Studies & Comments 7. Reiner K. Huber / Klaus Lange / Daniel F. McDonald / Michael Meimeth (eds) European and Transatlantic Armaments Cooperation

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3 ISBN Hanns-Seidel-Stiftung e.v., München Akademie für Politik und Zeitgeschehen Editor-in-Chief: Dr. Reinhard C. Meier-Walser Editorial-Office: Barbara Fürbeth M.A. (Editorial Manager) Susanne Berke, Dipl. Bibl. (Editorial Staff) Claudia Magg-Frank, Dipl. sc. pol.(editorial Staff) Anna Pomian M.A. (Editorial Staff) Friederike Pfaffinger (Assistant Editor) No part of this document may be reproduced in any way, shape or form (by photocopying, microfilm or any other process), or edited, duplicated, or distributed by means of electronic systems without the prior written authorization of the Editorial Office.

4 Contents Reiner K. Huber / Klaus Lange / Daniel F. McDonald / Michael Meimeth Vorwort...5 Abstracts of Roundtable Statements...9 Christian Schmidt Europäische und Transatlantische Rüstungkooperation aus politischer Sicht...13 Reiner K. Huber / Klaus Lange / Daniel F. McDonald European and Transatlantic Armaments Cooperation against the Background of Transformation and Future Perspectives...21 Frank Cevasco Economic and Political Incentives for Armaments Cooperation...27 Hilmar Linnenkamp Economic and Political Incentives for Armaments Cooperation...33 Klaus Rettig Rüstungskooperationen vor dem Hintergrund der Transformation...37 Thomas Linkenbach Case Study: NATO Alliance Ground Surveillance Success or Failure?...41 Andrew P. Gilmour Examples of Transatlantic Cooperation...47 Gerd Gassner Erfolg und Scheitern von intereuropäischen Rüstungskooperationen ein Rückblick...53 James Kurtz Transformation of Military Forces: The Importance of Non-Technical Factors Command and Control for Networked Operations The Heart of Transformation...59 Reiner K. Huber / Petra M. Eggenhofer Einfluss von Personen- und Teameigenschaften auf die Leistung vernetzter Teams Die Transformation militärischer Streitkräfte Die Bedeutung von nicht-technischen Faktoren: Need for Empirical Research & Experimentation...65 List of authors...81

5 Vorwort Reiner K. Huber / Klaus Lange / Daniel F. McDonald / Michael Meimeth Der vorliegende Sammelband beinhaltet eine Auswahl der Beiträge zu einer von der Hanns-Seidel-Stiftung gemeinsam mit der ASKO EUROPA-STIFTUNG und The Potomac Foundation vom 5. bis 7. Dezember 2007 in Wildbad Kreuth veranstalteten Expertentagung, die sich mit Problemen europäischer und transatlantischer Rüstungskooperation vor dem Hintergrund der veränderten sicherheits- und verteidigungspolitischen Rahmenbedingungen und der dadurch bedingten Veränderungen der Aufgabenstellung der transatlantischen Allianz beschäftigte. Rüstungskooperation beinhaltet im Wesentlichen drei Dimensionen: eine politische, eine wirtschaftliche und eine technisch-militärische. Der Erfolg von Rüstungskooperation hängt vom Ausmaß der Kompatibilität ab, die die Konkretisierung dieser Dimensionen in der Interaktion der potenziellen Kooperationspartner erreicht. Das bedeutet unter anderem, dass erfolgreiche Rüstungskooperation ein außerordentlich komplexer Prozess ist, in dem diese Kompatibilität in permanenter Feinabstimmung als eine Art "Fließgleichgewicht" erhalten werden muss. Dies war schon zu Zeiten des Kalten Krieges nicht einfach, obwohl die sicherheitspolitische Umwelt damals vergleichsweise stabil war und die strategischen Interessen potenzieller Kooperationspartner im atlantischen Bündnis weitgehend übereinstimmten. Mit dem Zusammenbruch der bipolaren Weltordnung nach Ende des Kalten Krieges und der im Zuge der rasanten Entwicklung der Informationstechnik beginnenden Globalisierung in den neunziger Jahren hat sich aber der Charakter der für das atlantische Bündnis relevanten sicherheitspolitischen Umwelt dramatisch verändert. Die vergleichsweise hohe Transparenz mittel- und längerfristiger Entwicklungen in den politischen, wirtschaftlichen und technischen Bereichen ist einem hohen Maß an Unsicherheit gewichen, verbunden mit dem Risiko, dass langfristige Planungen von der Dynamik komplexer Entwicklungen überrollt werden. Dies verdeutlicht der Verlauf verschiedener langfristig angelegter Reformansätze auch der Bundeswehr. Diesen Entwicklungen durch innovative Nutzung der Möglichkeiten zu begegnen, die der zunehmend vom zivilen Markt vorangetriebene rasante Fortschritt insbesondere der Informationstechnik und Robotik bietet, ist das Kernanliegen des in fast allen Streitkräften des Bündnisses verfolgten Konzepts der Transformation. Dessen Grundidee ist es, die nationalen Streitkräfte in der Allianz möglichst in gegenseitiger Abstimmung so weiterzuentwickeln und auszurüsten, dass sie befähigt werden, jederzeit die Aufgaben, die sich im Rahmen eines heterogenen und unsicheren sicherheitspolitischen Umfelds wachsender Dynamik stellen, gemeinsam effektiv und effizient wahrzunehmen. Mit anderen Worten: Interoperabiliät und Agilität sind Schlüsseleigenschaften künftiger Streitkräfte in der Allianz. Im Zentrum der Transformationsbemühungen in der Allianz steht das Konzept Network-Enabled Capability (NNEC) der NATO, dessen Ziel es ist, die Effektivität und Effizienz von Operationen durch eine robuste Informationsvernetzung aller an einer Operation beteiligten Kräfte entscheidend zu verbessern. Zur Wahrung der Interoperabilität in der Allianz passt NNEC nationale Initiativen wie das U.S. Konzept der Network-Centric Warfare

6 6 Reiner K. Huber / Klaus Lange / Daniel F. McDonald / Michael Meimeth (NCW) und das britische Konzept der Network-Enabled Capability (NEC) den Bedürfnissen der NATO an. Die Verwirklichung dieses in der Bundeswehr als Vernetzte Operationsführung (NetOpFü) bezeichneten Konzepts gilt als eine der unabdingbaren Voraussetzungen für die erfolgreiche Teilnahme der Allianz an komplexen militärischen und zivil-militärischen Unternehmungen, die aller Voraussicht nach zunehmend das Spektrum zukünftiger Einsätze prägen werden. Diese sind durch eine Vielzahl von unterschiedlichen Akteuren und Betroffenen gekennzeichnet und mit ineinandergreifenden und vorab schwer abzuschätzenden Effekten in mehreren Domänen (Politik, Militär, Wirtschaft, Gesellschaft, Medien, Infrastruktur) verbunden. Hierzu gehören insbesondere Einsätze zur Befriedung, Unterstützung und Stabilisierung von Staaten, die von Kriegen, internen Gewaltkonflikten und Naturkatastrophen heimgesucht werden. Einer flexiblen Wahrnehmung neuer Möglichkeiten, die der technische Fortschritt den Streitkräften zur Anpassung ihrer Fähigkeiten an sich rasch verändernde Herausforderungen eröffnet, werden jedoch die herkömmlichen Ansätze der Rüstungsplanung und Systementwicklung schwerlich gerecht, die auf die langjährige Entwicklung von ausgereiften technischen Systemen nach Maßgabe im Detail definierter Nutzeranforderungen zielen. Schon heute nutzen die im Rahmen neuer Bedrohungen tätigen Akteure des internationalen Terrorismus und der organisierten Kriminalität die auf dem Markt verfügbaren neuen Technologien vielfach schneller, als dies im Rahmen der typischen Entstehungsprozesse von Wehrmaterial möglich ist. Im Sinne der Transformation bilden auch nicht mehr Anforderungen der Nutzer an das technische Produkt den Ausgangspunkt von Rüstungsvorhaben, sondern die Frage, welchen Beitrag technische Produkte und die Integration neuer Technologien in der Wechselwirkung mit den parallel zu gestaltenden nicht-technischen Aspekten zur Evolution militärischer Fähigkeiten leisten. Diese nicht-technischen Aspekte beziehen sich auf Doktrin, Organisation, Erziehung und Ausbildung. Dies impliziert einerseits die Integration dieser Aspekte in die Entwicklung und Erprobung von Konzepten zur Verbesserung von Fähigkeiten und andererseits die Parallelisierung der dabei involvierten Entwicklungs- und Erprobungsprozesse, die heute noch vielfach sequenziell ablaufen. Damit erhebt sich die Frage, wie erfolgreiche Rüstungskooperation unter den veränderten Rahmenbedingungen der Transformation aussehen könnte und welche Lehren hierfür aus der Analyse von erfolgreichen und gescheiterten Kooperationsvorhaben der Vergangenheit auch im Hinblick auf die mit dem transatlantischen Technologietransfer verbundenen Probleme der Exportkontrollen zu ziehen sind. Diese Fragen waren ebenso Gegenstand der Expertentagung wie die Diskussion ökonomischer und politischer Anreize für die Rüstungskooperation im Europa von heute. Neue Perspektiven für die transatlantische Rüstungskooperation eröffnet die knapp drei Monate nach der Kreuther Expertentagung von der U.S. Air Force getroffene Entscheidung, den Firmen Northrop Grumman und EADS den Zuschlag für die gemeinsame Entwicklung und Produktion eines modernen Tankerflugzeugs (Bezeichnung: KC-45) zu erteilen. Die in den U.S. Medien damit ausgelöste Diskussion illustriert trefflich die eingangs getroffene Feststellung, dass Rüstungskooperation neben der technisch-militärischen auch und insbesondere eine politische und wirtschaftliche Dimension hat. Darauf und auf einige wirtschaftlich und bündnispolitisch bedeutsame und der Transformation in der Allianz förderliche Optionen, die mit der Realisierung dieses Projekts verbunden sein könnten, geht der Beitrag von Huber, Lange und McDonald ein. Die Bestätigung der Entscheidung der U.S. Air Force durch

7 Vorwort 7 die politische Führung des Landes wäre ein wichtiger Schritt in der transatlantischen Rüstungskooperation, der langfristig zur Stärkung der Allianz beitragen würde. Die Herausgeber dieses Sammelbandes danken den Verfassern der Beiträge dafür, dass sie sich trotz ihrer beruflichen Belastung und vielfachen Verpflichtungen der Mühe unterzogen haben, ihre Beiträge zur Diskussion in der Expertenrunde für die Drucklegung zu überarbeiten. Besonderer Dank gebührt den drei Stiftungen, ohne deren ideelle, personelle und finanzielle Unterstützung die Expertentagung nicht möglich gewesen wäre: Hanns- Seidel-Stiftung, München; Potomac Foundation, Vienna, Virginia, USA; ASKO Europa-Stiftung, Saarbrücken Danken möchten wir auch Frau Carla von Meding und Frau Brenda Hunter von der Hanns-Seidel-Stiftung bzw. der Potomac Foundation, denen die organisatorische Vorbereitung und Durchführung der Expertentagung oblag, sowie dem Redaktionsteam der Hanns-Seidel-Stiftung für die Sorgfalt bei der Durchsicht der Beiträge und der Ausstattung des Bandes. Nicht zuletzt danken wir den Mitarbeitern der Hanns-Seidel-Stiftung in Wildbad Kreuth für ihre hervorragende Betreuung während der Tagung.

8 Abstracts of Roundtable Statements Dr. Christian Schmidt, Parliamentary Undersecretary of Defence, presents the German view on European and Transatlantic arms cooperation against the background of the changing global security environment and the four principles of German security policy: 1) Security policy is multi-dimensional requiring a comprehensive approach accounting for political, economic, ecological and social-cultural developments; 2) Security policy is preventive in nature using military assets to provide both a secure environment for the employment of non-military policy instruments and as a means for timely demonstration of resolve to support deterrence; 3) German security policy is embedded in a multinational context; 4) NATO is the cornerstone for security and stability in the European region complemented by a common European security policy for taking independent action if necessary. Institutional aspects of armaments cooperation in both NATO and the European Union are discussed arguing that NATO and EU must develop a cooperative relationship to minimize duplication of structures and capabilities. Prof. Dr. Reiner Huber, Universiät der Bundeswehr München, Prof. Dr. Klaus Lange, Hanns-Seidel Stiftung, and Dr. Daniel McDonald, President of the Potomac Foundation, who conceived and organized the Kreuth round table, assert that the success of armaments cooperation depends on the degree to which cooperation partners can reach and maintain a balance between the political, economic and military-technical dimensions of cooperation. This has become more demanding as the requirements-based planning approach of the past is being replaced by the capabilitybased approach of transformation involving continuous adaptation to build and maintain agile capabilities for coping with multiple mission requirements that may emerge in the complex and dynamic security environment of the 21 st century. In order to illustrate the interactions of the political, economic, and military-technical dimensions of armaments cooperation, the authors take a look at the tanker decision of the U.S. Air Force and the public debate about it. They conclude that by smartly linking interests of the involved parties in each of the dimensions the realization of the tanker deal might become an important catalyst for transforming transatlantic armaments cooperation benefitting NATO s coherence and facilitation the evolution of long-term transformational capabilities. Frank Cevasco, former Assistant Deputy Undersecretary of Defense for International Development and Production Programs and now an independent DoD advisor on issues related to transatlantic security, cooperative defense research and development programs, export control reform, and export sales reform, addresses economic and political incentives and disincentives to transatlantic armaments cooperation from an U.S. perspective. He points out that due to the difference in the security policies of the United States and Europeans the U.S. emphasizing hard power while Europeans have largely become to depend of soft power their defense investments differ both in terms of focus and volume. Besides, there are at least six distinct communities in the U.S. that influence participation in transatlantic cooperation. The first two, Congress and senior officials in the Office of the Secretary of Defense, are overwhelmingly supportive. The second two, military department officials and their senior professional staff, and military Program Executive Officers and Program Managers, are often motivated more by parochial interests than the objectives espoused by their seniors in

9 10 Abstracts of Roundtable Statements the first two communities. The final two communities, industry and the government export control/technology transfer organizations may both help and hinder transatlantic cooperation. Dr. Hilmar Linnenkamp, Deputy Chief Executive Officer of the European Defence Agency (EDA), addresses advantages and disadvantages of European armaments cooperation. The advantages of collaboration such as economies of scale, superior technological realization, stability of multinational projects, military interoperability, and supporting the creation of consolidated multinational enterprises have to be traded off versus disadvantages like time required to agree on the terms of multinational projects and the costs incurred with managing them, compromised performance characteristics because of different national requirements, and limited export potential because of limitations of national export policies. The consolidation of the European defense industrial supply base needs to be carefully managed to maintain a sound balance between competition and cooperation. Competition destroys the weaker supplier, cooperation tends to keep weaker suppliers and obsolete structures alive. Klaus Rettig, former CEO of Thales Germany and now an independent consultant, looks at the changing nature of armaments cooperation against the background of military transformation which replaces the formerly practiced realization of long-term reform objectives and associated requirements by a permanent adaption of military capabilities in response to dynamic changes in the technological and operational environment. Transformation implies essentially the ideas behind the Pentagon s so-called "Revolution in Military Affairs" that postulated the integration of new technologies available on the global civilian market to facilitate innovations enhancing military capabilities. In other words, the Spin-Off paradigm, that military technology is the engine driving technical progress in society, is increasingly replaced by the Spin-In paradigm. Future armaments cooperation would essentially follow the systems engineering model by industrial and international cooperation partners providing each other with components from which to assemble technical systems and military capabilities. Thomas Linkenbach, Vice President EADS, presents a case study on the first truly transformational transatlantic armaments cooperation, the NATO Alliance Ground Surveillance (AGS) system. AGS was intended to provide NATO with a capability for delivering an integrated ground picture and situational awareness to every level of ground forces command so as to provide actionable information to protect national borders and troops in the field, support peace-keeping missions, and defend against terrorist threats. The technical solution defined by U.S., German, French, Italian, and Spanish industry, and accepted by NATO in 2004, was backed by an industrial participation program that provided work share to all of the 23 participating countries that had expressed willlingness to fund the program. However, the program more or less collapsed mainly because France never assigned a budget to the program and Germany revealed that it was unable to provide the funds to meet its part of the cost share scheme. From the perspective of industry three main lessons stand out: 1) Industrial team building developed during the four year preparatory period evolved into a mature basis to manage such an ambitious program involving 23 nations; 2) NATO, however, does not have adequate decisionmaking mechanisms to initiate and execute programs of this kind; 3) The success of arms cooperation in support of NATO programs critically depends on the commitment on the part of NATO concerning the funding that NATO countries are to provide.

10 Abstracts of Roundtable Statements 11 Andrew Gilmour, Director Armaments Cooperation Directorate, U.S. Mission to NATO, outlines a series of several international and NATO programs to draw conclusions about reasons for failure and success of armaments cooperation. He lists five major elements contributing to failure: 1) Limited national support; 2) Large number of partners: complexity and cost grow as the number of partners increase; 3) Lack of specificity in program details before programs start; 4) Competition with powerful political elements: multinational programs have to compete for funds with other national programs that have strong political support; 5) Changing leadership focus: armament programs run longer than leadership lasts. As leadership changes, the level of support also changes. Thus, to improve chances for successful cooperation, programs should be smaller to reduce complexity and political visibility and permit building strong working relationships. Fewer participants make it easier to establish and implement a program that may be expanded later. Bilateral programs that meet agreed needs can become the core of a multinational program. Clarity and agreement on program details such as requirements, funding, management, information sharing and others improve the likelihood of success as does high level advocacy from both governments and industries. Dr. Gerd Gassner, former CEO Diehl Defence Holding, summarizes experience of German arms industry based on his personal involvement in a number of highly visible and successful intra-european cooperation projects such as the Leopard tank. Nevertheless, not a few promising domestic cooperation projects never did take off because they were considered to undermine competitive bidding prescribed by law for government-funded programs. International cooperation involving German firms has been hampered by Germany s highly restrictive arms trade legislation and export regulations for military useable products. Nowadays, intra- European armaments cooperation also suffers from the loss of technical knowhow as both European capacities of armaments industries and domestic markets for military products have been shrinking considerably since the end of the Cold War. Gassner regards the highly successful air-to-air missile project IRIS-T a good example for how armaments cooperation might be approached in the context of transformation. Recognizing that the demand for conventional ammunitions should diminish in most post-cold War conflicts in favour of precision weapons, the German family enterprise Diehl decided to restructure its product line accordingly. Aware of the risks it initiated a company-funded development program enlisting industrial cooperation partners from Spain, Italy, Greece, Norway, and Sweden. The positive test results of IRIS-T convinced the German MoD and, as a consequence, the MoDs of the five European cooperation partners to contribute to funding the remaining development work. So far, production contracts of more than one billion Euro have been warded to equip the air forces of the six countries. Meanwhile the IRIS-T was modified to be launched from ground as part of MEADS program. A third version that can be launched from a submerged submarine against attacking helicopters is currently under development. James Kurtz, Deputy Director Joint Warfighting Division, Institute for Defense Analyses, discusses some of the nontechnical implications of Nato Network- Enabled Capability (NNEC) which is to become the principle command and control information technology capability of the U.S. Department of Defense as envisioned in Joint Vision NNEC separates the flow of information from the chain of command and permits DoD personnel to seek advice across organizational boundaries and exploit the reach-back functionality to consult even with experts outside DoD such as in NGOs and research. The

11 12 Abstracts of Roundtable Statements net-enabled collaboration potential offered by NNEC is well illustrated by the soldieroperated web logs emerging from the wars in Afghanistan and Iraq. The main obstacle to achieving the benefits of net-enabled command and control is a deeply ingrained cultural aversion of militaries to sharing information. Reiner Huber, Professor (ret.) of Systems Science, and Petra Eggenhofer, Organizational Psychologist, both of the Universität der Bundeswehr München, present design and results of an empirical research project on the impact of individual characteristics on the collaborative development of shared awareness and the performance of small networked teams. To this end, data of more than 500 junior officers and officer candidates of the Bundeswehr were collected using psychological tests and a simple computer game requiring teams of four physically separated but networked individuals to cooperatively solve a target allocation problem. The results of the study provide insights that are relevant for composing and training networked teams and underscore the importance of a shared situational picture for developing shared awareness and improving the effectiveness of teams in networked environments.

12 Europäische und Transatlantische Rüstungskooperation aus politischer Sicht Christian Schmidt Das Thema Rüstungskooperation, also die militärische und rüstungstechnologische Zusammenarbeit stellt einen wichtigen, elementaren Teilbereich der übergelagerten Sicherheits- und Verteidigungspolitik dar. Sie gehört zu den sensibelsten Bereichen der staatlichen Sicherheitsvorsorge, da sie untrennbar mit der militärischen Handlungsfähigkeit einer Nation verbunden ist. Auch auf Grund der ressortübergreifenden Verflechtung mit der Außenund Wirtschaftspolitik ist sie definitiv ein zentrales Element der nationalen Politik und insofern ist der Bogen weit zu spannen. müssen sicherstellen, dass unser Instrumentarium, unsere Fähigkeiten und Konzepte auch mit den sich rasch ändernden Aufgaben Schritt halten oder diese sogar vorhersehen. Neben einer Verbesserung der Streitkräftefähigkeiten in Europa und im Bündnis sowie der ständigen Anpassung der militärischen Strategien muss man auch feststellen, dass der Aufbau der benötigten Fähigkeiten nicht ohne Investitionen in neue militärische Geräte möglich ist. Hier kommt der Rüstung und insbesondere der Rüstungskooperation eine Schlüsselrolle zu. 1. Wandel der globalen sicherheitspolitischen Lage Der gravierende Wandel des sicherheitspolitischen Umfeldes seit dem Ende der 80er-Jahre des letzten Jahrhunderts brachte unweigerlich Veränderungen in den nationalen Sicherheitskonzepten und den dazugehörigen Bereichen und den internationalen Organisationen mit sich. Dabei stehen positiven Entwicklungen wie dem Wegfall der systemischen Ost-West- Auseinandersetzung, der Wiedervereinigung Deutschlands und der Erweiterung der NATO negative Entwicklungen wie weltweite Instabilitäten, z.b. im Irak oder aktuell in der Atommacht Pakistan, der internationale Terrorismus sowie Proliferation und die Arbeiten an Massenvernichtungswaffen entgegen. Wir leben in einer dynamischen Zeit. Bei dem sich ständig wandelnden sicherheitspolitischen Umfeld kann man sich auf dem bislang Erreichten nicht ausruhen. Wir 2. Grundsätze des sicherheitspolitischen Handelns in Deutschland Der Wandel stellt neue Herausforderungen an die europäische und globale Sicherheitspolitik. Die übergreifenden Grundsätze des deutschen sicherheitspolitischen Handelns bilden die Rahmenbedingung für die deutsche Beteiligung an Rüstungskooperationen und prägen diese. Sie seien hier kurz dargelegt: 1) Deutschland geht von einem umfassenden Sicherheitsbegriff und damit einem weiten Verständnis von Sicherheit aus. Er berücksichtigt in einem ganzheitlichen Ansatz politische, ökonomische, ökologische sowie gesellschaftlich kulturelle Bedingungen und Entwicklungen. Nur so können wir dem komplexen, multidimensionalen Charakter bestehender und künftiger Krisen und Konflikte begegnen. Ein solch weit gefasstes Verständnis von

13 14 Christian Schmidt Sicherheit liegt übrigens auch der Europäischen Sicherheitsstrategie ("European Security Strategy") von 2003 zu Grunde. 2) Deutschland ist fest davon überzeugt, dass Sicherheit nicht allein durch militärische Mittel gewährleistet werden kann. Wir stehen nachdrücklich für eine vorbeugende Sicherheitspolitik. Streitkräfte sind in diesem Kontext nur eines der möglichen Instrumente, allerdings ein wesentliches. Denn oft genug reichen zivile Mittel leider nicht aus, oder aber die Streitkräfte müssen zunächst die Voraussetzungen schaffen, um nichtmilitärische Instrumente einsetzen zu können. Wir wissen aber auch sehr wohl um die Wirkung einer rechtzeitigen Demonstration der Entschlossenheit. 3) Deutsche Politik ist multinational eingebettet. Wir bekennen uns zu unseren Verpflichtungen im Rahmen internationaler Institutionen. Multinationalität liegt in unserem nationalen Interesse, auch aus Gründen der Legitimität und Durchhaltefähigkeit militärischer Einsätze. 4) Für Deutschland ist und bleibt die transatlantische Partnerschaft im NATO-Bündnis die Grundlage unserer Sicherheit. Sie ist ein wesentlicher Faktor der Stabilität und Sicherheit für den europäischen Raum. Die Europäische Sicherheitspolitik sollte aber auch ein eigenständiges, verantwortliches europäisches Handeln ermöglichen. 3. Gründe und Hemmnisse der Rüstungskooperation Rüstungskooperation ist seit Jahrzehnten selbstverständlich. In der NATO und der Westeuropäischen Union wurden zahlreiche Ansätze erarbeitet, die aber, auf Grund verschiedenster Umstände bislang nur partiell Erfolg hatten. Zumindest unter dem Dach der Europäischen Union kann man nunmehr die Erfolgsaussichten neuer Ansätze optimistischer betrachten. Die Gründe für Rüstungskooperationen liegen klar auf der Hand, sie sind wirtschaftlicher, politischer, militärischer und technologischer Natur. Durch Rüstungskooperation lässt sich das wirtschaftliche Ziel, zu finanzierbaren Kosten den militärischen Streitkräftebedarf zu decken durch Senkung der Stückkosten (Economies of Scale), Lernkurveneffekte und die Aufteilung der Entwicklungskosten auf mehrere Partner, erreichen. Auch wenn die effektiven Gesamtkosten auf Grund der Kooperation steigen, sind die Vorteile auf Grund der Vermeidung von Doppelentwicklung, Doppelarbeit, kumulativer Produktionsmenge und ebenso auf Grund der erheblich besseren Exportchancen multinationaler Produkte doch erheblich größer. So können die knappen Ressourcen bestmöglich genutzt werden. Politisch gesehen spielt neben der Festigung der Beziehungen der kooperierenden Nationen gerade auf europäischer Ebene die Demonstration des Willens, ein konstruktiver EU-Partner zu sein, eine erhebliche Rolle. Durch gemeinsames Handeln wächst auch die Identifikation mit einer gemeinsam definierten Sicherheitsvorstellung und -identität. Militärisch gesehen ist durch die Beschaffung/Standardisierung möglichst identischer Ausrüstung eine militärische und gleichzeitig kosteneffiziente Kooperation bestmöglich sichergestellt. Insbesondere im Bereich C4ISR "Command, Control, Communications, Computers, Intelligence, Surveillance and Reconnaissance" ist die nahtlose informationstechnische Integrati-

14 Europäische und Transatlantische Rüstungskooperation aus politischer Sicht 15 on entscheidend für die erfolgreiche Durchführung militärischer Operationen multinationaler Koalitionen. Technologisch gesehen fördert Rüstungskooperation den Technologieaustausch, die Technologieentwicklung und die Entwicklung gemeinsamer technologischer Standards. Dabei sollte sichergestellt sein, dass die höchstentwickelste Technik zum Einsatz kommt und dadurch das bestmögliche Produkt hergestellt wird. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die militärische Ausrüstung zunehmend durch Software und Elektronik bestimmt wird. Insofern ist abzusehen, dass hierbei auch Nationen, die bislang keine eigene nennenswerte Rüstungsindustrie besitzen, einen erheblichen Beitrag zu Kooperationen leisten können, wenn sie auf dem zivilen IT-Markt erfolgreich positioniert sind. Die effizientere Beschaffung durch Rüstungskooperation kann daher einen entscheidenden Beitrag zu den notwendigen Modernisierungsschritten leisten. Der Rüstungsbereich beschafft zu allererst die militärische Ausrüstung der Streitkräfte. Eine Koordinierung der Rüstungspolitik bzw. Kooperationen sind daher abhängig von gemeinsamer militärischer Planung und harmonisierten Forderungen des Bedarfsträgers. Sowohl in der NATO als auch in der EU wurde ein Katalog von angestrebten gemeinsamen militärischen Fähigkeiten definiert. Auf Grund der Mitgliedschaft vieler Nationen in beiden Organisationen und bei gleichem Bedrohungsszenario ergeben sich erhebliche Konvergenzen. Dennoch gibt es trotz der ähnlichen Definition der notwendigen militärischen Forderungen oft eine Vielzahl nationaler Spezifikationen, die bis zum Scheitern der Kooperationsmöglichkeit führen kann. Diese nationalen divergierenden Spezifikationen beruhen teilweise auf eigenen nationalen industriellen Interessen. Es ist ein legitimes sicherheits- und wirtschaftspolitisches Interesse eines jeden Teilnehmers, die nationale, leistungsfähige industrielle Basis bestmöglich in ein multinationales Programm einzubinden. Dahinter verbirgt sich ein unterschiedliches Verständnis über die strategische Rolle der nationalen Rüstungsindustrie. Fest steht, es sichert nicht nur Arbeitsplätze, sondern eben auch den Erhalt von wehrtechnischen Technologien. Die Bildung von so genannten "National Champions" wird aber eine Konsequenz der durch Rüstungskooperationen geförderten Industriekonsolidierung sein. Ein Hindernis in der Rüstungskooperation ist die Forderung nach "juste retour" 1. Im Lichte der begrenzten Verteidigungsbudgets bei gleichzeitig zunehmenden Systemkosten und der, zumindest in einigen Bereichen, vorangeschrittenen Internationalisierung der Industrie muss zukünftig das Prinzip des "retour" zurückstehen. Es behindert den Wettbewerb, die industrielle Konsolidierung und die Spezialisierung. Nicht zu vergessen ist auch die Problematik der unterschiedlichen Ansätze der Nationen beim geistigen Eigentum und die oft stark divergierenden nationalen Beschaffungsprinzipien und -verfahren. Dies, gepaart mit eigenen nationalen Genehmigungsabläufen, erschwert Kooperationen ungemein. Zugleich ist es eine unabwendbare Folge, dass Zeit-, Kosten- und Managementprobleme mit wachsender Teilnehmerzahl und Komplexität ansteigen. Die eingangs genannten Zielsetzungen haben auch nach den umfassenden Änderungen der politischen und strategischen Rahmenbedingungen und bei veränderter

15 16 Christian Schmidt Aufgabenstellung der Streitkräfte nicht an Bedeutung verloren. Die Notwendigkeit zur Rüstungskooperation wird vor dem Hintergrund der Einsätze der Streitkräfte in internationalen Operationen ansteigen. 4. Rüstungskooperation in der NATO Deutschland steht nach wie vor fest zur Allianz. Dieses Bündnis bleibt ein entscheidender Pfeiler auch für die zukünftige globale Sicherheit. Neben bereits erfolgreichen bilateralen Kooperationen wie z.b. Rolling Airframe Missle (RAM) stehen weitere aktuelle und politisch hoch bedeutsame Projekte wie Missile Defence (MD) und Alliance Ground Surveillance (AGS) an. 4.1 Historie Zentrales und wichtigstes Forum für die Zusammenarbeit der NATO-Staaten auf dem Rüstungssektor ist die 1966 gegründete Konferenz der Nationalen Rüstungsdirektoren CNAD (Conference of National Armaments Directors). In diesem, dem NATO-Rat unmittelbar zugeordneten Ausschuss, sind mit Ausnahme Islands alle NATO-Mitgliedstaaten einschließlich Frankreich vertreten. In der CNAD und den ihr nachgeordneten Gremien werden politische, wirtschaftliche und technische Aspekte der Entwicklung und Beschaffung von Rüstungsgütern für die Streitkräfte der Mitglieder beraten, entsprechende Beschlüsse gefasst und für die Entscheidung auf höherer Ebene vorbereitet. Während die CNAD zu Beginn nahezu ausschließlich transatlantisch ausgerichtet und durch die damalige weltpolitische Konstellation geprägt war, steht sie seit dem Ende des Kalten Krieges und vor dem Hintergrund der aktuellen, asymmetrischen Konflikte neuen Herausforderungen gegenüber. 4.2 Aktuelle Lage Nahezu alle Gruppen der CNAD sind heute offen für die Beteiligung von Teilnehmern aus den 23 Partnership for Peace- Staaten. Darüber hinaus bestehen auch spezielle Rüstungsbeziehungen zu bestimmten Staaten des Mittelmeerraumes im Rahmen des Mittelmeerdialoges (Mediterranean Dialogue MD), zu bestimmten Ölförderländern der Golfregion im Rahmen der Istanbul Kooperationsinitiative (ICI) oder zu so genannten Contact Countries wie z.b. Australien. Auch die Themen der CNAD haben sich gewandelt bzw. angepasst: Die CNAD behandelte bereits frühzeitig Themen wie den Schutz von Häfen und Schiffen (harbour protection), den Schutz vor tragbaren Flugabwehrsystemen (man-portable air defence systems MANPADS) und der ABC- Abwehr (NBC Defence), die auch dem Schutz vor Angriffen durch Terroristen dienen. Ebenso wurde Anfang 2004 das umfassende "Programm of Work (PoW) for Defence Against Terrorism (DAT)" aufgelegt. 4.3 Ausblick Es liegt auf der Hand, dass die transatlantische Rüstungskooperation die Entwicklung der übergeordneten sicherheits- und verteidigungspolitischen Beziehungen widerspiegelt. Hier gibt es eine positive Tendenz, insbesondere auf Grund der weitgehend gemeinsamen Perzeption der globalen Sicherheitslage und der zunehmenden Abhängigkeit der Staaten und Organisationen voneinander. Zudem wird die zunehmende Vernetzung der Industrie zu beiden Seiten des Atlantiks indirekt die Rüstungskooperation för-

16 Europäische und Transatlantische Rüstungskooperation aus politischer Sicht 17 dern, da sie unter anderem auch einen Prozess zur Vereinfachung staatlicher Kontroll- und Regulationsmechanismen anstößt. Nicht unerwähnt bleiben darf, dass die transatlantische Rüstungskooperation durch eine restriktive Rüstungsexportpolitik, insbesondere in Bezug auf Technologietransfer, erschwert wird. Zukünftig wird es für die Kooperation in der NATO darauf ankommen, mit der ständig schneller werdenden Fortentwicklung im Rahmen der Transformation Schritt zu halten. Auch muss dem gewachsenen Selbstverständnis der europäischen Nationen Rechnung getragen werden. 5. Rüstungskooperation in der Europäischen Union 5.1 Historie und aktuelle Lage Es bestanden und bestehen zahlreiche Ansätze und Projekte zur Rüstungskooperation in Europa: z.b. die ehemalige WEAG/WEAO, die Rüstungsagentur OCCAR und das LOI Framework Agreement. Erstmalig innerhalb des Rahmens der Europäischen Union wurde in einem anstrengenden, vielfach kontroversen, aber letztendlich erfolgreichen Prozess die EDA im Jahr 2004 gegründet. Die EDA ist eine von drei Agenturen des Europäischen Rates, die in dem für die Europäische Union noch relativ neuen Umfeld der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (ESVP) tätig ist. Alle EU-Mitgliedstaaten, mit Ausnahme von Dänemark, beteiligen sich an ihr. Die Erwartungen an die Agentur sind insgesamt hoch. Ihre Aufgabe ist, die ESVP zu fördern und die Mitgliedstaaten in ihrer effizienten Bereitstellung von militärischen Fähigkeiten zu unterstützen. Hierzu muss die Agentur die Vorreiterrolle im europäischen Integrationsprozess übernehmen. Sie ist das europäische Kooperationsforum schlechthin. Die EDA ist in vier essenziellen Teilbereichen tätig: Entwicklung von Verteidigungsfähigkeiten, insbesondere auch Förderung der Harmonisierung des militärischen Bedarfs; Verbesserung der Effektivität der europäischen Verteidigungsforschung und -technologie (F&T); Förderung und Verbesserung der europäischen Rüstungszusammenarbeit; Maßnahmen zur Stärkung der industriellen und technischen Verteidigungsbasis (European Defence Technological and Industrial Base) und zur Schaffung eines wettbewerbsfähigen europäischen Marktes für Verteidigungsgüter (European Defence Equipment Market). Der systematische und umfassende Prozess zur Bestimmung notwendiger europäischer Fähigkeiten soll eine bessere Grundlage für Kooperationen in Forschung und Technologie sowie der Entwicklung und Beschaffung von Rüstungsgütern bilden. Eine verbesserte Rüstungskooperation wiederum wird zur notwendigen weiteren Restrukturierung der Industrie beitragen und eine effektive und wettbewerbsfähige wehrtechnische Industrie fördern. Um erfolgreich zu sein, muss die EDA als Antreiber, Katalysator, Plattform und manchmal vielleicht auch als Provokateur arbeiten, ohne dabei die Unterstützung der nationalen Ministerien zu verlieren. Kurz gesagt: Die EDA hat die Aufgabe, die nationalstaatlichen Interessen zusammenzuführen und zu bündeln, jedoch ohne die nationalen Besonderheiten zu missachten. Mittlerweile laufen über 60 F&T-Projekte mit unterschiedlichster Beteiligung in der EDA. Das Gesamtvolumen liegt bereits bei immerhin über 250 Mio. Euro.

17 18 Christian Schmidt Im Bereich F&T beteiligen sich insgesamt 19 Nationen am Joint Investment Program "Force Protection". Deutschland finanziert 10 Mio. Euro und erhält dafür im Gegenzug Forschungsergebnisse im fünffachen Wert des Gesamtvolumens von über 54 Mio. Euro. Dass die Agentur für Kooperationen mit weiteren Nationen offen ist, zeigt sich ebenso bei dem Programm "Force Protection". Norwegen beteiligt sich hieran substanziell, obwohl es kein EDA-Mitgliedstaat ist. Ein weiterer Erfolg der EDA war die Erstellung einer EU-Initial Long Term Vision. Dieses ca. 25-seitige Grundsatzdokument wurde unter Mitarbeit zahlreicher Gremien, Institutionen und Experten aus ganz Europa erstellt. Es behandelt die wichtigsten Trends und Herausforderungen für Europa in den nächsten 20 Jahren, die das verteidigungs- und sicherheitspolitische Umfeld nachhaltig prägen werden. Eine der wesentlichen Aufgaben der Europäischen Verteidigungsagentur ist, rüstungswirtschaftliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die einen freien und transparenten Wettbewerb auch auf den Rüstungsmärkten ermöglichen. Mit dem von der Agentur entwickelten und zum 1. Juli 2006 in Kraft getretenen "Intergovernmental Regime on Defence Procurement" ist ein erster Schritt dazu unternommen worden. Kernstück dieses Regimes ist der "Code of Conduct and Best Practice in the Defence Procurement". Die unterzeichnenden Mitgliedstaaten verpflichten sich darin, geplante Auftragsvergaben, die in den Bereich des Artikels 296 EG-Vertrag fallen, in einem von der Agentur eingerichteten, gemeinsamen Portal (Electronic Bulletin Board) zu veröffentlichen. Ziel des "Code of Conduct" ist, durch ein höheres Maß an Transparenz die Mitgliedstaaten dazu zu bewegen, sich seltener auf Artikel 296 EG- Vertrag zu berufen. Ein weiteres Element des "Intergovernmental Regimes" ist der "Code of Best Practice in the Supply Chain", der mehr Wettbewerb und Transparenz auf der Ebene der Unterauftragnehmer schaffen soll. Bei diesem Verhaltenskodex hat sich die wehrtechnische Industrie auf freiwilliger Basis dazu verpflichtet, Unteraufträge im Electronic Bulletin Board der Agentur zu veröffentlichen. Insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen soll dadurch die Teilnahme am Wettbewerb erleichtert werden. Deutschland unterstützt die EDA und ihre Bemühungen ausdrücklich. Es ist auch die Aufgabe der Politik, die für die weitere Konsolidierung erforderlichen Rahmenbedingungen herzustellen. Hierzu gehört vor allen Dingen die Schaffung eines fairen Wettbewerbs durch die Abschaffung von Subventionen, die Ablehnung von Kompensationsgeschäften, den so genannten offsets, und die Reduzierung von Staatsbeteiligungen bei Rüstungsunternehmen aber auch Themen wie Versorgungssicherheit, Harmonisierung der Exportverfahren für Rüstungsgüter und Geheimschutz. 5.2 Ausblick/Vision Die Geburt der ESVP dies- und jenseits des Atlantiks wurde mit Skepsis begleitet. Man befürchtete eine Konkurrenz zur NATO und eine Duplizierung der Aufgaben. Aber selbst die einstigen Skeptiker beurteilen die ESVP heute deutlich positiver. Die EU hat sich zu einem anerkannten Akteur bei der internationalen Krisenbewältigung entwickelt. Sie ist gewillt, Verantwortung zu übernehmen. Die ESVP ist bereits nach kurzer Zeit aus der europäischen und internationalen Politik nicht mehr wegzudenken. In Bezug auf die EDA, die europäische Rüstungspolitik und die transatlantische Rüstungskooperation muss man der teil-

18 Europäische und Transatlantische Rüstungskooperation aus politischer Sicht 19 weise vertretenen Auffassung, dass Europa sich hier eine Festung (Fortress Europe) erbaue, widersprechen. Die EDA ist für die Kooperation offen und soll gemäß ihres Gründungsdokuments ein enges Verhältnis zur NATO entwickeln. Natürlich stärkt die Bündelung der nationalen Interessen der europäischen Einzelstaaten die gemeinsame Position. Falls die EU als einheitlicher Akteur auftritt, besteht die Möglichkeit, verstärkt eigene berechtigte Interessen einzubringen. Das Gesamtvolumen der Verteidigungsausgaben der an der EDA beteiligten Mitgliedstaaten betrug 2006 immerhin 200 Mrd. Euro. Nach den USA ist man somit gemeinsam weltweit zweitgrößter Nachfrager für Verteidigungsgüter. Eine Abkehr von der transatlantischen Allianz oder aber eine Abschottung des europäischen Wirtschaftsraums sind keinesfalls das Ziel. Für die transatlantischen Partner gilt es, durch diese kooperationspolitischen Initiativen einen einheitlichen und verlässlichen europäischen Ansprechpartner zu gewinnen. Ein starkes und handlungsfähiges Europa liegt in aller Interesse, kann die USA und die NATO entlasten und so den transatlantischen Verbund stärken. Das Verhältnis von NATO und EU muss mit dem Ziel sinnvoller Komplementarität entwickelt und eben nicht durch unnötige Konkurrenz geschwächt werden. Beide Organisationen müssen gleichsam ihr "Level of Ambition" aufeinander abstimmen. Eine enge Kooperation und ein konstruktiver strategischer Dialog wird im Anbetracht der globalen Sicherheitslage immer wichtiger. Es bleibt dabei das vorrangige Ziel, Duplizität in Strukturen und Fähigkeiten auf das unvermeidliche Maß zu begrenzen. Wir haben nur einen "single set of forces" und jeder Euro kann nur einmal ausgeben werden. 6. Vertrag von Lissabon Auswirkungen Die vom Europäischen Rat zur Ausarbeitung eines Reformvertrages einberufene Regierungskonferenz einigte sich am 18./19. Oktober 2007 in Lissabon auf Ebene der Staats- und Regierungschefs auf die Vertragstexte. Der Vertrag wurde am 13. Dezember 2007 in Lissabon von den Staats- und Regierungschefs sowie den Außenministern unterzeichnet. Der Reformvertrag wird in Kraft treten, nachdem er von allen Mitgliedstaaten gemäß deren verfassungsrechtlichen Vorschriften ratifiziert worden ist. Ziel ist, dass der Reformvertrag am 1. Januar 2009 und damit rechtzeitig vor den Wahlen zum Europäischen Parlament im Juni 2009 in Kraft gesetzt wird. Welche Auswirkungen hat dieser Reformvertrag auf den Bereich der Verteidigung und der Rüstungskooperation? Der Reformvertrag sieht die Einführung des Amtes eines "Hohen Vertreters der Union für Außen- und Sicherheitspolitik" vor, der sich auf einen "Europäischen Auswärtigen Dienst" abstützt. In den Bestimmungen zur "Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik" (GSVP) wird festgelegt, dass die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sich verpflichten, im Falle eines bewaffneten Angriffs auf das Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaates "alle in ihrer Macht stehende Hilfe und Unterstützung zu leisten". Die NATO soll dabei weiterhin das Fundament der kollektiven Verteidigung und das Instrument für deren Verwirklichung sein. Eine Einstandspflicht besteht ebenso für Terroranschläge, Naturkatastrophen oder menschlich verursachte Katastrophen.

19 20 Christian Schmidt Festgelegt wird auch die Ambition, dass die Mitgliedstaaten zivile und militärische Fähigkeiten für die Umsetzung der GSVP zur Verfügung stellen und die militärischen Fähigkeiten schrittweise verbessern. Der Text des Reformvertrages beschreibt zudem die Aufgaben der "Agentur für die Bereiche Entwicklung der Verteidigungsfähigkeiten, Forschung, Beschaffung und Rüstung". Die Bestimmungen zur Fortentwicklung der europäischen Sicherheitsund Verteidigungspolitik hin zu einer GSVP wird im Wesentlichen aus dem gescheiterten EU-Verfassungsentwurf übernommen. Sie führen den durch die Verträge von Amsterdam und Nizza eingeleiteten Prozess fort, mit dem die Effizienz und die demokratische Legitimität der Europäischen Union erhöht und die Kohärenz ihres Handelns, auch im Bereich der Verteidigung, verbessert werden soll. Die explizite Erwähnung der Europäischen Verteidigungsagentur, die ja bislang "nur" auf Grund einer gemeinsamen Aktion beruht, zeigt deutlich den hohen politischen Willen, die Agentur weiter zu vitalisieren. Die GSVP ist ein weiterer Schritt hin zu einer gemeinsamen europäischen Verteidigungspolitik. Die Entwicklung einer europäischen Rüstungspolitik in der EU ist daher folgerichtig ein zentrales Ziel beim Auf- und Ausbau der GSVP. Die EU-Mitgliedstaaten werden immer weiter zusammenwachsen. Hieraus ergeben sich zwar für die Transatlantische Rüstungskooperation keine unmittelbaren neuen Rückschlüsse, aber durch den Reformvertrag erhält die europäische Integration einen weiteren Schub. 7. Schlusswort Rüstungszusammenarbeit ist notwendig, damit die Kompatibilität und Interoperabilität der Ausrüstung und Verfahren der Streitkräfte verbessert wird, um wechselseitig von moderner Spitzentechnologie zu profitieren und eine effizientere Nutzung der Ressourcen durch transnationale Synergien zu erreichen. Industriepolitisch trägt sie zum Erhalt der erforderlichen rüstungsindustriellen Basis bei und stärkt politisch das Verständnis füreinander und das gegenseitige Vertrauen. Anmerkung 1 Das Prinzip des "juste retour" besagt, dass die Mitgliedstaaten Rückflüsse aus dem Programm, gemäß ihrer abgeführten Beiträge, erhalten.

20 European and Transatlantic Armaments Cooperation against the Background of Transformation and Future Perspectives Reiner K. Huber / Klaus Lange / Daniel F. McDonald Armaments cooperation has essentially three dimensions: political, economic and military-technical. Empirical evidence suggests that the success of armaments cooperation depends primarily on the degree of compatibility that the interactions of potential cooperation partners may reach in each of these three dimensions. Among others, this means that successful armaments cooperation is a highly complex process involving the definition and preservation of a dynamic equilibrium between the political, economic, and militarytechnical interests of cooperation partners. This was a demanding task even during the days of the Cold War that were characterized by a relatively stable security environment and very similar strategic interests of potential cooperation partners in the Atlantic Alliance. However, the collapse of the bi-polar world order after the end of the Cold War and the emergence of asymmetric threats on one hand, and stimulated by a highly dynamic development of information technology the beginning of globalization in the mid-nineties on the other, have dramatically changed the character of the Atlantic Alliance s security environment. The former transparency of medium and long term developments in the political, economic and technological arenas has been replaced by a high degree of uncertainty caused by the dynamics of complex developments involving the risk that longer term plans and projects may become obsolete before they are even partly implemented. This has been illustrated by the history of various reform concepts pursued by the Bundeswehr around the turn of the last century. 1 Countering the adverse consequences of these developments through systematic exploitation of technological progress driven by civilian markets, especially in the areas of information technology and robotics, is the basic idea underlying the concept of Transformation adopted by most military forces in the Atlantic Alliance. In contrast to the formerly practiced realization of long-term reform objectives and associated requirements, transformation implies permanent adaptation of military capabilities in response to changes in the security and mission environment. Pursued in a coordinated fashion among national military forces, the Alliance envisions transformation to evolve the collective capability to effectively and efficiently execute whatever tasks it may have to face in a complex and dynamic security environment. 2 In other words, interoperability and agility are key attributes that the future military forces of the Alliance must evolve. The military transformation efforts in the Atlantic Alliance revolve around the concept of NATO Network-Enabled Capability (NNEC) which aims at decisively improving the effectiveness and efficiency of operations through a robust information network linking all military and nonmilitary entities participating in an operation. In order to preserve interoperability the NNEC concept adapts prior national initiatives such as the U.S. concept of Network-Centric Warfare (NCW) and the British concept of Network-Enabled Capability (NEC) to the demands of NATO s multinational operational environment. 3 The realization of this concept termed NetOpFue (vernetzte Operationsführung)

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