SEILZUG. SOCIAL MediA. Auf Sendung Aussergewöhnliche Einsätze der Wenger + Wirz AG beim Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

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1 MITARBEITERMAGAZIN DER BAUMANN KOELLIKER GRUPPE März 2014 SEILZUG SOCIAL MediA Wissenswertes sowie Tipps und Tricks für Einsteiger Auf Sendung Aussergewöhnliche Einsätze der Wenger + Wirz AG beim Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) Telekommunikation im Umbruch Für Netfon Solutions bedeutet dies, die Trends frühzeitig zu erkennen.

2 INHALT Gruppe Pensionskasse der Baumann koelliker Gruppe: Die neue Stiftung unserer Personalvorsorge Fokus Pro und Contra Der heutigen Medien Zwei Mitarbeitende von Baumann Koelliker Installation kommen zu Wort Käser AG Nicht nur Licht am ende des Tunnels Notlichtinstallation im Burgdorfer Eisenbahntunnel Baumann Koelliker Installation «Schachtarbeit» AM Flughafen Zürich Erschliessung und Ausrüstung zusätzlicher Schieberschächte Sicherheit WIE BITTE? Zu viel Lärm ist ungesund Baumann Koelliker Gruppe Baumann Koelliker Installation, Zürich Brupbacher AG, Wädenswil Elektrizitäts AG SiKo, Olten Elektro M+C Zürich AG, Zürich Ellenbroek Hugentobler AG, Weinfelden Gatti AG, Horgen Glattal Installationen AG, Glattbrugg Haupt + Studer AG, Schlieren Käser AG, Olten Netfon Solutions AG, Zürich Ruther AG, Rheinfelden Stadler AG, Zug Wenger + Wirz AG, Schaffhausen 2 INHALT 3 EDITORIAL 13 Gruppe 21 Luzzis Seite 22 kurznews 26 eintritte 27 Gratulationen / Im Gedenken 28 Jubiläen & Pensionierung 32 WUSSTEN SIE, DASS... IMPRESSUM ZEITSCHRIFT für die Mitarbeitenden und Pensionierten der Baumann Koelliker Gruppe AUSGABE März 2014 REDAKTION Tamara Antunes (ant) Angela Grippo (gri) Marie Bernadette Haas (mbh, Luzzis Seite) Ana-Maria Schellenberg-Andrasek (sam) Emma Anna Studer (est) KONTAKT Baumann Koelliker AG Redaktion «Seilzug» Badenerstrasse 329 Postfach Zürich Auf der Frontseite: Fabian Bräm Leiter Projektsupport Baumann Koelliker Installation Tel Fax Die Redaktion dankt für Beiträge, Hinweise und Informationen. SEILZUG MÄRZ 2014

3 EDITORIAL 2 3 Internet und Kommunikation im Alltag LIEBE SEILZUG-LESERINNEN LIEBE SEILZUG-LESER ANGELA GRIPPO BAUMANN KOELLIKER VERWALTUNG GRUPPE Wir mailen, simsen, twittern, chatten aber sprechen wir noch miteinander? Neue Kommunikationstechniken ermöglichen es uns, etwas zu sagen ohne miteinander zu reden. Und reicht der zwinkernde Smiley im digitalen Plauderraum aus, um die Befindlichkeit mitzuteilen? Der Mensch kommuniziert, solange es ihn gibt. Zunächst direkt, später mit Trommeln, mit Rauch- und Lichtzeichen und heute mehrheitlich elektronisch. Weltweit haben über 2,4 Milliarden Menschen einen Internetzugang, das entspricht etwa einem Drittel der Weltbevölkerung. Das Internet ist heute das wichtigste Kommunikationsmedium und hat damit längst das Telefon überholt. Die modernen Medien führen zu einer neuen Beziehungskultur. Grund genug, um es zum Thema dieser Seilzug-Ausgabe zu machen. Das World Wide Web ist der zentrale Treff- und Knotenpunkt einer globalen Welt. Per Computer, ipad oder Handy hat jeder rund um die Uhr auf alles Zugriff, was sich in der Welt ereignet. Per Twitter erfahren wir, was sich bei unserem Lieblingsfussballverein oder bei Kollegen in Australien tut sogar dann, wenn sich gerade nichts tut. Das Konzert vom Abend wird kurze Zeit später auf youtube hochgeladen. Die Welt ist rund und irgendwo ist immer gerade Tag. Spät abends skypen wir mit einer Freundin, die am anderen Ende der Welt gerade beim Frühstück sitzt. Der Umgang mit den Sozialen Netzwerken birgt aber auch Gefahren. Dazu informiert uns Ana-Maria Schellenberg und verrät Tipps und Tricks, wie wir uns vor bösen Überraschungen schützen können. Was wir wo und wann kommunizieren ist das eine. Doch wie funktioniert die Telekommunikation heute? Insider- Wissen dazu finden Sie auf den Seiten 18 bis 20. Weiter erfahren Sie auf der Schlussseite Wissenswertes über die Kommunikationsentwicklung der letzten paar hundert Jahre. Ausserdem berichten wir über spannende Aufträge am Flughafen Kloten, im Burgdorftunnel und passend zum Seilzug- Thema beim Schweizer Radio und Fernsehen. MITARBEITERMAGAZIN DER BAUMANN KOELLIKER GRUPPE

4 Gruppe Informationen unserer Personalvorsorge Pensionskasse der Baumann Koelliker Gruppe Text / Dieter Gerber Präsident des Verwaltungsrates Nach über einjähriger Arbeit war es am 1. Juli 2013 soweit: Die beiden Stiftungen «Personalvorsorge BVG der Baumann Koelliker AG» und «Procap der Baumann Koelliker AG» sind in der neuen Stiftung «Pensionskasse der Baumann Koelliker Gruppe» zusammengelegt. Peter Debrunner hat in den Seilzug- Ausgaben vom September 2013 und Dezember 2013 darüber berichtet. Die Wahl eines Stiftungsrates für die neue Pensionskasse war Grund, auf mein Mandat als Vertreter des Arbeitgebers zu verzichten. Das Präsidium der Stiftung übernimmt Hanspeter Klauser. Blicke zurück: 1964 trat ich in den Stiftungsrat der «Fürsorgekasse der Baumann Koelliker AG» ein, unsere damalige Pensionskasse. Zu dieser Zeit gab es noch kein Obligatorium für die 2. Säule. Unsere Kasse auf freiwilliger Basis errichtet war ein Unikum in unserer Branche. Als Folge des Obligatoriums, das 1985 in Kraft trat, wurde die Fürsorgekasse in die Stiftung «Personalvorsorge BVG der Baumann Koelliker AG» überführt. Dem Stiftungsrat der «Procap» (1963 gegründet) gehörte ich seit 1974 an. Seit meiner Rückkehr in die Geschäftsleitung der Baumann Koelliker AG im Jahre 1998 hatte ich die Ehre, beide Stiftungsräte zu präsidieren. Allen meinen Kollegen Stiftungsräte danke ich herzlich für die tolle Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank gilt Ursula Aebi und Peter Debrunner, den Verwaltern der Stiftungen der letzten Jahrzehnte. In den vielen Jahren gab es manche Hochs, aber auch Tiefs. Wir haben sie zusammen nach bestem Wissen und Gewissen gemeistert. Sicherheit war unsere Devise, sie hat sich bewährt. Der neuen Stiftung gelten meine besten Wünsche. Dieter Gerber Präsident des Verwaltungsrates Neuerungen in der Stiftung Personalvorsorge Aufnahme der Ellenbroek Hugentobler AG Auf den Jahresbeginn 2014 ist die Ellenbroek Hugentobler AG unserer Personalvorsorge angeschlossen worden. Damit sind deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun in unsere Personalvorsorge eingetreten somit wurde auch bezüglich Pensionskasse die Integration unserer Thurgauer Tochterfirma in die Gruppe vollzogen. Neue Geschäftsführung Text / Peter Debrunner Baumann Koelliker Verwaltung Gruppe Ab Januar 2014 hat Frau Nathalie Teta- Ender nach ihrer Wahl durch den Stiftungsrat die Geschäftsführung unserer Pensionskasse übernommen. Sie ist in ihrer Funktion dem Stiftungsrat verantwortlich und fängt damit jene Aufgaben ab, die bis anhin Uschi Aebi und Peter Debrunner für die Stiftungen erledigten. Frau Teta-Ender betreut die Geschäftsführung im Mandatsverhältnis und wird dabei auch regelmässig an der Badenerstrasse den Mitgliedern zur Verfügung stehen. Mit ihr übernimmt eine Spezialistin der Beruflichen Vorsorge die Geschäftsführung. Dies macht Sinn, weil die rechtlichen und politischen Bedingungen in der Beruflichen Vorsorge immer komplexer werden und der Gesetzgeber an die Leitung einer Stiftung zunehmende Anforderungen stellt. Frau Teta-Ender stellt sich hier nebenstehend in einem kurzen Beitrag selber vor, damit Sie als Versicherte wissen, wer künftig die Leitung der Stiftung inne hat. SEILZUG MÄRZ 2014

5 4 5 Abschluss des Geschäftsjahres 2013 ein erster Ausblick Die Arbeiten zum finanziellen Jahresabschluss und zur Berichterstattung dazu sind bald abgeschlossen, und wir können einen Ausblick auf das Ergebnis wagen. Das abgelaufene Geschäftsjahr geht als ein organisatorisch intensives und finanziell erfolgreiches in die Geschichte ein. Durch die guten Erträge der Vermögensanlagen auch dieses Mal sind es wieder die Aktien, welche «fast im Alleingang» dafür gesorgt haben sind die besonderen Kosten der Neuorganisation gedeckt und mit 4 Prozent ist eine sehr hohe Verzinsung der Sparguthaben der Versicherten ermöglicht worden. Es verbleibt der Stiftung ein positiver Jahresabschluss und damit eine weitere Verstärkung ihrer finanziellen Reserven und Kapitalpolster. Die Stiftung, die mit ihrer neuen Organisation auch einen neuen Namen bekommen hat und nun «Pensionskasse der Baumann Koelliker Gruppe» heisst, konnte ihre finanzielle Stärke weiter festigen und bietet damit für ihre Mitglieder und Versicherten auch künftig eine hohe Sicherheit und Stabilität. Nach Vorliegen der revidierten Jahresrechnung werden wir Ihnen weitere Informationen zur Jahresrechnung 2013 vermitteln. Persönliches Schlusswort Über viele Jahre habe ich regelmässig Beiträge im Seilzug zur Beruflichen Vorsorge und insbesondere zu unseren Vorsorgeeinrichtungen, deren Geschäftsgang, Situation und Entwicklung veröffentlicht. Im oftmals randvollen Seilzug hat mir die Redaktion doch immer etwas Platz eingeräumt. Inwieweit diese Beiträge auf Interesse gestossen sind, weiss ich nicht immerhin gab es vereinzelt ein Echo aus der Leserschaft. Ich hoffe, dass ich über diesen langen Zeitraum etwas zum Verständnis rund um die Berufliche Vorsorge bei unseren Mitarbeitenden und Versicherten beitragen konnte. Mit dem heutigen Beitrag verabschiede ich mich als Verfasser dieser Seilzug- Berichte. Frau Teta-Ender übernimmt nun die Aufgabe, die Versicherten über unsere Pensionskasse zu informieren mittels Beiträgen im Seilzug oder einer anderen geeigneten Form. Ich wünsche Frau Teta-Ender dabei viel Vergnügen und Erfolg und der Leserschaft des Seilzugs manchen interessanten Beitrag in unserer Firmenzeitschrift rund um das Thema der Beruflichen Vorsorge. Peter Debrunner Das neue Gesicht BEI der Pensionskasse der Baumann Koelliker Gruppe Seit Januar 2014 darf ich als Geschäftsführerin der «Pensionskasse der Baumann Koelliker Gruppe» tätig sein. Die einstimmige Wahl durch den Stiftungsrat hat mich sehr gefreut. Ich werde regelmässig bei der Baumann Koelliker Gruppe vor Ort sein und Sie bei Fragen im Bereich der Beruflichen Vorsorge gerne unterstützen. Ich bin 42 Jahre alt und verheiratet. Nach der Matura führte mein Werdegang über das Bankenwesen schon früh in den Bereich Vorsorge. Während 20 Jahren beruflicher Tätigkeit in der Vorsorge war ich bei verschiedenen grossen Unternehmen in leitender Funktion tätig, unter anderem 8 Jahre lang als Geschäftsführerin der Pensionskasse der Privatklinikgruppe Hirslanden in Zürich. Seit 2011 bin ich Inhaberin der Omnino AG. In dieser Funktion berate und unterstütze ich Pensionskassen mit meinem Fachwissen. Ich lebe mit meinem Ehemann in Rüeterswil einem kleinen Dorf zwischen Ricken und St. Gallenkappel. Als Ausgleich zum Beruf bereitet mir Skifahren, Tennis, Lesen, Musik und der Garten unseres Hauses viel Freude. Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und darauf, Sie bei Gelegenheit persönlich kennenzulernen. Text / Nathalie Teta-Ender Geschäftsführerin der Pensionskasse der Baumann Koelliker Gruppe Nathalie Teta-Ender MITARBEITERMAGAZIN DER BAUMANN KOELLIKER GRUPPE

6 Fokus Social Media für Anfänger Heutzutage wird viel getwittert und geliked. Das «Alles-Mitteilen-und-Verbreiten» gehört zum Alltag. Damit auch Sie mitreden können, erläutern wir in dieser Ausgabe das 1 x 1 der sozialen Netzwerke unserer Zeit. Die Ausdrücke Soziale Medien, Social Media, Social Web oder auch Web 2.0 bezeichnen soziale Netzwerke und Gemeinschaften im Internet, die mehrheitlich kostenlos sind. Persönliche Informationen, Daten, Meinungen, Eindrücke und Erfahrungen werden zwischen den Nutzerinnen und Nutzern (Userinnen / User) ausgetauscht. Jeder kann aktiv mit anderen in Beziehung treten sowie Inhalte Text, Bild, Audio, Video erstellen, bearbeiten, kommentieren und weiterleiten. Der Seilzug stellt Ihnen die bekanntesten Plattformen vor. Text / Ana-Maria Schellenberg Baumann Koelliker Verwaltung Gruppe Facebook Facebook ist mit über 1 Milliarde aktiven Nutzern das weltweit grösste und bekannteste Social Media-Netzwerk. Im Schnitt verzeichnet jeder User 140 Freunde und ist 700 Minuten pro Monat online. Ideal, um mit Freunden und Bekannten rund um die Welt in Kontakt zu bleiben oder wenn es darum geht, neue Kontakte zu knüpfen. Nebst einer privaten Seite ist es auch möglich, Firmenseiten anzulegen und Werbung zu betreiben. YouTube Das Portal ist eine Plattform für Videos, die von möglichst vielen Nutzern gesehen werden sollen. Jeden Monat besuchen in der Tat mehr als 1 Milliarde Nutzer weltweit YouTube. Die platzierten Videoclips lassen sich mit anderen Plattformen wie Facebook oder Twitter verknüpfen und können sich so «viral» verbreiten. Das heisst nichts anderes, als dass jeder User, der ein Video weiterempfiehlt, dieses mit all seinen Freunden und Kontakten teilt. Twitter Die ideale Bühne für Kurznachrichten heisst Twitter und zählt weltweit über 200 Millionen User. Twitter eignet sich für Veranstaltungsankündigungen, eine Meldung aus der Branche oder auch einen Livebericht von einem Anlass. Jeder kann Nachrichten von 140 Zeichen Länge ähnlich einer SMS über Twitter veröffentlichen. Wer diese Nachrichten lesen will, abonniert sie bei jedem «Twitterer» dadurch wird man zum «Follower» (Deutsch: Anhänger). Jeder Follower kann seinerseits auf die «Tweets» (Englisch: to tweet = zwitschern) antworten. SEILZUG MÄRZ 2014

7 6 7 Tipps für Einsteiger Xing Social Media einfach erklärt «Ich mag Donuts» «Ich bin gut im Essen von Donuts» «Ich esse im Moment einen Donut» «Hier ist ein Video von mir, wie ich einen Donut esse» Xing ist die Plattform für berufliche Kontakte im deutschsprachigen Raum. Insgesamt nutzen rund 14 Millionen User das Portal. In erster Linie suchen und finden die Mitglieder auf Xing Jobs, Mitarbeitende, Kooperationspartner und Aufträge. In Fachgruppen tauschen sie sich zu speziellen Themen aus. Insofern unterstützt Xing den Aufbau eines Kontaktnetzwerks sowie die Stellensuche. Haben Sie ein Ziel Was wollen Sie mit Ihrer Präsenz auf der Social Media-Plattform bewirken? Neue Kontakte knüpfen, eine Stelle suchen, eine Bewertung abgeben? Dies sind nur einige der möglichen Ziele. Jedes der Ziele beinhaltet jedoch andere Dialoggruppen, andere Informationsinhalte und meistens auch einen anderen Informationsstil. Seien Sie ehrlich auch zu sich Seien Sie sich selbst. Social Media mag zwar hipp sein wenn Sie es nicht sind, so versuchen Sie nicht, es zu kaschieren, nur weil Sie auf einer Social Media-Plattform sind. Authentizität trumpft. Hören Sie zu Der Hauptnutzen von Social Media ist, dass sich Menschen austauschen und die Ansichten anderer erfahren können. Das funktioniert aber nur, wenn man zuhört respektive die Einträge der anderen auch liest. Reden Sie mit Mitreden heisst nicht Drauf-los-reden oder ab und zu einen Eintrag erfassen. Mitreden heisst zuhören, antworten, gute Einträge weiterleiten, eigene Themen setzen. Seien Sie nur dann aktiv, wenn Sie etwas Mitzuteilen haben Es mag für den ersten Moment witzig sein, wenn Personen mitteilen, was sie gerade machen sei es, dass sie einen Kaffee trinken oder ins Kino gehen. Doch grundsätzlich gilt: Entwickeln Sie ein Gespür für mitteilungswerte Neuigkeiten und lassen Sie nur diese Ihre Dialoggruppen wissen. Kombinieren Sie verschiedene Plattformen Jede Plattform hat ihre eigenen Möglichkeiten. Mit jeder zusätzlichen Plattform erschliessen Sie zusätzliche Nutzer. Aber auch hier gilt: Verzetteln Sie sich nicht, sondern wählen Sie bewusst aus, welche Plattformen zu Ihren Zielen und Dialoggruppen passen und welche Plattformen Sie zukünftig regelmässig mit Neuigkeiten allein schon zeitlich aber auch inhaltlich beliefern können. Seien Sie vorsichtig Bedenken Sie, dass Sie bei Facebook zwar viele Freunde haben, Facebook selbst aber nicht unser Freund ist. Deshalb sollte man mit zu privaten Informationen auf allen Plattformen zurückhaltend sein. Jede Äusserung hinterlässt Spuren, die auffindbar sind auch noch Jahre später. MITARBEITERMAGAZIN DER BAUMANN KOELLIKER GRUPPE

8 Fokus das Pro und der heutigen Ich verbringe meine Zeit lieber mit Familie und Freunden. Medien sind in unserem Alltag kaum mehr Die einen freut es, anderen fallen sie hinge Wir lassen Vincenzo Gentile und Lorenzo So gefragt ; für mich haben sie eine eher geringe Bedeutung. Vincenzo Gentile Montage-Mitarbeiter Baumann Koelliker Installation Im Unternehmen seit 1991 Wow. Diese Liste überfordert mich fast ein wenig. Ich halte mich in Sachen Kommunikation ab und zu an den PC. Dabei nutze ich dann die Mailfunktion, Skype und Google oder das Wordprogramm, um meine Korrespondenz zu erledigen. Da ich ein Sportfan bin, verfolge ich natürlich die Sportresultate im Fernsehen oder am Radio. Welche Medien nutzen Sie? Und wozu? Ich rufe gerne an. Ich finde, dass ein Anruf im Wirrwarr des Kommunikations-Dschungels heute nach wie vor am persönlichsten ist. Meine Bekannten im Ausland kontaktiere ich hingegen gerne per Skype. Das ist kostengünstig und die Videofunktion finde ich super. Es ist fast so, als sässe man einander tatsächlich gegenüber. Dank Skype bleibe ich mit meinen Angehörigen und Freunden im Ausland in Kontakt. Das schätze ich. Schade nur, dass die Zeit vor dem PC so schnell vergeht, respektive, dass man manchmal so viele Stunden unbewusst vor dem Rechner sitzt. Welche Vor- und Nachteile erleben Sie bei der täglichen Nutzung moderner Kommunikationsmedien? Ich sehe es anders. Ich versuche nicht, mir Pausen zu gönnen, sondern eher, die Zeit für den Medienkonsum ganz bewusst zu planen. 30 Minuten am Tag sollten genügen. Ich verbringe meine Zeit lieber mit meiner Familie und meinen Kollegen. Offline. Im realen Leben. SEILZUG MÄRZ 2014

9 Contra Medien Baumann Koelliker Gruppe 8 9 wegzudenken. gen fast zur Last. Raselli zu Wort kommen. Ich sehe die Medien als ein Fenster zur Welt. Welche Bedeutung haben die Medien für Sie? Oh, für mich ist das ganz anders. Ich kann mir ein Leben ohne Medien gar nicht erst vorstellen. Sie sind für mich das Fenster zur Welt und liefern mir aktuelle Informationen, jederzeit und überall. Vielleicht sollte die Frage besser lauten, welche Medien nutze ich nicht (lacht)? Spass bei Seite, mit Computer, Notebook, Tablet oder Smartphone arbeite ich bevorzugt. Zum Beispiel surfe ich im Web, kommuniziere mit Freunden oder spiele Games. Die Liste der Aktivitäten ist lang. Aber es gibt auch noch Fernseher, Radio und Zeitungen. Die nutze ich eher zum Entspannen. Lorenzo Raselli Projektleiter Fiberoptik Baumann Koelliker Installation Im Unternehmen seit 1996 Wie kommunizieren Sie mit Mitarbeitenden, Freunden, der Familie oder mit Bekannten im Ausland? Da sage ich nur: Smartphone. Damit kann ich sowohl telefonieren, SMS schreiben, als auch chatten oder s versenden. Dank Facetime oder anderen Applikationen wie Skype, ist Videotelefonie jederzeit auch von unterwegs möglich. Der Vorteil ist: Ich bin überall erreichbar und bin immer auf dem neusten Stand. Nachteil sehe ich eigentlich nur einen, dafür einen sehr zentralen! Kaum aufgeladen, ist der Handy-Akku auch schon wieder leer! Wie schalten Sie ab und wie gönnen Sie sich Medien-Pausen? Auch wenn ich ein grosser Fan aller Medien bin, gibt es Grenzen. In den Ferien bin ich geschäftlich nicht erreichbar. Auch bei der Familie, bei Freunden, beim Sport oder bei Ausflügen bleibt das Handy auf stumm geschaltet. Und wenn ich keinen Pikettdienst habe, schalte ich das Telefon auf lautlos, sobald ich zuhause über die Türschwelle trete. MITARBEITERMAGAZIN DER BAUMANN KOELLIKER GRUPPE

10 Geschäftseinheit Käser AG Text / Glauco Gaiotto Käser AG Nicht nur Licht Am Ende des Tunnels GIFAS Notlichtsystem für den Burgdorf Der vergangene Oktober bescherte der Käser AG einen besonderen Auftrag. Die Notlichtinstallation im Burgdorfer Eisenbahntunnel glich einem Festmahl. Der Burgdorfer Eisenbahntunnel ist geschichtsträchtig! Er wurde 1857 als einer der ersten Eisenbahntunnels der Schweiz dem Bahnverkehr übergeben. Die Käser AG durfte im Oktober nebst der vorangegangenen Sanierung für Licht im Dunkeln des Stollens sorgen. Der Auftrag, den Burgdorftunnel mit dem Notlichtsystem der Firma GIFAS zu versehen, kam mir im Nachhinein allerdings wie ein Siebengang-Menu zu Weihnachten vor. Die Vorspeise Der Auftrag bescherte uns auserwählten Monteuren die von der SBB vorgeschriebene Sicherheitsbekleidung in der Nationalfarbe der Holländer. Der erste Gang Er begann mit der Suche nach dem für alle Beteiligten genehmen Termin für eine Tunnelbegehung und einem sich «Beschnuppern». D-Day war der 24. September Mit eigens mitgebrachten Taschenlampen leuchteten alle Beteiligten die Tunnelwände ab und begutachteten den bereits montierten, aber von uns mit dem LED-System zu bestückenden Handlauf. Die an meinem Helm montierte Kamera half uns später, die Details besser zu betrachten und für die auszuführenden Installationen zu berücksichtigen. Der zweite Gang Bei der späteren Sichtung des Filmmaterials und der Installationspläne tauchten unsererseits Fragen zur Installationsweise auf. Schliesslich ist nicht immer machbar, was auf den Plänen steht. Nach längerer Diskussion fand man gemeinsam den Weg für die Installa- tionsart. Es brauchte deshalb noch eine zweite Begehung im kleineren Rahmen zu dritt. Der dritte Gang Die Schweizerischen Bundesbahnen trachten danach, all ihre Tunnelbauten vorschriftsgemäss mit einem Beleuchtungssystem für den Personenschutz zu versehen (siehe Foto). Da wir Neulinge im Verbauen dieses Beleuchtungssystems waren, stand uns ein Einführungskurs zur Handhabung der Lichtbänder und deren Steuerung bevor. SEILZUG MÄRZ 2014

11 10 11 Glauco Gaiotto beim Anschliessen eines LED-Profils Technisches: Das von der Firma GIFAS konzipierte Notbeleuchtungssystem besteht aus Versorgungseinheiten, welche die LED- Leuchtprofile einspeisen, die auf der unteren Seite eines Handlaufs eingebaut werden (siehe auch Fotos). Die LED-Leuchtprofile wurden uns in verschiedenen Längen geliefert, von 0,5 m bis hin zu 3 m. Ein mitzuziehendes Flachkabel wird mittels zu montierender Kupplung mit dem LED-Anschlussstecker verbunden. Die Versorgungseinheiten bestehen aus einer Anschlussdose für das Zuleitungskabel, der Trafos für die Speisung der LEDs und der Auslöseeinheit. Diese ist weithin sichtbar beleuchtet. Sie dient dazu, bei einem Ernstfall die Möglichkeit zu haben, die Not-Taste zu betätigen und damit nicht nur die Fluchtwegorientierung einzuschalten, sondern auch die Zentrale darüber in Kenntnis zu setzen. Der vierte Gang Vom Vorbestellen eines Baucontainers für das zuvor bestellte Installationsmaterial bis hin zur Gleissperrbeschilderung und einem Gleiswagen für den Werkzeug- und Materialtransport musste alles Notwendige gut durchdacht sein. Schliesslich lag der Arbeitsort für uns nicht um die Ecke. Des weiteren bekamen wir von der SBB-Projektführung viele Informations- Mails, darunter auch Pläne mit dem geologischen Aufbau des Tunnels und nennen wir es mal «ein dickes Dossier» mit Richtlinien zu den Ausführungen der Installationen sowie Verhaltensregeln in einem Tunnel. Am Abend las ich mich durch diese Nachtlektüre, um mich optimal vorzubereiten. Am Montag, 14. Oktober 2013, ging s dann endlich zur Sache, durften wir doch nach den erfolgten Sicherheitsvorkehrungen in den Tunnel. Unsere Arbeit konnte beginnen. Wie bereits unter uns besprochen, ging s dann teamweise an die unterschiedlichen Aufgaben. Endlich es wird Licht im Tunnel MITARBEITERMAGAZIN DER BAUMANN KOELLIKER GRUPPE

12 Der fünfte Gang Man konnte in den bis ins Detail dokumentierten Installationsvorschriften der SBB (aber auch der GIFAS) bezüglich Sicherheitsbeleuchtung ihrer Tunnels etwas deutlich erkennen: Die abgebildeten Tunnels waren neu, die Wände alle gerade und aus Beton; der Untergrund für die Montage dieser Installationen war also ideal. Nun wird man unschwer auf den Fotos erkennen können, dass unser zu installierender, aus dem Jahr 1857 stammender Burgdorfer Tunnel, KEINE nur annähernd gerade Fläche vorzeigen kann. Das Ausführen der benötigten AP-Installationen war schwierig, nahm es doch mehr Zeit in Anspruch, Befestigungspunkte für die Rohrinstallationen zu bohren und mit Zweikomponenten die Befestigungen einzuleimen als die übrige Installation auszuführen. Urs Lehmann beim Anschliessen einer Steuereinheit Modeschau der Käser-Crew Das Dessert Die Crème de la Crème war diese Geradlinigkeit der Installationen: Diese waren trotz unebensten Wänden «pfeifengerade» montiert. Dies dank Gewindestangen, die wir zur Überbrückung der unterschiedlichen Distanzen zum Installationsrohr (mit Querschnitt M63) mehr oder weniger gleich lang geschnitten hatten. Fast ein Dessert der perfekten Installationstechnik! Und auch daher ein absoluter Genuss, weil beim provisorischen Einschalten der Anlage die Käser AG (nach nur 9-tägiger Arbeit!) endlich Licht ins Dunkle dieses alten Tunnels gebracht hatte! Bis heute fehlt der Kabelschacht zur nahegelegenen Zentrale. Daher liegt das Zuleitungskabel zur Einspeisung der Tunnelbeleuchtung unangeschlossen auf der anderen Seite des Gleises. Diese Installationen können wir sicher noch in diesem Jahr beenden wir freuen uns darauf! SEILZUG MÄRZ 2014

13 Gruppe Das Telefon und die späte Würdigung seiner Erfinder Text / Rico De Boni Pensionär Um die Erfindung des Telefons wurde lange Zeit gestritten. Sie gleicht einer intriganten Novelle. Wer hat es eigentlich erfunden? Ein Deutscher, ein Schotte, ein Amerikaner, ein Franzose oder die Italiener? Das Telefon wurde erstmals 1861 vom deutschen Lehrer Philipp Reis vorgestellt. Der vorgeführte Apparat war in der Lage, Töne in elektrischen Strom zu wandeln und an einem anderen Ort als Schall wiederzugeben. Weder Reis noch seine Zeitgenossen erkannten die revolutionären Möglichkeiten dieser Erfindung rechtzeitig. Reis verstarb, ohne dass seine Erfindung angemessen gewürdigt wurde. Das am 14. Februar 1876 beim Patentamt vorgelegte Telefon des Schotten Alexander Graham Bell stützte sich auf Unterlagen und Erfindungen von Mitarbeitern des Italo- Amerikaners Antonio Meucci. Dieser hatte bereits ein funktionsfähiges Telefon gebaut, konnte es aber wegen Geldmangels nicht patentieren lassen. Das Mikrophon war eigentlich das Werk des Amerikaners Elisha Gray, der nur zwei Stunden nach Bell beim Patentamt in Chicago erschien und dadurch kein Patent erhielt. Bell wurde das Patent zu Unrecht erteilt und er selbst feierte sich als «Erfinder des Telefons», obwohl er um die Leistung von Reis, Meucci und Grey wusste. Diese verstarben zum Teil sehr verarmt und ohne Glorie. Erst 2002 würdigte das Repräsentantenhaus des amerikanischen Kongresses der Vereinigten Staaten in einer Resolution Antonio Meuccis Erfindung und seine Arbeit bei der Einführung des Telefons. Bell erstes Telefon Verstärkung für Kommunikation und Marketing Nicole Hess unterstützt Baumann Koelliker seit Anfang Februar als Kommunikationsverantwortliche. Herzlich willkommen! Text / Angela Grippo Baumann Koelliker Verwaltung Gruppe Mit dem stetigen Wachstum unseres Unternehmens haben die Aufgaben im Bereich Kommunikation und Marketing laufend zugenommen Nicole Hess übernimmt diese seit Anfang Februar als Leiterin des neu geschaffenen Fachbereichs. Unsere neue Kollegin verantwortet unter anderem das Corporate Design, unseren Internetauftritt sowie Werbung, Broschüren und Presseartikel. Zudem wirkt sie im Seilzugteam mit. Nicole Hess ist diplomierte PR-Fachfrau mit eidgenössischem Abschluss. Während der letzten sechs Jahre war sie bei Forbo International SA im Bereich Corporate Communications tätig. Ursprünglich absolvierte sie eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich, sammelte anschliessend Erfahrung als Personalassistentin und in der Personal- Kommunikation, absolvierte verschiedene Weiterbildungen und erweiterte so ihr Fachwissen stetig. In ihrer Freizeit schwingt Nicole Hess gerne den Kochlöffel, schwebt zu argentinischem Tango übers Tanzparkett oder schraubt an ihrer Moto Guzzi. Wir freuen uns, dass sie ihre Kreativität, ihre Leidenschaft und ihren Power nun bei uns einbringen wird und heissen sie herzlich willkommen! MITARBEITERMAGAZIN DER BAUMANN KOELLIKER GRUPPE

14 Geschäftseinheit Baumann Koelliker Installation Text / Diana Caruso Baumann Koelliker Installation Michael Sidler, Baumann Koelliker Installation Rolf Schelble von UBAG (links) und Roman Sinning, Baumann Koelliker Installation «SCHACHTARBEIT» AM FLUGHAFEN ZÜRICH Baumann Koelliker Installation pflegt mit der TAR-Tankanlage Rümlang AG und UBAG-Unterflurbetankungsanlage Flughafen Zürich eine gute Zusammenarbeit. Das hat uns einen spannenden Auftrag eingebracht: Die Erschliessung der neuen Treibstoffleitung im Flugzeug-Abstellplatz Echo Nord. Baumann Koelliker Installation erschliesst zusätzliche Schieberschächte entlang der Treibstoffleitung und rüstet diese aus. Denn entlang der gesamten Versorgungsleitung sind diverse Schieberschächte verteilt, welche mit den jeweiligen Unterzentralen in den Fingerdocks A, B, und E elektrisch verbunden sind. Die Steuerungen der Unterzentralen sind mit einem LWL-Kabel mit der Hauptzentrale im Tanklager Rümlang verbunden. Diese Schieberschächte sind folgendermassen ausgerüstet: Bei beiden Treibstoff-Rohren (D = 500 mm) sind Schiebermotoren eingebaut, welche von der nächstgelegenen Unterzentrale aus erschlossen und angeschlossen sind. Im Schacht werden die verschiedenen Sicherheits-Ausrüstungen mit einer EX-Dose / Verteiler angeschlossen. Die neusten Vorschriften erfordern für die Schächte mehr Sicherheit. Schachtausbau alles in EX-Ausführung: 2 Schieber auf Versorgungsrohr D = 500 mm (Kabel direkt ab Unterzentrale) 2 Temperaturfühler auf Treibstoffleitung 2 Drucktransmitter auf Treibstoffleitung 1 Leck-Sonde für Undichtheiten im Leitungssystem 1 Schwimmer für Wassereinbruch in Schacht 1 Steuerkasten Schwachstrom 1 Steuerkasten Niederspannung Die Schächte haben eine Abmessung von Länge 6m, Breite 4m, Tiefe 4m. Besondere Arbeitszeiten Da die Schächte in den Abstellplätzen oder Rollzonen der Flugzeuge sind, können die Mitarbeiter diese nicht während des Flugbetriebs öffnen. Auch die Anlagen können in dieser Zeit nicht ausgeschaltet werden. Deshalb erfolgen die Arbeiten während der flugfreien Zeit von bis Uhr. Selbstverständlich erfordern alle Arbeiten im Voraus Abklärungen und Einwilligungen mit der UBAG und der Airport Authority. Gute Zusammenarbeit Für die gute Zusammenarbeit zwischen den Herren Schelble (UBAG), Schweizer und Sinning (Baumann Koelliker Installation) bedanken wir uns herzlich. Vielen Dank der Firma UBAG für das entgegengebrachte Vertrauen. SEILZUG MÄRZ 2014

15 Was macht die Firma TARUBAG? Als Joint Venture verschiedener Mineralöl-Firmen wurden die zwei Unternehmen, TAR und UBAG 1974 gegründet und bis 2001 parallel geführt. Seither werden die gemeinsamen Synergien genutzt und ausgebaut. Der Treib- und Brennstoff der TAR- Tankanlage Rümlang AG und der UBAG-Unterflurbetankungsanlage Flughafen Zürich kommt täglich per Bahn nach Rümlang. Bis zu 413 Mio. Liter Benzin, Diesel, Heizöl und Flugpetrol lagert das Unternehmen in den 25 verschiedenen Tanks ausserhalb des Fluggeländes. Von Montag bis Freitag entlädt die Firma täglich durchschnittlich 6 Blockzüge mit 9 Mio. Litern. Für diese Menge wären pro Tag über 360 LKW-Fahrten zu Litern auf der Strasse notwendig. Aber zum Glück fährt diese Energie mit der Bahn. Tarubag Zapfstellen total 171 Stück An Den Flugzeugstandplätzen der docks A, B und E Besucherterrasse Fingerdock b Schieberschächte Pensionierung Baumann Koelliker Installation Kurt Heller Projektleiter per 31. März 2014 Jeden Tag mit dem Auto über die Grenze zu fahren, ohne dabei die Heimat zu verlassen, das können nur die wenigsten. Die Zeit schreitet voran und viel zu schnell kommt nun der Abschied, den sich keiner so richtig wünscht. Vor 2 ½ Jahren begannen wir in Zürich mit der Nachfolgeplanung für Kurt, alles schien noch so weit weg, aber jetzt ist es soweit. 45 Jahre war Kurt Heller bei uns und in dieser Zeit auf dem Flughafen Zürich tätig. Die Beziehung von Kurt zu seinem Flughafen beschreibt man am besten, wie die von Mutter zu Kind. Die erste Swissair-DC10, die einzige Landung der Concorde, der erste Airbus A300 Kurt war dabei. Auch von schwierigen Ereignissen blieb Kurt nicht verschont. Der SR-111-Absturz bei Halifax oder das Grounding der Swissair, bei dem keiner wusste, wie es weitergeht. Die Swissair war nicht mehr am Flughafen, Kurt war noch da. Hunderte von Projekten hat er am Flughafen realisiert. Projekte aufgebaut, umgebaut, ausgebaut und sicher das eine oder andere am Schluss auch wieder zurückgebaut. Allen durfte er seine Dienstleistungen zur Verfügung stellen. Der Swissair, dem Kanton Zürich, der Swiss, Skyguide, der Flughafen AG, der UBAG, der Kantonspolizei und Zollverwaltung etc... Er arbeitete am Tag, über Mittag, am Abend oder in der Nacht, am Samstag, am Sonntag... Denn so ein Flughafen ist 365 Tage im Jahr und 24 Stunden pro Tag in Betrieb. Seine Hobbys, seine Familie, der Turnverein kamen dennoch nicht zu kurz. Und im Sommer unternahm er wunderschöne Bergtouren, die er in seinen Fotobüchern festgehalten hat. Lieber Kurt, wie bewegt sich Baumann Koelliker Installation am Flughafen Zürich, wenn du in Pension gehst? Das schallende Lachen oder der mahnende Finger werden mir fehlen. Ich habe die Diskussionen mit dir genossen. Wir alle wünschen dir für deine Pensionierung nur das Allerbeste. Du hast uns von so vielen Projekten erzählt, die du noch in Angriff nehmen möchtest. Nimm dir die Zeit und setze deine Wünsche in die Tat um. Und wenn du darüber hinaus noch Zeit findest, besuche uns am Flughafen, wir würden uns sehr freuen. Silvan Lustenberger Baumann Koelliker Installation

16 Geschäftseinheit Wenger + wirz AG Auf Sendung mit der Wenger + Wirz AG Am Abend im TV sehen, wo man tagsüber gewirkt hat? Für Mitarbeitende der Wenger + Wirz AG ist dies möglich aussergewöhnliche Einsätze BEIM Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Seit mehr als sieben Jahren ist das Team um Projektleiter Stefan Körner sowie Bauleiter Victor Rodriguez für das SRF in Zürich Oerlikon tätig. Je nach Auftragslage sind mehrere Personen im Leutschenbach unterwegs. Die vier Elektriker des SRF sind für den Unterhalt und den laufenden Betrieb zuständig. Wenger + Wirz kommt bei grösseren periodischen Unterhaltsarbeiten unterstützend dazu und wird bei Bauprojekten und unvorhergesehenen Arbeiten beigezogen. Besonderheiten im SRF und Flexibilität der Mitarbeitenden Die Unterschiede zu einer «klassischen» Baustelle sind einerseits der laufende Betrieb und andererseits die sogenannten Lärmsperrzeiten während den Sendungsaufnahmen in den Studios. Das benötigt eine gute Einsatzplanung des Bauleiters und koordiniertes Arbeiten sowie Verständnis von Seiten der Mitarbeitenden beispielsweise können sie nicht immer bohren, auch wenn es gerade nötig wäre und der Bauleiter muss Leerzeiten möglichst vermeiden. Nebst der Bekanntgabe der Lärmsperrzeiten sind vor jedem Studio kleine «Ampeln» installiert, die in grüner oder roter Farbe anzeigen, ob gerade eine Sendung aufgenommen wird oder nicht. Die Arbeiten finden mehrheitlich während der Woche und im Inneren statt, da es vor allem Projekte im Bereich Unterhalt und Umbau sind. Die Mitarbeitenden der Wenger + Wirz AG haben zu den meisten Räumlichkeiten Zugang; es gibt jedoch diverse sensitive Räume, die spezielle Bewilligungen und zum Teil sogar eine Begleitung durch das Sicherheitspersonal erfordern. Auch an die Tatsache, dass man in den Studios und in den Gängen auf bekannte Gesichter der Öffentlichkeit trifft, gewöhnt man sich rasch. Um im Umfeld des SRF arbeiten zu können, müssen die Mitarbeitenden nebst ihrem Fachwissen ein sauberes Auftreten, angenehme Umgangsformen und hohe Flexibilität mitbringen. Hohe Flexibilität, weil das SRF sie auch für Notfälle oder fürs Austauschen von Schaltgerätekombinationen beizieht diese Arbeiten können nur nachts durchgeführt werden und weil es immer wieder zu kurzfristigen Unterbrüchen wegen Live-Schaltungen kommt (etwa für Meteoberichterstattungen vom SRF-Standort aus in verschiedene Radiostationen). Text / Ana-Maria Schellenberg Baumann Koelliker Verwaltung Gruppe Fotos / SRF / Oscar Alessio SEILZUG MÄRZ 2014

17 16 17 Projekt Mieterausbau Bürogebäude und Ausblick Eines der letzten Projekte des SRF war der Mieterausbau in einem Bürogebäude auf Quadratmetern. Auf dieser Baustelle waren über eine längere Zeit diverse Mitarbeitende der Wenger + Wirz AG beschäftigt. Sie kümmerten sich um das Neuverlegen von UKV-Anschlüssen und Storensteuerungen. Es galt, eine komplett neue Beleuchtung einzurichten. Die Zusammenarbeit bestand ausschliesslich zwischen der Wenger + Wirz AG und den internen Abteilungen von SRF wie Elektro und Telematik. Es ist klar, dass ein Betrieb wie das SRF die Bauprojekte ausschreiben muss. Für dieses Jahr stehen wieder interessante Projekte an. Jedoch ist es ungewiss, ob die Wenger + Wirz AG zum Zuge kommen wird, da der Konkurrenzkampf gross ist. Das Team von Stefan Körner und Victor Rodriguez hat zwar ein langjähriges, profundes Wissen und die Zusammenarbeit wird von allen Seiten geschätzt, am Ende entscheidet aber immer das Gesamtpaket inklusive Preis. Ein grosses Engagement ist notwendig, damit diese aussergewöhnlichen Einsätze beim SRF weiterhin möglich sind. Stefan Körner und VICTOR RODRIGUEZ IM ARENA-STUDIO MITARBEITERMAGAZIN DER BAUMANN KOELLIKER GRUPPE

18 Geschäftseinheit Netfon Solutions AG Text / Arthur Cavegn Netfon Solutions AG Telekommunikation im Umbruch Die Telekommunikation hat sich in den letzten 20 Jahren sehr verändert. Für Netfon Solutions bedeutet das, die Trends der Branche frühzeitig zu erkennen, um die immer schneller werdenden Technologiezyklen und das immer komplexer werdende Umfeld beherrschen zu können. Telekommunikationseinrichtungen sind heute ein elementarer Bestandteil der Infrastruktur ganzer Kommunen, Unternehmen und von Privatpersonen. Mittels Telekommunikations-Anlagen übermitteln die technischen Einrichtungen oder Systeme identifizierbare elektromagnetische oder optische Signale als Nachrichten. Doch was bedeutet das genau? Unter Telekommunikation (zu Deutsch Fernmeldewesen) versteht man den Datenaustausch unter Verwendung von Elektrotechnik, Elektronik, Funktechnik und anderen neuzeitlichen Übertragungstechnologien. In Fachkreisen wird vielfach auch der Begriff Informations- und Kommunikationstechnik IKT (englisch ICT) verwendet. Die letzen 20 Jahre eine kurze Chronologie Bis Ende der 80er-Jahre war die PTT- Telecom die Lieferantin und Betreuerin von Telefon-Anlagen und -Geräten für Unternehmungen und Privathaushalte. Baumann Koelliker und andere Geschäftseinheiten konnten als A-Konzessionäre insbesondere die passiven Infrastrukturen wie allgemeine Verkabelungen für Grosskunden und Gesamtinstallationen von Linienwählern (LW 700, HTZ 3/10 und ab Mitte der 1980er Jahre auch Ascotel 64 und Telepax V4) für kleinere und mittlere Unternehmen installieren. Erst die Liberalisierung 1998 hat den privaten Installateuren gesetzlich erlaubt, sowohl Telekommunikationsanlagen für Klein- als auch für Grosskunden ohne Beteiligung von PTT, respektive Swisscom, auszuführen. Infolge der komplexeren und vielfältigeren Telematik-Systeme und -Produkte genügten jedoch nicht mehr alle Elektroinstallationsfirmen den notwendigen Anforderungen des Marktes. Mit der Einführung der Telematiker-Berufslehre Ende der 90er-Jahre wurde ein wichtiger Schritt für die Ausbildung von Telematikfachleuten vollzogen. Auch die letzten zehn Jahre waren von Spezialisierungen gekennzeichnet. Bei grösseren Elektroinstallations-Unternehmen tritt die Telematik als separate Abteilung auf, bei manchen wird sie sogar als eigenständige Firma ausgelagert. Heute können wir zudem feststellen, dass sich Informatikfirmen neu als Dienstleister in der Telekommunikation präsentieren. SEILZUG MÄRZ 2014

19 18 19 Ausblick Ohne gut funktionierende ICT sind sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen handlungsunfähig. Schlagwörter wie Voice over IP, SIP, Cloud, Konvergenz, Video on demand, WiFi sowie hosted und virtuell sind allgegenwärtig. Die Komplexität der Anlagen wird infolge der VoIP-Technologien weiter steigen. Integrierte Lösungen werden derart verfeinert und kostengünstiger, dass sie sich sowohl in der Geschäftswelt als auch im privaten Haushalt durchsetzen werden. Trend: ICT wird mobil Die Markteinführung des iphones von Apple vor sieben Jahren hat ein neues Kapitel in der mobilen Kommunikation eingeläutet. Nebst dem traditionellen Internet im Geschäft und zuhause ist das Mobile-Internet nicht mehr wegzudenken und durchdringt gleichermassen das Privatleben und den Geschäftsalltag. Bereits heute nutzen über 75 % der Schweizer Bevölkerung das mobile Internet über Smartphones oder Tablets. Weltweit zählt man bereits über sieben Milliarden Mobilfunkabonnemente. Die Bedienung der Funktionen wird immer einfacher, intuitiver und persönlicher. Gerade darin liegt die Stärke dieser Geräte. Die eigentlichen Daten und die Rechenkapazität befinden sich oft nicht mehr auf den Endgeräten, sondern im Netz, auf dem Server oder in der Cloud. Neu kann das Smartphone auch an die Telefonanlage der Firma angeschlossen werden (z. B. als DECT-Ersatz). So kann man beispielsweise mit dem Smartphone die geschäftsinterne Telefonnummer benutzen und die Kosten laufen auf diese Nummer. Im Weiteren lassen sich Haushaltgeräte und andere Geräte der Unterhaltungselektronik vernetzen. Glossar Telematik Technik, welche die Bereiche Telekommunikation und Informatik verknüpft PTT Post Telefon Telegraph B191 PTT-Vorschriften HTZ 3/10 Haus-Telefon-Zentrale mit 3 Amts- und 10 Zweiganschlüssen IT Informationstechnik ICT Information Communication Technology IP Internet Protokoll VoIP Voice over IP / Telefonie mittels IP-Protokoll KMU Kleinere und mittlere Unternehmen (bis 250 Mitarbeitende) SIP Session Initiation Protocol Wi-Fi Funk-Schnittstelle / lokales Funknetz. Wird auch als Synonym für WLAN benutzt GSM Das Global System for Mobile Communications ist ein Standard für volldigitale Mobilfunknetze DECT Digital Enhanced Cordless Telecommunications HTML5 Textbasierte Auszeichnungssprache zur Strukturierung und semantischen Auszeichnung von Inhalten wie Texten, Bildern und Hyperlinks in Dokumenten. WLAN Wireless Local Area Network DLNA Digital Living Network Alliance ist eine internationale Vereinigung von Herstellern von Computern, Unterhaltungselektronik und Mobiltelefonen mit dem Ziel, die Interoperabilität informationstechnischer Geräte unterschiedlicher Hersteller für den Heimbereich sicherzustellen NAS Network Attached Storage bezeichnet einen einfach zu verwaltenden Dateiserver. MITARBEITERMAGAZIN DER BAUMANN KOELLIKER GRUPPE

20 Unglaublich, was ein Heimnetzwerk alles kann Die heute erhältlichen Fernsehapparate sind genaugenommen Computer mit grossen Bildschirmen. Sie bieten im Wohnzimmer fast alles, was wir auch im Büro von den Computern gewohnt sind, einfach in besserer Bild- und Tonqualität. Auch Fotokameras und Musikanlagen lassen sich ins Heimnetzwerk integrieren. So können die frisch geknipsten Bilder über das Heimnetzwerk direkt an Fernsehgerät, Computer oder Smartphone oder Tablet, an Youtube, Facebook, Picasa, per -Attachement an Freunde gesendet oder gleich in der Cloud abgelegt werden. Auch abgesetzte Lautsprecher oder Lichtquellen lassen sich an beliebigen Stellen der Wohnung platzieren, über das Wireless-LAN betreiben und über Tablets oder Smartphones steuern. So weit so gut. Doch Achtung! Wer meint, er könne einfach ein paar Geräte aus dem Webshop bestellen und damit gleich loslegen, der wird sein blaues Wunder und allerhand Enttäuschungen erleben. Denn schliesslich haben wir es mit Computern, Routern und Repeatern, mit IP-Adressen, Anmeldungen, Freigaben und Handshakes, mit Passwörtern, Protokollen, Firewalls, Netzwerkkabeln, Ethernet, Skype, HTML 5, DLNA, Wi-Fi, Flash und Apps zu tun. Was bedeutet das für uns? Wir wollen als kompetenter und professioneller Partner für Datentechnik- und Telekommunikations-Lösungen wahrgenommen werden. Wir beraten die Kundschaft umfassend und zeigen Möglichkeiten auf, wie die neuen Technologien gewinnbringend eingesetzt werden können. Wo sind wir tätig? Netfon Solutions konnte in den letzten Jahren einige interessante VoIP- und Daten-Projekte realisieren. So wurden bis dato über 30 VoIP-Projekte mit Geräten von verschiedenen Herstellern in Betrieb gesetzt. Im Weiteren konnten mehrere anspruchsvolle Netzwerkprojekte für KMU realisiert und unterhaltet werden. Auch im gehobenen Wohnungsbau wurden komplexe Projekte mit Anbindung von Internet, LAN, WLAN, Internetradio, ipads, iphones, NAS, Videokameras und Firewall realisiert. VOIP-Projekte: Netzwerk-Projekte: Sven Hotz AG, Siemens OpenScape Office MX > 20 User inkl. UCC Mode Gassmann Siemens OpenScape Office MX: > 30 IP-DECT / 15 User Stadt Schlieren Aastra 470 VoIP: > 200 User Reize Optik AG Siemens OpenScape Contactcenter: > 100 User + > 10 Callcenter-Agents Weber Hofer Partner AG, Architekten ETH/SIA Aastra 400 VoIP: > 25 User Dienstleistungsbetriebe: Stadt Schlieren, Altersheim Cisco-Enterprise-Wireless- Netzwerk: > 15 Access Points Candrian Catering LAN-Netzwerk für Kassasystem: > 60 User Maag Music Hall Wireless-Netzwerk: Arealabdeckung mit 7 Access Points / > 20 User Thales Suisse SA Cisco-Enterprise-Netzwerk: > 150 User Gehobener Wohnungsbau: Milan Prenosil Einbindung von IPads, Internetradio, SONOS und Swisscom-TV über WLAN Martin Candrian Einbindung von ipads, iphones über indoor und outdoor WLAN Access-Points Verkaufslokale: FALKE-Store Einbindung von ipads, iphones, Internetradio, SONOS und IP-VIDEO- Überwachung mit Bildaufzeichnung SEILZUG MÄRZ 2014

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