Sauberes Wasser. Kein Hahnenwasser Versiegeltes Wasser kaufen Micropur Tabletten Filter.! Eiswürfel!

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Sauberes Wasser. Kein Hahnenwasser Versiegeltes Wasser kaufen Micropur Tabletten Filter.! Eiswürfel!"

Transkript

1 Reisemedizin Worauf muss ich achten? Hygiene in der Pflege Dr. Franziska Marti

2 Hygiene und Wasser

3 Sauberes Wasser Kein Hahnenwasser Versiegeltes Wasser kaufen Micropur Tabletten Filter! Eiswürfel!

4 Hygiene und Essen Cook it, boil it, peel it or leave it Nur max. 3% befolgen die Regel Rohes/Ungekochtes mit sauberem Wasser waschen (Salat, Früchte) Strassenstände/Restaurants: solche mit viel Umsatz, gut besuchte bevorzugen Schlechter Geschmack: nicht essen

5 Reisedurchfall

6 Durchfall/Diarrhoe E. coli, EHEC, ETEC Salmonella, Shigella, Campylobacter Toxine: Staph. aureus, Bacillus cereus, C. perfringens Hepatitis A, Noroviren Giardia lamblia (Lamblien), Amöben, (Cryptosporidien, Cyclospora)

7 Durchfall/Diarrhoe Travellers Health Course January 2014; Prof. Hatz

8 Typhus (Typhoid fever) Salmonella typhi Typhos: der Nebel Symptome: hohes Fieber, Vernebelung der Sinne /Schläfrigkeit, Verstopfung/Durchfall Problem: zunehmende Resistenzen! Antibiotika-Therapie: Bactrim, Ciproxin, Azithromycin, Ceftriaxon

9 Typhus-Mary Dauerausscheiderin Mary Mallon, anfangs 20. Jht

10 Typhus-Impfung Vivotif: Schluckimpfung: Tag 1, 3, 5 Typhim Vi i.m % Schutz 1 (-3 ) Jahre Schutz

11 Hepatitis A Impfung Epaxal/Havrix (1 Dosis vor der Reise) 0, 6 Monate Kombinationsimpfung mit Hepatitis B: Twinrix (2 Dosen vor Abreise nötig!) 0, 1, 6 Monate (Schnellschema: 0, 7 T., 21 T.: 3 Dosen! nötig; 6 Monate)

12 Reisen in die Tropen Sonnenschutz!!!

13 Reisen in die Tropen Mückenübertragene Erkrankungen: Mücke als Vektor Gelbfieber Dengue Chikungunya Malaria

14 20th Swiss International Short Course Travellers Health January 2014: Facilitator: P. Müller

15 Gelbfieber Z.T. Obligatorisch zur Einreise/Visum Impfung streng reguliert In speziellen Zentren: Reiseberatung, Tropenmediziner Lebendimpfstoff Lebenslanger Impfschutz

16 Gelbfiebergebiete

17 Gelbfiebergebiete Travellers Health Course, January 2014: Prof. Steffen

18 Malariagebiete

19 Malaria-Fälle weltweit

20 Malaria: Prophylaxe oder Notfallset?

21 Aufenthalt in Malariagebiet Hochrisikogebiet: Prophylaxe: zu Hause weiternehmen!!! (nicht vergessen) Bis 3 Monate NACH der Reise bei Fieber sofort Malaria ausschliessen (Blutuntersuch: Schnelltest, dicker Tropfen)

22 CH-Präparate einnehmen! Teuer, aber sicher! Fälschungen: - Kambodscha, 71% gefälschtes Artesunate - Südost-Asien, 38-73% gefälschtes Artesunate - Nigeria, 42% nicht adäquate Malaria-Medis - Gefälschte Schnell-Tests Newton P Lancet 2001 and Nayyar GML et al Lancet Infect Dis 2012

23 Dengue Knochenbrecher-Krankheit, Dandy- Fieber Fieber (zweigipflig), grippeähnliches Bild, Flush/feinfleckiger Hautausschlag, mit weissen Punkten Sehr selten: Dengue hämorrhagisches Fieber (bei Mehrfachansteckung) KEIN Aspirin und KEINE NSAR Medi: Paracetamol

24 Dengue Travellers Health Course January 2014: A. Neumayr

25 Chikungunya Ähnlich wie Dengue, gleiche Mücke Arthralgien!! Bis zu 3 Jahre anhaltend! Keine Gelenkzerstörung Deutliche weltweite Zunahme von Dengue und Chikungunya

26 Mückenschutz Dengue-/Chikungunya-/Gelbfieber-Mücke: fliegt tagsüber Malaria-Mücke fliegt in Dämmerung/nachts >> Mückenschutz rund um die Uhr: Repellentien auf Kleider (NoBite Kleidung; Permethrin Wäsche), Haut (AntiBrumm Forte; DEET 30%) Moskitonetz nachts/klimaanlage

27 Mückenschutz

28 Grundimmunisierung/ Basis-Impfungen Diphtherie/Tetanus (Di-Te-Rappel) Keuchhusten (Pertussis): in Kombination mit Di-Te (Boostrix): 1x als Erwachsene Polio (nur noch Afrika/Indien/Nepal/asiat. Länder) Masern/Mumps/Röteln (MMR): 2x!! Varizellen (spitze/wilde Blattern/Windpocken): Titer (IgG)

29 Hygiene: Intimes 12% der STD in Industrieländern bei Reisenden

30 Er/sie sah sauber aus... Jung/knackig/braungebrannt... trotzdem ansteckend: HIV/AIDS Syphilis Gonorrhoe (Tripper) Chlamydien

31 und mehr... Travellers Health Course January 2014, Prof. Itin

32 Kondome mitnehmen! In gewissen Kulturen keine Kondom-Kultur! Alkohol senkt Hemmschwelle!!

33 Reisesouvenirs Sexuell übertragene Erkrankungen Reisedurchfall Multiresistente Erreger: Reiserückkehrer aus Indien bis zu 80% mit ESBL kolonisiert!

34 ESBL-/Carbapenemase- Bildner

35 MersCOV TravelNews 9/13

36 Influenza H7N9

37 Häufigste durch Impfung verhinderte Krankheit Travellers Health Course, January 2014: Prof. Steffen

38 Influenza

39 Häufigste durch Impfung verhinderte Infektionskrankheit Follow-up Studie: Population: 1450 Reisende in entwickelnde Länder (1/1998-3/ 2000) Fiebrige Erkrankung: 289 (19.9%) Zwei Serum-Proben: 211 (73.0%) gleiche Kontrollen Serokonversion für Influenza Virus (WHO CC London) 40 (=2.8%) (67% mit Fieber, 33% asymptomatisch; 18 mit 4fachem AK-Titeranstieg) Inzidenz: 1/100 Personen-Monat Mütsch M et al Clin Infect Dis. 2005; 40:

40 Am häufigsten: Unfälle!

41 Risiken Malaria Risiko in Westafrika: 10-50/ 1000 pro Jahr Malaria Risiko 80% in Südost-Asien: 1 / Besuche Verkehrsunfälle: Verkehrsunfälle mit Todesfall: ca / 1000 pro Jahr ca. 3-5 / 1000 pro Jahr Typhus-Risiko für die Mehrheit der Reisenden: 1 / Besuche Gelbfieber-Risiko: < 1 / 10 Mio Besuche Travellers Health Course January 2014, A. Neumayr

42 Gefahren kennen Malaria-Gebiet? Gelbfieber-Impfung obligatorisch Mücken (Moskitonetz/Mückenspray) Sonne (Sonnencreme/-brille) Unfälle (Helm mitnehmen/kinderautositz) STD (Kondome; CAVE: Alkohol/Drogen) Sauberes Wasser/Essen Aktuelle Seuchen/Outbreaks?

43 Informieren! Reiseberatung (z.bsp. Reiseberatung KSA am Bahnhof; Tropenmediziner, Hausarzt) International Travel and Health 2012: CDC Yellow Book: BAG: (kostenpflichtig) sich schützen!!

44 Geniessen!

Reisemedizinische Beratung vor Last-Minute-Reisen

Reisemedizinische Beratung vor Last-Minute-Reisen Reisemedizinische Beratung vor Last-Minute-Reisen 3. Nationale Impfkonferenz München 2013 Annette Kapaun Sektion Klinische Tropenmedizin UniversitätsKlinikum Heidelberg Reisemedizinische Beratung vor Last-Minute-Reisen

Mehr

Reisemedizin in der Praxis

Reisemedizin in der Praxis Fortbildung für MPA s und Hausärzte Kantonsspital Aarau 5. September 2013 Reisemedizin in der Praxis Benedikt R. Holzer Facharzt für Tropen- und Reisemedizin, 3004 Bern, info@holzer.li Christoph Fux Leitender

Mehr

Impfen Ja! Wieso? Erfolge des Impfprogramms 10 Erfolge des Impfprogramms 30.08.2015. Das schweizerische Impfprogramm

Impfen Ja! Wieso? Erfolge des Impfprogramms 10 Erfolge des Impfprogramms 30.08.2015. Das schweizerische Impfprogramm Impfen Ja! Wieso? QZ MPA vom 2. September 2015 Pascal Baschung, ÄrzteHaus Balsthal 1 Agenda Das schweizerische Impfprogramm Erfolge des Impfprogramms in der Schweiz Impfen was passiert? Fragen 2 Verfasst

Mehr

Reisemedizin Update 2015

Reisemedizin Update 2015 Reisemedizin Update 2015 3. September 2015 Dr. med. Urs Führer Spitalzentrum Biel Übersicht - Auswahl Gelbfieber: reicht 1x im Leben? Mückenschutz immer wichtiger: Chikungunya, Dengue Polio-Impfung Was

Mehr

q Von der STIKO generell empfohlene Impfungen q Impfungen bei erhöhtem individuellen Risiko bezüglich Exposition,

q Von der STIKO generell empfohlene Impfungen q Impfungen bei erhöhtem individuellen Risiko bezüglich Exposition, ifi-card Impfungen Allgemeines zu Impfungen Standardimpfungen Indikationsimpfungen Injektion Dokumentation Schwangerschaft Immunschwäche q Von der STIKO generell empfohlene Impfungen q Impfungen bei erhöhtem

Mehr

Reisemedizin für MPA s. OSIR Ostschweizer Infostelle für Reisemedizin Dr. med Gallus Heeb 071 288 32 55 gallus@dr heeb.ch 11.

Reisemedizin für MPA s. OSIR Ostschweizer Infostelle für Reisemedizin Dr. med Gallus Heeb 071 288 32 55 gallus@dr heeb.ch 11. Reisemedizin für MPA s OSIR Ostschweizer Infostelle für Reisemedizin Dr. med Gallus Heeb 071 288 32 55 gallus@dr heeb.ch 11. Dezember 2012 Patientenangaben telefonische Beratung Infos Reisemedizin Impfausweis

Mehr

U. Werfel Ev. Huyssensstiftung Kliniken Essen-Mitte

U. Werfel Ev. Huyssensstiftung Kliniken Essen-Mitte Gesundheitliche Anforderungen für f Auslandseinsätze U. Werfel Ev. Huyssensstiftung Kliniken Essen-Mitte Geographisch-klimatische Besonderheiten Warme LänderL nder zwischen 30 nördlicher und 30 südlicher

Mehr

Reiselust. statt Reisefrust

Reiselust. statt Reisefrust Reiselust statt Reisefrust VORBEREITUNG Be prepared to the unexpected! Reiseziele @ Gautret, Emerging Infectious Diseases 2009 Geosentinel Network, 17 228 european patients Reisen mit Kindern Erkrankungen

Mehr

Fußballweltmeisterschaft in Brasilien

Fußballweltmeisterschaft in Brasilien Fußballweltmeisterschaft in Brasilien Beobachtung Stufe 1, halten Sie die üblichen Vorsichtsmaßregeln ein Freigegeben: 11. März 2014 Falls nicht anders angegeben, stehen die auf dieser Seite genannten

Mehr

Gesund Reisen in die Tropen und Subtropen

Gesund Reisen in die Tropen und Subtropen Gesund Reisen in die Tropen und Subtropen Auf dieser Seite finden Sie Hinweise für eine gesunde Reise durch die Tropen oder Subtropen Gesundheitstipps Vorsichtsmaßnahmen Essen und Trinken Malaria Impfungen

Mehr

Trinkwasser und Lebensmittelhygiene Heike von Baum Med. Mikrobiologie und Hygiene 500-65350 heike.von-baum@uniklinik-ulm.de

Trinkwasser und Lebensmittelhygiene Heike von Baum Med. Mikrobiologie und Hygiene 500-65350 heike.von-baum@uniklinik-ulm.de Trinkwasser und Lebensmittelhygiene Heike von Baum Med. Mikrobiologie und Hygiene 500-65350 heike.von-baum@uniklinik-ulm.de Lernziele Maßgaben der Trinkwasserverordnung Legionellen Prinzipien der Lebensmittelhygiene

Mehr

Labortests für Ihre Gesundheit. Impfschutz 13

Labortests für Ihre Gesundheit. Impfschutz 13 Labortests für Ihre Gesundheit Impfschutz 13 01IPF Labortests für Ihre Gesundheit Impfschutz Ausreichende Krankheitsabwehr auf Reisen und zu Hause Mikroorganismen, Bakterien oder Viren, sind häufige Krankheitserreger.

Mehr

Die wichtigsten Impffragen

Die wichtigsten Impffragen 43.Internationaler Oster-Seminar-Kongress für pädiatrische Fortbildung 28. März bis 3. April 2010 Brixen (Südtirol) Die wichtigsten Impffragen in der Praxis bei Kindern Wolfgang Jilg Institut für Medizinische

Mehr

Impfen vor und während der Schwangerschaft sowie Konzepte bei unreifen Neugeborenen

Impfen vor und während der Schwangerschaft sowie Konzepte bei unreifen Neugeborenen Impfen vor und während der Schwangerschaft sowie Konzepte bei unreifen Neugeborenen Bad Honnef-Symposium PEG Königswinter, 22.03.2010 Markus Knuf Klinik für Kinder und Jugendliche HSK Wiesbaden Pädiatrische

Mehr

Informationen zu Reiseschutzimpfungen

Informationen zu Reiseschutzimpfungen Informationen zu Reiseschutzimpfungen Schutz vor unerwünschten Reisesouvenirs Die Gefahr, eine Infektionskrankheit als Reisesouvenir mit nach Hause zu bringen, ist größer als viele Reisende denken. Nicht

Mehr

Ziel: Erzeugung einer Immunität, ohne dass ein Kontakt mit dem tatsächlichen, kompletten Erreger stattfinden muss

Ziel: Erzeugung einer Immunität, ohne dass ein Kontakt mit dem tatsächlichen, kompletten Erreger stattfinden muss Dr. med. M. Hagelstein Ambulanzzentrum des UKE GmbH Bereich Nierentransplantation Patientenseminar 23.03.2013 Ziel: Erzeugung einer Immunität, ohne dass ein Kontakt mit dem tatsächlichen, kompletten Erreger

Mehr

Reiseschutzimpfungen. Herr Dr. Büsching

Reiseschutzimpfungen. Herr Dr. Büsching Reiseschutzimpfungen Herr Dr. Büsching Quelle: Online-Umfrage Holiday-Check, 2010 Gründe für nicht erfolgte reisemedizinische Beratung Beratungsinstanzen vor Reisen Allgemeinmediziner, Internisten,

Mehr

Wer gut reisen will, beugt vor

Wer gut reisen will, beugt vor Auflage: 22853 Gewicht: Seitenaufmachung, gross 30. Juni 2015 KÖRPER & GEIST SEITE 11 Wer gut reisen will, beugt vor Reisemedizin Eine Ferienreise beginnt nicht erst mit dem Einstieg ins Flugzeug, sondern

Mehr

Infos zu Impfungen, Malariaprophylaxe, Hygiene und Gesundheit

Infos zu Impfungen, Malariaprophylaxe, Hygiene und Gesundheit Infos zu Impfungen, Malariaprophylaxe, Hygiene und Gesundheit in Nicaragua und Mexiko Liebe Freiwillige, für Euren einjährigen Aufenthalt mit weltwärts in Mittel- oder Südamerika haben wir rund um das

Mehr

Empfehlungen für den Schul-, Kindergarten-, Tagesstätten- oder Krippen-Ausschluss bei übertragbaren Krankheiten

Empfehlungen für den Schul-, Kindergarten-, Tagesstätten- oder Krippen-Ausschluss bei übertragbaren Krankheiten VKS AMCS Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte der Schweiz Association des médecins cantonaux de Suisse Associazione dei medici cantonali della Svizzera Associaziun dals medis chantunals da

Mehr

Middle East Respiratory Syndrome - MERS-Coronavirus

Middle East Respiratory Syndrome - MERS-Coronavirus Middle East Respiratory Syndrome - MERS-Coronavirus Stephan Aberle Department für Virologie, Medizinische Universität Wien Nationale Referenzzentrale für Influenza und respiratorische Virusinfektionen

Mehr

schützen.at Eine Information von: Cutterguide: N/A Printing Process: Offset GD: GP 30091

schützen.at Eine Information von: Cutterguide: N/A Printing Process: Offset GD: GP 30091 Cutterguide: N/A Printing Process: Offset GD: GP 30091 Size: 100 x 210 mm Pages: 8 Colors: C M Y K (4 Colors) Native File: Indesign CC Windows Generated in: Acrobat Distiller 9.0 schützen.at Eine Information

Mehr

schnell und portofrei erhältlich bei

schnell und portofrei erhältlich bei Der neue Hausarzt-EBM Aktuelle Kommentierung und rechtssichere Abrechnung für Kassenpatienten Bearbeitet von A W Dryden Grundwerk mit Ergänzungslieferungen 2015. Loseblattwerk inkl. Online-Nutzung. Im

Mehr

Gastroenteritis Virale Gastroenteritis

Gastroenteritis Virale Gastroenteritis Gastroenteritis Virale Gastroenteritis Entzündliche Krankheit des GI-Trakts mit akuter Diarrhö Diarrhö Stuhlgang mit verminderter Konsistenz ± erhöhter Stuhlfrequenz Formen: - akut 2 Wochen - persistierend

Mehr

Giftwasser Krankheiten, die aus dem Wasser kommen

Giftwasser Krankheiten, die aus dem Wasser kommen Giftwasser Krankheiten, die aus dem Wasser kommen A. Rechenburg, M. Exner Heiliges Wasser Hochwasser Niedrigwasser Giftwasser ÖAW, 21.1.2011 Fakten 2 Mio. Tonnen Abfall werden weltweit jährlich in Gewässern

Mehr

Infektionskrankheiten im Gefängnis

Infektionskrankheiten im Gefängnis Infektionskrankheiten im Gefängnis Jahrestagung Konferenz Schweiz Gefängnisärzte 2015 Dr.med. Bidisha Chatterjee Amt für Freiheitsentzug und Betreuung des Kantons Bern Übersicht Allgemeines HIV Hepatitis

Mehr

Impfungen - wirksame und wichtige Schutzmaßnahme der Medizin

Impfungen - wirksame und wichtige Schutzmaßnahme der Medizin Impfungen - wirksame und wichtige Schutzmaßnahme der Medizin Dr. med. M. Katharina Hüppe Fachbereich Gesundheit Team Hygiene Copyright: DGK Impfschutz Vollständiger Impfschutz gegen leicht übertragbare,

Mehr

Eindringender Geschlechtsverkehr vativ. Schützt sicher vor HIV und gut vor weiteren Geschlechtskrankheiten, aber nicht vor allen gleich gut

Eindringender Geschlechtsverkehr vativ. Schützt sicher vor HIV und gut vor weiteren Geschlechtskrankheiten, aber nicht vor allen gleich gut SAFER SEX SICHER! Sex haben macht Spass und ist gesund. Doch wer sexuell aktiv ist, kann ungewollt schwanger werden oder sich mit einer Geschlechts - krankheit anstecken. Zum Beispiel mit Chlamydien, Syphilis

Mehr

Virusinfektionen bei Urlaubsrückkehrern

Virusinfektionen bei Urlaubsrückkehrern Virusinfektionen bei Urlaubsrückkehrern Virusinfektionen bei Urlaubsrückkehrern Stephan Aberle Klinisches Institut für Virologie Medizinische Universität Wien ÖGTP-Fortbildung 30.1.2007 Hanta Pulmonary

Mehr

Reisemedizinische Beratung

Reisemedizinische Beratung Reisemedizinische Beratung Gesund Reisen - Gesund Zurückkehren Gemeinschaftspraxis Diabetologische Schwerpunktpraxis Hausärztliche Versorgung Gelbfieberimpfstelle Dr. med. Ottmar Orth Dr. med. Silke Orth

Mehr

Wichtige Impfungen für Senioren. Vortrag für Mitarbeiter und Bewohner von Pflegeeinrichtungen

Wichtige Impfungen für Senioren. Vortrag für Mitarbeiter und Bewohner von Pflegeeinrichtungen Wichtige Impfungen für Senioren Vortrag für Mitarbeiter und Bewohner von Pflegeeinrichtungen Bedeutung von Impfungen Impfen ist eine der wichtigsten Vorsorgemaßnahme Impfen schützt jeden Einzelnen vor

Mehr

Reisemitbringsel. Fortbildung SVA Sektion beide Basel 28.10.2015 Dr. med. Eva Gruner, Synlab Suisse SA

Reisemitbringsel. Fortbildung SVA Sektion beide Basel 28.10.2015 Dr. med. Eva Gruner, Synlab Suisse SA Reisemitbringsel Fortbildung SVA Sektion beide Basel 28.10.2015 Dr. med. Eva Gruner, Synlab Suisse SA Suva Statistik Unfälle in Thailand 2004-2008 Der Anteil von Meldungen aus Thailand an der Gesamtzahl

Mehr

Infektiologische Präventivmaßnahmen bei Praktikanten im Gesundheitsdienst und der Wohlfahrtspflege

Infektiologische Präventivmaßnahmen bei Praktikanten im Gesundheitsdienst und der Wohlfahrtspflege Infektiologische Präventivmaßnahmen bei Praktikanten im Gesundheitsdienst und der Wohlfahrtspflege Stellungnahme der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.v. Kommission für Infektionskrankheiten

Mehr

Inhaltsverzeichnis. I Grundlagen 1

Inhaltsverzeichnis. I Grundlagen 1 X I Grundlagen 1 1 Historie und Zukunft von Schutzimpfungen... 1 K. Cichutek, J. Scherer, U. Heininger u. H. Spiess Vergangenheit... 1 Gegenwart... 4 Zukunft.................................. 5 Literatur...

Mehr

Fieber nach Tropenreise

Fieber nach Tropenreise Fieber nach Tropenreise Dr. A. Kuhlencord 3wöchige Reise durch Indonesien, keine Malariaprophylaxe 3 Tage nach Rückflug Beginn eines Exanthems unter den Achseln, Ausbreitung über den ganzen Körper bis

Mehr

Medizin im Vortrag. Herausgeber: Prof. Dr. med. Christoph Frank Dietrich. Impfungen. Text- und Grafikbausteine für die patientengerechte Präsentation

Medizin im Vortrag. Herausgeber: Prof. Dr. med. Christoph Frank Dietrich. Impfungen. Text- und Grafikbausteine für die patientengerechte Präsentation Medizin im Vortrag Herausgeber: Prof. Dr. med. Christoph Frank Dietrich Impfungen Autoren: Dr. med. Christiane Schieferstein-Knauer, Dr. med. Michael Sienz, Kerstin Siehr, Prof. Dr. med. Christoph Frank

Mehr

Kinderinfektiologie, Kinderkrankheiten

Kinderinfektiologie, Kinderkrankheiten Kinderinfektiologie, Kinderkrankheiten und Impfungen Neuhaus, Donas, Imahorn: 2012 Bush A, Pulm Pharmacol Therapeut 2002; 15 Häufigkeit von Infekten der oberen Atemwege beim Kind 10 8 Anzahl 6 4 2 0

Mehr

Impfstatus Schutz vor Infektionen

Impfstatus Schutz vor Infektionen 1207/3/3 www.schleiner.de Bildnachweis: Getty Images: Titel; Fotolia Patienteninformation www.mvz-clotten.de 5.03 5.03 Impfstatus Schutz vor Infektionen Labor Dr. Haas, Dr. Raif & Kollegen Merzhauser Str.

Mehr

Tauchmedizinische Fortbildung im Landesverband Thüringen

Tauchmedizinische Fortbildung im Landesverband Thüringen Herzlich Willkommen Tauchmedizinische Fortbildung im Landesverband Thüringen Termin: 09.01.2010 9 bis 17 Uhr Ort: Kassenärztliche Vereinigung Thür./ Zum Hospitalgraben 8, Weimar Anmeldeschluß: 24.12.2009

Mehr

Impfen - praktisch 2014 STIKO-Empfehlungen zu den Standardimpfungen Lagerung und Verabreichung von Impfstoffen, Aufklärung und Nebenwirkungen, Dokumentation, echte und falsche Kontraindikationen, Dagmar

Mehr

Impfschutz im ersten Lebenshalbjahr

Impfschutz im ersten Lebenshalbjahr Quicklebendiger Start Impfschutz im ersten Lebenshalbjahr mit der neuen Empfehlung zur Rotavirus-Impfung Deutsches Grünes Kreuz e.v. Warum so früh impfen? Mamis Nestschutz hält nur kurz an, manchmal gibt

Mehr

Herzlich Willkommen am 45. Zürcher Hygienekreis

Herzlich Willkommen am 45. Zürcher Hygienekreis Herzlich Willkommen am 45. Zürcher Hygienekreis Organisatorisches Programmänderung 13:40 News Flash 13:55 Noroviren Lektionen aus der Saison 2012/13 14:45-15:15 Pause 15:15 Oberflächendekontamination 15:50

Mehr

Impfen. Fortbildungsveranstaltung für MPA 22. März 2007. Dr. med. R. Christen; Thun

Impfen. Fortbildungsveranstaltung für MPA 22. März 2007. Dr. med. R. Christen; Thun Impfen Fortbildungsveranstaltung für MPA 22. März 2007 Dr. med. R. Christen; Thun Themata Fast historische Infektionskrankheiten warum Impfen Neue und zukünftige Impfungen Aktueller Impfplan Poliomyelitis

Mehr

Allen (egal ob auf Reisen oder zu Hause) Impfschutz für mind. 30 Jahre Nicht nötig nach vollständiger Impfung (3x) Nach 20 Jahren.

Allen (egal ob auf Reisen oder zu Hause) Impfschutz für mind. 30 Jahre Nicht nötig nach vollständiger Impfung (3x) Nach 20 Jahren. medix Gesundheitsdossier Reisemedizin Für Ferien ohne Nebenwirkungen Wer eine Reise plant, tut gut daran, vorher einen Blick in sein Impfbüchlein zu werfen und die fehlenden Impfungen machen zu lassen.

Mehr

IMPFUNGEN NACH EMPFEHLUNGEN DER STIKO, REISEIMPFUNGEN Vorlesung Allgemeinmedizin 6.5.14

IMPFUNGEN NACH EMPFEHLUNGEN DER STIKO, REISEIMPFUNGEN Vorlesung Allgemeinmedizin 6.5.14 IMPFUNGEN NACH EMPFEHLUNGEN DER STIKO, REISEIMPFUNGEN Vorlesung Allgemeinmedizin 6.5.14 6 TYPISCHE IMPFGELEGENHEITEN 1. Reisevorbereitung 2. Gesundheitsvorsorgeuntersuchung 3. Grippesaison 4. Klient denkt

Mehr

Tolerabilität von Impfstoffkombinationen bei der Immunisierung von Reisenden

Tolerabilität von Impfstoffkombinationen bei der Immunisierung von Reisenden Aus der Abteilung für Infektions- und Tropenmedizin Klinikum Innenstadt der Ludwig Maximilian Universität München Vorstand: Prof. Dr. med. T. Löscher Tolerabilität von Impfstoffkombinationen bei der Immunisierung

Mehr

Screening auf darmpathogene Erreger

Screening auf darmpathogene Erreger Screening auf darmpathogene Erreger 4. Kölner Hygienetag 20.01.2014 Dr. S. Flommersfeld Folie 1 Es besteht kein Interessenkonflikt! 20.01.2014 Dr. S. Flommersfeld Folie 2 Relevanz: RKI Abfrage 2003 2012

Mehr

INFORMATIONSBROSCHÜRE FÜR PATIENTEN REISEN UND TRANSPLANTATION

INFORMATIONSBROSCHÜRE FÜR PATIENTEN REISEN UND TRANSPLANTATION INFORMATIONSBROSCHÜRE FÜR PATIENTEN REISEN UND TRANSPLANTATION www.novartistransplantation.de 2 3 EINLEITUNG REISEN UND TRANSPLANTATION Eine Informationsbroschüre für Patienten Für viele Patienten eröffnen

Mehr

Reisen mit Kindern. Reiseimpfungen. Dr. Johann Sommer. FA für Kinder- und Jugendheilkunde 1230 Wien, Wohnpark Alterlaa,, ÄZ Ost

Reisen mit Kindern. Reiseimpfungen. Dr. Johann Sommer. FA für Kinder- und Jugendheilkunde 1230 Wien, Wohnpark Alterlaa,, ÄZ Ost Reisen mit Kindern Reiseimpfungen Dr. Johann Sommer Certificate in Travel Health,, ISTM FA für Kinder- und Jugendheilkunde 1230 Wien, Wohnpark Alterlaa,, ÄZ Ost Reisen mit Kindern Voraussetzungen Gemeinsame

Mehr

Leitsymptome bei Beschwerden nach Tropenaufenthalt. Update Tropenmedizin & Reiseimpfungen. Durchfall 60% Fieber 30% Hautbeschwerden 10% Fallbeispiel

Leitsymptome bei Beschwerden nach Tropenaufenthalt. Update Tropenmedizin & Reiseimpfungen. Durchfall 60% Fieber 30% Hautbeschwerden 10% Fallbeispiel Update Tropenmedizin & Reiseimpfungen PD Dr. Tomas Jelinek Medizinischer Direktor, BCRT - Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin Wissenschaftlicher Leiter, CRM Centrum für Reisemedizin Düsseldorf

Mehr

Departement für Gesundheitsvorsorge

Departement für Gesundheitsvorsorge Departement für Gesundheitsvorsorge Impressum Herausgeber: Südtiroler Sanitätsbetrieb Departement für Gesundheitsvorsorge, 2015 Neuauflage, ausgearbeitet von: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Gesundheitsbezirk

Mehr

Arbeitsmedizinische Aspekte der Biostoffverordnung

Arbeitsmedizinische Aspekte der Biostoffverordnung Staatliches Gewerbeaufsichtsamt Hannover Behörde für betrieblichen Arbeits-, Umwelt- und Verbraucherschutz Arbeitsmedizinische Aspekte der Biostoffverordnung 3. bundesweiter Betriebsärztetag, Osnabrück,

Mehr

Schutzimpfungen. Gelbfieber Hepatitis A Typhus Hepatitis B Meningokokken-Meningitis Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) Tollwut Masern

Schutzimpfungen. Gelbfieber Hepatitis A Typhus Hepatitis B Meningokokken-Meningitis Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) Tollwut Masern Schutzimpfungen Im Folgenden finden Sie Informationen zu den wichtigsten Krankheiten, den Risikogebieten und den entsprechenden Impfmaßnahmen. Diphtherie, Wundstarrkrampf (Tetanus), Kinderlähmung Gelbfieber

Mehr

Impfungen bei Nierenkranken und nach Nierentransplantation

Impfungen bei Nierenkranken und nach Nierentransplantation Impfungen bei Nierenkranken und nach Nierentransplantation Was ist sinnvoll? Hans Gruber Dialysezentrum Landshut 3.5.2007 Ausgangspunkt Du, der.. ist mit einer Lungenentzündung im Krankenhaus! Wie gibt

Mehr

Impfungen unter Immunsuppression

Impfungen unter Immunsuppression Impfungen unter Immunsuppression Crohn und Colitis-Tag Vechta, den 29.09.2012 Impfungen unter Immunsuppression Immunsuppression bei - Angeborene Krankheiten - Erworbene Krankheiten - Therapieinduzierte

Mehr

Impfungen bei Gesunden und Kranken - was ist zu tun und zu lassen?

Impfungen bei Gesunden und Kranken - was ist zu tun und zu lassen? Impfungen bei Gesunden und Kranken - was ist zu tun und zu lassen? Hartwig Klinker Medizinische Klinik und Poliklinik II der Universität Würzburg Schwerpunkt Infektiologie Bedeutung von Impfungen Individueller

Mehr

Reisemedizin. Für Ferien ohne Nebenwirkungen. medix Gesundheitsdossier. Reiseimpfungen

Reisemedizin. Für Ferien ohne Nebenwirkungen. medix Gesundheitsdossier. Reiseimpfungen medix Gesundheitsdossier Reisemedizin Für Ferien ohne Nebenwirkungen Wer eine Reise plant, tut gut daran, vorher einen Blick in sein Impfbüchlein zu werfen und die fehlenden Impfungen machen zu lassen.

Mehr

Überblick über die Resistenzlage (insbesondere gramnegative Erreger)

Überblick über die Resistenzlage (insbesondere gramnegative Erreger) Überblick über die Resistenzlage (insbesondere gramnegative Erreger) Dr. med. Martin Kaase NRZ für gramnegative Krankenhauserreger Ruhr-Universität Bochum martin.kaase@rub.de MRSA MRSA (%) 40 35 30 25

Mehr

http://de.wikipedia.org/wiki/impfung

http://de.wikipedia.org/wiki/impfung http://de.wikipedia.org/wiki/impfung http://www.gesundes-kind.de/impfberatung/impftab_only.htm http://www.gesundes-kind.de/impfberatung/impftab_only.htm http://www.kinderaerzte-im-netz.de/bvkj/show.php3?id=149&nodeid=

Mehr

Impfen nützt - Impfen schützt

Impfen nützt - Impfen schützt Impfen nützt - Impfen schützt Viele Infektionskrankheiten gelten in Deutschland als augerottet. Dennoch bleibt Impfen eine wichtige Vorsorgemaßnahme. Erreger können zum Beispiel aus anderen Ländern eingeschleust

Mehr

Fieber beim Tropenrückkehrer

Fieber beim Tropenrückkehrer Fieber beim Tropenrückkehrer Berner Infektiologie Symposium, Inselspital, 6. Dezember 2012 Christoph Hatz Schweiz. Tropen- & Public Health Institut, Basel 1 Diagnosegruppen und ausgewählte spezifische

Mehr

Ruhigstellung Jede Art von Ruhigstellung (bei akuter Verletzung, offenen Wunden) ist aufgrund der Grunderkrankung ein Ausschlussgrund.

Ruhigstellung Jede Art von Ruhigstellung (bei akuter Verletzung, offenen Wunden) ist aufgrund der Grunderkrankung ein Ausschlussgrund. Spenderzulassung mit Einnahme von Blutdruckmedikamenten grundsätzlich möglich, wenn Blutdruck im Referenzbereich liegt und der Allgemeinzustand des Spenders entspricht! Die letztendliche Spenderzulassung

Mehr

Empfehlungen der Sächsischen Impfkommission zu Impfabständen Vom 08.11.1994

Empfehlungen der Sächsischen Impfkommission zu Impfabständen Vom 08.11.1994 E Empfehlungen der Sächsischen Impfkommission zu Impfabständen Vom 08..994. Impfabstände zwischen den Applikationen verschiedener aktiver Impfstoffe unter besonderer Berücksichtigung von Reiseimpfungen

Mehr

Infektionen des Zentralnervensystems: Klinik

Infektionen des Zentralnervensystems: Klinik : Klinik Leitsymptome Meningitis Enzephalitis Abszess Meningismus Kopfschmerzen Fieber Veränderungen der Bewusstseinslage Reizsymptome (Epilepsie) Fokus, periphere neurologische Defizite Hirnlokales Psychosyndrom

Mehr

... nicht nur für Kleinkinder. LAGO e. V. www.lago-brandenburg.de

... nicht nur für Kleinkinder. LAGO e. V. www.lago-brandenburg.de ... nicht nur für Kleinkinder LAGO e. V. www.lago-brandenburg.de Einleitung Immunsystem Übertragungswege Wirkungen und Nebenwirkungen von Impfungen Nutzen und Bedeutung von Impfungen Erkrankungen, denen

Mehr

Damit Ihre Reise nicht zum Gesundheitsrisiko wird

Damit Ihre Reise nicht zum Gesundheitsrisiko wird Damit Ihre Reise nicht zum Gesundheitsrisiko wird Dr. med. Friederike Orellana Muñoz, 09.03.2010 Warum Reisemedizin? Was ist Reisemedizin? Medizinische Vorsorgeberatung: -Aufklärung über Gesundheitsrisiken

Mehr

Impfungen in der Hausarztpraxis Herausforderung für die MPA Dr.med. Gallus Heeb St. Gallen Kurs Polymed Glattbrugg 19.11.2015

Impfungen in der Hausarztpraxis Herausforderung für die MPA Dr.med. Gallus Heeb St. Gallen Kurs Polymed Glattbrugg 19.11.2015 Impfungen in der Hausarztpraxis Herausforderung für die MPA Dr.med. Gallus Heeb St. Gallen Kurs Polymed Glattbrugg 19.11.2015 Ngorongoro Nationalpark Tanzania www.google.ch «osir» «fortbildung» impfkurs_polymed2015.pdf

Mehr

Überprüfung des Impfschutzes beim gesunden Erwachsenen

Überprüfung des Impfschutzes beim gesunden Erwachsenen Zurich Open Repository and Archive University of Zurich Main Library Strickhofstrasse 39 CH-8057 Zurich www.zora.uzh.ch Year: 2012 Überprüfung des Impfschutzes beim gesunden Erwachsenen Wolfensberger,

Mehr

Impfungen bei Fernreisen. Lehrtext

Impfungen bei Fernreisen. Lehrtext Impfungen bei Fernreisen Lehrtext 1. Einleitung 3 2. Allgemeine reisemedizinische Beratung 3 3. Reisemedizinische Impfanamnese 3 4. Standardimpfungen 5 5. Einzelne Impfungen 6 5.1 Cholera...6 5.2 Denguefieber...6

Mehr

Haben Sie ihren nächste Urlaub schon gebucht?

Haben Sie ihren nächste Urlaub schon gebucht? Haben Sie ihren nächste Urlaub schon gebucht? Übersicht Reisen mit HIV-Infektion Reisefähigkeit und Einreisebestimmungen Impfungen HIV-Medikamente Thrombose Reisedurchfall Mückenübertragene Erkrankungen

Mehr

Gesundheitsschutz bei Auslandstätigkeit in tropischen und subtropischen Ländern Eine Informationsbroschüre

Gesundheitsschutz bei Auslandstätigkeit in tropischen und subtropischen Ländern Eine Informationsbroschüre Gesundheitsschutz bei Auslandstätigkeit in trpischen und subtrpischen Ländern Eine Infrmatinsbrschüre Stand Juli 2011 Vrwrt Sehr geehrte Reisende, diese Brschüre sll Sie über die allgemeinen Gefährdungen

Mehr

Gesundheitsberichterstattung des Bundes Heft 02/01

Gesundheitsberichterstattung des Bundes Heft 02/01 ROBERT KOCH INSTITUT Statistisches Bundesamt Gesundheitsberichterstattung des Bundes Heft 02/01 Gesundheitsprobleme bei Fernreisen Gesundheitsberichterstattung des Bundes Heft 02/01 Gesundheitsprobleme

Mehr

Impfungen bei HIV-Infizierten

Impfungen bei HIV-Infizierten Impfungen bei HIV-Infizierten Hartwig Klinker Medizinische Klinik und Poliklinik II der Universität Würzburg Schwerpunkt Infektiologie Infektionsschutz durch Impfung Epidemiolog. Bull. 28/2002 Schutzimpfungen

Mehr

Als Reise- und Tropenmediziner möchte ich Ihnen im Folgenden die neuesten Erkenntnisse zum Thema Impfen und Reisemedizin geben:

Als Reise- und Tropenmediziner möchte ich Ihnen im Folgenden die neuesten Erkenntnisse zum Thema Impfen und Reisemedizin geben: Als Reise- und Tropenmediziner möchte ich Ihnen im Folgenden die neuesten Erkenntnisse zum Thema Impfen und Reisemedizin geben: Ausgehend von der akuten Schweinegrippe Problematik ist das Thema Impfungen

Mehr

Reisemedizinische Beratung am MVZ Blücherplatz

Reisemedizinische Beratung am MVZ Blücherplatz Reisemedizinische Beratung am MVZ Blücherplatz Liebe Reisende! Reisen soll Spaß machen! Das geht am besten, wenn sie auf der Reise gesund bleiben und gesund wiederkommen. Da eine Reise je nach Reiseziel,

Mehr

Merkblatt zum schulpraktischen Teils des Praxissemesters

Merkblatt zum schulpraktischen Teils des Praxissemesters Inhalt: Merkblatt zum schulpraktischen Teils des Praxissemesters 1) Information über den Versicherungsstatus im Praxissemester 2) Information über die Verschwiegenheitspflicht und Regelungen zu audiovisuellen

Mehr

Erkältung / Pharyngitis häufig: Adenoviren, EBV, Influenza-Viren, Parainfluenza-Viren, Picornaviren, RSV seltener: Bordetella pertussis

Erkältung / Pharyngitis häufig: Adenoviren, EBV, Influenza-Viren, Parainfluenza-Viren, Picornaviren, RSV seltener: Bordetella pertussis Arthritis (Reaktiv) Borrelien, Campylobacter, Chlamydia trachomatis, Salmonellen, Streptokokken (ASL), Yersinien seltener: Brucellen, Hepatitis B-Virus, Mykoplasma hominis, Parvovirus B19, Röteln-Virus,

Mehr

Ich und meine Gesundheit Lehrerinformation

Ich und meine Gesundheit Lehrerinformation 1/6 Arbeitsauftrag Ziel Die Sch diskutieren, welche Infektionskrankheiten sie bereits gehabt haben und wie ihr Körper auf diese Krankheiten reagiert hat. Die LP erklärt die einzelnen Symptome und Auswirkungen

Mehr

Empfehlungen für den Schul-, Kindergarten-, Tagesstätten- oder Krippen-Ausschluss bei übertragbaren Krankheiten

Empfehlungen für den Schul-, Kindergarten-, Tagesstätten- oder Krippen-Ausschluss bei übertragbaren Krankheiten Gesundheitsamt Kantonsärztlicher Dienst Ambassadorenhof 4509 Solothurn Telefon 032 627 93 71 Telefax 032 627 93 50 gesundheitsamt@ddi.so.ch www.gesundheitsamt.so.ch Empfehlungen für den Schul-, Kindergarten-,

Mehr

Antimikrobiell wirksame Kupferbasiswerkstoffe zusätzlicher Baustein zur Reduktion von Infektionsrisiken. www.diehl.com/diehlmetall

Antimikrobiell wirksame Kupferbasiswerkstoffe zusätzlicher Baustein zur Reduktion von Infektionsrisiken. www.diehl.com/diehlmetall Antimikrobiell wirksame Kupferbasiswerkstoffe zusätzlicher Baustein zur Reduktion von Infektionsrisiken www.diehl.com/diehlmetall Status Quo In Deutschland erkranken jährlich ca. 400.000 bis 600.000 Patientinnen

Mehr

Pathogene Mikroorganismen im Trinkwasser

Pathogene Mikroorganismen im Trinkwasser Pathogene Mikroorganismen im Trinkwasser Dipl. Ing. (FH) Thorsten Dilger www.agrolab.de Geschichte 1665 Entwicklung des Mikroskops 1866 Louis Pasteur 1843-1910 Robert Koch Milzbrand Morbus Koch = Tuberkulose

Mehr

Dengue- und Chikungunya-Fieber in der Allgemeinpraxis

Dengue- und Chikungunya-Fieber in der Allgemeinpraxis - und -Fieber in der Allgemeinpraxis Die zwölf wichtigsten Fragen Johannes A. Blum a, Christoph F. Hatz a,b a Schweizerisches Tropeninstitut, Basel b Institut für Sozial- und Präventivmedizin, Zürich Quintessenz

Mehr

aktive / passive Immunisierung

aktive / passive Immunisierung FS 2010 aktive / passive Immunisierung DTP-Impfstoff Michelle, Andrea 3Ma Überblick Wo befinden wir uns eigentlich? 10 000 Mia. Zellen Nerven-, Muskel-, Bindegewebsoder Blutzellen weißes BK (Leukozyt)

Mehr

«Lyme-Borrelien» Stefano Bassetti Medizinische Klinik

«Lyme-Borrelien» Stefano Bassetti Medizinische Klinik «Lyme-Borrelien» Stefano Bassetti Medizinische Klinik «Lyme-Borrelien»: Borrelia burgdorferi sensu lato 18 Spezies, 5-8 davon pathogen; Vektor: Ixodes Zecken Pathogene Borrelien Nord-Amerika: Nur Borrelia

Mehr

Reisemodul Ut Trinh Homestay zu Besuch bei Freunden am Mekong

Reisemodul Ut Trinh Homestay zu Besuch bei Freunden am Mekong Reisemodul Ut Trinh Homestay zu Besuch bei Freunden am Mekong Reisemodul, 2 Tage, ab/bis Saigon (Ho-Chi-Minh-Stadt) 1. Tag: Saigon Cai Thia Ut Trinh Von Saigon aus fahren Sie in die Provinz Tien Giang.

Mehr

Inhalt. Inhalt. Einführung: Warum impfen wir?... 11. Teil I: Theoretische Grundlagen des Impfens... 12. 1 Die Bedeutung von Schutzimpfungen...

Inhalt. Inhalt. Einführung: Warum impfen wir?... 11. Teil I: Theoretische Grundlagen des Impfens... 12. 1 Die Bedeutung von Schutzimpfungen... Einführung: Warum impfen wir?....................................... 11 Teil I: Theoretische Grundlagen des Impfens.......................... 12 1 Die Bedeutung von Schutzimpfungen................................

Mehr

Diagnose und Therapie bakterieller Infektionskrankheiten des Darmes

Diagnose und Therapie bakterieller Infektionskrankheiten des Darmes Diagnose und Therapie bakterieller Infektionskrankheiten des Darmes H. Sahly Symptome bakterieller Infektionen des Darmes I. Akute Diarrhö II. Chronische und nicht-diarrhöische Symptome Begleit- und Folgeerscheinungen:

Mehr

Reisemedizin in der Hausarztpraxis MPA QZ Chur vom 24.09.2015

Reisemedizin in der Hausarztpraxis MPA QZ Chur vom 24.09.2015 Reisemedizin in der Hausarztpraxis MPA QZ Chur vom 24.09.2015 Dr.med. Gallus Heeb St. Gallen Ngorongoro Nti Nationalpark ktanzania Ziel des interaktiven Referates Interesse an Reisemedizin wecken, reisemed.

Mehr

Inhalt. Inhalt. Einführung: Warum impfen wir?... 11. Teil I: Theoretische Grundlagen des Impfens... 12

Inhalt. Inhalt. Einführung: Warum impfen wir?... 11. Teil I: Theoretische Grundlagen des Impfens... 12 Inhalt Einführung: Warum impfen wir?... 11 Teil I: Theoretische Grundlagen des Impfens... 12 1 Die Bedeutung von Schutzimpfungen... 12 2 Möglichkeiten der Immunprophylaxe.... 14 3 Wirkungsmechanismen immun

Mehr

IMPFEN BEI EPILEPSIE

IMPFEN BEI EPILEPSIE IMPFEN BEI EPILEPSIE LIEBE PATIENTIN, LIEBER PATIENT! LIEBE ELTERN! Viele Eltern lassen ihre Kinder aus Angst vor Impfschäden nicht mehr impfen, die sogenannte Impfmüdigkeit hat sich weit verbreitet. Das

Mehr

Hygienemaßnahmen: Was-Wann-Wo?

Hygienemaßnahmen: Was-Wann-Wo? Hygienemaßnahmen: Was-Wann-Wo? 2. Workshop MRSA-Netzwerk Marzahn-Hellersdorf 29.09.2010 Dr. med. Sina Bärwolff Fachärztin für Hygiene und Umweltmedizin und Öffentliches Gesundheitswesen Leiterin des Fachbereiches

Mehr

Labortests für Ihre Gesundheit. Vorsorge-Impfungen bei Kindern 29

Labortests für Ihre Gesundheit. Vorsorge-Impfungen bei Kindern 29 Labortests für Ihre Gesundheit Vorsorge-Impfungen bei Kindern 29 01IPF Labortests für Ihre Gesundheit Vorsorge-Impfungen bei Kindern Schutz von Anfang an Kinder: Wenn sie das Licht der Welt erblicken,

Mehr

REISEN INS AUSLAND MIT MULTIPLE SKLEROSE

REISEN INS AUSLAND MIT MULTIPLE SKLEROSE PRÄSENTATION der Schweizerischen Multiple Sklerose Gesellschaft www.multiplesklerose.ch REISEN INS AUSLAND MIT MULTIPLE SKLEROSE 23. April 2016 Brigitte Seifert-Wüst, Pflegefachfrau BSc FH Pflege- und

Mehr

Stechmücken und Sandmücken

Stechmücken und Sandmücken Stechmücken und Sandmücken im Klimawandel was kommt auf Hessen zu? Ulrich Kuch Biodiversitätund KlimaForschungszentrum (BiK F) Frankfurt am Main Der Klimawandel trägt schon jetzt zur globalen Krankheitslast

Mehr

Live-Chat zum Thema «Unliebsame Urlaubsmitbringsel»

Live-Chat zum Thema «Unliebsame Urlaubsmitbringsel» Live-Chat zum Thema «Unliebsame Urlaubsmitbringsel» 19.08.2013 / 21:05:00 Chat-Moderator Franco Bassani: Herzlich willkommen beim «Puls»-Chat zum Thema Reisekrankheiten! Unsere Experten freuen sich auf

Mehr

WICHTIGE TIPPS RUND UM DIE REISEMEDIZIN. gesund reisen, gesund zurückkehren. dr. günter gerhardt dr. beatrice wagner

WICHTIGE TIPPS RUND UM DIE REISEMEDIZIN. gesund reisen, gesund zurückkehren. dr. günter gerhardt dr. beatrice wagner WICHTIGE TIPPS RUND UM DIE REISEMEDIZIN gesund reisen, gesund zurückkehren dr. günter gerhardt dr. beatrice wagner Weitere, aktuelle Informationen zur Reisemedizin und zu vielen anderen Gesundheitsthemen

Mehr

Stiftung Sterntaler Düsseldorf Fragen und Antworten zur Kindergesundheit und Vorsorge mit freundlicher Unterstützung von Sanofi Pasteur MSD GmbH

Stiftung Sterntaler Düsseldorf Fragen und Antworten zur Kindergesundheit und Vorsorge mit freundlicher Unterstützung von Sanofi Pasteur MSD GmbH Impfungen allgemein Stiftung Sterntaler Düsseldorf Fragen und Antworten zur Kindergesundheit und Vorsorge mit freundlicher Unterstützung von Sanofi Pasteur MSD GmbH 1. Was versteht man unter einer Impfung

Mehr

Cytomegalie & Co. Häufige Virusinfektionen in der Schwangerschaft. Deutsches Grünes Kreuz e.v.

Cytomegalie & Co. Häufige Virusinfektionen in der Schwangerschaft. Deutsches Grünes Kreuz e.v. Cytomegalie & Co Häufige Virusinfektionen in der Schwangerschaft Schwangerschaft Eine ganz besondere Zeit der Vorfreude Verantwortung Sorge Die werdenden Eltern möchten alles richtig machen für das Wohl

Mehr

Impfungen bei Erwachsenen. Manuel Battegay

Impfungen bei Erwachsenen. Manuel Battegay Impfungen bei Erwachsenen Manuel Battegay 2013 Impfungen bei Erwachsenen BAG, Richtlinien und Empfehlungen - Schweizerischer Impfplan 2013 Allgemeine Impfaspekte Empfohlene Basisimpfungen - Unerlässlich

Mehr

Hepatitis B Impfung. Rudolf Stauber. Univ.-Klinik f. Inn. Med.

Hepatitis B Impfung. Rudolf Stauber. Univ.-Klinik f. Inn. Med. Hepatitis B Impfung Rudolf Stauber Univ.-Klinik f. Inn. Med. Worldwide Prevalence of Hepatitis B World prevalence of HBV carriers HBsAg carriers prevalence

Mehr