Demografische Fitness für Ihr Unternehmen!

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1 Was leistet Work Force 50+ Die Belegschaften der deutschen Unternehmen werden älter. Die komplexe Herausforderung, die daraus für die Unternehmen entsteht, verlangt nach neuen Sichtweisen und Lösungen, um fit für die Zukunft zu werden. Demografische Fitness für Ihr Unternehmen! 1 Aktionsfelder von Age Management Personalmarketing Personalbetretreuung Personalbindung Personalentwicklung Personaleinsatz 2 KONZEPTE GmbH, 1

2 Konsequenzen aus den demografischen Daten Folgende Entwicklungen ergeben sich aus dem demografischen Umbruch: Der Anteil der über 50jährigen nimmt ab 2010 massiv zu. Bereits ab 2010 wird es einen deutlichen Rückgang der mittelalten Erwerbstätigen geben, also der Gruppe, aus der sich gegenwärtig Kernbelegschaften rekrutieren. Die Konsequenzen daraus sind: Die Unternehmen müssen zukünftig ihre Leistungen mit im Durchschnitt älteren Belegschaften erbringen. Die Gewinnung neuer Arbeitskräfte wird schwieriger und der Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte nimmt zu. 3 Fazit Vor dem Hintergrund einer kopflastigen Alterstrukturpyramide und steigendem Durchschnittsalter wird die Entwicklung einer passenden Age Management Strategie und der gezielte Einsatz von Age Management Maßnahmen immer wichtiger, um: 1. den Abfindungsaufwand zu reduzieren 2. die vorhandenen Ressourcen effizient zu nutzen 3. das Image als Arbeitgeber zu stärken 4. die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern 4 KONZEPTE GmbH, 2

3 Beispiel: Metro Group Abschaffung von Altersteilzeit und Vorruhestand Erst haben wir die Leute aussortiert dann glauben sie selbst, dass das so sein muss! Ab 50 Jahren hören sie auf sich zu verbessern Der wichtigste Schritt bei der Metro Group war die Analyse der demographischen Gegenwart und Zukunft Jürgen Pfister, Personalchef der Metro Group, FAZ Beispiel: SCHOTT Jenaer Glas GmbH Innovationsschub mit allen Altersgruppen Das Jenaer Glaswerk ist ein traditionsreiches Unternehmen der Glasindustrie. Seit 1990 gehört das Unternehmen zum Schott-Konzern, dessen Stammsitz sich in Mainz befindet. Für den Betrieb ergaben sich folgende Handlungserfordernisse: es findet zu wenig systematischer und gezielter Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen den Generationen statt. der drohenden Fachkräfte- bzw. Erfahrungslücken muss entgegengewirkt werden. Ende 2001 wurde ein positives Resümee gezogen: es wurden neue Kommunikationsformen und wege etabliert zum kontinuierlichen Austausch zwischen den Generationen. Schlussfolgerungen zum Altern der Belegschaft führen jetzt dazu, dass Fachkräfte anders begleitet werden und die Weitergabe von prozessrelevantem Erfahrungswissen erweitert und differenziert wurde. 6 KONZEPTE GmbH, 3

4 Work Force 50+: Strategien Es gilt, 3 Strategien Age Management ein- und umzusetzen: 1. Planung und Umsetzung einer maßgeschneiderten Gesamt- Age Management Strategie im Unternehmen 2. Integration einzelner Module aus Work Force 50+ in bestehende Human Ressource Programme und diese konkret als Age Management Strategie formulieren 3. Ergänzung einer bestehenden Age Management Strategie mit passenden Modulen aus Work Force Planung und Umsetzung einer Gesamtstrategie Age Management Zwei Bausteine charakterisieren die Strategieentwicklung: 1. Analyse Analyse der Altersstrukturen und Kompetenzfelder Erhebung der Ist-Kompetenzen Analyse langfristiger Markttrends 2. Entwicklung und Definition Auswahl und Entwicklung von passenden Age Management Modulen aus Work Force 50+ Planung begleitender Maßnahmen 8 KONZEPTE GmbH, 4

5 Integration einzelner Module in bestehende HR Programme Drei Schritte sind dazu wichtig: 1. Bestehende Module aus Work-Force 50+ werden in bestehende HR- Programme integriert und als Age Management Strategie formuliert. 2. Offensives Marketing für Age Management als Programm 3. Kontinuierliche Weiterentwicklung des Programms 9 Einführungsprozess Age Management Ein systematischer Einführungsprozess besteht aus folgenden Schritten: 1. Die Geschäftsleitung erkennt, welche Auswirkungen eine älter werdende Belegschaft auf ihr Geschäftsmodell hat und definiert den Handlungsbedarf. 2. Das Unternehmen positioniert sich zum Thema Age Management. 3. Es erfolgt eine Analysephase, in der notwendige Handlungsfelder und Maßnahmen herausgearbeitet werden. 4. Es werden adäquate Age Management Module entwickelt und umgesetzt. 10 KONZEPTE GmbH, 5

6 Die Module KONZEPTE- Module Die Ebenen Strategie Organisation Mitarbeiter Demografische Fitness 11 KONZEPTE-Module 1. Age Structure Check 2. Business Experts 3. Training & Learning Managerial Career Age Diversity Team & Tandems 6. Work-Life Balance 7. Gesundheitsmanagement 8. Outplacement 12 KONZEPTE GmbH, 6

7 Modul 1: Age Structure Check - Beispiel Leitfaden zur Selbstanalyse altersstruktureller Probleme in Unternehmen (Auszug) Bereiche Betriebsbindung Berufsbegleitendes Lernen Berufliche Entwicklung Wissenstransfer Gesundheitsvorsorge Kernfragen Wie sehen die Fluktuationsquoten aus? Wie wird Betriebsbindung hergestellt? Wie findet berufsbegleitendes Lernen statt? Hat das Unternehmen Angebote für alle Altersgruppen? Welche Wissensbestände braucht Ihr Unternehmen? Wie wird Wissenstransfer zwischen Generationen organisiert? Welche Maßnahmen gibt es? Wertschätzungskultur Wie sieht es mit der Wertschätzung zwischen Jung und Alt aus? 13 Quelle: GfAH, Modul 2: Business Experts Erfahrene Führungskräfte im Unternehmen zu Business Experts qualifizieren und einsetzen Know-how-Sichern, Vernetzung und Integration von jüngeren Führungskräften fördern Unternehmensspezifisches Anwenderwissen weitergeben Leistung und Qualität der Arbeit jüngerer Führungskräfte fördern Mentoring, Expertenberatung, Fachtraining Aktuelle Frage- und Problemstellungen zu Themen wie Informationsflüsse, Planungszeiträume, Kundenorientierung etc. unternehmensinterne (Mentoring) Konzepte erweitern und Personalinformationen nutzen 14 KONZEPTE GmbH, 7

8 Modul 3: Training & Learning 50+ Die KONZEPTE GmbH entwickelt auf Basis der Age-Structure Analyse-daten ein maßgeschneidertes Trainings- und Lernkonzept Weiterbildungsangebot für 50+ entwickeln und lebenslanges Lernen fördern Lernentwöhnung entgegenwirken und kontinuierliches jobbezogenes Lernen fördern berufliche Kompetenzen aktivieren und weiterentwickeln Training, Seminare, Workshops bewusst für Ältere konzipieren, multimediale Selbstqualifizierung Fachliche und überfachliche Themen, arbeitsplatznahe Themen aufgreifen aktuelle Projekte reflektieren Trainingsmodule der KONZEPTE GmbH werden in Abstimmung angepasst, Blended Learning 15 Modul 4: Managerial Career 50+ Horizontale Karrieremöglichkeiten entwickeln Laufbahn aktiv und altersadäquat gestalten Motivation und Eigenverantwortung fördern Individuelle Potenziale und lebensphasenbezogene Schwerpunkte berücksichtigen Lern- und Veränderungsbereitschaft stärken Anreize für horizontale Entwicklung bieten Regelmäßige Entwicklungsgespräche zur Orientierung Möglichkeiten aufzeigen gemeinsam Soll-Zustand von Kompetenzen und Fertigkeiten entwickeln Jobalternativen: Umsetzung in andere Bereiche als Möglichkeit mit einplanen Personalführungsinstrumente wie Zielvereinbarungs-, Orientierungs- und Perspektivgespräche 16 KONZEPTE GmbH, 8

9 Modul 5: Age Diversity teams Age Diversity tandems Altersgemischte Teams und Projektgruppen einführen und fördern Synergieeffekte durch die Zusammenarbeit von Jüngeren und Älteren bewusst ausschöpfen Kontinuierliches Wissen austauschen Leistungsförderung erreichen Verständnis zwischen Jung und Alt fördern Arbeitsplatznahes Lernen entwickeln Potenziale ausschöpfen Teamentwicklung Tandems installieren und evtl. begleiten Tandems bewusst fördern Teammeetings konzipieren, die gezielten Wissensaustausch fördern Ältere zur Wissensweitergabe befähigen Diversity-Kultur entwickeln Konzepte zur Einführung und Förderung der Teamarbeit 17 Modul 6: Work-Life-Balance Gesundheit präventiv fördern krankheitsbedingte Fehlzeiten durch gezielte Programme und Maßnahmen verringern Aktiv mit Stress und Entspannung umgehen Motivation und Selbstverantwortung steigern Gesundheitsworkshops und seminare Informations- und Sensibilisierungsworkshops für Führungskräfte Information Gesundheitschecks Stressbewältigung Suchtprävention etc. Esslinger, A., Schobert, D. (Herausgeber) Erfolgreiche Umsetzung von Work-Life-Balance in Organisationen: Strategien, Konzepte, Maßnahmen; Gabler Verlag, 2007; Seiwert, L., Tracy, B.,Life-Leadership. So bekommen Sie Ihr Leben in Balance; Gabal-Verlag, 2007; Buechel, M., Work-Life-Balance als Instrument der Motivation und Führung von Mitarbeitern Analyse von Chancen und Grenzen der Work-Life-Balance; Grin Verlag, KONZEPTE GmbH, 9

10 Modul 7: Gesundheitsmanagement Effektive Gesundheitsprävention und Individuelles Gesundheitstraining Implementierung von gesundheitsfördernden Maßnahmen auf physischer, mentaler und emotionaler Ebene nachhaltige Gesundheit für Führungskräfte und Mitarbeiter Steigerung der Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit Gesundheitscheck Bewegung Entspannungsübungen Ernährung Bestandteile eines systematischen Gesundheitsmanagement Auswahl der Maßnahmen ROI von Gesundheitsmaßnahmen Gesundheitsprofil Ihres Unternehmens 19 Modul 8: Outplacement Den Ausstieg von Mitarbeitern bewusst gestalten Ältere, die trotz aller Age Management Aktivitäten nicht mehr in den Arbeitsprozess im Unternehmen zu integrieren sind, in die Phase des Vorruhestands entlassen Trennung in gegenseitigem Respekt, möglichst win-win-lösung finden Gespräche Prozessbegleitung Monetäre Vereinbarungen treffen Abschied vom Unternehmen vorbereiten soweit möglich Perspektiven entwickeln Würdigung und Anerkennung der Person und Leistung Gesprächsleitfaden 20 KONZEPTE GmbH, 10

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