Regelstudienzeit. Leistungspunkte

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1 zum Akkreditierungsantrag der Wilhelm Büchner Hochschule Private Fernhochschule Darmstadt Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen und Technologiemanagement 1176-xx-1 Bezeichnung des Studiengangs laut PO, bei Kombinationsstudieng. mit Auflistung beteiligter Fächer/Studiengänge) Bezeichnung Abschluss Leistungspunkte Regelstudienzeit Art des Lehrangebots (Vollzeit, berufsbegl. Dual) Jährliche Aufnahmekapazität K= konsekutiv W= weiterbildend Master F= forschungsorientiert A= anwendungsorientiert K= künstlerisch Akkreditiert am Akkreditiert bis IT-Management M.Sc Sem. Fernstudium Telekommunikationswirtschaft M.Sc Sem. Fernstudium Engineering Management MBA 60 2 Sem. Fernstudium - K A K A W A Vertragsschluss am: Dokumentation zum Antrag eingegangen am: Datum der Peer-Review: Ansprechpartner der Hochschule: Maja Felbinger (Studiendekanin), Ostendstraße 3, Pfungstadt, Betreuender Referent: Dr. Jürgen Petersen Gutachter: Prof. Dr. Markus Fredebeul-Krein, FH Aachen, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften (Wissenschaftsvertreter) Prof. Dr. Klaus Bellmann, Johannes Gutenberg Universität Mainz, Fachbereich Rechtsund Wirtschaftswissenschaften, Abt. Wirtschaftswissenschaften (Wissenschaftsvertreter) Prof. Dr. Gunther Birkel, Hochschule Mannheim, Fakultät für Wirtschaftsingenieurswesen, (Wissenschaftsvertreter) Volkmar Westermann, PTS Group, Bremen (Vertreter der Berufspraxis) Mathias Todisco, Hochschule für Wirtschaft und Recht (Wirtschaftsinformatik), Berlin (Vertreter der Studierendenschaft) Hannover, den

2 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis... 1 Abschnitt I: Bewertungsbericht der Gutachter... 2 Einleitung 2 1 Allgemein 2 2 Studiengang IT-Management (M.Sc.) 6 3 Studiengang Telekommunikationswirtschaft (M.Sc.) 16 4 Studiengang Engineering Management (MBA) 27 Abschnitt II: Abschließendes Votum der Gutachter Allgemein 36 2 Studiengang IT-Management (M.Sc.) 37 3 Studiengang Telekommunikationswirtschaft (M.Sc.) 37 4 Studiengang Engineering Management (MBA) 37 Abschnitt III: Weiterer Verlauf des Verfahrens Stellungnahme der Hochschule vom Stellungnahme der Hochschule zum Studiengang Telekommunikationswirtschaft vom SAK-Beschluss vom SAK-Beschluss vom

3 Abschnitt I: Bewertungsbericht der Gutachter Einleitung Die Wilhelm Büchner Hochschule in der Trägerschaft der Hochschule für Berufstätige Darmstadt GmbH ist eine private Fernhochschule mit Sitz in Pfungstadt. Der 1997 aufgenommene Lehrbetrieb konzentriert sich auf Fächer im technisch-ingenieurwissenschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Bereich. In die kostenpflichtigen Fernstudiengänge der Büchner Hochschule sind aktuell ca Studierende eingeschrieben, davon studieren etwa 95 Prozent berufsbegleitend (s. zusätzliche Anlage: Alumnibefragung 2011). Die drei zur Erstakkreditierung vorgelegten Master-Studiengänge sind im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen angesiedelt und sollen ab Januar 2012 (IT-Management, Engineering Management) bzw. Juli 2012 (Telekommunikationswirtschaft) für Bewerber geöffnet werden. Erwartet werden für die Studiengänge im Jahr jeweils ca Studienanfänger. Alle drei Studiengänge sind als Vollzeitstudium angelegt, können aber aufgrund der geringen Präsenzpflichten individuell im Studienverlauf angepasst werden. Der Bewertung liegen die zum Zeitpunkt der Vertragslegung gültigen Vorgaben des Akkreditierungsrates und der Kultusministerkonferenz zugrunde. Der nachfolgende Bericht beruht auf den Antragsunterlagen der Büchner Hochschule, den Gesprächen vor Ort in Pfungstadt, bei denen auch zusätzliche Unterlagen vorgelegt wurden (u.a. Studienhefte, Absolventenbefragung) und nachträglich vorgelegten Unterlagen. 1 Allgemein 1.1 Qualifikationsziele des Studiengangskonzeptes (Kriterium 2.1, Drs. AR 85/2010) Siehe Abschnitte 2.1, 3.1 und 4.1 dieses Berichts 1.2 Konzeptionelle Einordnung der Studiengänge in das Studiensystem (Kriterium 2.2, Drs. AR 85/2010) Siehe Abschnitte 2.2, 3.2 und 4.2 dieses Berichts 1.3 Studiengangskonzept (Kriterium 2.3, Drs. AR 85/2010) Siehe Abschnitte 2.3, 3.3 und 4.3 dieses Berichts 1.4 Studierbarkeit (Kriterium 2.4, Drs. AR 85/2010) Siehe Abschnitte 2.4, 3.4 und 4.4 dieses Berichts 2

4 1.5 Prüfungssystem (Kriterium 2.5, Drs. AR 85/2010) Siehe Abschnitte 2.5, 3.5 und 4.5 dieses Berichts 1.6 Studiengangsbezogene Kooperationen (Kriterium 2.6, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.6 ist zum Teil erfüllt. Laut Aussage der Hochschule sind externe Stakeholder aus der Wirtschaft sowohl in die Konzeption neuer Studiengänge als auch durch Lehrpersonal in die laufenden und geplanten Studiengängen involviert. Lehrende anderer Hochschulen werden häufig als ( feste freie ) Dozenten und Tutoren eingebunden oder auch als Autoren der Studienhefte. Aus Sicht der Gutachter sind die Autoren der Studienhefte zentral für die Qualität der Studiengänge; ihre Integration in das Qualitätsmanagement der Studiengänge wird allerdings nicht in ausreichender Form in den Unterlagen beschrieben und konnte vor Ort auch nicht hinreichend erläutert werden. Dies ist von der Hochschule nachzureichen. 1.7 Ausstattung (Kriterium 2.7, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.7 ist zum Teil erfüllt. Die Durchführung der Studiengänge ist sachlich und räumlich gesichert, personell nur zum Teil gesichert. Personelle Ausstattung Das fest angestellte Personal der Büchner Hochschule besteht zum Begehungszeitpunkt aus 34 Mitarbeitern. Die Hälfte davon sind wissenschaftliche Mitarbeiter, die andere Hälfte ist in der Verwaltung tätig. Hinzu kommen ca. 20 Studienleiter in einem festen freien Anstellungsverhältnis sowie 140 Dozenten und/oder Tutoren. Zusätzlich werden Autoren akquiriert, die einzelne Studienbriefe verfassen. Eine Person kann dabei mehrere Rollen gleichzeitig übernehmen, z.b. als Autor, Tutor und Studienleiter. Die Quantität und Qualität der personellen Ausstattung war für die Gutachter schwierig zu beurteilen, da für die beiden M.Sc.-Studiengänge das Lehrpersonal in zentralen, fachlichen Teilen noch nicht bekannt ist. Insbesondere für den Studiengang Telekommunikationswirtschaft ist noch nicht ersichtlich, wie die Qualität personell (und damit auch fachlich) gesichert werden kann. Hier muss die Hochschule noch eine für die drei Studiengänge ausdifferenzierte Aufstellung der Kernlehrenden mit deren jeweiligen Anstellungsverhältnissen vorlegen. Maßnahmen zur Personalentwicklung und -qualifizierung sind hingegen aus Gutachtersicht vorhanden und in den Antragsunterlagen gut beschrieben (s. Bd. 2, Anlagen 6 und 8). Sachliche Ausstattung Die finanzielle Absicherung der beiden Studiengänge wurde überzeugend dargelegt, u.a. in einem Wirtschaftsabschluss der Hochschule von 2009 wie auch durch einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag der Hochschule mit der Deutschen Weiterbil- 3

5 dungsgesellschaft (DWG) (s. Bd. II, Anlagen 17 und 15). Die DWG als Unternehmen der Klett-Gruppe ist verpflichtet, Jahresfehlbeträge der Büchner Hochschule auszugleichen. Für die beiden Studiengänge wurden jeweilige Kostenpläne vorgelegt. Die Gebühren für die viersemestrigen Studiengänge liegen insgesamt jeweils bei mindestens , höchstens bei , die monatlichen Studiengebühren bei 474 (s. Bd. II, Anlage 16). Für eine Fernhochschule elementar ist die Nutzbarkeit von Online-Angeboten der Lehre und Kommunikation. Die Plattform StudyOnline wurde vor Ort demonstriert und war vorher mit eingeschränkten Funktionen den Gutachtern zugängig. Die Betreuung und die Kooperation der Studierenden untereinander erscheinen hierüber gut umgesetzt zu sein. Auch von Seiten der Studierenden wurden im Gespräch die Funktionalität des Angebots sowie die gute Erreichbarkeit der Tutoren, Dozenten und Hochschulverwaltung betont. Instrumente des E- Learning (Adobe Connect) wurden vor Ort präsentiert und sollen nach Angabe der Hochschule in Zukunft verstärkt eingesetzt werden. Räumliche Ausstattung Die räumliche Ausstattung ist naturgemäß für eine Fernhochschule weniger relevant. Jedoch werden vor Ort in Pfungstadt wie auch zukünftig an anderen Prüfungsstandorten Präsenzveranstaltungen (v.a. Repetitorien) durchgeführt. Hierfür erscheinen die Räumlichkeiten angemessen. Eine Bibliothek ist am Standort Pfungstadt nicht vorhanden. 1.8 Transparenz und Dokumentation (Kriterium 2.8, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.8 ist zum Teil erfüllt. Die relevanten Dokumente zu den Studiengängen, insbesondere zum Studienverlauf, den Prüfungsanforderungen, den Zulassungsvoraussetzungen und den Nachteilsausgleichsregelungen für Studierende mit Behinderungen waren in den Antragsunterlagen vorhanden. Sie sind jedoch nicht direkt öffentlich einsehbar, werden aber an Studieninteressierte verschickt und sind für eingeschriebene Studierende im OnlineCampus zugänglich. Die Gutachter fordern, diese Dokumentationen sowie die Kostenstruktur der Studiengänge auch auf der Homepage zugänglich zu machen. Dies gilt insbesondere bei Fernstudiengängen, weil hier der Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit eine besondere Rolle zukommt (vgl. Handreichung Studiengänge mit besonderem Profilanspruch, Drs. AR 95/2010). Alle Ordnungen liegen in einer gültigen, rechtsgeprüften Version vor. 1.9 Qualitätssicherung und Weiterentwicklung (Kriterium 2.9, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.9 ist zum Teil erfüllt. Das hochschulinterne Qualitätsmanagement ist gut dokumentiert und nach Ansicht der Gutacher positiv zu bewerten. Die Hochschule verfügt über ein etabliertes Evaluationssystem, das sowohl auf Ebene der einzelnen Veranstaltungen und Module routinemäßig umgesetzt wird als auch auf Fachbereichs- und Hochschulebene. Die Hochschule ist nach den Normen 4

6 von ISO 9001:2000 und PAS 1037:2004 ( Anforderungen an Qualitätsmanagementsysteme von Organisationen der wirtschaftsorientierten Aus- und Weiterbildung ) zertifiziert (s. Bd. II, Anlagen 6 u. 7). Die Evaluationen werden mit EvaSys in fakultativen wie obligatorischen Präsenzveranstaltungen durchgeführt, von einem Evaluationsbeauftragten koordiniert und von der Hochschulleitung verantwortet. Das Einsammeln der anonymen Fragebogen (in Papierform in den Einführungsveranstaltungen; ansonsten Online) erfolgt durch eine/n Studierende/n (s. Bd. II, Anlage 7, S. 6f.). Für die Studierenden ergibt sich darüber hinaus die Möglichkeit, über die Tutoren, Studienleiter oder das Dekanat informell Rückmeldungen an die Hochschule zu geben. Zur Qualitätssicherung in Bezug auf das Personal der Hochschule werden verschiedene Instrumente angewendet. So werden Dozenten und Tutoren einmal jährlich befragt und für diese wie auch die Autoren liegen Leitfäden vor (s. Bd. II, Anlagen 11-13). Es werden Befragungen von Absolventen sowie zur Arbeitsbelastung der Studierenden durchgeführt; beides ist auch für die begutachteten Studiengänge geplant. Problematisch sehen die Gutachter allerdings, dass insbesondere die externen Autoren der Studienmaterialien nicht genügend in das Qualitätsmanagement der Hochschule bzw. des Fachbereichs eingebunden sind Studiengänge mit besonderem Profilanspruch (Kriterium 2.10, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.10 ist zum Teil erfüllt. Siehe Abschnitte 2.10, 3.10, 4.10 dieses Berichts 1.11 Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit (Kriterium 2.11, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.11 ist erfüllt. Die Hochschule hat überzeugende Konzepte für Maßnahmen zur Sicherung der Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit von Studierenden in besonderen Lebenslagen vorgelegt. Fernstudiengänge eignen sich aufgrund ihrer kurz- und mittelfristigen zeitlichen Flexibilität besonders für Studierende mit Kindern oder mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die ein Studium an einer Präsenzhochschule erschweren. Der Anspruch der Hochschule, ein Studienangebot für Berufstätige zu schaffen, wird nach Ansicht der Gutachter eingelöst. 5

7 2 Studiengang IT-Management (M.Sc.) 2.1 Qualifikationsziele des Studiengangskonzeptes (Kriterium 2.1, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.1 ist erfüllt. Für den Studiengang IT-Management wurden in den Antragsunterlagen Qualifikationsziele formuliert, die fachliche und überfachliche Aspekte umfassen und dem angestrebten wissenschaftlichen Ausbildungsziel und Abschlussniveau entsprechen. Dies konnte in den Vor-Ort- Gesprächen bestätigt werden. Wissenschaftliche Befähigung Das Studiengangskonzept orientiert sich an fachlichen und überfachlichen Qualifikationszielen welche dem Qualifikationsniveau eines Master-Abschlusses entsprechen. Diese Ziele sind sowohl in der Dokumentation zum Akkreditierungsantrag (s. Bd. I, Ziffern 1.1) als auch in der Studien- und Prüfungsordnung (s. Bd. II, Anlage 3, Studien- und Prüfungsordnung IT- Management [kurz: SPO-ITM) formuliert. Zu den Zielen gehört zentral die vertiefte Kenntnis der wissenschaftlichen Grundlagen und Methoden des Managements von Informationssystemen und Informationstechnologien. Die Absolventen sollen die Fähigkeit erlangen, die Planung, Gestaltung und Optimierung von informationstechnischen Infrastrukturen, Systemen und Prozessen auf wissenschaftlicher Basis zu begleiten und zu lenken. Hierzu dienen zum einen Module, welche Kenntnisse des Managements und Methoden und Werkzeuge des unternehmerischen Entscheidungshandelns vermitteln (Unternehmensführung, Quantitative Methoden etc.). Im darauf aufbauenden Kern- und Spezialisierungsbereich kommen IT-spezifische Themen hinzu. Die so zu gewinnende Fach- und Methodenkompetenz soll dann in weiteren Wahlpflichtmodulen konkret angewandt und in einer Projektarbeit sowie der Masterarbeit umgesetzt werden. Dies entspricht aus Sicht der Gutachter insgesamt den Zielen eines Masterstudiums in diesem Bereich. Befähigung zu qualifizierter Erwerbstätigkeit Der Studiengang orientiert sich am Ziel der Befähigung zu einer qualifizierten Erwerbstätigkeit, insbesondere als IT-Manager an der Schnittstelle von informationstechnischen und betriebswirtschaftlichen Prozessen in Unternehmen. Die Qualifikation soll es den Studierenden ermöglichen, in mittleren und auch höheren Führungsfunktionen bei großen oder mittelständischen Unternehmen (s. Bd. 1, Ziffer 1.1, S. 8) tätig zu werden. Die Gutachter sehen diese Qualifikationsziele als angemessen an. Befähigung zum zivilgesellschaftlichen Engagement Laut Antragsunterlagen haben die Studiengänge das Ziel, zum zivilgesellschaftlichen Engagement zu befähigen, indem Fragen des ethisch-moralischen Handelns, der Wertorientierung und des beteiligungsorientierten Führungs- und Konfliktmanagements in das Studium integriert sind. Hierzu gehören auch Aspekte des nachhaltigen Wirtschaftens und der nachhaltigen Unternehmensentwicklung. Diese Kompetenzen werden unter anderem in Veranstaltungen zu Management- und Führungstechniken und in den Modulen Internationales Management und Interkulturelle Kompetenz vermittelt sowie im Modul Projektarbeit praktisch umgesetzt. 6

8 Persönlichkeitsentwicklung Die Persönlichkeitsentwicklung ist ein Qualifikationsziel des Studiengangs (s. Bd. I, Ziffer 1.1). Es wird trotz der Besonderheiten eines Fernstudiengangs mit vergleichsweise geringen Präsenzzeiten aus Sicht der Gutachter im Wesentlichen erfüllt. Die Hochschule hat dabei in den Unterlagen wie im Gespräch insbesondere die Fähigkeit zur Selbstorganisation und zur ausdauernden Leistungsfähigkeit betont, die in einem Fernstudium zentral für den Erfolg seien. Von dieser Seite, aber auch von den Studierenden, wurden die Projektarbeit und das Master-Kolleg genannt. In letzterem müssen die Projektarbeiten präsentiert und diskutiert werden; es wird darüber hinaus aber auch auf freiwilliger Basis - studiumsbegleitend mit Vorträgen, Präsentationen etc. angeboten. 2.2 Konzeptionelle Einordnung der Studiengänge in das Studiensystem (Kriterium 2.2, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.2 ist zum Teil erfüllt Erfüllung der Anforderungen des Qualifikationsrahmens für deutsche Hochschulabschlüsse Der konsekutive Studiengang mit 120 ECTS-Punkten in vier Semestern erfüllt die inhaltlichen und formalen Anforderungen des Qualifikationsrahmens für deutsche Hochschulabschlüsse. Er beinhaltet die Verbreiterung und Vertiefung von Wissen in den Inhalten der Studiengänge auf Master-Niveau. Im ersten Semester werden die notwendigen Wissensgrundlagen im wirtschaftswissenschaftlichen und methodischen Bereich gelegt, welche die Studierenden dazu befähigen, auf der Basis vertiefter Kenntnisse der Unternehmensführung und der Managementtechniken wissenschaftlich fundierte Einschätzungen und Entscheidungen zu treffen (u.a. Module Unternehmensführung und Managementtechniken und Projektmanagement ). Hinzu kommt ein Modul Internationales Management und Interkulturelle Kommunikation, in dem die strategische Organisation und Planung in internationalen Unternehmenskontexten behandelt wird. Die Vermittlung auch grundlegenderer Wissensbestände, beispielsweise im Modul Grundlagen Wirtschaft und Organisation oder Quantitative Methoden erklärt sich laut Hochschule aus der Zielgruppe der Studierenden, die voraussichtlich aus Berufstätigen mit erheblichen technischen aber wenig betriebswirtschaftlichen Vorkenntnissen besteht. Überwiegend im zweiten Semester folgt dann die fachliche Vertiefung im vier Modulen des Kernbereichs mit explizitem Bezug zur Informationstechnik und deren Umsetzung in fachbezogenen Managementkontexten ( IT-Projekt- und Qualitätsmanagement, IT- Innovationsmanagement, Strategisches Informationsmanagement und IT-Service- Management ). Ebenfalls im Kernbereich wird in Vorbereitung auf den Vertiefungsbereich Wissenschaftliches Arbeiten gelehrt. Damit sind die Studierenden in der Lage, Begriffe, Lehrmeinungen, aber auch die Grenzen ihres Studienfaches zu kennen und auf dieser Grundlage eine Wissens- und Verstehensniveau zu erreichen, welches der Master-Ebene entspricht. 7

9 Auf diesen wirtschaftswissenschaftlichen und IT-bezogenen Wissensbeständen baut dann ein kombinierter Wahlpflicht-/Vertiefungsbereich im dritten Semester auf. In einem Wahlbereich müssen zwei Module mit je acht ECTS-Punkten aus acht Vertiefungsrichtungen ausgewählt werden. Zwei der Wahlmodule sind stärker managementorientiert und werden auch in anderen Studiengängen gelehrt ( Informations- und Wissensmanagement, Markt- und Projektmanagement ), die anderen sind fachspezifischer (u.a. Architektur- und Softwarekonzepte, E-Business ). Die erlangten Kenntnisse werden im Anschluss an die beiden Wahlmodule in zwei Vertiefungsmodulen vertieft. Ziel ist hier das eigenständige Studium, bei dem unter Anleitung von Dozenten individuell definierte Aufgabenstellungen häufig mit Rückbezug auf berufliche oder Studiumsvorkenntnisse wissenschaftlich bearbeitet werden (s. Bd. II, Anlage 5, S. 45 f.). Im anschließenden Projektmodul wird dies noch stärker anwendungsbezogen und in Teamarbeit fortgeführt. Die Studierenden lernen somit, eigenständige Ideen zu entwickeln und in anwendungsbezogenen Kontexten umzusetzen. Dieser Vertiefungsbereich trägt auch dazu bei, dass instrumentale und systemische Kompetenzen von den Studierenden erlernt werden. Die Erarbeitung, Diskussion und Präsentation der Lösungen und Projekte zusammen mit den Dozenten und anderen Studierenden fördert die Fähigkeit, das erworbene Wissen auch auf neue Situationen und Problemstellungen anzuwenden. Gerade auch der anwendungsbezogene Aspekt des Studiums erlaubt den Umgang mit komplexen Situationen der Praxis in einer wissenschaftlich fundierten Perspektive. Zudem werden die Fähigkeiten zur Arbeit in Kooperation mit anderen Studierenden und Lehrenden sowie zur Kommunikation in der Darstellung und Verteidigung wissenschaftlich gewonnener wie anwendungsbezogener Inhalte vertieft. Diese Fähigkeit wird in der Masterarbeit im vierten Semester und im Prüfungskolloquium zum Studienabschluss nochmals geprüft. Insgesamt leistet der Studiengang so trotz der Limitationen eines Fernstudiums aus Sicht der Gutachter die wissenschaftliche Wissensverbreiterung und -vertiefung sowie das Beherrschen instrumentaler, systemischer wie kommunikativer Kompetenzen auf Master-Niveau. Besonders positiv wird die Einführung des studienbegleitenden, in Teilen fakultativen Master-Kollegs gewertet. Die Zulassung zum Masterstudiengang IT-Management als weiteren berufsqualifizierenden Abschluss ist durch die Studien- und Prüfungsordnung geregelt (s. Bd. II, Anlage 3). Voraussetzung ist ein mit guter Note abgeschlossenes Bachelor-, Diplom- oder Masterstudium mit ingenieurwissenschaftlicher, naturwissenschaftlicher, informationstechnischer Ausrichtung oder der Informatik (s. ebd., S. 4). Laut Hochschule bedeutet gute Note einen Abschluss mit einer Endnote von 2,5 oder besser. Die Gutachter fordern, dies in der Prüfungsordnung zu spezifizieren. Eine weitere Zulassungsvoraussetzung sind Englischkenntnisse, die sich mindestens auf dem Sprachniveau B2 des Europäischen Referenzrahmens befinden. Da nur wenige Studienanteile in Englisch sind (v.a. das Modul Internationales Management und Interkulturelle Kommunikation ) ist dies aus Sicht der Hochschule weniger problematisch als teilweise mangelhafte Deutschkenntnisse einiger Bewerber. Hier bestehen bisher keine expliziten Regelungen; das Dekanat wies im Gespräch aber darauf hin, dass jede Bewerbung vor der Zulassung umfassend und individuell geprüft werde. Die Gutachter regen auch hier an, eine entsprechende Regelung in die Allgemeinen Bestimmungen oder die Prüfungsordnung aufzunehmen. 8

10 In Zweifelsfällen hinsichtlich der abgeschlossenen Studiengänge sowie an ausländischen Hochschulen erworbenen Abschlüssen entscheidet der zuständige Prüfungsausschuss als Auswahlkommission. Bildung, Zusammensetzung und Aufgaben des Prüfungsausschusses erfolgt nach den Allgemeinen Bestimmungen für Prüfungsordnungen der Wilhelm Büchner Hochschule (s. Bd. II, Anlage 2; im weiteren Allgemeine Bestimmungen ) Erfüllung der Ländergemeinsamen Strukturvorgaben Mit einer Regelstudienzeit von vier Semestern und 120 ECTS-Punkten entspricht der Studiengang den Strukturvorgaben für ein Vollzeit-Masterstudium; abschließend werden (mindestens) 300 ECTS-Punkte erreicht. Aufgrund der geringen Präsenzpflichten und der überwiegenden Nutzung von Studienheften (in Buchform oder als pdf-dokument) ist ein fortlaufender Einstieg in die Studiengänge sowie eine individuelle Anpassung des Studienverlaufs möglich. Die Studierenden können die Studienzeit ohne Mehrkosten bis zu sechs Semester ausweiten. Der Studiengang ist als anwendungsorientiert und konsekutiv ausgewiesen, was aus Gutachtersicht zutrifft. Die abschließende Master-Arbeit hat einen Umfang von 30 ECTS- Punkten inklusive der Verteidigung im Prüfungskolloquium (3 ECTS) und eine Bearbeitungsdauer von sechs Monaten. Der für das Kolloquium veranschlagte Workload von 90 Stunden ist aus Sicht der Hochschule gerechtfertigt, da es sich zum Teil um Präsentationen handelt, die aufwändig vorzubereiten sind. Studien- und Prüfungsleistungen, die an anderen deutschen oder ausländischen Hochschulen oder an Berufsakademien erbracht worden sind, können anerkannt werden. Wurden im ersten Abschluss mehr als 180 ECTS-Punkte erreicht, können maximal 30 Punkte auf diesen Master-Studiengang angerechnet werden (vgl. Bd. II, Anlage 3, SPO-ITM, 3 [1]). Außerhalb von Hochschulen erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten werden auf Antrag bis zu 50% der Leistungspunkte auf das Studium angerechnet. Über die Anerkennung entscheidet der/die Dekan/in des Fachbereichs (s. Allgemeine Bestimmungen, 20 [Bd. II, Anlage 2]). Mit bestandener Masterprüfung verleiht die Hochschule den Master of Science als erweiterten berufsqualifizierenden Abschluss (s. ebd., 2). Er ermöglicht den Studierenden, bei entsprechender Qualifikation ein Promotionsstudium an Hochschulen und Universitäten aufzunehmen und eröffnet den Zugang zum höheren Dienst. Die Anzahl der ETCS-Punkte liegt im exemplarischen Studienverlauf bei 30 pro Semester. Der Studiengang ist nicht als berufsbegleitend im Sinne eines besonderen Profilanspruchs ausgewiesen, sondern als Vollzeitstudiengang konzipiert. Die Bezeichnungen des Abschlusses treffen formal wie inhaltlich zu. Zu den Zugangsvoraussetzungen siehe Abschnitt dieses Berichts. Der Studiengang ist modularisiert und mit einem Leistungspunktesystem versehen, wobei ein ECTS-Punkt einem Arbeitsaufwand von 30 Stunden entspricht (s. Modulhandbuch, Bd. 2, Anlage 5). Die Module können innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden und umfassen im überwiegenden Fall mehr als 5 ECTS-Punkte. Ausnahmen sind das Modul Grundlagen Wirtschaft und Organisation (4 ECTS), Quantitative Methoden (4), Methoden Wissenschaftlichen Arbeitens (4) und die beiden Vertiefungsmodule (je 3 ECTS-Punkte). Dies wird jedoch individuell begründet: Das Grundlagenmodul dient als kompakte Vermittlung von wirtschaftswissenschaftlichen Grundlagen zu Beginn des Studiums, inklusive einer zweitägigen Präsenzphase mit Projektarbeit. Die Module Quantitative Methoden und Methoden wis- 9

11 senschaftlichen Arbeitens sind als zielgerichtete Vertiefung der meist schon guten mathematisch-statistischen und methodischen Kenntnisse der Studierenden explizit kurz konzipiert. Die Vertiefungsmodule dienen dazu, die in den Wahlpflichtmodulen erworbenen Kenntnisse individuell wissenschaftlich zu vertiefen. Aus Sicht der Gutachter sind diese Begründungen im Kontext eines Fernstudiengangs plausibel. Die Modulbeschreibungen enthalten Angaben zu den Inhalten, zum Leistungsnachweis, sowie zu Dauer, Lehrformen und Leistungspunkten. Als Modulverantwortliche fungieren die fachlichen Studienleiter der Hochschule; eine Angabe zur Häufigkeit des Moduls ist aufgrund der zeitlichen Flexibilität nicht nötig. Die Gutachter kritisieren allerdings zum einen die unklaren oder nicht ausreichenden Beschreibung von überfachlichen Kompetenzzielen, beispielsweise in den Modulen IT- Innovationsmanagement und IT-Projekt- und Qualitätsmanagement. Zum anderen wird empfohlen, in der Rubrik Voraussetzung für die Teilnahme jeweils die nötigen Kompetenzen und Module anzugeben, die zur Belegung dieses Moduls befähigen, sowie in der Rubrik Verwendbarkeit die Verwendungsmöglichkeiten des Moduls innerhalb des Studiengangs festzulegen. Nur ein Modul ( Projektarbeit ) schließt mit mehr als einer Prüfung ab. Dies wird in den Antragsunterlagen nicht begründet; den Gutachtern ist trotzdem die didaktische Notwendigkeit ersichtlich. Anerkennungsregeln gemäß der Lissabon-Konvention finden sich in 20 der Allgemeinen Bestimmungen (s. Bd. II, Anlage 2). Zeiträume für Aufenthalte an anderen Hochschulen sind im Curriculum nicht explizit vorgesehen aber prinzipiell im Fernstudium ohne Zeitverlust möglich. Aus der vorangegangenen oder begleitenden Berufstätigkeit ist eine Verbindung zur Praxis (oder anderen Hochschulen) besonders in den Modulen Projektarbeit und Abschlussarbeit möglich Erfüllung landesspezifischer Strukturvorgaben Entfällt Erfüllung weiterer Anforderungen Entfällt 2.3 Studiengangskonzept (Kriterium 2.3, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.3 ist erfüllt. Das Konzept des Studiengangs umfasst die Vermittlung von Fachwissen in z.t. mit anderen Studiengängen gemeinsam genutzten wirtschaftswissenschaftlichen Modulen, im Kernbereich mit überwiegend IT-spezifischen Modulen und im Wahl-/Vertiefungsmodulen mit fachspezifischen Themen. Hinzu kommen auf generische Kompetenzen abgestellte Module zum wissenschaftlichen Arbeiten und zu interkultureller Kompetenz. Grundsätzlich befürworten die Gutachter den inhaltlichen Aufbau des Studiengangs und se- 10

12 hen die meisten Module sowie die Kombination der Module als schlüssig an. In der Vermittlung von Fachkompetenzen zur Erlangung des Master-Qualifikationsniveaus bestehen keine Probleme. Der Erwerb von fachübergreifendem Wissen sowie von generischen Kompetenzen ist aus Sicht der Gutachter durch die Studiengangskonzeption wahrscheinlich gewährleistet, aber aufgrund fehlender Angaben in den Modulbeschreibungen schwierig einschätzbar. Studienorganisation Die Studienorganisation unterscheidet sich personell wie strukturell von gängigen Präsenzhochschulen. So haben die Studienleiter als fachlich Verantwortliche eine zentrale Stellung in der Umsetzung und Qualitätskontrolle der Studiengänge, sind aber nur für ihr Fach und entsprechende Module in mehreren Studiengängen zuständig. Hingegen fehlen eigentliche Studiengangsleiter, welche die Integration des jeweiligen Studienganges verantworten. Aus Sicht der Hochschule liegt die letztliche fachliche Zuständigkeit immer im Dekanat, so dass der amtierende Dekan des Fachbereichs Wirtschaftsingenieurwesen, Prof. Dr. Nikodemus, augenblicklich in vielen Fällen als Platzhalter für die noch zu rekrutierenden Studienleiter in diesem Bereich fungiert. Die Gutachter weisen eindringlich darauf hin, dass für den Studiengang ein fachlich einschlägiger Studiengangsleiter benannt werden soll. Lehr- und Lernformen Die Lehr- und Lernformen sind auf die Anforderungen eines Fernstudienganges ausgerichtet. Der überwiegende Teil der Lehre wird über Studienhefte in Form von meist mehreren Broschüren pro Modul geleistet, die von fachakademisch qualifizierten Autoren erstellt werden und so genannte A-Aufgaben in Form von freiwilligen Übungsaufgaben enthalten. So genannte B-Aufgaben werden am Ende eines Moduls den Studierenden zur Verfügung gestellt (mittlerweile auch über das Online-System) und müssen normalerweise in acht Wochen bearbeitet und (elektronisch) eingesandt werden. In den Wahlpflicht- und Vertiefungsmodulen werden die Hausarbeiten oder B-Prüfungen zwischen Studierenden und Prüfern/Dozenten individuell abgesprochen, da hier das selbstbestimmte wissenschaftliche Arbeiten im Vordergrund steht. Jedes Modul wird von einem oder mehreren, zumeist promovierten oder professoralen Tutoren betreut, welche sowohl die A-Aufgaben korrigieren und zur eigenen Leistungskontrolle der Studierenden auch bewerten (die Note geht aber nicht in Studienleistungen ein), sowie beratend zur Seite stehen. Die B-Aufgaben werden ebenfalls von ihnen (modulnotenrelevant) bewertet. Sechs Module sehen obligatorische Klausuren vor, für die eine Anwesenheit an einem der Prüfungszentren der Hochschule notwendig ist. Das Selbststudium wird ergänzt durch verschiedene Formen des Präsenzstudiums. Dies sind zum einen Repetitorien, meist eintägige Veranstaltungen in Verbindung mit einer Klausur, die in Pfungstadt (kostenpflichtig) angeboten, von den Dozenten geleistet werden und als mit ca. 18 Stunden im Workload der entsprechenden Module veranschlagt sind. (Für einige Module wie IT-Service Management oder Architektur und Softwarekonzepte sind in den Modulbeschreibungen ein Anteil von 20 Prozent Präsenzunterricht/Prüfungen angegeben, obwohl das Modul nur eine B-Prüfung vorsieht. Dies sollte insgesamt kontrolliert und korrigiert werden.) Aus Sicht der anwesenden Studierenden aus ähnlichen Studiengängen 11

13 sind diese Repetitorien sehr gewinnbringend, da dort die in der Klausurvorbereitung aufkommenden Fragen geklärt werden können. Auch die Fakultativität dieses Lehrangebots wird begrüßt, da Studierende in manchen Themen schon Vorkenntnisse mitbringen, die einen Besuch (und die zusätzliche Bezahlung) des Repetitoriums überflüssig machen (der entsprechend eingesparte Workload entspricht dann der selbständigen Klausurvorbereitung). Weitere Literatur zusätzlich zu den Studienheften ist meist nicht nötig, in manchen Fällen wird sie von der Hochschule mitgeliefert. Der Umfang der Literaturangaben in den Heften wird als ausreichend angesehen. Präsenzphasen sind auch in anderen Modulen obligatorisch integriert. Im Modul Grundlagen Wirtschaft und Organisation ist dies eine zweitägige Einführungsveranstaltung mit einem Projekt vor Ort in Pfungstadt wobei von Seite der Studierenden eine Entzerrung dieser Veranstaltung aufgrund der hohen Teilnehmerzahl vorgeschlagen wurde. Im Modul Projektarbeit ist eine Projektpräsentation vorgesehen, die im Rahmen des Master-Kolloquiums gehalten wird wobei diese Form der studienbegleitenden Präsenzveranstaltung nach Aussage des Dekans weiter ausgebaut werden soll. Die Hochschule möchte darüber hinaus in Zukunft verstärkt Instrumente des E-Learning einsetzen. Die Gutachter bewerten das Bündel an angebotenen Lehr- und Lernformen als adäquat. Sie empfehlen einen Ausbau von Instrumenten des E-Learnings und begrüßen die Pläne, das Master-Kolloquium zu verstetigen und auszuweiten. Die Literaturangaben in den Modulbeschreibungen und Studienheften sollten auf dem neuesten Stand gehalten werden. Mobilitätsfenster sind in diesem Studiengang nicht explizit vorgesehen. Die Hochschule verweist hier auf die prinzipiellen Vorteile des ortsunabhängigen Lernens in Fernstudiengängen. Regelungen zum Nachteilsausgleich für Studierende mit Behinderungen sowie mit Kindern, pflegebedürftigen Angehörigen und in Elternzeit/Mutterschutz sind in 16 der Allgemeinen Bestimmungen (Bd. II, Anlage 1) festgelegt. Anerkennungsregeln gemäß der Lissabon- Konvention finden sich in 20 der Allgemeinen Bestimmungen (s. Bd. II, Anlage 2). 2.4 Studierbarkeit (Kriterium 2.4, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.4 ist zum Teil erfüllt. Die Gutachter schätzen auf Grundlage der Unterlagen und der Gespräche vor Ort den Studiengang als überwiegend gut studierbar ein. Die Studienplangestaltung wurde insgesamt positiv bewertet, da sich auch aufgrund des Fernstudiums und der häufigen Prüfungsmöglichkeiten eine hohe Flexibilität in der Zeitplanung ergibt. Allerdings ist zu fragen, ob der Studiengang neben einer Voll- oder auch nur Teilzeitbeschäftigung studierbar ist. Er ist als Vollzeitstudiengang mit einer Regelstudienzeit von vier Semestern und einem durchschnittlichen Workload von 30 ECTS-Punkten (900 Stunden) pro Semester konzipiert. Als Zielgruppe werden von der Hochschule aber explizit berufstätige Erwachsene angesprochen und sie gehe mit ihrem Studienmodell daher insbesondere auf die Belange dieser Zielgruppe ein (s. Bd. I, Ziffer 1.4; vgl. auch Bd. II, Anlage 1, S. 19 und Studienhandbuch, Bd. II, Anlage 22, S. 3). Die vorgelegte Alumni-Befragung aus dem Jahre 2011 (überwiegend Diplom-Absolventen) bestätigt diese Zusammensetzung mit 95% Be- 12

14 rufstätigen. Die Gespräche mit den Studierenden vergleichbarer Master-Studiengänge haben dabei einerseits gezeigt, dass trotz meist vorhandener Berufstätigkeit ein Studium in der Regelzeit oder sogar kürzer möglich ist. (Die Alumni-Befragung ergibt ein Durchschnittswert von ungefähr 14 Stunden pro Woche.) Zum Teil verwendeten die Studierenden ihren Anspruch auf Bildungsurlaub oder unbezahlten Urlaub für das Studium und die Master-Arbeits-Phase. In den Gesprächen wurde betont und von der Hochschule bestärkt, dass meist die einschlägige berufliche Vorbildung die Studierbarkeit erleichtere sowie die Motivation hoch sei ( habe viel Zeit investiert, fordernd, aber machbar ). Andererseits bleibt es aus Sicht der Gutachter jedoch fraglich, ob trotz dieser Faktoren die Studierbarkeit gewährleistet ist, wenn die Angaben für den Workload als plausibel (und nicht weit zu niedrig) angesehen werden. Sie sehen hier einen Mangel und fordern die Hochschule auf, eine detaillierte Überprüfung der studentischen Arbeitsbelastung in diesen Studiengängen vorzunehmen. Die Prüfungsorganisation und Prüfungsdichte beeinträchtigen die Studierbarkeit nicht. Die B-Prüfungen können flexibel über die Internetplattform abgerufen und dann innerhalb von acht Wochen bearbeitet werden. Klausuren können mindestens alle drei Monate an elf verschiedenen Standorten (zwei davon in Wien und Zürich) geschrieben werden. Eine zweimalige Wiederholung ist nach 19 der Allgemeinen Bestimmungen (Bd. II, Anlage 2) möglich. Von den Studierenden wurden die häufigen Prüfungsmöglichkeiten und die damit verbundene Entzerrung der Prüfungszeiträume im Vergleich zu einem Präsenzstudium positiv hervorgehoben. Die Betreuung der Studierenden erfolgt größtenteils über die Internetplattform Online- Campus StudyOnline, auf der neben der Bereitstellung von Materialien und B- Prüfungsaufgaben vor allem die Kommunikation mit den Tutoren und zwischen den Studierenden in Foren abläuft. Die Qualität des Online-Campus konnte von den Gutachtern vor der Begutachtung und noch einmal vor Ort bewertet werden und wurde insgesamt positiv gesehen. Tutoren sowie die Hochschule selbst (Verwaltung, Dekanat) sind auch telefonisch gut erreichbar. Von Seite der Studierenden wurde die fachliche wie überfachliche Betreuung insgesamt als schnell, konstruktiv und persönlich beschrieben, insbesondere was die Betreuung der Master-Arbeit betreffe. Insgesamt bewerten die Gutachter die Betreuung der Studierenden positiv. Regelungen zum Nachteilsausgleich für Studierende mit Behinderungen sowie mit Kindern, pflegebedürftigen Angehörigen und in Elternzeit/Mutterschutz sind in 16 der Allgemeinen Bestimmungen (Bd. II, Anlage 1) festgelegt. 2.5 Prüfungssystem (Kriterium 2.5, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.5 ist erfüllt. Die Prüfungen dienen der Feststellung, ob die formulierten Qualifikationsziele erreicht wurden. Sie sind modulbezogen sowie wissens- und kompetenzorientiert. Die Module schließen in der Regel mit einer das gesamte Modul umfassenden Prüfung ab. Als Prüfungsformen dominieren die B-Prüfungen (Einsendearbeiten) und Klausuren, die in den Prüfungszentren geschrieben werden. Häufig sind die Klausuren mit klausurvorbereiten- 13

15 den Repetitorien kombiniert, die vorher am selben Ort stattfinden, bisher allerdings nur in Pfungstadt (eine Ausweitung auch auf andere Standorte ist laut Hochschule in Planung). Weitere Prüfungsformen sind mündliche Präsentationen mit Diskussion in den Modulen Projektarbeit und Abschlussarbeit. Für die Masterarbeit sind eine Bearbeitungszeit von sechs Monaten und ein Workload von insgesamt 30 ECTS-Punkten (inkl. Prüfungskolloquium) vorgegeben. Ein Nachteilsausgleich für Studierende mit Behinderungen ist in 16 der Allgemeinen Bestimmungen geregelt. Diese sowie die Prüfungsordnung für den Studiengang IT- Management (erlassen am 17. Juni 2011) wurden einer Rechtsprüfung unterzogen und die Testate liegen vor (s. Bd. II, Anlage 21). Die Gutachter empfehlen der Hochschule die Einführung einer Plagiatssoftware zur Überprüfung von Hausarbeiten. 2.6 Studiengangsbezogene Kooperationen (Kriterium 2.6, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.6 ist zum Teil erfüllt. Siehe Abschnitt 1.6 dieses Berichts 2.7 Ausstattung (Kriterium 2.7, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.7 ist zum Teil erfüllt. Siehe Abschnitt 1.7 dieses Berichts 2.8 Transparenz und Dokumentation (Kriterium 2.8, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.8 ist zum Teil erfüllt. Siehe Abschnitt 1.8 dieses Berichts 2.9 Qualitätssicherung und Weiterentwicklung (Kriterium 2.9, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.9 ist zum Teil erfüllt. Siehe Abschnitt 1.9 dieses Berichts 2.10 Studiengänge mit besonderem Profilanspruch (Kriterium 2.10, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.10 ist zum Teil erfüllt. Die Anforderungen an das Profil eines Fernstudienganges werden zum Teil erfüllt. Die Orga- 14

16 nisation des Lernens auf Grundlage einer geeigneten, didaktisch strukturierten Studienplangestaltung ist adäquat umgesetzt, ebenso die besondere Unterstützung, Betreuung und Anleitung der Studierenden. Ob die eingesetzten Lerntechnologien und Studienmaterialien den fachlichen und didaktischen Anforderungen entsprechen, ausreichend qualitätsgesichert sind und ob die Hauptamtlichkeit des qualifizierten Lehrpersonals sichergestellt ist, konnte zum Zeitpunkt der Begehung noch nicht abschließend beurteilt werden. Hierzu muss die Hochschule noch entsprechende Unterlagen nachreichen Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit (Kriterium 2.11, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.11 ist erfüllt. Siehe Abschnitt 1.11 dieses Berichts 2.12 Zusammenfassende Bewertung Das Studienkonzept für den Master-Studiengang IT-Management (M.Sc.) ist insgesamt überzeugend. Durch die Flexibilität des Fernstudienganges an sich, die häufigen Prüfungsmöglichkeiten an unterschiedlichen Orten und die gute, qualitätsgesicherte Betreuung ist die Studierbarkeit gewährleistet. Die fachlichen wie beruflichen Qualifikationsziele des Studienganges können so erreicht werden. Jedoch ist zu prüfen, ob der angesetzte Workload realistisch ist und ein berufsbegleitendes Studium ermöglicht. Auch muss den Gutachtern eine Bewertung der Studienmaterialien und des Lehrpersonals noch ermöglicht werden. Empfohlen wird, das Master-Kolloquium und Instrumente des E-Learnings auszuweiten und zu verstetigen. 15

17 3 Studiengang Telekommunikationswirtschaft (M.Sc.) 3.1 Qualifikationsziele des Studiengangskonzeptes (Kriterium 2.1, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.1 ist erfüllt. Für den Studiengang Telekommunikationswirtschaft sind in den Antragsunterlagen Qualifikationsziele formuliert, die fachliche und überfachliche Aspekte umfassen und dem angestrebten wissenschaftlichen Ausbildungsziel und Abschlussniveau entsprechen. Wissenschaftliche Befähigung Das Studiengangskonzept orientiert sich an fachlichen und überfachlichen Qualifikationszielen welche dem Niveau eines Master-Abschlusses entsprechen. Diese Ziele sind sowohl in der Dokumentation zum Akkreditierungsantrag (s. Bd. I, Ziffer 2.1) als auch in der Studienund Prüfungsordnung (s. Bd. II, Anlage 3, Studien- und Prüfungsordnung Telekommunikationswirtschaft [kurz: SPO-TKW]) formuliert. Zu den Zielen gehört die vertiefte Kenntnis der wissenschaftlichen Grundlagen und Methoden des Managements von Systemen, Einrichtungen und Technologien der Kommunikationswirtschaft. Die Absolventen sollen die Fähigkeit erlangen, die integrierte Planung, Gestaltung und Optimierung telekommunikationstechnischer Infrastrukturen, Systeme und Prozesse zu begleiten und zu lenken. Zum Erreichen dieser Qualifikationsziele dienen zum einen Module, welche Kenntnisse des Managements und Methoden und Werkzeuge des unternehmerischen Entscheidungshandelns vermitteln (Unternehmensführung, Quantitative Methoden etc.). Im darauf aufbauenden Kern- und Spezialisierungsbereich kommen telekommunikationsspezifische Inhalte hinzu. Die so zu gewinnende Fach- und Methodenkompetenz soll dann in weiteren Wahlpflichtmodulen spezifiziert, konkret angewandt und in einer Projektarbeit sowie der Masterarbeit umgesetzt werden. Dies entspricht aus Sicht der Gutachter insgesamt den Zielen eines Masterstudiums in diesem Bereich. Befähigung zu qualifizierter Erwerbstätigkeit Der Studiengang orientiert sich am Ziel der Befähigung zur Aufnahme einer qualifizierten Erwerbstätigkeit, insbesondere als Telekommunikationsmanager an der Schnittstelle von telekommunikationstechnischen und betriebswirtschaftlichen Prozessen in Unternehmen. Die Qualifikation soll es den Studierenden ermöglichen, in mittleren und auch höheren Führungsfunktionen bei großen oder mittelständischen Unternehmen (s. Bd. 1, Ziffer 2.1, S. 29) tätig zu werden, wobei aufgrund anzunehmender weiterer technischer Innovationen in diesem Bereich eine wachsende Nachfrage nach qualifizierten Absolventen prognostiziert wird. Die Gutachter sehen die beruflichen Qualifikationsziele als angemessen an. Befähigung zum zivilgesellschaftlichen Engagement Laut Antragsunterlagen haben die Studiengänge das Ziel, zum zivilgesellschaftlichen Engagement zu befähigen, indem Fragen des ethisch-moralischen Handelns, der Wertorientierung und des beteiligungsorientierten Führungs- und Konfliktmanagements in das Studium integriert sind. Hierzu gehören auch Aspekte des nachhaltigen Wirtschaftens und der nachhaltigen Unternehmensentwicklung. Diese Kompetenzen werden unter anderem in Veranstaltungen zu Management- und Führungstechniken und in den Modulen Internationales 16

18 Management und Interkulturelle Kompetenz vermittelt sowie im Modul Projektarbeit praktisch umgesetzt. Persönlichkeitsentwicklung Die Persönlichkeitsentwicklung ist ein Qualifikationsziel des Studiengangs (s. Bd. I, Ziffer 2.1). Es wird trotz der Besonderheiten eines Fernstudiengangs mit vergleichsweise geringen Präsenzzeiten aus Sicht der Gutachter im Wesentlichen erfüllt. Die Hochschule hat dabei in den Unterlagen wie im Gespräch insbesondere die Fähigkeiten zur Selbstorganisation und zur ausdauernden Leistungsfähigkeit betont, die in einem Fernstudium zentral für den Erfolg seien. Von dieser Seite, aber auch von den Studierenden, wurden die Projektarbeit und das Master-Kolleg genannt. In letzterem müssen die Projektarbeiten präsentiert und diskutiert werden; es wird darüber hinaus aber auch auf freiwilliger Basis - studiumsbegleitend mit Vorträgen, Präsentationen etc. angeboten. 3.2 Konzeptionelle Einordnung der Studiengänge in das Studiensystem (Kriterium 2.2, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.2 ist zum Teil erfüllt Erfüllung der Anforderungen des Qualifikationsrahmens für deutsche Hochschulabschlüsse Der konsekutive Studiengang mit 120 ECTS-Punkten in vier Semestern erfüllt aus Sicht der Gutachter nur zum Teil die inhaltlichen und formalen Anforderungen des Qualifikationsrahmens für deutsche Hochschulabschlüsse. Kritisch wird vor allem gefragt, ob eine ausreichende Vertiefung und Verbreiterung des Wissens in diesem Lehrgebiet auf Master-Niveau gewährleistet ist. Es ist für die Gutachter nicht ersichtlich, warum das telekommunikationswirtschaftliche Basiswissen auch und insbesondere im Kernbereich einen so hohen Stellenwert einnimmt. Insbesondere die fachliche Vertiefung im Kernbereich (2. Semester; Module Einführung in die Telekommunikation, Telekommunikationswirtschaft und -recht, Regulierungspolitik und Internationalisierung und Telekommunikationsdienste ) erreicht aus Gutachtersicht nicht das Master-Niveau. In den Gesprächen argumentierte die Hochschulseite, dass vor allem solche Berufstätige als Studierende erwartet werden, die zwar technischingenieurswissenschaftliche Kenntnisse (z.b. im Maschinenbau) haben, nicht aber im Bereich der Telekommunikationswirtschaft. Dies wird von den Gutachtern als nicht überzeugend bewertet, zumal sich der Studiengang laut Dokumentation an Fachexperten, Informatiker, Ingenieure und Naturwissenschaftler wendet, die fortgeschrittene Kenntnisse [ ] in Führungs- und Leitungspositionen in der Telekommunikationswirtschaft benötigen (S. 26). Es ist deshalb davon auszugehen, dass die Studierenden mehrheitlich bereits über Berufserfahrung im Telekommunikationsbereich verfügt und somit auch über entsprechende Grundlagenkenntnisse der Telekommunikation. Kritisiert werden von den Gutachtern auch die teilweise überholten Lehrinhalte im Kernbereich, die nicht mehr den Stand der heutigen Entwicklungen im Telekommunikationsbereich widerspiegeln. Positiv wird hingegen die Vermittlung der Wissensgrundlagen für den wirtschaftswissenschaftlichen und methodischen Bereich im ersten Semester gesehen. Diese befähigen die 17

19 Studierenden dazu, auf der Basis vertiefter Kenntnisse der Unternehmensführung und der Managementtechniken fundierte Einschätzungen und Entscheidungen zu treffen (u.a. Module Unternehmensführung und Managementtechniken und Projektmanagement ). Hinzu kommt ein Modul Internationales Management und Interkulturelle Kommunikation, in dem die strategische Organisation und Planung in internationalen Unternehmenskontexten behandelt wird. Die Vermittlung auch grundlegenderer wirtschaftswissenschaftlicher Wissensbestände, beispielsweise im Modul Grundlagen Wirtschaft und Organisation, Quantitative Methoden oder im dritten Semester im Modul Wissenschaftliches Arbeiten wird als angemessen bewertet. Als überwiegend sinnvoll bewerten die Gutachter den Wahlpflicht-/Vertiefungsbereich im dritten Semester. Im Wahlbereich müssen zwei Module mit je acht ECTS-Punkten aus acht Vertiefungsrichtungen ausgewählt werden. Zwei der Wahlmodule sind stärker managementorientiert und werden auch in anderen Studiengängen gelehrt ( Informations- und Wissensmanagement, Markt- und Projektmanagement ), die anderen sind fachspezifisch (u.a. Netzmanagement in der Telekommunikation, Wertschöpfungsmanagement im Mobilfunk ). Die Gutachter empfehlen allerdings, das Wahlpflichtmodul Wertschöpfungsmanagement im Mobilfunk inhaltlich breiter aufzustellen und hier die Gesamtheit der Telekommunikationsdienste zu betrachten. Die erlangten Kenntnisse werden im Anschluss an die beiden Wahlmodule dann in zwei Vertiefungsmodulen vertieft. Ziel ist hier das eigenständige Studium, bei dem unter Anleitung von Dozenten individuell definierte Aufgabenstellungen häufig mit Rückbezug auf berufliche oder Studiumsvorkenntnisse wissenschaftlich bearbeitet werden (s. Bd. II, Anlage 5, SPO-TKW, S. 47). Damit sind die Studierenden mit den oben genannten Einschränkungen grundsätzlich in der Lage, Begriffe, Lehrmeinungen, aber auch die Grenzen ihres Studienfaches zu kennen und auf dieser Grundlage ein Wissens- und Verstehensniveau zu erreichen. Dies entspricht jedoch nicht in allen Bereichen dem Niveau eines Masters. Im anschließenden Projektmodul wird das Studium stärker anwendungsbezogen und in Teamarbeit fortgeführt. Die Studierenden lernen somit, eigenständige Ideen zu entwickeln und in anwendungsbezogenen Kontexten umzusetzen. Dieser Vertiefungsbereich trägt dazu bei, dass instrumentale und systemische Kompetenzen von den Studierenden erlernt werden. Die Erarbeitung, Diskussion und Präsentation der Lösungen und Projekte zusammen mit den Dozenten und anderen Studierenden fördert die Fähigkeit, das erworbene Wissen auch auf neue Situationen und Problemstellungen anzuwenden. Gerade auch der anwendungsbezogene Aspekt des Studiums erlaubt den Umgang mit komplexen Situationen der Praxis in einer wissenschaftlich fundierten Perspektive. Zudem werden die Fähigkeiten zur Arbeit in Kooperation mit anderen Studierenden und Lehrenden sowie zur Kommunikation in der Darstellung und Verteidigung wissenschaftlich gewonnener wie anwendungsbezogener Inhalte vertieft. Diese Fähigkeit wird in der Masterarbeit im vierten Semester und im Prüfungskolloquium zum Studienabschluss nochmals geprüft. Insgesamt erreicht der Studiengang so auch in Anbetracht der Limitationen eines Fernstudiums aus Sicht der Gutachter im Bereich instrumentaler, systemischer wie kommunikativer Kompetenzen das Master-Niveau. Besonders positiv wird die Einführung des studienbegleitenden, in Teilen fakultativen Master-Kollegs gewertet. Die wissenschaftliche Wissensverbreiterung und -vertiefung wird hingegen als nicht erreicht bewertet. Hier muss die Hoch- 18

20 schule die Module sowohl in ihrer Kombination wie ihren konkreten Inhalten überarbeiten. Die Zulassung zum Masterstudiengang Telekommunikationsmanagement als weiterer berufsqualifizierender Abschluss ist durch die Studien- und Prüfungsordnung geregelt (s. Bd. II, Anlage 3, SPO-TKW). Voraussetzung ist ein mit guter Note abgeschlossenes Bachelor-, Diplom- oder Masterstudium mit ingenieurwissenschaftlicher, naturwissenschaftlicher, informationstechnischer Ausrichtung oder der Informatik (vgl. ebd., S. 4). Laut Hochschule bedeutet gute Note einen Abschluss mit einer Endnote von 2,5 oder besser. Dies muss entsprechend in der Prüfungsordnung spezifiziert werden. Eine weitere Zulassungsvoraussetzung sind Englischkenntnisse, die sich mindestens auf dem Sprachniveau B2 des Europäischen Referenzrahmens befinden. Da nur wenige Studienanteile in Englisch sind (v.a. das Modul Internationales Management und Interkulturelle Kommunikation ) ist dies aus Sicht der Hochschule weniger problematisch als teilweise mangelhafte Deutschkenntnisse einiger Bewerber. Hier bestehen bisher keine expliziten Regelungen; das Dekanat wies im Gespräch aber darauf hin, dass jede Bewerbung vor der Zulassung umfassend und individuell geprüft werde. Die Gutachter regen auch hier an, eine entsprechende Regelung in die Allgemeinen Bestimmungen oder die Prüfungsordnung aufzunehmen. In Zweifelsfällen hinsichtlich der abgeschlossenen Studiengänge sowie an ausländischen Hochschulen erworbenen Abschlüssen entscheidet der zuständige Prüfungsausschuss als Auswahlkommission. Bildung, Zusammensetzung und Aufgaben des Prüfungsausschusses erfolgt nach den Allgemeinen Bestimmungen für Prüfungsordnungen der Wilhelm Büchner Hochschule (s. Bd. II, Anlage 2; im weiteren Allgemeine Bestimmungen ) Erfüllung der Ländergemeinsamen Strukturvorgaben Mit einer Regelstudienzeit von vier Semestern und 120 ECTS-Punkten entspricht der Studiengang den Strukturvorgaben für ein Vollzeit-Masterstudium; abschließend werden (mindestens) 300 ECTS-Punkte erreicht. Aufgrund der geringen Präsenzpflichten und der überwiegenden Nutzung von Studienheften (in Buchform oder als pdf-dokument) ist ein fortlaufender Einstieg in die Studiengänge sowie eine individuelle Anpassung des Studienverlaufs möglich. Die Studierenden können die Studienzeit ohne Mehrkosten bis zu sechs Semester ausweiten. Der Studiengang ist als anwendungsorientiert ausgewiesen, was aus Gutachtersicht zutrifft. Die abschließende Master-Arbeit hat einen Umfang von 30 ECTS-Punkten inklusive der Verteidigung im Prüfungskolloquium (3 ECTS) und eine Bearbeitungsdauer von sechs Monaten. Der für das Kolloquium veranschlagte Workload von 90 Stunden ist aus Sicht der Hochschule gerechtfertigt, da es sich zum Teil um Präsentationen handelt, die aufwändig vorzubereiten sind. Studien- und Prüfungsleistungen, die an anderen deutschen oder ausländischen Hochschulen oder an Berufsakademien erbracht worden sind, können anerkannt werden. Wurden im ersten Abschluss mehr als 180 ECTS-Punkte erreicht, können diese bis maximal 30 Punkte für diesen Master-Studiengang angerechnet werden (vgl. Bd. II, Anlage 3, SPO-TKWW, 3 [1]). Außerhalb von Hochschulen erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten werden auf Antrag als bis zu 50% der erforderlichen Prüfungsleistungen angerechnet. Über die Anerkennung entscheidet der/die Dekan/in des Fachbereichs (s. Bd. II, Anlage 2, Allgemeine Bestimmungen, 20). 19

21 Mit bestandener Masterprüfung verleiht die Hochschule den Master of Science als erweiterten berufsqualifizierenden Abschluss (s. ebd. 2). Er ermöglicht es den Studierenden, bei entsprechender Qualifikation ein Promotionsstudium an Hochschulen und Universitäten aufzunehmen und eröffnet den Zugang zum höheren Dienst. Die Anzahl der ETCS-Punkte liegt im exemplarischen Studienverlauf bei 30 pro Semester. Der Studiengang ist nicht als berufsbegleitend im Sinne eines besonderen Profilanspruchs ausgewiesen, sondern als Vollzeitstudiengang konzipiert. Die Bezeichnungen der beiden Abschlüsse treffen formal wie inhaltlich zu. Der Studiengang ist modularisiert und mit einem Leistungspunktesystem versehen, wobei ein ECTS-Punkt einem Arbeitsaufwand von 30 Stunden entspricht (s. Modulhandbuch, Bd. 2, Anlage 5). Die Module können innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden und umfassen im überwiegenden Fall mehr als 5 ECTS-Punkte. Ausnahmen sind das Modul Grundlagen Wirtschaft und Organisation (4 ECTS), Quantitative Methoden (4), Methoden Wissenschaftlichen Arbeitens (4) und die beiden Vertiefungsmodule (je 3 ECTS-Punkte). Dies wird jedoch individuell plausibel begründet: Das Grundlagenmodul dient als kompakte Vermittlung von wirtschaftswissenschaftlichen Grundlagen zu Beginn des Studiums, inklusive einer zweitägigen Präsenzphase mit Projektarbeit. Die Module Quantitative Methoden und Methoden wissenschaftlichen Arbeitens sind als zielgerichtete Vertiefung der meist schon guten mathematisch-statistischen und methodischen Kenntnisse der Studierenden explizit kurz konzipiert. Die Vertiefungsmodule dienen dazu, die in den Wahlpflichtmodulen erworbenen Kenntnisse individuell wissenschaftlich zu vertiefen. Aus Sicht der Gutachter sind diese Begründungen im Kontext eines Fernstudiengangs plausibel. Die Modulbeschreibungen sind nach Meinung der Gutachter in diesem Studiengang weitgehend differenziert und umfassend und enthalten Angaben zu den Inhalten, zum Leistungsnachweis sowie zu Dauer, Lehrformen und Leistungspunkten. Als Modulverantwortliche fungieren die fachlichen Studienleiter der Hochschule; eine Angabe zur Häufigkeit des Moduls ist aufgrund der zeitlichen Flexibilität nicht nötig. Die Gutachter kritisieren allerdings die unklaren oder nicht ausreichenden Beschreibungen von überfachlichen Kompetenzzielen, beispielsweise in den Modulen Telekommunikationsdienste und Netzmanagement in der Telekommunikation. Zudem wird empfohlen, in der Rubrik Voraussetzung für die Teilnahme jeweils die nötigen Kompetenzen und Module anzugeben, die zur Belegung dieses Moduls befähigen, sowie in der Rubrik Verwendbarkeit die Verwendungsmöglichkeiten des Moduls innerhalb des Studiengangs festzulegen. Nur ein Modul ( Projektarbeit ) schließt mit mehr als einer Prüfung ab. Dies wird in den Antragsunterlagen nicht begründet; den Gutachtern ist trotzdem die didaktische Notwendigkeit ersichtlich. Anerkennungsregeln gemäß der Lissabon-Konvention finden sich in 20 der Allgemeinen Bestimmungen (s. Bd. II, Anlage 2). Zeiträume für Aufenthalte an anderen Hochschulen sind im Curriculum nicht explizit vorgesehen aber prinzipiell im Fernstudium ohne Zeitverlust möglich. Aus der vorangegangenen oder begleitenden Berufstätigkeit ist eine Verbindung zur Praxis (oder anderen Hochschulen) besonders in den Modulen Projektarbeit und Abschlussarbeit aber möglich Erfüllung landesspezifischer Strukturvorgaben Entfällt 20

22 3.2.4 Erfüllung weiterer Anforderungen Entfällt 3.3 Studiengangskonzept (Kriterium 2.3, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.3 ist zum Teil erfüllt. Das Studiengangskonzept umfasst die Vermittlung von Fachwissen in z.t. mit anderen Studiengängen gemeinsam genutzten wirtschaftswissenschaftlichen Modulen, im Kernbereich mit überwiegend telekommunikationswirtschaftlichen Modulen und in Wahl- /Vertiefungsmodulen mit fachspezifischen Themen. Hinzu kommen auf generische Kompetenzen abgestellte Module zum wissenschaftlichen Arbeiten und zu interkultureller Kompetenz. Mit Einschränkungen sehen die Gutachter den inhaltlichen Aufbau des Studiengangs und die meisten Module sowie die Kombination der Module als schlüssig an. Die Vermittlung von Fachkompetenzen zur Erlangung des Master-Qualifikationsniveaus wird insbesondere im Kernbereich als problematisch angesehen (siehe Abschnitt dieses Berichts). Der Erwerb von fachübergreifendem Wissen sowie von generischen Kompetenzen ist aus Sicht der Gutachter nicht abschließend einschätzbar, da in einigen Modulen (siehe Abschnitt dieses Berichts) die Kompetenzbeschreibungen nur für die modulspezifische inhaltliche Ebene (Wissen) formuliert sind, nicht jedoch für instrumentale, systemische und kommunikative Kompetenzen. Die Gutachter empfehlen darüber hinaus, das Modul Telekommunikationswirtschaft und - recht zu überarbeiten und gegebenenfalls in zwei Module ( Recht und Regulierung und Telekommunikationswirtschaft ) zu trennen bzw. mit dem Modul Regulierungspolitik und Internationalisierung zu verbinden. Studienorganisation Die Studienorganisation unterscheidet sich personell wie strukturell von gängigen Präsenzhochschulen. So haben die Studienleiter als fachlich Verantwortliche eine zentrale Stellung in der Umsetzung und Qualitätskontrolle der Studiengänge, sind aber nur für ihr Fach und entsprechende Module in mehreren Studiengängen zuständig. Hingegen fehlen eigentliche Studiengangsleiter, welche die Integration des jeweiligen Studienganges verantworten. Aus Sicht der Hochschule liegt die fachliche Zuständigkeit immer im Dekanat, so dass der amtierende Dekan des Fachbereichs Wirtschaftsingenieurwesen, Prof. Dr. Nikodemus, augenblicklich in vielen Fällen als Platzhalter für die noch zu rekrutierenden Studienleiter in diesem Bereich fungiert. Hier hat insbesondere das Ausscheiden des Studienleiters und Dekans des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften, Prof. Dr. Wolfgang Frohberg, eine Lücke hinterlassen. Nach Aussage der Hochschule vor Ort wie auch im Nachgang der Begutachtung wurden verschiedene Personen benannt, u.a. Prof. Dr. Ulrike Stopka (TU Dresden, Professorin für Telekommunikationswirtschaft), welche die fachliche Expertise in diesem Studiengang gewährleisten sollen. Ob dies erfüllt ist, lässt sich aus Gut- 21

23 achersicht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beurteilen. Die Hochschule muss hierzu noch eine Übersicht der Kernlehrenden in diesem Bereich sowie entsprechende Modulbeschreibungen und Lehrmaterialien im fachspezifischen Bereich Telekommunikationswirtschaft vorlegen. Die Gutachter weisen eindringlich darauf hin, dass auch für diesen Studiengang ein fachlich einschlägiger Studiengangsleiter benannt werden soll. Lehr- und Lernformen Die Lehr- und Lernformen sind auf die Anforderungen eines Fernstudienganges ausgerichtet. Der überwiegende Teil der Lehre wird über Studienhefte in Form von meist mehreren Broschüren pro Modul geleistet, die von fachakademisch entsprechend qualifizierten Autoren erstellt werden und so genannte A-Aufgaben in Form von freiwilligen Übungsaufgaben enthalten. So genannte B-Aufgaben werden am Ende eines Moduls den Studierenden zur Verfügung gestellt (mittlerweile auch über das Online-System) und müssen normalerweise in acht Wochen bearbeitet und (elektronisch) eingesandt werden. In den Wahlpflicht- und Vertiefungsmodulen werden die Hausarbeiten oder B-Prüfungen zwischen Studierenden und Prüfern/Dozenten individuell abgesprochen, da hier das selbstbestimmte wissenschaftliche Arbeiten im Vordergrund steht. Jedes Modul wird von einem oder mehreren, zumeist promovierten oder professorale Tutoren betreut, welche sowohl die A-Aufgaben korrigieren und zur eigenen Leistungskontrolle der Studierenden auch bewerten (die Note geht aber nicht in Studienleistungen ein), sowie beratend zur Seite stehen. Die B-Aufgaben werden ebenfalls von ihnen (modulnotenrelevant) bewertet. Sechs Module sehen obligatorische Klausuren vor, für die eine Anwesenheit an einem der Prüfungszentren der Hochschule notwendig ist. Das Selbststudium wird ergänzt durch verschiedene Formen des Präsenzstudiums. Dies sind zum einen Repetitorien, meist eintägige Veranstaltungen in Verbindung mit einer Klausur, die in Pfungstadt (kostenpflichtig) angeboten, von den Dozenten geleistet werden und als mit ca. 18 Stunden im Workload der entsprechenden Module veranschlagt sind. (Einige Modulbeschreibungen weisen Präsenz-/Prüfungszeiten aus, obwohl als Modulprüfung B-Aufgaben festgelegt sind. Dies sollte überprüft und gegebenenfalls korrigiert werden.) Aus Sicht der anwesenden Studierenden aus ähnlichen Studiengängen sind diese Repetitorien sehr gewinnbringend, da dort die in der Klausurvorbereitung aufkommenden Fragen geklärt werden können. Auch die Fakultativität dieses Lehrangebots wird begrüßt, da Studierende in manchen Themen schon Vorkenntnisse mitbringen, die einen Besuch (und die zusätzliche Bezahlung) des Repetitoriums überflüssig machen (der entsprechend eingesparte Workload entspricht dann der selbständigen Klausurvorbereitung). Weitere Literatur zusätzlich zu den Studienheften ist meist nicht nötig, in manchen Fällen wird sie von der Hochschule mitgeliefert. Die Literaturangaben in den Heften werden als ausreichend angesehen. Allerdings empfehlen die Gutachter dringend eine Aktualisierung und teilweise bessere Passung der Literatur, insbesondere in den fachspezifischen Modulen des Kernbereichs. Präsenzphasen sind auch in anderen Modulen obligatorisch integriert. Im Modul Grundlagen Wirtschaft und Organisation ist dies eine zweitägige Einführungsveranstaltung mit einem Projekt vor Ort in Pfungstadt wobei von Seite der Studierenden eine Entzerrung dieser Veranstaltung aufgrund der hohen Teilnehmerzahl vorgeschlagen wurde. Im Modul Projektarbeit ist eine Projektpräsentation vorgesehen, die im Rahmen des Master-Kolloquiums ge- 22

24 halten wird wobei diese Form der studienbegleitenden Präsenzveranstaltung nach Aussage des Dekans weiter ausgebaut werden soll. Die Hochschule möchte darüber hinaus in Zukunft verstärkt Instrumente des E-Learning einsetzen. Die Gutachter bewerten das Bündel an angebotenen Lehr- und Lernformen insgesamt als adäquat. Sie empfehlen einen Ausbau von Instrumenten des E-Learnings und begrüßen die Pläne, das Master-Kolloquium zu verstetigen und auszuweiten. Mobilitätsfenster sind in diesem Studiengang nicht explizit vorgesehen. Die Hochschule verweist hier auf die prinzipiellen Vorteile des ortsunabhängigen Lernens in Fernstudiengängen. Regelungen zum Nachteilsausgleich für Studierende mit Behinderungen sowie mit Kindern, pflegebedürftigen Angehörigen und in Elternzeit/Mutterschutz sind in 16 der Allgemeinen Bestimmungen (Bd. II, Anlage 1) festgelegt. Anerkennungsregeln gemäß der Lissabon- Konvention finden sich in 20 der Allgemeinen Bestimmungen (s. Bd. II, Anlage 2). 3.4 Studierbarkeit (Kriterium 2.4, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.4 ist zum Teil erfüllt. Die Gutachter schätzen auf Grundlage der Unterlagen und der Gespräche vor Ort den Studiengang als überwiegend gut studierbar ein. Die Studienplangestaltung wurde insgesamt positiv bewertet, da sich auch aufgrund des Fernstudiums und der häufigen Prüfungsmöglichkeiten eine hohe Flexibilität in der Zeitplanung ergibt. Allerdings ist zu fragen, ob der Studiengang neben einer Voll- oder auch nur Teilzeitbeschäftigung studierbar ist. Er ist als Vollzeitstudiengänge mit einer Regelstudienzeit von vier Semestern und einem durchschnittlichen Workload von 30 ECTS-Punkten (900 Stunden) pro Semester konzipiert. Als Zielgruppe werden von der Hochschule aber explizit berufstätige Erwachsene angesprochen und sie gehe mit ihrem Studienmodell daher insbesondere auf die Belange dieser Zielgruppe ein (s. Bd. I, Ziffer 1.4; vgl. auch Bd. II, Anlage 1, S. 19 und Studienhandbuch, Bd. II, Anlage 22, S. 3). Die vorgelegte Alumni-Befragung aus dem Jahre 2011 (überwiegend Absolventen von Diplom-Studiengängen) bestätigt diese Zusammensetzung mit 95% Berufstätigen. Die Gespräche mit den Studierenden vergleichbarer Master-Studiengänge haben dabei einerseits gezeigt, dass trotz meist vorhandener Berufstätigkeit ein Studium in der Regelzeit oder sogar kürzer möglich ist. (Die Alumni-Befragung ergibt ein Durchschnittswert von ungefähr 14 Stunden pro Woche.) Zum Teil verwendeten die Studierenden ihren Anspruch auf Bildungsurlaub oder unbezahlten Urlaub für das Studium und die Master-Arbeits-Phase. In den Gesprächen wurde betont und von der Hochschule bestärkt, dass meist die einschlägige berufliche Vorbildung die Studierbarkeit erleichtere sowie die Motivation hoch sei ( habe viel Zeit investiert, fordernd, aber machbar ). Andererseits bleibt es aus Sicht der Gutachter jedoch fraglich, ob trotz dieser Faktoren die Studierbarkeit gewährleistet ist, wenn die Angaben für den Workload als plausibel (und nicht weit zu niedrig) angesehen werden. Sie sehen hier einen Mangel und fordern die Hochschule auf, eine detaillierte Überprüfung der studentischen Arbeitsbelastung in diesen Studiengängen vorzunehmen. Die Prüfungsorganisation und Prüfungsdichte beeinträchtigen die Studierbarkeit nicht. Die 23

25 B-Prüfungen können flexibel über die Internetplattform abgerufen und dann innerhalb von acht Wochen bearbeitet werden. Klausuren können mindestens alle drei Monate an elf verschiedenen Standorten (zwei davon in Wien und Zürich) geschrieben werden. Eine zweimalige Wiederholung ist nach 19 der Allgemeinen Bestimmungen (Bd. II, Anlage 2) möglich. Von den Studierenden wurden die häufigen Prüfungsmöglichkeiten und die damit verbundene Entzerrung der Prüfungszeiträume im Vergleich zu einem Präsenzstudium positiv hervorgehoben. Die Betreuung der Studierenden erfolgt größtenteils über die Internetplattform Online- Campus StudyOnline, auf der neben der Bereitstellung von Materialien und B- Prüfungsaufgaben vor allem die Kommunikation mit den Tutoren und zwischen den Studierenden in Foren abläuft. Die Qualität des Online-Campus konnte von den Gutachtern vor der Begutachtung und noch einmal vor Ort bewertet werden und wurde insgesamt positiv gesehen. Tutoren sowie die Hochschule selbst (Verwaltung, Dekanat) sind auch telefonisch gut erreichbar. Von Seite der Studierenden wurde die fachliche wie überfachliche Betreuung insgesamt als schnell, konstruktiv und persönlich beschrieben, insbesondere was die Betreuung der Master-Arbeit betreffe. Insgesamt bewerten die Gutachter die Betreuung der Studierenden positiv. Ein Nachteilsausgleich für Studierende mit Behinderungen ist in 16 der Allgemeinen Bestimmungen geregelt. 3.5 Prüfungssystem (Kriterium 2.5, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.5 ist erfüllt. Die Prüfungen dienen der Feststellung, ob die formulierten Qualifikationsziele erreicht wurden. Sie sind modulbezogen sowie wissens- und kompetenzorientiert. Die Module schließen in der Regel mit einer das gesamte Modul umfassenden Prüfung ab. Als Prüfungsformen dominieren die B-Prüfungen (Einsendearbeiten) und Klausuren, die in den Prüfungszentren geschrieben werden. Häufig sind die Klausuren mit klausurvorbereitenden Repetitorien kombiniert, die vorher am selben Ort stattfinden, bisher allerdings nur in Pfungstadt (eine Ausweitung auch auf andere Standorte ist laut Hochschule in Planung). Weitere Prüfungsformen sind mündliche Präsentationen mit Diskussion in den Modulen Projektarbeit und Abschlussarbeit. Für die Masterarbeit sind eine Bearbeitungszeit von sechs Monaten und ein Workload von insgesamt 30 ECTS-Punkten (inkl. Prüfungskolloquium) vorgegeben. Ein Nachteilsausgleich für Studierende mit Behinderungen ist in 16 der Allgemeinen Bestimmungen geregelt. Diese sowie die Prüfungsordnungen für den Studiengang IT- Management (erlassen am 17. Juni 2011) wurden einer Rechtsprüfung unterzogen und die Testate liegen vor (s. Bd. II, Anlage 21). Die Gutachter empfehlen der Hochschule die Einführung einer Plagiatssoftware zur Überprüfung von Hausarbeiten. 24

26 3.6 Studiengangsbezogene Kooperationen (Kriterium 2.6, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.6 ist zum Teil erfüllt. Siehe Abschnitt 1.6 dieses Berichts 3.7 Ausstattung (Kriterium 2.7, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.7 ist zum Teil erfüllt. Siehe Abschnitt 1.7 dieses Berichts 3.8 Transparenz und Dokumentation (Kriterium 2.8, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.8 ist zum Teil erfüllt. Siehe Abschnitt 1.8 dieses Berichts 3.9 Qualitätssicherung und Weiterentwicklung (Kriterium 2.9, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.9 ist zum Teil erfüllt. Siehe Abschnitt 1.9 dieses Berichts 3.10 Studiengänge mit besonderem Profilanspruch (Kriterium 2.10, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.10 ist zum Teil erfüllt. Die Anforderungen an das Profil eines Fernstudienganges werden zum Teil erfüllt. Die Organisation des Lernens auf Grundlage einer geeigneten, didaktisch strukturierten Studienplangestaltung ist adäquat umgesetzt, ebenso die besondere Unterstützung, Betreuung und Anleitung der Studierenden. Ob die eingesetzten Lerntechnologien und Studienmaterialien den fachdidaktischen Anforderungen entsprechen, qualitätsgesichert sind und ob die Hauptamtlichkeit des qualifizierten Lehrpersonals sichergestellt ist, konnte zum Zeitpunkt der Begehung noch nicht abschließend beurteilt werden. Hierzu muss die Hochschule noch entsprechende Unterlagen nachreichen. 25

27 3.11 Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit (Kriterium 2.11, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.11 ist erfüllt. Siehe Abschnitt 1.11 dieses Berichts 3.12 Zusammenfassende Bewertung Das Studienkonzept für den Master-Studiengang Telekommunikationswirtschaft (M.Sc.) ist in seiner jetzigen Form insgesamt nur in Teilen überzeugend. Durch die Flexibilität des Fernstudienganges an sich, die häufigen Prüfungsmöglichkeiten an unterschiedlichen Orten und die gute, qualitätsgesicherte Betreuung ist die Studierbarkeit gewährleistet. Während die beruflichen und überfachlichen Qualifikationsziele erreicht werden, besteht beim bei fachlichen Aspekten allerdings Verbesserungsbedarf. Zudem ist zu prüfen, ob der angesetzte Workload realistisch ist und ein berufsbegleitendes Studium ermöglicht. Auch muss den Gutachtern eine Bewertung der Studienmaterialien und des Lehrpersonals noch ermöglicht werden. Empfohlen wird, das Master-Kolloquium und Instrumente des E-Learnings auszuweiten und zu verstetigen. 26

28 4 Studiengang Engineering Management (MBA) 4.1 Qualifikationsziele des Studiengangskonzeptes (Kriterium 2.1, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.1 ist erfüllt. Der MBA-Studiengang Engineering Management ist ein zweisemestriger, weiterbildender Masterstudiengang mit insgesamt 60 ECTS-Punkten. Er setzt neben einem absolvierten, fachliche einschlägigem Bachelorstudium mit mindestens 240 ECTS-Punkten (oder einem einschlägigen Diplomabschluss) eine mindestens zweijährige, einschlägige Berufserfahrung voraus. Laut Hochschule sind vor allem die Absolventen der eigenen ingenieur- und technikwissenschaftlichen Diplomstudiengänge die angesprochene Zielgruppe. In den Antragsunterlagen wurden aus Sicht der Gutachter Qualifikationsziele formuliert, die fachliche und überfachliche Aspekte umfassen und dem angestrebten wissenschaftlichen Ausbildungsziel und Abschlussniveau entsprechen. In den Vor-Ort-Gesprächen konnte bestätigt werden, dass mit diesem Studiengang anwendungsorientierte Grundlagen auf wissenschaftlicher Basis angestrebt werden. Wissenschaftliche Befähigung Das Studiengangskonzept orientiert sich an fachlichen und überfachlichen Qualifikationszielen welche dem Qualifikationsniveau eines Master of Business Administration entsprechen. Diese Ziele sind sowohl in der Dokumentation zum Akkreditierungsantrag (s. Bd. I, Ziffern 3.1) als auch in der Studien- und Prüfungsordnung (s. Bd. II, Anlage 3, Studien- und Prüfungsordnungen Engineering Management [kurz: SPO-MBA]) formuliert. Zu den Zielen gehört die Kenntnis der wissenschaftlichen Grundlagen und Methoden des praxisbezogenen Managements. Die Absolventen sollen die Instrumentarien moderner Managementmethoden beherrschen (vgl. Bd. I, Ziffer 3.1, S. 50). Als Adressaten werden Absolventen technischer und naturwissenschaftlicher Studiengänge oder der Informatik genannt, so dass diese nach dem Abschluss des MBA-Studiums den Sachverstand aus technischen oder telekommunikationstechnischen und aus wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen zusammenführen können. Hierzu dienen zum einen Module des Kernbereichs (erstes Semester), welche Kenntnisse des Managements und der wirtschaftswissenschaftlichen Methoden vermitteln. Im zweiten Semester erlaubt ein zu wählendes Wahlpflichtmodul eine gewisse inhaltliche Spezialisierung. Eine Projektwerkstatt mit virtuellem Seminar und Präsentation sowie das Masterarbeitsmodul (mit 15 ECTS-Punkten, inkl. 2 Punkte für das Prüfungskolloquium) schließen den Studiengang ab. Dies entspricht aus Sicht der Gutachter insgesamt den Zielen eines MBA-Studiums. Befähigung zu qualifizierter Erwerbstätigkeit Der Studiengang orientieren sich am Ziel der Befähigung zu einer qualifizierten Erwerbstätigkeit, wobei hier die Weiterbildung technisch und ingenieurwissenschaftlich qualifizierter Absolventen, die schon Berufserfahrung in diesen Bereichen mitbringen, zu generalistischen Ansprechpartnern in mittleren und höheren Führungsfunktionen bei großen und mittelständischen Unternehmen die Absicht ist (siehe Bd. I, Ziffer 3.1, S. 50). Die Gutachter sehen diese 27

29 Qualifikationsziele als realistisch und angemessen an. Befähigung zum zivilgesellschaftlichen Engagement Laut Antragsunterlagen haben die Studiengänge auch das Ziel, zum zivilgesellschaftlichen Engagement zu befähigen, indem Fragen des ethisch-moralischen Handelns, der Wertorientierung und des beteiligungsorientierten Führungs- und Konfliktmanagements in das Studium integriert sind. Hierzu gehören auch Aspekte des nachhaltigen Wirtschaftens und der nachhaltigen Unternehmensentwicklung. Diese Kompetenzen werden unter anderem in Veranstaltungen zu Management- und Führungstechniken und in den Modulen Internationales Management und Interkulturelle Kompetenz vermittelt sowie im Modul Projektwerkstatt vermittelt. Persönlichkeitsentwicklung Die Persönlichkeitsentwicklung ist ein Qualifikationsziel des Studiengangs (s. Bd. I, Ziffer 3.1). Die Entwicklung von im Management notwendigen Schlüsselkompetenzen im Bereich Führung, Kommunikation und Teamarbeit sind ein wichtiger Aspekt des Studienganges. Es wird trotz der Besonderheiten eines Fernstudiengangs mit vergleichsweise geringen Präsenzzeiten aus Sicht der Gutachter im Wesentlichen erfüllt. 4.2 Konzeptionelle Einordnung der Studiengänge in das Studiensystem (Kriterium 2.2, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.2 ist zum Teil erfüllt Erfüllung der Anforderungen des Qualifikationsrahmens für deutsche Hochschulabschlüsse Der weiterbildende MBA-Studiengang mit 60 ECTS-Punkten in zwei Semestern erfüllt die inhaltlichen und formalen Anforderungen des Qualifikationsrahmens für deutsche Hochschulabschlüsse. Er beinhaltet trotz der Limitationen eines Fernstudiums die wissenschaftliche Wissensverbreiterung und -vertiefung sowie das Beherrschen instrumentaler, systemischer wie kommunikativer Kompetenzen auf Master-Niveau. Durch das vorangegangene Studium und die Berufstätigkeit kann dieser Studiengang das Ziel erreichen, in einem spezialisierten Bereich eine Ergänzung zu bieten. Im ersten Semester werden die wirtschaftswissenschaftlichen Kenntnisse für den Bereich Unternehmensmanagement in mehreren Modulen ( Managementtechniken und Projektmanagement, Unternehmensführung, Internationales Management und Interkulturelle Kommunikation und Collaboration Engineering ) vermittelt und um ein Modul zu Quantitative Methoden und Finanzmathematik ergänzt. Ein Wahlpflichtmodul im zweiten Semester vertieft ausgewählte Aspekte (z.b. durch die Module Technologiemanagement oder Innovationsmanagement ). Im zweiten Semester erfolgt auch die Anwendung der Kenntnisse, indem im Modul Projektwerkstatt exemplarisch anhand einer Projektaufgabe unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten Lösungen für den Praxiseinsatz geplant, gestaltet und bewertet werden soll. Dies erfolgt im Rahmen einer (virtuellen) Teamarbeit und der Ergebnispräsentation in Präsenz. 28

30 (Hierbei ist allerdings aus den Unterlagen nicht ganz ersichtlich, in welcher Form ein virtuelles Seminar durchgeführt wird.) Hiermit erreichen die Studierenden die Fähigkeit, auf wissenschaftlicher Grundlage eigenständige Ideen für die Lösung anwendungsorientierter Probleme zu entwickeln. Das zweite Semester dient auch dazu, instrumentale, systemische und kommunikative Kompetenzen einzuüben und anzuwenden. Die Studierenden erweitern ihre Fähigkeit, ihr Wissen und Verstehen auf neue und unvertraute Situationen anzuwenden und die disziplinäre Perspektive zu erweitern. Die Erarbeitung, Diskussion und Präsentation von wissenschaftlich fundierten, aber anwendungsbezogenen Projekten wird auch in der Masterarbeit und im Prüfungskolloquium (zusammen 15 ECTS-Punkte) nochmals geprüft. Hier zeigen die Studierenden, ob sie die Fähigkeit erworben haben, weitgehend selbstgesteuert eigenständige Projekte durchzuführen. Die Zulassung zum MBA-Studiengang Engineering Management als weiteren berufsqualifizierenden Abschluss ist durch die Studien- und Prüfungsordnung geregelt (s. Bd. II, Anlage 3, SPO-MBA). Voraussetzung ist ein mit guter Note abgeschlossenes, mindestens achtsemestriges Bachelor-, Diplom- oder Masterstudium mit ingenieurwissenschaftlicher, naturwissenschaftlicher, informationstechnischer Ausrichtung oder der Informatik (vgl. ebd., S. 4). Bachelor-Absolventen müssen mindestens 240 ECTS-Punkte in ihrem Studium erreich haben. Laut Hochschule bedeutet gute Note einen Abschluss mit einer Endnote von 2,5 oder besser. Dies muss in der Prüfungsordnung noch spezifiziert werden. Darüber hinaus muss eine mindestens zweijährige Berufstätigkeit nach dem Abschluss des Erststudiums nachgewiesen werden. Eine weitere Zulassungsvoraussetzung sind Englischkenntnisse, die sich mindestens auf dem Sprachniveau B2 des Europäischen Referenzrahmens befinden. Da nur wenige Studienanteile in Englisch sind (v.a. das Modul Internationales Management und Interkulturelle Kommunikation ) ist dies aus Sicht der Hochschule weniger problematisch als teilweise mangelhafte Deutschkenntnisse einiger Bewerber. Hier bestehen bisher keine expliziten Regelungen; das Dekanat wies im Gespräch aber darauf hin, dass jede Bewerbung vor der Zulassung umfassend und individuell geprüft werde. Die Gutachter regen auch hier an, eine entsprechende Regelung in die Allgemeinen Bestimmungen oder die Prüfungsordnung aufzunehmen. In Zweifelsfällen hinsichtlich der abgeschlossenen Studiengänge sowie an ausländischen Hochschulen erworbenen Abschlüssen entscheidet der zuständige Prüfungsausschuss als Auswahlkommission. Bildung, Zusammensetzung und Aufgaben des Prüfungsausschusses erfolgt nach den Allgemeinen Bestimmungen für Prüfungsordnungen der Wilhelm Büchner Hochschule (s. Allgemeine Bestimmungen, Bd. II, Anlage 2) Erfüllung der Ländergemeinsamen Strukturvorgaben Mit einer Regelstudienzeit von zwei Semestern und 60 ECTS-Punkten entspricht der Studiengang den Strukturvorgaben für ein Vollzeit-Masterstudium; abschließend werden (mindestens) 300 ECTS-Punkte erreicht. Aufgrund der geringen Präsenzpflichten und der überwiegenden Nutzung von Studienheften (in Buchform oder als pdf-dokument) ist ein fortlaufender Einstieg in die Studiengänge sowie eine individuelle Anpassung des Studienverlaufs möglich. Die Studierenden können die Studienzeit ohne Mehrkosten bis zu drei Semester ausweiten. Der Studiengang ist als weiterbildend und anwendungsorientiert ausgewiesen, was 29

31 aus Gutachtersicht zutrifft. Die abschließende Master-Arbeit hat einen Umfang von 15 ECTS- Punkten inklusive der Verteidigung im Prüfungskolloquium (3 ECTS) und eine Bearbeitungsdauer von drei Monaten. Der für das Kolloquium veranschlagte Workload von 60 Stunden ist aus Sicht der Hochschule gerechtfertigt, da es sich zum Teil um Präsentationen handelt, die aufwändig vorzubereiten sind. Studien- und Prüfungsleistungen, die an anderen deutschen oder ausländischen Hochschulen oder an Berufsakademien erbracht worden sind, können anerkannt werden. Außerhalb von Hochschulen erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten werden auf Antrag bis zu 50% der erforderlichen Prüfungsleistungen angerechnet. Über die Anerkennung entscheidet der/die Dekan/in des Fachbereichs (s. Allgemeine Bestimmungen, Bd. II, Anlage 2, 20). Dies ist nach Auskunft der Hochschulleitung insbesondere für Studierende aus Studiengängen vorgesehen, die eventuell eine ausreichende Zahl von ECTS-Punkten haben, deren Erststudium aber kürzer als acht Semester war. Mit bestandener Masterprüfung verleiht die Hochschule den Master of Business Administration als erweiterten berufsqualifizierenden Abschluss (s. ebd., 2). Er ermöglicht es dem Studierenden, bei entsprechender Qualifikation ein Promotionsstudium an Hochschulen und Universitäten aufzunehmen und eröffnet den Zugang zum höheren Dienst. Die Anzahl der ETCS-Punkte liegt im exemplarischen Studienverlauf bei 30 pro Semester. Der Studiengang ist nicht als berufsbegleitend im Sinne eines besonderen Profilanspruchs ausgewiesen, sondern als Vollzeitstudiengang konzipiert. Die Bezeichnungen des Abschlusses treffen formal wie inhaltlich zu. Der Studiengang ist modularisiert und mit einem Leistungspunktesystem versehen, wobei ein ECTS-Punkt einem Arbeitsaufwand von 30 Stunden entspricht (s. Modulhandbuch, Bd. 2, Anlage 5). Die Module können innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden und umfassen mehr als 5 ECTS-Punkte. Die Modulbeschreibungen enthalten Angaben zu den Inhalten, zum Leistungsnachweis sowie zu Dauer, Lehrformen und Leistungspunkten. Es wird empfohlen, in der Rubrik Voraussetzung für die Teilnahme jeweils die nötigen Kompetenzen und Module anzugeben, die zur Belegung dieses Moduls befähigen, sowie in der Rubrik Verwendbarkeit die Verwendungsmöglichkeiten des Moduls innerhalb des Studiengangs festzulegen. Als Modulverantwortliche fungieren die fachlichen Studienleiter der Hochschule; eine Angabe zur Häufigkeit des Moduls ist aufgrund der zeitlichen Flexibilität nicht nötig. Die Gutachter kritisieren allerdings die unklaren oder nicht ausreichenden Beschreibung von überfachlichen Kompetenzzielen, beispielsweise in den Modulen Technologiemanagement, Produkt- und Life-Cycle- Management und F&E-Management. Deshalb wird eine Überarbeitung empfohlen. Nur das Modul Projektwerkstatt schließt mit mehr als einer Prüfung ab. Dies wird in den Antragsunterlagen nicht begründet; den Gutachtern ist trotzdem die didaktische Notwendigkeit ersichtlich. Anerkennungsregeln gemäß der Lissabon-Konvention finden sich in 20 der Allgemeinen Bestimmungen (s. Bd. II, Anlage 2). Zeiträume für Aufenthalte an anderen Hochschulen sind in den Curricula nicht explizit vorgesehen aber prinzipiell im Fernstudium ohne Zeitverlust möglich. In der Modulbeschreibung zur Projektwerkstatt ist im Rahmen der Projektarbeit [ ] ein Auslandsstudium geplant (fakultativ) (s. Bd. II, Anlage 3, PO MBA, S. 32). Die Anerkennung entsprechender Leistungen ist in den Allgemeinen Bestimmungen geregelt (s. Bd. 30

32 II, Anlage 2, 20) Erfüllung landesspezifischer Strukturvorgaben Entfällt Erfüllung weiterer Anforderungen Entfällt 4.3 Studiengangskonzept (Kriterium 2.3, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.3 ist zum Teil erfüllt. Der Studiengang ist im Hinblick auf die formulierten Qualifikationsziele nur zum Teil stimmig aufgebaut. Das Konzept umfasst zwar die Vermittlung von Fachwissen und Kompetenzen, beides wird jedoch nach dem jetzigen Stand der Unterlagen als nur eingeschränkt ausreichend angesehen. Grundsätzlich befürworten die Gutachter den zweisemestrigen Aufbau des Studiengangs. Die Vermittlung von Fachkompetenzen zur Erlangung des Master-Qualifikationsniveaus erfolgt allerdings zu schematisch und für die Ziele des Studiengangs zu unspezifisch. Die Module im ersten Semester sind die selben wie in den beiden anderen in diesem Verfahren begutachteten Studiengängen, ergänzt um das Modul Collaboration Engineering und das teilweise erweiterte Modul Quantitative Methoden und Finanzmathematik. Der Erwerb von fachübergreifendem Wissen sowie von generischen Kompetenzen ist aus Sicht der Gutachter durch die Studiengangskonzeption nur eingeschränkt gewährleistet, da in den Modulbeschreibungen in Teilen Angaben zu den zu erwerbenden Kompetenzen fehlen (siehe Abschnitt dieses Berichts). Hier muss eine inhaltliche Überarbeitung erfolgen, die auch auf die Verknüpfung von erlernten Kompetenzen und Wissen abstellt (beispielsweise im Modul Projektwerkstatt ). Studienorganisation Die Studienorganisation unterscheidet sich personell wie strukturell von gängigen Präsenzhochschulen. So haben die Studienleiter als fachlich Verantwortliche eine zentrale Stellung in der Umsetzung und Qualitätskontrolle des Studienganges, sind aber nur für ihr Fach und entsprechende Module in mehreren Studiengängen zuständig. Hingegen fehlen eigentliche Studiengangsleiter, welche die Integration des jeweiligen Studienganges verantworten. Aus Sicht der Hochschule liegt die letztliche fachliche Zuständigkeit immer im Dekanat, so dass der amtierende Dekan des Fachbereichs Wirtschaftsingenieurwesen, Prof. Dr. Nikodemus, faktisch als Studiengangsleiter fungiert. Obwohl hier die fachliche Passung besser ist als in den anderen Studiengängen empfehlen die Gutachter dennoch, einen fachlich einschlägigen Studiengangsleiter zu benennen. Lehr- und Lernformen Die Lehr- und Lernformen sind auf die Anforderungen eines Fernstudienganges ausgerich- 31

33 tet. Der überwiegende Teil der Lehre wird über Studienhefte in Form von meist mehreren Broschüren pro Modul geleistet, die von fachakademisch entsprechend qualifizierten Autoren erstellt werden und so genannte A-Aufgaben in Form von freiwilligen Übungsaufgaben enthalten. So genannte B-Aufgaben werden am Ende eines Moduls den Studierenden zur Verfügung gestellt (mittlerweile auch über das Online-System) und müssen normalerweise in acht Wochen bearbeitet und (elektronisch) eingesandt werden. Jedes Modul wird von einem oder mehreren, zumeist promovierten oder professorale Tutoren betreut, welche sowohl die A-Aufgaben korrigieren und zur eigenen Leistungskontrolle der Studierenden auch bewerten (die Note geht aber nicht in Studienleistungen ein), sowie beratend zur Seite stehen. Die B-Aufgaben werden ebenfalls von ihnen (modulnotenrelevant) bewertet. Drei Module sehen obligatorisch Klausuren vor, für die eine Anwesenheit an einem der Prüfungszentren der Hochschule notwendig ist. Das Selbststudium wird ergänzt durch verschiedene Formen des Präsenzstudiums. Dies sind zum einen Repetitorien, meist eintägige Veranstaltungen in Verbindung mit einer Klausur, die in Pfungstadt (kostenpflichtig) angeboten, von den Dozenten geleistet werden und als mit ca. 18 Stunden im Workload der entsprechenden Module veranschlagt sind. Die Literaturangaben in den Heften werden als ausreichend angesehen. Eine Präsenzphase ist obligatorisch im Modul Projektwerkstatt, deren Präsentation im Rahmen des Master-Kolloquiums gehalten wird wobei diese Form der studienbegleitenden Präsenzveranstaltung nach Aussage des Dekans weiter ausgebaut werden soll. Die Hochschule möchte darüber hinaus in Zukunft verstärkt Instrumente des E-Learning einsetzen. Die Gutachter bewerten das Bündel an angebotenen Lehr- und Lernformen als adäquat. Sie empfehlen einen Ausbau von Instrumenten des E-Learnings und begrüßen die Pläne, das Master-Kolloquium zu verstetigen und auszuweiten. Die Literaturangaben in den Modulbeschreibungen und Studienheften sollten auf dem neuesten Stand gehalten werden. Mobilitätsfenster sind in diesem Studiengang nicht explizit vorgesehen. Die Hochschule verweist hier auf die prinzipiellen Vorteile des ortsunabhängigen Lernens in Fernstudiengängen. Regelungen zum Nachteilsausgleich für Studierende mit Behinderungen sowie mit Kindern, pflegebedürftigen Angehörigen und in Elternzeit/Mutterschutz sind in 16 der Allgemeinen Bestimmungen (Bd. II, Anlage 1) festgelegt. Anerkennungsregeln gemäß der Lissabon- Konvention finden sich in 20 der Allgemeinen Bestimmungen (s. Bd. II, Anlage 2). 4.4 Studierbarkeit (Kriterium 2.4, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.4 ist zum Teil erfüllt. Die Gutachter schätzen auf Grundlage der Unterlagen und der Gespräche vor Ort den Studiengang als gut studierbar ein. Die Studienplangestaltung wurde insgesamt positiv bewertet, da sich auch aufgrund des Fernstudiums und der häufigen Prüfungsmöglichkeiten eine hohe Flexibilität in der Zeitplanung ergibt. Allerdings ist zu fragen, ob der Studiengang neben einer Voll- oder auch nur Teilzeitbeschäftigung studierbar ist. Er ist als Vollzeitstudiengänge mit einer Regelstudienzeit von zwei Se- 32

34 mestern und einem durchschnittlichen Workload von 30 ECTS-Punkten (900 Stunden) pro Semester konzipiert. Als Zielgruppe werden von der Hochschule aber explizit berufstätige Erwachsene angesprochen (s. Bd. I, Ziffer 1.4; vgl. auch Bd. II, Anlage 1, S. 19 und Studienhandbuch, Bd. II, Anlage 22, S. 3). Die vorgelegte Alumni-Befragung (von 2011, hauptsächlich Diplom-Absolventen) bestätigt diese Zusammensetzung mit 95% Berufstätigen. Aus Sicht der Gutachter ist jedoch fraglich, ob trotz dieser Faktoren die Studierbarkeit gewährleistet ist, wenn die Angaben für den Workload als plausibel (und nicht weit zu niedrig) angesehen werden. Sie sehen hier einen Mangel und fordern die Hochschule auf, eine detaillierte Überprüfung der studentischen Arbeitsbelastung in diesen Studiengängen vorzunehmen. Die Prüfungsorganisation und Prüfungsdichte beeinträchtigen die Studierbarkeit nicht. Die B-Prüfungen, also zu Hause bearbeitbare Einsendeaufgaben, können flexibel über die Internetplattform abgerufen und dann innerhalb von acht Wochen bearbeitet werden. Klausuren können mindestens alle drei Monate an elf verschiedenen Standorten (zwei davon in Wien und Zürich) geschrieben werden. Eine zweimalige Wiederholung ist nach 19 der Allgemeinen Bestimmungen (Bd. II, Anlage 2) möglich. Von den Studierenden wurden die häufigen Prüfungsmöglichkeiten und die damit verbundene Entzerrung der Prüfungszeiträume im Vergleich zu einem Präsenzstudium positiv hervorgehoben. Die Betreuung der Studierenden erfolgt größtenteils über die Internetplattform Online- Campus StudyOnline, auf der neben der Bereitstellung von Materialien und B- Prüfungsaufgaben vor allem die Kommunikation mit den Tutoren und zwischen den Studierenden in Foren abläuft. Die Qualität des Online-Campus konnte von den Gutachtern vor der Begutachtung und noch einmal vor Ort bewertet werden und wurde insgesamt positiv bewertet. Tutoren sowie die Hochschule selbst (Verwaltung, Dekanat) sind auch telefonisch gut erreichbar. Von Seite der Studierenden wurde die fachliche wie überfachliche Betreuung insgesamt als schnell, konstruktiv und persönlich beschrieben, insbesondere was die Betreuung der Master-Arbeit betreffe. Insgesamt bewerten die Gutachter die Betreuung der Studierenden positiv. Regelungen zum Nachteilsausgleich für Studierende mit Behinderungen sowie mit Kindern, pflegebedürftigen Angehörigen und in Elternzeit/Mutterschutz sind in 16 der Allgemeinen Bestimmungen (Bd. II, Anlage 1) festgelegt. 4.5 Prüfungssystem (Kriterium 2.5, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.5 ist erfüllt. Die Prüfungen dienen der Feststellung, ob die formulierten Qualifikationsziele erreicht wurden. Sie sind modulbezogen sowie wissens- und kompetenzorientiert. Die Module schließen in der Regel mit einer das gesamte Modul umfassenden Prüfung ab. Als Prüfungsformen B-Prüfungen (Einsendearbeiten) und Klausuren (vor allem Wahlmodul), die in den Prüfungszentren geschrieben werden. Klausuren sind mit klausurvorbereitenden Repetitorien kombiniert, die vorher am selben Ort stattfinden, bisher allerdings nur in Pfungstadt (eine Ausweitung auch auf andere Standorte ist laut Hochschule in Planung). Weitere Prüfungsformen sind mündliche Präsentationen mit Diskussion in den Modulen Projektar- 33

35 beit und Master-Thesis inkl. Kolloquium Für die Masterarbeit ist eine Bearbeitungszeit von drei Monaten und ein Workload von insgesamt 15 ECTS-Punkten (inkl. Prüfungskolloquium) vorgegeben. Ein Nachteilsausgleich für Studierende mit Behinderungen ist in 16 der Allgemeinen Bestimmungen geregelt. Diese sowie die Prüfungsordnung für den weiterbildenden Masterstudiengang Engineering Management (erlassen am 17. Juni 2011) wurden einer Rechtsprüfung unterzogen und die Testate liegen vor (s. Bd. II, Anlage 21). Die Gutachter empfehlen der Hochschule die Einführung einer Plagiatssoftware zur Überprüfung von Hausarbeiten. 4.6 Studiengangsbezogene Kooperationen (Kriterium 2.6, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.6 ist zum Teil erfüllt. Siehe Abschnitt 1.6 dieses Berichts 4.7 Ausstattung (Kriterium 2.7, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.7 ist zum Teil erfüllt. Siehe Abschnitt 1.7 dieses Berichts 4.8 Transparenz und Dokumentation (Kriterium 2.8, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.8 ist zum Teil erfüllt. Siehe Abschnitt 1.8 dieses Berichts 4.9 Qualitätssicherung und Weiterentwicklung (Kriterium 2.9, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.9 ist zum Teil erfüllt. Siehe Abschnitt 1.9 dieses Berichts 4.10 Studiengänge mit besonderem Profilanspruch (Kriterium 2.10, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.10 ist zum Teil erfüllt. Die Anforderungen an das Profil eines Fernstudienganges werden zum Teil erfüllt. Die Organisation des Lernens auf Grundlage einer geeigneten, didaktisch strukturierten Studienplangestaltung ist adäquat umgesetzt, ebenso die besondere Unterstützung, Betreuung und Anleitung der Studierenden. Ob die eingesetzten Lerntechnologien und Studienmaterialien den 34

36 fachdidaktischen Anforderungen entsprechen, qualitätsgesichert sind und ob die Hauptamtlichkeit des qualifizierten Lehrpersonals sichergestellt ist, konnte zum Zeitpunkt der Begehung noch nicht abschließend beurteilt werden. Hierzu muss die Hochschule noch entsprechende differenzierte Unterlagen nachreichen. Die Anforderungen an das Profil eines weiterbildenden Masterstudiengangs sind ebenfalls zum Teil erfüllt. Der Studiengang setzt mindestens zwei Jahre Berufserfahrung und einen fachspezifischen ersten Studienabschluss voraus. Ein adäquates Auswahlverfahren ist in der Studien- und Prüfungsordnung geregelt. Die berufliche Erfahrung der Studierenden ist in Modulen wie Projektwerkstatt und Abschlussarbeit in das Curriculum eingebunden. Allerdings erscheint nicht plausibel, wie dieser Studiengang in der Vollzeitvariante (60 ECTS- Punkte in zwei Semestern) berufsbegleitend studierbar sein kann (s. Abschnitt 4.4 dieses Berichts) Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit (Kriterium 2.11, Drs. AR 85/2010) Das Kriterium 2.11 ist erfüllt. Siehe Abschnitt 1.11 dieses Berichts 4.12 Zusammenfassende Bewertung Das Studienkonzept für den weiterbildenden Master-Studiengang Engineering Management (MBA) ist insgesamt nur teilweise überzeugend. Er ermöglicht zwar eine sinnvolle Erweiterung von beruflich insbesondere im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich vorgebildeten Studierenden um Kenntnisse der wissenschaftlichen Grundlagen und Methoden des praxisbezogenen Managements und damit eine Erweiterung ihrer beruflichen Perspektiven. Auch ist durch die Flexibilität des Fernstudienganges an sich, die häufigen Prüfungsmöglichkeiten an unterschiedlichen Orten und die gute, qualitätsgesicherte Betreuung die Studierbarkeit gewährleistet. Während die beruflichen und überfachlichen Qualifikationsziele erreicht werden, besteht bei der Vermittlung fachlicher Inhalte und generischer Kompetenzen allerdings Verbesserungsbedarf. Auch muss den Gutachtern eine Bewertung der Studienmaterialien und des Lehrpersonals noch ermöglicht werden. Zudem ist zu prüfen, ob der angesetzte Workload realistisch ist und ein berufsbegleitendes Studium ermöglicht. 35

37 Abschnitt II: Abschließendes Votum der Gutachter 1 Allgemein 1.1 Allgemeine Empfehlungen: In den Prüfungsordnungen sollte als Zulassungsvoraussetzung ein geeignetes Niveau der Deutschkenntnisse festgelegt werden. In den Modulhandbüchern sollten die Modulbeschreibungen in Hinsicht auf die Kompetenzziele, Voraussetzungen und Verwendbarkeit überarbeitet und ausdifferenziert werden. Die Gutachter empfehlen, das Master-Kolloquium als studienbegleitende Veranstaltung zu verstetigen und auszuweiten. Ebenso sollten in Zukunft verstärkt Instrumente des E-Learning zum Einsatz kommen. Zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis unter den Studierenden sollte die Hochschule eine Software zur routinemäßigen Überprüfung studentischer Arbeiten einsetzen. Die Gutachter empfehlen dringend, für alle drei Studiengänge fachlich einschlägige Studiengangsleiter zu benennen. 1.2 Allgemeine Auflagen: Der Ausdruck gute Note in den jeweiligen Studien- und Prüfungsordnung muss spezifiziert werden ( gleich oder besser 2,5 ). (Kriterium 2.2, Drs. AR 85/2010) Die Bewertung einer adäquaten Umsetzung der Studiengangskonzepte ist zum Zeitpunkt der Begutachtung nicht möglich. Die Hochschule muss hierfür eine nach Studiengängen differenzierte Übersicht der Kernlehrenden, spezifizierte Modulbeschreibungen und aussagekräftige Lehrmaterialien vorlegen. (Kriterien 2.3 und 2.7, Drs. AR 85/2010) Um die Studierbarkeit der Studiengänge durch die hauptsächliche Zielgruppe der berufstätigen Studierenden zu gewährleisten, muss die Hochschule jeweils eine Überprüfung der angesetzten Arbeitsbelastung durchführen und vorlegen. (Kriterium 2.4, Drs. AR 85/2010) Die Hochschule muss darlegen, wie die Qualität der Lehrmaterialien, die von nicht an der Hochschule beschäftigten Autoren verfasst werden, gesichert wird. (Kriterium 2.6, Drs. AR 85/2010) Relevante Dokumente zu den Studiengängen wie Studien- und Prüfungsordnungen, Modulhandbücher oder Kostenpläne müssen auf der Homepage öffentlich zugänglich gemacht werden. (Kriterium 2.8, Drs. AR 85/2010) 36

38 2 Studiengang IT-Management (M.Sc.) Akkreditierungsempfehlung an die Ständige Akkreditierungskommission (SAK) Die Gutachter empfehlen der SAK die Akkreditierung des Studiengangs IT-Management mit dem Abschluss Master of Science (M.Sc.) mit den oben genannten allgemeinen Auflagen für die Dauer von fünf Jahren zu beschließen. Diese Empfehlung basiert auf Ziff des Beschlusses des Akkreditierungsrates Regeln des Akkreditierungsrates für die Akkreditierung von Studiengängen und für die Systemakkreditierung. (Drs. AR 85/2010) 3 Studiengang Telekommunikationswirtschaft (M.Sc.) 3.1 Empfehlungen: Die Gutachter empfehlen, das Wahlpflichtmodul Wertschöpfungsmanagement im Mobilfunk inhaltlich breiter aufzustellen und hier die Gesamtheit der Telekommunikationsdienste zu betrachten. Das Modul Telekommunikationswirtschaft und -recht sollte hinsichtlich einer klareren Struktur überarbeitet und gegebenenfalls in zwei Module ( Recht und Regulierung und Telekommunikationswirtschaft ) aufgeteilt werden. 3.2 Akkreditierungsempfehlung an die Ständige Akkreditierungskommission (SAK) Die Gutachter empfehlen der SAK die Akkreditierung des Studiengangs Telekommunikationswirtschaft mit dem Abschluss Master of Science (M.Sc.) mit den oben genannten allgemeinen Auflagen und der folgenden Auflage für die Dauer von fünf Jahren zu beschließen. Diese Empfehlung basiert auf Ziff des Beschlusses des Akkreditierungsrates Regeln des Akkreditierungsrates für die Akkreditierung von Studiengängen und für die Systemakkreditierung. (Drs. AR 85/2010) 3.3 Auflage Der Studiengang ist dahingehend zu überarbeiten, dass im fachspezifischen Bereich der Telekommunikationswirtschaft ein breites, detailliertes und kritisches Verständnis auf dem neuesten Stand des Wissens erreicht werden kann. Dabei muss sichergestellt werden, dass sowohl volkswirtschaftliche Grundlagen als auch regulierungsökonomische und wettbewerbspolitische Zusammenhänge vermittelt werden. (Kriterien 2.2 und 2.3, Drs. AR 85/2010) 4 Studiengang Engineering Management (MBA) 4.1 Akkreditierungsempfehlung an die Ständige Akkreditierungskommission (SAK) Die Gutachter empfehlen der SAK die Akkreditierung des Studiengangs Engineering Management mit dem Abschluss Master of Business Administration (MBA) mit den oben genannten allgemeinen Auflagen und den folgenden Auflagen für die Dauer von drei Jahren zu beschließen. 37

39 Diese Empfehlung basiert auf Ziff des Beschlusses des Akkreditierungsrates Regeln des Akkreditierungsrates für die Akkreditierung von Studiengängen und für die Systemakkreditierung. (Drs. AR 85/2010) 4.2 Auflagen: Das Studiengangskonzept ist in Hinblick auf eine bessere inhaltliche Kombination der Module zu überarbeiten. Es ist zu gewährleisten, dass die fachlichen und überfachlichen Qualifikationsziele erreicht werden. (Kriterium 2.3, Drs. AR 85/2010) Die Module müssen so überarbeitet werden, dass der Erwerb von fachübergreifendem Wissen sowie von generischen Kompetenzen gewährleistet wird. (Kriterium 2.3, Drs. AR 85/2010) 38

40 Abschnitt III: Weiterer Verlauf des Verfahrens 1 Stellungnahme der Hochschule vom Stellungnahme zum Bewertungsbericht der Gutachter im Akkreditierungsverfahren der Wilhelm Büchner Hochschule Private Fernhochschule Darmstadt (AZ 1176-xx-1) Anhang: Modulhandbuch Masterstudiengang IT-Management (M.Sc.) Modulhandbuch Masterstudiengang Telekommunikationswirtschaft (M.Sc.) Modulhandbuch Masterstudiengang Engineering Management (MBA) Prüfungsordnung Masterstudiengang Telekommunikationswirtschaft (M.Sc.) Prüfungsordnung Masterstudiengang Engineering Management (MBA) Nach Studiengängen differenzierte Liste der Kernlehrenden Compact Disc (Studienhefte im Format.pdf) auf dem Postweg Pfungstadt, Inhalt 1 Daten zum Akkreditierungsverfahren 2 Stellungnahme zu einzelnen Punkten im Bewertungsbericht 2.1 Allgemeiner Teil Studiengangsbezogene Kooperationen (Punkt 1.6 im Bewertungsbericht) Ausstattung (Punkt 1.7 im Bewertungsbericht) Transparenz und Dokumentation (Punkt 1.8 im Bewertungsbericht) Qualitätssicherung und Weiterentwicklung (Punkt 1.9 im Bewertungsbericht) 2.2 Studiengang IT-Management (M.Sc.) Konzeptionelle Einordnung der Studiengänge in das Studiensystem (Punkt 2.2 im Bewertungsbericht) Studiengangskonzept (Punkt 2.3 im Bewertungsbericht) Studierbarkeit (Punkt 2.4 im Bewertungsbericht) Studiengänge mit besonderem Profilanspruch (Punkt 2.10 im Bewertungsbericht) 2.3 Studiengang Telekommunikationswirtschaft (M.Sc.) Konzeptionelle Einordnung der Studiengänge in das Studiensystem (Punkt 3.2 im Bewertungsbericht) Studiengangskonzept (Punkt 3.3 im Bewertungsbericht) Studierbarkeit (Punkt 3.4 im Bewertungsbericht) Studiengänge mit besonderem Profilanspruch (Punkt 3.10 im Bewertungsbericht) 2.4 Studiengang Engineering Management (MBA) Konzeptionelle Einordnung der Studiengänge in das Studiensystem (Punkt 2.2 im Bewertungsbericht) Studiengangskonzept (Punkt 4.3 im Bewertungsbericht) Studierbarkeit (Punkt 4.4 im Bewertungsbericht) Studiengänge mit besonderem Profilanspruch (Punkt 4.10 im Bewertungsbericht) Die Ausführungen beziehen sich nur auf die im Bewertungsbericht festgestellten Kritikpunkte/Mängel in der Kriterienerfüllung nach den Regeln des Akkreditierungsrates für die Akkreditierung von Studiengängen und für die Systemakkreditierung im Beschluss des Akkreditierungsrates in der Drs. AR 85/ Daten zum Akkreditierungsverfahren [ ] 39

41 2 Stellungnahme zu einzelnen Punkten im Bewertungsbericht1 Der Bericht der Gutachter enthält einen allgemeinen Teil (Punkte 1.6 bis 1.9) und für die drei beantragten Studiengänge jeweils eigene Abschnitte mit den für den Studiengang relevanten Bewertungen (Punkte 2.1 bis 2.12, 3.1 bis 3.12 sowie 4.1 bis 4.12). Die Stellungnahme erfolgt nachfolgend zunächst für den allgemeinen Teil und dann getrennt nach Studiengängen. Wenn sich Anmerkungen auf zwei oder drei Studiengänge beziehen, wird dies über Verweise kenntlich gemacht. Die Stellungnahme bezieht sich nur auf die Kriterien, die aus Sicht der Gutachter nicht oder nur zum Teil erfüllt sind. 2.1 Allgemeiner Teil Studiengangsbezogene Kooperationen (Punkt 1.6 im Bewertungsbericht) Die Gutachter sehen das Kriterium 2.6 (Drs. AR 85/2010) nur zum Teil als erfüllt an. Begründet wird dies mit der nicht ausreichend beschriebenen/erläuterten Integration der Autoren in das Qualitätsmanagement der Studiengänge. Die Programmverantwortlichen haben in Band 2 des Antrags und hier in der Anlage 6 das Qualitätsmanagement der Hochschule ausführlich dokumentiert. Unter Punkt 3.4 wird dies spezifiziert (Maßnahmen zur Qualitätssicherung des Studienmaterials) und anhand der Autorenprofile und der Zusammenarbeit mit den Studienleitern/innen und dem Dekanat erläutert. Anlage 8 des Antrags enthält das Qualitätshandbuch, in dem unter Punkt 6.2 ebenfalls noch einmal die Anforderungen an die Erstellung der Lehrmedien beschrieben werden. Insbesondere werden die Autorensuche, das Autorenbriefing, das Probemanuskript, der Herstellungsprozess, die Überarbeitung/Aktualisierung und die Erstellung alternativer Materialien (z.b. E-Medien) als die Qualität sichernde Einzelmaßnahmen dargestellt. Bei einer Nachfrage vor Ort hätten die Programmverantwortlichen auch die im Qualitätsmanagementsystem der Hochschule und über das Intranet aufrufbaren Prozessbeschreibungen präsentieren können (siehe dazu Punkt 5.6 in Anlage 6 des Antrags). Die Anlage 11 des Antrags enthält außerdem den umfangreichen Autorenleitfaden für die Erstellung der Studienhefte. Ergänzend möchten die Programmverantwortlichen aber mit dieser Stellungnahme eine Besonderheit erläutern, wie sie für die Masterstudiengänge des beantragenden Fachbereichs gelten. In der Anlage 1 zum Antrag sind zahlreiche Entwicklungspartner aufgeführt, die auch in der Herstellung der Lehrmaterialien eine wichtige Rolle spielen. Insbesondere die Kernbereiche der Masterstudiengänge müssen über eine hochwertige curriculare Verknüpfung abgebildet werden. Hier ist die Wissensvermittlung über schriftliches Lehrmaterial sehr vorteilhaft, da eine koordinierte Erstellung der Studienhefte im Team erfolgen kann. Ein Beispiel ist der Bereich des Innovations- s, in dem ganze Heftreihen von Autorenteams übernommen werden, die für eine optimale Integration sorgen können und durch Absprachen einen ideal der curricularen Planung folgenden Schreibprozess gestalten können. So gibt es ein Autorenteam, das von Prof. Geschka geleitet wird und das sich wiederum mit einem Team abstimmt, dessen Leitung von Prof. Jöstingmeier übernommen wurde. Ähnlich arbeitet das Team unter der Leitung von Prof. Brecht (Prozessmanagement) und Prof. Windeln steht einem Autorenteam für das Qualitätsmanagement mit drei Experten vor. Über die Erstellung der Heftreihe zum Collaboration Engineering wurde mit Prof. Leimeister von der Universität Kassel und seinem ehemaligen Assistenten, Dr. Manouchehri, bereits eine Kooperation etabliert. Dr. Manouchehri hat nun für den Kernbereich des 40

42 Studiengangs IT-Management die Studienleitung übernommen und wird weiterhin mit dem Lehrstuhl von Prof. Leimeister die Autorentätigkeiten gestalten. Der Kernbereich im Studiengang Telekommunikationswirtschaft wird unter Leitung von Prof. Stopka auch in dieser bewährten Art und Weise entwickelt. Hier ergänzen weitere Professoren und Experten aus der Praxis das Team. Wichtig ist, dass die Teamleitung auch für das fachliche Lektorat zuständig ist. Die nachfolgende Abbildung zeigt zusammenfassend die Elemente der Qualitätssicherung in der Zusammenarbeit mit externen Autoren und Institutionen. Abbildung 1: Qualitätsmanagement in der Erstellung von Studienheften Die Abteilung Herstellung, die den Erstellungsprozess nach der Beauftragung von Autoren steuert, verwendet mehrere Dokumente, um einzelne Prozessschritte zu dokumentieren. In der nächsten Abbildung wird der Gesamtprozess aus Herstellungssicht dargestellt. 41

43 2.1.2 Ausstattung (Punkt 1.7 im Bewertungsbericht) Die Gutachter sehen das Kriterium 2.7 (Drs. AR 85/2010) nur zum Teil als erfüllt an und beziehen sich dabei auf die Quantität und Qualität der personellen Ausstattung, dies insbesondere für die beiden Studiengänge IT-Management und Telekommunikationswirtschaft. In 42

44 Abschnitt dieser Stellungnahme wurde bereits der Zusammenhang Lehre/Autorenprozess anhand der bestehenden und geplanten aufbauorganisatorischen Maßnahmen (Autorenteams) dargestellt. Die Programmverantwortlichen akzeptieren den Hinweis auf den Studiengang Telekommunikationswirtschaft, da im Verlauf des Verfahrens durch das zwischenzeitliche Ausscheiden des verantwortlichen Dekans, Prof. Frohberg, eine Lücke in der fachlichen Zuordnung der Module zur Telekommunikation entstanden war. Während der Begehung haben die Programmverantwortlichen aber auch darauf hingewiesen, dass durch die späte Konkretisierung des Begehungstermins eine Teilnahme sowohl von Prof. Stopka als auch von Dr. Schönau nicht mehr möglich war. Eine Präsentation der zwischenzeitlich aktualisierten Inhalte war dadurch auch nicht mehr durchführbar. Für eine Wertung der Qualität muss nach Meinung der Programmverantwortlichen allerdings jeweils das ganze Programm mit einbezogen werden, eine Beschränkung auf wenige Kernmodule kann nicht ausreichend die an den Kompetenzzielen orientierte curriculare Qualität insgesamt deutlich machen. In den drei Studiengängen werden umfangreich Lehrmaterialien eingesetzt, die aus bereits akkreditierten Masterstudiengängen stammen. Dazu gehören zwei Studiengänge der Hochschule selbst (Innovations- sowie Wirtschaftsingenieurwesen, akkreditiert von ACQUIN bzw. ZEvA) sowie Lehrmaterial aus einem von der FIBAA akkreditierten Masterstudiengang (MBA) der Europäischen Fernhochschule (Euro-FH), einer Hochschule, die auch der Klett-Gruppe angehört. Die aus dem MBA übernommenen Module werden vor allem in der ersten Studienphase eingesetzt und beziehen sich auf allgemeine und speziellere Managementdisziplinen sowie auf das Rechnungs- und Finanzwesen. Lehrende/Autoren in diesem Programm der Euro-FH sind u.a. für die Unternehmensführung Prof. Fueglistaller von der Universität St. Gallen, für den Bereich Wirtschaft/Management und Rechnungswesen die Professoren Schneck, Simonovich und Altmann von der ESB Business School (Hochschule Reutlingen) sowie Prof. Mayer von der Hochschule Karlsruhe für das Projektmanagement. Neben den gefertigten Studienheften ist auch ein Einsatz von Verlagsliteratur möglich, wenn es sich um geeignete Lehrbücher handelt. Für das Modul Produkt- und Life-Cycle-Management wird das gleichnamige Lehrbuch von Prof. Feldhusen vom Lehrstuhl und Institut für Allgemeine Konstruktionstechnik des Maschinenbaus an der RWTH Aachen eingesetzt. In Abstimmung mit dem Autor hat ein Lehrender der Hochschule, Prof. Langenbacher, ein Begleitheft zu diesem Werk verfasst, das die didaktischen Elemente des Fernstudiums enthält und das Selbststudium der Studierenden unterstützt. Korrespondierend mit den Ausführungen in Abschnitt ergeben sich für die beantragten Studiengänge die nachfolgenden Kernlehrenden mit Autoren- und/oder Dozenten- /Tutorentätigkeit. IT-Management (M.Sc.) Prof. Leimeister (Universität Kassel, Leitung Autorenteam) Dr. Manouchehri (ehemals Universität Kassel, Studienleiter IT-Management) Dr. Ostermayer (Studienleiter Wirtschaftsingenieurwesen) Dipl.-Kauffr. Schottmüller-Einwag, Juristin (Studienleiterin Recht/Wirtschaftsrecht) Prof. Geschka (Innovationsmanagement, Leitung Autorenteam) Prof. Jöstingmeier (Technologiemanagement, Leitung Autorenteam) Prof. Brecht (Prozessmanagement, Leitung Autorenteam) Prof. Windeln (Qualitätsmanagement, Leitung Autorenteam) 43

45 Telekommunikationswirtschaft Prof. Stopka (Studienleiterin Telekommunikationswirtschaft, Leitung Autorenteam) Prof. Böhm (HS Rhein-Main) Dr. Schönau, Jurist (1&1 Internet AG) Dipl.-Kauffr. Schottmüller-Einwag, Juristin (Studienleiterin Recht/Wirtschaftsrecht) Prof. Geschka (Innovationsmanagement, Leitung Autorenteam) Prof. Windeln (Qualitätsmanagement, Leitung Autorenteam) Engineering Management Prof. Nikodemus (Dekan, Studiengangsleitung) Dr. Ostermayer (Studienleiter Wirtschaftsingenieurwesen) Dipl.-Kauffr. Schottmüller-Einwag, Juristin (Studienleiterin Recht/Wirtschaftsrecht) Prof. Geschka (Innovationsmanagement, Leitung Autorenteam) Prof. Jöstingmeier (Technologiemanagement, Leitung Autorenteam) Prof. Brecht (Prozessmanagement, Leitung Autorenteam) Prof. Feldhusen (Produkt- und Life-Cycle-Management) Prof. Langenbacher (Co-Autor Produkt- und Life-Cycle-Management) Prof. Windeln (Qualitätsmanagement, Leitung Autorenteam) Die Profile sind im Anhang zu dieser Stellungnahme enthalten. Die Hochschule strebt mittelfristig die institutionelle Akkreditierung an und wird in diesem Zusammenhang in den nächsten Monaten die ersten Fachprofessuren ausschreiben. Damit ist zukünftig sichergestellt, dass Entwicklung und Organisation der Studiengänge vermehrt durch das eigene wissenschaftliche Personal geleitet und unterstützt werden. Es ist vorgesehen, dass auch bisherige Studienleiter bei Vorliegen der Berufungsfähigkeit eine Fachprofessur auf diesem Weg übernehmen können. Die nachfolgende Abbildung stellt die organisatorischen Elemente noch einmal zusammenfassend dar. 44

46 Abbildung 3: Organisation der Lehre und Studiengangsentwicklung Transparenz und Dokumentation (Punkt 1.8 im Bewertungsbericht) Die Gutachter sehen das Kriterium 2.8 (Drs. AR 85/2010) nur zum Teil als erfüllt an. Die relevanten Informationen zu einem (gestarteten) Studiengang können bereits heute über die Internetseite eingesehen werden. Auf der Seite zu dem Studiengang sind die Module und Studienbereiche (z.b. Basis- und Vertiefungsstudium), die Studiendauer und die Zulassungsvoraussetzungen dokumentiert. Über das Download-Center (rechter Seitenrand) können über die Anwahl Anmeldeformular auch die Kostenstruktur und die Vertragsbedingungen eingesehen werden. Eine Ergänzung um weitere Informationen sehen die Programmverantwortlichen nicht als zwingend erforderlich an. Die heutige Außendarstellung wurde über eine Auflagenerfüllung in einem früheren Akkreditierungsverfahren eingeführt Qualitätssicherung und Weiterentwicklung (Punkt 1.9 im Bewertungsbericht) Die Gutachter sehen das Kriterium 2.9 (Drs. AR 85/2010) nur zum Teil als erfüllt an. Begründet wird dies durch die nach Meinung der Gutachter ungenügende Einbindung der externen Autoren der Studienmaterialien in das Qualitätsmanagement der Hochschule. In Abschnitt dieser Stellungnahme wird dieser Teil der Qualitätssicherung ausführlich erläutert. Die Programmverantwortlichen weisen auch an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass eine explizite Frage zum Qualitätsmanagementsystem der Hochschule während der Begehung nicht erfolgte. In diesem Zusammenhang wird in Abschnitt auch ausdrücklich auf die Antragsdokumentation, die diesbezüglichen Anlagen und das Qualitätsmanagementsystem im hochschuleigenen Intranet verwiesen. 2.2 Studiengang IT-Management (M.Sc.) 45

47 2.2.1 Konzeptionelle Einordnung der Studiengänge in das Studiensystem (Punkt 2.2 im Bewertungsbericht) Die Gutachter sehen das Kriterium 2.2 (Drs. AR 85/2010) nur zum Teil als erfüllt an. Die zugehörigen Kritikpunkte beziehen sich auf eine fehlende Regelung zur Prüfung ausreichender Deutschkenntnisse (Punkt im Bewertungsbericht) und auf nach Meinung der Gutachter unklare und nicht ausreichende Beschreibungen der überfachlichen Kompetenzziele in ausgewählten Modulen. Die Programmverantwortlichen nehmen diese Kritikpunkte gerne auf und werden bei der nächsten Überarbeitung der Allgemeinen Bestimmungen die formulierte Integration einer Regelung zur Prüfung ausreichender Deutschkenntnisse in die Abstimmung einbringen. Die bisherige Erfahrung zeigt, dass in den Masterstudiengängen des beantragenden Fachbereichs nur Studierende mit ausreichenden Kenntnissen der deutschen Sprache immatrikuliert sind. Die Einzelfallprüfung bei der Immatrikulation sichert zusätzlich ab, dass das Vorhandensein der erforderlichen Sprachkenntnisse in Zweifelsfällen ermittelt werden kann. Außerdem können Studierende im Testmonat überprüfen, ob sie den Lehrveranstaltungen sprachlich gewachsen sind und gegebenenfalls das Studium ohne Gebührenaufwand beenden. Die Programmverantwortlichen nehmen gerne auch die Anregung auf, im Modulhandbuch das Kompetenzprofil der einzelnen Module genauer zu beschreiben. Auch die nähere Spezifizierung der Beschreibungselemente Verwendbarkeit und Voraussetzungen für die Teilnahme wird im Modulhandbuch ergänzt/angepasst. Zur Erläuterung des Kompetenzmodells der besonderen Studienform Fernstudium werden im Modulhandbuch in Abschnitt 2.4 die besonderen Inhaltselemente des Kompetenzmodells der Hochschule orientiert am Qualifikationsrahmen für Deutsche Hochschulabschlüsse genau erläutert. Die Kompetenzkategorien Methodenkompetenz, Soziale Kompetenz und Selbstkompetenz schließen dabei die im Qualifikationsrahmen enthaltenen Ausprägungen von instrumentalen, systemischen und kommunikativen Kompetenzen ein. Besonderheiten des Fernstudiums sind vor allem die zusätzlichen Kategorien Selbstreguliertes Lernen, Lebenslanges Lernen und die Arbeitsmarktfähigkeit, da sie die Rahmenbedingungen der Studierenden (besondere Lernumgebung, Weiterbildung und Berufstätigkeit) repräsentieren. Das Modulhandbuch ist als Anhang zur Stellungnahme in der korrigierten Fassung enthalten Studiengangskonzept (Punkt 2.3 im Bewertungsbericht) Die Gutachter sehen das Kriterium 2.3 (Drs. AR 85/2010) als erfüllt an. Sie weisen aber darauf hin, dass für den Studiengang ein fachlich einschlägiger Studiengangsleiter benannt werden sollte. Abbildung 3 in Abschnitt zeigt die Organisation des beantragenden Fachbereichs. Für die Masterstudiengänge gilt, dass einige Module übergreifend eingesetzt werden und somit auch die dafür zuständigen Studienleiter die Verantwortung für die Integration dieser Module und die Qualität der Lehre haben. Spezifisch sind für diesen Masterstudiengang die Module des Kernbereichs IT-Management, da sie den Studiengang prägen. Die Studienleiter der Kernbereiche haben daher ein Aufgabenfeld, das mit der Studiengangslei- 46

48 tung vergleichbar ist. Im beantragten Studiengang übernimmt diese Aufgabe Dr. Manouchehri, der die fachliche Koordination leitet, den Dozenten-/Tutoreneinsatz plant und in enger Abstimmung mit dem Dekanat die Weiterentwicklung auch im Hinblick auf die Re- Akkreditierung angeht. Eine explizite organisatorische Einheit Studiengangsleitung ist daher aus Sicht der Programmverantwortlichen nicht erforderlich. Weitere Maßnahmen, wie zum Beispiel die Erstellung der Studienmaterialien, erfolgen in ständiger und enger Abstimmung zwischen Kernlehrenden (Teamleitung), Autoren, Studienleitern und Dekanat. Die Angaben zur Workload im Studienhandbuch werden überprüft und angepasst (siehe Anhang) Studierbarkeit (Punkt 2.4 im Bewertungsbericht) Die Gutachter sehen das Kriterium 2.4 (Drs. AR 85/2010) nur zum Teil als erfüllt an. Sie stellen infrage, dass die Studierbarkeit gewährleistet ist, wenn die Angaben für die Workload aus der Absolventenbefragung und den Äußerungen der Studierenden als plausibel angesehen werden können. Sie fordern die Hochschule auf, eine detaillierte Überprüfung der studentischen Arbeitsbelastung in diesem Studiengang vorzunehmen. Zunächst möchten die Programmverantwortlichen bestätigen, dass selbstverständlich über die Laufzeit des Studiengangs die Arbeitsbelastung der Studierenden überprüft wird. Eine Überprüfung vor dem Start ist nicht erforderlich, da die für die Bearbeitung der Module gemachten Angaben aus einer eingehenden Betrachtung im Rahmen der Studiengangsentwicklung resultieren. Die bisherigen Erfahrungen mit den beiden bereits laufenden und konzeptionell ähnlichen Studiengängen zeigen, dass die statistisch untersuchte Studierbarkeit auf der Basis einer realistischen Planung der Arbeitsbelastung eine normale und erwartete Verteilung zeigt. Im Studiengang Innovations- (M.Sc.), der im Januar 2010 gestartet wurde, studieren aktuell ca. 80 Personen, im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen (Start Anfang 2011) sind es ca. 60. Die Regelstudienzeit des beantragten Studiengangs wird mit 4 Semestern angegeben. Um eine Flexibilität bezüglich des individuellen Studierverhaltens zu ermöglichen, sieht das Studienmodell der Hochschule die Möglichkeit einer gebührenfreien Verlängerung der Studienzeit um 2 Semester (12 Studienmonate) vor. Die individuelle Studierzeit kann so in einem Zeitfenster von 4 bis 6 Semestern liegen. Eine Betrachtung kann somit nicht dem Präsenzmodell vergleichbar nur auf der Basis der Regelstudienzeit erfolgen. Eine aktuelle Auswertung zeigt, dass ungefähr die Hälfte der Studierenden im Studiengang Innovationsund Technologiemanagement im Studienplan oder nur geringfügig darüber studieren. Für die andere Hälfte kann prognostiziert werden, dass sie mit ca. 35% noch das angegebene Zeitfenster erreichen und bei ca. 15% könnte das Zeitfenster auch überschritten werden. Da der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen erst seit Anfang des Jahres angeboten wird, ist die Prognose noch schwierig. Es zeigt sich aber, dass mit einer längeren Laufzeit sich der Anteil der Studierenden, die im Studienplan oder nur geringfügig darüber studieren, abnimmt. Es ist aus heutiger Sicht zu erwarten, dass sich damit auch in dem zweiten Studiengang die Verteilung ergeben wird, wie sie für den ersten Studiengang genannt werden kann. Die Programmverantwortlichen sehen eine fast identische Situation auch für den nun beantragten Studiengang, da Inhalte zum Teil auch identisch sind (1. Semester). 47

49 Studierende, die mehrere Monate über die Regelstudienzeit hinaus für ihr Studium benötigen, können dafür immer auch Faktoren und Rahmenbedingungen nennen. Es ist bei einer Studienzeit von zwei Jahren nicht davon auszugehen, dass familiäre und berufliche Umstände unverändert bleiben. In den bestehenden Studiengängen hat sich daher die Flexibilität des Zeitfensters bewährt, da es Veränderungen im Studierverhalten annimmt und zulässt und keine feste zeitliche Bindung über eine mangelhafte Variabilität des Studienmodells vorschreibt. Für die Masterstudiengänge gilt außerdem, dass ein wesentlicher Teil der Studienzeit und damit der Arbeitsbelastung ideal mit der beruflichen Tätigkeit verknüpft werden kann. Das Projektstudium im Umfang von 44 ECTS-Leistungspunkten bietet über Haus-, Projekt- und Masterarbeiten die Gelegenheit, definierte Probleme im Kontext der eigenen Arbeitsumgebung im Beruf mit einer wissenschaftlichen Bearbeitung zu verbinden. Dieser Vorteil des didaktischen Modells macht sich natürlich auch im Studienfortschritt bemerkbar. Dies macht deutlich, dass für den beantragten Studiengang auch eine effektive Studierzeit erwartet werden kann, die bei oder in der Nähe der Regelstudienzeit liegt. Selbstverständlich wird es eine höhere Zahl von Studierenden geben, die das angebotene Zeitfenster ausnutzen. Einige Studierende haben besondere Studienbedingungen, da der Arbeitgeber das Studium finanziert oder mit zeitlichen Freiräumen den Studienfortschritt zusätzlich fördern möchte. In der Begehung konnten die Gutachter zum Beispiel mit einem Studierenden sprechen, der für die Zeit seiner Masterarbeit, die in Kooperation mit der TU München durchgeführt wird, keiner beruflichen Tätigkeit nachgeht. Auch diese Besonderheiten müssen bei einem Masterstudiengang berücksichtigt werden, da sie aufgrund der überschaubaren Studierendenzahl statistisch durchaus relevant sein können. Aus Sicht der Programmverantwortlichen ist damit das Kriterium Studierbarkeit als erfüllt im Sinne der Akkreditierungsvorgaben anzusehen Studiengänge mit besonderem Profilanspruch (Punkt 2.10 im Bewertungsbericht) Die Gutachter sehen das Kriterium 2.10 (Drs. AR 85/2010) nur zum Teil als erfüllt an. Sie nennen als Kritikpunkte die Erfüllung fachlicher und didaktischer Anforderungen bei den eingesetzten Lerntechnologien und Studienmaterialien, die Qualitätssicherung der Lehrmaterialien sowie die Hauptamtlichkeit des Lehrpersonals. Die Programmverantwortlichen haben im Nachgang zur Begehung bereits eine Liste mit dem Lehrpersonal nachgeliefert. Im Anhang zur Stellungnahme ist noch einmal eine Zuordnung von Studienleitern, Kernlehrenden und Lehrenden für den Studiengang zu finden. Zur Qualitätssicherung des Lehrmaterials finden sich ausführliche Erläuterungen in Abschnitt 2.1. Die Programmverantwortlichen möchten außerdem auf die Teile der Antragsdokumentation verweisen, die auch das Studienmodell der Hochschule und verschiedene didaktische Elemente beschreiben (insbesondere die Anlagen 1, 6, 8, 11, 12 und 13). Unverständlich ist allerdings, warum diese wichtigen Inhaltselemente nicht während der Begehung explizit erfragt und diskutiert wurden. Die Stellungnahme wird ebenfalls durch eine CD mit einer ganzen Reihe von Studienheften, die in diesem Studiengang eingesetzt werden sollen, ergänzt. 2.3 Studiengang Telekommunikationswirtschaft (M.Sc.) Konzeptionelle Einordnung der Studiengänge in das Studiensystem (Punkt 3.2 im Bewertungsbericht) 48

50 Die Gutachter sehen das Kriterium 2.2 (Drs. AR 85/2010) nur zum Teil als erfüllt an. Im Hinblick auf die Prüfung ausreichender Kenntnisse der deutschen Sprache verweisen die Programmverantwortlichen auf die Ausführungen in Punkt (Studiengang ITManagement) dieser Stellungnahme. Im Zusammenhang mit der Erfüllung der Anforderungen, wie sie sich aus dem Qualifikationsrahmen für Deutsche Hochschulabschlüsse ergeben, bemängeln die Gutachter die curriculare Ausgestaltung im beantragten Studiengang. Kritisch wird der Umfang der in die Telekommunikationswirtschaft einführenden Lehrveranstaltungen gesehen (Module Einführung in die Telekommunikation und Telekommunikationswirtschaft und -recht ). Die Programmverantwortlichen weisen noch einmal darauf hin, dass für diesen Studiengang keine Kenntnisse aus dem Bereich Telekommunikation/Telekommunikationswirtschaft vorausgesetzt werden. Es handelt sich auch nicht um einen weiterbildenden Studiengang, für den eine vorherige Berufstätigkeit zwingend erforderlich wäre. Es muss also eine moderate Homogenisierung stattfinden, da sich der Studiengang nicht an in der Telekommunikation bereits umfänglich ausgebildete Absolventen/innen von Bachelor-/Diplomstudiengängen richtet. In den Maßgaben zur Auslegung der ländergemeinsamen Strukturvorgaben (Drs. AR 20/2010) ist sogar von einer Verwendung von Bachelormodulen in Masterstudiengängen die Rede, wenn dies dem Erreichen des Gesamtqualifikationsziels dient. Die Programmverantwortlichen sind nach wie vor davon überzeugt, dass eine kompakte Einführung in die Grundlagen von Telekommunikation und Telekommunikationswirtschaft sowie eine Ausbildung in Regulierung und Recht unbedingt erforderlich sind, da es sich im Vergleich zum Erststudium um einen in der Regel fachlich anderen Studiengang handelt. Die kompakte Form wahrt auch den Charakter eines Masterstudiengangs. Eine fachliche Vertiefung in einem fachlich anderen Studiengang erfordert in diesem Fall auch eine Wissensbasis, die nur im Studiengang selbst ausgebildet werden kann. Die Programmverantwortlichen möchten allerdings dem Rat der Gutachter folgen und den Umfang korrigieren, um weitere fachliche Inhalte im Kernbereich ergänzen zu können. Die zunächst vorgesehene Aufteilung der genannten Wissensgebiete auf drei Module mit jeweils 6 ECTS-Leistungspunkten wird auf zwei Module mit jeweils 6 ECTS-Leistungspunkten konzentriert. Der Kernbereich im zweiten Semester besteht nun aus den nachfolgenden Modulen: Einführung in die Telekommunikation und Telekommunikationswirtschaft Telekommunikationsdienste Regulierung/Internationalisierung und Recht Marketingmanagement in der Telekommunikation Internationales Management und Interkulturelle Kommunikation Das Modul Marketingmanagement in der Telekommunikation wurde ergänzt, um bereits im Pflichtbereich die wichtige Kompetenz für einen Vertrieb von Telekommunikationsleistungen obligatorisch zu integrieren. Somit ist die fachliche Spanne im Kernbereich deutlich breiter angelegt. Das Modulhandbuch enthält bereits die modifizierten/ergänzten Modulbeschreibungen, die nun aktueller und trennschärfer sind und so auch stärker den curricularen Anspruch ausdrücken. Der Wahlbereich wurde außerdem um ein Modul Investitionsentscheidungen und Wirtschaftlichkeitsanalysen in IuK-Unternehmen erweitert. Prof. Stopka hat zwischenzeitlich die Studienleitung Telekommunikationswirtschaft aktiv übernommen und wird die Erstellung der Lehrmaterialien anleiten und koordinieren. Mit Prof. Böhm von der Hoch- 49

51 schule Rhein-Main und Dr. Schönau von der 1&1 Internet AG konnten weitere Fachexperten gewonnen werden, die ebenfalls für eine Autorentätigkeit zur Verfügung stehen. Den Gutachtern wurde zwischenzeitlich ebenfalls die Stellenausschreibung der Hochschule für eine Fachbereichsleitung Elektro- und Informationstechnik zur Kenntnis gebracht. Die neue Leitung wird in Abstimmung mit Prof. Mathée, dem Studienleiter für die Telekommunikation in den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen, die technische Sicht für diesen Studiengang repräsentieren. Die Gutachter erläutern weiter den Charakter der individuellen Vertiefung, die unter Anleitung von Mentoren und durchaus auch mit einem Rückbezug auf das berufliche Umfeld über wissenschaftliche Hausarbeiten gestaltet werden soll. Die Aussage, dass dies nicht in allen Bereichen dem Niveau eines Masters entspricht, können die Programmverantwortlichen allerdings überhaupt nicht nachvollziehen. Die bisherigen Erfahrungen in den anderen Masterstudiengängen des beantragenden Fachbereichs zeigen, dass das wissenschaftliche Niveau sehr hoch ist. Das Dekanat unterstützt mit der Ausbildung von Forschungsfeldern aktiv diesen Teil des Projektstudiums, was im Masterstudiengang Innovations- auch durch eine mit dem Lehrstuhl für Produktentwicklung der TU München vereinbarte gemeinsame Themenliste für wissenschaftliche Arbeiten dokumentiert werden kann. Selbstverständlich wird diese Begleitung auch im beantragten Studiengang in dieser Art erfolgen und die wissenschaftliche Arbeit durch eine Definition von Forschungsfeldern unterstützt. Die von den Gutachtern bemängelte Beschreibung der Kompetenzprofile und anderer Elemente in den Modulbeschreibungen (u.a. Verwendbarkeit) sollte durch die Überarbeitung der Moduldokumentation nun ebenfalls ausreichend sein Studiengangskonzept (Punkt 3.3 im Bewertungsbericht) Die Gutachter sehen das Kriterium 2.3 (Drs. AR 85/2010) nur zum Teil als erfüllt an. Die Gutachter gehen hier noch einmal auf die curricularen Elemente ein und die Gestaltung des Kernbereichs sowie die Ergänzung der Kompetenzprofile. Im letzten Abschnitt wurden die diesbezüglichen Maßnahmen (u.a. Änderung der Modulstruktur im Kernbereich und Aktualisierung/Schärfung der Inhalte) erläutert. Das Modulhandbuch des Studiengangs (siehe Anhang) enthält außerdem in Abschnitt 2.4 Informationen zum Kompetenzmodell der Hochschule und die Modulbeschreibungen nehmen mit einem Kompetenzprofil darauf Bezug. Zur Studienorganisation, den Kernlehrenden und der fachlichen Zuständigkeit weisen die Programmverantwortlichen noch einmal auf Punkt in dieser Stellungnahme hin. Die Lehrmaterialien werden von Fachexperten für die Telekommunikation und Telekommunikationswirtschaft entwickelt. Aufgrund der Verzögerungen durch das Ausscheiden des Dekans, Prof. Frohberg, hat der beantragende Fachbereich den Start dieses Studiengangs verschoben. Die Lehrmaterialien des Kernbereichs müssen erst in 2013 (2. Semester) zur Verfügung stehen, was durch die arbeitsteilige und abgestimmte Vorgehensweise gewährleistet ist. Die Modulbeschreibungen wurden aktualisiert und ergänzt, die zugehörigen Lehrmaterialien sind aus Sicht der Programmverantwortlichen nicht Bestandteil der Antragsdokumentation. Wie in Präsenzstudiengängen auch, ist dieser Teil der Lehre ein Element der ablauforganisatorischen Gestaltung zur Laufzeit des Programms Studierbarkeit (Punkt 3.4 im Bewertungsbericht) 50

52 Die Gutachter sehen das Kriterium 2.4 (Drs. AR 85/2010) nur zum Teil als erfüllt an. Die Programmverantwortlichen verweisen hier auf Punkt in dieser Stellungnahme. Die Erläuterungen zur Studierbarkeit gelten für den beantragten Studiengang entsprechend Studiengänge mit besonderem Profilanspruch (Punkt 3.10 im Bewertungsbericht) Die Gutachter sehen das Kriterium 2.10 (Drs. AR 85/2010) nur zum Teil als erfüllt an. Die Programmverantwortlichen verweisen hier auf Punkt in dieser Stellungnahme. Die Erläuterungen zur Erfüllung fachlicher und didaktischer Anforderungen bei den eingesetzten Lerntechnologien und Studienmaterialien, zur Qualitätssicherung der Lehrmaterialien sowie zur Hauptamtlichkeit des Lehrpersonals gelten für den beantragten Studiengang entsprechend. 2.4 Studiengang Engineering Management (MBA) Konzeptionelle Einordnung der Studiengänge in das Studiensystem (Punkt 2.2 im Bewertungsbericht) Die Gutachter sehen das Kriterium 2.2 (Drs. AR 85/2010) nur zum Teil als erfüllt an. Im Hinblick auf die Prüfung ausreichender Kenntnisse der deutschen Sprache verweisen die Programmverantwortlichen auf die Ausführungen in Punkt (Studiengang ITManagement) dieser Stellungnahme. Zur Abschlussnote im Vorstudium möchten die Programmverantwortlichen zunächst konkretisieren, dass Prüfungsordnungen der Wilhelm Büchner Hochschule das Prädikat gut vorsehen, wenn der numerische Wert der Abschlussnote mindestens 2,5 beträgt. Die Erfahrungen bisher zeigen, dass in anderen Notensystemen das Prädikat gut durchaus auch mit einem anderen numerischen Grenzwert verbunden sein kann (z.b. ausländische Abschlüsse). Aus diesem Grund möchten die Programmverantwortlichen bei der nur verbalen Bezeichnung für das geforderte Mindestprädikat bleiben, um nicht eine Vergleichbarkeit der Notensysteme nur anhand der numerischen Skalierung vornehmen zu müssen. Im Zusammenhang mit der Erfüllung der Anforderungen, wie sie sich aus dem Qualifikationsrahmen für Deutsche Hochschulabschlüsse ergeben, bemängeln die Gutachter die Beschreibung zur Lehrveranstaltung Virtuelles Seminar. Die Programmverantwortlichen wollten im Zusammenhang mit der Projektwerkstatt den zuständigen Lehrenden gewisse Freiräume zur Konkretisierung dieses Teils zugestehen, da sich die Verlaufsform den Inhalten unterschiedlicher Schwerpunkte (Wahlmodul) anpassen sollte. Nach eingehender Diskussion konnte allerdings zwischenzeitlich eine Struktur festgelegt werden, die für die Modulteile Virtuelles Seminar und Präsentationstechnik eine feste Verlaufsform definiert. Die Modulbeschreibung zur Projektwerkstatt wurde diesbezüglich geändert (siehe Anhang). Sie enthält nun eine genaue Beschreibung der zweiten Lehrveranstaltung, die mit einem dreitägigen Seminar beginnt und eine Vertiefungsarbeit (Hausarbeit) zum Wahlmodul vorsieht. Zum Einsatz kommt außerdem eine interaktive Lernsoftware zur Präsentationstechnik und das Masterkolleg wird um eine virtuelle Variante zur Ergebnispräsentation erweitert. Die Programmverantwortlichen kommen damit auch einer Ausweitung dieser didaktischen Form nach, wie sie von den Gutachtern angeregt wurde. 51

53 Die Programmverantwortlichen nehmen gerne auch die Anregungen auf, die die Gutachter für eine Überarbeitung des Modulhandbuchs formulieren und verweisen in diesem Zusammenhang auf die Ausführungen in Punkt (Studiengang IT-Management) dieser Stellungnahme. Für den beantragten Masterstudiengang Engineering Management wird äquivalent verfahren. Die Änderungen sind im Modulhandbuch ersichtlich (siehe Anhang) Studiengangskonzept (Punkt 4.3 im Bewertungsbericht) Die Gutachter sehen das Kriterium 2.3 (Drs. AR 85/2010) nur zum Teil als erfüllt an. Die Kritikpunkte beziehen sich dabei auf die fachliche Ausrichtung und das Kompetenzprofil des Studiengangs. Die Programmverantwortlichen sehen an dieser Stelle den Bedarf für zusätzliche Erläuterungen, da während der Begehung eine ausführliche Darstellung der Philosophie des Studiengangs nicht bzw. nur rudimentär möglich war. Es wurde von Seiten der Studienleiter die Motivation für die Gestaltung des Angebots auch damit begründet, dass viele Absolventen/innen der Diplomstudiengänge der Wilhelm Büchner Hochschule das Angebot eines für sie passenden Masterstudiengangs angeregt haben. Die überwiegende Zahl der in der Regel im technischen Studium ausgebildeten Absolventen/innen gab dabei an, dass ihnen sehr häufig ein Wechsel in Führungspositionen des eher allgemeinen Managements versagt bleibt und so ein Aufstieg über die Projektleitung im Expertenteam hinaus nur schwer möglich ist. Unter anderem diese Erkenntnisse haben wesentlich die inhaltliche Struktur und didaktische Verlaufsform bestimmt. Das erste Semester repräsentiert dabei die Wissensbasis mit fachlichen Inhalten, die vor allem die identifizierte Kompetenzlücke schließen sollen. An anderer Stelle wurde bereits darauf hingewiesen, dass diese Inhalte unter anderem aus einem von der Agentur FIBAA akkreditierten Masterstudiengang (MBA) der Schwesterhochschule Euro-FH stammen (siehe Punkt im vorliegenden Bewertungsbericht). Es wurde Wert darauf gelegt, dass sich die fachliche Orientierung im ersten Semester vor allem auf Managementdisziplinen bezieht und auch eine Vermittlung der in der Regel im Erststudium nur rudimentär gelehrten Entscheidungsgrundlagen zumindest in kompakter Form erfolgt (Quantitative Methoden und Finanzmathematik). Eine berufliche Betätigung der Absolventen/innen im Rechnungs- oder Personalwesen ist bei einer primären Ausrichtung in Technikgebieten eher nicht zu erwarten. Zu den nach Meinung der Programmverantwortlichen unbedingt erforderlichen Inhalten gehören auch die Elemente eines internationalen Managements und Kenntnisse zu den hier wichtigen Implikationen kultureller Zusammenhänge. Mit dem Modul Collaboration Engineering wurde außerdem eine interessante Wissenskomponente ergänzt, zu der aufgrund der internationalen Arbeitsteilung gerade im Kontext eines Managements von Ingenieurleistungen besondere Kompetenzen gehören sollten, die zu einer ausgesprochenen Fähigkeit zur mediengestützten Kollaboration und Kooperation führen. Im zweiten Semester wird dann zur Wissensbasis durch Spezialisierung und Intensivierung sowie durch eine Wissensvernetzung eine Handlungsfähigkeit im Kontext des Engineering Managements ergänzt. Ausgangspunkt ist die Wahl einer Managementdisziplin, die für den Technikbereich prägend ist. Hier können sich die Studierenden vom Ideenmanagement bis zur Vermarktung innovativer Leistungsbündel fachlich positionieren. Im Rahmen der Projektwerkstatt erfolgt dann über eine Hausarbeit der Nachweis der individuellen fachlichen Vertiefung auf Masterniveau. Die Projektarbeit in diesem Teil des Studiums fördert die Teamarbeit durch eine kollektive Bearbeitung einer konkreten Projektaufgabe, mit der ausdrücklich auch eine interdisziplinäre Vorgehens- 52

54 weise gewählt werden soll. Die Begleitung dieser Vertiefungen erfolgt zum einen im Masterkolleg (Projektarbeit) und zum anderen auch in einer Erweiterung dieses Kollegs um verpflichtende virtuelle Seminare zur Kleingruppenarbeit und Ergebnispräsentation/-diskussion. Ausgangspunkt ist eine ebenfalls verpflichtende dreitägige Präsenzveranstaltung mit Fachvorträgen und Fallstudienarbeit. Die Programmverantwortlichen sind sicher, dass dieses Gesamtkonzept ein ideales Aufbaustudium darstellt, um akademisch ausgebildete Absolventen/innen von Technik, Naturwissenschaft und Informatik mit einem für Führungspositionen fachlich und überfachlich ausgereiften Kompetenzprofil zu versorgen. Besonders hervorheben möchten sie das stimmige Konzept der Semesterfolge mit der Vermittlung einer Wissensbasis aus allgemeinen und spezielleren Managementdisziplinen, der Vernetzung von Wissen in einer fachlichen und moderaten Spezialisierung und der individuellen und kollektiven Vertiefung mit interessanten Elementen zur Ausbildung überfachlicher Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit. Zur Studiengangsorganisation mit der Zusammenarbeit zwischen Dekanat und den Studienleitern möchten die Programmverantwortlichen auf die Ausführungen in Punkt dieser Stellungnahme verweisen Studierbarkeit (Punkt 4.4 im Bewertungsbericht) Die Gutachter sehen das Kriterium 2.4 (Drs. AR 85/2010) nur zum Teil als erfüllt an. Die Programmverantwortlichen verweisen in diesem Zusammenhang auf die Ausführungen in Punkt dieser Stellungnahme. Die Ausführungen gelten für den beantragten Studiengang Engineering Management entsprechend Studiengänge mit besonderem Profilanspruch (Punkt 4.10 im Bewertungsbericht) Die Gutachter sehen das Kriterium 2.10 (Drs. AR 85/2010) nur zum Teil als erfüllt an. Die Programmverantwortlichen verweisen in diesem Zusammenhang auf die Ausführungen in Punkt dieser Stellungnahme. Die Ausführungen gelten für den beantragten Studiengang Engineering Management entsprechend. Insbesondere wichtig erscheint den Programmverantwortlichen der Hinweis auf das Zeitfenster, das für den beantragten Studiengang von zwei bis drei Semester für die individuelle Studierzeit liegen kann. 2 Stellungnahme der Hochschule zum Studiengang Telekommunikationswirtschaft vom Ergänzung der Stellungnahme vom 30. Nov zum Bewertungsbericht der Gutachter im Akkreditierungsverfahren der Wilhelm Büchner Hochschule Private Fernhochschule Darmstadt (AZ 1176-xx-1) Studiengang: Telekommunikationswirtschaft (M.Sc.) Anhang: Modulhandbuch Masterstudiengang Telekommunikationswirtschaft (M.Sc.) Prüfungsordnung Masterstudiengang Telekommunikationswirtschaft (M.Sc.) Pfungstadt,

55 Inhalt 1 Daten zum Akkreditierungsverfahren 2 Studiengangskonzept Telekommunikationswirtschaft (M.Sc.) Ergänzung 2.1 Allgemeine Anmerkungen 2.2 Curriculare Gestaltung (Inhalte) 2.3 Forschungsanbindung 1. Daten zum Akkreditierungsverfahren [ ] 2. Studiengangskonzept Telekommunikationswirtschaft (M.Sc.) Ergänzung 2.1 Allgemeine Anmerkungen Bereits mit der Stellungnahme vom wurden Änderungen im Kernbereich des Studiengangs mitgeteilt. Dies betrifft den Modulaufbau (kompakte Einführung) und die Modulinhalte (Trennschärfe/Aktualisierung). Die Programmverantwortlichen möchten noch einmal anhand der nachfolgenden Grafik einige Erläuterungen zum Charakter des Masterstudiengangs ergänzen. Abb.: Fachlich anderer Master Telekommunikationswirtschaft In den Ländergemeinsamen Strukturvorgaben steht zu den Masterstudiengängen: "Konsekutive Masterstudiengänge sind als vertiefende, verbreiternde, fachübergreifende oder fachlich andere Studiengänge auszugestalten." 54

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