Lernfeld/Fach: Unternehmensleistungen erfassen und dokumentieren (Rechnungswesen) Thema: Grundlagen der Buchführung

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1 Aufgabe Sie sind in der Buchhaltung der Kreditbank AG eingesetzt und sollen die abgebildete Rechnung zur Zahlung anweisen und sich um deren Archivierung kümmern. Die Rechnung sowie die Buchungsunterlagen müssen gemäß HGB archiviert und aufbewahrt werden. Bis zu welchem Datum muss die Kreditbank AG den Überweisungsbeleg aufbewahren? (TT.MM.JJJJ) Aufgabe 2 Im Rahmen Ihrer Tätigkeit bei der Kreditbank AG sind Sie zuständig für die Verwaltung der relevanten Unterlagen und die Einhaltung der Aufbewahrungsfristen. Bis zu welchem Datum müssen Sie für die Aufbewahrung der folgenden Unterlagen sorgen? (TT.MM.JJJJ) Unterlagen: Jahresabschluss 2003 der Kreditbank AG, Fertigstellung März Buchungsunterlagen vom Empfangene Handelsbriefe vom Mai Aufgabe 3 5 Zum Ende des Geschäftsjahres muss die Kreditbank AG eine Bilanz erstellen. Grundlage der Bilanz ist die Inventur und die Erstellung eines Inventars. Welche der folgenden Aussagen beschreibt das Vorgehen bei der Inventur und das Aufstellen des Inventars zutreffend? 1. Es werden ausschließlich körperliche Vermögensgegenstände erfasst. 2. Bei Abweichungen zum Buchbestand ist der Buchbestand maßgebend, gegebenenfalls müssen Inventurergebnisse korrigiert werden. 3. Die Vermögensgegenstände werden nur mengenmäßig bewertet. 4. Die Ergebnisse der Bestandsaufnahme werden nur wertmäßig verzeichnet. 1

2 5. Bei Abweichungen vom Buchbestand muss dieser berichtigt werden, denn die Inventurergebnisse sind maßgebend. Aufgabe 4 5 Die Rechnungslegungsvorschriften für die Kreditinstitute geben den Aufbau und die Gliederung einer Bankbilanz vor. Stellen Sie fest, welche Festlegung diesen Vorgaben entspricht! 1. Das Anlagevermögen wird auf der Aktivseite an erster Stelle genannt. 2. Auf der Passivseite stehen die Positionen des Fremdkapitals nach bzw. unter dem Eigenkapital. 3. Die Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden werden zusammengefasst in einer Summe ausgewiesen. 4. Die Vermögenspositionen enden in der Gliederung mit den liquidesten. 5. Passivposten sind nach zunehmender Fristigkeit der Kapitalüberlassung gegliedert. Aufgabe 5 4 Welcher Zusammenhang besteht zwischen den Sachverhalten Inventur, Inventar und Bilanzierung? 1. In das Inventar werden ausschließlich die körperlich vorhandenen Vermögensgegenstände, die bei der Inventur erfasst wurden, übernommen und dann in der Bilanz in Aktiva und Passiva ausgewiesen. 2. Die Inventurergebnisse finden mengen- und wertmäßig ihren Niederschlag im Inventar; da sie dort nur in verdichteter Form enthalten sind, eignen sie sich besonders für den Bilanzausweis. 3. Bei Abweichungen zwischen Inventur und Buchbestand laut Buchführung ist der Buchbestand maßgebend für die Inventarisierung und Bilanzierung, sonst werden wesentliche buchhalterische Grundlagen verletzt. 4. Die Inventurergebnisse werden mengen- und wertmäßig in das Inventar übernommen. Gegebenenfalls muss der Buchbestand laut Buchführung berichtigt werden, denn Inventar und Bilanz nehmen stets nur Inventurangaben auf. 5. Die mengenmäßigen Ergebnisse der Inventur werden in das Inventar übernommen, dort bewertet und strukturiert an die Bilanz weitergegeben, die die Bestandswerte sehr detailliert ausweist. Aufgabe 6 20% x = 1/5 x + ¼ x In der Bilanz Ihres Kreditinstitutes war zum 31. Dezember 20XX ein Bestand an Sichteinlagen in Höhe von 50 Mio. ausgewiesen. Zum 31. Dezember des nächsten Jahres betrugen die Sichteinlagen 1/5 der Gesamteinlagen, die befristeten Einlagen (Termineinlagen) 1/4 der Gesamteinlagen und die Spareinlagen 165 Mio.. Um wie viel Prozent sind die Sichteinlagen im Laufe des Jahres gestiegen? Aufgabe 7 300,00 Ihre Kundin, Frau Stulken entscheidet sich, von ihrem Girokonto (Guthaben aktuell ,00 ) ,00 auf ein Festgeldkonto zu übertragen und 3.000,00 in einem Sparbrief anzulegen. Ermitteln Sie den Betrag, um den sich die Bilanzsumme der Kreditbank AG verändert und geben Sie an, um welche Art der Bilanzveränderung es sich handelt? Aufgabe 8 4 Ein Kunde der Kreditbank AG reicht einen Überweisungsauftrag über ,00 zulasten seines Kontokorrentkontos (Kontostand 9.850,00 Haben) ein, der im Rahmen seines Dispositionslimits ausgeführt wird. Der Zahlungsempfänger ist ebenfalls Kontokorrentkunde der Kreditbank AG. Sein Kontostand vor Eingang der Überweisung beträgt 7.280,00 Soll. Welche der nachstehenden Aussagen beschreibt die sich aus der Überweisung ergebende Auswirkung auf die Bilanzsumme zutreffend? 2

3 1. Ändert sich nicht 2. Erhöht sich um ,00 EUR 3. Verringert sich um 7.280,00 EUR 4. Erhöht sich um 1.370,00 EUR 5. Verringert sich um 9.850,00 EUR Aufgabe 9 Sie sind in der Buchhaltung der Kreditbank AG eingesetzt und sollen die abgebildete Rechnung zur Zahlung anweisen und sich um deren Archivierung kümmern. Das Konto der Firma Bürogeräte Reppingen e.k. weist vor der Ausführung der Überweisung einen Debetsaldo (Soll-Saldo) von 366,27 auf. a) Um welchen Euro-Betrag verändert sich die Bilanzsumme der Kreditbank AG, wenn die von Ihnen veranlasste Überweisung ausgeführt wird? 2.120, ,10-366,27 b) Welche der folgenden Aussagen zu dem unter a) errechneten Betrags ist zutreffend? 1. Bilanzsumme erhöht sich. X 2. Bilanzsumme vermindert sich. 3. Bilanzsumme beleibt gleich Aufgabe 10 5 Herr Meyer hat ein Sparkonto bei Ihnen eröffnet. Daraufhin wurde ihm das nachfolgend abgebildete Bestätigungsschreiben zugeschickt. Sie sollen nachvollziehen, wie sich die Eröffnung der Spareinlage, Wert 31. Juli 2006, auf die Bilanzsumme Ihres Kreditinstitutes auswirkte, wenn Sie davon ausgehen, dass Herr Meyer die eine Hälfte des Anlagebetrages bar einzahlte und die andere Hälfte aus einem fälligen Festgeld verwendete. Wie veränderten diese Vorgänge die Bilanzsumme? 3

4 Sparkasse Zwickau 31. Juli 2006 Crimmitschauer Straße Zwickau Herrn Peter Meyer Bachstraße Cainsdorf Sparkonto-Nr Stufensparen Sehr geehrter Herr Meyer, wir bestätigen Ihnen als Gläubiger der Spareinlage die Eröffnung o. g. Sparkontos sowie den Abschluss des Sparvertrages auf Ihren Namen. Vertragsbedingungen: - Vertragssumme: - Sparurkunde: - Kündigungsfrist: - Einzahlung: - Kündigungssperrfrist: - Ende der Sonderzinsvereinbarung: 5.000,00 Lose-Blatt-Sparbuch 2 Monate Wert Monate Für die Dauer der Sonderzinsvereinbarung gelten die folgenden Konditionen: gültig ab (Wert) Zinssatz (%) , , , , , ,00 Die Rückzahlung ist nur gegen Vorlage des Sparbuches möglich. Es besteht aber kein Anspruch auf vorzeitige Rückzahlung. Bei Abhebung von Teilbeträgen endet die Sonderzinsvereinbarung für den Restbetrag des Guthabens. Nach Ablauf der Sonderzinsvereinbarung vergütet die Sparkasse den Zinssatz für Spareinlagen mit 3-monatiger Kündigungsfrist. Dasselbe gilt, falls Teilbeträge vorzeitig zurückgefordert werden, für den Restbetrag vom Zeitpunkt der Verfügung an. Der erteilte Freistellungsauftrag gilt für dieses Konto. Die AGB, die Bedingungen für den Sparverkehr und die Sonderbedingungen für den Sparverkehr hängen/liegen in den Kassenräumen der Sparkasse aus. Mit freundlichen Grüßen gez. Unterschrift / Stempel Sparkasse 1. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 5.000, Die Bilanzsumme verminderte sich um 2.500, Die Bilanzsumme verminderte sich um 5.000, Die Bilanzsumme veränderte sich nicht. 5. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 2.500,00. Aufgabe 11 2 Paul Schneider ist ein langjähriger Kunde Ihres Kreditinstituts, der Kreditbank AG. Das laufende Konto des Kunden Paul Schneider weist zurzeit einen Guthabensaldo von 340,00 EUR auf. Herr Schneider reicht die abgebildete Überweisung auf das Sparkonto Nr von David Schneider zur Ausführung bei Ihnen ein. Welche der folgenden Veränderungen beschreibt die Beeinflussung der Bilanzsumme des Kreditinstituts durch diesen Vorgang richtig? 4

5 1. Die Bilanzsumme verringert sich um 60, Die Bilanzsumme erhöht sich um 60, Die Bilanzsumme verringert sich um 340, Die Bilanzsumme erhöht sich um 340, Die Bilanzsumme verringert sich um 400, Die Bilanzsumme erhöht sich um 400,00. Aufgabe 12 Ihre Kundin Britta Kaden wirft am Abend des (Samstag) den folgenden, ordnungsgemäß unterschriebenen Überweisungsbeleg in den Briefkasten der Nordbank AG. Kreditbank AG Name/Begünstigter D R. N O L T E Kto.Nr. d.begünstigten Bankleitzahl Kreditinstitut des Begünstigten A Z T B A N K E G K A R L S R U H E Betrag Euro/Cent EUR , 0 0 Kundenreferenznummer/Verwendungszweck S C H Ö N H E I T S O P E R A T I O N N A S E Noch Verwendungszweck Kontoinhaber, Name/Firma, Ort K A D E N, B R I T T A Kontonummer des Kontoinhabers Datum/Unterschrift xx Britta Kaden Zum Zeitpunkt der Ausführung des Überweisungsauftrages wies das Girokonto von Frau Kaden ein Guthaben von 1.327,00 EUR auf (Überziehungsmöglichkeit 1.500,00 EUR). Die Nordbank AG leitete den Überweisungsbetrag über ihr Bundesbankkonto weiter. a) Welche der nachfolgenden Wertveränderungen in der Bilanz der Nordbank AG wird durch die Ausführung des Überweisungsauftrages bewirkt? 1. Aktivtausch 2. Passivtausch 5

6 3. Aktiv-Passiv-Minderung X 4. Aktiv-Passiv-Mehrung 5. Keine Wertveränderung der Bilanz b) Ermitteln Sie den Betrag der Wertveränderung ,00 Aufgabe 13 3 Ihre Kundin, Frau Stulken entscheidet sich, von ihremgirokonto (Guthaben aktuell ,00 ) ,00 auf ein Festgeldkonto zu übertragen und 3.000,00 in einem Sparbrief anzulegen. Welche der folgenden Bilanzveränderungen resultiert aus dem oben genannten Geschäftsfall? 1. Aktivtausch 2. Passivtausch 3. Aktiv-/Passivmehrung 4. Aktiv-/Passivminderung 5. keine der Bilanzveränderungen trifft zu. Aufgabe 14 5 Die Kreditbank AG hat sich bei der Gliederung ihrer Bilanz an die Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute" (RechKredV) zu orientieren. Welche der folgenden Aussagen entspricht diesen rechtlichen Vorgaben? 1. Das Anlagevermögen wird auf der Aktivseite an erster Stelle genannt. 2. Auf der Passivseite stehen die Positionen des Fremdkapitals nach bzw. unter dem Eigenkapital. 3. Die Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden werden zusammengefasst in einer Summe ausgewiesen. 4. Die Vermögenspositionen enden in der Gliederung mit den liquidesten Posten. 5. Passivposten sind nach zunehmender Fristigkeit der Kapitalüberlassung gegliedert. Aufgabe 15 25% x = 1/6 x + 0,34 x Die Bilanz Ihres Kreditinstituts wies zum 31. Dezember 20XX einen Bestand an Sichteinlagen in Höhe von 60 Mio. aus. Am 31. Dezember 20XX+1 betrugen die Sichteinlagen 1/6 der Gesamteinlagen, die befristeten Einlagen (Termineinlagen) 34 % der Gesamteinlagen und die Spareinlagen 222 Mio.. Berechnen Sie, um wie viel Prozent sich die Sichteinlagen zum 31. Dezember 20XX+1 gegenüber dem Stand zum 31. Dezember 20XX verändert haben! Aufgabe Die Raiffeisenbank Würmtal erhält die abgebildete Rechnung Nr. 127/06 des Möbelhauses Angermeier. Sie sind in der Buchhaltung dieses Kreditinstituts eingesetzt und bearbeiten die Rechnung. 6

7 Bestimmen Sie den Tag, bis zu dessen Ablauf die Raiffeisenbank Würmtal die Rechnung nach dem HGB aufbewahren muss! (TT.MM.JJJJJ) 7

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