Klausur in 12.1 Themen: Zahlsysteme, Grundlagen von Delphi (Bearbeitungszeit: 90 Minuten)

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1 Name: «Vorname» «Name» Klausur in 12.1 Themen: Zahlsysteme, Grundlagen von Delphi (Bearbeitungszeit: 90 Minuten) Informatik 12 2 VP je 2 VP 6 VP 0 Notieren Sie alle Antworten in einer Word-Datei Klausur1_«Name».doc und speichern Sie diese regelmäßig aber nicht auf dem Desktop sondern unter Eigene Dateien! Datenverluste gehen zu Ihren Lasten! In der Fußzeile der Datei soll der Dateiname rechts stehen. 1 Erläutern Sie, in welcher Einheit Speicherkapazitäten angegeben werden und nennen Sie zwei Speichermedien mit typischen Werten für ihre Speicherkapazität. 2 a) Erläutern Sie den Aufbau des Dualsystems. b) Rechnen Sie die die Dezimalzahl «Dezimal» ins Dualsystem um und erläutern Sie Ihr Vorgehen. c) Rechnen Sie die Dualzahl «Dual» ins Dezimalsystem um und erläutern Sie Ihr Vorgehen. 3 Erklären Sie, was die ASCII-Kodierung bedeutet und wofür man sie verwendet. 4 Nennen Sie drei verschiedene in Delphi gebräuchliche Variablentypen und erklären Sie die Unterschiede. 5 Nennen Sie eine Möglichkeit, wie man in Delphi die Wiederholung einer Anweisung realisieren kann und erläutern Sie diese an einem einfachen Beispiel. 6 Sie finden in Ihrem Verzeichnis ein Unterverzeichnis Fahrkartenautomat. Erstellen Sie ein weiteres Verzeichnis Fahrkartenautomat_«Name» und kopieren Sie alle Dateien aus dem Verzeichnis Fahrkartenautomat dort hinein. Bearbeiten Sie die auf der Rückseite notierten Aufgaben, indem Sie die benötigten Änderungen im Verzeichnis Fahrkartenautomat_«Name» vornehmen und in der Datei Klausur1_«Name».doc erläutern. Machen Sie sich mit dem fertigen Programm fahrkarte_fertig.exe vertraut. bitte wenden 1

2 7 Sorgen Sie dafür, dass durch Anklicken der englischen Flagge, sämtliche Texte in englischer Sprache erscheinen, wie es im Programm fahrkarte_fertig.exe demonstriert wird. Werfen Sie dazu zunächst in der Datei Ufahrkarte.pas einen Blick auf die Prozedur TFoHauptprogramm.ImDeutschClick. Hier wird dafür gesorgt, dass durch Anklicken der deutschen Flagge, sämtliche Texte in deutscher Sprache erscheinen. In der Prozedur TFoHauptprogramm.FormCreate werden die Texte bereits festgelegt. Erläuterungen bitte in der Word-Datei Klausur1_«Name».doc! 5 VP 8 Sorgen Sie dafür, dass die Münzen und die Geldscheine als Zahlungsmittel wie im Programm fahrkarte_fertig.exe zunächst sichtbar und später wieder unsichtbar werden. Erläuterungen bitte in der Word-Datei Klausur1_«Name».doc! 9 Notieren Sie bitte für alle Teilaufgaben Ihre Erläuterungen in der Datei Klausur1_«Name».doc! a) Sorgen Sie dafür, dass beim Anklicken jedes Zahlungsmittels der angezeigte noch zu zahlende Betrag entsprechend verringert wird. Verwenden Sie dazu nur bereits vordefinierte Variable. Sollte Ihnen das nicht gelingen, sorgen Sie einfach dafür, dass durch Anklicken des 2-Euro-Stücks der Bezahlvorgang beendet wird und rechnen Sie für Teilaufgabe b) als ob 20 Euro bezahlt worden wären (3 Punkte Abzug). b) Realisieren Sie die Anzeige des Rückgeldes, sobald genügend bezahlt wurde. Außerdem sollen die Zahlungsmittel und die Anzeige des noch zu zahlenden Betrages (LaRestbetrag) samt zugehörigem Text (LaNochZahlen) wie im Programm fahrkarte_fertig.exe wieder unsichtbar werden. c) In der Fahrkartenausgabe soll am Ende des Bezahlvorgangs der Name der bezahlten Fahrkarte in der gewählten Sprache angezeigt werden. d) Wenn für das Objekt RaBuQuittungJa die Eigenschaft checked den Wert true hat, soll am Ende des Bezahlvorgangs eine Quittung wie im Programm fahrkarte_fertig.exe erstellt werden. Viel Erfolg! Aufgabe Gesamt erreichte Punkte von möglichen Notenschlüssel siehe Erwartungshorizont siehe Schule Notengebung Rückgabe am 22. Januar 2010 Notenpunkte: mündlich: Arithmetisches Mittel: 2

3 Erwartungshorizont Informatik 12 0 Die Datei ist korrekt gespeichert, Groß- und Kleinschreibung im Dateinamen ist berücksichtigt, in der Fußzeile ist der Dateiname angegeben (optimal als Feld!). je 2 VP 1 Ein Byte besteht aus 8 Bit (Binary Digit) und ist die Grundeinheit für Speicherkapazitäten. Da Computer mit dem Dualsystem arbeiten, werden Vielfache dieser Einheit nicht durch die sonst üblichen Zehnerpotenzen sondern durch nahe gelegene Zweierpotenzen angegeben: Ein Kilobyte (KB) = 2 10 Byte = 1024 Byte, ein Megabyte (MB) = 2 20 Byte = Byte, ein Gigabyte (GB) = 2 30 Byte und ein Terrabyte (TB) = 2 40 Byte. Typische Werte für Speichermedien sind etwa 500 GB für eine eingebaute Festplatte oder 8 GB für einen USB-Speicherstick. 2 a) Das Dualsystem verwendet nur die Ziffern 1 und 0 zur Zahldarstellung. Die Ziffern im Zehnersystem haben von rechts aus gelesen die folgenden Wertigkeiten: 10 0 = 1 (Einer), 10 1 = 10 (Zehner), 10 2 = 100 (Hunderter), 10 3 = 1000 (Tausender), usw. Im Zweiersystem gilt entsprechend: 2 0 = 1 (Einer), 2 1 = 2 (Zweier), 2 2 = 4 (Vierer), 2 3 = 8 (Achter), usw. Um die Zahlen des Zweiersystems von denen des Zehnersystems unterscheiden zu können notiert man sie in eckigen Klammern und notiert rechts als Index die Zahl 2. Beispiel: [1101] 2 = 1* * * *2 0 = [13] 10 b) Umrechnung der Dezimalzahl 4801 ins Dualsystem: 4800 = 1* * * * * * *64 + 0*32 + 0*16 + 0*8 + 0*4 + 0*2 + 1*1, also [4800] 10 = [ ] 2 c) [ ] 2 = 1* *64 + 1*32 + 1*16 + 1*8 + 0*4 + 1*2 + 1*1 = [251] 10 6 VP 3 ASCII steht für American Standard Code für Information Interchange. Es handelt sich dabei um die Zuordung von Zahlen zwischen 0 und 127 (7 Bit) zu den Zeichen des englischen Alphabets, den Ziffern und anderen Sonderzeichen sowie Steuerzeichen, die nicht gedruckt werden können. 4 Erwartet werden z.b. drei der folgenden Variablentypen: Typ Wertebereich Beispiel Deklaration Integer (ganze Zahlen) bis var zahl: integer; Real (Gleitkommazahlen) 5.0 x x var zahl: real; String (Zeichenketten) ca. 231 Zeichen var text: string; Char (Zeichen) 1 Zeichen var zeichen: char; Boolean (Wahrheitswert) true, false var richtig: boolean; 3

4 5 Es gibt in Delphi gibt es einige Möglichkeiten die Wiederholung von Anweisungen zu realisieren. Eine mögliche Antwort ist: Die for-schleife hat folgenden Aufbau: for i := 1 to 10 do... // Befehlsfolge, die öfters ausgeführt werden soll Die Beispielschleife wird von 1 bis 10, also zehnmal durchlaufen. Nach jeder "Runde" wird die sog. Schleifenvariable automatisch um 1 erhöht. Die Schleifenvariable heißt im Beispiel i, das muss nicht so sein. Auf jeden Fall ist es aber ein Ordinalwert. Die Grenzen (1 bis 10) sind hier direkt als Zahlen vorgegeben, es können jedoch auch Integer-Variablen, Aufzählungen oder Chars sein. Es sind alle Typen erlaubt, bei denen es eine feste Reihenfolge gibt. Quelle und weitere Antworten: 6 Erwartet wird das Verzeichnis Fahrkartenautomat_«Name» und das Kopieren aller Dateien aus dem Verzeichnis Fahrkartenautomat dort hinein. 7 In der Prozedur TFoHauptprogramm.ImDeutschClick wird zunächst die Nummer der gewählten Sprache, hier sprachwahl:=1, festgelegt und anschließend alle benötigten Texte mit dem entsprechenden Parameter aufgerufen. Die zu erstellende Prozedur TFoHauptprogramm.ImEnglischClick unterscheidet sich nur in der Festlegung der Sprache, hier sprachwahl:=2. Ansonsten kann der restliche Quelltext direkt kopiert werden: procedure TFoHauptprogramm.ImEnglischClick(Sender: TObject); sprachwahl:=2; FoHauptprogramm.Caption:=formularkopf[sprachwahl]; LaUeberschrift.Caption:=ueberschrift[sprachwahl]; LaBegruessung.Caption:=begruessung[sprachwahl]+':'; GrBoFahrkarte.Caption:=fahrkartenauswahl[sprachwahl]+':'; RaBuKind.Caption:=kind[sprachwahl]; RaBuErwachsener.Caption:=erwachsener[sprachwahl]; RaBuGruppe.Caption:=gruppe[sprachwahl]; BiBuBestaetigen.Caption:=auswahl[sprachwahl]; GrBoTicketausgabe.Caption:=fahrschein[sprachwahl]+':'; GrBoRueckgeld.Caption:=rueckgeld[sprachwahl]+':'; LaNochZahlen.Caption:=nochzahlen[sprachwahl]+':'; GrBoQuittungAnfordern.Caption:=quittung[sprachwahl]+'?'; RaBuQuittungJa.Caption:=ja[sprachwahl]; RaBuQuittungNein.Caption:=nein[sprachwahl]; GrBoQuittungAusgeben.Caption:=quittung[sprachwahl]+':'; LaAnrede.Caption:=sie_bezahlten[sprachwahl]; LaWofuer.Caption:=wofuer[sprachwahl]+'.'; LaDank.Caption:=danke[sprachwahl]+'!'; BiBuAbbruch.Caption:=abbruch[sprachwahl]; BiBuEnde.Caption:=ende[sprachwahl]; BiBuNochmal.Caption:=nochmal[sprachwahl]; 4

5 8 Die Münzen und die Geldscheine werden im Programm fahrkarte_fertig.exe sichtbar, wenn der Button BiBuBestaetigen geklickt wird und wieder unsichtbar, wenn genügend Geld bezahlt wurde. Damit auch die Geldscheine sichtbar werden muss in der entsprechenden Prozedur TFoHauptprogramm.BiBuBestaetigenClick lediglich die Eigenschaft visible der Objekte ImSchein05, ImSchein10, ImSchein20 und ImSchein50 auf true gesetzt werden. procedure TFoHauptprogramm.BiBuBestaetigenClick(Sender: TObject); GrBoFahrkarte.Visible := false; LaNochZahlen.Visible := true; if RaBuKind.Checked then LaRestbetrag.Caption:='2,80 '; ticketpreis_cent:=280; LaFahrschein.Caption:=kind[sprachwahl]; if RaBuErwachsener.Checked then LaRestbetrag.Caption:='5,60 '; ticketpreis_cent:=560; LaFahrschein.Caption:=erwachsener[sprachwahl]; if RaBuGruppe.Checked then LaRestbetrag.Caption:='9,90 '; ticketpreis_cent:=990; LaFahrschein.Caption:=gruppe[sprachwahl]; LaGesamtbetrag.Caption:=LaRestbetrag.Caption; LaRestbetrag.Visible:=true; GrBoQuittungAnfordern.Visible:=true; LaKartenpreis.Caption:=LaRestbetrag.Caption; BiBuBestaetigen.Visible:=false; ImCent10.Visible:=true; ImCent20.Visible:=true; ImCent50.Visible:=true; ImEuro01.Visible:=true; ImEuro02.Visible:=true; ImSchein05.Visible:=true; ImSchein10.Visible:=true; ImSchein20.Visible:=true; ImSchein50.Visible:=true; gezahlt_cent:=0; ImDeutsch.Visible:=false; ImEnglisch.Visible:=false; LaBegruessung.Visible:=false; 5

6 Die Zahlungsmittel werden wieder unsichtbar, wenn genügend bezahlt wurde. Also muss (nach einer entsprechenden Abfrage) nach dem Anklicken jedes Zahlungsmittels die Eigenschaft visible der Objekte ImCent10, ImCent20, ImCent50, ImEuro01, ImEuro02, ImSchein05, ImSchein10, ImSchein20 und ImSchein50 wieder auf false gesetzt werden. In jeder der entsprechenden Prozeduren (die Prozedur TFoHauptprogramm.ImCent10Click steht hier als Beispiel für alle) muss also der folgende Quelltext auftauchen: procedure TFoHauptprogramm.ImCent10Click(Sender: TObject); gezahlt_cent:=gezahlt_cent+10; if gezahlt_cent>ticketpreis_cent then ImCent10.Visible:=false; ImCent20.Visible:=false; ImCent50.Visible:=false; ImEuro01.Visible:=false; ImEuro02.Visible:=false; ImSchein05.Visible:=false; ImSchein10.Visible:=false; ImSchein20.Visible:=false; ImSchein50.Visible:=false; 5 VP 9 a) Beim Anklicken des 10-Cent-Stücks wird die folgende Prozedur ausgeführt. Der blaue Teil hat nur kosmetische Funktion, damit bei glatten Euro-Beträgen auch zwei Nullen nach dem Komma angezeigt werden. Eine entsprechende Prozedur wird für jedes Zahlungsmittel erwartet, natürlich ist die erste Anweisung je nach Wert des Zahlungsmittels anzupassen. procedure TFoHauptprogramm.ImCent10Click(Sender: TObject); gezahlt_cent:=gezahlt_cent+10; if (gezahlt_cent-ticketpreis_cent) MOD 100 = 0 then null_ergaenzen:='0' else null_ergaenzen:=''; LaRestbetrag.Caption:= IntToStr((ticketpreis_cent-gezahlt_cent) DIV 100) +',' + null_ergaenzen+' '; 6

7 b) Sobald genügend bezahlt wurde wird das Restgeld angezeigt. Außerdem werden die Zahlungsmittel und die Anzeige des noch zu zahlenden Betrages (LaRestbetrag) samt zugehörigem Text (LaNochZahlen) wieder unsichtbar. Die Prozedur für jedes Zahlungsmittel (hier das 10-Cent-Stück) wird also noch ergänzt um den roten Teil: if gezahlt_cent<ticketpreis_cent then LaRestbetrag.Caption:= IntToStr((ticketpreis_cent-gezahlt_cent) DIV 100)+',' + null_ergaenzen+' '; c) In der Fahrkartenausgabe wird am Ende des Bezahlvorgangs der Name der bezahlten Fahrkarte in der gewählten Sprache angezeigt. Die Prozedur für jedes Zahlungsmittel (hier das 10-Cent-Stück) wird also noch ergänzt um den roten Teil: if gezahlt_cent<ticketpreis_cent then LaRestbetrag.Caption:= IntToStr((ticketpreis_cent-gezahlt_cent) DIV 100)+',' + null_ergaenzen+' ' else if RaBuQuittungJa.Checked then GrBoQuittungAusgeben.Visible:=true; LaFahrschein.Visible:=true; LaRestbetrag.Visible:=false; LaNochZahlen.Visible:=false; d) Wenn für das Objekt RaBuQuittungJa die Eigenschaft checked den Wert true hat, wird am Ende des Bezahlvorgangs eine Quittung wie im Programm fahrkarte_fertig.exe erstellt. Die Prozedur für jedes Zahlungsmittel (hier das 10-Cent- Stück) wird also noch ergänzt um den roten Teil: if gezahlt_cent<ticketpreis_cent then LaRestbetrag.Caption:= IntToStr((ticketpreis_cent-gezahlt_cent) DIV 100)+',' + null_ergaenzen+' ' else if RaBuQuittungJa.Checked then GrBoQuittungAusgeben.Visible:=true; 7

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