ERSTE GROUP. Basel 3. Journalistenakademie. Matthias Blume 19. April 2012

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1 Basel 3 Journalistenakademie Matthias Blume 19. April 2012

2 Übersicht 1. Einleitung: Warum? Wie? Wer? Wann? 2. Inhalt Basel 3 3. Auswirkungen Basel 3 2

3 Warum Notwendigkeit für Basel 3? Kapital nicht ausreichend Fehlende Verlusttragungsfähigkeit, Höhe zu gering Unzulängliches Liquiditäts-Risikomanagement Keine Harmonisierung, kein Fokus der Aufsicht Prozyklische Wirkung von Basel II Die risikosensitiven Modelle verstärkten die Krise Zu starke Vernetzung der Banken untereinander Ansteckungseffekte, siehe Lehman-Pleite Hohe systemische Risiken too big to fail Europa: Aufsichtsarchitektur nicht angemessen Mängel in der Zusammenarbeit, fehlende europäische Koordination 3

4 Die Antwort: Basel 3 Kapital Liquidität Stärkung der Qualität Hebung der quantitativen Anforderungen Capital Conservation Buffer Einheitliche Liquiditäy Coverage Ratio: Sockelliquidität Net Stable Funding Ratio: Längerfristige Refinanzierung Antizyklizität Antizyklischer Puffer Leverage Ratio Höhere Anforderungen an systemrelevante Banken SIFI-Surcharge Dissoziation des Interbankengeschäfts Höhere Eigenmittel- und Liquiditätsanforderungen 4

5 Wie entsteht Bankaufsichtsrecht? nicht rechtsverbindlich G20 Financial Stability Board Basel Committee: Basel Accords: 1, 2, 3 Allgemeine politische Ausrichtung Entwicklung allgemeiner Grundsätze für die Finanzmärkte Konkrete Expertenempfehlungen rechtsverbindlich Europäische Union: Capital Requirements Directive (CRD) Umsetzung im österreichischen Bankwesengesetz, Solvabilitätsverordnung Offenlegungsverordnung Umsetzung der Basel-Guidelines in EU-Recht (Verordnung od. Richtlinie) Nationale Umsetzung der Richtlinien (teilweise grenzüberschreitend) Basel 3 Journalistenakademie 19. April

6 Neue Rechtsstruktur Konzession Aufsicht Status Quo Capital Rquirements Directive (CRD) Pillar 2 (Supervisory Review, ICAAP) Ordnungsnormen Umsetzung in BWG/SolvaV Capital Rquirements Directive (CRD) Konzession Aufsicht Pillar 2 (Supervisory Review, ICAAP) Governance Sanktionen Kapitalpuffer Umsetzung in BWG Zukünftig Capital Rquirements Regulation (CRR) Ordnungsnormen: Kapitalanforderungen Großveranlagungen Liquidität Verschuldensquote (Leverage Ratio) Veröffentlichung direkt anwendbar, keine Umsetzung Totalharmonisierung = Single Rulebook 6

7 Technische Standards & Guidelines Status Quo Zukünftig Capital Rquirements Directive (CRD) Capital Rquirements Directive (CRD) Capital Rquirements Regulation (CRR) >130 Technische Standards & Guidelines Bankwesengesetz & Solvabilitätsverordnung Bankwesengesetz Kreditinstitute & Wertpapierfirmen 7

8 Wer vollzieht Bankaufsichtsrecht? Neue Europäische Aufsichtsarchitektur Mikroökonomische Aufsicht Makroökonomische Aufsicht ESFS (European System of Financial Supervision) ESRB (European Systemic Risk Board) EBA (European Banking Authority) ESMA (European Securities and Markets Authority) EIOPA (European Insurance and Occupational Pensions Authority) Mitgliedstaatliche Aufsichtsbehörden Basel 3 Journalistenakademie 19. April

9 Europäische Bankenaufsicht im Detail ESRB (Makroaufsicht) Colleges von Aufsichtsbehörden Kooperation Entscheidungen Europäische Kommission Kooperation Entscheidungen zur Bewältigung von: Krisensituationen fehlender Harmonisierung Meinungsunterschieden Entscheidungen Neue Europäische Behörde FMA FMA FMA FMA FMA FMA FMA FMA FMA Entscheidungen Bank Bank Bank Bank Bank Bank Bank Bank Bank 9

10 Kompetenzen der neuen Behörden direkt anwendbare technische Standards mittelbar anwendbare Guidelines Überwachung der Tätigkeit mitgliedstaatlicher Behörden Eingriffe in Krisensituationen, insb. auch Vertriebsverbote Mediation bei Konflikten zwischen mitgliedstaatlichen Aufsichtsbehörden Überwachung der konsistenten Anwendung von EU-Recht Basel 3 Journalistenakademie 19. April

11 Wann tritt Basel 3 in Kraft? 20. Juli 2011 Entwurf der Kommission einer Capital Requirements Directive IV und einer Capital Requirements Regulation (CRD/CRR) Juli Juni 2012 Mitentscheidungsverfahren (Verhandlungen Europäisches Parlament und Rat) Juni Dezember 2012 Nationale Umsetzung der Richtlinienteile 1. Jänner 2013 Inkrafttreten der CRD/CRR 11

12 Übersicht 1. Einleitung: Warum? Wie? Wer? 2. Inhalt Basel 3 3. Auswirkungen Basel 3 12

13 Kapital: Qualität Eigenmittel (Total Capital, TC) hartes Kernkapital (Common Equity Tier 1, CET1) = Grund- und Stammkapital + einbehaltene Gewinne anderes Kernkapital = Hybridkapital NEU Kernkapital (Tier 1, T1) Ergänzungskapital NEU (Tier 2, T2) nachrangiges Kapital (lower Tier 2) 13

14 Kapital: Quantität heute Basel III 2019 min Basel III 2019 max Aufsichts-Add-On? SIFI-Surcharge: 3%? T2 (2%) T2 (2%) T1 (1,5%) Total:?? T1 (1,5%) antizyklischer Puffer (0-2,5%) Total: 8% T2 (4%) T1 (2%) Total: 10,5% Konservierungspuffer (2,5%) CET1 (4,5%) CET1: 7% Konservierungspuffer (2,5%) CET1 (4,5%) CET1: 9,5% oder höher CET1 (2%) CET1: 2% 14

15 Kapitalpuffer erhöhter SIFI-Puffer SIFI-Puffer = der Puffer Antizyklischer Puffer MIN Kapitalkonservierungs- Puffer Basel 3 Journalistenakademie 19. April

16 Quantitative Auswirkungen Die CET1-Quote wird de facto mehr als verdreifacht Die T1-Quote mehr als verdoppelt und Die Gesamteigenmittelquote durch den Puffer-Zuschlag ebenfalls wesentlich erhöht Derzeit noch unbekannt: Zusätzliche Anforderungen für systemrelevante Banken (SIFI-Surcharge), derzeit unbekannt Höhe allfälliger antizyklische Puffer ausfallen werden allfällige aufsichtsbehördlich verordnete Anforderungen (wie zb UK und CH) Fazit: Die Erhöhung der Anforderungen ist jedenfalls erheblich, teilweise noch unbekannt Basel 3 Journalistenakademie 19. April

17 Detail 1: Fremdanteile hinsichtlich konsolidierter Bankbeteiligungen Anteiliges Überschusskapital Fremdanteile Summe an CET1 Anteiliges eigenes Überschusskapital CET-Anforderung Aber: Volle Einrechnung der RWAs! Für die Erste Group: 1,2Mrd EUR weniger konsolidiertes CET1 17

18 Detail 2: Abschreibung/Konversion 5.125% CET1 viable/nonviable Insolvenz going concern gone concern Abschreibung/ Konversion Anrechenbares Kapital Nicht anrechenbares Kapital Common Equity Tier 1 (hartes Kernkapital) Additional Tier 1 (Hybridkapital) Tier 2 (Ergänzungskapital) Senior unsecured debt/bail-in-debt Abschreibung/ Konversion 18

19 Detail 3: Cut-Off-Datum Cut-Off-Datum: 20. Juli Frage: Müssen wir das Abschreibungskriterium erfüllen (ist heute noch nicht spezifiziert!) Ausgabe von Tier 2 Antwort FMA: Wir sollen das Kriterium nicht ignorieren (???) Question: Was wenn nicht? Ist Tier 2 voll/teilweise anrechenbar (ab 2013?) 19

20 Exkurs 1: EBA-Rekapitalisierungs-Initiative (EU-Gipfel, Entscheidung vom ) 70 europäische Banken müssen bis Ende Juni Core Tier 1 in der Höhe von 9% halten Gegen Risikogewichtete Aktiva und einen Sovereign Buffer Spezifische Kapitaldefinition ohne öst. privates Partizipationskapital Um eine Kreditklemme zu vermeiden, sind die Behörden aufgefordert, das Verhalten der Banken genau zu beobachten EBA verlangt detaillierte Pläne, wie das Gap zu schließen ist, wenn eines bestehen sollte 20

21 Exkurs 2: in Ö: Aufsichtliche Leitlinien für öst. Großbanken Die FMA Aufsichtliche Leitlinie zur Stärkung der Nachhaltigkeit der Geschäftsmodelle international aktiver österreichischer Großbanken ( ) Ziel: Stärkung der Nachhaltigkeit und Verbesserung der Refinanzierungsstruktur der CESEE-Tochterbanken Inhalt: Basel III für konsolidiertes CET1 schon per , ohne Übergangsfristen d.h., 7% CET1-Erfordernis (4,5% Mindest CET1-Erfordernis + 2,5% Capital Conservation Buffer) Ab : Zusätzlicher Kapitalpuffer von bis zu 3% abhängig vom Risikogehalt des Geschäftsmodells (SIFI-Buffer) Das Verhältnis von lokalen Krediten zu lokalen Refinanzierungen (lokale Einlagen, lokale Emissionen, supranational funding (EBRD, EIB) hinsichtlich Neugeschäft soll einer Beobachtungskennzahl unterliegen, der LLSFR loan to local stable funding ratio Vorlage von Abwicklungs- und Sanierungsplänen bis ye

22 Leverage Ratio Verschuldensgrad-Kennzahl Ungewichtete Aktiva Berechung/Meldung ab 2012/2013 Veröffentlichung ab 2015 Verpflichtende Einhaltung ab 2018 (?, noch offen) Ungewichtete außerbilanzmäßige Geschäfte MIN 3% (?) Kernkapital 22

23 Funktionsweise Leverage Ratio Die ungewichtete Bilanzsumme wird mit den ungewichteten außerbilanzmäßigen Geschäften (Eventualverbindlichkeiten, Derivate) summiert Diese Summe wird zum Kernkapital (= CET1 + AT1-Kapital) in Verhältnis gesetzt Auf Baseler Ebene wird eine Mindestanforderung von 3% Kernkapital vorgesehen, d.h. die Verschuldung kann bis zum 33,33-Fachen des Kernkapitals betragen Auf europäischer Ebene wird keine Zahl genannt Zunächst soll gemeldet und beobachtet werden (ab 2012/2013) Ab 2015 soll die Leverage Ratio veröffentlicht werden Ab 2018 soll sie verpflichtend in die Säule 1 oder Säule 2 integriert werden 2017 soll darüber politisch entschieden werden Soll sowohl auf Soloebene als auch auf konsolidierter Ebene der Kreditinstitute Platz greifen 23

24 Liquiditätskennzahlen Verpflichtend ab 2015 Angestrebte Verbindlichkeit ab 2018 Hochliquide Aktiva Einflüsse Liquidity Coverage Ratio (LCR) Ausflüsse Erforderliche Stabile Refinanzierung Net Stable Funding Ratio (NSFR) Verfügbare Stabile Refinanzierung 24

25 Funktionsweise Liquiditätskennzahlen Ziel der LCR: Es sollen dauerhaft liquide Mittel zur Verfügung stehen, damit Institute jederzeit ihren Verbindlichkeiten nachkommen können Das soll auch in Stressszenarien gelten: 30-Tage-Namenskrise (= Bankrun) und Marktkrise (sehr geringe Marktliquidität) Ziel NSFR: Institute sollen nicht übermäßig von kurzfristiger Refinanzierung abhängig sein Auch die NSFR soll unter Stressszenarien gelten, Zeithorizont ist hier 1 Jahr. Detailliertes Gewichtungsregime für beide Ratios der Aktiv- und Passivseite, sowie außerbilanzmäßige Geschäfte Melde- und Beobachtungsphase für LCR von 2012 bis ye 2014, ab 2015 soll LCR verpflichtend gelten NSFR: Beobachtungs/Meldphase bis 2018, soll ab 2018 verpflichtend gelten 25

26 Übergangsfristen CET1-Erfordernis* 3,50% schrittweise Erhöhung 7% T1-Erfordernis* 4,50% 8,50% TC-Erfordernis* 8% 10,50% Abzugsposten 20% 100% Phase-Out 10% 100% Leverage-Ratio (T1) 3% LCR 100% NSFR 100% * inkl. Kapitalkonservierungspuffer 26

27 Übersicht 1. Einleitung: Warum? Wie? Wer? 2. Inhalt Basel 3 3. Auswirkungen Basel 3 27

28 Auswirkungen Kapital Risikogewichtete Aktiva Passiva, anrechenbare Eigenmittel Basel III heute heute Basel III verschiedene Assetklassen Fazit: Wirkung ist eine verhältnismäßige Erhöhung der RWA, d.h. je höher Risikogewicht unter Basel II, desto größer die Auswirkung durch Basel III 28

29 Mögliche Reaktionen auf höhere Anforderungen Erhöhung des Kapitals/Liqudität durch Kapitalmaßnahmen/Liquiditätsmaßnahmen Erhöhung des Gewinns durch Kostenreduktion/Ertragssteigerung Geschäftsoptimierung durch Abbau von Geschäft mit hohen risikogewichteten Aktiva Konzentration auf Geschäft mit niedrigeren RWA Reduktion benachteiligter Produktkategorien in der Liqudität Änderung in der Struktur der Bank bzw. Bankgruppe Kombination aus diesen Reaktionen 29

30 Kreditgeschäft in Abhängigkeit der neuen Liquiditätsquoten Volumen Kundeneinlagen kurz Volumen Kundenkredite lang Fristigkeit Erhöhte Fristenkongruenz beschränkt Banken in ihrer Fristentransformationsleistung Refinanzierung mit länger laufenden, teureren Einlagen Kreditkostenerhöhung Vergabe kürzer laufender Kredite (Angleichung an Einlagenstruktur) Kreditkunden tragen Zins- und Anschlussfinanzierungsrisiken 30

31 Auswirkungen Liquidität Auswirkungen der Liquidity Coverage Ratio: Fokus auf Staatsanleihen, hochgeratete Corporate-Bonds und Covered-Bonds bei Definition hochliquider Aktiva (LCR) kann folgendes nach sich ziehen: massiven Nachfrageerhöhung für diese Assetkategorien, Liquiditätsengpässen, Preisanomalien und Kollateraleffekte auf Bank- und Unternehmensemittenten Auswirkungen der Net Stable Funding Ratio: Beschränkung der Kernfunktion Fristentransformation Verteuerung der Refinanzierung Negative Auswirkungen auf die Realwirtschaft Ausweichen auf Kapitalmarkt in Österreich und CEE für KMUs nicht ohne weiteres möglich 31

32 Auswirkungen Liquidität: LCR Aktiva Passiva Außerbilanz Bevorzugte Produktkategorien Staatsanleihen Hoch geratete Unternehmensanleihen (AA- oder höher) Hoch geratete Covered Bonds (AAoder höher) Stabile Einlagen (Einlagensicherung, dauernde Geschäftsbeziehung, Girokonten) Secured Funding (Covered Bonds) Unsecured Funding von Kleinunternehmen Kreditfazilitäten Retail-Überziehungsrahmen Benachteiligte Produktkategorien Interbankforderungen Unternehmensfinanzierungen- Finanzierungen Interbankeinlagen Unsecured Funding von Large Corporates Verbindlichkeiten aus Verbriefungen, Derivaten Garantien, Letters of Credit Liquiditätsfazilitäten an Unternehmen und Banken Basel 3 Journalistenakademie 19. April

33 Auswirkungen Liquidität: NSFR Bevorzugte Produktkategorien Benachteiligte Produktkategorien Aktiva Passiva Cash, money market instruments Staatsanleihen Senior unsecured corporate bonds & covered bonds Stabile Einlagen (Einlagensicherung, dauernde Geschäftsbeziehung, Girokonten) Weniger Stabile Einlagen von Retail und Kleinunternehmen Anrechenbare Eigenmittel Kurzfristige Finanzierungen Retail & KMU Kurzfristige Unternehmensfinanzierungen- Finanzierungen Sämtliche anderen Verbindlichkeiten unter einem Jahr Außerbilanz Verbindlichkeiten über 1 Jahr Kredit- und Liquiditätsfazilitäten Garantien, Letters of Credit, uä Basel 3 Journalistenakademie 19. April

34 Kreditwirtschaft: EU+CH vs US Kapital: CET1: 4,5% CET1-Ratio + 2,5% reg. Kapitalpuffer + 2% bankspez. Puffer = 9% CET1 T1: 6% T1-Ratio + 2,5% reg. Kapitalpuffer + 2,5% bankspez. Puffer = 11% T1 Die beiden bankspezifischen Puffer machen 55% des Capital-Shortfalls aus; rein reg. shortfall: ca 450Mrd EUR CH: 12% CET1, 20% T1 (einschließlich CoCos); UK: 12% CET1, 15% T1; keine SIFI-Add-ons Liquidität: LCR: 1,3bn EUR = 40% des Li-Puffers heute; NSFR: 2,3bn EUR = 10-15% von heute zur verfügung stehendem long term funding Quelle: McKinsey&Company, November 2010 Basel 3 Journalistenakademie 19. April

35 Volkswirtschaft: Vergleich der drei Studien OECD, BCBS, IIF Offizielle Studien (BCBS, OECD): nur kleine Auswirkungen auf GDP IIF-Studie: GDP-Auswirkung is wesentlich, offizielle Position sollte hinterfragt und überdacht werden Die Auswirkungen sind je nach Region unterschiedlich: EURO-Zone ist am stärksten betroffen Emerging Markets am geringsten USA, Asien: mittlere Betroffenheit Basel 3 Journalistenakademie 19. April

36 Kapitalbedarf Österreich Tier 1 capital (bn. EUR) Impact on P&L (bn. EUR) CRD III (market risk) 2,6-3,9 0,3-0,5 Credit risk and counterparty risk 4,5-7,7 0,5-0,9 Redefinition of Tier 1 capital 2,0-3,0 0,2-0,4 Higher regulatory minimum capital 5,5-11,0 0,6-1,3 Capital conservation buffer 2,8-5,6 0,3-0,7 Surcharge for SIFIs 1,9-3,8 0,2-0,5 Total new capital requirements 19,2-34,9 2,1-4,3 Liquidity Coverage Ratio 0 0,6-1,1 Net Stable Funding & Leverage Ratio 0? Other measures Prepaid Deposit Guarantee Scheme 0 0,6 Bank levy (Austria+Hungary) 0 0,6 Total regulatory impact 19,2-34,9 3,9-6,7 Stock of Tier 1 capital in ,0 Average profit before tax (last 5 years) 5,8 Quelle: Bank Austria 36

37 Kapitalbedarf Österreich OeNB in Mrd EUR Zusätzlicher Kapitalbedarf der AT Banken unter Basel III Mrd. EUR 4 Mrd EUR max. 3 Mrd EUR Mrd EUR Mrd EUR CET1 strengere Basel III Anforderungen CET1 Ersatz staatliches und privates Partizipationskapital Additional Tier 1 Tier 2 Der zusätzliche Kapitalbedarf für den AT Bankensektor beläuft sich auf Mrd EUR Annahmen: -Der Kapitalbedarf beinhaltet Common Equity Tier 1, Additional Tier 1 und Tier 2 Kapital -Der Kapitalbedarf wurde auf Basis Q nach allen Übergangsbestimmungen (Definition per 2022) berechnet. -Es wurden keine Gewinnthesaurierungen und keine Ersatzbeschaffung für das staatliche Partizipationskapital berücksichtigt Quelle: OeNB 37

38 Ergebnisse der EBA-monitoring exercise Status 30.Juni 2011 Teilnehmer: 158 EU-Kreditinstitute Konsolidierte Betrachtungsweise Annahme: Vollimplementierung auf Basis des Kommissionsentwurfs vom 20. Juli 2011 Keine Berücksichtigung der Entwicklung von Banken, insb. im Hinblick auf Ertrag Gruppe-1-Banken (48): Tier 1 über 3Mrd EUR und international aktiv CET-Ratio von 6,5%: 80% bei bzw. über 4,5% CET1, 44% bei bzw. über 7% (Mindestratio) Shortfall im Hinblick auf 4,5% CET1: 18Mrd EUR Shortfall im Hinblick auf 7%: 242Mrd EUR Zum Vergleich: After tax profit, vor Distributions, y-t-y-basis zum : 102Mrd EUR Gruppe-2-Banken (110): alle anderen 38

39 EBA-monitoring: Kapitalquoten Quelle: EBA 39

40 EBA-monitoring: Leverage Ratio Quelle: EBA 40

41 EBA-monitoring: LCR Quelle: EBA 41

42 Ergebnisse der BIS-monitoring exercise Status 30.Juni 2011 Teilnehmer: 212 Kreditinstitute weltweit Konsolidierte Betrachtungsweise Annahme: Vollimplementierung auf Basis des Basel III-Textes vom Dezember 2010 (+ Viability Dokument vom Jänner 2011) Keine Berücksichtigung der Entwicklung von Banken, insb. im Hinblick auf Ertrag Gruppe-1-Banken (103): Tier 1 über 3Mrd EUR und international aktiv Gruppe-2-Banken (109): alle anderen 42

43 BIS-monitoring: Kapitalquoten Quelle: BIS 43

44 BIS-monitoring: Leverage Ratio Quelle: BIS 44

45 BIS-monitoring: LCR Quelle: BIS 45

46 Wie bereiten wir uns darauf vor? Verbesserung der Kapitalausstattung Verbesserung der Refinanzierungsstruktur Erhöhung der Profitabilität/Kosteneinsparungen 46

47 Wie können sich Unternehmen vorbereiten? Optimierung der Innenfinanzierung Cash Management Forderungsmanagement Management des Working Capital (Aussenstände / Zahlungsziele / Lagerbestand) Optimierung der Außenfinanzierung kurzfristig Umsatzfinanzierung / Factoring Wareneinkaufsfinanzierung Leasing langfristig Kapitalmarktzugang (Unternehmensanleihen) Schuldscheindarlehen Mezzanin-/Beteiligungskapital Fristenkonformität / Tilgungsprofil 47

48 Rückfragen: Tel.: +43 (0)

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