Trotz langsamerem Wachstum wird China für Schweizer Firmen immer attraktiver ein vielversprechendes Jahr des Schafes steht vor der Tür

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1 P R E S S E I N F O R M A T I O N JÄHRLICHE STUDIE SWISS BUSINESS IN CHINA Trotz langsamerem Wachstum wird China für Schweizer Firmen immer attraktiver ein vielversprechendes Jahr des Schafes steht vor der Tür Mehr als 78 Prozent der Schweizer Unternehmen in China erwarten höhere oder erheblich höhere Verkäufe im Jahr Weniger als zwei Prozent erwarten Rückgänge, wie die Studie Swiss Business in China ergibt prognostizierten noch 13 Prozent rückläufige Verkaufszahlen. Im dritten Jahr nacheinander erwarten Schweizer Firmen in China beschleunigtes Wachstum, trotz gedämpfter Wirtschaftsentwicklung. Die Erzeugungskosten sind weiter im Sinkflug: Der Erzeugerpreisindex ging Ende 2014 um 3,3 Prozent zurück, die Produktionskosten sanken in China auf das Level von vor sieben Jahren. Die rückläufigen Kosten, ein schwacher chinesischer Yuan und das stufenweise Aufheben von Schweizer Importzöllen auf chinesische Produkte bergen neue Chancen, den starken Franken zu kompensieren. Shanghai (16. Februar 2015) Schweizer Unternehmen in China erwarten wachsende Verkaufszahlen und Gewinne, wie eine aktuelle Studie der China Europe International Business School (CEIBS, eine führende Wirtschaftsschule in Asien), dem Swiss Center Shanghai (SCS), der Schweizer Botschaft in China, Swissnex, SwissCham und China Integrated ergibt. Mehr als 78 Prozent der Schweizer Firmen erwarten höhere oder erheblich höhere Verkäufe in China Vor einem Jahr lag diese Zahl noch bei 68 Prozent. Besonders bemerkenswert ist, dass nur 1,4 Prozent der Befragten für 2015 rückläufige Verkaufszahlen erwarten. Im vergangenen Jahr waren das noch 13,6 Prozent, erklärt Nicolas Musy, Managing Director des Swiss Center Shanghai, einer Nonprofit-Organisation, die Schweizer Unternehmen beim Markteintritt in Fernost unterstützt. Auch die Gewinnerwartungen sind hoch: 54 Prozent der Unternehmen erwarten höhere oder erheblich höhere Gewinne im Jahr 2015, im Gegensatz zu 44 Prozent vor einem Jahr. Die Umfrage wurde unter Beteiligung der Schweizer Botschaft und aller Schweizer Institutionen in China durchgeführt und umfasst Antworten von 88 Schweizer Firmen. Sowohl kleine, mittelständische als auch Grossunternehmen sind vertreten. Die Umfrage gilt als repräsentativ für die rund 600 Schweizer Firmen, die in China den Betrieb aufgenommen haben. Dieselbe Umfrage wurde von 284 weiteren europäischen und US-amerikanischen Unternehmen in China beantwortet. Deren Antworten ergeben ein ähnliches Bild, was den repräsentativen Charakter der Schweizer Ergebnisse unterstreicht.

2 How do you expect your company's China sales? (in %) compared to compared to 2014 Substantially Higher (more than 15%) Higher (from 3% to 15%) Almost the same (from 2% to 2%) Lower (from 3% to 15%) Substantially lower (less than 15% ) Die Verkaufserwartungen von Schweizer Firmen in China für (2015 Swiss Business in China Survey) 60 How do you expect your company's China profit? (in %) compared to compared to 2014 Substantially Higher (more than 15%) Higher (from 3% to 15%) Almost the same (from 2% to 2%) Lower (from 3% to 15%) Substantially lower (less than 15% ) Die Gewinnerwartungen von Schweizer Firmen in China für (2015 Swiss Business in China Survey) Wachstum aus guten Gründen Die hohen Erwartungen von Schweizer Managern in China mögen auf den ersten Eindruck überraschend erscheinen, da BIP-Statistiken ein langsameres Wachstum für China prognostizieren. Aber nur auf den ersten Blick. Denn die BIP-Zahlen der Ökonomen lassen sich nicht direkt auf steigende oder sinkende Verkaufsmöglichkeiten für Unternehmen übertragen. Im Grunde ist es sehr einfach: Wachstumschancen

3 für Firmen hängen davon ab, wie stark das BIP in Yuan, Schweizer Franken oder US-Dollar absolut wächst, nicht prozentuell. Wenn wir die chinesische Wirtschaft auf diese Weise betrachten, sehen wir in den vergangenen Jahren ein beschleunigtes Wirtschaftswachstum, erklärt Nicolas Musy. Für Firmen, die in China Geschäfte machen, so Musy, zähle nämlich das absolute BIP-Wachstum. Das ist das Volumen in Euro, US Dollar oder Schweizer Franken, um das der Markt in den kommenden Jahren wachsen wird. Zwischen 2011 und 2015 hat beziehungsweise wird China mehr als fünf Billionen US- Dollar zum BIP hinzufügen. Im gesamten Jahrzehnt von 2001 bis 2010 waren es noch 4,7 Billionen. Beachtet man also die Wachstumschancen in US-Dollar in diesem Markt, bedeutet das, dass sich Chinas Wirtschaft nicht abkühlt. Im Gegenteil, die Wirtschaft wächst heute im Schnitt doppelt so schnell als im vorherigen Jahrzehnt. Genau das ermöglicht Firmen in China ein beschleunigtes Umsatz- und Gewinnwachstum, sagt Musy. In absoluten Zahlen reichen nur fünf Prozent Wachstum im Jahr 2020, damit China genauso viel Wachstumspotential für Firmen bietet wie heute. Niedrige Erzeugungs- und Einkaufspreise Auch was die Erzeugungskosten anbelangt ist China widersprüchlich: Obwohl die Lohnkosten schnell steigen (fünf bis zehn Prozent im Jahr), ging der Erzeugerpreisindex seit Mitte 2011 kontinuierlich zurück. Zu Jahresende 2014 lag der Erzeugerpreisindex im Jahresvergleich bei -3,3 Prozent. Dieser Rückgang ist stärker als normal und hängt sicherlich mit dem niedrigen Öl- und Mineralienpreis zusammen. Den kontinuierlichen Rückgang der Erzeugerpreie in den Jahren davor erklären die Ölpreise aber nicht.

4 "Seit 2013 ist China der grösste Robotik-Markt der Welt. Die Entwicklung von Automation und der zunehmende Einsatz von Robotern in der Produktion führen zu mehr Effizienz. Es wird mit weniger Arbeitern mehr produziert das ist der Hauptgrund für den kontinuierlichen Rückgang der Erzeugungskosten, erklärt Zhen Xiao, General Manager des Swiss Center Shanghai. Dieser Trend kann für eine lange Zeit anhalten: China hat um 20mal weniger Roboter pro Arbeiter im Einsatz als zum Beispiel Südkorea. UBS prognostiziert für 2015 einen weiteren Rückgang des Erzeugerpreisindexes um 2,6 bis drei Prozent. Aufgrund der Konkurrenzfähigkeit von Chinas Produktionslandschaft sagt unter anderem UBS für 2015 ein Exportwachstum von 7,5 Prozent voraus. Die Januar-Zahlen sind verzerrt, unter anderem wegen dem chinesischen Neujahrsfest, das jedes Jahr zu einem anderen Zeitpunkt stattfindet. Um ein repräsentatives Bild zu bekommen, müssen die Exportzahlen von Januar und Februar addiert und mit dem Vorjahr verglichen werden. Durch das im Freihandelsabkommen fixierte stufenweise Aufheben von Schweizer Zöllen auf chinesische Erzeugnisse und eine schwächelnde Währung (nach einem 2,6-prozentigen Rückgang gegenüber dem US-Dollar 2014 erwartet UBS für 2015 einen weiteren Rückgang um drei Prozent) werden chinesische Produkte für Schweizer Unternehmen wesentlich günstiger, auch ohne einen starken Franken.

5 Xiao: "Natürlich kann sich das Wachstum nicht unendlich beschleunigen. Aber auch wenn die chinesische Entwicklung in Europa oft negativ gesehen wird, sind die Markt-Trends für Schweizer Firmen in China sowohl für den Verkauf als auch für den Einkauf grundlegend positiv nicht nur für das Jahr des Schafes, sondern langfristig. Bildunterschrift: Greift den Schweizer KMU in Fernost unter die Arme: Das Swiss Center Shanghai hat kürzlich das SCS Machinery, Trading and Business Center in der Freihandelszone Shanghai eröffnet. Bildquelle: swisscenters.org Über das Swiss Center Shanghai (SCS): Das SCS, eine Plattform zur Unterstützung Schweizer Unternehmen in China und Asien, wurde im Jahr 2000 gegründet. Es ist heute bei weitem der grösste Cluster von Schweizer Firmen in Asien mit einer einzigartigen Erfahrung im Markteintritt, in der Expansion und im operativen Controlling in China. Das SCS bietet seinen Mitgliedern nicht nur Geschäfts- und Büroflächen, sondern auch Government Relations, Sekretariat und Marketing-Unterstützung sowie ein breites Netzwerk an Experten. SCS hat mehr als 200 Betriebe in China unterstützt sowohl KMU als auch Grossunternehmen. Dabei haben die Experten des SCS unter anderem 20 Produktionsunternehmen und mehr als 30 Büros und Vertriebsfirmen in China aufgebaut. Für weitere Informationen, besuchen Sie bitte: Pressekontakt: Bernhard Hagen Tel:

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