FUCHS. Titelthema. Die Mitarbeiterzeitschrift des Konzerns Oktober 2005

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1 FUCHS Die Mitarbeiterzeitschrift des Konzerns Oktober 2005 Neue Werksanlagen bei FUCHS (UK): Geschäftsführer Richard Halhead und Werksleiter Rob Wood haben den schwierigsten Teil der Werksumgestaltung bereits erfolgreich bewältigt Titelthema Im Rahmen unserer Serie über Berufsbilder bei FUCHS berichten wir über die SAP-Einführung in Europa und die vielfältigen Aufgaben unserer IT-Spezialisten, die im so genannten EuroSAP- Backoffice in der Konzernzentrale ihre erfolgreiche Arbeit verrichten. Panorama Kanzler-Visite bei FUCHS PETROLUB in Mannheim Blickpunkt Ein einmaliges Projekt: der Neubau der Produktionsanlagen bei FUCHS (UK) Personalien FUCHS-Gesamtbetriebsratsvorsitzender Hans-Joachim Fenzke erhält Verdienstmedaille

2 + + + Aktuell I n h a l t S. 3 S. 5 S. 12 S. 14 S. 18 S. 20 S. 22 S. 25 Aktuell Ein Interview mit Vorstandsmitglied Frank Kleinman Panorama Kanzler beeindruckt bei Visite im Vorzeigeunternehmen FUCHS in Mannheim Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Blickpunkt Aus Alt mach Neu Der Neubau der Produktionsanlagen bei FUCHS (UK) steht unter besonderen Vorzeichen Titelthema Wie FUCHS in ganz Europa SAP einführt. Ein klares Konzept spart viel Geld Messe und Werbeaktivitäten FUCHS Communication Service Neues von den Gesellschaften Personalien mit MOTORSPORT NEWS Beilage FUCHS PETROLUB AG Fotos, insbesondere Öffentlichkeitsarbeit Titelbild und Titelthema: Friesenheimer Straße 17 Jan Holger Philipp D Mannheim Design: Wurth Werbeagentur, Mannheim In eigener Sache Anlässlich der letzten Ausgabe der FUCHS Info erreichte die Redaktion die Anregung, von Zeit zu Zeit auch über herausragende Verkaufserfolge der FUCHS-Landesgesellschaften zu berichten. Gerne werden wir diesem Hinweis nachkommen. Bitte beachten Sie bei der Einsendung entsprechender Beiträge jedoch, dass Ihre Erfolgsgeschichte weltweit für alle Mitarbeiter des FUCHS PETROLUB Konzerns von Interesse sein sollte. + + Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wir konnten den bereits im ersten Quartal erzielten Erfolg im zweiten Quartal weiter ausbauen. Ein um 4,9 % gestiegener Halbjahresumsatz führte trotz gravierender Rohstoffkostenverteuerungen zu einem überproportionalen Anstieg des operativen Ergebnisses. Auf vergleichbarer Basis stieg der Halbjahresüberschuss um 34,1%. Hierbei halfen neben dem um 11,9 % erhöhten operativen Ergebnis nicht nur niedrigere Restrukturierungsaufwendungen, sondern auch ein verbessertes Finanzergebnis und eine gesunkene Steuerquote. Das Ergebnis je Stamm- bzw. Vorzugsaktie beträgt 1,28 u (vergleichbar 0,95) bzw. 1,31u (vergleichbar 0,98) und ist damit um ca. 34 % gewachsen. Die Rohstoffkosten werden sich auch im dritten Quartal weiter erhöhen und voraussichtlich nachhaltig auf hohem Niveau verbleiben. Durch den Fokus auf Schmierstoffe und verwandte Spezialitäten, die konsequente Erhöhung der Verkaufspreise, ein andauerndes diszipliniertes Kostenmanagement und die Vereinnahmung von Veräußerungsgewinnen aus dem Verkauf von Grundstücken im dritten Quartal erwarten wir für das Jahr 2005 auf vergleichbarer Basis, d.h. unter Herausrechnung der planmäßigen Firmenwertabschreibungen im Vorjahr, eine deutliche Steigerung des Jahresüberschusses. Stefan Fuchs Vorsitzender des Vorstands Mannheim, im September 2005 REDAKTIONSSCHLUSS Ihre Beiträge für die Februar-Ausgabe der FUCHS Info senden Sie uns bitte bis spätestens 13. Januar 2006 zu. Dies gilt insbesondere für Berichte, die uns nicht in deutscher Sprache erreichen. Später eintreffende Artikel können erst in der darauf folgenden Ausgabe veröffentlicht werden.

3 + + + Interview Interview + Ich sehe FUCHS in den nächsten fünf Jahren als das überragende und erfolgreichste unabhängige Schmierstoffunternehmen Ein Interview mit Vorstandsmitglied Frank Kleinman Herr Kleinman, seit 1. Januar 2004 sind Sie Mitglied des Vorstands der FUCHS PETROLUB AG, nachdem Sie 1997 zum Mitglied der Konzernleitung ernannt wurden und Verantwortung für den Unternehmensbereich Nord- und Südamerika übernahmen. Bereits seit 1986 sind Sie Vorsitzender und CEO der FUCHS LUBRICANTS in den USA. Was ist für Sie das Geheimnis dieser Erfolgsstory innerhalb des FUCHS PETRO- LUB Konzerns? Beziehungen. Seit mehr als 22 Jahren bin ich in der glücklichen Lage, ein Netz hervorragender Beziehungen mit meinen Kollegen in Mannheim zu unterhalten. Zunächst mit Dr. Manfred Fuchs, Professor Theo Mang, Ingo Pauler sowie Dr. Gerhard Vogel und dann auch mit Stefan Fuchs, Dr. Alexander Selent und Dr. Georg Lingg hatte und habe ich die Möglichkeit, Beziehungen zu entwickeln, die durch absolutes Vertrauen und enge Zusammenarbeit gekennzeich net sind. Das ist ein solides Fundament, auf dem man eine Karriere aufbauen kann. Diese Beziehungen haben offene und ehrliche Diskussionen ermöglicht, eine persönliche Konfrontation verhindert und immer den Interessen von FUCHS PETROLUB im besten Sinne gedient. Auf dieser Basis konnte ich in verschiedenen operativen Gesellschaften von Südafrika über die USA, Kanada und Mexiko bis Brasilien und Argentinien sowie in der jüngeren Vergangenheit auch in der weltweit tätigen LUBRITECH-Gruppe und LIPPERT- UNIPOL- Führungsmannschaften aufbauen, die sich durch den gleichen Teamgeist, das gleiche Engagement und Vertrauen auszeichnen. Kollegen mit Respekt zu behandeln ist ein entscheidender Aspekt einer erfolgreichen Beziehung. Wenn es keinen gegenseitigen Respekt gibt, können sich keine guten Beziehungen entwickeln und die Leistung leidet. Natürlich sind in unseren Gesellschaften einige wenige Beziehungen gescheitert, aber das waren in den mehr als 22 Jahren nur sehr wenige. In Nordamerika ist es uns gelungen, in den letzten 20 Jahren Gewinn und Rendite kontinuierlich zu steigern Als Sie 1997 die Verantwortung für den Unternehmensbereich Nord- und Südamerika übernahmen, erreichte FUCHS dort einen Umsatz von gut 150 Mio 3. Heute erzielen Sie in dieser Region einen Umsatz von über 200 Mio 3. Welche strukturellen Veränderungen stehen hinter dieser erfolgreichen Entwicklung der vergangenen sieben Jahre? Sie verweisen auf die Entwicklung der Umsätze in Nord- und Südamerika, ich glaube jedoch, dass die Ergebnisentwicklung in dieser Region wichtiger ist. In Nordamerika ist es uns gelungen, in den letzten 20 Jahren Gewinn und Rendite kontinuierlich zu steigern. Als Stefan Fuchs und ich 1997 die Verantwortung für Argentinien, Brasilien und Mexiko übernahmen, standen wir vor einer großen Herausforderung. Die primäre Herausforderung war nicht Erhöhung des Umsatzes, sondern die Einsetzung von Führungsteams in den einzelnen Tochterunternehmen, die sich nicht nur dem Erfolg von FUCHS PETROLUB verpflichtet sahen, sondern die, was noch wichtiger war, bei der Zusammenarbeit Teamgeist beweisen und sich gegenseitig vertrauen. Nachdem die Managementfragen geklärt waren, entwickelten sich Umsatz, Margen, Kostenkontrolle und Gewinne von selbst. Es ist unnötig zu betonen, dass wir das notwendige Know-how für einen Erfolg in Südamerika durch unsere Erfahrung erworben haben, die wir bei der Integration der verschiedenen Akquisitionen gewonnen hatten, die im Laufe der Jahre in Nordamerika getätigt worden waren, und deren Erfolg ausschließlich vom richtigen Aufbau der Führungsteams abhing. Mit 200 Mio 3 hatte Amerika im zurückliegenden Geschäftsjahr einen Anteil am Konzernumsatz von 18,6 % und war damit erstmalig hinter die Region Asien-Pazifik, Afrika mit 20,4 % zurückgefallen. Sehen Sie in Amerika einen noch ausreichend wachsenden Markt für spezielle Industrieschmierstoffanwendungen und würden Sie Ihre Beurteilung gegebenenfalls differenziert nach Nord- und Südamerika abgeben wollen? Wie wichtig die Entwicklung, Vermarktung und der Vertrieb von Schmierstoffen für den Erfolg von FUCHS PETROLUB auch sind, so machen doch die Beziehungen untereinander bei FUCHS PETROLUB immer 95% der Faktoren aus, auf denen der Erfolg beruht. Wie hoch der Anteil von Amerika am Konzernumsatz ist, ist für mich nicht so entscheidend. Entscheidend dagegen ist, welchen Beitrag Amerika zum Konzernergebnis leistet. Schließlich interessiert unsere Aktionäre das Ergebnis, das wir in der Region erwirtschaften und in welcher Relation es zu den Investitionen in dieser Region steht. In dieser Hinsicht übertrifft uns niemand. 3

4 + + + Aktuell Was zukünftige Wachstumsmöglichkeiten betrifft, gibt es sicherlich in einem gesättigten Markt wie Nordamerika einige Einschränkungen. Wir verlieren kontinuierlich Produktionsmengen insbesondere an den Fernen Osten aber trotzdem gibt es noch ein erhebliches Potenzial für ein organisches Wachstum. Es gibt sicherlich interessante Akquisitionsmöglichkeiten, die unser Wachstum sowohl im unteren wie oberen Segment fördern können. Sowohl in Kanada als auch Mexiko ist weiterhin ein reales Wachstum zu verzeichnen. Obwohl sich in beiden Ländern der Trend abzeichnet, im Fernen Osten produzieren zu lassen, ergeben sich immer noch Möglichkeiten für ein solides Wachstum. Was unsere Aktivitäten in Südamerika betrifft, besitzt zweifellos unser Schwesterunternehmen in Brasilien die besten Aussichten für ein reales Wachstum auf dem Markt der Spezialschmierstoffe für die Industrie. Brasilien hat eine starke Wirtschaft, eine große Bevölkerung und wird auf Jahrzehnte hinaus der Schlüsselmarkt in Südamerika sein. Unser Tochterunternehmen in Argentinien hat in den letzten Jahren deutliche Fortschritte erzielt. Wir haben einen bedeutenden Anteil auf dem Markt der Metallbearbeitungsflüssigkeiten erobert. Da in Argentinien die Wirtschaft weitgehend von der Landwirtschaft geprägt wird, müssen wir, was das weitere Wachstum im Industriesektor betrifft, über unsere Grenzen hin aus nach Chile und Uruguay schauen. Es stimmt zwar, dass es in Südamerika noch viele andere Länder gibt, so sehen wir derzeit jedoch nur begrenzte Wachstumsmöglichkeiten im Bereich der Spezialschmierstoffe für die Industrie. Das kann sich in der Zukunft natürlich ändern, aber aktuell konzenrieren wir uns nicht hierauf. Welches sind für Sie die entscheidenden Faktoren, dass FUCHS insbesondere im nordamerikanischen Markt seit Jahren zu den führenden Schmierstoffanbietern dieses Kontinents zählt? Der entscheidende Faktor für unseren Erfolg in Nordamerika war unsere Fähigkeit, ein engagiertes, erfahrenes, motiviertes und fähiges Führungsteam zusammenzustellen. Glücklicherweise zeichnet sich dieses Team durch Konstanz aus. Das Management ist nahezu völlig frei von internen Spannungen und Eifersüchteleien, die es schwächen würden. Auf Grund dieser angenehmen Atmosphäre konnten wir auf allen Ebenen begeisterte und gut ausgebildete Mitarbeiter finden, die bereit und in der Lage sind, unsere Unternehmenspolitik umzusetzen. Zur Stärkung dieser Struktur haben wir seit Jahren Incentive- und Gewinnbeteiligungsprogramme für alle Mitarbeiter, um sicherzustellen, dass auch sie an unserem Erfolg beteiligt werden. Die herausragende Ertragsstärke des Amerikageschäfts ist im Konzern sprichwörtlich. Welche Komponenten haben zu dieser kontinuierlichen Entwicklung der vergangenen Jahre beigetragen und wie wollen Sie diese Ertragskraft für die Zukunft absichern? Die einzigen Konstanten in unserer Entwicklung waren Ehrlichkeit, Moral, Vertrauenswürdigkeit, harte Arbeit und Hingabe. Außer diesen Grundwerten ist nichts, was wir eingeführt haben, heilig. Die Führungsmannschaft ist offen für die Erörterung von Änderungen der Ausrichtung, der Politik und der Unternehmens- struktur. Wir sind offen für Ideen, die in unserem Nordamerika- Team oder innerhalb des Konzerns entwickelt werden. Die Finanzdisziplin, die Dr. Selent eingeführt hat und weiter pflegt, wurde von unserem Team uneingeschränkt zum großen Vorteil aller Beschäftigten in Nordamerika übernommen. Die Änderungen zur Verbesserung des Konzepts für die Gewinnbeteiligung der Mitarbeiter wurden positiv aufgenommen, was für alle Beteiligten von Vorteil war. Durch die Förderung enger Beziehungen zwischen den Technikern in Europa und den Labors in Harvey, Kansas, und Emlenton konnten unzählige Stunden unnötiger Arbeit gespart werden, was uns spannende Vertriebsmöglichkeiten eröffnet und unnötige Doppelarbeit und Ausschuss erspart hat. Durch das seit 1985 bestehende Konzept der Gewinnbeteiligung konnten qualifizierte Mitarbeiter gewonnen werden, die wissen, dass sie für Erfolge belohnt und bei Misserfolg leer ausgehen werden. Wir haben unsere Mitarbeiter ständig dazu angehalten, die Produktivität und den Ertragsbeitrag pro Kopf zu steigern. Wir waren stets bestrebt, die Fertigkeiten unserer Mitarbeiter und die Qualität der Prozesse zu verbessern. Das hat dazu geführt, dass mit einer geringeren Zahl von Mitarbeitern eine höhere Wertschöpfung erzielt werden kann. Das war keine einfache Angelegenheit. Aber es werden jene ermuntert, die die innere Kraft besitzen, alles zu geben, da Zweiter zu sein, für sie nicht akzeptabel ist. Wo sehen Sie den FUCHS PETROLUB Konzern in fünf Jahren? Der entscheidende Faktor für unseren Erfolg in Nordamerika war unsere Fähigkeit, ein engagiertes, erfahrenes, motiviertes und fähiges Führungsteam zusammenzustellen Obwohl wir heute der führende unabhängige Schmierstoffhersteller der Welt sind, bin ich weiterhin davon überzeugt, dass die besten Jahre noch vor uns liegen. Die Unternehmensleitung von FUCHS PETROLUB hat ein einzigartiges Vermächtnis aus etablierten, wachsenden und zukunftsträchtigen Märkten ererbt. Wir besitzen nicht nur ein nahezu unbegrenztes Potenzial in Asien, wir verfügen auch über bedeutende Möglichkeiten in Osteuropa, Westrussland und anderen Staaten der früheren Sowjetunion. Das Potenzial in Osteuropa befindet sich sozusagen vor unserer Haustür. Wir sind ausgezeichnet aufgestellt, um im so genannten Ostblock Fuß zu fassen. Das Rationalisierungsprogramm beginnt in unserem traditionellen westeuropäischen Markt Früchte zu tragen. Die größten Anstrengungen sind gemacht, aber es bleiben noch viele Möglichkeiten. In den nächsten fünf Jahren sehe ich FUCHS PETROLUB nicht nur als den größten unabhängigen Schmierstoffhersteller im Hinblick auf den Umsatz in Euro und das Absatzvolumen, sondern als das überragende und erfolgreichste unabhängige Schmierstoffunternehmen. War der damalige Umzug von Südafrika in die USA für Sie und Ihre Familie in kultureller und gesellschaftlicher Sicht ein schwieriges Unterfangen? Obwohl alles ganz anders war, als wir es von Jugend an gewohnt waren, glaube ich, dass wir uns relativ leicht und komfortabel an die amerikanische Lebensart gewöhnt haben. Natürlich haben wir Englisch gesprochen und die Amerikaner sprechen Amerikanisch. Es gab allerdings ein oder zwei unangenehme Situationen, allerdings ohne Folgen. Die amerikanische Lebensweise ist zwar anders, aber es gibt nur wenige Länder, wenn überhaupt, die Einwanderern und Bürgern so viele Möglichkeiten eröffnen. Herr Kleinman, vielen Dank für das Interview. 4

5 Panorama Elementa 2 in der Kunsthalle Mannheim von Dr. Manfred Fuchs eröffnet Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende von FUCHS PETROLUB, Dr. Manfred Fuchs, eröffnete mit seinem Grußwort die Elementa 2. Die Ausstellung des Landesmuseums für Technik und Arbeit in Mannheim vermittelt nicht nur naturwissenschaftliche Grundlagen, sondern zeigt gleichzeitig auf, zu welchen technischen Erfindungen naturwissenschaftliche Experimente führten und führen. Die industrielle Anwendung und der alltägliche Nutzen, den die Besucher in ihrer eigenen Lebenswelt erfahren, stehen im Mittelpunkt. Der Inhalt der Ausstellung korrespondiert in besonderer Weise mit der umfangreichen Produktwelt von FUCHS und dem vielfältigen Einsatz im täglichen Leben. Ein Grund mehr für FUCHS dieses Ereignis besonders zu fördern. Positive Bewertung von FUCHS durch die Finanzpresse Im Handelsblatt, einem der großen deutschen Wirtschaftspresseorgane, vom 22. August 2005 stand FUCHS PETROLUB unter dem Titel Deutschlands Top-Konzerne auf Platz 50 der ertragsstärksten deutschen Aktiengesellschaften. Maßgeblich für die Bewertung waren die Eigenkapitalquote und Gesamtkapitalrendite sowie das Verhältnis von Cashflow zu Umsatz bzw. zum Kapital. Die Auswertung erfolgte durch den in Deutschland weithin bekannten Finanzexperten Professor Karlheinz Küting, Direktor des Instituts für Wirtschaftsprüfung (IWP) an der Universität des Saarlands. 5

6 Panorama Ralf Kremer Stefan Fuchs Lothar Mark Marko Magyar Bundeskanzler Michael Baumer M.d.B. Gerhard Schröder Kanzler beeindruckt Mitarbeiterinnen bei Visite im Vorzeig Gerade 14 Tage Vorbereitungszeit für den Besuch des deutschen Bundeskanzlers Gerhard Schröder bei FUCHS in Mannheim mussten allen Beteiligten innerhalb und außerhalb des Betriebs genügen. Das war jedenfalls genau die zur Verfügung stehende Zeitspanne, um 90 Minuten einer Kanzler-Visite am 12. August 2005 minutiös vorzuplanen und vorzubereiten, in der tatsächlich keine Minute dem Zufall überlassen blieb. Am Ende funktionierte alles wie am Schnürchen, wozu viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in zahlreichen innerbetrieblichen Abteilungen, aber auch externe Partner am Standort Mannheim engagiert beitrugen. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: ein gut gelaunter, sich interessiert zeigender Kanzler und eine freundliche Presse, die den Besuch als besondere Auszeichnung unseres Unternehmens würdigte. Sehr positiv zusammengewirkt haben innerhalb des Unternehmens eine ganze Reihe unterschiedlichster Personen und Abteilungen. So brachte der Leiter des Fettlabors, Thomas Litters, mit seinem Laborteam dem Kanzler die Welt der Schmierfette mit praktischen Anwendungen näher. Lutz Schulz, Logistik und Produktion, war mit seiner Mannschaft zusammen mit dem Sicherheitsbeauftragten Peter Wirtz gleich an mehreren Stellen im Einsatz, sei es im Werk am Fassregal, in der Kantine und überhaupt überall dort, wo es etwas aufzuräumen und abzusichern galt. Ebenso war Gero Gärtner und sein Team aus der Kantine gefordert, das die Umstellungen mit großer Flexibilität meisterte. Unter Leitung von Christian Klein koordinierten die Personalabteilungen den Einsatz von Auszubildenden an zentralen Orten des Geschehens. Im Einsatz 6

7 Gruppenbild mit Kanzler. V.l.n.r.: Hubertus Stärk, Stefan Fuchs, Hans-Joachim Fenzke, Bundeskanzler Gerhard Schröder, Dr. Alexander Selent, Dr. Georg Lingg, Dr. Ralph Rheinboldt. waren aber auch die Elektrowerkstatt, die EDV-Abteilung und der Einkauf. So ist alles bestens vorbereitet, als Vorstandsvorsitzender Stefan Fuchs - zusammen mit seinen Vorständen Dr. Alexander Selent und Dr. Georg Lingg begleitet von Geschäftsführer Dr. Ralph Rheinboldt und Betriebsratsvorsitzendem Hans-Joachim Fenzke, den Kanzler am frisch polierten Eingang der Konzernzentrale empfängt. Spannend ist die ganze Vorbereitungszeit schon gewesen: vom ersten Anruf aus dem Kanzleramt bis zur Abfahrt des Kanzlers vom Betriebsgelände. Dazwischen Hochspannung pur. Natürlich hilft der geschäftsmäßige und durchaus freundliche Ton am Telefon, bei allen zu besprechenden Themen mit dem Kanzleramt, Bundeskriminalamt oder Bundespresseamt cool zu bleiben und die daraus resultierenden Maßnahmen sachgerecht und routiniert zu treffen aber, wen würde es völlig kalt lassen, zu hören, dass der Kanzler dies und jenes gerne genau so und nicht anders hätte oder dass sich das Bundeskriminalamt und das Bundespresseamt noch einschalten würden. Der Hauch des Ungewöhnlichen beherrscht die ganze Vorbereitungszeit eine Mischung aus prickelnder Nervosität und nüchterner Abwägung des Machbaren. Als der Kanzler dann vorfährt, aussteigt und persönlich präsent ist, lässt das denn wohl auch keinen wirklich unberührt. Unabhängig von Wahlkampf und parteipolitischen Zugehörigkeiten steht da schlicht und ergreifend plötzlich der Kanzler unseres Landes und wünscht hier und dort einen guten Tag gewinnend in seiner jovialen Art, überzeugend in seiner persönlichen Ausstrahlung ohne Unterschied, ob Vorstand, Empfangsdame, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder Betriebsräte aus 20 Mannheimer Unternehmen. Der Kanzler ist sich seiner Wirkung jedenfalls gewiss, oder wie sonst sollte er aus der Zusammenkunft mit den Betriebsräten herauskommen und sagen können: Die Knöppe haben se mir nich abgerissen. In dem Moment, in dem der Kanzler, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern noch einmal freundlich zuwinkend, nach Fast schon eindrucksvoll jedenfalls eine sehr gute Erfahrung ist die Professionalität der beteiligten Bundesämter. Hier, so der allgemeine Eindruck, arbeiten Menschen, die von ihrem Geschäft etwas verstehen. und Mitarbeiter eunternehmen FUCHS in Mannheim Bundeskanzler Gerhard Schröder und der Vorstandsvorsitzende der FUCHS PETROLUB, Stefan Fuchs, bei der Besichtigung der Laboranlagen in Mannheim unter sachkundiger Führung des Leiters im Fettlabor, Thomas Litters. exakt 90 Minuten wieder wegfährt und die ersten positiven internen und externen Bewertungen von Teilnehmern aus Keine überflüssigen Ausführungen, alles sehr stark auf den Kanzleramt, Bundeskriminalamt und Bundespresseamt formuliert werden wir haben nicht immer so harmonisch ablau- Punkt bezogen, ohne Effekthascherei und deshalb angenehm und gelassen im Umgang. Dies gilt für das Kanzleramt, in dem fende Besuche in so freundlicher Atmosphäre ist die die inhaltliche Vorbereitung des Besuchs in Zusammenarbeit Erleichterung selbstverständlich groß. Aber auch das Gefühl mit FUCHS erfolgt, aber genauso für das Bundeskriminalamt einer Hausfrau, die einen Vormittag lang dafür kocht, dass oder den Staatsschutz, die ohne übertriebene Schärfe, aber alles in zehn Minuten aufgegessen ist, wird plötzlich nachvollziehbar: wie im Film ist der Besuch vorbeigeflogen der letzte doch nachdrücklich ihre Vorstellungen zur Sicherheit des Kanzlers formulieren, oder auch das Bundespresseamt, das der Öffentlichkeitsarbeit des Unternehmens mit sehr nützlichen Presse- unten seid aber bei weitem nicht so schön, wie euer Team, Kanzler-Spruch trägt jedoch darüber weg: Ihr Buben hier Tipps hilfreich zur Seite steht. Alles in allem beruhigend professionelle Routine, die sich auf die Vorbereitungen aller Beteiligter mit seinem Tross davon. das da oben aus den Fenstern schaut, sprach s und rauschte im Betrieb positiv auswirkt, zu einem mehr als erfolgreichen Ablauf führt und nicht zuletzt - für alle ein großes Erlebnis ist. Hubertus Stärk Motivierend allemal: wer arbeitet schon in einem Unternehmen, Öffentlichkeitsarbeit das von einem Kanzler offiziell als Vorzeigeunternehmen besucht wird. 7

8 Panorama Russischer Generalkonsul bei FUCHS PETROLUB Im Juni begrüßten Dr. Manfred Fuchs als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats sowie als IHK-Vizepräsident (rechts) und das für Russland verantwortliche FUCHS-Team unter Leitung von Dr. Lutz Lindemann, Mitglied der Konzernleitung und zuständig für Deutschland, Mittel- und Osteuropa sowie Russland (links), den russischen Generalkonsul Dr. Georgij A. Gerodes bei FUCHS PETROLUB in Mannheim. Der Besuch diente dem gegenseitigen Erfahrungsaustausch und der weiteren Verbesserung der Zusammenarbeit mit den russischen Behörden in handelsrechtlichen Fragen. Der FUCHS PETROLUB Konzern verfügt in Russland über ein Schmierstoffwerk der FUCHS OIL (RUSSIA) in Yaroslavl. Insgesamt sind in Russland 20 Mitarbeiter beschäftigt. Dritter BASF-FirmenCup-Rhein-Neckar auf dem Hockenheimring mit hoher Beteiligung von FUCHS Knapp Teilnehmer starteten im Juni 2005 zum dritten BASF-FirmenCup-Rhein-Neckar auf dem Hockenheimring. Bei perfektem Laufwetter gingen viele sportbegeisterte Angestellte, Arbeiternehmer und Selbstständige aus der Sportregion Rhein-Neckar-Dreieck bei dieser einmaligen Firmen-Veranstaltung an den Start. Auch aus der FUCHS-Belegschaft des Standorts Mannheim hatten sich 53 Teilnehmer auf der 4,8 Kilometer langen Grand-Prix-Strecke des Hockenheimrings im sportlichen Wettkampf gemessen, 24 als Inline-Skater und 29 als Läufer. 8 FUCHS präsentierte sich auf der Ausstellerfläche des Hockenheimrings mit einem Messestand, der leicht durch einen großen FUCHS-Ballon zu finden war. Interessierte Besucher konnten an diesem Stand Öl erwerben, das zugunsten der Mannheimer Morgen-Aktion Wir wollen helfen verkauft wurde. Als Zeichen eines starken Teams trugen die Mitarbeiter einheitliche FUCHS-T-Shirts. Manche wählten aber auch einen individuellen und durchaus originellen FUCHS-Kleidungsstil. Intern wurden dieses Mal an die jeweils fünf schnellsten FUCHS-Läufer und -Inlineskater Preise verliehen. Hervorzuheben ist, dass unter den Gewinnern die beiden schnellsten FUCHS-Teilnehmer sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen vom Bereich Export gestellt wurden. Der BASF-Firmencup- Rhein-Neckar war eine gelungene Veranstaltung der Wirtschaftsregion, die den Beteiligten viel Spaß gemacht hat.

9 Traditionelle Konzerteinladung von FUCHS-Kunden in den Dom zu Speyer Unter dem Motto Italienischer Belcanto in Paris Rossinis und Verdis kirchenmusikalisches Vermächtnis hat FUCHS PETROLUB gemeinsam mit FUCHS EUROPE SCHMIERSTOFFE und FUCHS LUBRITECH Gäste, Freunde und Kunden des Konzerns im September zum schon Tradition gewordenen Konzert im Rahmen der Internationalen Musiktage Dom zu Speyer eingeladen. Unter Leitung von Professor Leo Krämer und Mitwirkung des Festivalorchesters sowie dreier Chöre konnte das Publikum die Werke von Rossini und Verdi im historischen Ambiente des Doms zu Speyer genießen. Ein festlicher Empfang im historischen Ratssaal der Stadt Speyer beschloss den außergewöhnlichen Konzertabend. Gäste, Freunde und Kunden der FUCHS PETROLUB, der FUCHS EUROPE SCHMIERSTOFFE und der FUCHS LUBRITECH beim Besuch des Konzerts im historischen Ambiente im Dom zu Speyer. Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden- Württemberg zu Besuch bei FUCHS Zu einem Informations- und Meinungsaustausch konnte im August ein wichtiges Mitglied der Landesregierung von Baden- Württemberg, Minister Prof. Dr. Peter Frankenberg, in Mannheim begrüßt werden. Stefan Fuchs, Vorsitzender des Vorstands (rechts), und Dr. Alexander Selent, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands (links), begleiteten den Minister bei seinem Rundgang durch das Unternehmen. 9

10 Panorama Dr. Manfred Fuchs (links) und Alf Untersteller (rechts) überreichen den Vertretern der Selbsthilfe-Gruppe Mannheimer Platte die Spende von Scheich Siraj Alhamrani. FUCHS-Beirat Siraj Alhamrani spendet für Mannheimer Bedürftige 10 Im Namen von Scheich Siraj Alhamrani übergab der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende und frühere Vorstandsvorsitzende der FUCHS PETROLUB, Dr. Manfred Fuchs, und der für den Mittleren Osten zuständige Unternehmensbereichsleiter, Alf Untersteller als Mitglied derkonzernleitung, im August eine einmalige Spende von insgesamt u an Vertreter der Mannheimer Platte sowie der Wohnstatt für wohnungslose Menschen, die sich den Betrag entsprechend aufteilten. Wie FUCHS PETROLUB engagiert sich auch ALHAMRANI- FUCHS PETROLEUM SAUDI ARABIA traditionell in wichtigen gesellschaftspolitischen Bereichen. So unterstützt das Gemeinschaftsunternehmen insbesondere die Jugendarbeit und fördert den Umweltschutz in Saudi-Arabien. Getragen werden diese Aktivitäten von einer ausgesprochen sozialen Einstellung von Scheich Siraj Alhamrani. Aus unterschiedlichen Kulturen stammend, treffen sich in dieser sozial übereinstimmenden Haltung somit zwei Unternehmen mit gleichen Werten, was gerade in Mannheim eine gute Einbettung in das politisch-kulturelle Umfeld findet. Mit der Spende konnte nun zum einen der kostenlose Mittagstisch für Obdachlose in der Mannheimer Platte finanziert und zum andern in der Wohnstatt für wohnungslose Menschen das frühere Frauenhaus in Mannheim-Waldhof unter fachlicher Anleitung der Stadt Mannheim von den Wohnungslosen selbst eingerichtet werden.

11 Heinz König Young Scholar Award für Uwe Böwer FUCHS fördert wissenschaftliche Arbeit des ZEW in Mannheim Zum zweiten Mal hat das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim den Heinz König Young Scholar Award vergeben. FUCHS sponserte in diesem Jahr die verliehene Auszeichnung sowie des Angebot eines mehrmonatigen Forschungsaufenthalts am ZEW mit einem namhaften Betrag. Mit dem nach dem 2002 verstorbenen Gründungsdirektor des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung, Prof. Dr. Dr. h.c. Heinz König, benannten Preis, sollen hervorragende empirische Arbeiten junger Wirtschaftswissenschaftler gewürdigt werden. In diesem Jahr wurde der Heinz König Young Scholar Award nun an den Ökonomen Uwe Böwer, Doktorand an der Universität München, vergeben. Hubertus Stärk, der im Namen von FUCHS den Preis überreichte, würdigte in seiner Laudatio den methodischen Tiefgang und die wirtschaftspolitische Relevanz von Böwers Arbeit: Die Resultate sind hilfreich im Zusammenhang mit der anstehenden Entscheidung über die Euro-Einführung in Osteuropa. Die Arbeit ist ein schönes Beispiel für eine fundierte wissenschaftliche Analyse zu einer der wichtigen Fragen der europäischen Integration. Der Heinz König Young Scholar Award wird jeweils zum Abschluss des ZEW Summer Workshops verliehen, der jedes Jahr in Mannheim stattfindet. Das Ziel des ZEW Summer Workshops, den wirtschaftswissenschaftlichen Nachwuchs zu qualifizieren, ist ein weiterer Bestandteil des umfangreichen Förderprogramms von FUCHS für Wirtschaft und Technik. Hubertus Stärk (rechts) übergab im Namen von FUCHS den Preis an den Ökonomen Uwe Böwer, Doktorand an der Universität München. FUCHS-Finanzmarktkonferenz in Mannheim Im September konnten auf Einladung von FUCHS PETROLUB in Mannheim rund 20 Analysten und Vertreter des Finanzmarkts begrüßt werden. Die Gäste nutzten gerne die Gelegenheit nach Mannheim zu kommen, um sich so vor Ort in Präsentationen und einer anschließenden Werksführung zu informieren und sich ein Bild des Unternehmens am Standort Mannheim mit seinen neuen Werksteilen zu machen. Positive Bewertung und Empfehlung eines Unternehmens und dessen Geschäftsverlaufs durch Analysten sind ein wesentlicher Faktor für die Nachfrage und so den Wert einer Aktie. Die Teilnehmer der Finanzmarktkonferenz beim Gruppenbild vor der Mannheimer Konzernzentrale von FUCHS. 11

12 > > > Blickpunkt Aus Alt mach Genau Umzug, Renovierung und Neubau der Produktionsanlagen bei FUCHS in Hanley, Stoke-on-Trent, so lässt sich die komplexe Aufgabe beschreiben, die Richard Halhead als Geschäftsführer, Rob Wood als Produktionsleiter und Steve Hallam als Projektleiter bei FUCHS LUBRICANTS (UK) zu bewältigen hatten. Gut sechs Jahre liegt es zurück, dass die völlige Umgestaltung der Produktionsanlagen in Hanley zum ersten Mal Gesprächsthema wurde. Zunächst kam der Anstoß von außen eine Immobiliengesellschaft setzte sich mit FUCHS in Verbindung wegen Änderungen in der Raumplanung und der Infrastruktur des umliegenden Stadtteils, in die auch ein Teil des Firmengeländes von FUCHS einbezogen würden. Bei FUCHS kam man zu dem Entschluss, dass eine Zusammenarbeit mit der Immobiliengesellschaft dem Unternehmen die Möglichkeit eröffnen würde, sowohl die Interessen der Gemeinde als auch die eigenen zu fördern. Die Modernisierung der teilweise sehr alten Produktionsanlagen aus den dreißiger und vierziger Jahren des vorigen Jahrhunderts war dabei das vordringlichste Ziel. Hiermit konnten die Effizienz gesteigert und die Qualitätsstandards verbessert werden. Außerdem konnten damit auch die neuen Umweltauflagen erfüllt werden. Die Besonderheit dieses Planungsvorhabens war die Tatsache, dass nicht - wie sonst üblich - zusätzliche Produktionskapazitäten durch den Bau einer neuen Anlage geschaffen wurden. Vielmehr war die Zielsetzung, die bestehende Produktion zu verlagern, die Kosten möglichst gering zu halten und gleichzeitig eine leistungsfähigere Produktionsstätte zu errichten. Rob Wood und sein Team standen vor einer großen Herausforderung, und rückblickend schreibt das Team die erfolgreiche Durchführung des Projekts einigen wesentlichen Faktoren zu: exakt planen, vernünftige Ziele setzen und das Team motivieren, diese Ziele zu erreichen. Dazu kam als weiterer, wichtiger Aspekt die Flexibilität, denn die Planung musste wegen neuer Anforderungen der Immobiliengesellschaft und der Behörden mehrfach geändert werden. Im Einzelnen bedeutete dies, die bestehenden Produktionseinrichtungen einschließlich der Ver- und Entsorgungseinrichtungen wie Kessel, Abwasseranlage und Trafostation zur Versorgung der Gesamtanlage sowie sämtliche Rohstoff-Lagertanks umzusetzen. Das war ein beachtliches und beängstigendes Unterfangen, das auch das am besten vorbereitete Team an seine Grenzen führte. Die großen, dünnwandigen Grundöltanks haben sechs Meter im Durchmesser, sind sechs Meter hoch und haben ein Gewicht von jeweils 17 Tonnen. Sie waren damals vor Ort gebaut worden, und es war nicht sicher, ob sie angehoben werden konnten. Werden die dünnen Wände dem Druck der sich spannenden Hebeseile standhalten? Nicht alles ließ sich im Voraus planen, aber dieses und andere unvorhersehbare Ereignisse bewiesen das Engagement und das Durchhaltevermögen des Projektteams. Das Projektteam wurde allerdings noch vor ganz andere Herausforderungen gestellt. Alte Gebäude wurden renoviert, Lager wurden zu Produktionshallen umgebaut und Brachflächen wurden für den Bau von Lagerhallen und die Nutzung durch Fahrzeuge befestigt. Das Ergebnis der Bemühungen kann sich jedoch zwei Jahre nach dem Projektstart wirklich sehen lassen. Obwohl nur die Hälfte der alten Mischkessel und weniger als ein Drittel der Lagertanks umgesetzt und in die neuen Produktionsanlagen integriert wurden, verdeutlicht die Kapazität von Jahrestonnen eine erhebliche Effizienzsteigerung und eine Reduzierung der Abfallmengen. Eine höhere Produktions- 12

13 > > > Neu definierte Ziele für den Umbau der Produktionsanlagen bei FUCHS (UK) Von unserem freien Mitarbeiter Jan Holger Philipp Daten und Fakten: Welche Einrichtungen mussten verlegt werden? leistung - bei reduziertem Abfallvolumen - ergibt sich aus der Optimierung der produktionsrelevanten Prozesse sowie einem verbesserten Materialfluss. Der Einsatz moderner Wiegetechnologien, aktualisierter Prozessführungssoftware und die Realisierung des Konzepts der schlanken Produktion haben ebenfalls dazu beigetragen. Durch die Konzentration aller Produktionseinrichtungen auf einem kleineren Areal kann das Personal überdies effizienter eingesetzt werden. Außerdem führten infrastrukturelle und logistische Verbesserungen zu einer Reduktion der Lagerbestände um mehr als Tonnen. Das Projektteam zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden, und Richard Halhead freute sich besonders darüber, dass die Umzugskosten durch die Nutzung vorhandener Gebäude und Anlagen gering gehalten werden konnten. So sind nun zum Beispiel in der alten Fahrzeugwaschanlage zwei neue Kessel untergebracht! Der Betrieb und die Anlagen zur Produktion von Jahrestonnen Schneidöle, Korrosions schutzmittel, Reiniger, Metallbearbeitungsflüssig keiten und anderer Spezialitäten. Mehrere Rohstofflagertanks sowie ein Lager für Rohstoffe in Fässern. Vier Grundöl-Lagertanks mit je 300 m 3 Fassungsvermögen und einem Durchmesser von jeweils sechs Metern. Die Ver- und Entsorgungseinrichtungen bestehend aus zwei Kesseln zur Dampferzeugung mit einer Leistung von jeweils Kilogramm pro Stunde, Abwasseraufbereitung, Tankwagen- und Container- Reinigung, Trafostation und Gasversorgung. Ein Lager für die Fertigprodukte. Ein Parkplatz für 100 Fahrzeuge. Das Ovoline-Geschäft Parallel zu der tief greifenden Umgestaltung des Standorts von FUCHS (UK) in Hanley wurde das Schmierstoffgeschäft von Ovoline erworben. Ab Januar dieses Jahres musste das Team die beiden Produktionsanlagen von Ovoline abwickeln und mit der Produktion und dem Vertrieb in Hanley beginnen. Durch die Übernahme von Ovoline erhielt Fuchs (UK) auch eine neue Produktserie Drahtseil-schmierstoffe. Eine neue Produktionsanlage für die Herstellung von Drahtseilschmierstoffen wurde geplant und gebaut und wird im Oktober die Produktion aufnehmen. Das Vorhaben von Richard Halhead, (rechts), Geschäftsführer der FUCHS LUBRICANTS (UK) und Rob Wood als Werksleiter, Teile der alten Anlage zu verwenden und mit neuen Teilen zu einer kompletten Produktionsanlage zu verbinden, wird auch durch die Architektur und den optischen Eindruck deutlich. Durch das Geschäft mit den Drahtseilschmierstoffen erhält der FUCHS PETROLUB Konzern Absatzmöglichkeiten weltweit und kann so die bestehende Produktpalette in den USA und anderen Regionen ergänzen. Weitere Informationen über die Produktreihe erhalten Sie von 13

14 > > > Ein klares Konzept Wie FUCHS PETROLUB Von unserer freien Mitarbeiterin Susanne Ackermann EuroSAP-Backoffice, der Name klingt unauffällig, doch in diesen Büros im ersten Obergeschoss der Mannheimer Zentrale der FUCHS PETROLUB AG koordiniert ein Projektteam die Einführung des Software-Systems SAP R/3 in den FUCHS- Tochterunternehmen in ganz Europa. Zurzeit ist die FUCHS LUBRIFICANTI mit Sitz in der Nähe von Turin an der Reihe. Insgesamt läuft SAP bereits in 15 FUCHS-Gesellschaften in sieben europäischen Ländern und wird von insgesamt 430 Anwendern bedient. Der Beschluss für die Einführung von SAP bei FUCHS fiel Seit Ende 1999 ist der Leiter des Bereichs IT/SAP-Projekte Bernd Rothacker mit dabei: Damals hatten wir mehr als 60 Tochtergesellschaften mit unterschiedlicher Vorgeschichte und jeweils völlig verschiedenen EDV-Systemen. Jede Landesgesellschaft hatte überdies ihre eigene Produktpalette, was sich auf insgesamt verschiedene Produkte summierte. Eine solch komplexe Palette ist bei den hochwertigen Spezialanwendungen von Fuchs nicht optimal. SAP soll u. a. dabei helfen, diese Palette zu vereinfachen und schlanker zu machen. Trotzdem waren die Voraussetzungen für SAP gut: Im Kern laufen die Geschäftsprozesse bei uns überall gleich ab: Produktion, Lager und Verkauf, fasst Rothacker zusammen. Mit Hilfe von SAP sollen die Abläufe vom Auftragseingang über Produktionsplanung, Materialwirtschaft oder Lagerverwaltung bis zur Fakturierung weltweit vereinheitlicht werden. Österreich und Großbritannien wurden als erstes umgestellt. Rothacker startete mit der SAP-Einführung in den französischen Landesgesellschaften und entwickelte dabei zugleich das Konzept für alle weiteren Projekte: Wenn jeder Roll-out nach einem festen Schema abläuft, sparen wir Zeit, Geld und Reibungsverluste. Teil dieses Konzepts war auch die Gründung des virtuellen Projektteams in Mannheim. Seitdem laufen bei Rothacker und seinen Mitarbeitern die Fäden zusammen, egal, wo gerade SAP neu eingeführt wird: Die IT-Spezialisten kümmern sich um Wartung, Programmierung von Schnittstellen (beispielsweise zu Spediteuren oder Lieferanten), um die Dokumentation, um alle Verwaltungsaufgaben, um die Lizenzverwaltung, sowie um Schulungen, Bernd Rothacker die Beschaffung von Materialien und die Beauftragung von externen Beratern. Bei Neueinführungen sind die Mitarbeiter in regelmäßigen Abständen vor Ort. Die richtige Vorbereitung Und so funktioniert die Einführung von SAP: In einer ersten Phase bereiten wir zunächst die Führungskräfte auf das neue System vor, erklärt Rothacker, wir erläutern die jeweiligen Module, wie beispielsweise Produktionsplanung oder Materialwirtschaft sowie unsere Methoden. Dabei geht es nicht allein um technische Fragen: Wir möchten die Kollegen auch von dem Projekt überzeugen. Denn in der Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen und Mitarbeitern ändert sich einiges: Die gegenseitige Abhängigkeit wächst. SAP nutzen heißt, dass jeder Anwender für andere Kollegen mitarbeitet. Ist einmal ein Fehler eingegeben, kann der sich durch das ganze System ziehen. Die Gesellschaften werden auch darauf vorbereitet, 14

15 T i t e l t h e m a > > > spart viel Geld in ganz Europa SAP einführt welche Ressourcen sie stellen müssen: Jede bestimmt je nach ihrer Größe - etwa vier Mitarbeiter, die als so genannte Key User das System testen und die eigentlichen Anwender schulen. Die zweite Phase heißt feasibility, Machbarkeit. Die Key User lernen in Workshops das System kennen. Anhand von Beispielen werden die wichtigsten Prozesse vorgeführt. Es wird geprüft, inwieweit diese Prozesse passen und wo Änderungen notwendig sind. Alle offenen Punkte und Möglichkeiten für zusätzliche Entwicklungen im System werden auf einer Liste notiert und gehen in die dritte, die Planungsphase, ein. Diese dauert meistens drei bis fünf Wochen. Ein wichtiger Teil ist hier die Vorbereitung der Altdaten für die Übernahme ins neue System, betont Rothacker: Das wird oft unterschätzt. Werden die Daten nicht aufbereitet, ist die Implementierung des neuen Systems wie ein Umzug, ohne dass vorher aufgeräumt und ausgemistet wurde. Gründliches Testen Mit einem Kick-Off-Meeting startet dann die vierte Phase, die eigentliche Umsetzung und Implementierung vor Ort: Es ist wichtig, dass sich alle beteiligten Mitarbeiter auch einmal persönlich kennen gelernt haben, erläutert Rothacker. Die Umsetzungsphase dauert meistens sieben bis neun Monate. In dieser Zeit testen Key User und Berater umfassend das System, programmieren Änderungen und Schnittstellen. Erst am Schluss, kurz vor der Life-Schaltung, werden die vorher aufbereiteten Stammdaten überspielt. Seit der Einführung von SAP arbeiten die 15 Landesgesellschaften besser zusammen. Rothacker: Wenn Spanien ein Produkt aus Frankreich brauchte, musste dieses früher genauso bestellt werden, wie externe Kunden bestellen. Jetzt kann dieser Auftrag elektronisch schnell übermittelt werden. Diese Zusammenarbeit wird auch deshalb immer wichtiger, weil die Produktion weltweit zunehmend in Kompetenzzentren an verschiedenen Standorten konzentriert werden soll. Darüber hinaus zahlen sich die Investitionen in SAP auch wirtschaftlich aus: In Belgien beispielsweise wurden Lieferfähigkeit und Termintreue deutlich verbessert, auch die Zeit bis zum Zahlungseingang hat sich verkürzt. Auf klare Rollenverteilung kommt es an Bei der Einführung eines größeren Softwaresystems fließt viel Knowhow zusammen, organisatorisches, technisches, betriebswirtschaftliches und logistisches. Das funktioniert nur in sorgfältig koordinierter Teamarbeit. Die einzelnen Rollen der jeweiligen Mitarbeiter und auch externen Berater sind darum vorher klar festgelegt: Das virtuelle Team im Mannheimer Backoffice ist der Kopf und die Zentrale. Hier legen die Mitarbeiter die Konzeption fest, Listen mit Anforderungen, Zeitpläne. Vor Ort in den Landesgesellschaften haben die so genannten Key User die Schlüsselrolle: Sie bilden das Scharnier zwischen den eigenen Mitarbeitern und der Beratermannschaft, erklärt Rothacker. Die Key User schulen ihre Kollegen und sind Ansprechpartner bei Problemen oder Änderungsvorschlägen. Wenn Key User Fragen nicht beantworten können oder das System weiterentwickelt werden soll, wenden sie sich an das EuroSAP-Backoffice. Externe Berater werden zusätzlich herangezogen, wenn es Engpässe gibt oder spezielles Knowhow gebraucht wird, das selbst aufzubauen sich nicht lohnen würde. Bernd Rothacker: Die Organisation der SAP-Projekte mag aufwändig erscheinen, aber nur mit guter Vorbereitung und Schulung können wir von den Systemen wirklich profitieren. Das Mannheimer EuroSAP- Projekt setzt sich aus zwölf Mitarbeitern aus ganz Europa zusammen: Analog zur virtuellen Geschäftseinheit FUCHS EUROPE nennen wir uns virtuelles Team. Diese Bündelung erleichtert die Einführung in den einzelnen Landesgesellschaften sehr. 15

16 > > > Titelthema Martin Schaub ist Spezialist für die SAP-Module Materialwirtschaft, Produktion und Qualitätsmanagement. Gute Mischung Routine liegt dem Betriebswirt Martin Schaub nicht so sehr, viel lieber hat er es, wenn Kreativität gefragt ist. Seine Aufgabe bei FUCHS PETROLUB kommt ihm da entgegen: Er ist einer der Köpfe des so genannten virtuellen Projekt-Teams im EuroSAP-Backoffice in Mannheim. Schaubs Schwerpunkt sind die Module Materialwirtschaft und Produktion. Weil hier die Arbeitsabläufe je nach Markt, Kunden und logistischen Anforderungen sehr unterschiedlich sein können, lässt sich SAP normalerweise nicht vollständig eins zu eins umsetzen, sondern es sind immer Anpassungen notwendig, vor allem bei Verbindungen zu Spediteuren oder Lieferanten. Nicht immer haben dabei die Kollegen in den Landesgesellschaften die gleiche Vorstellung von den optimalen Abläufen, wie die IT-Spezialisten. Es ist eine Herausforderung, mit den Key Usern zu diskutieren und dann gemeinsam die beste Lösung zu entwickeln", betont Schaub. Seine Arbeit sei eine gute Mischung, sagt er: Wir haben das ganze Spektrum, von der Umsetzung der Software, der Anpassung an die Anforderungen der Landesgesellschaften bis hin zu den zahlreichen Kontakten in ganz Europa. Reisen und das Arbeiten im Büro stünden dabei im richtigen Verhältnis zueinander. Martin Schaub 16

17 > > > Dirk Sailer Dirk Sailer hat Finanzen und Controlling im Blick Aus Skepsis wird oft Begeisterung Informationstechnologie und Betriebswirtschaft sind mittlerweile untrennbar miteinander verbunden, sagt Dirk Sailer, Betriebswirt und im virtuellen Mannheimer Team für die SAP- Module Finanzen und Controlling zuständig. Nur unternehmensweit einheitliche Systeme liefern schnelle Bilanzen und vergleichbare Zahlen. In dem Modul Finanzen und Controlling können lokale Anforderungen und Prozesse, wie beispielsweise die steuerlichen und handelsrechtlichen Vorschriften, meist durch Anpassungen innerhalb des SAP-Standards abgebildet werden. Weitergehende Modifikationen wie beispielsweise in der Logistik sind weniger erforderlich. Sailer reizt seine Arbeit am meisten, wenn er in einem Projekt vor Ort ist: "Immer wieder stoßen wir lokal auf gute Lösungen, die auch anderswo brauchbar sind." Und er sieht es als Herausforderung an, Key User und Anwender von den Vorteilen der neuen Software zu überzeugen: Oft sind die besonders Skeptischen im Nachhinein am meisten begeistert. Zeitplan: SAP bei FUCHS im Überblick 1998: Österreich 1998: Großbritannien 1999: Frankreich 2001: Spanien 2002: Belgien 2004: BREMER & LEGUIL, Duisburg, sowie FUCHS LUBRITECH, Kaiserslautern. 2005: Italien 2006: USA, sowie FUCHS EUROPE SCHMIERSTOFFE in Mannheim 17

18 + + + Messe-und Weltgrößte Werkzeugmaschinenbaumesse: EMO in Hannover bringt FUCHS Rekordzahlen Für FUCHS EUROPE SCHMIERSTOFFE hat die EMO (14. bis 21. September 2005) eine große Tradition, doch in diesem Jahr wurden alle Erfolge der Vorjahre weit übertroffen. Mit einer internationalen Beteiligung des Gesamtkonzerns und einer starken Präsenz in der wichtigen Schleifmaschinenhalle konnte ein neuer Besucherrekord auf dem FUCHS-Stand eingefahren werden. Dabei war die Entwicklung dieser weltgrößten Leitmesse in Sachen Werkzeugmaschinenbau eher verhalten: während die Fachbesucherzahlen um knapp 20 Prozent auf ca und die Ausstellerzahlen um ca. 12 Prozent auf (im Vergleich zur letzten Messe 2001) zurückgingen, konnte FUCHS seine Besucherzahlen auf dem 60 Quadratmeter großen Messestand in Halle 11 in diesem Jahr mit knapp 500 Standbesuchern und vielen hundert Schaulustigen rund um die MotoGP- Maschine aus dem FUCHS Kawasaki Racing Team weit mehr als verdoppeln. Mit einem internationalem FUCHS-Standpersonal aus Europa, USA und Asien folgte FUCHS treffsicher der Entwicklung dieser wichtigen Messe, denn der Auslandsanteil der Fachbesucher lag mit 35 Prozent deutlich über der Vorveranstaltung von Speziell aus Übersee kamen über 10 Prozent mehr Besucher, vor allem aus Asien und Nordamerika. Besonders bemerkenswert ist die erhebliche Zunahme der Besucher aus Japan und den USA. Darüber hinaus reisten die größten Besuchergruppen aus der Schweiz, Indien, Italien, Österreich, Belgien, Schweden, Spanien, den Niederlanden, Frankreich und Großbritannien an. 18 Als Mitglied der FUCHS-Gruppe mit dabei: LIPPERT-UNIPOL mit einer erfolgreichen Produktpräsentation von Schleifwerkzeugen.

19 Werbeaktivitäten Werbeaktion für FUCHS SUPER GT für Verbraucher und Handel ALHAMRANI-FUCHS PETROLEUM SAUDI ARABIA hat unter dem Motto Die sprechende Flasche ist wieder da eine neue Werbekampagne für die Premiummarke FUCHS SUPER GT 20W50 Gasoline Engine Oil gestartet. Die Kampagne läuft von Juli bis Mitte Oktober 2005, wobei Benutzer des Motorenöls FUCHS SUPER GT mehr als wertvolle Preise gewinnen können, wie z.b. Nissan 350Z Sportwagen, Nissan Sunny Limousinen, Bargeldpreise, DVD-Player, Autoalarmanlagen, wertvolle Schlüsselanhänger mit Uhr oder einen kompletten Werkzeugsatz für das Auto. Im Konzept war dies die Fortsetzung einer Werbekampagne aus dem Jahr Anlass für diese erneute Werbeaktion war der Entschluss des Unternehmens, ihr FUCHS SUPER GT 20W50 SL von den gängigen Blechkanistern auf Kunststoffbehälter umzustellen. Das Motorenöl wird von nun an unter der Bezeichnung FUCHS SUPER GT Plastic Bottle verkauft, wodurch mehr Aufmerksamkeit auf die neue Verpackung des Motoröls gelenkt werden soll. Die Werbekampagne wurde auf der Pressekonferenz im Hotel Le Meridien in Jeddah im Juli 2005 vorgestellt. Anwesend waren Ahsan Rashid (Präsident von FUCHS PETROLEUM), Mezahem Basrawi (Vize-Präsident von FUCHS PETROLEUM) und viele bekannte Journalisten von führenden Publikationen und Medien in Saudi-Arabien. Unterstützung durch Medien und eine Service- Rufnummer Diese an die Endkunden gerichtete Werbekampagne fand breite Unterstützung durch die Medien. Beteiligt waren sowohl lokale als auch über Satellit empfangbare Sender, wobei der Schwerpunkt auf populären Programmen lag. Eine weitere wesentliche Unterstützung kam von führenden Automobilzeitschriften und anderen bekannten Publikationen und Zeitschriften in Saudi-Arabien. Über eine gebührenfreie 800er Telefonnummer erhielten Verbraucher detaillierte Informationen über diese Aktionen, welche Werkstätten beteiligt waren, und wo die Gewinne eingelöst werden konnten. 19

20 Messe- und Werbeaktivitäten ALHAMRANI-FUCHS offizieller Co-Sponsor bei SoccaStars Academy auf Future TV ALHAMRANI-FUCHS PETROLEUM SAUDI ARABIA war offizieller Co-Sponsor des neuen Sportprogramms SoccaStars, mit dem junge arabische Fußballspieler gefördert werden sollen. Die SGT-Fernsehwerbung wurde von der SoccaStars Academy unterstützt, die auf dem Satellitenkanal Future TV ausgestrahlt wird. Am Ende des Trainingsprogramms wurden die 25 begabtesten Spieler für die Teilnahme an Communication Service Attraktives Werbemittelangebot zu Weihnachten und neue FUCHS-Weihnachtskarte Auch in diesem Jahr steht wieder ein interessantes Angebot an Werbemitteln zu Weihnachten zur Verfügung. Speziell für Kunden und Lieferpartner wurde dieses Angebot mit attraktiven und hochwertigen Geschenken zusammengestellt. Der Folder mit den Werbemitteln zu Weihnachten wird im Oktober versendet und die Artikel können über den COMMUNICATION SERVICE bestellt werden. Eine frühzeitige Bestellung garantiert eine rechtzeitige Auslieferung zu Weihnachten. Ebenso ist auch in diesem Jahr eine FUCHS- Weihnachtskarte lieferbar, die wir unseren FUCHS-Gesellschaften zur Verfügung stellen möchten. Zu gegebener Zeit ist diese über den COMMUNICATION SERVICE zu bestellen. 20 der SoccaStars Academy nominiert, wo sie dann vier Wochen lang an einer Reality-Show teilnahmen. Danach wurde der Sieger zum Arab SoccaStar 2005 gekrönt und erhielt die Gelegenheit, mit der Mannschaft von Newcastle United in England zu spielen. Das FUCHS-Logo, der FUCHS-Slogan und der Firmenname erschienen in den Werbelöcken, die täglich 13 bis 15 Mal ausgestrahlt wurden, bis die Academy im August 2005 begann. Darüber hinaus wurden während der Academy am Spielfeldrand zwei große Flaschen GT Motorenöl und vier Schilder mit Werbung für FUCHS SUPER GT aufgestellt, dazu gab es Informationen über das Unternehmen, und die Spieler trugen das FUCHS-Logo auf ihren Trikots. Neue Presentation Tools und aktualisiertes Corporate Design Manual auf CD. Im September wurden die aktualisierten CDs versendet Jeder Besteller hat bereits eine Neufassung erhalten, so dass die alte CD vernichtet werden kann. Die überarbeitete CD ist für die Erstellung von eigenen Präsentationen hervorragend geeignet, da sie eine große Auswahl an Bildern, Logos und Videos besitzt. Hier wurde der neue Image- Film, der auf der diesjährigen Hauptversammlung erstmals gezeigt wurde, auf Deutsch und Englisch bereits integriert. Die FUCHS- Standardpräsentation, die ebenfalls auf der CD in Deutsch und Englisch zu finden ist, kann entweder komplett oder Teile davon für die eigene Präsentation verwendet werden. Die Bilder unserer gesamten Mediengalerie sind in geeigneter Größe für die Gestaltung von eigenen Präsentations-Charts enthalten. Mit der Presentation Tools CD wurde auch das überarbeitete Corporate Design Manual auf CD versendet, das auch im Intranet unter abrufbar ist. Das Corporate Design Manual beinhaltet Vorgaben und Beispiele für die Verwendung von Firmenname und Logo, die ein einheitliches Erscheinungsbild symbolisieren sollen, denn diese sind Bindeglied der FUCHS- Gesellschaften in aller Welt nach außen und innen. Um eine konsequente Umsetzung unserer Corporate Identity in allen Unternehmensbereichen sicherzustellen, möchten wir den Anwendern dieses Hilfsmittel zur Verfügung stellen. Bei Unsicherheiten empfehlen wir eine direkte Anfrage an die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit.

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