Billig einkaufen. Lektion Im Kaufhaus. a) Sie kaufen ein. Auf was achten Sie? Ergänzen Sie die Sätze. 1. Ich achte auf Qualität.

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1 10 Lektion Im Kaufhaus A Billig einkaufen 1 a) Sie kaufen ein. Auf was achten Sie? Ergänzen Sie die Sätze. 1. Ich achte auf Qualität. (gut) 2. Ich kaufe nur Sachen. (schön) 3. Ich achte auf Aussehen der Sachen. (modern) 4. Ich kaufe nur Sachen. (billig) 5. Ich kaufe nur Sachen. (bequem) Verben mit Akkusativ: achten (auf), kaufen 6. Ich achte auf Aussehen der Angebote. (gut) 7. Ich achte vor allem auf Farben. (schön) 8. Ich kaufe gern Kleider. (bunt) b) Erklären Sie Ihrem Nachbarn: Auf was achten Sie? 2 a) Wie finden Sie Sonderangebote? Ordnen Sie zu. a b c d e 1. Ich sehe im Internet nach. 2. Ich lese die Anzeigen in der Zeitung. 3. Ich vergleiche die Preise im Geschäft. 4. Ich sehe die Schaufenster an. 5. Ich sehe die Werbung an. b) Haben Sie noch mehr Ideen? Ergänzungsmaterial zu Band 1b, Lektion 10 eins 1

2 3 a) Sind die folgenden Artikel für Sie billig oder teuer? Ordnen Sie die Artikel in die Tabelle ein. Tüte Milch 0,79 Paket Butter 1,19 1 kg Rindfleisch 18,00 1 kg Kartoffeln 2,50 Kasten Wasser 8,99 Musik-CD 16,99 billig teuer b) Vergleichen Sie die Ergebnisse mit Ihrem Nachbarn. Was fällt auf? B Schnäppchenjagd im Internet 1 Haben Sie schon einmal etwas im Internet gekauft? Erzählen Sie im Kurs. - Was haben Sie gekauft? - Warum haben Sie im Internet gekauft? - Wie viel haben Sie bezahlt? - Sind Sie zufrieden gewesen? Ich bin nicht zufrieden gewesen. Sie hat nur 7 Euro gekostet. Ich habe eine CD im Internet gekauft. Die CD war billig. 2 a) Lesen Sie den Dialog. Was finden Michael und Monika gut oder schlecht am Einkauf im Internet? Unterstreichen Sie im Text. Michael: Monika: Michael: Monika: Michael: Monika: Michael: Monika: Ich kaufe heute ein Fahrrad im Internet. Wie bitte? Im Internet? Ja. Das ist ganz einfach. Und das Angebot ist groß. Aber, du kannst dir das Fahrrad doch gar nicht genau ansehen. Doch, es gibt ein Foto. Aber, du kannst es nicht testen. Das stimmt. Aber es geht ganz schnell. In fünf Minuten habe ich das Rad bestellt. Und drei Tage später steht es bei mir zu Hause. Das ist sehr unsicher. Ich brauche einen guten Verkäufer für alle meine Fragen. Ergänzungsmaterial zu Band 1b, Lektion 10 zwei 2

3 b) Ergänzen Sie die Tabelle mit Informationen aus dem Dialog und mit Ihrer eigenen Meinung. + Das ist ganz einfach 3 a) Im Internet gibt es gute Adressen für Schnäppchenjäger. Unter und können Sie ganz einfach Preise vergleichen. Suchen Sie dort ein gutes Angebot für einen Fernseher... eine Waschmaschine... ein Kinderfahrrad b) Fragen Sie Ihren Nachbarn. Achten Sie auf die richtige Endung! Welchen Artikel haben Sie ausgesucht? Welch Welch Welch Waschmaschine haben Sie ausgewählt? Fernseher Kinderfahrrad c) Machen Sie für einen Artikel im Kurs Werbung. Benutzen Sie dabei viele Adjektive. bequem, billig, bunt, dunkel, groß, gut, hell, klein, modern, praktisch, schnell, schön, schwer, schwarz, stark, toll, weiß Ergänzungsmaterial zu Band 1b, Lektion 10 drei 3

4 C Feilschen um Rabatte 1 Lesen Sie den folgenden Text. Ahmed Yildirim erzählt seinem Freund Michael Maus: Weißt du: Alle feilschen auf dem Markt in der Türkei um den Preis. Die Verkäufer sagen zuerst einen Preis. Der ist sehr hoch. Der Kunde sagt dann: Das ist zu teuer. Dann nennt der Kunde einen neuen Preis. Und so geht es eine ganze Zeit. Bis beide zufrieden sind. Du musst feilschen. Oder du bezahlst viel zu viel. 2 Wie ist das in Ihrem Heimatland? Erzählen Sie im Kurs. 3 Lesen Sie das Interview. Professor Klein: Professor Klein: Professor Klein: Professor Klein: Herr Professor Klein, warum feilschen die Deutschen so wenig? Lange Zeit war das Feilschen in Deutschland nicht erlaubt. Ein altes Gesetz aus dem Jahre 1933 hat daran Schuld. Erst seit 2001 dürfen die Verkäufer Rabatte geben. Seit Sommer 2001 gilt es ein neues Gesetz. Was hat sich mit dem neuen Gesetz geändert? Heute dürfen die Verkäufer Rabatte geben. So viel, wie sie wollen. Und die Kunden dürfen feilschen. Aber vielen deutschen Kunden ist das peinlich. Warum? Es gibt keine lange Tradition. Feilschen ist in Deutschland neu. Vielleicht brauchen die Kunden einfach noch etwas Zeit. Sie müssen das Feilschen erst lernen. Wo feilschen denn die Deutschen heute schon um den Preis? Ein Beispiel: Sie kaufen große Sachen wie ein Auto oder ein Haus. Die Deutschen feilschen auf dem Flohmarkt oder im Second-Hand-Laden. Ein anderes Beispiel: Sie kaufen eine große Menge von CDs. Vielleicht 20 Stück. Dann können Sie nach Rabatt fragen. Das nennt man dann Mengenrabatt. Aber im Supermarkt, in der Bäckerei oder auf dem Gemüsemarkt feilschen die Deutschen nicht. Noch nicht. Vielen Dank für das Gespräch. 4 Ergänzen Sie die Tabelle mit den Informationen aus dem Interview. Hier kann man feilschen Hier kann man nicht feilschen Sie kaufen große Sachen. im Ergänzungsmaterial zu Band 1b, Lektion 10 vier 4

5 5 Nun erzählt Michael Maus seinem Freund Ahmed Yildirim vom Feilschen in Deutschland. Foto: Land Berlin/Gläser 6 Sie kaufen auf dem Flohmarkt ein und feilschen mit dem Verkäufer um den Preis. Schreiben Sie einen Dialog. Die Dialoggrafik hilft Ihnen dabei. Kleiderschrank suchen Preis? zu teuer, 100 Schrank hier kaputt, 130 ok aber: Schrank bringen bezahlen der große, braune gefällt? 200 zu wenig Schrank fast neu letztes Angebot ok danken Ergänzungsmaterial zu Band 1b, Lektion 10 fünf 5

6 Test: Alles klar? 1 Wo finden Sie in Deutschland Sonderangebote? 2 Richtig oder falsch? Kreuzen Sie an. 1. Feilschen hat in Deutschland eine lange Tradition. 2. Das alte Gesetz hat das Feilschen in Deutschland nicht erlaubt. 3. Seit 2004 gilt ein neues Gesetz. 4. Nun macht das Feilschen allen Deutschen viel Spaß. 3 Wo feilscht man in Deutschland um Preise? Kreuzen Sie die richtigen Lösungen an. 1. Im Supermarkt 2. Auf dem Flohmarkt 3. Auf dem Markt 4. Im Autohaus 5. In der Bäckerei 6. Im Second-Hand-Laden 4 Ergänzen Sie den Dialog auf einem Flohmarkt. Verkäufer: Kann ich Ihnen? Kunde: Ja, ich suche. Verkäufer: Wie gefällt Ihnen? Kunde:. Wie teuer? Verkäufer: Euro. Kunde: zu teuer. Ich Euro. Verkäufer: Aber,. Kunde:. Verkäufer: Okay.. Kunde: Verkäufer: Vielen Dank. Ergänzungsmaterial zu Band 1b, Lektion 10 sechs 6.

7 Lektion 10 Vokabeln A2 Schaufenster, das, - Werbung,. die, -en B1 zufrieden B2 unsicher. C1 feilschen C3 erlaubt Gesetz,. das, -e Ergänzungsmaterial zu Band 1b, Lektion 10 sieben 7

8 Informationen für den Lehrer Das vorliegende Dossier ergänzt den Band 1b des Lehrbuchs "Pluspunkt Deutsch". Nachdem in Lektion 5 (Band 1a) bereits das Einkaufen von Lebensmitteln erarbeitet wurde, führt Lektion 10 die Lernenden in den Einkauf im Kaufhaus ein. Dieses Dossier soll den Lernenden eine praktische Hilfe für den Einkauf in Deutschland sein. Hier lernen die Lernenden sich zu folgenden Themen zu äußern: worauf sie beim Kauf achten (A 1), wie sie auf günstige Angebote aufmerksam werden (A 2), wie sie selbst Preise beurteilen (A 3), welche Vor- und Nachteile das Einkaufen im Internet hat (B 1 bis B 3) welche Beziehung die Deutschen im Vergleich zu anderen Nationen zum Feilschen um Rabatte haben (C 1, C 2, C 5) und wie man in Deutschland feilschen kann (C 3, C 4, C 6) Die Materialien dieses Dossiers sind so konzipiert, dass sie in der vorgegebenen Reihenfolge unmittelbar im Unterricht eingesetzt werden können. Für die vollständige Bearbeitung sollten Sie eine Doppelstunde anberaumen. Den Test Alles klar kann als Hausaufgabe bearbeitet werden. Die Materialien bieten auch Übungen zu den grammatischen Schwerpunkten der Lektion 10: Aufgabe A 1 und B 3c) thematisieren die Adjektivdeklinationen, B 3b) das Fragepronomen Welche. Zudem werden die Zahlen (A 3 und C 6) und das Perfekt (B 1 und B 3b) wiederholt. In Aufgabe B 3a) wird der Einsatz des Internets vorgeschlagen. Falls Ihre technischen Voraussetzungen eine Gruppenarbeit mit dem Internet nicht zulassen, können Sie die Aufgabe abwandeln. Recherchieren Sie auf den angegebenen Internetseiten nach verschiedenen Typen der gefragten Artikel. Drucken Sie die Informationen zu den einzelnen Artikeln aus. Lassen Sie die Lernenden dann aus dem vorbereiteten Material auswählen. Weiterführende Links: Unterrichtstipps des IIK Düsseldorf zum Thema Kaufrausch Unterrichtstipps des IIK Düsseldorf zum Thema Supermarkt im Internet Anregungen für ein Unterrichtsprojekt zum Thema Einkaufen im Internet vom Landesinstitut für Lehrerfortbildung NRW Vertiefende Literatur: Waldmüller, Heinz u.a.: Schnäppchenführer, Fabrikverkauf Deutschland 2004: Die besten Marken. 555 Fabrikverkäufe, Schnäppchenführer-Verlag, Filderstadt 2004 Heinig, Uwe / Vogel, Heinz-Wilhelm: Clever einkaufen. Die hohe Kunst erfolgreichen Feilschens. Mit Praxistipps für Schnäppchenjäger, Ullstein, München 2001 Rohde, Sven: Feilschen Sie um jeden Preis! So nutzen Sie den Fall des Rabattgesetzes, Ullstein, München 2001 Collier, Marsha: ebay-schnäppchen für Dummies, mitp-verlag, Bonn 2004 Ergänzungsmaterial zu Band 1b, Lektion 10 acht 8

9 Lösungen A 1. a) 1. gute, 2. schöne, 3. modernes, 4. billige, 5. bequeme, 6. gutes, 7. schöne, 8. bunte A 2 b) 1. b), 2. d), 3. e), 4. c), 5. a) B 2 b) + Das ist ganz einfach Das Angebot ist groß. Es gibt ein Foto. Es geht schnell. Du kannst den Artikel nicht genau ansehen. Du kannst den Artikel nicht testen. Das ist sehr unsicher. Es gibt keinen Verkäufer für alle Fragen. C 5 Hier kann man feilschen Hier kann man nicht feilschen Sie kaufen große Sachen. Sie kaufen ein Auto. Sie kaufen ein Haus. im Supermarkt in der Bäckerei auf dem Gemüsemarkt auf dem Flohmarkt im Second-Hand-Laden Sie kaufen eine große Menge. Test: Alles klar? 1 im Internet, in Anzeigen, in der Zeitung, im Geschäft (Preise vergleichen), an Schaufenstern, in der Werbung 2 1. = falsch; 2. = richtig; 3. = falsch (Seit 2001); 4. = falsch 3 richtig sind: 2., 4., 6. Impressum: 2004, Cornelsen Verlag Mecklenburgische Straße Berlin Im Auftrag des Cornelsen Verlages erarbeitet von Cleeves Communication, Dr. Dagmar Giersberg Fotos: Cleeves Communication Ergänzungsmaterial zu Band 1b, Lektion 10 neun 9

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