Die Wirtschaftszeitung für die deutsche Industrie

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1 Special Hannover Messe: S1-S April 2009 Nummer 15 Die Wirtschaftszeitung für die deutsche Industrie Einzelpreis Euro 2,80 Leserservice Produktion Eltville DPAG PVST 5339 Entgelt bezahlt 3 WIRTSCHAFT INTERNET 17 TECHNIK 19 TECHNIK Zulieferer aufgepasst: Jetzt wird es noch härter Special IT & Produktivität: Unternehmenssoftware Waagen: Multitalente für jede Umgebung Werkzeuge: Schlitzschere, kabellos und leistungsstark TECHNIK IM FOKUS Besser neu machen Mit wenig Geld Prozesse deutlich verbessern heißt die Devise in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Da ist es eine interessante Option, alte Koordinatenmessgeräte mit wenig Geld auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Mittlerweile bieten viele Hersteller diese Dienstleistungen an. Seite 13 Besser packen Ideale Behälterauslastungen, keine zeitaufwendigen Packversuche mehr, bessere Planungsmöglichkeiten und eine vorausschauende Angebotserstellung die Software PackAssistant erleichtert die Verpackungsplanung von Bauteilen in der Industrie enorm. Seite 13 Besser mit Biokunststoff Bislang bilden Erdölbestandteile die Basis der meisten Kunststoffe. Doch der fossile Grundstoff wird immer knapper und teurer. Forschung und Industrie bemühen sich um alternative Rohstoffquellen. Wird nun der Aufwärtstrend der Biokunststoffe von der Finanzkrise gestoppt? Seite 14 Bessere Sensoren Wissenschaftler arbeiten daran, die Grundlage für zukünftige hochempfindliche Sensoren zu entwickeln. Sie wollen neuartige Materialsysteme auf Molekülbasis mit definierten optoelektronischen Eigenschaften entwickeln. Diese sollen unter anderem die Grundlage für zukünftige hochempfindliche Sensoren sein. Seite 14 EVENT Maschinenbau-Gipfel am 13. und 14. Oktober LANDSBERG (ki). Der 4. Deutsche Maschinenbau-Gipfel findet am 13. und 14. Oktober in Berlin statt. Die Themen u.a.: Wie Unternehmen ihre Zukunft gestalten und Spielregeln für die Wirtschaft von morgen. Zudem wirft der Kongress einen Blick auf die Weltmärkte und Abnehmerbranchen des Maschinenbaus. Info und Anmeldung: Tel.: 08191/ oder unter Leserservice Redaktion: Tel.: ( ) , Fax: ( ) Anzeigen: Tel.: ( ) , Fax: ( ) Abo-Service: Tel.: (01 80) * Fax: (01 80) * *9 Cent je Minute aus dem deutschen Festnetz (abweichende Mobilfunktarife möglich) Konjunkturprogramm: So kommen Unternehmen an die Gelder des Sonderprogramms KfW-Kredite: Milliarden-Topf für Mittelstand nicht zu knacken? von Verena Fahrion LANDSBERG. Stellen Sie sich vor, es gibt 40 Mrd Euro und keiner kommt dran. Dieses Szenario mag wohl übertrieben sein, dennoch wird die Kritik lauter, dass vor allem kleine und mittelständische Unternehmen auf den Genuss des KfW Sonderprogramms verzichten müssen, weil die Risikogrenzen zu hoch gesetzt sind. Mit einem milliardenschweren Kreditprogramm versucht die Bundesregierung derzeit die verschärfte Finanzierungssituation von Unternehmen zu verbessern. Durch Wirtschaftsund Finanzkrise sind eigentlich gut aufgestellte Firmen in die finanzielle Schieflage geraten. Deshalb hat die Bundesregierung ein Konjunktur-Maßnahmenpaket geschnürt. Ein Teil daraus, ist das KfW-Sonderpro- Kredithürde der Produktionsbetriebe nach Größe Quelle: ifo Institut für Wirtschaftsforschung Große Firmen kommen leichter an Geld. Bei kleinen und kleinsten Unternehmen der industriellen Produktion liegt die Kredithürde höher. Wein trinken, Wasser predigen? Das weichgespülte G20-Ergebnis zeigt: Die Finanzwirtschaft darf ihre Hände weiter in Unschuld waschen. US-Banken können sogar wieder Gift-Papiere kaufen und den Restwert von Schrott-Papieren selbst bestimmen. Das Laut Bankexperten und Unternehmens-Verbänden sind die Risikogrenzen des KfW Sonderprogramms für den Mittelstand zu hoch. gramm mit den drei Bausteinen Mittelständische Unternehmen, große Unternehmen und Projektfinanzierung. Insgesamt stehen Darlehen mit einem Volumen von bis zu 40 Mrd Euro für Investitionen und Betriebsmittel zur Verfügung. Seit Anfang Dezember vergangenen Jahres nimmt die KfW über die Hausbanken Anträge der Unternehmen entgegen. Erste Zusagen haben wir schon Mitte Januar erteilt, betont KfW-Programm-Manager Torsten Kirchherr. Im KfW-Sonderprogramm Mitteständische Unternehmen es betrifft Firmen mit einem Jahresgruppenumsatz bis 500 Mio Euro liegen der KfW mittlerweile mehr als 500 Anträge vor. Produktion EDITORIAL Eduard Altmann Chefredakteur zeugt nicht gerade von Einsicht, was die Krise für die Realwirtschaft wirklich bedeutet. Wein trinken und Wasser predigen heißt dagegen die Devise, wenn es um Geld für den deutschen Mittelstand geht. Während die Banken unter dem Milliarden-Steuerschirm risiko schon wieder klein schreiben, verbauen sie der Industrie mit Riesen- Hürden den Zugang zu dringend benötigten Konjunktur-Milliarden. Erst die Krise verursachen und dann die Hilfe blockieren - sollen wir Vertrauen in Banken und Staat ganz verlieren? Das Besondere am Programm der KfW ist eine optionale Haftungsfreistellung für Investitionen von 50 oder 90 % (Mittelständische Unternehmen) und für Betriebsmittel von 60 %. Mit dieser Haftungsfreistellung ist das Risiko über die Hausbank, bei welcher der Unternehmer seinen KfW-Kreditantrag stellen muss, deutlich reduziert. Sollten die Kredite etwa aufgrund einer Insolvenz nicht mehr zurückgezahlt werden, trägt anstelle der Hausbank die KfW den Großteil der Ausfälle. Dennoch kämpfen viele mittelständische Unternehmen jetzt um das KfW-Sonderprogramm, weiß der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung. Das Konjukturprogramm II ist gut gemeint und sehr ausreichend ausgestattet, Sagen Sie uns Ihre Meinung: trotzdem greift es nicht, weil die Risikogrenzen zu hoch sind, meint WSM Hauptgeschäftsführer Dr. Andreas Möhlenkamp. Damit bestehe die Gefahr, dass das gesamte Programm scheitert. Deshalb müssten die Hausbanken ihre Geschäftskunden offensiv in das KfW-Sonderprogramm hineinberaten. Außerdem seien Hausbanken und KfW gefordert höhere Risiken mitzugehen. Die Hausbanken sind grundsätzlich bemüht, Liquidität über Fremdrefinanzierung zu erhalten, so auch über das KfW- Sonderprogramm. Das Thema ist, dass in diesem Programm Restriktionen enthalten sind, die einzelne Anträge im Vorfeld als nicht antragsfähig bewer- weiter auf Seite 2 DIHK Driftmann an der Spitze von Kathrin Irmer Bild: Fotolia endrille / Spectral-Design. Collage: Torsten Logsch Der bisherige DIHK-Vizepräsident Hans Heinrich Driftmann ist neuer Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) und damit Nachfolger von Ludwig Georg Braun. Braun, der Driftmann vorgeschlagen hatte, hört nach acht Jahren an der Spitze des DIHK satzungsgemäß auf. Driftmann (61) ist seit 1990 persönlich haftender und geschäftsführender Gesellschafter der Kölln KGaA in Elmshorn. Er kündigte nach seiner Wahl an, seine Ämter in anderen Wirtschaftsverbänden aufzugeben, um sich ganz der neuen Aufgabe an der Spitze der IHK-Organisation zu widmen. Driftmann bot der Politik Zusammenarbeit bei der Bewältigung der Krise an. Er warnte aber davor, der Versuchung zu erliegen, einzelne Unternehmen der Realwirtschaft durch eine staatliche Beteiligung retten zu wollen. Das verzerre den Wettbewerb und ginge zudem fast immer schief wie das Beispiel Holzmann zeige. Wichtiger sei es, die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft wieder ernsthaft zur Anwendung kommen zu lassen. Und dazu WIRTSCHAFTSFAKTEN 1,40 Euro in Dollar 1,35 1,30 1,25 1,20 1, ,35 $ 136,64 Yen 9,27 Yuan 0,91 49%... 67,70 Rupie 44,99 Rubel 4,44 Zloty 295,39 Forint Bei uns im Internet Am häufigsten geklickt: 1. VW eröffnet neues Werk in Pune/Indien 2. Johnson Control schließt 10 Werke 3. Webshot: Der große Stellenabbau beginnt Weitere News unter: GM kurz vor Insolvenz WASHINGTON (AFP). Der neue CEO des US-Automobilherstellers General Motors, Fritz Henderson, stellt sich notfalls auf eine Insolvenz seines Unternehmens ein. Man kann keine Möglichkeit ausschließen, sagte Henderson. Wir werden Zeit darauf verwenden, es ohne einen Bankrott zu schaffen, aber wenn es nicht geht, wird es keine Kompromisse geben. Es gebe aber starke Signale, dass selbst bei einem Insolvenzverfahren die Firma hinterher noch da sein wird. Weitere Stellenstreichungen und Werksschließungen seien ebenfalls in der Debatte, um ein Überleben des Konzerns mit Hilfe von Staatsmitteln zu sichern, sagte Henderson. ZAHL DER WOCHE...beträgt der Prozentsatz, um den der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau im Februar gegenüber Februar 08 einbrach. Hans Heinrich Driftmann wurde zum neuen DIHK-Präsidenten gewählt. zähle gerade die individuelle Haftung und Verantwortung. Das ist in Wirtschaft und Politik in den vergangenen Jahren zu kurz gekommen. Bild: DIHK

2 2 Produktion Wirtschaftsfakten 09. April 2009 Nr. 15 KfW - Kredite... ENERGIE & ROHSTOFFE KONJUNKTUR & MÄRKTE FINANZEN & STEUERN Fortsetzung von Seite 1 ten. So sind für Unternehmen in Schwierigkeiten oder auch für schlecht bewertete Unternehmen ohne nennenswerte Sicherheiten keine Antragstellungen möglich. Wir selbst nehmen den Vorwurf wiederholt wahr. Oft klagen jedoch auch Unternehmen, deren Bonität nicht ausreicht, um eine weitere Kreditausweitung gewähren zu können, sagt Wolfgang Langer, Corporate Finance von der Commerzbank AG. Andreas Schreiner, Geschäftsführer der Tietz und Schreiner Unternehmensberatungs GmbH weist dazu auf den angeführten Stichtag hin. Dazu heißt es im KfW Sonderprogramm: Maßgeblicher Zeitpunkt für die Feststellung, ob ein Unternehmen in Schwierigkeiten vorliegt, ist die Situation des Unternehmens zum Stichtag Unternehmer die bereits zu diesem Zeitpunkt in Schwierigkeiten waren, seien aber keine Opfer der Wirtschaftskrise, urteilt der Unternehmensberater. Schon heute zu sagen, das Programm ist nur eine politische Show, wäre doch zu früh. Liquidität: Erst innerbetriebliche Mittel ausschöpfen Als Ausweg aus der Klemme empfiehlt Rolf Böhrer, Abteilungsdirektor/Spezialist Sonderkredite der HypoVereinsbank, den Weg über die Bürgschaftsbanken. Diese hätten die Möglichkeiten des sogenannten Akutkredits jetzt erweitert. Für das KfW- Sonderprogramm könnte er sich aber auch Nachbesserungen bezüglich der Risikogrenzen von Unternehmen vorstellen. Zudem empfehlen alle Experten betroffenen Firmen zuerst die innerbetrieblichen Möglichkeiten wie steuerliche Vorteile oder Kurzarbeit auszuschöpfen, um Liquidität zu heben. Anschließend gelte es, realistische und nachvollziehbare Krisenpläne auszuarbeiten und Reaktionsmechanismen bereit zu halten. Dann sei die Bank mit guter Beratung gefragt. Parallel zur Bankenberatung empfiehlt sich zusätzlich ein kostenloser Anruf im Infocenter der KfW, erreichbar unter der Rufnummer 01801/ Weitere Infos: Entwicklung Ölpreis / Barrel (159 l) Gaspreise sinken weiter MüNCHEN (AFP). Weitere Millionen Gaskunden können sich in Deutschland auf sinkende Preise einstellen: Immerhin 500 Versorger wollten spätestens zum 1. Mai ihre Tarife senken. Bei einem Gas-Jahresverbrauch von Kilowattstunden sinken die Preise den Angaben des Internet-Vergleichsdiensts Check24 zufolge im Schnitt um 13,2 %. Damit setzen die Anbieter ihre Preissenkungen der vergangenen Monate fort. Laut einer Studie haben im ersten Quartal dieses Jahres bereits 384 der insgesamt 750 Gasversorger in Deutschland ihre Preise gesenkt. Nun ziehen weitere Anbieter nach; zum Teil senken auch Anbieter bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr ihre Preise. Siemens mit 450 Mio-Auftrag MÜNCHEN (DJ). Die Siemens AG hat von StatoilHydro und Statkraft einen Auftrag über die Lieferung von 88 Windenergieanlagen für einen Offshore-Windpark vor der Ostküste Englands erhalten. Neben der Lieferung der Windturbinen werde Siemens daneben zunächst für fünf Jahre den Service der Anlagen übernehmen, mit einer Option zur Verlängerung auf elf Jahre. Das Gesamtvolumen des Auftrags beträgt mehr als 450 Mio Euro. Der Windpark wird laut Siemens 2011 fertiggestellt. ROHSTOFFPREISE Aluminium je Tonne: 1 480,75 $ Kupfer je Tonne: 4 274,75 $ Gold je Feinunze: 877,15 $ Silber je Feinunze: 12,42 $ Nickel je Tonne: 8 062,97 Zinn je Tonne: 8 426,76 Produktionsminus stagniert FRANKFURT (DJ). Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie der Eurozone ist im März nicht weiter gesunken, was auf weniger starken Rückgängen bei Produktion, Auftragseingängen und Exportorders beruht hat. Wie der Datendienstleister Markit mitteilte, fiel der Produktionsrückgang in der Eurozone im März schwächer aus als in den vier Vormonaten, zudem wurde der Wert des ersten Ausweises übertroffen. Insgesamt wurde jedoch nach wie vor erheblich weniger hergestellt als in den Monaten vor Oktober Nach Bereichen fiel das Produktionsminus im Investitionsgüterbereich der Eurozone den dritten Monat in Folge am höchsten aus, dicht gefolgt vom Vorleistungsgüterbereich. Die Konsumgüterproduzenten verzeichneten zum siebten Mal in Folge den schwächsten Rückgang. Japan im Rekordtief TOKIO (DJ). Die Wirtschaftsstimmung in der japanischen Industrie ist in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres weiter abgestürzt. Wie aus dem von der Bank of Japan (BoJ) vierteljährlich vorgelegten Tankan-Bericht hervorgeht, sank der Diffusionsindex, der die Lagebeurteilung der Unternehmen abbildet, auf minus 58 Punkte von minus 24 Punkten im Vorquartal. Mit diesem Rekordrückgang wurde der tiefste Indexstand seit Beginn der Datenreihe verzeichnet. Da- mit fiel das Geschäftsklima in Japan etwas stärker zurück als erwartet. Besonders stark kühlte sich das Geschäftsklima in der Automobilbranche, im elektronischen Maschinenbau und im Eisen- und Stahlsektor ab. Autoverkäufe beflügelt BAD HOMBURG/FRANKFURT (DJ). Die Abwrackprämie hat die deutschen Autoverkäufe im März nochmals deutlich angekurbelt. Nach einem Anstieg im Februar hätten die Händler im März mit rund Neuwagen 40 % mehr an die Kundschaft gebracht als im Vorjahresmonat. Arbeitstäglich bereinigt lag das Plus bei gut 20 %, da Ostern im vergangenen Jahr in den März fiel. Die Neuzulassungen erreichten nach Angaben des VDA im März das höchste Volumen seit dem Wiedervereinigungsboom Besonders stark legten die inländischen Auftragseingänge der deutschen Hersteller zu: Im März lag der entsprechende Ordereingang um 75 % höher, der Zuwachs im ersten Quartal belief sich auf 43 %. Halbleitermarkt schwächelt SAN JOSE (DJ). Der weltweite Halbleiterumsatz ist im Februar um 30 % auf 14,2 Mrd US-Dollar gegenüber dem Vorjahresmonat gesunken, teilte der Branchenverband Semiconductor Industry Association (SIA) mit. Obwohl es zu früh sei, von einer Bodenbildung zu reden, gebe es Hinweise, dass sich der Rückgang gegenüber dem letzten Quartal 2008 verlangsamt habe. Entwicklung Deutscher Aktienindex DAX Tarifeinigung in Stahlindustrie DÜSSELDORF (DJ). Die zirka Beschäftigten der Eisen- und Stahlindustrie in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen erhalten mehr Geld. Gewerkschaften und Arbeitgeber einigten sich in der zweiten Tarifrunde auf eine Einmalzahlung von 350 Euro für die Monate April bis Dezember Ab dem 1. Januar 2010 steigen die Löhne und Gehälter um 2 %. Der ausgehandelte Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 17 Monaten bis zum 31. August Zur Vermeidung betriebsbedingter Kündigungen kann die Arbeitszeit von 35 Stunden pro Woche den Angaben zufolge auf bis zu 28 Stunden verringert werden. Dabei soll es gestaffelte Zuzahlungen bis zur 1,75-fachen Höhe eines Stundenlohns geben. Ältere Beschäftigte sollen auch über das Jahresende 2009 hinaus Altersteilzeitvereinbarungen abschließen können. Speicherchiphersteller Qimonda - ein Ende mit Schrecken Der krisengeschüttelte Speicherchiphersteller Qimonda mit weltweit rund Beschäftigten ist pleite. Das Amtsgericht München hat das Insolvenzverfahren für den Speicherchiphersteller Qimonda offiziell eröffnet. Als Insolvenzverwalter ist der Rechtsanwalt Michael Jaffé bestellt worden, der auch als vorläufiger Verwalter fungiert hatte. Qimonda mit Standorten in Dresden, München und Porto leidet seit langem unter dem dramatischen Preisverfall bei DRAM-Speicherchips und der Konkurrenz aus Fernost. Mit dem formalen Schritt müssen nun voraussichtlich rund 3000 Mitarbeiter der Infineon-Tochter in Dresden und München in Transfergesellschaften wechseln. Denn ihr Anspruch auf Lohnfortzahlung im Rahmen des Insolvenzgeldes ist damit ausgelaufen. Quelle: dpa Infografik Produktion Besuchen Sie uns auf der Hannover-Messe Halle 27, Stand B 37 Trumpf erhält Daimler-Award Wir halten das Geschäft unserer Kunden in Bewegung. Erfolg hat, wer seine Fertigungsprozesse schnell und effizient gestaltet. Ein entscheidender Erfolgsfaktor sind Krane und fördertechnische Komponenten von Demag Cranes & Components. Mit Tempo und Effizienz, kompromissloser Qualität und inten sivem Monitoring optimieren wir Wert schöpfungsketten, stellen die Lieferfähigkeit sicher und bieten durch lückenlosen Service ein Höchstmaß an Investitionssicherheit und Wirtschaftlichkeit. ERFOLGSFAKTOR Demag Cranes & Components GmbH Telefon STUTTGART (hi). Trumpf ist von der Daimler AG mit dem erstmalig verliehenen Sonderpreis für Innovation für die Entwicklung des robotergeführten Laserschweißverfahrens RobScan ausgezeichnet worden. Dabei haben wir uns auf ideale Weise mit Trumpf ergänzt. Denn für uns beide ist Innovation nicht nur ein Wort, sondern Teil der Unternehmenskultur, sagte Dr. Thomas Weber (Bild: links), im Vorstand der Daimler AG verantwortlich für Konzernforschung und Entwicklung. Für Jens Bleher, Geschäftsführer Trumpf Laser- und Systemtechnik (rechts), zeigt die Auszeichnung, dass wir mit unserer zukunftsweisenden Innovation unseren Kunden echten Mehrwert bieten. RobScan ist eine programmierbare Fokussieroptik, eine Scanneroptik zum Laserschweißen, die in einen Roboterarm intergriert ist.

3 Besuchen Sie uns im Internet. Es gibt viel zu entdecken! Entscheider lesen Produktion Nummer 15 NACHRICHTEN AUS DER INDUSTRIE 09. April 2009 TechForce : Computerspiel hilft bei der Sicherung des Nachwuchses Produktion Wirtschaft 4 Markt und Meinung 5 Unternehmen und Branchen 8 Produktivität und IT Mapal-Chef Dr. Dieter Kress: Gefahr einer großen Inflation Mehr Trends. Mehr Reports. Jetzt im Technikteil. Entscheider lesen Produktion So lohnen sich PDM-Systeme auch für klein- und mittelständische Unternehmen SEMINARANZEIGEN Einkaufs-Studie Zulieferer aufgepasst: Jetzt wird s härter Die Flexible Fabrik - Erfolgreich produzieren wie Toyota - Das Lean Konzept für Umsetzer inkl. Planspiel, Formelsammlung und Glossar April 2009 in Stuttgart Leonardo Group GmbH Infos: Tel Fred Wilbert von Claus Wilk Produktion Nr 15, 2009 GENF. Welche Einkaufsstrategien setzen europäische Industrieunternehmen der Krise entgegen? In welchen Regionen der Welt werden die Käufe getätigt und nach welchen Kriterien werden die Lieferanten derzeit ausgewählt? Eine Studie des Online-Marktplatzes MFG.com liefert die Antworten. TPM-Instruktorkurs Die anspruchsvolle, zwölftägige Ausbildung zum TPM-Experten mit hohem Praxisanteil im Gastwerk der August Storck KG in Halle. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten Sie ein Zertifikat der Hochschule Ansbach. 120 intensive Lehreinheiten zu: - Grundlagen von TPM - Kobetsu Kaizen - Autonome Instandhaltung - Training und Ausbildung - Qualitätserhaltung / Null-Fehler-Strategie - Anlaufmanagement - TPM in administrativen Bereichen - Arbeitssicherheit und Umweltschutz - TPM-Werkzeuge - 5S und visuelles Management - Teamarbeit und Teamentwicklung - Richtige Führung in Change-Prozessen - Overall Equipment Effectiveness (OEE) - Rüstzeitreduzierung (SMED) Mai 2009 in Halle / Westfalen Nur noch wenige Restplätze. Buchen Sie jetzt! Tel. (0981) Besser als der Wettbewerb Konsequent auf dem Weg zur Wertschöpfungsexzellenz Wissen, worauf es ankommt! Die im Rahmen von MFG durchgeführte Befragung lässt trotz der Vielfalt der Industriezweige und der geografischen Zonen der befragten Unternehmen mehrere konvergierende Trends durchscheinen. 79 % der Befragten haben angegeben, angesichts der Krise und der herrschenden Wirtschaftsbedingungen andere Einkaufsstrategien implementiert zu haben. Zu den wichtigsten Komponenten dieser Strategien gehören neben den üblichen Lieferantenverhandlungen (23 %) auch die Kontrolle des Inventars (17 %) sowie darüber hinaus eine weitreichende Kostenanalyse und Chancenbewertung (15 %). Die Verlangsamung der industriellen Aktivitäten wirkt sich dabei weniger auf die geografische Verteilung des internationalen Austausches als vielmehr auf das Verhältnis zwischen Auftraggebern und Subunternehmern aus. 12 % bestätigen in diesem Zusammenhang, dass die Konzentration auf Lieferanten, mit welchen bereits gearbeitet wird, Teil der Strategie ist. Lediglich 7 % geben an, sich fortan für den Kauf von Industriegütern nach Asien zu wenden und 6 % sehen vor, die früher an Subunternehmer vergebene Produktion firmenintern weiterzuführen. Geografische Verteilung der Zulieferer wird wenig diskutiert Für die Industrieunternehmen Westeuropas konzentriert sich der erste Markt für die Auftragsvergabe an Subunternehmer auf die Zone ihrer geografischen Niederlassung. Tatsächlich wird ein Großteil der Aufträge an Subunternehmer in Westeuropa Die westeuropäische Industrie überdenkt ihre Einkaufsstrategien. Speziell der Einkauf hat sich in Krisenzeiten als exzellente Spardose erwiesen. vergeben (26 %). Osteuropa folgt mit 17 % auf dem zweiten Platz. China wird von 16 % der Käufer genannt und lediglich 3 % geben an, ihre Käufe ausschließlich vor Ort zu tätigen. Die beobachtete Verlangsamung der Vergabe von Zulieferverträgen nach Asien erklärt sich vermutlich durch die Notwendigkeit, die Lagerbestände zu reduzieren wie auch durch die zunehmende Bedeutung der Qualitätskriterien und Lieferfristen. Die Qualität ist als Kriterium für den Kauf von Industriegütern ebenso wichtig wie der Preis (29 % und 28 %). Darauf folgen die Lieferzeiten (23 %). Diese Information bestätigt die Bedeutung der drei grundlegenden Kriterien Preis, Qualität und Frist für den Kauf von maßgefertigten Teilen auf industrieller Ebene. Weitere Charakteristika wie Normen oder Materialien werden von weniger als 10 % der Befragten angegeben. Ein Großteil der Industrieunternehmen ist zunehmend wirtschaftlichen Schwierigkeiten ausgesetzt: 42 % der Befragten unterliegen diesem Zustand, wohingegen 32 % eine Verbesserung ihrer Entwicklungsmöglichkeiten angeben. 15 % bezeichnen die Entwicklungsmöglichkeiten ihres Unternehmens als hervorragend, 11 % hingegen sind besorgt ( schlechte Bedingungen). Einstellungsstopps und Verschiebung von Investitionen Die ersten zur Behebung dieser Schwierigkeiten ergriffenen Maßnahmen sind ein Einstellungsstopp und die Reduzierung der Betriebskosten. So betreffen die häufigsten Reaktionen auf die Krise in der Tat die Einstellung von Mitarbeitern (21 %), den Kauf von Ausrüstungsgütern (17 %) und die Geschäftsreisen (13 %). In 13 % der Fälle wurden Käufe aus der Produktion von Zulieferern storniert oder verschoben. Lediglich 9 % der Befragten haben angegeben, keinerlei Ausgaben gestrichen oder aufgeschoben zu haben und 6 % haben die Gesamtheit ihrer Kostendämpfungspläne noch nicht eindeutig definiert. Eine Studie der Unternehmensberatung Araia bestätigt, dass ein Reengineering des Einkaufs durchaus positive Optionen bietet. Einige Beispiele: In einem Unternehmen der Stromerzeugung ließen sich durch die Neugestaltung der Rahmenverträge die Instandhaltungskosten um 18 % senken. In der Ausgangssituation gab es einen dezentralen Einkauf, in der jede Region ihre eigenen Lieferanten beschäftigte. In einem Fall aus der Automobilzuliefererbranche konnten die Kosten für Stanzteile um 16 % durch Optimierung der Bestellmengen sowie Kooperationen mit 2-Tier-Zulieferern reduziert werden. Vorher erstreckten sich die Ausschreibungen von etwa 2,2 Mio Euro auf 11 Lieferanten. Dieses Volumen wurde auf vier Lieferanten neu verteilt. Bei einem Pumpenhersteller wiederum wurden trotz steigender Rohmarktpreise 6 % Einsparungen für Aluminium-Druckguss vor allem durch ein Sourcing in Niedrigkostenländern erzielt. Hier fand eine Preiskalibrierung mittels Cost-Break-Down statt, Einsparungen wurden zudem in den Bereichen Druckguss, Material und Abbrand erzielt. Das Sourcing erstreckt sich nun auf Lieferanten aus Italien, Tschechien, der Türkei, Griechenland, China aber auch Taiwan. Sagen Sie uns Ihre Meinung: Bild: Imago Benchmarkveranstaltung für Manager , Friedrichshafen T SO FINDET DIE DEUTSCHE INDUSTRIE IHRE LIEFERANTEN Suchmaschinen (z.b. Google) 26% VDMA Prognose drastisch reduziert SEMINARE 2009 Methoden der Lean Administration: Mai Lean Prozesse kontinuierlich verbessern: Mai Lean Value Stream Costing: Juni Basics Lean Quality Management: Juli Infos: +49 / (0)241 / Gelbe Seiten 3% Andere 2% Online Marktplätze 13% Online-Adressverzeichnisse 15% Messen (z.b. Hannover Messe ) 21% Mund-zu-Mund Propaganda 16% Quelle:MFG.com Produktion Suchmaschinen, Messen und Mund-zu-Mund-Propaganda: Das sind die Hauptinstrumente der deutschen Industrie, an neue Lieferanten zu kommen. Das entspricht in etwa auch dem Verhalten von Unternehmen anderer westeuropäischer Länder. von Kathrin Irmer Produktion Nr 15, 2009 FRANKFURT. Angesichts einbrechender Aufträge hat der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) seine Prognose für das laufende Jahr deutlich zurückgenommen. Für 2009 wird ein Produktionsrückgang von real 10 % bis 20 % erwartet. Bislang hatte der Verband einen Rückgang um 7 % erwartet und muss jetzt deutlich nachbessern. Natürlich ist die Tatsache, dass wir unsere Prognose bereits nach sechs Wochen wieder zurücknehmen müssen, auch für uns extrem unbefriedigend, sagte VDMA- Hauptgeschäftsführer Hannes Hesse. Doch der dramatische Rückgang von Auftragseingang und auch Umsatz lässt uns keine andere Wahl. Die Aufträge im deutschen Maschinen- und Anlagenbau sind im Februar erneut eingebrochen. Der Auftragseingang lag im Februar 2009 um real 49 % unter dem Ergebnis des Vorjahres. Das Inlandsgeschäft sank um 45 %, während die Auslandsnachfrage um 50 % niedriger als im Vorjahresmonat lag. Im Dreimonatsvergleich Dezember 2008 bis Februar 2009 ergibt sich insgesamt ein Minus von 44 % im Vorjahresvergleich.

4 4 Produktion Wirtschaft : Markt und Meinung 09. April 2009 Nr. 15 Ausbildung Computerspiel hilft bei der Nachwuchssicherung KOMMENTAR Wann kommt Kuka zur Ruhe? Die Kuka AG betrachtet 2008 als ein solide gelaufenes Jahr. Auf die Zahlen mag solide vielleicht noch zutreffen, auf die Entwicklungen im und um den Konzern wohl eher weniger. Bei Kuka überschlugen sich in der letzten Zeit die Ereignisse: Entlassungen im oberen Management, gerichtliche Verfahren und zu guter Letzt der Einstieg der Grenzebach Maschinenbau GmbH als neuer Groß-Aktionär, der mittlerweile sogar eine Sperrminorität von 25,1% anstrebt. Seitens Kuka hatte es auf der Bilanzpressekonferenz im März noch den Anschein, als würde man eine solche Macht des Ankeraktionärs weniger begrüßen. Dieser beanspruchte zwei Plätze im Aufsichtsrat, die Kuka aber verwehrte. Spannungen entstanden, doch mittlerweile scheint der Machtkampf beigelegt. Grenzebach soll die geforderten zwei Aufsichtsratsplätze bekommen. Bei allem, was sich im letzten Jahr bei Kuka ereignet hat, geht eigentlich unter, dass der Augsburger Konzern in seinem Ursprung ein Technologieunternehmen ist. In der Branche entsteht verstärkt der Eindruck, dass sich Kuka mehr und mehr zu einem finanzgetriebenen Unternehmen entwickelt. Auch die Entlassung des Chefs der Robotersparte, Bernd Liepert, im Februar wurde von der Branche eher negativ aufgefasst. Ob Kuka nach der Annika Mentgen Hauptversammlung Ende April endlich zur Redaktion Produktion Ruhe kommt, ist fraglich. In der aktuell schwierigen Wirtschaftslage ist es umso wichtiger, dass Unternehmen sowohl intern als auch nach außen zumindest versuchen, Stabilität und Konstanz auszustrahlen. Vielleicht gelingt das Kuka in näherer Zeit auch wieder. Kuka AG Wir geben keine Prognose von Annika Mentgen AUGSBURG. Die Hauptversammlung der Kuka AG steht kurz bevor. Mit Spannung erwarten Aktionäre und die Presse den Auftritt des neuen Groß-Aktionärs Grenzebach Maschinenbau GmbH, der aktuell 19 % der Anteile an dem Augsburger Konzern hält. Nachdem Grenzebach bereits Ende 2008 mit anfänglich 5 % bei Kuka eingestiegen war, peilt der schwäbische Maschinenbauer mittlerweile eine Sperrminoriät von 25,1 % an. In den vergangenen Wochen entbrannte ein Streit zwischen Kuka und Grenzebach, weil der neue Ankeraktionär zwei Plätze im Aufsichtsrat wollte, Kuka dies jedoch verweigerte. Zunächst, denn inzwischen pünktlich vor der Hauptversammlung Ende April haben sich beide Unternehmen auf das weitere Vorgehen geeinigt werden wir auf den Wachstumspfad zurückkehren Die Aktionäre dürften der Hauptversammlung etwas unruhig gegenüberstehen, will Kuka doch vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2008 keine Dividende auszuschütten. Die Zahlen aus dem vergangenen Geschäftsjahr sehen auch nicht allzu rosig aus. Der Umsatz ging 2008 von rund 1,28 Mrd Euro um 1,6 % auf 1,26 Mrd Euro zurück. Die Auftragseingänge des Konzerns gingen um 4,8 % auf 1,28 Mrd Euro zurück. Die beiden Geschäftsbereiche Robotics und Systems verliefen im Jahr 2008 unterschiedlich. Im Segment Die General Industry trug 2008 einen entscheidenden Teil zu den gesteigerten Auftragseingängen im Geschäftsbereich Robotics bei. Robotics konnte Kuka seine Aufträge von 434,9 Mio Euro um 6,8 % auf 464,4 Mio Euro steigern. Besonders das Geschäft mit der Gerneral Industry und der Service waren erfolgreich. Sie konnten mit zweistelligen Zuwachsraten in Höhe von 24,4 beziehungsweise 23,6 % aufwarten. Die Automobilindustrie hingegen orderte weitaus weniger Roboter; insgesamt ging der Auftragseingang hier um 14,1 % auf 169,54 Mio Euro zurück. Der Auftragsbestand im Bereich Robotics reicht laut Kuka noch für etwa zwei bis drei Monate. Der Geschäftsbereich Systems entwickelte sich nicht besonders erfreulich. Die Auftragseingänge lagen 2008 mit 854,9 Mio Euro 8,8 % unter dem Vorjahreswert. Der aktuelle Auftragsbestand reicht nach Unternehmensangaben hier für etwa sechs Monate. Treiber für den Bereich Systems könnten die Luftfahrt- sowie die Solarindustrie sein. Dr. Kayser hält in diesen Branchen in den nächsten drei bis fünf Jahren bis zu 10 % Wachstum für durchaus möglich. Zu den Umsatzerlösen der beiden Geschäftsbereiche machte Kuka jedoch keine Angaben. Die Jahre 2009 und 2010 werden nicht einfach, so Dr. Matthias J. Rapp, Vorstandsmitglied und zuständig für Finanzen und Controlling. Doch 2011 werden wir auf den Wachstumspfad zurückkehren. Genauer wollte sich der Konzern zum weiteren Geschäftsverlauf nicht äußern. Rapp: Wir geben keine Prognose für dieses Jahr. Bild: Kuka Bild: Gesamtmetall Beim preisgekrönten TechForce sind echte Technik-Kenntnisse gefragt. von Andreas Karius BERLIN. Das Abenteuer- und Lernspiel TechForce, das der Arbeitgeberverband Gesamtmetall herausgibt, wurde als bestes Aus- und Weiterbildungsspiel ausgezeichnet. Kulturstaatsminister Bernd Neumann überreichte in München den mit Euro dotierten Preis des Deutschen Computerspielpreises e.v. Das Lese- und Nutzungsverhalten der Haupt- und Realschulabgänger hat Erfolgreiche Ingenieure wissen, worauf es ankommt. Weltweit. sich grundlegend verändert. Daher haben wir uns entschieden, jungen Menschen auch über ein Computerspiel die Berufswelt der Industrie spielerisch näher zu bringen, erläutert Wolfgang Gollub, Leiter Nachwuchssicherung beim Arbeitgeberverband Gesamtmetall. Bei TechForce entwickelt der Spieler als Teil eines Azubi-Teams ein futuristisches Fluggerät. Konstruktion und Bau des Fliegers vermitteln Grundlagen aus der Arbeitswelt: Elektrotechnik, Mechanik oder Hydraulik, Steuerungstechnik und Qualitätssicherung sind nötig, um erfolgreich zu bauen. Dadurch gibt TechForce auf unterhaltsame Weise einen Einblick in die Welt der Metall- und Elektro- Industrie, so Gesamtmetall. Die Jugendlichen erhalten spielerisch unterschiedliche Berufsinformationen und Bewerbungstipps über Video-Trailer. Dabei übernehmen sie in der Rolle des virtuellen Azubis verschiedene Aufgaben. Über Exemplare des Spiels hat Gesamtmetall bislang abgegeben. Das Spiel ist kostenlos erhältlich unter: Wir setzen auf System. Mit Servo-Antriebssystemen von SEW-EURODRIVE. Driving the World Zu Produktion Nr. 13, 2009, Schlaraffenland ist abgebrannt Sie sprechen mir aus dem Herzen Mit Schmunzeln und Zustimmung habe ich Ihren o.g. Artikel gelesen. Sie sprechen mir aus dem Herzen. In meinem bisherigen Berufsleben habe ich sowohl im Konzern als auch im Mittelstand gearbeitet (immer Maschinenbau) und diese Unterschiede erfahren. Meine Frage: Welche Asiaten und welchen Amerikaner meinen Sie? Vielleicht kann ich von ihnen lernen? Ich selbst bin jetzt Leiter des Bereiches Maschinenbau und Diskrete Fertigung der Beratungsgesellschaft Camelot IDPro AG. In dieser und anderen Industrien optimieren wir die internen Prozesse der Kunden und insbesondere auch jene entlang ihrer Liefernetzwerke. Dr.-Ing. Olaf Römer, Camelot IDPro AG, Mannheim Antwort der Redaktion (sm): Ich würde nicht empfehlen, asiatische oder US-amerikanische Methoden zu kopieren. Viel besser wäre es, sich wieder auf die weitgehend in Vergessenheit geratenen deutschen Tugenden zu besinnen. Wir galten immerhin mal als Land der Pioniere in Wissenschaft und Technik. Alle diese Denker beschritten stur und unbeirrbar neue Wege. Dabei ließen sie sich von niemanden ablenken oder beeinflussen. Genau diese Mentalität ist in unseren Zeiten wieder gefragt! Zu Produktion Nr. 13, 2009, Echte Unternehmer gesucht Echte Unternehmer und es gibt sie doch! Als Leser Ihrer Produktion sagen wir Ihnen, diese Unternehmer gibt es gewiss noch, vorzugsweise im Mittelstand bei familiengeführten Unternehmen. So hat die Reiher GmbH (im Familienbesitz) jetzt zur Jahreswende umfangreichste Investitionsvolumen getätigt. In der festen Überzeugung, damit beim Abklingen der Rezession mit moderner und fortschrittlicher Technik neue Aufgaben für die Kunden angehen zu können. Horst Böger, Reiher GmbH, Braunschweig Zu Produktion Nr. 13, 2009, Echte Unternehmer gesucht Auto-Zulieferer mit eigenen Produkten? Ich würde mich sehr freuen über einen weiteren Artikel, in dem Sie die Frage stellen, ob die Autozuliefererindustrie nicht auch eigene Produkte auf den Markt bringen kann, die für andere Branchen geeignet sind. Oder warten diese bis zum Sanktnimmerleinstag bis wieder mehr Autos verkauft werden? Bruno Gruber, Technisches Büro Gruber, Olching Zu Produktion Nr. 11/12, 2009, Kosten senken mit Produktion Bestimmt Geiz ist geil das operative Geschäft? Mit leichtem Erstaunen betrachtete ich mir die Grafik zum Thema... Sparhebel ansetzen. Während ich mit den Positionen Zwei und Drei (F&E- Effizienz und Strukturbereinigung) noch konform gehe, wird es bei der Vierten Position (Fertigungs- und Montageeffizienz) schon indifferent. Vor allem wunderte mich, dass wieder einmal der größte Sparhebel im Einkauf gesehen wird. LESERBRIEFE Frage: Bestimmt in der Industrie immer noch, oder gerade jetzt wieder, die Geiz ist geil -Philosophie das operative Geschäft? Das Gegenteil ist sicher auch nicht immer richtig. Gerne warte ich auf eine Statistik, die Auskunft darüber gibt, welche Mehrkosten in der Produktion und (Nacharbeit, Warte- oder Stillstandszeiten, unsichere Lieferaussagen...) und im Kundendienst (Reklamationen, Garantiezahlungen...) durch billige Teile verursacht werden. Vielleicht ließe sich mit gleichmäßig guter Anlieferung in der Montage dann auch dort die Effizienz verbessern. Qualität hat Ihren Preis oder es gilt auch in der Industrie man sieht sich im Leben immer zweimal. Lieferanten die bis auf das Blut ausgequetscht werden, sind irgendwann nicht mehr oder drehen, spätestens wenn sich die Zeiten geändert haben, den Spiess einfach um. Hier ein lockerer Hinweis: Möglicherweise vermuten Sie im Absender den Mitarbeiter eines Lieferanten. Dies trifft nicht zu. Ich arbeite bei einem Premiumhersteller im Bereich Optik/Feinwerktechnik und wir erleben in der Produktion sehr oft die Nachteile billiger, Entschuldigung, preiswerter Lieferanten. Spätestens bei der Folgelieferung wird der Preis des Angebotes oft korrigiert oder der Wiederholauftrag nicht angenommen. Der Lieferant hat dann gelernt, dass er die Spec s unterschätzt hat bzw. mit billig auch nichts verdient und wir, falls die erste Lieferung in Ordnung war, dass billig nicht immer nachhaltig ist. Siegfried Möller, Solms/Oberndorf Leserbriefe stellen die Meinung des Verfassers dar und müssen nicht mit derjenigen der Redaktion übereinstimmen.

5 09. April 2009 Nr. 15 Wirtschaft : Unternehmen und Branchen Produktion 5 Präzisionswerkzeuge MAPAL-Chef Dr. Kress sieht Gefahr einer großen Inflation von Sebastian Moser PFORZHEIM. Für das vergangene Jahr vermeldete MAPAL-Chef Dr. Dieter Kress für sein Unternehmen einen Rekordumsatz in Höhe von 310 Mio Euro. In den ersten Monaten des neuen Jahres brach der Auftragseingang dramatisch um bis zu 50 % ein. Bild: PRODUKTION Die Wucht der Krise hat sogar das Urgestein der deutschen Präzisionswerkzeughersteller, Dr. Dieter Kress, überrascht. Auch wir fahren zurzeit auf Sicht und können zur weiteren wirtschaftlichen Entwicklung keine Aussagen treffen, berichtet MAPAL-Chef Dr. Dieter Kress. Seit einigen Monaten sei die Automobilbranche als wichtigster Kunde seines Unternehmens nahezu tot. Eine leichte Entspannung der Situation sei allerdings absehbar, da die Lagerbestände der Kunden bald erschöpft sein werden. Dann müsse wieder produziert werden und dies gehe nicht ohne die Werkzeuge seines Unternehmens. Für mein Unternehmen bin ich langfristig optimistisch. Man kann schon mal mit älteren Maschinen arbeiten. Aber Werkzeuge werden immer gebraucht, so Dr. Kress. Gut laufe es derzeit noch in der Luftfahrtindustrie und da habe MA- PAL den Fuß in der Tür. Große Sorgen bereiten Dr. Dieter Kress aber die Entwicklungen auf den Finanzmärkten: Ich weiß nicht, wie lange diese Krise dauern wird. Ich kann nur hoffen, sehe aber durchaus die Gefahr einer großen Inflation. Sollte der Aufschwung aber kommen, sei MAPAL gut gerüstet: Wir haben sehr viel in F&E investiert und profitieren von einer rationalen Fertigung. Wir sind also fit für die Zukunft, so Dr. Kress. Globalisierungsreport China als Elektromarkt wenig attraktiv von Andreas Karius LANDSBERG. Die Wirtschaftskrise trifft die Industrieländer zwar noch stärker als die Schwellenländer, trotzdem bieten die Industrieländer nach wie vor die attraktivsten Märkte für die Elektroindustrie, so eine Studie. Das Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos hat im Auftrag des ZVEI seinen Globalisierungsreport an die Gegebenheiten der Elektroindustrie angepasst und ist zu teilweise überraschenden Ergebnissen gelangt. Demnach führen Wachstumsmärkte wie Hongkong, China oder Jordanien zwar die Liste der Länder mit der höchsten Wachstumsdynamik an. Auf der Liste der attraktivsten Exportländer für die Elektroindustrie sind aber weiterhin die klassischen Industrieländer aus Europa, Nordamerika und Asien klar vorn. 28 der ersten 30 Plätze werden von Ländern aus diesen Regionen belegt. Mit Japan, Singapur, Südkorea und Hongkong erreichen vier asiatische Länder Platzierungen unter den ersten 15. Angeführt wird die Liste von der EU, den USA, dem Vereinigten Königreich, Japan, Singapur, der Schweiz, Frankreich und Hongkong. Bild: Siemens Hochspannungs-Gleichstromfernverbindung von Siemens in China: Trotz solcher Großprojekte rangiert das Land unter ferner liefen. China ist bezogen auf die Elektroindustrie mit einem Umsatz von rund 440 Mrd Euro zwar weltweit der zweitgrößte Markt nach den USA mit 500,6 Mrd Euro. Trotz der riesigen Marktgröße rangiert China aber nur auf Rang 30 von 74 betrachteten Ländern, so die Prognos-Studie, die Produktion vorliegt. Eine geringe Offenheit, eine hohe eigene Marktabdeckung sowie erhebliche Marktineffizienzen mindern die Attraktivität, resümiert die Studie die Ergebnisse für die Volksrepublik. Indien mit seinen 1,1 Mrd Einwohnern schafft es gerade mal auf Platz 51 der Rangliste der attraktivsten Elektromärkte. Indien hat aber laut der Studie einen sehr niedrigen Entwicklungsstand und eine geringe Offenheit. Diese beiden Faktoren gemeinsam mit der Tatsache, dass Indien über den kleinsten Elektromarkt innerhalb der BRIC-Staaten verfügt, erklären unter anderem das schlechte Abschneiden im Gesamtranking. Ähnlich wie China wächst Indien aber sehr dynamisch. Deswegen verspricht stark steigende Inlandsnachfrage nach elektronischen Produkten für die Zukunft eine positive Entwicklung für deutsche Exporteure. Fotoelektrische Sensoren: ARC veröffentlicht Studie Die Prozessindustrie ist weiterhin ein Wachstumsmarkt von Sabine Spinnarke DÜSSELDORF. Der Markt für fotoelektrische Sensoren reagiert stark auf konjunkturelle Schwankungen durch seine Abhängigkeit von Investitionen im Maschinenbau. Die Studie Photoelectric Sensors Worldwide Outlook der Advisory Group gibt einen detaillierten Überblick über den Markt und dessen langfristige Entwicklungstrends. Die 2008 boomende Automatisierungsbranche hat dem Markt für fotoelektrische Sensoren in den vergangenen Jahren ein dickes Umsatzplus beschert: Das Gesamtvolumen des Marktes 2008 stieg auf über eine Mrd Dollar an. Die gegenwärtige Krise wird durch die Zahlen des VDMA zum Maschinenbau umrissen. Dieser berichtet im Dezember 2008 von einem Minus von 40 % im Vergleich zum Monat des Vorjahres. In Folge dessen schrumpft auch der Markt für fotoelektrische Sensoren. Die Entwicklung wird stark von der Entwicklung im Bereich Maschinenbau und der Automobilindustrie beeinflusst, von denen der Markt für Sensoren stark abhängig ist. Prinzipiell haben Firmen mit breiter Aufstellung und einem Fokus auf Prozessindustrien eine gute Chance, aus dieser Krise als Gewinner herauszugehen, so Florian Güldner von ARC und weiter, aber es wird hart!. Empfohlene Strategie ist laut ARC das Lösungsgeschäft, bei dem Sensoranbieter das Problem des Detektierens lösen anstatt einzelne Produkte zu liefern. Netzwerk Technologien wie IO-Link sind kurzfristig gefragt Überproportional wachsen Produktmärkte wie beispielsweise Miniatursensoren. Auch das Wachstum in asiatischen Schwellenländern stützt den Markt. Technologische Herausforderungen sind Netzwerktechnologien, wobei ein Erfolg von IO-Link höchstwahrscheinlich innerhalb der nächsten 1,5 Jahre erfolgen wird. C01 CC DE/ Weltmarkt fotoelektrische Sensoren (in Mio Dollar) CNC, SPS und Motion Control. Welcome to Control City Wir bieten Ihnen weltweit das modernste und umfassendste Steuerungsportfolio. Unsere skalierbaren Steuerungssysteme eröffnen alle Möglichkeiten, um einzelne Prozesse, Maschinen oder ganze Produktionsanlagen zu steuern. Wir entwickeln optimal angepasste Lösungen, die Sie wirtschaftlich in eine sichere Zukunft bringen. Control City die Metropole für Steuerungstechnik. Besuchen Sie uns: HANNOVER MESSE 2009, in Halle 23, Stand C19 Quelle: Advisory Group Produktion In einer umfangreichen Studie analysiert ARC den Markt für fotoelektrische Sensoren. Das Diagramm zeigt den Gesamtmarkt in Dollar, der einen starken Rückgang für das Jahr 2009 aufweist, allerdings sich im Jahr 2010 wieder stabil verhält und in etwa das Niveau des Boomjahres 2007 erreichen wird. Bosch Rexroth AG

6 6 Produktion Wirtschaft : Fabrik des Jahres 09. April 2009 Nr. 15 Der baden-württembergische Ministerpräsident Günther H. Oettinger: Ich traue unseren Unternehmen zu, dass sie 2012 stärker im Weltmarkt dastehen als im ersten Halbjahr Und deswegen ist gerade in der Krise der Wettbewerb um die Fabrik des Jahres ein richtiger Wettbewerb, weil es eine frühe ideelle aber auch finanzielle Investition in die Zukunft ist. Rainer E. Schmückle, der Chief Operating Officer von Mercedes- Benz Cars, kündigte in seiner Keynote Kostensenkungen an: Wir müssen auch bei den neuen Technologien schnell mit den Kosten runterkommen, Das heißt, Ingenieurskunst ist jetzt vielleicht weniger auf der Entwicklungsseite als in der Prozesstechnologie gefragt. Der Geschäftsführer der Festool GmbH, Dr. Thorsten Hartmann, nimmt den Preis für den Gesamtsieg bei dem Wettbewerb Fabrik des Jahres von Produktion-Chefredakteur Eduard Altmann entgegen. Günther H. Oettinger Chancen nach Krise Professor E.h. Klaus Fischer, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Fischerwerke, erhielt zusammen mit der Leitung des Werks in Denzlingen den Preis Global Excellence in Operations. Von links: Markus Semmler, Jürgen Grün (Werksleitung), Prof. E.h. Klaus Fischer, Dr. Joachim Schätzle (Geschäftsführer). von Gunnar Knüpffer STUTTGART. Wir glauben, dass Deindustrialisierung nicht der Weg Deutschlands werden darf, sagte der baden-württembergische Ministerpräsident Günther H. Oettinger beim Kongress Fabrik des Jahres. Gerade in der jetzigen Zeit erleben wir, dass Regionen, die einseitig auf Dienstleistungen gesetzt haben wie der Großraum London und wie Teile der USA, darunter leiden. Die Stärke unseres Landes, das keine Rohstoffe hat, das nur durch die Ressource Brain groß geworden ist, muss auch in Zukunft die Grundlage unseres sozialen Wohlstandes bleiben. Die jetzige Krise treffe uns unvorbereitet in ihrer weltweiten Dimension, sagte Oettinger. Ich glaube aber, dass danach noch bessere Produkte mit noch besserer Fertigung in noch besseren Fabriken die Grundlage für mehr Anteile am dann wachsenden Markt sind. Anzeige Der Partner von Produktion bei der Fabrik des Jahres, der A.T. Kearney Vice President Günter Jordan, geht von einer andauernden globalen Rezession aus. Diese Krise sollten die Firmen nicht aussitzen, sondern zum Beispiel das Umlaufvermögen reduzieren und Cash freisetzen. Professor Günther Schuh, Fabrik-des-Jahres-Moderator und Mitglied des Beirats: Konsequenz und Klarheit im Handeln ist das, was in dieser Krise entscheidend ist. Komplexität anpassen heißt: Standorte reduzieren und zusammenlegen in der ein oder anderen Struktur. Jetzt teilnehmen am Wettbewerb Fabrik des Jahres Produktion schreibt erstmals den Günter-Spur-Preis aus LANDSBERG. Nachhaltigkeit und Umweltschutz entwickeln sich immer stärker zum Wettbewerbsvorteil für die Industrie. Aus diesem Grund führen Produktion und A.T. Kearney in diesem Jahr einen Award für Ressourceneffizienz in der Produktion bei dem traditionsreichsten Benchmark-Wettbewerb für die verarbeitende Industrie in Deutschland, Fabrik des Jahres/GEO, ein. In der Kategorie werden Strom-, Gas- und Wasserverbrauch ebenso wie Abfallmengen und Entsorgungskosten bewertet. Zudem schreiben Produktion und die Fraunhofer Gesellschaft erstmals den Günter-Spur-Preis aus. Studenten und Doktoranden können praxisbezogene Arbeiten einreichen, die sich mit der Verbesserung des Produktionsprozesses in der verarbeitenden Industrie beschäftigen. Eingesendet werden die Arbeiten an Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.v., Postfach , Franz Miller, München, Tel Der Fragebogen für den Benchmark Fabrik des Jahres steht auf den Websites und Michael Wegener, der Leiter Produktionssystem der Volkswagen AG, erläuterte, wie im Werk Braunschweig, Sieger in der Kategorie Hervorragende Großserienfertigung, konsequent Wertstromdesign angewandt wurde. Bereits 2005 wurde dafür ein Qualifizierungskonzept eingeführt. Johann Lang, der Werkleiter von Delphi Neumarkt, führte aus, wie es das Werk in der Kategorie Hervorragende Standortentwicklung zum Sieg schaffte: durch das Bemühen, die Dinge von Anfang an richtig zu tun. Klaus Weßing, Produktionsleiter von Gigaset Communications, hob den Wert der Kultur für die Produktion hervor: Führungskultur und ein informelles Kommunikationsmanagement sollen die Mitarbeiter motivieren. Begeisterte die Kongress-Teilnehmer mit seinem Vortrag: der Geschäftsführer des Tesa Werk Offenburg, Thomas Hochgeschurtz. Wissen Ihre Mitarbeiter, was Sie von ihnen verlangen?, fragte Hochgeschurtz. Zeigte wie ein schlankes Produktionssystem bei Danfoss Trata in Slowenien eingeführt wurde: Aleksander Zalaznik, General Manager des Siegers in der Kategorie Hervorragende Produktion in EU-Beitrittsländern.

7 09. April 2009 Nr. 15 Wirtschaft : Unternehmen und Branchen Produktion 7 Newave Für mehr Stromqualität CH-RHEINMÜNSTER (sp). Newave, ein Schweizer Hersteller von unterbrechungsfreien Stromversorgungen schließt das Geschäftsjahr 2008 mit einem Umsatzplus von 31 %. Grund für den konsolidierten Nettoumsatz von 84 Mio CHF sei sowohl organisches Wachstum (31 %) als auch drei Akquisitionen. Geografisch gesehen erzielte Newave das stärkste Wachstum in West- und Osteuropa. In der Schweiz wurden 13 % erwirtschaftet, in Osteuropa 12 % und die verbleibenden 14 % entfielen vor allem auf Südostasien und Südamerika. Newave ist in Märkten tätig, die von den Bedürfnissen der IT Branche und der Industrie geprägt sind, ihre Mission- Critical Anwendungen gegen Schwankungen in der Stromqualität zu schützen. Newave ist auf die sich verändernden wirtschaftlichen Verhältnisse gut vorbereitet. Das Management ist überzeugt, dass der Bedarf an USV Systemen weiter wachsen wird, angesichts sich verschlechternden Stromqualität und steigender Anzahl an IT Applikationen. Newave wird alles daran setzen, rascher als die adressierten USV-Märkte zu wachsen. Umfirmierung Flexon wird zu Iwis von Dietmar Poll MÜNCHEN. Der Rollenkettenspezialist Flexon GmbH in Wilnsdorf wurde in die Iwis Antriebssysteme GmbH umfirmiert. Flexon war seit 2006 Teil der Iwis-Gruppe, Hersteller von Präzisionsketten für industrielle Anwendungen und Automobilindustrie mit Sitz in München. Im Rahmen der Umfirmierung wurde der Standort Wilnsdorf mit dem Zukauf eines Betriebsgeländes von m 2 erweitert. Geschäftsführer des umfirmierten Unternehmens sind Peter Kreisfeld, Johannes Winklhofer und Wolfgang Dreykluft, der langjährige Geschäftsführer von Flexon. Dazu Geschäftsführer Peter Kreisfeld: Nach dem Erwerb der Flexon GmbH im Jahr 2006 haben wir zwecks eines gemeinsamen Marktauftrittes die beiden Firmennamen zu iwis-flexon verbunden wuchs der Umsatz um fast 30 % auf 70 Millionen Euro, wobei iwis insgesamt etwa 250 Millionen Euro erreichte. Um mehr Klarheit über unsere Produktstrategie zu erreichen, haben wir dann zum Peter Kreisfeld, Geschäftsführer Iwis Antriebssysteme GmbH. Jahresende 2008 die gesamte Industriegruppe von Iwis in die Iwis Antriebssysteme umbenannt. Damit haben wir auch die Basis zur Integration weiterer Unternehmen geschaffen. Bild: Iwis Aus den Unternehmen ++ Basler Components: Der Hersteller von Industriekameras hat den Umsatz 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 8 % auf 29,7 Mio Euro gesteigert. Ausschlaggebend für das positive Ergebnis war der Ausbau der Führungsposition im Gigabit-Ethernet-Kamerasegment. ++ Greiner Extrusion: Greiner Extrusion und KraussMaffei Berstorff intensivieren ihre Kooperation. Die beiden Hersteller für Profilextrusionstechnik versprechen sich davon stärkeren Rückenwind in der aktuellen Marktsituation für Extrusionsanlagen. ++ Karl Roll GmbH: Der Hersteller von Anlagen für die industrielle Teilereinigung hat mit der Shanghai Nuoson Enterprise Development Co. Ltd. eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Nuoson übernimmt das komplette Programm der Roll Reinigungssysteme auf dem chinesischen Markt. ++ Kemper: Der Hersteller von Anlagen und Komponenten für die Metallindustrie hat eine eigene Tochtergesellschaft in Indien gegründet. Die Kemper India Ltd mit Sitz in Delhi verfügt über ein Verkaufsbüro und ein Lager. Kemper nimmt damit nach eigenen Angaben einen der wenigen Wachstumsmärkte in den Fokus. ++ Linde: Der Technologiekonzern The Linde Group konnte im Geschäftsjahr 2008 den Umsatz um 2,9 % auf 12,6 Mrd Euro steigern und das operative Ergebnis überproportional auf 2,5 Mrd Euro verbessern. ++ Nortec: Die 12. Fachmesse für Produktionstechnik findet vom 27. bis 30. Januar 2010 auf dem Hamburger Messegelände statt. Es werden mehr als 400 Aussteller und Besucher zum wichtigsten Branchentreff im Norden erwartet. ++ Novar GmbH: Peer Them verstärkt seit Anfang 2009 als Vertriebsleiter der Region Süd den Systemvertrieb für die Produktlinien Sprachalarmierung und Brandmeldetechnik der Marke Esser. ++ Sartorius AG: Der Labor- und Prozesstechnik-Anbieter und die Schweizer Laborhandelsorganisation Donau Lab AG haben eine Kooperation über den Vertrieb von Sartorius-Laborprodukten in Osteuropa, Russland und den GUS- Staaten vereinbart. Sartorius erhofft sich einen verbesserten Zugang zu den dortigen Märkten. ++ StarragHeckert: Der Hersteller von Präzisionsfräsmaschinen baut seine Aktivitäten in Indien aus. Dort soll ein Werk für die Entwicklung und Produktion von horizontalen Bearbeitungszentren entstehen. Im Geschäftsjahr 2008 stieg der Umsatzerlös um mehr als 25 % und übertrifft die 300 Mio CHF- Marke. Trotz Krise stieg der Auftragseingang um 10 %. (lz) BBDO Wieder ein großer Schritt. Die TruMatic 7000 Premiere Edition. Die neue Stanz-Laser-Maschine ermöglicht durch zwei hochdynamische Zusatzachsen und ihre aktive Matrize eine schnellere und kratzerfreie Bearbeitung. Der optionale SheetMaster wurde an die hohen Leistungen der Maschine angepasst, wodurch der Produktionsablauf nochmals beschleunigt werden kann. Trumpf_Produktion_Mond.indd :36:12 Uhr

8 8 Produktion Wirtschaft : Produktivität und IT 09. April 2009 Nr. 15 Produktdaten-Management in der Praxis Alutec: So lohnen sich PDM-Systeme auch für KMU von Eduard Rüsing STRENENFELS (ilk). Produktdaten- Management (PDM) hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der Kernfunktionen effektiver Unternehmensführung entwickelt. Dies gilt in verstärktem Maße auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), wie das Beispiel des Automobilzulieferers alutec Metallwaren im nordbadischen Sternenfels zeigt. Der Aluminiumteile-Hersteller alutec fertigt Produkte überwiegend für die Automobilindustrie. Mittels Kaltfließpresstechnik und anschließender spanender und/oder spanloser Nachbearbeitung fertigt das Unternehmen beispielsweise Gehäuse nicht nur für Steuerelektronik und Abstandssensoren, Kühlelemente für Leistungselektronik, sondern auch Kolben für LKWund PKW-Bremsen. Alutec nutzt das PDM-System PRO. FILE von Procad (PDM = Produktdatenmanagement) einmal in der Funktion, die man auch von einem modernen PDM-System erwarten kann, nämlich bei der effektiven Verwaltung der 3D-Modelle und Produktzeichnungen des CAD-Systems Solid- Works. Darüber hinaus hat man aber bei der Vorstellung des PDM-Systems in dem 200-Mann-Unternehmen sofort erkannt, dass die Dokumenten- Management (DMS)-Komponente von PRO.FILE eine ausgefeilte und einfach zu handhabende Verwaltung von Dokumenten in allen relevanten Bereichen des Unternehmens bietet. Produktionsleiter Frank Schöninger gegenüber Produktion: Im Nachhinein ist es schade, dass wir das PDM- System nicht schon früher eingeführt haben. Denn das auf fast jedem PC- Durch die tiefe Integration von PRO.FILE in SolidWorks hat sich die Arbeit des Konstrukteurs wesentlich vereinfacht. Wettbewerbsvorteile durch Produktdatenmanagenment Arbeitsplatz wir verfügen über etwa 70 Lizenzen eingesetzte PRO.FILE ermöglicht uns heute nicht nur eine saubere Modell- und Zeichnungsverwaltung in der Konstruktion, sondern organisiert auf Basis eines workflowgestützten Dokumentenmanagement auch eine Reihe wichtiger Geschäftsprozesse in Konstruktion, Fertigung und Verwaltung. Durch diese von uns selbst eingerichteten strukturierten und geführten Prozesse hat sich der Ordnungsgrad im Unternehmen wesentlich erhöht. Das hilft, Kosten zu sparen und ist für uns als Automobilzulieferer durchaus ein großer Wettbewerbsvorteil. Alutec ist ein typisches Beispiel, wie ganz speziell in kleinen oder mittleren Unternehmen PDM-Systeme pragmatisch und manchmal auch unkonventionell, aber an den Bedürfnissen ausgerichtet und wirtschaftlich eingesetzt werden. Bei kleinen und mittelständischen Unternehmen stellt sich aus Kostengründen und im Interesse optimierter Abläufe nämlich einfach die Frage, ob es nicht sinnvoller ist, im selben Programm und auf der gleichen Datenbank Produktdaten und Dokumente gemeinsam zu verwalten. Procad hat sich auf diese Notwendigkeit schon relativ früh eingestellt und organisiert in PRO.FILE Dokumente jeglicher Herkunft wie alle anderen Objekte, das heißt Teile, Baugruppen und Projekte, auch. Der Produktionsleiter: Zusammen mit Anzeige Konstrukteure greifen einfach über ein Menuefeld von der CAD- Oberfläche aus auf das PDM zu. Fast jeder Mitarbeiter mit PC greift auch auf das PDM zu der hohen Integration von PRO.FILE in SolidWorks und einer Palette von Vorteilen, die der Konstrukteur durch ein optimiertes Produktdatenmanagement erzielt, waren die Dokumenten-Management-Systemfunktionalitäten dann mit ein ausschlaggebendes Entscheidungskriterium für das Procad-System. Dazu kamen Systemmerkmale wie die relativ einfache Bedienbarkeit und die übersichtliche Oberfläche, die uns in die Lage versetzten, die Dokumenten-Workflows nach einer Grundschulung selbstständig einzurichten. Und dies in einem Unternehmen, in dem fast jeder, der einen PC-Arbeitsplatz hat, auf das PDM zugreift. Weitere Pro-Faktoren waren die CAD-Unabhängigkeit von PRO.FILE, die vorkonfigurierten Software-Module oder auch die Nähe des PDM- Frank Schöninger: Mit dem PDM haben wir viele menschliche Fehlerquellen in unseren Geschäftsprozessen abgestellt. Anbieters. Prominente Beispiele für Workflows reichen von den Konstruktions- und Werkzeugbauaufträgen, über Rüstanweisungen für Maschinen, bis hin zur fachgerechten Abbildung der gesamten ISO/TS Norm-Dokumentation. Selbst wenn ein Workflow nur über zwei, drei Stationen geführt wird: der Nutzen für das Unternehmen kann enorm sein, wenn menschliche Unzulänglichkeiten wichtige Entscheidungsprozesse unnötig verlangsamen oder in Sackgassen laufen lassen, so Frank Schöninger. Sein Fazit zur neuen Zeichnungsverwaltung ist deshalb ebenfalls eindeutig: Die Suche nach erstellten Zeichnungen/Modellen dauerte oft genauso lang, als hätten wir das Teil neu konstruiert. Nach einer Einarbeitungsphase geht die Konstruktionsarbeit heute über das per Menue in die CAD-Oberfläche integrierte PDM-System wesentlich rationeller und schneller vonstatten. Bild: ROI Veranstaltung Hilft Lean durch die Krise? von Silke Brügel LANDSBERG/MÜNCHEN (ilk). Die ROI Management Consulting AG veranstaltet am 7. Mai 2009 gemeinsam mit der Wirtschaftszeitung Produktion und dem Verein Deutscher Ingenieure eine Best- Practice-Veranstaltung zum Thema Lean-Management in der Münchener Allianz-Arena. Die Allianz-Arena: Am 7. Mai steht kein Fußball auf der Agenda sondern Lean! Wie können Unternehmen ihre Kosten senken und gleichzeitig die Effizienz und Effektivität steigern? Welche Lean-Konzepte helfen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten und wie lassen sich Lean- und Restrukturierungsansätze optimal kombinieren? Diese topaktuellen Themen stehen im Mittelpunkt des Best-Practice- Kundenforums der ROI Management Consulting AG am Donnerstag, den 7. Mai 2009, in der Allianz-Arena in München. Auf dem Programm stehen drei Vorträge mit vielen Umsetzungsbeispielen aus der Praxis. Joachim Meyer, Vice President der Grohe AG, wird über die schlanke Produktion im Grohe-Werk in Hemer sprechen. Prof. Dr. Werner Bick, Generalbevollmächtigter der ROI, stellt einen innovativen Lean Development Ansatz für den Forschungs- und Entwicklungsbereich vor. ROI-Vorstand Michael Jung berichtet über aktuelle Kostensenkungsprojekte und Erfahrungen, bei welchen Lean-Ansätze kurzfristig helfen. Im Anschluss an die Vorträge ist eine Diskussion mit den Referenten geplant. Mitveranstalter des Best-Practice-Kundenforums sind die Wirtschaftszeitung Produktion und der Verein Deutscher Ingenieure (VDI). Die ROI Management Consulting AG ist ein unabhängiges internationales Beratungsunternehmen mit Hauptsitz in München und weiteren Standorten in Prag, Wien, Zürich und Peking beschäftigte das Unternehmen rund 80 Berater im deutschsprachigen Raum und weltweit über 120 Mitarbeiter. Im Fokus des Leistungsspektrums stehen Innovationsmanagement, Lean Operations, Kostensenkung und Restrukturierung. Anmeldungen bis zum 9. April 2009 unter der Mailanschrift Weitere Informationen unter: oder 089/ IT-Trends 2009 Mobility/Internet-Telefonie im Fokus von Tino Böhler/Claus Wilk DRESDEN/LANDSBERG. Die gerade zu Ende gegangene Computermesse Ce- BIT zeigte, dass zwei neue Trends ihren Einzug bei Unternehmen der verarbeitenden Industrie halten. Mittelständler wissen mittlerweile, wie sich durch Voice-over-IP (Internet-Telefonie) und Mobility Kosten senken und Prozesse effizienter gestalten lassen. Unterwegs im Bilde: Die Vernetzung des Anwenders mit dem Internet von jedem Ort aus gewinnt an Bedeutung. Das Jahr 2009 steht nach Einschätzung von Experten und Fachverbänden ganz im Zeichen des mobilen Internets. Schnellere Verbindungen dank dem mobilen Breitbandzugang HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) und eine bedienerfreundliche Anwendungsoberfläche der Endgeräte stehen dabei im Mittelpunkt dieser Entwicklung. Auf Mobiltelefonen beispielsweise lassen sich in Zukunft nach Einschätzung des BITKOM noch deutlich mehr Anwendungen integrieren, mit denen erfolgreiche Geschäftsmodelle realisiert werden können. Handtaschengerecht, leichter, vielseitiger und ausdauernder kamen auf der CeBIT die neuen Notebooks daher, wie der Eee PC T91 mit drehbarem und beschreibbaren Touchdisplay oder das gerademal 640 g leichte Sony Vaio P mit WLAN, UMTS und HSDPA. Im Rahmen von Desktop as a Service werden es insbesondere sichere Zugriffsverfahren auf den Desktop im Rechenzentrum ermöglichen, via Internet auf die komplette Arbeitsumgebung zuzugreifen unabhängig vom Einsatzort des Mitarbeiters. Im Bereich der ebenfalls schon lange erfolgreich eingesetzten PDAs werden leitungsfähige ERP- und CRM-Lösungen den Außendienst wie Vertriebsmitarbeiter oder Servicetechniker noch stärker in die Prozesse des Unternehmens sowie in die Service- und Management-Landschaft integrieren. Zu den Treibern in Sachen Internet- Telefonie zählen Konvergenz, Integration sowie die Sicherstellung der gerade für Unternehmen existenziellen Verfügbarkeit, d.h. es muss eine Hochverfügbarkeitsstruktur geschaffen werden wie für Daten und E- Mails. Hierfür bietet beispielsweise Siemens Enterprise Communications mit OpenScape Voice Application ein offenes System. Es ist laut Hersteller die einzige Voice-Anwendung der Enterprise-Klasse, die als Teil einer Voice-Anwendungen einfach und sicher aus dem Rechenzentrum Unified Communications (UC) Komplettlösung angeboten wird und darin vollständig integriert ist. Dadurch können Voice-Anwendungen wie alle anderen geschäftskritischen Anwendungen im Rechenzentrum eingesetzt und abgewickelt werden. Zuverlässigkeit, Belastbarkeit und Regeneration nach Überlast für störungsfreien Geschäftsbetrieb sind weitere Stärken der VoIP-Lösung. Im Bereich der Konvergenz ist die zur CeBIT 2009 vorgestellte Version des Softwaretelefons CYTEL.iBX Office mit einer Touchscreen-Oberfläche zu erwähnen. Mit einfachen Fingerberührungen lassen sich Telefonanrufe, Videotelefonate oder Vermittlungsplätze steuern. Die CYTEL Technology-Lösung ist auf einem Eee Top von ASUS vorinstalliert und mit eingebauter Webcam sowie Tastatur, Maus und Touch-Stift ausgestattet. Weitere Neuheit: Mit der SwyxiPhone-Integration in SwyxWare können Unternehmen nun auch iphones in ihre IP-basierte Kommunikationsinfrastruktur einbinden. Mit dem Contact Center Mobile, eine für das iphone optimierte Web-Applikation, werden die Möglichkeiten des Betriebssystems optimal ausgenutzt. Der Dienst nutzt GPRS und UMTS für die Verbindung. Bild: Imago

9 09. April 2009 Nr. 15 Wirtschaft : Geld und Recht Produktion 9 Bilanzrecht Patente können in Bilanz ausgewiesen werden von Gunnar Knüpffer BERLIN. Das neue Bilanzrecht verringert den Aufwand bei der handelsrechtlichen Rechnungslegung. Zum Beispiel müssen kleine Kapitalgesellschaften ihren Jahresabschluss nicht mehr von einem Abschlussprüfer untersuchen lassen. Durch das verabschiedete Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts (Bil- MoG) werden mittelständische Einzelkaufleute ganz von Bilanzierungsund Buchführungspflichten befreit und für Kapitalgesellschaften werden die Schwellenwerte angehoben. Wir nehmen insbesondere vom deutschen Mittelstand den Druck, internationale Rechnungslegungsstandards anzuwenden, und erhöhen die Aussagekraft des handelsrechtlichen Jahresabschlusses, sagte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries. Mit dem BilMoG soll eine Deregulierung und eine Kostensenkung für kleine und mittelständische Unternehmen erreicht werden. So werden die Größenklassen, die darüber entscheiden, welche Informationspflichten ein Unternehmen treffen, angehoben: Die Schwellenwerte für Bilanzsumme und Umsatzerlöse in 267 HGB werden um 20 % erhöht. Folglich kommen mehr Unternehmen als bisher in den Genuss der Erleichterungen, die für kleine und mittelgroße Kapitalgesellschaften gelten. Der Auf wand bei der han del recht li chen Kleine Kapitalgesellschaften müssen nur Bilanz offenlegen Rech nungs le gung wird ver rin gert. Ab hän gig davon, ob eine Ka pi tal gesell schaft als klein, mit tel groß und groß ein zu stu fen ist, muss sie mehr oder weniger weit reichende Informati ons pflich ten er fül len. Klei ne Ka pital ge sell schaf ten brau chen zum Beispiel ihren Jah res ab schluss nicht von einem Abschlussprüfer prüfen zu lassen und müs sen nur die Bi lanz, nicht aber die Ge winn- und Ver lust rechnung offenlegen. Mittelgroße Kapitalgesellschaften können auf eine Reihe von An ga ben ver zich ten, die große Kapitalgesellschaften machen müssen und dür fen Bi lanz po si tio nen zu sammenfassen. Als klein gel ten künf tig sol che Ka pital ge sell schaf ten, die nicht mehr als rund 4,8 Mio Euro Bi lanz sum me (bisher rund 4 Mio Euro), rund 9,8 Mio Euro Um satz er lö se (bis her rund Bild: Bundesjustizministerium 8 Mio Euro), beziehungsweise 50 Arbeit neh mer im Jah res durch schnitt aufweisen. Von den Kriterien muss eine Ka pi tal ge sell schaft min des tens zwei er fül len, um als klein klas si fiziert zu wer den. HGB-Bilanz bleibt Grundlage der steuerlichen Gewinnermittlung Als mittelgroß gelten künftig solche Kapitalgesellschaften, die nicht mehr als rund 19,2 Mio Euro Bi lanz sum me (bis her rund 16 Mio Euro), rund 38,5 Bundesjustizministerin Brigitte Zypries: Wir erhöhen die Aussagekraft des handelsrechtlichen Jahresabschlusses. Mio Euro Um satz er lö se (bis her rund 32 Mio Euro), beziehungsweise 250 Ar beit neh mer im Jah res durch schnitt aufweisen. Das Bi lmog soll das be währ te HGB- Bilanzrecht zu einem Regelwerk ausbauen, das den internationalen Rechnungs le gungs stan dards gleich wer tig, aber kos ten güns ti ger und ein fa cher zu hand ha ben ist. Es bleibt dabei, dass die HGB-Bi lanz Grund la ge der steu er li chen Ge winn er mitt lung und der Ausschüttungsbemessung ist. Das er mög licht den mit tel stän di schen Un ter neh men, wei ter hin nur ein Rechen werk die so genannte Ein heitsbilanz aufzustellen. Anzeige Zudem soll die Aus sa ge kraft des han dels recht li chen Jah res ab schlus ses ver bes sert werden: Im ma te ri el le selbst ge schaf fe ne Ver mö gens ge genstände des Anlagevermögens wie zum Bei spiel Pa ten te oder Know-how können künf tig in der HGB-Bi lanz an gesetzt wer den. Das ist vor allem für in no va ti ve Un ter neh men wich tig, die Know-how kann in der HGB-Bilanz angesetzt werden in ten siv for schen und ent wi ckeln beispielsweise die Automobilindustrie und ihre Zu lie fe rer. Auch klei ne und Start-up-Un ter neh men sollen von der Vor schrift profitieren. Sie kön nen ihre Entwicklungen und damit ihr Potential künf tig in der Han dels bi lanz zei gen. Dadurch können sie ihre Eigenkapitalbasis ausbauen und ihre Fähigkeit verbes sern, sich am Markt kos ten güns tig weiteres Kapital zu beschaffen. Bei der Be wer tung der Rück stel lungen für kommende Verpflichtungen sollen künftige Entwicklungen (Lohn-, Preis- und Per so nal ent wick lun gen) stärker als bisher berücksichtigt werden. Zudem sind die Rück stel lun gen künf tig ab zu zin sen. Diese Neure gelung wird bei den Pen si ons rück stellun gen zu einer Er hö hung füh ren. Kurzarbeit Kannegiesser nimmt Arbeitsagenturen in die Pflicht von Gunnar Knüpffer BERLIN. Gesamtmetall fordert, dass die Arbeitsagenturen den Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung bei Kurzarbeit auch tragen, wenn die Zeit nicht für Weiterbildung verwendet wird. Wenn Kurzarbeit noch möglichst lange eine Brücke für Beschäftigung sein soll, müssen wir die Unternehmen auf der Kostenseite weiter entlasten, meint Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser. So sollten die Arbeitsagenturen den Arbeitgeberbeitrag zur Sozialversicherung auch dann übernehmen, wenn Kurzarbeit nicht zur Qualifizierung genutzt werden kann. Die Strategie der Beschäftigungssicherung bei Unterauslastung habe allerdings ihre Grenzen in der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung. Wenn die Nachfrage nicht rechtzeitig wieder anzieht, werden die Unternehmen, die im Moment einen Personalüberhang finanzieren, zum Stellenabbau gezwungen sein, sagte Kannegiesser. Um möglichst viele Arbeitsplätze zu halten, müssten die Unternehmen aber nicht nur Kosten senken, sondern auch Marktanteile sichern und deshalb Produkt- und Prozessinnovation vorantreiben. Wer jetzt nicht rechtzeitig und ausreichend investiert, fällt im Wettbewerb zurück mit nachhaltig negativen Folgen auch für die Beschäftigung. Kannegiesser will Ausweitung der Mitbestimmung verhindern Bild: Gesamtmetall Martin Kannegiesser, Gesamtmetall: Arbeitsagenturen sollen den Arbeitgeberbeitrag zur Sozialversicherung tragen. Wenig hilfreich zur Krisenbewältigung seien die Vorschläge der IG Metall, die Abhängigkeit der Metall- und Elektro-Industrie von Auslandsmärkten zu verringern und die Mitbestimmung deutlich auszuweiten. Der Erfolg der M+E-Industrie als weltweiter Technologielieferant resultiere auch aus einer hohen Spezialisierung, die zwingend große Stückzahlen und damit den Weltmarkt für den Absatz brauche, sagte Kannegiesser. Der Begriff Export führe im Übrigen in die Irre, da inzwischen 60 % der M+E- Verkäufe in den europäischen Binnenmarkt gingen. Kannegiesser kritisierte die Forderung der IG Metall nach noch mehr Mitbestimmung. Die Firmen hätten eine kooperative Unternehmenskultur entwickelt; die Mitbestimmung habe auch geholfen, den Strukturwandel zu bewältigen. Eine Überdehnung aber bremse unternehmerisches Engagement, verzögere Entscheidungen und ersticke wirtschaftliche Dynamik. Dann droht das System insgesamt zu kippen und zu einem Rätesystem zu werden, sagte Kannegiesser. Er kritisierte, dass die IG Metall tarifpolitische Zugeständnisse nur noch machen wolle, wenn sie von den Arbeitgebern über die Beschäftigungssicherung hinaus weitere Gegenleistungen erhalte. Die Firmen sollten Kostensenkungen, die zum Erhalt ihrer Wettbewerbsfähigkeit notwendig sind, selbst finanzieren und dazu auch noch Beschäftigung sichern. Das ist im Saldo keine Ent-, sondern eine Belastung, so Kannegiesser. Er wies die Vorwürfe der IG Metall gegen die Unternehmer und Unternehmen zurück. Die Gewerkschaft tue so, als hätte sie in einem gesellschaftlichen Niemandsland gelebt. Dr. Günter Blaschke ist Vorsitzender des Vorstandes der Rational AG Zeigen Sie s dem Wettbewerb! bei dem Original der Industrie-Benchmarks In Kooperation mit Teilnahme: Janine Marquis, Tel. 089/ Ich bin von der Fabrik des Jahres überzeugt, weil man als teilnehmendes Unternehmen eine perfekte Standortbestimmung mit Stärken und Schwächen im objektiven Vergleich zu den jeweils Besten pro Kategorie erhält. Wertvolle eigene Verbesserungspotenziale können so gezielt erschlossen werden.

10 12 ProduktionWirtschaft : Cleantech 09. April 2009 Nr. 15 Hannover Messe Energie belebt das Geschäft Gesamtjahresumsatz versechsfacht von Verena Fahrion HANNOVER. Während der Rest der Nation klagt, ist der Energiebranche das Lächeln nicht vergangen. Sie hat allen Grund dazu, denn der Boom rund um das Thema Energie hält an, auch auf der Hannover Messe Bild: Hannover Messe Die Industrie Messe, die vom 20. bis 24. April stattfindet, habe sich sogar zur größten Energiemesse der Welt entwickelt, behauptet Oliver Frese, verantwortlich für die Energiethemen in Hannover. Mit mehr als 1000 Ausstellern auf über Quadratmetern Fläche im Bereich Energie waren laut Veranstalter bereits im Jahr 2008 Rekordzahlen erreicht worden. Dieses Jahr soll die Zahl weiter steigen. Die Organisatoren schreiben dies der Messestruktur zu, die die gesamte energiewirtschaftliche Wertschöpfungskette von der Erzeugung, Lieferung, Übertragung, Verteilung bis hin zur Transformation und Speicherung von Energie abbilde. Ergänzt wird das Energie-Thema in diesem Jahr von der Power Plant Technology. Einer Messe innerhalb der Messe, die Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung von Kraftwerken als Schwerpunkte hat. Neben den direkt an der Energie- Wertschöpfungskette beteiligten Unternehmen, beschäftigen sich aber auch zahlreiche Zulieferer, Automationsfirmen oder Antriebstechniker zunehmend mit dem Thema Energie- Thema Effizienz in industriellen Prozessen. So kommen auf der gleichlautenden Sonderschau Unternehmensvertreter zu Wort, die über Möglichkeiten der Energieeinsparung informieren und Lösungsansätze anbieten. Am Donnerstag, 23. April berichtet beispielsweise ein Siemensexperte über den Austausch energiefressender Festdrehzahl-Pumpen durch moderne Anlagentechnik (Halle 26, Stand B.14; bis 12 Uhr). Auch Dienstleister wie der TÜV SÜD beraten in Sachen Energie-Effizienz. Anhand eines Praxisbeispiels erläutert Die Sonderschau Energie-Effizienz in industriellen Prozessen bildet in Hannover eine zentrale Anlaufstelle für kostensparende Lösungen. Dr. Gerd Streubel, wie eine komplexe Energieberatung im Industrie-Unternehmen aussehen kann. Im aktuellen Fall wurde der Energieeinsatz im Produktionsprozess um 15 % reduziert, mit dem Ergebnis, dass jährlich Euro gespart wurden. Aber nicht nur Energie-Effizienz-Empfehlungen hat der Industrie-Dienstleister Anzeige im Portfolio. Er bietet zudem Planern, Errichtern und Betreibern von Windenergie- und Biogasanlagen sowie Tiefengeothermie-Kraftwerken ein Konzept für mehr Investitions-, Betriebs- und Versorgunsgsicherheit. Und ist damit auf der erstmals in Hannover eingebundenen Messe Wind vertreten (Halle 27). Mit der Wind rehalte die Windenergiebranche in ungeraden Jahren eine eigenständige Bühne in Hannover. Die übrigen der Erneuerbaren Energien präsentieren sich vor allem in Halle 13. Themen dort laufen unter dem Stichwort Mobil mit neuer Energie. Die Energie- Agentur Nordrheinwestfalen stellt Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Brennstoffzelle und Wasserstoff sowie Photovoltaik vor (Halle 13/C 68). Beim Branchen und Exportforum erneuerbare Energien informieren Experten über Auslandsmärkte und Markttrends für erneuerbare Energien. Das fünf tägige Forum veranstaltet die Deutsche Energie Agentur (dena) in Halle 13, Stand 56. Dass mit Energie und besonders mit erneuerbarer noch Geld verdient werden kann, bestätigte der Vorstandsvorsitzender von Bosch Rexroth, Dr. Albert Hieronimus, auf der jüngsten Jahrespressekonferenz. Der weltweit forcierte Ausbau von Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energien wirkt belebend auf unser Geschäft. DÜSSELDORF (fr). Das Düsseldorfer Solartechnologie-Unternehmen Systaic AG hat den Konzernumsatz das Geschäftsjahr 2008 mit Höchstwerten in Umsatz und Ergebnis abgeschlossen. Der Konzernumsatz wurde auf 199 Mio Euro mehr als versechsfacht (Vorjahr: 31 Mio Euro). Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich auf 10 Mio Euro (Vorjahr: 6 Mio Euro). Nachdem 2007 das Systaic Energiedach als marktreif präsentiert wurde, konnte das Segment Energiedachsysteme im Jahr 2008 bereits 7 Mio Euro Umsatz erzielen. Das Segment Systaic Automotive, das seit 1. April 2007 mit Übernahme von 64 % an der Webasto Solar GmbH zum Systaic- Konzern gehört, konnte den Umsatz von 6 Mio Euro auf 10 Mio Euro in 2008 ausbauen. Die politische Diskussion um die CO 2 -Reduzierung und der damit verbundene Trend zu Hybrid- und Elektroautos lasse für dieses Segment mittelfristig starkes Wachstum erwarten, heißt es aus Düsseldorf. Das Segment Systaic Solarkraftwerke war wesentlicher Treiber im Konzern und erzielte Mio Euro (Vorjahr: 12 Mio Euro) Umsatz. Nach den bisher vorliegenden Zahlen wurde der Umsatz im ersten Quartal 2009 voraussichtlich auf 40 Mio Euro verzehnfacht, erläutert Finanzvorstand Heiko Piossek. Internationale Märkte 710 Mio Euro für Elektroautos von Leonhard Fromm ONTARIO/CANADA (fr). In den USA ist die Krise real, in Ontario eher etwas, was sich in den Köpfen abspielt, wurde Ontarios Wirtschaftsministerin Sandra Pupatello während ihrer dreitägigen Deutschlandreise nicht müde, für den Standort in Kanada zu werben. Die 420 Kilometer lange Automobilregion setzt auf Elektroautos und regenerativ gewonnene Energie, forciert aber auch Medizintechnik, Biochemie und Recyclingtechnologien. Alternative Antriebsund Fahrzeugkonzepte stehen in der 420 Kilometer langen Automobilregion Kanadas, Ontario, an oberster Stelle. Deutschland war immer schon eine treibende Kraft bei der Entwicklung nachhaltiger Konzepte, begründete Pupatello, was sie Anfang März nach Deutschland führte. In Ontario, wo Jobs an der Automobilindustrie hängen, produzieren Toyota, Ford, Chrysler, Honda, GM und Suzuki in 13 Fabriken jährlich rund 2,5 Mio Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. Unter den mehr als 400 Zulieferern sind auch viele deutsche und österreichische Firmen. So hat sich beispielsweise in der Region London/ Ontario ein Zulieferer-Cluster mit Firmen wie Keiper, Siemens, Starlim Sterner, Magee Rieter, ZF Lenksysteme oder auch Brose entwickelt. Weitere deutsche Firmen wie die W.E.T Automotive Systems, PWO, Mahle oder Thyssen-Krupp beliefern ebenfalls von Ontario aus die Automobilindustrie in ganz Nordamerika mit ihren Teilen und Komponenten. Die deutsche Präsenz in der Provinz ist für Sandra Pupatello kein Zufall: Deutschland und Ontario haben ähnliche Stärken, vor allem auf dem Gebiet modernster Fertigung. Allerdings hinterlässt die aktuelle Absatzkrise auch in der kanadischen Provinz, in der ein gut ein Drittel der 32 Millionen Kanadier leben, ihre Spuren. Denn 80 % aller Exporte gehen in die USA. 15 % günstigere Lohnnebenkosten als dort, Steuervorteile und die günstige geographische Lage, wo binnen einer Tagesfahrt 158 Mio Menschen leben, locken nach wie vor Investoren. So eröffnete Toyota im November ein neues Werk in Woodstock/Ontario - die 1200 neuen Mitarbeiter starteten aber gleich mit Kurzarbeit und verlängerten Weihnachtsferien sollen Elektroautos auf Ontarios Straßen fahren Die zweitgrößte von zwölf kanadischen Provinzen setzt aktuell konsequent auf alternative Antriebs- und Fahrzeugkonzepte. Ein 710 Mio Euro schwerer Fond bezuschusst Forschung, Entwicklung und Produktion von Batterien, Elektro- oder Hybridfahrzeugen. In die nötige Infrastruktur fließen ebenfalls erhebliche Investitionen, wie die Zusammenarbeit mit Better Place zeigt. Mitte Januar vereinbarte die Regierung eine Kooperation mit dem kalifornischen Unternehmen, das einheitliche Standards forciert und ein flächendeckendes Netz von Lade- und Wechselstationen für den Betrieb von Elektrofahrzeugen plant. Diese sollen dem Autofahrer den gewohnten Komfort einer Tankstelle bieten. Für größere Entfernungen können Fahrer ihre leeren Batterien an Wechselstationen gegen geladene Batterien austauschen ein Vorgang, der weniger Zeit als die Betankung eines Autos mit Benzin beansprucht. Gemeinsam wollen Ontario und Better Place im Ballungsraum Toronto ein solches Netz errichten, das als Modell für die Einführung von Elektrofahrzeugen in ganz Kanada dienen soll. Das Netz wird mit erneuerbarer Energie betrieben. Bis 2015 will Ontario deshalb Windkrafträder bauen und Turbinen sollen unter Wasser Energie aus der Meeresströmung ziehen. Better Place stellt den Autofahrern die notwendigen Batterien als Teil der Infrastruktur bereit. Das senkt die Anschaffungskosten. Ergänzend sind Steuererleichterungen geplant, um schnell größere Stückzahlen zu erzielen. Ladestationen werden auf privaten und öffentlichen Parkplätzen, Firmenparkplätzen sowie in Gewerbegebieten entstehen sollen bereits Elektrofahrzeuge auf Ontarios Straßen fahren, die jährlich t CO 2 einsparen, so der Plan. Wir wollen ein ökologisch verträgliches Transportwesen aufbauen und weitere Impulse geben, um grüne Jobs zu schaffen, kündigte Wirtschaftsministerin Pupatello bei ihrem Deutschlandbesuch an. Außer der Partnerschaft mit Better Place diskutiere die Regierung eigene Fahrstreifen für Elektroautos und finanzielle Anreize für potenzielle Käufer. Ein weiterer Baustein ist die Kooperation zwischen Tata Motors, Miljø Grenland/Innovasjon und dem in Ontario beheimateten Unternehmen Electrovaya, deren Ziel die Fertigung von Batterien und Elektroautos ist. Großprojekt Emissionsfreie Mobilität von Verena Fahrion HAMBURG. Die Hansestadt Hamburg hat gemeinsam mit den Unternehmen Daimler, Shell, Total und Vattenfall Europe ein Großprojekt für den Einsatz von Brennstoffzellen gestartet. Ziel der Kooperation ist der verstärkte Aufbau einer emissionsfreien Fahrzeugflotte und der entsprechenden Infrastruktur mit Wasserstofftankstellen. Das Projekt ist Teil der Clean Energy Partnership in Hamburg und Berlin. Es soll im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) von der Bundesregierung gefördert werden. Darüber hinaus wird für die Erforschung der Brennstoffzellentechnologie ein Fuell Cell Lab in Hamburg gegründet. Brennstoffzellenbusse von Daimler fahren bereits seit 2003 Hamburgs Straßen sollen es zehn Brennstoffzellenbusse und 20 Mercedes-Benz B-Klassen mit Brennstoffzellen sein. Erneuerbare Energien Nutzen steigt, Kosten sinken von Verena Fahrion BERLIN (fr). Die erneuerbaren Energien erweisen sich zunehmend als Sparprogramm für die Stromversorgung. Zu diesem Schluss kommt ein Gutachten des Ingenieurbüros für neue Energien (IfnE). Laut IfnE-Untersuchungen steigt der volkswirtschaftliche Nutzen der erneuerbaren Energien weiter, während die Mehrkosten sinken. Die Studie zeigt, dass ein Großteil des Stroms aus erneuerbaren Energien in wenigen Jahren wettbewerbsfähig ist, sagt Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. Ab 2013 werde das Fördervolumen kontinuierlich sinken. Die Mehrkosten, die für den Ausbau der erneuerbaren Energien gezahlt werden müssten, würden im Jahr 2020 dann nur noch bei 0,6 Cent pro KWh liegen. Gleichzeitig wachse der Einspareffekt, weil weniger fossile Brennstoffe importiert werden müssen. TERMINKALENDER Darwin meets Business - ein neues Wirtschaften Berlin: Juni Im Rahmen des Darwin-Jahres 2009 veranstaltet die Dr. Otto Training & Consulting, das Bionik-Kompetenznetz BIOKON und der Botanische Garten Berlin eine zweitägige Konferenz zum Thema Darwin meets Business. Ein neues Wirtschaften - von der Natur lernen. Im Sinne des Evolutionsmanagements stehen die Themen Organisation und Management, Innovationen aus der Bionik, Nachhaltigkeit und Schwarmintelligenz im Fokus dieser Konferenz. Mehr Informationen unter: Energiespeicher Regensburg: Mai Mit zunehmendem Anteil der Stromerzeugung aus fluktuierenden erneuerbaren Quellen steigt der Bedarf für Energiespeicher und -systeme. Die in Frage kommenden Speichertechnologien von verschiedenen Batteriesystemen bis zu Großspeichern, einschließlich Wasserstoffsystemen - werden auf der Veranstaltung Energiespeicher in elektrischen Netzen in Regensburg vorgestellt und hinsichtlich der jeweiligen Einsatzfälle bewertet. Weitere Infos

11 Besuchen Sie uns im Internet. Es gibt viel zu entdecken! Entscheider lesen Produktion Biokunststoffe: Bremst Finanzkrise Forschung & Entwicklung aus? Produktion Technik 14 Trends und Reports 16 Praxis 17 Produkte Arbeitsbühnen: Spritzgussmaschinen gut erreichbar Dosierstation: Exakt und kontrolliert auftragen Mehr Praxis! Jetzt im Technikteil. Entscheider lesen Produktion Nummer 15 LÖSUNGEN FÜR DIE PRODUKTION 09. April 2009 NEWS KMG jetzt mieten statt kaufen GB-LONDON (sm). Hexagon Metrology bietet jetzt einen Mietservice für alle mobilen Produktlinien wie Messarme, Laser-Tracker und Laserstationen an. Industrielle Fertigungsbetriebe, die ihre Messausrüstung auf den neuesten technischen Stand bringen wollen, können über flexible Zeiträume ohne die üblichen Verpflichtungen und Beschränkungen eines typischen Leasingvertrags modernste Messtechnikprodukte mieten. Abwrackprämie von Hommel KÖLN (sm). Statt einer staatlichen gewährt die Hommel-Gruppe beim Kauf einer Neumaschine eine stattliche Abwrackprämie. Hierfür haben die Hommel-Lieferwerke Okuma, Sunnen, Nakamura, Hwacheon und Quaser einen Verschrottungsfond initiiert. Abhängig vom Typ der Neumaschine und dem Baujahr der Altmaschine kann die Abwrackprämie bis zu 10 % auf den jeweiligen verhandelten Endpreis betragen. Turning-Days ausgebucht PFORZHEIM (sm). Die Veranstalter der Drehtechnik-Fachmesse Turning- Days vom 23. bis 25. April in Villingen-Schwenningen vermelden trotz schlechter Zeiten Erfolge: Mit über Quadratmetern vermieteter Fläche (brutto) und knapp 260 Ausstellern ist die Veranstaltung zur größten Fachmesse für Drehtechnik im deutschsprachigen Raum geworden und ausgebucht. Berührungslose Messtechnik STUTTGART (sm). Auf der Qualitätssicherungsfachmesse Control vom 5. bis 8. Mai in Stuttgart wird die Sonderschau zum Thema Berührungslose Messtechnik stattfinden. Die Sonderschau will einen Beitrag zur Verbreitung der Akzeptanz berührungsloser Messtechnik leisten, indem an ausgewählten Exponaten die Konstruktionsprinzipien, Eigenheiten und Grenzen der neuen Messmöglichkeiten demonstriert werden. Die Sonderschau wird von der Fraunhofer-Allianz Vision und dem Messeveranstalter P.E. Schall GmbH & Co. KG organisiert und koordiniert. Infos: Retrofit - Koordinatenmessgeräte Retrofit: So gut wie neu für wenig Geld! von Sebastian Moser Produktion Nr 15, 2009 LANDSBERG. Mit wenig Geld Prozesse deutlich verbessern heißt die Devise in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Da ist es eine interessante Option, alte Koordinatenmessgeräte mit wenig Geld auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Mittlerweile bieten viele Hersteller dies an. Nach wie vor haben Messtechniker in vielen Fertigungsunternehmen einen schweren Stand: Die Ergebnisse müssen schnell geliefert werden, am besten sofort. Und solange alles passt, nimmt ihre Arbeit kaum jemand wahr. Wehe aber, ein Bauteil überschreitet die Toleranzen. Dann werden sehr gerne erst mal die Messergebnisse angezweifelt und endlose Diskussionen beginnen. Die momentane Auftragsflaute ist also eine gute Gelegenheit, sich auch mal um das Aschenputtel Messtechnik zu kümmern. Und da gibt es durchaus Möglichkeiten, mit relativ geringem finanziellen Aufwand deutliche Verbesserungen zu erzielen. Oberste Priorität sollte dabei die Schulung haben: Die Messprogramme moderner Koordinatenmessgeräte bieten enorm viele Möglichkeiten, die viele Anwender gar nicht kennen. Auch die regelmäßige Kalibrierung der Geräte ist in der Hektik des vergangenen Booms oft vernachlässigt worden und jetzt ist Zeit dafür. Leerlauf für die Verbesserung der Messtechnik nutzen Und dann gibt es da noch eine weitere interessante Option: Fast alle Hersteller von Koordinatenmessgeräten bieten die Modernisierung älterer Geräte an. Mit relativ wenig Geld lassen sich so Messprogramme und teilweise auch die Mechanik von Koordinatenmessgeräten auf den neuesten Stand der Technik bringen. So gut wie neu, so Frank Wenzel, Geschäftsführer der Wenzel Group in Wiesthal, ist auch bei unseren in die Bild: Carl Zeiss IMT Jahre gekommenen mechanisch hochgenau produzierten Messgeräten keine Übertreibung. Einem stetigen Wandel unterworfen seien dagegen besonders Auswertesysteme, also beispielsweise die Software oder das Computersystem. Große und damit teure Eingriffe in die Mechanik entfallen dabei und so wird der Geldbeutel geschont. Die mechanische Belastung und damit die Abnutzung von Koordinatenmessgeräten ist im Vergleich zu produzierenden Maschinen sehr gering. Deshalb kann auch die Struktur der Geräte wesentlich länger erhalten werden, erklärt Christfried Pumm, Technischer Direktor bei Wenzel. Sein Unternehmen führt deshalb nach eingehender Beratung die komplette Umrüstung von bestehenden Messlösungen durch: Wir zeigen dem Anwender, wie sich Soft- und Hardware älterer Koordinatenmessgeräte modernisieren lassen. Diesen Service bieten wir auch für Geräte anderer Hersteller an, berichtet Heinrich Glaab, Leiter After-Sales bei Wenzel. Es kann sich lohnen, ältere Koordinatenmessgeräte auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Auch für die Carl Zeiss Industrielle Messtechnik ist das Retrofit älterer KMG aller Hersteller ein wichtiges Geschäftsfeld: Mit Retrofit sind wir in der Lage, durch den Einbau neuer Steuerungen, neuer Sensorik und der Nutzung der aktuellen Messsoftware Calypso vermeintlich alte Geräte wieder weitgehend auf den Stand der heutigen Technologie zu bringen, berichtet Dr. Marc Wagener, Leiter Marketing und Geschäftsstrategie bei Zeiss. Allerdings gibt es dabei auch Einschränkungen: Die Nachrüstung älterer KMG mit genaueren Wegmesssystemen und schnelleren Antrieben sowie die Vergrößerung des Messbereichs sind aufwändig, teuer und damit in der Regel unrentabel. Dann kann die Anschaffung eines neuen KMG die bessere Lösung sein. Messgenauigkeit, -geschwindigkeit und Software haben sich in den letzten Jahren auch für Geräte im unteren Preissegment deutlich verbessert. Zeiss hat beispielsweise auf der letztjährigen Fachmesse CONTROL mit DuraMax ein kompaktes KMG in Auslegerbauweise zum günstigen Preis vorgestellt. Scanning ermöglicht sogar die automatische Kontrolle der Bauteiloberflächen. Entsprechend der Umgebungstemperatur werden Genauigkeiten zwischen 2,4 + L/300 μm bei 18 bis 22 C und 2,9 + L/200 μm bei 18 bis 30 C erreicht. Auch der Messtechnik-Spezialist Renishaw bietet jetzt ein umfangreiches KMG-Nachrüstangebot an. Es basiert auf der universellen KMG-Steuerung UCC2 und der Messsoftware MODUS. Dabei ist UCC2 das Kernstück der KMG-Nachrüstung. In Verbindung mit einem Servoverstärker ermöglicht sie die präzise Steuerung simultaner Bewegungen in bis zu 5 Achsen. Außerdem wird eine Datenerfassungsrate von bis zu Punkten in der Sekunde ermöglicht. Viele Hersteller können die Geräte relativ günstig fit machen Eine Fehlerkompensation wird im offenen Format angeboten, damit Anwender ihre eigene Nachkalibrierung durchführen können. Temperaturkompensation ist ebenfalls möglich. Die UCC2-Steuerung entspricht dem I++ DME -Standard, wodurch dem Anwender die Möglichkeit gegeben wird, jegliche Messsoftware mit einem I++ Client einzusetzen. Eines dieser Softwarepakete ist die neue MODUS-Software. Mit einer vollständigen Unterstützung aller Messtaster bietet MODUS eine Plattform sowohl für die 3-Achsen als auch für die 5-Achsen-Messtechnik. Ganz neue Möglichkeiten können sich den Anwendern laut Renishaw zudem durch das umfangreiche Angebot an schaltenden, scannenden und 5-Achsen- Tastern eröffnen. Renishaw bietet mittlerweile auch die Wartung und Kalibrierung von Koordinatenmessgeräten aller Hersteller an. Sagen Sie uns Ihre Meinung: Bild: irp, TU Braunschweig TECHNIKBILD DER WOCHE Bisher waren 3D-Scanner mit Preisen im fünfstelligen Bereich für Privatpersonen und kleine Firmen unerschwinglich. Um diese Lücke zu füllen, wurde vom irp ein System entwickelt, das mit erstaunlich einfachen Standardkomponenten auskommt. Hierzu genügt eine handelsübliche Webcam und ein Linienlaser, den man im einfachsten Fall per Hand über das Objekt streicht. Die neu ausgegründete DAVID Vision Systems GmbH hat nun ein Komplettpaket auf den Markt gebracht, welches für weniger als 400 Euro zu haben ist. Es ermöglicht 3D-Scans mit einer Detailgenauigkeit kleiner als 0,2 Millimeter. PackAssistant Jetzt auch Schüttgutberechnung möglich Produktion Nr 15, 2009 SANKT AUGUSTIN (pd). Ideale Behälterauslastungen, keine zeitaufwendigen Packversuche mehr, bessere Planungsmöglichkeiten und eine vorausschauende Angebotserstellung die Software PackAssistant erleichtert die Verpackungsplanung von Bauteilen in der Industrie enorm. Mit der neuen Version kann man jetzt auch Schüttgut berechnen. Oft werden bestimmte Teile nicht geordnet in einen Behälter gelegt, sondern unsortiert hineingeworfen oder vom Band aus in den Behälter befördert. Mit PackAssistant kann nun abgeschätzt werden, wie viele Teile einer Schüttgutsorte in einen Behälter passen. Die Größe des Behälters und das Modell des Teils als VRML- oder STL-Datei genügen, um die Berechnung mittels einer physikalischen Simulation zu realisieren. Viele Kunden möchten mit PackAssistant immer größere und komplexere Teile verpacken. Dadurch steigt sowohl die Berechnungszeit als auch der Datenspeicherbedarf. Bislang mussten Anwender große Datensätze mühsam selbst reduzieren. Dies übernimmt künftig der PackAssistant und entscheidet während der Reduktion sofort, welche Daten wie stark reduziert werden können, um für die Packungsoptimierung das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Mittlerweile nutzen viele Anwender Dual-Coreoder Quad-Core-Prozessoren zur Kalkulation ihrer Verpackungsplanung. Das Tool nutzt alle vorhandenen Prozessorkerne bei der Berechnung voll aus und erreicht somit eine wesentlich schnellere Stapelung von Teilen. Künftig wird diese Funktion auch weitere Packungsarten unterstützen. Die Software wird auf der Hannover Messe in Halle 17 am Stand D60 der Fraunhofer-Allianz Simulation vorgestellt.

12 14 Produktion Technik : Trends und Reports 09. April 2009 Nr. 15 Biokunststoffe Finanzkrise bremst die Biokunststoffe aus von Dr. Thomas Isenburg LANDSBERG (ba). Bislang bilden Erdölbestandteile die Basis der meisten Kunststoffe. Doch der fossile Grundstoff wird immer knapper und teurer. Forschung und Industrie bemühen sich um alternative Rohstoffquellen. Wird nun der Aufwärtstrend der Biokunststoffe von der Finanzkrise gestoppt? Quelle: European Bioplastics Bilder: BASF Säcke aus kompostierbaren Biokunststoffen verrotten automatisch und sind eine gelungene Produktanwendung. Produktionskapazitäten an Biokunststoffen Vor der Finanzkrise: Bisher ging der Verband European Bioplastics davon aus, dass die Produktionskapzitäten an Biokunststoffen weltweit jährlich stetig steigen wird. Wir wollen 2020 europaweit über eine Million Tonnen Bioverpackungen produzieren, sagt Harald Käb vom European Bioplastics, einem Verband, der vornehmlich Industrieunternehmen für Biokunststoffe und biologisch abbaubare Kunststoffe in Europa umfasst. Zurzeit werden in Deutschland 5,5 Mio t Kunststoffverpackungen gefertigt. Automobilhersteller wie Toyota und Mazda wollen bis Ende 2009 zwischen 30 und 60 % der Kunststoffe in ihren Fahrzeugen aus nachwachsenden Rohstoffen fertigen. Seit 2006 befinden sich diese Kunststoffe in einem Aufwärtstrend. Ursachen für den Aufschwung waren steigende Preise bei fossilen Kunststoffen, technologische Weiterentwicklungen, größere Produktionskapazitäten für Biokunststoffe in Europa sowie eine wachsende Ressourcen- und Klimaschutzdiskussion. Von Experten wird erwartet, dass die Kunststoffe vom Acker in den nächsten Jahren ihren Markt erobern werden. Kunststoffe auf der Basis von nachwachsenden Rohstoffen werden u. a. für Bioabfallsäcke, Getränkebecher und Fastfood-Schalen verwendet. Im Bereich der Elektronik sind Computer oder Mobiltelefone aus Bioplastik verfügbar. Eine große Wie umweltfreundlich sind Biokunststoffe? Bandbreite an Biokunststoffen ist auf dem Markt zurzeit erhältlich. Mit der Verbreitung nimmt aber auch das Interesse an einer Untersuchung der Umweltfreundlichkeit dieser Produkte zu. Kritiker wie etwa das Bundesumweltamt sehen die Entwicklung kritisch. Dort stellt man sich die Frage, ob Biokunststoffe wirklich umweltfreundlicher sind als ihre fossilen Pendants. Gefordert werden Untersuchungen, die den Einfluss von Kunststoffen auf Basis fossiler und nachwachsender Rohstoffe auf die Umwelt genau prüfen. Dabei ist der gesamte Lebenszeitraum von der Gewinnung des Rohstoffes bis zu Entsorgung, Kompostierung oder Wiederverwertung zu betrachten. Die BASF beschäftigt sich schon länger mit Kunststoffen, die sich kompostieren lassen sowie Werkstoffen auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen. Zur ökologischen Bewertung führt sie so genannte Ökoeffizienzanalysen durch. Diese Untersuchungen sollen die Umweltverträglichkeit eines Produktes unter Berücksichtigung des Kostenfaktors bewerten. Eine signifikante Erweiterung der Produktionskapazitäten für die Herstellung von Kunststoffen auf der Basis von nachwachsenden Rohstoffen von t auf t pro Jahr bis 2010 ist geplant. Das Unternehmen FKuR aus Willich beschäftigt sich zusammen mit dem Fraunhofer-Institut UMSICHT in Oberhausen mit der Entwicklung und Compoundierung von Biokunststoffen. Der Leiter Marketing und Technologie, Dr.-Ing. Christian Bonten, meint: Momentan sehen wir keinen Umsatzeinbruch, sondern ein weiteres starkes Wachstum. Zu den aktuellen Trends sagt er: Biologische Abbaubarkeit ist ein wichtiger Öffner für Biokunststoffe gewesen, nun tritt die Mit Beuteln aus kompostierbaren Biokunststoffen kann Biomasse direkt auf den Komposthaufen. CO 2 -neutrale natürliche Rohstoffbasis immer stärker in den Vordergrund. Hierfür müssen spezielle Materialtypen entwickelt werden. Gehr aus Mannheim hat in vierjähriger Entwicklungsarbeit die ersten Halbzeuge aus Biokunststoff auf den Markt gebracht. Produktmanager Thomas Nach wie vor großes Interesse im Markt für Halbzeuge Stintzing: Ich denke, dass in den klassischen Märkten von Biokunststoffen wie Folien und Verpackung die Weiterverbreitung weiter wächst. Im Markt für Halbzeuge dagegen ist das Interesse am Thema zwar nach wie vor sehr groß, allerdings wird momentan eher weniger Geld ausgegeben, um neue Materialien wirklich zu testen. Gehr erforsche weiter den Biopolymermarkt und sei immer an neuen Werkstoffen mit höheren Dauergebrauchstemperaturen interessiert. Ökobilanzen beurteilt man bei dem Unternehmen kritisch: Dieses Thema gestaltet sich nach wie vor sehr schwierig und es gibt hierzu von Polymerherstellern nur wenig Informationen, so Stintzing. Sensorik Hochempfindlich und molekular JIHOSTROJ a. s. Der führende, osteuropäische Hersteller von Hydraulik-Komponenten hochwertige Außenzahnradpumpen und -motore, auch in Tandem- oder Mehrfach- Ausführungen von 0,18 bis 151 ccm erstklassige Zylinder, einfach- und doppeltwirkend von 32 bis 100 mm robuste Stromteiler, bis zu 6- facher Ausführung erstklassige Referenzen kompetente, deutschsprachige Gesprächspartner Wir stellen aus: Halle 20, Stand E01 Jihostroj a. s., Budejovická 148, CZ Velesin, Tschechien fax , Dipl.-Ing. Karel Grill von Dietmar Poll Produktion Nr. 15, 2009 BONN. Wissenschaftler arbeiten daran, die Grundlage für zukünftige hochempfindliche Sensoren zu entwickeln. Forscher der Universitäten Bonn und Utah, USA, wollen neuartige Materialsysteme auf Molekülbasis mit definierten optoelektronischen Eigenschaften designen. Sie sollen unter anderem die Grundlage für zukünftige hochempfindliche Sensoren sein. Die VW-Stiftung unterstützt das Forschungsvorhaben mit insgesamt Euro. Solarzellen erzeugen Strom, Laser verwandeln auf CDs gespeicherte Informationen in Musik, Sensoren an der Supermarktkasse scannen die Einkäufe. Bei all diesen Prozessen spielt die kontrollierte Abgabe oder Aufnahme von Anregungsenergie (z. B. in Form von Licht) eine Rolle. Chemiker der Universität Bonn haben sich in Zusammenarbeit mit Physikern der Universität Utah, USA, vorgenommen, das Wissen auf diesem Gebiet zu vertiefen. Ziel ist es, definierte optoelektronische Eigenschaften neuartiger Materialsysteme auf Molekülbasis zu designen. In der Arbeitsgruppe des Bonner Chemikers Professor Dr. Sigurd Höger existiert das Know-how, Moleküle mit starrer, vorgegebener Struktur im Nanomaßstab aufzubauen. So stammt zum Beispiel ein Molekül in Form eines Speichenrades aus dem Lehrstuhl für Organische Chemie komplexer Systeme. In Zukunft wollen die Forscher Moleküle designen, die kontrolliert Anregungsenergie sammeln, weiterleiten und speichern können. Diese Erkenntnisse sind für Anwendungen in Lasern, der Photovoltaik sowie der Sensorik von Bedeutung. Wir wollen neue Wege finden, Licht einzufangen, um es dann als Anregungsenergie kontrolliert nutzbar zu machen, erklärt Professor Dr. Molekulare Lichtsammler umgeben eine Polymerachse. Sigurd Höger das Grundprinzip des Projekts. Dazu möchten die Chemiker Moleküle in Form einer Achse synthetisieren, auf der mehrere Reife sitzen. Die Reife sammeln das einfallende Licht und leiten die Anregungsenergie auf die Achse weiter. Dabei kann sie von Molekülen in der Umgebung abgefangen werden. Dies soll die Grundlage für zukünftige hochempfindliche Sensoren sein. Anschaulich ist dieser Effekt mit zwei Ballspielern zu vergleichen, erklärt Höger. Der Eine wirft den Ball, der Andere fängt ihn. Bleibt der Ball lange in der Luft, kann er aber leicht von anderen Fängern entführt werden. Im Detail werden sowohl die Speicherung als auch die Abfangprozesse vom Projektpartner Professor Dr. John Lupton an der University of Utah, untersucht. Bild: AG Höger, Universität Bonn

13 09. April 2009 Nr. 15 Technik : F & E Produktion 15 Biowerkstoffe FNR präsentiert Naturfaser-Auto auf der Achema FRANKFURT (sp). Auf der diesjährigen Fachmesse Achema zeigt FNR (Nachwachsende Rohstoffe e.v.), Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), das BioConcept- Car eine mögliche Antwort auf die Frage Was kommt nach dem Öl?. Erstmalig greift die Achema das Thema Nachwachsende Rohstoffe in einer eigenen Teilausstellung auf. Die Sonderschau Chemie und Biotechnologie regenerativer Rohstoffe und Energie verdeutlicht den Stellenwert der Rohstoffdiskussion für die Chemiebranche. Biomasse gilt als wichtiger Lösungsansatz für die Frage Was kommt nach dem Öl? und entsprechend groß ist das Interesse an Verfahren, Materialien und Produkten in diesem Bereich. Spektakuläres Beispiel dafür ist das BioConcept-Car, dessen Karosserie aus Naturfaser-Verbundwerkstoffen (Flachs und Leinölacrylat) besteht und das seine Praxistauglichkeit seit 2006 in Autorennen erfolgreich unter Beweis stellt. Aber auch mit alltäglicheren Exponaten zeigt die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) Bild: FNR Äußerlich kaum zu erkennen die Karosserie des BioConcept-Cars besteht aus Flachs und Leinölacrylat. Der Rennwagen des Musikers und Rennfahrers Smudo steht exemplarisch für den Einsatz von Bioverbundwerkstoffen. dem Achema-Publikum, dass viele Werkstoffe und Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen längst Marktreife erlangt haben. FNR, Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), beteiligt sich auch in diesem Jahr am weltgrößten Ausstellungskongress für Chemietechnik und Prozessindustrie. Im Mittelpunkt der FNR-Präsentation stehen die Themen Biokunststoffe, Biowerkstoffe und Weiße Biotechnologie. Unter anderem ist das BioConcept-Car des Musikers und Rennfahrers Smudo zu besichtigen, das exemplarisch für den Einsatz von Bioverbundwerkstoffen steht. Nachwachsende Rohstoffe umweltverträglich produzieren Besucher, die sich über die Zertifizierung von Biomasse informieren wollen, sind am FNR-Stand richtig. Im Auftrag des BMELV betreut die FNR das momentan wohl am weitesten fortgeschrittene Projekt zum Nachweis einer nachhaltigen Produktion von Biomasse. Der internationale Pilotversuch konzentriert sich derzeit noch auf einen Nachhaltigkeitsnachweis für Biokraftstoffe, ist grundsätzlich aber übertragbar auf sämtliche Formen der Biomasseproduktion und -logistik. Diese Ausweitung wird über kurz oder lang nötig sein, um nachwachsende Rohstoffe in allen Sektoren dauerhaft und in großem Stil umwelt- und sozialverträglich produzieren und nutzen zu können. Wirtschaftsfaktor Biologie: Entwicklung Arbeitskräfte Quelle: FNR Produktion Menschen waren 2007 im Bereich der erneuerbaren Energien beschäftigt. 39 Prozent davon oder entfielen auf die Bioenergie-Branche. Inzwischen werden auf über 2 Mio ha (17 % der Ackerfläche) im Jahr Rohstoffpflanzen überwiegend für die energetische Nutzung angebaut. Im chemisch-technischen Bereich werden jährlich etwa 2,7 Mio t nachwachsende Rohstoffe verarbeitet. Leichtbau BTU erforscht neue Leichtbauwerkstoffe WOVON CHEFS TRÄUMEN Bild: BTU Cottbus COTTBUS (sp). Mit rund Euro unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen seiner Hightech-Strategie für Deutschland an der BTU Cottbus ein Projekt zur Erforschung neuartiger Leichtbauwerkstoffe für erhöhte Einsatztemperaturen. Die Projektverantwortliche Dr.-Ing. Janny Lindemann (im Hintergrund) mit ihrem Team bei der Analyse der verschiedenen Legierungsvarianten im Cottbuser Labor. Neue Materialien und Hightech- Werkstoffe können erheblich dazu beitragen, dass wir unsere Ziele im Klimaschutz erreichen. Sie können Fahrzeuge leichter, Gebäude energiesparender oder die industrielle Produktion verbrauchsärmer machen. Daher brauchen wir die Materialforschung. Mit diesen Worten eröffnete Bundesforschungsministerin Annette Schavan die dritte Konferenz Werkstoffinnovationen für Industrie und Gesellschaft. Nun wird ein Projekt an der BTU Cottbus gefördert, das sich der Entwicklung von warmfesten Leichtbauwerkstoffen widmet. Gemeinsam mit fünf Partnern aus der Wirtschaft erforscht der Lehrstuhl Metallkunde und Werkstofftechnik die Klasse der sogenannten intermetallischen beta-gamma Titanaluminidlegierungen, die trotz hoher Warmfestigkeit und geringer Dichte sehr gute Umformeigenschaften bei der Bauteilherstellung zeigen. Unsere Aufgabe besteht im Wesentlichen darin, die im Rahmen des Projektes entwickelten Legierungsvarianten zu charakterisieren und den Einfluss der einzelnen Prozessschritte auf die Bauteileigenschaften zu verstehen, erläutert Dr.-Ing. Janny Lindemann, die als Projektleiterin für die wissenschaftlichen Arbeiten in Cottbus verantwortlich ist. Titanaluminide sind weitaus schwieriger zu verarbeiten als andere Werkstoffe, am Ende wird aber ein robuster Herstellungsprozess benötigt, weiß die erfahrene Werkstoffspezialistin. Das Cottbuser Forscherteam bringt die allerbesten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Projektstart mit. Es ist uns in den letzten Jahren gelungen, ein Kompetenzzentrum für Titanaluminide an der BTU Cottbus aufzubauen, das in Europa seinesgleichen sucht, sagt Prof. Dr.-Ing. Christoph Leyens, Lehrstuhlinhaber und gleichzeitig Vizepräsident für Forschung, Entwicklung und Innovation. Im Rahmen von Grundlagenforschungsarbeiten und Projekten mit starkem Anwendungsbezug haben wir gelernt, mit den Besonderheiten dieser Hochleistungswerkstoffe umzugehen. Am Ende des dreijährigen Forschungsprojektes soll anhand von Motoren- und Triebwerkskomponenten nachgewiesen werden, dass die neuen Titanaluminidlegierungen alltagstauglich sind. Dies zu zeigen ist nicht nur wissenschaftlich-technologisch eine He rausforderung, sondern setzt auch voraus, dass die Wirtschaftlichkeit des Einsatzes von Titanaluminiden als Leichtbauwerkstoffe deutlich verbessert werden kann. Ohne Freiformschmiedestücke......kein schwerer Maschinenbau. Exzenterwelle für Karosserieblechpresse Mahlring für Gesteinsmühle Karl Diederichs KG Stahl-, Walz- und Hammerwerk Postfach D Remscheid Tel / Telefax / Internet Qualitäts-Schmiedestücke Rippenwelle für Generator Freiformschmiedestücke von 10 kg kg Nahtlos gewalzte Ringe bis mm Ø Stabstahl bis zu 15 m Länge Eigene Wärmebehandlung

14 16 Produktion Technik : Praxis 09. April 2009 Nr. 15 Lagerlogistik modernisiert Schnelle Umsetzung ohne Produktionseinschränkung Dichtsystem-Komplettpaket Türmodule effizient abdichten von Reinhold Mannel BOPPARD-BUCHHOLZ. Bei Hörmann Freisen hat die Ehrhardt + Partner GmbH (E+P) die Modernisierung des Lagers und seiner Logistik realisiert, ohne dass dabei die davon abhängige Produktion eingeschränkt werden musste. Hörmann ist Hersteller von Bauelementen wie Tore, Türen, Zargen. Am Standort Freisen produziert man Feuer- und Rauchschutztüren, Sicherheits-, Schallschutztüren und Mehrzwecktüren aus Stahl. In einem fünfgassigen Hochregallager (HRL) in Silobauweise werden die Fertigteile bis zum Versand zwischengelagert. Steigende logistische Anforderungen brachten die vorhandene Infrastruktur zunehmend an ihre Grenzen. Hinzu kamen Veränderungen wie wachsende Variantenvielfalt, sinkende Losgrößen, zunehmende Individualisierung der Produkte mit vergrößerten Abmessungen und daraus resultierender zusätzlicher Platzbedarf. E+P als Generalunternehmer hat alle Projektschritte für die beschlossene HRL-Modernisierung und deren Erfüllung übernommen. Gefordert war eine Umsetzung aller Maßnahmen innerhalb eines kleinen Zeitfensters und mit einem Minimum an Produktions- und Lieferunterbrechungen. Die Fördertechnik ist nun deutlich zuverlässiger Bild: Ehrhardt + Partner GmbH Unter anderem wurde die Förder- und Materialflusstechnik dieses Lagers in nur drei Wochen komplett überarbeitet und ergänzt. Ab Weihnachten effektiver Innerhalb von drei Wochen hat Ehrhardt + Partner die vorhandene Lagertechnik und -logistik bei der Hörmann KG hinsichtlich Effektivität und Kapazität modernisiert: Generalunternehmerschaft und Koordination Umsetzung innerhalb von drei Wochen Keine Störung von Produktion und Auslieferung Lagertechnikleistung um 20 % gesteigert Störzeiten halbiert Erweiterung um 800 Palettenstellplätze Planung im 3-Schicht-Betrieb Sowohl die Modernisierung der Technik als auch die Anpassung der Lagergeometrie an die veränderten Ladegutdimensionen haben ihre Vorteile bewiesen. Hinzu kommt die sichere Ersatzteilversorgung für die neu konzipierte Anlage. Die Leistung der Lagertechnik stieg um 20 %, die Störzeiten wurden etwa halbiert, die Kapazitäten um fast 800 Palettenplätze erhöht. Die Generalunternehmerschaft (GU) umfasste so verschiedene Gewerke wie die Modernisierung der Fördertechnik und der Steuerungstechnik mit Regalbediengeräten, darin eingeschlossen die Umstellung des Automatisierungssystems Simatic von S5 auf S7. In der Vorzone des Lagers bedeutete dies auch die Ablösung der relativ störanfälligen Fördertechnik, unter anderem einer Elektrohängebahn, durch Stetigfördertechnik. Um ein großes Leistungspotenzial mit einer kurzen Umsetzung und moderaten Investitionen zu verbinden, wurde die Umrüstung der bewährten Fördertechnik vorgesehen, unter anderem der Kommissioniergassen-Verschiebewagen. Als weiteres Gewerk kamen die Optimierung der Materialflusstechnik und -rechner sowie die Anlagenvisualisierung hinzu. Zur Erweiterung der Kapazität waren Maßnahmen im Lageraufbau zu verwirklichen, insbesondere durch das Einziehen neuer Zwischenebenen sowie das Verschieben der bestehenden vertikalen Ständer. Dafür war es erforderlich, die Dienstleistungen im Stahlbau zu steuern und dies mit den nötigen Anpassungen von Hard- und Software zu verbinden. Zur Steuerung und Verwaltung aller manuellen Lagerorte und des automatischen HRL wurde das Lagerführungssystem LFS 400 von E+P ausgewählt, das eine große Funktionsvielfalt hat. Als Hardware-Plattform diente die vorhandene IBM iseries. Neben dem Customizing waren Schnittstellen zu den anderen Systemen einzurichten, so die Anbindung an das übergeordnete PPS Swing. Mobile Geräte wie die mit Funkterminals ausgestatteten Stapler wurden über Mobile Computing eingebunden. Die Einrichtung des Datenfunks war ein weiteres Subgewerk. Im Rahmen der GU waren somit Dienstleistungen von der Bauleitung bis zur Projektsteuerung, von der Sicherheitskoordination bis zur fachlichen Abstimmung mit der beauftragten Logistik-Unternehmensberatung Neef zu erbringen und zu koordinieren. Produktion und Versand termingerecht aufgenommen Mehrere große Projekte waren parallel umzusetzen. Dies galt für die Modernisierung der Förder- und Lagertechnik ebenso wie für den Retrofit der Logistik- und Produktionsanlagen und die Erneuerung des IT-Systems einschließlich der Einbindung neuer Steuerungs- und Softwaresysteme. Eine Stillstandszeit war nur während eines Zeitraums von drei Wochen über den Jahreswechsel möglich. Die vollständige Implementierung musste innerhalb weniger Tage erfolgen. Im Rahmen der Planung wurden zunächst die Eckpunkte zur Verwirklichung des Vorhabens bestimmt. Dazu gehörten die Verifizierung der Ist-Daten und die Definition der Soll-Daten. von Reinhold Mannel GRAFENBERG. Neben einem besonders leichten Dichtungsschaum zum Schutz sensibler Bauteile im Auto, beispielsweise der Türen des Volkswagen Golf 6, stellt die Rampf Holding GmbH auch entsprechende Applikationstechnik und die Automation bereit. Durch dieses Konzept mit Material und Maschinentechnik aus einer Hand sparen Anwender vor allem Zeit sowie Kosten und erzielen eine höhere Prozesssicherheit. Die Misch- und Dosieranlage DR-CNC mit Rundspeichersystem versieht etwa alle 12 s einen Türmontageträger mit einer Dichtung aus zweikomponentigem Polyurethan-Dichtungsschaum, insgesamt etwa 1,5 Mio Teile jährlich. Die Anlage steht bei der Wirthwein AG, die die Kunststoffteile im Auftrag der Brose Fahrzeugteile GmbH im Spritzgussverfahren herstellt und gleich beschäumt. Die fertig abgedichteten Türmodule werden dann just in time bei Brose angeliefert. 20 % Einsparung von Material gegenüber gängigem Schaum Das Dichtungsschaummaterial RA- KU-PUR hat eine geringe Wasseraufnahme und damit eine hohe Dichtigkeit. Zudem erzielt es eine hohe mechanische Festigkeit bei geringem Raumgewicht. Da der Dichtungsschaum besonders leicht ist, wird gegenüber gängigen Schäumen etwa 20 % Material eingespart. Der PUR-Dichtungsschaum soll zukünftig auch in weiteren Modellen Herzstück der Misch- und Dosieranlage ist der Mischkopf MS-C. Alles fürs Dichten Die Rampf-Gruppe ist mit rund 420 Mitarbeitern auf dem Gebiet der Reaktionsgießharze und Maschinensysteme tätig. Die Gruppe agiert mit den Teilbereichen Automation, Gießharze, Dosiertechnik, Tooling, Mineralgusstechnik und Ecosystems. eingesetzt werden. Daneben rechnet man damit, dass er sich auch für Edelstahlspülen eignet. Herzstück der Misch- und Dosieranlage ist das Mischsystem MS-C, das mit einer besonders wartungsarmen Keramik-Synchronventiltechnik ausgerüstet ist. Das erhöht die Standzeiten der Anlage um etwa 10 %. Bauteile mit komplexen Geometrien wie das Türmodul werden innerhalb von rund 12 s beschäumt und können bereits nach rund 30 min verbaut werden. Zum Einsatz kommt das sogenannte FIPFG-Verfahren. Die an Ort und Stelle aufgetragenen Dichtungen, auch in situ applizierte Dichtungen genannt, zeigen exzellente Abdichteigenschaften, haften auf vielen Untergründen, erlauben einen hohen Automatisierungsgrad in der Fertigung und haben keine Stoßstelle. Ergebnis ist eine passgenaue Applikation ohne Abfall und mit geringer Ausschussquote. Dabei werden Dichtungen vielmehr das zunächst flüssige oder pastöse Dichtmaterial mit Hilfe eines präzisen Dreiachskoordinatenroboters direkt in die Nut des Bauteils aufgetragen. Vor allem in der Großserienproduktion ist diese Technik vorteilhaft. Bild: Rampf Holding GmbH & Co. KG Maßgeschneiderte Arbeitsbühne Spritzgussmaschinen gut erreichbar Bolzenschweißen Handgeräte Stationäre Anlagen CNC-Vollautomaten Schweißbolzen Die bestefeste Verbindung* * in Millisekunden von Reinhold Mannel WEILHEIM. Um eine neue Spritzgießmaschine bei Degle Kunststofftechnik besser erreichbar zu machen, hat die Zarges GmbH Zustiegstreppen, Bühnen und Geländer so miteinander kombiniert, dass eine maßgeschneiderte Zugangslösung für zwei Maschinen entstand. Bei der Montage einer neuen großen Spritzgussmaschine mit einer Zuhaltekraft von t zeigte sich, dass die Bedienelemente ebenso wie beim schon vorher installierten Vorgängermodell so hoch angebracht sind, dass sie vom Hallenboden aus nicht erreichbar waren. Bild: Zarges GmbH 6 und 8 m lange Arbeitsbühnen machen große Spritzgussmaschinen schnell und sicher zugänglich. Gemeinsam mit dem Fachhändler Sartory entwickelte Zarges daher eine individuelle Zugangslösung für beide Maschinen. Aus dem umfangreichen Sortiment der Industrieausstattung wurden dazu Zustiegstreppen, Bühnen und Geländer so zusammengesetzt, dass alle wichtigen Elemente der Maschinen bequem und sicher zu erreichen sind. Gleichzeitig galt es, für die Bühnen möglichst wenig Platz zu verbrauchen und die Wege für die Mitarbeiter zu verkürzen. Die 6 und 8 m langen Bühnen passen sich gut an die Form der Maschine an. Umlaufende Geländer sorgen für viel Sicherheit. Durch Zugänge an beiden Seiten wurden die Wege für die Mitarbeiter verkürzt. Besonders wichtig für die Sicherheit der Mitarbeiter sind zudem die rutschsicheren geriffelten Oberflächen der Bühnen. Die Elemente der Zugangslösung waren durch Standardverbindungen einfach und schnell montierbar.

15 09. April 2009 Nr. 15 Technik : Neue Produkte Produktion 17 Dosierstation Ultimus Exakt kontrolliert auftragen PFORZHEIM (rm). Mit der kompakten Dosierstation Ultimus 2400 von EFD im Vertrieb der GLT mbh lassen sich exakt konstante Mengen von Klebern, Lösungs- und Schmiermitteln, Silikon, Epoxies und anderen Flüssigkeiten aufbringen. Bild: GLT Gesellschaft für Löttechnik mbh Bis zu 0,3 mm kleine Dosierpunkten sowie saubere Dosierraupen lassen sich mit dieser Dosierstation präzise aufbringen. Dies reicht von gleichmäßigen, bis zu 0,3 mm kleinen Dosierpunkten bis zu sauberen Dosierraupen. Das besondere Luftmanagement und das schnelle Magnetventil wirken beim konstanten Dosieren zusammen. Seitliche Montageplatten erlauben die Montage von Beleuchtung, ergonomischen Handstücken, flexiblen Kartuschenhalterungen oder anderen Werkzeugen. Die Dosierstation liegt auch mit Kalibrierungszertifikat vor. Zu ihren Merkmalen gehören die simultane digitale Anzeige von Dosierzeit, Dosierdruck, Vakuum, Schusszahl und Dosiermodus. Das Display zeigt mehrere europäische und asiatische Sprachen an. Es gibt 16 Speicherplätze, die alle Dosierparameter aufnehmen. Für eine hochgenaue Dosierzeit ist diese in Schritten von 0,0001 s einstellbar. Ein Universal-Netzgerät akzeptiert ohne Umschalten jede Wechselspannung zwischen 85 und 265 VDC. Die Dosierparameter können vom US-amerikanischen auf das metrische System umgestellt werden. Zur Anpassung an die individuellen Erfordernisse und zur Erhöhung der Produktivität gibt es zusätzliches Zubehör wie eine Lupe und Beleuchtung, einen flexiblen und justierbaren Kartuschenhalter und ein Griffstück. GLT Gesellschaft für Löttechnik mbh Pforzheim Habermehlstraße 50 Fax: 07231/ Zwischenlagegitter Poly-Net Empfindliche Bauteile schonend transportieren NORDENHAM (rm). Für den produktschonenden und schützenden Transport von Bauteilen mit empfindlicher Oberfläche eignen sich die einfach handhabbaren und umweltschonenden Zwischenlagegitter Poly-Net der Norddeutsche Seekabelwerke GmbH. Bei präzisen Maschinen- und Fahrzeugteilen können schon kleinste Kratzer die Funktion beeinträchtigen und zu kostenintensiven Reklamationen führen. Um dies zu vermeiden, bilden Zwischenlagegitter für Ladungsträger eine intelligente Alternative zu herkömmlichen Verpackungslösungen wie Pappe- oder Papiereinlagen, die mit deutlichen Nachteilen behaftet sind. Bei den Zwischenlagegittern handelt es sich um weiche, flach liegende Gitter aus umweltfreundlichem Polyäthylen. Sie werden auf Paletten oder in Transportbehältern zwischen die Werkstücke gelegt und bewahren so die Teile vor gegenseitiger Berührung. Ihre Oberflächen werden auf diese Weise zuverlässig gegen Kratzer und ähnliche Beschädigungen geschützt. Die Werkstücke können auf engem Raum übereinander gelegt werden, so dass der vorhandene Transportund Lagerraum gut genutzt wird. Durch die hohe Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Beanspruchung und die Unempfindlichkeit gegenüber den üblichen Ölen, Fetten und Flüssigkeiten sind die Zwischenlagegitter mehrfach verwendbar. Sie lassen sich ohne Probleme recyclen. Kartonagen haben hingegen Nachteile: Bei einem Überseeversand von Metallteilen muss besonders viel Korrosionsschutz aufgebracht werden. Dienen Kartonagen als Transportschutz, führen die verwendeten Öle und Fette zur Aufweichung der Kartonzuschnitte mit entsprechenden Entsorgungsproblemen. Darüber hi naus hat Pappe die Eigenschaft, Feuchtigkeit aus der Raumluft zu binden, so dass die Korrosionsgefahr steigt. Die Zwischenlagegitter gibt es in unterschiedlichen Stärken und Maschenweiten, als Rollenware oder in Zuschnitten beispielsweise für Paletten. Optional können die Zwischenlagegitter individuelle Prägungen wie Logos, Namen und Kennzeichen erhalten. Bild: Norddeutsche Seekabelwerke GmbH Polyäthylen-Zwischenlagegitter können beispielsweise diese Kabeltrommelteile vor Transportschäden schützen. Norddeutsche Seekabelwerke GmbH Postfach Nordenham Fax: 04731/ Bodenwaagen-Serie PFA Multitalente für jede Umgebung GIESSEN (rm). Für präzise Wägeergebnisse in besonderen Prozessumgebungen und bei individuellen gesetzlichen Bestimmungen werden Bodenwaagen der Serie PFA der Mettler- Toledo GmbH im Baukastensystem eingesetzt. Bild: Mettler-Toledo GmbH Für die unterschiedlichen Einsatzbereiche wird dazu das Basissortiment mit Optionen, Zubehör und Terminals zur jeweils passenden Lösung kombiniert. In nasser, staubiger, explosionsgefährdeter oder hygienisch sensitiver Umgebung sind dann die Wäge-Multitalente uneingeschränkt nutzbar. Die Bodenwaagen sind für einen Wägebereich zwischen 300 und kg und in fünf Größen und drei Freimaßgrößen zu haben. Sie eignen sich sowohl für den Grubeneinbau als auch zur Bodeninstallation mit Auffahrrampen. Da die Lastplatten aufgeschraubt werden, kann man zwischen glatter und geriffelter Oberfläche und verschiedenen Ausführungen wählen. Das Modell PFA579 eignet sich besonders dort, wo mit aggressiven oder stark korrosiven Substanzen gearbeitet wird und intensive Reinigung nötig ist. Es ist aus rost- und säurebeständigem Edelstahl gefertigt, ebenso die Messezellen. Der Installationsrahmen der Waage schirmt die Messzellen von seitlichen Schlägen und Beschädigungen ab. Außerdem schützt der Überlastanschlag jede der eichfähigen Messzellen, was die Lebensdauer des Wägesystems verlängert und zuverlässige Messwerte auch im robusten Umfeld mit sich bringt. Bodenunebenheiten, Verunreinigungen oder Verspannungen bei der Installation können für Unsicherheiten bei den Messergebnissen verantwortlich sein. Dem wirken Stellfüße Diese universell ausrüstbaren Bodenwaagen eignen sich sowohl für den Grubeneinbau als auch zur Bodeninstallation mit Auffahrrampen. mit ihren Aufnahmetellern entgegen, weil sie eine senkrechte Krafteinleitung in die Messzelle bewirken. Neben der analogen Schnittstelle der Basismodelle können optional die Vorteile von digitalen Wägesystemen durch ID Net genutzt werden. Diese Technik ist für die direkte und stabile Übertragung präziser Messwerte auch in explosionsgefährdeter Umgebung vorgesehen. Mettler-Toledo GmbH Ockerweg Gießen Fax: 0641/ Schnelllauf-Rolltor RapidRoll 3000ISO Spart Energie und Betriebskosten LIPPSTADT (rm). Das Aluminium- Schnelllauf-Rolltor RapidRoll 3000 ISO der Albany Door Systems GmbH für den Außen- und Inneneinsatz hat einen besonderen Torbehang mit thermischer Trennung. Die servicefreundlichen doppelwandigen und eloxierten Aluminium-Lamellen umschließen eine innere zusätzliche Isolierkammer, die als dauerhafte Wärme-Kälte-Barriere aus Hart-PVC besteht. Der so erreichte U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) liegt für das Torblatt bei 1,27 W/m 2 K und für ein komplettes Tor der Größe 4 m x 4 m bei 2,0 W/m 2 K Für das Torblatt wie auch für die aus verzinktem Stahl gefertigten Seitenteile ist eine individuelle Pulverbeschichtung nach RAL möglich. Die schnellen Öffnungs- und Schließgeschwindigkeiten bis 1,8 m/s und 0,6 m/s des Tors bei einer Höhe bis 5 m und einer maximalen Breite von 6 m unterstützen das Einsparpotential und die logistische Funktion. Ein beschleunigter Warenfluss und weniger Energieverlust vereinen sich mit einer langen Haltbarkeit der Schnelllauftore. Ergänzt wird dies durch die Verbesserung der Arbeitsumgebung durch deutlich weniger Zugluft. Das Rolltor erreicht eine Windbeständigkeit der Klasse 3 nach EN bei einer Torfläche bis 30 m². Eine Isolierkammer dient als Wärme-Kälte-Barriere Das mit einer Steuerung und einer Selbstöffnungsfunktion ausgestattete Tor erfüllt alle geltenden Sicherheitsbestimmungen und hat darüber hinaus besondere Sicherheitsmerkmale. So ist jedes Tor mit einer vorlaufenden und einer zusätzlichen stationären Lichtschranke für den sicheren und dauerhaft unterbrechungsfreien logistischen Betrieb ausgestattet. Albany Door Systems GmbH Am Mondschein Lippstadt Fax: 02941/ Mit Qualität Zeichen setzen... durch Schlagstempel, Prägewerke, pneumo-hydraulische Pressen, Punktmarkier-Maschinen oder Laser-Beschriftungsanlagen von RÖLTGEN. RÖLTGEN - Signieren, Markieren, Codieren. Kennzeichnungslösungen, die sich einprägen. Röltgen GmbH & Co. KG Marking-Systems Paul-Röltgen-Str Solingen Telefon Fax Besuchen Sie uns auf der Achema in Frankfurt auf Stand O 42 in Halle 3.1

16 18 Produktion Technik : Blechbearbeitung 09. April 2009 Nr. 15 Blechbearbeitungsmaschinen im Universaleinsatz Den Weg zum Blechteile- Systemlieferanten begleitet AUTOMATION: IF STEEL IS YOUR DEAL Der Top-Branchen-Event vom Mai 2009 bei Kaltenbach in Lörrach Das Messe-Highlight für alle Experten aus Stahlbau und -handel 30 Aussteller präsentieren ihre Innovationen rund um die Automatisierung von Produktionsprozessen für Stahlbau und Stahlhandel bei Kaltenbach in Lörrach. von Edgar Grundler LÖRRACH-HAUINGEN (rm). Beginnend mit einer Ausklink- über eine kombinierte Ausklink- und Stanzmaschine und demnächst mit einer Hochleistungs-Stanzmaschine hat die Boschert GmbH die Entwicklung des benachbarten elsässischen Blechteile-Zulieferers Charpiot Techniques unterstützt. Heute stellt Charpiot Teile aus in Dicke und Werkstoff unterschiedlichen Blechen rationell und reproduzierbar genau her. Verarbeitet werden Stahl-, Inox- und Aluminium-Bleche in Dicken von 0,8 bis 3 mm. Gefertigt werden daraus Blechteile bis mm Länge und mit einem Rondendurchmesser bis mm. Ronden und ähnliche Werkstücke sind eine Spezialität von Charpiot, die auch komplette Blechbaugruppen bereitstellt. Hierfür sind alle relevanten Bearbeitungsund Verbindungstechniken verfügbar. Zudem befinden sich im Materiallager permanent an die 100 t Vorrat. Mit der Hochleistungs-Stanzmaschine Twin 1250 x 2500 CNC Z und ihren beiden Stanzköpfen lassen sich sowohl Einzel- als auch Serienteile reproduzierbar genau und wirtschaftlich bearbeiten. In Verbindung mit weiteren Maschinen zur Rondenbearbeitung und zum Metalldrücken sowie zum Schweißen entsteht eine breite Palette an Dünnblechteilen. Die Stanzmaschine ist für unterschiedliche Bearbeitungsaufgaben wie Stanzen, Nibbeln, Schneiden und Bild: Boschert GmbH & Co. KG Die Hochleistungs- Stanzmaschine Twin x CNC Z hat zwei getrennt agierende Stanzköpfe für die Komplettbearbeitung. Universalität ist Trumpf Der elsässische Zulieferer Charpiot ist auf universell arbeitende Blechbearbeitungsmaschinen angewiesen, wie sie Boschert im Programm hat: Stanzmaschine für m Bearbeitungslänge Stanzkraft 2 x 280 kn Multifunktional nutzbare Werkzeuge Gewindeschneideinheit Abkant- und Gesenkbiegepresse bis mm Abkantlänge Rasche Programmierung Abkant-, Biege-, Umform-, Präge-/Stanzarbeiten Umformen ausgelegt. Sie hat mit X = mm und Y = mm große Verfahrwege und erlaubt mit Nachsetzen die Bearbeitung bis mm Teilelänge. Mit einer Stanzkraft von 2 x 280 kn hat sie genügend Reserven für vielfältige Bearbeitungen. Konnte auf den anfangs genutzten Ausklink-Stanzmaschinen beispielsweise nur ausgeklinkt und gestanzt werden, so ist jetzt mit Hilfe von schnell und einfach wechselbaren, multifunktional nutzbaren Werkzeugen die Komplettbearbeitung selbst komplexerer Blechteile machbar. An der Maschine ist auch eine spezielle Gewindeschneideinheit installiert. Dadurch kommen die Blechteile jetzt komplett bearbeitet von der Maschine. Das erspart weitere Arbeitsgänge. Eine ebenfalls bei Boschert beschaffte Abkant- und Gesenkbiegepresse Profi 28 CNC eignet sich auch für gebogene und umgeformte Teile, so dass komplette Baugruppen aus einer Hand entstehen können. Die für Abkantlängen bis mm ausgelegte Abkantpresse ist mit einer einfach bedienbaren CNC-Steuerung ausgerüstet. Dies erlaubt den schnellen Programmwechsel und die rasche Programmierung in der Einzel- und Kleinserienfertigung. Darüber hinaus ist die Abkantpresse robust aufgebaut und universell für Abkant-, Biege-, Umform- und Präge-/Stanzarbeiten einsetzbar. Da Charpiot Hunderte Blechteile bearbeitet, werden universell einsetzbare Maschinen benötigt. Effektive Heizkörperherstellung Hohe Pressenausbringung senkt Kosten von Reinhold Mannel GÖPPINGEN. Eine effiziente und gleichzeitig hochwertige Heizkörperproduktion stützt sich auf zwei Heizkörperpressen mit Kniehebelantrieb von Gräbener Pressensysteme, einem Tochterunternehmen des Schuler- Konzerns. Zum Anlagenumfang gehören neben den Pressen auch Bandanlagen von Schuler Automation, hydraulische Kissen, ein Werkzeugwechselwagen und elf Werkzeuge für verschiedene Bandbreiten von 600 bis mm. Außerdem beinhaltet das Paket eine zweistöckige Schallschutzkabine, auf deren Ebenen die gesamte Anlage für die Anwender gut erreichbar ist. Alle Anlagen sind für den Einsatzfall konfiguriert, für eine sehr hohe Sparsam gepresst Mit speziellen Heizkörperpressen sowie dazu passender Peripherie konnte ein Heizkörperhersteller seine Produktion deutlich effizienter und materialsparender gestalten: Pressen mit Kniehebelantrieb Elf Werkzeuge für Bandbreiten von 600 bis mm Presskraft t Ausbringung 28 m/min Platten Material schlüpft nicht ein Materialbedarf beträgt 1 m pro Meter Heizkörper Mehrkreis-Schmieranlage Spielfreie Rollenführung des Stößels Bild: Schuler AG Ausbringung von Flachheizkörper- Bauteilen und für hohe Herstellungsqualität ausgelegt. Die beiden Pressen PMK-1500 haben dafür je t Presskraft und produzieren zusammen 28 m/min Heizkörperplatten. Die Niederhaltekraft im Einlaufbereich ist dabei so stark, dass das Material im Prägebereich aus der Dehnung herausgezogen wird und nicht einschlüpft. Für 1 m Heizkörper wird nur 1 m Blech benötigt, was besonders effizient und materialsparend ist. Weitere Vorteile der Heizkörperpressen sind eine hohe Ausfallsicherheit durch die Mehrkreis-Schmieranlage und eine große Steifigkeit durch ihre spezielle Auslegung auf die Heizkörperproduktion. Eine präzise mechanische Bearbeitung, eine optimierte Gleitlagerausführung durch die gezielte Werkstoffauswahl und die spezielle Oberflächenbeschaffenheit sowie die Auslegung aller Antriebskomponenten und Lagerstellen auf eine Diese speziellen Heizkörperpressen sind für eine besonders effiziente und materialsparende Produktion ausgelegt. lange Lebensdauer sind weitere Merkmale. Die vorgespannte spielfreie Rollenführung des Stößels trägt zur Teilepräzision bei und erhöht die Lebensdauer des Werkzeuges, weil Querkräfte aufgefangen werden und dadurch keine Seitenbewegungen entstehen. Als Generalunternehmer hat Schuler die komplette Lieferung und Einarbeitung der Presse mit den vorgesehenen Werkzeugen, dem Werkzeugwechselsystem und dem Ziehkissen übernommen. Für die Größen 300, 400, 500, 600 und 700 mm stehen jeweils zwei Werkzeuge bereit, für die Größe 900 mm ein Werkzeug. Die hydraulischen Kissen mit 95 Kolben und bis zu 570 t Kissenkraft haben eine Spülung, die 24 l/min Hydrauliköl in das Kissen pumpt und die Leistungsfähigkeit durch Entlüftung von der ersten Minute an sicherstellt. Auch das Werkzeugwechselsystem ist auf die Anlage zugeschnitten. Ein Werkzeugwechselwagen mit zwei Stellplätzen und automatischer Kransteuerung fährt vorgegebene Punkte positionsgenau an.

17 09. April 2009 Nr. 15 Technik : Blechbearbeitung Produktion 19 Akku-Schlitzschere TruTool C-/S-250 Kabellos und leistungsstark DITZINGEN (rm). Wenn Bleche mobil von Hand und ohne fliegende Späne getrennt werden sollen und gleichzeitig Verzug unerwünscht ist, kommen dafür elektrische Schlitzscheren Tru- Tool C 250 und S 250 der Trumpf GmbH zum Einsatz. Bis zu 2,5 mm starke Baustahlbleche lassen sich damit mit Vorschubgeschwindigkeiten bis 10 m/min trennen. Die Schlitzscheren mit Lithium- Ionen-Akku lassen sich überall dort einsetzen, wo eine Kabelverbindung das Arbeiten behindern würde. Neben Blechdicken bis 2,5 mm Baustahl werden bis 2 mm Edelstahl oder 3 mm Aluminium getrennt. Sogar Wickelfalz-Rohrstahl von 4 mm x 0,9 mm lässt sich schneiden. Möglich ist dies, weil der 28-V-Akku dem Motor genügend Energie zur Verfügung stellt, um große Kräfte über das Getriebe direkt auf das Messer und damit ins Blech zu bringen. Lange Messerstandzeiten sowie die zweifach benutzbare Wendeschneidleiste des Modells TruTool C 250 und die Vierseiten-Wendemesser des Tru- Tool S 250 erhöhen die Wirtschaftlichkeit der Akku-Schlitzscheren. Mit ihrem integrierten Spanabtrenner kann der Span an jedem Punkt abgeschnitten werden. Das Gerät lässt sich dann einfach aus dem Werkstück zurückziehen und wegen der gut sichtbaren Markierungen am Schneidkopf wieder maßgenau ansetzen. Dadurch sind weniger Startbohrungen nötig, was kostbare Zeit spart. Gleiches gilt für die hohen Schnittgeschwindigkeiten des Werkzeugs. Die Kombination aus Motorkraft und Getriebe, definiertem Spanabrollen und innovativer Messergeometrie erlaubt je nach Blechdicke eine Vorschubgeschwindigkeit von 3 bis 10 m/min. Auch die Schere TruTool S 250 erreicht mit 4 bis 7 m/min hohe Schnittgeschwindigkeiten. Ihr Plus ist jedoch insbesondere die enorme Wendigkeit. Mit ihr können Anwender kleine Radien von 20 mm schneiden. Die Lithium-Ionen-Akkus erreichen gegenüber der NiCd-Technik die doppelte Betriebszeit bei 40 % weniger Gewicht. Hohe Leistung, Temperaturunempfindlichkeit und der Entfall des Memory-Effekts sind weitere Vorteile. Wenn noch dickere Bleche getrennt werden müssen, steht dafür die kabelgebundene Schere TruTool S 450 bereit. Mit einer Leistungsaufnahme von W ist sie in der Lage, Bau- Bild: Trumpf GmbH + Co. KG stahl bis zu 4,5 mm Stärke oder Edelstahl bis 3,5 mm spanfrei zu trennen. Wegen einer besonderen Schneidgeometrie kann sie mit wenig Kraft durch die Bleche geführt werden. Diese Akkuscheren können Bleche bis 2,5 mm Dicke ohne Kabel und fliegende Späne trennen. Trumpf GmbH + Co. KG Johann-Maus-Straße Ditzingen Fax: 07156/ MIG/MAG-Inverter Omega Dünnbleche komfortabel geschweißt WETTENBERG (rm). Mit einer Schweißleistung von 180 bis 270 A ist die kompakte Inverterserie Omega der Migatronic Schweißmaschinen GmbH primär für den Dünnblech-Bereich konzipiert und rundet das MIG/MAG-Inverter-Programm nach unten hin ab. Bild: Migatronic Schweißmaschinen Eine hohe Flexibilität und die digitale Einknopfbedienung bewirken eine große Bedienfreundlichkeit der Einsteigermodelle. Auf dem Bedienpanel werden Gas und Draht vorgewählt, alle anderen Parameter regelt die Maschine automatisch ein. Die dreiphasigen Inverter gibt es mit drei verschiedenen Steuerungen: Die Skala reicht vom Typ Basic für Aufgaben etwa beim Schweißen von unlegierten Stahlblechen über die Type Automig, mit der auch das MIG-Löten direkt auf dem Bedienpanel abrufbar ist. In der Version Advanced sind unter anderem Programme für Aluminium und Edelstahl sowie eine Heftfunktion hinterlegt. Ein integrierter Kartenleser sorgt dafür, dass die Schweißprogramme sich einfach aktualisieren lassen und Eine hohe Flexibilität und die digitale Einknopfbedienung bewirken eine große Bedienfreundlichkeit dieser MIG/MAG- Schweißinverter. so immer auf dem aktuellen Stand sind. Als Speicherkarte dient ein kompakter Datenträger im Format der SD- Karte. Hier sind alle Parameter für die relevanten Schweißoperationen hinterlegt. Schnell ist mit der Karte ein Reset oder ein komplettes Programm- Update machbar. Zu den Vorteilen der Inverterserie, die als Kompaktsystem mit Stromquelle und integriertem Drahtvorschub vorliegt, zählt das Gewicht unter 25 kg. Damit eignen sich die Geräte für mobile Werkstatt- und Montageeinsätze. Migatronic Schweißmaschinen GmbH Sandusweg Wettenberg Fax: 0641/ PVD-Beschichtung für Stanz- und Umformwerkzeuge Standzeit statt Wartung von Reinhold Mannel BINGEN. Bei einem Produzenten von Flachheizkörpern wurde durch die Oberflächenbehandlung der PVD-beschichteten Stanz- und Umformwerkzeuge mit dem Produkt Balinit Lumena der Oerlikon Balzers GmbH der Wartungsaufwand halbiert und die Standzeiten deutlich verlängert. Meist wird mit Zweifachformen gearbeitet: In jedem Produktionsschritt werden zwei Halbschalen gefertigt, die dann später zu einem Heizelement verschweißt werden. Das 1,14 mm dicke Stahlblech wird von bis zu 10 t schweren Coils der Maschine zugeführt. Man arbeitet trocken und hatte neben dem Verschleiß vor allem ein Problem: Es lagerten sich immer wieder Partikel des Stahlblechs auf dem Werkzeug ab und wurden in dessen Oberfläche eingedrückt. Bild: Oerlikon Balzers Coating Josef Horský und Lubomir Gruna von Balzers sind zufrieden: Nach mehr als 15 Mio Hüben zeigt das beschichtete Werkzeug noch keine Verschleißspuren. Die Beschichtung aller Formen und Matrizen mit der Titanaluminiumnitrid-Schicht Balinit Lumena führte zu entscheidenden Verbesserungen. Die Partikel werden nun nicht mehr in die Werkzeugoberflächen gedrückt und lassen sich schnell und einfach entfernen. So konnte man den Zeitaufwand für die Wartungsarbeiten halbieren und die Standzeiten verlängern. Speziell für Flachmaterial FÜHREND IN DER SYSTEMINTEGRATION STUTTGART (hi). Mit dem Modell Alfa 120 entwickelte das spanische Unternehmen Geka in Deutschland vertreten von der Parat Werkzeugmaschinen GmbH eine Anlage speziell zum CNC-Stanzen und -Scheren von Flachmaterialien und Blechen. Für das Bearbeiten von Flachstahl 25 x 4 mm bis 120 x 10 / 100 x 12 mm steht eine Stanzkraft von 2 x 160 kn bereit. Beide Stanzstempel sind für Lochdurchmesser bis 31 mm ausgelegt. Sie werden von der Steuerung angewählt und in ihrer Arbeitsfolge gesteuert. Dadurch lassen sich Lochabstände von 0 bis 120 mm variieren. Bei Werkstoffen mit einer Zugfestigkeit von 450 N/mm² dauert der Stanzzyklus etwa 2,5 s. Die Schereinheit ist für den Einzelschnitt von Flachmaterial bis 120 x 10 mm ausgelegt. Bei diesem Arbeitsbereich dauert der Schnittzyklus etwa 5 s. In der Standardausrüstung übernimmt ein Vorschubtisch die Zufuhr der bis zu 6 m langen Werkstücke. Seine Servomotoren transportieren die Teile mit 36 m/min in X-Richtung zu der Arbeitsstation. Die Positioniergeschwindigkeit beträgt dabei 5 m/ min. Optional ist eine Abfuhrrollbahn mit 3 m Länge zu haben.

18 20 ProduktionTechnik : Office Tools 09. April 2009 Nr. 15 Netzwerk-Scanner mit Stimme Kodak präsentiert seinen neuen Abteilungs-Netzwerkscanner Scan Station 500. Der Nachfolger der erfolgreichen Scan Station 100 kommt im komplett überarbeiteten Design mit einem Farb-LCD-Touchscreen. Mit dem neuen Modell lassen sich gescannte Dokumente oder Fotos ohne PC-Anschluss und mit nur einem Knopfdruck an mehrere -Empfänger, Faxe, Drucker, USB-Sticks, Laufwerke oder FTP-Sites im Netzwerk gleichzeitig versenden. Im riesigen Adressspeicher der Scan Station 500 hat selbst das -Verzeichnis von Konzernen mühelos Platz. Der Netzwerkscanner von Kodak bietet eine Zeit sparende Voice-Attachement-Funktion. Damit kann man erläuternde Sprachnachrichten oder Anweisungen zusammen mit seinen Scans verschicken und muss sie nicht erst mühsam eintippen. Technische Daten Abmessung (HxBxT): 20,8 x 34,9 x 38,1 cm Display: 800 x 400 TFT-LCD-Touchscreen Auflösung: bis 600 dpi Gewicht: 10,5 kg Preis: Euro Kontakt: Neues Everio Camcorder Lineup 2009 JVCs neue Everio-Camcorderserie 2009 zeigt mit ihrer Modellvielfalt die Weiterentwicklung zukunftsorientierter Camcorder Technologien. Innovative Funktionen, neue Aufzeichnungskonzepte, kompakteres und farbenfrohes Design sowie Qualitätsverbesserungen zeichnen die neuen Everios aus. Zu den neuen Everio-Modellen gehören HDD-Camcorder, Speicherkarten- Camcorder und erstmalig auch Dual-Memory-Card-Camcorder, die über zwei Kartensteckplätze verfügen. Technische Details (GZ-HD300) Speicher: 60 GB Preis: 799 Euro Kontakt: Must-Have-Produkt für Designliebhaber Dell präsentiert das nach eigenen Angaben weltweit dünnste Notebook. Es markiert den Start des neuen Dell-Brands Adamo. Kein unnötiges Notebook-Einerlei, sondern stylishes Design, hochwertige Verarbeitung und luxuriöse Ausstattung: Dafür steht das neue Adamo-Notebook. Das robuste, aus Aluminium gefertigte Gehäuse ist mit eleganten Details versehen. Unter anderem enthält es eine normalgroße Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung und Metalltasten. Der weltweit dünnste mobile Rechner ist das Flaggschiff einer neuen Produktlinie von Dell, die durch die Kombination von Ästhetik, Personalisierung und ausgewählter Technologie besticht. Technische Daten Abmessungen (BxTxH): 331 x 242 x 16,39 mm Display: 13,4 Zoll Prozessor: Intel-Core- 2-Duo Kamera: 1,3 Megapixel Preis: ab Euro inkl. MwSt. Kontakt: Technische Daten Abmessung: 70 x 129 x 9,9 mm Kamera: 3,2 Megapixel Speicher: bis 32 GB Display: 4,1 Zoll Gewicht: 129 g Kontakt: Dünnstes Smartphone der Welt Telefónica O2 Germany wird im Sommer die Vermarktung des besonders dünnen und leistungsstarken Smartphone Toshiba TG01 exklusiv in Deutschland starten. Mit seinem großen Touchscreen-Display und einer von Toshiba entwickelten dreidimensionalen Benutzerführung ermöglicht das Handy mobile Multimediaanwendungen in bisher unbekannter Qualität. Neben dem derzeit größten Display ist der verbaute 1-GHz- Prozessor nach Herstellerangaben der leistungsfähigste aller aktuellen Smartphones. Er integriert GPS und 3G-Konnektivität auf einem Chip und sorgt für besonders leistungsstarke und effiziente Wiedergabe von Multimediainhalten. Dilbert for ever! DILBERT Das Buch Dilbert und die Stunde des Wiesels (350 S., 19,90,-) ist erschienen bei Redline Wirtschaft im verlag moderne industrie, Landsberg. Zu bestellen unter Fax: 08191/ ; Ideal für interaktive Präsentationen Lichtstarke und blendfreie Bilder aus einer Entfernung von gerade mal 62 Zentimetern: Mit dem neuen Epson-EB-410W-Breitbildprojektor kann die Präsentation beginnen. Speziell für die Bedürfnisse von Unternehmen entwickelt, überzeugt der EB-410W durch ein scharf fixiertes Breitbild ohne Schattenbildung, selbst bei sehr kurzem Abstand zu Leinwand oder interaktiven Whiteboard. Der kompakte und leise Projektor ist einfach zu installieren und auch in hellen und kleinen Räumen ein zuverlässiger Begleiter. Der Epson EB- 410W verfügt zudem über einen integrierten 10-Watt-Lautsprecher für eine klare und deutliche Tonwiedergabe. Technische Daten Auflösung: x 800 Pixel Projektionsentfernung: 60 Bilddiagonale schon bei 0,62 m Entfernung (WXGA) Farblichtleistung (Colour Light Output): Lumen Preis: ca Euro zzgl. MwSt. Kontakt: IMPRESSUM Redaktion ( ) Chefredakteur: Eduard Altmann (verantwortlich) Redaktion: Susanne Bader (ba) -812, Verena Fahrion (fr) -694, Klaus Hiemer (hi) -359, Kathrin Irmer (ki) -271, Andreas Karius (ks) -839, Christian Klein (kn) -375, Gunnar Knüpffer (gk) -107, Annika Mentgen (mg) -493, Sebastian Moser (sm) -443, Dietmar Poll (pd) -695, Jürgen F. Prochnow (jfp)-341, Sabine Spinnarke (sp) -445, Claus Wilk (ilk) -329, Ernst Woisetschläger (woi) -225, Lisa Zeidler (lz) -593 Sekretariat: Tel / , -442, -370, -371 Fax: 08191/ Internet: Anzeigen ( ) Anzeigenleitung: Michael Klotz -167 Anzeigenverkauf: Grit Albacete-Lopez -231, Klaus Peter Egger -497, Erich Elster -816, Marcus Etzl -224, Bettina Fischer -844, Andreas Krumm -458, Maximilian Fuchs -366, Gerald Zasche Anzeigenverwaltung: Renate Guggemos Verlag ( ) Geschäftsführung: Sabine Buckley Verlagsleitung: Stefan Waldeisen Vertrieb: Leser-Service: Tel.: 0180/ *, Fax: 0180/ * Abonnement-Service: Tel.: 0180/ *, Fax: 0180/ * *Kosten: 9 Cent je Minute aus dem deutschen Festnetz (abweichende Mobilfunktarife möglich) Leitung Vertrieb: Ulrike Endert Leitung Vertriebsadministration: Annette Tabel -348 Leitung Herstellung/Online-Dienste: Hermann Weixler Art Director: Jürgen Claus Herstellung/Layout: Andrea de Paly, Carmen Lauter, Torsten Logsch Satz und Lithos: kaltnermedia GmbH, Bobingen Druck: Vogel Druck und Medienservice, Höchberg Erscheinungsweise: wöchentlich, 48. Jahrgang ISSN: Anschrift für Verlag, verantwortlichen Redakteur und verantwortlichen Anzeigenleiter: verlag moderne industrie GmbH Landsberg; Tel.: 08191/125-0 Fax: 08191/ Internet: Handelsregister-Nr./Amtsgericht: HRB Augsburg Bedingungen für Anzeigen, Vertrieb und Redaktion: Anzeigentarif nach Preisliste Nr. 48 gültig seit Jahresabonnement: Inland Euro 89,00, Ausland Euro 93,00, (jeweils inkl. Versandkosten). Einzelpreis Euro 2,80 zuzüglich Versandkosten. Der Studenten rabatt beträgt 35%. Kündigungsfrist: Jederzeit mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende Nachdruck, Übersetzung und Vervielfältigung nur mit schriftlicher Genehmigung. Für zugesandte Manuskripte, Bildmaterial und Zuschriften wird keinerlei Gewähr übernommen; für die vollständige oder teilweise Veröffent lichung in der Zeitschrift, die Ver-wertung in digitalisierter Form im Wege der Vervielfältigung und Verbreitung z. B. auf CD-ROM oder Internet wird das Einverständnis vorausgesetzt. Bankverbindungen: Sparkasse Landsberg BLZ , Konto-Nr Postbank München BLZ , Konto-Nr Erfüllungsort und Gerichtsstand ist München. Mitglied der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Ver breitung von Werbeträgern e.v. Verlagsvertretung: Bayern, Nielsen 4: Schwele Medienservice GmbH, Iglinger Str. 3, Buchloe Tel.: 08241/ Fax: 08241/ Datenschutz: Ihre personenbezogenen Daten werden von uns und den Unternehmen der Süddeutscher Verlag Mediengruppe, unseren Dienstleistern sowie anderen ausgewählten Unternehmen verarbeitet und genutzt, um Sie über interessante Produkte und Dienstleis tungen zu informieren. Wenn Sie dies nicht mehr wünschen, schreiben Sie bitte an

19 PSS4000 Simplify your Automation. Auf der Hannover Messe 2009 Halle 14, Stand K12, 09. April 2009 Nummer 15 AZ-li-53x indd :57:03 Uhr Die Wirtschaftszeitung für die deutsche Industrie AZ-re-53x indd 1 Einzelpreis Euro 15:26:26 2,80 Uhr Leserservice Produktion Eltville DPAG PVST 5339 Entgelt bezahlt Messe-Special MESSE-TIPPS Auf einen Blick Messetermin: 20. bis 24. April 2009 Ausstellungsort: Messegelände Hannover Öffnungszeiten: Täglich 9 18 Uhr Eintrittskarten: Tageskarte im Vorverkauf 23 Euro, an den Tageskassen 29 Euro, Dauerkarte im Vorverkauf 53 Euro, an den Tageskassen 63 Euro. Schüler-/Studentenkarten 13 Euro (nur Tageskasse). Messekatalog: liegt auf CD vor, an den Tageskassen 25 Euro. Weitere und umfassende Informationen zur Hannover Messe unter Hier können auch Eintrittskarten und Kataloge online bestellt werden. Eintrittskarten gelten auch für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel im Großraum Hannover. INHALT Statements: Aussteller äußern ihre Erwartungen S. 2 Motion, Drive & Automation: Modernste Bewegung S. 3-6 Subcontracting: Zulieferung im Blick S. 7 Surface Technology: Nichts Oberflächliches S. 8 Industrial Automation: Fix gefertigt S Industrial Automation: Mobil & autonom S Sonderschau Energie-Effizienz Hohes Einsparpotenzial bei Nebenprozessen von Dietmar Poll HANNOVER. Energiesparen zum Anfassen präsentiert die Sonderschau Energie-Effizienz in Industriellen Prozessen. 60 Aussteller zeigen, wie bei den Nebenprozessen Heizen und Kühlen, Fördern und Bewegen, Verdichten sowie Lüften und Pumpen viel Geld gespart und Emissionen vermieden werden können. Besucher können sich anhand direkt nachvollziehbarer Referenzprojekte überzeugen, wie Energieverbrauch in der Industrie wesentlich optimiert werden kann. Bild: Hannover Messe Für die Hannover Messe ist Energie- Effizienz ein Top-Thema. Auf einer originalgetreu nachgebauten Bioethanol-Anlage der Bayer Technology Services GmbH (BTS) auf 5 x 2,5 Metern zeigt eine Infoleiste die Zahlen des Energieverbrauchs ohne Verbrauchsoptimierung und setzt dagegen prozess- und energieoptimierte Vergleichszahlen. Dabei werden zusammenhängende industrielle Prozesse erklärt und sinnvolle Maßnahmen vorgestellt. Modernste Technik ermöglicht mit aktuellem Knowhow höchste Einsparpotenziale. Norbert Kuschnerus, Leiter Process Management Technology, BTS: In diesem Jahr wird BTS die Hannover Messe dabei unterstützen, das Leitthema Energie-Effizienz in Industriellen Prozessen umfassend darzustellen. BTS hat in den vergangenen Jahren rund 100 Beratungsprojekte erfolgreich durchgeführt, um Energie- Effizienz-Potenziale in Fabriken rund um den Erdball zu identifizieren und zu heben. Fast 50 % des gesamten deutschen Stroms fließen in die Industrie, davon zwei Drittel in den Bereich elektrischer Antriebe. Elektrische Antriebstechniken sind zwar nicht direkte Energieverbraucher, aber sie wandeln elektrische in mechanische Energie um. Mit intelligentem Einsatz elektrischer Energie beschäftigt sich die Lenze AG seit Jahren. Das Unternehmen zeigt auf der Sonderschau Energie-Effizienz, wie wirkungsvoll heute die Umsetzung von elektrischer in mechanische Energie mit einem möglichst hohen Wirkungsgrad funktioniert. Edwin Kiel, Leiter Bereich Innovation, Lenze: Energiesparen bleibt eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Das wird sich auch in der Zukunft nicht ändern. Lenze stellt sich dieser Verantwortung, indem wir Wege aufzeigen, wie mit Antrieben Energie gespart werden kann. Darauf wollen wir mit unserer Teilnahme an der Sonderschau Energie-Effizienz aufmerksam machen. So zeigt beispielsweise die ebmpapst-gruppe auf der Sonderschau intelligent geregelte EC-Ventilatoren. Würden sie in ganz Europa eingesetzt, könnten vier Kraftwerke still gelegt werden. Der Marktführer im Bereich Ventilatoren und Motoren demonstriert die neueste Produktgeneration Hy-Blade, eine aus Kunststoffflügeln mit eingebrachter Aluminiumverstärkung bestehende Ventilatorreihe, die im Regelbetrieb bis zu 70 % weniger Strom benötigt als konventionelle Produkte. Hans-Jochen Beilke, Vorsitzender der Geschäftsführung der ebm-papst-gruppe: Jedes unserer neuen Produkte muss energieeffizienter sein als das Vorgängerprodukt. Die Messe sehen wir daher als gutes Forum, um unsere innovativen und stromsparenden Produkte zu präsentieren. Ebenfalls auf der Sonderschau vertreten ist ALMiG, einer der führenden Systemanbieter in der Drucklufttechnologie mit der Baureihe Flex laut Hersteller die umfangreichste Palette drehzahlgeregelter Energiesparkompressoren auf dem Weltmarkt. Höchste Wirtschaftlichkeit bei ganzheitlichem Antriebskonzept Kompressoren sind durchschnittlich meist nur zu 50 bis 70 % ausgelastet und benötigen lediglich zu Spitzenzeiten die maximale Liefermenge. Mit der ALMiG SCD (speed controlled direct drive) technology Drehzahlregelung und Direktantrieb, die auf den Teillastbereich zugeschnitten ist, verspricht das ganzheitliche Antriebskonzept höchste Wirtschaftlichkeit. Dazu Volker Thomassen, Product Marketing: Energie-Effizienz war und ist das Trendthema im Bereich der Drucklufttechnik. Gerade zum jetzigen Zeitpunkt sieht man, wie aktuell das Thema ist. Die weltweite Diskussion über die Folgen der Klimaschäden und die Bilder der Folgen sind uns allgegenwärtig. CO 2 -Redu- zierung ist das Schlüsselwort. Auch die Drucklufttechnik kann einen positiven Beitrag dazu leisten. Man muss bedenken, dass rund sieben bis 10 % des gesamten industriell genutzten Strombedarfs für die Drucklufterzeugung genutzt werden und dieser Wert gilt für die hochentwickelten Industrieländer. Die aufstrebenden Industrieländer, in denen der technische Entwicklungsstand noch nicht so fortschrittlich ist, verbrauchen mit Sicherheit einen prozentual höheren Energieanteil. Diese Fakten sowie die Prognosen renommierter Energieagenturen werden dafür sorgen, dass die Strompreise in den nächsten Jahren drastisch steigen werden. Daher sind die Betreiber von Druckluftstationen weiterhin bereit für eine Energieoffensive, um die Energieeinsparpotenziale innerhalb einer Druckluftstation von bis zu rund 40 % zu erschließen. Auch das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA ist zu Gast. Professor Alexander Verl, Institutsleiter: Das Fraunhofer IPA aus Stuttgart unterstützt die Sonderschau,Energie-Effizienz in Industriellen Prozessen der Hannover Messe nicht nur ideell, sondern im Jahre seines 50-jährigen Bestehens mit eigenen aktuellen Ent- wicklungen und verblüffenden Innovationen zum Thema Energie-Effizienz. So zeigt das Fraunhofer IPA patentierte Entwicklungen zum Themenfeld Energieautarke Sensoren eine Möglichkeit, lokale Sensoren für Energetischer Unterschied im Direktvergleich sichtbar industrielle Prozesse direkt an den Fertigungsanlagen und -maschinen anzubringen, die ihre komplette Energieversorgung für Messung und Funkdatenübertragung selber aus den latent vorhandenen Prozessenergien gewinnen, z. B. aus Thermo-, Strömungs- oder Schwingungs-Differenzpotenzialen. Damit kann auf den bisher erforderlichen Aufwand für Energieversorgung und Verkabelung der Sensoren verzichtet werden. Thomas Medved, Marketing-Verantwortlicher der Siemens Business Unit Standard Drives und ebenfalls zu Gast auf der Sonderschau: Energie- Effizienz bedeutet den optimalen Einsatz von Soft- und Hardware, um die Produktivität zu steigern und damit den Energieverbrauch in der Fertigung als auch in den zugehörigen Nebenprozessen zu reduzieren. Wir zeigen diesen Zusammenhang mit einem Pumpenmodell. Dabei vergleichen wir die Effizienz eines ungeregelten und eines elektronisch geregelten Pumpensystems bei gleicher Fördermenge, sodass der energetische Unterschied beider Antriebssysteme sichtbar wird. Zunehmend wichtiger wird neben der Effizienz der einzelnen Produkte auch das gesamte Energiemanagement. Wir stellen daher das Softwaretool SinaSave vor, das sowohl Amortisationszeiten sowie Einsparpotenziale durch energieeffiziente Motoren und Frequenzumrichter ermittelt. Sagen Sie uns Ihre Meinung:

20 S2 Produktion Messe-Special : Statements 09. April 2009 Nr. 15 Lenze wird sich auch in diesem wirtschaftlich schwierigen Jahr auf der Hannover Messe präsentieren. Die HMI ist international eine der wichtigsten Messen und nach wie vor eine interessante Leistungsshow. Als weltweit agierendem Unternehmen bietet sie uns eine hervorragende Plattform, um uns dem interessierten Publikum als innovativer Anbieter für Automatisierungs- und Antriebslösungen zu präsentieren. Unsere Besucher können erleben, was Lenze als ihr Lösungspartner für die Zukunft zu bieten hat. Wir zeigen in diesem Jahr u. a. Neuheiten aus dem Segment Steuerungstechnik und zum Thema Energieeffizienz: Das L-force Controls I/O-System, das wir auf der Messe erstmalig vorstellen, bedeutet für uns einen weiteren Schritt auf dem Weg vom reinen Antriebsspezialisten zum Anbieter von Antriebs- und Automatisierungslösungen. Ein weiteres Highlight unseres Auftritts sind die neuen L-force-Drehstrommotoren, die mit deutlich verbessertem Wirkungsgrad in der Energieeffizienzklasse IE2 erhältlich sind. Außerdem zeigen wir unseren Besuchern, wie wir sie bei der Entwicklung energieeffizienter Antriebslösungen unterstützen: Der Energiepass Antriebslösung aus unserem Auslegungswerkzeug Drive Solution Designer stellt transparent und übersichtlich die zu erwartenden Energiekosten einer Antriebslösung dar. Dr. Erhard Tellbüscher, Vorstandsvorsitzender Lenze AG, Hameln. Koenig Verbindungstechnik GmbH FILKO Blindnietmuttern für die Verbindung dünnwandiger Teile Die Hannover Messe ist nach wie vor die wichtigste internationale Plattform für die Antriebstechnik. Einige Unternehmen verzichten dieses Jahr aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Situation auf eine Teilnahme. Wir stellen trotzdem aus oder gerade deshalb. Die Teilnahme an führenden Messen ist aus unserer Sicht eine Investition in die Zukunft und bietet die Chance, die Krise möglichst schnell zu überwinden. Wir sind davon überzeugt, dass die Hannover Messe positive Impulse für den zurzeit schwachen Markt geben kann. Anerkannte Leitmessen bieten nach wir vor gute Möglichkeiten, neue Märkte zu erkunden. In schwierigen wirtschaftlichen Situationen gilt es, durch intensive Betreuung der Kunden und Interessenten jede Chance zu nutzen, um neue Aufträge und Umsätze zu generieren. Als ein führendes Unternehmen in einigen Bereichen der Antriebstechnik haben wir wieder zahlreiche Neuentwicklungen, die wir auf der Hannover unseren bestehenden und potentiellen neuen Kunden zum ersten Mal präsentieren werden. Wir wollen mit unseren Produktneuheiten insbesondere innovative Unternehmen ansprechen, die jetzt mit der Entwicklung neuer Maschinen auf Basis modernster Technik den Grundstein legen für ihre zukünftigen Erfolge. R O S T F R E I I N O X POP Blindniete schon ab 2mm HUCK Schwerlastniete und Schließringbolzen Koenig Verbindungstechnik GmbH Illerrieden Tel. +49(0) Fax +49(0) International vertreten in der Schweiz, Österreich, Polen, Tschechien und USA. 33 Wir stellen aus: Hannover Messe, , Halle 5, Stand B39 und Halle 23, Stand C31 Günther Klingler, Geschäftsführer mayr Antriebstechnik, Mauerstetten. Die Hannover Messe bietet Rexroth eine weltweit einzigartige Plattform, Lösungen für die entscheidenden Herausforderungen nahezu aller industrieller Anwendungen zu präsentieren: eine höhere Energieeffizienz, optimale Sicherheitstechnik und das Ausschöpfen von Produktivitätsreserven mit modernsten Steuerungen. Die Maschinenanwender fordern die rasche Umsetzung dieser Themen, um im Wettbewerb zu bestehen. Rexroth zeigt auf der Hannover Messe eine breite Palette auf diese Anforderungen abgestimmter Automationslösungen und Dienstleistungen. Damit eröffnet Rexroth Anlagen- und Maschinenherstellern aller Industriezweige zusätzliche Freiheitsgrade, sich mit innovativen Konzepten schnell Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Gerade die Kombinatorik der verschiedenen Antriebs- und Steuerungstechnologien aus einer Hand zu maßgeschneiderten mechatronischen Lösungen beschleunigt dabei die Realisierung neuer Ideen bis zur Marktreife entscheidend. Als technologieübergreifender Systempartner leistet Rexroth so einen wichtigen Beitrag zur Zukunftssicherung von Maschinenherstellern. Dabei deckt Rexroth wie auch die Hannover Messe die gesamte industrielle Wertschöpfungskette ab: Automatisierungstechnik für Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energien, mobile Arbeitsmaschinen und Nutzfahrzeuge bis zur Anlagenausrüstung und Fabrikautomation. Dr. Karl Tragl, Vorstand Vertrieb der Bosch Rexroth AG, Lohr. Die Hannover Messe zählt immer noch zu den großen und bedeutenden Messen in Deutschland. Besonders der internationale Charakter bewegt uns als international aufgestelltes Unternehmen zur Teilnahme. Allerdings nur im Zweijahresrhythmus, wenn entsprechend das Kernthema der Messe zu unserem Produktportfolio passt. Hinzu kommen die Fachmessen und lokalen Messen in unserem Messeplan. Wir halten hier das Niveau unserer Marketingaktivitäten auf dem hohen Level des Vorjahres. Natürlich sind die Messen nur ein Teil unserer Marketingaktivitäten. Gezielte Auftritte in der Fachpresse, ein komplett neuer Rüdiger Knevels, Geschäftsführer Rollon, Ratingen. Internetauftritt sowie ein neues Katalogwesen spielen eine sehr wichtige Rolle für unsere Weiterentwicklung als Komplettanbieter mit einer Vielzahl von Aktivitäten, die sämtlich auf einen herausragenden Kundenservice ausgerichtet sind. Über Messeteilnahmen entscheiden wir grundsätzlich im Hinblick auf den direkten Nutzen, nicht so sehr auf Imagegründen basiert. Daher treffen wir unsere Entscheidung über Teilnahmen jährlich neu. Wir beobachten im Moment, dass Kunden in der aktuell angespannten Situation bereit sind, umzukonstruieren und Neuentwicklungen zu starten. Davon können wir als Aussteller nur profitieren, denn nur über Neukontakte und neue Projekte ist es möglich, die Umsatzrückgänge in den klassischen Abnehmerbranchen aufzufangen. Die zunehmende Diversifizierung der Messelandschaft in Deutschland zeigt allerdings, dass man mit allzu hohen Erwartungen an eine einzelne Veranstaltung vorsichtig sein sollte. Für uns als weltweit agierendes Unternehmen bietet der internationale Charakter der Hannover Messe eine Plattform, um Lieferkontakte auch über Deutschland hinaus zu knüpfen und zu pflegen. Besucher treffen auf der Hannover Messe auf ein breites Ausstellerspektrum und eine Vielfalt an Themengebieten, die in dieser Form eben nur die großen Allround -Messen bieten können. Allerdings wissen wir auch, dass gerade die Größe der Messe auch zum Problem werden kann, da in der Regel nur ein Tag für den Besuch zur Verfügung steht und die Vielfalt des Angebotes in dieser knappen Zeit gar nicht zu schaffen ist. Dies hält manche Ansprechpartner von vornherein von einem Besuch ab, den sie lieber auf den übersichtlicheren Messen einplanen, wo kurze Anfahrtswege und konzentriertes Know-how auf kleinerer Ausstellungsfläche eine wichtige Rolle spielen. Deshalb gehören diese zunehmend wichtigen Messen ebenso in unsere Planung wie die Hannover Messe stellen wir außer in Hannover noch auf der bereits abgeschlossenen Intec und auf der Motek aus, im nächsten Jahr sind die Automatica und die Innotrans wichtige Plattformen für uns. Gerade in rezessiven Zeiten ist die Präsenz auf der Messe für Aussteller als auch Besucher wichtig, um in konzentrierter Form Lösungs- und Innovationspotenziale aufzuzeigen, die das strategisch momentan wohl wichtigste Ziel aller Unternehmen unterstützen, gestärkt aus einer temporären Krise hervorzugehen. Der Hannover Messe als die Leitmesse mit internationaler Bedeutung kommt gerade in diesem Krisenjahr 2009 eine besondere Bedeutung zu, da keine andere B2B-Messe in der Welt über einen definierten Zeitraum von 5 Tagen über Besucher aus der ganzen Welt anzieht. Von daher ist Hannover der ideale Platz, um aktuelle sowie potentiell neue Geschäftspartner, Kunden und Lieferanten zu treffen und ihnen neue Trends, innovative Lösungen mit Optimierungspotentialen für erfolgversprechende Weichen für das kommenden Geschäft zu vermitteln. Schließlich haben alle gerade jetzt die Zeit zum Durchatmen und um Prozesse qualitativ zu überarbeiten und effizienter zu gestalten, denn der nächste Aufschwung kommt bestimmt! Hans Sondermann, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing SEW Eurodrive, Bruchsal.

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