Es muss nicht immer. G.711 sein. Sprach-Codecs und VoIP-Optimierung. Informationen für mittelständische Systemhäuser. S 2 M gibt s hier nicht:

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1 Informationen für mittelständische Systemhäuser Mitgliedermagazin 2/2013 Es muss nicht immer G.711 sein Sprach-Codecs und VoIP-Optimierung Seite 14 Professionelles WLAN: VAF erweitert Kompetenzangebote Seite 9 S 2 M gibt s hier nicht: Vorboten des Wandels Seite 20 Dienstleistung: Mobile-Device-Management bietet Chancen Seite 18

2 LASSEN SIE DIE ANDEREN DOCH EINFACH QUATSCHEN SC 660 PROFESSIONELLE HEADSETS FÜR CONTACT CENTER UND OFFICE Völlige Konzentration auf den Anrufer mit den Headsets der Century -Serie ist das selbstverständlich, egal wie hektisch es im Büro auch zugeht. Die Ultra Noise Cancelling- Mikrofone filtern Störgeräusche aus der Umgebung und optimieren so effektiv die Sprachverständlichkeit. ActiveGard -Technologie und große Ohrpolster sorgen zudem für aktiven Gehörschutz und Abschirmung auf Ihrer Seite. So hören Ihr Gesprächspartner und Sie wirklich nur genau das, was sie hören wollen. Aber so viel wollten wir gar nicht erzählen: Überzeugen Sie sich einfach selbst.

3 INHALT / EDITORIAL VERBANDSNACHRICHTEN»Das Gebot der Stunde lautet TK-Sicherheit«Hans A. Becker 1. Vorsitzender, VAF Bundesverband Telekommunikation 4 VAF-Jahrestagung Vertrieb 5 WLAN-Internetangebot im Hotel 5 Amtlicher TK-Leitfaden wird aktualisiert 5 Nutzungsrechte bei Musik in Werbevideos 6 TK-Systemhausgeschäft in Zahlen 6 TK-Sicherheit: VAF warnt 7 Neuer QoS-Emulator 7 VAF-Facharbeit: Video-over-IP 8 Neue Verbandslösung zum Arbeitsschutz 8 Studienprojekt: WLAN / VoIP-Clients 9 Kompetenzangebote im Bereich WLAN Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, die Manipulation von TK-Anlagen zum Zweck des Gebührenbetrugs hat besorgniserregende Ausmaße angenommen. Der VAF nimmt die Entwicklung sehr ernst und wir haben die Anstrengungen, Schaden von unseren Mitgliedern abzuwehren, weiter deutlich intensiviert. Der VAF stellt zudem neutrales Aufklärungsmaterial zur Verfügung, mit dem Mitglieder aktiv auf Anwender von TK-Anlagen zugehen. Keine Frage, Sicherheit ist eine komplexe Sache, doch wir wissen, dass eine Vielzahl von Missbräuchen schon zu verhindern wäre, wenn Anwender sorgfältiger ihre Passwörter, insbesondere von persönlichen Sprachboxen, verwalten würden. Hier soll keinesfalls mit dem Finger auf andere gezeigt werden. Doch es ist schon ernüchternd, dass trotz deutlicher Warnungen das Bewusstsein bisher nicht sehr groß ist. Auch hier scheint zu gelten, dass nur derjenige das Feuer meidet, der sich schon einmal verbrannt hat. Die Mitglieds firmen sollten jedoch nicht ermüden, Kunden auf Sicherheitserfordernisse hinzuweisen. Aufklärung steht im Vordergrund, aber es geht auch um ihre Haftungsabsicherung als Fachfirmen. Wirksam kann das Problem jedoch nur bekämpft werden, wenn staatliche Stellen und alle betroffenen Marktakteure an einem Strang ziehen. Immerhin stoßen wir mit unseren Aktionen mehr und mehr auf Zustimmung. Jetzt gilt es, nicht lockerzulassen und den überfälligen Fachdialog für eine breit aufgestellte Sicherheitsinitiative auf den Weg zu bringen. 10 Im Gespräch: Florian Bock, Estos 12 Im Interview: Prof. Dr. Bernhard Stütz 14 Es muss nicht immer G.711 sein 18 Mobile-Device-Management bietet Chancen 20 TK-Anschluss im Wandel 23 Vertriebskommentar Hans-Dieter Wahl, Teldat 24 Aastra 25 Ferrari electronic 25 Nextragen AUS DEM MITGLIEDERKREIS FACHBEITRÄGE PRODUKTE & LÖSUNGEN SERVICE 26 Neue Kurstermine der Wissenswerkstatt 27 Verbandstermine und Impressum VAF REPORT 2/2013 3

4 VERBANDSNACHRICHTEN Tagungsrückblick VAF-Jahrestagung Vertrieb Spannende Vorträge, heiße Diskussionen und eine aktuelle Fachausstellung erwarteten die Teilnehmer der diesjährigen Vertriebstagung in Berlin. Auf der 24. Jahrestagung des Fachbereichs Vertrieb trafen sich im Juni 2013 Experten aus der ITK-Systemhausbranche. Gerhard Förtsch (Bild rechts), Mitglied des VAF-Vorstands, eröffnete die Tagung und betonte den Wert der mittelständischen Kooperation.»Gedanken- und Erfahrungsaustausch sowie ganz praktische Zusammenarbeit sind wichtige Elemente des Erfolgs«, so Förtsch. Das gelte in einem innovationsorientierten, sich wandelnden Markt genauso wie ehedem und»bei genauerer Betrachtung sogar noch mehr«. Die zwei Tage mit gehaltvollem Programm boten dann auch genügend Raum für den Austausch sowie das Pflegen bestehender und das Knüpfen neuer Geschäftskontakte in entspanntem Ambiente. K Terminvorschau 2014 Jahrestagung Vertrieb Juni 2014 in Münster Mövenpick Hotel Jahrestagung Technik und Service November 2014, Kaarst Park Inn by Radisson Düsseldorf-Kaarst 4 VAF REPORT 2/2013

5 VERBANDSNACHRICHTEN VAF-Publikation Grünes Licht für WLAN-Internetangebot im Hotel Ob Hotel, Krankenhaus oder in der eigenen Firma: Der Betrieb eines WLAN-Internetzugangs mit Gastnutzung ist heute vielfach Standard. Allerdings besteht Unsicherheit bei den Fragen des rechtskonformen Angebots rund um den Gastzugang, den Fragen der Haftung und des Datenschutzes. Hier schafft die aktuelle, zweite Auflage des Rechtsgutachtens im Auftrag des VAF erneut Klarheit. Nach umfassender Prüfung der jüngeren Rechtsprechung seit der Erstauflage in Jahr 2011 gelangt auch das aktuelle Gutachten zu dem Fazit: Dem Betrieb steht nichts im Weg, wenn einige wichtige Vorgaben in der Praxis beachtet werden. K VAF zur Mitwirkung eingeladen Angesichts der ständigen technologischen Entwicklung soll die jüngste Fassung des Leitfadens»TK 2008«aus dem Jahr 2010 erneut im Fernmeldeausschuss des AMEV auf Aktualität überprüft und überarbeitet werden. Der VAF hatte schon in der Vergangenheit wiederholt als Fachverband an Mus- AMEV TK 2008 Telekommunikationsanlagen: Planung, Bau und Betrieb von Telekommunikationsanlagen in öffentlichen Gebäuden Hrsg. AMEV Auf über hundert Seiten beschreibt der Leitfaden Empfehlungen zu Planung, Das Unternehmen als Internet Access Provider Rechtliche Aspekte des Angebots von Internetzugängen in Hotels, Cafés, Krankenhäusern, Universitäten, Flughäfen und ähnlichen Einrichtungen Das Unternehmen als Internet Access Provider Rechtliche Aspekte des Angebots von Internetzugängen in Hotels, Cafés, Krankenhäusern, Universitäten, Flughäfen und ähnlichen Einrichtungen Ergebnisse eines Rechtsgutachtens im Auftrag des VAF Bundesverband Telekommunikation e.v. Ergebnisse eines Rechtsgutachtens im Auftrag des VAF Bundesverband Telekommunikation e.v. Amtlicher TK-Leitfaden wird aktualisiert terdokumenten und -verträgen des Behördenarbeitskreises AMEV mitgewirkt und wurde nun auch zur fachlichen Mitarbeit an dem TK-Leitfaden eingeladen. Die Bearbeitung soll im Herbst dieses Jahres beginnen. Interessierte VAF-Mitglieder können sich in der VAF-Geschäftsstelle melden. K Bau und Betrieb von TK-Anlagen in öffentlichen Gebäuden. Hinzu kommen Anlagen und Formulare. Wohl kein anderes öffentlich verfügbares Dokument beschreibt so umfassend und strukturiert den Einsatz von TK-Anlagen. Auch für manchen Planer dürfte die Unterlage ein hilfreiches Nachschlagewerk sein. VAF-Rechtsgutachten: Das Unternehmen als Internet Access Provider 2. Auflage, Sommer 2013, Kurzfassung mit Praxisempfehlungen, veröffentlicht auf: Nutzungsrechte Achtung auch bei Musik in Werbevideos Eine Fachfirma hat auf der eigenen Internetpräsenz mehrere Videos eingestellt, die ihr von einem US-amerikanischen Hersteller zur Verfügung gestellt wurden. Die Videos informieren zum Produkt des Herstellers, gefällige Musik kommt zum Einsatz. Nun schreibt eine Rechteverwertungsgesellschaft der Fachfirma, sie besitze die Verwertungsrechte an einem der Songs in Deutschland. Die Fachfirma wird aufgefordert, ihre Veröffentlichungsrechte nachzuweisen. Die Klärung mit dem Hersteller, der die Videos überlassen hatte, zieht sich hin und ist noch nicht abgeschlossen. Empfehlung VAF: Veröffentlichen Sie nur dann überlassenes Werbematerial, wenn schriftlich die ausdrückliche Erklärung des Werbemittellieferanten vorliegt, dass Ihnen das Material zum Zweck der Veröffentlichung im Internet übergeben wurde. Mehr Infos rund um Veröffentlichungsrechte und was zu tun ist, wenn keine Erklärung des Lieferanten vorliegt finden VAF-Mitglieder in der internen»vaf-rechtsinfo«, Rundschreiben-Nr. 15/2012. K VAF REPORT 2/2013 5

6 VERBANDSNACHRICHTEN Marktforschung TK-Systemhausgeschäft in Zahlen GfK und VAF beschließen Kooperation zum Aufbau eines Handels- und Dienstleistungspanels Wie entwickelt sich der Absatz von TK-Anlagen in unterschiedlichen Portklassen? Welche Ergänzungsprodukte sind gefragt und welche Produktgruppen sind rückläufig? Diese und weitere für die Geschäftsplanung wichtigen Informationen, wie beispielsweise zu TK-Dienstleistungen und zu Preisen, sind echte Mangelware. Sie sind bisher für den deutschen Markt überhaupt nicht oder nicht neutral und systematisch verfügbar. Das soll sich nun ändern. Das renommierte Marktforschungsinstitut GfK und der VAF haben im Sommer 2013 eine darauf gerichtete Kooperation beschlossen. Beide Partner bringen für diesen Zweck wichtiges, sich ergänzendes Know-how ein. So hat die GfK vergleichbare Panels bereits erfolgreich für andere und angrenzende B2B-Marktsegmente aufgebaut. Die Zeiten, in denen sich die GfK als Gesellschaft für Konsumforschung nahezu nur auf Märkte für private Konsumgüter konzentrierte, sind längst vorbei. Und im VAF ist wie in keiner anderen Organisation das Verständnis für das TK-Systemhausgeschäft in Deutschland versammelt. In einer gemeinsamen Arbeitsgruppe sollen darum auch branchenspezifische Detailfragen des Paneldesigns behandelt werden, um so den Aufbau einer tatsächlich aussagekräftigen Statistik zu gewährleisten. Mitmachen, mitgestalten, profitieren! Interessierte VAF-Mitglieder sind zur Mitwirkung im Paneldesign und zur Teilnahme an den Panelerhebungen eingeladen. Die Mitgliedsunternehmen werden vom VAF auch gesondert zu der Kooperation angeschrieben und informiert. K Kontakt für VAF-Mitglieder: Andrea Siebel, Tel.: TK-Sicherheit VAF warnt: Kriminalität nimmt bedrohliche Ausmaße an Die Fallzahlen von TK-Anlagenmanipulation und Gebührenbetrug steigen drastisch an. Zu schwacher Passwortschutz macht Tätern das Spiel oft leicht. Was sich bisher ganz überwiegend als systematisches und allgegenwärtiges Problem in der Informationstechnik und speziell bei Internetangeboten (Onlinebanking usw.) manifestierte, trifft nun auch die TK-Anwender mit voller Wucht. Es geht um das Hacking von Systemen für kriminelle Zwecke. Das Phänomen TK-Anlagenmanipulation und Gebührenbetrug ist zwar nicht neu, jedoch ist 2013 ein massiver Zuwachs zu verzeichnen. Haupteinfallstor sind nach wie vor Voiceboxen mit zu schwachem Passwortschutz. Der VAF stellt seit Juni 2013 für die Mitgliedsunternehmen regelmäßige Monitoringberichte zur Verfügung. VAF-Geschäftsführer Martin Bürstenbinder:»Wir befassen uns gemeinsam mit den Mitgliedern schon seit Jahren mit Schutzkonzep- ten. Lösungen für hohe Sicherheitsstandards existieren und werden umgesetzt.«aber es bedürfe weitaus größerer Anstrengungen, so Bürstenbinder weiter, um das gewachsene Problem in weiten Teilen des Markts in den Griff zu bekommen. Der VAF hat den Dialog mit Ermittlungsbehörden, Netzbetreibern und weiteren relevanten Akteuren aus Markt und Politik im Jahr 2013 deutlich intensiviert und ausgeweitet. Erklärtes Ziel ist, die angesichts der neuen Bedrohungsausmaße überfällige Diskussion unter allen Akteuren anzuschieben und effektive Bekämpfungs- und Präventionsmaßnahmen auf den Weg zu bringen. Nicht zu vergessen: Aufgrund der IT-TK-Konvergenz, der Etablierung von Smartphones und Tablets in Unternehmen sowie Monitoring Bericht TK-Sicherheit: Aktuelle Informationen unterstützen die Aufklärung und Sensibilisierung. durch Voice-Cloud-Angebote sind neue und zusätzliche Angriffsszenarien entstandenen. Diese sind mit zu berücksichtigen. K 6 VAF REPORT 2/2013

7 VERBANDSNACHRICHTEN Produktankündigung Neuer QoS-Emulator wird entwickelt VAF und Messtechnikspezialist Nextragen haben ein neues Testgerät für die Sprachqualität von VoIP-Endgeräten konzipiert. Die Produkteinführung ist noch im Jahr 2013 geplant. Am 5. Juli 2013 war es so weit. In einer gemeinsamen Sitzung verabschiedeten VAF und Nextragen das Pflichtenheft mit den technischen und funktionalen Spezifikationen für ein neues Testgerät. Vorangegangen waren seit Spätsommer 2012 ungezählte Stunden konzeptioneller Arbeit in einer Arbeitsgruppe des VAF. Die Produkt idee war für die mitwirkenden Experten aus VAF-Mitgliedsunternehmen von Beginn an überzeugend und wurde ab November 2012 in einem Pflichtenheft weiter ausgearbeitet. Im Januar 2013 bestand das Konzept die erste Ansprechpartner: Bernd Rücker (VAF-Expertengruppe, TeleSys Kommunikationstechnik GmbH), Dr. Gerd Siegmund (wissenschaftliche Begleitung), Benjamin Kolbe (Produktmanager, Nextragen), Martin Bürstenbinder (VAF-Geschäftsführung) Kontakt über VAF: Tel.: Begutachtung im VAF-Innovationskreis und der VAF-Vorstand erteilte im Februar 2013 die Freigabe, das Projekt zur Marktreife zu bringen. Schließlich stand die Frage im Vordergrund: Wer kann das Gerät in geforderter Qualität und zu marktgängigen Preisen für die VAF-Mitglieder programmieren, fertigstellen und vermarkten? Mit Nextragen kam im April 2013 der richtige Partner ins Boot. Die Experten von Nextragen trugen mit ihrem Entwickler-Know-how noch entscheidend zum Fine tuning bei. Nach der gemeinsamen Verabschiedung liegen nun die produkttechnische Umsetzung und der Vertrieb bei dem Flensburger Hersteller von Messtechnik für VoIP, Video over IP und IPTV. Durch eine Kooperationsvereinbarung wollen VAF und Nextragen auch weiterhin gewährleisten, dass das Produkt auf die Bedürfnisse der VAF-Mitglieder zugeschnitten wird. So prüft und testiert der VAF beispielsweise, ob das neue Analysegerät vollständig produktneutral arbeitet. Nextragen-Geschäftsführer Dirk Christiansen gibt sich zuversichtlich:»auf der diesjährigen VAF-Jahrestagung Technik wollen wir das neue Produkt vorstellen.«k Funktion und Zweck Gegenstand der Kooperation von VAF und Nextragen ist die Herstellung und Vermarktung eines einfach zu handhabenden QoS-Emulators, der in einer VoIP-TK-Installation zwischengeschaltet werden kann und unterschiedliche Übertragungsqualitäten im Netz simuliert. So kann einfach erkannt und demonstriert werden, wie mehr oder minder robust sich unterschiedliche VoIP-Endgeräte gegenüber Qualitätsschwankungen im Übertragungsnetz verhalten und welche akustischen Ergebnisse dabei erzeugt werden. Mögliche Einsatzbeispiele ergeben sich unter anderem in der technisch orientierten Verkaufsberatung. Zusätzlich ist eine Aufzeichnungsfunktion vorgesehen, beispielsweise um Traces für spätere Analysen mit Wireshark oder TraceView zu speichern. VAF-Facharbeit Video-over-IP wird neuer Schwerpunkt Erarbeitung produktneutraler Beschreibungen und technischer Empfehlungen steht im Vordergrund. Am 19. Juni 2013 tagte der Fachkreis ITK-Technik in der Geschäftsstelle des VAF. Wichtigster Punkt auf der Agenda war die Planung zu Themen, die zusätzlich zum bestehenden Fachprogramm neu in die systematische Bearbeitung aufgenommen werden sollen. Für Video-over-IP (Geschäftskommunikation) wurde als erstes Arbeitsziel die praxisorientierte Beschreibung der er- istockphoto.com/neustockimages forderlichen Systemvoraussetzungen ermittelt, analog zu dem VAF-Kriterienkatalog für VoIP. Im Kontext von UCC ist dabei die gleichzeitige Anwendung von VoIP und Video im selben Netz zu berücksichtigen sowie die sich ergebenden Anforderungen zur Fehlersuche und -behebung. Zunächst soll als Grundlage ein ausführlicher angelegtes Arbeitspapier erstellt werden. Voraussichtlich im Oktober wird die Entwurfsversion im VAF verteilt, und Interessenten werden zur Mitwirkung eingeladen. Weitere Themen der Fachkreissitzung waren: professionelles WLAN, SIP, SIP-Trunking und neue Kommunikationsarchitekturen, Notruf im NGN, ITK-Sicherheit, IP-Messtechnik. K VAF REPORT 2/2013 7

8 VERBANDSNACHRICHTEN Dienstleistungen für VAF-Mitglieder Neue Verbandslösung zum Arbeitsschutz Branchenoptimiertes und innovatives Konzept bietet Mitgliedern deutliche Vorteile. Der VAF bietet gemeinsam mit dem Fachdienstleister mybreev ein branchenoptimiertes, modernes Betreuungsmodell zur effizienten und rechtssicheren Erfüllung der gesetzlichen Vorschriften im Bereich Arbeitssicherheit an. Auch Unternehmen mit unter fünfzig Mitarbeitern können im Vergleich zum Unternehmermodell profitieren. Durch die konsequente Einbeziehung von webbasierten Lernmodulen, eines laufenden Informations- und Dokumentationsdienstes sowie eines Managementsystems können deutliche Vorteile realisiert werden in den Bereichen Preisstellung, fachliche Qualität, Prozessqualität und Reduktion des internen Aufwands. Zugleich werden die erforderliche, individuelle Betreuung und Rechtssicherheit gewährleistet. Die Gesamtkonzeption des Modells ist aufgrund der Einbeziehung neuer Medien wavebreakmedia/shutterstock.com und Technologien noch recht neu, jedoch nicht gänzlich ohne Vorbilder. So zählen vor allem größere Industrieunternehmen zu den bisherigen Kunden von mybreev als Spezialist für Mediendienstleistungen und Arbeitssicherheit. Die kreative Herausforderung lag darum in der Übertragung auf den VAF als Verband mit einerseits rechtlich selbstständigen Mitgliedern, die andererseits in weiten Teilen branchentypische Gemeinsamkeiten in den Arbeitsfeldern aufweisen. Eine erste Gruppe aus Verbandsmitgliedern hat sich bereits gebildet und der Startschuss für das neue Betreuungsmodell soll im Oktober 2013 fallen. Weitere Interessenten können sich bei der VAF-Geschäftsstelle melden bzw. Informationsmaterial anfordern. K 8 Studienprojekt WLAN / VoIP-Clients werden unter die Lupe genommen Der VAF unterstützt eine aktuelle Untersuchung zur Sprachqualität im Bereich mobiler Endgeräte. Feldmessungen finden im September bei VAF-Mitgliedern statt. Unter wissenschaftlicher Leitung von Professor Dr. Gerd Siegmund werden im September 2013 bei Mitgliedsunternehmen Messungen an TK-Systemen mit WLAN/ VoIP-Clients für Smartphones durchgeführt. Untersucht wird das Verhalten verschiedener VoIP-Clients bei Paketverlust, großen Paketlaufzeiten und unterschiedlichem Jitter. Stichprobenuntersuchungen bei schnurgebundenen VoIP-Tischgeräten zeigten in einer Vorgängerstudie im Jahr 2012 bereits überraschende, unterschiedliche Verhaltensweisen der Endgeräte abhängig von diesen Einflussgrößen. Ziel der aktuellen Untersuchung ist nun, erste Erkenntnisse in Bezug auf den Einsatz von WLAN/VoIP-Cli- VAF REPORT 2/2013 ents und die entsprechenden Schnittstellen und Abhängigkeiten von Terminals sowie Betriebssystemen zu ermitteln. Die Ergebnisse sollen auf der Jahrestagung Technik am 8. und 9. November 2013 in Hannover Projekttitel: Untersuchung zu WLAN-VoIP- Terminals und -Clients Stichprobenmessungen und Ermittlung von Einflussfaktoren auf die Sprachqualität. Studienleiter: Prof. Dr. Gerd Siegmund Auftraggeber: VAF Projektzeitraum: Juli Oktober 2013 vorgestellt werden. Die Untersuchung wird ausschließlich aus Mitteln des VAF finanziert. K istockphoto.com/fabervisum

9 VERBANDSNACHRICHTEN VAF-Fachbereiche Kompetenzangebote im Bereich WLAN werden ausgebaut Neue Kooperation mit PsiberData sichert Praxis- Know-how zu Planung, Messung und Profitools. Keine Frage WLAN ist seit Jahren ein Themengebiet, das in der Praxis der VAF-Mitglieder und in den Fachdiskussionen im VAF immer wieder seinen Platz hat. Die Gründe liegen auf der Hand: WLAN-Installationen finden in Unternehmen zunehmend Verbreitung. Zugleich wird WLAN immer mehr auch als Transportnetz für Voice und Multimedia eingesetzt und kann wegen der Komplexität und potenziellen Störungsrisiken nur dann empfohlen werden, wenn neben solidem Grundlagenwissen zur Technik die Installation auch professionell geplant und implementiert wird. Eines der führenden professionellen Tools stellt die Produktsuite von Ekahau dar, die (neben anderen Tools) in Deutschland von dem Münchner Anbieter PsiberData vertrieben, supportet und beschult wird. Bereits auf der Jahrestagung Technik im Vorjahr konnte Thomas Hüsch, Leiter Technik und Schulungen von PsiberData, das Fachpublikum mit einem kompetenten Vortrag überzeugen. Bei der anschließenden Diskussion ließ Hüsch keine der Praktikerfragen unbeantwortet. Mit PsiberData wurde zwischenzeitlich eine Kooperationsvereinbarung zur Mitwirkung im VAF-Fachprogramm geschlossen. Der VAF-Fachkreis ITK-Technik identifizierte im Juli 2013 dann verschiedene für den VAF relevante Handlungsfelder, wobei zunächst auf den Bedarf der Mitglieder zugeschnittene Schulungsangebote im Vordergrund Screenshot Ekahau-Planungstool stehen sollen. Ebenso unterstützt Axel Brandt das Kompetenzteam. Brandt ist den Mitgliedern aus vielen Netzwerktechnik-Schulungen der Wissenswerkstatt als kompetenter und systematischer Trainer bekannt. Ab dem zweiten Halbjahr 2013 werden vom VAF zwei sich ergänzende Kurse angeboten. Neues WLAN-Schulungsangebot: 2 x 2 = praxisfit In dem ersten Kurs vermittelt Axel Brandt dem technisch vorgebildeten Einsteiger in zwei Tagen Grundlagen und Übersicht zu professionellen WLAN-Netzen, ihren Architekturen, Protokollen und Standards. Übungen und Demonstrationen vertiefen den Lernerfolg. Der zweite, ebenfalls zweitägige Kurs mit Thomas Hüsch ergänzt die Inhalte des ersten Kurses und widmet sich ganz dem professionellen Messen und Planen von WLAN-Netzen. Die wesentlichen physikalischen Eigenschaften werden kurz rekapitu- liert und es wird in die Anwendung der Toolsuite von Ekahau eingeführt. Am zweiten Tag wird ausschließlich praktisch geübt und unter realen Bedingungen eine WLAN-Planung von A bis Z durchgeführt. K WLAN-Schulungen: WLAN im Unternehmenseinsatz Grundlagen, Konzepte, Protokolle und Standards , Hilden WLAN-Praxisseminar Professionell planen, vermessen und dokumentieren mit der Ekahau-Toolsuite , Hilden , Krailling/München VAF REPORT 2/2013 9

10 AUS DEM MITGLIEDERKREIS Im Gespräch: ESTOS-Geschäftsführer Florian Bock Von Freunden, Föderierten und Teamplayern»Federation«Wohin zielt die neue Lösungsstrategie von ESTOS? Mathias Hein: Herr Bock, Sie haben kürzlich in einem Artikel für Federation die Zukunft als Facebook-Killer vorhergesagt. Das ist ja mal eine stolze Ansage. Florian Bock: Das war durchaus provokant gemeint, aber nicht ohne Ernsthaftigkeit. Teams brauchen Vertrauen. Die eingesetzte Technik sollte dies unterstützen und nicht untergraben. Florian Bock Erinnern Sie sich an die Zeit, als AOL oder Compuserve ähnlich starke Positionen besetzten? Der damalige Versuch, die Nutzer mit Web und im eigenen Universum zu binden, hat sich komplett überlebt. AOL ist heute einer von vielen Dienstanbietern für Privatnutzer. Im geschäftlichen Umgang werden AOL-, GMX- oder Hotmail-Adressen eigentlich nicht mehr akzeptiert. Gerade die Unternehmen haben sich emanzipiert. Hein: So weit bin ich einverstanden. Aber der Erfolg sozialer Medien besteht doch gerade darin, dass man sich in dem bereitgestellten Universum einbinden lässt, sich schnell und breit vernetzt, hohe Präsenz zeigt und gewinnt. Bock: Oder Präsenz zu gewinnen glaubt. Tausend»Freunde«ist eine sehr relative Größe, und die geschäftsbezogene Relevanz der jeweiligen Präsenz auch der eigenen muss durchdacht werden. Der Konzeptwechsel ist aber an dem Eingangsbeispiel das Entscheidende. Übertragen bedeutet das: Federation ist keine proprietäre Anwenderplattform und auch kein Produkt, sondern eine offene Technologie. Damit ist Federation aus Sicht des Anwenders eine Funktionalität, mit der er gewollte soziale Vernetzung selbstbestimmt über Unternehmensgrenzen hinweg realisieren kann. Hein: Bekomme ich ein Beispiel? Bock: Vor ein paar Wochen hat mir ein Projektleiter von dem Rollout eines größeren IT-Migrationsprojekts erzählt. Der Termindruck war massiv, nur das Wochenende stand noch zur Verfügung. Am Montag mussten die neuen Systeme in den Produktivbetrieb gehen. Acht Personen waren vor Ort oder aus der Ferne direkt involviert, manche durchgängig, manche phasenweise, einige waren in Bereitschaft und andere wollten über die Fortschritte auf dem Laufenden gehalten werden. Insgesamt waren Personen aus fünf Unternehmen beteiligt. Stress pur, Mobilboxen voll mit Rückrufbitten, und wie verhindert man Chaos und Redundanz in der dringend gebotenen Feinabstimmung? In der akuten Not hat der Verantwortliche des Kunden auf Facebook eine Gruppe eingerichtet. Und das hat in der Tat zum Gelingen beigetragen. Kurze, allgemeine Sachstands-Updates und Ab- 10 VAF REPORT 2/2013

11 AUS DEM MITGLIEDERKREIS stimmung über Chat, effizientere Kontaktaufnahme aufgrund verfügbarer Präsenzinformationen. Man konnte sich dank verbesserter Teamarbeit auf dem Laufenden halten und das Projekt in der geplanten Zeit umsetzen. Hein: Wenn ich es nicht anders wüsste, würde ich sagen, dass Sie gerade Argumente für die Firma von Mark Zuckerberg aufführen Bock: Nicht wirklich. Das Vorgehen hier war eine Notlösung, weil man es noch nicht verstanden hatte, die gleichen Vorteile und weitere, wie z. B. Telefonie-Integration, durch die Verwendung von Federation-Technologie zu nutzen. Die Projektkommunikation aus dem Beispiel ist jetzt verewigtes und unverschlüsseltes Eigentum eines US-amerikanischen Unternehmens. Den Datenschutzbeauftragten aller beteiligten Unternehmen hat man das Vorgehen»hoffentlich«verheimlicht. Vielleicht konnte man das Handeln in der Situation irgendwie rechtfertigen, aber so können Sie nicht ernsthaft mit Geschäftspartnern optimierte Teamarbeit für künftige Projekte vorplanen. Der Nutzen für die Teamarbeit innerhalb eines Unternehmens aus UC-Funktionalitäten wie Präsenz, Chat und CTI liegt auf der Hand, und das ist sicher auch der Grund für den Erfolg unserer Lösung ProCall Enterprise. Mit der Erweiterung um die Funktion»Federation«ist es jetzt möglich, optimier- Weitere Informationen Hier bietet der Hersteller weitere Informationen zu Technologie, Funktionen und Produkten sowie Lösungsarchitekturen rund um»federation«. te Teamkommunikation auch zwischen eigenständigen Unternehmen einfach und sicher zu realisieren. Das Gespräch mit Florian Bock führte Mathias Hein im Sommer M. Hein ist freier IT-Berater und Fachbereichsleiter Technik im VAF. K ESTOS-Aktion Interessierte VAF-Mitglieder erhalten bis bei ESTOS eine kostenfreie ProCall-Enterprise-Lizenz (inkl. Federation) für max. 25 Benutzer und 6 Monate. Kontakt: Martina Haimerl, Tel.: , Anzeige QSC AG: Die Arbeitswelt D er Zukunft Innovatives Systemhaus gesucht! Sie möchten gewinnbringende Märkte erschließen und langfristig Umsätze sichern? Entscheiden Sie sich für eine schlagkräftige Partnerschaft mit der QSC AG, einem der führenden ITK-Anbieter für den Mittelstand! Die QSC AG zählt zu den führenden mittelständischen Anbietern von ITK- sowie Cloud-Dienstleistungen in Deutschland. Das Besondere dabei: Wir bieten Ende-zu-Ende-Lösungen von der Cloud bis zum Access haben wir alle Bausteine im Portfolio. VAF REPORT 2/

12 FACHBEITRÄGE Im Interview: Professor Dr. Bernhard Stütz Lieber beraten als mitzoffen Wenn die Performance des groß angelegten, neuen Netzes gravierende Störungen aufweist, ist die Expertise von Bernhard Stütz als Gutachter gefragt. Doch heute winkt er bei den meisten Anfragen ab. Bringt nur Ärger. Statt dessen hat der Troubleshooter seinen Schwerpunkt auf Beratung und Planung verlegt. Und das macht anscheinend viel mehr Spaß. VAF Report: Herr Stütz, wenn Sie heute einen Anruf erhalten, dass ein größeres Firmennetz im Betrieb gravierende Störungen aufweist, und Ihre Expertise angefragt wird, was sagen Sie dann dem potenziellen Auftraggeber? Stütz: Ich höre mir erst mal genau an, worum es geht. In den meisten Fällen werde ich ihm dann aber Kontaktdaten von Kollegen geben und vorschlagen, mich wieder anzurufen, wenn er das Netz neu planen will. VAF Report: Und wie reagiert der Anrufer darauf? Stütz: In einem Fall habe ich ein paar Tage später einen erneuten Anruf bekommen, alle benannten Kollegen hätten auch abgesagt. Es war dem Anrufer unverständlich, dass niemand sein festgefahrenes Projekt analysieren wollte. VAF Report: Sie haben doch umfangreiche Erfahrung und verfügen auch über Hochleistungs-Messequipment. Warum reizen Sie solche Aufträge heute eher nicht mehr? Stütz: Ich werde ja nicht beauftragt, wenn das eine oder andere Detail geprüft und nachgebessert werden muss. Sondern dann, wenn die Befürchtung besteht, dass viel Geld in den Sand gesetzt wurde. Als Externer kommt man in eine Situation, in der viele Ängste bestehen. Am Ende geht es auch um Jobs. Jeder mauert. Die Analysen 12 VAF REPORT 2/2013

13 FACHBEITRÄGE könnten ja ergeben, dass gerade er oder sie einen schweren Fehler gemacht hat. IT-Leiter, Netzbetreiber, Projektleiter, Hersteller, Systemhaus, Einkauf, die Vertragsabteilung oder gar die Geschäftsleitung wer hat s verbockt, wer hat es mitverschuldet? Ob man das will oder nicht, die Aufgabe, Fehler in einer vermurksten, größeren Netzinstallation zu finden und Lösungen aufzuzeigen, ist quasi untrennbar davon, Personen in die Schusslinie zu bringen. Man kommt dadurch selbst in die Situation, dass diejenigen, auf deren Mitarbeit man angewiesen ist, die Arbeit behindern. Alle waten durch ein Tal der Tränen. Man muss sich dann schon fragen, was eigentlich das wirtschaftliche Ziel und der Nutzen der Untersuchung ist. Ich war s nicht, der war s VAF Report: Der nüchterne Kaufmann würde sagen:»den Mangel identifizieren, beseitigen und den Verursacher dafür in die Pflicht nehmen.«stütz: Richtig, solche Fälle gibt es auch. Messung und Analyse sind dann ein klar definierter Auftrag für eine technische Dienstleistung. Oft stellt man aber fest, dass an weit mehr Stellen etwas nicht passt. Da wurde vielleicht im Auftrag nicht ganz präzis formuliert oder es wurde auch mal auf Zuruf gearbeitet. Keiner kann sich erinnern. Mitarbeiter Mustermann war doch für die Detailklärungen zuständig, aber der hat längst einen anderen Job. Oder ein Verkäufer hat aufgelistet, welche Leistungsmerkmale ein Produkt hat. Erst hinterher stellt sich heraus, dass zwar wahrheitsgemäß jedes Feature funktioniert, aber dummerweise nicht zwei der geforderten gleichzeitig. Ich will damit sagen, dass der erste kaufmännische Reflex in der Praxis bei der Aufarbeitung großer Projekte zu viel Aufwand führen kann. Am Ende steht aber zu oft kein verwertbares Ergebnis, allein schon weil Planungsunterlagen, Auftragsformulierung und Dokumentationen nicht das Erforderliche hergeben. Die technische Ursache kann in der Regel gefunden werden, der Verursacher aber wegen mangelhafter Verträge oft nicht in die Pflicht genommen werden. VAF Report: Mal ganz ketzerisch gesagt, kann Ihnen das doch als externer Experte für Netzanalysen egal sein Stütz: Das eine Problem ist, dass man wegen der erforderlichen Mitwirkung der Beteiligten in die ganzen menschlichen Konflikte mit hineingezogen wird. Das macht keinen Spaß und kann auch dazu führen, dass manche Leute sich nicht an Regeln des Fair Play halten. Das andere Problem besteht in dem Nicht-vorhanden-Sein von Budget. Wenn ich gerufen werde, dann hat der Kunde sein ganzes Budget für das vorläufig zumindest gescheiterte Projekt schon ausgegeben. Jetzt findet er die Messungen doch recht teuer, muss aber in den sauren Apfel beißen. Man kann aber keine vernünftigen Ergebnisse garantieren, wenn der Auftraggeber nur eine»messung light«bezahlen will. Die kann schon mal Hinweise bringen, aber bei komplexen Netzen nicht in der notwendigen Qualität. VAF Report: Worin sehen Sie dann den Ausweg? Stütz: Manchmal ist es besser, sich auf einen ganz pragmatischen Ansatz zu verlegen. Welche Teile des Projekts sind eindeutig zielkonform? Die werden beibehalten. Der Rest wird nicht tiefendurchforscht, sondern neu geplant und realisiert. Vielleicht mit anderen Akteuren, aber auf jeden Fall zukunftsorientiert. Ein performtes Netz gehört heute zu den wichtigsten Produktivmitteln der meisten Unternehmen. Wenn das Topmanagement erkannt hat, dass qualifizierte Planung und Beauftragung das A und O sind, dann kann man sich an die Arbeit machen. Es ist dabei wichtig, dem Kunden zu helfen, aus dem gescheiterten Projekt zu lernen: Investitionen für eine gute Anforderungsanalyse mit einer soliden Netzwerkplanung und Ausschreibung mit definierten Qualitätsparametern sparen Geld und Ärger bei Installation und Betrieb. Bei großen Installationen kann auf ein leistungsfähiges Wenn die Tränen getrocknet sind, plane ich Ihnen gern ein neues Netz Bernhard Stütz Pragmatismus heißt aus Fehlern lernen Netzwerkmonitoring auch bei guter Planung nicht verzichtet werden. Im Gespräch mit den Auftraggebern geht es deshalb um Beratung, Workshops, Best Practice, Lieferantenauswahl und Planungsleistungen. Meine Erfahrung ist, dass bei Beratungsleistungen im Gegensatz zu Messdienstleistungen selten über die Preise gefeilscht wird. K Zur Person Bernhard Stütz promovierte zu einem Thema der Kernphysik in Tübingen und folgte nach Etappen in der Wirtschaft 1994 einem Ruf an die Fachhochschule Stralsund auf den Lehrstuhl für Computerkommunikationsnetze. Bereits 1998 gründete er an der Hochschule das Steinbeis Transferzentrum»Projektierung und Evaluierung von Netzwerken«, welches er seitdem leitet. Im Fokus stehen Methoden und praktische Verfahren der Qualitätssicherung von konvergenten Netzen sowie die Entwicklung von Netzwerkhardware und -software. Bernhard Stütz ist als Gutachter, Forscher, Entwickler, Berater und Planer tätig. Web: VAF REPORT 2/

14 FACHBEITRÄGE Sprach-Codecs Es muss nicht immer G.711 sein istockphoto.com / lisegagne Sparsame Sensibelchen konkurrieren mit intelligenten Spezialisten und potenziellen Bandbreitenfressern. Alternativen zum Standard-Codec existieren zahlreich und weisen deutliche technische Unterschiede auf. Der Beitrag stellt eine Auswahl aktueller Codecs vor. Der Standard-Codec G.711 wurde bereits im ISDN verwendet und ist ein Pflicht-Codec in VoIP-Anwendungen. Mit einer Abtastrate von 8 khz und einer Auflösung von 8 bit kann er Sprachsignale zwischen 300 und Hz mit einer Datenrate von 64 kbit/s übertragen. G.711 verfügt über eine nichtlineare Kennlinie und stellt damit kleine Signale genauer als größere Signale dar. Darüber hinaus werden keine Kompressionsverfahren angewendet. Im ISDN gab es nur G.711, inzwischen existiert eine große Vielzahl verschiedener Codecs. In diesem Beitrag soll nur eine kleine Auswahl davon behandelt werden. Der Standard-Codec ist immer noch sehr wichtig, da er in allen VoIP- und NGN-Systemen (ausgenommen die Mobilnetze) als Pflicht vorgesehen ist. Andere Codecs, wie G.722, ilbc oder RT-Audio sind noch nicht so verbreitet, finden aber in VoIP-Umfeld immer mehr Verwendung. Codecs erfassen den Augenblickswert des analogen Sprachsignals in regelmäßigen Abständen. Dieser Abtastwert (auch Sprachprobe genannt) wird dann in digitaler Form meist als 8- oder 16-bit-Wert dargestellt und mit einem Transportprotokoll (bei VoIP ist 14 VAF REPORT 2/2013

15 FACHBEITRÄGE U [V] Sprachsignal = Vorhersagewert Abtastwert Differenz beider Werte Grafik: VAF Bild 1: Bandbreite sparen durch Vorhersagewerte (G.729) = t dies das Real Time Transport Protocol RTP) im Netz übertragen. Allerdings wird nicht jeder Abtastwert einzeln in einem RTP-Paket mit IP übertragen, sondern es wird zunächst eine Anzahl von Abtastwerten gesammelt, dann werden alle gemeinsam in einem Paket übertragen. Diese RTP-Pakete werden in Abständen von 10 ms, 20 ms oder 30 ms erzeugt. Für die Netzbelastung sind diese Pakete je Sekunde entscheidend, nicht die Bandbreite in kbit/s, die der jeweilige Codec erzeugt. Ein Codec, der eine größere Bandbreite bietet, weil er das analoge Signal mit 16 khz abtastet statt mit 8 khz, erzeugt nicht unbedingt einen doppelt so großen IP-Verkehr. Wenn dieser Codec ebenfalls alle 20 ms ein RTP-Paket erzeugt, sind diese zwar länger, als die RTP-Pakete eines G.711-Codecs, aber entscheidend für die Netzbelastung ist die Anzahl der Pakete je Sekunde, nicht ihre Größe. Damit hat auch die Angabe der benötigten Bandbreite geringere Bedeutung, entscheidend ist die Paketrate. Sehr viele Codecs mit unterschiedlichen Bandbreitenanforderungen senden alle 20 ms ein RTP-Paket und verursachen damit einen vergleichbaren IP-Verkehr. G.722 Mit einer Abtastrate von 16 kbit/s und einer Auflösung von 14 bit je Abtastwert können mit dem Codec G.722 analoge Signale im Frequenzbereich von 50 bis Hz übertragen werden. Die anschließende Differenz-Puls-Code-Modulation (DPCM) digitalisiert und überträgt nur die Differenzen zwischen den einzelnen Abtastwerten und nicht mehr jeden einzelnen vollständigen Abtastwert. Dadurch kann die eigentliche Übermittlungsrate, trotz größerer Bandbreite, auf 64 kbit/s, 56 kbit/s oder gar 48 kbit/s reduziert werden. Die größere Bandbreite macht sich beim Benutzer durch eine bessere Verständigung bemerkbar, was sich insbesondere in Konferenzen positiv auswirkt. Die Erweiterung G ist keine einfache Fortschreibung des Standardverfahrens, sondern bildet einen völlig neuen Ansatz. G wendet erweiterte Kompressionsverfahren an, wodurch auch für die breitbandige Übertragung der Audiosignale nur eine Bitrate von 16 kbit/s erforderlich ist. Basierend auf diesem Verfahren werden auch Breitband-Audioübertragungen in den Mobilfunknetzen angeboten (Adaptive Multi-Rate Wideband AMR-WB). G.729 Die erforderliche Bandbreite konnte mit dem Codec G.729 noch weiter verringert werden. Mit nur 8 bis 32 kbit/s kann dieser Codec Sprachsignale zwischen 50 und Hz übertragen. Dieser Codec verwendet komplexe Verfahren (Code-excited linear Prediction CELP), um den nächsten Abtastwert vorher zu berechnen. Übertragen wird dann nur die Differenz zu dem tatsächlichen Wert des Audiosignals (im Bild 1 das ). Dies spart noch mehr Bandbreite als ADPCM, beide Verfahren sind allerdings empfindlicher gegenüber Verfälschungen einzelner Sprachproben. Wirkt sich eine Verfälschung bei G.711 nur auf eine einzige Sprachprobe aus, so wirkt sich ein Fehler bei ADPCM und CELP auf mehrere weitere folgende Abtastwerte aus. ilbc Speziell für die VoIP-Kommunikation wurde der Internet Low Bitrate Codec (ilbc) entwickelt. Der ilbc bietet eine bessere Sprachqualität als der Codec nach G.729 und ist gleichzeitig deutlich robuster gegenüber Paketverlust als G.729. Mit einer Übermittlungsrate von 13,33 kbit/s werden alle 30 ms Pakete (400 bit oder 50 Byte) oder alle 20 ms Pakete (304 bit, 38 Byte) mit einer Übermittlungsrate von 15,20 kbit/s übertragen. Die Belastung für das Netz ist vergleichbar zu der mit G.711. Der Codec ilbc erzeugt praktisch die gleiche Paketlast (Pakete/s) wie G.711. Aufgrund der geringeren erforderlichen Bitrate werden diese allerdings kleiner sein, entscheidend für die Last ist aber die Paketankunftsrate, fast unabhängig von der Paketlänge. Der Ausgleich von fehlenden IP-Paketen ist hier bereits im ilbc-standard (RFC 3951) vorgesehen. In vielen anderen Codec-Standards ist dies nicht direkt enthalten, kann aber im Terminal als ein eigenes, dem Codec nachgeschaltetes Verfahren VAF REPORT 2/

16 FACHBEITRÄGE RTP-Übertragung mit G.711 RTP-Übertragung mit RTAudio Teilnehmer A Teilnehmer B Teilnehmer A Teilnehmer B gesendet A1 B1 gesendet gesendet A1 B1 gesendet empfangen B1 A1 empfangen empfangen B1 A1 empfangen A2 B2 A2 B2 B2 1x Paketverlust A2 fehlt B2 1x Paketverlust A2 fehlt A3 B3 A3 B3 B3 A3 B3 A3 A4 B4 A4 B4 B4 A4 B4 A4 A5 B5 1x Paketverlust A5 B5 fehlt Grafik: VAF A5 B5 1x Paketverlust A5 B5 A5 Grafik: VAF Netzlast: 10 Pakete Netzlast: 22 Pakete Bild 2: G.711 ignoriert Paketverlust. Die Anzahl der Pakete bleibt konstant. Bild 3: RTAudio kann aus Paketverlust lernen. Paketwiederholung steigert die Netzlast. ebenfalls eingerichtet werden. Die Abtastrate liegt beim ilbc bei 8 khz, wobei jede Abtastprobe mit 16 bit aufgelöst wird. Auch ilbc verwendet zur Kompression Vorhersageverfahren (Linear Predictive Coding LPC). RTAudio Ein spezieller Codec ist RTAudio von Microsoft. Dieser, in Microsoftprodukten wie Lync eingesetzte Codec erlaubt ebenfalls eine Sprachübertragung von 50 Hz bis zu 8 khz, bzw. wahlweise 16 khz. Für die Übertragung im Internet ist RTAudio relativ resistent gegenüber Paketverlust. Der Codec kann die Qualität der Übertragung messen und sich entsprechend darauf dynamisch einstellen. Wird ein Paketverlust durch den Codec festgestellt, beginnt er, alle Audio-Pakete in beide Kommunikationsrichtungen mehrfach zu senden. Je nachdem, welcher Höchstwert für die Wiederholungsrate im System eingestellt ist, wird dann ein gesendetes RTP-Paket ein-, zwei-, dreifach oder noch häufiger wiederholt, wenn die entsprechende Konfiguration dies so zulässt. Tritt kein Paketverlust auf, erreichen die Pakete mehrfach den Empfänger. Da alle Pakete durchnummeriert sind, erkennt der Empfänger die mehrfach gesendeten und verwirft die Dubletten. Da die Pakete unmittelbar nacheinander mehrfach gesendet werden, entsteht kein Zeitverlust. Bei anderen Verfahren, wie HDLC (High Level Data Link Control) oder TCP (Transmission Control Protocol) muss der Verlust durch den Sender zuerst erkannt werden (z. B. durch Ablauf eines Timers), um ein gesendetes Paket zu wiederholen. Dies ist hier nicht notwendig. Die unmittelbaren Wiederholungen erhöhen die Übertragungssicherheit, diese wird allerdings mit einem mehrfach größeren Bandbreitenbedarf für die Übertragung der Echtzeitinformationen erkauft. Dieser Mechanismus wird im RTAudio-Standard als»forward Error Correction«(FEC) bezeichnet und ist konfigurierbar. Der Paketabstand ist bei RTAudio variabel von 20 ms über 40 ms bis zu 60 ms. Die Pakete sind aufgrund der geringen Übermittlungsraten entsprechend klein. Selbst bei einer Audiobandbreite von fast 16 khz werden alle 20 ms Pakete mit einer Länge von nur 45 Byte (ohne Overhead) übertragen. Bei einer Bandbreite von ca. 8 khz bedeutet das alle 20 ms nur jeweils 22 Byte pro Paket. Vergleich RTAudio und G.711 Für eine einzelne Verbindung von einem Privatanschluss aus ist das Verfahren der Paketwiederholung vielleicht noch praktikabel, aber verwenden alle Teilnehmer in einem Unternehmen diese Technik, so erhöht sich der Bandbreitenbedarf drastisch. Für ein einzelnes VoIP-Gespräch sind die Bandbreitenanforderungen nicht sehr hoch. Der Standard-Codec G.711 benötigt 64 kbit/s für die Sprache, zusammen mit den Overheads von UDP und IP sowie dem Ethernetrahmen kommt man näherungsweise auf 100 kbit/s für eine Übertragung. Die meisten DSL-Anschlüsse bewältigen dies 16 VAF REPORT 2/2013

17 FACHBEITRÄGE ohne Probleme, selbst wenn RTAudio bzw. der FEC-Mechanismus diese Übertragungsrate verfünffacht. Für den Benutzer ergibt sich eine störungsunempfindliche Sprachübertragung. Anders sieht dies in einem Unternehmensnetz aus. Kommt es in einem LAN aufgrund von kurzzeitigen Belastungen zu Paketverlust, senden alle laufenden VoIP-Anwendungen, die RTAudio verwenden, daraufhin die Pakete mehrfach. Die RTP-Pakete sind zwar nicht sehr lang, aber sie kommen relativ häufig, was sich in der Netzbelastung niederschlägt. In der schematischen Darstellung von Bild 2 werden Sprachinformationen mit RTP und dem Codec G.711 übertragen. Das vom A-Teilnehmer gesendete Paket mit der Nummer A2 wird verfälscht und erreicht nicht den Empfänger (B-Teilnehmer). Später wird auch das Paket mit Nummer A5 verfälscht und erreicht ebenfalls nicht den Teilnehmer B. Insgesamt wurden auf der A-Seite fünf Pakete gesendet und auch fünf Pakete empfangen, auf der B-Seite fehlen hingegen zwei Pakete im Empfang. Das Übertragungsnetz wird mit zehn RTP-Paketen belastet. Im Bild 3 wird die gleiche Sprachinformation mit dem Codec RTAudio übertragen, auch hier wird das Paket A2 gestört und erreicht nicht den Empfänger. RTAudio reagiert darauf und sendet im hier skizzierten Beispiel weitere Sprachproben dreimalig. Die nächste Störung bei Versand des Pakets A5 hat dann keine Auswirkungen auf den Empfänger, weil das gleiche Paket automatisch noch zwei weitere Male gesendet wurde. Der Verlust auf der B-Seite fällt damit geringer aus, es fehlt in der Empfangsbilanz nur eine Sprachprobe. Das Übertragungsnetz wird mit 22 RTP-Paketen belastet. Netzbelastung Die Netzbelastung wird nur von zwei Parametern bestimmt: der Paketankunftsrate und der sog. Bedienrate. Die Paketankunftsrate gibt an, wie viele Pakete je Sekunde auf ein System gegeben werden. Die Bedienrate (Service Rate) gibt an, wie viele Pakete das System je Sekunde bearbeiten kann. Die Bedienrate ist vom eingesetzten System abhängig (d. h. von einem bestimmten Switch, einer bestimmten Leitung usw.) und für dieses konstant. Die Ankunftsrate ist jedoch von der Systemnutzung abhängig. VoIP erhöht die Paketankunftsrate beträchtlich, der Standard-Codec G.711 erzeugt während eines Gesprächs alle 20 ms ein RTP-Paket, dies sind 50 Pakete je Sekunde für ein Gespräch. Durch Mehrfachsendungen erhöht sich diese Rate entsprechend, sendet RTAudio fünffach, sind dies 250 Pakete je Sekunde. Da sich die Bedienrate nicht ändert, bedeutet dies eine fünffach größere Systembelastung. Eine steigende Systembelastung führt zu größeren Wartezeiten und zunehmenden Paketverlusten. Reagiert RTAudio auf die Paketverluste mit einer wei- teren Mehrfachsendung, so steigt der Verkehr noch stärker an. Da diese Reaktion für alle momentan laufenden Gespräche Anwendung findet, kann das Netz unter Umständen sehr schnell in einen Zustand der kritischen Auslastung geraten. Im Fall der Überlast brechen dann nicht nur alle Gespräche ab, auch die TCP-Timer laufen ab und die klassische Datenkommunikation wird massiv gestört. K Autor: Prof. Dr.-Ing. Gerd Siegmund lehrt an der Technischen Hochschule Nürnberg und der privaten Hochschule AKAD. Er leitet das Steinbeis-Transferzentrum Technik der Netze in Stuttgart. Ankündigung 32. Jahrestagung Technik und Service November 2013, Hannover-Laatzen Hotel/Veranstaltungsort: Copthorne Hotel Hannover Würzburger Str. 21, Hannover-Laatzen Tel.: Themenvorschau VoIP-Endgeräte, Mobilität, Quality-of- Service, Mess- und Analysetechnik, Unified Communications, TK-Sicherheit, Videokommunikation, Netzwerktechnik, SIP-Trunking u. NGN, Übertragungsnetze ITK-Fachausstellung, Abendveranstaltung, Branchentreffen Es gibt noch einige wenige Ausstellungsplätze. Buchungsanfragen an Frau Andrea Siebel, Tel.: oder VAF REPORT 2/

18 FACHBEITRÄGE Beratung wichtiger als Software-Umsätze Mobile-Device-Management bietet Chancen Das Thema Mobility explodiert derzeit an allen Ecken und Enden und überfordert damit viele Unternehmen. Das eröffnet Chancen für die Beratung. Gefragt sind eher strategische Herangehensweisen als lediglich die Installation geeigneter Softwareprodukte. Mit»Bring your own Device«wurde vor wenigen Jahren ein Thema eröffnet, das trotz der relativen Jugend in mancher Hinsicht bereits überholt ist. Zwar sind die leistungsfähigen Apparate, die von den Mitarbeitern in die Unternehmenskommunikation eingeschleust werden, nach wie vor die Ursache vieler Übel, allerdings nicht in ihrer Eigenschaft als Geräte, die irgendwie verwaltet werden müssen, sondern vielmehr als Träger Fokussieren Sie sich nicht allein auf Device-Management im engeren Sinne! Setzen sie Mobility-Management in einen größeren Kontext: Umgang mit Anwendungen und Inhalten, Einbindung in IT-Service- Management. Nicole Dufft, Senior Vice President, Pierre Audoin Consultants (PAC) eines umfassenden Spektrums von Funktionalitäten, das denen von Arbeitsplatzrechnern in nichts nachsteht. Inzwischen sind sie damit vielerorts ganz normale Netzwerkzugangsgeräte mit allen Anforderungen an Sicherheits-, Lizenz-, Content- und Servicemanagement.»Das Management mobiler Geräte ist kein Nischenthema mehr, sondern ein handfestes Problem in Unternehmen«, konstatierte denn auch Nicole Dufft vom Analyseund Beratungsunternehmen Pierre Audoin Consultants (PAC) auf der diesjährigen Jahrestagung Vertrieb des VAF in Berlin.»Allerdings gehen viele Unternehmen das Problem nach wie vor nicht strategisch an.«wie sehr das Thema drückt, zeigt sich allein bei einem Blick auf die Zahl der Anbieter entsprechender Mobile-Device-Management-(MDM-)Produkte. Waren es vor fünf Jahren gerade einmal eine Handvoll Lösungen, die sich um die Gunst der Kunden stritten, so sind es jetzt über fünfzig mehr oder weniger bedeutende Hersteller. Und der Markt wächst ungebrochen. Einbettung in den ITK-Prozess Zugleich wird die Wahrnehmung für die eigentlich relevanten Fragen differenzierter und realistischer. Ging es zunächst um die Frage, wie sich verschiedene Gerätetypen mit unterschiedlichen Betriebssystemen geschickt verwalten lassen, so wurde schnell klar, dass nicht das Gerät als solches Kern der Aktivitäten ist, sondern die darauf ablaufenden Anwendungen mit allen damit verbundenen Fragen des Erwerbs und des Beratung und Projektunterstützung besonders gefragt Project Services Software Outsourcing 2015 Die Analysten von PAC prognosti zieren kräftige Zuwächse im Geschäfts feld Mobile-Device- Management. Rollouts, der Updates sowie des Versionsund Lizenzmanagements (Mobile-Application-Management). Mit Betrachtung der Anwendungen rückt ebenso der damit verbundene Inhalt in den Fokus, genauer gesagt der sichere und effiziente Zugriff auf Inhalte (Mobile-Content-Management). Und schließlich wird klar, dass auch die mobilen Geräte ein integraler Bestandteil der ITK-Administration sind und demzufolge nach einer Einbettung in die IT-Service-Management-Prozesse verlangen.»mobility-management ist keine Spezialdisziplin, sondern benötigt ein übergreifendes Management der Geräte, der Rechte, des Zugriffs, der Lizenzen und der Ausgaben.«Nur können das eben die wenigsten Unternehmen mit eigenen Ressourcen und eigenem Know-how leisten. Ein Grund dafür, dass die Nachfrage nach Beratungsleistung stärker wächst als die nach Software. Das schafft Chancen für Dienstleistungsun- Quelle: PAC, Grafik: VAF 18 VAF REPORT 2/2013

19 FACHBEITRÄGE Aktuelle Herausforderungen im Mobility-Management Mobile-Device-Management Mobile-Application-Management Mobile-Content-Management Wie können wir verschiedene nicht notwendigerweise ALLE Endgerätetypen effizient und sicher managen? Die Unterstützung nur eines mobilen Betriebssystems ist nicht aufrechtzuerhalten. Es müssen aber auch nicht ALLE heutigen oder künftigen Gerätetypen unterstützt werden. Eine Device-Management-Plattform, die verschiedene Geräte unterstützt, gibt Investitionssicherheit. Wie gehen wir mit mobilen Anwendungen / Apps auf den Endgeräten um? Erwerb und Rollout Updates Versions- und Lizenzmanagement Regeln, Verbote, Selfservice oder Eigenverantwortung? Wie können wir den mobilen Zugriff auf Inhalte sicher und effizient gestalten? Welche Inhalte auf welchen Geräten? Offline, online, Speicherung auf den Endgeräten Rechtemanagement Elemente des Mobility-Managements entwickeln sich langfristig von einer Spezialdisziplin zum integralen Bestandteil der ITK-Administration. Quelle: N. Dufft, PAC 2013 ternehmen. Sie können nicht nur den Mobilen Arbeitsplatz konzipieren und ausstatten inklusive der Integration von Geräten und Anwendungen in umfassende UCC-Lösungen und in die Cloud, sondern auch beim Mobility-Management beratend zur Seite stehen. Das beginnt bereits bei der Auswahl und Implementierung der Lösungen und schließt die Integration in die übergreifende ITK-Administration ein.»die Notwendigkeit für Unternehmen, das Mobility-Thema stärker strategisch anzugehen, ist enorm«, so Dufft.»Der Anbietermarkt ist riesig und der Bedarf an neutraler Beratung groß.«es reicht nicht, sich auf Device-Management im engeren Sinne zu beschränken, vielmehr muss das Thema in einem größeren Kontext gesehen werden. MDM selbst dürfte in den nächsten Jahren zur Standardanwendung werden. Lösungen werden sich dann über ihre Integration in andere Bereiche wie Content-Management, Kostenmanagement und IT-Service-Prozesse differenzieren. (us/red) K Anzeige VAF REPORT 2/

20 FACHBEITRÄGE TK-Anschluss im Wandel S 2 M gibt s hier nicht oder doch? Wie steht es um die Bereitstellung professioneller Telekommunikationsanschlüsse im Umbau der Netze zur nächsten Generation? Wenn vermeintliche Selbstverständlichkeiten nicht mehr greifen, gilt es, neue Wege zu beschreiten. Ausgehend von einem konkreten Fall werden im Beitrag verschiedene Aspekte des Wandels beleuchtet. Für das TK-System der neu geplanten Seniorenresidenz soll im Sommer 2013 der Anschluss ans öffentliche Netz beauftragt werden. Der mit der Gebietserschließung beauftragte Kabelnetzbetreiber winkt ab, durchwahlfähige TK-Anschlüsse seien nicht im Portfolio. Weitere Anfragen bleiben ergebnislos. Auch die Deutsche Telekom lehnt ab, ein Angebot zu liefern. Das im Auftrag des Kunden vermittelnde Fachunternehmen sucht nach einer Lösung. Doch wie soll die jetzt technisch und wirtschaftlich sinnvoll aussehen? Und überhaupt: Gibt es nicht eine gesetzliche Grundversorgungspflicht, einen Anspruch auf Anschluss ans öffentliche Telefonnetz? Kein Gesetzesanspruch auf Profianschlüsse Rechtsanwalt Wolfgang Müller:»Man kann aus den gesetzlichen Grundlagen keinen individuellen Anspruch ableiten und insbesondere nicht auf besondere Ausprägungen eines Netzzugangs für gewerbliche Nutzer.«Zwar sieht das Grundgesetz im Artikel 87 für den Bereich des Postwesens und der Telekommunikation flächendeckend eine angemessene und ausreichende Dienstleistung als Staatsziel vor, jedoch begründet dies keinen individuellen Anspruch im Einzelfall. Auch die Bestimmung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) greifen nicht. Zwar räumt der 78»Universaldienstleistungen«des TKG der Bundesnetzagentur das Recht ein, Providern im Bedarfsfall eine Angebotspflicht für bestimmte Dienste wie Telefonie aufzuerlegen. Dies gilt jedoch nur, soweit»deren Erbringung für die Öffentlichkeit als Grundversor- Grundversorgung heißt, die Omi muss telefonieren können. Viel mehr nicht. RA Wolfgang Müller 20 VAF REPORT 2/2013

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