Rücklagen das Finanzpolster des Vereins Formen der Rücklagen

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1 Inhaltsverzeichnis Vorwort Vereinssteuerrecht: Was Sie zum Thema wissen sollten Welche Vorteile hat die Gemeinnützigkeit? Der wirtschaftliche Geschäftsbetrieb eines Vereins Steuerbegünstigter Zweckbetrieb Sonderfall "Sportliche Veranstaltungen" Rücklagen das Finanzpolster des Vereins Formen der Rücklagen Umsatzsteuer - die wichtigste Steuerart auch für Vereine Überblick Wann ist ein Verein Unternehmer? Vorsteuerabzug Besteuerungsverfahren Spenden in der steuerlichen Behandlung was ist bei der Buchführung zu beachten? Steuerbegünstigte Zwecke Spendennachweis Risiken für Mehrspartenvereine Spendenarten Haftung des Spendenempfängers Spendenhöchstbetrag Übersicht Zuwendungen an Sportvereine Sponsoringeinnahmen: Wie werden sie ertragsteuerlich behandelt? Begriff des Sponsorings Steuerliche Behandlung beim Sponsor Gegenleistung für den Sponsor Höhe der Betriebsausgaben Besteuerung beim Empfänger Die steuerliche Behandlung von sportlichen Veranstaltungen Allgemeines 51 AO Selbstlosigkeit 55 AO Steuerlich unschädliche Betätigungen 58 AO Anforderungen an die tatsächliche Geschäftsführung 63 AO Zweckbetrieb 65 AO Wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb 14 AO Vermietung von Sportanlagen Sportliche Veranstaltungen 67 a AO Bezahlte/unbezahlte Sportler Reingewinnschätzung Sonder regelung für Werbeeinnahmen Wann lässt der Gesetzgeber eine Reingewinnschätzung zu? Grundwissen Rechnungswesen von Aufzeichnungspflichten, Kontenrahmen und Buchungssätzen Aufzeichnungspflichten Prüfung durch Finanzbehörden Rechtsbehelfsverfahren Haftung des Vorstands Grundwissen Rechnungswesen Glossar Abgrenzung Abgrenzung, sachlich Abgrenzung, zeitlich Abschreibung Abschreibung, degressiv Abschreibung, lineare Aktiva Aktivseite der Bilanz Anlagenbuchhaltung Anschaffungswertprinzip Aufbewahrungspflicht Aufwandskonten

2 Ausgabe Auszahlung Automatische Buchungen Beleg Bestandskonto Bestandskonto, aktiv Bestandskonto, passiv Betriebsergebnis Bilanz Bücher der doppelten Buchführung Buchführung Buchführungspflicht Buchung ohne Beleg Buchung, einfache Buchung, zusammengesetzte Buchungssatz Doppelte Buchführung Durchlaufende Posten Durchschreibebuchhaltung Eigenkapital Einfache Buchführung Eingangsrechnungen Einnahmen Einnahmen Überschuss Rechnung Einzahlung Erfolgsrechnung Ertragskonten Fakturierung Finanzbuchhaltung Geldvermögen Geschäftsvorfall Gewinn und Verlustkonto Grundbuch (Journal) Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ( GoB) Haben Hauptbuch Höchstwertprinzip Ideeller Bereich Imparitätsprinzip Inventar Jahresabschluss Journal Kassenbericht Kassenbestand Klarheit Kontenarten Kontenrahmen Konto Konto, Buchung Kontoform Lohn und Gehaltsbuchhaltung Nebenbücher Nebenbuchhaltung Nettovermögen Niederstwertprinzip Niederstwertprinzip, gemildert Niederstwertprinzip, streng Passiva Passivseite der Bilanz Primanota Rechnungssystem Rechnungswesen Rechnungswesen, externes Reinvermögen Richtigkeit und Willkürfreiheit Schlussbilanzkonto ( SBK) Schulden

3 Spendenkonten Splittingbuchungen Sportliche Veranstaltungen Staffelform Stapelbuchungen Stetigkeit Stichprobeninventur Stichtagsinventur Stornobuchung Umlaufvermögen Umsatzsteuerkonto Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Verlust Vermögen Vermögensübersicht Vollständigkeit Vorsichtsprinzip Vorsteuer Vorsteuerkonto Vorsteuerpauschalierung Wareneinkaufskonto Warenverkaufskonto Werberechte Wirtschaftsjahr Wirtschaftliche Geschäftsbetriebe Zahlungsmittelbestand Zweckbetriebe Die Rahmenbedingungen der SKV Insolvenza stellt sich vor Die Kernaussagen der Satzung Rechnungslegung Fallbeispiele und Musterlösungen Ansichtskartenverkauf Altherren Turnier Altmaterialsammlung Arbeitnehmerüberlassung Aufnahmegebühr Aufwandsersatzspende von Übungsleitern Aufwendungen, ersparte Ausbildungsentschädigung Ausgaben, diverse Auslagenersatz Ausländische Künstler Bandenwerbung Basarveranstaltung Baukosten Tennishalle Beerdigung Beherbergung und Beköstigung, Familienfreizeit Beiträge Bezahlter Sport Clubabend Computer, Anschaffung Druckkosten Energiekosten, Betrieb Tennisplätze Erbschaften Fernsehgelder Gewerbesteuer Hallennutzungsgebühren Hektolitervergütung Helferessen Herbstball einer Festgemeinschaft Instandhaltung Freiplätze Tennis Kuchen und Getränkespenden Kursgebühren Musikabteilung, öffentliche Auftritte Oldie Night

4 Pferdepension Pokale, Medaillen, Urkunden Pokalspiel Reitpferd, Verkauf Reitunterricht Schwimmbad Schlachtenbummler Showauftritt der Tanzsportabteilung Skatturnier Skihütte Sponsoring, Namenswerbung durch Sponsor Sponsoring, Sponsoring, wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb Sportanlagen, Vermietung Sportbetrieb, allgemeine Kosten Sportgeräte, Verleih Sporthalle, Vermietung Sportkleidung, Kauf und Reinigung Sportlerball Sportreise Standgebühr, Schießanlage Standgebühr Vereinsjubiläum Steuerberatungskosten Tennishalle, Nutzung Tombola Trainingslager Trikotwerbung Übungsleiter, Beitragsfreistellung Vereinsausflug Vereinsgaststätte Vergütung an Ehrenamtliche Verpachtung der Werberechte Unechter Zuschuss Auflösung der Buchungsbeispiele Sportliche Veranstaltungen Berechnung der Steuerlast Reingewinnschätzung Rücklagen Praktische Buchführung mit Vereinsverwaltung professionell Bevor Sie die Arbeit mit der Vereinsverwaltung professionell beginnen Vereinsdaten Kontenrahmen auswählen FiBu Konten zuweisen Vorbereitung der Buchhaltung Bank und Kassenpflege Schritt 2: Beispielhafte Buchungsvorgänge Die Buchungsmaske Bank und Kasse Mitgliedsbeiträge Spenden Veranstaltungen/Turniere Buchen im Stapel Sponsoring wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb Buchungen bearbeiten Buchungen aktualisieren FiBu/ Auswertungen Stichwortverzeichnis

5 Spenden in der steuerlichen Behandlung was ist bei der Buchführung zu beachten? (S ) Steuerbegünstigte Zwecke In einer Anlage 1 zu 48 Abs. 2 EStDV sind bestimmte gemeinnützige Zwecke allgemein als besonders förderungswürdig zusammengefasst. Maßgebend sind auch hier die Satzungszwecke eines gemeinnützigen Vereins. Ein Sportverein kann neben der Förderung des Sports weitere gemeinnützige Zwecke (z. B. kulturelle Einrichtungen, Jugendhilfe etc.) steuerbegünstigt verwirklichen, wenn diese in die Satzung aufgenommen wurden. Spendennachweis Materiell-rechtliche Voraussetzung für den Spendenabzug bleibt nach wie vor eine förmliche Zuwendungsbestätigung. Diese Bestätigung muss nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck erstellt werden. Steuerbegünstigte Vereine müssen die Vereinnahmung der Zuwendung und ihre zweckentsprechende Verwendung ordnungsgemäß aufzeichnen und ein Doppel der Zuwendungsbestätigung aufbewahren. Der steuerbegünstigte Zweck, für den die Zuwendung verwendet wird, und die Angaben über die Freistellung des Empfängers von der Körperschaftsteuer müssen auf der Zuwendungsbestätigung aufgedruckt sein. Bei allen Geldspenden muss der steuerbegünstigte Verein immer eine Aussage machen, ob es sich um eine reine Geldspende oder eine Aufwandsspende handelt. Bei Sachzuwendungen und beim Verzicht auf die Erstattung von Aufwand müssen sich aus den Aufzeichnungen des Zuwendungsempfängers auch die Grundlagen für den vom Empfänger bestätigten Wert der Zuwendung ergeben. Hinweis: Mangelhafte Aufzeichnungspflichten können zum Verlust der Gemeinnützigkeit des Vereins führen und eine Haftung des Zuwendungsempfängers nach 10 b Abs. 4 EStG auslösen. Bei Zuwendungen bis zu einem Betrag von 100 Euro gilt als Nachweis der Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungsbestätigung eines Kreditinstituts, die aber ebenfalls Hinweise auf die Gemeinnützigkeit des Vereins enthalten muss. Achtung: Spenden sind Chefsache! Die Zuwendungsbestätigung muss grundsätzlich vom Vorstand nach 26 BGB oder einem vom Vorstand entsprechend Bevollmächtigten unterschrieben werden. Es ist dabei zu beachten, wie die Vertretung nach außen in der Satzung geregelt ist. Bei einem mehrköpfigen Vorstand bestehen folgende Vertretungsmöglichkeiten: aktive Gesamtvertretung, reine Einzelvertretung, eingeschränkte Einzelvertretung. Risiken für Mehrspartenvereine Achtung: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. In Mehrspartenvereinen sollte das Haftungsrisiko für den Vorstand nach 26 BGB nicht unterschätzt werden. Dies gilt vor allem dann, wenn die Untergliederungen rechtlich unselbstständig sind, sich aber selbst verwalten dürfen; d. h. eigene Kassen und Bankkonten haben. Hier sollte eine eindeutige Regelung im Verein vorgeschrieben werden. Die Kompetenz für die Ausstellung von Zuwendungsbestätigungen sollte nur beim BGB-Vorstand liegen. Abteilungsleiter, -kassiere und andere Funktionsträger sind nicht berechtigt, verbindliche auf amtlich vorgeschriebenem Vordruck zu erstellende Zuwendungsbestätigungen anzufertigen. Der Vorstand sollte sich über die richtige Verwendung von Spenden innerhalb der Abteilung vergewissern. Spendenarten Spenden sind Ausgaben, die freiwillig, unentgeltlich geleistet werden und beim Spender zu einer Vermögensminderung Verein zu einer Vermögensmehrung führen. Diese können neben Geld auch in Form von Wirtschaftsgütern (Sachspenden), nicht aber in Nutzungen und Leistungen bestehen. Ausgaben zur Förderung sportlicher Zwecke sind nur dann für den Spender als Spende abzugsfähig, wenn der Sportverein die Zuwendungen unmittelbar für steuerbegünstigte satzungsmäßige Zwecke (ideeller Bereich oder steuerbegünstigter Zweckbetrieb), nicht aber im steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb oder in der verwendet. Freiwillig ist eine Spende immer dann, wenn sie ohne rechtliche Verpflichtung geleistet wird. Mitgliedsbeiträge, Umlagen, Bausteine etc. werden dem Sportverein durch Satzung oder Mitgliederbeschluss unmittelbar geschuldet. Beispiel: Der Sportverein "Land unter" erweitert sein Freibad um ein weiteres Schwimmbecken. In der Mitgliederversammlung werden sog. Bausteinspenden in Höhe von 100 Euro beschlossen, die jedes Alt und Neumitglied neben dem Mitgliedsbeitrag bezahlen muss.

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