6 Konten der Gesellschafter 139

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "6 Konten der Gesellschafter 139"

Transkript

1 6 Konten der Gesellschafter Kapitalkonten 136 a) Zivilrecht. Auf dem Kapitalkonto I wird der Betrag der (Pflicht-) Einlage des Gesellschafters verbucht. Das Konto bleibt auf die Dauer der Beteiligung des Gesellschafters bzw. auf die Dauer der Gesellschaft unverändert, es sei denn, die Gesellschafter beschließen eine Erhöhung. Das Konto ist Maßstab für den Gewinnanteil des Gesellschafters, für die Berechnung des Abfindungsguthabens und für die Anzahl der Stimmen des Gesellschafters bei Abstimmungen etc. Das Kapitalkonto I ist im Vierkontenmodell (s. hierzu Teil A, Ziff. IV, 3, lit. d, cc) stets positiv, da Verluste auf dem Kapitalverlustkonto gebucht werden. Ihrer Rechtsnatur nach sind Kapitalkonten (und Verlustvortragskonten) Beteiligungskonten, keine Forderungskonten. Bedeutung kann das Kapitalkonto I auch bei der Regelung der Abfindung eines ausgeschiedenen Gesellschafters haben, insbesondere bei der Buchwertabfindung (s. u. 20 Anm. 6). b) Steuerrecht. Die Rechtsnatur der Konten (Beteiligungs- oder Forderungskonto) ist insbesondere auch steuerrechtlich von Bedeutung (s. hierzu unten). Variante 2 von Abs. 2 sieht für gesonderte Einlagen einzelner Gesellschafter die Führung eines gesonderten Kapitalkontos II vor, dem Eigenkapitalcharakter zukommt, wobei nur das Kapitalkonto I für die Gewinnverteilung und die Stimmrechte maßgeblich ist. Sollen Sacheinlagen aus dem Privatvermögen zum Verkehrswert in die Gesellschaft eingelegt werden mit dem Ziel einer steuerwirksamen Aufstockung zu Abschreibungszwecken, muss die Einlage zumindest in Teilen gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten erfolgen. Mit einer Gutschrift auf dem Kapitalkonto I wird diese Anforderung stets erfüllt (vgl. Teil A, Ziff. IV, 3, lit. d; Ziff. V, 1, lit. e, bb). Sofern eine steuerpflichtige Einlage gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten vermieden werden soll, muss der Vorgang als verdeckte Einlage gestaltet werden, d.h. der Vorgang darf weder als Einbringung gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten (vollständige oder teilweise Gutschrift auf Kapitalkonto I), noch als Veräußerung (z.b. Gutschrift auf Darlehenskonto) gestaltet werden. Eine verdeckte Einlage kommt demnach bei einer ausschließlichen Gutschrift auf dem gesamthänderisch gebundenen Rücklagekonto in Betracht. 3. Kapitalverlustkonten a) Zivilrecht. Ein Kommanditist nimmt nach der handelsrechtlichen Regelung zwar nur bis zum Betrag seines Kapitalanteils und seiner noch rückständigen Einlage am Verlust teil ( 167 Abs. 3 HGB).

2 140 C. Vertragstexte mit Erläuterungen Nach herrschender Meinung bedeutet dies jedoch nicht, dass sein Kapitalanteil handelsrechtlich nicht negativ werden kann; ihm können daher handelsrechtlich Verluste über seinen Kapitalanteil und seine etwa noch rückständige Einlage hinaus belastet werden. 137 Etwaige Verlustanteile des Gesellschafters werden im 3- und 4-Kontenmodell sog. Kapitalverlustkonten zugeschrieben. Spätere Gewinnanteile müssen zunächst dazu verwandt werden, dieses Konto auszugleichen. Das Kapitalverlustkonto ist bei Auflösung der Gesellschaft oder bei Ausscheiden des Gesellschafters mit dem Saldo auf dem festen Kapitalkonto zu verrechnen, wenn der Gesellschaftsvertrag nicht etwas Abweichendes bestimmt. Es ist nach seiner Rechtsnatur ein unselbständiger Rechnungsposten bei der Ermittlung des Anteils am Liquidationserlöses oder der Abfindung, keine Schuld des Gesellschafters gegenüber der Gesellschaft. Bei der Regelung der Abfindung eines ausgeschiedenen Gesellschafters in der Form der Buchwertabfindung (Saldo aller Konten aus der Handelsbilanz ohne Berücksichtigung stiller Reserven) wird daher zu überlegen sein, ob das Verrechnungskonto (s. hierzu unten), das eine Forderung des Gesellschafters gegen die Gesellschaft darstellt, gegen einen etwaigen negativen Saldo vom festen Kapitalkonto und Kapitalverlustkonto ganz oder teilweise verrechnet werden soll. Eine solche Verrechnung ist durchaus möglich, wenn der Gesellschaftsvertrag dies anordnet, jedoch muss man sich darüber im Klaren sein, dass hiermit eine Nachschusspflicht des ausscheidenden Gesellschafters begründet würde, auch wenn der ausscheidende Gesellschafter keine Liquidität von außerhalb der Gesellschaft zuführen muss. b) Steuerrecht. Steuerrechtlich gilt folgendes: Außerhalb des zeitlichen und sachlichen Anwendungsbereiches des 15 a EStG ist einem Kommanditisten ein Verlustanteil, der nach dem allgemeinen Verteilungsschlüssel der KG auf ihn entfällt, einkommensteuerrechtlich grundsätzlich auch insoweit zuzurechnen, als er in der Steuerbilanz der Gesellschaft zu einem negativen Kapitalkonto führt. 138 Steht jedoch bei Aufstellung der Bilanz fest, dass ein Ausgleich des negativen Kapitalkontos mit künftigen Gewinnanteilen nicht mehr in Betracht kommt, ist der Gewinnanteil nicht mehr dem oder den Kommanditisten, sondern den übrigen Gesellschaftern zuzurechnen. 139 Soweit 15 a EStG anwendbar ist, ist einem Kommanditisten der auf ihn entfallende Anteil am Verlust 140 nicht nur bis zur Höhe seiner Haftsumme, sondern auch soweit zuzurechnen, als er zu einem negativen Kapitalkonto führt. 141 Der Verlustanteil ist jedoch insoweit nicht mit anderen (positiven) Einkünften ausgleichsfähig, sondern nur mit künftigen Gewinnanteilen verrechenbar (s. o. Teil A, Ziff. V, 1 lit. f)

3 6 Konten der Gesellschafter Verrechnungskonten a) Zivilrecht. Auf Verrechnungskonten werden in der Regel entnahmefähige Gewinnanteile gebucht, während nicht entnahmefähige Gewinnanteile auf dem Rücklagenkonto verbucht werden. Das Verrechnungskonto hat daher in der Regel den Charakter einer Forderung gegen die Gesellschaft und wird daher in der Regel verzinst. Verrechnungskonten werden für jeden Gesellschafter geführt, auch für die Komplementär-GmbH, obwohl diese in der Regel am Gewinn nicht beteiligt ist. Das Verrechnungskonto ist ein variables Konto. Auf ihm werden Gewinnanteile und Entnahmen des Gesellschafters gebucht. Sollen Verrechnungskonten verzinst werden, sollte der Gesellschaftsvertrag bestimmen, ob Zinsen auf Verrechnungskonten handelsrechtlich als Aufwand bzw. Ertrag behandelt werden sollen, oder ob Habenzinsen erst bei der Gewinnverteilung als Gewinnvorab berücksichtigt werden sollen. Der KG-Mustervertrag bietet für die Berechnung der Zinsen in den Varianten 1 und 2 zu Abs. 5 verschiedene Alternativen an. Ein Problem stellen die stehen gelassenen Gewinne dar. Stehen gelassene Gewinne begründen ein Forderungsrecht des Gesellschafters, wenn sie nicht den Rücklagen zugeführt werden. 142 Fraglich ist, ob und wann das Forderungsrecht den Charakter einer Darlehensforderung annimmt und damit die Frage auslöst, ob die Kündigungsregeln der 488 ff. BGB den Entnahmeregelungen des Gesellschaftsvertrages vorgehen oder nicht. Nach einer Auffassung in der Fachliteratur kann das Forderungsrecht nur durch eine Vereinbarung, die auch stillschweigend getroffen werden kann, in eine Darlehensforderung umgewandelt werden. 143 Nach der Gegenmeinung haben stehen gelassene Gewinne Darlehenscharakter. 144 Haben stehen gelassene Gewinne Darlehenscharakter, stellt sich die weitere Frage nach dem Verhältnis der Entnahmeregelungen/Entnahmebeschränkungen zu den z. T. zwingenden Vorschriften der 489 ff. BGB (außerordentliches Kündigungsrecht des Darlehensnehmers). Der Meinungsstand kann hier nicht dargestellt werden. 145 Diese Probleme lassen sich vermeiden, wenn klargestellt wird, ob das Verrechnungskonto Darlehenscharakter hat oder nicht. Der Mustervertrag regelt in Satz 2 der Variante 1 von Abs. 4, dass Guthaben auf Verrechnungskonten keine Darlehen sind. b) Steuerrecht. Für steuerliche Zwecke ist es von wesentlicher Bedeutung, ob die laut Gesellschaftsvertrag zu führenden Gesellschafterkonten Eigenkapital- oder Forderungscharakter haben. Die Rechtsprechung hat hier einige Leitsätze herausgearbeitet, die in dem BMF-Schreiben vom 30. Mai zusammengefasst sind (vgl. Teil A, Ziff. V, 1, lit. f).

4 142 C. Vertragstexte mit Erläuterungen Sofern insbesondere für Zwecke der Verlustverrechnung bei beschränkt haftenden Kommanditisten wegen der Verlustausgleichsbeschränkungen des 15 a EStG eine Einbeziehung des Verrechnungskontos in das Verlustausgleichspotenzial (steuerliches Eigenkapital) erfolgen soll, empfiehlt sich die Gestaltung eines 2- bzw. 3-Konten-Modells, bei dem auf die Führung gesonderter Kapitalverlustkonten verzichtet wird. Verluste werden dann auf dem Verrechnungskonto gebucht (s. hierzu Variante 2 zu Abs. 4 des Mustervertrages). Nach der Rechtsprechung des BFH handelt es sich dann um ein als Eigenkapital zu qualifizierendes Gesellschafterkonto, wenn auf dem entsprechenden Konto auch Verluste verbucht werden. 147 Eigenkapitalcharakter hat das Verrechnungskonto nach dem Urteil des BFH 148 vom (vgl. Teil A, Ziff. V, 1, lit. f) auch dann, wenn eine Verrechnung mit einem Verlustkonto nur im Ausscheidens- oder Liquidationsfall vorgesehen ist oder ein Finanzplandarlehen vorliegt. Finanzplandarlehen kennzeichnen sich dadurch, das sie während des Bestehens der Gesellschaft nicht gekündigt werden können und beim Ausscheiden mit einem negativen Kapitalkonto zu verrechnen sind. 149 Eigenkapitalcharakter erlangt das Verrechnungskonto nicht bereits dadurch, dass aufgrund eines Gesellschafterbeschlusses Jahresfehlbeträge mit dem Verrechnungskonto abgedeckt werden. 150 In einem 4-Konten-Modell handelt es sich bei einem auf der Passivseite der Bilanz auszuweisenden Verrechnungskonto steuerlich um Fremdkapital der Gesellschaft, dem eine korrespondierende Forderung des Gesellschafters im Sonderbetriebsvermögen gegenübersteht. Zu den steuerlichen Rechtsfolgen, insbesondere vor dem Hintergrund des 15 a EStG, vgl. Teil A, Ziff. V, 1, lit. f. Wird ein als Fremdkapital zu qualifizierendes Verrechnungskonto in Folge überhöhter Entnahmen aktivisch, sind dem Gesellschafter belastete Zinsen Betriebseinnahmen der Gesellschaft. Eine steuerliche Berücksichtigung der korrespondierenden Zinszahlung beim Gesellschafter ist nur dann möglich, wenn das von der Gesellschaft in Anspruch genommene Darlehen im Zusammenhang mit einer steuerlich relevanten Finanzierung steht (z. B. Refinanzierung Mitunternehmeranteil, Erwerb vermietete Immobilie etc.). Soweit die Zinsen des Verrechnungskontos im Zusammenhang mit der Finanzierung privat veranlasster Entnahmen (z. B. persönliche Steuern, selbstgenutzte Immobilie) stehen, ist ein Abzug als Sonderbetriebsausgaben bzw. als Werbungskosten ausgeschlossen. Die Unterscheidung des variablen Kapitalkontos bzw. Verrechnungskontos hat in erster Linie Bedeutung für das Ausgleichsvolumen im Sinne des 15 a EStG (Kapitalkonto) sowie für die Frage

5 6 Konten der Gesellschafter 143 des Schuldzinsenabzuges gemäß 4 Abs. 4 a EStG (Schuldzinsenkappung wegen schädlicher Überentnahmen). 151 c) Zinsen. Zinsen auf Verrechnungskonten können handelsrechtlich als Aufwand gebucht werden oder im Rahmen der Gewinnverteilung den Gesellschaftern als Gewinnvoraus zugewiesen werden. Wählt man die Variante Gewinnvoraus, bedeutet dies, dass im Falle eines negativen Jahresergebnisses die Verrechnungskonten nicht verzinst werden. Dieses Ergebnis ist von den Gesellschaftern regelmäßig nicht gewollt; es wird daher in der Regel die Aufwandslösung gewählt. Die gleiche Entscheidung (Aufwand/Gewinnvoraus) ist auch bei anderen gesellschaftsrechtlich veranlassten Bezügen der Gesellschafter von der Gesellschaft zu treffen, z. B. für Haftungsvergütung, Aufwendungsersatz und Geschäftsführervergütung (s. hierzu 9 Abs. 4 des KG-Mustervertrages. Die Entscheidung für die Aufwandslösung kann bei der jeweiligen Einzelbestimmung (in 6 für Zinsen auf Verrechnungskonten, in 9 für den Aufwendungsersatzanspruch der Komplementärin etc.) oder bei der Bestimmung über die Gewinnverteilung (hier 13 des KG-Mustervertrages) geregelt werden. Steuerrechtlich werden Zinsen auf Verrechnungskonten, Haftungsvergütung, Aufwendungsersatz etc. dem Ergebnis der Gesellschaft hinzugerechnet, wenn sie als Aufwand verbucht wurden. Die Behandlung als Aufwand hat jedoch zur Folge, dass eine Steuerpflicht der jeweiligen Vergütungen (im Sonderbetriebsvermögen) auch dann zu erfolgen hat, wenn dem betreffenden Gesellschafter gem. 15 a EStG ein nicht ausgleichsfähiger, sondern nur verrechenbarer Verlust zugewiesen wird. Eine Saldierung verrechenbarer Verluste mit Einnahmen im Sonderbetriebsvermögen scheidet aus (vgl. Teil A, Ziff. V, 5, 1, lit. f). 5. Darlehenskonten Abs. 6 des Mustervertrages stellt i. V. m. Variante 1 zu Abs. 4 S. 2 klar, dass Darlehen des Gesellschafters nur solche Beträge sind, für die dies zwischen Gesellschafter und Gesellschaft ausdrücklich vereinbart wurde. Für ein Darlehen genügt es daher nicht, dass Gewinne auf dem Verrechnungskonto stehen geblieben sind. 6. Rücklagekonten Auf Rücklagekonten werden im 4-Konten-Modell nicht entnahmefähige Gewinnanteile gebucht. Rücklagekonten können entweder als ein gemeinsames Konto für alle Gesellschafter geführt werden

6 144 C. Vertragstexte mit Erläuterungen oder es kann für jeden Gesellschafter ein Rücklagekonto bestehen. 152 Rücklagekonten sind in der Regel unverzinslich. Der Gesellschaftsvertrag sollte klarstellen, ob das Guthaben auf dem Rücklagekonto wie Kapital oder wie eine schuldrechtliche Forderung des Gesellschafters behandelt werden soll. 153 Der Mustervertrag behandelt das Guthaben auf dem Rücklagekonto wie Kapital (Abs. 7). Der Eigenkapitalcharakter kann dadurch zum Ausdruck kommen, dass dieser ausdrücklich angeordnet wird (Variante 1 zu Abs. 7) oder dadurch, dass Verluste mit Guthaben auf Rücklagenkonten zu verrechnen sind (Variante 2 zu Abs. 7). 7 Dauer der Gesellschaft, Kündigung 7 Dauer der Gesellschaft, Kündigung (1) Die Gesellschaft wird auf unbestimmte Dauer errichtet. Variante 1: (2) Die Gesellschaft kann mit einer Frist von Monaten zum Ende eines Geschäftsjahres gekündigt werden, erstmals jedoch zum Variante 2: (2) Die Gesellschaft kann mit einer Frist von Monaten zum Ende eines Geschäftsjahres gekündigt werden, erstmals jedoch zum Kündigt ein Gesellschafter, können sich andere Gesellschafter der Kündigung innerhalb einer Frist von Monaten nach Zugang der Kündigung anschließen (Anschlusskündigung); Absatz 3 gilt entsprechend. Kündigen alle Gesellschafter auf den gleichen Zeitpunkt, gilt dies als Beschluss zur Auflösung der Gesellschaft. Satz 2 und 3 gelten entsprechend für den Fall, dass ein Privatgläubiger eines Gesellschafters kündigt. Variante 1: (3) Die Kündigung hat durch eingeschriebenen Brief mit Rückschein (Einwurfeinschreiben) an die Komplementärin zu erfolgen. Für die Rechtzeitigkeit der Kündigung ist der Tag der Aufgabe des Kündigungsschreibens zur Post maßgeblich. Die Komplementärin hat die anderen Kommanditisten unverzüglich von der Kündigung zu verständigen. Variante 2: (3) Die Kündigung hat durch eingeschriebenen Brief mit Rückschein (Einwurfeinschreiben) an alle anderen Gesellschafter zu

7 7 Dauer der Gesellschaft, Kündigung 145 erfolgen. Für die Rechtzeitigkeit der Kündigung ist der Tag der Aufgabe des Kündigungsschreibens zur Post maßgeblich. Variante 1: (4) Durch die Kündigung wird die Gesellschaft nicht aufgelöst, sondern von den verbleibenden Gesellschaftern fortgesetzt. Variante 2: (4) Durch die Kündigung wird die Gesellschaft nicht aufgelöst, sondern von den verbleibenden Gesellschaftern fortgesetzt. Abweichend von Satz 1 wird die Gesellschaft zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Kündigung aufgelöst, wenn die verbleibenden Gesellschafter spätestens Monate nach Zugang der Kündigung und spätestens Monate vor Wirksamwerden der Kündigung mit einer Mehrheit der Stimmen von Dreiviertel aller verbleibenden Gesellschafter die Auflösung der Gesellschaft beschließen; der Beschluss ist dem kündigenden Gesellschafter unverzüglich bekannt zu geben. Satz 2 gilt entsprechend für den Fall, dass ein Privatgläubiger eines Gesellschafters kündigt, mit der Maßgabe, dass der Beschluss neben dem Gesellschafter auch dem kündigenden Privatgläubiger des Gesellschafters bekannt zu geben ist. Zusätzlich für beteiligungsidentische GmbH & Co. KG: (5) Kündigt ein Gesellschafter die Komplementär-GmbH, so gilt dies gleichzeitig als Kündigung der KG. 1. Gesetzliche Kündigungsregeln 2. Zivilrechtliche Folgen der Kündigung Erläuterungen 3. Steuerliche Folgen des Ausscheidens 4. Die Regelungen im Einzelnen 1. Gesetzliche Kündigungsregeln Die 161 ff. HGB enthalten keine besonderen Kündigungsvorschriften für die KG. Es gelten daher die Kündigungsregelungen für die ohg entsprechend ( 161 Abs. 2 HGB). Ist eine Gesellschaft für unbestimmte Zeit eingegangen, kann die Kündigung formlos mit einer Frist von mindestens sechs Monaten zum Ende eines Geschäftsjahres erfolgen ( 132 HGB). Von dieser gesetzlichen Regelung können die Gesellschafter abweichen. Zulässig ist unter anderem der zeitweilige Ausschluss der Kündigung oder die Erschwerung zum Beispiel durch Anordnung des sofortigen Ausscheidens des Kündigenden oder die Beschränkung der Abfindung etc. Unzu-

8 146 C. Vertragstexte mit Erläuterungen lässig ist dagegen die Vereinbarung einer übermäßig langen Kündigungsfrist bzw. der Ausschluss der Kündigung auf Dauer oder die Bindung der Kündigung an die Zustimmung von Mitgesellschaftern. 2. Zivilrechtliche Folgen der Kündigung Wenn der Gesellschaftsvertrag nicht etwas anderes bestimmt, hat die Kündigung eines Gesellschafters nicht die Auflösung der Gesellschaft, sondern das Ausscheiden des kündigenden Gesellschafters zur Folge ( 131 Abs. 3 S. 1 Nr. 3 HGB). Variante 1 zu Abs. 4 des KG-Mustervertrages gibt insoweit also die gesetzliche Rechtslage wieder. Das Ausscheiden erfolgt erst mit Ablauf der Kündigungsfrist ( 161 Abs. 2, 131 Abs. 3 S. 2 HGB). Ferner scheidet ein Gesellschafter nach dem Gesetz in folgenden Fällen aus der Gesellschaft (automatisch) aus: Tod, Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Gesellschafters und Beschluss der (anderen) Gesellschafter etc. ( 161 Abs. 2, 131 Abs. 3 HGB). Dem ausgeschiedenen Gesellschafter steht ein gesetzlicher Abfindungsanspruch in Höhe des Verkehrswertes (Ertragswertes) des Anteils zu, der üblicherweise gesellschaftsvertraglich abgeändert wird (s. hierzu 20 Anm. 2 ff.). Wegen der erbschaftsteuerlichen Besteuerung von fiktiven Schenkungen im Zusammenhang mit dem Ausscheiden von Gesellschaftern, wenn die Abfindung niedriger ist als der erbschaftsteuerliche Wert, ist es sinnvoll, in allen Fällen des Ausscheidens vorzusehen, dass die anderen Gesellschafter verlangen können, dass die Gesellschaftsanteile der betroffenen Gesellschafter stattdessen an Dritte und/oder Gesellschafter abgetreten werden (siehe hierzu im Einzelnen Anm. zu 21). 3. Steuerliche Folgen des Ausscheidens Steuerliche Rechtsfolge der Kündigung ist im Falle einer mitunternehmerischen Beteiligung gemäß 15 Abs. 1 Nr. 2 EStG bzw. 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG die Realisierung eines Besteuerungstatbestand gemäß 16 EStG (Veräußerung eines Mitunternehmeranteils) mit den sich hieraus ergebenden Konsequenzen (vgl. Teil A., Ziff. V, 1 lit. e, dd). Als Veräußerungspreis gilt der Betrag, den der ausscheidende Gesellschafter nach der gesellschaftsvertraglichen Regelung als Abfindung erhält. Soweit der Abfindungsbetrag das steuerliche Kapitalkonto des ausscheidenden Gesellschafters übersteigt, entsteht ein

Titel: (KG mit Drei-Konten-Modell: Zinszahlungen wegen Überziehung des Darlehenskontos als Betriebseinnahmen der KG)

Titel: (KG mit Drei-Konten-Modell: Zinszahlungen wegen Überziehung des Darlehenskontos als Betriebseinnahmen der KG) FG Nürnberg, Urteil v. 24.10.2013 6 K 822/12 Titel: (KG mit Drei-Konten-Modell: Zinszahlungen wegen Überziehung des Darlehenskontos als Betriebseinnahmen der KG) Normenkette: 4 Abs 1 EStG 2002 Orientierungsätze:

Mehr

Gesellschaftsvertrag der Erneuerbare Energien Göttingen (EE-Goe) GmbH & Co. KG

Gesellschaftsvertrag der Erneuerbare Energien Göttingen (EE-Goe) GmbH & Co. KG Gesellschaftsvertrag der Erneuerbare Energien Göttingen (EE-Goe) GmbH & Co. KG 1 Firma, Sitz (1) Die Firma der Gesellschaft lautet: Erneuerbare Energien Göttingen (EE-Goe) GmbH & Co. KG (2) Sitz der Gesellschaft

Mehr

Vertrag betreffend atypisch stille Gesellschaft mit der Solar&Spar Contract GmbH & Co. KG Aggertal-Gymnasium Engelskirchen

Vertrag betreffend atypisch stille Gesellschaft mit der Solar&Spar Contract GmbH & Co. KG Aggertal-Gymnasium Engelskirchen Vertrag betreffend atypisch stille Gesellschaft mit der Solar&Spar Contract GmbH & Co. KG Aggertal-Gymnasium Engelskirchen Vorbemerkung 1.1. Die Solar&Spar Contract GmbH & Co. KG Aggertal-Gymnasium Engelskirchen

Mehr

Das Betriebsvermögen einer Mitunternehmerschaft

Das Betriebsvermögen einer Mitunternehmerschaft Das Betriebsvermögen einer Mitunternehmerschaft bfd-online-seminar Dienstag, 11. März 2014 15:00 16:00 Uhr + Fragen Referent: Daniel Sahm ECOVIS München Moderator: Stefan Wache bfd Agenda 15:00 16:00 Uhr

Mehr

Der Gesellschaftsvertrag der KG

Der Gesellschaftsvertrag der KG Beck`sche Musterverträge Der Gesellschaftsvertrag der KG von Dr. Nicco Hahn, Dr. Anna Gansel 3. Auflage Verlag C.H. Beck München 2015 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de ISBN 978 3 406 62870 2 Zu

Mehr

Gesellschaftervertrages

Gesellschaftervertrages Muster eines Gesellschaftervertrages zur Gründung einer KG Stand: Januar 2015 Vorwort Der Unternehmer schließt im Laufe seiner Geschäftstätigkeit eine Vielzahl von Verträgen ab. Um eine Orientierungshilfe

Mehr

Betriebsprüfung: Gibt es eine zwangsweise Besteuerung des Firmenwertes bei der echten Betriebsaufspaltung

Betriebsprüfung: Gibt es eine zwangsweise Besteuerung des Firmenwertes bei der echten Betriebsaufspaltung Betriebsprüfung: Gibt es eine zwangsweise Besteuerung des Firmenwertes bei der echten Betriebsaufspaltung von WP/StB Dipl.-Kfm. Martin Henkel, Paderborn Im Rahmen der Einrichtung einer echten Betriebaufspaltung

Mehr

Jahresabschluss der Rechtsformen II

Jahresabschluss der Rechtsformen II Jahresabschluss der Rechtsformen II Jahresabschluss der Kommanditgesellschaft Quellen: www.bochum.ihk.de http://www.teialehrbuch.de/ 1 Kommanditgesellschaft Allgemeines: Die Kommanditgesellschaft (KG)

Mehr

Gesellschaftsvertrag einer GmbH & Co. KG

Gesellschaftsvertrag einer GmbH & Co. KG 1 Gesellschaftsvertrag einer GmbH & Co. KG 1. Vorbemerkung: Bei der GmbH & Co. KG handelt es sich um eine Mischform aus juristischer Person und Personengesellschaft. Die Besonderheit besteht darin, dass

Mehr

Gesellschaftsvertrag der. Haus und Grund Lübeck GmbH (Arbeitstitel) 1 Firma, Sitz. 2 Geschäftsjahr

Gesellschaftsvertrag der. Haus und Grund Lübeck GmbH (Arbeitstitel) 1 Firma, Sitz. 2 Geschäftsjahr Gesellschaftsvertrag der Haus und Grund Lübeck GmbH (Arbeitstitel) 1 Firma, Sitz (1) Die Firma der Gesellschaft lautet: Haus und Grund Lübeck GmbH (Arbeitstitel) (2) Sitz der Gesellschaft ist Lübeck. 2

Mehr

Gesellschaftsvertrag Windenergie Münstertal Planungs- GmbH & Co. KG

Gesellschaftsvertrag Windenergie Münstertal Planungs- GmbH & Co. KG Gesellschaftsvertrag Windenergie Münstertal Planungs- GmbH & Co. KG Präambel Es besteht berechtigte Aussicht, dass auf der Gemarkung Münstertal Standorte für Windkraftanlagen ausgewiesen werden. Durch

Mehr

Gesellschaftsvertrag Windenergie Münstertal Planungs- GmbH & Co. KG

Gesellschaftsvertrag Windenergie Münstertal Planungs- GmbH & Co. KG Gesellschaftsvertrag Windenergie Münstertal Planungs- GmbH & Co. KG Präambel Es besteht berechtigte Aussicht, das auf der Gemarkung Münstertal Standorte für Windkraftanlagen ausgewiesen werden. Durch die

Mehr

Behandlung der Einbringung zum Privatvermögen gehörender Wirtschaftsgüter in das betriebliche Gesamthandsvermögen einer Personengesellschaft

Behandlung der Einbringung zum Privatvermögen gehörender Wirtschaftsgüter in das betriebliche Gesamthandsvermögen einer Personengesellschaft Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Nur per E-Mail Oberste Finanzbehörden der Länder HAUSANSCHRIFT TEL FAX E-MAIL

Mehr

Passivseite der Bilanz

Passivseite der Bilanz Vorbereitungskurs Bilanzbuchhalterprüfung Schärding 2007-2008 Kap. 7 Eigenkapital by Helmut Mann, Selbständiger Buchhalter, 4943 Geinberg Vorbereitungskurs zur Bilanzbuchhalterprüfung 2007/2008 WIFI Schärding

Mehr

Das Innenverhältnis der OHG

Das Innenverhältnis der OHG Folie 11 Die Rechte und Pflichten der Gesellschafter ergeben sich aus dem GesV, subsidiär aus den anwendbaren gesetzlichen Vorschriften (vgl. Folie 10). Für die Folgen von Pflichtverletzungen gelten die

Mehr

Eine Haftung für den Inhalt der Musterverträge kann mit Ausnahme von Fällen von grobem Verschulden oder Vorsatz nicht übernommen werden.

Eine Haftung für den Inhalt der Musterverträge kann mit Ausnahme von Fällen von grobem Verschulden oder Vorsatz nicht übernommen werden. Handwerkskammer Aachen Sandkaulbach 21 52062 Aachen Telefon: 0241/ 471-100 Telefax: 0241/ 471-103 Email: info@hwk-aachen.de Internet: www.hwk-aachen.de Hinweis Die aktuellen Musterverträge sind nur als

Mehr

Gründung einer offenen Handelsgesellschaft

Gründung einer offenen Handelsgesellschaft Mustervertrag zur Gründung einer offenen Handelsgesellschaft (ohg) Stand: Juni 2015 1/5 Vorwort Der Unternehmer schließt im Laufe seiner Geschäftstätigkeit eine Vielzahl von Verträgen ab. Um eine Orientierungshilfe

Mehr

Die Darstellung des Eigenkapitals der GmbH & Co KG nach dern RLG

Die Darstellung des Eigenkapitals der GmbH & Co KG nach dern RLG Fachgutachten-RL.qxd 23.01.2007 20:36 Seite 1 Richtlinie des Instituts Österreichischer Wirtschaftsprüfer Die Darstellung des Eigenkapitals der GmbH & Co KG nach dern RLG (September 1990, früher RL 1/R5)

Mehr

Bilanzielle Behandlung des Eigenkapitals

Bilanzielle Behandlung des Eigenkapitals JAHRESABSCHLUSS Bilanzielle Behandlung des Eigenkapitals der GmbH & Co. KG von StB Dipl.-Bw. (FH) Thorsten Normann, Olsberg Bei der Erstellung des handels- und steuerrechtlichen Jahresabschlusses einer

Mehr

Gesellschaftsvertragliche Regelungen zum Ausscheiden eines Gesellschafters

Gesellschaftsvertragliche Regelungen zum Ausscheiden eines Gesellschafters 5 1 Gesellschaftsvertragliche Regelungen zum Ausscheiden Bei Personengesellschaften besteht ein gesetzliches Austritts- bzw. Kündigungsrecht ( 723 BGB, 131 Abs. 3 HGB). Anders ist es bei einer GmbH, für

Mehr

Die Firma kann Personen-, Sach-, Phantasieoder gemischte Firma sein. Sie muss die Bezeichnung OHG bzw. offene Handelsgesellschaft.

Die Firma kann Personen-, Sach-, Phantasieoder gemischte Firma sein. Sie muss die Bezeichnung OHG bzw. offene Handelsgesellschaft. Rechtsformen der Unternehmen 17 Firma Kapital Fremdkapital Haftung Geschäftsführung Die Firma kann Personen-, Sach-, Phantasieoder gemischte Firma sein. Sie muss die Bezeichnung OHG bzw. offene Handelsgesellschaft

Mehr

G e s e l l s c h a f t s v e r t r a g der Dragons Rhöndorf Marketing GmbH-Beteiligungs-GbR GESELLSCHAFTSVERTRAG. 1 Name und Sitz

G e s e l l s c h a f t s v e r t r a g der Dragons Rhöndorf Marketing GmbH-Beteiligungs-GbR GESELLSCHAFTSVERTRAG. 1 Name und Sitz Seite 1 von 5 G e s e l l s c h a f t s v e r t r a g der Dragons Rhöndorf Marketing GmbH-Beteiligungs-GbR Die Gesellschafter Michael Wichterich, wohnhaft Wupperstr. 5, 53175 Bonn Hansjörg Tamoj, wohnhaft

Mehr

Prof. Dr. Hans Ott. Voraussetzungen, Rechtsfolgen, steuerliche Auswirkungen. Kompaktwissen für Berater. Wege in die GmbH

Prof. Dr. Hans Ott. Voraussetzungen, Rechtsfolgen, steuerliche Auswirkungen. Kompaktwissen für Berater. Wege in die GmbH Prof. Dr. Hans Ott Wege in die GmbH Voraussetzungen, Rechtsfolgen, steuerliche Auswirkungen Kompaktwissen für Berater DATEV eg, 90329 Nürnberg Alle Rechte, insbesondere das Verlagsrecht, allein beim Herausgeber.

Mehr

Steuergestaltung durch Rechtsformwahl, WS 2014/2015, neue PO Musterlösung

Steuergestaltung durch Rechtsformwahl, WS 2014/2015, neue PO Musterlösung Steuergestaltung durch Rechtsformwahl, WS 2014/201, neue PO Musterlösung 1. Aufgabe Pkt. a) Ermittlung der Steuerbelastung für die GmbH & Co. KG (Gewerbesteuer) Aufgrund der Tatsache, dass bis zum 30.12.14

Mehr

Das variable Kapitalkonto was ist besonders wichtig? Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht, 7.11.2014 Düsseldorf

Das variable Kapitalkonto was ist besonders wichtig? Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht, 7.11.2014 Düsseldorf Das variable Kapitalkonto was ist besonders wichtig? Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht, 7.11.2014 Düsseldorf Robert-Perthel-Str. 81, 50739 Köln, Telefon 0221/95 74 94-0, E-Mail: office@laufmich.de variables

Mehr

EStG 4, 15a Darlehen regelmäßig Teil des Betriebsvermögens einer Personengesellschaft

EStG 4, 15a Darlehen regelmäßig Teil des Betriebsvermögens einer Personengesellschaft DNotI Deutsches Notarinstitut letzte Aktualisierung: 3.2.2015 BFH, 16.10.2014 - IV R 15/11 EStG 4, 15a Darlehen regelmäßig Teil des Betriebsvermögens einer Personengesellschaft Ein Darlehen gehört nur

Mehr

Gesellschaftsvertrag der Watt fair Solarenergie Ibbenbüren GmbH & Co. KG

Gesellschaftsvertrag der Watt fair Solarenergie Ibbenbüren GmbH & Co. KG Gesellschaftsvertrag der Watt fair Solarenergie Ibbenbüren GmbH & Co. KG Präambel Die Gründungsgesellschafter der Gesellschaft beabsichtigen, und dieser Absicht schließen sich alle nach Gründung eintretenden

Mehr

ENTWURF. Gesellschaftsvertrag. Die Gesellschafter. - 4B Beteiligungsgesellschaft mbh, Musterstadt - CSI Treuhand UG (haftungsbeschränkt), Musterstadt

ENTWURF. Gesellschaftsvertrag. Die Gesellschafter. - 4B Beteiligungsgesellschaft mbh, Musterstadt - CSI Treuhand UG (haftungsbeschränkt), Musterstadt Die Gesellschafter - 4B Beteiligungsgesellschaft mbh, Musterstadt - CSI Treuhand UG (haftungsbeschränkt), Musterstadt errichten hiermit eine Kommanditgesellschaft mit folgendem Gesellschaftsvertrag 1 Firma

Mehr

Buchungsregeln für Personengesellschaften (KG, OHG und GmbH & Co. KG)

Buchungsregeln für Personengesellschaften (KG, OHG und GmbH & Co. KG) Inhalt 1. Anforderungen für die OHG und KG 4 1.1. Grundsätzliche Gliederungsanforderungen 4 1.2. Ausweis der Kapitalanteile 4 1.3. Ausweis von Rücklagen 4 1.4. Gewinnanteile 4 1.5. Verlustanteile 5 1.6.

Mehr

Das Seminarthema: 15a EStG für Praktiker

Das Seminarthema: 15a EStG für Praktiker Das Seminarthema: 15a EStG für Praktiker Seite 1 Teil A Die Kapitalkonten der Personengesellschaft Seite 1 I. Grundsätzliche Ausführungen 1. Einführung Die praktische Relevanz des Themas - im engeren Sinne

Mehr

Skript zum Online-Seminar Verlustabzugsbeschränkung nach 8c KStG

Skript zum Online-Seminar Verlustabzugsbeschränkung nach 8c KStG Skript zum Online-Seminar Verlustabzugsbeschränkung nach 8c KStG In Kooperation mit ; Entwurf eines neuen BMF-Schreibens zu 8c KStG 1. Rechtsgrundlagen Wortlaut 8c Abs. 1 KStG: 1 Werden innerhalb von fünf

Mehr

Zweifelsfragen zur Überführung und Übertragung von einzelnen Wirtschaftsgütern nach 6 Absatz 5 EStG. Entwurf Verbandsanhörung

Zweifelsfragen zur Überführung und Übertragung von einzelnen Wirtschaftsgütern nach 6 Absatz 5 EStG. Entwurf Verbandsanhörung Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Anlage POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Oberste Finanzbehörden der Länder HAUSANSCHRIFT BEARBEITET VON REFERAT/PROJEKT

Mehr

Gesellschafterkonten Eigen- oder Fremdkapital? Qualifikation von Gesellschafterkonten

Gesellschafterkonten Eigen- oder Fremdkapital? Qualifikation von Gesellschafterkonten Eigen- oder Fremdkapital? Qualifikation von Gesellschaftsrechtliche Frage, die vorrangig Verhältnis der Gesellschafter zueinander betrifft Steuerrecht knüpft an Zivilrechtslage an Rechtsprechung des BFH

Mehr

Vorname: Bitte prüfen Sie die Klausur auf Vollständigkeit und benutzen Sie für die Beantwortung der Fragen auch die Rückseiten der Klausur!

Vorname: Bitte prüfen Sie die Klausur auf Vollständigkeit und benutzen Sie für die Beantwortung der Fragen auch die Rückseiten der Klausur! Name: Vorname: Bitte prüfen Sie die Klausur auf Vollständigkeit und benutzen Sie für die Beantwortung der Fragen auch die Rückseiten der Klausur! Viel Erfolg! Fach: Dozent: StB Dr. A. Schaffer Datum /

Mehr

Unternehmerische Gesellschaft bürgerlichen Rechts

Unternehmerische Gesellschaft bürgerlichen Rechts Unternehmerische Gesellschaft bürgerlichen Rechts 1 Unternehmensbezeichnung (1) A und B schließen sich zum gemeinschaftlichen Betrieb eines [...] zusammen. Das Unternehmen tritt nach außen mit den Namen

Mehr

Krisenmanagement für die Gesellschaft bürgerlichen Rechts ein kurzes Merkblatt

Krisenmanagement für die Gesellschaft bürgerlichen Rechts ein kurzes Merkblatt Krisenmanagement für die Gesellschaft bürgerlichen Rechts ein kurzes Merkblatt Rechtsanwalt Torsten Sonneborn Rechtsanwälte Löber & Sonneborn Rathausplatz 1 58507 Lüdenscheid FON 02351 433312 FAX 02351

Mehr

Recht der Personengesellschaften

Recht der Personengesellschaften Recht der Personengesellschaften - Kommanditgesellschaft Dr. Sebastian Mock, LL.M.(NYU) Attorney-at-Law (New York) dienstags, 12.15 13.45, Phil B A. Grundlagen 161 HGB (1)Eine Gesellschaft, deren Zweck

Mehr

Darlehen und Zinsen in der. Betriebsprüfung. Ulrich Breier

Darlehen und Zinsen in der. Betriebsprüfung. Ulrich Breier Darlehen und Zinsen in der Betriebsprüfung Ulrich Breier 1 Darlehensabschreibung und Zinsen nach FG Münster, EFG 2014, 375 (abgewandelt) anhängig BFH I R 5/14 100 % T -GmbH 01 Darl.Ford EM 800.000 Ehefrau

Mehr

ADDISON tse:nit Hinweise zum Schuldzinsenabzug ( 4 Abs. 4a EStG) gültig ab Version 6.4

ADDISON tse:nit Hinweise zum Schuldzinsenabzug ( 4 Abs. 4a EStG) gültig ab Version 6.4 ADDISON tse:nit Hinweise zum Schuldzinsenabzug ( 4 Abs. 4a EStG) gültig ab Version 6.4 Inhalt 1 Grundlagen...3 1.1 Allgemeine Grundlagen...3 1.2 Schuldzinsenabzug gemäß 4 Abs. 4a EStG (Über-/Unterentnahme-Methode)...3

Mehr

Beteiligung an Windenergieanlagen

Beteiligung an Windenergieanlagen Beteiligung an Windenergieanlagen Windkraft in NRW Haus Düsse, 23. Februar 2012 Stefan Blome Landwirtschaftskammer NRW Referat 24 Energie, Bauen, Technik Inhalte GbR => GmbH & Co. KG + e.g. = Bauern-Bürger-Windpark

Mehr

Ergebnisabführungsvertrag

Ergebnisabführungsvertrag Ergebnisabführungsvertrag zwischen Funkwerk AG, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Jena unter HRB 111457, und - im folgenden Organträger genannt - Funkwerk Security Communications GmbH, eingetragen

Mehr

Gesellschaftsvertrag

Gesellschaftsvertrag Gesellschaftsvertrag 1 Rechtsform, Name, Sitz 1.1 Die Gesellschafter a)... b)... c)... schließen sich hiermit zu einer Gesellschaft des bürgerlichen Rechts zusammen. 1.2 Die Gesellschaft führt den Namen

Mehr

1 Firma, Sitz (1) Die Firma der Gesellschaft lautet GmbH. (2) Sitz der Gesellschaft ist.

1 Firma, Sitz (1) Die Firma der Gesellschaft lautet GmbH. (2) Sitz der Gesellschaft ist. Gesellschaftsvertrag einer GmbH (Form: notarielle Beurkundung, 2 Abs. 1 GmbHG) 1 Firma, Sitz (1) Die Firma der Gesellschaft lautet GmbH. (2) Sitz der Gesellschaft ist. 2 Gegenstand des Unternehmens (1)

Mehr

Kapitalkontenentwicklung und Ergebnisverwendung bei Personengesellschaften (GbR, OHG u. KG)

Kapitalkontenentwicklung und Ergebnisverwendung bei Personengesellschaften (GbR, OHG u. KG) Kapitalkontenentwicklung und Ergebnisverwendung bei Personengesellschaften (GbR, OHG u. KG) Bereich: FIBU - Info für Anwender Nr. 1116 Inhaltsverzeichnis 1. Ziel 2. Voraussetzungen 3. Vorgehensweise 4.

Mehr

M U S T E R. eines Gesellschaftsvertrages für die Errichtung einer. Steuerberatungsgesellschaft in der Rechtsform. der GmbH & Co. KG.

M U S T E R. eines Gesellschaftsvertrages für die Errichtung einer. Steuerberatungsgesellschaft in der Rechtsform. der GmbH & Co. KG. M U S T E R eines Gesellschaftsvertrages für die Errichtung einer Steuerberatungsgesellschaft in der Rechtsform der GmbH & Co. KG 1 Firma und Sitz (1) Die Firma der Gesellschaft lautet: mbh & Co. KG Steuerberatungsgesellschaft

Mehr

Die GmbH & Co KG im Steuerrecht

Die GmbH & Co KG im Steuerrecht Die GmbH & Co KG im Steuerrecht von Dr. Helmar Fichtelmann Ltd. Regierungsdirektor i. R. 7., neubearbeitete und erweiterte Auflage CFM С. F. Müller Wirtschaft & Steuern Heidelberg Vorwort Inhaltsübersicht

Mehr

Hottmann/Fanck Besteuerung von Gesellschaften

Hottmann/Fanck Besteuerung von Gesellschaften Hottmann/Fanck Besteuerung von Gesellschaften Steuer-Seminar Besteuerung von Gesellschaften 71 praktische Fålle Professor Jçrgen Hottmann und Professor Bernfried Fanck 11. Auflage 2009 xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Mehr

Die Liquidation von Personengesellschaften

Die Liquidation von Personengesellschaften Die Liquidation von Personengesellschaften Gewinn- und Verlustverteilung bei der Liquidation der Gesellschaft und beim Ausscheiden eines Gesellschafters Von Dr. jur. Dr. rer. pol. Jürgen Ensthaler B V3

Mehr

Die Instrumente der lebzeitigen Vermögensnachfolge. - Wann ist eine Familiengesellschaft ein relevantes Mittel der vorweggenommenen Erbfolge?

Die Instrumente der lebzeitigen Vermögensnachfolge. - Wann ist eine Familiengesellschaft ein relevantes Mittel der vorweggenommenen Erbfolge? HAUS + GRUND MÜNCHEN INFORMIERT Die Instrumente der lebzeitigen Vermögensnachfolge - Wann ist eine Familiengesellschaft ein relevantes Mittel der vorweggenommenen Erbfolge? - convocat GbR, München www.convocat.de

Mehr

Oberste Finanzbehörden der Länder

Oberste Finanzbehörden der Länder Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Oberste Finanzbehörden der Länder DATUM 12. März 2010 Maßgeblichkeit der handelsrechtlichen

Mehr

Günter Seefelder Alles zur stillen Gesellschaft interna

Günter Seefelder Alles zur stillen Gesellschaft interna Günter Seefelder Alles zur stillen Gesellschaft interna Ihr persönlicher Experte Inhalt 1. Überblick......................................... 5 1.1. Struktur der stillen Gesellschaft.....................

Mehr

ÖGWT-Club Die Einbringung - alles Wesentliche auf einen Blick in Kurzform

ÖGWT-Club Die Einbringung - alles Wesentliche auf einen Blick in Kurzform ÖGWT-Club Die Einbringung - alles Wesentliche auf einen Blick in Kurzform Dr. Kornelia Waitz-Ramsauer, LL.M. 12. und 13.5.2009 www.oegwt.at Wir verbinden - Menschen und Wissen. Vortragsinhalt Allgemeines

Mehr

Inhalt. IAS 32 Finanzinstrumente: Darstellung

Inhalt. IAS 32 Finanzinstrumente: Darstellung Inhalt 1. Ziele des Standards im Überblick... 2 2. Definitionen... 3 3. Anwendungsbereich... 5 4. Negativabgrenzung... 6 5. Wesentliche Inhalte... 7 6. Beispiel... 8 www.boeckler.de August 2014 1/8 1.

Mehr

Bewertung der GmbH-, OHG- und KG-Anteüe bei der Vermögensteuer

Bewertung der GmbH-, OHG- und KG-Anteüe bei der Vermögensteuer Bewertung der GmbH-, OHG- und KG-Anteüe bei der Vermögensteuer Richtlinien - Rechtsprechung - Anmerkungen von Ministerialrat a. D. Dr. Max Troll Bonn 4., neubearbeitete und erweiterte Auflage 1983 dar

Mehr

Kapitalkontenentwicklung und Ergebnisverwendung bei Personengesellschaften (KapCoRiLiG)

Kapitalkontenentwicklung und Ergebnisverwendung bei Personengesellschaften (KapCoRiLiG) Kapitalkontenentwicklung und Ergebnisverwendung bei Personengesellschaften (KapCoRiLiG) Bereich: FIBU - Info für Anwender Nr. 1175 Inhaltsverzeichnis 1. Ziel 2. Voraussetzungen 3. Vorgehensweise 4. Details

Mehr

Oberste Finanzbehörden der Länder

Oberste Finanzbehörden der Länder Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Oberste Finanzbehörden der Länder HAUSANSCHRIFT TEL Wilhelmstraße 97, 10117

Mehr

Steuer-Seminar. Besteuerung von Gesellschaften

Steuer-Seminar. Besteuerung von Gesellschaften Steuer-Seminar Besteuerung von Gesellschaften 71 praktische Fälle Professor Jürgen Hottmann und Professor Bernfried Fanck 11. Auflage 2009 ERICH FLEISCHER VERLAG ACHIM Inhaltsübersicht: Teil I: Die Besteuerung

Mehr

Darstellung des Eigenkapitals der GmbH & Co KG nach der RLG

Darstellung des Eigenkapitals der GmbH & Co KG nach der RLG Richtlinie des Instituts Österreichischer Wirtschaftsprüfer zur Darstellung des Eigenkapitals der GmbH & Co KG nach der RLG (verabschiedet in der Sitzung des Vorstandes vom September 1990 als Richtlinie

Mehr

Steuerberaterkammern NRW Stand: Juni 2008 M U S T E R

Steuerberaterkammern NRW Stand: Juni 2008 M U S T E R Steuerberaterkammern NRW Stand: Juni 2008 M U S T E R eines Gesellschaftsvertrages für die Errichtung einer Steuerberatungsgesellschaft in der Rechtsform der Kommanditgesellschaft 1 Firma und Sitz (1)

Mehr

Bayerisches Landesamt für Steuern 6 Abs. 1 Nr. 5 ESt-Kartei Datum: Karte 3.3 S /3 St32

Bayerisches Landesamt für Steuern 6 Abs. 1 Nr. 5 ESt-Kartei Datum: Karte 3.3 S /3 St32 Behandlung der Einbringung zum Privatvermögen gehörender Wirtschaftsgüter in das betriebliche Gesamthandsvermögen einer Personengesellschaft Bei der Behandlung der Einbringung einzelner zum Privatvermögen

Mehr

hält an der nachfolgend bezeichneten Kommanditgesellschaft (Firma) [xxx KG] (nachfolgend "Fondsgesellschaft" genannt)

hält an der nachfolgend bezeichneten Kommanditgesellschaft (Firma) [xxx KG] (nachfolgend Fondsgesellschaft genannt) Präambel Vorname und Name Straße und Hausnr. PLZ und Wohnort (nachfolgend "Verkäufer" genannt) hält an der nachfolgend bezeichneten Kommanditgesellschaft (Firma) [xxx KG] (nachfolgend "Fondsgesellschaft"

Mehr

TREUHAND- UND VERWALTUNGSVERTRAG

TREUHAND- UND VERWALTUNGSVERTRAG TREUHAND- UND VERWALTUNGSVERTRAG abgeschlossen zwischen Verein Business Revolution Society, Hugo-Wolf-Gasse 6a, 8010 Graz (ZVR-Zahl: 731497353) als Treuhänder im Folgenden kurz TREUHÄNDER genannt, einerseits

Mehr

Vorlesung Buchführung / Bilanzierung

Vorlesung Buchführung / Bilanzierung Vorlesung Buchführung / Bilanzierung Unit 2.5.: Bewertung des Eigenkapitals Ansatz Ausweis -Bewertung 1 1. Allgemeines Bilanziell stellt das Eigenkapital eine Residualgröße dar, die sich aus der Differenz

Mehr

Gründung einer offenen Handelsgesellschaft (OHG)

Gründung einer offenen Handelsgesellschaft (OHG) Gründung einer offenen Handelsgesellschaft (OHG) Ein Merkblatt der Industrie- und Handelskammer Hannover I. Allgemeines Die offene Handelsgesellschaft (OHG) ist eine Personengesellschaft, deren Zweck auf

Mehr

Veräußerung eines einzelkaufmännischen Unternehmens

Veräußerung eines einzelkaufmännischen Unternehmens Veräußerung eines einzelkaufmännischen Unternehmens I. Grundfall 1. Sachverhalt Einzelkaufmännisches Unternehmen A Anlagevermögen 500.000 Eigenkapital 900.000 Umlaufvermögen 400.000 900.000 900.000 A veräußert

Mehr

IM NAMEN DER REPUBLIK!

IM NAMEN DER REPUBLIK! GZ. RV/4100466/2008 Dr.-Herrmann-Gasse 3 9020 Klagenfurt am Wörthersee www.bfg.gv.at DVR: 2108837 IM NAMEN DER REPUBLIK! Das Bundesfinanzgericht hat in der Beschwerdesache Bf, vertreten durch Steuerberater

Mehr

Steuervorteile nach 7 i EStG für Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen. Hans-Joachim Beck IVD Bundesverband Leiter Abteilung Steuern 12.11.

Steuervorteile nach 7 i EStG für Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen. Hans-Joachim Beck IVD Bundesverband Leiter Abteilung Steuern 12.11. Steuervorteile nach 7 i EStG für Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen Hans-Joachim Beck IVD Bundesverband Leiter Abteilung Steuern 12.11.2014 Baumaßnahmen an einem fertigen vermieteten Gebäude Nachträgliche

Mehr

Eine Haftung für den Inhalt der Musterverträge kann mit Ausnahme von Fällen von grobem Verschulden oder Vorsatz nicht übernommen werden.

Eine Haftung für den Inhalt der Musterverträge kann mit Ausnahme von Fällen von grobem Verschulden oder Vorsatz nicht übernommen werden. Handwerkskammer Aachen Sandkaulbach 21 52062 Aachen Telefon: 0241/ 471-100 Telefax: 0241/ 471-103 Email: info@hwk-aachen.de Internet: www.hwk-aachen.de Hinweis Die aktuellen Musterverträge sind nur als

Mehr

Steuerrechtliche Anerkennung von Darlehensverträgen zwischen Angehörigen

Steuerrechtliche Anerkennung von Darlehensverträgen zwischen Angehörigen Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Vorab per E-Mail Oberste Finanzbehörden der Länder n achrichtlich: HAUSANSCHRIFT

Mehr

Unternehmenssteuerrecht

Unternehmenssteuerrecht Unternehmenssteuerrecht Seminar für Praxisinhaber und deren Fachpersonal Seminarunterlage zum Thema 15a EStG für Praktiker Teil I & II Ertragsteuerrecht Oktober 2011 www.tax-news.de GLIEDERUNG I TEIL A

Mehr

Wirtschaftsprivatrecht I Gesellschaftsrecht

Wirtschaftsprivatrecht I Gesellschaftsrecht Wirtschaftsprivatrecht I Gesellschaftsrecht RA Jens Goldschmidt Kanzlei Scheidle & Partner Grottenau 6 86150 www.scheidle.eu Tel.: 0821/34481-0 j.goldschmidt@scheidle.eu 1 Personengesellschaften, 705 ff.

Mehr

Oberste Finanzbehörden 26. August 2003 der Länder

Oberste Finanzbehörden 26. August 2003 der Länder Oberste Finanzbehörden 26. August 2003 der Länder GZ IV A 2 - S 2770-18/03 Körperschaftsteuerliche und gewerbesteuerliche Organschaft unter Berücksichtigung der Änderungen durch das Steuersenkungs- (StSenkG)

Mehr

(a) Anwendungsbereich des 814 Fall 1 BGB 30 (b) Tatbestand des 814 Fall 1 BGB 33 (c) Umfang des bereichungsrechtlichen Anspruches 36

(a) Anwendungsbereich des 814 Fall 1 BGB 30 (b) Tatbestand des 814 Fall 1 BGB 33 (c) Umfang des bereichungsrechtlichen Anspruches 36 Inhalt Literaturverzeichnis Abkürzungen XV XXXV A. Einleitung 1 I. Problemstellung 1 1. GmbH & Co. KG 2 2. Alternative Beteiligungsmodelle 3 II. Gliederung 4 B. Die Haftung nach 171 f. HGB 9 I. Die Haftung

Mehr

Buchführung und Bilanzwesen

Buchführung und Bilanzwesen Buchführung und Bilanzwesen Stand 15.02.2014 Themenübersicht 2 Kapitel A: Der Gewinnermittlungszeitraum, Kapitel B: Die Gewinnermittlungsmethoden, Kapitel C: Die handelsrechtliche Bilanzierung, Kapitel

Mehr

VORLESUNG: ALLG. BWL J THEMA: RECHTSFORMEN. Referentin: Madlen Schumann

VORLESUNG: ALLG. BWL J THEMA: RECHTSFORMEN. Referentin: Madlen Schumann VORLESUNG: ALLG. BWL J THEMA: RECHTSFORMEN Referentin: Madlen Schumann 23.10.2013 M. Schumann 2 Bedeutung der Rechtsform 1. Rechtsgestaltung (Haftung) 2. Leistungsbefugnisse (Vertretung nach außen, Geschäftsführung)

Mehr

Der Jahresabschluss der Personengesellschaften

Der Jahresabschluss der Personengesellschaften Kapitel 27 Der Jahresabschluss der Personengesellschaften Zweck Korrekte Bestimmung und Verbuchung des Erfolges sowie der Verbindlichkeiten zwischen dem Unternehmen und seinen Inhabern. Einleitung Nachdem

Mehr

Abb. 1: Wichtige Gesellschaftsformen

Abb. 1: Wichtige Gesellschaftsformen Abb. 1: Wichtige Gesellschaftsformen Gesellschaften Personengesellschaften Grundform: BGB-Gesellschaft, 705 BGB Sonderformen: OHG, 105ff. HGB KG, 161ff. HGB StG, 230ff. HGB EWIV, EG-VO Partnerschaft, PartGG

Mehr

Satzung. GUB Unternehmensbeteiligungen GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien mit Sitz in Schwäbisch Hall. vom 4. März 2014.

Satzung. GUB Unternehmensbeteiligungen GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien mit Sitz in Schwäbisch Hall. vom 4. März 2014. Satzung GUB Unternehmensbeteiligungen GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien mit Sitz in Schwäbisch Hall vom 4. März 2014 I. Allgemeine Bestimmungen 1 Firma und Sitz Die Kommanditgesellschaft auf

Mehr

Gesellschaftsvertrag zur Errichtung einer Kommanditgesellschaft. Rübenvermarktung Hunte-Weser GmbH & Co. Beteiligungs-KG

Gesellschaftsvertrag zur Errichtung einer Kommanditgesellschaft. Rübenvermarktung Hunte-Weser GmbH & Co. Beteiligungs-KG Stand: 22.03.2004 1 Name und Sitz der Gesellschaft Gesellschaftsvertrag zur Errichtung einer Kommanditgesellschaft (1) Der Name der Gesellschaft lautet: Rübenvermarktung Hunte-Weser GmbH & Co. Beteiligungs-KG

Mehr

BUNDESFINANZHOF. EStG 15a Abs. 1 Satz 1. Urteil vom 7. April 2005 IV R 24/03

BUNDESFINANZHOF. EStG 15a Abs. 1 Satz 1. Urteil vom 7. April 2005 IV R 24/03 BUNDESFINANZHOF Das von einem Kommanditisten der KG gewährte "Darlehen" erhöht sein Kapitalkonto i.s. des 15a Abs. 1 Satz 1 EStG, wenn es den vertraglichen Bestimmungen zufolge während des Bestehens der

Mehr

Bundesministerium der Finanzen Bonn, 22. Mai 2000

Bundesministerium der Finanzen Bonn, 22. Mai 2000 Bundesministerium der Finanzen Bonn, 22. Mai 2000 - Dienstsitz Bonn - IV C 2 S 2144 60/00 ( Geschäftszeichen bei Antwort bitte angeben ) Telefon: (0 18 88) 6 82 - = (02 28) 6 82-0 oder über Vermittlung

Mehr

BBP / Sonderbilanz 1. Sonderbilanz. Abgrenzung zur Gesamthands-Bilanz und Ergänzungsbilanz

BBP / Sonderbilanz 1. Sonderbilanz. Abgrenzung zur Gesamthands-Bilanz und Ergänzungsbilanz BBP / Sonderbilanz 1 Sonderbilanz A Abgrenzung zur Gesamthands-Bilanz und Ergänzungsbilanz 2A01 2A02 2A03 2A04 In der Handelsbilanz und über den Grundsatz der Maßgeblichkeit ebenso in der steuerlichen

Mehr

Folgen für die Aktionäre und sonstige Angaben. PATRIZIA Immobilienmanagement GmbH ist der Abschluss des neuen Gewinnabführungsvertrages

Folgen für die Aktionäre und sonstige Angaben. PATRIZIA Immobilienmanagement GmbH ist der Abschluss des neuen Gewinnabführungsvertrages Gemeinsamer Bericht des Vorstands der PATRIZIA Immobilien AG und der Geschäftsführung der PATRIZIA Immobilienmanagement GmbH gemäß 293a AktG über einen Gewinnabführungsvertrag zwischen der PATRIZIA Immobilien

Mehr

Die Haftung von GmbH-Geschäftsführern

Die Haftung von GmbH-Geschäftsführern Unternehmensführung und Management Haftung und Recht Hansjörg Scheel Die Haftung von GmbH-Geschäftsführern 4. überarbeitete Auflage Verlag Dashöfer gelten und insbesondere stille Reserven nicht realisiert

Mehr

Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)

Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) Handels- und Gesellschaftsrecht Dieses Dokument finden Sie unter www.ihk-berlin.de unter der Dok-Nr. 51952 Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) Inhalt: Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)... 1 1.

Mehr

Steuerakademie Thüringen

Steuerakademie Thüringen Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis... III 1 Gesellschaftsrecht... 14 1.1 Erscheinungsformen der... 14 1.2 Pflichteinlage und Haftsumme... 15 1.3 Kapitalkonten... 16 1.3.1 Regelstatut HGB... 16 1.3.2

Mehr

Anwendung des Teileinkünfteverfahrens in der steuerlichen Gewinnermittlung ( 3 Nummer 40, 3c Absatz 2 EStG)

Anwendung des Teileinkünfteverfahrens in der steuerlichen Gewinnermittlung ( 3 Nummer 40, 3c Absatz 2 EStG) Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Oberste Finanzbehörden der Länder HAUSANSCHRIFT TEL Wilhelmstraße 97, 10117

Mehr

Die offene Handelsgesellschaft

Die offene Handelsgesellschaft Bereich Wirtschafts- und Steuerrecht Dokument-Nr. 51957 März 2009 Merkblatt zur Rechtsform Inhalt: Die offene Handelsgesellschaft 1. Was ist eine ohg?... 2 2. Wie wird eine ohg gegründet? Was sind die

Mehr

Anhang F Finanzinformationen

Anhang F Finanzinformationen Anhang F Finanzinformationen Zwischenabschluss, Kapitalflussrechnung und Anhang zum 31. Oktober nebst Bestätigungsvermerk Abkürzungsverzeichnis Abk. Abkürzung DRS Deutscher Rechnungslegungsstandard EU-ProspV

Mehr

Zivilrechtliche Rahmenbedingungen einer Unternehmensnachfolge

Zivilrechtliche Rahmenbedingungen einer Unternehmensnachfolge Zivilrechtliche Rahmenbedingungen einer Unternehmensnachfolge Prof. Dr. Kerstin Walther-Reining Professur für Wirtschaftsrecht Fakultät Wirtschaftswissenschaften Zivilrechtliche Rahmenbedingungen der Unternehmensnachfolge

Mehr

Praxisfälle zum Umwandlungssteuerrecht

Praxisfälle zum Umwandlungssteuerrecht Stand: Oktober 2013 Referent: Dr. Christian Levedag, LL.M. (London) Richter am BFH ASW Akademie für Steuerrecht und Wirtschaft des Steuerberaterverbandes Westfalen-Lippe e.v. Gasselstiege 33, 48159 Münster

Mehr

Examensrepetitorium Sachenrecht

Examensrepetitorium Sachenrecht Examensrepetitorium Sachenrecht Fall 4 "Wer zuerst zahlt... Die B-Bank gibt der A-GmbH in Höhe von 100.000,- ein Darlehen. Dafür räumt der S zur Sicherheit an seinem Hausgrundstück eine erstrangige Grundschuld

Mehr

Personengesellschaften in der Insolvenz. Prof. Dr. Gerrit Frotscher

Personengesellschaften in der Insolvenz. Prof. Dr. Gerrit Frotscher Prof. Dr. Gerrit Frotscher Seite 1 Fehlende Konvergenz zwischen Zivil-/Insolvenzrecht und Steuerrecht Die Problematik der Personengesellschaft in der Insolvenz liegt in der Unabgestimmtheit von Zivilrecht/Insolvenzrecht

Mehr

Vorlesung Gesellschaftsrecht

Vorlesung Gesellschaftsrecht Vorlesung Gesellschaftsrecht Übung Einheit 5: Offene Handelsgesellschaft (ohg) Haftung bei Wechsel im Bestand der ohg Übersicht: Offene Handelsgesellschaft Kurzübersicht zur ohg 105 ff. HGB 2 Übersicht:

Mehr

Steuerberater Das Original Klausur aus dem Gebiet Körperschaftsteuer

Steuerberater Das Original Klausur aus dem Gebiet Körperschaftsteuer GFS Seite 1 Steuerberater Das Original Klausur aus dem Gebiet Körperschaftsteuer (aktualisiert für Steuerberaterprüfung / Steuerberaterexamen 2016) A. Allgemeines Die 2014 gegründete A-UG (haftungsbeschränkt)

Mehr

Offene Handelsgesellschaft (ohg)

Offene Handelsgesellschaft (ohg) Dieses Dokument finden Sie unter www.ihk-berlin.de unter der Dok-Nr. 51957 Offene Handelsgesellschaft (ohg) Inhalt: 1. Was ist eine ohg?...2 2. Wie wird eine ohg gegründet? Was sind die wichtigsten Voraussetzungen

Mehr

KWG Kommunale Wohnen AG, Berlin

KWG Kommunale Wohnen AG, Berlin Berlin, den 14. April 2016-5779/B - KWG Kommunale Wohnen AG, Berlin Bericht über die Prüfung der Angemessenheit des im Beherrschungs-und Gewinnabführungsvertrag festgesetzten Ausgleichsanspruchs nach 304

Mehr

SabineKoch. Eigenkapitalleistungen und eigenkapitalersetzende Leistungen des Kommanditisten in dergesetzestypischen Kommanditgesellschaft

SabineKoch. Eigenkapitalleistungen und eigenkapitalersetzende Leistungen des Kommanditisten in dergesetzestypischen Kommanditgesellschaft SabineKoch Eigenkapitalleistungen und eigenkapitalersetzende Leistungen des Kommanditisten in dergesetzestypischen Kommanditgesellschaft 3 juristische Gesamtbibtottwfc ^Technischen Hochschul» Darmstadt

Mehr

Entwurf. Gesellschafter-Fremdfinanzierung ( 8a Abs. 6 KStG) IV B 7 - S 2742a - 3/05 (bei Antwort bitte angeben)

Entwurf. Gesellschafter-Fremdfinanzierung ( 8a Abs. 6 KStG) IV B 7 - S 2742a - 3/05 (bei Antwort bitte angeben) Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Entwurf POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Oberste Finanzbehörden der Länder nachrichtlich: Vertretungen der Länder

Mehr

MS "Arkona" GmbH & Co. KG i. L. Rostock. Jahresabschluss 31. Dezember 2004. - Testatsexemplar -

MS Arkona GmbH & Co. KG i. L. Rostock. Jahresabschluss 31. Dezember 2004. - Testatsexemplar - MS "Arkona" GmbH & Co. KG i. L. Rostock Jahresabschluss 31. Dezember 2004 - Testatsexemplar - e Bestätigungsvermerk An die MS "Arkona" GmbH & Co. KG i. L., Rostock: Wir haben den Jahresabschluss unter

Mehr