1. Oktober 2015 WOCHENBAROMETER MARKTBERICHT VOLKSWIRTSCHAFT. Bringt Katalonien Spanien und Europa in Bedrängnis?

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1 MARKTBERICHT VOLKSWIRTSCHAFT WOCHENBAROMETER 1. Oktober 2015 Bringt Katalonien Spanien und Europa in Bedrängnis? In Spanien herrschen unruhige Zeiten. Knapp drei Monate vor den mit Spannung erwarteten Parlamentswahlen nehmen die Sorgen von Ministerpräsident Mariano Rajoy zu. Bei der Regionalwahl in Katalonien haben die Separatisten gewonnen. Nun will Regionalpräsident Artur Mas wie versprochen Katalonien innerhalb von 18 Monaten zu einem unabhängigen Staat machen. Damit könnten sowohl Spanien als auch der Europäische Union schwere Zeiten bevorstehen. Eigentlich sieht die spanische Verfassung es nicht vor, dass eine Region einseitig entscheiden kann, einen eigenen Staat zu bilden. So hat die Zentralregierung in Madrid ein für November 2014 geplantes Unabhängigkeitsreferendum gestoppt. Auch die EU hält den Austritt von einzelnen Regionen wie Schottland, Norditalien oder Katalonien aus ihren staatlichen Strukturen politisch und wirtschaftlich für problematisch. Es würde sogar automatisch den Verlust der Mitgliedschaft in der Europäischen Union und der Eurozone nach sich ziehen. Die Gründe für das katalonische Unabhängigkeitsbestreben sind historisch gewachsen. Die Bewohner mit ihrer eigenen Sprache und Kultur fühlen sich insbesondere seit der Franco-Diktatur, die bis 1975 andauerte, unterdrückt und finanziell ausgebeutet. In der Region leben 16% der spanischen Gesamtbevölkerung, die rund ein Fünftel der Wirtschaftsleistung und ein Viertel der Exporte des Landes erbringen. Seit der Finanzkrise sind vor allem die Zahlungen im Rahmen des spanischen Länderfinanzausgleichs ein Dorn im Auge der Katalanen geworden, denn ihre Region muss für andere zahlen, obwohl sie selbst hoch verschuldet ist. Ganz von allein ist der Unmut der Bevölkerung um Barcelona über die Zentralregierung in Madrid nicht entstanden. Geschürt wird er durch die katalanischen Nationalisten um Artur Mas, die seit Jahrzehnten fast immer die Regierung stellen. Die Schuld an den durch die Wirtschaftskrise verursachten Problemen wird der Zentralregierung zugeschoben und als Lösung aller Probleme die Loslösung von Spanien präsentiert. Dabei leidet Katalonien unter ähnlichen Krankheitssymptomen wie das restliche Spanien. Das ist nicht nur Verschuldung, sondern ebenfalls Arbeitslosigkeit und Korruption. Spaniens Zukunft ist ungewisser denn je. Sowohl Rajoy als auch Mas haben in den letzten Monaten viel Porzellan zerschlagen. Im nächsten Jahr hat dann eine neue Zentralregierung, wahrscheinlich unter neuer Führung, die Chance zur Annäherung mit der neuen Regionalregierung von Katalonien. Hoffentlich kommt es dann bald zu einer tragfähigen Lösung für Spanien und Europa. Die Herausforderungen in Europa sind ohnehin schon groß genug. Da behindern Unabhängigkeitsbestrebungen von reichen Regionen nur die dringend notwendigen Reformprozesse. HSH NORDBANK.DE WOCHENBAROMETER 1. Oktober 2015 SEITE 1

2 Rentenmärkte Stabilisierung an den Aktienmärkten, aber Renditen dennoch im Rückwärtsgang. Spannung vor den US-Arbeitsmarktdaten. Carney warnt vor Klimablase. Während sich an den Aktienmärkten die Lage allmählich zu stabilisieren scheint, strahlen die Rentenmärkte eine düstere Stimmung aus. Die Renditen der zehnjährigen Bunds sind unter 60 bp gefallen und auch die Pendants aus den USA sind deutlich gesunken, und zwar auf 2,06%. Eindeutige Erklärungen gibt es nicht. Sicher bereitet der Fall der Inflation unter die Marke von 0% den Entscheidungsträgern in der EZB Sorgen. Viele Investoren dürften vor diesem Hintergrund eine Ausweitung des QE-Programms für wahrscheinlicher halten. Für Schlagzeilen sorgte die Bank of England, deren Chef Mark Carney die bereits vor Monaten geäußerte Warnung wiederholte, es könne zu einem Platzen einer so genannten Klimablase kommen. Seine Überlegung: Aufgrund des Klimawandels wären die Energieunternehmen vollkommen überwertet, da sie die Rohstoffe gar nicht mehr fördern können. Denn dies würde ansonsten zum Klimakollaps führen. Denkt man weiter, sollte dies im Übrigen auch eine auf lange Sicht niedrige Inflationsrate bedeuten, da die Nachfrage nach Energierohstoffen zurückgehen würde. Es gab aber nicht nur negative Nachrichten. So konnte der Haushaltsstreit in den USA vorübergehend beigelegt werden, in dem ein temporärer Haushalt bis zum 11. Dezember verabschiedet wurde. Allerdings wird man schon bald um die Anhebung der Schuldengrenze verhandeln müssen. Die PMI-Geschäftsklimaindizes für das Verarbeitende Gewerbe in der Eurozone signalisieren für den laufenden Monat weiterhin Wachstum. Hervorhebenswert ist Frankreich, wo die Stimmung in positives Terrain geschwenkt ist und die erste Indexschätzung noch leicht nach oben auf 50,6 Punkte revidiert wurde. Damit wächst das Verarbeitende Gewerbe in der gesamten Eurozone, mit Ausnahme Griechenlands. Die nächsten Tage dürften vor allem von den US-Arbeitsmarktdaten geprägt sein. Wir erwarten einen Beschäftigungsaufbau von rund Personen und eine unveränderte Arbeitslosenrate von 5,1%. Grundsätzlich wären das Daten, die ausreichend für eine Leitzinserhöhung im Oktober oder Dezember sein sollten. Dies würde umso mehr gelten, je höher die ISM-Indizes für das Verarbeitende Gewerbe (1. Oktober) und den Dienstleistungssektor (5.10.) ausfallen. Hier ist allerdings etwas Vorsicht angesagt, da das Umfeld sich derzeit einzutrüben scheint. In der Eurozone wird man ebenfalls auf die PMI-Geschäftsklimaindizes für das Verarbeitende Gewerbe schauen, die in der Gesamtheit ein freundliches Bild zeichnen sollten. Abgeschlossen wird die kommende Woche mit der Weltbank- und IWF-Tagung ( Oktober) in Lima, wo unter anderem der World Economic Outlook mit den neuesten Prognosen des IWF veröffentlicht wird. An Warnungen vor einer Verlangsamung des Wirtschaftswachstums in den Schwellenländern und vor übereilten Leitzinserhöhungen wird es sicherlich nicht mangeln. Insgesamt sehen wir kurzfristig keinen großen Spielraum für einen Anstieg der langfristigen Renditen. Zinsstrukturkurven (oben: aktuelle Renditekurven von Bundesanleihen und US-Treasuries unten: jeweilige Renditeveränderung der Laufzeiten seit 24. September) USA: Staatsanleiherendite 10J. Laufzeit (in Prozent, p.a 2,20 2,15 2,10 2,05 2,00 Deutschland: Staatsanleiherendite 10J. Laufzeit (in Prozent, p.a.) 0,70 0,65 0,60 0,55 Wochenveränderung der Peripheriespreads gegenüber Bundesanleihen* (aktuelle Spreads in Klammern) Belgien (32 bp) Frankreich (40 bp) Irland (65 bp) Italien (113 bp) Spanien (129 bp) Portugal (180 bp) *Differenz generischer 10-J.-Renditen in Basispunkten Eine längerfristige Betrachtung der Rentenmärkte finden Sie in unserer monatlich erscheinenden Publikation Rententrends. Aus Sicht eines Euro-Investors können die Renditen ausländischer Anleihen wie US-Staatsanleihen infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. Berichtswoche Beginn: Ende: , 08:00 Uhr , 10:00 Uhr 2,50 2,00 1,50 in % 1,00 0,50 0,00-0, in bp Deutschland USA HSH NORDBANK.DE WOCHENBAROMETER 1. Oktober 2015 SEITE 2

3 Devisenbericht Euro-US-Dollar hat etwas nachgegeben. Der Greenback sollte in den nächsten Tagen von guten US-Arbeitsmarktdaten profitieren. Wir sehen Euro-US-Dollar kurzfristig im Rückwärtsgang in Richtung 1,10. Nach der Entscheidung der Fed am 17. September, die Leitzinsen nicht zu erhöhen, zeigt sich EUR/USD ohne klare Orientierung. Denn die Unsicherheit ist hoch, ob die Notenbank dieses Jahr noch Ernst macht und die Leitzinswende einleitet. Einige Kommentare von Fed-Offiziellen deuten zwar darauf hin, doch Skepsis bleibt. Entsprechend fällt die Positionierung bei EUR/USD schwer. So gab das Währungspaar in der Berichtswoche etwas nach und notiert derzeit bei 1,114. Angesichts der guten Konjunkturentwicklung im zweiten Quartal ist die Wirtschaftsleistung nach revidierten Zahlen um 3,9% gegenüber dem Vorquartal gestiegen rechnen wir weiterhin mit einer ersten Zinsanhebung in diesem Jahr. Den Weg dafür ebnen könnten die Arbeitsmarktdaten für September sowie die ISM-Indizes des verarbeitenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors. Liegt die Beschäftigung oberhalb der Marke von 200 Tsd. und kann sich der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe auf seinem derzeitigen Niveau zumindest stabilisieren, sind wichtige Hürden genommen. Dann würde EUR/USD wieder in Richtung 1,10 tendieren. EUR/GBP hat in den letzten Tagen zugelegt und dabei zwischenzeitlich die Marke von 0,74 übertroffen. Momentan rangiert das Währungspaar bei 0,737. Der Sterling litt unter Aussagen von Notenbankern, die keinen Grund für eine baldige Straffung der Geldpolitik der Bank of England sehen. Zudem macht sich in der Eurozone immer mehr Konjunkturoptimismus breit. Dabei befindet sich die Wirtschaft in Großbritannien auf einem deutlich robusteren Wachstumspfad. Das BIP-Wachstum im zweiten Quartal wurde jüngst mit 0,7% qoq bestätigt. Darüber hinaus konnte der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe im September das Niveau des Vormonats von 51,5 Punkten halten, obwohl ein niedriger Wert erwartet wurde. Wir sehen EUR/GBP in der kommenden Woche etwas schwächer in einer Spanne zwischen 0,730 und 0,740. USD/JPY hat sich in der Berichtswoche trotz einiger Schwankungen per Saldo kaum verändert. Aktueller Kurs ist 120,2. Der Yen konnte zwar von seinem Status als sicherer Hafen profitieren, leidet jedoch nach wie vor unter den schwachen Konjunkturmeldungen aus Japan. So ist die Industrieproduktion im August überraschend zum zweiten Mal in Folge zurückgegangen, und zwar um 0,5%. Zudem konnte auch der Tankanbericht in Hinblick auf die großen Industrieunternehmen nicht überzeugen. Schon zuvor signalisierte Notenbankchef Kuroda, dass die Bank of Japan bei Risiken für die japanische Wirtschaft und Änderungen bei den Inflationsperspektiven nicht zögern würde, ihre Geldpolitik anzupassen. In den nächsten Tagen erwarten wir aufgrund guter US-Wirtschaftsdaten (u.a. vom Arbeitsmarkt) steigende USD/JPY- Kurse. Dabei sollte die Marke von 121,0 übersprungen werden. EUR/USD 1,130 1,125 1,120 1,115 1,110 EUR/GBP 0,745 0,740 0,735 0,730 USD/JPY 121,5 121,0 120,5 120,0 119,5 119,0 EUR/CHF 1,100 1,095 1,090 1,085 Wechselkursbewegungen gegenüber dem EUR (Veränderungen seit dem Handelsbeginn 24.September) NOK GBP PLN CZK HUF TRY CNY RUB KRW NZD -3,0% -2,0% -1,0% 0,0% 1,0% 2,0% 3,0% Eine längerfristige Betrachtung der Devisenmärkte finden Sie in unserer monatlich erscheinenden Publikation Rententrends. Berichtswoche Beginn: Ende: , 08:00 Uhr , 10:00 Uhr HSH NORDBANK.DE WOCHENBAROMETER 1. Oktober 2015 SEITE 3

4 Kalender für die kommende Woche letzter Konsens- Zeit Land Veröffentlichung Zeitraum schätzung Wert Freitag, 02. Oktober Konjunkturdaten USA 14:30 USA Change in Nonfarm Payrolls (M/M, in Tsd.) Sep :30 USA Change in Manufact. Payrolls (M/M, in Tsd.) Sep :30 USA Arbeitslosenquote (in %) Sep 15 5,1 5,1 16:00 USA Industrieaufträge (M/M, in %) Aug 15-1,2 0,4 Konjunkturdaten Eurozone 11:00 EU PPI Industrie ex Baugewerbe (M/M / J/J, in %) Aug / / -2.1 Konjunkturdaten UK 10:30 UK PMI Baugewerbe Sep 15 57,5 57,3 Konjunkturdaten Japan 01:30 JP Arbeitslosenquote (in %) Aug 15 3,3 3,3 Redetermine Fed-Redner: Fischer, Bullard EZB-Redner: Draghi Montag, 05. Oktober Konjunkturdaten USA 16:00 USA ISM-Index Dienstleistungen Sep Konjunkturdaten Eurozone 09:45 IT PMI Dienstleistungen Sep 15 k.a. 54,6 09:50 FR PMI Dienstleistungen Sep 15 k.a. 51,2 09:55 GE PMI Dienstleistungen Sep 15 k.a. 54,3 10:00 EC PMI Dienstleistungen Sep 15 k.a :00 EC Einzelhandelsumsätze (M/M / J/J, in %) Aug 15 k.a. / k.a. 0.4 / 2.7 Konjunkturdaten UK 00:00 UK HBOS Häuserpreisindex (M/M / J/J, in %) Sep 15 k.a. / k.a. 2.7 / 9 10:30 UK PMI Dienstleistungen Sep 15 k.a. 55,6 Supranationale Treffen 15:00 EC Euro-Area Finance Ministers Meet in Luxembourg Dienstag, 06. Oktober Konjunkturdaten USA 14:30 USA Handelsbilanz (in Mrd. USD) Aug ,863 Konjunkturdaten Eurozone 08:00 GE Auftragseingänge Industrie (M/M / J/J, in %) Aug 15 k.a. / k.a / -0.7 Konjunkturdaten Schweiz 09:15 CH Verbraucherpreisindex (M/M / J/J, in %) Sep 15 k.a. / k.a / -1.4 Redetermine Fed-Redner: Williams EZB-Redner: Draghi Staatsanleihenauktionen USA 3-Y ear Notes 11:15 AS Österreich begibt Staatsanleihen: 2025-er und 2023-er Supranationale Treffen 14:30 EC Euro-Area Finance Ministers Meet in Luxembourg Mittwoch, 07. Oktober Konjunkturdaten USA 13:00 USA Hypothekenanträge (W/W, in %) 40. KW k.a. -6,7 21:00 USA Konsumentenkredite (in Mrd.USD) Aug ,097 Konjunkturdaten Eurozone 08:00 GE Industrieproduktion (M/M / J/J, in %) Aug 15 k.a. / k.a. 0.7 / :45 FR Handelsbilanz (in Mrd. EUR) Aug 15 k.a Konjunkturdaten UK 10:30 UK Industrieproduktion (M/M / J/J, in %) Aug 15 k.a. / k.a / 0.8 Staatsanleihenauktionen 19:00 USA 10-Y ear Notes 11:30 GE Deutschland begibt Staatsanleihe: 4 Mrd. EUR 2025-er Donnerstag, 08. Oktober Konjunkturdaten Eurozone 08:00 GE Handelsbilanz (in Mrd. EUR) Aug 15 k.a :00 GE Leistungsbilanz (in Mrd. EUR) Aug 15 k.a. 23,4 08:00 GE Exporte (M/M / J/J, in %) Aug 15 k.a. / k.a. 2.5 / :00 GE Importe (M/M / J/J, in %) Aug 15 k.a. / k.a. 2.3 / 6.2 Konjunkturdaten UK 01:01 UK RICS Häuserpreisumfrage Sep 15 k.a :00 UK BoE Zinsentscheidung 0,5 0,5 Konjunkturdaten Schweiz 07 :45 CH Arbeitslosenrate (saisonber., in%) Sep 15 k.a. 3,3 Konjunkturdaten Japan 01:50 JP Auftrageseingänge Maschinen (M/M / J/J, in %) Aug Mrz -3.6 / :50 JP Leistungsbilanz (in Mrd. JPY ) Aug ,6 01:50 JP Handelsbilanz (in Mrd. JPY ) Aug 15 k.a :00 JP Economy Watchers Index (Lage / Erwartungen) Sep 15 k.a. / k.a / 48.2 Redetermine Fed-Redner: Williams, Kocherlakota, Bullard EZB-Redner: Praet Staatsanleihenauktionen USA 30-Y ear Bonds Sonstige Termine UK Minutes of the October MPC Meeting Freitag, 09. Oktober Konjunkturdaten USA 14:30 USA Importpreisindex (M/M / J/J, in %) Sep / k.a / :00 USA Großhandelslagerbestände (M/M, in %) Aug ,1 Konjunkturdaten Eurozone 08:45 FR Industrieproduktion (M/M / J/J, in %) Aug 15 k.a. / k.a / :45 FR staatl. Budgetdefizit (in Mrd. EUR) Aug 15 k.a. -7 9,806 10:00 IT Industrieproduktion (M/M / J/J, in %) Aug 15 k.a. / k.a. 1.1 / 2.7 Konjunkturdaten UK 10:30 UK Handelsbilanz (in Mio. GBP) Aug 15 k.a Redetermine Fed-Redner: Evans, Lockhart EZB-Redner: Nowotny HSH NORDBANK.DE WOCHENBAROMETER 1. Oktober 2015 SEITE 4

5 Übersicht Staatsanleiherenditen (Renditen in Prozent, Spreads ggü. Bunds in bp, Veränderungen jeweils in bp seit dem 24. September 2015 in Klammern) Benchmark Renditeaufschläge anderer Staatsanleihen der Eurozone ggü. Bunds Renditen weiterer Staatsanleihen Bundesanleihen Frankreich Italien Spanien Irland Portugal Griechenland Schweiz UK USA Japan Rendite Spread Spread Spread Spread Spread Spread Rendite Rendite Rendite Rendite 1J -0,28 (-2) 9 (+2) 32 (+1 ) 6 (+1 ) -0,78 (-1 1 ) 0,51 (0) 0,31 (-2) 0,02 (+1 ) 2J -0,25 (0) 7 (-1 ) 38 (0) 39 (-2) 6 (-1 ) 56 (-8) 1115 (+1 2) -0,79 (-8) 0,58 (-1 ) 0,65 (-5) 0,02 (0) 3J -0,21 (0) 15 (0) 50 (0) 57 (-4) 17 (0) 69 (-8) -0,80 (-5) 0,77 (-2) 0,93 (-7 ) 0,02 (-1 ) 4J -0,13 (-1 ) 19 (0) 61 (-1 ) 73 (-5) 29 (+2) 88 (-1 1 ) 932 (+1 9) -0,79 (-6) 0,97 (-3) 0,03 (0) 5J 0,00 (0) 23 (+1 ) 75 (-1 ) 89 (-5) 36 (+3) 114 (-1 2) -0,69 (-9) 1,21 (-2) 1,39 (-9) 0,06 (0) 6J 0,08 (-2) 26 (+2) 93 (+1 ) 117 (-6) 58 (+4) 138 (-1 3) -0,57 (-6) 1,31 (-3) 0,07 (-1 ) 7J 0,20 (-1 ) 28 (+1 ) 103 (0) 130 (-7 ) 67 (+3) 171 (-1 3) -0,44 (-6) 1,48 (-2) 1,77 (-7 ) 0,10 (+1 ) 8J 0,31 (-1 ) 30 (+1 ) 114 (-2) 133 (-6) 76 (+3) 178 (-1 6) -0,35 (-5) 1,58 (-2) 0,16 (0) 9J 0,46 (-1 ) 36 (+1 ) 115 (-2) 135 (-8) 68 (+1 ) 173 (-1 8) -0,24 (-5) 1,58 (-2) 0,16 (0) 10J 0,60 (-1 ) 40 (+1 ) 113 (-1 ) 129 (-8) 65 (+2) 180 (-1 9) 766 (-3) -0,13 (-6) 1,78 (-2) 2,06 (-8) 0,34 (+1 ) 30J 1,36 (+3) 56 (-2) 149 (-6) 165 (-1 5) 89 (-1 ) 206 (-22) 0,75 (-1 ) 2,49 (-3) 2,88 (-6) 1,39 (+2) Quellen: Bloomberg und HSH Nordbank, Renditen vom , 10:00 Uhr Übersicht Covered Bonds Spread ggü. Midswap in Basispunkten am , Veränderung ggü in Klammern Kern Peripherie Nordics UK/Schweiz/Übersee Deutschland Öpfe -11 (0,7) Spanien single name Cédulas 24 (2,6) Schweden 4 (1,5) UK 6 (1) Deutschland Hypfe -12 (1,3) Spanien joint Cédulas 51 (2,9) Dänemark 4 (1,5) Schweiz 8 (1,2) Frankreich OF -2 (1,2) Italien 17 (3,9) Finnland -2 (1,1) Kanada 11 (2,5) Frankreich Strukt. CB -7 (-0,2) Portugal 23 (2,1) Norwegen 5 (1,7) USA 17 (0,6) Niederla nde -5 (0,9) Irla nd 17 (1,4) Öst erreich 9 (1,5) Quellen: Bloomberg, iboxx, HSH Nordbank, Basis: täglich von iboxx ermittelte Kursdaten Übersicht Wechselkurse (Veränderungen seit dem 24. September 2015 in Klammern) Hauptwährungspaare EUR-Wechselkurse USD-Wechselkurse EUR/USD 1, (-0.6 %) EUR/DKK 7,4605 (0%) EUR/CA D 1,47 98 (-0.8 %) USD/CA D 1, (-0.3 %) EUR/GBP 0, (+0.5 %) EUR/SEK 9, (-0.6 %) EUR/A UD 1, (-1.6 %) USD/A UD 1,41 65 (-1.1 %) EUR/JPY 1 3 3,8 5 (-0.5 %) EUR/NOK 9, (+2.2 %) EUR/NZD 1, (-2.5 %) USD/NZD 1, (-1.9 %) EUR/CHF 1, (-0.5 %) EUR/PLN 4, (+0.5 %) EUR/ZA R 1 5, (-1.7 %) USD/ZA R 1 3, (-1.1 %) GBP/USD 1, (-1.1 %) EUR/HUF 3 1 2,7 1 (+0.3 %) EUR/RUB 7 2, (-2.4 %) USD/CNY 6, (-0.4 %) USD/JPY 1 2 0,1 5 (+0.1 %) EUR/T RY 3,3 609 (-1.3 %) EUR/KRW ,93 (-1.8 %) USD/RUB 65, (-1.8 %) USD/CHF 0, (0%) EUR/CZK 2 7,1 9 (+0.2 %) EUR/CNY 7,0804 (-0.9 %) USD/SGD 1,42 61 (+0.2 %) Quellen: Bloomberg und HSH Nordbank, Wechselkurse vom , 10:00 Uhr Prognosen der HSH Nordbank Zinssä t ze USA :00 Uh r fed fu nds (Zielzone) (%) 0,25 0,1 5-0,4 5 0,3 5-0,6 5 0,5 5-0,8 5 0,8 5-1,1 5 1,1 5-1,4 5 3-Monat s-libor-usd (%) 0,33 0,5 0 0,7 5 1,00 1,2 5 1,5 5 2-jä h rige St a a t sa nleih en (%) 0,65 1,00 1,3 0 1,5 0 1,7 0 2,00 5-jä h rige St a a t sa nleih en (%) 1,38 1,8 5 2,1 5 2,3 5 2,5 5 2, jä h rige St a a t sa n leih en (%) 2,06 2,4 5 2,8 0 3,00 3,2 0 3,4 0 2-jä h rige Swa psa t z (%) 0,77 1,2 0 1,5 0 1,7 0 1,9 0 2,2 0 5-jä h rige Swa psa t z (%) 1,41 2,00 2,3 5 2,5 5 2,7 5 2, jä h rige Swa psa t z (%) 2,03 2,5 5 2,9 5 3,1 5 3,3 5 3,5 5 Eu rozone Tendersat z (%) 0,05 0,05 0,05 0,05 0,05 0,05 3-Monat s-eu ribor (%) -0,04-0,03-0,02 0,00 0,02 0,02 2-jäh rige Bu ndesanleih en (%) -0,26-0,1 5-0,05 0,00 0,1 0 0,2 0 5-jä h rige Bu n desa nleih en (%) -0,01 0,1 5 0,2 5 0,3 5 0,4 5 0, jä h rige Bu n desa nleih en (%) 0,60 1,00 1,2 0 1,3 0 1,5 0 1,6 0 2-jä h rige Swa psa t z (%) 0,04 0,1 5 0,2 5 0,3 0 0,4 0 0,5 0 5-jä h rige Swa psa t z (%) 0,35 0,5 0 0,5 5 0,6 5 0,7 5 0, jä h rige Swa psa t z (%) 0,97 1,3 5 1,5 0 1,6 0 1,7 0 1,8 0 Wech selku rse Eu ro/us-dolla r 1,11 1,1 0 1,08 1,08 1,1 0 1,1 2 Eu ro/chf 1,09 1,06 1,06 1,08 1,08 1,09 Eu ro/gbp 0,74 0,7 2 0,7 2 0,7 3 0,7 4 0,7 3 US-Dolla r/yen Die Prognosen der HSH Nordbank werden monatlich überprüft und gegebenenfalls angepasst. Eine ausführliche Darstellung der Prognosen und der Prognoseveränderung ist in der monatlich erscheinenden Publikation Rententrends enthalten. Aus Sicht eines Euro-Investors können die Renditen ausländischer Anleihen wie US-Staatsanleihen infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. Hinweis: Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. HSH NORDBANK.DE WOCHENBAROMETER 1. Oktober 2015 SEITE 5

6 Glossar ABS Annualisierte Rate Basispunkt Beigebook Benchmarkanleihe BIP Brexit Covered Bond Spread / Midswap Covered Bonds CPI Credit Default Swap (CDS) Denominierte Wertpapiere Dovisch ELA-Kredite Euribor EONIA Exportquote EZB FED FOMC Forward Guidance Futures GfK- Konsumklimaindex Greenback Grexit Hard Bullet-Struktur Hawkisch ifo Geschäftsklimaindex Importquote Index der Universität of Michigan Investment-Grade ISIN ISM-Index IWF Jumbo-Anleihe Kerninflationsrate KOF-Konjunkturbarometer Langfristtender (LTRO/TLTRO) Leitzins Leveraged Loans Asset Backed Securities (ABS) sind forderungsbesicherte Wertpapiere. Annualisierte Rate bezieht sich auf die Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts (BIP). In Europa wird das Wirtschaftswachstum gegenüber dem Vorquartal gemessen, indem das BIP eines Quartals mit dem BIP des Vorquartals verglichen wird. In den USA geschieht dies ebenfalls, die Rate wird dann aber annualisiert, d.h. es wird so getan, als ob das Wirtschaftswachstum vier Quartale hintereinander mit dieser Rate wächst. Rechnerisch geschieht dies mit der folgenden Formel: (1+Wachstumsrate) 4. Zinssatz-Einheit, 100 Basispunkte entsprechen einem Prozentpunkt, d.h. 25 Basispunkte sind 0,25 %. Basispunkt wird mit bp abgekürzt. Ein Konjunkturbericht der 12 Zentralbankbezirke der USA. Benchmarkanleihen sind Anleihen, deren Emissionsvolumen größer als 500 Millionen Euro sind. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP; engl. gross domestic product (GDP)) ist eine wichtige Kennzahl der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung. Sie gibt den Gesamtwert der innerhalb einer Periode in einem Land hergestellten Güter und Dienstleistungen zu aktuellen Preisen nach Abzug aller Vorleistungen an. Brexit ist ein Wortspiel (engl. für Britain und Exit), das das mögliche Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union beschreibt (in Anlehnung an den Grexit). Spread ist der Zinsaufschlag auf einen Referenzzinssatz (Midswap). Covered Bonds sind gedeckte Schuldverschreibungen. Besondere Eigenschaft ist der zweifache Schutz der Anleger durch einerseits Haftung des ausgebenden Finanzinstituts (meist einer Bank) und andererseits Deckung durch einen speziellen Sicherheitenpool, häufig bestehend aus erstklassigen Hypotheken oder Anleihen des öffentlichen Sektors, auf die die Anleger bevorrechtigt zugreifen können. Deutsche Pfandbriefe (siehe Pfandbriefe) sind in diesem Sinne Covered Bonds. Jedoch sind Covered Bonds, die nicht aus Deutschland stammen und daher nicht unter das Pfandbriefgesetz fallen, keine Pfandbriefe. Der Begriff Covered Bond ist kein geschützter Begriff. Siehe Verbraucherpreisindex. Ein Credit Default Swap (CDS) ist ein Finanzkontrakt, den zwei Vertragspartner miteinander abschließen und mit dem Ausfallrisiken gehandelt werden. Der eine Vertragspartner, der sogenannte Sicherungsgeber, sichert die Auszahlung einer Versicherungssumme zu, wenn der dem Kontrakt zugrundeliegende Anleiheschuldner ausfällt. Für diese Absicherung zahlt der Sicherungsnehmer dem Sicherungsgeber eine Prämie. Emissionswährung in der ein Wertpapier begeben wird. Eine dovische (dove engl. für Taube) Geldpolitik ist eine, im Hinblick auf Leitzinserhöhungen, sehr vorsichtige Geldpolitik. Notfallkredite der nationalen Notenbanken an den heimischen Bankensektor, die von der EZB genehmigt werden müssen. Die Euro Interbank Offered Rate ist der Zinssatz für Termingelder in Euro im Interbankengeschäft. Der EURIBOR ist für kurzfristige Kredite Verhandlungsbasis (Banken verlangen den jeweiligen EURIBOR + x Basispunkte) und gibt wichtige Informationen für die Anlage von Festgeldern, da er als Referenz für die Festsetzung des Festgeldzinses benutzt wird. Der Euro Overnight Index Average ist der Zinssatz, für den sich Banken auf dem Interbankenmarkt im Euroraum über Nacht gegenseitig Geld leihen können (kurzfristige unbesicherte Geldmarktkredite). Exporte im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt. Die Europäische Zentralbank (EZB) ist die Notenbank der Europäischen Währungsunion. Das Federal Reserve System (FED) ist die Notenbank der USA. Das "Federal Open Market Commitee" (dt. Offenmarktausschuss) ist das Gremium der US-Notenbank, das die geld- und währungspolitischen Entscheidungen trifft. Forward Guidance ist die Bezeichnung der US-Notenbank FED, um ihre zukünftige Geldpolitik zu kommunizieren. Futures sind börslich handelbare Terminkontrakte zwischen zwei Parteien. Im Gegensatz zu Optionen sind sie nicht nur halbseitig sondern sowohl für den Verkäufer (Verpflichtung zur Lieferung) als auch den Käufer (Verpflichtung zur Abnahme) verbindlich. Durch den Kontrakt wird das Underlying, die Menge, der Termin (fixer Zeitpunkt in der Zukunft) und der konkrete, bei Vertragsabschluss festgelegte, Preis geregelt. Index, der die Konsumneigung der privaten Haushalte widerspiegelt. Greenback ist eine alternative Bezeichnung für die US-Währung Dollar. Grexit ist ein Wortspiel (engl. für Greece und Exit), das das mögliche Ausscheiden Griechenlands aus dem Euroraum behandelt. Anleihe mit festem Rückzahlungstermin (Standard). Eine hawkische (hawk engl. für Falke) Geldpolitik ist eine in Hinblick auf Leitzinserhöhungen eher aggressive Geldpolitik. Der ifo Geschäftsklimaindex (kurz: ifo Index) ist ein Konjunkturindikator für Deutschland, der auf der Basis von Befragungen von rund 7000 Unternehmen vom ifo Institut für Wirtschaftsforschung monatlich ermittelt wird und ein Frühindikator für die wirtschaftliche Ermittlung darstellt. Es gibt zahlreiche Unterindizes für einzelne Branchen. Importe im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt. Der Index der Universität of Michigan ist ein Indikator für das Konsumklima der privaten Haushalte. Die Bewertung Investment-Grade wird von Rating-Agenturen für Unternehmen, Wertpapiere oder Kredite mit hoher Bonität vergeben (Rating mindestens BBB-). Jedes am Markt gehandelte Wertpapier hat eine ISIN (International Securities Identification Number oder Wertpapierkennnummer). Der ISM-Index ist ein Konjunkturindikator bzw. Geschäftsklimaindex für die USA, der auf der Basis einer Umfrage unter US-Unternehmen monatlich ermittelt wird. Er wird als wichtiger Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung angesehen. Es gibt den ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe und den ISM-Index für den Dienstleistungssektor. Der ISM wird vom Institute for Supply Management erstellt. Der Internationale Währungsfonds (IWF) ist eine Organisation zur Sicherstellung des internationalen Zahlungsverkehrs und zur Bereitstellung von internationalen Reserven zur Liquiditätssicherung. Eine Jumboanleihe hat ein Emissionsvolumen von mindestens einer Milliarde Euro. Bei der Kerninflationsrate werden die Preisentwicklungen des Lebensmittel- und Energiesektors nicht mit berücksichtigt. Ein Indikator, der angibt, wie sich die Schweizer Konjunktur in der nahen Zukunft entwickeln dürfte. Der Langfristtender ist ein geldpolitisches Instrument der EZB, bei dem die Notenbank den Geschäftsbanken Zentralbankgeld mit einer Laufzeit von drei oder mehr Monaten zur Verfügung stellt. Targeted-LTRO sind einem bestimmten Zweck zugeschrieben. Der Leitzins ist der Zinssatz, der von einer Zentralbank festgelegt und gesteuert wird. Je nach Zentralbank werden Zinssätze mit unterschiedlichen Laufzeiten gesteuert. Die US-Notenbank zielt beispielsweise auf den Übernachtzinssatz (Laufzeit: 1 Tag), die Europäische Zentralbank auf einen Geldmarktsatz mit einer Laufzeit von einer Woche und die Schweizer Notenbank auf den Libor für Schweizer Franken mit einer Laufzeit von drei Monaten. Besonders riskante Kredite, die beispielsweise im Zusammenhang mit Unternehmensübernahmen vergeben werden. HSH NORDBANK.DE WOCHENBAROMETER 1. Oktober 2015 SEITE 6

7 Libor Makroprudenzielle Maßnahmen Minutes mom Mortgage REITs Non Farm Payrolls Non-Investment Grade Partizipationsrate Peripheriespreads Pfandbrief PMI-Index QE-Programm qoq Rendite Renditekurve (Zinsstrukturkurve) Rezession Staatsanleiherendite Staatsanleiheauktionen Soft Bullet-Struktur Sovereign-Bonität Sterling Swap Tapering Troika US-Treasuries (Notes) Verbraucherpreisindex yoy ytd ZEW-Index Zinsstrukturkurve Quelle: HSH Nordbank Die London Interbank Offered Rate (Libor) ist ein täglich festgelegter Referenzzinssatz im Interbankengeschäft, zu dem sich Banken gegenseitig Geld leihen. Der 3-Monats-Libor ist z.b. der Zinssatz heute für ein über drei Monate laufendes Geldmarktgeschäft. Der Libor gilt bei vielen Finanzmarktgeschäften als Referenzgröße für die Zielrendite. Man spricht dann z.b. von dem 3-Monats-LIBOR Basispunkten. Sollen die Finanzmarktstabilität erhöhen, in dem verbindliche Regeln eingeführt werden (z.b. Eigenkapitalanforderungen für Banken). Sitzungsprotokoll von Notenbanken, z.b. der Bank of England oder des Federal Reserve System. Veränderung von Finanz- und Konjunkturdaten gegenüber dem Vormonat (mom = month-on-month). Mortgage REITs (Real Estate Investment Trust) sind ein handelbares Finanzierungsvehikel aus den USA, das anders als klassische Immobilien-REITs nicht in Immobilien-Aktien, sondern in Hypothekenverbriefungen investiert. Zeigen die Veränderung der saisonbereinigten Anzahl von neuen Stellen außerhalb des landwirtschaftlichen Sektors innerhalb eines Monats in den USA. Die Bewertung Non-Investment Grade wird von Rating-Agenturen für Unternehmen, Wertpapiere oder Kredite mit niedriger Bonität vergeben (Rating maximal BB+). Die Partizipationsrate ist ein Arbeitsmarktindikator. Sie ergibt sich aus dem Anteil der Erwerbstätigen aus der Wohnbevölkerung im erwerbsfähigen Alter zur Gesamtbevölkerung. Peripheriespreads sind die Risikoaufschläge der Peripheriestaatsanleiherenditen gegenüber den Renditen deutscher Staatsanleihen mit der gleichen Laufzeit. Im Rahmen der Finanzmarktkrise innerhalb der Eurozone wird unterschieden zwischen der Peripherie (das sind die Länder, die von der Staatsschuldenkrise erfasst waren, wozu in der Regel Griechenland, Irland, Italien, Portugal und Spanien gezählt werden) und den Kernländern (das sind in der Regel Deutschland, Finnland, Niederlande und Österreich). Von einer Bank begebene Anleihe, die durch eine Realsicherheit besichert ist. Dem Investor bietet neben der Bonität der emittierenden Bank im Fall einer Insolvenz eine sogenannte Deckungsmasse größere Sicherheit. Gemäß dem deutschen Pfandbriefgesetz kann man unterscheiden in Hypothekenpfandbrief (Deckung durch hypothekarisch besicherte Immobilienkredite), Öffentlicher Pfandbrief (Deckung durch Kredite und Anleihen an die öffentliche Hand), Schiffspfandbrief (Deckung durch hypothekarisch besicherte Schiffskredite) und Flugzeugpfandbrief (Deckung durch hypothekarisch besicherte Flugzeugkredite). Das deutsche Pfandbriefgesetz legt bestimmte Bedingungen fest, durch die die Qualität der Deckungs-Vermögenswerte sichergestellt werden sollen. Pfandbriefähnliche Anleihen aus anderen Ländern werden im Allgemeinen Covered Bonds genannt. Siehe dazu auch Covered Bonds. Der PMI-Index ist ein Konjunkturindikator bzw. ein Geschäftsklimaindex. PMI steht für Purchasing Manager Index und wird von dem Unternehmen Markit für zahlreiche Länder und Regionen insbesondere für die beiden Sektoren Verarbeitendes Gewerbe und Dienstleistungssektor auf der Basis einer Umfrage unter Einkaufsmanagern erstellt. Die PMI-Indizes werden als wichtige Frühindikatoren für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes oder einer Region angesehen. Quantitative Easing (QE) ist eine extreme Form der expansiven Geldpolitik. Die Zentralbank kauft dabei direkt Wertpapiere wie Staatsanleihen an, um Zentralbankgeld zur Verfügung zu stellen und Zinsen niedrig zu halten. Veränderung von Finanz- und Konjunkturdaten gegenüber dem Vorquartal (qoq = quarter-on-quarter). Ganz allgemein gibt die Rendite das Verhältnis von Auszahlungen zu den Einzahlungen einer Kapitalanlage an und wird meist in Prozent und pro Jahr angegeben. In der Regel beziehen sich unsere Research-Publikationen auf Anleiherenditen, die sich laufend ändern können und vom Kupon und vom Wertpapierkurs abhängen. Die Rendite und der Kurs einer Anleihe bewegen sich bei einer Anleihe mit einem festen Kupon umgekehrt zueinander. Die Renditekurve (auch: Zinsstrukturkurve) zeigt an, welche Renditen für Anleihen verschiedener (Rest-)Laufzeiten eines Emittenten (z.b. der Bundesrepublik Deutschland) gezahlt werden. Eine Renditekurve wird steiler, wenn ein Anstieg der Zinssätze erwartet wird. Investoren werden sich für kürzere Laufzeiten entscheiden und nicht Wertpapiere mit einer längeren Laufzeit kaufen, die daraufhin eher unattraktive Renditen aufweisen. Eine Rezession ist ein wirtschaftlicher Abschwung. Ein Land befindet sich technisch gesehen in einer Rezession, wenn dessen Bruttoinlandsprodukt in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen gesunken ist. Rendite einer Staatsanleihe (siehe Rendite). Staaten wie die USA und Deutschland versteigern Staatsanleihen im Rahmen von Staatsanleiheauktionen. Die Termine für diese Auktionen stehen im Regelfall bereits mehrere Monate vorher fest. Anleihe mit Option des Emittenten auf Verschiebung des Rückzahlungstermins. Bonität eines Staates, also die Kreditwürdigkeit eines Staates. Sterling ist eine verkürzte Schreibweise der britischen Währung Pfund Sterling. Ein Austausch zukünftiger Zahlungsströme, bei der jede Partei die Zahlungsverbindlichkeiten der anderen übernimmt. Zielsetzung ist die Ausnutzung von komparativen Vorteilen (Arbitrage). Häufige Formen sind Zins- und Währungsswaps. Ein Zins-Swapsatz ist ein Zinssatz, der sich im Rahmen eines derartigen Tauschgeschäftes ergibt. Der fünfjährige Euro-Swapsatz ergibt sich aus dem Tausch des zukünftigen variablen Zahlungsstroms, der in der Regel auf der Basis des Drei-Monats-Euribors festgestellt wird, gegen einen festen Zinssatz. Letzterer ist der Euro Zins-Swapsatz. Tapering bezeichnet die Reduktion von Anleiheankäufen durch die Notenbank über einen längeren Zeitraum. Institution aus Europäischer Kommission, EZB und IWF zur Überwachung der Hilfsprogramme für Krisenländer. Staatsanleihen, die von der US-Zentralregierung emittiert werden und eine Laufzeit von mehr als einem Jahr bis zu zehn Jahren Laufzeit haben. Bei US-Securities wird zwischen US-Bills, US-Notes und US-Bonds unterscheiden. US- Bills haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr, US-Notes haben eine Laufzeit von bis zu 10 Jahren und US-Bonds eine Laufzeit von zehn bis dreißig Jahren. Der Verbraucherpreisindex ("Consumer Price Index", CPI) entspricht der Preissteigerung eines repräsentativen Warenkorbs von Konsumgütern und Dienstleistungen. Die offizielle Inflationsgröße der EZB ist ein harmonisierter Verbraucherpreisindex. Veränderung gegenüber dem gleichen Tag/Monat/Zeitraum des Vorjahres (yoy = year-on-year). Veränderung vom Jahresanfang bis zum aktuellen Zeitpunkt. Der ZEW-Index ist ein Konjunkturindex des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung. Der Indikator gibt die Differenz zwischen positiven und negativen Konjunkturerwartungen auf Sicht von sechs Monaten in Deutschland wieder. Siehe Renditestrukturkurve. HSH NORDBANK.DE WOCHENBAROMETER 1. Oktober 2015 SEITE 7

8 IMPRESSUM HSH NORDBANK AG HAMBURG: Gerhart-Hauptmann-Platz 50, Hamburg, Telefon , Fax KIEL: Martensdamm 6, Kiel, Telefon , Fax REDAKTION UND VERSAND Volkswirtschaft Dr. Cyrus de la Rubia Sintje Boie Stefan Gäde Chefvolkswirt Analystin Analyst Tel.: Tel.: Tel.: Redaktionsschuss dieser Ausgabe: 1. Oktober 2015 WEITERE ANSPRECHPARTNER DER HSH NORDBANK Sparkassen, Banken und öffentliche Kunden Nord Florian Böge Tel.: Jörg Fangmeier Tel.: Nico Hamm Tel.: Ingo Kiesler Tel.: Brigitte Kiesling Tel.: Philipp Morszeck Tel.: Thomas Schmidt Tel.: Helge Strack Tel.: Jan Vassel Tel.: Christian Wiedner Tel.: Sparkassen, Banken und öffentliche Kunden Süd Thorsten Aberle Tel.: Thomas Benthien Tel.: Nicole Chatenay Tel.: Sebastian Evers Tel.: Frank Jesse Tel.: Sebastian Lang Tel.: Thorsten Rieper Tel.: Bodo Stadler Tel.: Steffen Wildner Tel.: Versicherungen, Versorgungswerke und Fonds Philipp Andrews Tel.: Dr. Julka Deimling Tel.: Dr. Bernd Kemmler Tel.: Anja Kunze Tel.: Tobias Linde Tel.: Dr. Bernd Nolte Tel.: Holger Pudimat Tel.: Corporate Sales Kristin Ehrhorn Tel.: Stefan Masannek Tel.: Debt Solutions Maik Laske Tel.: Klaus-Timm Voss Tel.: Jan Eibich Tel.: Christian Schanze Tel.: Claas Behrens Tel.: Disclaimer Die in dieser Publikation enthaltenen Marktinformationen sind zu allgemeinen Informationszwecken erstellt worden und ausschließlich zur Information bestimmt. Sie ersetzen weder eigene Marktrecherchen noch sonstige rechtliche, steuerliche oder finanzielle Information oder Beratung. Es handelt sich hierbei nicht um eine Kauf- oder Verkaufsaufforderung. Die HSH Nordbank AG weist darauf hin, dass die dargestellten Marktinformationen nur für Anleger mit eigener wirtschaftlicher Erfahrung, die die Risiken und Chancen des/der hier dargestellten Marktes/Märkte abschätzen können und sich umfassend aus verschiedenen Quellen informieren, bestimmt sind. Die in dieser Publikation enthaltenen Aussagen und Angaben basieren auf Informationen, die die HSH Nordbank AG gründlich recherchiert bzw. aus allgemein zugänglichen, von der HSH Nordbank AG nicht überprüfbaren Quellen, die sie für verlässlich erachtet, bezogen hat: Die HSH Nordbank AG hält die verwendeten Quellen zwar für verlässlich, kann deren Zuverlässigkeit jedoch nicht mit letzter Gewissheit überprüfen. Die einzelnen Informationen aus diesen Quellen konnten nur auf Plausibilität überprüft werden, eine Kontrolle der sachlichen Richtigkeit fand nicht statt. Zudem enthält diese Publikation Schätzungen und Prognosen, die auf zahlreichen Annahmen und subjektiven Bewertungen sowohl der HSH Nordbank AG als auch anderer Quellen beruhen und lediglich unverbindliche Auffassungen über Märkte und Produkte zum Zeitpunkt der Herausgabe darstellen. Trotz sorgfältiger Bearbeitung übernehmen die HSH Nordbank AG und ihre Mitarbeiter und Organe keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit der bereitgestellten Informationen und Prognosen. Dieses Dokument kann nur gemäß den gesetzlichen Bestimmungen in den jeweiligen Ländern verteilt werden, und Personen, die im Besitz dieses Dokuments sind, sollten sich über die anwendbaren lokalen Bestimmungen informieren. Diese Unterlagen enthalten nicht alle für wirtschaftlich bedeutende Entscheidungen wesentliche Angaben und können von Informationen und Einschätzungen anderer Quellen/Marktteilnehmer abweichen. Weder die HSH Nordbank AG noch ihre Organe oder Mitarbeiter können für Verluste haftbar gemacht werden, die durch die Nutzung dieser Publikation oder ihrer Inhalte oder sonst im Zusammenhang mit dieser Publikation entstanden sind. Die HSH Nordbank AG weist darauf hin, dass eine Weitergabe der vorliegenden Materialien an Dritte nicht zulässig ist. Schäden, die der HSH Nordbank AG aus der unerlaubten Weitergabe dieser Materialien an Dritte entstehen, hat der Weitergebende in voller Höhe zu ersetzen. Von Ansprüchen Dritter, die auf der unerlaubten Weitergabe dieser Materialien beruhen, und damit im Zusammenhang stehenden Rechtsverteidigungskosten hat er die HSH Nordbank AG freizuhalten. Dies gilt insbesondere auch für eine Weitergabe dieser Publikation oder von Informationen daraus an U.S. Personen oder Personen in Großbritannien. Es handelt sich hierbei um eine Werbemitteilung. Diese Werbemitteilung genügt nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen und unterliegt nicht einem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen Die HSH Nordbank unterliegt der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Marie-Curie-Str , Frankfurt am Main. HSH NORDBANK.DE WOCHENBAROMETER 1. Oktober 2015 SEITE 8

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