Serviceorientierte Architektur Komplexitätsmanagement durch Integration

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1 Serviceorientierte Architektur Komplexitätsmanagement durch Integration Feldafinger Kreis Dr. Uwe Bath, Deutsche Post Bad Honnef, 17. Januar 2005

2 Die neue Struktur der DPWN BRIEF EXPRESS / LOGISTIK FINANZ DIENST- LEISTUNGEN 83 Hightech-Briefzentren Auslieferungsstützpunkte 39 Mio. Haushalte 3 Mio. Geschäftskunden 70 Mio. Sendungen täglich Zusteller ca Filialen Zielorte weltweit Mehr als Mitarbeiter Ca Fahrzeuge 250 Flugzeuge 36 Hubs, 900 Depots 254 Gateways 11,5 Mio. Kunden 17,7 Mio. Sparkonten Filialen der DP mit Postbank- Services Firmenkunden 1,3 Mio. Online- Konten Online- Depots Dr. Uwe Bath, St. Gallen, 24. Januar 2005 Page 2

3 SOA adressiert zwei Kernprobleme: Schnittstellenkomplexität und Redundanzen Extreme Schnittstellenkomplexität Teilweise hohe Datenund Funktionsredundanzen Erhebliche funktionale Abdeckungslücken Hohe Kosten für IT- Entwicklung, Anpassungen und Betrieb Lange Projektlaufzeiten, time-to-market? Unflexible IT Landschaft Hohe Abhängigkeiten von Herstellern, Lösungen, Technologien Kopfmonopole, verlorenes Know-How Aber Produkte müssen schneller entwickelt und auf den Markt gebracht werden Kundenanforderungen werden immer spezifischer und/oder komplexer Kosten-/Nutzenverhältnis wird immer entscheidungsrelevanter Quelle: Deutsche Post World Net, SAP SI Dr. Uwe Bath, St. Gallen, 24. Januar 2005 Page 3

4 Was haben alle diese Fahrzeuge gemeinsam? Quelle: Deutsche Post World Net Dr. Uwe Bath, St. Gallen, 24. Januar 2005 Page 4

5 Die Logische Applikationsarchitektur fokussiert auf stabile Strukturen u. Leistungsbeziehungen 1. Domänen strukturieren die Daten und Funktionalitäten unseres Kerngeschäftes 2. Services ermöglichen den standardisierten Zugriff auf die Dienstleistung der Domänen Dr. Uwe Bath, St. Gallen, 24. Januar 2005 Page 5

6 Der Zugriff auf die Funktionalität von Domänen erfolgt über Services Services statt Individualschnittstellen Domänen publizieren Services; d.h. eindeutig definierte Schnittstellen nach außen Zugriff auf Domänen ist ausschließlich in Form von Services möglich Vorteile von Services Kapselung von Domänen nach außen (Black Box-Prinzip) Services sind stabil gegenüber Veränderungen Mehrfachverwendbarkeit von Services reduziert Kosten Rollen von Servicegeber und Servicenehmer werden klar definiert Dr. Uwe Bath, St. Gallen, 24. Januar 2005 Page 6

7 Der Service Backbone als IT- Integrationsinfrastruktur SBB dient als Autobahnnetz : Er nimmt Service-Aufrufe von Service-Nehmern entgegen und verantwortet den Transport zum Service-Geber (und ggfs. zurück) Ersatz von Individualschnittstellen-Technologie durch Einsatz einer übergreifenden Plattform Service-Nehmer Service-Geber Service Backbone Quelle: Deutsche Post World Net SBB muss eine lange Halbwertszeit aufweisen und setzt daher auf best-of-breed Produkte und offene Standards SBB ist nicht für die eigentliche Geschäftslogik verantwortlich! Dr. Uwe Bath, St. Gallen, 24. Januar 2005 Page 7

8 Zentrale Logische Architektur des Service Backbone Service Nehmer Service Geber SBB Quelle: Deutsche Post World Net Service-Nehmer adressieren Services rein logisch, die physische Adressierung geschieht on-the-fly - Extrem lose Kopplung der Applikationen Komplexität bleibt dem Anwendungsentwickler verborgen, - Fokus auf Schaffung neuer Geschäfts-Funktionalität - Reduktion des Risikos Dr. Uwe Bath, St. Gallen, 24. Januar 2005 Page 8

9 Verteilte Physische Architektur des Service Backbone Service Nehmer Service Geber SBB SBB Netzwerk SBB Quelle: Deutsche Post World Net Dr. Uwe Bath, St. Gallen, 24. Januar 2005 Page 9

10 SBB bietet einen umfangreichen Satz von Integrations- und Kommunikationskomponenten Business Process Management (BPM) Service Editor Development Box Java-Interface for Service Consumer (API) Adaptors Transport C++-Wrapper Web Services Gateway Transformation Service Mapping ETL Security and User Management Authentification Single Sign On Encryption (un)marshalling Compression / Decompression Programming Interface Authorisation Administration Signature JDBC-Adaptor Catalog Management CAT WebCAT synchron Java-Interface for Service Provider (SPI) XML2Java Legacy Integration System / ebib Interaction types asynchron oneway Parsing and Validation Service Directory All available services (domain, service, version, operations, interaction type) Access points of all services (bindings) Authorisation information (roles & groups) Applications, locations configuration info Service Deployment XML-Schema publish/subscribe Interface Core Transport Dr. Uwe Bath, St. Gallen, 24. Januar 2005 Page 10

11 SBB bietet einen umfangreichen Satz von Integrations- und Kommunikationskomponenten Business Process Management (BPM) WSDL BPML Service Editor UML, XML Development Box Java-Interface for Service Consumer (API) Adaptors Transformation Service Mapping ETL Transport C++-Wrapper Web Services Gateway Security and User Management Authentification JAAS Single Sign On Encryption Java WSDL SOAP SAML (un)marshalling ZIP Compression / Decompression Programming Interface C++ Authorisation Administration JNDI // LDAP Signature JDBC-Adaptor Catalog Management CAT WebCAT PKI synchron http Java Java-Interface for Service Provider (SPI) SQL XML2Java Legacy Integration System / ebib SAX Service Directory Interaction types asynchron oneway Parsing and Validation All available services (domain, service, version, operations, interaction type) Access points of all services (bindings) Authorisation information (roles & groups) Applications, locations configuration info Service Deployment https Servlet XML UDDI JNDI // LDAP XSD XML-Schema JMS publish/subscribe Interface Core Transport Dr. Uwe Bath, St. Gallen, 24. Januar 2005 Page 11

12 SBB bietet einen umfangreichen Satz von Integrations- und Kommunikationskomponenten Business Process Management (BPM) Service Editor Development Box Java-Interface for Service Consumer (API) Adaptors Transport C++-Wrapper Web Services Gateway Transformation Service Mapping ETL Security and User Management Authentification Single Sign On Encryption (un)marshalling Compression / Decompression Programming Interface Authorisation Administration Signature JDBC-Adaptor Catalog Management CAT WebCAT synchron Java-Interface for Service Provider (SPI) XML2Java Legacy Integration System / ebib Interaction types asynchron oneway Parsing and Validation Service Directory All available services (domain, service, version, operations, interaction type) Access points of all services (bindings) Authorisation information (roles & groups) Applications, locations configuration info Service Deployment XML-Schema publish/subscribe Interface Core Transport Dr. Uwe Bath, St. Gallen, 24. Januar 2005 Page 12

13 Zusammenfassung Seit über 4 Jahren arbeitet die Deutsche Post erfolgreich an die Einführung, Migration und Weiterentwicklung ihrer serviceorientierten Architektur Fachlich-logische Architektur ist entwickelt und als wesentlicher Teil der IT-Strategie der Deutschen Post etabliert Integrationsinfrastruktur SBB ist implementiert und seit Ende 2001 im produktiven Einsatz Sukzessiver Auf- und Umbau der IT-Landschaft hin zur serviceorientierten Architektur Signifikante Einsparungen von Zeit und Budget insbesondere bei der Neuentwicklung Nutzung von Synergien im Gesamtkonzern: Deutsche Post, Global Mail, DHL Deutsche Post wird als Treiber und Unterstützer des SOA-Ansatzes wahrgenommen Quelle: Deutsche Post World Net Dr. Uwe Bath, St. Gallen, 24. Januar 2005 Page 13

14 Besuchen Sie uns auf den SOA Days 2005! SOA Days 2005 Business Conference SOA Days Februar 2005 Post Tower Charles-de-Gaulles-Str Bonn Dr. Uwe Bath, St. Gallen, 24. Januar 2005 Page 14

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