TÜRKEI Energieeffizienz in der Industrie

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1 ZIELMARKTANALYSE MIT PROFILEN DER MARKTAKTEURE TÜRKEI Energieeffizienz in der Industrie Ein Projekt im Rahmen der Exportinitiative Energieeffizienz gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie April / 2012

2 Herausgeber: Deutsch-Türkische Industrie- und Handelskammer Yeniköy Cad. No: 88 TR Tarabya / Istanbul Telefon: Fax: Internetadresse: Kontaktperson: Didem Uycan, Autoren: Didem Uycan Sinem Kalfa Güçer Ebru Acar Zafer Koç Ömer Sefa Baysal Gülsüm Özdoğru Disclaimer : Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung, die nicht ausdrücklich vom Urheberrechtsgesetz zugelassen ist, bedarf der vorherigen Zustimmung des Herausgebers. Sämtliche Inhalte wurden mit größtmöglicher Sorgfalt und nach bestem Wissen erstellt. Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Für Schäden materieller oder immaterieller Art, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen unmittelbar oder mittelbar verursacht werden, haftet der Herausgeber nicht, sofern ihm nicht nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden zur Last gelegt werden kann.

3 INHALTSVERZEICHNIS 1. LÄNDERPROFIL Politik Wirtschaftliche Struktur und Entwicklung der Türkei Investitionen Investitionen zwischen Deutschland und der Türkei Aussenwirtschaft Wirtschaftsbeziehungen zu Deutschland ENERGIEMARKT Entwicklung Vorkommen Primärenergieträger Energieerzeugung Energieverbrauch Energiepreise Türkei als strategischer Partner für Energieversorgung Energiepolitik Sektorelle Verbände im Energiebereich ENERGIEEFFIZIENZ Gebäudeeffienz Energieeffizienz in der Industrie Industrieschwerpunkte Keramikindustrie Textilindustrie Lebensmittelindustrie GESETZLICHE RAHMENBEDINGUNGEN FÜR ENERGIEEFFIZIENZ Gesetz zur Energieeffizienz Verordnungen Standards Energieeffizenz Strategiebericht der türkischen Regierung ( ) Staatliche Förderungen für Energieeffizienzprojekte Freiwillige Verträge Effizienzsteigerungsprojekte Finanzierungsmöglichkeiten Kreditlinie der EBRD (Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung) TurSEFF MARKTAKTEURE IM BEREICH ENERGIEEFFIZIENZ Profile der Energieeffizienzberatungsunternehmen MARKTCHANCEN UN MARKTBARRIERE FÜR DEUTSCHE FIRMEN Marktpotentiale für deutsche Unternehmen Chancen und Risiken deutscher Unternehmen Marktbarriere und Hemnisse Swot-Analyse Türkei SONSTIGES Fachrelevante Messen im Bereich Energieeffizienz Relevante Fachzeitschriften Wichtige sonstige Adressen

4 ANHANG-1: VERORDNUNG ZUR VERSTÄRKTEN NUTZUNG VON DER ENERGIEQUELLEN UND ENERGIEEFFIZIENZ TABELLENVEREICHNIS Tabelle 1: Volkswirtschaftliche Daten der Türkei (Quelle: ) Tabelle 2: Volkszählung 2008 (Quelle: Tabelle 3: Städteauflistung (> Einwohner) (Quelle: Tabelle 4: Industrielle Produktion nach Provinzen (AHK Türkei) Tabelle 5: Die Einfuhr der wichtigsten Warengruppen (in Mrd. USD) (Quelle: Tabelle 6: Wichtigste Exportgüter (in Mrd. USD) (Quelle: Tabelle 7: Abgeschlossene Lieferverträge (Erdgas) und Erdgas-Importe (Quelle: Jahresprogramm der türkischen Regierung 2011: Tabelle 8: Primärenergieträger Rohstoffvorkommen (Quelle: Tabelle 9: Überblick über die Energieerzeugung in den Jahren (Quelle: EUROSTAT, IEA, Tabelle 10: Primärenergieverbrauch nach Energiequellen (in t Erdöläquivalent) (Quelle: Jahresprogramm der türkischen Regierung 2011: Tabelle 11: Gaspreise (TL pro cbm) (Quellen: Tabelle 12: Verkauf der Versorgungsunternehmen an Endkunden (Mio. cbm) (Quelle: Tabelle 13: Strompreise (TL pro kwh) (Quelle: https://www.turkiye.gov.tr/;www.gtai.de) 2

5 Tabelle 14: Stromverteilungsregionen in der Türkei (Quelle: Wirtschaftszeitung Dünya, : Tabelle 15: Kooperationen zwischen den ausländischen und türkischen Firmen im Energiebereich (Quelle: Jahresprogramm der türkischen Regierung 2011: Tabelle 16: Die Verteilung der Kraftstoffe Erdgas und LPG im Keramiksektor (Quelle: Tabelle 17: Außenhandelszahlen für Textilien und Bekleidung (Mio. US$) (Quelle: Tabelle 18: Unternehmensliste über freiwillig abgeschlossene Verträge mit YEGM (Quelle: Tabelle 19: Überblick über die Kreditlinie zur Förderung bestimmter Länder (Quelle: Tabelle 20: Energieeffizienzberatungsunternehmen (Quelle: Tabelle 21: Stärken/ Schwächen & Chancen/ Risiken der Türkei (Swot-Analyse) (Quelle: Tabelle 22: Kontaktadressen (Quelle: AHK Türkei) QUELLENVERZEICHNIS Boru Hatları ile Petrol Taşıma A.Ş. - BOTAŞ, Enerji Yıllığı. (2011). Das türkische Amtsblatt, Amtsblatt-Nr:2737. (2010). Das türkische Statistikamt - TÜIK, Volkszählung. (2008). Das türkische Statistikamt, Dış Ticaret Verileri; (2011). Das türkische Statistikamt, Volkszählung. (2008). Deutsch-Türkische Industrie- und Handelskammer,. (2007). Direktion für Erneuerbare Energien - YEGM, Direktion für Erneuerbare Energien - YEGM, (August 2011). EGO Genel Müdürlüğü, Bursa Şehiriçi Doğalgaz Dağıtım Ticaret ve Taahhüt A.Ş., Eskişehir Doğalgaz Dağıtım A.Ş., 3

6 IGDAS, IZGAZ, Germany Trade & Invest - GTAI, (tarih yok). Enerji Piyasası Düzenleme Kurumu - EPDK, (2009). EUROSTAT, IEA, Türkisches Energieministerium, (2009). Föderation der Keramikindustrie: (2002). GTAI, (2011). Jahresprogramm der türkischen Regierung, (2011). Ministerium für Industrie, (tarih yok). PricewaterhouseCoopers Turkey, Enerji Yıllığı. (2010). Statistisches Bundesamt, Germany Trade & Invest - GTAI. (2011). Turkey Sustainable Energy Financing Facility - TURSEFF, TÜIK, (2011). GTAI, Türkischer Arbeitgeberverband der Textilindustrie, Türkisches Energieministerium, (2009). Türkiye Elektrik Dağıtım A.Ş., Germany Trade & Invest, (2009). UNIDO Ekoverimlilik Programı, Özel Tekstil, Verband der Erdölindustrie (PETDER),www.petder.org.tr; Enerji Yıllığı. (2011). Wirtschaftszeitung Dünya. ( ). (2011). 4

7 Vorwort Die Türkei gehört zu den 20 größten Volkswirtschaften der Welt. Das Land ist zum heutigen Zeitpunkt in hohem Maße von importierter Energie abhängig. 70 % der Energie in der Türkei wird importiert. Die Hauptenergiequellen sind Öl und Erdgas. Der Bedarf an elektrischer Energie steigt in der Türkei jährlich um 8 %. Die Türkei strebt mehr Unabhängigkeit von Importen an. Sie hat aufgrund der regionalen Gegebenheiten hervorragende Voraussetzungen für erneuerbare Energieträger. Die Türkei hat neben einem Gesetz zur Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien ein Gesetz zur Steigerung der Energieeffizienz verabschiedet, welches der Thematik Erneuerbare Energien und effizientere Nutzung von Energieträgern einen nachhaltigen Stellenwert bescheinigt. Ohne hohe Einsparungen im Energieverbrauch durch verstärkte Nutzung von energieeffizienteren Systemen droht in der Türkei ein Versorgungsengpass in der Stromversorgung in den nächsten Jahren. Die Industrie und die Politik haben dieses Problem erkannt und rufen zur verstärkten Nutzung von effizienteren Techniken auf. Der Staat hat das Programm ENVER ins Leben gerufen, welches werbewirksam mit Maskottchen- diese Thematik der Öffentlichkeit näherbringt. Vor ein paar Monaten sind alle Behörden aufgerufen worden, innerhalb kürzester Zeit Glühbirnen durch Energie-Sparbirnen auszutauschen. Die Stadtverwaltung von Istanbul hat sämtliche Verkehrsampeln mit LED Anzeigen ausrüsten lassen und spart so 1 Mio. Euro Stromkosten im Jahr. Die Stellvertreter der Provinzgouverneure sind zu Energiebeauftragten ernannt worden, unter deren Leitung Energieeinsparungsmaßnahmen in den Provinzen umgesetzt werden. Die Thematik gewinnt aufgrund der Tatsache zunehmend Bedeutung, dass die Türkei vergleichsweise die höchsten Treibstoff- (weltweit) und Stromkosten (OECD) im Industriesektor aufweist. Es ist damit zu rechnen, dass die Politik energiesparende Anwendungen stärker fordern und weiter fördern wird. So hat die Regierung bereits Anfang 2009 ein Programm zur Installation von sparsameren (effizienteren) Elektromotoren in der Industrie aufgelegt. Auf Basis des 2007 in Kraft getretenen Energieeffizienz-Gesetzes (Nr. 5627) hat das türkische Ministerium für Energie und Rohstoffe eine "Aktion Effiziente Motoren" (Enver Motor Hareketi) gestartet. Kern der Maßnahme ist eine direkte Unterstützung in Höhe von 20% für Investitionen in sparsamere Elektromotoren. Die Obergrenze für Projekte, die zur 5

8 Teilnahme berechtigt sind, beträgt Türkische Lira (TL; 1 Euro = circa 2,08 TL). Seit Beginn der Antragsfrist haben sich Pressemeldungen zufolge im Januar 2009 bereits 66 Unternehmen mit 83 Investitionsvorhaben, die zusammen ein Volumen von rund 20 Mio. TL haben, an dem Programm beteiligt. Investitionen im Bereich Effizienz rechnen sich damit schnell. Im Rahmen des Förderprogramms der KfW sind ferner Kredite für den Bereich Umwelt/Energieeffizienz für die Türkei aufgelegt worden. Investitionen in diesem Bereich werden vom Staat besonders unterstützt. Diese durchaus vorbildhaften Aktivitäten werden umrahmt von einer zunehmend sensibilisierten Bevölkerung für die Thematik Umwelt. Die Wasserknappheit der vergangenen Jahre hat den Bewohnern der Großstädte Istanbul und Ankara die Bedeutung des effizienten Umgangs mit Ressourcen aufgezeigt. Wasser ist gleichzeitig der wichtigste Energieträger für die Stromgewinnung in der Türkei. Deutsche Produkte sind in der Türkei sehr beliebt. Sie stehen für Qualität, weit entwickelte Technik und Effizienz. Um im internationalen Wettbewerb mithalten zu können, muss die türkische Industrie in energieeffiziente Produktionsmethoden investieren. Deutsche Unternehmer werden daher ein besonderes Interesse haben in diesem Bereich in der Türkei aktiv zu werden. 6

9 1. LÄNDERPROFIL Ein historischer Einschnitt für die Türkei die Gründung der Republik am 29. Oktober 1923 als Nachfolgestaat des Osmanischen Reiches, durch den Staatsgründer Mustafa Kemal Paşa, später unter dem Beinamen Atatürk (Vater der Türken) bekannt. Atatürk verhalf der Türkei in das moderne Zeitalter, orientierte das Land in Richtung Westen und richtete eine klare Industrialisierungspolitik ein. Er schaffte das Sultanat, Kalifat und die Scharia ab, führte eine Kleiderreform ein, ersetzte die islamische Zeitrechnung durch den Gregorianischen Kalender und führte die lateinische Schrift ein. Zudem erfolgte die Einführung europäischer Rechtssysteme. Ende der achtziger Jahre reichte die Türkei offiziell ihren Antrag für eine Mitgliedschaft in der EU ein. Am trat die Zollunion mit der EU in Kraft. Für alle Industrieprodukte aus dem jeweiligen anderen Wirtschaftsraum werden seit dem keine Zölle erhoben. Ende der Neunziger bekam die Türkei den Status eines Beitrittskandidaten, womit am dann die Beitrittsverhandlungen zur EU offiziell aufgenommen wurden. Die Dauer der Beitrittsverhandlungen wird auf zehn bis fünfzehn Jahre geschätzt. Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die volkswirtschaftlichen Daten der Türkei: Tab. 1: Volkswirtschaftliche Daten der Türkei Offizieller Landesname Republik Türkei Bevölkerungswachstum 1,6% Hauptstadt Ankara Korrespondenzsprachen Türkisch, Englisch, Deutsch Einwohner 74 Mio. (2010) Erwerbstätige Bevölkerung 25,9 Mio. (Oktober 2010) Durchschnittsalter 29,2 (2010) Präsident Abdullah Gül Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan Großstädte (Einwohner) Istanbul (13,3 Mio.), Ankara (4,8 Mio.), Izmir (3,9 Mio.), Bursa (2,6 Mio.), Adana (2,1 Mio.) Währung Türkische Lira (TL) Finanzzentrum Istanbul Bruttoinlandsprodukt (BIP): BIP Mio. TL BIP Mio. TL BIP pro Kopf 2011 (in USD) USD Inflationsrate 10,45 % (VPI 2011) Nettoauslandsverschuldung (Oktober 2011) 306,551 Mio. USD Währungsreserven (Februar 2012) 89,68 Mio. USD 7

10 Warenimporte 2011.aus Deutschland Warenexporte 2011.nach Deutschland Wichtigste Exportländer (2011) Wichtigste Importländer (2011) Mio. USD Mio. USD Mio. USD Mio. USD Deutschland, Vereinigtes Königreich, USA, Italien, Frankreich, Spanien, Holland, Russland Russland, Deutschland, China, USA, Italien, Iran, Frankreich Freihandelsabkommen Zollunion-Abkommen mit der EU Freihandelsabkommen mit Albanien, Bosnien Herzegowina, Kroatien, den EFTA-Mitgliedsländern (Schweiz, Norwegen, Island und Lichtenstein), Ägypten, Georgien, Israel, Marokko, Mazedonien, Montenegro, Palästina, Serbien, Syrien, Tunesien Quelle: (TÜIK, (GTAI, 2011); (www.invest.gov.tr, 2011) Die Türkei befindet sich sowohl auf dem asiatischen als auch auf dem europäischen Kontinent. Die zwei Kontinente sind nur durch den Bosporus und die Dardanellen voneinander getrennt. Die Landesfläche der Türkei umfasst ,38 km². Ihre Nachbarländer sind Bulgarien, Griechenland, Syrien, Irak, Iran, Aserbaidschan, Armenien und Georgien. Das Land stellt einen Brückenkopf zwischen der Region um das Kaspische Meer, dem Nahen und Mittleren Osten und Europa dar. Die Türkei hat 18 Metropolen mit jeweils mehr als 1 Mio. Einwohnern. Darunter finden sich zehn Metropolen die besondere Bedeutung haben. Die Städte Istanbul mit rund 13,3 Mio. Einwohnern, Ankara mit etwa 4,8 Mio. Einwohnern und Izmir mit ca. 3,9 Mio. Einwohnern dominieren heute diese Rangliste. Im Ballungsraum der Marmararegion mit Istanbul, Bursa und Kocaeli leben insgesamt über 20 Mio. Einwohner. Die folgende Tabelle verweist auf Daten aus der letzten Volkszählung im Jahre 2008, wo die offiziellen Zahlen zuletzt veröffentlicht wurden. Tab. 2: Volkszählung 2008 Nr. Provinzen Gesamt Männer Frauen 1. Đstanbul Ankara Đzmir

11 4. Konya Bursa Adana Antalya Đçel Şanlıurfa Diyarbakır Summe Türkei (Total) Quelle: (Das türkische Statistikamt - TÜIK, Volkszählung, 2008) Darüber hinaus ist die Verstädterung in der Türkei weit voran geschritten. Die nachfolgende Tabelle zeigt eine Auflistung von Städten mit mehr als Einwohnern (leider sind neue Zahlen noch nicht veröffentlicht worden). Tab. 3: Städteauflistung (> Einwohner) Entwicklungsstand der Regionen Regionen und Provinzen Anteil am BIP 2008 (%) BIP pro Kopf 2008 (US$) Anteil der Industrie (%) TR10 Istanbul 27, ,7 TR51 Ankara 8, ,9 TR41 Bursa, Eskişehir, Bilecik 6, ,1 TR31 Izmir 6, ,7 TR42 Kocaeli, Sakarya, Düzce, Bolu, Yalova 6, ,3 TR62 Adana, Mersin ,6 TR61 Antalya, Isparta, Burdur 3, ,7 TR33 Manisa, Afyon, Kütahya, Uşak 3, ,3 TR32 Aydın, Denizli, Muğla 3, ,8 9

12 TR83 Samsun, Tokat, Çorum, Amasya 2, ,6 TR21 Tekirdağ, Edirne, Kırklareli 2, ,6 TR90 Trabzon, Ordu, Giresun, Rize, Artvin, Gümüşhane 2, ,9 TR63 Hatay, Kahramanmaraş, Osmaniye 2, ,3 TR62 Konya, Karaman 2, ,3 TR72 Kayseri, Sivas, Yozgat 2, TR22 Balıkesir, Çanakkale 2, ,6 TRC2 Şanlıurfa, Diyarbakır 1, ,6 TRC1 Gaziantep, Adıyaman, Kilis 1, ,5 TR71 Kırıkkale, Aksaray, Niğde, Nevşehir, Kırşehir 1, ,1 TR81 Zonguldak, Karabük, Bartın 1, ,2 TRB1 Malatya, Elazığ, Bingöl, Tunceli 1, ,5 TRC3 Mardin, Batman, Şırnak, Siirt 1, ,2 TRB2 Van, Muş, Bitlis, Hakkari ,8 TRA1 Erzurum, Erzincan, Bayburt 0, ,9 TR82 Kastamonu, Çankırı, Sinop 0, ,3 TRA2 Ağrı, Kars, Iğdır, Ardahan 0, ,6 Quelle: Die Türkei wird entwicklungspolitisch in drei Kategorien eingeteilt: Die entwickelten Provinzen, die normalen Provinzen und die Provinzen, die zu entwickeln sind, die sogenannten Prioritätsregionen. Für letztere gibt es weitere Förderungen, sofern Investitionen getätigt werden. Die Kategorisierung wird jedes Jahr von Neuem vorgenommen. Bei der dritten Kategorie der Prioritätsregionen gab es Provinzen. 10

13 Für 2011 sind die selben Provinzen vorgesehen. Diese Provinzen können wie folgt aufgelistet werden: Prioritätsregionen bei der Investition 1. Adıyaman 26. Kars 2. Ağrı 27. Kastamonu 3. Aksaray 28. Kırıkkale 4. Amasya 29. Kırşehir 5. Ardahan 30. Kilis 6. Artvin 31. Malatya 7. Bartın 32. Mardin 8. Batman 33. Muş 9. Bayburt 34.Nevşehir 10. Bingöl 35. Niğde 11. Bitlis 36. Ordu 12. Çanakkale 37. Osmaniye (einschl. Bozcaada u. Gökçeada) 13. Çankırı 38. Rize 14. Çorum 39. Samsun 15. Diyarbakır 40. Siirt 16. Elazığ 41. Sinop 17. Erzincan 42. Sivas 18. Erzurum 43. Şanlıurfa 19. Giresun 44. Şırnak 20. Gümüşhane 45. Tokat 21. Hakkari 46. Trabzon 11

14 22. Iğdır 47. Tunceli 23. Kahramanmaraş 48. Van 24. Karabük 49. Yozgat 25. Karaman 50. Zonguldak Quelle: (Das türkische Amtsblatt, Amtsblatt-Nr:2737, 2010) 1.1. Politik Die Republik Türkei gab ihre erste Verfassung 1924 frei. Die Grundsätze der Verfassung von 1921, insbesondere das Prinzip der Volkssouveränität wurden übernommen. Es wurde die große türkische Nationalversammlung (TBMM oder Parlament) als alleiniger Vertreter des Volkes bestimmt. Die zweite Verfassung wurde 1961 verabschiedet und führte das Zweikammerparlament ein. Die dritte Verfassung der Republik, die 1982 per Volksentscheid angenommen wurde, ist bis heute rechtskräftig. Gemäß dieser Verfassung ist die Türkei eine demokratische, laizistische, soziale und rechtstaatliche Republik. Für das Jahr 2012 ist eine neue Verfassung zu erwarten. Oberhaupt des Staates ist der Staatspräsident. Den Ministerrat bilden der Ministerpräsident und die von ihm bestimmten Minister bzw. Staatsminister. Die türkische Verwaltung ist zentralistisch. Das türkische Parlament, die große türkische Nationalversammlung, wird für vier Jahre gewählt (Mehrheitswahlrecht). Es gilt eine landesweite Zehn-Prozent-Hürde für den Einzug ins Parlament. Am 12. Juni 2011 hat die Türkei das letzte Mal zur 24. Großen Nationalversammlung gewählt. Die regierende islamisch-konservative AKP (Adalet ve Kalkınma Partisi) unter Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan gewann zum dritten Mal in Folge die Parlamentswahl, verfehlte aber die angestrebte Zweidrittelmehrheit, um alleine die Verfassung ändern zu können. Die kemalistisch-sozialdemokratische CHP (Cumhuriyet Halk Partisi) trat zum ersten Mal mit ihrem neuen Vorsitzenden Kemal Kılıçdaroğlu zur Wahl an und wurde zweitstärkste Partei. Abdullah Gül, der ehemalige Außenminister der Türkei, dessen Wahl zum Staatspräsidenten zu den vorgezogenen Parlamentswahlen in 2009 führte, wurde im August 2007 zum 11. Staatspräsidenten der Türkischen Republik gewählt. 12

15 Die AKP setzt ihre Reformpolitik für die EU Mitgliedschaft weiter fort. Die langfristigen Perspektiven einer EU-Mitgliedschaft wirken sich positiv auf das Geschäftsklima aus. Laut dem Fortschrittsbericht der Europäischen Kommission leidet die Wirtschaft der Türkei allerdings, ungeachtet der Erfolge in der Haushaltspolitik und beim Wachstum, weiterhin unter erheblichen Schwächen. Die Mängelliste der Kommission reicht von Hürden für den freien Warenverkehr über das abgeschottete Auftragsvergabewesen, Lücken im Nahrungsmittelrecht bis zum begrenzten Fortschritt bei der direkten Besteuerung. Mittelfristig wird die Türkei jedoch nach Einschätzung der Kommission dem EU-Wettbewerbsdruck unter der Voraussetzung standhalten können, dass sie klar an ihrer erfolgreichen Stabilitätspolitik festhält und weitere entscheidende Schritte hin zu strukturellen Reformen unternimmt. An dieser Stelle ist anzumerken, dass die Politik wenig auf Umweltschutz ausgerichtet ist. Keine der genannten Parteien hat einen starken Umweltschutz zum Ziel. Dennoch wächst das Bewusstsein der Bevölkerung für die Umwelt. Die Politik ist viel stärker auf ein stetiges Wirtschaftswachstum ausgerichtet. Die Türkei unterhält zu vielen bedeutenden Energielieferländern intensive Handelsbeziehungen und hat in diesen Ländern bedeutende Absatzmärkte für ihre Produkte. Gleichzeitig richtet sich das Augenmerk der türkischen Industrie- und Energiepolitik auf einen Ausbau der Fernleitungen für Gas und Strom in Richtung Zentraleuropa. Aber auch für die Länder im Nahen Osten setzt man auf die Verstärkung von Energielieferungen Wirtschaftliche Struktur und Entwicklung der Türkei Die türkische Wirtschaft hat die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise rasch überwunden: Nach einem Wachstumsrückgang im Jahre 2009 auf 4,7 % zog das Wirtschaftswachstum im Jahre 2010 wieder deutlich an und betrug 8,9%. Im ersten Halbjahr 2011 konnte die Türkei mit einem Wachstum von 10,2% sogar die weltweit höchste Wachstumsrate verzeichnen. Damit lag die Türkei auf Augenhöhe mit den Wachstumsökonomien der BRIC-Länder (Brasilien, Russland, Indien, China). Der positive Trend setzte sich im Verlauf des Jahres fort und belief sich für das Gesamtjahr 2011 innerhalb des von der türkischen Regierung vorgegebenen Korridors auf rund 8,0 Prozent. Für die Jahre prognostizieren die türkischen Verantwortlichen eine Stabilisierung der Entwicklung bei Wachstumsraten von 4%. 13

16 Nach den Angaben der Weltbank fallen auch 2011 ca. 10 % des türkischen BIP auf den Landwirtschaftssektor, in dem ca. ein Drittel der Bevölkerung beschäftigt ist. Der breitgefächerte industrielle Sektor (Textil, Fahrzeuge, Chemie, Maschinen und Elektronik) hat mit einem Anteil am BIP von rund 22 Prozent und Wachstumsraten von bis zu 35 Prozent ebenfalls wesentlich zum wirtschaftlichen Wachstum beigetragen. Auch das Baugewerbe hat durch die im Inland weiter wachsenden gewerblichen Flächen, wie Bürogebäude, Industrieanlagen, Gebäude für den Groß-und Einzelhandel seinen Teil zum wirtschaftlichen Erfolg des Landes geleistet. Mit ihren anstehenden inländischen Großprojekten, wie z.b. dem Bau der dritten Bosporus-Brücke sowie der Beruhigung der politischen Situation im nordafrikanischen Raum, wo türkische Bauunternehmen seit Jahren zahlreiche Aufträge entgegennehmen, blickt die Türkei weiterhin in ein aussichtsreiches Baujahr. Den größten Anteil am BIP machte wiederum der traditionell starke Dienstleistungssektor mit über 60 % aus, in dem ca 45% der Berufstätigen arbeiten. Hier sind vor allem steigende Besucherzahlen in der Tourismusbranche, mit der Türkei als sichere Insel in der Region, zu nennen. Dieser Anstieg ist auf zahlreiche ausweichende Urlauber als auch auf Touristen aus den arabischen Staaten selbst zurückzuführen. Mit einem robusten und lukrativen Bankenwesen nimmt auch der Finanzsektor eine immer bedeutendere Stellung im Wertschöpfungsprozess der Türkei ein wobei sich die Đstanbuler Börse (ISE) mittlerweile zu einer der weltweit aufstrebenden Börsen entwickelt hat. Die türkische Regierung hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, den Standort Istanbul innerhalb von zehn Jahren als ein regionales und binnen weniger Jahrzehnte als weltweites Finanzzentrum zu etablieren. Der Index für die Kapazitätsauslastung der türkischen Industrie betrug 75,4 Punkte. Auch wenn das Pro Kopf Einkommen erneut über US Dollar lag, konnte ein Großteil der türkischen Arbeitnehmerschaft nicht entsprechend der sehr positiven wirtschaftlichen Entwicklung entlohnt werden. Der überwiegende Teil der Arbeitnehmerschaft in Industrie, Landwirtschaft und Handwerk beziehen weiterhin den offiziellen "Mindestlohn", der im zweiten Halbjahr 2011 auf 837 Türkische Lira brutto (rund. 335 Euro) festgesetzt wurde. Die offizielle Arbeitslosenquote ist im Jahresverlauf 2011 merklich gesunken. Im August wurde ein neuer Tiefstwert von 9,2% markiert, saisonbereinigt 9,6%. Zu beachten ist allerdings, dass die stille Reserve wegen der niedrigen Frauenerwerbsquote relativ groß ausfällt und die Jugendarbeitslosigkeit mit 18,6% ebenfalls signifikant höher lag. Eine wesentliche Säule für den Erfolg des wirtschaftlichen Wachstums waren die rasch zunehmenden Exporte. Diese überschritten 2007 erstmals die Grenze von 100 Mrd. US$ und 14

17 konnten die Effekte einer nachlassenden Binnenkonjunktur kompensieren. Der Gesamtexport betrug im Jahr Mrd. US$ (2009: 102 Mrd. US$; 11,5) während der Gesamtimport im Jahr 2010 bei 186 Mrd. US$ (2009: 141 Mrd. USD; 31,7%) lag. wichtigste Handelspartner für den Import ist Deutschland. Durch die gestiegenen Rohstoffpreise für Primärenergieträger ist wertmäßig Russland an die erste Stelle der Importe gerutscht. Der wichtigste Handelspartner für den Export seitens der Türkei ist Deutschland. Die Industrieproduktion konzentriert sich auf die Sektoren Textilien, Kfz und Kfz teile, Bau und Baumaterialien, Landwirtschaft, Chemie, Maschinenbau und Bergbau. Die Industrie ist stark exportorientiert. Es gibt ungefähr Unternehmen mit ausländischer Beteiligung. Hiervon sind mit stark steigender Tendenz mehr als 4000 deutsche Investitionen. Aufgrund der steigenden Handelsbeziehungen zu Russland entwickelt sich auch die Schwarzmeerküste zu einer Industrieregion. Die Provinzen Istanbul, Kocaeli, Bursa und Sakarya sind wichtige Industriestandorte in der Marmararegion. Izmir, Manisa und Denizli sind die bedeutendsten Zentren im ägäischen Raum. In der Mittelmeerregion sind Adana, Mersin sowie Antalya und in Zentralanatolien Ankara als die wichtigsten Industriezentren hervorzuheben. Die Mittelmeerprovinzen Antalya und Muğla gelten als die wichtigsten Zentren der türkischen Tourismusindustrie mit zahlreichen Hotelbetrieben und Jachthäfen. In den letzten Jahren konnten jedoch auch in einigen Gebieten Zentralanatoliens und Südostanatoliens deutliche Fortschritte erzielt werden. Als Beispiele für eine positive Industrieentwicklung gelten die Provinzen Konya, Kayseri und Gaziantep, wo zahlreiche kleine und mittelständische Betriebe (bspw. Maschinenbau) entstanden sind, die auch erfolgreich für den Export produzieren. Die Betriebe der stark expandierenden Kfz- und Zulieferindustrie sind vor allem in den Provinzen Istanbul, Kocaeli (Izmit), Bursa, Sakarya (Adapazarı) und Ankara angesiedelt, wie das Mercedes-Omnibuswerk in Hadımköy bei Istanbul, das Toyota-Werk in Adapazarı, die MAN-Omnibusfabrik in Ankara und die Pkw Fertigungsstätten von Renault und Fiat in Bursa. Die Textil- und Bekleidungsindustrie arbeitet neben den nordwestlichen und westlichen Provinzen Istanbul, Izmir, Edirne, Bursa, Denizli, Afyon und Aydın auch in Süd- und Südostanatolien, wie in Adana, Mersin, Hatay und Gaziantep. Die Standorte der chemischen Industrie, einschließlich Petrochemie und Erdölraffinerien, sind vornehmlich Istanbul, Kocaeli und Izmir. 15

18 Betriebe der Elektrotechnik und Elektronik befinden sich mehrheitlich in Istanbul, Kocaeli, Manisa, Izmir und Denizli. Der Maschinenbau ist in den Provinzen Istanbul, Ankara, Izmir, Manisa, Aydın, Adana, Mersin und Konya verbreitet. Branche Lebensmittelindustrie Mehl und Mehlprodukten Zucker und Süssigkeiten Tab. 4: Industrielle Produktion nach Provinzen Milch und Molkereiprodukten Tee Konserven Pflanzenöl Tabak und alkoholische Getraenke Gewebe-, Leder- und Kleidungsindustrie Gewebe aus Baumwolle Gewebe aus Wolle Konfektion Seide Teppichhandel Leder Metallindustrie Eisen und Stahl Kupfer Militärbedarf Automotive und Hausgeräte Automobil Schiff Hausgeräte Chemie Medizin Farbstoff Petrolraffinerien 16 Provinz Eskisehir,Knya, Ankara (Mittelanatolien) und in grossen Städten wie Istanbul, Izmir, Bursa, Adana Usak, Sakarya Izmir, Balıkesir, Edirne und im Ostanatolien (Kars-Erzurum) und in der Ostküste des Schwarzes Meeres Rize Bursa, Balıkesir, Izmir in den Aegeis und Marmara Regionen Istanbul, Izmir, Tekirdağ, Adana, Samsun, Tokat Istanbul, Eskisehir, Kahramanmaraş, Erzincan, Izmir, Adana, Aydın, Denizli Istanbul, Içel, Adana, Kayseri, Izmir Istanbul, Izmir, Ankara Bursa Isparta, Usak, Burdur, Denizli, Manisa, Kayseri Istanbul Karabük, Ereğli, Iskenderun Elazığ, Murgul, Samsun, Konya, Kayseri Kırıkkale Bursa, Sakarya, Izmir, Istanbul Istanbul, Kocaeli, Izmir Istanbul, Kocaeli, Bursa, Gaziantep Istanbul, Samsun Istanbul, Izmir,Mersin Kocaeli, Izmir, Mersin, Batman, Kırıkkale

19 Reifen Sakarya, Kırsehir, Kocaeli Zonguldak, Iskenderun, Balıkesir, Düngemittel Kocaeli, Kütahya, Adana Bauelemente Kocaeli, Izmir, Eskisehir, Adana, Zement Corum, Kırklareli Glas Istanbul, Kocaeli, Sakarya, Antalya Istanbul, Kocaeli, Bilecik, Keramik Canakkale, Izmir, Kutahya Andere Papier Kocaeli, Giresun, Balıkesir Verpackung Istanbul, Antalya, Mersin, Düzce Quelle: (Deutsch-Türkische Industrie- und Handelskammer,2007) Investitionen Die Türkei hat sich im letzten Jahrzehnt zum echten Hot-Spot für ausländische Direktinvestitionen entwickelt. Für den Zeitraum 2008 bis 2010 bescheinigen die Vereinten Nationen der Türkei das 15. beste Investitionsklima weltweit (World Investment Prospect Survey 2008/2010). Die ausländischen Direktinvestitionen verzeichneten in der ersten Jahreshälfte 2011 mit rund 6,9 Mrd USD bereits ein beachtliches Wachstum. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es noch 1,6 Mrd USD gewesen. Für die ersten 10 Monate das Gesamtjahres 2011 stieg die Investitionssumme auf 11.6 Mrd USD und stellte ein Wachstum von 86% im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum dar. Für ausländische Investoren waren das Bankwesen sowie Versicherungen, gefolgt von Energie und der verarbeitenden Industrie die attraktivsten Sektoren flossen 22 Mrd USD an Investitionen in die Türkei. Nach Angaben des türkischen Finanzministers kam in 2011 mit einem Anteil von 87 % und einem Investitionswachstum von 388%, der Großteil der Investitionen wieder aus den EU-Ländern. Hingegen nahmen die Zuflüsse aus den Ländern des Nahen und Mittleren Ostens um 76 Mio USD und somit um 43,3 % ab. Investitionen aus Nordamerika stiegen um 140 % auf 439 Mio USD, und fernöstliche Quellen investierten insgesamt 163 Mio USD, ein Anstieg um 329 %. Insgesamt wurden im Jahr 2011 mehr ausländische Direktinvestitionen in der Türkei getätigt als in den Jahren zusammen war das Jahr für türkische Aktien und deren Anleger. Für das Jahr 2011 war es jedoch schwieriger, diesen Investmenterfolg zu halten. Hier liegt es hauptsächlich an der türkischen Zentralbank, den Balanceakt zu gewährleisten. Woanders freuen sich Ökonomen über leichte Verbesserungen in der 17

20 Binnennachfrage, doch in der Türkei hat man sich längst an die konsumfreudige Bevölkerung gewöhnt. Es ist somit kein Wunder, dass die Börsianer seit Längerem schon Interesse am Bosporus zeigen. Besonders Đstanbul entwickelt sich immer mehr zu einem global hot spot für Invesments in allen Bereichen wofür nicht zuletzt die Eröffnung des ersten und einzigen Auslandsbüros der zur Weltbank gehörenden International Finance Corporation in Đstanbul spricht. Hierbei profitiert die Türkei immer wieder von ihrer jungen Bevölkerung. Die demographische Perspektive der Türkei ist ausgesprochen günstig. Die Hälfte der Türken ist unter 29, dies wiederum kurbelt erneut den Binnenkonsum an. Denn je jünger ein Land, umso weniger ist es von den teuren Problemen einer alternden Bevölkerung betroffen wie bspw. Deutschland, Italien oder Japan. Die junge Bevölkerung, die zudem eine sehr gute Ausbildung genoss und hoch motiviert ist, ermöglichte es außerdem, dass die Produktivität türkischer Arbeitskräfte zwischen 2002 und 2008 um 6,1% gestiegen war, Tendenz weiterhin steigend. Des Weiteren bietet die Türkei ein umfangreiches Förderprogramm für neue Investitionen an. Für ausländische Unternehmen ist dies ein weiterer überzeugender Grund in die Türkei zu kommen. Denn abhängig vom Ort des Investments ist die reguläre Körperschaftssteuer für technologieintensive Produktion von 20% auf bis zu 2% reduziert. Im Blickpunkt von Immobilieninvestoren aus aller Welt steht der türkische Immobilienmarkt und ist bei diesen aufgrund der niedrigen Objektpreise und der hohen Mietrenditen sehr begehrt. Mit einer Mietrendite von 5,48% wird die Türkei als der beste Investitionsstandort in Europa betitelt und liegt damit vor Frankreich, Spanien und Portugal. So ist es, das die Immobilienverkäufe an Ausländer in den letzten Jahren mit dem teilweise recht anhaltenden Wachstum des Immobilienmarktes neue Rekordstände erreichte. Von haben Personen ausländischer Nationalität in die Türkei investiert. Insbesondere in Häuser oder Grundstücke. Die Immobilienverkäufe an Ausländer beliefen sich allein in den letzten fünf Jahren auf 14,4 Mrd. USD Investitionen zwischen Deutschland und der Türkei Der deutsche IT-Markt ist mit einem Volumen von 145 Milliarden Euro im Jahr 2011 der größte Europas und der viert größte weltweit. Der türkische Markt wiederum ist zurzeit der dynamischste in Europa. Das Marktforschungsinstitut EITO rechnet mit einem Wachstum von 7,3% auf 21,7 Mrd. Euro. Im Jahr 2010 verkauften türkische Unternehmen IT- Dienstleistungen für 21 Mio. Euro nach Deutschland. Ebenfalls im vergangenen Jahr 18

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