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1 Der New School of IT Letter AUS HARDWARE WIRD SOFTWARE START New-School-of-IT.de

2 Der New School of IT Letter Einleitung 2 These zur New School of IT: Aus Hardware wird Software. INHALT Aus Hardware wird Software. 2 ELASTIZITÄT: Der IT-Trend hinter den IT-Trends 3 In Zeiten der Digitalisierung ist elastische IT von entscheidender Bedeutung. 5 MICROSERVICES: Die Softwarearchitektur für Agilität 7 Literaturtipp und Gewinnspiel 10 Liebe Leserinnen, liebe Leser, denken Sie bei dem Begriff Elastizität auch eher an ein Gummiband als an IT-Infrastrukturen, Datenbanken oder Softwareentwicklung? Kein Wunder, denn im Gegensatz zu Schlagworten wie Big Data oder Mobile First hat es Elastizität bisher nicht in das öffentliche Bewusstsein geschafft. Dabei ist Elastizität einer der entscheidenden Faktoren bei der Gestaltung moderner Unternehmens-IT. Ohne elastische IT-Infrastrukturen sind Themen wie Mobilität oder agile Softwareentwicklung nicht realisierbar. IT-Installationen müssen heute aus dem Stand ein rasantes Anschwellen von Zugriffszahlen verarbeiten können. Eine Smartphone- App, die Ergebnisse der Fußballbundesligaspiele aufbereitet, wird am Samstag gegen Uhr sicherlich gefragt sein, Mittwochnacht wird sich das Interesse in Grenzen halten. Für beide Situationen muss eine passende und rentable Infrastruktur verfügbar sein. Elastizität bedeutet auch, für das Testen und Verteilen neuer Software elastische Umgebungen zur Verfügung zu stellen. Insbesondere der Automatisierung von Abläufen kommt eine große Bedeutung zu. Aber auch Softwarearchitekturen müssen flexibler werden Stichwort Microservices: Mit ihnen kann unabhängig, auf verschiedenen Technologien basierend und parallel Software entwickelt und schnell bereitgestellt werden. Erfahren Sie mehr darüber, wieso sich auch Ihr Unternehmen mit flexiblen IT-Prozessen beschäftigen sollte. Hier in dieser Ausgabe oder im persön lichen Gespräch mit mir: Viel Spaß beim Lesen! Volker Gruhn

3 Der New School of IT Letter IT-Trends 3 ELASTIZITÄT: Der IT-Trend hinter den IT-Trends Stellen Sie sich vor, Sie möchten eine Rabattaktion in einem Online-Shop in Anspruch nehmen. Sie haben gerade Ihren Wunschartikel in den virtuellen Einkaufskorb gelegt und beim Klick auf die ebenso virtuelle Kasse sehen Sie nur noch einen weißen Bildschirm. Nichts geht mehr, die Website bricht zusammen, weil hunderttausende Nutzer genau im gleichen Moment das Gleiche tun. Sie probieren es ein wenig später nochmal, aber ihr Einkaufskorb ist leer und die Ware nicht mehr verfügbar. So ein Szenario nervt nicht nur Sie und den Betreiber des Shops, es schadet auch dem Geschäftsabschluss und der Kundenbeziehung. Leistungsfähige, flexible IT-Strukturen müssen her, um solche Lastspitzen bzw. Datenmengen aufzufangen und zu verarbeiten. Unternehmen müssen sich darauf einstellen, dass immer mehr Menschen auf Daten zugreifen in manchen Phasen mehr, in manchen weniger. Die Kunden dürfen von dem Hochbetrieb auf den Servern aber nichts bemerken. Ein weiteres Beispiel: Die Beanspruchung von IT-Ressourcen durch Mitarbeiter ist nicht gleichförmig verteilt. Die Marketingabteilung will Millionen Kundendaten auswerten, um Cross-Selling-Potenziale zu entdecken. Sie benötigt vorübergehend mehr Rechnerkapazitäten, die nach Abschluss der Auswertung überflüssig sind. Wie lassen sich diese Kapazitäten optimal steuern? Viele Unternehmen führen solche und andere rechenintensive Prozesse oft mangels elastischer IT-Infrastrukturen zu Lasten der Aktualität nachts oder am Wochenende aus. Elastizität kann hier einen Ad-hoc-Ansatz unterstützen. Die Verantwortlichen können IT- Ressourcen entsprechend des geschäftlichen Nutzens einsetzen. Elastizität liegt in mehr als einem Trend Zahlreiche Entwicklungen und IT-Trends befeuern das Thema aus unterschiedlichen Richtungen, drei werden im Folgenden näher betrachtet: Mobilität erfordert Elastizität: Wann Nutzer auf eine mobile Anwendung, Website oder App zugreifen, wie gut sie ein neu entwickeltes mobiles Angebot annehmen oder welche neuen Funktionen morgen Standard sein werden, lässt sich bei der Entwicklung und Veröffentlichung von Software nur schlecht beurteilen. Entsprechend flexibel muss die Infrastruktur aufgebaut sein.

4 Der New School of IT Letter IT-Trends 4 Datenmengen erfordern Elastizität: Schon heute sind viele Unternehmen mit den anfallenden Datenmengen schlicht überfordert. Die Erkenntnisse, die im Customer Relationship Management schlummern oder das Einsparpotenzial, das durch die Optimierung des Außendienstes realisiert werden könnte: Eine effiziente Datenaufbereitung und -analyse funktioniert nur, wenn im Hintergrund die technischen Möglichkeiten vorhanden sind. Agilität erfordert Elastizität: Epische Softwareentwicklungsprojekte, an deren Ende ein umfangreiches Major Release steht, waren lange Zeit Standard in der IT. Der Trend geht in Richtung schneller und agiler Projekte. Einerseits benötigen agile Entwickler Testumgebungen, die sich schnell auf- und wieder abbauen lassen. Andererseits muss die IT-Infrastruktur die hohe Schlagzahl bei der Veröffentlichung neuer Software mitgehen können. Wer im Wochenrhythmus neue Software erstellt, muss diese auch in gleichem Tempo testen und veröffentlichen können. Für IT-Entscheider ist es also aus mehreren Gründen sinnvoll, sich über Elastizität Gedanken zu machen. Mit diesen drei Ansätzen können Sie das Thema in den Griff bekommen: Automatisierung ist der Schlüssel Ein Vorteil elastischer IT-Infrastrukturen ist es, dass IT-Experten sowohl Software als auch Entwicklungs-, Test- und Produktivumgebungen sozusagen auf Knopfdruck produzieren und bereitstellen können. Schlagworte wie Continuous Integration und Continuous Delivery beschreiben die Idee dahinter. Elastizität kennt keine Abteilungsgrenzen Bisher war die Aufteilung innerhalb einer IT- Organisation eindeutig: Auf der einen Seite gibt es einen Verantwortlichen für die komplette Anwendungsentwicklung, auf der anderen Seite sein Pendant für den IT-Betrieb. Diese Aufstellung der IT bringt aber einen entscheidenden Nachteil mit sich: Die Organisation ist nicht flexibel genug. Die aufbauorganisatorische Lösung dieses Problems heißt DevOps. Dahinter steckt die Idee, dass für bestimmte Anwendungen gemischte Teams aus Entwicklung (Development) und Betrieb (Operations) gemeinsam verantwortlich sind. Die passenden Werkzeuge Inzwischen können IT-Verantwortliche auf eine ganze Palette von Werkzeugen zurückgreifen, die sie bei dem Thema elastische IT- Infrastruktur unterstützen, beispielsweise Continuous-Integration-Werkzeuge für Entwicklungs-, Build- und Deployment-Prozesse, Werkzeuge für die automatische Provisionierung oder für die Umsetzung von Monitoring- und Logging-Mechanismen sowie für das automatisierte Testen und die Verwaltung von Softwarekomponenten. Elastizität ist einerseits Anforderung an Technologie, andererseits aber auch ein Leitbild für die IT-Organisation. IT-Verantwortliche müssen beide Seiten, d.h. Technik und Aufstellung, gleichermaßen beachten. Nur dann können IT-Abteilungen die Art von Services und Infrastruktur anbieten, die Anwender überzeugen und Mitarbeiter produktiver machen. Neue Angebote oder Services können so schneller entwickelt und auf den Markt gebracht werden. Ein entscheidender Wettbewerbsvorteil im Kampf um Kunden und Markanteile.

5 Der New School of IT Letter Interview 5 In Zeiten der Digitalisierung ist elastische IT von entscheidender Bedeutung. IM INTERVIEW MIT UNSEREM TECHNOLOGIE-EXPERTEN THOMAS FRANZ Moderne Anwendungen laufen auf hochstandardisierten Hardwaresystemen und Infrastrukturen. Die Beschaffung und Bereitstellung von IT wird vollständig automatisiert und steht dann auf Knopfdruck zur Verfügung. Auch Hardware wird damit sozusagen zu Software aber was bedeutet das genau? Langwierige Beschaffungs- und Installationsprozesse von Hardware, Betriebssystemen, Netzwerken oder Software sind heute nicht mehr nötig, weil die dahinterliegenden Prozesse automatisiert werden. Das heißt, Virtualisierungsmethoden und Cloud-Infrastrukturen lösen den klassischen Beschaffungsprozess bis hin zur Netzwerkinstallation ab. Weitere Installationsarbeiten des IT-Betriebs werden durch automatische Provisionierungswerkzeuge möglich, so dass schließlich die gesamte Bereitstellung von IT-Infrastruktur vollständig in Software, mit anderen Worten vollautomatisiert, umgesetzt wird. Die Prozesse und Strukturen werden quasi wie Kochrezepte formal beschrieben, programmiert und letztlich versioniert. Dadurch kann die IT-Abteilung viel effizienter arbeiten und die Fehleranfälligkeit in der Datenverarbeitung reduziert sich, weil die Prozesse und deren Ergebnisse reproduzierbar und nicht mehr handgeschnitzte Unikate sind. IT-Infrastrukturen können somit viel flexibler auf Datenmengen reagieren. Flexibilität ist das Schlüsselwort. Warum müssen IT-Infrastrukturen heutzutage flexibel oder, wie wir es in der New School of IT nennen, elastisch sein? Unsere Welt wird immer digitaler und dadurch immer schneller. Produktlebenszyklen werden kürzer, neue Services kommen häufiger auf den Markt. Die Zeitfenster für Unternehmen, um sich im Wettbewerb um Kunden und Marktanteile einen Innovationsvorsprung zu bewahren, werden immer kleiner. Hier kommt der agilen Softwareentwicklung immer mehr Bedeutung zu. Dieses Vorgehen erlaubt es, flexibel auf veränderte Anforderungen reagieren zu können. Aber Agilität verfehlt ihre Wirkung, wenn sie auf eine starre IT-Umgebung trifft. Mit elastischen Strukturen kann sie gelebt werden. Zu unseren alltäglichen Ansprüchen an Informationsbeschaffung gehört heute außerdem, dass Softwareanwendungen mobil verfügbar sein müssen. Das hat zur Folge, dass die Thomas Franz, Technology Expert, adesso AG

6 Der New School of IT Letter Interview 6 Infra struktur, die die Grundlage für das mobile Angebot bildet, möglichst flexibel aufgebaut sein muss. Denn die Nutzer möchten auch von unterwegs aus keine Wartezeiten oder Funktionseinbußen hinnehmen. Hinzu kommt, dass die Menge an Daten rasant zunimmt. Denn wir digitalisieren heute nicht mehr nur die Prozesse rund um die Bearbeitung von Stammdaten (Erfassung, Veränderung, Suche), sondern insbesondere auch diejenigen für Bewegungs-, Nutzungs-, Maschinen- oder Sensordaten. Immer mehr IT-Prozesse, sowohl im B2C- als auch im B2B-Bereich, werden entsprechend digital ausgeführt. So kommt es in dieser digitalen Welt immer mehr darauf an, dass Rechenleistung und Speicherkapazität schnell verfügbar sind und idealerweise so effizient arbeiten, dass sie kein Geld kosten, wenn sie nicht benötigt werden. IT muss also elastisch auf unterschiedliche Lastspitzen reagieren und egal welche Datenmenge jederzeit strukturiert abarbeiten können. Wie werden IT-Infrastrukturen elastisch? Welche Werkzeuge können eine elastische IT-Infrastruktur unterstützen? Durch die Virtualisierung der IT-Ressourcen, durch automatische Provisionierung, aber auch mittels Umsetzung neuer Container-Konzepte wird Infrastruktur elastisch. Die Bekanntmachung einer neuen Datenbankinstanz erfolgt beispielsweise dann bei dem CMS und dem ERP-System vollautomatisch, also ohne dass weitere Prozesse oder Aufwände erzeugt werden müssen. Elastizität endet allerdings nicht bei der Infrastruktur, sondern erfordert auch Softwarearchitekturen, die diese flexiblen Strukturen unterstützen und nutzen können. Microservices sind ein Beispiel für einen innovativen Architekturansatz, der extreme Elastizität begünstigt. Welche Vorteile bieten Microservices im Vergleich zu monolithischer Software und warum sorgen sie für mehr Elastizität? Microservices erlauben die parallele Entwicklung einer Software und die schnelle Bereitstellung von Neuerungen. Sie helfen also dabei, trotz vieler, komplexer fachlicher Anforderungen eine hohe Entwicklungsgeschwindigkeit und eine große Robustheit der Software zu erzielen. Nicht umsonst entstand diese Architektur bei Unternehmen, die für sich selbst große B2C-Lösungen entwickeln. Natürlich ist aber ein verteiltes System wie eine Microservice-Anwendung auch in einigen Punkten komplexer als ein Monolith. Für wen und unter welchen Voraussetzungen sich die Entwicklung von Software mit Microservices lohnt, erfahren Sie im nachfolgenden Artikel.

7 Der New School of IT Letter Architektur 7 MICROSERVICES: Die Softwarearchitektur für Agilität Microservices bieten prozessuale und organisatorische Mehrwerte aber auch Herausforderungen. Software von außen und innen betrachtet Groß, umfangreich und reich an Funktionalität: Software, die von außen betrachtet solche Attribute aufweist, sieht von innen oft ebenfalls groß und komplex aus. Sehr viele Bestandteile der Software sind untereinander stark miteinander verwoben. Software als Monolith Doch je komplexer Software ist, desto schwieriger wird es, sie zu verändern. Zum Beispiel um Fehler zu beseitigen, Funktionalität zu ergänzen oder auch nicht mehr benötigte Funktionen zu entfernen. Allein die Menge der beteiligten Entwickler sowie gleichzeitiger Neuerungen und Änderungen an einer großen Software erzeugen hohen Aufwand durch Abstimmungsprozesse, Planung von Meilensteinen, Release-Termine usw. Microservice-Architekturen setzen an dieser Stelle an und verfolgen das Ziel, dass eine große Software von mehreren kleinen unabhängig agierenden Teams agil entwickelt werden kann. Um wirklich eigenständig als Team entwickeln zu können, muss sich diese Unabhängigkeit auch in der Architektur widerspiegeln. Im Gegensatz zu vielen Modularisierungsansätzen ist jeder Microservice daher eine einzeln von anderen Diensten in Betrieb zu nehmende Software, die von der Nutzerschnittstelle bis in die Datenpersistierung eine fachlich klar definierte Aufgabe erfüllt, z.b. die Umsetzung eines Warenkorbs, einer Produktansicht, eines Produktempfehlungsdienstes oder einer Suche. Jeder Microservice kommuniziert ausschließlich über Netzwerke mit anderen Diensten. Es gibt keine Interprozesskommunikation, keine direkten Aufrufe von Softwarekomponenten jenseits des eigenen Dienstes. Microservices sind also technologisch so autark, dass jedes Team die Ergebnisse seiner Arbeit in kürzester Zeit, also dann, wenn das Team seine Aufgabe erledigt hat, in Produktion bringen kann. In der Außensicht erzeugen sie in ihrer Gesamtheit weiterhin eine große, umfangreiche und mit vielen Funktionen ausgestattete Software.

8 Der New School of IT Letter Architektur 8 HERAUSFORDERUNGEN Microservice-Architekturen stellen im Vergleich zu den herkömmlichen monolithischen Architekturen einen Paradigmenwechsel dar, der nicht frei von Herausforderungen auf mindestens den folgenden Gebieten ist: Organisation: Wie lässt sich die Softwareentwicklung einer durch Microservices implementierten Software organisieren? Problemdekomposition: Wie lässt sich eine dauerhaft sinnvolle fachliche Trennung von Microservices erzielen? Inter-Microservice-Kommunikation: Welche Kommunikationsparadigmen benötigen die Services und wie werden diese umgesetzt? Entwickeln und testen: Wie lässt sich eine Software testen, die aus Microservices besteht? Betrieb: Wie kann wirtschaftlich eine Software, die aus vielen Services besteht, die über das Netzwerk kommunizieren, gestartet und in Betrieb genommen werden? Zu Entwicklungs-, Test- und Inbetriebnahmezwecken? Wie lässt sich eine Microservice- Anwendung überwachen? Unternehmen müssen einige Voraussetzungen und Bedingungen erfüllen, um Microservices erfolgreich einsetzen zu können: Interdisziplinäre, agile Microservice-Teams ersetzen etablierte Organisationsstrukturen. Methoden für die Anforderungsanalyse und den intensiven Austausch zwischen fachlichen und technologischen Stakeholdern gewinnen an Relevanz, denn die fachliche Dekomposition wird noch entscheidender. Ein hoher Automatisierungsgrad in der IT- Infrastruktur wird von Microservice-Architekturen nahezu vorausgesetzt. Infrastructure-as-a-Service und Infrastructure-as- Code, auch neue Container-Technologien wie Docker, begünstigen die Nutzung von Microservices. Neben der technischen Umsetzung sind auch hier wieder organisatorische Anforderungen an effiziente und schnelle Inbetriebnahmeprozesse gestellt. DevOps spielt eine wichtige Rolle, um sicherzustellen, dass Inbetriebnahmen geringe Kosten verursachen und häufig stattfinden können. Software als Microservices

9 Der New School of IT Letter Architektur 9 EINSATZZWECKE Microservices sind überall dort sinnvoll, wo große Komplexität die Innovationsgeschwindigkeit hemmt und dieses Hemmnis einen geschäftlichen Nachteil bedeutet. Besonders eignet sich die Microservice-Architektur für Portalprojekte. Verschiedene kleine Dienste können hier Personalisierung, Suche und Kommunikationsmöglichkeiten umsetzen. Jeder Dienst kann schnell weiterentwickelt werden und neue, wie etwa solche für die Umsetzung sozialer Mediennutzung, können relativ einfach und insbesondere schnell in die Architektur aufgenommen werden. Auch für die Erhöhung der Innovationsgeschwindigkeit sowie die Weiterentwicklung und Ablösung gewachsener, schwer handhabbarer Systeme können Microservices ein Lösungselement sein. Zum Beispiel für die schrittweise Ablösung eines veralteten Systems, welches durch das Herauslösen von Anwendungsteilen in ein Microservice-System verwandelt wird. FAZIT Die Mehrwerte von Microservice-Architekturen werden besonders bei langfristiger Betrachtung des Lebenszyklus von Software offensichtlich. Zu enge Betrachtungen mit dem Fokus Preis pro Funktionalität unter Annahme einmaliger Entwicklungsaufwände sind zu kurz gedacht. Vielmehr sind Microservice-Architekturen durch strategische und unternehmerische Ziele motiviert. Der Einsatz von Microservice-Architekturen geht mit einer Menge innovativer Methoden, Organisationsformen und Technologien einher. Die ersten Nutzer sind Online- und Internetfirmen, für die IT längst Kernkompetenz und die Digitalisierung Kernbestandteil des Geschäftsmodells ist. Diese Entwicklung wird absehbar jedoch sämtliche Branchen und Märkte erfassen. Die Relevanz von Microservice-Architekturen und angelehnten Ansätzen wird daher vermutlich stark ansteigen.

10 Der New School of IT Letter Tipps und Gewinnspiel 10 Literaturtipp Unser Literaturtipp: The Phoenix Project: A Novel about IT, DevOps, and Helping Your Business Win von Gene Kim, Kevin Behr und George Spafford. Bill ist IT-Manager bei Parts Unlimited. Das geschäftskritische Großprojekt, das er leitet, ist aus den Fugen geraten: Kosten sind aus dem Ruder gelaufen, Deadlines wurden überschritten. Er muss das Projekt innerhalb von 90 Tagen wieder in die Spur bringen. Ansonsten, würde seine komplette Abteilung ausgegliedert. Bill lernt die Philosophie der Drei Wege kennen. Er beginnt zu verstehen, dass IT mehr mit klassischer Produktion zu tun hat, als er sich vorstellen konnte. Mit Zeitdruck im Nacken muss er Workflows und abteilungsübergreifende Zusammenarbeit koordinieren, ohne seine anderen Geschäftsaktivitäten zu vernachlässigen. Schwungvoll schildern die DevOps-Experten eine unterhaltsame Story für IT-Verantwortliche: Sie lernen, wie Sie Ihre eigene IT-Organisation optimieren können und Ihre Sichtweise auf IT komplett verändern. 382 Seiten Verlag: It Revolution Press; Auf lage: 2014, Englisch, ISBN-10: Gewinnspiel The Phoenix Project: A Novel about IT, DevOps, and Helping Your Business Win ist ein Buch aus der New-School-of-IT-Bücherkiste. Eine Kiste verlosen wir unter allen Lesern unseres Newsletters. Schicken Sie einfach eine mit der Betreffzeile Bücherkiste an adesso.de. Einsendeschluss ist der 26. Juni Und das können Sie gewinnen: > The Lean Startup von Eric Ries > Predictably Irrational von Dan Ariely > Silicon Valley von Christoph Keese > Co-Economy: Wertschöpfung im digitalen Zeitalter von Claudia Pelzer und Nora Burgard > The Phoenix Project von G. Kim, K. Behr und G. Spafford > Agile Product Management with Scrum von Roman Pichler > Age of Context von Robert Scoble und Shel Israel > The Mobile Mind Shift von Ted Schadler, Josh Bernoff, Julie Ask Unsere Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

11 Viele weitere Themen der New School of IT haben wir hier für Sie aufbereitet: adesso AG Stockholmer Allee Dortmund T F New-School-of-IT.de

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