GFK SE, NÜRNBERG Jahresabschluss und Lagebericht 2012

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1 GFK SE, NÜRNBERG Jahresabschluss und Lagebericht 2012

2 INHALT BERICHT DES AUFSICHTSRATS 2 AKTIONÄRSBRIEF 6 LAGEBERICHT DER GFK SE 9 JAHRESABSCHLUSS DER GFK SE 54 GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 55 BILANZ 56 ANHANG 58 BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS 92 SONSTIGE INFORMATIONEN 93 1

3 BERICHT DES AUFSICHTSRATS das Jahr 2012 war für die GfK Gruppe ein Jahr des Aufbruchs: Die im Vorjahr erarbeitete Strategie Own the Future mit den Schwerpunkten Reorganisation, Vereinheitlichung der Produktangebote und Nutzung der Chancen durch die Digitalisierung wurde unternehmensweit durch den verkleinerten Vorstand mit Matthias Hartmann als neuen CEO umgesetzt. Der Vorstand hat sich im ersten Jahr des Zusammenspiels als ein gutes Team etabliert und den Reformprozess entscheidend vorangebracht. Der Aufsichtsrat hat diese Arbeit eng begleitet und sich davon überzeugt, dass die Neuausrichtung von den Führungskräften und Mitarbeitern in den verschiedenen Regionen auf breiter Front getragen wird. Hierzu hat er sich durch die Fortschrittsberichte des Vorstands, die Ergebnisse mehrerer Mitarbeiterbefragungen, durch Kundengespräche und durch die Teilnahme des Aufsichtsratsvorsitzenden an der Führungskräftekonferenz Think Future Mitte Februar 2012 informiert und stets ein aktuelles Bild vom Projektfortschritt gemacht. Der Aufsichtsrat hat den Vorstand ermutigt, die Innovation zu verstärken und, wo sinnvoll, auch zusätzliche Mittel aufzuwenden, um durch neue Angebote und mehr regionale Präsenz weitere Wettbewerbsvorteile aufzubauen. Das zurückliegende Geschäftsjahr 2012 war für unsere Kunden und GfK wirtschaftlich herausfordernd. Die konjunkturelle Abschwächung im Laufe des Jahres hat sich auch auf die Marktforschungsbudgets ausgewirkt. Trotzdem ist GfK schneller organisch gewachsen als ihre direkten Mitbewerber und hat so den Marktanteil weltweit weiter ausgebaut. Ergebnisbelastend wirkten die Effekte aus der Reorganisation des Konzerns und der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen. Der Aufsichtsrat stimmte den vorübergehenden Mehraufwendungen für den Umbau zu, der durch die neue Strategie begründet ist. Er bewertet die Ausgaben in der Höhe und in Relation zu den daraus entstehenden Geschäftspotenzialen für die GfK als angemessen. Unter diesen Voraussetzungen hat GfK wiederum ein gutes Geschäftsjahr abgeschlossen. Dies ist auf den großen Einsatz aller Beteiligten zurückzuführen. Die strukturellen Veränderungen innerhalb des Unternehmens sind mit viel Kraft sowie großer Motivation umgesetzt worden und mit hohem Einsatz wurde das Kundengeschäft weiter ausgebaut. Hierfür dankt der Aufsichtsrat den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Vertreterinnen und Vertretern der Arbeitnehmer sowie dem Vorstand. Dank und Anerkennung gelten auch den Kunden und Geschäftspartnern der GfK Gruppe für das Vertrauen, das sie den einzelnen Unternehmen, ihren Produkten und Dienstleistungen auch im Jahr 2012 entgegengebracht haben, sowie für die vielen Anregungen zur weiteren Verbesserung unserer Angebote. Erneut hat GfK Platz Eins im Ranking des Women-on-Board Index (WOB) erreicht, der durch die Initiative Frauen in die Aufsichtsräte e.v. (FidAR) erstellt wird. In dem Ranking wird der Frauenanteil im Aufsichtsrat und Vorstand gemessen, und wie in den Vorjahren hat unser Unternehmen den höchsten Frauenanteil in beiden Gremien aller 160 börsennotierten Unternehmen, die im DAX, MDAX, SDAX und TexDax enthalten sind. Mit dieser Auszeichnung wird unser Bestreben honoriert, bei der Besetzung von Führungs- und Aufsichtsgremien neben der fachlichen und charakterlichen Eignung auch die Ausgewogenheit im Sinne der Diversity zu berücksichtigen. 2

4 Bericht des Aufsichtsrats Der Aufsichtsrat nahm im Geschäftsjahr 2012 die ihm nach Gesetz und Satzung, Deutschem Corporate Governance Kodex und der Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben pflichtgemäß wahr. Er hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht. In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat eingebunden. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend in schriftlicher und mündlicher Form über sämtliche Belange, die für seine Arbeit relevant waren. Im Fokus standen Umsetzung der neuen Strategie, Geschäftsverlauf, Ertrags- und Finanzlage, Personalthemen, organisatorische Weiterentwicklung, Geschäftspolitik, Unternehmensplanung, Investitionsvorhaben, Compliance und Risikomanagement. Weitere Schwerpunkte lagen bei den beabsichtigten Akquisitionen, über die der Vorstand den Aufsichtsrat ausführlich informierte, sowie bei den Überprüfungen der in den letzten Jahren getätigten Investitionen. Zwischen den Gremiumssitzungen erörterten die Vorsitzenden von Vorstand und Aufsichtsrat alle für die Gesellschaft wesentlichen Themen. Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende sowie der Vorsitzende des Audit Committees standen ebenfalls im engen Austausch mit dem Vorstand. Unsere internen Kontrollen deckten Unregelmäßigkeiten bei der türkischen Tochter GfK Arastirma Hizmetleri A.S. auf, die zu einer umfassenden internen Prüfung geführt haben. Das inzwischen entlassene lokale Management wird verdächtigt, GfK über mehrere Jahre betrogen und Steuern sowie Sozialversicherungsbeiträge hinterzogen zu haben. Der Vorstand hat umgehend reagiert und das Management in der Türkei wegen offensichtlicher und gravierender Verstöße gegen die Complianceregeln ausgewechselt. Als Interimslösung bis zur endgültigen Neubesetzung wurde die Führungsverantwortung drei lokalen Managern und den beiden für die Region Zentral- und Osteuropa / META verantwortlichen COOs übertragen. Mit diesen Maßnahmen unternimmt die GfK alle Anstrengungen, dass die Kunden in der Türkei auch weiterhin den gewohnt hohen Service von der Gesellschaft erhalten. Außerdem hat das Unternehmen freiwillig Selbstanzeige bei den türkischen Behörden erstattet. Die Türkei war und ist ein wichtiger Markt für GfK und ist damit auch ein Kernelement ihrer Wachstumsstrategie. SITZUNGEN DES AUFSICHTSRATS UND SEINER AUSSCHÜSSE Der Aufsichtsrat ist im Geschäftsjahr 2012 zu fünf Präsenzsitzungen zusammengekommen. Er hat in diesen Sitzungen die jeweiligen Berichte des Vorstands eingehend diskutiert, die Entwicklungsperspektiven des Unternehmens ausführlich erörtert und sein Votum auf dieser Grundlage abgegeben. Zu den thematischen Schwerpunkten gehörten neben dem Jahresabschluss 2011 die Entwicklung des Geschäftsverlaufs im Jahr 2012, das Budget 2013, die Erörterung der investiven Maßnahmen zur Gewährleistung des nachhaltigen weltweiten Wachstums, Personalthemen sowie die Umsetzung der Strategie Own the Future. Im September haben der Aufsichtsrat und seine Ausschüsse in Sao Paulo, Brasilien getagt. Ziel dieser jährlich in einem anderen Land außerhalb Deutschlands stattfindenden Sitzung ist es, die lokalen Märkte, lokale Kunden und das lokale Management besser kennenzulernen. Ein Schwerpunkt der Sitzungen war die Diskussion, wie zusätzliche Wachstumspotentiale und damit ein höherer Marktanteil in den BRIC-Staaten erreicht werden können. Jahresabschluss und Lagebericht 2012 der GfK SE, Nürnberg 3

5 Besonderen Raum nahm die Umsetzung der neuen Organisationsstrukturen ein. Die neue Ausrichtung hat zum Ziel, Prozesse zu vereinheitlichen und den internationalen Kundenbedürfnissen in der Online- und Offlinewelt mit einheitlichen Produkten und Services zu begegnen. Der Aufsichtsrat legte besonderen Wert auf die kontinuierliche Information über die jeweiligen Fortschritte. Aus einer Vielzahl von Gesprächen und Erkenntnissen über neue Entwicklungen und Prozessoptimierungen hat der Aufsichtsrat die Gewissheit gewonnen, dass das Unternehmen auf einem guten Weg ist. So wurde eine einheitliche und globale Steuerung aller Online-Panels umgesetzt, die effizienzsteigernd ist und dem weltweiten Kundenanspruch auf einheitliche Daten entspricht. Der Bereich Medien hat mit seiner Mess- und Produktionsplattform Evogenius eine Vereinheitlichung der Messung der Einschaltquoten erreicht und setzt diese Technologie konsequent bei neuen Ausschreibungen ein. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in Sektor übergreifenden Produktangeboten. So hat im Bereich Fashion & Lifestyle ein Team mit Spezialisten aus beiden Sektoren gute Fortschritte darin erzielt, ein weltweites und leistungsfähiges Angebot über Verkaufsdaten der Modewelt anzubieten. Der Aufsichtsrat hat sich auch in 2012 mit den Regeln des Corporate Governance Kodex beschäftigt und im Dezember 2012 die Entsprechenserklärung gemäß 161 AktG abgegeben. Die GfK erfüllt die verpflichtenden Regeln bis auf zwei Anforderungen und die freiwillig zu erfüllenden Regeln vollständig. Die Abweichungen werden in dem Corporate-Governance-Bericht, der auf der Website veröffentlicht ist, kommentiert und begründet. Entsprechend dem Corporate Governance Kodex hat der Aufsichtsrat einen externen Spezialisten mit der Effizienzprüfung seiner Tätigkeit beauftragt. Dieser Berater führte ausführliche Einzelgespräche mit allen Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern sowie den Abschlussprüfern und mit ausgewählten Führungskräften der zweiten Ebene. Außerdem nahm er an einer Aufsichtsratssitzung teil. Der Bericht kommt insgesamt zu einer positiven Beurteilung der Aufsichtsratsarbeit, auch im Vergleich zu Unternehmen, die auf diesem Gebiet als besonders fortschrittlich gelten. Auch gegenüber der vorangegangenen Effizienzprüfung ergeben sich Verbesserungen insbesondere in der Zusammenarbeit zwischen dem Vorstand und dem Aufsichtsrat sowie seinen Ausschüssen. Zur effizienten Wahrnehmung seiner Aufgaben wird der Aufsichtsrat in seiner Arbeit durch vier Ausschüsse unterstützt: das Audit Committee, den Personalausschuss, den Präsidialausschuss und den Nominierungsausschuss. Der gesamte Aufsichtsrat wurde regelmäßig ausführlich über die Arbeit der Ausschüsse unterrichtet, alle Ausschussprotokolle sind von allen Aufsichtsratsmitgliedern einsehbar. Das Audit Committee tagte im Berichtszeitraum acht Mal (vier Präsenztreffen, drei ordentliche und eine außerordentliche Telefonkonferenz) und beschäftigte sich mit dem Geschäftsverlauf, der Ertragsund Finanzlage sowie mit anstehenden Investitionen der Gesellschaft. Weitere Schwerpunkte betrafen Finanzierungsfragen, Fragen zur Rechnungslegung einschließlich Zwischenberichterstattung, das interne Kontrollsystem, das Internal Audit, das Risikomanagement sowie die Themen Corporate Governance und Integrity. Der Personalausschuss hat sich in fünf Sitzungen (vier Präsenztreffen und einer Telefonkonferenz) auf der Grundlage des Vorstandsvergütungsgesetzes intensiv mit dem Vergütungssystem und seinen Zielsetzungen für die Mitglieder des Vorstands befasst und das bestehende System weiterentwickelt. Die Details sind im Vergütungsbericht enthalten. 4

6 Bericht des Aufsichtsrats Der Präsidialausschuss kam zu einem Präsenztreffen zusammen, darüber hinaus fanden mehrere Gespräche zwischen dem Vorsitzenden und einzelnen Mitgliedern statt. Ziel war die Vorbereitung der Aufsichtsratssitzungen vor allem zu folgenden Themen: Weiterentwicklung der Unternehmensstrategie und der Führungsorganisation, Begleitung und Auswertung der Effizienzprüfung, Internetund IT-Strategie, Budget 2013 und Compliance-Themen. Der Nominierungsausschuss hat dreimal getagt. JAHRESABSCHLUSS UND KONZERNABSCHLUSS Der vom Vorstand nach den Regeln des Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellte Jahresabschluss und der Lagebericht der GfK SE sowie der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellte Konzernabschluss und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2012 wurden unter Einbeziehung der Buchführung von der KPMG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Alle Aufsichtsratsmitglieder erhielten die Prüfungsberichte rechtzeitig. Der Aufsichtsrat hat sich von der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers und der für den Abschlussprüfer handelnden Personen überzeugt. Der Aufsichtsrat hat die Abschlussunterlagen und die Prüfungsberichte pflichtgemäß selbst geprüft. Das Audit Committee hat in seiner Sitzung vom 4. März 2013 die Ergebnisse seiner Prüfung erörtert und dem Gesamtaufsichtsrat in der Bilanzsitzung vom 6. März 2013 hierüber berichtet. An beiden Sitzungen nahmen die den Jahres- und Konzernabschluss unterzeichnenden Wirtschaftsprüfer teil. Sie berichteten über die Prüfung insgesamt und über die in der Prüfungserteilung festgelegten Prüfungsschwerpunkte. Darüber hinaus beantworteten sie die Fragen der Mitglieder des Audit Committees und des Aufsichtsrats eingehend. Der Aufsichtsrat nahm die Prüfungsberichte zustimmend zur Kenntnis und billigte nach eigener Prüfung die vom Vorstand aufgestellten Jahresabschlüsse. Damit sind diese festgestellt. Unter Berücksichtigung der derzeitigen und zu erwartenden finanziellen Situation des Konzerns hat der Aufsichtsrat den Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns diskutiert, für ausgewogen befunden und sich diesem angeschlossen. Nürnberg, den 6. März 2013 DR. ARNO MAHLERT Jahresabschluss und Lagebericht 2012 der GfK SE, Nürnberg 5

7 AKTIONÄRSBRIEF hinter uns liegt ein bewegtes und ereignisreiches Jahr. Nach der Formulierung der neuen Unternehmensstrategie Own the Future zum Ende des Jahres 2011 haben wir in 2012 mit ihrer Umsetzung begonnen, um die weitere Globalisierung des Unternehmens voranzutreiben und den kontinuierlichen Ausbau des digitalen Geschäftsmodells mit innovativer Schubkraft im Markt zu verankern. Die Strategie wurde im Laufe des Jahres 2012 implementiert und hat sich intern und extern in einem sehr herausfordernden Markt bewährt. Richten wir unseren Blick zunächst auf die Geschäftsergebnisse des vergangenen Jahres. Wir schauen auf ein gutes Jahr zurück. So konnten wir den Jahresumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 10,2 Prozent steigern. Das Umsatzwachstumsziel von 9 Prozent, das wir uns für 2012 gesetzt hatten, konnte deutlich übertroffen werden. Zu dieser Steigerung trug unter anderem das im Branchenvergleich starke organische Wachstum von 3,1 Prozent bei, welches auf die positiven Geschäftsentwicklungen der beiden Sektoren Consumer Experiences und Consumer Choices zurückzuführen ist. Mit einem Umsatz von 1.514,7 Millionen Euro nach 1.373,9 Millionen Euro im Vorjahr liegen wir auf Kurs, um unsere mittelfristigen Ziele zu erreichen. Das Konzernergebnis befand sich mit 64,4 Millionen Euro um 23,7 Millionen Euro unter dem des Vorjahres. Eine einmalige Rückstellung in Höhe von rund 21 Millionen Euro im Zusammenhang mit Unregelmäßigkeiten und Nachzahlungen von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen bei der türkischen Tochtergesellschaft GfK Arastirma Hizmetleri A.S. hat dazu beigetragen. In diesem Zusammenhang haben wir freiwillig Selbstanzeige bei den türkischen Behörden erstattet und das lokale Management in der Türkei ausgewechselt. Basierend auf unseren Untersuchungen gehen wir davon aus, dass es sich um einen isolierten Fall von Betrug, begrenzt auf die Türkei, handelte. Dennoch werden wir unsere Kontroll- und Complianceprozesse kontinuierlich auf Verbesserungen hin untersuchen. Während das angepasste operative Ergebnis mit 187,8 Millionen Euro nahezu auf Vorjahresniveau geblieben ist, sank die Marge von 13,7 Prozent im Jahr 2011 auf 12,4 Prozent im Jahr Damit lag sie innerhalb des prognostizierten Korridors von 12,2 bis 12,7 Prozent. Der vorübergehende Mehraufwand für den Umbau des Konzerns, die Ausgaben zur Schaffung neuer Geschäftspotenziale, der starke Ausbau des Asiengeschäfts und ein schwieriges Marktumfeld in einigen europäischen Ländern belasteten die Marge. Gegen diese Situation arbeiten wir in der GfK Gruppe mit gezielten und nachhaltigen Restrukturierungsmaßnahmen an. Beide Sektoren, Consumer Choices und Consumer Experiences, haben maßgeblich zu dem guten organischen Wachstum beigetragen. Der Sektor Consumer Experiences konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr seine Umsätze um 12,7 Prozent auf 934,3 Millionen Euro steigern. Zu diesem deutlichen Umsatzanstieg hat vor allem das akquisitionsbedingte Wachstum von 7,3 Prozentpunkten beigetragen. Währungsbedingte Effekte mit 2,7 Prozentpunkten wirkten sich zusätzlich positiv auf das Wachstum aus. Gegenüber dem Vorjahr konnte der Umsatz organisch um 2,6 Prozentpunkte erhöht werden. Dabei beeinflusste insbesondere der deutliche Ausbau des Geschäfts in der Region Asien und Pazifik das Wachstum. 6

8 Aktionärsbrief Auch der Sektor Consumer Choices verzeichnete im Jahr 2012 einen signifikanten Anstieg der Umsätze um 35,3 Millionen auf 575,1 Millionen Euro. Mit 3,9 Prozentpunkten war der überwiegende Anteil des Umsatzwachstums von 6,5 Prozent organischer Natur. Wechselkurseffekte trugen mit 2,6 Prozentpunkten positiv zur Umsatzentwicklung bei. Besonders erfolgreich entwickelte sich das Geschäft in der Region Asien und Pazifik. Das organische Wachstum lag mit sehr guten 17,0 Prozent noch einmal deutlich über dem des Vorjahres und unterstreicht damit die weiter zunehmende Bedeutung dieser Region für unser Geschäft. Hier wurde ein Umsatz in Höhe von 155,0 Millionen Euro realisiert, was einer Steigerung von 29,7 Prozent entspricht. Dafür waren auch Akquisitionen mit 5,1 Prozentpunkten und Währungseffekte mit 7,6 Prozentpunkten verantwortlich. Schon im Laufe des Jahres 2012 trugen die strategischen und organisatorischen Veränderungen erste Früchte. Eine flexible Matrixorganisation, die aus den zwei weltweit verantwortlichen Sektoren Consumer Experiences und Consumer Choices in sechs Regionen besteht, sowie weltweit innerhalb der Gruppe einheitlich ausgerichtete Branchen- und Produktbereiche stellen Kundennähe und Harmonisierung sicher. Die Neuorganisation in regionale und globale Teams hat zu einer Verbesserung des Team-Spirits und der internationalen Zusammenarbeit beigetragen. Unser gemeinsames strategisches Ziel One GfK ist seiner Umsetzung im Arbeitsalltag merklich näher gekommen. Hinter diesem Erfolg steht ein starkes weltweites Team mit mittlerweile über Menschen, die mit viel Leidenschaft und großer Kompetenz diesen Weg mit uns gemeinsam gegangen sind und weiter gehen. Dafür danken meine Vorstandskollegen und ich unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr herzlich. Wichtiger Bestandteil grundlegender Veränderungen ist der tiefgreifende Strukturwandel, der Märkte, Menschen und Marken in den letzten Jahren erfasst hat. Branchenübergreifend spielt dabei das Thema Mobile Data eine große und entscheidende Rolle. Für unsere Kunden ist die mobile Nutzung des Internets mit einer Vielzahl von Fragen und Unwägbarkeiten behaftet. Klassische Kundendaten aus dem Customer Relation Management sind längst nicht mehr ausreichend. Facebook-Likes, Page Impressions und Hashtags, verbunden mit Daten über die Nutzung von Smartphones oder Bewegungsdaten, schließen sich zu einem Portfolio zusammen. Das bedeutet für uns, dass wir unseren Kunden auch in diesem mobilen Bereich erschließen und verstehen müssen. Big Data alleine reicht nicht aus, um für unsere Kunden Einsichten zu generieren. Wir machen aus Big Data in allen Fällen Smart Data. Wir verfügen nicht nur über enorme Datenmengen, wir sind auch in der Lage, diese zu verknüpfen, anzureichern, auszuwerten und zu interpretieren. Dabei haben Datenschutz und Anonymität für uns oberste Priorität. Wir als GfK sind von den Möglichkeiten der mobilen Internetnutzung überzeugt, wir sehen die Optionen, die Mobile Data bieten, aber auch die Herausforderungen. Deshalb konzentrieren wir unsere Investitionen auch in diesem Bereich. Als Reaktion auf die zunehmende Beliebtheit von Smartphones, Tablets und anderen mobilen Endgeräten mit Internetzugang wurden GfK Mobile Insights, GfK Location Insights im Sektor Consumer Choices und LEOtrace Mobile im Sektor Consumer Experiences entwickelt. Sie zählten im Jahr 2012 zu den wichtigsten Innovationsprojekten. Wir sind überzeugt, dass die GfK Gruppe mit ihrer weltweiten Präsenz und ihrem innovativen Portfolio über ideale Voraussetzungen verfügt, um auch konjunkturellen Schwankungen Stand zu halten. Deshalb sind wir zuversichtlich, dass sich GfK auch im Jahr 2013 wieder besser als die Jahresabschluss und Lagebericht 2012 der GfK SE, Nürnberg 7

9 Marktforschungsbranche entwickeln wird und in der Lage ist, Marktanteile zu gewinnen. Im Jahr 2013 werden wir weiterhin an der Optimierung der Konzernstruktur arbeiten und die Strategieumsetzung mit Nachdruck weiterverfolgen. Schließlich haben wir mit umfangreichen Investitionen und Innovationen den Markt vorbereitet, um mit neuen Produkten im digitalen und globalen Netzwerk der Kunden starke Wachstumsimpulse realisieren zu können. Unser Anspruch ist und bleibt es, ein in jeder Hinsicht führendes Marktforschungsunternehmen zu sein. Und daran lassen wir uns auch in Zukunft messen. Ich persönlich blicke auf ein bewegtes, ereignisreiches und zufriedenes erstes GfKJahr und bedanke mich bei Ihnen für das mir und meinen Vorstandskollegen geschenkte Vertrauen. Ihr Matthias Hartmann 8

10 Lagebericht LAGEBERICHT DER GFK SE 1. WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN WIRTSCHAFTLICHE UND FINANZIELLE ENTWICKLUNG ENTWICKLUNG DER SEKTOREN FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG HUMAN RESOURCES ORGANISATION UND VERWALTUNG ERKLÄRUNG ZUR UNTERNEHMENSFÜHRUNG NACH 289 A HGB INTERNES KONTROLLSYSTEM IM HINBLICK AUF DEN RECHNUNGSLEGUNGSPROZESS CHANCEN- UND RISIKOLAGE VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNG NACH ABSCHLUSS DES GESCHÄFTSJAHRES AUSBLICK 50 Jahresabschluss und Lagebericht 2012 der GfK SE, Nürnberg 9

11 LAGEBERICHT DER GFK SE 1. WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN 1.1. Gesamtwirtschaft 2012: Weiter sinkende Dynamik Das Wachstumstempo der Weltwirtschaft hat sich im Verlauf des Jahres 2012 weiter verlangsamt. Im Vorjahresvergleich stieg das weltweite Bruttoinlandsprodukt um 3,2 Prozent, gegenüber 3,9 Prozent im Jahr Eine große Rolle für die schwächere globale Entwicklung spielte die Krise im Euroraum. Sie beeinflusste dort weiterhin negativ die Kapitalmärkte, die Investitionsneigungen der Unternehmen und die Privatnachfrage. Außerdem dämpften der schwache private Verbrauch und die geringe Investitionstätigkeit in den Krisenländern deren Importnachfrage, was wiederum Einfluss auf die Exporte der Schwellenländer hatte. Die wirtschaftliche Entwicklung hat sich auch dort deutlich verlangsamt. Allerdings zeichnet sich für das Jahr 2013 in einigen aufstrebenden Volkswirtschaften wie Brasilien und China - eine konjunkturelle Beschleunigung ab, so dass in 2013 mit einer zunehmenden globalen Dynamik zu rechnen ist. Die folgende Übersicht zeigt die Entwicklungen in den für das GfK-Geschäft maßgeblichen Regionen und Ländern: 10

12 Lagebericht Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland ist im Jahr 2012 mit 0,9 Prozent deutlich schwächer als im Vorjahr (3,1 Prozent) gewachsen. Das erneute Aufflammen der Krise im Euroraum und die deutliche Abkühlung der Weltkonjunktur haben die wirtschaftliche Dynamik besonders in der zweiten Jahreshälfte gebremst. Trotzdem entwickelte sich der Arbeitsmarkt sehr günstig. Im Jahresdurchschnitt wuchs die Anzahl der Beschäftigten um ein Prozent und die Löhne der Arbeitnehmer stiegen um gut zweieinhalb Prozent. Noch nie waren so viele Erwerbstätige in Deutschland aktiv und noch nie zuvor haben sie so viel verdient. Das hat sich auf die Konsumneigung der privaten Verbraucher ausgewirkt. Über das Gesamtjahr zeigte das GfK-Konsumklima weitgehend stabile Indizes. Die private Nachfrage war somit eine wichtige Stütze der Konjunktur und verhinderte eine Rezession. Jahresabschluss und Lagebericht 2012 der GfK SE, Nürnberg 11

13 Im Euroraum steckte vor allem Griechenland mit einem Minus von 6,0 Prozent in einer tiefen Krise. Auch die Volkswirtschaften in Portugal (-3,0 Prozent), in Italien (-2,3 Prozent), in Spanien (-1,5 Prozent) und in den Niederlanden (-0,5 Prozent) erfuhren ein negatives Wachstum. Mit den moderaten Wachstumsraten von Frankreich (0,2 Prozent) und Deutschland (0,9 Prozent) im Jahr 2012 gelang es nicht, den Euroraum insgesamt in die Pluszone zu bringen. Die Schuldenkrise wird trotz einer Beruhigung der Finanzmärkte zum Ende des Jahres 2012 die betroffenen Länder voraussichtlich weiterhin in ihrer Entwicklung bremsen. Die Einbrüche in Spanien und den Niederlanden waren vor allem auf eine Immobilienkrise zurückzuführen. Auch hier sind keine kurzfristigen Verbesserungen zu erwarten. Die Konjunkturschwäche im Euroraum trübte weiterhin die Wachstumsperspektiven von Mittel- und Osteuropa. Die wichtigen Länder wie Polen (2,4 Prozent) und die Türkei (3,0 Prozent) waren zwar weiter im Aufwind, die Dynamik hat aber gegenüber dem Vorjahr deutlich nachgelassen. Auf dem Balkan und in Südosteuropa dämpfte die Abhängigkeit der Banken von griechischen und italienischen Geschäftsbanken die Konjunktur. Die Wirtschaft in den USA hat sich in 2012 bis weit in die zweite Hälfte des Jahres kräftig entwickelt. Erstmals seit Anfang 2010 trugen Staatsausgaben, vor allem Militärausgaben, ab dem dritten Quartal wieder positiv zum Wachstum bei. Aufgrund der hohen Staatsverschuldung und der Vermeidung der Schuldenobergrenze ist mit rückläufigen Staatsausgaben, höheren Steuern und damit einem rückläufigen privaten Konsum zu rechnen. Trotzdem erwartet das DIW auch im Jahr 2013 mit 1,7 Prozent ein moderates Plus. Viele Volkswirtschaften in Lateinamerika sind schwächer als im Vorjahr gewachsen. Allerdings zeichnete sich vielerorts in der zweiten Jahreshälfte von 2012 eine deutliche Beschleunigung ab. So auch in Brasilien, wo vor allem der private Konsum gestiegen ist. Es ist zu erwarten, dass sich diese Beschleunigung in 2013 und vor allem im Folgejahr durch den Ausbau der Infrastruktur für die Fußballweltmeisterschaft 2014 weiter fortsetzen wird. Die Wachstumslokomotive der Weltwirtschaft ist nach wie vor China. Rückläufige Exporte, insbesondere nach Europa, schwächten im Jahr 2012 aber die Wachstumsrate von 9,2 auf nunmehr 7,9 Prozent. Aufgrund einer kräftigen Binnenwirtschaft, die durch eine expansive Geldpolitik und zügig realisierte Infrastrukturprojekte vorangetrieben wird, ist mit einer Beschleunigung des Wachstums in 2013 zu rechnen. In Indien, das weniger abhängig von Exporten ist als andere Staaten in Asien, dämpft vor allem eine hohe Inflation die Binnennachfrage. Trotzdem nimmt das Wachstum ab dem zweiten Quartal 2012 wieder Schwung auf. Da im Zuge des wirtschaftlichen Aufholprozesses die Einkommen kräftig steigen, die Infrastruktur weiter ausgebaut und die Bürokratie weiter abgebaut werden, liegen die Prognosen für Indien ab dem Jahr 2014 wieder bei rund fünf Prozent. Die Wirtschaft in Japan hat sich zwei Jahre nach der Erdbeben-, Tsunami- und Reaktorkatastrophe immer noch nicht erholt. Die Binnennachfrage wird zudem durch auslaufende Förderprogramme und eine anhaltende Deflation beeinträchtigt. Auch die Ursachen für die zurückgehenden Exporte sind vielfältig. Zum einen gibt es weniger Ausfuhren in den Euroraum, zum anderen sind die Exporte nach China, dem wichtigsten Markt für Japan, nach Boykottaufrufen wegen des Inselstreits zurückgegangen. Alle diese Faktoren werden eine kräftige wirtschaftliche Entwicklung nicht zulassen, und Japan wird voraussichtlich nur sehr langsam wachsen Marktforschungsbranche: Wachstumsdynamik verlangsamt sich Weltweit erzielte die Marktforschungsbranche im Jahr 2011 einen Umsatz von 33,54 Milliarden Dollar. Das geht aus dem ESOMAR Industry Report 2012 hervor, der im September 2012 veröffentlicht 12

14 Lagebericht wurde und das Jahr 2011 reflektiert. Gegenüber dem Jahr 2010 hat sich die globale Wachstumsdynamik im Jahr 2011 deutlich verlangsamt. Dies ist auf eine sehr unterschiedliche Entwicklung der einzelnen Länder oder Regionen zurückzuführen. Während die Marktforschungsinstitute in 51 Ländern zum Teil stark steigende Umsätze meldeten, gingen die Einnahmen in 32 Staaten zurück. Besonders vom Umsatzrückgang betroffen waren Regionen, die in wirtschaftlichen oder politischen Krisen steckten. Die USA nach wie vor der größte Markt für Marktforschung konnte ihren Wachstumskurs mit einem soliden Plus von 2,1 Prozent fortsetzen. Die Marktforschungsbranche profitiert hier von der generell guten konjunkturellen Entwicklung in den USA. Während das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) am Anfang des Jahres 2011 fast stagnierte, konnte das Wachstum getragen vor allem von dem privaten Konsum bis zum Jahresende auf 1,7 Prozent gesteigert werden. In Europa gibt es nach wie vor große Unterschiede. Während die gesamtwirtschaftliche Lage in Großbritannien, Tschechien, Spanien, Portugal, Griechenland und Irland auch den Markt für Marktforschung negativ beeinflusst, legen Skandinavien, Österreich und Deutschland zu. Wachstumsimpulse kamen überwiegend aus den Nichtmitgliedsstaaten der Europäischen Union. Die Institute in den vier größten Märkten dort, Russland (2,2 Prozent), Schweiz (4,9 Prozent), Norwegen (2,9 Prozent) und vor allem Türkei (10,3 Prozent) konnten erhöhte Einnahmen verbuchen. Diese Mehreinnahmen außerhalb der Europäischen Union und das kräftige Plus in Deutschland (4,1 Prozent) reichten jedoch nicht aus, um Europa als Gesamtmarkt wachsen zu lassen. Die Region mit dem höchsten Wachstum ist Asien/Pazifik. Die Wachstumsdynamik ließ jedoch mit 1,7 Prozent in 2011 gegenüber 3,5 Prozent im Vorjahr deutlich nach. Besonders in China wuchs die Marktforschungsbranche mit 5,8 Prozent langsamer als im Vorjahr (9,7 Prozent). In Australien, dem drittgrößten Markt der Region Asien/Pazifik, waren die Umsätze aufgrund von Inflation sogar rückläufig (-3,3 Prozent). Nach wie vor werden in Japan und in China 60 Prozent der Umsätze getätigt. Dabei konnte der japanische Marktforschungsmarkt mit einem Zuwachs von 1,1 Prozent Jahresabschluss und Lagebericht 2012 der GfK SE, Nürnberg 13

15 überraschend den Auswirkungen der Naturkatastrophen in 2011 trotzen. Der kleinste Markt für Marktforschung, die Region Mittlerer Osten/Afrika, konnte zwar brutto etwas zulegen, inflationsbereinigt blieb jedoch nur ein Minus von 1,3 Prozent. In Afrika waren besonders die Umsätze in Südafrika nach einem starken Jahr 2010 aufgrund der Fußballweltmeisterschaft zurückgegangen. Im Mittleren Osten verringerten sich die Einnahmen vor allem in Ägypten, wo aufgrund des Arabischen Frühlings in 2011 während zwei Monaten so gut wie keine Befragungen stattfanden. Auch in Lateinamerika lässt der Aufwärtstrend mit 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr mit 13,9 Prozent deutlich nach. Hauptverantwortlich dafür war Brasilien, der wichtigste Markt für Marktforschung in der Region, mit einem Umsatzrückgang von -3,7 Prozent. Besonders internationale Kunden haben dort in 2011 ihre Budgets nach dem Ausnahmejahr 2010 reduziert. Die fünf anderen Nationen mit einem Marktforschungsvolumen von mehr als 100 Millionen US-Dollar (Mexiko, Kolumbien, Argentinien, Chile und Venezuela) haben ihre Marktforschungsumsätze aber zum Teil deutlich steigern können. Unter den fünf wichtigsten Marktforschungsmärkten gab es nur in Großbritannien ein negatives Wachstum. Das war mit -7,6 Prozent aber so drastisch, dass sich Deutschland erstmals auf Platz zwei vorschieben konnte und die Briten auf den dritten Rang verweist. Auf Platz vier und fünf folgen wie gehabt Frankreich und Japan. Global gesehen ist die Marktforschungsbranche weiterhin im Aufschwung. Allerdings zeigt der Blick auf die einzelnen Länder und Regionen eine Abhängigkeit der Branche von den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Um Schwankungen nach unten ausgleichen zu können, ist es für 14

16 Lagebericht Institute wichtig, geografisch breit vertreten zu sein. Einen interessanten Einblick in die Branche vermittelt die Aufteilung der Marktforschungsbudgets auf die Forschungsinhalte. Quelle: ESOMAR Industry Report Global Market Research 2012 Ein Drittel der klassischen Marktforschungsbudgets fließt demnach in langfristig geplante und auch beauftragte Panel-, Media- oder Reichweitenstudien. Hinsichtlich der eingesetzten Methoden ist Online weiterhin auf dem Vormarsch. In 2011 wurden 26 Prozent aller Marktforschungsumsätze über Onlinemethoden generiert (Vorjahr 24 Prozent), was einem Marktvolumen von Millionen US-Dollar gleichkommt. Jahresabschluss und Lagebericht 2012 der GfK SE, Nürnberg 15

17 Mit der Übernahme von Synovate im Herbst 2011 rückt Ipsos auf den dritten Platz der umsatzstärksten Marktforschungsinstitute. Kantar kann nach dem Aufkauf von Global Market Insight (GMI) die zweite Position halten. IMS Health fällt aufgrund einer engeren Definition der Marktforschungsumsätze durch die neuen Eigentümer von Platz drei auf Platz sechs. Die vier größten Unternehmen erwirtschaften 39 Prozent des weltweiten Marktforschungsvolumens und wachsen im Durchschnitt mit 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit liegen die Top 4 deutlich über dem Branchendurchschnitt. Wie schon in den Vorjahren profitieren die großen Institute von ihrer internationalen Ausrichtung und dem stabilen Geschäft mit langfristig angelegten Panel-, Media- oder Reichweitenstudien. 16

18 Lagebericht 2. WIRTSCHAFTLICHE UND FINANZIELLE ENTWICKLUNG 2.1. Vorbemerkung Die GfK SE ist sowohl als operatives Unternehmen in ihren Sektoren als auch als geschäftsführende Holding für ihre Beteiligungsunternehmen tätig. Die im Folgenden wiedergegebenen Zahlen der GfK SE sind nach HGB ermittelt, während der Konzernabschluss nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt wird. 2.2 Ertragslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschaftete die GfK SE eine Gesamtleistung in Höhe von 242,8 Millionen Euro, was einem Anstieg von 12,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 216,8 Millionen Euro entspricht. Im Einzelnen sei auf die Berichterstattung zu der Entwicklung der Sektoren der GfK SE verwiesen. Die sonstigen betrieblichen Erträge verminderten sich im Vergleich zum Vorjahr um 31,8 Millionen Euro auf 8,6 Millionen Euro. Der Rückgang ist in Höhe von 28,1 Millionen Euro auf Zuschreibungen auf Anteile an verbundene Unternehmen im Vorjahr und in Höhe von 4,3 Millionen Euro auf geringere Währungsgewinne zurückzuführen. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 20,5 Prozent von 71,1 Millionen Euro auf 85,6 Millionen Euro an. Das Verhältnis der Aufwendungen für bezogene Leistungen zur Gesamtleistung stieg von 32,8 Prozent auf 35,3 Prozent an. Größter Aufwandsposten sind mit 105,2 Millionen Euro die Personalaufwendungen, die sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,0 Millionen Euro erhöhten. Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl hat sich im Vergleich zum Vorjahr auf Beschäftigte erhöht (Vorjahr: Beschäftigte). Dem Anstieg der Gehälter auf Grund des höheren Personalbestands stand insbesondere ein Rückgang bei den Aufwendungen für Prämien gegenüber. Das Verhältnis von Gesamtleistung und Personalaufwand ist mit 43,3 Prozent geringer als im Vorjahr (47,6 Prozent). Fasst man die beiden wesentlichen direkten auftragsbezogenen Kosten Personalaufwendungen und Aufwendungen für bezogene Leistungen zusammen beträgt das Verhältnis zur Gesamtleistung 78,6 Prozent gegenüber 80,4 Prozent im Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 6,3 Millionen Euro auf 50,9 Millionen Euro. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten neben Instandhaltungsaufwendungen und Mieten für Maschinen, Materialkosten, Aufwendungen für Porto, Telekommunikation und Reisen sowie Währungsverlusten, auch die allgemeinen betrieblichen Aufwendungen. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist insbesondere auf höhere Beratungsleistungen und einen Anstieg der Währungsverluste um 2,1 Millionen Euro zurückzuführen. Das Währungsergebnis (saldierte Währungsgewinne und Währungsverluste) beläuft sich auf 0,8 Millionen Euro nach 7,2 Millionen Euro im Vorjahr. Das Beteiligungsergebnis verbesserte sich wiederum gegenüber dem Vorjahr um 9,0 Millionen Euro auf 76,0 Millionen Euro (Vorjahr: 67,0 Millionen Euro). Insbesondere haben sich die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen um 6,6 Millionen Euro erhöht. Die Abschreibungen auf Finanzanlagen belaufen sich auf 24,1 Millionen Euro (Vorjahr: 21,4 Millionen Euro) und betreffen Abschreibungen auf Beteiligungsbuchwerte von Tochterunternehmen in Höhe von 14,3 Millionen Euro (Vorjahr: 21,4 Millionen Euro), Abschreibungen auf Beteiligungen 1,5 Millionen Euro und Abschreibungen auf Ausleihungen an verbundene Unternehmen 8,3 Millionen Euro. Jahresabschluss und Lagebericht 2012 der GfK SE, Nürnberg 17

19 In Höhe von 14,3 Millionen Euro betreffen die Abschreibungen die GfK Arastirma Hizmetleri A.S., Istanbul, Türkei. Das Zinsergebnis betrug minus 17,8 Millionen Euro nach minus 15,6 Millionen Euro im Vorjahr. Es beinhaltet im Wesentlichen Zinsaufwendungen aus der begebenen Anleihe und aus Bankdarlehen in Höhe von 15,7 Millionen Euro (Vorjahr: 14,7 Millionen Euro). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ging um 25,6 Millionen Euro auf 32,5 Millionen Euro zurück. Der Ertragsteueraufwand im Jahr 2012 beläuft sich auf 7,2 Millionen Euro (Vorjahr: 3,1 Millionen Euro). Der ausgewiesene Ertragsteueraufwand betrifft mit 6,6 Millionen Euro (Vorjahr: 4,0 Millionen Euro) den laufenden Ertragsteueraufwand für das Jahr Darüber hinaus enthalten die Ertragsteuern per Saldo periodenfremde Ertragsteueraufwendungen in Höhe von 0,6 Millionen Euro (Vorjahr: Ertragsteuererträge 0,9 Millionen Euro). Die GfK SE weist für das Geschäftsjahr 2012 einen Jahresüberschuss von 24,7 Millionen Euro aus (Vorjahr: 54,6 Millionen Euro). Aufsichtsrat und Vorstand der GfK SE werden der Hauptversammlung eine Dividende von 0,65 Euro je Aktie (Vorjahr: 0,65 Euro je Aktie) vorschlagen. Die Ausschüttungssumme beläuft sich auf 23,7 Millionen Euro (Vorjahr: 23,7 Millionen Euro) und wird vollständig aus dem laufenden Jahresüberschuss 2012 bedient Vermögens- und Eigenkapitalsituation Die Bilanzsumme der GfK SE stieg gegenüber dem Vorjahr um 40,7 Millionen Euro und beträgt 1.208,3 Millionen Euro (Vorjahr: 1.167,6 Millionen Euro). Mit einem Anteil von 81,7 Prozent (Vorjahr: 81,4 Prozent) ist das Finanzanlagevermögen der bedeutendste Posten in der Bilanz der GfK SE. Der Anteil des gesamten Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 86,5 Prozent (Vorjahr: 85,8 Prozent). Die immateriellen Vermögensgegenstände verminderten sich um 1,8 Millionen Euro auf 13,2 Millionen Euro (Vorjahr: 15,0 Millionen Euro). Der Rückgang war insbesondere durch die planmäßigen Abschreibungen bedingt, die die Zugänge an Standardsoftware überstiegen. Das Sachanlagevermögen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 7,8 Millionen Euro auf 44,7 Millionen Euro (Vorjahr: 36,9 Millionen Euro). Wesentlicher Zugang war der Erwerb des Gebäudes in Nürnberg mit 7,8 Millionen Euro. Nach 20-jähriger Laufzeit des Sale-and-Lease-Back- Vertrages wurde die Kaufoption für das Gebäude im Jahr 2012 ausgeübt. Das Finanzanlagevermögen erhöhte sich um 36,5 Millionen Euro auf 986,8 Millionen Euro (Vorjahr: 950,3 Millionen Euro). Die Anteile an verbundenen Unternehmen erhöhten sich um 61,4 Millionen Euro auf 917,2 Millionen Euro (Vorjahr: 855,8 Millionen Euro). Die Steigerung resultierte im Wesentlichen aus der Kapitaleinlage in die GfK North America Holding GmbH, Nürnberg, zum Erwerb der Knowledge Networks Inc., Menlo Park, Kalifornien, USA, in Höhe von 59,8 Millionen Euro (78,0 Millionen USD). Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen nahmen um 23,8 Millionen Euro auf 67,4 Millionen Euro (Vorjahr: 91,2 Millionen Euro) ab. Die GfK North America Holding GmbH, Nürnberg, hat ihre Ausleihung in Höhe von 20,9 Millionen Euro im Geschäftsjahr teilweise getilgt. 18

20 Lagebericht Das Umlaufvermögen ist mit 161,0 Millionen Euro (Vorjahr: 162,4 Millionen Euro) nahezu unverändert zum Vorjahr. Einer Erhöhung der Bestände an unfertigen Leistungen nach Verrechnung mit erhaltenen Anzahlungen um 5,3 Millionen Euro, den Forderungen aus Leistungen um 6,6 Millionen Euro und den Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 16,3 Millionen Euro, steht ein Rückgang der Guthaben bei Kreditinstituten um 31,9 Millionen Euro gegenüber. Auf Grund der Ausschüttung der Dividende im Vorjahr in Höhe von 23,7 Millionen Euro und einem Jahresüberschuss in 2012 in Höhe von 24,7 Millionen Euro ist das Eigenkapital mit 550,2 Millionen Euro in etwa auf Vorjahresniveau. Die Erhöhung des gezeichneten Kapitals um 1,2 Millionen Euro wurde gemäß Hauptversammlungsbeschluss aus 2012 aus der Kapitalrücklage umgebucht, um den rechnerischen Stückpreis je GfK-Aktie auf 4,25 Euro festzulegen. Damit deckt das Eigenkapital 52,7 Prozent des Anlagevermögens (Vorjahr: 54,8 Prozent). Die Eigenkapitalquote beträgt 45,5 Prozent (Vorjahr: 47,0 Prozent). Die Rückstellungen stiegen moderat um 1,6 Millionen Euro auf 77,9 Millionen Euro (Vorjahr: 76,3 Millionen Euro). Bei nahezu unveränderten Pensionsrückstellungen, verminderten sich die Steuerrückstellungen um 2,2 Millionen Euro und die sonstigen Rückstellungen stiegen um 4,2 Millionen Euro an. Der Anstieg resultierte aus höheren Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und Rückstellungen für Derivate. Die Verbindlichkeiten erhöhten sich um 38,1 Millionen Euro auf 580,3 Millionen Euro (Vorjahr: 542,2 Millionen Euro). Dabei nahmen insbesondere die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auf Grund der Fremdfinanzierung des Erwerbs der Knowledge Networks Inc., Menlo Park, Kalifornien, USA, um 68,1 Millionen Euro zu bei einem Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 33,9 Millionen Euro Investitionen und Finanzierung Die Investitionen betrugen im Berichtsjahr 102,5 Millionen Euro (Vorjahr: 32,1 Millionen Euro). Wie in den Vorjahren lag mit insgesamt 85,7 Millionen Euro (Vorjahr: 21,1 Millionen Euro) der Schwerpunkt in den Investitionen in Finanzanlagen. Die Ausgaben für die Ersatzbeschaffung und Erweiterung im Sachanlagevermögen sowie der Erwerb des Gebäudes in Nürnberg und die Ausgaben bei den immateriellen Vermögensgegenständen betrugen 16,9 Millionen Euro (Vorjahr: 11,0 Millionen Euro). Aus der Rückzahlung von Kapital eines Tochterunternehmens sowie konzernintern ausgereichten Darlehen flossen der Gesellschaft im Laufe des Geschäftsjahres 25,1 Millionen Euro (Vorjahr: 7,6 Millionen Euro) zu. Im Rahmen der Finanzierungstätigkeit wurden 23,7 Millionen Euro (Vorjahr: 17,4 Millionen Euro) an die Anteilseigner der GfK SE ausgeschüttet. Neuaufnahmen von Finanzkrediten in Höhe von 126,3 Millionen Euro stehen Tilgungen von Finanzkrediten in Höhe von 58,5 Millionen Euro gegenüber. Die Investitionen wurden insbesondere aus dem Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von 40,2 Millionen Euro und aus dem Finanzmittelfonds in Höhe von 32,3 Millionen Euro finanziert. Der Finanzmittelfonds (flüssige Mittel und kurzfristige Kontokorrentverbindlichkeiten) verminderte sich damit um 32,3 Millionen Euro auf 1,9 Millionen Euro. Am Abschlussstichtag bestehen aus abgeschlossenen Kaufverträgen im Zusammenhang mit Beteiligungserwerben und Earn-out-Verpflichtungen unter der Annahme des wahrscheinlichsten Erwerbszeitpunkts im Jahr 2013 Kaufpreiszahlungsverpflichtungen und ähnliche Verpflichtungen von 30,1 Millionen Euro (Vorjahr: 37,9 Millionen Euro). Die Finanzierung dieser Kaufpreisverpflichtungen erfolgt durch den laufenden Cash Flow sowie freie Bankkreditlinien. Jahresabschluss und Lagebericht 2012 der GfK SE, Nürnberg 19

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