JOURNAL DAS MAGAZIN DER OESTERREICHISCHEN COMPUTER GESELLSCHAFT

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1 DAS MAGAZIN DER OESTERREICHISCHEN COMPUTER GESELLSCHAFT JOURNAL AUSGABE DEZEMBER 28. JHG. DER 7. ÖSTERREICH-TAG 2003 Eine Informationsveranstaltung für Menschen mit Behinderung NACHBERICHTERSTATTUNG: Informatikolympiade 2003 in Kenosha (USA) mit einem Interview des Gewinners Thomas Würthinger E-GOVERNMENT MASTERPLAN Vereinbarungen über Querschnittsthemen als Basis für integrierte e-government Lösungen GRID COMPUTING P.b.b. Verlagspostamt 1010 Wien 01Z V EUR 2,91 ISSN X

2 JOURNAL 2/2003 Inhalt / Impressum Rubriktitel Inhalt 15. IOI in Kenosha (Wisconsin, USA) Die abgebildeten von links nach rechts: Dr. Johann Fellner, Goldjunge Thomas Würthinger, Bronzegewinner Bernhard Walzer, Martins Bruveris, Martin Jörg, Mag. Helmut Achleitner Editorial Univ.-Prof. Dr. Gabriele Kotsis 3 Forschung und Innovation Der neue Universitätsschwerpunkt ICT&S an der Universität Salzburg 6 Mobile Learning 9 Vom Bauplan zum Leben 17 e-government Masterplan 22 Erstes Welt-IT-Forum veröffentlicht die Vilnius-Erklärung 24 Schneller, höher, besser! Der informatische Imperativ? 28 Die gemeinsame Jahrestagung der Österreichischen-, Deutschen- und Schweizerischen Gesellschaft für Biomedizinische Technik 29 Praxis und Wissen 15. IOI in Kenosha (Wisconsin, USA) 13 Österreichische Teilnahme an der IOI Rot-weiß-rote Computergenies 16 Grid Computing 26 Portrait Junge WissenschafterInnen stellen sich vor: Univ.-Doz. Dr. Maria A. Wimmer 4 Vorstellung: Olivia Thorpe 20 OCG aktuell Der. 7. Österreich-Tag egov 2003 in Prag Realität und Visionen von e-government 12 Tough, effizient und erfolgreich: Das war der 1. IT Salon Pour Elle 31 Aktuelle Neuerscheinungen 31 Impressum Medieninhaber und Herausgeber: Oesterreichische Computer Gesellschaft Präsidentin: Univ.-Prof. Dr. Gabriele Kotsis Generalsekretär: Eugen Mühlvenzl Wollzeile 1-3, A-1010 Wien; Tel: 01/ , Fax: 01/ URL: Kontakt zur Redaktion: 01 / , Grafik und Gestaltung: Werbeagentur & Grafik-Design Czerny KEG Druck: Ueberreuter Print & Digimedia Gefördert durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie. Hinweis: Geschlechtsbezogene Aussagen in diesem Magazin sind auf Grund der Gleichstellung für beiderlei Geschlechter aufzufassen bzw. auszulegen. 2

3 Editorial JOURNAL 2/2003 Liebe Leserinnen! Liebe Leser! Sie sind noch gar nicht online oder unzufrieden mit der Geschwindigkeit ihrer Internetanbindung? Dann darf ich Ihnen einen Link empfehlen, in dem Sie Möglichkeiten des Breitband-Internetzugangs analysiert finden: html. Das Stichwort Möglichkeiten bringt uns gleich zum nächsten Thema Univ.-Prof. Dr. Gabriele Kotsis Was machen junge Österreicher auf der internationalen Informatikolympiade? Gewinnen! Lesen Sie unseren Bericht sowie ein Interview mit einem der Gewinner, Thomas Würthinger und freuen Sie sich mit uns über die Leistungen des Informatik- Nachwuchses. Wenn wir gerade von Leistung sprechen Wünschen Sie sich auch manchmal mehr Rechenleistung von Ihrem PC? Oder quält Sie die Frage nach der Existenz von außerirdischem Leben? So unterschiedlich diese beiden Fragen auch erscheinen mögen, Lösungen und Antworten erhofft man sich für beide Bereiche durch GRID- Computing, vereinfacht gesagt der Zusammenfassung örtlich verteilter Rechenleistung zu einem virtuellen Hochleistungsrechner. Mehr zu Technologien und Anwendungen des GRID-Computing finden Sie in diesem Heft in der Rubrik Praxis und Wissen. Und wenn Ihnen nicht klar ist was das mit der Suche nach außerirdischem Leben zu tun hat, dann befragen Sie doch einfach Ihre Lieblingssuchmaschine im Web nach Sich mit anderen unterhalten zu können, mit der Umwelt zu interagieren, sich bewegen zu können sind Aktivitäten die für viele von uns leicht und selbstverständlich sind, für andere aber nur mit Hilfe zu bewerkstelligen sind wurde von der Europäischen Union als das Europäische Jahr der Menschen mit Behinderungen ausgerufen. Die OCG beschäftigt sich schon seit einigen Jahren mit den vielfältigen Möglichkeiten, die die Informations- und Kommunikationstechnologie Menschen mit besonderen Bedürfnissen bieten kann. Der 7. Österreichtag 2003, über den wir in dieser Ausgabe berichten, stand unter dem Schwerpunktthema Zugang für behinderte Menschen zu Bildungseinrichtungen als Voraussetzung für den Einstieg in die Berufswelt. Zu vielen anderen aktuellen Themen und Aktivitäten der OCG finden sich noch Berichte in diesem Heft. Ein Thema bleibt mir allerdings noch, das um diese Jahreszeit nicht unbehandelt bleiben kann Weihnachten nur mehr Stress und Kommerz oder doch die schönste Zeit im Jahr? Wie auch immer Ihre Einstellung sein mag, spurlos und unbemerkt gehen diese Tage wohl an niemandem von uns vorüber. Ich wünsche Ihnen die Zeit und die Muße das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel so zu begehen wie Sie es geplant haben, ruhig und besinnlich, vielleicht sportlich aktiv oder sogar kreativ und arbeitend! 3

4 JOURNAL Portrait Junge WissenschafterInnen stellen sich vor: Univ.-Doz. Dr.Maria A. Wimmer Von einer kaufmännischen Ausbildung zum Informatikstudium Die habilitierte Informatikerin Maria A. Wimmer hat in ihrer Laufbahn einen eher seltenen Weg eingeschlagen. Nach der Hauptschule absolvierte sie eine Handelsakademie und war danach vier Jahre als kaufmännische Angestellte tätig. Die letzten beiden Berufsjahre vor ihrem Studiumsbeginn war sie gewerberechtliche Geschäftsführerin und Vertriebsleiterin in einem Großhandelsbetrieb der Computerbranche in Linz. Dies war auch ihr ausschlaggebender Kontakt mit Hard- und Software und somit mit der Informatik begann Maria Wimmer das Studium der Informatik, welches sie in der Mindeststudiendauer von 10 Semestern erfolgreich abschloss. Lebenserfahrungen im Rahmen eines Forschungsaufenthaltes in Italien Während der Diplomarbeit knüpfte Frau Wimmer im Rahmen eines ERAS- MUS Aufenthaltes an der Vrijen Universiteit Amsterdam Kontakte mit Prof. Gerrit van der Veer. Dieser Kontakt führte in Folge zu einem 2-jährigen Forschungsaufenthalt in Italien im Rahmen eines EU- Forschungsprojektes (OLOS Holistic Design in Safety-critical Systems). Als italienische Projektpartner waren das Forschungszentrum CNR (National Research Council), die Universität Siena (Multimedia Communication Laboratory) und die Italienischen Eisenbahnen FS (Ferrovie dello Stato) ihre Forschungsstätten. Somit lebte Frau Wimmer in Rom und pendelte stets auch zwischen Rom und Siena. Der Forschungsaufenthalt war eine wichtige Prägung im Aufbau des wissenschaftlichen Betätigungsfeldes von Maria Wimmer. Im Rahmen der Arbeitsplatzstudien am Zugverkehrsleitstand Rom Termini sowie den wissenschaftlichen Brutnestern CNR (Institute of Psychology) und MCL (Multimedia and Communications Design) wurde ein benutzerorientierter Designansatz mit Integration sowohl technischer wie auch psychologischer und organisatorischer Aspekte als Grundstein für ihre weiteren Arbeiten gelegt. Alternative Methoden der Systemgestaltung wurden sowohl theoretisch als auch praktisch in ihren Studien im Kontrollzentrum der Bahnstation Roma Termini angewandt. Im Rahmen der Arbeitsplatzstudien (Analyse der Arbeitspraktiken und der eingesetzten Tools in der Kontrolle des Zugverkehrs auf den Strecken Rom Florenz, Rom Grosseto und Rom Cassino) wurden Methoden wie Audio- und Videoanalyse, Ethnographie, freie Beobachtung und Interviews eingesetzt. In den Phasen der Anforderungsspezifikation und des Grobdesigns verwendete sie hauptsächlich Szenarien, Mock-ups und frühe Prototypen, da diese Designartefakte die Kommunikation mit den Benutzern (Fahrdienstleiter) wesentlich vereinfachten, relativ einfach zu erstellen waren und die Modellierung verschiedener Aspekte des Arbeitsumfeldes ermöglichten. Interaktive und kollaborative Faktoren konnten dadurch sehr gut repräsentiert werden. Das Erleben einer anderen Tradition und Kultur, das Erlernen einer Fremdsprache, sowie das Überleben in einer ihr bis dato fremden Mentalität waren für Maria Wimmer eine Schule für s Leben. Doz. Wimmer bezeichnet diese Erfahrung als 'eine Grenze überschreiten und zu neuen Einsichten gelangen'. Der enormen Herausforderung einer anderen Kultur und Umgebung stellte sie sich anfangs wohl nichtsahnend. Am Ende genoss sie diese sichtlich und sie möchte keine Minute davon missen. Maria Wimmer kann diese Auslandserfahrung allen wärmstens empfehlen! Von sicherheitskritschen Systemen zu e-government Die theoretischen und praktischen Arbeiten zu alternativen Techniken in der System- und Arbeitsplatzanalyse führten 4

5 Portrait JOURNAL schließlich zur Dissertation, welche sie im Jahr 2000 drei Jahre nach dem Studienabschluss am Institut für Angewandte Informatik an der JK Universität Linz einreichte. Im August 1999 kehrte Frau Doz. Wimmer von Italien nach Linz an die JK Universität zurück. Sie arbeitet seitdem am Institut für Angewandte Informatik, Abteilung für Informatik in Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft (BAS). Die Abteilung von Prof. Traunmüller hat ihren Schwerpunkt im Bereich Verwaltungsinformatik und e-government. So hat sich der Forschungsinhalt von Frau Wimmer ebenfalls von sicherheitskritischen Systemen zum Bereich e-government verlegt. Auch wenn der Anwendungsbereich der Öffentlichen Verwaltung viele andere Anforderungen hat, ist doch der ganzheitliche Ansatz (Integration von Mensch Organisation Technik Prozesse) auch auf die Verwaltungsinformatik anzuwenden. Seit 1999 vertieft Frau Wimmer ihre Expertise in e-government. Ihre Publikationen wiederspiegeln dabei die Grundausbildung eines holistischen (ganzheitlichen) Zuganges zu sozio-technischen Systemen. Der Einsatz von IT in der Öffentlichen Verwaltung wurde zum Inhalt ihrer wissenschaftlichen Aktivitäten. Den breiteren, multidisziplinären Background ihrer Tätigkeit in Rom versucht sie auf das Gebiet der Verwaltungsinformatik und des e-governments anzuwenden. Die Schwerpunkte können wie folgt zusammengefasst werden: E-Government allgemein: Begriffliche Einordnung, Anwendungsfelder, Strategien Ganzheitliches Rahmenkonzept für e-government in drei Dimensionen: Abstraktionsebenen von sozio-technischen Systemen, Phasen der Prozessabwicklung, Sichten auf soziotechnische Systeme Vorgehen bei der e-government Systementwicklung: Erfolgsfaktoren, Umsetzung von Projekten von der Strategie über die Implementierung zum Betrieb, Prozessperformance- Analyse und Feedback-Loop Integrierte Prozessmodellierung in e- Government: Lebenslagen-Konzept, integrierte Modellierung von Bürgerund Verwaltungssicht Standardisierung und Interoperabi- lität in e-government: von der Datenstandardisierung über Systeminteroperabilität bis hin zur semantischen Standardisierung One-stop Government: Anforderungsanalyse, Prozessmodellierung, one-stop Government Schichtenarchitektur, Standardisierung und Interoperabilität, Evaluierung Sicherheit in e-government-systemen: ganzheitliches Denken, Sicherheitsmodelle parallel zu den Prozessmodellen Benutzereinbindung in der Entwicklung und benutzerfreundliches Design von e-government-systemen: one interface for all vs. Personalisierung und Zielgruppen-orientierte Portalgestaltung Wissensmanagement in e-government: der Weg der Öffentlichen Verwaltung in die Wissensgesellschaft. Ein integratives Framework für e- Government veröffentlichte sie im Rahmen ihrer Habilitation Anfang E-Government: ein Reigen an Aktivitäten Zu den vielen Aktivitäten von Frau Doz. Wimmer gehören die Teilnahme an nationalen und internationalen Forschungsprojekten wie das EU-Projekt egov (http://www. egov-project.org) im 5. Rahmenprogramm (Ziel war die Entwicklung einer integrierten Plattform für online one-stop Government) das FFF-Projekt ADOamt (http:// mit der BOC ITC GmbH Wien (Ziel ist die Entwicklung eines Geschäftsprozessmodellierungswerkzeuges für die öffentliche Verwaltung auf ganzheitlicher Basis) Mitarbeit in einer Ad-Hoc Expertenrunde der UNPAN zum Thema Wissenssysteme in Entwicklung (siehe Expertise im Rahmen der Studie E- Government in Europe: The State of Affairs der Europäischen Kommission präsentiert bei der e-government 2003 Konferenz in Como (IT) Die Forschungsergebnisse aus diesen Projekten präsentiert sie im Rahmen von Publikationen und Fachvorträgen bei verschiedensten nationalen und internatio- nalen Konferenzen und Workshops. Eine Liste an Publikationen ist unter publications/wimmer.html verfügbar. Maria Wimmer (co)organisiert auch selbst eine Reihe von wissenschaftlichen Veranstaltungen. Dazu gehören: die jährliche internationale Konferenz Knowledge Management in e- Government (KMGov) der IFIP, Arbeitsgruppe 8.5 die jährlichen e Gov Days und Eastern European e Gov Days der Oesterreichischen Computergesellschaft, Forum e-government die jährlichen Workshops zu Prozessmodellierung im Rahmen der Internationalen Rechtsinformatik Symposien in Salzburg Eine Liste aktueller und kürzlich abgehaltener Veranstaltungen des Institutes ist unter news/news.html verfügbar. Frau Doz. Wimmer ist Mitglied in verschiedenen (inter)nationalen wissenschaftlichen Gremien wie IFIP, ACM, IEEE, GI und OCG. Sie ist stellvertretende Leiterin des Forum e-government der OCG (http://egov.ocg.at/) und der IFIP WG 8.5 (http://www.ifip.or.at/). Vor kurzem wurde sie in den Vorstand der OCG kooptiert, wofür sie sich hiermit auch herzlich für das ihr entgegengebrachte Vertrauen bedankt. Als Mitarbeiterin am Institut für Angewandte Informatik ist sie mit Lehrtätigkeiten beauftragt. Sie hält Vorlesungen und Seminare zu e-government und zu Wissensmanagement. Weiters betreut sie eine Reihe von Projekt- und Diplomarbeiten. Nicht zuletzt ist Frau Wimmer aktiv in der Vernetzung von e-government- Kompetenzen auf Europäischer Ebene tätig. Ein hehres Ziel ihrer Tätigkeit ist es, ein Europäisches Network of Excellence in e-government aufzubauen. Kontakt Univ.-Doz. Dr.techn. Maria A. Wimmer Institut für Angewandte Informatik JK Universität Linz Altenbergerstr. 69, A-4040 Linz Tel Fax URL: 5

6 JOURNAL Forschung und Innovation Der neue Universitätsschwerpunkt ICT&S an der Universität Salzburg ASS.-PROF. DR. URSULA MAIER-RABLER Die österreichischen Universitäten stehen unter Druck. Zum einen sollen sie schnell aber auch nicht zu schnell auf gesellschaftliche Veränderungen, insbesondere im Bereich neuer Arbeits- und Qualifikationsprofile reagieren und die Forschungsquote auf ein international vergleichbares Niveau bringen, zum anderen werden sie seit Jahren mit der Umsetzung einer Reform nach der anderen bei gleichzeitig dramatischen Budgetkürzungen in Atem gehalten und von besagten Aufgaben abgehalten. Ass.-Prof. Dr. Ursula Maier-Rabler Die akademische Leiterin des ICT&S Centers konzipierte und entwickelte gemeinsam mit ao. Prof. Dr. Andreas Uhl den Universitätsschwerpunkt ICT&S Umso erfreulicher ist es dann, wenn sich universitäre Mühen letztlich doch lohnen. Seit fast zwei Jahren wird an der Universität Salzburg konsequent der Weg der universitären Schwerpunktsetzung verfolgt. Neben dem so genannten Alltagsgeschäft sollen Kristallisationspunkte definiert werden, die entweder durch besondere Vorleistungen oder durch besonders viel versprechende Konstellationen am Universitätsstandort, als Universitätsschwerpunkte das künftige Profil der Universität gegenüber anderen Standorten deutlich machen sollen. Mittelfristig wirken also diese Universitätsschwerpunkte auf die Universität zurück und formen so das Alltagsgeschäft der Zukunft. In vier Bereichen will die Universität Salzburg in Zukunft Zeichen setzen: Biowissenschaften, Informations- und Kommunikationstechnologien, Wirtschaft und Recht sowie im Bereich Kunst und Kultur. Hier soll nun der neue Universitätsschwerpunkt Information and Communication Technologies & Society, kurz ICT&S, vorgestellt werden. Die ausschlaggebenden Faktoren, warum die Universität Salzburg sich bestätigt sah, in diese Richtung zu gehen, sind schnell aufgezählt: Informations- und Kommunikationstechnologien sind zweifelsfrei eine Schlüsseltechnologie für gegenwärtige und zukünftige Gesellschaften; Salzburg hat eine stark nachgefragte Studienrichtung Kommunikationswissenschaft mit international ausgewiesenen Leistungen im Bereich neue Kommunikationstechnologien; Salzburg hat eine ebenfalls stark nachgefragte Studienrichtung Informatik mit Ausbaupotenzial in Richtung ICTs/Internet etc.; an der juridischen Fakultät werden Angebote für e-commerce und New Economy entwickelt; und schließlich hat Salzburg eine einzigartige geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Kompetenz, die eben diese besondere gesellschaftliche Orientierung des Universitätsschwerpunktes ICT&S kennzeichnet und von anderen Standorten, wo es vorwiegend um technische oder um wirtschaftliche Vertiefungen geht, eindeutig ausweist. Gesellschaftsorientierung als Salzburger Spezifikum Der Schwerpunkt hat also einerseits Brückenfunktion zwischen den am meisten nachgefragten Disziplinen an der Universität Salzburg, nämlich der Kommunikationswissenschaft und der Informatik und steht andererseits für eine an einer österreichischen Universität einzigartige gesellschaftswissenschaftliche Orientierung von ICT-Forschung und -Lehre. Die leitende Perspektive des Universitätsschwerpunktes ICT&S ist die Beschäftigung mit den Auswirkungen der digitalen Technologien, wie z.b. dem Internet, auf unsere Gesellschaft. Fragen wie, wie werden wir in Zukunft kommunizieren? Wie werden wir mit Informationen umgehen? Wie werden wir lernen? Wie wird sich die Wirtschaft wandeln? Wie wird sich die Arbeitswelt gestalten? Wie werden wir diverse Produkte entwerfen und bauen? Wie werden wir die Umwelt besser verstehen und welche Auswirkungen gibt es auf die Demokratie? stehen im Zentrum dieses neu geschaffenen Schwerpunkts. Die Kooperation zwischen Informatik und Kommunikationswissenschaft schafft die Voraussetzung für das Zusammenspiel von anwendungsbezogener Technologieperspektive mit kritischer Gesellschaftsperspektive. Das Spektrum möglicher Forschungsschwerpunkte von ICT&S ist breit und wird letztendlich der Ausdruck der individuellen Kompetenzen der Menschen sein, die zukünftig an diesem Zentrum miteinander arbeiten werden. Aufgrund des bereits vorhandenen Forschungspotenzials zeichnen sich folgende Schwerpunkte ab: Im Bereich Human-Computer- Interaction und Usability geht es um die Schnittstellen zwischen Mensch und Computer. Müssen Computer so aussehen, wie sie derzeit aussehen oder müssen bestimmte Software-Programme so und nicht anders funktionieren? Welche Rolle spielt der Mensch als Anwender bei der Gestaltung von Technik? Ziel dieser Forschungsrichtung ist die Generierung von Wissen für den Dialog zwischen Technikern und Benutzern und somit für ein besseres Verständnis zwischen diesen beiden wichtigen Akteuren im Technik-Gestaltungs-Prozess. Ein weiteres gesellschaftlich relevantes 6

7 Forschung und Innovation JOURNAL Forschungsthema ist der gesamte Bereich der Bildung. Wie kann man den sich ständig verändernden Anforderungen an Bildung und Ausbildung durch den Einsatz von Internet und anderen digitalen Kommunikationsmedien gerecht werden? Welche technologischen Systeme sind für welche konkreten Bildungsaufgaben geeignet und wie kann deren Einsatz optimiert werden? Erziehungswissenschafter und Informatiker, aber auch die Kommunikationswissenschaften und die gesamte Palette an Inhalt produzierenden Disziplinen werden hier gemeinsam wertvolle Erkenntnisse für die Bildungspraxis erarbeiten. Die Auswirkungen neuer medialer Anwendungen des Internets, z.b. durch Individualisierung und Personalisierung oder durch neue Produktionsformen von Inhalten, auf die traditionellen (Massen-) Medien und auf die Informations- und Unterhaltungsgewohnheiten der Menschen ergeben spannende Forschungsfragen im Kontext Informatik-Kommunikationswissenschaft. Ein Forschungsthema wird sich mit der Strukturierung und Aufbereitung von Informationen in digitalen Netzwerken beschäftigen, damit so etwas wie Kommunikation und darüber hinaus, Wissen, entstehen und auch weitergegeben werden kann. Wie können Organisationen und Unternehmen das intern vorhandene Wissen so strukturieren und digitalisieren, damit es mittels neuer Informations- und Kommunikationstechnologien einfach weitergegeben, neu bearbeitet und archiviert werden kann? Der etwas strapazierte Begriff des Knowledge Managements bezeichnet dieses Forschungsgebiet. Hier wird der Salzburger Universitätsschwerpunkt durch interdisziplinäres Zusammenwirken von Sprachwissenschaften, Psychologie, Informatik und Kommunikationswissenschaft neue Impulse setzen können. Aber auch konkrete Anwendungsfelder der Web-Technologien (zb e-commerce, e-banking, e-procurement, e-learning, virtual communities) und ihr durch die Netz-Effekte gegebener Einfluss auf Wirtschaft und Gesellschaft werden Thema sein. Dabei stehen nicht die technischen Infrastrukturen, sondern die wirtschaftlichen und sozialen Nutzungsstrukturen und -prozesse von Web-Applikationen/Services im Mittelpunkt der Betrachtungen. Anschubinvestitionen und Risikokapital Die Salzburger Universitätsschwerpunktsetzung ist nicht unbemerkt geblieben. Nicht nur wurde sie als Teil des Projekts Strukturreform der Gesamtuniversität vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur vor kurzem mit einem Annerkennungspreis ausgezeichnet, wichtiger für ICT&S ist die Tatsache, dass zwei neue Vorziehprofessuren für den Schwerpunkt genehmigt wurden. Diese Impulsprofessuren im Kernbereich von ICT&S werden für die nötige Verstärkung sorgen, damit die hochgesteckten Zielsetzungen auch realistischer Weise umgesetzt werden können. Zudem nimmt die Universität Salzburg auch Geld in die Hand und stattet die Schwerpunkte für eine Dauer von fünf Jahren mit der notwendigen Basisfinanzierung aus, damit die Aufbauarbeit in voller Intensität voranschreiten kann. Das ist ungewöhnlich für eine österreichische Universität und ein Testfall für Herausforderungen in der zukünftigen Universitätsautonomie. Nachwuchsförderung auf hohem Niveau Ähnlich amerikanischen Post-Grad- Programmen setzt der Universitätsschwerpunkt ICT&S auf hochwertige Doktoratsforschung als bewusste wissenschaftliche Nachwuchsförderung für den heimischen und den internationalen Markt. Gemeinsam mit den ICT&S-Wissenschaftern bilden diese DoktorandInnen die notwendige kritische Masse, um Forschung auf internationalem Niveau betreiben zu können. Diese Doctoral Academy soll zusätzliche Attraktivität durch Doktoratsstipendien erhalten. Zu diesem Zweck befindet sich ein Antrag auf Errichtung eines Wissenschaftskollegs beim FWF im Antragsstadium. Die Internationalität des ICT&S Centers ruht zum einen auf einer aktiven Einladungs- und Kooperationspolitik mit ähnlichen Einrichtungen und WissenschafterInnen, so ist z.b. eine fixe Gastprofessorenschiene in Vorbereitung, zum anderen auf einer zumindestens 50%igen Quote an internationalen StudentInnen in der Doctoral Academy. Generell sollen im Bereich Forschung neue Wege beschritten werden. Die im Technikbereich etablierten Arbeitsweisen von Projektteams sollen mit sozial- und geisteswissenschaftlichen Arbeitsweisen abgestimmt und angepasst werden und Umbauarbeiten für das ICT&S Center an einem Weltplatz mitten im Herzen der Salzburger Altstadt umgekehrt. Keine Scheu vor direkten Konfrontationen mit Anwendern, außeruniversitären Einrichtungen, Vertretern der Wirtschaft oder den so genannten interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Open House in der Innenstadt Der ICT&S Schwerpunkt will seine interdisziplinäre und institutionelle Durchlässigkeit auch durch räumliche Zugänglichkeit und Transparenz dokumentieren. Zu diesem Zweck konnte die Universität die werkstattartigen Räumlichkeiten der ehemaligen Pustet-Druckerei in der Salzburger Altstadt anmieten. Im Sinne einer Science Loft werden hier ab März 2004 die DoktorandInnen der Doctoral Academy in mobilen und flexiblen Arbeitsstrukturen arbeiten und Open Lectures sowie Workshops als Begegnungsmöglichkeiten zwischen ForscherInnen und Wirtschaft und Öffentlichkeit stattfinden. Wunsch nach Kooperation mit Kultur und Wirtschaft Nicht zuletzt durch die unmittelbare Anrainerschaft im Festspielbezirk werden interessante und hochkarätige Kooperationen zwischen Forschung, Kunst und Wirtschaft zusätzlich gefördert. Summer Schools sollen auch während der Festspielzeit einen durchgehenden Betrieb gewährleisten und das ICT&S Center als Ort der Begegnung positionieren. Konkret wird im Rahmen des ICT&S Centers im September 2004 die Frauen-IT-Summer School ditact (http://www.ditact.ac.at) stattfinden, die bereits heuer zu ersten Mal in Salzburg abgehalten wird. Kontakt Ass.-Prof. Dr. Ursula Maier-Rabler, Academic Director, Sigmund-Haffner-Gasse 18, 5020 Salzburg, 7

8 JOURNAL OCG aktuell Der7. Österreich- Tag 2003eine Informationsveranstaltung für Menschen mit Behinderung Bei den Vorträgen über die Bildungsmöglichkeiten spannte sich der Bogen beginnend bei der konduktiv mehrfachtherapeutischen Frühförderung, über die aktuelle Situation der integrativen Maßnahmen im Pflichtschulwesen, bis hin zu den höher bildenden Schulen und den Möglichkeiten des integrierten Studierens. Mit den Themen Berufsorientierung, Berufsausbildung und Maßnahmen zur beruflichen Integration in den Arbeitsmarkt EIN BERICHT VON DIPL.-ING. WILLIBALD KREMSER Die zweitägige Veranstaltung wurde 1996 gegründet und hat ausschließlich aktuelle Themen über die Situation der behinderten Menschen in Österreich zum Inhalt. Der daher sogenannte ÖSTERREICH-TAG wird von der OCG gefördert und ergänzt die multidisziplinäre wissenschaftliche OCG-Veranstaltung International Conference on Computers Helping People with Special Needs, ICCHP. Etwa 300 Zuhörer kamen ins Wiener Rathaus und informierten sich über die Situation behinderter Menschen im österreichischen Bildungssystem und über die Chancen am Arbeitsmarkt. DI Willibald Kremser wurden alle Bereiche der Ausbildung für behinderte Menschen behandelt. Eines hatten viele Vorträge gemeinsam: Für die Ausbildung, wie auch für das Berufsleben ist eine behindertengerechte, beziehungsweise maßgeschneiderte IT-Unterstützung mehr und mehr erforderlich! Menschen mit Behinderung müssen sehr früh lernen, mit dem Computer und mit technischen Hilfsmitteln, behinderungsbedingte Defizite auszugleichen. Dass eine gute Computer-Ausbildung für behinderte Menschen wichtig ist, zeigte auch das große Interesse am ECDL -Ausstellungsstand der OCG. Der Europäische Computerführerschein, das heißt der ECDL, bescheinigt auch den Menschen mit Behinderung, ohne Abstriche, dass sie die grundlegenden und praktischen Fertigkeiten im Umgang mit den Computern beherrschen. Zusätzlich wurde von der OCG ein Workshop über den Computer-Führerschein für behinderte Menschen: European Computer Driving Licence for People with Disabilities, kurz ECDL PD, angeboten. Bei diesem gut besuchten Workshop wurden zum Abschluss Zugangsbedingungen und Standards für ECDL Testcenter, unter Berücksichtigung verschiedener Behinderungsarten, ausgearbeitet. Diese Ausarbeitung wird in das ECDL PD-Projekt der OCG einfließen. Zum EU-Jahr der Menschen mit Behinderung 2003, EJMB 2003, fördert die OCG die Ausbildung zum ECDL PD durch die Vergabe von verbilligten Prüfungszertifikaten, sogenannten ECDL Skill Cards. Zusätzlich bekamen zum EJMB 2003 zwei behinderte Menschen eine kostenlose Skill Card von der OCG. Im Hinblick auf die Ambitionen der Bundesregierung e-government in verschiedenen Verwaltungsbereichen einzuführen, waren die Vorträge zum Thema der barrierefreien Web-Gestaltung ein sehr wichtiger Beitrag zum aktuellen Ministerialentwurf betreffend dem Bundesgesetz: 69/ME (XXII.GP) e-government-gesetz. Unter dem Vorsitz von Michael Busboom, der selbst blind ist, wurden die verschiedenen Web-Zugangsbedingungen für unterschiedliche Behinderungsarten aufgezeigt. Insbesondere wurden die Barrieren für blinde und sehbehinderte Menschen auf verschiedenen Webpages demonstriert. Es ist zu hoffen, dass durch das e-government-gesetz und die darin legistisch dokumentierte Bürgerkarte, der Zugang zu Ämtern und Behörden für behinderte Menschen einfacher, beziehungsweise möglich wird und nicht zusätzlich Barrieren geschaffen werden. Kontakt Dipl.-Ing. Willibald Kremser Oesterreichische Computer Gesellschaft Tel

9 Forschung und Innovation JOURNAL Mobile Learning there must be innovation in the learning process, not just technological advances UNIV.-PROF. DR. ALOIS FERSCHA CLEMENS HOLZMANN Am 22. September veranstaltete das Institut für Praktische Informatik der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) sowie das Forum e- Learning der Österreichischen Computergesellschaft (OCG) anlässlich der Eröffnung des Wireless Campus der JKU das Symposium Mobile Learning, zu dem rund 100 Gäste überwiegend aus Österreich und Deutschland erschienen sind. Gastvortragende waren Prof. Dr. Rolf Schulmeister vom Interdisziplinären Zentrum für Hochschuldidaktik der Universität Hamburg, Prof. DDr. Gerhard E. Ortner vom Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre der Fernuniversität in Hagen und Prof. Dr. Peter Baumgartner, Leiter der Abteilung Wirtschaftspädagogik und Evaluationsforschung der Universität Innsbruck sowie des Forums e-learning der OCG. sogar im Park und am Parkplatz verfügbar. Damit hat sich die Kepler Universität aus technologischer Sicht in die vorderste Reihe moderner europäischer, universitärer Bildungseinrichtungen gestellt. Prof. Dr. Rudolf Ardelt Rektor der Kepler Universität Linz betonte in seiner Eröffnungsrede, dass er von Anfang an die Ziele der Konzeption, Entwicklung und den praktischen Einsatz der, mit dem Mobile Learning aufgezeigten neuen Formen der Aufbereitung und Vermittlung von Wissensinhalten im Rahmen der Wireless Campus -Inititative unterstützt hat. Besonders gefreut hat sich Prof. Ardelt über einen WLAN-fähigen PDA, den ihm Prof. Ferscha symbolisch für die Übergabe des größten WLANs Östereichs überreicht hat. zungen ( Wireless Campus der Universität Linz). Die Etablierung lebensbegleitender, selbst über die Studienzeit hinausreichender Lern- und Wissensnetze unter den Lehrenden und Lernenden ist für Prof. Ferscha aus technologischer Sicht wie am Beispiel des Wireless Campus der Universität Linz gezeigt machbar, und erscheint aus pädagogischer Sicht aussichtsreich. Eine konkrete Umsetzung finden diese neuen Lehr- und Lernparadigmen im Projekt MobiLearn (NML Projekt Nr. 63, das ebenfalls von Prof. Ferscha geleitet und Ende 2004 abgeschlossen sein wird. Internationale Top-Experten aus dem Bereich e-learning: Prof. Gerhard Ortner (Mitte), Prof. Rolf Schulmeister (links) Der erste Teil der Veranstaltung widmete sich der Eröffnung des Wireless Campus der Universität Linz, mit dem ein österreichweit einmaliges drahtloses Zugangssystem zum Universitätsnetzwerk für alle Studierenden und Bediensteten der JKU realisiert wurde. Das Funknetzwerk basiert auf dem WLAN-Standard IEEE b und ist flächendeckend auf dem gesamten Universitätsgelände d.h. in sämtlichen Hörsälen, Büros und Prof. Ferscha überreicht den Wireless Campus an Rektor Ardelt: symbolisch in Form eines drahtlos vernetzten PDAs Prof. Dr. Alois Ferscha, Vorstand des Instituts für Praktische Informatik sowie Initiator und Leiter des Projekts Wireless Campus, berichtete im anschließenden Vortrag über Ansätze des Mobile Learning, und wies in die Richtung einer konsequenten Umsetzung neuer Lehr- (wissensgesteuertes Coaching, Mentoring, mediale Unterstützung eigeninitiativer Lernteams) und Lernparadigmen (personalisiertes und selbstbestimmtes Lernen, projektorientiertes, kollaboratives, situatives Lernen, active Learning, just-intime Learning ) unter bestmöglicher Nutzung der technologischen Vorausset- Nach e-learning: h-learning ( human learning!) Prof. Gerhard Ortner Die Eröffnung des Wireless Campus wurde schließlich von einem Sprecher des Zentralen Informatikdienstes der JKU abgerundet, der über dessen Realisierung und technische Hintergründe referierte. Nach einer kurzen Kaffeepause wurde der zweite Teil der Veranstaltung (Schwerpunkt Mobile Learning ) durch einen lebhaft kritischen Gastvortrag von Prof. Ortner mit dem Titel Das neue Lehren und das alte Lernen: Voraussetzungen für vollständiges e-learning eröffnet, in dem es nicht um die technischen und organisatorischen, sondern um die politischen und pädagogischen, die bildungsökonomischen und didaktischen Voraussetzungen für e-learning ging. Prof. Ortner hat in der öffentlichen Diskussion um e-learning gelegentlich den Eindruck, als ginge es dabei in erster Linie 9

10 JOURNAL Forschung und Innovation Lernen zu jeder Zeit, an jedem Ort, in jeder Situation, kooperativ: Prof. Alois Ferscha um die Implementierung einer weiteren spektakulären Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnik in alle nur erdenklichen Bereiche von Gesellschaft und Staat. Es überwiegen die Diskussionen der technischen und der organisatorischen Möglichkeiten, gelegentlich auch der finanziellen Rahmenbedingungen. Für Prof. Ortner steht damit aber die eigentliche Fragestellung auf dem Kopf: Ziel von Bildungspolitik und Pädagogik ist die Herstellung von optimalen Voraussetzungen für individuellen Erwerb von Personalvermögen also von Bildung in der weitesten Interpretation des Begriffes. Für die (positive) Veränderung individuellen Personalvermögens ist vollständiges Lernen unabdingbar. Dies ist ein mühevoller und mühsamer Prozess, der bekanntermaßen von zahlreichen Individuen nur unvollkommen beherrscht und aus unterschiedlichen Gründen häufig recht rasch abgebrochen und schließlich aufgegeben wird. Für Prof. Ortner stellt sich die Frage, inwieweit e-learning in der Lage ist, vollständiges Lernen zu initiieren, zu stabilisieren und wohl auch zu erleichtern und damit die Voraussetzungen für das seit Jahrzehnten recht ergebnisarm propagierte lebenslange Lernen zu schaffen. Weiters stellt sich für Prof. Ortner die Frage, ob die Gesellschaft überhaupt den immerhin möglichen und mit e-learning einhergehenden bildungspolitischen Musterwechsel will. Prof. Schulmeister demonstrierte in seinem Vortrag Die Rolle der Interaktivität im e-learning anhand konkreter Beispiele aus seiner Forschung zur Gebärdensprache und der Entwicklung von Lernmaterialien für die Gebärdensprache die Bedeutung der Interaktivität und des Feedbacks für das Lernen. Anschließend ging er auf die Debatte über die Entwicklung pädagogischer Metadaten ein und zeigte am Beispiel der Interaktivität auf, dass sehr wohl Metadaten für qualitativ anspruchsvolle pädagogische Phänomene gefunden werden können. Interaktivität und Feedback im e-learning Prof. Rolf Schulmeister Der letzte Gastredner, Prof. Baumgartner, hielt einen Vortrag mit dem Titel e-learning und m-learning: Gestaltungsebenen und Herausforderungen an die OE/PE. Er beleuchtete e-learning und m-learning aus einer didaktischen Perspektive. Nach der kritischen Durchleuchtung verschiedener Definitionsversuche wurde im Anschluss daran auf die unterschiedlichen didaktischen Potenziale von e-learning und m-learning eingegangen. Einer kursorischen Gegenüberstellung der Medien Buch, CD/DVD, Internet folgte eine etwas ausführlichere Beschreibung der Potenziale von Notebooks, PDAs und Handys. Zum Abschluss wurden die Ergebnisse in ihrer Relevanz auf 5 unterschiedliche Gestaltungsebenen angewendet: Lehr/Lernebene, Unterrichtseinheiten, Lernbereiche/Unterrichtskonzepte, Lehrpläne und Curricula. Vom e-learning zum m-learning Prof. Peter Baumgartner Vor dem abschließenden Buffet gab es noch Schlussworte von Prof. Gabriele Kotsis, Präsidentin der OCG und Leiterin des Instituts für Telekooperation der JKU. Die OCG ist eine Plattform zur Förderung der Informations- und Kommunikationstechnologie. Sie ist ein Netzwerk von Expertinnen und Experten der heimischen Forschung, Wirtschaft und Ausbildung im IT Bereich, die ihre fachliche Expertise in die zahlreichen Aktivitäten der OCG einbringen und diese somit zu einem wichtigen Impulsgeber im gesamten Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie in Österreich machen. Das Ziel der OCG besteht in der interdisziplinären Förderung der Informatik und Telekommunikation unter besonderer Berücksichtigung ihrer Auswirkungen auf Mensch und Gesellschaft. Prof. Kotsis hat besonders das Forum e-learning hervorgehoben, das Mitveranstalter des Symposiums war. Das Forum versteht sich als unabhängige Plattform mit ständiger internationaler Vernetzung, in deren Rahmen Fachleute aus der Lehre, öffentlichen Verwaltung, Forschung und der Wirtschaft neue Ansätze diskutieren und in vier Arbeitsgruppen ( Content, Didaktik, Prozesse und Standards/ Tools ) konkrete Lösungsvorschläge erarbeiten und veröffentlichen. Nähere Informationen zu den Aktivitäten des Forums finden sich unter Kontakt Oesterreichische Computer Gesellschaft Wollzeile 1-3, 1010 Wien Tel Fax

11 Global network of innovation OpenScape Bringt Informationen und Menschen in Echtzeit zusammen. Neue Intelligenz in der Kommunikation. Mehr Infos unter:

12 JOURNAL OCG aktuell EGOV 2003in Prag Realität und Visionen von e-government Der Tagungsleiter (Univ.-Prof. Dr. Roland Traunmüller) und der Autor (Mag. Bernhard Karning) beim informellen Teil in der Prager Burg. MAG. BERNHARD KARNING Die Tagung EGOV, an deren Gestaltung sich das Forum e-government der OCG beteiligt, ist zur größten wissenschaftlich orientierten Konferenz zu diesem Thema geworden. So trafen sich heuer vom 1. bis 5. September 2003 führende Experten des Faches an der Czech Technical University in Prag um Stand und Entwicklung zu diskutieren. EGOV ist eine der fünf Konferenzen im Rahmen des DEXA Konferenz Clusters. Mit der EGOV 2003 wurde die letztes Jahr in Aix-en-Provence erstmals abgehaltene Veranstaltung zum Thema e-government erfolgreich fortgesetzt. Dies zeigte sich vor allem an der internationalen Ausrichtung der zahlreichen Teilnehmer und Beiträge. So stammten die knapp 100 Vortragenden aus nicht weniger als 34 verschiedenen Staaten, verteilt über den ganzen Globus, von Brasilien bis Litauen und von Kanada bis China. Besonders stark vertreten waren auch die ÖsterreicherInnen, die in einer Reihe von Beiträgen ihre Forschungsergebnisse und Entwicklungen aufzeigten. e-government ist beides: Vision und Baustelle, in der wir leben so charakterisiert Prof. Traunmüller, der Leiter der Konferenz, die derzeitige Situation von e- Government. Dementsprechend spannte sich der thematische Bogen vom Wissensmanagement und elektronischer Sicherheit über Web-Services bis hin zu e- Democracy. Neben der aktuellen Entwicklung des e-government hin zu einer breiteren Vorstellung von e-governance lag ein besonderer Schwerpunkt der diesjährigen Konferenz bei der Gestaltung des rechtlichen Rahmens. Das umfangreiche Programm wurde aufgrund seiner Dichte in bis zu drei Parallelsessions abgehalten. Schon die Plenarvorträge machten klar, dass e-government nicht nur ein IT- Projekt ist, sondern vielmehr die gesamte Gesellschaft hinsichtlich ihrer Kommunikations- und Informationsstruktur verändert. Basis dafür ist und bleibt eine klare Strategie, die die Chance zu einer Reorganisation der öffentlichen Verwaltung in sich birgt. Eine undifferenzierte Transformation von e-commerce Konzepten in die von e- Government scheitert schon an der rechtlichen Determiniertheit des Verwaltungshandelns. Ab dem Zeitpunkt in dem der Bürger mit einer Behörde Kontakt aufnimmt, beginnt unaufhaltsam ein rechtlich regulierter Prozess, der nicht vor der endgültigen Entscheidung der Behörde endet. Dies muss jedoch als unverrückbarer Vorteil des Bürgers als Verwaltungskunde gegenüber einem Kunden der Privatwirtschaft verstanden werden, da sie ihm dadurch exklusive Rechte gewährleistet. Umso erfreulicher, dass nun Techniker und Legisten in Österreich an einem Strang ziehen und in die selbe Richtung gehen. Die Symbiose von Technik und Recht scheint im neuen österreichischen e-government Gesetz (in Kraft voraussichtlich ab ) gelungen zu sein. Darin sind nämlich technische Konzepte entsprechend den Verfahrensgrundsätzen und datenschutzrechtlichen Anforderungen implementiert worden. Da für internationale Vergleiche geradezu prädestiniert, wurden auf der EGOV 2003 auch regionale und überregionale Studien von den Konferenzteilnehmern diskutiert. Dabei stets interessant war die eigene Standortbestimmung. Nach einer niederländischen Studie etwa (abrufbar im Internet unter haben immerhin 7 von 10 österreichischen Internetusern eine positive Einstellung zu e-government Anwendungen. Damit liegt Österreich im Vergleich zu den anderen EU-Ländern sowie der Schweiz in beachtlicher Weise im oberen Drittel dieser Statistik, was doch sehr positiv stimmt. Abgerundet wurde die EGOV 2003 durch ein vom Organisationsteam ausgezeichnet vorbereitetes Rahmenprogramm, welches ein bezauberndes Streichquartettkonzert und als Höhepunkt das Konferenzdinner direkt im Hradschin, der Prager Burg, umfasste. Somit bot die EGOV 2003 auch ein ideales Umfeld, um bestehende Kontakte zu vertiefen und neue Netzwerke entstehen zu lassen. Sämtliche Konferenzbeiträge können im Tagungsband nachgelesen werden, von dem für Mitglieder des Forums e- Government einige Entlehnexemplare im Sekretariat der OCG aufliegen. Nächstes Jahr wird EGOV vom 30. August bis 4. September 2004 in Zaragoza, Spanien, stattfinden. Informationen dazu werden im Internet rechtzeitig unter veröffentlicht. Kontakt Oesterreichische Computer Gesellschaft Wollzeile 1 3, 1010 Wien Tel.: , Fax:

13 Praxis und Wissen JOURNAL 15.IOI in Kenosha (Wisconsin, USA) Die Abgebildeten von links nach rechts: Dr. Johann Fellner, Goldjunge Thomas Würthinger, Bronzegewinner Bernhard Walzer, Martins Bruveris, Martin Jörg, Mag. Helmut Achleitner DR. JOHANN FELLNER, MAG. HELMUT ACHLEITNER Beim Österreichbewerb Anfang Juni 2003 in Salzburg qualifizierten sich Thomas Würthinger (BRG Ried), Bernhard Walzer (HTL Hollabrunn), Martins Bruveris (BRG Geblergasse, Wien) und Martin Jörg (HTL Spengergasse, Wien) für die 15. internationale Informatikolympiade in Kenosha. Am 14. August trafen wir uns in Wien, um am 14. August von Wien aus über Amsterdam nach Chicago zu fliegen. Von dort reisten wir per Bus in die Nähe von Racine, wo wir übernachteten und am Samstag abgeholt wurden. Am Nachmittag bezogen wir unser Quartier in Wisconsin Parkside (amerikanische Universität mit Studentenheim). Unser erster Ausflug führte uns zum Michigan-See. Das offizielle Programm startete am Sonntag ( ) mit der Eröffnungszeremonie. Am Nachmittag bestand für die Contestants die Möglichkeit, die Entwicklungsumgebung kennen zu lernen. Die Umgebung unter Windows 2000 erwies sich als zu instabil, weshalb hauptsächlich unter Linux gearbeitet wurde. Montag war der erste Wettbewerbstag: Die Kandidaten mussten 3 Beispiele, die sowohl in englischer Sprache als auch in der jeweiligen Muttersprache der Kandidaten zur Verfügung standen, in 5 Stunden bearbeiten. Der Nachmittag diente der Erholung (Ausflug nach Kenosha, baden im Michigan-See). Am Dienstag wurden zur Erholung sportliche Aktivitäten und Freizeitprogramme angeboten. Der 2. Wettbewerbstag (ebenfalls 3 Beispiele in 5 Stunden) forderte wiederum die 256 Kandidaten aus 74 Staaten. Um 17 Uhr Ortszeit wurden die mit Spannung erwarteten Ergebnisse bekannt gegeben (Punkte pro Beispiel). Es zeichnete sich ab, dass 2 unserer Kandidaten sich im Spitzenfeld platzieren konnten, die Ränge konnte man allerdings noch nicht abschätzen. Am Donnerstag war Sight-Seeing angesagt: Chicago. Beeindruckt von den Bauwerken (Sears-Tower usw.) und der Skyline von Chicago kehrten wir am späten Abend müde in unsere Unterkünfte zurück. Die Abschlusszeremonie war für uns Österreicher äußerst spannend: Thomas Walzer verpasste nur knapp Silber und erhielt eine Bronze-Medaille. Thomas Würthinger wurde nicht aufgerufen, wir warteten, alle Silbermedaillen waren verteilt. Gold wurde verteilt wir warteten angespannt Thomas Würthinger, Austria wurde nicht aufgerufen bis Prof. Don Piele (Direktor der IOI 2003) die 3 Besten in alphabetischer Reihenfolge aufrief: Der vorletzte Name lautete Thomas Würthinger, Austria und verwandelte die inzwischen fast unerträglich gewordene Spannung in unbegreifliche Freude über den Erfolg des österreichischen Teams. Thomas Würthinger belegte Platz 3, nur wenige Punkte hinter Hwan-Seung Yeo (Süd Korea) und Ivaylo Riskov (Bulgarien). Die drei Erstplatzierten erhielten neben Gold zusätzlich je ein Notebook. Das Abschlussessen genossen wir besonders, da wir, die Delegation aus dem kleinen Österreich, plötzlich im Mittelpunkt standen. Am Samstag wurden wir zum Flughafen nach Chicago gebracht, wo wir den Rückflug über den Atlantik nach Amsterdam und von dort nach Wien antraten. Übermüdet, allerdings voller Eindrücke, wurden unsere Kandidaten in Wien Schwechat am Sonntag von ihren Familien in Empfang genommen. Richtigstellung Leider ist uns in der letzten Ausgabe unserer Zeitschrift OCG Journal 2/2003 Oktober 28. JHG. in dem Beitrag Jugend Informatik Wettbewerb 2003, Seite 16-17, ein kleiner Fehler unterlaufen. Bei der Darstellung der 1. Plätze, die 2 Mal vergeben wurden, wurde nur 1 Klasse abgebildet. Wir erlauben uns daher an dieser Stelle nochmals beide Klassen abzubilden und jeweils zum 1. Platz zu gratulieren. 1. Platz Oberstufe: 5. Klasse des Gymnasiums der Erzdiözese Eisenstadt, mit der Arbeit Hallo Haydn Ebenfalls 1. Platz Oberstufe: 5. Klasse der Handeslakademie Oberpullendorf, mit der Arbeit Gesunder Arbeitsplatz 13

14 JOURNAL Praxis und Wissen Österreichische Teilnahme an der Internationalen Olympiade aus Informatik 2003 (IOI 2003) UNIV.-PROF. DR. GERALD FUTSCHEK Computerprogrammierung ist eine ganz besonders kreative und begeisternde Freizeitbeschäftigung für junge Leute Diesen Eindruck konnte ich als Trainer beim bundesweiten Vorbereitungslehrgang zur Informatik-Olympiade in Salzburg gewinnen. Eine äußerst eifrige und konzentriert arbeitende Mannschaft verfolgte nur ein Ziel: Teilnahme bei der Internationalen Olympiade in Wisconsin, USA. Österreichs Teilnehmer sind Weltspitze Heuer erreichte Österreichs Team das bisher beste Ergebnis bei einer Informatik- Olympiade überhaupt eine Gold- und eine Bronze-Medaille. Was bedeutet das? Bei diesem internationalen Programmierwettbewerb sind die besten Schüler fast aller Länder der Welt vertreten. Sie müssen dort an 2 Tagen jeder für sich mehrere sehr schwierige Programmieraufgaben in relativ kurzer Zeit am PC lösen. Alle Teilnehmer bekommen dieselben Aufgaben, die auch in die diversen Landessprachen übersetzt sind. Die Aufgaben sind so schwierig gestaltet, dass üblicherweise auch der beste Schüler nicht alle Programme vollständig richtig programmieren kann. Die Anzahl der gelungenen Testläufe ergibt dann ein Ranking der Schüler. Was sind nun diese schwierigen Aufgaben? Häufig sind es Optimierungsaufgaben, wie kostengünstigstes Ausliefern von verschiedenen Paketen auf einem Straßennetz oder bestmögliches Verpacken von sperrigen Gegenständen in einen Koffer. Es gibt aber auch Aufgaben bei denen eine optimale Lösungsstrategie bei Zwei-Personenspielen programmiert werden muss. Die Erfinder dieser Aufgaben sind aber so kreativ, dass immer wieder neue Aufgabentypen zu erwarten sind. Damit ist die Kreativität der Teilnehmer stets aufs Neue gefordert. Die Österreichische Vorausscheidung Um überhaupt zur Internationalen Olympiade fahren zu können, müssen die Schüler den Österreichwettbewerb erfolgreich bestehen. In den beiden österreichweiten Vorbereitungslehrgängen an der Universität Salzburg, Institut für Didaktik der Naturwissenschaften, werden 20 Schüler, die die erste Runde mit eingesandten Aufgaben überstanden haben, auf die Schwierigkeiten der internationalen Aufgaben vorbereitet. Die besten 4 des abschließenden österreichischen Wettbewerbs dürfen am internationalen Wettbewerb teilnehmen. Da der Informatikunterricht und insbesondere der Unterricht im Programmieren an Österreichs Schulen oft nur einen verhältnismäßig kleinen Teil ausmacht, ist es besonders beachtlich, dass sich so viele programmierbegeisterte Schüler zum Wettbewerb angemeldet hatten. Denn als Voraussetzung für die Teilnahme am österreichischen Vorbereitungslehrgang gilt eine überdurchschnittliche Programmierfertigkeit. Besondere Verdienste an der Vorbereitung und Betreuung der Schüler haben auch Univ.-Doz. Mag. Dr. Karl Fuchs für die vorbildliche Organisation der Trainingscamps an der Univ. Salzburg, Mag. Dr. Johann Fellner für die Ko-Betreuung bei den Vorbereitungslehrgängen und die Austragung des Bundeswettbewerbs, sowie Mag. Helmut Achleitner für die Vorauswahl der Kandidaten aufgrund der eingesandten Arbeiten. Johann Fellner und Helmut Achleitner haben darüber hinaus wie in den letzten Jahren die 4 Finalisten zur Internationalen Olympiade in die USA begleitet und waren dort auch in der internationalen Jury tätig. Heuer gelang es dem 17-jährigen Schüler Thomas Würthinger aus OÖ in diesem Ranking so weit vorne zu sein wie kein anderer österreichischer Teilnehmer vor ihm: Er konnte bei seinem zweiten Antreten die drittbeste Goldmedaille erringen. Mit dieser Platzierung ist er absolute Weltspitze. Als Universitätslehrer kann ich sagen, dass er mit dieser Leistung auch bei den Studierenden Spitze wäre. Neben dieser einzigartigen Platzierung konnte Bernhard Walzer aus NÖ bereits bei seiner ersten Teilnahme bei der IOI eine hervorragende Bronzemedaille erreichen. Eine Leistung, die auch ganz besonders zu würdigen ist, denn um überhaupt Medaillen erreichen zu können, muss man neben sehr viel Fleiß und Übung auch viel Erfahrung und Können aufbringen. Angespornt durch die hervorragenden Leistungen der beiden Medaillenträger kann unser junges Team sicher noch weiteren Erfolgen entgegensehen. Kontakt Univ.-Prof. Dr. Gerald Futschek Institut für Softwaretechnik der TU-Wien Leiter der IOI-Vorbereitungslehrgänge Homepage Internationale Olympiade aus Informatik (IOI) Homepage der IOI 2003 in Wisconsin, USA Österreichische IOI Homepage der OCG Homepage der österreichischen Olympioniken (mit Übungsaufgaben) Olympiade/ 14

15 Beobachten Betrachten Sie die Kommunikation Ihres Unternehmens mit neuen Augen. Denken Sie entspannt an morgen? An nächste Woche? Oder nächsten Monat? Wenn Sie NextiraOne Kunde sind, ist Ihre Antwort wahrscheinlich Ja. Denn wir vereinfachen Ihre Zukunft. Egal ob es um Sprache, Daten, Security, CRM oder Contact Center geht. Sie müssen kein Fachmann sein, um unsere Lösungsvorschläge zu verstehen. Unsere Security Experten kümmern sich um die Sicherheit Ihres Business. Und unser umfassendes Dienstleistungsangebot nimmt Ihnen all Ihre IT-Sorgen ab. Damit Sie sich auf Ihre Geschäfte konzentrieren können. Darüber hinaus sind wir nicht an einzelne Hersteller oder Technologien gebunden. Deshalb können wir Lösungen exakt auf Ihre individuellen Anforderungen zuschneiden. Dieser Ansatz hat sich bislang weltweit an fast einer halben Million Standorte bewährt. Ihre Zukunft beginnt mit diesem Klick:

16 JOURNAL Praxis und Wissen Rot-weiß-rote Computergenies MAG. CHRISTIAN SCHERL In Hochleistungssportmanier wird in die Tasten geklopft. Die Computer rauchen, wenn Buben und Mädchen aus aller Welt an der Internationalen Schülerolympiade aus Informatik (IOI) teilnehmen. Heuer fand dieses Spektakel zwischen 16. und 23. August in den USA statt und die österreichischen Vertreter haben sich dabei höchst erfolgreich geschlagen. Einmal Gold und einmal Bronze. Computerchampions Made in Austria. Thomas Würthinger mit Prof. Don Piele OCG: Warst du während der Olympia-Wettbewerbe nervös? WÜRTHINGER: Nein, weil ich ja in Südkorea so schlecht abgeschnitten hatte und mir ohnehin keine Chancen ausrechnete. Außerdem merkte ich während der 6 Programmieraufgaben bei der Olympiade, dass es gar nicht schlecht läuft. Ich hatte aber keinen Vergleich zu den anderen Teilnehmern und so war es bis zum Schluss spannend. OCG: In welchem Bewerb hast du die Goldmedaille gewonnen? WÜRTHINGER: Es gibt nur einen Bewerb aber insgesamt mehrere Gold-, Silber, und Bronzemedaillengewinner. Ich wurde Gesamtdritter, hinter einem Südkoreaner und einem Bulgaren. Die besten 24 bekommen alle eine Goldmedaille, die nächsten 60 eine Silbermedaille und ungefähr bis zum 150. Platz bekommt man Bronze. Die Österreichischen Teilnehmer sind Thomas Würthinger aus dem BRG Ried (Gold), Bernhard Walzer aus der HTL Hollabrunn (Bronze), Martins Bruveris aus dem BRG Geblergasse und Jörg Martin aus der HTL Spengergasse. Interview mit Goldmedaillengewinner Thomas Würthinger OCG: Mit welchen Erwartungen bist du zur Olympiade gefahren? WÜRTHINGER: Mit ganz niedrigen, denn letztes Jahr habe ich bereits in Südkorea bei der IOI 2002 teilgenommen und ganz schlecht abgeschnitten. Ich platzierte mich irgendwo bei Platz 200. OCG: Wie wurden die österreichischen Teilnehmer ermittelt? WÜRTHINGER: Da musste man vier ziemlich harte Auswahlverfahren bestehen. Grundbedingung war das Einreichen gestellter Prüfungsaufgaben. Von allen Teilnehmern blieben 20 über, die erneut Aufgaben bekamen, die sie in einem gewissen Zeitraum lösen mussten. Übrig blieben 10 für die letzte Runde, die in Salzburg stattgefunden hat. Die besten Vier wurden dann auf die Olympiade geschickt und zum Glück war ich einer davon. OCG: Kamen dir die Wettkampfaufgaben schwer vor? WÜRTHINGER: Sie waren auf sehr hohem Niveau. Das erkennt man daran, dass der Sieger von 600 möglichen Punkten gerade einmal 480 erzielte. Der Zweite hatte 426 und ich 425 Punkte. Ein Jahr zuvor in Südkorea kam auch niemand über 500 Punkte. OCG: 2004 findet die IOI in Athen statt. Wirst du wieder am Start sein? WÜRTHINGER: Die IOI Athen fällt gerade noch in mein letztes Schuljahr. Also ist es meine letzte Chance, den Gesamtsieg einzufahren. OCG: Spornt dich die Goldmedaille an, einen Informatikberuf anzustreben? WÜRTHINGER: Ich werde zwar sicher in Linz Informatik studieren und einen Informatikberuf ergreifen, die Goldmedaille macht mich auch sehr stolz, doch den Berufswunsch hatte ich auch schon vor der Olympiade. 16

17 Forschung und Innovation JOURNAL vombauplanzum Leben UNIV.-DOZ. DR. MARCO WILTGEN Bioinformatik an der Schnittstelle von Molekularbiologie und Informatik Bioinformatik ist eine neue wissenschaftliche Disziplin an der Schnittstelle zwischen Molekularbiologie und Informationswissenschaften. Dabei wird mit Computerunterstützung versucht, die genetische und molekulare Ursache von bestimmten Krankheiten zu finden. Die Bioinformatik befasst sich mit der Beziehung zwischen Genotyp und Phänotyp oder anders gesagt: Bioinformatik ist der Versuch zu verstehen wie der genetische Code zu physiologischen Wesenszügen, wie blaue Augen, Anfälligkeit für Krebs, Alzheimer-Krankheit oder einem individuellen Ansprechgrad gegenüber einem Pharmakon, führt. Moleküle als Informationsträger und Moleküle des Lebens Es werden 2 Arten von Makromolekülen in lebenden Organismen unterschieden: Nukleinsäuren und Proteine. Die Nukleinsäuren sind Träger der Erbinformation (Genom). Dabei existieren 2 verschiedene Formen: Die DNA (Desoxyribonukleinsäure) und die RNA (Ribonukleinsäure). Die Proteine sind die Moleküle des Lebens und spielen bei praktisch allen biologischen Prozessen eine Rolle: Stoffwechsel (Enzyme), Transport von Sauerstoff (Hämoglobin), Immunabwehr (Antikörper) und Kontrolle von Wachstum und Differenzierung von Zellen. Die DNA enthält den Bauplan für die Lebensprozesse (Genotyp). Die Proteine führen den Plan aus und bestimmen den Phänotyp. Die DNA enthält die Informationen, die zum Aufbau der Proteine benötigt werden. Dieser Code wird durch Replikation vererbt. Der genetische Code wird nicht direkt zur Proteinsynthese verwendet, sondern die RNA fungiert als Zwischenkopie. Dabei dient die DNA zuerst als Matrix für die neu synthetisierte RNA (Transkription) und anschließend wird die RNA-Sequenz in die Proteinsequenz übersetzt (Translation). Nukleinsäuren bestehen aus einem Rückgrad von Zucker- und Phosphatgruppen, sowie 4 verschiedene Basen welche die genetische Information tragen. Die Proteine bestehen aus 20 verschiedenen Aminosäuren. Die Gesamtheit der Proteine im Organismus bezeichnet man als Proteom. Das zentrale Paradigma: Sequenz, Struktur, Funktion Um einen Zusammenhang von verschiedenen Daten aus Molekularbiologie, Physiologie, Pathologie usw. herzustellen, werden in spezifischer Weise Elemente aus der Vielfalt der Erscheinungen aufgegriffen, gegliedert und strukturiert. Die auf diese Weise erhaltenen Grundbegriffe in der Bioinformatik lauten: Sequenz, Struktur und Funktion. Sequenz: Die DNA bildet den Informationsspeicher wobei die Information durch die Reihenfolge der 4 Basen bestimmt ist. Die Basensequenz enthält die Baupläne für die Proteine und legt die Reihenfolge der Aminosäuren im Protein fest, dabei kodieren 3 Basen jeweils eine Aminosäure. Der genetische Code bildet somit ein Alphabet mit 4 Buchstaben. Je 3 Buchstaben bilden ein Wort, das für eine Aminosäure steht (Abbildung 1). Struktur: Bei den Proteinen nimmt diese Information im wahrsten Sinne des Wortes Gestalt in Form einer räumlichen Molekülstruktur an, d.h. die Sequenz wird in Struktur umgewandelt. Die Proteine durchlaufen dabei einen Faltungsprozess und nehmen eine dreidimensionale Gestalt an, woraus ihre physikochemischen Eigenschaften resultieren. Funktion: Die räumliche Struktur verleiht dem Protein seine Funktion und entscheidet ob ein Protein ein Strukturprotein oder ein Enzym ist. Proteine wirken durch komplementäre Oberflächen und Vertiefungen mit anderen Molekülen (Schüssel-Schlossprinzip). Diese Eigenschaften bestimmen dann die physiologischen Funktionen, die Lebensprozesse. Durch die Bioinformatik werden Sequenz, Struktur, Funktion und ihre Beziehungen nicht mehr nur durch interpretierende Beobachtung beschrieben, sondern sie werden auf exakte und berechenbare Größen abgebildet. Prediktive Biologie und molekulare Medizin Aus dieser Sichtweise ergeben sich zwei interessante Konsequenzen und Möglichkeiten: Prediktive Biologie und molekulare Medizin. Prediktive Biologie: Darunter verstehen wir die Möglichkeit Fakten vorherzusagen. Beim Vergleich der Aminosäuresequenz eines neuen Proteins und einem Protein mit bekannter Funktion ergeben Ähnlichkeiten in Sequenzabschnitten, betreffend Strukturmotive, Substratbindungsstellen, Hinweise auf die mögliche Funktion des neuen Proteins. Molekulare Medizin: Hierbei geht es um die Lokalisierung von Krankheitsursachen auf molekularer Ebene, also in Bezug auf Genom und Proteom. Die Bestimmung der Veränderung auf Proteinebene ermöglicht ein besseres Verständnis der Krankheitsprozesse. Aufgabengebiete der Bioinformatik Wichtige Aufgaben der Bioinformatik sind: Sequenzanalyse von DNA und Proteinen, Strukturvorhersage von Proteinen und Genexpressionsanalysen. Keine Genomanalyse erfolgt ohne Sequenzvergleiche, keine Darstellung von Proteinstrukturen erfolgt ohne Visualisierung am Computer und keine Expressionsanalyse erfolgt ohne Mustererkennungsalgorithmen. Sequenzanalyse: Ein zentrales Anliegen in der Bioinformatik ist der Vergleich von Sequenzen unbekannter Biomoleküle mit Sequenzen von Biomolekülen mit bekannter Struktur und Funktion. Um zu einer vorgegebenen Sequenz alle ähnlichen Sequenzen zu bestimmen wird eine 17

18 JOURNAL Forschung und Innovation Abbildung 1. Zuordnung von Basentripletts in der DNA zu Aminosäuren im Protein. Ausschnitt von der NCBI Taxonomie Homepage. Abbildung 2. Ergebnis einer Sequenzanalyse in der NCBI Datenbank. Die vorgegebene Sequenz (Query) und die gefundenen Sequenzen werden einander gegenübergestellt. Die Buchstaben: a, c, g und t stehen dabei für die Basen in der DNA. Suche in einer Sequenzdatenbank durchgeführt. Derartige Datenbanken sind frei über das Internet zugänglich (National Center for Biotechnology Information, NCBI, USA) wobei Algorithmen für den Sequenzvergleich zur Verfügung gestellt werden. Hinter den zugrundeliegenden Algorithmen steht eine evolutionäre Denkweise: Der Algorithmus muss die Wahrscheinlichkeit der molekularen Prozesse, welche zur Sequenzevolution führen nachvollziehen. Beim Sequenzvergleich werden die Sequenzen in ihrer ganzen Länge einander gegenübergestellt und beurteilt, ob die Sequenzen beziehungslos, also rein zufällig zu einander sind oder ob es eine evolutionäre Beziehung gibt (Abbildung 2). Als Ähnlichkeitskriterium dient eine statistischen Maßzahl. Durch das Auffinden von Sequenzen mit hoher Ähnlichkeit in der Datenbank, kann auf die Funktion der unbekannten Sequenz rückgeschlossen werden. Die Sequenzbestimmung gewinnt zunehmend an Bedeutung, da Änderungen in der Aminosäurekette zu Erkrankungen führen können. Diese Änderungen können durch Sequenzvariationen in der Erbinformation verschiedener Individuen bedingt sein und spielen eine Rolle bei der Untersuchung der genetischen Ursachen bei Erkrankungen. Strukturvorhersage: Durch die Bestimmung der räumlichen Struktur von Proteinen kann auf ihre Funktion geschlossen werden, wodurch sich viele Krankheiten verstehen lassen. Daher spielt die Vorhersage der räumlichen Struktur von Proteinen eine so große Rolle. Es gibt etliche Ansätze wie aus bereits bekannten Strukturen von Proteinen Vorhersagen über die Struktur neuer Proteinen getroffen werden kann. Es werden Verfahren unterschieden, die von ähnlichen Proteinsequenzen und solchen, die von einer ähnlichen Proteinfaltung ausgehen. Bei der Strukturvorhersage macht man sich zunutze, dass sich Proteine stufenweise falten und zunächst lokale Strukturen bilden (Sekundärstrukturen), welche sich anschließend räumlich anordnen (Tertiärstrukturen). Die Sekundärstrukturelemente, bestehend aus α-helices und β Strängen, sind durch bestimmte Aminosäurensequenzen vorhersagbar bestimmt (Abbildung 3). Strukturelle Diversitäten im Proteom sind bedingt durch Sequenzvariationen im Genom. Da Proteine über ihre Struktur wirken, können Strukturveränderungen bestimmter Proteine, die z.b. bei Signalübertragungen eine Rolle spielen, zu Störungen wie z.b. Neurodegenerative Krankheiten führen. Genexpressionsanalyse: Als Genexpression bezeichnet man den Prozess bei dem RNA erzeugt wird mittels derer Proteine synthetisiert werden. Mit der DNA- Mikroarray Technik ist es möglich die Expressionslevel von mehreren Genen in den Zellen gleichzeitig zu messen. Zur Illustration betrachten wir die Stammzellenentwicklung. Das sind Zellen die zunächst noch nicht spezialisiert sind um sich schließlich in Blut- oder Leberzellen zu entwickeln. Zuerst werden definierte DNA-Sequenzen der Zellen in sogenannten Spots auf einem Mikroarray (einem Glasplättchen) aufgebracht. Zu verschiedenen Zeitpunkten der Zellentwicklung wird dann RNA isoliert, aus der wieder 18

19 Forschung und Innovation JOURNAL DNA (sogenannte cdna) erzeugt wird. Diese cdna wird mit einem Fluoreszenzmittel markiert und auf den Mikroarray aufgetragen. Durch Hybridisierung verbindet sich die cdna mit den entsprechenden komplementären Teilen der zuerst aufgetragenen DNA. Die Lage des exprimierten Gens auf dem Mikroarray ist durch das Fluoreszenzmittel ersichtlich. Die Genexpressionsdaten liegen in Matrixform vor. Die Spalten der Matrix enthalten die Expression zu einem bestimmten Zeitpunkt der Zellentwicklung, die Zeilen enthalten die Werte für ein bestimmtes Gen (Abbildung 4). Die resultierenden Muster zeigen welche Gene für die Umwandlung in verschiedene Gewebetypen verantwortlich sind. Bei der Analyse der Tumorentwicklung können die Gene, welche zur Fehlentwicklung führen identifiziert werden. Mit den Methoden der Bioinformatik können so die Ursachen von Krankheiten gefunden werden und neue Medikamente und Therapien konzipiert werden. Therapeutische Möglichkeiten in der Medizin Die Reduktion von Krankheitsursachen auf die molekulare Ebene ergibt die Möglichkeit gezielt in die Vorgänge einzugreifen. Die Lokalisierung der Ursache auf der Genom- und Proteomebene eröffnet Wege zur Veränderung und Manipulation und somit Ansätze zur Therapie. Als Beispiele seien Pharmakogenomik und Gentherapie angeführt. Pharmakogenomik: Die Rezeptoren und Transportsysteme, welche für die Aufnahme eines Pharmakons im menschlichen Organismus verantwortlich sind, sowie die Enzyme für die Metabolisierung unterliegen Sequenzvariationen in den zuständigen Genen. Darin liegt die Ursache für die Unterschiede mit denen verschiedene Menschen auf die gleiche Medikation reagieren. Ein detailliertes Verständnis der individuellen Pharmaka- Metabolisierung ermöglicht die Entwicklung individuell zugeschnittener Medikamente (Rational Drug Design), passend zur Struktur der beteiligten Proteine, und damit eine effektivere Therapie. Gentherapie: Neue Chancen auf Heilung ergeben sich, wenn Gene ausgeschaltet werden die für die Krankheit verantwortlich sind. In der Gentherapie wer- den entweder defekte Gene ersetzt, bestimmte Gene an ihrer Aktivität gehindert (z.b. HIV) oder therapeutische Gene exprimiert (Therapie maligner Tumoren). Die Übertragung der Gene durch die Zellmembran in den intrazellulären Raum erfolgt durch Viren, welche dann das Gen in die DNA der Zelle einbauen. Ein Verfahren um Gene zu inaktivieren beruht auf dem Prinzip einen kurzen DNA Abschnitt einzuführen, der sequenzspezifisch an einen bestimmten Teil des Gens bindet und es damit an der Expression behindert. Kontakt Univ. Doz. Dr. Marco Wiltgen Institut für medizinische Informatik, Statistik und Dokumentation. Universität Graz Engelgasse 13, A-8010 Graz Tel: 0316/ , Fax: 0316/ Abbildung 3. Visualisierung der räumlichen Struktur eines Proteins aus der PDB Datenbank. Die Sekundärstrukturelemente (vornehmlich α-helices) werden dabei in ihrer räumlichen Anordnung (Tertiärstruktur) gezeigt. Abbildung 4. Zeitlich aufgelöste Darstellung des Expressionsgeschehens beim Zellzyklus. Die Zeilen im Mikroarray beinhalten verschiedene Gensequenzen, die Spalten entsprechen den verschiedenen Zeitpunkten, zu denen RNA Proben entnommen werden. Die kompetitive Hybridisierung der Proben ergibt die Farbe Grün für reprimierte, Gelb für unveränderte und Rot für induzierte Genexpression. (Microarray dataset from Stanford University) 19

20 JOURNAL Vorstellung OLIVIA THORPE Spanien Alhambra Ich heiße Olivia Thorpe, bin fast 20 und sitze im Rollstuhl. Für mich ist das selbstverständlich und nur ein Problem, wenn es anderen ein Problem ist. Da ich nicht sprechen kann kommuniziere ich mit Hilfe einer speziellen Tafel, auf der sich ca. 500 Wörter, Buchstaben und Zahlen befinden. So kann ich mich recht gut verständigen. Mein GesprächspartnerIn muss sich nur etwas umgewöhnen. So wie andere Menschen habe auch ich Hobbies. Ich koche z.b. gerne und gehe gerne gut essen. Ich höre auch gerne Musik. Früher war das nur Pop und Musicals. Mein Lieblingsmusical war Hair und ich kannte alle Darsteller und bin nach der Vorstellung im Raimund Theater immer noch zu den Sängern in die Kantine gegangen, um mit ihnen zu tratschen. Das war immer sehr nett und lustig für mich. Mit Einzelnen bin ich noch immer in Kontakt. Auch das Musical Elisabeth begeistert mich sehr. Seit einigen Monaten gehe ich aber auch in die Oper. Ich bin zu einem Wagnerfan geworden sehr zum Leidwesen meiner Begleitung, die fünf Stunden auf einem Klappsessel sitzen muss. Manchmal besuche ich auch Ausstellungen. Ich war sowohl bei der Munch- als auch der Dürer-Ausstellung. Bei der Dürer-Ausstellung habe ich eher gelitten, weil so viele Leute da waren und ich im Rollstuhl kaum etwas gesehen habe. Gut gefallen hat mir auch die Toulouse-Lautrec-Ausstellung, obwohl sie nicht wirklich rollstuhlgerecht war, da es zur Galerie keinen Aufzug gab. Aber ich war mit Freunden dort, die mich hinaufgetragen haben und Dieter Schrage hat die Führung gemacht. Was mich noch interessiert sind Geschichte und Archäologie. Ich finde alte Kulturen faszinierend und auf meinen Reisen schaue ich mir immer wieder Ausgrabungen an. Schade, dass ich nicht selbst graben kann, sonst wäre ich jetzt Archäologin geworden. Eines meiner Kontakt Olivia Thorpe Portrait schönsten Erlebnisse in der Richtung hatte ich in der Türkei in Ephesos. Da konnte ich mir die öffentlich nicht zugänglichen Hanghäuser anschauen. Es fanden sich wieder hilfsbereite Träger. Ich war aber auch schon auf der Sonnenpyramide in Teotihuacan in der Nähe von Mexiko City. Mein sehr liebenswerter und etwas verrückter Onkel Roberto hat mich hinauf getragen. Allerdings war ich noch kleiner. Auch auf die Akropolis habe ich es geschafft. Zwei Amerikanerinnen haben dabei meinen Eltern geholfen. Wir schrecken vor nichts zurück! Nur der Rollstuhl hat die Ausgrabungsbesuche während unseres Griechenlandurlaubs nicht ausgehalten. Er musste dann an mehreren Stellen geschweißt werden. Trotz meiner schweren Behinderung habe ich auf Anhieb den ECDL geschafft. Das hat mir geholfen jetzt bei der OCG arbeiten zu können. Seit 8. September arbeite ich in der Abteilung, die für den ECDL zuständig ist. Ich überprüfe Daten und hole fehlende Daten bei den verschiedenen Testzentren ein. Derzeit sammle ich Adressen zusammen, die für Einladungen für eine Galaveranstaltung im Jänner gebraucht werden. Ich habe sehr nette KollegenInnen, die sich alle sehr bemühen, sich auf mich einzustellen. Ich genieße das Arbeiten und Plaudern mit meinen Kollegen in der Mittagspause. Zur Unterstützung habe ich zwei einmalige Assistentinnen am Arbeitsplatz, die sich immer abwechseln. Ich komme oft recht müde nach Hause, aber bin im Augenblick sehr zufrieden mit meinem Leben. Trotzdem habe ich noch weitere Wünsche und Ziele. Ich möchte den ECDL Advanced absolvieren. Ich hoffe, dass mir das gelingt, auch wenn ich lange dazu brauche. Außerdem würde ich sehr gerne nach Ägypten reisen. Das ist ein lang gehegter Wunsch von mir. Ein bisschen Französisch würde ich auch gerne lernen, aber ich brauche zu allem sehr lange und habe daher nicht viel Zeit. Auf meiner letzten Reise in Spanien ist mein altes Notebook kaputt gegangen und nun spare ich mein erstes selbstverdientes Geld auf ein Neues. 20

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