, mein Netzwerk zu erweitern oder zu pflegen. Wenn man lange in einer Branche arbeitet, dann haben solche Veranstaltungen leicht etwas von einem Klassentreffen, und man begegnet immer wieder Menschen, die man lange nicht gesehen hat und die viel zu erzählen haben. Grundsätzlich bevorzuge ich den persönlichen Kontakt, da geht das Gespräch oft über fachliche Themen hinaus. Wer ist für Sie ein vorbildlicher Vernetzer? Das "Vernetzen" darf nicht nur für eigene Zwecke genutzt werden. Es ist ein Geben und Nehmen und sollte immer einen ehrlichen Hintergrund haben. Ist die Freundlichkeit gespielt, wird das in der Regel erkannt und kann sogar mehr schaden als nützen. Andrea Fuhrken ist Head of Customer Support bei mobile.international in Kleinmachnow-Dreilinden bei Berlin. mobile.de ist mit mehr als 66 Millionen Besuchen pro Monat der meistfrequentierte Fahrzeugmarkt für den An- und Verkauf von Fahrzeugen in Deutschland (IVW 10/2011). mobile.international betreibt neben mobile.de in Deutschland auch Marktplätze in Italien, Frankreich, Polen und Rumänien. Gelingt es Ihnen, Privat- und Berufsleben zu vernetzen? Da ich grundsätzlich ein offener Mensch bin und mich gerne mit anderen Menschen umgebe, von ihnen lerne und Wissen an sie weitergebe, mache ich keine Unterschiede zwischen Berufs- und Privatleben. Ich bin so, wie ich bin! Und wer oder was ist Ihr ganz persönliches Auffangnetz? Ich gönne mir Ruhe, wenn es zu viel wird. Ich kann sehr gut für mich alleine sein und ziehe daraus genauso Kraft und Energie wie aus dem Gegenteil! 20 - Ausgabe Nr. 5, Halbjahr 1/ Das Magazin der GORDELIK AG

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